nt. 22 \ te i öiefcwur 3nje4a«f crjcheml tnqltcb, außer §onwag4. — Beringen: -Ktzencr Zamir irndlätter. Kteisblatl für den Kreis «Siehe«. vezugsyreir; nronall. 1 Mk., viertel- jabrtich 3 Mk.; durch Ähois- u. Ziveig stecken monatl. 90 Pf.; durch diePost Mk. 3.— viertel* fährt. ausschl. Besteckg. Iernsprech - Anschlüsse: sür die Schriitleilunq 113 Vertag,Geschäitsstelteöl Anschriü sür Drahtnachrichten. rluzeiger Siehe«. Erstes Blatt M. Jahrgang Donnerstag, 26. September MI Postscheckkonto: Frankfurt a.M. U686 t Krü'-Anzeiger sür Oderhessen tzankverkehr: Gemerdedank Giehen ..«..luijme von s. die Dagesnnrnrner dis zum Nachmittag vorher. Zeilenpreise: für örtliche Anzeiaen Pf., sür a»lüwartige Anzeigen 25 Pf, b. Platt Vorschrift 30 Ps., für Reklamen 75 Ps., bei Platzvorfchrist 90 Ps. Hanptschristleiter: Aug. Goetz. BerarUivortüch für Politik u.Iecnüeton: Aug. Goeh; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: Fr. R. Aeuz; Anzeigenteil: p. Veck: 3willingrrnnk>drnck u. Verlag: Brühl'sche iliüo.-Buch- A. Ltem-rnckerei R. Lauge. SchriMitmtg, GeschästsstcNe u.vkuckerei: §ch»!ftr. 7. |ü mtud> in wie&en. riffe bei Verdun blutig gescheitert. (DTB.) Großes Hauptguarticr, 19. Er.pt. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprccht. In % l a n o e t u mar zwischen dem Houthmrlster-Wald mrd Der Lys gestern den ganzen Tag über der Artillerie kämpf gesteigert. Das Zerstönmgsfcuer der feindlichen Batterien, denen unsere starke Gegenwirkung sichtlich Abbruch tat. lag wieder in heftigsten Feuerwellen aus unserer Abivehrzone. Abends und heute morgen nahm der Feind mehrmals Trommelfeuer ab. ohne daß Jnfanterieangrisfe folgten. Bei Lens urrd Et. Quentin herrschte lebhafte Gefechts- tätigkeit. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Nordöstlich von E o i s s o n s. am Aisne-Marne-Kanal. and westlich Der Snippes-Nicdcrung, bekämpften sich die Ar tillcricit zeitweilig unter starken Munitionseinsatz. Auf Dem Osttrfer der.Maas brachen die Franzosen nach kurzer, kräftiger Feu-ervorberritung westlich der Straße Be«u- mont-Vacherauvi!le in 3 Kilometer Breite zum Angriff vor. Die erste, in unserem Abwehrfeuer schnell weichende Sturmwelle Des Feindes wurde von den tiefgealicdert folgenden Reserven zum erneuten Angriff vorgerissen. Auch dieser starke Sturm kam im Feuer und Nahkumpf zum Scheitern. In dem zurückflutendeu Haufen fand unsere Artillerie besonders lohnende Ziele. Der Tag hat den Franzosen wieder hohe blutige Derluste ge ko stet. ohne ihnen d e n ge r i n g st e n V o r t e i l z n b r i n g e n. * Gestern sind 16 feindliche Flugzeuge zum Absturz gebracht worden. Vizefeldtvebcl Thom schob drei, Leutnant Thuy zwei Gegner ab. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz, tzeeresfront des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Bei Dünaburg und im Bogen von Luck hat die Feuertätigkeit der Russen merklich zugenommrn. Front Des Generalobersten Erzherzog Josef. Starke Angriffe der Rumänen richteten sich gegen unsere Höhenstellungm südlich des Oitvztales. Der südlich von GrozeSzi anfänglich eingebrochene Feind wurde durch kräftigen Gegenstoß geworfen, im übrigen schon durch Feuer ab- gewiesen und büßte außer blutigen Verlusten zahlreiche Gefangene ein. Heeresgruppe des Generalfcldmarschalls von Mackensen Bei Varnit a und Muncelul wiederholten rumänische Truppen ihre Angriffe, die ihnen erneut einen Mißerfolg brachten. Mazedonische Front. Im Becken von Mo na sti r und in der Enge zwischen Prespa- und Ochrida-Soe verstärkte sich die Artillerietätigkeit. Oestlich des Doiran-Sees kam es zu Postengefechten. in Denen die Bulgaren englische gemischte Abteilungeil vertrieben. Der Erste Generalauartiermeifter L u d e n d o r f f. 4 - Der Abendbericht. Berlin. 19. Scpt.. abends. (WTV. Amtlich.) Der Artilleriekampf in Flandern dauert an. Sonst nichts Wesentliches. ihrer Ansicht nach) unmöglichen, schädlichen Frieden. Wenn die Dinge so steh-eu, erwachsen harte Notwendigkeiten. Da können keine vorzeitigen Reso lutionen ewigen Bestand haben. Da wird die ernste Frage an ein Volk gerichtet, ob cs die Kraft und Fähigkeit besitzt, durchzuhalten, bis ein ifyiu möglich c r Friede naht. Wir dürfen also heute nicht nur die Rechts- gedanken prüfen, von denen etwa die deutsche und die französische Kriegszielpolitik ansgeht, sondern wir müssen uns immer noch Vorhalten, mir es denn mit der Machtprobe aus sieht. Da ist es heute recht lohnend, einmal in die Spalten eines neutralen Blattes, des in 100000 Exemplaren verbreiteten „Zürcher Tagesanzeigers", hiueinzublicken, lvo ein schweizerischer Pfarrer, Prof. Dr. A. Völliger, unsere deut schal Angelegercheiten prüft und kritisiert. Die „Köln. Zig." gibt, indem sie dem Verfdsser kraftvoll beistimmt, aus dein Aufsatz folgende markanten Stellen wieder: ..Aus drei Nöten hat da- Allmächtige Deutschland gerettet. Es hat iil titanischem Ringen zu Land und zn Wasser der halben Welt standgehalten und ^hgesiegt. Es hat in dem Kriege Englands gegen Kinder. Frauen und Greise aus-gehalten mrd wird auch ferner den Anshungerungsverinch zuschanden nmchen. Es l>at spät — säst zu späi da-?- verhängnisvolle Zandern überwunden, von seiner besten Waffe gegen England, dem ll -Boot, Gebrauch zu nmchen. Aber nachdem sie Gott aus drei Noten errettet hat, ist nun für die Deutschen die vierte und schlimmste gekommen: im Innern i|t ein Feind aufgestanderl. Deutschland, das bei seiner Einigkeit so'Herr lich da stand, ist, unter- Führung der Reichs tagsmelncheit, bereit, als ein törickiter Es an all die im heißen Kamps gewonnenen Vorteile chr ein Linsengericht öder mich gar sür nichts hinzu geben. Wir linksrheinischen Alemannen südlich des Oberrheins, die wir. sofern wtt nicht entartet sind, Tentschlrrnds Not. werm auch mit gsbrrndenen Händen, doch im Herznr mit durchgetämpst haben tragen an der neuen Wendung der Tinge schwer; und es dürste! nützlich sein, wenn einmal ein Deutschschweizer diese letzte Not von unserm Standpunkt aus ins Licht stellt. Ein Verständimmgsfriede im Sinne des Berzichtfriedeirs bedeutet, das: England n.