Ur. Ter IfottMt LnzeLgr, e&fcto*- w glich, außer Qmmt a#8. - $etl«aeit: si*«UMelf sm den Kreis Stetz«. V«-StzSytreis: msastl. .1 visrLe!« Mrtrch 3 Mk.: durch Mhole- ru Zweigstellen monatl. 99 Pf.: durch dürPoft BL 3.— viertel* fährt. ausscht. Bestellg. Fernstrech - Auschiüsse: jürdieSchriiLieitui^gI12 Vertag, Gefchai ts stell eol AnschrütsürDrahtnach- > richten: Lnzriger Gief-en. Erster Blatt rör. ZührgüNg Montag, 21. September W PostscheKsntö: Frankfurt«.«. UH 8 Ü et für 3 ®HU«»t: Aug. Eoetz; Sta-t uui> Land, Veciirlfch res u. Gerichts j aal. Fr. R.Aenz; Anzeigenteil: v. Beck; sämtlich in Gießen. (WDS-.) Großes Hauptquartier, 22. Sept. ! (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Ru pp recht. Nach heftigen Feuerstößen, denen nur bei S t. I n l i e n ergebnislose Teilangriffe des Feindes folgten, flaute gestern, vormittag der Fenerkampf au der f l a n d r i s ch e n Front ad. Von imchnrittags an steigerte er sich an der Küste und vor: der Iser bis zur Deute wieder zu großer Heftigkeit. 6 Nhr° abands setzte von Lange mar cf bis Ho liebele schlagartig stärkstes Trommelfeuer von cr ftünl'igc? Dauer ein. Jur Anschluß daran ging englische Infanterie an vielen Mellen der Front wieder zmn Angriff über. Wo zwischen den Bahnen Bösinghe—Staden und Ypern—Noulers der feindliche Ansturm in der verheerenden Wirkung unserer Artillerie zur Durchführung kam^wurde er im Nahkanrpf zurückgeschlagen. Weiter südlich! vis zum Kanal von Hollevcke brach die Wucht unseres Mrnichlinngsfeners des feindlichen Angriffs Widerstand. Nur vereinzelt kamen englische Sturm truppru mrs ihren Trichterstellungen heraus. Sie wurden al>- gkwiesen. , Heute früh erttsMnnen sich noch! neuer Feuersteigrmng örtliche ZnfanteriLkämpft, die durchweg für uns günstig ver- liefm. Bei den anderen Armeen der Westfront herrschte fast überall geringe Geftchtstätigkeit. * An den Kümpfen in Flandern hatten die Flieger erfolg- reichen Anteil. In den beiden letzten Tagen wurden 39 feindliche Flugzeuge und zw e i Fesselb a l lo ne ab g e scho s- seu. Drei unserer Flieger sind aligestürzt. Oberleutnant Scheich errang sei)«n 21. und 22. Luftsieg, Leutnant von Lülow schoß seinen 21. Gegner, Leutnant Wöfthof und Leut- lurut Adam schossen je Mei feindliche Flieger ab. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Prinz Leopold von Bayern. Auf dem Wrstufer der Düna gelang es den unter Be- fchl des Generalleutnants Grafen von Schmettow (Egon) fechtenden Divisionen durch, wohlvorbereiteten und kraftvoll durchgeführten Angriff die russischen S t e l l u n g e n nordwestlich von Ja ko bst ad t zu durchbrechen. Ansgezeichncte Artillerie- und Minenwrrferrvirprng bahnte vm Weg für die Infanterie, die von den Fliegern unter Führung des Rittmeisters Prinz Friedrich Siegismund von Preußen trotz ungünstigjter Witterung sehr gut unterstützt wurden. Im ungestümen Stoß wurde der Feind gegen den Fluß Gurückgeworftn. Er gab unter dem Druck unserer Truppen dm 49 Kilometer breiten und etwa 19 Kilometer tiefen Brückenkopf auf dem Wrstufer der Düna auf mrd flüchtete eilends auf das östliche Ufer. Ja ko b sta d t i st i n unserenHände n. Bisher sind mehr als 499 9 Russen gefangen, über 5 0 Geschütz e als Beute gemeldet. Mazedonische Front. Im BerggelänoWvischen Ochrida-See und Skumbi-Tal griffen stark" französische Kräfte an. Deutsche und vsterre ichi ch-ungarische T nippen warfen in harten Kämpfen den Feind. Der Erste Gmeralguartiermeister Ludendorff. (WTB.) Großes Hauptquartier, 23. Sept. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Ern mgüscher Ädonitor beschoß mit Fliegerbeobacktung! gestern.nwrsen Ostende. Einige Granaten trafen die Kmh> j drale, in der Frühmesse gehalten wurde. Sieben Belgier wurden gWtet, vierundzwanzig schwer verwundet. Der Monitor wurde durch Feuer unserer Küstenbatterien vertriebe«. Are der flandrische n Landfrout blieb das Artillerie- feuer nach -ü schluß der örtlichen Früht'ämpfe wechselnd stark. Gttdrn abend verdichtete sich die feindliche Wirkung wieder nordöstlich von Ypern zum Trommelfeuer. Es folgten starke Teilmlgriffe der Engländer südlich von St. Julien. Der Feind ward , zurückgeworfen. Nachts bei ULchlasseudem Feuer keine Jnfanterietätig- keit. Eine bei Mo nchy, südöstlich von Arras nach heftigen Feuersts-tze^k in unsere Graben dring.'ude englische Kompagnie wurde im Nah'ampft vertrieben. Bei Vorfeld Gefechten süd-, sich der Straße Eambrai-Bapaume sowie an der Somme und Oise blieben Gefangene in unserer Hand. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Längs der AiSne und am Brimont und in einigen Abschnitten der Champagne kam es zeitweilig zu lebhafter Kampftütigkeit der Artillerien. Bei zahlreichen Erkundungs- vorstopen. die vielfach /unsere Sturmtrupps bis in die härteren Lioien dev französische.: Kampfanlagen führten, konnten Gefangene gemacht nxtbtn, obwohl drr Feind fast überall flüchtete. Unsere Grabenüesatzrmgen wiesele au ein:-! gm Stelwü französische Aufklärer ab. Bor Verdlm schwoll nachmittags das Feuer zu großer Stärke mr. Die Gegner verloren gestern 14 Flugzeuge, 1 Fesselballon. Oberleutnant Berthoid errang de,! 23. Lustsieg.-. Vizefeldwebel Thom schoß wiederum zwei feindliche Flieger im Lustkanrpf ab. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Heere.sgrnppePrinzLeopold v o n B a y e r n. Am Brückenkopf von Jakobst a d t wurde in den hastig verlassenen russischen Stellungen umfangreiches Kriegsgerät vorgefunden. Unsere Truppen haben die Düna von Lime »Hof bis Stockmannshof überall erreicht. In Pmsk entstanden durch russische Beschießung Brände. Mazedonische Front. Bei großer Hitze — in der Sonne bis zu 65 Grad — fanden Gefechtshandlungen nur westlich des Ochrida-Sees statt. Dort wurde den Franzosen eine Hiihe bei Krrova durch deutsche und österreichisths-ungarische Truppen im Sturm entrissen. Ter Erste Gei eralquartiermeister Ludeudorff. * Licw Die Abendberichte. Berlin, 22. Sept., abends. (WTB. Amtlich.) Der Ferrerkampf in F l a n d e r n dauert an. In der Verfolgung der weickeuden Russen wurde von nrhof flußabwärts überall die D ü n a e r r e i ch t. Berlin. 