m. 2\ l ln ckictzvarr BnyHftr trennt lttMch, «mtzer - BeüaoeNc Lirtzmer F«»KirsttOt«; JUtMllcM fir Sen Krds Netzen. : tnaKffiL i Mk^ iKfc&(- tShellch 3 Mk.. durch A-hsLe- «. ZweigftÄlen msnLÜ S>) Pß.: durch dtePost Mt. L-viertel- -LHÄ. su^chl. Bestell g. fcmforttb - Arischlüst«: iür die Schritt icittma 112 t^rtag.LffchättcfftekleLl Ar,schritt für Drahtnachrichten: An;ri-er Gtetzr«. Erster Blatt B> ltzr. Jahrgang ener Anzei Zamrtag. 15. September \9\l General-Anzeiger fir Oberhessen S«illK?§!i,nd»n«k «. Verlag: vrühl'sche Un-i».-vuch- «. LtriiiLruSerri rr. rangt. LchriftleiMllg, Seschästrstel!« u. Druckerei: Schulftr. 7. frOpJC^WfTlFW . 5rwebens Handlungsweise einwandfrei und dem Geiste der Neutralität nicht abgekehrt war, ist, besonders durch den Hinweis auf ein gleichartiges Verhalten des vormals neutralen Amerika, klar erwiesen. Wie aber war es möglich, daß auch'in diesem Falle wieder die Amerikaner den Schlüssel zur Geheimschrift des deutschen Gesandten finden konnten! Der Wortlaut der jetzt auch von der deutschen Presse veröffentlichten fraglichen drei Telegramme war wirklich nicht für fremde Ohren bestimmt, am wenigsten für diejenigen des argentinischen Ministers, die Graf Luxburg, unser Vertreter, für lange Eselsohren zu halten geneigt war. Es ist noch unentschieden, ob dieser argentinische Fall so verhältnismäßig harmlos vorübergehen kann wie der vorzeitig verratene Bündnisversuch unseres früheren Staatssekretärs Zimmermann. (WTV.) Großes Hauptquartier, 14. Scpt. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. In Flandern verstärkte sich der seit Mittag ?>wffchen dem Hottchonlste-Wald rmd dem Kanal von Comines—Upern heftige Artilleriekampf abends and frühmorgens nördlich mn Frezcnberg zum Trommelfeuer. Englische Angrifft find nicht erfolgt. In der Nacht vom 12. zum 13. Septenrber warfen Württembergische Komparpiien den Feind m.rS einem Waldstück nördlich von Langencarck. Zahlreiche Engländer wur- fcen gefangen zurückgeführt. ZM Artois und nördlich von St. Ouentin hatten mel^ rere Erknndungsunternehmen Er'ftlg. Gefangene und Beutestücke sielen in unsere Hand. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz Westlich von Guignieourt an der AiSne drangen westfälische rmd hanseatische Sturmtruppen in die zweite fran- Bsische Linie, fügten im Grabenkampf dem Feind schwere Verluste zu und kehrten mit Gefangenen zurück. In der Champagne und vor Verdun steigerte sich die Artillerretättgkeit nur in einzelnen Wschnitten zu größerer Stärke. Oestlicher Kriegsschauplatz. Zwischen Ostsee und Schwarzem Meer keine Kampfhandlungen von Bedeutung. Mazedonische Front. Am Qckttida-See ist die Lage unverändert. Der Erste Gencrnlqnarttermeister Ludendorff. Der Abenddericht. Berlin, 14. Sept., abends. (WTB. Amtlich) Lebhafter Artilleriekampf nur in einigen Abschnitten der drordoftfrmrt von Berdnn. * Der Ssterreichisch-ungarifHc Tagesbericht. Wien, 14. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbarti Italienischer Kriegsschauplatz. Am Nordhang des Rtonte San Gabriele wurden drei starte Anarifft der Italiener abgeschlagen. Sonst ist über keine Front Besondeves zu melden. Der Chef des Generalstabes. Rornilow und Kerensff. London, 14. Sept. (WTB.) Reuter meldet aus Petersburg vom 13. Sept.: Die Blätter berichten, daß Kornilow seine Unterwerfung unter gewissen Bedingnrcgen an- geboten hat. Die Regierung verlangt bedingunaslose Unter- werfung. Die aus führenden Llüsschüsse der Arbeiter- und Soldatenräte urid Barrernräte hielten eine Bersammlimg ab, in der das Kornplott Kornilows besprochen wurde. Der Ar- beitsminister teilte mit, daß nach dem Mißglücken des Abew- beuers Kornilows und der Uebergabe seines ^Hauptquartiers binnen kurzem die ganze Armeeverwaltung geändert würde. Die Regierung handele übereinsttmmend mit der revolutionären Demokratie. Sie habe gesiegt, dürft aber nicht weniger wachsam sein, denn es würden neue gegenrevoLutio- näre Versuche unterirommen werden. Man habe Beweise für das gefährliche Treiben des Kosakenhettnans Generals Ka- ledin gefunden. Die neue Regierung müsse von den Elementen, die irgendwie mit Kornilow in Verbindung gestanden hätten, gesäubert werden. Der Minister des Innern meinte, die russffchen Fronten seien infolge des Auftretens von Kornilow ohne Verteidigungsmittel und ohne Oberbefehlshaber gewesen. Kornilow müsse sehr schwer bestraft werden. Die Regierung werde nichts tun, um seine Buße zu mildern. Die Regierung habe die Aufgabe, alle gegenrevo- lutionären Anschläge zu bekärnpfen, die Freiheit zu^scMtzen ilnd das Vaterland gegen den äußeren Feind zu verteidigen. Tseretelli verlangte die sofortige Auflösung der Duma^ Petersburg, 13. Sept. (WTB.) Meldung der Petersburger Telegraphenagentur. Das vollständige Scheitern des Aufftandes Kornllows gegen die einstweilige Regierung rief eine Flut von Beschlüssen, Erklärungen und Entschließungen in ganz Rußland hervor, die der Regierung von allen Seiten in den stärksten Ausdrücken die Treue und Evgebenheil der demokratischen Bereinigungen, Garnisonen und der sonstigen Truvpenteile aussprechen. So erklärt die Garnison von Kasan, daß das Heil des Vaterlandes aus der Befestig^rirg der einstweiligen Regierung beruhe. Die Garnison von Saratow hielt eine Parade zu Ehren Kerenskis ab und sprach Kornilow ihre Verachtung aus. Der Semsttvo von Dambow beschloß in einer außevordenllichen Sitzung, die Regierung zu unterstützen und die Bevälkerung der Provinz auch dazu auszufordern. Der Stadtrat von Nischni Nowgorod telegraphierte an Kerenski, daß er die Verschwärung Korrrilows als staatsfeindlich ansehe. Die Einwohner der Stadt wurden durch einen Anschlag zur Sammlung um die Regierung aufgefordert. Die Petersburger Zeittmgen sind voll von Depeschen zahlloser äfsentlicher Körperschaften, die der Regierung ihre Treue versichern und die Aburteilung Kornilows verlangen und so das Bild von dem Zusammenbruch seines Abenteuers vervollständigen. Petersburg, 13. Sept. (WTB.) Meldmrg der Petersburger Telegraphen-Agentur. Frnanzminister Nekrasow, der Vizepräsident des Ministerrates, ist zirrückgetreten. Der