-alt'.iünlästig unversehrt ans dem .Biege hervor ginge. Man überlege; Frankreich blutet aus tausend Wunden; es ist an Gütern wie an RKuschen vcrarnrt, kann sich kaum mehr er holen und i,i jedenfalls unfähig, aus eigener Kraft sein Koloum! reich zu behaupten. Das arme Italien ist uoUeuM erschöpft. Der Zustand Rustlands ist in. jeder Hinsicht furchtbar. Aber nun das Er staunlichr; Deutschland, das in vier K'riegsjahrcn von Sreg zu Sieg eilte, befände sich im Falle eines Berzichtsriedens mit den genannten drei Festlandsstaaten in glicher Verdammnis. Es müßte bei einen, Vcrzichtsriedcn nach all seinen Siegen die Mlliardenschirldeu! der Kriegsn'ibrnng und die ra^Tn Milliarden fürWitwew, Waisen und Beteranenpensronen durri> dc,s zwanzigste Jahrhundert fchlep pen. Roch schlimmer: Es urüstte in seiner n borlänsigru Erschöp fuiig'jVuftaiüJ ir.rtb bei den crw-älmten finanziellen Ries-enanforderim geir gleich-,eilig gegen das sich seiner S eiz'aschaft und seine.' un gel.cuern Kolonialreichs erfrenonde England roettrülten. Es nutzste gleichzeitig Wettrüsten init dem i\t Fahr und Tag doch ntzeder er stärkenden Un-d nach Westen drängenden Rußland. Webe den Mm bcun Und Enkeln der Deutschen, die jetzt zu dnmt derartigen Fcw den die Hand lüsten!" Wir brauchen solche Weckrufe aus denl Anslande, weil unsere, in ihren Grundsätzen und Fehlern festgebissenen Parteien bald nichts mehr sehen und hören als nur die eigen Rechthaberei. Morgen soll die deutsche Antwortnote an den Papst veröffentlicht werden, und in einigen Tagen werden wir auch wieder vor einer Kanzlerrede im Reichstag stehen. Dann worden wir hoffentlich etwas mehr Klarheit haben als in dieser vorbereitenden Zeit, irr der nur Gerüchte und bittere Worte durch, die Luft fliegen. Wie seltsam! Erfolg über Erfolg an den Kriegsfronten, nitb eine wachsende Kluft im Innern! Ist diese Kluft nicht zN überbrücken? Hindenburg hofft es, indem er uns zürnst: „Laßt uns den Burgfrieden erneuern!" Wird dies möglich sein? Der Burgfriede wurde willig und begeistert geschlossen, als die Gefahr bestand, daß der Krieg in unser eigenes Land hineingetragen würde, vor größter Gefahr, die uns gemeinsam bedrohte, reichten sich alle Derctschen die'Hände. Die Gefahr, daß die Feinde init ihren kriegerischen Anstrengungen uns überrennen könnten, besteht jetzt nicht mehr. Aber doch spricht Hindenbnrg noch vor: einem durchaus notwendigen Burgfrieden! Also müssen vor bcu Grenzen doch, noch Gefahren lauern, die uns strittige düuseincmbersetzungen im Jirnern nicht gestatten. In der Tat, große löefahren bestehen noch. Gefahren, die sich äußerlich nicht .mit so elementarer Wucht anzeigen wie eine militärische Offensive, die aber darum nicht kleiner sind. Wir brauchen uns nur an die letzte Rede des englischen Ministers Bonar Law zu erinnern, worin er sagte, daß die.Deutschen, wenn sie militärisch so Furchtbares leisteten, gewöhnlich doch glücklicherweise durch irgendeine Dununhe.it sich selbst geschadet und dem Gegner genutzt hätten. Wir müssen uns Vorhalten, daß einen Frieden zu schließen für crlt Volk unter Um stäuben noch eine größere Gefahr in sich birgt, als einen Krieg zu beginnen. Wenn nämlich ein nachteiliger, nicht der Volkskraft -und der Kulturhöhe entsprechender Friede „droht". Wenn wir die neue Erklärung des Ministeriums Painleva lesen, so tritt uns darin dieser Gedanke ebenfalls entgegen. Auch bieic 2vegtciunfl Frankreichs, lttäubt sich gegen einen Der örterreichisch-rmgarische Tagesbericht. W ien. 19. Setzt. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird vertantbarl: # Oestlichcr K'iegsschauplab. Beiderseits des Ojtoz Tales haben wir starke ru manische Angriffe abgeschlagen. Durch raschen Gegenstoß wurde der an einigen Stetten ein gedrungene Feind völlig geworfen. Seine Verluste sind erh'.blich. Italienischer Kriegsschauplatz. Bei der Heeresgruppe des Feldmarschalls Freiherr von Eonrad führte der zur Wiedergewinnung eines vorüber- gehend den, Feinde überlassenen Frontstückes bei Carzano angesetzte Gegenangriff zu einem vollen Erfolge. An 6^ fangenen wurden hier 6 Offiziere und über 300 Mann ein. gebracht. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Del' Ehef des General stades. Die Kämpfe in west und Äst. Berlin, 19. Sept. (WTB.) Nach der ErschöpstmgS- pause in den Angriffen der Entente ist der Kampf an alten Fronten wieder ansgelebt. In Flandern entfalteten die Engländer neuerdings eine rege Dättgkoit. Außer den, starten Trommelfeuer mit gewaltigem MNnittonsernsatz. das an den verschiedensten Stellen schlagartig einsetzte, deuten auch Truppenbewegungen ans neue englische An- grisfsabsichten hin Westlich Ypern lourd.e mehrfach das Ansfüllen der englischen Trichter erkannt. Am Zillebeker Sicke- Und bei Bitten werden marfchlierende Kolonnen be-^ obachtet und unter ivirksamstes Feuer genommen. Die englischen Infanterie- und ArtilleriesMwrgen litten beträclst- lich mtter der Abwehrwirknng der delutschen Mttllerie. Zahlreiche starke Explosionen konnten festgesteNt werden. Im Artois war die Feuertätigkeit besonders bei Acheville gesteigert. Nördlich des La Bassöe-Kanals gelang eS den Deutschen, nach Sprengen einer Mine deren Trichter z.n besetzen. Bei St. Quentin kam es m Patron,llenge-sechten. Die Ruine der Kathedrale von. St. Quentin erhielt mchrere Treffer. An der 9kistrefvont war die Arttllerietätigkeit stark Ae- steiaert. Nördlich Reinrs drangen deutsche Stoßtrupps snd- östttch Conroy bis in den zweiten französischen Graben vor, sägten den Franzosen erhebliche Verluste zu und kehrten mit evrer AnLahl ^GejapL^uer Luxmi. Auf dem östlichen Maasufer versuchten die Franzosen einen neuen Angriff. 4.20 Utyv nacknmttags brachen [t c^rtox l) kurzer, heftiger Fenervorbereitlrng in 3 Kilometer Breite vom Nordhang der Höhe 341 bis zur Straße Benunront -Bacher anville zum Angriff vor. Der, ersten Angriffswellen folgten tief gegliederte maskierte Reserven. Das deutsche Abwehrfeuer setzte nnnnttelbar, nachdem die ersten Franzosen ihre Gräben verlassen hatten, mit einem vernichtenden Eisenhagel ein. Die vordersten Sturmwellen kamen nicht einn,al bis an das deutsche Hindernis. Sie lehrten um und flüchteten, wurden aber von ber Wucht der nachdrängenden Reserven lvieder vor gerissen. Infolge ihrer Maskierung hatten diese in, deutschen Maschinerrgcavehr- euer furchtbare Verluste. Nur ein geringer Teil gelangte bis an die deutschen Gräben, wo er inedevgeinacht oder gefangengenonnnen »ourde. Die übrigen wandten sich jetzt allgemein zur Flucht. Verzweifelt mühten sich die überlebenden Sturmtruppen, die steilen Hänge, die sie herabgestürmt waren, wieder zu erklimmen, linier den regellos zurückflutenden dichten Massen sch ng das deutsche Ver nichtungssener vernichtend ein. Der Nordhang der Höhe 344 liegt voll toter Franzosen. Die Fliegertättgkeit war beiderseits außerordentlich rege. Deutsche Geschwader belegten Bahnhöfe und Trnppeinmterküufte in der Nacht von, 18. zum 19. September ausgiebig mit Bomben. In Vixeville entstand ein Brand, der lange Zeit anhielt. In Blercourt wurde ein Munitionslager in die Luft gesprengt. Auch in, O st e n ist die Kanrpftättgkctt aufgelebt.. An der R i g a -F r o n t versuchten die Russen mehrere vergeblick)e Teilvorstöße in Stärke von einigen Kompagnien. In der Moldau hat ein neuer rusjijch-ruiuäilischer Aimriff eingesetzt. Starkem Feuer am Morgen des 18. September vom Oitoz- bis zum Easinu Tal folgte eine ?lnz>ahl sckvväch-- licher, erfolgloser