Rr. 2\ l ! Id rsic^rner Sujtlpef erschein: täglich, «urßer Sonnraqs. — Beilagen: Sieben er ^arsMendkütter: rtteisbrett für den Kreis Metze«. SezugrPrek: monall. 1 Mk.. mectet- jahrlrch 3 Mk.'. duirch Avhole- u. Zweigstellen nwnatl. SO Pst; durch diePost D'ck. 3.— viertel* fährst ausschl. Bestellg. öernsprech - Anschlüße: für die Schristlei1ung113 Verlag.Geschäftsftellebl Anschrist für Drahtnachrichten Luzriger Giehett. Erstes Blatt *6Z. Jahrgang postschetvonts: Frankfurt a.N. U686 Dienstag. l8. Zeptemder \%Z er rar ©Serie • W XV ? K 3»f!Ihi9sr«H6>rnd u. Verlag: Brüh^che U^s.-Such- u. StemSrirckerei R. Lange. SchristKitrrng. Erkchäftsstelle u. Srucksrei- Schulstr. 7. yanlverkehr: Gewerbebank Gießen ANNl'.hiNe von f. die Tagesrrummer tn;. zum Nachmittag vorher. Zellenpreise: für örtliche Anzeigen 30 Pf., füe auswärtige Anzeigen 2b Pf., b. Plaßvorschrift 30 Pf., für Reklamen 75 Pf., bei Platzvorschrist SO Pf. HaupLschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goeiz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: Fr. R.Zenz; Anzeigenteil: y. Beck,' sämtlich in Gießen. froinielf (WTB.) Trotzes Hauptquariier, 17. Sept. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Grtte Sicht begünstigte die Entfaltung lebhafter Feuertätigkeit. In Flandern steigerte sich der Artilleriekampf an der Küste und in einzelnen Abschnitten zwischen Honthoulsttr- Watd und Lys nrrhrntals zu heftigstem Trommelfeuer. Englische Jnfirnterieangrifte erfolgten nichts es kam lediglich zu örtlichen Vorftldgeftchten, bei denen Gefangene in unserer Hand blieben. ddordöstlich von Ar ras stießen nachts Erkuudungs- abteilmrgen der Engländer vor. an einigen Stellen auch bis in unsere Linien, von wo schneller Gegenstoß den Feind vertrieb. Auch bei St.Quentin bereiteten die Gegner mit Feuerüberfntlen Vorstöße ihrer Aufklärer vor, die überall zurückgewiesen wurden. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz Längs der Ais n e. vornehmsich nordöstlich von Soissmrs, fermer in der Champagne und vor Verdun schwoll die Kampftätigkeit der Artillerie vielfach zu starker Wirkung an. Zn mehreren Crckundunasgefechtell büßten die Franzosen Gefangene ein-, aus feindlichen Fliegergeschwadern, die gestern Colmar zweimal angriffen, wurden zwei Flugzeuge durck eine unserer Jagdstaffeln abgeschossen. Autzerden^-verlor der Gegner 16' Flugzeuge. Oberleutnant Berthold brachte am 15. September zwei feindliche Flieger, Oberleutnant Schleiche in den beiden letzten Tagen drei Gegner im Luftkaurpf zum Absturz. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Keine wesentlichen Ereignisse. Mazedonische Front Die Lage ist unverändert. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff» * Der Abendbericht. Berlin, 17. Sept., abends. (WTB. Amtlich.) Stärkere Neuertätigkeit nur in Flandern.* -- ~«ana«aao aa——- Ein gütiges Schicksal hat uns Deutschen in der letzter: Zeit viel in den Schoß geworfen: Triumphe zn Wasser und zu Lande, der: Sieg im Osten, während die feindlichen Anstürme an unserer Westfront zu einer großen Niederlage der Englärcher und Franzosen wurden. Auch das rein natürliche Wachstum hat uns begünstigt: wenn wir auch nicht >vie im Frieden mit so ungetrübtem Gefühl „der Pfosten ragende Bäume und dm: Scheunen gefüllte Räume" mustern, so stehen wir doch vor einer guten und aus reich eichen Ernte, die uns das Durchhalten erleichtert. Die Stimmung im Volke ist also nicht schlecht, sie hat sich in der Sicherheit,, daß Deutschland so fest Und unerschüttert dasteht wie nur je, gehoben und gebessert. Aber in der politischen WÄt herrscht augenplicklich eine sehr nervöse Spannung. Die Zeitungen beschäftigen sich aufgeregt mit der Tatsache, daß die Antwortnote an den Papst abgegangen sei oder gerade überreicht werde, m:d sie knüpfen daran die bekannten Erwägungen und Auseinandersetzungen. Das Durch- und Gegeneinander der Meinungen spitzt sich umsomehr zu, als zwar erklärt worden ist, ein englisches Friedensangebot liege nicht vor, die Annahnre aber noch nicht verlöscht, daß die britischen Politiker auf irgend enn imd wo es sich «um Fragen,von so großer Tragweite hcnwelt. Ausdrücklich sei betont, daß. ein hälboffrziöses Dementi, es habe tein ^kronrat oder eine andere so oder so etikettierte Veranstaltung hierzu stattgefunden, zwecklos wäre und die Beunruhigung^ nur vermehren würde. Es handelt sich lediglich um die ^ache, nicht um die Form." Aus Köln wird uns dazu telegraphisch mitgeteilt, daß eme Berliner Meldimg der „Köln. VolkSztg.", also des Zentrumsblattes, folgende Auskunft veröffentlicht: „Wie irns mitgeteilt wird, soll ilt der A ntw ortnote an den Papst über B elgien überhaupt nichts geäugt morden, stdensalls ist mdti daran gedacht, Liuzelheiten an der flandrischen Zront über Belgiens Zukunft in dieser Antwortnote zu nennen. Dazu ist frühestens Zeit am Fri^enÄMterhandlnngstische. Erfreulich ist, daß der Reü^Lanzler ivenigstens über eine Entschädigung an Belgien jede Unterhaltung abgelehnt hat. Also auch das Gerücht, daß der Kronrat in Anwesenheit des Kaisers das deutsckxe Desinteressement an Belgien ausgesprochen haben soll, Sam: nicht richtig sein." Auf die Biberacher Rede des Abgeordneten Erzberger, deren Inhalt wir ku^z mitgeteilt haben, äußert sich abweisend und spöttisch der Berliner Mitarbeiter der „Köln. Zeitung": ^Jn einigen Dcvgen wirb die BeLmntgabe der deutschen Antwort auf die Noteides Papstes erwartet werden können. Inzwischen hat der unvermeidliche Herr Erzberger in Bibervch verkündet, die Antnwrt sei gestern in München dem> päpstlichen Nunzius zur Weitergabe an den Papst übergeben worden. Diese Mitteilung hat iu Biberach sicher gxofjeat Erfolg gehabt ; hier Muß sestgesteM werden, daß sie falsch ist. Auch feine Ankündigung, daß !wir ein unabhängiges.Litg:: en errichten würden, Muß. mit edtem Fragezeick-en versehen lverden- wie ^ rnjcm denn überhaupt am besten tut, härter ^>as politische Treibe.: dieses Wgeordneten, sobald er große Politik nrachen will, ein Fragezeichen zu setzen und vor .allem nicht anzunehrnei:, paß er ein tiefeingeweibter Bertvaner^smanir der Leitung unsrer auswärtigen Politik sei. Wenn