Nr. \9Z Erstes Blatt M. ZatzrgMg Ter ^ietzsner Auzejger erscheint tätlich, außer Somckags. - Beilagen: Stehen« K«r»rrtendlät1eri Nretrvkrü für Un Kreis Stehen Brjogspreis: mottait. 1 Mk., viertel- jährlich 3 Mk.: durch Abhols- u. Zweigstellen monaÜ. 90 Pf.; durch die Post Mk. 3.-viertel« jahrl. auSfchl. Bestellq. ffernfprech - Anschlüsse: 'r.r dieSchristleitung112 Verlag,Geschäffsftetleol Anschrift für Drabtnach- * » r ~ « • • netten.- anjdgcr Sitten. Swi«,ng»n>nd»ruck u. Verlag: vrühi'sche Unw.-Luch- u. stemörutferei rr. Lange. Schristlcitung. Gejchästsftelle u. Sruäerei: Schnlftr. 7. Donnerstag, 2 Z. August \9\Z Postscheckkonto: Zranlfurt a. IR. 1(686 Sankverkehr: Gewerbedank Eiehen Ältuat/ine doii Oie '^aqcsmimmer dis zumNachmillag vorher. Zeilenpreise: für örtliche Anzeigen 20 Pr.. nie auswärtige Anzeigen 25 Pf., b. Platzvorschrift 30 D?., für Reklamen 75 Pf., bei Platzvorschrift 90 Pf. Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz; Stadl und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: Fr. R.Zenz; Anzeigenteil: v. Beck; sämtlich in Gießen. o günstig stehe iv-ie ine zuvor? Die freudige Strm- mnng darüber spiegelt sich auch in einer bemerkenswerten Rede des Kaisers wider, die er vor den Siegern in Flau- dern gehalten hat. Er sprach die Wahrheit klar uiid deutlich snw ow wir durch die Fülle der Begebnisse in den letzten ^wen und Monaten alte haben fühlen können. England ist und bleibt unser Hauptgegner, unversöhnlich und schroff gesonnen, Deutschland „niederzuschmettern". Mit seiner bewahrten Zähigkeit will es diesen Kampf durchkämpfen bis £ l . lr Entscheidung. Dagegen kann uns nicht helfen, daß wir dw Augen verschlreßen und den Kopf in ben Sand stecken. -J u ^ cr Wahrheit und Fähigkeit unserer militari- chen Führer vertrauen, die uns erklären, daß wir in diesem harten und schweren Kampfe Sieger bleiben werden. Mit Offenheit und Mut weist uns der Kaiser, an dessen Friedens- }{ e ° c 02 keinen Zweifel qibt, auf diese Notwendigkeit hin. Unsere Erfolge im Kampfe, in deiOletzten großen Schlachten haben bereits gewirkt, sicherlich wesentliche r gewirkt, als grundsätzliche Beschlüsse es vermochten. Wenn der Krieg ohne deutsche Schuld fortgeführt werden muß — was ist da mehr am Platze, dw alte Siegesentschlosseuheit des deutschen Bol kes oder die Affenliebe der Mehrheitsparteien für die Un sehlbarkett des Wortlautes ihrer Entschließung? keu. Im Sugana-Tal wurden von unseren Erkundungs- abteriungezr 70 Gefangene eingebracht. Be: dem gestern gemeldeten Unternehmen nordwestlich von Ärsiero blieben zwei Offiziere, lsiO Mann und 3 Maschinengewehre m unserer Dllnd. Westlich des Gardasees überwältigten unsere Truppen nach heftigem Kampfe einen feindlichen Stützpunkt. Der Chef des Generalstahes. W ren , 22. Aug. (WTB.) Aus dem Kriegspreffeauar- ffer wird gemeldet: Die Schlacht am Jfonzo dauert an. Ihr Verlauf ist nach wie vor für rms überaus günstig. * * * Eine Katferreöe in Flandern. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien. 22. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Oestlich er K riegs scha uplatz. Bei Soveja, bei O e n e und westlich von Sulla unternahm der Femd starke, aber vergebliche Angriffe Sonst nichts von Belang zu melden. It a l i e n i fch e r K r i e g s sch a u p l a tz. Man kamt nicht sagen, daß tn der Küche des Haupt- ausschusses tmseves Reichstags dem Volke die besten Gerichte zubereitet werden Das liegt daran, daß er seine Ausgaben überschreitet, indem er mit dem »Reichskanzler geradezu einen Wettkampf aufsühren möchte um die Macht und das Recht, die entscheidende Mslattdspolitik zu machen. Es war freilich auch voir außerhalb des Ausschusses stellt- ben Parlamentariern der Fehler geinacht worden, sich dem Kanzler allzu anhäugltet) au die Rockschöße zu hängen. Wenn man an einem K'attzlerwort ebenso lvie ait einem Kaisenoort nicht drehet: imb deuteln soll, so ist an Dr. Mickwelis aus Unverstand viel gesüridigt worden. Was hat denn der Graf Schwerin davon, daß er in seinem Wahlkreise die (Vesiimnug des Reichskanzlers für ferne eignen Ziele und Aufsasfungen reklamierte und ihn redneriselt in einen (R'gensatz zu der bekanntett Mehrheit des Reichstagsnusschtusses brachte? Er hat dginU nur den Ehrgeiz, Eigensinn, das Machtbelvußtseiu der „Mehrhetksbeschließer" aufgestackte.lt. ?