Kr. 225 '&*< Vw&üvt oiafeer WM- - VM«Wn: OchmeeOkur M«MMer -. M Vru ttr rii, jAdri'ch S ML: durch Aohst-> u. Z,v«^peÄ«n mo«ack. SH Pß.: durch htePost ÄK. S.—wfflrtH» MrL. «mHcht. >^rÄg. F«nsin«ch - Anschlüsse: für die Äc^Eeltturq.trr . lerl^4M4at*fe«w?erei K. Lange. Mittwoch. 2(>. September mr Ltlil.Ui/lttt DVII «. die LageSnummer di - Banfoemfir: (7>cu)crbcbflii( Gießen Zchrsitiettung, Geschästsstette u. vruckrrsi: Schnlftr. 7. znin Nachmittag vorher. öeiUn^retfe: fitv örtliche Angeiaen 20 Pf., für auswärtig« Anzelgeu 26 Pf., b. Ptahvorjchrtft 30 P!., für Reklamen 7b Pf., bei Piagvorfchrift VV Pf. pcugNfclpäftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goctz; Stadt und Land, Vermischte« «.Ge- richtssaal: Fr. R. Zenz; Anzeigenteil: H. Beck; fälntlich in Gießen. MM.) Grotzes H-oupto-nartlcr, 25. Sept. (Amtlich.) Westlich,-er Kriegsschauplatz. Heer«sgruppe Kro nprinz Rupprrcht. Die ttm unserer Arrilterie kräftig durchEhrte Br- Lürnpfung der gcgGriichen Batterien erzlvang zeitweilig ein betrmLttl^heS Nachkasfen des Kindlichen Feirers an der f l n u drischeu Schlachtfrvnt. Einzelnen starke Hneerwellen folgten keine Angriffe der Engländer. Heerrsgruppe.Drutscher Kronprinz. Au der Aisne rmd in der Champagne vorüver- gcherrtre ^ruersteigerung mch ErtunduiigSsp'feriü'e, die uns KeftmgeuL und Beute e^ürrachteir. Aufdern Ostrrftr der Maas spieltet, sich an der Streike Lmhermrville—Benumont und M-ucourt hei krästig-lr Ar tiyerietätiokeit örtliche Ji,santel1ekü,npfe ab. Südlich von Bea,m«ntt entrissen unsere ^nippeden Franzosen GräSen in ftch Meter Breite und hielten sie gegen mehrer" Gegen- ftoßc. An, Ch 2 tnneir.ald -am es zn erbitterten Ncchkämpfen, tvelchr bk Lage änderten. Bei Brzrrnvanr Hatte ein VrKswß in die feindlichen Linie« vollen Erfolg. Im wurden den «Franzosen föer ‘10 0 Gefangene alrgmvmmen. Nachts brMen Sturnttruvpen bei Maluncourl in die feindliche Stcllum ein und kelxrten mit einer Är.Msi Ge- hmßeuenzurück. * Gcfbern avend griffe^, Misere Flieger England an. Auf militärische Mnitn«. und Speüh^r im Herzen von London, ««s Dover. Southmd, Ehachgw und Sherneß wurden Bomben geworfen. Brand' bezeichnten die Wirkung. Alle Flugzeuge kehrten Uiwerschrt zurück. Auch Dünkirchen wurde mit BiWben angegriffen. Die Gegner vrrloren l-‘> FlnMng . Ob-erleutn urt Ft:sich l errang den 22. und 23., Leutnant Wüstlpfßden 21. Luftsieg. Auf dem Oestlichen Kriegsschauplätze rmd an der Mazedonischen Front keine gröberen KlEhrpshandlungen. . Der Erste Generalguartiermeister ' Ludendorff. müsset,, wenn loir uns nicht um jeden Preis rmtenverftn wollen. Schweigen vor allem auch! Km, redseliges Schachern beginnen, wo es loirklch twch keine. Kundschaft gibt. Staatspolitische Friedensverhandlunge'' niüssen doch in etwas anderer Art geführt werden als Geschäftsreisen um Krämcwware, die man jenramdmu aufidröirgen kcum, wenn der Betreffende unentschlossen oder einfältig ist. Unsere Feinde sind das nicht; man darf ihnen ncht so zwanglos und ungeniert in den Laden stolpern. Es sollte jetzt nicht das Kampsgeschrei.' „.hie alldeNlsch, hie Friedensfreund^-erschallen! Der deutsche Bürger sollte erkennen, dah es jetzt gar nicht gilt, zu entscheiden, ob man alldeutsch sein darf und soll oder nicht. Ebenso mutz er wissen, das; er jetzt keine besondere Friedensfreundschaft entwickeln und betätigen kann. Die Stunde gebietet vielmel-r, einstweilen ruhig auszuharrcu mrd unt(.'r der Führung der Männer, die die höchste Berantwortiiirg tragen, weil sie über das Matz, unserer Kräfte und ihr Ausreichen im Kampfe entscheiden müssen, den durchaus notwendigen Burgfrieden hochzuhalten. In dieser Beziehung lehrt uns die Heu tige Verwahrung h i n d e n b u r g s viel! Man erkennt, toie im Streit der Meinungen gefälscht und e r f u n d e n wird! ltn berufe n e drängen und verdrehen die Sachlage! Wie schnrählich ist es, daß unseren obersten Heerführern 'über die wichtigsten Fragen Aussprüche in den Mund gelegt lvurden, die sie nienrals getan haben! Schioeigen und jener gefährliclieu Welt der Gersphte, unverbürgter Behauptungen und gewissenloser Zwischellträger sicl> zu enthalten, das ist das Gebot der Stunde. Tätig mitzuwirken am noch zu vollendenden großen Merk bcc Verteidigung, das ist die höchste Pflicht. Wir können diese Pjlicht, die für die Daheimglwliebenen in der regen Zeichnung der Kriegsanleihe besteht, freudig zu unseren großen Erfolgen, die sich tüglick) erneuen, aufblickeud er- füllt'n, denn die anl beste!, eingewcchte Stelle, oi-' uns alles deutsches Streben verkörpert, erklärt uns, daß wir für der, rveiteren Kamps unld für den Sieg wirl- sch iftlich und militärisch ausreicherrd - 'rüstet sind ! ' ■ » W ¥% 0 'ZKZ».tm\ in ■ - Der bsterrcichi-ch-ungarische Tagesbericht. Wien, 25. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart.' O e st l i ch c r Kriegsschauplatz. Stell enw e ise Bo rfeldkämpfe. Der Abend bericht. Berlin, 25. Sept., abends. (WTB. Anrtlich.) In Flandern Feuertätigkeit wechselnder Stärke. Oertliche Insanteriekämpfe an der Straß' Memn— Ypern verliefen für uns günstig. Bei den anderen Westarmeen, im Osten und in Ma/>e- dorrien keine wesentlichen Ereignisse. Italienischer K r i e g s s ch a n p l a h. Anr Isonzo stärkeres feindliches Artilleriefencr und lebhaftere Grfechtot ^igkcit. 