er diesmal wieder verkündet bat, wir gingen mit großen Schritten dem Frieden entgegen, so füllt das zusammen mit dem Übrigens inzwischen in England demeirtierten Gerücht, die englische Regierung habe einen Friedensfühler aus ge streckt oder gar den Fnedeü angebötcn. Man muß derartige Gerückste oder Nachrichten richtig einschätzen. Es hat seit ben ersten Monaten des Kirieges keine KriegK- periode gegeben, in der nicht von irgendeiner Seite einmal unverbindlich sondiert wurde, ob es an der Zeit sei, dein Ringen Einhalt zu tun. Derartige .mwerbiaMiche, nichtmntliche Sondierungen -haben den -ganzen Verlairf des Kriegs begleitet und auch, die immer wieder vor: der: verschiedensten Sertmr auftauchenden Friedensgerüchte veranlaßt, wie jenes neueste, .von dein die amtlichen Stellen nichts 'wissen." Wir wollen uns bis zu der hier erwähnten amtlichen Veröffentlichung der Antwort an den Papst gedulden. Das Drängen von rechts und links mag nnvermeidlich sein, das klare Urteil über diese Dinge, die Einschätzung und Würdigung des Geschehenen wird erst rnöglich. sein, wenrr bestimmte Tatsachen vorliegen. Die Regierung mag für ihre einstweilige Zurückhaltung ihre wohlerwogenen Gründe haben. Der öfterreichisch-uugarische Tagesbericht. Wien, 17. <5ept. (WTB. Mchtmntlich.) Amtlich wird verlautbart: Auf dem östlichen Kriegsschauplatz und in Allmnien keine besonderen Ereignisse. Am Jsonzo tagsüber mehrfach lebhafter Artillerie- kampf. Nach Einbruch der Dunkelheit ging der Feilld südlich von Poblesce drernml erfolglos zinn Angriff vor. Am ^lordwesH.lng des Monte San Gabriele brachte;: Donved-Wtelluilgen bei einen: Vorstoß in feindliche Grüben Gefangene und Maschinengewehre ein. Der Chef des Generalftabes. Die Uämpse m West «nö Gst. Berlin, 17. Sept. (WDB) Am 16. Septernber war bei günstiger Witterung der Artilleriekampf auf der ganzen Westftont rege. Im Äpernbogen steigerte sich das Feuer mehrfach zu Do-rnmelfeuer, ebeiffo war es an der Mste stark. Am 17. September mowg-ens setzte um 51/2 Uhr östlich Ipern nochmals Trommelfeuer ein. Die Mwehrwirkung der^deut- schen Arttllerie verursachte große Zerstörirugen in den englischen Grüben und Batteriestellur^en. Mehrere gewalttge Explosionen wurden beobachtet, so in der Nähe der Kirche von Langen:arck und nördlich von Ipern. Be: Frezenberg explodierte ein Dank. Insanterieangriffe erfolgten nirgends. Dagegen wurden de'utschersetts mehrfach erfolgreiche Patrouillenvorstöße geinacht, so südlich des Ho-uthoulster-Wal- des, wo in erbitterten Kämpfen die deutschen Linien vorgeschoben wurden. Außer starken blutiger: Verlusten büßten die Engländer eine größere Anzahl Gefangener mtfr drei Maschinengewehre ein. Auch! an rnehreren andern Stellen der Front brachten Patrouillen Gefangene zurück. Die Fliogertättgkeit war vor allem am Abend des 16. September außerorderrtlich rede. Ein englischer Ballon wurde im Luft kämpf zerstört. Jin Artois gingen starke englische Patrouillen am 16. Septernber um 10 Uhr abends und am 17. September um 1 Uhr früh gegen die deutscher: Stellrrngen südöstlich von Gavrelle und bei Roeux vor. Sie wurden im Gegenstoß zurückgeworfen. Ebenso wnrder: in der Gegend von St. Quentin feindliche Patrouillenvorstöße ans die deutschen Gräben von Banterrr vis Vendtznille abgewiesen. Bei Jtan- court brachten die Deutschen bei der Säuberung eines feindlicher: Sappenkopfes mehrere Gefangene ein. Die Franzosen hatten mit ihren Patrouillenvorstößer: keinen größeren Erfolg als die Engländer. An der A:sr:e- f r 01 : t wurden am 16. September ftanzösische Patrouillen südlich der Larnote-Ferme abgewiesen, wobei Gefangene in deutscher Hand blieber l Vor Be rdun lebte beiderseits der Maas die Fener- tätigkeit wieder auf. Me deutschen Batterien erzietten bei der Bekärnpfung der französischer: Arttllerie große Erfolge. In und hinter den französischen Stellungen wurde:: zahlreiche Explosionen und Brände beobachtet. Deutsche Geschwader belegter! ftanzösische Bahnhöfe und Truppenunterkünfte mit beobachtetern gutem Erfolge mit Bomben. In: Osten versuchten die Russen an der Mga-Frout mehrfach vergeblich die deutschen Sicherur^struppen zurück- zudrängeu. An der übrigen Ostfront wie in Mazedonien Lettre besonderen.Ereignisse. Der bulgavische Bericht. vom 17. Septencker. Mazedon:sck,e Front: Im Eernabogen, östlich Makovo war das Artillerie- und Gewehrfeuer ein ni^nig lebhafter. Dort versuchte gegen Mitternacht eine Abteilung feindlicher Jüfanterie vorzugehen, wurde aber «durcki Fnrer zurückgeschlagen. Zn d>er Moglenagegend Störnngsseuer. Eine serbische Abteilung versuchte sich nnserei: Hindmnvssen zu nähern, wurde aber durch Fm er zer- sireut. Zwischen Vardar- und Tchransee -vurderr mehrere englische Erkundungsabteilungen durch' Feuer zurückgejagt. An der übrigen Front schwache Kampftätigkeit. — Rumänische Front: Zwischen .Jsaccea -und Galatz schwaches Geschütz- und Gewehrfeuer. Korrnlows SchiÄsal. Berlin, 17. Sept. (Privgttel.) Me „Boss. Ztg." meldet aus Stockholm: Wie der Sonderberichterstatter der „Boss. Ztg." von einem Vertrauensmann des Sowjet Erfährt, ist das Heer Kornilows in ungefähr 70 sinl. Entfernung' von Petersburg vernichtet und Koriki- l 0 w s e l b st g e f a n g e u g e n 0 m men worde:!. Damit ist der Anschlag Kornilows gescheitert. Paris, 18. Sept. „Temps" meldet ans Petersburg vom 15. September: Saw-inkow, der mit der Verteidigung Petersburgs gegen einen etioaigen Angrisf Kornilows betraut war, beging die Unvorsichtigkeit, unter die maximalistischcn Arbeiter einige zehntausend Gewehre zn verteilen. Ties ist der Grund, weshalb Kerenski auf die Mitarbeit Sawinkows verzichtet hat. Selbstmord des Generals Alexejew. Berlin, 18. Sept. Wie dem „L. Ll." aus Kopenhagen gemeldet wird, beging einem in Malmö eingetroffenen Telegraünm aus Petersburg zufolge General A l e x e j e !v S e l b st in 0 r d, indem er sich im Kriegsministerium eine Kugel in den Kops schoß. Der Prozeß Sttchomlinow. > Petersburg, 17. Sept. Eine lange Reibe/ von Entlastungszeugen, die von den: Angeklagte!: gelader: sind, versuche!: zu beweisen, daß >die Behauptnn.gei: von Belasnmgszeugen, Frcu: Sucho'7nlinow- habe großen Aufwand getrieben und Nxrhrl- simnge Oteldausgaben gemacht, der Wahrbüt nicht entsprechen. Der Rechnungssachverstärrdige erklärt, Suchomlmow habe im Augenblick seiner Entlassung eine laufende Rechnung von ungefähr einer' halben Atilllion Rubel.gehabt, und während des ZähveS 1914 hübe er 200 000 Rubel hrnterlegt. Die Zeugerrliste ist erschöpft. Die Verteidiger werden morgen ihbe Reden beginnen. Die russische Flotte. Genf, 18. Sept. (L. A.) Das beharrliche^.S chw e i g e n Keren s k i s ^ über die russische Flotte deuten Dembat in der „Humanite" und Ciorieux im „Matin" im schlimmen Sinne. Tie Gefahr für Finland und Kronstadt sei nickt hoch genug einzuschätzen, rvenn auch irur ein Teil der aus direttem Wege ein- getroffcnen Meldungen sich bestätigen. Finnland. Petersburg, 16. Sept. (WTB. Nichtamtlich'.) Meldung der Petersburger Telegraphenagentur. Die vorläufige Regierung hat einen Erlaß veröfsentticht, der dem f i u n i s ch e n S e 1 : a t e das Recht der endgültigen Regelung einer Reihe von Fragen zugesteht, deren Lösung früher dem GroßfürAen von Finnland zustand und ohne die Genehmigung d>V>La:ck)tages vollzogen wurde. Ms dieseu Fragen ausgeschlossen sind die Einberufung und die Auslösung des Landtags, die Erörterung des Staatshaushaltes, die Begnadigung von Verurteilten, die Ernennnna des Geueralgouverneurs,u. a. Ein großer Tag in der französischen Kammer. Amsterdam, 18. Sept. Die heutige Sitzung der französischen K a m m e r. warf bereits gestern ihre Schotte!: voraus. In den Wandelgäugen des PalaiS Bourbon herrschte starke Betvegung. Der Attnisherrat ioar zu einer langen Sitzung zUsammengetreten, um den e::dgültt- gen Wortlaut der RegiernirgserktärUng festzustel- len, die Paiuleve heute uachmittug in der Kammer u::d Justizminister Perret in: Senat Vorleger:. soll. Wie das „Echo de Paris" wissen will, werde Painleve- auch die Friedensbotschaft des Papstes im Nccmer: der Alliierten beautworten, und zwar ablehnend. * Geringe Ernte in Frankreich. Berlin. 17. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Der „Matin" vom 11. September läßt folgende bewegliche Klage hören. Wenn man in Frankreich herumreist, so ist es immer dieselbe Antwort, die inlau in den lärwlicl-en Gegenden erhält: Die Ernte ist noch schlechter, als man dachte. Man nmß leider zustimmen und es ist die Währheit. Die Aehrc wiegt nichts und ihr Mehlgehalt ist sehr gering. Alles wegen des strengeir Winters, des matte!: Somu:ers, der mcnrgel haften Bodciibearbcil m:g und der Seltenheit der Düngemittel. Eine Tatsache beherrscht alle anderen: die Ernte, die n:an noch vor einem Monat aus 40 bis 50 Millionen Zentner schätzte, !vird 35, allerhöchstens 37 Millio::en Zentner erreichen. Im letzten Jahre erreichte unser Bedarf fast 85 Ntillionen Zentner Der Getreidemangel in Frankreich. B.ern, 15. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) „Progrss de Lpon" meldet aus Paris: Die Deputierten Boret uitd Dariuc werden die Regierung über die Maßnahmen zur^Sicher- st e l l u n g d e r n 0 r m a l e n B e r p r 0 v : a :: t i e r u:: g des Landes, besonders mit gesundem, nahrhaftem Brot, interpellieren, da über dessen Zusammensetzung immer schwere Klagen aus allen Bevölkerungskreisen laut werden. Bern, 15. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) „Petit Pari- fien" berichtet: In Fraukreicki' drohe Hafermailgel. In Paris seien seit einigen Tagen die Bestände ausverkauft. Neue Mengen seien nicht eingetroffei:. Laut „Mattn" fordern die Getreidehandter die Regie rung ans, die nötigen Maßnahmen zu treffen. Für Paris allein seien 5—6000 Doppelzentner täglich notwendig, wäh^- ftenc die ficSen^mttkfjcntvdJc ftit L September nur 1000 Doppelzentner verteilt habe. Be^rir, 15. Sept (WTB. NichtamtlO „Evenement" richtet an die BevÄterung in Frankreich die Mahnung, die in Frankreich eintreffenden amerikanischen Truppen so gut und freundlich als möglich aufzunehmen. Gewiß werde die Ankunft der amerikanischen Truppen eine Noß gr ö ßer e Berteu e r u n g der Lebensmittel zur Folge haben, da nicht alle Lebensmittel für die Armee aus Amerika beschafft werden könnten. Um auf-- steigende Verstimmungen zu bekämpfen, solle man in Frankreich daran denken, daß die Lebensmittelteuerung sich mit der Befreiung der alten Jahresklassen bezahlt machen. Ziwem wurden die Amerikaner in unerschöpflicher Menge kommen und den Endsieg bringen. * * * Pläne Englands gegen Holland? Berlin, 17. Sept. Tie Enthüllung eines engli-- s ch e n Offiziers erregt in Holland größtes Aufsehen. Es !-eißt darin, falls England Vis zum Frühjahr die deutschen U-Boots- häsen nicht erobert hatte, werde es den gewaltsa men Durch- m a r 1 ch d n r ch Holland versuchen. Weiter gab der Offizier an, daß man in England mehr und mehr die großen Turchbruch- süiiachten >als ausgesprochene Niederlagen ansehe und einen Durchbruch in Flandern nicht mehr für möglich halte. Interessant ist auch die Vdrtteilung, daß in England neuerdings norwegische Flieger ausgebildet würden. Die inneren Verhältnisse Englands, die durch die deutschen U-Boote immer bedrohlicher würden, ließen eine längere Hinziehung des Krieges nicht mehr zu, da man der Arbeiterschaft nicht mehr sicher sei. * Die Entwertnug des englischen Geldes. Berlin, 17. Sept. . (WW. Nichtamtliche) Ueber die Entwertung des englischen Geldes geben folgende Stellen ans erbeuteten miefen Aufschluß: Die Nieter streiken, die Mearmger, die Bohrer in Harlated waren drei Tage im Ausstand, da sie nur Friedenslöhne bekommen und alle Sachen den vierfachem Preis kosten. Ein Pfund Hut jetzt den Wert von ungefähr acht Schillingen. Ebenso schreibt man unter dein 20. Juni aus .Nelson: Die Preise für die Lebensmittel sind schrecklich. Ein Pfund hat nur den Wert von acht Schillingen und vier Pence. So kannst Du Dir denken, was für einen Kampf ums Dasein wir kämpfen. Noch schlimmer scheint es in Irland zu sein. Aus Cork wird am 8. August geklagt: Die Preise für alles sind ganz unnatürlich und ein Pfund reicht nicht weiter als fünf Schilling. Als nach der Kirchenparade die Musik die Königshymne spielte, sang kein Mensch