öa.tz deutscher Art geht cs ictzl unt Worte. LM utrd Muvt M otgirer, mtge^ Der 21. August ist in der GeschiMe der J so nzo- Armec einer der heißesten .uampsloge geworden. Oestlich von Eamlla mußte dem Feinde das Dorf Prh überlassen werden. Alle Anstcengungeu der Italiener, den Stoß über die >?ohe südlich des Ortes hinauszutragen, blieben erfolglos Ebenfalls scheiterten südlich von Desela mehrere mit er hebltchen.Lasten geführte Angr'ifse des Gegners, wobei sich das mährische Landstunn Rkgiment Ar. 2ä besonders hervortat .^.regretch wre an den Vortagen behairpteten östlich non Gorz und bei Brglm die tapferen Verteidiger ihre vordersten Graben gegen neuerlich wiederholte Anstürme Schwere Vee luste und völlige Erschöpfung zlvangen hier den Feind nach mittags eme Kampfpause eintreten zu lassen. Am schwersten wurde ans der Karfthochsläche gerungen. Unterstützt durch eegrußte er auch me .K a m jg.tr 1 ^ eg er , die unter Führmig des Rittmeisters Frei- - ''si' ^Nr cht Hofen erschienen waren. Tann ttat der Kaiser tn me ..Kitte des Vierecks nnd hielt mit lauter Stimtnc ^ s» lg ende Ansprache: ,'Anell bpi -! ntopert, die sich so wacker und so tapfer auf oem tiMtdrrschen Boden siegreich gegefl den mächtigen Gegner geschlagen hapm, l-abe ich bereits ooni Großen .Hauptgurrrtier aus meinen Dank und meine Anerkeimung telegraphisch ausge- sprocivn. Es >nar mer aber ein Bedürfnis, Euch ')luge in ?kuae. gegennbkwzustehen und Euch von Marm zu Mann nochstrats meinen xam lind meine vollste Anerkennung ausznsprechen für die Helden- ^apserken. btc truppen aller deutschen Stämme in den schweren Kämpfen der letzten Wochen bewiesen haben Euere Kameraden von der Ostfront, bei denen ich kürzlich ge- wesm brn, senden Euch ihre Grüße und ihren Dank. Die Erfolge Oje dott vrnbeit errungen sind, waren nur möglich, watm Üen eine eifenreite Blauer stand, an der der feindliche Anprall zerschellen mußte. ^ch spreche, zumal den Marinetruppen memen besonders freudigen Dank aus für deir schneidigen Sturm tu dem ne ;v mung den (Gegner im Norden abgetan ^lben Tan* dieses schonen^Streiches iß dem englischen Angriff von vornherein em großer ^erl seiner Kraft genommen, ein Beweis, daß die deutsche Infanterre teden Augenblick auszunutzen weiß, um durch eigene Offensive dem Feind das Gesetz vorzuschtreiben. d^ütk Majestät iures daraus aus die schweren Kämpfe au der Flandern-^ront und «rus den sittlichen Ernst der deutschen' Welt - onschanung gegenüber den Inn, imd fulw darauf fori. Wann Gottes Ratschluß uns den Sieg geben wird, da-' steht bei ihn. Er hat unser Volk und Heer in eine harte Schmle genommen. ,Ietzt haben wir das Examen zu bestehen. Mt altem deutschen Gottvertrauen wollen rvir zeigen, was wir können Je ^waltrger btt Aufgabe, desto freudiger wollen wir an ihre Erfüllung gehen. Wr r. rech tenundschlagen solange bis der Gegner genug bat. s ' In diesem Kampfer ein i c i> e r deutsche Stamm er- kaunt. wer der Treiber dieses Krieges nnd wer de r Ha u ptf e t nd t st: England. Jeder iveiß, daß Eng- JhV” ö u n c J t ü 111 e ft e r Gegner ist Es spricht seinen Haß gegen Deutschland mrs über die ganze Welt und erfüllt seine Verbündeten immer von neuem mit Haß und Kampfeslust Das »rep; jeder zu Hause, das was Ihr noch viel besser wißt daß liVufA b rr C ' ICUi r ^gner ist. welchet-ha7ptsach. It* itiebtr^emoirfcn werden muß undwenn es auch l°J r ^1: Angehörigen daheim, die auck schwere gebracht haben danken Euch durch mich. Sie stehen hi^- Euch, von Euch beschützt nnd zugleich ein Arbeitsbeer, eine rede kiÄ? angespannt, das was uns notwendig ist, für das etn^Ine ZEbbn und mr Eueru Kampf herbeizuschaffen Es gilt einen zähm ^un.^gland stolz ist aus seine Zähigkeit, auf die e-» ,o unubr rwmdllch bauff ,o werdet Ihr zeigen, daß Ihr es ebenwaul' ly )\ l) l • !a,t,u ' ;itit der K a m p f p r eis. es sei das deu^e hYr ^,Vüf r ben. die Freiheit der Meere 2RM ^ &iIfC wer»«, .mr hon ffaStf c Anschluß an die Rede des Kaisers gab der Oberdes-bhlxide' d" .Annee den Dank der Truppen an ihren Obersten Krieg.