Nr. 205 g^. -2 — Erster Blatt rz 9- \bl. Jahrgang Samstag. \. September;9iZ Ter Gicheaer «njetiei 'vfätbd td«Ö<ö, außer Sonntags. — Beilagen: #i«frn»er£«wllkitblätttr; KnisbUtt ftc den Kreis Sitzen. BezLMrLir: nionatl. 1 Mt., oicrtcl- jäbrlich 8 Mk.: bm dj Avhole- sl Zweigstellen nonLtt. U M.I durch drePol't Mt. 3.— viertel- lährl. ausschl. Bestellg. F«msprech - Anschlüsse: iür die Schritt! eitung 112 Verlag.Geschästsstelleöl AnschristfürDrahviach- rtchren: Anzeiger Srehen. Anna i die me van Anjc^e.t esnurniner vis pestscheÄ»vt»: Zrankfvrl a. M. \\m berhessen Saukverlehr ®ewerbcbmmpftüchtigkeit wieder einen untrüglichen Wertmesser. Dol! frisch fortlebenden Angriffsgeistes holten abends bei Britof, als der Italiener von seinen Anstürmen etwas abließ. Misere Abteilungen 3 italienische Offiziere, 119 Mann und 2 Maschinengewehre aus den feindlichen Gräbm. So war auch der 14.Schlachttag fiir unsere Truppen ein Tag des Erfolges. In Kärnten keine besoirderen Ereignisft. Au der Südtiroler Grenze, nordwestlich Bezzecca, entrissen wir devi Feinde einen StützMnkt. Was von deii Italienern nicht um- kam, wurde gefangen abgeführt. Der Chef des Generalstabes. oföt - nach dem freiesten fer Well gewahrten Parlaments erhalten hat. Nin noch >euckicher wrrd du Antwort sein, viel deutlicher Die „Bett. Bollsztg." schreibt: .Herr Wilson möchte je dies- ’ZSLZFS* 'S. sein. Sagt er zur Papstnote ja. dann Hr «n Abschuonehmen von hochfliefeiden Plänen '^s Jchs. lagt er nein, dann ertthüllt er offen seine Ljatigkert als Knogsverlängerer und reizt die Friedensfreunde in Urnon du zum grölch-n Teil seine Wähler sind. In diesem ° bequemen Llusweg. tüchtig auf die Be- :-rr,en Geftthtstätiflkeit. An verschiedenen Frontabschnitten bt <£ Ätschen ihre Stellungen rmd schoben die e.genen rcwen vor. Auch in den zahlreiche Patrouillenkänipsen schnitten Üblich Tixmuidcn wurden bei einem Patrouillenvorftoß Gefangene eingebracht E [ '& Oostaverne brackste am 30. alxmds eine deutsche Patrouille -ehn^Mann au- der englnchen Stellung zurück. Auch in der Gegend ^n ^zenberg landen während der Nacht zum 31. niehrere für die ^eutstfen erfolgreiche Patrouillenkämpfe statt bi n Engländer um 3,5.0 Uhr nachmittags .ach dreivlertclstundlger starker Feuer Vorbereitung die deutschen -chEll^n der Kolonie St. Auguste in Bataillonsbreite Kampfe dauerten die ganze Nacht über fort. Omutm war die Feuertätigkeit gering Nur die ( ^ nb der Kathedrale, imirbc von den & Engländern ,md ^anzofen um 0 Uhr abends unter stärkstes genommen. Bei ^agesanbruch wurden durch planmäßigen ^ ^ ^ Engländern auf Höhe 140 '^m w‘L« ? räbrT1 wieder erobert. ■'nr$r!l b ! c Kampftätigkeit lebhafter . ??TÜ/äS btC Rmstn mehrfache Patrouillen- cvntotze, die fämtllch abgeschlagen wurden. Auf dem Naroei-See :2j;S r die erfolglose Fmerüferfälle mit Ra'chmengewc^ren versucht«!, gegen die deutscfen Uferstelluna«^ vor In der Gegendvvn Berezanka unternahmen t>ic Xra S S* V.'^ca- und Trotus- ^ t^t&txqtnt nur zeitwepc auf. an «««« ctwrssäis: ÄBir "ä «sä Die Schlacht bet Ta«»e«berg. Berlin, 31. Aug. (Wm. Amtlich.) Se. Maj. der begaben sich gestern abend zu GQiercllfeldnrarschall v. Hrrwenburg urrd hörten dort einen Bortrag des Generals ^.udendorff über die Schlacht von Darmenberg. Ruhe am Jsonzo. Wien, 1. Seht. AuS dem Kriegspresfeguartier wurde gestern aberrd nritgeterlt: Am JsvNM folgte auf zwei Wochen ununterbrochener Kümpfe heute ein Dag geringer Gefechts tatigkeit. Bern, 31. Aug. Die ,,Stcmrpa" lüßt sich aus dem Hauptquartier melden, daß die Oesterveicher seit zwei Dagen auf der^Hochebene Bainsizza, im Abschnitt Dolmein, auf den Hohen San Gabriele und San -Mareo und östlich Görz hart näckigen Widerstand leisten, da sie Verstärkungen an Mann schäften uiid besonders an Artillerie und Ibcaschirieiiaeweh ren erhalten haben. Triest nicht geräumt. Wien, 31. 2lug. (WTB) Die Blätter melden: Jedes- mal, wenn die Italiener einen neuen Versuch zürn Durchbruch der österreichisch-ungarischen Jsoirzo-Front unternehmen,^ verbreiten sie sofort das Märchen von der RäumuTrg Arrests. Es soll dadurch der Eindruck erweckt werden, als ob dfe vsterrefchrsch-ungarischen Behörden die Stadt fiir ver- loren geben irnd daher aus ihr retteir, was noch zu retten ist. ^>o tvor es bei den zehn vorhergehenden, so ist es auch irer der elften Jsonzo-Schlacht. Diesesmal wird das Mär- noch aufgeputzt durch die Beifügung, daß Triest von uns lewer.geplündert würde. Do meldet '„Popolv d'Jtalia", daß alle Museen, Bibliotheken und Kirchen, sowie Privathäuser lhrer Kunstfchiitze beraubt würden. Die mair in Sorrderzügen nach Wien schaffe. Es sei daher zuni elften Male festgestellt, oaß air diesem Lügennlärchen kein wahres Wort ist. Triest wrrd jetzt ebensowenig geräumt wie vorher, denn auch in dieser Schlacht vermuten uns die Italiener von der Not lvcndigkeit einer solchen Maßregel nicht zu überzeugen. Der bulgarische Bericht. Sofia, 30. 