Minister der auswärtigen Airgelegenheiten Derestschenko wird Vizepräsident des umgebildeten Kabinetts werden. Die Regierung -schickte einer: Ausschuß ^ins Hauptquartier m Erhebungen über die Verschwörung Korniwws. Gerreral Alexejew, der neue Chef des Großen Generalstabes, ist ins 5)aup tquartier ab gereist. Rotterdam, 14. Sept. (WTB. Nichtamtl.) „Dailv Mail" berichtet aus Petersburg vom Mittwoch: Es scheint, daß Kor- nilow vollstärrdig isoliert ist und weder auf die Hilft der Armee noch mrs die Sympathien der Bevölkerung rechnen kann. In Reaierungskreiftn glaubt num, daß der Chef des General- Itabs, Luchowski, die ganze Sache eingefädelt bat. Luchowscki arbeitete früher mit Suchomlinvw und Pvliwanow zusannnen und hatte reaktionäre Neigungen. Die Eisenbahner haben sofort die Partei der Regierung ergriffen, ^vas wesentlich dazu beigettagen! hat, die Ruhe im Lande z-u bervahren. Die Entscheidung über dch militärstchen Operationen >vird Alexejew überlassen bleiben Kerenski wird in allen Fragen der .Kriegspolittk zu entscheiden haben. Die Außbellung des neuen Kabinetts ist noch nicÄ beendet Kerenski i1t für ein KoalitionsKabinett, in dem alle Parteien vertreten sind, beabsickitigt aber, wenn die Parteien an der Kabinetts^ bildung sich mckit beteiligen wollen, ein sozialistisches Kabinett m bilden. Petersburg, 13. Sept. (WTB.) Reuterineldung. Der Hetman der Donkosaken Kuledin ließ den Arbeiter- und Soldaterrrat in Rostow am Don verhaften. Minister Nekrasow erklärte gegenüber Journalisten, daß die Bewegung sofort unterdrückt würde. Ein Ausruf KerenSkis. Petersburg, 13. Sept. (WTB.) Der neue Oberbefehlshaber Kerenski hat an die Armee und die Flotte einen Tagesbefehl erlassen, in dem es u. a. heißt: Der sinnlose Versuch einer Revolte, der von dem früheren Oberbefehlshaber und einer Handvoll Generalen unternommen wurde, ist vollständig gescheitert. Die Schuldigen werden dem revolutionären Kriegsgericht übergeben. Die Lösung der Re volution ohne Blutvergießen erwies den gesunden Verstand des russischen Volkes. Armee und Flotte, alle Generale, Admirale, Offiziere. Soldaten und Matrosen, die einem furchtbaren Feinde gegenüberstehen, blieben ihrer Pflicht gegenüber dem Baterlande und der gesetzmäßigen Regierung treu. Sechs Monate eines freien politischen Lebens haben bei allen die Ueberzeugung gefestigt, daß im gegenwärttgen Augenblick alle unüberlegten und extremen Forderungen nur den Staat erschüttern. Jeder Soldat rmd jeder General möge wissen, daß f«de Nicht Unterwerfung unter die Gewalt von l-eute künftig unerbit! - lich bestraft werden wird. Im gegenwärtigen Auge' «ici müssen alle Kräfte der Nation vor allem gerichtet sein auf die Verteidigung des Vaterlandes gegen den äußeren Feind. Kein «efecht, sondern, Vev-rüder«ng. Amsterdam, 14 . Sept. (VDS. Nichtamtlich.) „Allgemeen Haudelststah" meldet «es Petersburg vom 13. Sept.: Alexejew nn lowrt lwcft ferner Ernennung Kornilora aufgefordert, sich zu ergcorn Noch den Blattern ist der Kommandant der Kavallerie ^vrniMws. General Krymow, zur vorläufigen Regierung über- gegang«r. Die Bl ate sagen, boft zraischei' den Trupsien KorniLotvS uuo denen der rvrKrufigxn Regrirmrg kein Gefecht statt- gefunden bat, lrmdern daß sie sich im ttlegenteil verbrnder-- dm. — In Petersburg wurde eine aus 50 000 gut bewafsireteii bestehende Miliz ausgestellt, die dem Sovjet unter >^bt- Der Minister für LeL-etrsmtHttpe n'oxgimg hat die ersten Vor rate per Verteilung unter die BetEnmng gegen mäßige Preise er-, halten. i ^ Stvckhvlnr, 14. Sept. Die Meldrmg der Prtersb. ttcleg-radl-erragentur über Kewaiskis Da.Fesbefeh'l, worin Kor nUocys Pittsch als „gänzlich mißglückt" bezeichnet mrd weiter erklärt wird, daß die Verbrecher vor revolutionäre Gerichts gestellt werden, steht in strskteen Gegensatz zu indirekt zu gegangenen Mitteilungen. Es Mit aus, daß Kvrnilows vorrückende Truppen, die aus 13 Jnfanterierezi meutern, 4 Kosakenregimentern und 5 Batterien, darunter zwei schwere Haubitzen-Batterien bestanden haben, nach Ke- rensns Tagesorder f/ oiywt Blutvergießen" unterdrückt wor den sein sollen. Am ausfallendsten ist Mrenskis Schweigen über bie Borgänge in Moskau, ivo r«ssisä)en Meldungen zufolge 72 frühere DumamiLglieder mit Rvd- zranko an der Spitze bereits eine neue provisorische Regierung gebildet haben sollen. Ermordung von Offizieren. . . K o p e n h a g e n, 14. Sept. (WTB.) Aus Wiborg wird oerrchtet. Daß dort der Chef des in Finnland liegenden vierzigsten Armeekorps, General Oranowski, sowie der Festungskommandant General Stelemor mit fünf an- dereu ^heren Offizieren verhaftet wurde. Oratlowski Hatte sich am Tage zuvor geweigert, den Befehl Kerenskis auszufuhren und gegen Kornilow zu marschieren. Als sieben Oytzrere nach der Hauptwache geführt wurden, um vom Ar- berter- und Soldatenrat verhört zu werden, wurden sic von ^ner Gruppe Soldaten in die Mitte genommen, nach der Aa- Brücke geschleppt und ins Wasser geworfen, worauf .r e Soldaten sie beschossen. Alle sieben Offiziere wurden ge- wlet^Am Abend mußte noch ein anderer höherer Offizier, f eines Ulanenregiments, ihr Schicksal teilen. Zum Nachfolger Oranowskis wurde Hauptmann Jehsarww ernannt. vie gestohlene» Leleoramm«. Berlin. 