^rm Ausdruck. Auch er betonte die unerschütterliche negreichen Ausgang dieses ge.valttgen Ringens Seme Re^ v^o m ** itb * n ». . und Mannschaften, die sich in den letzten schweren A s nn ^.W ftn ^niÄcn Front besonders rusgezeichnc. ‘Mtfrr und »nt dem Enennm .Kreuz geschmückt werden solttu erb nx 2 oernenen wie nun der Kaiser sie alle einzeln zu fid ncP Z tinrni jeden, ob I'.oiien oder niedrigen Ranges do-> ff > jdterten sodann d,e rnppen an ihrem obersten Kneg.'i'n-n vor bei der gesehen bm. wie fest und ff mdig .ede einz ne S ii J n Stahlhelm auf feinen Kaiser blickte, une sich tintec d m i 'rr ^ nnt verstaubten Rock rede Muskel stra ffe der vn-steln Heer von solchen Männern unbesiegbar ist ' “ 3,tcr n ’"0 fnhcm ^>«> '-ntec ha nniÄud^ Die Kämpfe in West und Gst. Berlin, 22. Aug. < WTB. Im W e ft e n war am 21. August hie Kmnpstätrgtcit an einer großen Anzahl non Ftoittabschnittett außerordentlich rege. An den Brennpunkten der s 1 andri s che n F tont kam es zu trügen Artttlerietänirstn. Besonders schnür lag das Feuer an der Küste von Bumkartiee bis zur Deute und im Raume von Kprrn. Der Gegner feuerte loir ')mrch eben diese Kämpfe innen Weltruf genwnnen hatten, (stelang es, und es war fast mit Gewißheit darauf -u rechnen, daß es gelingen mußte, nn ersten Anlauf eirrige dieser Punkte zurückz ner Uxnni. s> war das ein Ergebnis,Z»aS in Poris ungebuiren Zirbel auslöfen und die tief gesunkene Stimmung d^s ckanck-'i scheu Volles, wie die ang-ekränkeltc. Moral der Armee aufs neue i den würde. Als reine Prestige-Offensive hat der neue Der dun-Sturm der Franzosen eines seiner Hauptziele ziveffellos erreicht? - der ..Tote Mann", der vor einem Jahr im Munde der ganzen Welt ipar, wurde im ersten Massenfturme uns entrissen. Auch am dem Oftuser dürfen die Franzosen einen Gelän'>e- gewinn Lucken, den sie freilich vergebens und lvahrheitswidrig als Kamvigewinn kezücknen. Der Ta l o u -R ütf.c n , der Süd- lneftzipsel unserer Stellung aus de,n Oftuser, war bereits seit März dieses^Fahres van uns nur nach mit Poftierungeu von der irugesäbren Starte eines Bataillons auf einer Frontbreite von. >i Kitmneter befebt. und auch diese Postierung ist in der Nacht vor dem Einsetzen der französischen Angriffe bis oin schwache Nachhuten 'urückge^»gen w'roen. die dann allerdings dem Feinde bei seinem ersten Anlauf leich' in die Hände fallen konnten. Sieht man von diesem von uns kampflos eingeräumten Bor- rücken ab, ja hat der Feino bisher achioem Oftufer lediglich unsere vorberstcm Limen im Fosses-Walde überflutet und im Don Sin mognieu r [ i* a i das Nordend,' znrückdrücken können. Wesentlicher iü sein (pewinn aus dem Westuser, wo ihm unser ganzes vorder ' Stellungssystem mit dem Torfe Regneville, ä'p Toriftarte von En mieres- und Raben wald, dem „Toten Äi an n" und ein Teil des Waldes von Avo- < o u r t in die Hände gefallen ist. Englische Berichte 'v,,r 21 'luguv, n -ä .nlttags: Ter Feino^versuchte heute morgen neimai. baj . ür,i ck aan uns östlich von Evehn eroberte Gelände mrüc^uernbern cnnt Truppen wurden, obgleich ffie durch aas AuSgießen brennender Flüsiigleuen unte^tützt fvurden, gänzlich > zurückgeworsen. Wir behaupteten alle unscere Stellungen. Ein Handstreich gegen die deutschen Gräben, der auf einer breiten Front in der Gegend des Kanals von St. Quentin ösllich von Epehv aus- geführt wurde, brachte uns eine gewisse Anzahl Gefangene ein. Wir verbesserten unsere Stellungen heute nacht nör-dlich der Straße von Bveru nach Menrn leicht. Abends 8 -llhr^Wir griffen heute morgen die deutsche Grabeu- linie, welche die Stadt Lens im Westen und Nordweften begrenzt, an und benlächtigten uns der feindlichen Stellungen in einer Front von 1300 Meter. Der Kampf war heftig, ec ist noch mcH abgeschlossen. Mittags würbe« zwei energische Gegenangriffe uordivestlich von Lens von unseren Truppen znrückgennesen. Ein dritter Angriffsversuch südlich der rotadt zerschellte in unserem Artillerieseuer. Wir brachten eine Anzahl Gefangene ein. Heute morgen uurde nordöstlich von Messines ein deutscher Handstreich nach lebhaftem Kampf abgeschlagen Der Flrrgdieuft war gestern hüben und drüben eifrig an der Arbeit. Unsere Piloten führten erfolgreich ihre gewöhnlichen Opern- tieuev aus, obwohl der deutsche Flugdienst große Angriffslust bekundete. Neun deutsche Apparate wurden im Äistkampf abgeschossen, ffeben andere mußten beschädigt landen. Vier dm unsrigen kehrten nicht mehr zurück. Französische Berichte vom 21. August, nachmittags 2 Uhr: Aus der Hochebene von Cerny Chemin des Dames^ haben die Deutschen unsere Stellungen an drei^verschiedenen Punkten angegriffen. Unser Feuer hat ihre starken Stnrmwellen gebrochen, die stark mitgenommen wurden und in ihre Ausgangslinien zurückfluten mußten. Andere Augrifts- rerfucke östlich des Denknrals von .Hurtebise und ebenfalls gescheitert. Aus der Front nördlich von Verdun !