2Iüg. (WTB.) Amtlicher Heeresbericht. Mazedonische Front: Iw Eernabogen auf der Höfe 1050 lebhaftes Mrnenfener von Seiten des Feindes. In der lÄegend der ,-coglena und aus dem Dobropolje lebhafteres Gesck'ützfener als m den letzteu Tagen. Auf depi westlichen Wardar-User südlich Kuma und nordliich Altschak RGhle ledfeftcs Geschützfeuer. Unsere Sturm- -rnppen drangen aus der .Richtung' Golema Jarebitfchna in di^ eindlrchen Gräben ein und machteri fii;nfi$d>n Gefangene von dem rvanzo,ileben Infantrrierechment 84. Bei Altschak Mahle versnchtep zwn fvanzosiichE Komptagniven zweimal vorzudringen, sie lmirdw znrnckgetrieben. Eine bulgarische kA^teilnng draiig in die feindliches Graben ioestlich von Mtschak Rtahle niid brachte 12 Gefcnigene von dem fraiizosischen Jnfanterieregiinent 48 zurück. Zwischen Wardar Und Aoiran-^ee dauerte das lebhafte Feuer der femdlichieu Ar- llllene, das vor zivei Tlagen begann, erbittert fort und erreichtel indlichl von Tojran gelegentlich ehie ziemliche Heftigkeit. Oe st lick 'Ui A ojran-^ees bis zur Struma-Miindung Tätigkeit von Streif- abteilungen. ^ Rumänische Front : Feindliches Geschütz- imd Minenfeuer auf Aulcea. 2luf der übrigen Anont Gewehrfeuer und vereinzelll Kmumenschüfse. Der türkische Bericht. Kvnstantinopel, 30. 2l!ug. (W. B.) Amtlicher Tages- bencfe. Kauka susfront: Ziemlich lebhafte gegenseitige Pati-o-mllentätigkeU. Ein Versuch des Gegners in Wona, Soldaten vml emem Aapedoboot zu landen, tourde durch unsere Posten vereitelt Die wehrlose Stadt ivurde darauf bombardiert. Das Kranrenhaus und einige artfere Gebäude mürben beschädigt. Im Kvankenhaus wurde eine Fwu perwimdet. Sinai front: Am 27. August gingen Uvei englische Kvm- pagmen gegen unsere Stellungen ösMch von Gnzaf vor. Sie Muwen durch Feuer abgewiesen und bis zn den feindlichen Hinder- ms,«i verfolgt. In der Nacht zum 28. Mgust fand jm Vvrge- llmde ein Gefecht zwischen einer imserer Patrouillen und einem englischen Ltonlrupv statt. Der Feind nnirde zurückgeworfen. In der Mm M l2lüg^st! Getvohrfeuer. Unter dem Schutze emes französischen Schiffes versuchteii acht Banditen bei Dnrtiis M landen. Lie wurden durch Feuer daran verhindert. Eine Ansprache Djemal Paschas. - Suxhafen 31. Aug. >WTB.) Djemal Pascha besuchte am 3ID August das Flaggschiff der deutschen Hochseestreitkräfte und be- nmttgtc es eingehend. Auf eine 2lnsprache des Flottenchefs erwiderte der türkische Marineminister: ,^ch bin hochbeglückt, heute an Bord des glorreichen Schiffes Seiner Majestät mich unter den tapferen Offizieren der deutschen Mnrffie zu beffnden. Ich danke Seiner Exzellenz dem Herrn Flottenchef sehr herzlich fiir die freundliche Begrüßungsrede, die er an mich gerichtet bat. Diese Flotte hat unter ihrer glorreichen Führung vor ellva Jahresfrist der cngliichen Seemacht, die seit langem für jeden als unüberwind- lich galt, eine schivere Niederlage beigebracht. Der Name des Fül>- rers, Adnnral Scheer, welcher dem hochmütigen England eine so schwere Wünfe schlug, welcher der Welt die ungeheure Leistungs- sähigteit und Aüchtigkcit des deutschen Seemanires gezeigt hat, wird zu den unvergänglichen ^gehören. Ich leevc rnein Glas auf das Wohl unierer llichtigen Seeleiite in der festen lleberzeugung, daß ihr gemeiniames, treu gefegtes Bündnis ewig dauern wird. Ich trinke auf das Wohl Eurer Exzellenz und auf das Wohl unserer erlauchten, treuverbüiideten Monarchen. , Nach dem Frühstück besichtigte der türkische Marinerninister unter Führung des Befehlshabers die Tauchboote und ein Arrzlich nach erfolgreicher Fahrt heimgekehrtes Tauchboot. Darauf verweilte er einige Zeit im Kreise der TauchbootskvmMandanten. Es folgte die Besichtigung der Torpedvwerff mit den größten, znmcist nn .