14. Lept. (WTB.) Die „Wi*. Mlg. Ztg." schreibt: ^ .rc a u« der amertkanischen RsMe^rmg aufgefmtgeiren verössent- Itch^enDcpeschen des Gtchen LleB»rg nierden seirckllcherse^s auch werterhm nach Kräften M Hexereien gegen Deutschland Und Schwede n den u tz t. Alle BeEpmeeit können jedock) nichts an Der ^ttattack« ändern, daß dir Entente üemertei Recht hat, ent-' rarer zu sein. Das den Znlxüt der Tepefch n betrifft, so gibt er ledlglrch per s önli che An sichteirund Vor schlägt des T llbUtl , die tveder durch IinstruLionen der deut- lchen Jtc&eunxQ mngenec[t nmrbai, noch zustiurmende Wcksimgen an vMMiMrwitrn tznr Folge gehabt haben, noch vrttfich auf die Ent- s ckMP moe« der Stesfenatg von EinGrß gewesen sind. Die lieber- S555> m Xcfegjnumnr vollzog sich unter arffer Wahrung der 'chwckns chrn N erttvcrlrtät Der deutsche GsßEe hatte das ^Üecht, die gcr oLn D iLUM SchtoodcnS in denvseiben Umßrng in Anbruch zu netzv>M, N»ed«Ä auch seivenS der Beveinigttm Staaten geschehen vökLoe«chtÄ«drig.e Mschnüxmrg DeultscUarck^ . von dem u verseers chen Rmhrichtewaenst vmcht die Br Nutzung fölche neutralen ^crtmttkm&rücfr: schkechttzin m einer SeLstverständttchkeit und kemrze ühnei das in dieser Hirnficht von neutraler SÄe gewährte GntgogeuLlluütam rächt als einen Skchdsbruch, sondern im Gegenteil ^ wrvektes FesthaLben an den völÄTrrechtlichen verbrieslrn VfciBmrjfäai. Daß die s chwedische Regierung von denr I n- der Depeschen keinerlei Kenntnis hatte, oerstebt Nch von selbst und ist auch tarn der Entente bisher nicht bestrütef^ pwckden.. Wo bleibr nun aä$o der Grund zu der allgemeinen Ent- rufiAng? E könnte sich doch hockLtens gegen die Person des deut-- sckpm Gesandten richden. Ist aber gerade die Entente bereck).tigt, sich w "ntctiw’t m zeigen ? Wer, wie England, Persönlichkeitei! von der des «aus der Casenrent-Tragödie bekän-nten Herrn Findlay Iito Mrn heutigen Tage stur würdig txadytet, die .Fnteresßm chres Baterbrndes rm MEntbe zu v-erttrten, der täte walnlich besser, uch nicht über fremde Wovtsünden zu entrüsten. Und wer Taten )ove üen „Baralong^-Falt und „King Steffen" aus dem (Genüssen lu*, oer solDe die Methoden Jwc deittMrn Seekviegsührwrg ersiens überhaupt Tritt grotz^c ücrirMMKm, kritssieren und sie ziveitens nach ver wrrMch ge,'Men P^rri^ mät oder nach Ratschlägen beur- teüm, die incht -den gerngKen Gd»kch «rf sie gewonnen baden Uweve U-Boot>Km7tt^e d«ß es Engbrnd und niemicmd sonst iixpc, der den afc eine vsn DrntsMbmb nrsvrünglich nicht gewolktr hevaufbeschworen mrd seine tat iräsiige DurchführmTg erz'NTurvgen hat. Berlin, 14. Sept. (WLO.) Der Stvatssekretär des Auswärtigen Amts hat lieute die argentinische Gescrn.dtsck>aft, auf tete- graphischem Woge dem Gv«h« o. Luxvurg nach Buenos Aires dte Weisung zu MemMek», 7»sch Berlin *xcx m ün d- lichen Berichtersto-^ieng! Wer den dtnch die Veröffentlichung seiner TekeorMtme verursachen Zwischenfall m konrnren. Die argentitnsche Nessierlmg wurde dabei gebeten, freies Geleit für den Gesintdten zu erivirken. London, 14. Sew -'Privattelegramm.' ,,Daily Cbronicl^ ^ rihrt aus Atenos Airesi Lurvnrg erhielt eine Frist von 2i ritimben, um das Land zu verlassen. Er geht nach Chile. Der Pübet in BuerrsS Aires. Paris, 14. Sept. iPriv.Del.) Havas mekbet aus Buenos Atres: Infolge der Veröffentlichung der amtlichen Bestätigung der Depeschen des Grusen Liuxvurg nimmt die Gärung lyiL Die FenettoMt und ze^Kreiche Pol-ei Mannschaften beschützt eit die deutschen GeMide uph die deutsche Das Kon- sulat>der dfutsch»e KuS mch mchrereLäden wu rden gepläntzerL 'Mr Wünbe des deutscheu Klubs wurden in Bvand geft«kt. Dir Mss^meuge gsiff die Geßchästsräume der Zeitung „Union" mr. In Versammlungen verlangten die Sprcckur den Bruck) mit DeuH'Mand Der MnMeroat besckstloß, die Ent- rnüffung der AngelegetMit in Stockholm, Berlin und Washington abzumarben, ehe er ettdMltig Stelln.ng dazu nimmt. Bei den Künd- getwngen rMrden die SesMtsrä.rme der „Gazetta de Espona", drei Gafthsse, mehrere derMsche Buchhanblungen und Bvauereien cm gesteckt. Bom italienischen Kabinett. Bern, 14. Sept. (WTB.) Laut ,,Corriere della Sera" teilte fc; dem gestrigen tÜrtnifterrat bet Mtntfter des Innern Orlando mit, daß Corredini, der Kabinettsches des ^Mnisteriums des Imt«n, und Ligliani, der Generaldirektor der italienischen Batizei, ihr RnMrff«gesu.ch eingereicht haben. Ersterer infolge der Aussprache in dem vovigen Muisbwralr. Bei Schluß der Sitzung betonte B o s e [ [ i Me Nottoendigkcit, im Minister rat wie im Lande die Einigkeit zu erhalten. Da^ Blatt glaubt, daß durch RLcktrlttssefuche die drohende Attnisterkrise oerhütet ttwr- den itz. Das angedliche Friedensangebot Englands. ., ^ . Gkpt. (WTB.) In mehreren reichsdeut- schen Blättern sind in dien letzten Tagen Meldungen von ernem angeblichen Frredensangebot Eng- \n n » n J ® eutschland anfgetancht. Die „Münchener Renest. Nachr." haben die Gerüchte dahin richtiggesdellt, . v etn solches englisck>es Angebot nicht in Berlin, wohl aber m Wren erfolgt sei. Wie die Blätter von maßgebender Seite erfahren, entsprechen die Meldungen dnrclstwea nicht den Tatsachen tmb müssen als jeder Begründung entbehrend bezeichnet werden. Frauen-Versammlung in England. Bern 14. Sept. MDB. Mchtarntlich.) Die von dern J n t e r- nationalen Frauen-Friedensverband zum 8. Sep- tembar nach Man che st er eirrberuftne Maffenversammlung wurde ^ gleich bei Beginn verboten. Einer Zuschrift an den „t/can a-este r Guardian" zufolge lautete die der Versammlung vor- zchchlaaende Entschließung: „Tie Versammlung ermahnt das Volk mefes Landes sonne die Demokratie aller Nationen, von ihren Regierungen die Eiickeitung sofortiger Verhandlungen für den Frie- den auf der ruffisck)cn Grundlage- „Kleine Annexionen, keine End- schadrgungen" zu^ verlangen." Aeh-nliche Frauenversammlungett haben kürrlrch in Leeds, Avrk, Birmingham, Glasgow und in anderen Städten chrttgechnden. Bei einer Versammlung in Bradford am 9 . September kam es zu Schlägereien. Tie Hanpt- sprecherm. Frau Snvwden, wurde, als sie empfahl, Teuffchland die versöhnende Hand darzalreichen, allgemein verhöhnt. — Eine von anderer ^>eite am 9. September in Bürdet Road. London veranstaltete Friedensversanrmlung wurde durch entlasjene Soldaten gewaltsam gestört. * * * Allgemeiner AuSftand i» Portngak. r «"!. I 4 • ©Ci*. cWTB ) NichMmtl. Dem Handelsbtad' zufolge erfälirt die „Daily Mail" aus Madrid, daß tn Portugal ein a l l ge m e i n er Au s sta nd begoniren hat. alle Betriebe, auch Bankett und Bauernwirtschaften, unr- wßt Es erscheinen kerne Zeitungen. Der Belagerungszustand wurde verhängt. * * * Die Stimmung Budapest, 13. Seat. (WTB rn Urrgartt. In der heutigen Sitzimg des Magnaten Hauses Machte der Erzbischof V a r a d y unter anderem gewijse Presse äutzerungen über D e u t s ch Land zur Sprach-, mißbilligte die'se ent)chicoen und erklärte: „Das Band, das u.ns mit Unseren deutschen Bundesgemysen verknüpft, ist kein schablonen- tzaftes. Dieses Band wurde