>al>en die Deutschen während der Nacht energisch aus unser Feuer reagiert. Ihre äußerst heftigen Gegenangriffe besonders im (öehölz von Avvcourt und nördlich des Gehölzes von Caurißres wurden durch unser Feuer ge- brochen. Der Feind Imt schwere Verluste erlitten ohne jegliches Resultat. Ilüsere Truppen halwu alle ihre Gewinnst.' behalten und richten sich rn den eroberten Stetlu igen ein. Die Zahl der im Verlaufe des 20. August gemachten im veno und eben Gefangenen übersteigt 5000, darunter 116 Osttziere. Die feindlichen Flugzeug.- haben diese Nacht unsere Armeezou' hinter der Front beschossen, besonders ein Sammellager deuts'ber Gei-rugener, wovon eine große Llnmlck getroffen wurden. Nicksts >;> melden auf dem Rest der Front. Flngwesc n: Unsere Flugzeuge haben in Belgien die Bahn- böse von Thvuroutt Roulers, Staden und Gits beschossen. In der Gegend von Verdun wurden die Bahniöie von Tun-sur-Meusc, Brienlles, n-ömlle und das Munitionslage'e von Banthemtle beschatten, no eine grafte Feuersbrunst an sprach. Im Verlause des 20. August wurden 21 deutsche Apparate durch unsere Piloten in Luttlämpscn übgeschossen. Der größte Teil vo.t ihnen wird als rollständig Zertrümmekl gemeldet. Im Verlame des Tages des >9. August erlitten ein feindliches Flug-eng und ein Fesselballon dasselbe Schicksal. 11 Uhr abends: Ziemlich große Tätigkeit der beiden Artillerien in der Gegend uördlic!' von Vaupaillan und ans den Höchst äc! en von Cernp und Craonnc. In der Champagne bewirkte unser Zerstörungsseuer auf dr-" deutschen Einrichtungen im Abschnitt von Sr. Hilaire das Epplodieren von Gasbehältern. Unsere Erk undun gs ma misch,ai len fanden kurz darauf die Gräben geräumt und^mit Leichen äuge füllt- An der Front von Verdun dauerre die Schlacht heute an mehreren Punkten fort. Sie hat sich überall m unseren Gunsten entwickelt. Aut dem linken Itter nahmen unsere' Trupprrr die Cote de l.'Oi-'. die wir nun ganz besetzt halten, sowie das Dort Regneville Ans dem rechten User erabeeten wir nach aläkp-.'ud geführtem Angriff Samognienp' und ein ganzes System befestigter^ Schützengräben, welches die Ortscbaff S-amognieux mii den Besestigungsaniagen der .Höl)>! K44 verbindet. Die Angriffe der Deutschen wurden durch unser Feuer abgewiesen. Wir machten u iederum Gefangene, deren Zahl noch nicht ermittelt werden konnte. In den Vogesen verlies ein feindlicher Handstreich gegen einen unserer kleinen Posten am .Hartmannsiveilerkops ergebnislos. Orientarmee, 20. Augnstv In der Nacht vom 19. auf den 20. August entwickelte die seinvl:ck,e Artillerie an der Scru'.ua- sr-ont und in der Gegend von Monastir einige Tätiglltt. Ini Verlause des 20. August iraren unsere wetttragendc Artillerie ruid unser Flugdienst sehr rege, msbes-ondere b.unbardierten die französischen und englischen Flugzeuge die Lokalitäten des gegnerischen Generalstabes in Prilep. Die alliierten Trupperl haben der Feuersbrirnst int Handels viertel ti>n Sal ) nie Herr w erden können. Tie Stimmung in Frunireich. Bern, 22. Aug. W-TBZ Bei der Eröffnv.ug der Sonr mertagnng des Generatrclles des Departements Isere in ftürenobte erklärte der Senatspräsident Dnbost in einer Ansprache, es sei der schlimmste Fehler, zn glauben, daß dank der zahlenmäßigen Ueberlegenheit der Entente über die Mittelmächte diese zit deui Eingeständnis ihrer Niederlage gezwungen werden könnten. Deutschland seip infolge seiner außerordentlich genauen Organisation immer noch fähig, dent Kriege unerrvarletc Wendungen zu geben und plötzlich eiu neues Gewichtt in die Wagschale zu werfen. Die Entente müsse deshalb mü aller Energie und Anspannung sämtliche .Hilfsquellen organisieren und in Tätigkeit festen. Der italienische Bericht vom 21. August. Die Schlacht an der Front der Juli sch c n Alpen dauert ununterbrochen fort. Mit beivunderungs- würdiger Hartnäckigkeit und in übereinstimmendem Handeln schreiten unsere Trupven, wirksam unterstützt auf dem äußersten rechten Flügel von festen, beweglichen Batterien, zum Erfolge, der trotz des unverminderten Widerstandes des Feindes sich betzätigt. Während sich auf dem Borderflügel der lveiten Front' iber Kampf regelrecht entwickelt, begann auf der Hochfläche des^Karst und im Küstengebiet die feindliche Linie unter dem starken Drucke der dritten Armee nachzu- geben mid an inehr als einem Pilnkte zu nwichen. Die tapfere Infanterie bedeckte sich wiederum mit Ruhm. Die Gren>rdier- brigaden (I und 2> und die Brigaden von Bari (1K9 und 1-10 >, von Lario (233 und 22-1), von Pizeno (235 und 236) und von Cofenza <234 und 244) wetteiferten an Tapferkeit. Es gelang ihnen, die mächtige seindkiche Verteidigungsanlage zwischen Conte und Selo in der Gegend der starken Stellungen von Stari-Lowk zu überflügeln. 