Tei lang riffe nördlich der Glasfabrik. Am Nachmittag setzten dann nach neuer starker Arttttemevor-i bereitung von der Glasfabrik bis zur Oitoz-Sttaße hefttge tiefgeglieberte Angriffe, ein. An der Glasfabrik wurden sie restlos abgewiesen. Südlich Gvoccsci wurde ein rnmänischn Anfangserfolg durch Gegenstoß loieder völlig ausgeglichen. Bei Barnita wiederholten die- Rumänen die Angriffe des Vortages wiederum ohne jeden Erfolg, ebenso nordwestlich Muncelul, wo die Rumänen einen überraschenden Teilvorstost versuchten, der im Abwehrfeuer her Verbündeten restlos Zusammenbruch. Die Zustande in Rchiand. Petersburg , 18. Sept. (WTB.) Meldung der Petersburger TeLegvapheuagentur. Tie große d e m o k r a t i s ch, e Ko n f c- reuz wurde endgültig auf den 25. September festgesetzt. Es „elmn'n nngefähr 800 Abgeordnete teil, die sänrtlick, durch Sonder- depesickeu ,ungeladen wurdeu, in denen -ihnen die «Mtwendigkettj nal-egelegt wich, alle Kräfte des Landes zu vreineu, ulm feine Verteidigung tzu organifi,ereil lind zur Bildung der festen rrvo^ lickionäre!, GeiMt beantragen. Im ganzen Lande begannen tzege Borbereituirgen »n dei, Wahlen für die v e r f a s s u n g s g e b e n d C B c v s a in! m l u u g. BezirlÄvaUcrusschüsse bildeten sich bereits in 10 Proviwen. Amsterdam, 19. Sept. (WTB. Nichwmllrch.) „Allgcmcen Handelsblad" meldet aus Petersburg, daß Kcrenski der vorläufigen Negierung nlitteilte, ec habe der, Besuch einer Abordnung des s i u u i s d;i e n £• t a a t e s empfangen, dila der vorlänsigeitz Regierung anlässtich, der Erweiterung dar finnischen Autonomie durch, das Delcel vom .')0. August ihr Verttauen ausgesprocl-ett Hab ei Die vorl>ä,ufige Regierung hat das Mnristerium für Lebenö- nnttel beauftragt, sofort Göttcidc- und Mjchlvorväte nach Iinnlandi zu schicken. In Regierungskreisen >verden die Gerückte, daß der Sitz bei sttegieruua ltadj Moska n verlegt werden solle, in Abrede gestellt Es wird erklärt, daß bei den, Otückzuge aus Riga dieser Plan erörtert '„'ordern sei, daß sich bik Regierung »aber aus politische, Gründel, dagegen geivehrt hätte. Kerenski Präsident? Berlin, 19. Sept. (Priv.-Tel.) Der „Verl. Lokasi cinz." meldet aus Wien: Die Zeitung „Rjetsch" verzeichnet das Gerücht, daß Kerenski nunmehr zum Präsidenlln, der Republik Rußland aufgerusen worden sei, um ihm ein sür alle Male die nöttge Autorität zu geben. Vom Arbeiter- und Soldatenrat. P et ersbürg, 19. Sept. (WTB. Nickstcuntl.) Rteldung der Petersb. Telegr. -Agt.: Angesichts der in der Vollsitzung des Arbiter und Soldatenrates angeiwmnnmen Beschlüsse der Masima- listen, die die Forderung misstellten, daß die Gewalt von den Räten ilbernommen 'werde, ist das g e s n ,n t e Bnr ean des A rdei tc r und Soldat« „rat es zu rück getreten, nämlich dr>- box- sitzende Tscheidse und die stellvertretenden Ersitzenden An,inmon^ Gotzdäd. SkolTeloiv, Derretelli und Dsch,eriww. Dre NeMvaM des Bureaus wird m der nächsten Sitzung stattfüunn,. B c r l x n , 20. Sept. Wie vc-rsclnedenen Blättern beruhtet Nnrd, Ixit der Arbeiter- und Sowatenrat mit 231 twgen 140 Stimmen dein Direttoriim, den Wunsch nach einer Amnestie für Kornilow- und die der Meuterei besckMldigten 32 ölenerale übermittelt. Prozesse wegen Gehorsam-verweigernng. Petersburg, 19. Sept. (WTB. NickftcnntlichO Dtel- dung der Petersburger Telegraphenageutur. In Kiew, Minsk und einigen arrderen Städten haben die Gerichtsverfahren gegen Soldaten, die der maximalisttschen sozialdemokratischen Partei -angehören und wegen Verbrüderung n, i t den Deuts ch e n oder wegen G ehorsa,ns- v e r in e i g e r u u g in, Kampfe angeklugt sind, begonnen. Bei ählckichen Prozessen in Pskow lourden 35 Soldaten zu Zwangsarbeit vrm 6—10 Jahre», verurteilt. Der Prozeß Snchomlinow. Petersburg, 19. Sept. «WTB.) Meldung der Peuers-' burger Telegraphenagentnr. 9<\icl; Erschöpsnim der Zeugenlist« tvurde der Angeklagte ausgesordert, Erklärungen im üunmejibange abzugebeu. Ter ehenmlige Pttnister, der durch di« langen fyeiitfjtdöer&anbfinTflcrt «uiftrrorbtnilulj akgestvnÄt Welk, sprach mit schwacher und mlwer Stimme. In seiner Verteidigungsrede führte Suchomlinow s tlft häufig sachverständige Milllär- schriststeller an -nid suchte die Notivendrgkeit der 3lrtfuiuj mehrerer Festungen nachzmveiscn, die er angeordnet hatte. Unter den durch den modernen Krieg gesck>a»fcnen Bedingungen hätten diese Festungen längst ihre ganze militärische Bedeutung verloren; es wären nur Fallen für zurückgebende Truppen. Während des rus- sick>-türkischen Feldzuges fünfte ich die Ueberzeugung gewonnen, Nidr Suchomlinow fort, das; die während der Feindseligkeiten gelbst geschaffenen provisociickren Befestigrmgsanlagl'n viel prakti- srher und nützlicher sind. Ein Beweis sind die mächtigen belgischen Heftungen, die innerhalb weniger Tage gefallen sind, während «er d u n, das keine Festung im eigentlici-en Sinne des Wortes ist. wütende Sttirnrc ausgel>alten hat. Ein anderer Beweis ist P r h eknys l. Suchomlinow beendete seine Ausführungen, indem e> lagrtr, daß er sich niemals mit Politik beschäftigt, sondern CU&* schliesrlich für das Wohl des Vaterlandes gearbeitet habe. Protest der Kosaken gegen die Verhaftung KaledinS Petersburg, 19. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Die gegen General Kaledin erhobene Anklage, eine Bewegung gegen die Regiernmg eingeleitet zu haben, führte in Nowotscherkask, der Hoiiptstadt des T o n-ü'o sa kc n -G cb i etes, zu einer außerordentlichen Sitzung des Vollzugsorgans der Don^kosaken. Diese erörterte die Absetzung KaledinS, der sich gegen jegliche gegen- Evolutionäre Bewegung gewandt hatte, und erklärte, daß die Gerüchte von einer solchen Bewegung Kalcdins aus trüben Quellen herrührten. Sic forderten die Regierung aus, den Haftbefehl g« gen Kaledin zu widerrufen und teilten dem Militär- besehlshaber des Moskauer Bezirks, der mit der Unterdrückung der Bewegung der xbfafen beauftragt worden »uar, mit, daß die Tcup- Pen des Don niemals aufgehört hätten, dem Vaterland und der gesetzmäßigen Regierung treu zu sein. Außerdeni erhoben sie Ein- lpruch gegen das Gerücht, die Kosaken hätten sich bemüht, Moskau von der Donprovinz mit ihren Getreide- und Kohlenvorräten atz- zuschneiden. Ter Truppenbefehlshaber »vn Moskau ordnete an. Die RegierungSerÄärung entwirft sodann in allgemeinen Linken einen Plan für den Ueberganöp>sen wird, die tTtnrrr Einigkeit und Disziplin lvredcrherzu stellen. Auf allen anderen SchlaäüftÄxM, auf dem Karst, am Sereth und der Cerna wie im Artois, ^ind seit Moira len (Jtofec Dinge volkbrackü worden, fr-rcn Ergedmsse die noch mehr in der Tiefe als an der Oberfläck)e liegen, durch ihre Folgen zutage treten werden. Eben werden die ersten amerikanischen Kvntm.gertte in Kameradschaft mit Elitetruppen