2kls Beim Ausbrnch des Krieges der^urasriE geschlossen iou-rde, da waren es die Feinde, die diesen ersrm- nchen Zustand heroorbrächten. .Angesichts der t^esähren, die uns draußen umlauerten, schlossen wir uns einig jufarrtmen, irrn diese Gefahren abzur.Enden. Wie steht es dem, heute draußen? Bestehen keine Gefahren mehr? Wir haben Schlachten geivo-nnen, aber da-; große Wert der Ber- tridiau^ gegen den äußeren Feind ist noch nicht zu Ende geführt. Sind die Gegner heute anftäudiger, menschen- : fteundlicher gegen uns gc^rnnt, wollen sie mit uns I schließen? ES ist nrcht zu bestreiten, daß es au.ch in Gngtadd und Frankreich Kriegs müde gibt, denen das Weite^-Kmpsen em Greuel ist. Aber sie sind in einer ganz schwachen Minderheit. Osfenkuntig ist es geworden, daß Über unsere Feinde als (titfamtiycü noch keine weichere Liepnng gekmvmm ist, daß sie noch immer an unser Leben, unsere Erisäeuz wollen. Wir und unsere Bundesgenossen Waben vielfach erklärt, daß keine Eroberullgsziele un.s ; leiten, daß wir einen Berständigungsfrieden schließen möchten. Weom die Gegner dies bis auf diese Stunde höhnisch abweisen — ist bei für uns Dscctsche nicht mehr denn je wieder der Aufruf am Platze: Schließt mti; zusammen, i Vertagt inneren Hader, macht Burgfrieden!? Nur die An- , nah;n^ oder Ueberzeugung, daß wir nicht mehr im Kriege I durch hatten könnten, würde eine Trennung rechtserti- | gen, und dann, wenn diese kleberzeugung im Bolle und bei seinen Führern siegte, müßten wir un. unterwerfen. Glücklicherweise ist dies nicht der Fall, und so sind diejenigen, die nicht von solcher kteberzeugurgr der Unterler-enheit Deiltsch- . lcmds erfüllt sein köaruen und trotzdem der unverminderten Gefahr von draußen her zum Trotz den kraftvollen Dillen zum Siege beeinträchtigen und lächnen, die Prrchcr l des Burgfriedens. Diese Versucher von sich Zu weisen, dazu , muß das Volk jetzt starr und wachsam sei'.n Es kann vor- l. läufig gar nicht mehr die Rede sein davon, was uns im einzelnen in. diiesem 5triege als Ziel vorschwebt. Das aroße, allgcmreine Ziel der Verteidigung und Selbstbehauptung steht über ällem. Der Kampf für dieses Ziel, der noch kchw< - genug ist, verträgt keine'politische Quertreiberei und pariamcntarisch. Kämpfe um die Herrschaft, wobei dock) nur die alten Parteigegensütze wieder erscheinen, jind aas schlimmste, was uus hemmen kanrl. Unsere Gegner lehren uns heute, daß ixnx nach kämpfen, schwere,c und dulden Südöstlicher Kriegsschauplatz. In Albanien erfslgreiche Vandenläinpfe. Der Ehef des Generalstabes. Die Aämpfe im Westen. Berlin, 25. Sept. (WTB.) Frühzeitiger als nach den boiden ersten Flau de rn schlachten haben diesmal die Engländer ihre Infanterieangrisse, die sie auch am 2t. September noch niclß ivieder unfnehmen koiurten, ein- stellen müssen. Unsere Patronillen brachten bei cr,oig reichen Unternehmungen an mehreren Stellen Maschmcn- qewLhre und Gefangene ein, ioähvend unsere Artillerie mit sichtbarem Erfolge die gegnerischen Batterien be- tämpste, deren Feuer an vielen Sbei'len zum Nachlassen gezwungeir wurde. Zur Raume voic St. Quentin, besonders zwrschen Vendhnille und der Mala koff-Ferm e steigerte sich niehrsach die Feicerbätigkeir. Ein sich dort vorbererdendes feindliches Unternehmen kam in unserer Fenerimrtnng nicht zur Durchführung.. - Nach gründliche Verwüstung von St. Quentin haben die Franzosen als Ziel ihrer Bom- beirabivürse Eanibrai gewählt. Ein a-cschwader von 15 Flugzeugen zerstörte dort zuhlreick-e Häuser und tötete eilte Anzahl französischer Bürger. , , An der Kaffaax -Ecke hielt das schon feit euugen Tagen starke feindliclM Feuer an, das gegen abend zu cr- anr beblicher .. . Heftigteit Mönchs. Unsere Stoßtrupps konnten in G'gcnd Brape bis zum zlverton französischen Graben Vordringen und brachten eine größere Anzahl französische Gefangei'.e und Schnelladogewchre eilt. Auch a»i Poehl^ berg tehrtert unsere Patrouillen mit c-esangeiteil und SVui-p zurück. Auf dem Westuser der Maas holten in der Nacht 'zum 24. September unsere Stoßtrupps sudltch h a u c o u x t eine größere Anzahl Gefangene und em Mas'.hitteiiaewehr aus der feindlick>en Stellung. Znsvlge der örtlichen Kämpfe erhöhte sich die beidersmttge Arttl.erw^ örtlichen Kämpfe erhöhte sich die beiderseitig' tdtiofett und blieb auch wahrend der Nacht lebhaft. Mehrfach erkamtte feindliche AnsammUmgen wnodcti von nn^ unter Bcrnichsitngsfetler gcnomnrem Qesttuh der _ Jcaay haben mir au veltzchiedenen Stellen unsere Stellungen verbessert. Zwischen Samognettx und Höhe 34 4 wurden unsere Steliuirgen in dpn letzten .sagen um eiwiae hruidert Meter vorverLgt. Bei der: Unternehmungcn am 2t. Sopteinber jüdtick) Beaurnont und nordlu, Bezonvaux hatten die Franzosen wtVer der von mehreren hundert Gefangenen ichtvere bluttge Ber- ^ Auf den übrigert Fossetert keine besonderen Everguisse. Englische Opfer im GolteShause. Berlin, 25. Sept^ (WTB.) V<>n der ft«ndrrschtm MW wird nns geschrieben: Tie Frühmesse begann. Du.rch die tEtrrr Kirchenfcnsüer bricht das Liäü des jnngert NLovgenÄ. Am Hochaltar -amtiert der sit'b-.whaarige ehrlvürdige Pfarrer. Es ist kehr ruhiger Gottesdienst. In die l-eitige .'pcrndlrlng ltznein tönt der Tpuner^dn säM'ererr Geschütze, aber imbesorgit cpccht der (tzeisklickile seinen fromnien Pflichten nach AndachtSDersmtüir folgt ihm die l^hnreinde. Wo ist ein guter Ehrisd sicherer als \m Hanfe sebves Gottes, zu Füßc-n seines Hcitmwos! K'ein T^emd wird es wagen, auf die schlan'kei^ Türnre der