261 unserer Flugzeuge überflogen das Schlachtfeld. Zwischen Selo und Comeno sowie an den Osthängen der.Hermada angesammelle Truppen wurden vernichtet. Die Einrichtungen des Eisenbahnknotenpunktes von Tarvis und die gemeldeten feindlichen Bewegungen erhielten 5 Tonnen Bomben von großer Explosivkraft. Einer unserer Flugapparate kehrte nicht wieder in fein Lager zurück. Ein feindliches Flugzeug wurde abgcschossen. Bis gestern abend berrng die Anzahl der Gefangenen, die in Konzentrationsposden gesammelt iverden, 243 Offiziere und 10103 Soldaten. Zahlreiche weitere verwundete (Ke- sangenc wurden in die Feldspitäler transportiert. In der Nacht des 20. und in der solgcnden Nacht führte der Feind zu Drversious^vecken Konzentrationsfeuer und Versuche von Teilangriffen an verschiedenen Fronten der Trentinofront und der karnrschen Front aus. Er nnrrde überall ab gewiesen. Ellre seiner Sturmabteilungen wurde im Lagarinatate vernichtet. Einer anderen Abteilung gelang es, in einem unserer vorgeschobenen Posten südlich des Monte Mal-o Fuß zu fassen. Sie tvurde durch einen schnellen (Gegenangriff ivieder hinausgelvorsen. In Albanien ivurde ein feindliches Flugzeug, das von unserenl Infanterrefeuer getvoftfen nncrde, gezwungen, in seinen eigenen Limen zu landen. Der türtische Bericht. K o n st 2 n t i n o p e l, 21. Ang. (WTB. Nichttuntlich.- Heeres» bericht. An der Diala geriet eine englische Eskadron in unser Artillerie- und Maschinengewehrfeuer und mußte mit emipsrndüchv» Verlusten kehrt machen. Eine englische LLbteilung, die östlich von Diala vorqel>en lvollte. mürbe durch unsere Reiterabteilrrngew gezwungen, halt zu machen. In Persien griffen die Ruffen am. 19. August unsere Truppen nördlich von Biawn .Kala an. 3t« wurden blutig abgewieseu. An der kleinasiatischen Küste griffen in der slärcht vom 17. Äug. zum 18. Aug. Teile unserer L-aestreit- lräite Kaleliinos an und setzten den Leml'.tturm außer Betrieb. Sie hißten ans ihm die vsmanische Flagge und erbeuteten mehrere Gewehre..In derselben dcacki wurden 11 feindliche Segler, darunter 6 Zweimaster, versenkt. Alle Schiffe führten Verpflegung für k >cv Feind. * Ein russischer RegimentHtommandeur von seinen eigenen Truppen erschossen. Stockholm, 22. Aug. (WTB.) Laut ,,2Wwoje Wremjch- wurde der russische Regimentskommandeur Purgajow von seinen Truppen hinterrücks erschossen, als er mit ihnen gegen den Feind anstürmen wollte. Eiu neuer Angriff deutscher Marinclustschiffe aus Euglaud. B c r'l i u , 22. Aug. WTB. Amtlich.) In der Nacht vom 21. zum 22. August hat eines unserer Mariuelnflichinge- schwader wiederum unter der bewährten Führung des Fre gattenkapitäns Straffer mit sichtlich gutem Erfolge befestigte Plätze imb militärische Anlagen am .so um b er und in der Grafschaft Lincoln und Bewachnngsstreitkräsre an der englischen Küste angegriffen. Alle Luftschiffe sind trotz der feindlichen Gegenwehr ohne Schaden und ohne Verluste -ja? rüchgekehrt. Der Ehef des Admiralstabes der Marine. Feindliche Flieger über Frciburg. Frei bürg i. B., 22. Aug (WTB. Heute früh gegen 1 j-8 Uhr haben feindliche Flieger ohne jeden Er- felg und Schaden Freiburg mit Bomben belegt. Ein Flieger wurde beim Rückflug im Luftkampf abgeschosfen. Eine uene englische Anleihe in Amerika. W a sh i n g t o n, 22. Aug. 'WTB. Reutermeldung. Die Regierung gewährt England eine neue Anleihe von .''0 Millionen Dollars. Der Gesamtbetrag der amerikanischen Anleihen an die Verbündeten beläuft sich auf 196b Millionen Dollars. Präsident W i l s o n hat John Gurret znm amerikanischen Gesandten in Holland und Luxemburg ernannt. Die Friedensbewegung in England. Bern, 22. Aug (Privaller.» Laut „Manchester G u a r d i a n" wurde L l oy d Ge o r g e in den letzten Tagen eine Denkschrift überreicht, in der die englische Regierung ersucht wird, ehestens Gelegenheit zur Einleitung von Verhandlungen zwecks Herbeiführung eines gerechten ^ a st l ' r h <* f t c i! Friede u s zn suchen Die Denk- lckrift trägt die Unterschriften