ansgebüdet. Was unsere Armee anbelangt, die unter der LeituTrg eines Führers ficht, dessen untadelige Meisterschaft sich jeden Tag von neuem bestätigt und einen neuen Glanz daN symbolischen Namen von Verdun zujiützt, so war ihre Moral niemaK höher und niemals fühlten sie sich sic h er e r ihrer selbst. Auf daß ihr bewundernswertes Heldentum vor jeder Antastung bewahrt bleibe, muß sie sich unter der Obhut einer Sffeullrchen Gewalt füllten, ohne daß m die Befugnisse des ObciHommandv- emgegrifie» wird. Die parlamentarische und Re aie rungskon- trolle werden ihre Aufgabe auf diesem GeÄret wie auf allen anderen zu erfüllen wissen. Die Regierung zählt auf die enge. Mitwirkung des Parlaments, dessen Initiative und dessen dauernde Bemühungen der national« BerteidrgMra so wirksame Dienste leist»- ten. die die Zukmrft in ein volles Licht setzen rorrd. Es ist unsere Llbsicht, in engem Einvernehmen mit dem Parlament zu regier«!, nwbci wir die ganze Autorität unseres Amtes beanspruchen. Wir nxnden nicht lstrller einer optimistischen Fassade unsere BeranllvortliclMt zu verbergen suchen, wir werden alles Ihrem Urteil unterbreiten, und wenn Sie uns würdig der so schweren Aufgabe lwlten, so werden wir Ihr Vertvcwien durch Energie und Aufrichtigkeit rechtfertigen. alle feindseligen Handlungen gegen die Kosaken einzustellen. Eine Abordnung des demokratischen Volks Verbandes von Moskau begab sich nach Nowotscherkask. um an Ort und Stelle die Meldung über diese Bewegung zu prüfen. Eine Versammlung von Offizieren der Garnison von Hhiwotscherkask forderte ebenfalls, daß die Verleitung Kaledins widerrufen inürde. da die Verdächtigung das Wert von Spitzeln sei. So wird der Kosakenzwisck-ensall in kürzester Zeit auf eine befriedigende Weife bieigelegt werden können. Litauen und Kurland. - Köln, 19. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Nach Meldungen der f«r»zojlschen Presse hat die vorläufige Regierung in Rußland vor- belnlttich der Genelchrignng durch die verfassunggebende Bersamm- lliuq Estland, Livland und Kurland die Autonomie bewilligt. Das Telegramm der „Köln. Ztg." weist darauf hin, daß ziemlich zu demselben Zeitpunkt im Hauptansschnß fr-s deutschen Reichstages eure Enlschliespcng angenommen wurde, den Reiä-Skauzler zu ersuchen, für Litaucn und Kurland eine Vertretung der n^b^ölkerung in die Woge zu leiten, sotoeit die nrilitärischep llnrsse es gestatten, und Zivilvertvaltungeu zu schaffen. Die d''iitdhc Regierung sagte vor nickst langer Zeit deir Bertreteun dieser . b. eh ten ftcbfete auu^drriiklich zu, sie stehe ihren Bestrebungen nach enier nationalen Entwicklung durchaus wohlwollend gegenüber und tm'roe sie in jeder Weise fördern. Daß die Regierung ihr Versprechen ermäsen wird, unterliegt keinem Zweifel. Ebenso wie sie zusammen mit Oesterreich'llngorn ihr Versprechen den Polen gegenüber ge- lalteu drt. wird sie jetzt, wo die weitere Zurückdrän.gung Rußlands d e ulilittrrrsche Sichenmg Litauens und üirrlands' immer mel r außer .ilverfel stellt, nick« zögern, diesen Ländern die erstrebte w.d zrcgesagte Möglickckeit zln Cuvoicklimg mk Rahmen der Verba ltnksse zu geben. Die deutsche Regierung mrd das deutsche Volk zergei, sonllt durch iln Verlolten volles Verständnis für die bereck>- trgten Foidcrnngen dieser Bevölkerungstrile mrd das Bestreben, sie trotz der Ungunst des gegenwärtigen Augenblicks zu erfüllen. Paris. 19. ..Sept. (Havas.) Ist dar Kammer fragte L e m e r v, Üvelche Maß/ualstncn die Regreorng ergreifen »verdle, um im Einvernehmen mit den Verbündeten eine verTrünstigr Führung des Krieges sicherzustellen. Er kritisterte lebhaft die gegen- wädtrge Anschauung vvm Kriege, der ein Kchreg der Vorräte sei. Der Sieg werde dem Lande gehören, das den letzten Vorrat besitzen werde. Lemvry erklichte darauf den Tran m, d a s l in ke Rheinufer izu annektieren, für einen ?hnachroniSmus während Elsaß^Lothringen verlangen nur die .Forderung nach Wrcdergntnrachung des vergetvalligteu Rcckstes sei. Dentfüstand glaick'te, schloß, er, daß Bvrrücben den Siteg bedeute. Die Ätede Lemerys lunrde mit großem Beifall ausgenommen. Die italienischen Grenzen wieder geöffnet. Chiasso, 19. Sept. (WTB.) Die Schweiz. Depeschen- agentur mclbct: Die italienische Grenze ist seit heute früh wieder geöffnet. Sozraliftenversammlungen in Rom. Bern, 19 Sept. Vorgestern und gestern fanden Versamm lnngen aller romrschen Sektionen der- Arbeit er kämm er so- jmc Mcck Vollsitzungen der sozialistischen Partei statt, ^c zur Teilnahme ernladenden Aufrufe sprechen von hochwichtigen pnttellnngen an dre Jngendorgairisation sotvie von Fragen vvn außergewöhnlrcher Wichtigkeit, dre zur Verhandlung gelangen sollten. Heute abend werden sich in ILom mich die Anarchisten ver- jamnreln. Berlin 20 Sept. Lmt „B. D." haben hem ..Matrn" ans Rom Mol ge dw Nachrichten über die Vorgänge in Over- c ta l r e n dre .lbreise des Königs aus dem Harrptauarticr nütich Uri™™ 1 ^ lwr Kronvat unter Vorsitz des Königs statt, dem beiwohilten. Der Gsenbahu.verkehr von Rom nach Oberitalien ist eingestellt. itf Manier gegen o;e Berlin, 19. Sept. (WTB. Nichtamtlich.'! Der Kaiup^ gegen die Wehrpflicht in Ean ade hat zu einer schwer«» inneren Krise geführt. Das ist um so begreiflicher, als die Errgländer in den letzten großen Kämpfen die canadischa« Truppen rücksichtslos opferten, so daß -die kanadischen Divi- fronen völlig dezinciert sind. Die Canadier m der Heimat! sind sich auch darüber klar, daß sie nur als Kononenfnrter dienerc sollen, und sie wehrten sich in sürmlicheir Ans-» ständen gegen die Wehrpflicht. Ueber eines dieser Vorkommnisse, die das ganze Volk erschüttern, berichtet der „MmW chester GuardiaM'i Die Stadt Montteal nahm dse königD liche Zusttmmurry, die der Herzog von Drvonshire dem Dienstpftichtgesetz erteilte, mit Unruhen schlimmster Art ans. 5000 Personen versammelten sich und i Mooren sich zum Widerstande bis zmn Tode gegen das * U. Sie verpstich-' beten sich durch ehten Eid, dem ßinBcnifmrgsbefehl keinem Folge zu leisten. In der Bersanunlung wurden die heftigsten Reden gehalterr Sir Robert Borden mrd die anderen I Minister lvurden mit dem Erschießen bedroht. Die Bersamnv- lung wurde nnmer erregter. Biele Leute schossen ihre Revolver ab. Als die Polizei sich eimnengte, kam es zu einem wahnsttcnigen Kampf. " . * Die päpstliche Friedenspolitik. ^ Berlin, 20. Sept. Verschiedene französische Blätter erfahren angeblich aus diplomatischer Quelle, der Papst werde die Antwort der Mittelrnächte auf seine Friedens- * itofce an bie Entente weiterleiten und zugleich eine ncua Friedensnote überreichen, bie im iveserrklichen eine Er- k rntmnrg zur Antwort der Mittelmächte darstellen iverde. Es sei des Papstes dringender Wunsch, die Friedensfraae ^ Fluß zu halten. Nach der „Jtalta" habe der Papst m Kochst seiner letzten Friedensnote an die Souveräne aller kriegführenden Mächte Handscj-reiben gerichtet. Es soll ihm gelungen sem, die Unterstützung einer großen nentralen Macht (vermutlich Spanien) für die Friedensvorschläac zu gewirnren. J Seekrieg. Reue N-Boot-Erfolge. Berlin, 19. Sept. (WTB Amtlich.) Neue Untersee- bootserfolge im Atlantischen Ozean und in der Nordsee. 