KKthedwIe die vorderben brrngeriden Gesch,ützvohl,.'e zn richten. Da - ein Dmrner, daß der hot)o ^Krn in : m Fu^c-.i 'erbebt. FeiierschlMnr mit giftigem- Hanch erfüllt dan heiligen tztaum. In die Mitte der ktiiee,ld(m Gemeinde schniettenr oie Tplittec des feindlichen. Gvr-ßgeschos-sos. der Mutter liegt oic zarte jiigfiubüflr Tochter, neben dem Greift s-ern Eckel- End, zersetzt irnd zerschlagen vvr denr Hochaltar an der SMfc, nno selbst ein Wilder dinr Frieden attibet. So ftgten die Geschosse englischer M o n i t v v c in den Gottesdienst der Ost end-er Peter- und P an lSkathedrale am Morgen öes 22. September. Tie ErfahriMgen des langen Mieaenglischeu Führer seine (^Mtt^e ans dieses friedliche Gotteshaus richten, in dem ausschließlich die Freunde seinvj? Volkes lnud seines Königs rn frommer Ani'acht vereint waren'? Mckb ab von allen friegerisclMl Anlagen vagen seine loeißen Mrch türme gegen den Himniel. Hier Mrr vei^n feindliches Zi-c< y ern-orberc. T-as wußte man drüben sehr wohl. Wer wird Vereins Rede stehen müssen fiir daAMtitt dieser nnsck-acldigsteic akler Miegs^ opfer? TaS fragen nicht nur wir, das fragen Dausende von belgischen Mrgeru. Berlin, 26. Settt. iWDB. NichtcunLich.) Dse rmulisch^ Adnnralitnt leugnet die Beschießung der P-cker und Paul-Kathedrale in Ostende, der, wie bereits genceldet, eine größere Nn«M'yI wnc Belgiern znnc Opftr fiel. Eine sorgfältige Priisnng ^»er Photo-, graphischen 'cknfnahinen Ostmdc-s habe ergeben, daß von eurem Dveffer der Kathedrale nichts tztu selben sei. Dieses lahme E emercki nnrd am besten von den venvimdeteu Belgiern und Angehörigen der ans so schändliche Wsis-e Getöteten widcnlegt werden. Außerdem! stvasen die derttschm Pl-otogrophieir die englisthon Bohanptimgeul Lügerr. Die Zustände in Rutzianä. Alc^ejews Ni'rcktrrtt. Petersburg, 24. Sept. (WTB.) Melduug der Petersburger Telegrapl)ew?lgenknr. Kerenski hat einen ÄrvgeS- befehl veröffentlicht, in dem er die hervorrageudsn Diersibe Alexejcws bei der unblutigen Unterdrückung; der Äe- lvegustg Kornilows hervorhebt und feststeM, daß durch sein kluges und tatkräftiges Eingreifen die Ordmmg uni) rwrmale Tätigkeit des Großerr Generalstab-s tviederher- gesbellt tvurde. Er erklärt ferrcer, daß er dem Wcktrötts- gesuch ^llexejetos Folge gebe und rhu zur Bersiigung der vorläusigeu Regierirug stelle, un^leine großen Erfahrungen in der Lcitrmg der militärischen Operationen zu verioerten. Die demokratische Konferenz. Petersburg, 24. Sept. Mel-dung der Peters- b arger Telegvaphero'Älgentur. Tie auf den 26. September cmbe-- nnimt geiveßme Sitznna der d e nc o k r a t i s ch e n Konferenz ist rinn einen Tag verschoben worden, damit alle Teilnehmer zui Eröffnung eimreffini können. . Die Amerikaner in Rußland. K o p e n h a g e n , 25. Sept. (WTB.) „Berlingske Tideude" nreldet aus Haparandn: Mit großer Bestimmtheit austretende Gerüchte besagen, die Bereinigten Staaten hätten der russischen Regierung vvrgeschlagen, Kamschatka gegen Bezahlung eines sehr bedeutenden Betrages zn Übernehmen. Die Entente und die FricdcnSfraLe. Berlin, 25. Sept. (Priv.-Tcl.) Die „B. Z. am Mittag^' nceldet aus Basel: „Eorriere della Sera" meldet cruZ Peters- b ur g: Die russische Regiermrg wird die P apftnvt c sesbstcstchig beantwortet. Nach weitere.! Petersburger Melbstmyeu lag dem cm gestrigen Ntontag in Petersburg zirsammengetvetenen demokratischst Kongreß ein Ant- ag vor, rnidyez verlangt, daß die Regierung sofort die F r i e d e n s v e r 6 a n d l u n g e rk aufnehme. Der Antrag wird unterstützt von den Soldabn;- und Arbeiterrcttan von Moskau, teron- stadt, Odessa und Kiew. 5/cD»t „Echr de Paris" girrg dem Sozialrstcirkongreß, der MN 6. Oktober i?: Bordeaux zusammentritt, ein Antrag von soziar- listischni Moli'delegierten vom t.tz. Tcpartement zu, einen Beschluß herbeizi!sichren, der von der tzächermig den Eirttritt rn die Friedens- besprechurcgen noch vor Beginn des Wrirterseldzuges verlangt. x ♦ Die neue Blotadepolitit der Entente. Kopenhagen, 25. Sept. (WDB.» National TiderDde" tcttt mit, die errglisclie Negierung habe auf Ersuchen der ameriLmischen sttegiernng vorläufig alle Ausfuhr rmch Skandinavien und Holla^cd eingestellt. Die Einftettmig betresst auch alle M jetzt erteilten 2tn^ölhrbcwilligimgen und gelte sogar auch für 24aren, die bereits auf Schissen verladen sind. Eine Ausnahme bilden jedoch Kvhlen. Die Wistdermrfndhme der Ausfuhr sei erst wieder zu ertvarten, wenn zwischen den Mkrierten eine Erniguna erzielt worden sei über die Grundsätze der neuen Blockadepvlttir * . * England und Dänemark. Kopenhag'en, 24. Sept. kWTB.) Ritzaus Brrrean meidet: Tcis Minii'.erucm der auswärtige?! AngelegeichmILn erhielt von der Gesandtschaft in ßoitbon die telegraphische Mckdmig, daß dieser wegen Ur Verletzung der dänischen Neutralität bei Tjcrregaalv -'L-vrns Riff- am I Sepbnnber vo?r der eugf-sck gierung eine Note zkirg'gairgön sei, nwrm die e n gl i sche Re g i - - rung ist lufticchiges Bedauern ausspricht und Ersatz für den möglipJenvefse arkgerickMen Schaden anbftvet. G» Programm des Mmifterkums StlbUr. ^jjien. 25. oatJt. WTB. i^iflsiantltü^.) ( n ftnQj. i remi.tcnch« 1 r.