von fast einer V i e r t c i in illion P e r s ö n e n, sowie Arbeiterverbänden mit zulammen 900 000 Mitgliedern. Ein Begleitschreiben sührt ans, daß die russiscl>e Revolution, der Eintritt 'Amerikas in den .Krieg und die Friedenserrtschließung des Reichstags eine neue internationale Lage geschaffen 'hätten. Das Hauptziel des Krieges sei die Stärkung des demokrattscheu Einflusses in der Welt. Es bestehe jetzt Grund zn der Annahme, daß ein dieses Ziel sichernder, alle 'Angrifssbestre- bungcn Deutschlands ausschlie-ßeuder Friede geschlossen und eine unabsehbare Verlängerung des Krieges vermieden wer den könne. Der einzige Weg, feftzustellen, ob ein derartiger möglich ist, wäre die soforllge Eröffnung von Friebeusverhandlungeu. Unter den Unterzeichnern befinden lich sechs Unterhausmitglieder, die Schriftsteller Zangwill, Brailsford und Earpeuter, zahlreiche Professoren, tvei'stlick)e und viele Vtttglieder des Adels. Revolution in Spanien? Bern, 21. Aug. (WTB.)'Die „Humanits" meldet vom 19. August von der spanischen Grenze, die spanische Revolution sei ernst. Sie habe das durchaus teste Ziel, die Monarchie zu stürzen, die R e p u b l i k a u s z u rufe n und eine provisorische Regierung zn bilden, deren Mitglieder bereits gewählt seien. Man tonne erwarten, daß die Eisenbahner der Linie Madrid—Saragossa—Ageante sowie der Nordwestbahu in den Ausstaud ttaten werden. Seeftfeg. Neue U-Boot Erfolgc. Berlin, 22. Aug. (WTB. Amtlich ) Westlich der Straße von Gibraltar schädigten unsere U-Boote den feindlichen Transportverkehr nach dem Mittelmeer wieder in lvirksamer Weise. Sechs Dampfer mit rund 20000 Brutto-Re- g i st e r t o n n e n wurden versenkt und damit annähernd 24 000 Tonnen Kohlen, hauptsächlich nach Italien besttmmt. vernichtet. Zu den vernichteten Dainpfern gehören die bewaffneten englischen Dampfer „Manchester Commerce", 4144 Brutto- registertonnen, und „Ganges", 4177 Bruttoregistertonnen, und der bewaffnete italreuffche Dampfer „Carlo", 5572 Bruttoregistertonnen. Im Mittelmeer wurde eine erhebliche Anzahl Dampfer und Segler mit einem Gesamtrmrmgehalt von n b c r 4 3 0 00 T o n n e n neu versenkt, darunter die bewaff. neten italienischen Dmnpfer „Leälta", 4021 Tonnen, mit Munittonsladung, „Genova", 343il Tonnen, und „Izabran", 3892 Tonnen, mit 6000 Tonnen Weizen von Achtralien nach Italien. Wieder rvuroen ukehrerc Dampfer aus stark gesicherten Geleitzügen heransgeschoftseu. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Minen an der holländischen Küste. Rotterdam, 22. Aug. (WTB.) Im Laufe des Juli wurden an unserer Küste 88 Minen angespült, von denen 77 englischer, 2 deutscher und 9 unbekannter 'Nationalität waren. Im ganzen wurden seit Kriegsbeginn 2191 Minen angespült, darimter 1512 englische, 5 französisckv, 271 deutsche und 316 nnbekamtte. Die auswärtige Politik im hauptausschutz »es Reichstags. Berlin , 22. Aug. 'WTB. Nichchanrtlich.) Der Hanl a u 6 s ck.n ß des Reichst ag s setzte die B'nllungeii der a wattigen Politik in Amvesenäett des Reichskanzlers i mehrerer Staatssekretäre fort. Nach Einllitt rn die Tagesondni irabm der Staatssekretär des Auswärtigen zu kurzen Ausführnn i !» das SBort, mornr er cm aNqem-trren bif Gesichtspunkte darlegte nadi berate re de Geschäst? fernes Amtes »it firbrrn ^betTfr Ern Verl »lei der Nattonallibcralen begrüKe di.' Ausführungen de? Staats »ttretärs, de aNsettigr Zuftunnmng finden »mieden Ein ,veittwes Abb-riicteln iieuttEc Staaten m verdi »Wern. erscheine tiudi ihm als eine wichtige 2lüfgabe unterer äuß reu Politik Mit Genuvtming und ftreatbe habe, er die Worte oom vorn ns sittlich letzten KriegSjahr vcrrwmnren. Der Fortschrittler nahm init Befriedigung vo»i der Wendung des StaatsfÄkrttärs MVnntni*, er lefetTr er ab. seine Politik nur auf bfc Mackü. vu gründen: iic Tirüfk auf Macht und Recht gegründet neiden. Durch ein rn'r traiuensvoill.es Rechtsspslem n-erde die Welt zu einem danerndrü Friedc'n gelangen. Die Regierung müsse du' (Knmdsätze seststellen, nach denen Regierung und Parlament die Fragen der auswärtigen "Politik in gedeihlicher Zusammenarbeit erledigen. Neue Methoden müWkn erngeschlagen »verden bei der SchSießnng von Verträgen mir neutralen Staaten durch die Beter!iglmg der Vcüksvertretnng. Der Redner sprach sch für eine sorg sau re Pflege der Beziehungen zu Oesterreich U»tt»arn an?. Ein sozial den,-o^tatischer Redner erklärte, die feindlichen Staatsmänner seien bemüht, bnt Krieg in den Winker 1918 himünzirtrciben, aber die Völker sollten das nicht. Die Entschließung des Reichstages zum Verständig,,ngsfried»n habe die erwartete Wirkung gezeitigt. Der Redner nnrndre sich sodann gegen die alldentche Agttattvll. tue den ienrdlichen StaalMiäunerlH durch AufskeÄung >verter Krieg?