1. Bier Dampfer, ein Segler und ein Fischersahrzeug, darunter der bewaffnete englische Dantpser „Rydon .Hall" mit 6400 Tonnen Weizen für England von Montreal nach Falmouth, der nach einem zweistündigen Artilleriegefeckit nwdergekämpft wurde, zwei tiefbeladene Dampfer, einer da. von englischer Nationalität, der andere dem Aussehen nach der französische Dampfer „Afrigue", ferner der französische Dreimastschoner „Sadi Carnot", mit Salzsischen nach Fe- Die franzöftsche Regierungzerflarung. Das Wolff^Biweau hatte Uns gestern die in der fran- Mrfchen Karnmer verlesene Erklärung des MiniftVrinms ntwvllständrg ildermittelt, so daß wir amrehmen rmißten. dre gestern veröffentlichten Sätze fMteii die Erkkärntirg von Anfcnig btS zu Ende dar. Hinterher rourden »vir drcrch die '* alsache »rdc-rrascht, daß noch »veitere Ausführungen folgten uu? dich du- gestern vom uns gebrachten Schlußsätze außer dem vonl Wolfs Bureail versttiinnvelt gegebeii wvrderl »varen. 7f ra ^ 1 . hrer dre Richtigstewing und die Ergänzung l'^lgeii. Zn der- Ne.gieruirgserkläriiug »vtrd ausgeführt: § f?. U J v n L^_F orbcrintflcn sind diejenigen de< Rechts 18^1 Frankreich hat sie im! UTcrlKi) tnnftMvt, als eS besiegt »var. eS »-erkünd <^1 sie lnnte -b^rechr dre Wucht seiner Waffen hat fühlen lassen:' .lÄ? ll0TT lNsaß-Lollvringen, der Ersatz für da- Scl^m F^ud angerrchket l>at, der Abschluß muS «75? Friedens, des Zivangcs und der Gewalt, bn {' b ^f S? T( !l[ tcn .'' lVtf S r ^ TTT trägt, sondern eines gerechvm frn V^ T ’ oder schoach, unterdrückt Bittgichafteu. der die Gemeinschaft oer löattont ii vor dem Angriff einer von ihnen sichert. Smnkachs, warn mmt » TC yy sprechen kann, twmt es sich mn eine ^ ^ dre Schreckendes Krieges zu ersparen Krieg Mlch nur ernen Dag m lang fort ^4^ch^" Wcttdbte begehen, i',mt wJS J «“S« 1 m früh abbrechen, so nckttde ^ ennedrlgeridüeu Knechtschaft auslrefern deni materiellen und irwrallschen Elend, aus dem rächte e-< iirebr de- % die Ursache!! »vr muu.Ä^ EftrlgkTü u ' V 1 Een Prufuiwen. Das ist das Ergebnis einer ^iszrv liir die pch siegreich der kvilden Bruvüüät des denttchen ^ttlitar'-' ^liwaenstellt. Diese Disz.u'1 in. erchprungen aus der Vn nun ft K r » hfc " Tt JegeruoärÜge Regierung inemt es nicht rmbers 'yw Ä* nattonale VerttRn.mn.i ist ein Block bex mriw f* l n -Nwl-nschrftni' Wllsiinr^Dt'Uintü'ii, Verpflegung ^i'.nsportc stellen elx-rhoine e Proteine dar die rann S ratr bnEam. purch roi mnhiffcnly^ lleberecnvinminng und Spmlrcse ttidein man iw imb b,c Mtzttchknk ijSWfl,. Ätf& ftStern rtm- "l„' vu ‘ 111 um tragt. Eck i)t eine säume- s'ch w lSsen bemüheu »mit nchem ^ finb tm sääs IS? SSL ää i»uv mummmih'ii ,vni univireaiich rin Blut floß in ©hwneu. Für einen glücklichen' «in ÜSerg^schnappteS englischrS Blatt. . . ?Ern^1S. Sb» LeitartSel der „Daily Mail" verlangt ^Ulomaten, deren K.cheltelegramme die eng uche Regierung bisher ^förderte in der Annahme, buft sie Ehren- mJVs g S^i T c F crrr Vertrauenswürdigkeit als i eiaT Abckü. Tyrffredepeschen zu senden, entzogen Z^kung, Deutschland wagen Wrrum- plcrung der sckuvedlschen Beamten zum Feinde der Menschheit und »ordert als Strafe den BsyVvtt durch die Miiertcn Dieser solle ?»chre lang alle deutschen Wareii vvm Wert belegt werden, und rehniährige Frist um je ein weiteres Jahr verlängert werde für leben Monat, den der Zsirieg über den 1. Oktober hinaus slMne für jede Greuel tat welche die deutsche Arinee ^r Marine oder die derttsch^u Lnftstreitkräftze nach dein 1 Ok- ^^r begehen würden. Auch der- Ausschluß der deutsck^n Schiffahrt vom Suezkanal und derr bnth'chen Häfen sei als Strafe für die bererK beganglmen Untaten der Taluchbovte zu erwägen. Aehnliche ^vas ^UtzereStrafen sollten Länder treffen, wie Schwrden, dererl Diplomaten den Deutschen geholfen haben. * $ic belgische Frage. . Berlin, 19. Sept. Der „Bert. Lok.-Utiz." schv-ibt' Soweit lft a21 ^ l^rgsten Zeit in der Tat einend c 1 ?* .au» bt#belg ische Frage an le>- Isolat.' uud ebenso ist in gleich unverlstudtichev Fonn ev« Hn£mL erteilt »vvvden, die sich mit der eiuttischen An- reguug, das belgische ivanftpfand gegen die deutsch-afrikanifchw Ko llnrren auszntau ä^n beschäftigt. Ob sie in Prtzfti^r Äer neg^ ^ "der zuvor dtz- Gewährung ausreichender Schirrt bereits in das Gebiet Mn ; t*tr »eniff« ‘jutve^bn Mrrtnrahnuyen. Hierzu gehört cmck . Belterupftarg. Engümd sei entschlossen, rms Teile des ^ktnav- gebretes ^^ ^utschSiidinestnsr-ika anmbieten Wir neltznen an ^ OeffentlröAnt denen ächst etwas Näheres von der faifiuig der dnll,chen Regierung in dieser Frage erfahren ,vird DaS größte Rätsel: Die Westfront, . Be r n, 19. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Nachdem bereits andere englische Zollmvgen mehrfach gerügt haben, daß die b r i t i f chc w?/ + ^L Cltinrg ^ cto Volke eingehendere amtliche ' J ^ • 1 Über den Fvrt ga u g des Kr ie gcs v o r b"äußert mounrlir die „T i mes" in einen! „Wo bleiben ^ Bevüh^ ÜL^chneben«! Leitartikel sich ziemlich abfällig n dreseiü T^ienra. Dre Zurr'p-haltnitg des .ütiogskabmrtt^ über die LL?.diesig -ffifis cfr 1 . T! Wwnoi Gelegercherten, wenn die Minister beschranken sie ,rch an» (^>emienlprätze und sagen nichts fl > (l o der R«t.wn dre Lage an fr* Westfvmrt verständlich machen könnte »vsänl^ allli- Augen sorgemwtt und hvssnungsvoll geruhtet sücd' ^ **!£* blt ltntselchsMig der «evöffentLchwrg >ec -»erncht^ über du' Kampagnen r»rd lachten dieses s ttten^de s Knegrancks verstärkt.^ Dre ^nttmg nEmrch }3? ahgvävtzrn deuc^Berrch» über die Einnahme vrnr Bagdad' si-iiie emfieOncd«! Knc^Iberichte erschienen seren, besonders nichts über dre »«vatrvnen rn Palästina, Ostafüika und bei SÄhaiki ^ Bericht das Genevatzs Hai- bringt die «nltLche Bericht, erfturtün^iH cc bchiffalwtskrelsen, daß rn den Letzten ^Lugnsttagen die srarrünH und italremsche Itegierang fast alle Hckf e n d e s M i tu Urrcc^ rcö mfolge der gvr^ U-Baots-Gesahr schLosfen Le LLs« *** ll sä 7t ?Echoen konnten Die durch diesen fast eurer Wixhe entstandenen Verluste habeiiden bie Auffahrt augenblicklich täglichso chel emb^rngt »me früher Monatlich Vor allem im bk sii>WWr! tvan, Porte nach ^-rankrerch imd Italien sehr anfaehlttten Trr Ii»ft »mrb auf über 400 000 Simnai qiSäht WcTtiS* Tr rt Ä WratCT! haben Sh c^nlrVs* d^ßucgeln getroffen. MN die Sicher-heit zrrr ^ August 'vcu im Mittelländischen M«r »ür dre Schlftalfrt ledvch der nachteiligste Monat Es »vird iwch eine '"'"ibt. die zu Zrhn^n als Ein englischer Angriff auf flämische Fischer. « t) . n Z°?