mit. Dies mag Dir eine Vorstellung von Irland geben. Die Srnefeiner sind alle in Aufruhr. Ich würde mich nicht wundern, wenn es einen neuen Aufruhr gäbe. * * * Italienische Grenzsperre. Bern, 17. Sept. Zur italienischen Grenzsperre meldet der „Bund", in Bank- und Börsenkreisen gehe das Gerücht, es seien gestern in Oberitalien wieder Straßenaufläusc vorgekommen. Das Blatt meldet ferner, daßselbstdiediploma- ris.chen Kuriere nicht mehr über die Grenze gehen d ü r f e n. Ter Schweizer Kurier wurde gestern in Mailand zurück- gehalten. Ter italienische Kurier konnte in Chiasso sein Felleisen nicht mehr über die Grenze bringen. Nicht nur der Zug, sondern auch uglüher Postverkehr, sei völlig unterbunden. Tie schweizerische ^rmplonpost wurde in Jsetle zurückgehalten. Telegramme für Jta- hen werden noch angenommen, von Italien treffen seit gestern keinerlei Telegramme mehr ein. Eine Knndkebung zur Stockholmer Konferenz. Stockhslm , 16. Sept. (WTB.) Meldung der SvensLr Te- .earwEn»» Ern Ma-chrst MI die der Jiitem-troiuck- augeschlosse, nen«Parteien, dasdas Organisationskomttteeder Stockholmer Konferenz erläßt, HM es für notwendig, nach Rück- kehr der nach London, Paris und Rom gesandten Abordnungen den ^ ozvattsten und Arbeiterparteien, die sich der internationalen Kvn- serenz «mgeschlmsen. haben, eine kurze Erläuterung über die Lage zu geben. Das Komitee erklärt zunächst klar imb entschieden, daß der *■ -? l Stockholm eine internationale sozialistische Konferenz enrzuberwen, n r ch t p r ei s >ge ge b e n ist. Wenn die englische und tuanzospche Abordnung ihre Bässe erhalten hätten, so würde die .>confeNmzam 9. September stattgefunden haben. Die Konferenz mrb slxrttwtdeu, sobald die Passtrage geregelt ist. Der Zeitpunkt narb dmm wfort Mteeietzt werden. Die russische Abordnung war T,! ^rgk' suh tit Großbritannien, Frmikreich imb Italien davon ^ ub^zeuqen daß die Arbeiterklasse der Stockholmer Konferenz er- -:el«n ist und bleibt, und daß die Bewegung zugunsten einer gemein- ^nen frmti/fjrng rirr emen gerechter und dauerhaften Frieden in ackm Kreyeu. rm Wachsen ist. ,Der Anschluß an Stockholm ,var so - ! ktt ^Z 5 ^lasie immer trodtr begreift, daß sie ein vMtrschei- und wrrtschrMrches Interesse daran hat, an der Auf- stand haften Systems in Europa unmittelbar mitzu- wrr.en sowohl UM das Eiche des jetzigen Zwiespaltes zu beschleimi- g«r, als auch uW>eute Wtedertehr des Weltbrandes zu verhüten JH r '?J'i' 9 ’ erün5 ' der Pässe, die in aller -tugen als der Wieder,chem crner wachsenden Reaktion erschien, m-mktff d^klassenbewnßte Proletariat nicht abznsckwecken, das noch gro.-err zu überwinden vermochte, und das begreift, !. b ru Wittiichkert darum bandelt, daß man die Arbeiterklasse daran bmderii imll ihre gescknchtlickn Rolle zu erftillen. Aus diesem 0-r.mde -wtet wir me Arbeiter Frankreichs, Italiens. Großbritan- inenswtd ^rBerenngter Staaten aus, deii Raub der elementaren ^eivevt 'und des MemungÄrnstansches nicht zuzulassen. * . * Der Ausbau de- polnischen Staatswesens. Warschau, 17. Sept. (WTB.1 Die Kundgebungen der beiden verbündeten Monarchen sowie der Erlaß der beiden Genera lgouverneu re und das Patent über die Staatsgewalt im Kö- uigrelch Polen ebnen in entscheidender Weise die Wege zum wer- wrcn Ausbau des polmsa-en Staatswesens. Der erste Schritt ,vftd die Ersetzung eines Re g en ts ch a f t s r a te s durch die per fan. Ter Regentschastsrat nmß einen Mi- nmervrch identen berufen und den Gesetzentwurf über die Bildung ^rpfeerten imi) in den Befugnissen erweiterten Staats? rates ausarbeitcn Hand m Hand bnntit wird die Bildung eines einer Behordenorganisatroii gehen, wofür der SF*** bie notwendigen Vorarbeiten ge- Verhandlungen zu ftihrcn ijt Sack-e des Mini ste r- vrasidkmten Hierbei bleibt die Regierungserklärung vom 8. Juni *:,?/ ® urrc . ( !} t erhalten. Nach der Erklärung sollen neben dem be- Schulivesen folgende Berwaltungs- lT L 00-}** gelegt werden: Kultus, Pflege von ^ Hanoel, Ackerbau mit dem ans kncgsivirt- ^.aMrchen .liuchrchtel noch naher lest^iLeaenden Einschränkungen ^AdwerkS, die Äeseitigu.ig der .Wegs- k^und ^ott^^^^Ebau endlich die öffentliche Wohltätig- .. . Bolf-sfürwrge. Was dre Finanzvenoaltuua betriiit ss, U-rde dre vollständige Uebergabe des sftnanzwefcns^an das ^'post ftl Me^br«uissetzeIl daß"dle ganze Verwalteng pi auen ihren Zweigen übergeben worden ist. Jedoch wird die ieht von^selbst'für biefThi^OTnr^^- Verwaltung Zweige allmählich r ^ Ur f J b i L einer eigenen Finanzverwalteng '^lchc &£« .fern des künden »XfSnJinS i.ianisterurms brü»en torvd. Eme stetige Entwicklung ist uur so meln W erfotim at$ sich -»Eschen Kreisen dninW Ä Streben nach einer schöpferischen Mtarbeit kmrdgibl ^ Sin angeblicher belgischer Sieg i« Ostasrika H°vrc 17 Sepk. (WDL) Meldung der ->Leure Vaoas'. Das belgische Lichouurlmuristeruau teilt mit. StQch ihrer Bereinigung in Fakar« am 28. August gingen die in Deutsch-iOstafrika operierenden belgischen Abteilungen auf das Südufer des Flusses Kilim-Bere über und setzten ihren Vormarsch in Richtuiig auf Mahenge fort. Am 9. September griffen belgische Abteilungen die deutschen Stellten- geil an der Linie Kalimoto-M-adege, etwa 36 Km. nordnord-^ östlich Mabenge an. Nach zweitägigem Kumpfe wurde der befestigte Hügel von Madege durch die belgischen Truppen erobert. Der geschlagene Feind wurde nach Südwesten zterück- geworfen. (Der als erobert von den Belgiern geineldete Hügel von Kalimoto-M adc^e liegt vor unserer, den Aufstieg zum Mcv- henge-Plateau sichernden Hauptstellung. Die schwachen vorgeschobenen Posttermmen werden sch nach Erledichng ihrer Aufgabe voraussichtlch zch: Hauptstelluug zurückgezogen S freit. Der angebliche belgische Sieg ist lediglich ein belang- er örtlicher Erfolg ohne ausschlaggebende Bedeutung.) * * * Der Fall Lurdurg. Bluenes Aires, 15. Sept. Meldung der Agence Havas. In der Kammer interpellierte ein Abgeordneter^ über die Angelegene heit des Grasen Luxburg und sagte dabei, daß! die Worte der Note der jRepublik an DeutschLated nicht 'energisch genug Men. Die ^Disgierung hl'ätten von DeutsMwud binncat 48 Stenden eine Antwort