~ 2tf.',r>ßronbnrteti V>,I7s-?sm IVmunm in* CSJnwfFm ffcttten im Ab- (■OwfR'l^nfvr'rt«» )f nt-rarr »r ».5 fw*. „_ lrehen )rnr m ^tmie der vom Kaiser wiedvrd'lt geüuüermn G' und- seren Berbcündeien dem Wunsch und der BereiÜviUi (rfeit 'Xntibmd, zmn Abschlüsse eines vom mf e bev IteriSSi K ÄSÄ Sfr bereit! nlchr lua.mren nnr dalXu auch die sich in der- gleichen Richkun» «"r-MNW!» M !E> c, l i „ e « 58 a 11 vTZ 1*Ä BlöLboi rt< Nift n sÄSÄI ‘ fru * ai >*WsuWten .tanocdbi. Sn ?Z*Sä, fr3,rit u^drn Eöirrrtcn, J>ic cn^ J2c??5 '^/lschnei, < 2 *drf)cttcn eine gleichmäbche unb i*nu- ffltaß ÄfÄ imb die^^voN en Frei he Ub£ Sw Unseve M-rechrnlltgkeit, auf diesen Gnrndlagen zu eiTier Verständigung nrrt unteren Gegnern zu gelanae-, in surrfi^ mmtatbmrsrichtch und ist von dem B e n> u ft se i n un fSrer Stärke und ftinferer absolut gefestigten Kr lage get ragen. (Zusttmnrung und Bcsiall.) Die M-mrsicb^-il - erstäudigrintg dcbrgt afier davon ab. bäfj sich \ m 5«y die Erkenntnis dieser -Sachlage durchs ^'"llten siüi imsere Gegner nicht bereit zeigen bie ifmm %w-*™ *xwb rn metber! »fr iriit aff unfoS £?,7*S £*fuftenber Entschiedefveit den B-erteidigungskampf bis zum Aeusierilen n!\' IT -! 1 Fortentwicklung der Mvnrrrchie für ' Ult zu srchein und ihr durch nviteren Erfolg unserer ^affen «sickerten JricV.w im »wch lruülM» Mker »n verschaffen. (BeöaN ) W'-vLSteSFLZzr "Ä M»r WEM«, wdi» ' l < ^ aranlie Är e.neu ixriierhiite \ Frieden fern Kd«-, g«fe* ?«i, -aLSW ÄÄÄÄfS ' uubt gefchwöchk. imrdern gestärkt b.wvorgeh- (Lchhmter Mi-n^äsident «Ä ferner ber französische Dcmchfer Alesia (5144 To.) und di- englischen Legier Theodore, Francis. (Snmia, Behckoves }t>ane das französische Mscherfahrzeug N.R. 1063. In der Nacht vom 24. zum 25. September hat ein ftarves Mainnekuftschiffgeschwader mit sichtlich gutem Erfolge befestigte Plätze und militärische und Industrie-Anlagen am Hmnder sowie cm dem Gebiet zwischen Soar- dvvongh und Boibon angegriffen. Zahlreiche Brände s)wie einstürzende Gebäude wurden beobachtet. Zu dem Geschwader, das unter der bekann ten Führung des Fregatten- lapitäns Stratzer stxrnd, gehörten auch die in mancher Englandfahrt bewahrten Luftscliiffloimnandanten Kapitänleutnant Martin Dietrich, Hmiptmorrn Manger, KapitLn- leutnant Ehrlich, Kapitärsleutnant der mefcrt>e Prölß und Kapitänleutnmrt Stadber. Me Luftschiffe sind trotz feindlicher is'egenwehr durch Land- und Seesnrit-räfte ohne Schaden und ohne Verlust zurückgekehrt. Der Chef des ^ldmiralstabes der Marrrte. Nicht Mut- uicht Opferflnn, nur ein sischen Defunder Menfchenverst«»- Dis Zeichnsrog der KrieHS- arrleihe ist jetzi für jeden emzelnen ein Gebsi der Gelhsts« hatturiH! - Denn: em guier Erf»lg if« Ne Brücke zum Frieden — ein fch techisil>^ngarische« tnHc tmt der lvercher zusammengoströmten Bevölk^wdg. Hintzenbnrg über unser Durchhalten Grvstes Hauptquartier, 25. Sevt (Amtlich ^ mumm Ä, Wffi vi'lf«h mn m^rufrVv ®rit , ^ ü .k nM^u,» SlmfÜvT’S! £ 2 «"*»^ «ÄSrÄrÄ ^Kmemendtuch und Versiegen der militäriicken fllen ,ms zum Frieden um jeden Preis MM«? ** H unsere dbnnen mit derartigen «-»nd- «r» s.«»»“ >ä ss wn Hindenüurg. GenElftldmarMall. ® <8 f. ll-Soot-Erfolge. Ein Angriff auf Englanö. . Berlin 25. Sept. (Amtlich,) A'eoe U-Loois-E-rft-lM ra .inmetianat mW int Atlantisch«» Ojeait- 2 DanM« 4 Segler, ein Mschenahrz«.«, nni, ^ r ^ bewaffneter durch ZeMirev Michechev Danaer Panik in London. ndon, 25. Sept (WTB. Nrdchvntl.) Reutermeldung. AErn abend icm 9 Uhr flogen feindliche Flieger über einen Teil der Ltadt und warfen Bomben ab. Als Warnung^ Langen rrarim die Gasthäuser voller Gäste. Es cntftaiü Mi alkpimtiv i»di sicheren Orten. Viele Menschen flüch- der Ltergnmdbahn, die gedrängt troll weven. Als die Angreifer erfchionen, waren die Strafen so gut unc verlmsen und der Berktbr emgesvellt. Diesem Umstand ist & JrSün ? ll T n > der Opfer gering mar. Die An greifen flogen so hoch, daa man sie nicht sehen und nur die Lichtstrcifent wlchrnebmm konnte, die sich in allen Richtungen bewegten Es wurden offenbar auch Luftgefechte zwischen Flugzeugen geliefert' 1<3 3P 1- irttfa br^eu gc erHimmrji sANworHens ' gewesen sein wird .n fahre:u Namensverzeicimr^ der damals in Dcursch-Oü- ^ ^^che ten tcmxtn Seefahrer :iurb im .aml.-chen .wtoiKaijiart^ veuckfentlicht. ^as gcfaiirDoUc Uu;mteimen -in« S!£5? c iL m RrrMtzmobooten stolllGtin bervvrragendeS Beppi. deutschen Opfermute» dar. welches da dankbare Anev- p.nmrug der L>«mat verdiertt. * * * Kristiania, 24. Sept. (WTB.) ..de-riposten" met- bz aus Borgen: Nördlich von 'tcklcsunb -.st am Somita* abeuü ent Boot mu zwölf Mann vom engusd^n Oamoser Ham be^rla i n" gelandet, der am Lienc ag bei den A^^A^^'versenkt lvorden ist. Die Mannsch«st ist I!}*™ c E?°^en- Dei der Explosion lvurdeu drei b d»anu gingen in das eine Boot. P ar ^ unterwegs. Die übrigen haben große Leiden ausgestanden. — Das Ministerium des Innern er- dem Vrzevonsulat in Hüll die Meldung, daß der ^du-ff.Plötzlichen Masffnrinsatz ??n Flugzeugen die Herrschaft in der Luft an sich zu reißen Jagdflieger stürzten sich ihnen mit oft benm" 'v*«« "ln vfi bewährtem An- ^bg°" und brannten |ie in immer wicderholtrn m I ^ K Uni b'Ntcr ihre Linien zurück Bis r?‘, hatte der Gegner bereits 13 Flugzeuge ver- bnttm ""^r'Magdslie.^r die Luft derart gciäu'art hatten kounien unseie Infanicri«- und Artilleriefli«. ^riolg durchsüdre». Bi>'- tum f K re|tpe|tefft, wa unsere Fnfunrene die kmrderste Lnne gehalten hatte und m, fic uirfidSfaiSt ÜJJfe »Mtongcn ferne fl,e an. Er imrrde von unsren unterstützt. Fn niedrigsten ^n^rd, überschütteten Ite^foS Bereitstellungen mit MasciMengei'^hrfeucr. Unsere Bom- beugefdfavader belegten gleichAeitig Batterien und Truppen- an aimittungen m nrtmer erneuten Angriffen mit Svr«na- sross. .