± 0 £’ 19 ; ^ (WTB^ Nichtmntlich, Mrldmi« deS Reuter)chen Buraaus. Dre dllmllralftät teilt mit daß Mlirrnefkua» mcd Blankenberg»!!^, wiiermrhmün. Ein großer Torpedo- 10,0 mawd ^ iK * -*« fid. »"s'^digrr Stelle erfahren, handelt es om O mE'^E^^lngrrfi ans eine hämisch- ?nsrtxaplottille ch ivar orr Nähe. ,md es £ SÄJ1Ö” Alle F-ischcrboot- und der den. 17. September Ans Qcffcn. iMk'MMKMW ^ IC ^ugliche Anfrage cm die Regieruug gerichtet ob Mkn^Sn Ä^^^erEr^itgerhöckrttweü'e für ganz CffchNuh oncöln-rg-Bnoinaen die 3Sic der »villkürtrch lrerabgesetzt würden if;r ^ ncr lwsführt. »mirden durch dre ,mgleiche ^^Polltlk'n den verschiedenen Koinnnrnkttverdändeu mx>»V ll-nu Si&Ä %-^zrXc z: bn : v1 M‘ri,r/r, Hvo£.r^ 1111 st^leri die Höchstpreise zum Schutze angeführt und es könne keine Rehe davon sein iSliJf UM unter- Umständen, »vemi dringli^ Verbrxmchs unterschritten »verden dürsten: SSS^s & t&vk MDMZZZM »ns, an:.“I rSW&saB.*» ZL LsWMZMZ Vrerssenkmrg. als über die * ocm SF r dre ^ovmrunalfr-rbändei, beschwert ^ ? gegrnruber anderen verbände bei beabsick^at^r Uen die stvmmunal- Uso... ®tr;tÄfSÄ^ C 9 r n,, iL ta “* i ' 6 ‘ Mit der wmmendM Ernw fm ' btc Wrrtterbmtob. ; L ByröcmdLurrg tzukückser-oGll^ aLS «m SteitenuLgitay TrfC&i-tr, bic V'iuirtihonm (Staaten gälten fld> auf tiwr Be- in ötuitwt fat «snahmslos für einen Höchftprtns - k Alk (emkWü'Hi. 50 Psa S«yn«lli-kettsprätnie imi> 251% ^rAtSbixifl) entschieden, teRen müsse diesen Preis mitmachen, fall ein Antvag der Wog. Adelung und Ullrich 'ilmurdme: Tic Reich.)tarwfsekstelle I>at trotz der guten lernte r Z. M schon luchen MrtofseLpreise rwch durch Sctmelligkct. ^ OrMrpram ien noän lvetter erhöht. Der unbemittelten Le- t^rna ist es infolgedessen unmöglich gemacht, ftch WX deir Reiche dahin ipmui, wo v*«/ rr* — ^rvfsMeife auf die Reichstasse übernehme. (Dcöchstr Sitzung " «nerStag. c'mnldcck'n. Wir brnntnagen deshc«b. die Regienmg w>»llc «irken, daß >das Reich einen Teil der erhöhten hindendurg; Geburtstag. -m— Zu einer Besprechung über die Feier des Geburtstages ' nevaKeDrnarschalls von Hindenburg. der am 2. Oktober 70 Geburtstag begeht, hatte der Oberbür; 7 ermersber auf n nachmittag Uhr Vertreter der Behörden und Vereine em- m. Die Beteiligung war stark, und das Interesse, das der ' cntgegengebracht wurde, rege. Zn Beginn der Sitzung ... d'r Overbürgermeister ungefähr folgendes aus: linier der Bezerchmrng ..Dindenburg-Gabe" hat ftch vor ermger in Berlin ein Arbeitsausschuß gebUdet. um Mttel zu ge- 2 ‘j. für eine Gabe, die dem t^enernlfeldmarichaN von vmden aus Anlaß seines 70. Geburtstages am 2. Oktober dargebrmht ~LL n ,md die ihm die Möglichkeit gewähren soll jvnr Forderung ^Ä-itrsorqe, namentlich für Soldaten und Maruveherme. sonne . L c in sein bliche Kriegsgefangenschaft geratenen Deutschen ber- tTnaen Die hierzu nötigen Mittel sollen dadurch gewonnen wer- s-k «rst überall im Deutschen Reich aus Anlaß des Geburtstages GetarM.tx^es Lnndonbwogs «und der dlwmt verbundenen Ziele für angebracht. Staidchver oÄ motar OterteÄliothekar Dr Ebel legt ebensäLs Berwührung gegen die Veränderung in der Benennung alter, historischer Straßen ein. Der Itektor der Landesuniversttät, Professor D. Schian, schließt sich int wesentlichen den Vorrednern an. Apotheker Schmied er ist rvoch dafür, daß «m 2. Oktober, mlorgens, die Glocken geläutet werden.. Damit en-digt die Aussprache und Oberbürgermeister Keller schließt die Sitzimg nach Bekanntgabe, der aus den Einzelanssüh- irungen der Bersammümg sich ergebenden Entschließung, die folgendes besagt: Dsw Wunsche des GeneralfÄdTmrri challs, auf Unterblcrbimg von FeMch^etten 'wird aus jeden FM entsprochen Jedoch sollett GeLwitttal gespendet werden, sei es zum Zwecke der von Mrdenburg gewünschte-.i Förderung der Fürsorge sür Verwundete imb hinter Mieten«, sei es zur Unterstützung der Marine- und Soldatenberme, oder sei cs zur Belebung der kommunalen Fürsorge. Den Spendern soll in dieser Hinsicht keinerlei Zwang airserlegt werden. Der beantragte öffentliche Airsrus an die Bürgerschaft wird erfolgen, ebenso wird der Anregung, die ErMrungsoorstekkung im Tffeatar in der- rwvgeschtagen-en Art nutzbar *at machen, nLherqetveten Zu der. Frage der StttrsUntenenmE wird die nächste Versammlung bet Stadt verordn eben Stellung nehmen. ^er kl« uuviuu '.ui —.. . . __ cnevalseldniarschfals Feielichkerten veranstaltet werden, deren ^ ^ ..._r., _frtff STOn' «Tr mmvpnwtT <117- Versorgung entlassener Krieger mit bürgerlicher Kleidung, gäbe von Süßstoff. ^ Landkreis Gretzen. Aus- ** Allendors a.d.L., 19. Sept- Dem am 1. Sept- «us dem Amte geschiedenen Postagenten KcrrlO Dienstzeit das Führung der Postagenllir^brcnd nner Großmütigen silberne Kreuz des Verdienstordens Plilipp^ Unerken- verliehen. Von der Oterpostdttektron erhrelt Otto erne ^Äfrt.Ur, 20 . ©ept. Ms dem FÄdc der Ehre fiel ^ 20. Sept. Dem .^nkenträ^r Kto« der seit zwei Jahren im Felde steht, wurde das De st kreuz cmi Bande der Däpserkeitsmedackle veriieyen. Kreis Büdingen. ^Michelnau, 19. Sept...lGestern. nachmrttag ^ brach, in der .Dofteüe des ^Ehrrchan Zuwm^a ^ Scherrne das in kurzer Zeit das ftha gerwimige hv0 ^ werden. Der SchÄ-cn D sehr vetr«htlrch. Die -e- ÖVcnClXaitlUmUl.IUMH -- 1 üui uu;ivim.i. - H'.. ; rlic a öcr dindeirbrrrffqäbe uiflu'Bai soll. Ww an iai)U'ciri>nt cur- vm, Stellen, so hat srch der Berliner Arbert^schntzmkch an S Stabtoenv.aiüui»id' §reine zu einer Bcsvrcchuna lrierhcr gebeten .ich dmilc lcb° Ä älfür.bah i» so En'irlxm Ätofie dmer ErnlnSMig entsprochen i^rdin ist. Ettie imenvartete Wendung i,t in dre VorlnnriMngen d« Geburtstagsfeier dÄiurrt, gekommen, ^i 8 Nindeutnirg „Itrrn in sämtlichen deutschen Zeitnngen eure Kundgebimg v°r- ri,a tn der er folgendes delannt gibt. ,,^>ch bitte, ton * und Elückwüns-in-n. die mir, zngedacht werden, wmn° M nehmen Unser- aller Zeit ist zu ermt. strr Feste, meine zu sehr durch 'Arbeit in Anspruch genommen. UN' perwnlrchc iMckWünsche entgegen zunchmem oder zu ^beantworten. Wer an uremeni Geburtstage für Verwundete intb ömtcrMtetenc lornr, in yemem Derzen das Gelübde zum zu oersichst rchen Durchhalten cmeu' 0 -r und wer KriegsM,leihe zerchnet, machr nur die ichonsto - ebmistaqsgabc." Es fragt sich nun. wre nnr uns dre,cm olfent- M Ml^ftmochcncu Wunsche Dindenbnrgs gegenüber oeU-alten ? - Meine Meinung ist diese: Den .Worten vrndenburgs ! -je schliäst und einfach 'vre ferne Persönlichstcit, ux ^ • iü* wuchtrg ime seine Tatar sind, sind wir von leher gewohnt. iücMrc Bedeutung beizütegen Wenn H^wurg rnm klar nnd te- ,ümmt den Wunsch ausdrückt, es mochte Llntaßtarne^ V.uttsmges von allen Festlrchkerten und ststuchmmichnr ■Timmen werden, so muß meiner Ansicht n ach dm^ r.