fordern müssen, in der das' 83toWten des Grinsen mißbilligt- wird. Ein müderer ^Abgeordneter erklärte, die Republik lArge,r- tinien stehe nicht dem Grasen Lupburg sondern Deutschiland gegQUi llisber. Die Stunde habe für sie gesiäMgen, den Platz eurzuuehmen^ der ihrer Lage im Konflikt entspreche. ' 5 ee?rkeg. Neue U-Boot-Erfolge. Berlin, 17. Sept. (Amtlich) Auf dem- nördlichen Kriegsschauplätze wurden durch die Tätigkeit unserer lb-Bvote neuerdings 17 000 Bruttvregistertonnen vernichtet. Unter deit versenkten Schiffen befanden sich der bewaffnete englische Dampfer „Sycamor^ mit 9200 Donnen Stückgut. Das Stückgut, unter dem sich nach Angabe des gefangenen ersten Offiziers 970 Tonnen Kupfer befanden, hatte einen Wert von acht Millionen Mark. Ein anderer großer bewaffneter englischer Dampfer wurde aus starker Sicherung herausgeschossen, Der Chef des Aduriralstabes der Marine. Ein englischer Angriff auf flämische Fischer. Brügge, 17. Sept. (Privattel.) Am 15. September, nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr wurde die flämische Fischerflotte von ca. 50 Booten unter dem Schutz eines Dampfers etwa vier Seemeilen querab O st ende von einem englischen Zerstörer mit Granaten beschossen. Außerdem wurden die Fischerboote durch feindliche Flieger mit zahlreichen Bomben beworfen. Me Fahrzeuge liefen mit Hilfe des Dampfers unbeschädigt ein. Das brutale Vorgehen der Engländer gegen die friedliche Fischerei treibende flämische Küstenbevolkerung rief bei dieser große Erbitterung hervor. Flieger über Stratzburg und Saarbrücken. Straßburg i. E., 17. Sept. (WDB.) Die Windstille und helle Witternng löste eine rege Tätigkeit der Flieger aus. Mehrere feindliche Flieger überflogen im Laufe des SonntqKs und in der folgeitden Nacht die Stadt Straßburg. Bomben wurden jedoch von ben Fliegern nicht ab geworfen. Die Flakbatterten gaben Sperrfeuer ckb, worauf die feindlichen Flieger in südwestlicher Richtung verschwanden. Durch ein niedergehendes Arttlleriespreng- ftück wurde ein Haus leicht beschädigt. Saarbrücken, 17. Sept. (WTB.) Am Sonnteg den 16. September zwischen 1 und 2 Uhr nachmittags warf ein ferndlt ches Flugzeuggeschw aber 84 Bomben auf dte Stadt Saarbrücken. Menschen wurden weder getötet noch verletzt. Der Sachschaden ist mibedeutend. Ein Pferd wurde getötet. Innerhalb des Korpsbereiches wurde em Flugzeug zur Landung gezwungen. Die Insassen, ein franzostscher Offizier und sein Begleiter, wurden gefangen genommen. bestehen. Dagegen ist die AufbevxchrungsTrift für alle übrigen post* lagernden Setümngen auf 14 Tage verkürzt worden. AbzuyolendL Postsachen werden bei der Bestell-Postartstelt, Pakete bet dem Paket- bestellamt aus ge händigt. „ „ ' . J rsas das „PostMieMch" mrbelanirt, so. ist entsprechend erncr vor kurzem ergangenen Verfügung deS Reichsposdamts nurnnehr gesetzlich festgelegt worden, daß iieim Todesfall des Schließfach- inhäbers oder bei dessen Verlegung des Wohnsitzes oder Geschäfts oder aus anderen wesentlichen Billigkeitsgründen die zur Zahlung der SchließfackMiete Verpflichteten auf Antrag sckion vor Ablauf der Ueberlassungsdauer aus ihrer Verbindlichkeit entlassen r.xndeÄ können. Die Vorschriften über das Unbestellbarkeits verfahren und über die Rücksendung unbestellbar gemeldeter Sendirngen sind dahin geändett worden, daß Unbestellbarkeitsmeldungen, wenn der Absender nicht im Bestellbezirk der Aufgabe-Poftaustalt, sou.dernt in dem einer anderen Postanstalt wohnt, unmittelbar an diese zu richten und von'ihr nach der Msfertigung de» Erledigungs-» Vermerks unmittelbar an die Bestinrnnmg^- Posten stall zurückzu- senden sind. In gleicher Weise ist bei der Rücksendung unbestellbar gemeldeter Seirdungen zu verfahren. — Wenn der Absender die ihm etwa erteilte Einlieferungsbeschßn igung nicht beibringen kann^ oder ergeben sich >aus der Persönlichkeit - des Empfängers so,via aus 'der Höhe des Werl- oder Postenweisungsbettages Bedeicken^ so hat die für den Wohnott des Absenders zuständige Postanstatt die beantwottete Unbestellbarkeitsmeldimg zunächst der Aufgabe-Postanstalt zur Prüfung der richtiger! Einlieferung der Sendimg zu übersenden. Für diese Versendung dürfen keine besonderen Gedühreni (neben der postordnungsmäßigert Gebühr von 20 Psg.) erhoben werden. Unbestellbarkeitsmeldungen über Sendungen, bereit Absender im Auslande wohrtt, sind wie 'bisher stets an die Ausgabe^ Pvstcmstalt zu richten. - r ♦ ! «,HindelsbUWs Eebmtstagsbitte»^ ÄND manchem ersehe ich/ daß man i« krermdllcher Ge" * f W WWW | fintmng besonderes Anteil an meinem bevorstehenden H 4 70-jähriges Geburtstage nehmeu will. Ich bitte, von allen jj | Festlichkeiten imb Glückwüaschen, bie mir zugedacht { werden. Abstand zu nehmeu. Unser aller Zeit ist zu ernst Ü f ^ür Feste, meine Zeit zu sehr durch Arbeit in Anspruch gc- ! 2 nommen. «m persönliche Glückwünsche entgcgenzunchmen ^ 4 oder zu beantworten. Wer an meinem Geburtstage für j{ t Verwundete und Hinterbliebene sorgt, in seinem Herzen E jj das Gelübde zum zuversichtlichen Durchhakten erneuert, 8 »und wer Kriegsanleihe zeichnet,. macht. mir die fchösste ^ ^ Geburtstagsgabe. A Großes Hauptguartier. den 9. September 1917. Generalseldmarschall. Lebensmittel. Tins Sta-t «nv Cond. Dießen, 16. September 1917. Das neue Postrecht. Am 1 Oktober ds. Is. tritt «ine ueme Postordnung m Kraft MHäiit bie fett 16 Jahren bestchendc außer Kurs setzt Es werden dann zahlreiche Steuerungen (aufgeMtt, die für unsere Leser em besonderes Interesse haben. . Ms erste wdige Neuerung für die Mgemeinheit ist hervor- E Briefe und Postanweisungen, die der Absender ftet zu versende wümcht, er selbst srankierrm muß, diese ^Z^lefern ttrt. In der ersten Zeit hatten jedocks die Postbeamten, tnsbeso-ndeve bei Piostmiweisiarg-en, dem Publikum gegenüber Rachstchk zu üben und dabei die Versender aus die Gebühremtberttcht auf der Mcherte der 'Postanweisungeu ausmerk- 0091 Pvsttoertzeichen durch Bestellzettel, dte m die Brteftasten gelegt werden, ist in Posterten ^ 'S Wohltätigkeits-, Ge- bente und ahnltche Market dürfen nicht aus den rechten Tell der Vorderseite^der übrigen Brtessendimgen geklebt werden Me Massige Zahl der den Postausttägen zur Geldernziebuna ernMüsenden Papiere ist aus 10'beschrLtE LT . )o stauftrage mttmehr als 10 Anlagen smd, wenn nicht im Einzel- a ^ ^^cttracht ist, als unzulässig an den ?lbsender pprtoftn ^rttickzusenden. Der Wsender eines Pvsteuftcags^ einer Nachnahme ist Dafür verantwottlich, daß auf der anhöngew, U,!hr|fil Ü ^ TTi 2 rtf sowie auf der blauen Nachuahme- ^^^.