durch das Knnernsam in Strömen vcr- gos',ene Blut und gemeinsam ertragerre Leiden besiegelt: indem wir derc Verdiensten unserer deutschn Bnndesgenossen die gebnhreirda Ehre geben, ehren w-ir uns selbst." Varadt) frchr fort: „Ich sehe mich zu dieser Aeußerung veranlaßt, um den iüngst getancir ?leus;e- rungen der Zeitungen, die Deutschland l«tresfen und dort Miß- verstänwüne liervorgerufcn haben, emtgtzgenAntreten." Er ivürde es ür ar»ge)ergt halten, daß solche Erscheürungen sich nicht lorederholen. Der Znitürimurig sei er genüß, daß die Regierung alles aus bieten werde, um' zu vermeiden, daß ein Schatterr auf gute Bundesgenossen geworfen wrrd. Der Redner schloß: „An unserer B'meivmlligleit. Frieden zu schließen, ist kein ZnTeifel Es ist aber zu fürchten, daß eine übermäßige Beton,mg unserer F r i e d e n s s e h n s u ch t beim Fecnde em Mißverüchdnis erregt Der Frieden wird nicht dadurch herbeigeführt, daß imr lmablsssig den Frredensrvunsch äußern, sondern dadurch, daß nnr unsere Herz«n tritt Krafi: und Ausdauer wappnen, drmckt sie den bisherigen Heldenmüt Ms ans Ende bewähren." Die Antwort Deutschlands und Oesterreich - Ungarns auf die Papstnote. Berlin, 14. Sept. Die Antwort Deutschlands und Oesterreich-llngarns aufdieNotedesPapstes soll dem Bertreter des Heiligen Stuhles am Sonnabend übergeben werden. Die Arrtwort, die jede der beiden Regierungen für sich verfaU hat, begrüßt ben Vorschlag des Papstes zustimmend und befaßt sich int b e i p f l i ch t e n d e n Sinne eingehend mit den allgemeinen Ansichten den Papstes zur Herbeiführung und Sicherung eines dauerhaften Friedens, geht aber auf eine nähere Erörterung der Friedensbedingurtgen in i t Rücksicht auf b i c Haltung des Bierverbandes und Amerikas n i ch t e i n. Leekrkg. Rene U-Boot-Erfolge. Berlin, 14. Sept (WDB Amtlich.) Fm Sperrgebiet um England wurden wiederum eine größere Anzahl Handelsschiffe und einige Nschersichrzenge mit insgesamt 2 2 000 Vr ut tor eg ist er tonnen durch die Tätigkeit unserer ll-Boote vernichtet, darmrber dvr belgische bewaffnete Dampfer „Elisabclswille" (7017 Tonnen) mit Oel in FSffern v>om Kongo nach Fatmiouth, ein fvanMischer Segler mit Kohlen nach Nantes, ein Dampfer mit Erdnüssen von D akan wach Dü Erchen, ein unbekirnn ter beladener, in Sicherung fahrender Dampfer; ferner der belgische Fischkutter „Jeamet", die englischen Fischkutter „Unity" und Rosary". Dvn einem der U-Boote wurde am 15. September rm Nachtangriff in der Nähe der englischen Ostküste ein Kriegsfahrzeug vom Aussehert des Dbrp-edoka7tone-trb.ootes Haleyaitt" torpediert. Die Detonation des Torpedos wurde eiwvandfrei boobachtet. Ein uirderes U-Boot erzielte am 9. September im Aermelkanal einen Dorpedotresser aus einen kleinen Kreuzer der „Arabist-Klasse. Durch eine unmittelbar auf den Treffer folgende Munitionsexplosion wurde das Achterschiff des Kreuzers dicht hinter dem Großmast völlstärrdig abgerissen. Sinken der beiden Schiffe konnte von den betreffenden U-Booten nicht Mw dachtet werden. Der Chef des ?ldmiralstabes der Marine. Die Wirkung des U-Boot-Krieges iu Englaud. Berlin, 14. Sept. (WTB. MchtouEich.) Die Bedeutung des deutschen U-Boot-Krieges zeigt sich am deutlichsten tu der immer 'teigenden Hungersnot, die fick) in allen ans Engiland kommenden Briefen spiegefi. — Aus Hamilton wird am 6. Mai ßßrrietbßt, daß die Leute hall» verhungern und in den öffewtkichen Parks um Essen betteln. —> Aus Stockport wird am 13. Mai geschrieben: Die Beschasseirlmt des Brätes ist schrecklich. Man drängt uns ldauevnd, weniger zu essen. Dies Drängen ist überflüssig, berat es lMackst kein Vergnügen, das Zeug zu essen, das hart wie ein Back - 'tnn ist. — > Aus London wird atu 6. Juni geschrieben: Du kannst Dir nicht vorstellen, loas eirte Mülp wir haben, Lebensnckttel zu bekommen. GS ist unmöglicher denn je, Zmker zitt bekommen. Du toüvdest London mit den geschlossenen Läden nicht imebererferuten. Unsere Bäckerei ist jede Woche Mwittag rrnd Donnerstag geschlossetr iaw rmser Nestauvcmt schließt jdbm Mittwoch den ganzen Tag. Äd) au der Front scheint es rricht viel besser zu sein. — Em Brief vom 11. Juli erzählt: Fast an iehern Tag der Woche desertieren Leute. Einer, der Mt derr^elben Zuge lvre ich fuhr, ist schon entsprtmgen; und ich kann ihn nicht tadekr, denn wir bekommen Nicht gerade viel Müsch, usä> hot g my o t Lohn - mmm0 iÄtt sich etwas zu kaufen, womit man sich am Lebt» a&BL . Be rn, 14. Sept. (WTB. Nichtanttlich) Aus tum einem »v- t eper U -Boote erbeuteten Papieve» eines englischen Schiffes geEE lZervor, daß in England auch großer Mangel an Steaer» leuten für die Handersschiffe herrscht. Auf dam Dampfer mußte ein Mann von 73 Jichra: als zweiter Qteatmam angemustert werden. * Berlin 14. Sept. (WTB.) In der Zeit vom 1. Januar bis 31. August 1917 wurden im Mittelmeer mit den von unseren U-Booten vernichteten, bewaffneten Dampfern insgesamt nicht weniger als 226 Geschütze Der- senkt. Nicht eingerechnet sind in diese Zahl die Geschütze, dre sich auf versenkten Kriegsschiffen befanden, sowie solche an Bord von bewaffneten Schiffen, die durch Auslaufen auf Minen untergegangen sind. Unter den Geschützen befanden sich drei zu 12 Zentimeter, je eins zu 11,8 Zentim., 10,5 0 Zentim., 5,7 Zentim., 5 Zentim., zwei zu 10,2 Zenttm., 5 zu 10 Zentim., 42 zu 7,6 Zentim., 169 unbekannten Kalibers. A«§ dem Relchk. nächste Neichstagssitzung. Berlin, 14. Sept. (WTB.) Die nächste Sitzung des Reichstages ist auf den 3b. September nachmrttags 3 Uhr angesetzt. Auf der Tagesordnung stehen zunächst nur RechnmrgSsackien, doch ist dem Präsü>euLen Vorbehalten, weitere Gegenstände auf die Tagesordnung zu setzen. Aus Hessen. 