23. Sept.. abends. (WTB. Amtlich.) Außer lMstiem Artitteriekkampf in F tauber n bisher nichts Besonderes von den Fronten geuiLlder. ist Unsere Nordostfront hat sich in Bewegung gesetzt, und die Russen weichen über die Düna zurück. Jakobstadt ist in deutscher Hand! Zugleich, mit diesem überlegenen Angriff der deutschen Heere im Osten haben wir auch an der Westfront dem Gegner bittere Enttäuschungen bereitet. Zwar kehren die englischen Blätter, die gegenwärtig das Thema über die päpstliche Politik mrd die Antwort der Mittelmächte vor sich liegen haben, einen rauhen, braurarbasiereriden Ton hervor, indem sie ziemlich übereinstimmend davon sprechen, daß auch weiterhin Schläge auf uns „nrederregiien" müßten. Indessen bleibt es dabei, daß die Engländer bei ihrer neuen Offensive in Flandern sich nur blutige Köpfe geholt haben. Ihre Angriffe in breiter Front sind in drei Kampftagen so erfolgreich niedergehalten und zurückgewiesen worden wie nur jemals zuvor. Jetzt scheinen sie wieder eine Besinnungspause eintreten zu lassen. Sie haben nach wie vor gar keinen Grund, von der Fortsetzung des Krieges eine Besserung ihrer Lage zu erwarten, denn auch der U-Bwot-Krieg zeigt weiterhin seine unheimliche Wirkung.'Es sind im August über 300 000 Tonnen feindlichen 5)andelsschisisraurnes versenkt worden, wodurch die Gesamtziffer der bisherigen Erfolge seit Beginn des uneingeschränkten U-Boot-Krieges sich auf 6 303 000 Tonnen erhöht. Der kurze Kommentar, den das Wolfs-Bureau zu diesen Ziffern liefert, löscht alte Funken englischer Hoffnungen und erfüllt uns mit neuer Zuversicht. Zu diesem Zeitpunkte, wo alle nrilitärischen Aussichten günstig für uns stehen, erfolgten die neuen Friedensnoten Deutschlands und Oesterreich-Ungarns an den Papst. Als solche wird man die Antworten wohl bezeichnen können. Wir hatten die ersten Friedensvorschläge von unserer Seite, und die Art, in der sie erfolgt waren, mit einigen Bedenken und mit Skeptizismus begleitet. Die von ihren Upheberg erwarteten Wirkungen, sind ja auch bisher völlig ausgeblieben. Da indessen der Papst eine direkte Anfrage gestellt hatte, so durften wir nicht etwa-auf die Idee loncmen, wie sie Herrn Ribots Kopf beherrscht, diese Anfragen unbeantwortet zu lassen. Von einer Zickzacklinie der deutschen Politik versprechen wir uns gar nichts. Es muß auch ferne liegen, die Konsequenzen der bekannten Mehrheilsentschließung des Reichstages gering einzuschätzen: sie ist vorhanden, die Regierung muß sich mit ihr ab finden. Herr D r. Rtichaelis, unser Kanzler, kann und darf ein Stück Weges mit den Eingebungen des Reichstags zusammeugehen. So viel ist sicher: man kann von dem neuen Geist der Abrüstung, der Schiedsgerichte und des Völkerbundes sich viel rmd wenig versprechen, und der Kanzler trägt dabei vielleicht nicht den Optimismus, die goldene Sorglosigkeit im Herzen, wie vielleicht Herr Scheidemann oder sein noch radikaler gesonnener Parteigenosse Bernstein. Wir wollend versuchen, so steht es in der Antwort der Mittelmächte. Wenn die Gegner ablehnen sollten? Dann haben wir von unserer bisherigen Friedenspolitik wenigstens die eine Trmnpfkarte in der Hand behalten. um zu sagen, daß die Gegner nicht redlichen Willens sind, die Ordnung der Wett im neuen Geiste zu vollziehen. Das wäre also eine Abwehr der bisher gegen uns gerichteten Anwürfe, daß wir bloße Gewaltmenschen und Frwdens- erschütlerer wären. Es wäre auch der Fall denkbar, daß England und seine Kampfgenossen auf den neuen GedankciKia- gingen. Dann aber beginnt erst die Probe unserer diplomatischen und staatsmännischen Leistungsfähigkeit. Auch England luirb keine fek&te Arbeit babei haben, da bei den früheren Erörterungen run Ideale des Weltfriedens niemals so ernste Worte über die Freiheit der Meere geftrro'chen wor> den sind. Im Vordergründe steht also nicht traumhafter Idealismus, sondern praktische Durchdringung der großen Frage. Nach all unseren Kriegsleistungen darf das deutsche Volk einrnal prüfen, ob es noch immer durch Neid und Tücke majorisiert werden kann. Es darf einmal pr'üfrn, wie der Hauptgegner, England, wirklich denkt. In eins: trüben Himmel blicken wir freilich, wenn wir die neuesten Krast- leistungen der gegnerischen Presse uns ansehen. Da könnte .Herr Michaelis, der so mutig das Faustwort ausgesprochen hat: „Ich fühle Mut, mich in die Welt zu wagen", ittch-t ergänzend hinzusügen: „Ich fühl's, du schwebst um rnich, erflehter Geist!" Im deutschen Volke aber wrch der Geist der Besonnenheit und der wahren Notwendigkeit wachsen. Die österreichisch-ung^-rfchen Tagesverichte. Wien, 22. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautüart: Südöstlicher Kriegsschauplatz. Westlich vom Ochridafte haben ö ste r re ich: s ch-uuga rische und deutsche Truppen einen starken französischen Angriff tm schweren Kämpft rrdgewiesen. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Bei den österreichisch-ungarischen Truppen keine beftm- deren Ereignisse. I Italienischer Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Chef des Generalstabrs. Wien, 23. Sept. (WTB. Nichtamrüch.) Aprttich wird verlautbart: « Oeftlicher Kriegsschauplatz. In der Bukowina wurden feindliche AufflLnmgs- atzteilrmgen asttzewiesen. Sonst geringe GefechtstätigÄit Italienischer Kriegsschauplatz. Der Südteil der Hochfläche von Bainsizza und der Monte San Gabriele standen unter Lebhaftem Lttckü- leriefeuer. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Im S kn mb i-Gebiet haben wir die FrauzostA von einer Höhe verdrängt. Einer schneidig geführten öster- reichischl-ungarischen Abteilung gelang es, hinter die feindlichen Linien vorzudringen und dort stärkere Reserven zv zersprengen. Der Chef des Generalstades. Die Kämpfe in West und Ost. B erlin, 22. Sept. (MDB.) T-er Berlaulf der Mmpße «rr 2t. September, dem tzwcit>en Airgriffstag in Flandern, verstärk 3:rt Eindruck eines schweren englischen Mißerfolgs- Trotzdem das ITare Wetter die Engländer begünstigte, kam es Kn keinen ernhert^ lichur ftiOTfcrt Angriffen mehr. Am Vormittag setzten die Engländeß lediglich zwei Teilangriffe zwischen.Langenmrck und Frezenberg am, Tanks, die ans St. Julien vorfti!