^Ü^bercchttgte richtig bezeichnet ist. — Die Vorschriften, baüber Inhaber eines Postscheckkontos die di Austtag oder' -9^MÄE^ugeMg^ren' ^8eträge'^auch^mi? Ute dt w^gMfällm^ ^^cmdige Postscheckamt verweisen lassen kann. Die an Empfänger nach Gasthöfen und Herbergen, oder an int ü Reisegcschäftcn oder ähnlichen Stelleil ^ohnlrchen. Brieffendungett und Pakete sind als unbestellbar zu. behandeln, wenn sie dem Empfänger nickt nach Ver- um Sendungen vom Aus- mnde handett, nach Verlaut temes Monats, zugestellt werden könneu 16 ' noch nicht vollendet haben' ^nckssM bei der Mholung! postlagenrder Sendmtgen auf Verlangen glaubhaft mlch^seu. daß ihre Eltern, ErzielmngsberEtetew sjfn-Aj uftt der Mholung einverstanden sind (Die Vorschrift ttttt erst m Kocrse, ivenn die für den Kriegszustand er- tchtett ^vetttermchO^^schnften über posllagernde Sendungen die mu PosÜagemide Sendungen an Seeleute in Hasenorten toerfanf abaefeben ^o^^^udnn-gen mit lebenden Tierett oder mit Nael>' ahme, ermm Monat barg vom Tage nach dem Eingänge zur Empfängers gehalten. Für vom InlÄ ein^l^ gewohnltche mW eingestl,nebene Bvieffmdungeu sowie Poümn "^Magernd -Mtveflantc f bJ^n reUaut) bleibt bie Lagerfrist von entern Monat, frrr postlauer, mctc und Wett briee vom Ausland vmt zw^i Mostet: Tage ttach dem Lmttoftcn am mtmnw&tozt « Nährntittelausgabe. Da die Berteiluna der Waren durch dte Großhändler twch iticht erfolgt ist, beginnt bev bestelltet Waren nicht Mittwoch'den 1 ** o ' s^bern Freitag den 21. d. M. ® ^ft Xyt r to u f. Bon henke mittag an gelangen an der B«n>i>vlab 3, Äronib^ir. brsse und anderes Obst pfmrdtvetse zum! Verkauf. ** hnf sJDer Großherzog W hn r bem bmttechnischen Burma der Ä Bauwesen, Rcchnungsrat Philipp Grü- VJLl 'Nachsuchen unter Anerkennung feiltet langjährigen h^ C ?>rSu C]t ^ t J? 1 ? 1 ^ d I. an in den Ruhestand versetzt: Rahn in Gießen zum technischen ^ der Mmisterialabteilnng ^ftober d. I. an ernannt: dem Hausver- KanzilergE^ m Dcrrmstedt, Heinrich Bender, als .Technisck)er Revtsor" zum 1. Oktober d. I. DZ Der^ Gwßhewog hat am 15. September d. I. du aus Jugenheim. Kreis Bens- Und Ludwig Werrich aus Bensheim letzteretk mit Wir« d. I. ut p Hochbiaurnrfsehern ernannt, cw« ch^szetchnung Dem Oberarzt der Res. Dr. med )VUXi * bas Eiserne Kreuz 1. Klasse vc-rltehen. ^iosevb S ^ VI ? ^ ^^bin bekannte ungarische Geiger zum, Professor der Mersterklassen fttt S ^W;t>ate>Tnim enwnmt. Er bekleidet nun dte ^ le -orofeßvr Henri Marteau frül-cr inne hatte. den 19 ^Hste Pilzgang findet Mittwoch '^?^Etags 2i/s Uhr, statt. Treffpunkt am Halls. Fuhrmio durch Herrri Blank. Jagd ans Aasen inurt«: «m SamÄng >oi«der cr- öffmt: fte endÄ nm dm, 31. Janmrr 1918. Tage» wird im Licht- sc,t<,fm “f)c Film „Der Katzen- mamt ^ J' nri| “. m 'ir rn L-mm, ton Suder- h!? Schanhert des geböte»m Bildes und oer lwrtteNllckien > rfw'n r.-■ ._v j- . v -w 1 ^WU!UI/UU uee> geoorenen Vttoes in ^«f^ S? ld>cn rr dechnnchär Durckchildimg, im welcher der t bemen alle Möglichkeiten der m ^^chtbiLtechnik ausnutzte, kanu der Besuch nur empfohl Inerds'r l^il oer M,ucy nur empwht< ^us -^lMtgt außerdem, unter Mitwirtm ^?br)teikten Orchesters, em neuer militärischr Film- c den Kämpfen um Tanwpol" zur Aufführung ' " der flr bente abend 8Uhr findet Sold!?^- Umversrtät ein Lickttbildcrvortvag üb . SoldatenHenne tm Westen und Osten" statt Die Kavelle des Ersa B°pn3^ w 7 rf"* ^ ^ ^ t ^.Rr. 161 enthält Verordnungen übe Wes.s^r^^ tn Iben Kagerräumen für Spinn- ur .Knegsbesckädigter. Bcnanstaltung v. ^SgSiassÄft! iS«. s Ä f sife,fc»ErsÄ a Landkreis Gießen. j&ctuwxt abgeweist. Vveüm n-mde das ScheL-en von iHrm Pflege-, el^rn schwer. '> b- Geilshausen, 19. Sept. Das Eiserne Kiren^ 2 Klasse erhielten die Musketiere 5>einrich Hillgärtuer und Wilhelm Seim von hier. 8-4- Großen-Blltseck, 17. Sept. L-chrer Stumps, Leutnant und Kontpasnssssührer in einem, Infanterieregiment, erhielt das Eiserne Kreuz 1. Klasse. ** Leihgestern , 19. Sept. Der Unteroffizier .Karl Sei pp wurde Zum.Vizefeldwebel befördert und mit dem .KriegsehrerrZeiclien ausgezeichnet. Die Desfische TnpserieitsMjedaille sowie das Eiserne Kreuz T >,weiter Klasse sind bereits in seinem! Besitz. — Dem Musketier Wilhelm S e i P p wnrde unter gleichzeitiger Beförderung Zum Gefreiten die Hessische Tcrpserkmtsimodaille verliel)en. ir Lich, 19. Sept. Die Hessische Tapferteitsmedaille erhielt der Gefreite Richard .Helle r. Lich, 18. <^ept. Dem Sergeanten Ernst Pom merk vuvdr das Eiserne Kreuz 2. Masse verliehen. ** Wieseck. 18. Sept. Dem Musketier Wilhelm Weniger Wurde das (Silente Kreuz 2. Kllasse 'verliehen. Kreis Güdingen. - V ü d i n g e u , 18. Sept. Das Eiserne Kreuz erhielt der Land stur mm-ann Friedrich Breidenvach. 4t Düdelsheim, 18. Sept. Das Eiserne Kreuz erhielt August Scheid. Kreis Alsfeld. X. Lehrbuch, 18. Sept. Dem Unteroffizier der Reserve fgriübriih P feil von hier wurde has Eiserne (Kreuz 2. Klasse verliehen. Die Hessische Dapserkeits'medaille ist bereits in seinem: Besitz. Kreis Schotten. ** Grof;-Eichen, 16. Sept. Der Pionier .Karl Steuer- Nagel wurde mit der Hessischen Dapserkeitsmedaille ausgezeichnet. Kreis Frieöberg. 4L Friedbcrg, 18. Sept. Die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Fahrer Georg Kün st l e r, das Eiserne Kreuz- 2. Klasse der Grenadier Otto Dörr. 4t Ober-Roßhach, 18. Sept. Der von hier gebürtige Lebrer G erfi n , Leutnant d. R., wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. 4t Södel. 