-r allen Umständen Nechanrng Kiruna untarWeibai Wenn wrr dem Dringe unseres versus -ital'nd r»ch so gern den 70. Geburtstag des m dem ganzen tzeustchenMn auft höchste venchrtcn Atann^dwch eme noch w 'c*'t<’v in Tveoebvit nwiiUditeit, so mülsen wrr drele uniere Äl* sklbstvr-rsiäudlick bot SSiiitfrfrit bt« «Wtart 8 to^»bitera -jnbrcrtOTcn Ich tot davor nur meine Wnrani-i batt" ««-■• X, dab in Wtkn anlässlich bee. »m »nÄen- hirae von leber Vercmieattung abgesehen wrrd^Da der tvelb rtayalt erst gestern seinen Wunsch tetanntgegeben hat. - war rch au mehr in der Lage, die heutige angesrchts der veränderten ^ach^ binstNige Besprechung rechtzeitig rückgängig zu ^machen. My wallen den Wünschen hinderrburA (Gelöbnis »um Durchhalten erncnlert M> »er ^W»e zeülme:. so ricprc ich von dieser Stelle aus ch bm gern > w •tabei ntgegenzunehmen, namhafte Und mir bereits m ^lul?i leßellt und ich hosle, daß mich bei dieiem AiUaß der Opserniut der Mn'er Bürgerschaft sich bewähren wich. — ' Im Anschliifi hieran wird di« Aussprache erochret, Mmdgerichtsvat W, e " - r tritt Mr emo Speise «n, d« mrch -ür kommunale Fürsorge st. rvoendvng Mwen soll, womit man sicher '* rÄ^nt« eine imMi-at.r tmr unter gleiü ^atg^grn- r von AcÄMiMgen aus di« Krirgsanloihe namhafte Betrage l^fi-at^St/iulgo r tle r stimmt dein Vorschlag bei, weist ^ z-'i - iitn daü der i'VburtStag vindendurgs »uianiMl-nfallt Mit der KtoSS Wintenmel^it. so da» ohne boondm MtSStog duvch Aichfulluug der P-usen m ber oorgebruchtcn «rtberiette 3tSd «rreiAt werden und gleichzeitig dem Wuuichc bt7 ^ueralie'omaNllMtlo aui jebe Unterbleibung von Feierlich. ^staÄ^Tchulb /«"beantragt, arm Stratze, .md stvar a > 3l* zur ftaiferaite, dia flMfeac-Sttflftt. tat „»tnbcnlntn». WstumzLsen und öi'bet an b« lainenben '.'lnlaq. > emc „HindendurgILich^ zu p,lan,an Ltadiveiordueter Krumm erklärt sul.Mgen die Umtouuq einer alten Lirage und findet nfit der Äersichenutg. dass man bei Lchchs.ing einer neuen Straszc, diese als Ninbeiikrrg-strabe de» zeistim mst. würdig gestalien .vcrde. Egonou« Zust...« Luch bäli er einen ösfeurlichen Äufrui an die Burger>chaN, aula^ii-.i U«» §><-«»-t ««v Land. Gießen, 20. Sevtember 1917. ** Amtliche Perchonalnachrichten. Der Großherzig empfing rn besonderer Angelegenhert: den Prälat Gehermerat D. Dr. Flr>ring, den Kircheirrat Belte, den Pfarrer der Martinsgeinernte D. Waitz; zmn Vortrag den Slaatsnrinifter Dr. v. Ewald, den Vorstand des Kabinetts WrrA. Gehsrmerat Rö-mheld. — Der Gvoßherzog hat am 15. Septenrter den Lehranttsassess-or Dr. Adam Abt zu Darmstadt zwn Oberlehrer eriummt. ** Auszeichnungen. Dem Kemonier Emil Brück wurde das Eiserne K'renz 2. KloKe vsrftehen — Die Deffiscl)? ^aprerrmta- med-ille « £*» Behrens, ^^0%» d>cs Feuers ist noch.nicht sestgestellt. Kreis Alsfeld. ich. Ruppertenrod, 20. Sept. jjSS^caq vou^700 die Obswersteigerung den seither erzac^i v^.!^ ^ ^ Mark. Im vorigen Jahr betrug ^^^ooMark erzielt. Atark und in diesem Herbste wurden uter tandern Das Obst au den .Krmschxrßen w^ ndch ^^^ Zentner gepflückt, und kommt zu einem sestgesetzteu Preis n zur Abgabe. Kreis Laulerbach. ltale der Mitteldeichchen Kreditbank. - J wurde mit dem tefftfefcn SanftÄEreuI ausgezeichnet. Die wesMffchM FerieEnder wieder in rtzre Hennat nach > bockum Mrückgekchrt. Kreis Frievver-. ^ Dorn-Aissenheim, 20. Sapt. Dam Landsturmmann Milch Herbert wurde das Eiserne Kveü^ 2. Klasstvmlfichen. Die Hessische Tcchserkeilsmedaillc 's« ^«1^ ' ' Lll Ernennung. Der Gvoßherzoa hat den ordentliche» Profeff-or cm der Universität Basel Dr Otto E yer mit Mrkmrg vsm 1. AprK 1S18 xum ordentltchen Professor i» der iurMfchen Fakultät der LandesuMverjttat ernaarnt. L U Beginn des Wintersemesters. Dre Bor- lesungem an der hiesigen Universität beginnen rn dresem Wintersemester, wie noehrnals mitgeteilt set, bereits am l ' Gewährung von Kriegsteuerungsbeihil- s>-n Mit ErmächtiAmgl des' GvoWerzogs hat die Grotzh. ö!e- qienmg der Zweit« Kammer die bereits Migetundigtc Regierungsvorlage betreffend die (Sewährung von Kriegsteucriv,gobehchcn an staatliche Se BvlMchuIich-er. Stuatsbtenftanirnrter usw fusefeu tafien. Tie Beamten und Anwärter für dre -tcllan der )iC st'icht Geb^tcttrniien 1—10 der Bes-vldung wcbmixQ ftlleii danach 300 Mark, die sür die Stellen der GehaltMassen 11—36. sonne die DdkkÄchulWbrer (-Lehrerinnen) und Schulvenvatter -VcrwalteriN- nm) E Mtark, die aller übrigen SteU«i der ^oLimgsordnuilg. soweit mit ifaeu nickü Re^mtattchmsgehalt verbunden ist, o00 Mark jährlich Famlli-NVuschkuß erhalten bem ^müian- »ufdjaife wttd sür das Jahr,mb sür icdes Minb emie Kinderzulape rori 80 Mark gewährt. UnverheirateLc Beamte erhalten eme Beihilfe in Höhe des IMren Famiti«Mischuisses. Die neucir Al>riclwilttu Mm rMmb&m 1. JE l. I. ab gelten. Die Eiiizethe^i werden aus der Repi«Esv»rlw^, dre m Öderer ZeMmq m tei iiöffofien Tagen otepebxnira werden wird, erleben |cm. Deckung der e Ech enden 7«wen Ausgaben lvird ebenfalls ohne weitere ftTransprn «Imahme der Steuerzahler mögluh imn. ** Aortrag^svereinig"ung. Der dritte Li-chtbildeivvr- trag der Vorttmgsverneinigwrg stKaiMnEr^cher »wifflb gemerteverein) findet am Sonntag, W« W -«?. irstrt.ss/rö’s ^ ->-» n 1, m.. uni. JB,ftonbäfr|e6unfi bre asschur und des Wvllgefälles. «m 20 <-N>tember lvxJ ist eine BekmrnLmachung IV. I. l 492/8. 17. ». 3LjL,v** ÄrfSnb Beschlagnahme und Bestandserhebung der deuftchen Schafschur und des Wollgcsälles bei den teiitjchen Gerbcweien, m Kraft getreten. Danach erhalten Schaf Halter, welche Oireu gesamten Anfall au Wolle von eigcnni schalen eiillpreäxich den 'skhs«vnrabmebeftimniunqen zur Äbliesernng gebracht^ lzaben, aus Aütrag^oeils einmal im Jahre vmi der Kriegswollbedars- -t.klien - Gesellschaft Berlin SW 48, Berl. HeX-mannftraw: 3. gute. Strick- aarn mm PrE« von 6 .Mark sür das Pfund «gen Nachnahme des Vettaufsprmsec-i aeliefert. Die Menge des zu lresernden Strickgarnes > M nachdM Bestand an Schafen al>gestuss Antrag e^auf Liesmung des Garnes ivcrdeu mm der zuständigen Ortspüizero^wrde ichrift- li.ch oder mündlich entgeqengenvmmen tmd Mid von ihr out 'IIÄS111* Richttgbefimd an die 3 u- ftftnbwu^ri^tTrtttWte 1 entweder an! OterntMenmg « l : 3'" ‘sXfn, tttb^er «US dem Dienstverhältnis uföft stist gD . r Wollieserrmg an den Schifhaltcr haben. { *W , ÖÄr&^ ist m ber heutigen Mer eüpufe««^ ^ Anmeldung vvn^äs- ,-ern. « Ke Ämrntn'ach-mg im ®n^i< t c 1 rtfil der Anrtis« D?eisb^Ttt 9er. 162 enthält B»vrdinmgm über. Ä^^prteffiSrrWcW^ife’fiir Obst; Verwiegen deS Getreides: ii oererrs ui it-uhi» ewiw . O ckst«dt. 20. Sept. Aus der Kir-lie imirdm zwei rote, mit weißen Spitzen umrandete Aft. - Die Diebe konnten bisher nicht ermrttelt wewen. Kreis Wetzlar- ^ W. R, Brauufels, 20. Sept. Herrn ^heüE^anita^- rat Dr Oberster ist von^Groszherzvg von öflicO I. Klasse des Ordens „Stern von Brabant verliehen lvorv Hessen-Nassau. mi* SCranTfiirta M. 20. Sept. Die städtische Nachrichtenstelle gibt zur Werbung auf die 7. Kriegsanleihe eine eigene Korre- pondenz heraus, die über alles Wissenswerte. d,e reu^ deutsche Uraufführung seiner L-mstnne (d-mvll) op. -39 perwnl.ch letten. Letzte ri6-.., »°/i. Re.chs- anleitze» nehme ich zu den amüichen Bedingungen bis »um IS. Oktober ,V mittaas 1 Uhr entgegen. Gleichzeitig empfehle ich zur Auf- bewahrm'ig von Kriegsanleihe die in meinem feuer- und diebessicheren Ge- ivölbe eiugebautcu eisernen Schrankfächer gegen mäßige Vergütung Pfo. Jo« 5 keS» Bawkgescliäfft, Grünberg i. H. Wut crbaltenc Schreib« Maschine zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unter 7001 an den 0>i e»; euer Anreig. M; TKindmWiikii Lt ?c an «enor Ln.