/rm,. wurden nieder gekämpft. Vom Wittag ab verstärkte sich: das englische Feuer erheblich. Um 6 Uhr setzte auf der ganzen Kampffront schlagartig Tvommeffiarer ecn.1 Nachid'em es eine Stunde getobt hatte, griffen diel Engländer zwischen Langemarck und Fre^^werg -an. In Gegend Langrmarck brach der Angriff bereits 50 Meter vor den deutschen Stellnugen blntigj ^.rsamm-m. QestLich; St. Julien wurden sie im Gegenangriff toreder geworfen. Nur am -Strombek perblieb ihnen ein Grabmnest. Doch) auch dieses gelaugte wälsrend der Nacht wieder in deutschen Beßtz. Bon Zonebeeke bis wescki>ckl GekUvelt kam der englische dkngriff im » dentschjen Vernrcl-tüngsfcuer nicht zur.Durchführung. Nur edcheülv ' Leute kamen bis in die deutschmi Gräben.^ Auch weiter sDkich br^ in dxe Gegend Holbebeße wurde der Angriff durch Feuer niedergks« halfen. Mit Einbruchi der Ncvck-t wurden die Engländer '.überall rmkder Mrückgeworsen. Um 10 Uhr abends trat ans der gcwMt dlrmoesront rerbältnismästig Riche cii' Erst späüer nahmrn bftf Engl ander das Feuier wieder pu f, das sie durch! zahlreiche Bombenwürfe unterstützten. Zwischen 1 und 5 Uhr begannen sie wieder Kn tromrneln. Es folgten j-Lrch> nju.r örtliche Angtzifst, die überall scheiterten. Bei vem klaren Wptter hatte man hinter der en^Mbaij Front zahlreiche Berrvundetepautos und Trägcrtrnpps mit Roten Kreuzslaggen ber.ierkt, die damit beschäftigt wiaren, die gewialtkge Zahl englischer Verwundeter zu bergen und MrückLntrmrsiportieren. Die bisherigen Erfolge der dritten Mcmdernfchlachk bleiben iwch weit hinter denen der zweiten und ersten Mcück. Da es den EÄrg- ländern nicht gelang, anch pie kleinste Ortschaft zu nehmen, fsegitugt sich, der britische Heeresbericht damit, die lokalen Bgu.euaru»wvn einzelner genommener Gjräben chder Stützpunkte, wie sie auf oeü Generalstabskarten üblch sind, aufzuzMen. Im Osten ist die Eroberung von Jakobstadt ein erneuter Beweis, in welchem Mchßie,die .dentsiche Führung sich die vÄllgö Freiheit des Handelns trotz aller Ententeangriffv bewahrt hat. Dei' Brückeukofif, den idieMüssen noch auf dem lveUrchen Dürmufer hielten, wunde von den Denischfar in raschem, erfolgreichem Ajnst griff genommen, dtachdcnr die russischen Lirriear nordwestlich Jakob« fta-dt durchbrochen waren, wurde am Mrckmtittag bet Sußei-Ah- schnitt nberschrittOn wu> ini! weiteren Verlauf tni LÜäüMpe Jokobstadt besetzt, der ganze Brückenkopf ist in deutscher Hand, die Beute voch 7nch.t zir überseh-nr. Berlin. 23. Sept. (8MB.) Der dritte Dag der nrLcn! Fla nde rns ch la cht ist vrn'rLberge-gangen., ohne daß cS m weiteren englischen Großangriffen kann Am 32- September schtvLeg das ölrtülc rief euer bis 10 Uhr, war vorMrtlags mrf der gauz.n. Kampffront mäßig Md verstärke sich erst von da ab zloLschen Langemarck und Hollebeke. Um 5 Uhr irackmrittags lvar nordöstlich dverir eine neue VecstärLung des Feuers zu bemerken, das um 6 Ubr zum Trommelstuek airschwoll. Augeirscheinlich wax ehre f yeplant, infolge iv*r etjblgivirficn txruLschen VUMiTonuirftour kam tu St pulten zu T'.'il- nngriffcn, die itveoall nfftgti trieft » norcben, Um 10 Ul>r abcndÄ' flaute ttitdi das VtrtilTrriffcun- ittriuall nricber ob. WKlrn diu englischem k8eriä.Zft.' voll davon sind, das; es mmnreli-r geluiimm sei, der deutsch» BerleidilMngsnu-tlwde durch ein neues urirksonicÄ Anflrifss- M begrgrrrn, so stehen die anftervrdtmllich getiiis^n t^oiititxrji enstlischen (krfolge zu dieser Belxruptung in seltsamem Eegeiistttz. Dir Fliegcrtättgfeit wec miste rordcutl ich rege. Dntt)ä)c sü^wadci Vixuylcn jl o. bei Pvperinghc einen 'UhinilioiiD.viKi svivie mehrere Sclaippen durch Bombeiiabwnrs zur Crplosion. Im Artois wld bci St. Qiuentiu l-ecrschte lebhafte Aclillerietätigkeit und Pa.1rouilleutaligkeit Melirsach brachten dent- stlie Patrovillen Gesangrne ein ^*ci B e r n o t an der Oise warfen feindliche frlv-ger auf ein Lazarett Bomben. Melneic Soldaten und eine Sci-qv-esjer wuü>eu gutätei oder tX'Nmindet. !An der- AiSnesrvnt, beiderseits Reims rmd in der Ehcmi- pagiu' wirr die Feuertätig kert .teilweise IM«rster. Untschen Patrouillen gelangen Vorstöße, n. a. stictz tvestlich von bbampugue^ Herme ein deutsche StvsttiNpp bis weit in die fran^ösischn Graden vor Und frfrrtc mit 15 Gesangeuen und einem Sännet lade g«ve dr n!urftrf. Vtit^cr Berdu » - Front hatte die Feuertätigkeit lvieder m genommen. Die Al>welnkäti gleit der deutschen Batterien nnd Luft ge.sct«vgdrr fugte den Franzosen selnr^ere Verluste zu. In nnd lniUe de» franzöjischn Stellungen ivnrdun z-ahlreiche Bräute und Explosionen l^eol^ichkel. Gin deutsches Bombengeschwader setzte dui große lranziäsiiäuui Muniliolnö- nnd Pioiner^nk lxn Landreconrt in Brand Akirtzerungen öcr englisch«:» presse. London, 23 .Sept. (WTB. Nichtamtlich,.) Reutermel dmrg. „Evening News" sagt zur deutschen Ant Wort auf die Papstnote: ist feine Atndsitimg von einem endgültigen Vorschlag txiri^l nur bft (MforrfiftttUm . eutschlaud . insbesondere seines HerrichrS, wcd die Politik dos MiubiX', Mordes, tx'r Mißhandttmg und Skla Uevei und des spurlosen. VersenLenS wird n.och aiiin'rlitrtinaltni „G t a r" schreibt: . Die dlnttvorftm der Zentralui-üchte geben keine Hoffnung für u grirtttivMn* irodti'cfmi Ergebnisse di'S ptichiliä-en Schritte--. Trotz aller vorher^'I^uden Erörterungen über st^lgicn in. der dentschien Presse ist Btilgneu nicht ernx'ilurt, clvnsv siebt es mit Serbien rurd !t^strtz-L'vtl,ttn!...cn. Die Alliierten worden nattirlick- vollkommen !). Iinli ange rnnninenen FriedinrSentschietznivg. sbel-e. Aber diese Behauptung ist osfenp'chlich leer, so >da,s; urir die Stürme voranssehen, tvemi er Nieder zns-cvmment ritt. „We stni i n ster Ga rette" erinnert au Wilsoii-s Er Plörimg, das; das Wort der sseqeiuviiriiqen deutschen Re- gvermyg iricht als Mirgschast «rngein»innen ive'rden Wune Cv se: beim vom deutschen Volke gestützt. Innnirhin fährt PS Watt fort: Es ist eine Tatsache von Uichster Bedeutung, ini[i die gegen w artige Regierung der Mittelmächte den Grund so'', der Nnsttings enlschr-änkiing »nd des Säned-^ieinchtsvrrfailM'Ns znstinuneu würde ^n der B-ergmigenheit ist Deutschland diejenige wtjaäit g^noesen., die dir Politik der schiinmerirdin yLiettr und da- gep^i izerten MmÜ b^orzuche nud den Wvg ^11 einer Msttmas^nnschrän-timg und sried liaxii Beileinmg ind k nia.tionaler Stteittgkeiter. verspi'rrte. Ein nx"i tevrv übe, rasäender Satz in ldi-r deutschen Note besagt, das; Dcntscl>- land ivvgen seiner <ßeogvapl)isä»'u La«n' i» Bezug auf seine wirt särnitliäLN Bedürfnisse.ans sri-Hlich- ^ielt.