0.2. Sitzung des Erweiterten Ersten Ans- fchusses der Zweiten Kammer. Am Dienstag, dem 18. d. Mts., und den folgettden Tag findet eine Sitzung des Erweiterten Ersten Ausschusses lKriegsauSschuffcs-» der Zweiten Kammer mit sol- geuder Tagesordnung statt: &) Dringlicher Antrag Urstcrdt. Obst- verwrgung: b) Dringlicher Attrag Henrich, Obst Versorgung: e) Anfrage Adelung, Obstaufkaus der StL>te, a) Antrag Köhler, Abgabe von Brennholz: b) Dringlicher ^lntrag Eißnert, Ausfuhrverbot. a) Eiliger Antrag 1?ldelung, Kohlen verso rg ung; b) Antrag von Brentano, Kohlenknappheit. Eiliger Antrag Adelung, Gasverbranch: sehr eilender Antrag von Brentano. Brauer uwL. Gen. Entziehung von Zucker und Besttasirngen: Antrag Köhler. Berertstellung rvu Holz pp.: dringliche Ansiagc Breidenbach, KartoNeltzöchstpreis: eilige Anfrage Körell-Jng., Dreschen der Ernte, a) Eilige Anfrage von Brentmu) und Dr. Schmitt, Höchft- preis ftir Heu: b) Antrag Korell-Ing., Höchstpreis für Heu. Antrag Korell-^ng., Eie ratz liefermtg für 1918: Antrag Korell-Ing., Nahrungsmtttelverteilung: Anfrage Korell-Ing., Bolksschultmter- richt, Ainra^e Korell-Ing., Flurschaden in Ätainz: eiliger Alv- ttag Korell-Ing., Rückgabe der Butterrnaschinen: Anttag Koretl- I"g., Mainzer Uuiversitätsfonds: dringlicher Antrag Grünetvvld. Zuwntmenlegung der Oelmühlen betr.: dringlicher Antrag Wiegand. Mahnverfahren: Ansiage Dr. Osann, Besteuerung der Teuerungszulagen der Reichsbeamten betr.: Vorstellung des Deut-- idyen Vereins für Ton-, Zenrntl- und Kalkindusttie in Berlin, Stillegung der Ziegcleibetricbe betr. 3(tt9 Stadt unfe Land. ©icben, 16. September 1917. Leberr-mittelm«rte«. Für die Zeit vo>n 17 . bis 23. September 1917 haben nach- stehende LeoenSmittelmarken Gültigkeit: Brotmarken der 38. Woche, gültig vom 17. 9. - 88. 9. 1917 Buttermarken , 38 . „ _ 17. 9. - 23. 9 . „ Eierrnarken Nr. 17 Fleischmarken . 38 . „ , , 17. 9. - 83. 9. ^ Wurstmarken, der 83 und 39. Woche, gültig vom 17. bi« 88. Septetnber 1917 Seffenmarken für den Monat Sevtenrber Ein tt,»tausch verfallener Marken findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gervährt. Rcnanmetdnngett und Anmeldung von Rengeboreueu haben nunmehr unter Vortage der nötige« Ausweise auf dem Lebeuümiitelamt zu erfolgen. UmIige innerhalb der Stadt und M gzüge von Gieße« si»d in den zuständigen Bezirken anznmelven. Geschäftsstuuden des Stadt. Ledensmittetamtc» von 9-12 Nhr vorm., 2—4 Uhr nachm. Markenausgabe kur Urlauber: Sonntags von 10—12 Uhr vormittags. ** Ermittlung der Herbstkartoffelernte. Im Anschluß an die Bekmtntmackncng des Großh. Kreisamts vom 10. d. M. (Kreisblatt Nr. 158) ist eine neue Verordnung, die Ermittlung der HerbstÄrrtoffelernte betreffend, erschienen und rm' heutigen Anzeigenteil einzuseheir. ** Höchstpreise für Gemüse. Auf die Veröffenttichung der Höchstpreise für Gemüse im Anzeigenteil der heutigen Nummer wff:d hingewiesen. ** Auszeickm ung. Dem' Schützen Karl Nde wurde das Eiserne Kreuz zweiter Klasse verliehen. ** Silberne Hochzeit feiern heule die Eheleute Heinr. Elges und Fnm, Besitzer des Gasthofes „Hindeitburg", Selter^ weg, in Verbindung mit dem 25jäl)rigen Geschäftejubiläum. **Oefsentliche Einladung. Am 2. Oktober d. I. feiert Genevalfeldmarschall von Hirideribiurg seüren 70. Geburtstag, der durch eine würdige Feier begangen werden soll. Näheres siehe Anzeige. ** Das Ende her Sommerzeit. Gemäß Berordriung des Bundesrats tritt am 17. September 3 Uhr vormittags anstelle der Sommerzeit wieder die mitteleuropäische Zeit in Kraft. Um 3 Uhr tVrmittags wird die Ulxr auf.2 Uhr ztumckgestellt. Zur lleberleitung aus der iSommerzeit in trie mittel-enropLLche Zeit treten am 16. innd 17. September Ai.'ridenmgen in den Abslchrr^ und Aukunftszekt»! einiger Züge ein, mdfcte aus den in teil Bahnhöfen angeschlagenen Veröffentlichungen ersichtlich sind. Für iGießen kommt besonders der PlersonmrMg Pz 771 in B^trcE, der nachts 11.25 ch F-ixmkfurt a. M. abfährt, in Gichen 147 eintrifft, nach der neuen Zeit 2.56 lpÄterfährt und in Marburg 2.36 anlangt. — Ferner wird auf die Umstellung der Uhren hingen fmefen. Bei allen IHjren ckhire Schkagwerk können, ebenso rate bei den Dascheriuüren, die Oeiger ohne Gefahr rückraärtS getzrelri werden. Bei iHren gnit Schlagwerk P. ü\*£ jeiwch rn der Regel nickü ml>cki-ck: nur einige besondere Arten idie sogenannten Rechen- sckilagtr-erke sind derart gebaut, daß man die Zeiger ohne Do- schädignng des Merkes rückraärtSstellen kmrn. Deshalb bringt man Uchen mit Schlagraerk am besten daduTh auf die Mnterzeit, daß man sic eirce Sttrnde lang still steh« Mt. Wer keine z-«eite Uhr zum Bergler rbgur ,Hand !Hat, der steM am einfachsten seine Uhr ran Äs Stracken vor. (Dabei ist, um das Schlagwerk ttidft int Unordnung zu bringen, Au beackMn, daß man die Uhr bei jeder halben nnd krallen Stunde «erst aussctzlagen läßt, ehe man die Zerger ineiter dreht, Mven mit Kol^mderwerken, Signal- Zeltstempel-l«rren und dergl«ck)en MrzusteNen, bleibt meist die emsige Mögkchkeü, sie mildestens eine Stunde lang still st^hm zu lassen intd ,damr erforderlichensaNs durch Borrüchnt der Zeig« ans die riMige Zeit z«u stellen. . . ** Wirtschaftliche Vereinigung Kriegsveschä- ^8 t er wie v, e n3. Am vergangenen Samstag fand eine außen- ordentltche Generalversamnilrmg statt. Für ein inzwischen wieder emgcz-ogenes Vorstandsmitglied mürbe zunächst eine Neuwahl vor- genommen. Ta der Verein bereits Wer lmndert Mtglteder zahlt. sZh man srch genötigt, ein anhere« Beremslokal. das mehr Raum metot, zu suchen, und zwar einigte man sich nach längeren Erört» *of|tn fkt ten >xaj$ auf bem t erjfrft hat, ttrtir ___ ^ J t wm , 1IV „ WD Lerftlbc bftt M iegsbes chKxakm n^cmfam mit bem Vorstand in d!en joiiülcn ^ecbiSjrogeÄ kostenlos '-Auskunft erteilt Um ben Wünschen der Krlegsbeschädigten irachMko-mmen, findet jeden ersten Ssmrtaq tm Mmral, trau 10V 2 Uhr morgens, im Vereinslokal FSKenhos eme Beratttngsstunde statt, mw M^rr für diesen Monat ,:m Sonntag, 23. September. Einige imdKi-ge Beschlüsse ^ 3) ^ vorKNgte Ä'vensmitteldersorMng für Ktteqsveschädigte mit ärztlichem Attest, Berdot der Rentenverrechmmg bei Staats- und H'omnmnaldeamten nsrv., fanten zur Sprache und ivurden eingehend erörtert. Mu SMrftuig vom 1. Juli d. I. ab tritt eine neue Ver- otbiüing über zu gewahrende Znsatzrente in Mast, die attan Kriegs- «sMnglen unter gewissen Voranssetzungen gewährt wird, sofern ste mindestens 33*4. Dr^ent erwerbsunfähig sind und ein Ein- kommen unter 5000 Mk. lmben. Bedingung ist jedoch, daß das Einkommen um ivemgstcns 25 Prozent niedriger als vor dem Kriege ist, wodurch jedenfalls nur der kleinste Teil der Knegsbe silurdiaten für diese Rente in Frage Eomntt ** Beschl a^ruahm« von Mahagoni- und Nutzbaum Holz. Mt dom 45. Sept-einber 1017 ist eine Bekanntmachung' -hr. II. II. 235/8. 