üriege neu entstandenen Einlagen. Danach schiffte sich Seirie Exzellenz mit Gefolge auf einem Linienschiff ein. Der Flottenchef, Adnnral Lcheer, gab deni ti'irkischen Gast das Ehrengeleit bis au Bord Nach äußerst herzlicher Verabschiedung ging das inächtige Großkampsichiff in See. Ter beabsichtigte Besuch vou Helgolaiw mußte wegen des herrschenden Sturmes aufgegeben werden Die Fahrt durch die sturmbewegte Nordsee gab dem llirkischeir Marine- mmister Gelegenheit, von dem harten und aufreibenden Dienst unserer Bewachungsfahrzeuge sich ein gutes Bild zu machen Nach stürmischer Fahrt lief das Panzerschiff abends in Cux-hafen ein, wo Tiemal Pasckfa sich an Land begab, um rmch herzlicher Ver- abichiedung im Sonderzug nach Hamburg zu fahren. Llm Ende des eindi-ncksvollen, fei den Hochfeestreitkrästen verlebteri Tages gab Djemal Pascha m einem herzlich gehaltenen Telegramm'an den ^Flottenchef den Gefühlen des Tankes und der Befounderuna Llusdimck. ^ neu retzein und somit auf allen kirchlichen Gebieten durchs greifende Aenderungen herbeiführen. Die Sitzungen dauern^ möglicherweise vier Monate. Frauen zu Staatsämtern zugelafteu. Petersburg 30. Astg. (MTB. Nichtamtlich^ Meldung der Petersburger Delegrapifenagentur. Eine Verordnung der vor> lauffgen Regierung fechimmt, daß Frauen imrer denselben Be-- drngungen wie Aiwnner ^u allen Staatsänttern zugelaffen werden. * * * Aus dem polnischen StaatSrat. »- Warschau. 30. ^Aug. (WTB.) Die Regierungskommissärs- ^eider Okkupatwnsmachte gaben im Provisorischen Staatsrat folgende Erklärung ab: Die verbündeten Regierungen sprechen hiermit wegen der Mandatsmederlegung der Mitglieder des provisorischen Slaals- vats> ihr Bedauern aus, lvelches um so lebhafter ist, als die Ber- I^indlungen der Regierungen beider OkkupatioTismächte zur Einübung einer polnischen Regierung vor dem Abschluß stefen. Wie kj* polnische Legion aus Gründen militäri-^ scher .Icotwendigkeit an die -^aidost-Fvont entsendet. Während der Dauer der ^rontverwendung ^wird die Legion unter österreichisch-- ungarüchem Oberkommando stehen. Die' iierbündeten Regierung gen zweifeln keinen Augenblick, daß die Legion, ihrer Ueberliefe^ rring eingedenk, ihre ritterliche Wicht mich diesmal rühmlichst er^ füllen nnrd. Der Zcntpnntt, in dem die Legion ihrem eigentlüfeir Zwecke, den Kader Kr ein polnisches zu bilden, zurückgege'fen wird, laßt ffchi d-ertziertjmdjit genau festimtmen, die Errichllmg einer polni- lck>en Armee wird jedoch durch die Ahberusung der Legionen nickst unterbrochen. ,jm Königreich Polen wird das notlvendige Äus- bildungs- und Werfepersonal verbleiben. Daraus ergibt sich, daß weder der Weiterbau der polnischen Armee, noch der Weiterbau der polnischen Einrichtungen des Königreich Polen aufgegebM. Und Im ^Gegenteil hoffen die Okkupationsmächte, daß baldigst^ politvche ^nititutwnen ms Leben gerufen werden, durch deren Besitz Polen m die Reife der felbständigen Staaten Europas ttitt. Amerikas Kriegseiser. London, 31. Aug. (WTB.) In einer tn Charfestvn (Brrginra) gehaltenen Rede erklärte der Staatssekretär des Marineamts der Bereinigten Staaten Daniels, das sicherste Mittel, zu einem baldigen wirklichen Frieden zu kommen, sei die militärische Vorbereitung zu Lairde uud zu Wasser. Amerika werde in seiner Tätigkeit nicht Nachlassen, bis der Friedensvertrag unterzeichnet sei. Die amertkcuttschen Bürger brauchten nicht zu fürchten, da<ß siffch die Regierung durch einen Sonderfrieden irreführen lassen werde, der kein Friede sei. Die Amerikaster kämpften nicht nur für die demokratischen Nationen der Welt, sondern auch für die Bevölkernng des Deutschen Reiches. Washington, 30. Aug. (WTB.) Meldung des Reu-- tcrichen Bureaus. Das Schisfsamt ersuchte den Kongreß um Bewilligung weiterer 915 Millionen Dollars, um Material und Betriebsanlageii für den Schiffsbau zu beschaffen. Eine Konferenz von Enteuteabgeordneten. Paris, 31. Aug (Privattel.) Die Konferenz fran. 'üsrscher, italienischer und schlveizerischer Mgeordneter, die ani Mittwoch ihre Sitzungen begonnen hat, hat am Don-, nerstag ein lleberernkommen über die. Einfuhr von Hölzern^ aus der Schtveiz nach Frankreich und Italien angenommen und unterzerchnet. Die Hölzer werden zloischen den beiden verbündeten Ländern geteilt durch Beauftragte, die gemeinsam nach dem Uebereinkommen handeln tverden, beffen Be- timmungen zwischen den beiden Verbündeten festgeleat werden sollen. Unsere Absperruugspolittk ist also auf Vereinbarungen gerichtet, die die Versorgung Frankreichs und jev Alliierten nach Möglichkeit der neutralen Ausfuhr ichern werden, die bisher an die Mittelmächte ging. Die Konferenz in Stockholm Stockholm, 1. Sept. (Bi.D.) Obwohl als Tag der Ernberuswrg der Stockholurer .Konferenz der 9. September bisher offiziell festgehalten wird, gilt in sozialistischen Abreisen nach Bekanntgabe der Ergebnisse der Londoner Konferenz vom 29. August als sicher, daß