18. Sept. Das Eiserne Kreuz- erhielt der Kriegsfreiwillige Adolf Weiß. Kreis Wetzlar. W. 2t. Wetzlar, 18. Sept. Ein dreister Diebstahl wurde am Freitag nachmittag verübt. Das Kind eines hiesigen Arbeiters war mit nnem .Hand-Leiterwagen am Gaswerk vorgesahren, um cineii Korb Birnen, der der Trockltungsairftalt znr Verarbeitung Übergeben werden sollte, abzuliefenr. Als es mit dem Wägen durch das Tor fahren wollte, näherte sich ihm ein Mann, der dem Kinde sagte, es dürfe mit dem Wagen nicht durch das Tor. Er veranlasse gleichzeitig einen in der Näljc befindlichen russischen Arbeiter, den Korb Birnen in Empfang zu nehmen. Das Kind folgte dem Russen, um seinen entleerten Korb wieder mitzunehmen; als es aber wieder vor das Tor kam). fand es zu senrcm Schrecken, daß sein Wagen verscchmmden war. Offenbar Mar der Gauner dar.nt fortgefahreu. Bisher sind alle 'Versuche, den ganz neuen Wagen wiederzubekommen, erfolglos geblieben. Hessen-Nassau. X Kassel, 18. Sept. In einer Zusammenkunft der Oberbürgermeister und Bürgermeister der sieben größeren Städte des Regierungsbezirks Kassel (Kassel, Hanau, Fulda, Marburg, Hers- ietd, Esch.wege, Gelnhausen) wurden verschiedene sehr wichtige Fragen besprockMk. Zn der Verordnung über die Einschränkung des'(Gasverbrauchs einigte man sich aus folgende Entschließung: „Tie Versammlung hält einstimmig die Verordnung des Reichskommissars für Gas und Elektrizität wegen Einschränkung des Gasverbrauch für durckKus verfehlt. Sie ist jedoch der Ansicht, daß es notwendig ist, auf Grund dieser Verordnung in den einzelner'. Städten Bestinrmungen über die Einschränkung des Gasverbrauchs zu erlassen." Die Fe tt ve r sor gun g war gleichfalls Gegenstand eingehender Beratung. . = lN«st-rb arg. 18. der eingleisige,i Wester,mit» bahn Zw-rschen WüLweurod mtd Wissenroth trüg sich gestern früh Eisenbahnunglück zu. Bei dichtem Nebel jtteß kurz nach 6 Uhr der Lrmbirvger Frühzug mit dem von We,terburg bzw. Alienkirchen kommenden Personen zug zusammen Durch den Anprall wurden rnehrere Wagen vollständig ineinandcr- geschoben. Eirr Posttvagen geriet in Brand und wurde zerstört. .Werber kam! auch der Postschaffner Reuß aus Limburg ums Leben ryeruer wurde ein vollbesetzter Wagen vierter Klasse vollständig zertrümmert. Von!den Ressenden wurden vier aus der Stelle getötet. Etwa 6—8 Persorten erlitten schwere, zum Tech lebensgefäl-r- lrche Verletzurtgen. Die übrigen Jüsassen, etwa 1b—20 Personen, "MMN leichtere Verletzungen davon. Der Sachschaden ist erheblich. Airchlöche Nachri^tett. Dienstag, 18. Sept., nachm. 31 / 2 : Iühresversammlnng d. Oberh. Vereins f. Inn. Msssion in d. Kvnfrrm.-Saal d. Jolxmneskirchle. Bortrag des Prof. D. v. Wurster: „Was Muß die Innere Mission nach dem! Krieg besser nrachen als vorher?" Äbds. 8 (nicht 6 Uhr): Gottesdienst in der Stadtkirche. Prof. D. v. Wurster. Briefkasten Ver Redaktion. iAnonvme Anfragen bleiben uuberüÄstchtigt.tz G. §. Um möglichst volle Einheitlichkeit in der Durchführung des Familieiumterstützungsgesetzes zu garoahrleisden, hat der Reichskanzler (ReichscrMt des Innern) in einein an die Bundesre-, gierungen gerichteten Rundfilneiben erneut zu verschiedenmt Fragen der FantilielMitterstützung Stellung genioumreu, Danach jst die Fami (ienuitterstützung hei zeitwechiger Beurlaubimg bis zu einem Nimmt allgemein weiterzuzahlem Uebersteigt der Urlaub einen Monat, so ist die B^ürfchgbfitssrage zu prüfen, die zu verneinen ist, wenn der Beirrlaubte geeignete Beschäftigung zu übernehmen ablehnt. Bei Beurlaubung bis zur Enüassutvg ist die Weiterzahlung regelmäßig von dem Borliegen der Bedürftig'leit abhängig zu machen. Die Halbmonatsrate, die nach der Entlassung als außerordentlich Unterslühtmg gezahlt wird, und die Dreimonatsrate, die nach 8 9 der Verordnung vorn 21. Januar 1916 bei Vdwurndung und Kraülheit neberr die MilitärversmguugAgrbühaichse tritt, sind unabhängig von der Bedürftigkeit weiterzuzahlen. , Landwirt. Au 1: Der Verpächter Muß den Vertrag nicht selbst j kündigen, er kann einer dritten Person, der er Vollmacht erteilt hat .\ das Recht einräumen, den Vertrag zu lösen. — Au 2: Die Schwacher Muß Vollmacht habeit und dieselbe in beglaubigter Form, wenn es! verlangt wird, vorlegen. — Au 3: EntfermrNg der Neuanpffan-' Zungen ist, da vertraglich ausgeschlossen, imzulässig. Der gute Glaube an das mit dent etwaigen Vorkaufsrecht verbundene spätere Eigentum tut nichts zur Sache. Dagegen kann eine angemessene Vergüittmg für die NeuanPflanzungen verlangt rverden. Vermischter. --- 2l s ch asfen.bu.rg, 18. Sept. Die städtischen Körperschaften erwarben für 73 500 Mk. die den Süddeutschen Wasserwerken zu Franksurt a. M. gehörende Wasserleitung in Damm. * Eine Tagung des Verbandes zur Förderung deutscher Theaterkultur findet vont 28.—30. September in Mannheim statt. Die Teilnehmerkarten sind unentgeltlich und werden den auswärtigen Besuchrn der Tagung im Empfangs- bureau int Hotel National (gegenüber dem Bahnhof) ausgehändigt. 2lnmeldungen zur Teilnahme sind bis längstens Montag, d^n 25. September, an das Bureau des Ortsvereirrs Mannheim des Theaterkulturverbcmdes, Mannheim C 2. 20, zu richten. Witterungsbericht. (Ocffentlicher Wetterdienst.) Wschisalnd bewölkt, twcben, warm. ' Letzte Nachrichten» Die Friedensfrage. Budapest, 17. Sept. 2lbg. Graf Michael Karolyt gab vor seinen Wählern in Czegled einen R^chenschaftAbericht ab. in dem er Zunächst seine vor dem Msbruch ves Kn eg es besotcfte auswärtige Politik rechtfertigte. Er habe damals eine Annäherung der Monarchie an Frankreich auf wirtschaftltchrr Grundlage gur ein Mittel gehalten, eine EntffMUuung der poltttschen Lage Herder- zuführen. Zur Friedensfrage erklärte er, er sei.Mur für erneu durch ständige Einrichtungerr befestigteir und moglrchst daueryasien Frieden der Verständigung. Die Vermittlungsbestrebungen oer Sozialisten, Feministen und des Papstes seren wohl zu lwgrupm, aber damit eine FriedeusvErmittlung erfolge, ser es vor arrem inotrverrdig, daß kein Teil Erolurungsabsichteir hege. Ferner müsse der vermittelnde Staat ein entsprechendes (bewict/t besitzen, w esyatv halte er die kleinen neutralen SjÄraten hierzu für vrchj, geergnet. Am goeignetsterr für die Friedensvermittlung sei die 2Aonavkyre, weil jedermann glaube, daß ihr alle Eroberungsgelülte ferna liegen. Der Redner bedauerte, daß der Minister des 2licswartrgem soweit er aus Nu an een zu beurteilen imstchrde