17. K. R. Al., betreffend Beschlagnähme und 'AestandAerhvbinig von Llutzdarun- uard Mahagoniholz in 'hilft «treten. Diese .Bekamntmachu-ng bildet erratt Nachtrag m der Mtenntinachung Nr. V. II. 206/11. 15. K. N. A', lrtreffentz Bilchlag-nahme amd Beiiandsrhebung von 'NntzbMlwcholz und stehen- d'N NilhlKiiiNMi, voiii ^15. ^ainnar 191-6, von der sie sich iitpfcrte LMterscheidet. als rrunntehr NutzbaLunschnitei-vlH in etrcer Endest- stärke von 5 MÄLmreter, eimx MyrdesULnse von 1 Meter 1mfr cf..er RttudclUmeite bart ,10 «Zentimeter, sowie Nußbaumblöcke, iv& denen die vorbe^ick^neteir Nußbcnrnrschnitchöl?er gefertigt tver- den können, sowie Mchagioteischarittholz in der: Lerchen Abmessungen und Miahagmrrblöche, ans fonteat solches Mahagonischnittholz gefertigt merben kann, raerr BeschltagnahE *M> Meldepflicht unter- wrfen loerdcn, 'Die srrWere ^Bekairntnrachung bleibt hinsichtlich der ssehmden Wchmetzdäume jn Kraft. Trotz der Beschlagnahme ist die Liefecmm und »Bevrvbeitmrg Iddr von ihr betro'ffenlNi Gegenstände zur Hrrstellnn.g' twn LuMchraiteen zwecks Erfüllung vo-r .Mfträyeir der L«eresvenvalteln.g ssegen vorgeschriebc ne Beleg scheine gestatten ferner können kefchLagnahnite Gegenstände durch die Kttegs-Mmtoff-Abteiluwg des Königlich Preutzisck>en Kriegs- nmüsreri!ums frergogeben^ werden, softmn auf Grund eines vorgo- ch^iÄcneii Gutacküms feWccht, daß die betreffenden Hölzer zur Aufertigwrg vvn (^wehrschäften pder (301m Gebrauch tom Laste ickivLuben irrfb Urlg-engen urrgeeign-et srnd. Bon der Mdldepslickch tvcvdeu läMiche Flitzer lu>nd Gcrrtenbescher mit betroffen, sofern sie bcMagncchvrte Gegenstände aus Milast ihres Handels- oder t^enverbclrtrjelies im Gewahrsam haben. Afusterdem schreibt dte 'Kekanntmochmig eme Lagerbuchführung vor. Der Wortlaut der Debrnntmack'nntz ist rm «untüchen jTeü der heutigen Nunrmrr veröffentlicht. ** S ch wa rz-Weiß-Tbeater, Seltersweg 61. Es wird r.oäimals auf die Aufführung des Films „Hoch klingt das Lied vom li-Boot-DIannaufmerffam gemacht. ** Jur Hotel „FürstenHof" filtert Samstag und Sonntag Konzert statt. Siehe Wrzrtge. Landkreis Gießen. ** Allertshausen, 15. September. Dem Gefreiten Hch. - n 0 s vm: hier. Würde das Kricgsehrenzeich.en in Eisen verltehen. m. Li ch , 15. Sept. Am fürstlichen Hose zu Lich fand gestern nachmittag rm großen Muftksaale vor geladenen Gästen ein Haus- fonjCTt statt, dos äußerst harmonisch und stimmungsvoll verlief. Den Fürstkchkeiten, deren hohes Interesse um die Förderung der der Rusrk biekannt uv' Must uied 8s-o«ders der Musik bekannt uite anerkmrnt ist, war es «telnngcn, drei IMcr, Professor Grümmer (Cello) aus Wien, Alfred Höhn kKl^vrer) aus Frankfurt a. M. und den wer beheimateten Konzertmsister Ferdinand Kauffmann (Violine) m aewrnnen. Die Erwartungen auf einen hohen künstlerischen Genu« sollten nicht enttäuscht werden. In dem wundervollen große .Wunen der Künstler voll zur Geltung. Harmonisches Zu sammenspiel, getragen durch fein individualisierte Wiedergabe urte Tuvchlrttrttung, errang vollen Erfolg und ungeteilten Beifall Irc Einzelsrbietuugen zeigte noch Professor Grümmer (Cello) in einer Konzertstudie und einem schwierigen Bach-Präludium derl Strich Und Tonfärbung, Mrttte Alfred Höhn (Klamer) rn der Chopin'schen Berceuse, Mazeppa und emem Czardas seine virtuose Kirnst bis zum weich- sterr Adagro entwickeln konnte und zu fesseln vcrnwchte. Im An- Ichiutz an die prachtvollen Leistungen nahmen die Fursüichkeiten gemeinsam mit ihren Gästen den Äe ein. Kreis Büdingen. aa 15. Sept. Nachdem als Bvrbereittmg für die Wcrbearbett der 7. Kriegsanleihe unter der» Borsitz von Kceis- amtm«m Tr JMftttx der engere Arbeitsausschuß schon am 31. AUgust vi ^terngen getagt und beschlossen hcrtte, die altbcnmbrte Organisation der Ickten Anleihen auch für die neue bestehen zu lasien soll rum am nMstnr Montag den 17. d. M. mrchmittags 2^/4 Uhr in der hiesigen Brauerei (Ärml-rinus die eigenttichr ,r Die Kmder waren dem von ihnen entzündeten Feuer zum Opfer gefalleri. Vsrinrschtes. * D. th col. Michaelis. Reichskanzler Dr. Michaelis ist von der evangelischen theologischen FaÄrltät der westfälischen Wilhelms-Universität in Münster zu seinem 60. Geburtstag zum Ehrendoktor ernannt worden. G. Z. München, 15. Sevt. Heute früh um 3.10 stieß nn Hauptbah lhoft ein ausfahrender Militärzug zwei Güterwagen seitlich ein, die im ^Nebengleis über das Merkzeichen hinaus standen. Tnrch das AufstptzeN wurden der Packwagen und der nachfolgende Perfonaltwagen des Rttlitärzuges imigeworfm, imd schwer beschädigt. Ein Bizewachtme ister wurde getötet. Außerdem wurden nur geringfügige Hautabschürftmaen bei einzelnen Mannschaften feshgelteLtt. Ter Materialschaden ist ziemlich Irträchtlich. Die Gleise werden voraussichtlich am Nachnrtttag wieder befahrbar sein. Witterungsbericht. Mefscntlicher Wetterdienst.) Unbeständig, zettwerfe leichtere Niederschläge, Temperatur wenig g e td ldm t. __ bce Ansicht daß es uMstögLütz sÄ, auf (Nüsnid Ver verichSDeucn viccay richten quellen m Rußland varzusehen, zumal auch die Presse 1. sttrd England zwiespästige Nachri chten bringt mW rn ihren StznrtMthien nicht chndeuttg ist. Soviel aber scheint doch scstzifftehen, daß .