die Kouferenz auf unbestiimnte Zeit verschobeu wird. Die Lage in Rutzlanö. Die Auflösung der Duma. Kopenhagen, 31. Mutz. (WDB. Nichtamtlich) „Politiken" meldet auf Wrund einer- Mftteillrng von , lltro Rossij"- Die Regierung beschloss die Auslösung ,de.r Dinna. Die volitischeu Kreise waren auf distsen (Sch,ritt KerenSkis feocits vorbereitet. Ein allrussisches Kirchenkonzil. Moskau 30. Aug. (WTB. Nickftanttlich.) Das in Moskau tagende allrussische Kirchenkonzil ist das erste seit 300 Jahren. Neben vielen Geistlick>en und Laien nehmen 110 Bischöfe teil. Es soll alte kirchenrechtlichen und dogmatischen Fragen behandeln, die Bestrmniungen über die Bestellung der geistlichen Beziehungen zwischen Kirche und Staat Seekrieg. Neue N-Boot-Erfolge. B er li n , 31. Aug? (Amtlich.) Eines unserer U-Boote, Kommandant Kapitänleutnant Rose, hat neuerdings an der englischen Westküste sieben Dampfer mtt 48 000 Br.-R.-T versenkt, und zwar die bewaffneten englischen Dampfer Athens (11 234 Tonnen), Ladung Getreide und wahrscheinlick> Vieh, Bonniface (3799 Tonnen), Kommore (3919 Tonnen), Durango (3800 sonnen), Transporter Verdi (7120 Tonnen), sowie zwei sehr große Viermastdampser, die aus einem tarken Gelettszug herausgeschossen wurden. Der Chef des Admiralstabes der Marine. (Nichtamtlich.) Kapitänleutnant Rose ist derselbe Seeoffizier, der im Oktober 1916 mit seinem U-Boot nach Um-, segelung Schottlands und nad) 17tägiger Fahrt im ameri-- kanischeil Kriegshafen Newport erschien. Diese Leistung er-i ^gle rn den Vereinigten Staaten sowie in der gesamten feindlichen Presse allergrößtes Aufsehen, da maii bis dahin die Durchquerung des Atlantischen Ozeans durch ein U-Bvol ohne Begleitung für unmöglich gehalten hatte. Der Kapitän- eutnant Rose hat bekanntlich nidO-t nur die Leistung volfe bracht, sonderii ohne irgendwelche Auffüllung von Borrä- ten, Material usw. dieselbe Strecke zum zweiten Male zu- rü.ckgelegt und dabei mit großem Erfolg auch iroch kriegerische. Handlungen dnrchgefuhrt. Die Vereinigte-Staateii-Marine hat lene Doppelleistung für so unwahrscheinlich gehalten, daß bei der Beratung des Marmeetats im amerikanischen Kongreß im ^-ebruar 1917 von Fachleuten die Erkläruna ab- gegeben wurde daß U 53 offenbar ein mientdeckt gebliebenes lr i b Ergnnzungsschiff mit sich gehabt habe. Diesen Unglauben der i'lmcrikaner an die tatsächliche Leistung von U oö begreift man um ,o mehr, als bei denselben Marinc- ^rvandlungcn von den amerikanischen Marinebchörden fest- dag die Höchstleistung der amerikani- jchen U-Boote damals nur 10 Tage betrug. * (Wm Mchtanitttch.) Der „Temps" meldet aus Rio de Janeiro: Heute läuft der erste Dampfer der neuemgerichteteii Schiffahrtslinie nach Wladiwostok von oort aus. Aur dem Reiche. Pour le msrite. ill IV (WTB.) Nach dem „Reichsanz.^ ffl dem ^berleuttiant ziir !^ee ^-altzwedel der Orden Pour ^^^'S^^M^^sPräsidenten Dr. Steimnersder irr üoln der erbliche Adel verliehen worden. * her ^weinm V'ücku's Dü Die sozialdemokrattsckie Fmktiow in dec^e R.> V>V .^ brawle eine Ziuerpellation rät,, ' "N""'ig geiragi wird, ob )ic. oem vrenßisck>en BersPäL Äfc f qQmnm und gleiche Wahlrecht in Sachen ci™ Sw* Sta-t nnö La«d. Gießen. 1. September 1917. Lebensmittelmarken. Für die Zeit vom 3. bis 9. September 1917 haben nach- lehende Seöeit* ~ ——- Brotmarken Buttermarken Eiermarken Fleischmarken Ka der 36. Woche, gültig vom 3. 9. - 9. 9. 1917 „ 36. . . 3. 9. - 9. 9. „ Nr. 15 . 36. . . 3. 9. - 9. 9. t . 36. ff „ » 3. 9. - 6. 9. ..artoffelmarken Leisenmarken für den Monat September Wurst marken, der 36 und 37. Woche, gültig vom 3. bis 9. September 1917 Ein Umtausch verfallener Marken findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewährt. Nenanmeldungen und Anmeldung von Neugeborenen haben nunmehr unter Vorlage der nötigen Ausweise auf dem LcbenSmittelamt zu erfolgen. Umzüge innerhalb der Stadt und Wegzüge von Gießen ind in den zuständigen Bezirken anzumeldcn. GcschäftSstnudcu dev Stadt. Lebensmittelamles von 8—12 Uhr vorm., 2—4 Uhr nachm. Markenausgabe für Urlauber: \** W interka-rtioffelversorgung. Die dies- , ahrige WitttevckcuttvffÄewrte ist derart, daß niemand Angst ui haben braucht, er bekomme diesen Herbst keine Kartoffeln. Es ist in Aussicht genommen, ttrie im vorigen Jahre Bezugsscheine aus-nstelten. Eine Ueberstürznng ist daher nicht nöt^. Da jedock) in jedem Bezugssckfein der genaue •Camc des Karioffelerzeugers anaegeben werden muß, von vem der Verbraucher beziehen will, irnd da weiter die Ueber- tragurM