-ngen nrii den ytaidvarn 32® ^ ie TOini Lan.der angewiesen mib da.-halb vital interessiert sei in «n^"i versKlmliä»en brüder!ichn Geist z,oisckn'n den Bölünn txni einigen Wra zu «inein daner-ndin Frieden zu sehen, der auj geistige Vl.-mcnt'rnng inw Mtckü'be der unrtsäuMicden Blüte der man sä; liä»m OVnrTl j «firc't -a'-ittiudet sei frim scheint nn.s, das; wir !,iei- einen grästerim Beweis bei- «»'ä-seude', Erkenntnis in Dentsäüand seneir koinnm. daß 'cxn- Weg, au' dem-es sich den grvs'. n eu Teil der Welt zu Feinden wnnaärt I»rt. wiile znmnfnge ltmrtsäZastliäx' Sd'Ilung lnrt großer« Gefällten um gwt. W mag darülvei- wvU bestürzt sein. ab>'v die N'tte br-.x Papstes enkimrst njch'bloß ein Bild vrm dx'r Zukunft, sond^'rn macht Anoell- vkn^u ü4*ec die Bedmgtiingi'ir. nnter- deu.en tx-r g*cgvnn>ftrit«Tr .i'Yicg -urrben köuivt - Es ist nErliäi umsonst, über das eine zu icden, wenn Trum das kmÜX'vc: nicht in Giioä-ving zü-hen null, da ja ein zi/friedenstesi^.d,» F-ttch«' die Mü.le ist. :lb«T di«- die krieg süm-enden Bslin- in Zutunst gebm sollmr. in der da-', Reclü die vv,rt> ‘ dl>*ei- weder die denlsäv noch die öfter* mrfnfrf),- 9tirbtwt lkrben em Wr>rt ilber die B-dingnngen M sagen, n- c»en neue,, Stativs sestsep.m. der durch die Misttmgsemschrä,'Ning ""2 'WridiWtHTfifthmi atiifreä,Verhalten «weiden soll Ilm ^".und 'P sind lediglich Beiftneft- 'Dani gelvrt 0 -ichxwoerstellnng Begieirs und die D'^vunerion Elsa st » "• Jj , 1 ? r } !' ne n - Das Beste, wa - über das Schcoeigen der '.Niittel- wachte gesagt ,vei-den kann ist. baß das Tor. da-> nicht verschlossen ist, WiMrchcnn>eise stebt. Zuvor aUv nmft die b& SSE» TS" 1 " TW%r ^'- mv kmmen nur hoffen, das; lich die nmielm^ da'-ei so gelehrig erweisen wetden. nne sie sich in y}' Este der R',.,nmgEnsäwänf,mg und te- Schied^gel-iä^ver sabrens eomiieu hoben. ^ .Lvn d-'N, "2. EM. /m® m-rnntn Rn,tmneld,ma: In f v^ ri, oi österreichisch nii'Tarischen Auttkvrl > w , ^ si<»cgt. dan keine von P,'id«'ii Mächten sich den Bedingungen! Tnrb-ni»rrf-n will. NZelche die Alliierbn, .g,geltebm kdimcn. bevor nicht ihr Widerstand völlig gebrochen ist Tie AnG Ä ^ '^ ll '^rden in geeignetster Weise von >>aig. t-^ c^. nbü r i ? 5' :, ^ ,dvl1 ^bren Ans, „guugen verdau len -ratsoch- dal; Deutschland nicht mehr von i.ilgel»e.iren Ent. schätngnnmu und groß 11 Gebiet-xen^erbnngeil sprich Wert,, diese >. REassen fortgesetzt werden, ivird der Tag nur deilken. ivo der Kaiser g'ävungen sein : ^rl> habe gesiiudigt nnd ich will usteder erklärte vor allem, cs gäbe Zwei Wege, das Heer neu Kn bildtni, erste,'-? dn.rch blatte Zimin-gs"laftregelu, Merte-us durch dre Ernpflanzn-ng gefimbr'r Ge.daui'en der Ntanmes- zacht in die milittirisek^n Massen Der erste Weg, sagte der Minister, ist der des ehemaligen Oberbefehlshabers R'vrni- low, ein fatsäier und gefährlic!)>l'r Weg, den .11 das gegriw lvärtige freer ist das ganze Bvtl in Wrssen. Der znieite Weg ist der mcinige: ich habe ihn in Moskau ungew-aiidt, wo er ausgezeichnete Ergebnisse z-eittgte. Ich beabsichiige, ihn an allen Fronten nnd im Hinterlan.de durchzuführeu. Der Kriegslninister iv-ies sodann dares Oberbefehlshabers General Alexejeiv Mirne nicht ans seinem Posten bleiben, denn er verstehe nicht die Psycho-loche i.>er heutigen Truppen. Das ganze H-aupsq n.ari ier tv-crde um gebildet und eure das allgenteine Vertrauen g-enießende Persönlichkeit an die Spitze gesielt- werden. Erne andere, sehr wichtige Frage, fuhr der Enister fort, ist die .Herabsetrnng des tatsächlichen Bestandes der Ar,nee, deren zahlenmäßige Zirsaurmensetzung nicht den »rärlscha ft liehen .straften des §andvs entsprictst. Urrser Voll kann ein solches Heer nicht erhalten. Die demokratische Konscrenz. Rotte;- dam , 22. Scpt. (WTB. 'Ittchtamtlich.) „Tailh Nelos" ivird ans Petersburg- berick)chet, drs; die Montag juftrm uien.tr rteniwei NmiioCtttti)«• M\minniö, iihmh frr sich fragen ein .stoalitivnskabinctl entschci.de, ein sozialistisärcs Ministerium bi-antnagen ivn-dc', für das säZvn eine Rtinislerliste beste!/t. st't’itii ki iverde in diesem Falle zu rücktreten. Vii» SchreckettsregimenL? Amsterdam, 22. Scpt. (WTB. Nicht.nnllich.) Das „All- genieen Haudc-Isblad" meldet aus London: „Taith Erpreß" wird ans Petersbirrg telegraphiert, das; dort ein Schr'eckeus- regimen l herrscht. Die Bolschevicki w-rlangten das Leben Mit j n coaü'o, sti>odzianka>wS iuut> 20 ander er' Duma Mitglieder, denen sie mmvanen. das; sie stornilow unterst >>itt lnbcn. .stcvenski sei den Bolsch-ew-icll g-vgenMer ebenso nmäftlo? iyic Zkorniloiv gegenüber, bnt er nicht mit dem Tod,', zu beüraie.i ioag Mtrn könne jeden Ang^iblick in Peteisbicig nnd Mosiou beivassne.te sttmdgebmlgcni'. der BdisäDvicki für den Friede.; erwarten. - Die Opposition gegen KerenSki. Bern, 22. Sept. (WTB. Nichtam.Uiäi.> Ter „Temps" meldet ans Petersburg: Der Arbeiter- und Set baten rat [nt beschlossen, das; ber Unterfn.chn.il gsauöschuft in der st-wnitow-Aisöre vom Arbeitir- nnd S-Kdatenvw gviväUt werden stli. ..Non»i-je Iizin" erklärt die Maßnab-me damit, das; die Negiecunaskreis-e versuchten, den Zivi- clienfall stdnnftn!'