^m Laufe des Nachnrittays raffte der 0)mner i- i^- ^^ten. Fsioa'erkr^e zusammen, aber unsere zerrten ntt) ihnen geN'achseu. Nach erbitteren Vvmpfrn, tn dIeri u. a. Leutnant v Mh^inen s« den Gegner UN E„ Ä CM. ^ ^lugMige komrten aufs freue Aw ,mrb Erkituduugen fast ungestört bio über die feind- i &£ T S S S^ l n Tr '^agen.Der Tag «Ä urmer so auch tn der Lust zu unseren (^nftai entschieden. »US Siakt unt ließen, 26. Sevtember 1917. ** Amtliche Persona!nachridrt sondr'l - srLFrn, ' •auT ^ic yar.(ic - iKrtai’’ u der S»a Bertram. fjft'lItOifClt d:uM >tr tun K!f ? ? ; ^I^ beftchmden ©iiirÄim& .! •.tuii.u'^fni ocs .- ^rr'JbtTixiÄK^ uttattvivlfCMi «ur v,> - l- u> t- wrauömufler gab s,un (unter einen tunnt ...'r ft. 1 w* «ms« Znt nriidtetcn *c»itgäotM l ' u U'l av.' Ul ule V-, Hvbz . Buchibmöer- und Wl'iTner- neven >der Bolv. Amg von Leim auch die Vermitte-- "..'Kis RoWv»ien lu^mefjmtm. Bei bet Besw-cchumg bet 1' !l T;: u >vrT3,criucn Stremen nnircw? es für «‘V.Uet ,*\}\i ineMWn auch im &>mnicitbcn Winter iroe ndrtr -Vi^rutTett (uifflärrnib Erken so Men -Bö- i, soweit es sich. C7-nu>giicLitn lie^e, die Stemw- sie den ' lisch c pasin vor wer! trat fohlen wü rung non /ipnrscn in Buchs nimm 0, Kalknlattqn 1 erdcrvci'fidvning nf;v ZulnkSMussie wirs der Vorsitzende ftn.vendisi^ll hcn. sich ins den eiu.HcL'Nvn Vereinen uni der 'r Paten ichastsverftckierimg deschästigen und machte lisinerksarn, dasZ der Laird>esgeiverl>everein dieserh-alb mit ur g-M nun bei nrer-Be r s i clieruiigsa kl i engesell s chait ein en der für die Uiitglicdcr l^sonders vorteilhaft ist, abge- Imt. A.nch wur* &en:'.ermi«i ohne l'.-nzahlrmsi' an der zur Zeichf- lnssie.ee.1en >, r:?gsanleihL »u.beteiligM, hingewiestn. R i di t i g e "1 d r e ss c ir hei S c u d u ngenen ffric n S- i q e ii e i m c u g lis che ii O pera ti o n8ge b ie t. Bei; )si ü'uduu-ien an krießS«gesaltgcne Teittsckk', die sich in cng- G'.'sangenschaft de senden und in Frankreich m Ardeitskoin- \ ein geteilt sind, kommen immer wieder Vrnvechsclmrgcn rnra hedingte Ver iuste oder Verzögerungen her Sendilngcn ii.'ii die Anschriften von den Auaehörisien nicht in der vor- rt.'b- en Weise auf den b-etteffM>en Poststücken anr-ebracht «n. Bon der Londoner vniziellen Stella ist dee-.nib durch nen- Vermiiilnng erneut auf die Erscknnrrung nn.d Verzögerung! inmoiii am /4, cht orben, di' der Postverke, ^ öer Gefangenen tt, und um ent- gemc bank!' oerartige nnrirhttge vi^reinerungen er spri'ch.'nde Velehrung der Aüg Hörigen gebeten worden. Tie Anschrist der Sendungerr an Kriegsgefangene int englischen Opera- tim; ■; tnet iit Franirnch hat zu lauten: To the prisemer of War. Nr. (Bor- und Zurrame des Gefangenen) .... - ... O. ..... . Regt.Komp. Nr.. .. Prisoners of War Company B.E.F. France c/o General Post Office London. Tiest Vei infolge, zunächst Gefangenennummer, hierauf Vor und Zuname des Gefangenen, drtnn Angabe des Regiments und der Compagnie, in der der Betreffende vor seiner Gefangennahme jil!> befand, dann nie Mrmmer der ArhcktskonrZM.piie und scAikst- lick der Vermerk, da st die Sendung über das General Post Office London zuzeiten ist, ist strengstens eiHuhalten, da sonst Verwechslungen zwischen der Gefangenemuunmer, der Nmrvnar der Ar- beilKömPagme und der früheren Regiments- und Kompaginc- nunrmer unvernieidlich sind unfo die richtige Ankunft der Seu- du::gen in Ftage gestellt wird. ** Beschlagnahme und Vestands e r h ebn n g v on Seidengarn. Am 26. Scpteinder 11)17 ist eine Bekarmtmachung Mir. W. 8. 400/7. 17. K. R. U. betreffend Beschlagnahme und Bestant^riT.adung von Seidengarn, in Kraft getreten. Durch diese Bekanntlnachiung iverdcn sämtliche im Inland befindlichen Seiden- ^prne. soweit sie nickst .ausdrücklich von den Bestimmungen der Be- iannttnachung ausgenommen sind, einer Beschlagnahme und ?)ielde- pflich nnterworsen. Scidengarnc im Sinne der Delanutmachung sind v-röge, Orgaz-ine, Tram-e und Schappe ohne Rücksicht darauf, ab sie hergestellt sind aa,s Erzanguissen des Mrulbeer- oder Elchen- (Tussad Spinnrr's, fwer für Näh- und Stickz'v cke bestimmte ©dvippe und reale Seidengarne. Die von der Bel'anntmachu.n.g nickt betroffenen Seidengarne sind im 8 1 der B.lanntmachung unter Ziffer 1 bis 6 besonders aufgeführt. Die Veräußerung und Lirievmg der beschlagrrachnten S.üoewmrne an die Seidenver- toertemg-G. m. b. 5)., Berlin, Vikto-ria-Luise-Plast 8, ist gestattet. die Veräufst-rnng an diese Stelle nickü bis ziuu 80. Nov. I9lfl erfolgt ist, ist Enteignung ^u gewärtigen. Im Falle der Wlckhnuug des Ankaufs durch die Seidcnverwertimgs-G. m. b. §>. kam; die Erlaubnis stiu arideriveitiger Beräußjermlg bü der Ikricgs- Rotstoff-Abteilung des Küiüglich Preußischen Kriegsministenunrs bsanlragt v.tvhcn. Verarbeitung der rohen '.owic der gefärbten tmerickiwerten Seidengarne, die enlivcder sich in Ketten befinden, die -m 19. Juli 1917^ auf dem Mebstubl im Webprozeß cvaren, oder die erforderlich sind, um die rwr bezeichnet en läeetten abzir- arbeiten, ist gestattet. Die weitere Verarbeitung beschilagnahmter Gegenstände, z»nr ErfMuwr von VdereSaitsträgei,. ist gegm t» sorckererr Mlegschpm erlaubt. Svh«uu die Gesamt-.nenge der bo* zeich,neben (^genstände bei MeldevstickMffen nrindestlms 20 KUo- grarmn beträgt, ist mmmtliche Melcou^ bis zum 10. eines jeden Rämats Mi erstatten, und Mvar^ist bei der ersten Meldung der bei Beginn des 1. Oktober 1917 (Stichtag) batsärckstich vorl^and.me Bestand maßgehend. Außerdem ist Lagerbuchifüchrung vorgesckp-iebcn. Mit dem Inkrafttreten der Bekauntinachung treten die erlassenen Einzel Verfügungen W. S. 8/7. 