^ornttows Umland gegen Kerenski geschitert ^^J^crr aber — sagt die „Post" — find beide Teile b-sttebt. über me näheren Umstände dieses Zusammenbruches keine Klarheit aufvommen zu lassen. Ein Stockl-olmer Sonderberichterstatter der „Boss, Ztg " hält 1 verbreiteten dNeldnng von dem endgültigen SckZü- tern des Korniloivschen Versuches Veryalttnffen kerne Garantie ftir deren Siäicrhert übernehnten. Die Diplomaten hätten dorm ff nnter dem Vorsitz Buchanans e ine Be- sprechmig abgel-alten nnd beschlossen, vorläiffig in Petersburg zu bleiben. _ .lbrn Stockholmer Mitarbeiter der „Köln. Ztg." hatte über die Stellnngnahme der revolittionären ruffischen Demokratie zur Frie- de^frage eine Unterredung nrtt dem ^lbgaordneten der Mensche- wickr für die Stockl-olmer Konferenz, IPi-elrod. Dieser erklärte, die Entwickelung der Friedenssrage sei bis zu settrer Abreise aus Petersburg in ganz Rzrßland mit großen Erwartungen verfolgt tvor- den, da die ganze russische Demokratie von dem Gedanken erfüllt sei den Krieg so schnell wie möglich zu liquidieren. An die aunexio m wichen Ziele der russischem Po litt k Sasvnows' besonder^ an Konstanttnopel und die Dardanellen, denke niemand in Rußland mehr. Amerikas sriedensseindliche Pvlittk sei vom sozialistischen Rußland llar durchschaut: besonders sei man sich völlig klar bar ikder, daß allein Amerika gervinnen werde, wenn der Kffeg nvck tveiterginge. Eine kleinmütige Aeutzerung des „Temps". ^ Amsterdam, 15. Sept. Einen bemerkenswerteu Artikel über die Lage der Entente bringt der Pariser „Demps". Er spricht über die Aussichten der Alliierten der Einfluß der Polittl wachse, je mehr die Völker sich verbrauchten. T-er Friede müsse beschleunigt und gerecht gestaltet 'werden. Die Deutschen, die im .Hinblick auf die Gebietsftage der Besitzenden seien, gelte es zu vcschlichten, sich als Verlangende uns dem lvirtschaftlichen Gebiete vorzu- steslen. Der „Lokalanz." sagt hierziu: Es ist! das erste Mal, daß ein maßgbendes Blatt in Frankreich, toenn Mich verklausuliert, genug oluvcl.'blicteii läßt, daß »Deutschlaikd militärisch nicht zu schlagen ist. Das Wort Hindenburgs: „Nahe am Ziel", heißt >es, „Nur sticht nachsteffckn!" findet hier aus französischem Munde eine Bestättgnng, die diese Mahnung unterstreicht. Die Schiffahrt nach Archangelsk. Bern, 14. Sept. Der „Temps" meldet, die englischen Schiff-' fahrtskreise seien benackstichtigt worden, daß die S ch i f f a h r k nach Archongelsr Huld eingestellt werden müsse und eine Ausfuhrerlaubnis nach Arctxingelsr vom 15. September an niete mehr erteilt werden würde. Kälte in Amerika. Bern, 14. Sept. (WTB. Nichtamtlich.? Pariser Blatter melden aus Ncutzork: Die außerordentliche Kälte der letzten Tage verursachte in den Bereinigten Staaten einen Schaden von mehreren Millionen Dollars, besonders an Ge!reibe, Jungholz und Tabakplantagen. C?(jtc nndiricbtett Unklarheit über die Vorgänge in Rntzland. Berlin 45. Sept. Die Berliner Blätter sind überein sttmTnettd Zur Hanskup bei Blasen-'l' . - Nieren- \ eiOCll Gicht- A _ «ich tifHch i Flasche „Wernarzcr Wasser 4 ' •« 4m Kgl. Mineralbrunnen ßPÜckenau* Erhältlich ln Mtnoralwass&rhnndlg. u. Slpothelrrn. Rein nat. 0. M. av, das Gewicht der geernteten Kartoffelmenge fortlaufend täglich sestznstellen und in eine Kartoftelliste einzulragen, die der Nachprüfung unterliegt. ES ist das Datum der Aberntung, die Höhe der Ernte nach Zahl der Kasten, Körbe und Säcke im Einzel- und Gesamtgewicht einzutragen Werden 51artosfeln eingemietet, so iü das Gewicht der eingemieteten Mengen vorher genau festzuslellen und in dte erwähnte .Kartoffelliste einzulragen. 2. Kartoffeln, die am k». Oktober 1917 noch nicht geerntet sind, sind in der Weise zu ermitteln, daß sie von dem Kartosselerzcugcr unter Berücksichtigung des bisher festgestellten DtrrchschnittsertrageS der Ernte geschäht oder durch Proberodnngen in dein voraussichtlichen Betrag möglichst genau errechne! werden müssen. .1 SvätcslcnS am 6. Oktober !. I. ffnd die Listen bei dem Stadt. LebenSmittelaint, Zimmer 12, abzugeben. Unvollständige oder unrichtige Aufzeichnungen ebenso tvie Zuwiderhatldiungen gegen vorstehende Anordnungen werden gemäß § 17 Nr. 3 der BundeöraiSverordnung vom 28. Juni 1917 bestraft. 4. Kartvffclanbauer mit einer Anbauffäche biS zu 20V qm eiuirül. kommen für die Erhebung nicht in Betracht. 5. Die vorgeschriebenen Listen sind auf dem Stadt. Lebensrniltelautt, Zimmer 12, während der Geschäfts- stunden in Empfang zu nehmen. Gießen, den 14. September 1917. 68621! _ Der Oberbürgermeister lLebensmittelamt). findet reiche Auswahl in Anzügen, Paletots, Ulster Cape», einzelnen Hosen, tüehrock-Aiizügen — auch leihweise — sowie Kinder- und Jünglinge- Anziigen u. -ITeberzieJi ern Außerdem Damen-Eontüme. Mäntel, Klüsen und Röcke in allen Farben. Herrengarderobe-Haus Giessen Selterswegi 38, 3. Stock B®“ EingnnB Ecke Volksbad *^ 3 G Bitte Bezugsschein mitbring-en 05741 wr wi miwmiiii 1 n 3. Große Frieiiriclistialener f , ?ipi it4 ib! Ziehunff 3 Oktober 1U 17\ : 020 Gesamtpevinnc: /V,ark f M e n g e s. 05732 Bullenankanf. Die Gemeinde Daubfinqen kaust einen sprunq. sthigen Bogelsberger Zuchtbullen. Offerten sind zu richte« an mm VÄttgermekfterei Daubrinpcn. Betrifft: Die Abgabe von Fichtendeckreisern. Bon den in diesem Jahr dn»r Stadt zur Verfügung stehenden Ftdüendeckreisern können eine beschrankte Anzahl Wecken an Private abgegeben werden. Wer solche zu beziehen wünscht, wolle dies alsbald, ipätcfteuo aber bis zum 1. Oktober ds. IS. auf dem Stadthaus. Garten- sttaße 2, Zimmer Nr. 1 o, anzeigen. Der Preis für die Wecke beträgt 30 Pf. und ist bei der Bestellung zu entrichten. Schriftlichen Bestellungen ist der Betrag beizu» fügen. Eine Erhebung des Betrags kann nicht stattfinden Die Lieferung erfolgt frei vor das Hauv. Weniger als 5 Wellen werden nicht abgegeben, auch kann eine Gewähr für die Lieferung von mehr als 50 Welten nicht übernommen tverdcn. Gießen, den 23. August 1317. 63128 Ter Oberbürgermeister: Keller m ich Ihrer V/ahl aus u.ülustr.Geschenkliste, wenn Sie unsere 100 schönen Künstler-u. Gelecenheits- Postkar'.en i Bekanntenkreise verkaulen. Senden Sic uns i IhreAdrcsse, Sie erhalt, sofort die Karten. Nach Verkauf | schicken Sie uns M. 9.50 u. darauf senden wir Ihnen die prachtvolle Rem^ntoiruhr nebst Ketten Ring, tf-'ür die Uhr 3 Jahre reelle Garantie.'» Täglich viele Dankschreiben. Besteller muss seinen Beruf angeben. An Personen unter 16 Jahren liefern wir nicht. Hauptge« i ine bar ohne 30 C 00 i 6000 Lose k 2 M., II Lose ‘ <» M., Porto und Liste 30 Pf. durch alleVerkaufssIclIc und den Generalvertrieb für Hessen L. F. Ohnacker, Darmstadt. Wer leibt einer Kriegers witrve 100 Mark gegen gute Sicherheit? Schriftliche Angebote unter Nr. 05709 an den Gichener Anzeiger. Ein seiner, rebbnhnsarbiger Itattsvsr-LLl'.n gegen 1 i.Hnhn z. veri. S teinstr. 