- zu vertuschen. Tie marimglistischen Organe bc- Mniren einen Feldzug gegen stlerenski, dem die Antirevottrttvnävä eme.allzu persönliche Politik Vivrimn-fen. Nücktritt 2ltcxcjcwS. Amsterdam, 21. Sept. (WTB.) Nach Blättenneldungen vi - Petersburg ist Al er ei ew iwn seiner Stellung als tstener.il abschef zutticlgatteten, da Kerenski daraus bestelü. das; alle -Oisizn're, die verdächtig sind, sich an der Versäwwrung .stvmilvws b'.'lenigt zu haben, aus dem (stenerTlstab aussifterden, ohne zu de> rüfnirhhgcu, das; c's s chm eng ist, sie zu ersetzen. Kornilow. PekerSbturg, 21. Sept. (WTB.) Meldung der Petersburger Telegrapbenagentur. Ans Mobilen" ivird telcgr'.TpI;iett: euskj, der siil> stüirdig im Hauptguartter aushält, lieft meiner- cstenerale dortlnu kommen, u. a den fri'i.l>eren Oberb. schls- halnn an dm- Sl'wivi'stfrmkt Tscherenrissvw und den (steiccralslabs- eln's der Westfront Tuchoniu. Angesichts der nicht sehr strengen 1le.be NlXichliig st '0 ru i l v ws, seiner Rlisichildigen und Anhänger, drc in eine m H viel interniert sind, besteht der Arbeiter- und ^-oldatenrat von Molädiv auf ihrer Uedc-rfülirung ins Orts- gefäuriH'V Ter Arbeiter und Soldatenrat teilte auch st'erenski die zweifetlx,sie Haltung des sogenannten .stvrn'.lviv-BataillonS mit, bo>; mit seiner ^Benmclmng betraut ist mtb seine Stmipitlsten für den cfycntnlineii ORnch'sehl I>a1>er nicht rxrhehle. Mreutffi gab den Ucfcbl, das Bataillon ft'iort von Tlftolnleio z.urückzu/.iehei, nnd die Ueiei>rgS- iltrv zu iilH'rhngm. strucksiclü cmf die Mn änderte Politische Lage erlaubt die vortaiisiae Negierung den vcrlwten geiveseuen stttttlngeu „Nowvje B^remja und „Nowaia Shin". ivreder zu erscheillen. nehmen können, als die Bereinigten Staatelt in'mer mriichcrl halfen, das; sie TeirlMan» ebenso bererttvillig Waffen mw . Munition liefern würden, wie der Entente. W'nn d-ai.'n derartiges .stri-egsmaterial bei der UnniogliMnt, es nach Deutschland zu bringen, audergn aufterdeutschn Firmen angehvtrn wurde, se- roar das eine durchaus einwandfreie rechtmäftcge Transaktion. Man ficht hievcrus, zu welch svdeusch'inigeu Mitteln Herr Lansing in seinem Vt'i'l^tzungsfeldzug greift nnd wie die Vereinigl-m Stvateu schTir vor dem Bruch mit Deutschland die Neutralität ganz einseitig zw- gimftnt unserer (stegner auslegten, indem sie ihrem Ful-alt nacb cimvaudfreie Tclegramme von der Beförderung ausschlosstm. '* . * Hollands .ttohlcurtot. Haag,'22. Scpt. Wie der „MaaSbode" meldet, ivird .Holland genötigt sein, nach brei Wlockien den ganzen iseubahnv-rkehr einzustellen, falls die Verhandlungen mit' Teuh l law) nicht rasch zu einem günstigrm Ende gesi'ihrt worden. Tie niedcttäudisckicrH Eisenbahnen haben nur no-ch stöhlen Vorräte für drei Woch'.m. Das „.Handelsblad" meldet, das; zioiscl-en dcn Ni n tanven und England in der stöhlen frage ein Abkommen we-ell ivorden sei. AUc mix hören, bezieht sich dieses Abkommen vorläufig cn'stkleinc Lstoh- , e n in engen. Tie Bedingungen, die England hierbei stellt, sind» vorläufig nicht mitgeteUt worden. ♦ Der Kaiser Ut Rumänien. Berlin, 22. Sept. (WDD.) Der Kaiser hat ant )8. September eine Reise ang-elveten, am die Truppen an der rumänischen Front zu bejuchou und sich gleichzeitig ein Bild von der wirtschaftlichen Lage des Lrrndes zu mackpui. In Budapest machte der Kaiser währritd eines kurzen Aufenthaltes eine Autofahrt durch die Stadt nnd wurde von der Beviälkerunlg schnell erkannt imd-mit. sttirmrschem Jubel begrüfsi. Die erste Stadt, die ans rimninisehenr Boden be- rührt lvnrde, war Curtea de Arges, wo- der Kaiser der letzten Ru Heft alle des Königs Kart und der Königin Elisabeth einen Besuch ab stattete und Krömze auf^den Gräbern des steönigspaares niederbegbe. Am 21. September slihr der Kaiser aus einem ungarisd^cn Dampfer von Ginr- giu doirauabwärts nach Cern^awoda. Hier traf er nut> d nn K öi n. i g u lo? m .Bulgarien, der > voit dem K-rorw pcinzru und dem Prinzen stchrill begleiten' ivar, zusammen. Aach Abschreilung der Front einer deutschen Landsttrrm- toittpagnie blieben die Monarchen zu einer längeren Be - sprechiing beieinander. Im 2ln.schb.lsi hieran geleitete Vföuifl Ferdinand den Kaiser über die 13 Kilometer lEge. Briicke voll Eernawoda auf das linke .Donanufer, nw der Eiseilbahnzng gestellt wurde. Anstpen.ningen v!n s-ckmcller koniiii'.'ll, gl ivird. die Worte zu fi>m1vn (nrtnuwln'ii ® L* ^ 0 l.l (st <1 z c t t c" sagt! weder Belgien noch die vielen anderen ausdEchcn Biele cnvülmt. für die die alliierten Mäckch' käiilv L ^ ,n Jv UC mrd > "icht für eilten einzigen Au.;e b ickivn ?! rrt n-pieK Maimalmien.zur Wiederheriielhurg d F .. ^ imb sesiicr PÄSÄ ! Eikn. Bevor die Eeklärmum. des A M ^ . EniN'cn l 'iiw-, 1 . müssen il'i, B g,.. j , ^ kg i SM 1 f Diese l*ftvl>en in d Meldung dn-Prtri-«. senu-r MJÜcrPrbr Ke.,, .y»ni^igiiarti &tcxt& imb leg,»- seine,, Plm, den Der Dttrüster Deutschland und 2lrgentknien. 22. Sept. Ter „Matin" nteldet mis Buenos u , r 1 ^. ll * s-^^bsienttrchiung hincs Telegramms vom 1. ar; l.' 10 . tu dem von einem delttscherseits in Amerika de nlftifl tiglni An kan , von M u n -i t ivn n n d Pul v cr -a u ^ne h oll o ndls ch e st! o in milssio it die stiebe ist. Ter LtN'ili, d kriegerische Maßnahmen der Btt.tt,elmächte versenkt worden. Seit. Begiitn des naeingesckzränklen Il-Bio-ot- strieges smd somit 0 3 0 8 0 0 0 Br n 1 1 o registertou - it e n des für unsere Feinde mchbaven .Hattivlsfcksiffsranmes vernichtet lvorden. Der Ehes des AdmiralstaseS der Marine. Berlin, 22. Sept. (WTB.) Das AlbgucstergedniS des U-Boot-Krieges bleibt hinter den Ergebnissen der Oer gange uen Monate, abgesehen v>on den beiden ReLvrdmvnatern Asnil n7ld Funi, 'nicht Mrück nnd zeigit, da si deck U-BoVi-Kriea in dem bisherigen Umfange weiteriorrkt. Die bis jetzt Oor- liegenden Ergebnisse der rm August oerseirkten Dimnage lassen die seil Beginn des uneingescklränktvn U-Boiot--Krreges vswsentte Ge sa mt t-c>nn ag e a n s 0 8 03 0 0 0 Tonnen ft eigen. Ju dem Wettkampfe mit den AbwelMrttttelu. in dem U-Vo.ot-Kri.ege -haben sich die U-Boote bei nwitem als di.e Stärkeren enviesen und gezeigt, daß sie trotz der Gr- lahrungen, die auch unsere Feinde gesannnelt haben, die tftglckMn des Netzes um die feindlichen stdisten, besonders um die englische K ü st c, immer enger gezogen hnben. Da die dersü.gbare Donnicrge, die für die Bcrsetirkung tn Frage- kommt, erheblich gesunken ist, die ocrienr.T Ttmnage aber die gleiche geblieben ist, so ist nottoendigerwei.se die Ansdente gestiegen. E>^ haben also iveniger Sck-iffe n.ntorpebiert eirt- konmien löniven als früher. Selbst diejenige stlbn^chrmaß- nähme, von der die (stegner sich bisl-er am moisden Erfolg versprachen, das Fahren in Geleit z ü gen, ist durch die Tnichtigtett unserer U Boots K>mim and an ten mehr als auL'- geglichen loorde-n. Immer häuftger vouitten die ständig v-eroffentlrcksien Tagesmeldnngen brncksienr, daß uinm 11- ^oote gerade aus stark gescksiitzten Gellüchpigen die 2icntc uni großer' Sicherl)eit herausholteic, utld zwar nicht n,rr em «schcsf, sondern vielfach rnehrere Schiffe. Neue U-Boot Erfolge. Berlin, 23. Sept. (WTB. AmtLich ) Neue U-Bvvt- Er folge: R^lnd 53 000 BrU t toreg i ftcr to itncrt. Westlich Gibraltar verseirkte eines unserer U-Boote in einer Nacht die tiefbeladenenen englisclien Dampfer Llmr Fwgnfrm" (4808 BRT.), „Brod Mead" (564G BRT." imb „Hnnsbridge^ (3424 BsttD.). 