17. K. R. %. und W. 8. 9/7. 17. K. R. A. mcher Kraft. Der Wortlaut der Bekanntnrachung ist in der heutigen Nurmner unseres Mattes eftrzusehen Kreis Büdingen. 4- Ortenberg, 26. Sevt. Hier nnrrde eine landwirtschaftliche Bezugs- und Absahgenossenschaft gegrmrdet, die sich.an die Zentralgenosfenschast der hessisrc Wichtig keil hinzuw'eisen. Kreis Friedverg. ** Bad-Nauheim, 26. Sept. Das letzte Sinfoniekonzert der 5iurkapelle findet am DonnerMag, 27. Sepiember, im Kon- z-ertlstms statt. ?lls Solist lvird Konzertmeister Otto D r u m m Mitwirken. Die Leittmg hat Hoftat Prof. Winderstein. Die Hauptwerke des Sinfomekonzertes bilden Vto.mrcks große ,,Jüpiternuscu irie" und das Violinkmrzert von Brahms, daS von Herrn Otto Trumm vorgetragen wird. UmralMt werden die beiden großen Werke von den Ouvertüren zu Kdeliv (in E-ldur) von Beethoven und zur Oper Oberon von C. M. v. Weber. Dtarkenburg und Nheinhessen. — D a r m st a d t, 26. Sept. Gin mi.gebliches Arbeiterehepaar Wesp tmd der 15jährige Arbeiter Sartison von hier wurden nach Verübung einer großen Lttrzahl schwerer und vertvegener Eirr- brüche in der Umgehung Wüsrzbnrgs von der Würzburger Polizei verhaftet. IM Besitz der Gesellschaft fand man zahlreicl)-e Schußwaffen, eine erl)t'bltcf;c Summe Geldes, die feirrsten Einbreck>er- werkzenge, eine Menge amtlick)er Stempel und Siegel vcm Behörden, amtliche Fornrulare und viele falsche Ausweispapiere. I Tarmstadt, 26. Sept. Drs Sckmnrrgericht der Provinz Starkenburg verurteilte den Eisenbahn-Obersekret. Lldanr S ckr ü t t - ler von hier toegen Vergehen im Amt, Unterschlagung^ Untreue nsw. zu 4 Jahren Gefängnis, wovon 10 Vionatc cmf die Unter- suckgingshaft angerechnet werden. Ter 48jahrige Familienvater stand feit 1891 im Eisenbahn-Dienst. Hessen-Nassau. -Bad Homburg v. d. H., 26. Sept. Bei einem nächtlichen Einbruch in die Villa Gans am Viktoriaweg machten Diebe reiche Beute. Auf ihre Ermittlrmg setzte der Bestohlene eine Belohnung von 5 0 0 Mark aus. » ^ Frankfurt « M., 26. Sept Im Stadtteil Rödell)eim stürzte sich die 26jährige Eheftou eines im Felde stel>enden Zkauf- manns aus dem Fenster -des dritten Stocks. Sie starb an den beim Sturz erlittenen Verletzungen. ** Griesheim, 26. Sept. Gestern abend 6 Uhr erfolgte in dem Werk Heusenstamm ddr Chemischen Fabrik Gricsheim-Elektrorc eine Explosimi, bei der vier Personen getötet, vier sckyver und eine leicht verletzt wurden. Ter Betrieb ist nicht gestört worden. ** F r a n k f u r t a. M., 26. Sept. Geueralleittnant d e G r a a f, rvelcher seit Beginn des Krieges das> arbeitsreiche und verantwortungsvolle Amt des Chefs des Stabes des Stellvertretenden Generalkommandos des 18. Armeekorps bekleidet hat, wurde durch Geftlndheitsrücksichten genötigt, um die Enthebung von seinem Posten zu bitten, welck^e inzwischen erfolgt ist. WiLtevungs-ericht. (Oefsentlichcr Wetterdienst.) Keine wesentliche Aendeuung der bestehenden Wittenmg. Lctzre Uncbvicbtcrt. Der Reichskanzler und die Parteiführer. Berlin, 26. Sept. Der Reichskanzler empfing gestern abend die Vorsitzenden der Reichstags- fr ak t innen und das Reichslagspräsidium zu einer Besprechung. Wie der L.-2l. erfährt, ivürden die erörterten formellen Punkte heute dem Aeltestenausschuß des Reichstages zur weiteren Behandlung unterbreitet werden. Ein neutraler Beurteiler über dir Kämpfe im Westen. i. Köln, 26. Sept. Die „Köln.. Ztg." meldet von der Schweizer Grenze: Der militärische Berichterstatter der „Baseler Nachrichten" kommt in Besprechung der letzten Ereignisse auf dem westlichen Kriegssck-auplatz zu folgen- dein Schluß: Der Gesaniteindruck der ftanzösischen umd euglischeu tlnternehnrungen in den lehüvn Wochen bleibt unverändert der, daß iveder das eine noch das airdere Heer noch diesen Herbst einen entscheidenden Angriff bnrdy führen kann. Außerdem wurde die an dieser Stelle rmch Abschluß der Frühjahrsschlacht ausgesprochene Ansicht aufs neue bestätigt, daß gegenüber der Sormneschlacht 1916 bei beiden Jom'ert eilte bedeutende Abnahme der Ansdauer rm Angriff festgestellt werden muß, trotz der viel stärkeren materiellen Borberettnng. Die Räumung Petersburgs. i. Köln, 26. Sept. Die „Köln. Ztg." meldet aus Stockholm: Nach der „Njetsck/' ist die Räumung Petersburgs im vollen. Gauge. Sie begann mit der Ab- schieburtg der .