des Bezugscheins an Händler verbaten werden wird, empfiehlt es sich,' daß der Verbraucher sich schon jetzt mit seinem Landwirt ins Benehmen setzt und sich vergewissert, ob dieser bereit und in der Lage ist, das zulässige Quantum an Kartoffeln xu liefern, das sich aus 7 Psinid Wochen.kopf- urenge und ein Pfund Schwund wöchentlich bis 3. August 1918 stellen wird. Das Weitere wird sich aus den demnächst erscheinende« öffentlichen Bekanntniachungen ergeben. ** Amtliche PersonalNachrichten. Der Großherz-og Ixrt am 29. August d. Js. dem Pfarrer Theodor Komps M Groß- die evangelische Pfarrstelle zu Zwingenberg und dem Psnrr- afsistenüm 'Georg Sann zu Darmstadt die zweite evangelische Psarrstellr zu Alzev übertragen. ** Aus-eichnung. Gefreiter Brückmann von Gießen erhielt das Eiserne Kreuz 2. ** 25jähriges Ge schäftsjubiläum. Die Firma H. Schaffftaedt, G .m. b. H., konnte heute das 25jährige Ge schästsjubiläum ihres Mitinhabers und kaufmännischen Lei terS, Herrn Direktors Otto Bergen, festlich begehen. Der Jubilar kann mit Befriedigung und Genugtuung auf den Erfolg seiner Tätigkeit zurückblicken, die die Firma zu einem Unternehmen entwickelt hat, dessen Ruf über die Grenzen des deutschen Vaterlandes hinaus guten Klang hat. Die Beamten- und Arbeiterschaft der F ir ma H. Schaffftaedt, G. m. b. H., verehrt in Herrn Direktor Bergen einen gerechten und wohlwollenden Vorgesetzten. Eine kleine, eindrucksvolle Feier, neben den Ehrungen und Geschenken, die ihm seitens des Gründers der Firma, Herrn Kommerzienrat Schaffftädt, der Direktion, sowie der Beamten- und Arbeiterschaft in reichem Maße zuteil wurden, bewiesen ihm, welche grvtze Verehrung und Liebe alle Angehörigen der Firma dem Jubilar entgegenbringen. Eine besondere Freude machte dem Jubilar die künstlerisch ausgeführte Mappe mit den schriftlichen Glück- und Segenswünschen der annähernd 100 im Felde stehenden Beamten und Arbeiter. Die sanges- 'undigen Arbeiter und Beamten hatten es sich nicht nehmen lassen, die Feier durch den Vortrag einiger passenden Chöre zu verschönern. ** Dienstjnbiläüm. Heute sind es 25Jahre, daß Frl. Jeltchen Späth aus Sinn bei Herrn Rentner Schulhof, Marltstraße 4, in Diensten ist. Die Jubilarin wurde von der Familie und Freunden fetyr geehrt und reichlich beschenkt. ** Die Dien st räume des Zivilvorsitzenden der Ersatzkommission befinden sich von Dienstag, den 4. September ab in dem neuen Amtsgerichtsgebäude, Ost-Anlage 43, mittlerer Stock. Fernsprechanschluß durch Vermittlung des KommunalVerbandes, Kreisverterlungs- fterte, unter 9?r. 2038 und 2056. Samstag, den 1., und Montag, den 3. September bleiben die Diensträume wegen des Umzuges für jeden Verkehr der Bevölkerung geschlossen. ** Feinde irrt Innern des Landes. Wie man hört, gelangen in diesen Tagen Flugblätter zur Verteil lung, um innere Zwietracht zu säen. Auch sollen am 2. Sept. mit oder ohne Genehmigung der Behörden größere Frieden skundgebuugen beabsichtigt sein. Diese Umttiebe sind dem Wöhle des Vaterlandes und einem der deutschest Sache förderlichen Friedeir ebenso schädlich, wie ein für Montag, 3. September, in Aussicht genommener Protest gegen den Militarismus rnid für den sofortigen Frieden. Solche Unter nehmungen kommen in diesen so ernsten Zeiten einem Landesverrat gleich, und es ist Ehrensache jedes einzelnen, dem mit allen Mitteln entgegenzutreten ** Aus dem Stadtthe a terburerru. stwchmals sei aus die morgigen letzten Aufführungen der Sommerspielzeit — nachmittags die Gescmgsvosse „Die Königin der Luft"' und abettds „Das Dreimäderlhaus" — hingewiesen. Sie bedeuten zugleich das letzte Auftreten der beliebten Soubrette Fräulein Trudel Ulrich, die im kommenden Winter an cm größeres Operettentheater geht. Die Musik wird in beiden Vorstellungen von der vollständigen Kapelle des Ersatz-Bataillons, unter Leitung des Kapellmeisters Boscheck, ausgesührt. ** Sport. Am Sonntag finden wieder ans dem Sportplatz an der Hardt zwei Fußballwettspiele statt. Von 3 — V 2 5 Uhr spielt die erste Mannschaft des Vereins für Rasenspiele von 1900 gegen die erste Mannschaft des Fnßballvereins von 1917, Marburg. An das Spiel der beiden ersten Mannschaften schließt sich ein Spiel der zweiten Mannschaften derselben Vereine an. ** Im Schwarz-Weiß-Thea t e r Selters'.oeg 81, wir fett ab Samstag, 1. Sept., bis einschl. Montag, 3. Sept., die beliebte Filmtragödin Maria Orska und ihr genialer Partner Alfred Abel, in ihrem neuesten Deteltivschan'piel aus der Gesellschaft, „Das Geständnis der grünen Maske", in 4 Akten von Max Mak. Die Dekorationen der Jnnemäume sind nach Entwürfen von Richter, Berlin. Darstellung und Regie sind erst- 'klassig. Außerdem das dreiaktige Gesellschaftsdrama „Lebenswegen", und gute lehrreiche sowie heitere Einlagen. ** Lichtspielhaus, Bahnhvfstr. 