3nt Mittelmeer wurden zahl reisig feindliche Trar^- porte nach Südsrantreich und Norvilaiien versenkt, darunter der bewaffnete anreriranische Dcnnpfer ..Wilnrore" mit 7000 Tonnen Whleu, 1000 Donnen iDel und 12 L»k«mo- tlven. der belvaffnete neue englische Dampfer- „Chulnv- Eigh" (40i i BRT.) und der belvaffnete italienische Damp- fn „Aufonicsi (1^438 VRT.), die beiden letzteren mit insgesamt 8500 Dmrnen Kohlen. Der bewaffnete frauMische Dampfer „Admiral Kersaint" (5570 BRT.) versuchte ersvlg- ws, sich mit seiner wertvollen Ladung durch hartnäckige Gegemv-ehr der Versenkung zu en^i-ehnl. Dc-r Dampfer lmrrd-e nn Feu erg es echt, in dem seine Besatzung severe M mllrscha f tsver lu ste erlitt, nieder gekämpft, der Kapitän gefangen genommen. Der Che-f des Admiralstabes der Murine. Oftevde beschossen. London 22. Sept. (WTB Nichtamtlich.) Re.ttermel- duug. Die Admiralität teilt mit. Schisse der belaisclvn. >! iistenpatrou-ille l>e schossen ht.ate morgen die Marine werke astende mit befriedlgendem Ergebnis, llnsere Liift- seindliche Wasserflugzeuge nieder. m Patrouille mit sctwß drei Xus Um Reiche. (Sin Empfang beim Reichskanzler Be rl i u, 22. Sept. (WTB. Nicht amtlick)..) lanzler r r, s.ft. i cf> a c f i s ftjl gestern abend w 1 ? 11 Dl ' !n Du< Ul Berlin nwilenden SlaiUs- lerretare und die Prenßijchen, Slaalsmrinster sowie ch^e let- Beim Reich-Sein Empfang jenbeir Perstnsich^ertLn aus bert ReichSSimtern und den preußischen Ministerien und einige Verckrcwer militärischer Stellen teilncchmen. Eine Büsserrmnm-Erinttrrungsftier. Berlin, 22. Sept. flLM Nichtamtlich-.) -In der ASandelhalle des ReickMtcvgs fand hente nnckpnitta^ imx C Uhr eine ErtrrnvrAngsseier Mn Gedächtnis deö verstorbene:'. Mr. Kaeinpf bei, solnie die Abgeordneten Scheidenicrnn, Ebert, Giesberts u. a. m. Die Feier war nmrahint von Posanne7rv«rtriigeil und Lieder:: dos Söniglichen Hosi und Dmnchors. Fm Mittelpunkt der Feier stand eine )Mn des Ubgeordrieten Dr. Stresemann, der den 2lbgeo'cdneten Basserrnann als Menscher: feierte, sowie seine politischen Verdienste itm das deutsche Vaterland hervorhob. Berlin, 22. Sept. (WDBi) Der „Reichsanz." meldet: b^eireral der Jrvsairterie v. Hutier, Generalleutnant vor: tt st o r f s nnd Generalmajor v. S a u b e r z w e i g wNrde der Orden Ponr le msrite verliehen. Ans S'i&bt nttb €an&. Wietzen, 24. September 1 LebenSmitteLmarren. { Für die Zeit vom 24. bis 30. Cepternber 1917 haben nachstehende Levensmittelmarken Gültigkeit: Brotmarken der 39. Woche, gültig vom 24. 9. - 30. V. 1917 Buttermarken „ 39. f , , 24. 9. - 30. 9. „ Fleischinarken , 39. .. „ . 24. 9. - 30. 9. „ Kariosfeilnarken » 39. „ .. 24. 9. - 30. 9. „ Seiseninarken für den Monat September Gin Umtausch verfallener Marke» ftndel nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marke» kein Ersatz gewährt. Rcuanmcldnngen uud Anmeldung von Neugeborenen haben nunmehr uirter Vorlage der nötigen Ausweise ans dem Lebensmtttelamt zu erfolgen. Umzüge innerhalb der Stadt und Wegzüge von Gießen sind in den zuständigen Bezirken anzumeldeu Geschäftsftnndcn des Städte Lebens«: ttelamtes von 9—12 Uhr vorm., 2—4 Uhr unch''.. Markenausgabe für Urlauber °. Sonntags von 19—12 Uhr vormittags. ** Die. Ausgabe der Vollmilchkarten an Kinder unter 6 Jahren nnd werdende nnd stillende Mütter, deren Bezugsberechtigung am 1.,Oktober 1917 abläuft, findet auf dein Zimmer Nr. 7 des Stützt. Lebensmittelamtes, Ost- Aiiüvge 13, statt. Siehe die Bekmrntmacchrng des Lebons- rnitkelamtes tu: heutigen Anzeigenteil. ** Gas koks wird bis aus weiteres in größerer Menge gegen Kohlenmarken abgegeben. Siehe Anzeigenteil der heurigen Nummer. ** Im Direkttonszimmer des chenttschen Laboratoriums finden ioychentlich Mittwoch von 8—9 Uhr abends Lite - raturvor träge für junge Mädchen statt. Näheres siche Anzeige. ** Der Kanal und die Ostküste Englands, der Kampfplatz unserer Flotte. DM dritte Abend der Vortrags Vereinigung (Kauftnämnscher Verein und Ortsgewerbeverein) fand wie immer in der groben Aula der Universität eine zahlreiche oufnrrhmefreudige löörerschaft versammelt und reckstfcrrigte in jeder B^iehuug die in ihn und dm Redner, Prilmtdozent Dr. Hans Spethmann ans Berlin, gesetzten Erwartungen. Kein Land der Erde liegt ^während der letzten Jahre so ru aller Interesse, kein Land, wie „England" ist, mit verbissenem Zorn, so verdammt und o-er- slnchr worden. Man lernte hinter dein Krämergeist die rücksichtslose Politik kennen, der jedes Mittel recht ist. um zum Ziel zu ^langen, man fand einen Gegner, der erbarmungslos jede Waffe gebrauchte, der klar und offen zu verstehen gab, daß es ein Nebeneinander in dem bisherigen Sinne nicht mehr geben fann, der um jeden Preis nach der Entscheiduirg drängte. Das antokratisch-demvkra- tisckx englische Königtum, mit seiner stolzen, aber mit Blut ge- ftfjriebcircH Geschichte, ringt irm sein Dasein und die Größe Englands. Daß wir heute die Uäberzeugnng anssprechen köinrcn, „Englands LwfsNANgen sind fehlgeschtagen, das britische Weltreich har verspielt", das verdanken wir runserern ganzen deutfck-en Volke. Was liegt da näher, als sich das Näutterland unseres Vetters in seinem wickstigsvan Teil, der Ostküfte, etwas näher anznsehen, und den Kanal, die englische „Lebensader", zu betrachten. Hierüber gaben uns die intere, sanken Ausführungen des Herrn Dr. Spetlnnann, wtterstützt durch die prächtigen Lickchbilder. vollsten Aussckstuß. Beginnend mit einer SchisoeMNg der geographischen irnd örtliäien Eigenheiten, der steilamallenden Kirsten 9tvrdscl>ottt lands, der zerfresseirden Wirkung der starken Brandung, folgte man dem Redner vor: dem lxil)«: Schottland die ganze Osttüsch hinab nach London, den: Miiielprmkt Englands der Weltstadt, bis zum Kaiml, mit seinen wiclstigcn Häfen und dem gewaltigen Handels- u'rü) Kriegsschiff-Verkehr. In lebl)aften Farben entstand London vor unseren Anger:, nnd illbbittungcn von Kunstbauten der ArM- tekttir wirb Technik, wie die Kathedrale und die große Tower-Brücke, führten hinein in die Maße dieser Riesenstadt, die einen regeren Verkehr!wie Paris untz-Berlin cmfzuweisen l-crt, urtb die als Heimatstadt der Reklame, des ausgesuchtesten und gewagtesten Geschäftsbetriebes, bezeichnet weck>cn kann. —- Die Zuhörer folgten den fesselnden Wörter: des Redners, der sich zum Schlüsse noch der englischen Finar:zwirtsckZaft, sowie dem Verhältnis Englands zu seinen Bundesgerwssen jMvantzte, mtt regstem Interesse, das sie durch reichen Beifall bekundeten. —m—. ** Zweiter Bezirkstag des Hassia-Bezirks Gießen. Gestern fand im Hotel Viktoria der Zweite Bezirkstag des Hassia-Bczirks Gießen statt. Bezirks Vorsteher Lehrer Daab- Lollär begrüßte die erschienene:: 35 Vertreter. Die Tagesordnung ergab: An Rückvergüttmgen wurden den Vereinen 934,35 Mt. ausbezahlt. 10 Konsirma,cdmi-Waisen erhielten je 10 Mk. Die Eiirnahmcn betragen 146 Mk.. die Airsgaben 71 Mk. Für die U-Boot'Spende gingen von 31 Verttuen 235,30 Mk. eü:. Kamerad Wilh. Arnold von Oppenrod wurde für 25jäl)rige Vorstandstätigkeit eine Ehrentafel überreicht. Der Vorsitzende machte noch Mitteilung über den 5ttiegerheimstatten-Verein und bat ferner, nicht allein Kriegsanleihe zu zeichnen, sonder:: auch sonst für die Anleihe zu werben. Als Votttand wurden dercch Zuruf gewchlt: Lehrer D aab - Lollar, 1. Vorsitzender; Bürgermeister L eun- Großen-Linden, 2. Vorsitzender; Vo l kmann-Heuckrelheim, Rechner; §lanzleirat Schisfnie, Schriftsülirer. — In der Sammelbüchse gingen am Bezirkstage 4,50 Mk. ein. ** Die Gie ßener Fa mi li enbl ätte r konnten der Samstagsnnnnner des Gießeirer Anzeigers leider nicht beigelegt werden, da infolge eines 'Dirnschinenscl/adens die rechtzeitige Fertigstellung sich! verzögerte. Smnwrlt Obstkerne! Starkenlmrg und Rheinhessen. > I T a r m st a d t, 24. Sept. Auf Einladung ^der hiesigen Otts- gruppe der Freien Vaterlmwische:: Vereinigung sprach am Freitag ! abend Universitä^pdofesfor Dr. Bd'u'ssei von Gieß-en in öffeirt- ! licher Versammlung üibckc „Das vaterländische Gebot der ! Stunde^'. In einer nüchtern attvägender: Betrachtung der Lage ! kam der Redner zu ttu unerschütterlichen Zuversicht,^ daß unsere Feinde nimmer vermöchten, uns zu besiegen, nur müsse man dem Ernst der Stunde mit Wahrhaftigkeit unerschrocken ins Auge schauen. Daraus ergebe sich das vaterläudisck)e Gebot der Stunde. Es gelte unsere Lage zu bejahen, das Missen in ein festes und ! freudiges Wollen zu vervandeln. Dazu sei die Einigkeit des ganzen j Volkes und die Mitarbett aller Kreise notwendig. Der Redner ! wandte sich dann der inneren Politik zu und schloß seine interessan- ! ten Ausführungen mit einem Ueberbtick über die Geschichte unseres Volkes, die uns in die Tiefe, aber anct, immer wieder in die Höhe gesiilut hat. Dem lebhaften Beiftrll, den die Zuhörer am Schlüsse spendeten, gab der Vorsitzende der Darinstädter Ottsgruppe der freien vaterländischen Vereinigung, Professor Tr. Berger, auch in W^orten des Tankes Ausdruck, in denen er des Redners Mahnung Mr Einigkeit urttersttich mrd an Hindenburgs Ausspruch „Wahrung des Bnrgfriede::s" errulrerte.. Kreis Wetzlar. Fc. Wetzlar, 24. Sept. Tie Bude rutschen Eisenwerke dahier Ijalvcat auf die siebente Kriegsanleihe deaEeltrag van drei Millionenr Mark gezeicharet. T. Z. Wetzlar, 24. Scpk. Ein Kirchenkonzett, bei dem die Mitwirkeuden in der Mehrzahl Kriegsgefairgeue sind, ftndet am *30. Septenrbar im evangel. Dome statt. Die Gefangerren gehören den: ickrainisckien Mnsikverein „Lysseukö^ des hiesigen Gefangenenlagers mu Außerdem: wirken noch mit die Herren Prof. Turula, Semeniv -und Mailovskij (nkr. Lehrer in: Lager) sowie Herr Seminarmusi kl ehrer Theiß von hier. Hessen-Nassau. = Frankfurt a. M., 24. Sept. Nach schlveren: Leiden verstarb im Mtcr von 79 Jahlver: der Bahnhofsbuchhändler Julius Vaternahm, der Begrüi:der.undOrganisator zahlreicher Bahr: hvssbuchhaiwlungari Mittel- und Süddeutschlands. Das Batev- nahmsche Untern-ehmeu nahm il869 in Gießen seinen Anfang D. T. Wiesbaden, 23. Sept. Bei einem Straßenbahnunfall in der Frairkfurter Straße wunden ein Wagenführer getötet :md sechs Passagiere und zwei Schaffner:nn«: verletzt. Der Sackchchadeni ist bedeutend. WittermirgsSericht. (Oefsentlicher Wetterdievst.^ Fortdauer der bestehenden Witterung. ALschlsche ZsraclkLische Religionraemernde. Gottesd. i. d. Shrmgog^ (Süd Anlage). Mittivoch, 26. Se:»t.: V e r s ö h n ü n g s f e st. Vorabend 6.15; Predigt 6.45; morgens 7.45; Predigt irnd Seelenseier 11.30; Schlustpredigt 5.20; Fesvansiyrng 7.00. Während der Predigt ist der Einttttt nicht gestattet..— Israelitische Leligionsgesellschaft. Dienstag, 25. Sept., mrorg^rs 5.00; nachnr. 2.30. dlttttwvch, 26. Sept.: V e r s öh nun gs fe st. Vorabend 6.15; Predigt; mvr ge::s 5.55; Festansga:ur 6.55. Wochengvttesdianst: morg.. 7.00, abds. 5.30. Graf Roedrrn über die 7. KrieySanteihe. Berlin, 23. Sept. (WTB.).Jn der statte hier tt: der Philharinmrie veranstaltetem vaterlmrdischen Krmdgebiu-ntz der Grdß-Berliner Werbeausschüsse ttnd ihwer Bertranearsmännier für die siebente Kriegsanle:he hielt Reichsschatzsäkretär Graf Rödern eine Red«, m der er u. a. aus führte: Unter dem Befürchttmgen tumcht crevabe bei denen, die zurzeit über flüssige Kapttalien v-erfügcn, jetzt erneitt an erster Stelle die Sorge auf, daß man sich durch de:: Erwerb vom Anleihe für die erste kapitalhungrige Zeit des Friedens zu sehr festlegen, also nicht genrug flüssige Mittel zuin Mederceufbui: der Wirtschaft dairn in der .Hand haben kmntte. Mesem: gewiß beachtenswerten Gesichtspunkt widmet nmser verdienter Reichs- bankpräsident .hattenstein schon jetzt seine ganze Aufmerk- sanrbeit. Er hat in diesen Tage:: in einet ^rsammlung in Frankfurt a. M. darauf hingewiesen, daß er für die Zeit unmittelbar nach dem Kriege mtt .Hilfe der Darlehnstafser: und der garrzen Bankwelt eine große Aktion für die Aufnahme der