-i-n°m sind bei dem 7. Vorsitzenden »arm H.r.t, dar Züchtet .» Crit 7.0^ versch. Systeme zur Miete. Franz Vogl & Co., Gießen. 51 letuuertretet ber „Sioeroer-Meord und Elite". 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Qhnaoker, Darmstadt. >e & Im Dienste fürs Vaterland starb am 13. d. M. an schwerer Verwundung Herr Lehramtsassessor Johannes Müller Leutnant d. Res. und Batterieführer in einer Ersatz- Abteilung eines Fuss-Artillerie-Regiments Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse und der Hessischen Tapferkeitsmedaille. Wir verlieren in ihm einen treuen Mitarbeiter, von dem wir namentlich wegen seines besonderen Interesses für die körperliche Ausbildung der Jugend noch viel zu erwarten berechtigt waren. Der Direktor und das Lehrerkollegium der Oberrealschule Dr. Schnell. Giessen, den 19. September 1917. 6998D Nachruf. Am 15. d. M. starb der Mitgründer und Vereins 1. Vorsitzende unseres Herr Nathan Stamm Seit 28 Jahren vertrat er mit größter Umsicht und reifer Erfahrung unsere Interessen und führte in dieser langen Zeit eine große Anzahl wackerer Jünglinge dem ehrsamen Handwerkerstande zu. Wir verlieren in dem Verstorbenen, dem wir allzeit ein ehrendes Andenkeil bewahren werden, eine unersetzliche Stütze. Der Verein zur Förderung des Handwerks unter den Israeliten der Provinz Oberhessen und der. benachbarten Gebieten. Ein hartes Los hat uns betroffen. So schwer es zu ertragen kaum, All unser Glück, all unser Hoffen, Es schwand dahin als wie ein Traum Doch viel zu früh verließest du die Deinen, Die in der fernen Heimat bitter o „ . . um dich weinen, hollst me von uns vergessen sein. t~. • , -r-, , .. i.jvuoi me vuu uns vergessen sein. Dem treues Herz hört auf zu Jung und einfach war sein Leben, tw, - schlagen, Treu und fleißig seine Hand. nimmermehr zuruck. Und so wollt er weiter streben, Horst nicht mehr deiner Lieben Muß nun ruhn in Feindesland. Q* i ... T . . .Klagen, Drum ruhe sanft, du gutes Herz Siehst deiner Lieben Tränen nicht Du hast den Frieden, wir den Wie hast du wohl in letzterStunde ' Schmer? Gesehnt dich nach denLieben dein. Was Gott tut, das ist wohlgetan M LLLM LW IW Infolge einer erhaltenen schweren Verwundung verschied arn 13. ds. Mts. in einem Lazarett der Lculnant der Res. und Watteries,ihrer Müller rieht Ganz plötzlich und unerwartet erhielten wir die traurige Nach- &iS i , daß unser muigstgeliebter, herzensguter Sohn, Bruder und Onkel kW Gefreiter Karl Theiß Inhaber der Hessischen Tapferkeilsmedaille in einem Infanterie-Regiment 2»b. des Eis. Kr. 15. KI. und der Hessischen Tapferkcitsmedaille. Die Batterie beklagt tief den Verlust dieses gerechten, treusorgenden Führers und wird ihm stets ein unvergebliches, ehrendes Andenken bewahren. Die Uutero,fixere und Maunichaftcu der 2. Batterie einer Fusrart.-Ers.-Abt. J.A.: AnelaiS, DiLefeldrvcbel. 0065 am 9. September im blühenden Alter von 27 Jahren nach 37monatifi-er treuer Pflichterfüllung den Heldentod fürs Vaterlandges™ rben ift In tiefer Trauer: Schwester SÄBSVltad* 61 ' "‘■ b3talle " Weitershain, den 17. September 1917. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung! |1|| j f~Karl Willi. I! Die Gebur zeigen hocherfreut an t eines kräftigen, gesunden Kriegsjungen Karl Gahr, Sanitätsfizefeldwebel z. Zt. beurlaubt w -V ’cj —ir r in in n—lUPMMi ü SsrirKgssereiyzgimz Kaufm. Verein Grtsgewerbeöerch Sietzen. Samstag. 22. Sepi. (917, »Ms 8V, Uh, in der Neuen Aula cg87 0 rtragAr. 5 HerrPrivatdoz. Dr. yansSpethmaiM, Be Der Kanal mb bk Englands, der Kampfplatz MseMKotte.m. Lichtbildern nnd Kran Lli8tz geb. Luft. Gießen, den 20. September 1917. 03351 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hin- J i i bea Mannes ' unserös treuen Vaters,'Bruders, Schwiegersohns, Schwagers und Onkels Herrn Ludwig Magnus V. Hotel Fürstenhof, Giessen Sicnto Donnerstag KONZERT Vortrag Nr. 4 findet am 15. Oktober statt Eintrittspreis 1 M., für Militär (vom Feldwebel abwärts) 0.20 M. — Kinder unter 14 Jahren haben keinen Zutritt. Cafe ErnstLudwig jeden Donnerstag Gr^nZ 2®?. P l arrer Schu i te fÜr die Ostreichen Worte am liehen Da™ ^-»--»oenäen sagen auf diesem Wege herz- Die tieftrauernden Hinterbliebenen. nsät hmnorhtischen Vorträgen des fiilerrn BRAIV B> EU ST BI Bf KONZERT Grossen-Linden, den 18. September 1917. 6999 O . ;■ .,0 4 " < tildiffpielliaiis • Sofmfio ffe 34. ZMP- Stesses ös-eifeestes«. -WG Bea* militär-amtliche Film Danksagung. » Teilnahme bei dem L Frau Margarete Weber SA/Tftn wir _I- teueren Entschlafenen Teilnat ” 6 bei dem Hinscheiden unserer uoiamir-timuicne ff um In den Kämpfen vorTarnopoi In 2 Akten. sagen wir innigsten Dank. Im Namen aller Hinterbliebenen: Georg Weber Familie Georg Zörb. Gießen (Roonstr. 8), den 18. September 1917. 05821 _ In 2 Akten. Packende Aufnahmen von ungezählten Gefangenen und Beutematerial usw. «aHMHSSriesä?! Danksagung. F»> Jr*™« deS ffr0ße “ Erfolges wesen prolongiert bis inkl. Froitag: 7015a BVSltSeä'Bst©ffl Nach dem bsrilhrnt. Roman v. H.rmann Snfleraaim. -vtitti nr~J5? Herrliches Filmgemälde in 5 Akten. Telephon 2057 JfZ, N ?. CH HEUTE UND MORGEN ~m Telephon M77 Q kichern, «ich rechtzeitig iflhtze! ö Telephon 2077 öut: die vielen Beweise berLliflirr ft C n® a U nf CCm ftoercn Verluste sagen Herz- Jakob Hofmanrr und Kinder. Klein-Linden, den 19. September 1917. 6986 mit Inhalt ne- fanden. Abzugeben °5w>2 Marvurgcrftr. 56 p. giariN&nn*» SacBipulvor Vorhandenes Konsnmvevein Gießen u. Umgegend e. m. beschr. H. ^ ^ General-Berfa,nmlnng. 1. Geschäfts- und ÄÄTCLi 6 - r die Verteilung des Reingewinns g "ber ’i’iofi. <ßnrr+A«>.nÄ j " , b- o. Lrgauzungswahl des Vorstandes.' 1 Ergänzünaswa h r \ 11 ^^wahl .«ÄWfiÄliST Huszuaützeu ^ fc , ai } c b de! Kleidern das Gebot der Stunde. Die vorzüglichen Favorit-Schnitte zum Selhstschneidorn bieten dabei beste Hilfe. 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