34. Programm vom 1 bis 3. Sept.: „Tie Fremde", eine seltsame Geschiäste in 5 Akten von Paul Otto, betitelt sich das große Schauspiel, worin die so sehr beliebte Hela Moja die Haupttolle spielt. Die Künsllerin bringt m dem fremdartigen Spiel ihre große Kunst zur vollsten (Geltung Das köstliche Lnftspiel in 2 Akten: „Abgekvppelt", , mit der ur komischen und beliebten Helene Boß wird die Besucher lnytens unterhalten. Erstklassige Künstlerkonzerte. Anfang 4 Uhr, Ende 10 Uhr. ** Die behörliche Annahmestelle für getragene eide r, Wäsd>e rmd Ähuhe befindet sich von heute ab im Keller des Lebensmittelamtes, Ost-Anlage 13. Die Annahmezeit ijt ms auf weiteres auf jeden Montag und Mittwoch von 10 12 Uhr vorm, und von 2—4 Uhr nachm, festgesetzt Es wird dringend er^ ucht. alle entbehrliä-en Uniformen, Kleider. Wäfanitücke und Schuhe bei der Annahmestelle abzuliefern. Der durch .^achver" 'tändige geschätzte Wert der abgelieferten Gegenstände nnrd durch die Stadtkasse vergütet. VernrischteO. Große Waldbrände in Sibirien. Zürich, 1. Sept. (L. A.) Der sibirische Korrespondent drahtet: Ungeheure Wäldbrände wüten gegenwärtig in Ost- und Zentral- sibivien. Ter größte Teil der Fichtenwälder im Gouvernement Irkutsk steht in Flammen. Ungeheure Holzvorräte sind vernichtet. Tie Schiffahrt auf der Lena wurde wegen der durch die Ufervrande erzeugten Hitze eingestellt. Mitterungsbericht. (Oeffentlicher Wetterdienst.) Wechselnd bewölkt, zeitweise leichtere Niederschläge kerne wesentliche Temperatnränderrrng. __ Letzte Nachrichten^ Die hohe Pforte rmd die Friedensnote. Zvonstantinopel, 31. Äug. WTB. Nichtam1l> Wie in hiesigen gut unterrichteten .Kreisen verlautet, zeigt sich dre Pforte gegenüber denk Friedensvorschlagc des Papstes selir cmtgcgenkom mend. Ihre Antwort dürfte zugleich mit der der anderen ver- bündeteH Regierungen iw einigen Tagen bekannt gegeben werden. Mit Kanon rn und Mnschinengeivehien. Wien, 31. Aug. Laut „Reichspvst" veröffentlicht bxe russische Pressekorrespondenz ohne Kommentar folgende Mitteilung. Der Oberbefehlshaber des Moskauer Militärbezirks gab folgenden Tagesbefehl: Die Garnisonen von Nischnr Nowgorod, Lipezk und Jllez sind der Aktion der finsteren Kräfte unterlegen. Behördliche Organisationen wirrden gestört. Man raubt, vergewaltigte und verweigerte den Gehorsam. Als Vertreter der revolutionären Demokratie Rußlands entschloß ich mich, die Freiheit mit den Waffen £it verteidigen, mit Kanonen und Maschinengewehren habe ich die Gegenrevolution erbarmungslos erstickt. Schmach und Schande den Tätern! Wehe denen, die zur Anarchie auf- reizten. Aus Polen. Budapest, 31. Aug. (WTB. Nichtmntl.i Dem „Pestz Lloyd" nnrd aus Wim gemeldet: Tie Entfchließimgen hmgckMch der Verwendung der polnischen Legion sind das Ergebnis der Verhandlungen, die irr den letzten Tagen in Pjerlm iljattgefnndsnf haben, und bei denen die von der Rdonurchie angeregten Modau- ltäten deutscherseits bereitn-illigste Annalstue fanden. Es ist aber aller Grund für das polnische Volr vorhanden, sich zic vernhlgen und mit neuer Zuversicht in die Zukunft zu blicken, dies um io mehr als es versichert sein kann, daß in nrcht mehr allzu ferner Zeit die Staatlichkeit Polens einen bedeutenden Schritt m ihrer Entwicklung nach vorwärts gelangen und ieldit weitgehende Wunsche dös tülniMn Volkes ihre Erfüllung fänden werden. Xic öfterreicfiisch-nngarische Pvlilit in dieser Frage hat zu. dem Erfolge geführl, die ilückchern und obiertiv^ denkenden Elemente i mter den "Polen zweifellos zu befriedigen. >^je muß sie aber auch veranlassen, alle in der letzten Zeit gemnzerten Zweifel an der Loyalität der derrtschen Politik Poleii gegenüber fahren zu laffen. Flirgernbstnrz. Bern, 31. Aug. (WTB. Nichtamtl.) „Pettt Pannen" meldet: Der Leiter des Flugwesens der siebenten Armee, Kommandant Foiigeroi:x,,stt^z ^tötü^l^---n —mubes hmwbwww Ein hartes Los hat uns betroffen, So schwer es zu ertragen kaum; All unser Glück, all unser Hoffen, Es schwand dahin, als wie ein Traum. W eunLieb e könn te W under tun Und Tränen Tote wecken, So würde dich im fernen Land Nicht fremde Erde decken. Ruhe sanft, du treues Herz, Du hast den Frieden, wir den Schmerz. Plötztich und unerwartet erhielten wir am 28. August 1917 die traurige Nachricht, daß unser lieber, hoffnungsvoller Sohn und unvergeßlicher Bruder Musketier Heinrich Pfeiffer Infanterie-Reffiment 116, 7. Kompagnie nach fast einjähriger, treuer Pflichterfüllung im blühenden Alter von 20 Jahren am 26. August 1917 infolge einer schweren Verwundung sein junges Leben lassen mußte. In tiefem Schmerz: Familie IiUdwig Pleifler II., Schuhmacher nebat allen Angrehürlfceii. Großen-Buseck, den 1 September 1917. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. 6497 rsws 1 ■ Nach kurzem Kranksein entschlief sanft mein innigst- geliebter Sohn, unser treuer Bruder Hugo Zimmermann Oberingenieur b. d. Berliner A. E. G. Namens der tieftrauernden Hinterbliebenen: Frau Prof. Dr. Wilhelmine Zimmermann Maria Zimmermann. Giessen (Frankfurter Strasse 12), den 1. September 1917. Beileidsbesuche dankend abgelehnt. 05431 ! Gestern abend entschlief in Dorheim ganz unerwartet unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater Herr Adam Giflttan im Alter von 74 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenem Familie Josef Heribert. Gießen (Wilholmstr. 53), den 31. August 1917. 6485 Die Beerdigung findet in Gießen Sonntag mittag, den 2 September, 3 1 /* Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Von Blumenspenden und Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben, unvergeßlichen Schwester, Schwägerin und Tante Fräulein Mathilde Fischer sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen wir tiefge- fühlsten Dank. _ _ Z)ic trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 1. September 1917. 05433 Gott dem Allmächtigen hat es gefallen unser innigstgeliebteL Kind und Schwester FramZiska im Aller von 6 Jahren, unrij kurzem schweren beiden zu sich in die Ewigkeit zu rufen. In tiefer Trauer: Familie -tlthaus. Leihgestern, den 31. August 1917. Die Beerdigung findet Sonntag, den 2. Sept., nachm. 5 Uhr. vom Sterbehause aus statt. Statt Karten. Oie glückliche Geburt eines gesunden Jungen zeigen in dankbarer Freude an Pfarrer Hermann Kahn u. Frau Mathilde geb. Helm. Ortenberg, am 31. August 1917. Acht m ng l Verkaufe Montag früh am Felfenkeller eine grone Sendung LLeinkraut, Rotkraut, Wirsing, Gelbe Rüben, Rote Rüben und Kürbis zu billige» Preisen. 6481 Fran Irosch. GÄM, ßützkchtttiiÄt in allen Größen wieder vorrätig. 628, Rudolf Röditier, Walltorftratze 35. Kräftige, pikierte Sieger, Deutsch-Evern. Lur- tonS Noble, Königin stuise. sortenreiu, empfiehlt 6422O Fürst!. ChsttiaumsGhuis Lißh. Preisliste über Obstbnume und Beereuobst kostenlos. und Spörgel neue Ernte preiswürdig bei a,8a Angust Wallenfels Marktplatz 17. Telf. 2 62. MeA-Gemüse? L)aS Such für Gartenfi-runde, spart Ärdrit, eryöht drn gwaq. <^eaen dlnsenbuug von 45 Vf. in Martea. — Samcnprelülige kostenlos — .Afcler^ßo / (Sjfurf 223 Rfih-ltlile Juroß! D.R.G.M.-i-Paient. ® r. f. Sst«rr. u. I. ungar. Pakeut. Jeder lei neig.Repa- ratfur! Sie nfilü Steppttiche eine Nähmasch. ®röHte erffnöunß, um Leder. Felle, Leinwand niw. mir der Hand zu nähen. Zum Reparieren von Schuhen. Geschirr., Sätteln, Segeln, Zeiten, Treib- riemen, Fahrrad- Mänteln >!>w. Brei» per Stück mit 8 verschiedenen Nadeln und Faden mit. 3.50 unter Nachn. Porto u. Beipack, sret. Ständig viele ?Inerkennungen. Man beachte: l ^guwett ist unllbertresfltcheS Gtlgtlialsabrtkal! 2. „Lawel" u'i an«. Metall (Mn Eisen), daher solid I »Iuwrtt hat die handlichste und kürzeste Form und können deshalb Schuhe wirklich damit repariert werden! 4 ..Juwel" dal im Hesr «ela,irrte » Metalispule. deshalb kein Ber- lvickeln u. Adreisten deSFaden»! K „Juwel" hot i. Heft einen dtadcl- ' Jm dehäUerl^Iuwel" kann deshalb niemals mit billigen hölzenren oder metallen,n Nachahmungen verglichen werden, die alle kaum einen obiger Vorzüge besitzen! General-Vertrieb I.Höpst, München 7 V Laabwehrstroste ZZ <511785) »H ÄbVANEMLNtt OlOvi. Vorteil s.8preclim»8e!rive>r»- desilrer! l-udexreurie.