Beleihung der Kriegsanleihen pllachtfelder von Buzara, Rimrri- cul Sarat und Focsani. Hier sah er Aborbrmnwen der Truppen, die im Herbst 1916 an den: Siegeszuge durch Siebenbürgen: ] imb Rumänien teilgenommem hatten und jetzt an der .Kampffront in der Moldau stehen. Seine Majestät sprach von der gwßen weltgeschicht- lick>en Bedeutung dieser Kämpfe, die auch Wirtsck-astlich für die Hstim-at von hohem Werte seien, und schloß mit den Worten, daß, wenn der Krieg weitergehe, dies nicht Deutschlands Schuld sei. - Im Laufe des Nachmittags bestieg Seine Majestät den Magure Odobest: nordwestlich Fvcsain, der ^ einen werten Ueberblick über die Kampffelder der letzten Woche bietet. Amerika :md die Antwort der Mit:elmschte. Rotterdam, 23. Svpt. Reuter berichtet aus Mafhing-wn: Das omettkanische Mrnisterrum des Aei:ßern macht bekannt, daß die Antwort der Mittelmäcküe.ke inen Anlaß biete, die Ziele und Absichten der Vereinig Um Staaten hinsichtlich der Kriegführung mrd ebensoloenig hinsichtlich der cndgülttgen Regelung des Friedens zu ander::. Die französische Preffe. Genf, 23. Sept. Bisher liegen in der Pariser mrd der französischen Provmzpresse über die Berlmer mü» Wiener Antwortnote nur. Meinungsäußerungen streng ministerieller Blätter vor, die fast sklavisch wiederholen, was in den Kammererklärungen Painleves und Ribots zum Standpunkt der Entente gegenüber jeder Fttedensambahmmg ent- halten war. ' Die ilalimijche Presse. Lugano, 23. Sept. Die italienische Presse rührender Eintracht über die öfterreichifchdeutsche Äw her, die :nit den bekarmten Argumenten zerpflückt wird, so daß die Wiedergabe der Kommentare eigentlich überslüsfig cxSapeint Russischer Tadel Englands. Die Pe tersburg er Telegvaphen-Agenrur schreibt unter Bezugnahme ans einen von ihr irührt oeröffentkichten Mo- tikel folg«:6en netten Vers der „Times" ins Stannnldrch: Die „Times", die im Ausland als ha'lboff^iöses Organ des cnÄischen Außenministers bettachtet wird, hat diesnml alle anderen Blätter übertroffen, welche sich von der „Times" nur darin unterscheiden, daß sie nicht offen den Wstmsch ausgesprochen haben, dir gesetzliche Negierung in Rußland'müsse fallen nnd die Milttärrevolte gegen VermN«Htes. * Valladolid, 23. Sept. (.WsM. Nichtamtlich.) Agence Havüs. Ein Postzug fuhr in einen Personenzug zwischen Mntapoznela und Pozawes hinein. 13 Persmren 'cmrrdeu getötet, 37 verwindet. iie gtaett die Regierung triumphieren. Wähtocnd ihrer langer: ruhmroichru, Existenz hat die „Times" mehr als einmal Taktlosigkeiten: beatmtest aber so ettvas ist doch noch mcht vor gekommen. Wenn bK , Times ^ wirklich die Ansichten des.Anßennrinifteriums wiedergöbt, so Ä di, Lage bedarttend ernster urrd man nu:ß anrul-men, daß an der Sx-rtze der englischen Anßercpolnik M ärmer stehen, die nicht imstande sind. Ereignisse in eine::: der größter: der mit ihnen verbündeten Reiche krittsch zu beurteilen. f 7109 a Webern Feiertag 1 bleibt unser Geschäft am Mittwoch, den 26. September £en,chlosiS@ii. ÄllgJfulsrö. Fraofflürsio 1R QrtSarnvve (tzießen. Auskuttftfteile für Krauenberuse. Frauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft für alle Berufe im alten fttathaus. Lltarklvlatz 14, Dienstag abends von 7 bis 8 Uhr. Granatarmband Lollar— Ladenburg verloren. Gegen Belohnung an Fr. Kübn, Heltcrsweg 36, abgeben. 05904 Kfunrar für Einzelfücher Mlc. 10.- für Kurse nach bes. Vereinbarung. Franz Vogt & Gb., CieBea Goethestraße 32. Tel. 2064. II SS N I Ei' Das sfl itckr. Orsksaier *.Lüi!eu- seheii i. W. stellt noch einige taltitltrte ScktUer, sowie |iB«e MasSker zur weit. gut. AuSbildg. als Barntemiislkar unl. günstigen Bedingungen ein. Kost, Wohnung, sowie theor. u.vrakt.Unlerricht, frei. !>'. K«ut/.cnbach, Stadt. K apellmeis ter 7381 Ein armer Arbeiter hat seinen Wochen lohn, 18 Alk., noch in der ^ohndllte enth., mir der Aufschrift Müller, verloren. Der ehrl. Minder wird um Abg»rbe bei Adam 7?akob, Kir chenvl.3, gebeten. Wer arbeitet im ^ansc Matratzen ans ? Näheres in der Geschäftsstelle des Gießener Al^eigers. 7104 Perlentäschchen nur dem neuen Friedhof verloren. Gegen Belohnung abzugeben Steittitratze 5>1 p. EntlansenL,nrei- Dackel, mit gelben Pfoten lErkennungszeichen: Halsband mit lsllöckchen, längliche 9larbe am linken Vorderbein! an: Freilag mittag entlaufen. Wtederbringer Vergütung. Grotzer Stciuweg 19 oder Tclcvbon 115. 7111 Die beiden Kinder die gestern auf der Süd- Anlage bei der Johannis- kirchc von einem Herrn die gefnndenc Brosche 2Gemmen, bekamen, werden ersucht, dieselbe gegen gute Belohnung abzugeben bei Metzgerei Schlbrb, Marktplatz 23. oi8M Für die 6983a Kleidersorgen des Winters ist das neu- erschienen eFnvorit-Moden- Album. 80 Pf., der rechte Berater. Es enthalt sehr viele schöne, durch Selbstschneidern sparsam herzustellende Kleider für jeden Bedarf. Erhältlich bei QJ Todehaus C alomoru 4^ f Wt U ActuikUnß» Bringe Dienst«» I®ff reiche zum Markte. 7105 Anton Schneider C«mp. Berfteigernng. Dienstag den 2». Sevtember l. I., vorm. 11 Uhr, versteigere ich in meiner Amtsstube, Zimmer Nr. 11 des Iusiizgebüudes dahier, 2 Geschäftsanteile der Air«a ScltcrS-Svrndel. Augusts Viktoria. G. m. b. H., zu Löbnberg a. d. L., gegen Barzahlung. 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Zur Ueberwachung und Führung eines Lagers,!/*" verbunden mit Materialausgabe, Werkzeug- imbif Arbeiterkontrolle wird ein tüchtiger, umsichtiger energischer alte rar Mam möglichst militärfrei mit guter Handschrift (auch Kriegsinvalide) per sofort gesucht. Ausführl. Angebote mit Gehaltsansprüchen unter 697v an die Geschäfts- 'telle des Gießener Anzeigers erbeten. ' Norggl-ete Lchmidt Heinrich Wacker z. Z. im Felde Verlobte Gießen, 23. September 1917. d 0590? Georg Schachner Lehramtsasseosor Margarete Schachner geb.. Jung Getraut Gießen. fit' jme »ch». Mittwoch von 8—Uhr abeudS '^.Krektwr-oz-mmer dec< Chemischen Laboratoriums. iOeiist, Gy.BSlpa.rzer, Hebbel und ifrre Zelt. Regmn der Vorträge den 3. Oktober. Beitraa io Sil oro ^.elluehmerm. Anmeldungen tätlich von 3V*-W XLhx r . AfV7 O,t Anlc-ge 3S in. ^ ' ■ 7109 D Witting, Leutnant und Führer der 7. 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