- u»td Erobermrgspläiu' Bälle zu rverfe. Der Redner bctvitte, ihm und fernen Freunden falle es nchr rrit, zu ver langen, dach der ll--Bvotkröeg .rögchch!rächt iverde. S-otange dre Gegner es ablehnten, Moden zu sMiechen. nmchteü sie unter militärischem Drucke gehalten werden. Er halte' aber die Anschauung Mr falsch, als ob wir durch den U-Boot krieg auto- ruatisch den Kriechen rrzunngen kömttrn. Der komrnende Friedens- vetrwr könne nicht ein Diplomatenoerrrag sein, sondern müsse ein Volksvertrag sein, der die Garantien eine? dauernden Be »tand^s bietc. B e r l in. 22. Aug. MB. Nichtamtlich. In der Bormittags ntzung des lö ü ii ptaussch n s'ses des Reichstags erklärte der Rer chskanz l e r: Einer der Herren Borredner bat bemängelt, dag rch ru ineiner Nrickr-SLagsredr' vom 19. Juli bei Bezmrnahme, alui die dem Reiebstage vorgelegte Frredc'nsresolntwn die Worte w'- bracht hccke: „wst e ich sie auf fasse". Ich erkenne ohne wei- teres mr, dach bei den Besprechimgen mit den Herren Frakstious--' tühreru inn solcher Zusatz nicht anSdnlcklich von mir erwähnt »vor den tst. Andererseits will ich feftftdlen, daN die von mir iiobrand>te Wendung materiell meiner Haltung zu der Refolittivu, wie ch ,'ie in den erwähnten Borbespreclmngen zum Ausdruck gebracht bade und wie sie ans den in ineiner ReichslngSrede umschriebener- Kriedenszielen hervorgeht, in keiner Weise widersmicht. lieber diä oiete im einzelnen, die sich bei den Friedensoerhandlungen im Rahmen der Resolution »verden erreichen lasstm. nnd Lck, tttirruugen der Auffassung gewich mdgttch. »me ich sol.be bei den Borax'rhauo ^ langen auch innerhalb der Mehrheitsvattcien gewonnen zu babeü glaube. Berlin, 22. Aug. (WTB Nicht«intlich. Zu Beginn der NachmittagSzitzung des HauMnsschußsts nahm der Reichs kanz 1 e r zu der folgenden Ausfüllung das Wort: In meiner Erklärung von heute vormittag hat eilt Ablveichen von mrüteii Darlegungen iit der Rede vom 19. Juli nicht ausgesprvcksen werden sollen: deren Inhalt hatte ich arnrectU. Daß ich die Absicht eines Ab weichen? nicht gehabt habe, geht ans der Tatsache hervor, das; ich bereits beule vormittag die Einl.rdungen zu Bestechungen halv ergehen lassen, die die von mir als erwünscht bezeichrrete engste Fühlungnahme zwischen mrr und dem Reichstage Herstellen soll und zwar zunächst Nir die Verlwudliiugen über die Antwort, die der Kurie ans die Friedensnote de? Papstes erteilen ist. Diese Anttvort kann nur getragen sein von den, dtreint nack einem Friedet des Ausgleichs und der Berständigung, »me es in der Reivlutwn des Reichstages vom 19. Juli seinen Airsdruck ge- hmfcen haL Ss$ dem Reiche. Die Kaiserin in Düsseldorf. Düsseldorf, 21. Aug. (WTB. Nichlamtttch. Die Kaiserin traf gestern in Düsseldorf ein und fuhr oom Bahnhoi nach der Diakoinsson-Anstalt Kaiserswerth. Sämtliche Gebäude der in freundliches Laubgrün gebetteten Kvlo nien, die Pastor Fliedner vor nunmehr 83 Jahren begründet hat, waren festlich geschmückt. Eine sichelnde Schar froher Menschen begrüßte den hohen Gast. Die Kaiserin besuchte das Reserve-Lazarett, wo sie den Verwunderen wundervolle Rosen, aus dem Ban der Gartenschnte-Anftalt gestiftet, neben dem üblicheil Bilde und dem Lorbeerzweige schenkte. Bei dem Rundgang durch das Diakonissen-Krankenhaus, die Feierabendhäuser, das Oberlhzeum, die Kirche, über den stimmungsvollen Friedhof uich zuni Stammhaus der ganzen Anstalt bewies die Kaiserin unermüdliches Interesse. Die liebevolle Anteilnahme, mit der sie groß und klein, alt und jung begrüßte und auszeichnete, schuf den zahlreichen Schwestern und Bewohnern der Stadt Kaiserswerth einen ivahren Fest- und Freudentag. Den Schluß bildete die Besichtigung des katholischen St. Marien-.Hoipitals, das sich ebenfalls in den Dienst der Kriegspflcge gestellt hat, nnd eine abendliche schone Fahrt im Automobil am Rhein entlang. Berlin. 22. ?Lug. ^VMB W,e wer mit Bezug auf eine von verscknedenen Zeittmgen verbreitete Nachricht erwkwen. ist l ou einen, ^vorstehenden W e w s e l in der Leitung des .zehnmal. Zt vl l kg.b i nett s an maßgebender Stelle nichts bekannt. Aur $tabt und Land. Stehen. 