^bveeeiislU. Fortwühr Umtausch. Prosp pra!is.I Eäürmänn’s nujver von höchster Trieö Kraft 1000 fach bestens bewährt <> o c> Du guter Sohn lciijyt nun nioht mehr, Dein Platv in unseren Kreis ist leer. Du reichst uns nioht mehr deine Hand, Du starbst zu früh fürs Vaterland Wan»t noch so jung und starbst so früh, Vergessen werden wir dich nie! Du sankst dahin wie Rosen sinken, Wenn sie in voller Blüte stehn. U»d heiße, bittre Trflneu fließen, Well du so schwer mußt von uns gehn. Immer freundlich war dein Leben, Ireu und fleißig deine Hand, Hoffnungsvoll war dein Bestreben, Mußt nun rahn in Feindesland, Wh* hast du wohl in letzter Stunde gesehnt dich nach den Lieben dein, Nun ruhe sanft, du Herzensguter, Jus wir einst dich Wiedersehn. Tieferschüttert und ganz unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht daß UD.e. braver, herzensKuter Hohn, un.er lieber Bruder, Vetter und NeHe ' Pionier Heinrich Euler ln einem Plonlcr-Ilataillon 'r^h h m k ,™ n i,f- hnta *^ er , L reuer I'Sl-kt-rwIluu« am 1. Aucthe geb. Dreuth Ludwig Euler, zurzeit im Felde EU*al»otho Euler Otte Euler, zurzeit in Garnison Marie Euler Friedrich Euler und alle Angehörigen, Allendorf an der Lahn, den 31. August 1917. Wiedersehn war seine und unsere Hoffnung! 0491 Plötzlich erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass unser guter Sohn, Bruder, Onkel, Neffe und ßnkel Musketier Wilhelm Kröck am 16. August in einem Feldlazarett an seiner schweren Verwundung im blühenden Alter von 19 Jahren gestorben ist. Todes-Anzeige. Ara 21. August starb auf dem Felde der Ehre, infolge schwerer Verwundung mein lieber Gatte, unser treusorgender Vater, Bruder, Schwager, Onkel und Pate Heinrich Oestreich im Alter von 47 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Christine Oeatreich geb. Lippert Heinrich Oeatreich, z. Z. auf Urlaub Kar! Oeatreich, im /elde Willi Oeatreich. Gießen (Wetzlaror Weg 77), Hellhof, Gelsenkirchen, Crefeld Storndorf, Hohenlimburg, 31. August 1917. 6472 Nach über dreijähriger treuester Pflichterfüllung hat am 24. August an der Spitze seines Zuges mein innigstgeliebter Mann, der treusorgende Vater seines Kindes, unser herzensguter Schwiegersohn, unvergeßlicher treuer Bruder, Schwager und Onkel Heinrich Erb Y’lzefclflwcbcl d. Itcs. von der 4. Komp. Inf.-Rgt. 116 Inhaber dea Eisernen Krenv.ea X. u. II. Klaaac und der Hess, Tapferkeltsmedallle im Kampf fürs Vaterland den Tod gefunden. In tiefem Schmerz: Frau Elisabeth« Erb nnd Kind Eraa Euler Ww. Familie Konrad Erb, Wieseck Unteroffizier Erb, im Felde Familie Wilhelm Enler, Treis 0498 Familie Kaspar Euler, Treis Heuchelheim, den 1. September 1917. In tiefem Schmerz: Familie Heinrich Kröck VIII. 6476 •; • »• '.- '-MWH Heute entschlief sanft in dem Herrn nach kurzem, schwerem Leiden mein mmgstgcliebter Gatte, der treusorgfende Vater seiner Kinder, unser lieber, treuer Bruder und Schwager Jakob Veit Vorschlosscr in der Neben Werkstatt Gießen im 40. Lebensjahre. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Frau Elisabetha Veit und Kinder Familie Heinrich Veit Familie Ph. Volk Familie Katharine Honig Ww. Familie Friedrich und Heinrich Moneweg Familie Louis Bepler. Die Beerdigung findet Sonntag, den 2. September, nachmittags um 5 Uhr, vom Sterbehaus, Frankfurter Straße, aus statt. ««8? Am 24. August 1917 starb den Heldentod, nach dreijähriger treuor Pflichterfüllung, bei einem von ihm mit vorbildlichem Schneid erfolgreich geführten Gegenstoß, der Vizefeldwebei Heinrich Erb an« Treis an der Lumda Ritter des Eisernen Kreuzes I. und II. Klasse und der hessischen Tapferkeitsmedaille. Die Kompagnie und wir bedauern in dem Dahingegangenen einen treuen und aufrichtigen Kameraden, der — ln der Geschichte des Regiments verzeichnet — sich unverwekllche Lorbeeren errungen hat. Sein Andenken wird uns allen unvergeßlich bleiben. \ Das Unteroffizier-Korps der 4. Kompagnie desInf.-Regts.„KaiserWilhelm“(2.Großh.Hess.)Nr. 116 64IS9D Klein-Linden, 31. August 1917. Gestern nachmittag verschied sanft nach langem Leiden unser lieber und treubesorgter Mann, Vater, Bruder, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel Ludwig Becker, Gastwirt im Alter von 58 Jahren. In tiefer Trauer: Familie Becker, nebst allen Angehörigen. Ruttershausen, Salzböden, Lollar, den 1. September 1917. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 4 Uhr statt. M34 Wir erhielten die traurige Nachricht, daß unser lieber Sohn, guter Bruder, Schwager und Onkel Gefreiter Heinrich Weiss DW nach dreijähriger treuer Pflichterfüllung infolge seiner schweren Verwundung am 5. August den Tod gefunden hat. Oie trauernd Hinterbliebenen: Familie Georg Weiss IV. Familie Wilhelm Weiss IV. Familie Heinrich Fett Wwe. Ludwig Weiß, z. Z. im Felde, und Familie. Oroßen-Linden, den 1. September 1917. Nachruf. am 29 e “ju£i d dOT° d WrsVaterla, * dstarboi *von unseren TurnffonoBHen Unteroffizier Theodor Rink in ^ i ',‘ e ,'. n / i0nier ‘ K " KL ' Inhaber des Eisernen Kreuzes: am 30. Juli der Musketier Anton Jung am 31. Juli *"■ Kanonier Karl Jung L Batterie ln einem Feld-Art.-Rest. Turnverein Hochelheim. n i 1 m