^ßind^r, Verwundeten und Greise. Eine be< sonders zur Räumung geschaffen.' Behörde riet zunächst allen Beamten-familien zur Abreise. Nur die für die Äe- gierungsgeschäfte unbedingt iw! wendigen Jnstttutionen bleiben bis zur Abreise der Regierung. Nach amtlichen Meldungen hast die Flucht der Bevölkerung, die in Den erstell Tagen nach dem Falle Rigas eülsetzbe, nur in sehr geringem Maßstabe angehalteu. Die Behörden maäMi sich daher daran, den jetzt günstigem Augenblick zurr Abreise zu benutzen. Spanien und dir päpstliche Politik. Berlin, 26. Sept. Die - spanische Gesandtschaft in L o n d o ii veröffentlicht taut B. Z. eine Erklärung bezüglich der .Haltung Spaniens gegenüber der päpstlichen Friede nsn o t e. Obwohl Spanien die edlen Beweggründe deL Papstes hoch einschätze, sei es nicht imstande, zil beurteilen, ob die Kriegführenden in den päpstlichen Vorschlägen eine geeignete Grundlage für die Lösung des Konfliktes finden.' Deshalb erachte es Spanien nicht siir möglich, sich diesen Vorschlägen anznschließen. Ein Flug Turin—London. Bern, 25. Sept. Starter läßt sich aus London melden: In Moiltagne kamen mittasis 2,50 Uhr zwei italienische Flie- sier an, die ohne Zwischenlandung den direkten Flug Turin— London über die Alpen und Frankreich und den Kicmal imtev- nommen hatten. Tie Fliego: waren um 9,30 Uhr in Turin aui- gestiegen. Sie brachten die Post mit. Lord Derby über den Friedensschluß. London, 25. Sept. Reuter meldet: Der Staatssekretär für den Krieg Lord Derby sagte in einer Rede in Folkesvone u. a.: Alle Welt in England verlangt Fri^en, aber einen dauerhaften Frieden. Der Dag, da ein Monarck» oder eine Regierung allein Kriege snk/ren konnten, sei vorbei. Die einzige Macht, bk ilfot Krieg und Frieden zu bestimmen habe, sei das Volk. Keine Partei in Deutschland könne jetzt England davon überzeugen, daß das Volk und nicht die Aionarchie den Frieden äft'chlkßen ^vürdc. Der zukünftige Friede di'erfe nicht den Stempel der Mrmarche . ober: des Kanzlers tragen, sondern den Stempel der Nation. Bis b*K* Ziel in Sicht sei, qebe es nur ein Loftmgswvtt, nämlrch: btnxfc kämpftn (Das ist natürlich wieder der kläMck-e Verftkch einer Verhetzung brr Gemüter in Deutschland. Die Engländer rechnen mit Quertreibereien in der beulklm Politik. ^>chriftl.) JGiess©g«ep Vereinsjahr 1917/18. ===== = 127. Vorgesehen sind folgende sechs Konzerte: 11. Oktolsir 1917: 83. Üisioker 1317: 1L. ?1ov8mb8r 1917: 2. SJaiember 1517: 20. Janaar 1918: Tag noch nir.h! Sastgosotzt: Kgl. Hofopernslinger Max Krauss (Bassbariton) und Prof. Carl Fuchs, Grossh. Kammervirtuose (Cello). Franz von Yf esey (Violine) u. György Kosa (Klavier). FrauFr;(‘daK-wast-Hodapp,Kammervirtuosin(Klavier) Voraussichtlich Orgelkonzert. Das Wendling-Quartett. 7153 D Chorkonzert. Der Ueberschu^s aus den Konzerten fließt wohltithjen Zwecken zu. I)(*n bisherigen Inhabern bestimmter Plätze werden diese anf Wunsch auch fü r alle sechs Konzerte im voraus bis 7. Oktober iri der Musikalienhandlung von Challier reserviert. — Mitgliedern des Konzert-Vereins, Saalbau-Vereins und Akadem. Gesangvereins werden bei Entnahme von Karten für alle sechs Konzerte die Mitgliedsbeiträge, wie seither, ln Abzug gebracht. C;«ir.;-He!/ortorv 1- rIatz Mk - 3 '~ " PIatz Mlt ' S -~’ 3 ' Plftte Mk ' C - ’ *' P1 " tZ Lull. litbncU ICH. o.50, sämtlich numeriert, Studentenkarten Mk. 0.75, für Schüler und Militär vom Feldwebel abwärts 30 Pfg., sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier, Neuenweg 9, Telephon 071, zu haben. WmM «& tim »in für Bewachung eines größeren Pagers gesucht, melden bei 0./.)7b SfhcBsidt, Mäusburg 16. Hrtssarbeiier und jüngere Mlljiijlilküiirbkiltt für leichie mcd dauernde Be- fchäsligung gesncht. 7121 (iionrs Karl Holt, Maschinenfabrik. Hilfsarbeiter für Druckerei gesucht. 17161 I. Wctnert, Reuemveg 0. Ftthrmntttt zu einem Pferde sos. gesucht. 7l6i)_ Pulv er miibc. $i(tiiIion ({cjiiflit. 7171 Hubu, Po stballer. Arbeiter sucht Ford. l*n rk, 7 _ KikNilmüble. | Stuadeufrau,u„ ; , JUfl .Bab»dotÜ- 39,1.6t, Heddernheimer Kupferwerk und Siiddeuische Kabelwerke, A.-G. Werk 6098h v Heddernheim. liir Gießerei und Stahlwerk Besucht. Meldungen beim Pförtner der 7107D SophienJiiUte in Wetzlar Buücrus sche Eisenwerke, Wetzlai. ^ wird Arbeit nachgewiesen. Näheres bei 7155 a Emil M\ Mil Men Mfflr?!*r s icr StraSe 29. »,888783 AüäLdvu vä. oi»!. Fi’ftfilftia, nicht zk» jung, od. Witwe, durchaus zuverl. in Küchen-u. Hausarb, zu einz. Dame gesncht. Meld. brieflich od. persönlich an kr»a ßraart«, Wetzlar a. ö. L., Bennstr. 14, III. 06993 Fleißiges Dienstmädchen in christlichen Haushalt als^ bald gesucht. 7166 Frau Curd Nube, Osicnlwch a. M., Waldstraße 90. jys 1 ^ für Verkauf und leichte Burcuuarbetten für alsbald gesucht. 7113 Lederhandluug üwwfcRV .1. Mahn Bnhnbofstraße 63. Zyififeips Mädchen zu älteren beulen gesucht. VvrzusteUen b. Schwoercr, Ludwigstratze 22 I. 7170 Nack Nauheim wird auf etwa 3 Monate eine 7159 p^rf. Stenotypistin fiir nachmittags 2—3 Stunden sofort gesucht. Näheres zu erfragen bei Blödel LAppel, Altcestraße 28. Ein tücht., braves Mtickedev in bess. Hause für HauS- und Gartenarbeit gleich gcs. ^ (Koetbestrafre 23, 81. St. Tücht. Mädchen für 1. oder 16. Okt. gesucht. Zu melden abends zwischen 8 und 9 Ulir. 05995 Wetzlarer Wog 17. III. Stock. KriiMt Pntzfrnu gesucht. 05969 l'lrma ^pocrlinse vormals Staudinger L Co. Stcinstraßc 39: Suche für einige Tage der Woche, 2—3 Stunden vorm., eitle 06002 ft-™« Stamm, Bleich slr. 421. Lauffrau ob. Müdcheu per sofort gesucht. 7166 L. («rllnewald, Mühlstratze. Einen schönen Simmentaler ! sprungsähigen Bullen hat zu verk. WIN,. Scheid I., j 05972 _Langsdorf. Zwei schwere Simmentaler Kiilic, frischmelkend, eine mit Kalb und eine Fabrkuh, stehen zum Verkauf bei Landivirt Zlarl Hansel, McichcS Andenk.> bekamen, werden ersucht, dieselbe gegen gute Belohnung abzugeben bei Mefxtfcr Schiorb. 