14,1. St. oi: '' Lebrer gesuc' i zur gründe lidi. 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R^ich Illustrierte Prospektegratia. Wtederverkin fer Kom m is> u*n»Iag Rotiert Ball Hacöf. Berlin W 66, Wüholmstruse 46/47 Anlranf von Man*©« aller Art. ,°« s ‘ e ™ mi «*g verstarb plötzlich und unerwartet infolge eines Unfalles und"Onkel unser treus0I '£ ender Vater, Bruder, Schwiegersohn, Schwager Herr Ludwig MagnusV. nach vollendetem 47. Lebensjahre. In tiefem Schmerz die trauernden Hinterbliebenen: Cliristina Magnus geb. Weigand Heinrich Magnus, z. Z. im Felde Ludwig Magnus, z. Z. im Felde Wilhelm Magnus. Großen-Linden, den 13. September 1017. Die Beerdigung findet Sonntag, den 16. September, nachm. 3'/, Uhr vom Trauerhause aus statt. ü Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unseres herzensguten Vaters, Schwiegervaters und Grossvaters Herrn August Reinhardt sagen innigsten Dank Forstmeister Hess und Frau Emilie geb. Reinhardt Dr. med. Schaad und Frau Lina geb. Reinhardt Oberförster Thum und Frau Louise geb. Reinhardt und 3 Enkelkinder. Kelsterbach, Lieh, Storndorf, den 14. September 1917. 6813 \Vie hast du dich wohl dochÄeselint, nach deinem vaterloseulioim, Dein smnljres mul fleißiges Uosl rebeu sollte ja unsere Stütze sein, rsuu sHiluimnre sanft, du treues Herz, Du hast nun Frieden und wir den Schmerz. Verwandten und Bekannten hiermit die traurige Mitteilung, dass unser innigstgeliebter 19jähr. Solm und Bruder Kesse! Musketier Albert Will im Infanterie-Regiment 168 am 20. August den Heldentod gestorben ist. Iu tiefer Trauer: Familie Kar! Will Witwe Farrüie Ludwig Weller I. Heichelheim, den 15. September 1917. beslbkiiiSHrttS rtfllirifüt. garantiert vorzüglich zun, Honigtocheu, ' Schlachten, Wäsche-nnd Hntterlochen, empfiehlt, in großer Auswahl Lok, Wiesec?, Tel. 1079. Empfehle ferner: Lesen, Herde, EinkochOppa- rate, Mähmaschinen, Futterdämpfer,^«niche pumpen, sowie alle lanv- wirtschastlicheu ttle- HrauchSgegeustäude. Hcst.nn mittag verscli—d sanft nach schwerem Leidon unser heissgekebtes Söhnchen, unser lieber Bruder Ne.Te und Enkel Weine Willi im Altor von 4 Jahren. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie W. Feuerbach nebst allen Verwandten Giessen (Marburg.Str.28), Dauborn,Edelsberg, 14.Sept.1917 . Beerdigung findet Sonntag, nachmittags 3 1 /, Uhr in Dauborn statt. - - sehr preiswert: Alsterwnilor pr. FL 3,75 4,00 •ppenbeüsier 1911er Nlcislniner lllttr IriodcrUr Sehüerloy 1912er Rnacher Rnsoabsrg 1911er Ca.oler 4,25 4.50 4.50 05725 Ferner empfehle von erstklassigen 1015er Gewächsen : W5S Alsterweiler pr. Fl. 4,50 Rnnenthslsr Berg Brmmieberger Fsltenlern leltleger Ktrebea- pftd Bbrener Holberg 8.00 6,75 7.50 .. .. 8,00 Gostern mittag 2>/, Ulir entschlief sanft naoli kurzer schwerer Krankheit plötzlich und unerwartet unsere innierst- geliebte, herzensgute Tochter, unsere liebe Schwester Schwägerin und Tante Heinrich Briese!) Mollorswec 70. MeschuitteneS Buchen- u. Tannen Helene im nahozu vollendeten 25. Lebensjahre. Mit der Bitte um stillo Teilnahme in tiefem Sohmerz I 4 nmilie W. tJpiJcr. Lokomotivführer i. P Familie H. Voller Familie Fditinnd Richter Familie W. Heller, Giessen rWilhelmstr. 47 III), Coblenz, den 15. Septbr. 1917. IMo Beerdhnin« findet am Dlensta*. den 18, September, nachmit " * ' on Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. 0575.' Scheitel; empfiehlt 6447 J. Happel Holz- u. Koblenbandlung, MüHIstrabe 1b. Heute entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden unsere liebe Mntter, Schwiegermutter, Grossmutter und Tante Frag Maris Kath. Weller geb. Hall im Alter von 72 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Bürgermeister Schomber u Familie Ludwig Schäfer und Familie Wilhelm Weller und Familie. Wieseck, am 15. September 1917. 6884 , Die Beerdigung findet Sonntag, den 16. September, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehaus, Lichtenauorweg 1, aus statt. Danksagung. Für die wohltuende Teilnahme bei dem Ableben unserer Loben und unvergesslichen Entschlafenen Frau Margarethe SiMter geb. Klinke! sowio allen Kranzspendern sagen innigsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen (Kirchstr. 16), den 12. September 1917. 6837 Nachruf. Den Heldentod fürs Vaterland starb am 13. Lluaust l- Luguit Friedrich Weller np jener Ir! Grenadier in einem Fnf.-Regt. Wir verlieren in ihm einen treuen freund >md tmhtraen Turner und werden fein Andenken stets in tAren tzaiten. 6865 werden ciimiüLi DeiflcfiHlt. sowie neue Kettenwaa e r jeder Ari zu verknusen. " Ztar i L ch m id t, Vtc neu :v e g 4L. Turnverein Hochelheim. Berrvandten, freunden und Bekannten die traurige Mineilung, dnh mein lieber Mann,unser guter Baier, Schwiegervater, Gros;vater,Bruder, Schrvager und Onkel Herr ^idols Heinznian» Ubrinacver Für ltjäbrigcS Mädchen ivtrd Unterkunft für Kriegs- dancr in guter bürgert. An- milie gesucht. Schr. 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Lda. wird, nachdem der im Vergleichstermine vom 5. Juli 1917 angenommene Zwangsvergleich durch rechtskräftigen Beschluß vom 5. Juli 1917 bestätigt ist, hierdurch aufgehoben. Gießen, den 10. September 1917. Grobherzogliches Amts^icht. 6856 B Die 8 trohm 6 hle MHrftr JFVinwtcr Krftntcr- Tabak 5 Pakete ü 100 g r M. 4.-, fr. Nnchn. Gk. .1 ml naiv. KrnHkfnpt Ml. t. IKK empfiehlt Adolf Plack. Neuen Baue 17. Tel. 5ti* mit zirka 10 Morgen Acker und Wiescnland ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei Hk. Utangel, Wetzlar, Pariser Straße 22 Telephon Nr. 184. $$6. ff auf e jedes Ominkm Buchen-. Eichen-, Kiefern-, Scheit- und Knüppelholz. Angebote mit Preis- angabe per Zentner erbittet frei Waggon 6715 EsL Jul. i, Blülherstratze 10 . Der Ansslug des d-rauen- Vereins n. d.kvnslrm. Jugend der '.Vtarknsgemeittde. sow- d. Wartbnrg Vereins ,»ir^ um 8 Tage verschoben. 057:". - Die Fren, die irrtümlicher weise einen .m kl. 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