sei, nichts mehr mit der großen Zähigkeit sich i!N der Friedenssrage betättgte. als er dies zu Anfang getan habe, als er sich, öffentlich für deu^ Frieden ohite Llmnexiotren und Entschädigungen erklärt habe Der Redner hielt es für wünschenswert, daß nicht nur die Sozialdemokraten, Feministeir uttd der Papst, sondern alle Kreise der Bürger-' schüft eine pazifistsrsiche .Tätigkeit entfalteten und- diesbezüglich« Kongresse veranstalteten. Eine wick.tigc Vorbedingung des Friedens seis äber erire demokratische Md ans parlamentarischer .Grund- läge beruhende Regierung. Ausschreitungen in Australien. Kopenhagen, 17. Sept. In den englischen Kolonien mrd Dominions nimmt die Urrztrsriedenheit mit der langen Dauer des Krieges immer schärfere Formen an. Nicht nnr, daß in Indien, 2legypten und Kanada sehr starke Strömungen gegen die Fort- sührung des Krieges an den Tag treten, jetzt werden auch aus Australier schwere Unruhen gemeldet, die trotz der möglichen: Vertuschungsversuche der 'englischst Presse, einen sehr erheblichert Umfang gehabt habeir müssen. Soweit Nachrichten vorliegen, waren die Unrrchen, die sich gegen die allgemeine Teuerung und gegen die Fortführung des Krieges richteten, liauptsächlich in Sytmey rmd Melbourne besonders sckfwerer Natur. In Sydney fanden große Demonstrationen statt, die teilweise von austtalischen Frauen ausgeführt tvurden. Eine gewaltige Volksmenge plünderte die Läden und ariss schließlich die aufgebotene starke Pvlrzeigewalt mit Waffen au. Zahlreiche Verl>asLmrgen wurden vorgenoinmen. 21ls Hauptanstifterin der Protestbewegung lvird von den englischen Behörden Fräulein Lydia Pankhtrrst angesehen. Irr Melbourne nahnren die Llusschreitungen ebenfalls einen beträchtlichen Umfang an. Es fanden große Krrndgebungerr gegen die weitere Beteiligung Australiens am Kriege statt. Tie Teilnehnrer an der Kundgebrmg verlang- terr die sofortige Rückführung der crustralisck)en Truppen, die gegenwärtig auf den afratrschen, afrikanischen rrnd errvopäischen Kciegs- schauplätzerr verbluteten. Tie Lebensmittelpreise sind trotz der geringen Ausfuhrmöglichkeit für Getteide und Fleisch ganz außerordentlich hoch. Weitere Unrrrhen werden befürchtet. Ein französischer Divisionär gefallen. Genf, 17. Sept. Der französische Divisionär Rubertray, von einem Granatsplitter getroffen, fiel bei einenr fruchtlosen Gegenangriff der Franzosen im Caurieresgehölz. Die deutschen Schiffe im Uruguay. .Haag, 17. Sept. Die Regierung vo-n Uruguay ließ die inr Hafen von Uruguay vor Anker liegenden deutschen Schiffe durch die Marinebehörden besehen. Wie die „Ageuce Amevicana" meldet, wurde die Beschlagnahme durch Abteilungen der Kriegsmarine durchgeführt. Großer Diebsürhl in Hannover. Hannover, 17. Sept. Bei einem Einbruchdieb- st ahl in der Nacht wurden aus den Läden und Lägern der hiesigen Filiale der Württembergischen Metallwarenfabrik und des Damenmodegeschäfts von Rothgießer Waren im Werte von etwa 40 000 Mark gestohlen. Mssentüche Gnlad«g Am 2. Oktober d. I. feiert Generalfeldmarschall von Hindenburg seinen 70. Geburtstag. In dem Gefühl unauslöschlichen Dankes und ehrerbietiger Liebe will das ganze deutsche Volk diesen Tag durch eine würdige Feier begehen. Zu einer Besprechung über die Gestaltung der Geburtstagsfeier lade ich auf diesem Wege die Militär- und Zwilbehördeu, die Mitglieder der Ztadtverörd- yeteuVersammlung, sowie sämtliche vereine in der Stadt Gießen ergebenst ein, am Mittwoch den s9.8eptember. nachmittags 6 Uhr in das Stadthaus, Saal Nr. 11, je einen Vertreter entsenden zu wollen. Die Vertreter der Gesangvereine bitte ich, in der Versammlung mitzuteilen, über wieviel Männer- und Frauen- . stimmen der vertretene Verein zurzeit verfügt. Namens des Ortsausschusses: Keller, Oberbürgermeister. m tom D> P #■ r 4> [ücMpIdhaus • Bafcnhoffir, 34 . Grosses Orchester. I>er militär-amtlich© Film I ioionKimpfenwTariiops! in 2 Akten. Vormarsch der Deutschen. Oesterreicher und Türken unter den Aup:en Sr. M., des Prinzen Eitel Friedrich und des Generalfeldmarschalls Prinz, Leopold von Bayern- Bilder aus dem befreiten und brennenden Tarnopol. — Der Kaiser auf dem Gefechtssta im Bereiche des feindlichen Feuers. — . , Packende Aufnahmen von ungezählten Gefangenen und Beutematenal usw. Ferner des großen Erfolges wegen prolongiert bis inkl. Freitag: (5949a Nach dem berühmt. Roman v. Hormaan Sodormani. fUDIS!'' 9 &€£££ Herrliches Filmgemälde in 5 Akten. Telephon 2077 © Stehern Sie sich rechtzeitig Pltttze! • Telephon 2077 Fnchsfolilen-Hengst mit Stern, schöner Bau, Belgier 5treuzrmg, gesunde Raffe, 5 Monate alt, verkauft 6901 Habermebl, Bruebmüble, Ober-Brei denbach b.Alsfeld. 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Z. im Felde. Affen-Busecl«, Nieder-Dresselndorf, Wieseck Gießen und im Felde, den 18. Sept. 1917. 2 de ° 19 ' Todes-Anzeige. Gestern entschlief sanft nach schwerem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater Herr Philipp Hammel IV Landwirt im 75 Lebensjahr. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Hammel und Schäfer. Annerod, den 18. September 1917. Die Beerdigung findet am Mittwoch den 19. September nachmittags um 3 Uhr statt. 6957 Danksagung. i&Äfc. sKSäs Äi-it, ä“ ManeKath.Weliergeb.Noli sagen herzlichsten Dank O Im Namen der trauernden Hinterbliebenen- Bürgermeister Schomber und Familie Wieseck, 17. September 1917. G95? Hotel Fürstenhof, Gießen Honte Dienstag = KOmiUTss und Auftreten des Humoristen H.;Bran<]eustein. Heute Dienstag abend Künff ler-Konzert Anfang 8 Uhr — RQ 89 Hotel Schütz Wm-.Utzel-, Slirmnm- Seinwfiireii null Aissnm “MÄrasr b. F i a lj e 9 Klavienuacher, 03729 ließen, Weferstr. 9. Giessen Oswalds Garten iZirkus Mittwoch abend 8 Uhr: ©rosse Eröffnungsvorstellung mit Großstadt-Riesen- Programm auf allen künstlerischen Gebieten. Der Neuzeit bestdressierte Freiheits- pferde in Gruppen vorgeführt. Viele urkomische Spaßmacher und dumme Auguste. °L7vo Bai le tk (trps in verschiedenen Nationaltänzen, Vorverkauf v. Billetts im Zigarren geschä ft von Herrn Hansff\ Petersen, Marktpl. 17>. ® uncnahteilinu;. Mittwoch, N). September Hotel ^urftenhof. C05, v