06000 Marktplatz 23 , ua Säcke! Kaufe alle Sorteu gebr. Säcke, Siicklnmpen und Wnsiendecke». Zahle die norgeschriebenen Hilchstpreise. M. Müblstein. Gicße n, SelierSweg 83. K , ' m für gebraltchte Möbel. Kaule auch ganze Haushaltungen. ltoHeitzwcitf. ^ (Sicke«' SeiterSweg 581. \rter zerrissenes Sdwih» iwerk, Geschirre, Leder, Zellstoffe, Fahrradmäntd, I Filz usw. selbst ausbasem ’ill, verwendet vorzögflih die Nähahle «lePperL» D. R. G. M. Solide beste Konstruktion. Näht Steppstich wie Matchinc. Lei&t zu handhaben. Garantie für Brauchbarkeit. Viele Anerkennungen. — Preis Mk. 2.50 mit Nadelsor» tlcrung und Leinenzwiro, verpaoet und postfrei. Iq L edtrhandlunfan kiirt* lieh oder direkt 4 \rA Joh. Zucker Stuttgart-Botn«ng. vmüKtmhi Das Such fOr (^artenfmmb?. 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September 1017. Dia Beerdigung findet Donnerstag den 27. September, mittags 37a Uhr, statt. Gründlichen JtHi vier-Unterricht erteilt Jjo hsLuna, Vofft, Goethestr. 32 IU t öarmstädter Pädagogium (ft Mzj Privatschule mit «len Klassen Sexta bis Oberprima | Vorbereitung zur IKnJüJbripren-, IPrimanot-, Ä’iLlin* rlci&s- und Koifeprüftimg; (auch für Damen). Cei« Erlegsansbrnch üesianfwn 157 Schüler ihre Prüfungen. darunter wiederholt ohemaiige 70ihsr?cbfltir die Lin jährigen Prüfung nach ftlnfraonatiaar Vorbereitung LPzsLgskI »dvlls üHerterüancr naca vier KibiIid. Inden Jahren 10Iß. 1014, 1915. 1910 und 1917 bestanden umatHaiu f aniid^en iiio Ahiir»r^nteüyrhi^ag. G372D Wrp.terkartoffclr Bestellungen werden entaegengenommen. Jj, W. A« «U?. U. SU. i -Tl;' ‘Jap?, pwSpfcisstesl a. ph Idnte j ^Bowie 1 Waggon 7042 1 feiner prini troekene WkiterspisezwiebelB i cingetroffen und empfehle billigst solange Vorrat reicht Tclefoa 012 W. Hankel Neue Kaute 7 msi Namens der tieftrauernden Hinterbliebenen: Karl Lotz, Gr. Verwalter und Rechner. (besser wie blauer Vitriol) n«i* an Wieder vcrkftn fer Bezmer L Krumm Drogen, Material- u. Farbwareu-Großhaudiimg _Jt ~ “ GlelSei 7 m Cafe Amend Heute Mtuwoeh, S Uhr-, Familien-Konzert B eka nntm achrmg. In unser GenossenschaftSregister wurde heute bezüglich des Spar' und Vorschußvereins, einge tragenen Genossenschaft mit unbeschränkter Haft Pflicht zu Altendorf an der Lunida, eingetragen: Die Satzung ist dahin geändert, daß ab 1. September 1917 der Rechner nicht mehr dem Vorstand angehürt und von da ab als Beantter der Genossenschaft anzusehen ist. Gießen, den 24. September 1917. Großhe rzogliches Amtsge richt. MliM Kiimll __.'f, .. „ „ „ 7158 jbü-' UW Babnhosstrafte 64 lf&§Sm.. Wohng. mit Loggia n. allem Znbeh. z. vermieten. 6577 Rahn, Gr. Steinweg 20. O Zimmer OkI-ÄmIojc« 40 17 Erßpiiefeofl, sch. neuzeitl. ein- 0 crtcöfcte S-Eiw.-Wolifl., mit u. Garienani. f. 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Tlerbstprüfungen bestanden bish. 11 Kin- jflhrige, darunter drol »a ÜBtora 17 itfoht vor- netsla OboriLt'üaner nach elr.er Vürbor»jilaKB v«a 14 Woche», sie gewaniiion also IVa JaSar«. Näheres durch 0440 Direktor BracfcORiarm, Wilhelmstraöe 16, Fernruf 2075. Sii Gründ!. Unterricht in 5076 lasgliiaeBigSiPesiisii Stenographie Buchführung u. allen Handdsfichem. Tagea- a.Ä.feaiaii&Bröo Honorar für Elnzel- fächer Mk. 10,-, für Kurse nach besonderer Vereinbarung. Anmeldung täglich. Koste lose Stellen- ▼rrmlttlwtg. Franz f«jl sh, fijeOen Goethaafr. 32. Td. 21)64. Bieiier-iin werden fachgemäß unt- geändert. 7039 heinr. Schön L Cu Telephon 9fr. 2074. 55 und 70 Liier Inhalt, vorrätig. Carl Baß, Maschinrnfabrik, Wetzlar. johutztaschen aaltlBÜÄari®* in den verschiedenen. äußerst prakt Aufmachungen, / [sind wiedereingetrotien | i. 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Angesehene 3litert»®jtQr für alle Plätze rznsrwmsKi 1917, vorm, von 9 Ubr ab, in der neuen Kaserne, Ber- rauf unbrauchbarer Geräte und Baumaterialien (rd. 3000 kg altes Eisen). Be- vingungen werden vor dem > Verkauf bekannt gegeben, j ®ßr«i*«*iiverwaltung7 Oleßou. 7076D nach KabeFherfscr« Eis nr beginnt Anfang Oktober im „Bostkeller- tAbendtnrsus). Honorar 6.00 Ml. Amneldungen ins 30. Sept. an den VorsiOenden .Herrn Kaiser- Allee 22, erbeten. 7083 CabÄMjSf 8l8flfl§ra|A.-Vef«ii von 1361 und Bare« Vörsin „ualutefpr. D-c. Erhebung der Getreideernte und die Aach. f V m ,lllI 5 5 er ll'rnleflächenerbebnng im Jahre 1917. ^LG/und der Verordnung über Kriegsmannahmen M.^^rung der Vollsernahrinig vom 22 . März 1916 iNelch^ete^biatt S. 401» in Verbindung mit 8 1 der Ver- ovomma über die Errichtung eines .üriegSernährungö- 224 J? lß lNeichsgesevblatt S. 402» findet m bei Zett vom 20 . September bis 5. Oktober 1917 eine Erhebung der Getreideernte in Verbindung mit einer Nachprumng der auf Grund der Verordnung über eine mH kenerbcbimn int Zähre 1917 vom 20. wiai 1917 erhebimg statt 4l3) vorgenommenen Ernteflücheu- n- ^"teslächenerhebung und die Nachprüfung der Ermeflacheu bat zu eriolgen für: oet 1. Weizen: a) Winterfrucht. O ^ 1 ?! Sommerfrucht. ^ t"kel — ^esen — sowie Emer und Ein- Sä*; («a„?r merfrucba ® rtva « ,n eii(< 3. Rogseu: a) Winterfrucht. . , b) Spmmerfrucht. 4. Gerste: ■9 a) Winterfrucht, „ r . d) Sommerfrucht. 5. Haler. 6 . Gemenge auS den (^etreidearten 1 bis 5 lLruteerhebung und die Nachprüfung der Ernte- flachen erfolgt durch Sachverständige und Vertrauensleute. Die Sachverständigen und Dertrauenslente sind be^ ^'^bung die Grundstücke landwiist. schaftlichei .>eirieb-.>inhaber zu betreten invSmu-t Mamidicn ?5ctylcüiinüat)jv oder fine Stcfiucrtrc 2v Imfaen °"S.° aedgr«8*»r bml*oon®«Äe w «Ä e Ä nnn ben -»"*»-»«« Au? ^'rteb« S\ben«ÄÄ ä.“;s *s äsk, NSe.nember 1917. 71 ™ ^er ObEvgerntfrsder (ZedcmLmitteümrt).