23. August 1917. A u s h a n g von Sonderblättern. Infolge behördlicher Anordnung über die Papiereinschränkling sind wir genötigt, den Aushang des Gießener Klnzeigers imb des Äonderblattes in der Stadt zu unterlassen. Wir haben aus diesem Grunde die in den verschiedenen Stadtteilen gebrachten Anshangkästtn entfernen lassen. an- A u s ic i d) n ii u g. Unteroffizier- Ernst Hilgen, der Solm de>? bnhtgen Kafernemvärters Georg Hilgen, ivnrüe wegen hervor ragenden Berka.!Une? in den .Kämmen an der Westfront mit der >?efsis-chen ^apferke, lsmedoille ausgezeichnet. ** Stadt. Birncnvcrfanf. Tie von der Stadt Gießen sel bst geernteten Birnen kommen im Schirl Hof der Wcstanlagc zunr Berkans. Honte imirbc mit dem Berkans be>wnnen. 20 Zlr. waren kurzerhand abgesetzt. Ter Preis stellte sich ans 22 Pf. Birnen eignen sich als Äinh-birnen, zum Einmack>en nnd Acusbocheil besonders gut. Das Straßenobst der Kreisstrasten ivird ebenfalls in kurzer Zeit geerntet. Aus Beschluß des >hei?cni?= tchnsses kommt ein Drittel davon ebenfalls durch die Stadt Gießen znm Verkans, »vodurch die Bersorgrmg unserer Bevölkerung mit einem billigen Obste ennöglicht wird. ** Konzerte. Die aknvr Regilreeuts-Kapelle des Infanterie-Regiments „Kaiser Wilhelm" (im Felde! wird, wie uns aus dem Felde geschrieben wird, am Freitag, den 26. August, in Gießen eintteffen und hier einige Kon zerte während ihres 'Aufenthaltes (fcer nur aus 8 bis 10 Tage bemessen ist) veransta.tten. Es sind vorgesehen: ein Anlagen Konzert, ein Wohltätigkeits-Konzert 'für Hinterbliebene des aktiven Regiments „Kaiser Wilhelm". Wann und wo die Koirzerte stattsiitden, wird später in unserer Ortung noch oeröffentUckst. Stärke der Karwlle zurzeit 40 Mann. * Viehzählung tt nt 1. September 1917. Nach, der Bevordnung des Bundesrats vom. 9. August ds. Fs. »ollen die viertetiälnlick en kleinen Viehziittungen erweitert ir^ertv'n. »rnd zivar erstmalig dre Zählung anr 1. September ds. Fs. Außer den bisherigen Biehhalttingen sind in di? Zählung noch Ziegen und Federvieh einzubeziehen. Gern äs- Verfügung Großh. Ministeriums des Innern wird ansferdein nvck; die Zahl der zur Haushaltung gehörigen Personen gcftngt D»? Zählung muß mit'aller Lorgtalt vorgenommen iverden, da sie als Grundlage für wirl- lchaftlechc Maßnahmen zu dienen hat nnd daher von besonderer Mchilgkett ist. Wir venveisen ans die Bekanntmachung jm lieutigen Kreisblatt. h. P i l z a u s st e l l n n g. Wir macken lnernnt au, die »eit gestern in der Geschästsitelle des hiej'igen Hausfrauen -Vereins iMäusburg eiiegerrchtete P i l ; a u s st e l l u n g aufmerksam. Sollte das Wetter für unsere Pilzwelt weiter Einstig bleiben, dann imro daraus eine Daueraussrellnng iverden. Gleichzeitig geben ivir bekannt, daß am Sanisrag, den 25. d. Mt.., ein Pilzganq in die ostltch.' Umgebung (Retzens unter Führung der Herren Blank und Klippel stattfindet. Treffpunkt Umverfitätsbi-bliothek. Ab marsck> nachmittags 2( Uhr vünktkicki. ** Da s S te i gen l a ssen v o n T r ä ch c u ist. iroran hier uttt ennmrt »in, seit >krisgsb,'gnm verboten, und wird streng bestraft * Z n r f r c iw i l L i g en Ablieferung von E i n r i ch tu n^sgc genftän.r>«,l ^us Kupfer und Ku pf erleg ie- runq (Me»»ing, Rotguß. Domdak, Bronze> nierden nochmals zwei AblwtermrgsLage wstgefetzt imd zn'ar: Am 28. dkusnst, vormittags von 9—12 Uhr und nackpnittQcp? von 2 5 Uhr. nnd am 29. August, vortnittags von 9 12 Uhr und nachmittags von 2—5 Uhr, in der Alten 'Alicesckmie. ** Ach us Bah,ttwfstta»;e kommt morgen der rNlm amm ^xbatten lebe,," (Schuldlos Geächtete» zur Aufß'ih ^mg. Der s. ivar nnverm^idlick Gcrste kam besser heim nnd .Hafer ganz tad-ello. Dem 'brummet gras und Klee ist aber der Regen sehr förchnlick gewesen, ebenso dein Obste. Obivvhl es im Boriahre unge»vöhnlich viele Zwetstl^cn gab, io daß keine Erträge firr diesen >>nbsl zu crirxirten waren, sind die Bäume nicht leer. Reicktlich bttwngen ,ind die Birnen, Obüchou'' braucht nicht zu fehlen. Recht vollkomnum lptben sich oie Aewek entwickelt, »teckmen ivir m>ck, die Karwsftln hinzn, so steht ein guter Herbf't zu erwarten. Vejseu-Nafslm. Der Kaiskr und die Bischoss-Kousereuz. --- F u l d a , 22. Aug. Die seit Dienstag hier vereinigte Bischossfonferenz sandte an den Kaiser folgenden Drahtgrnß. „Euer Majestät erlauben sich die am Okabc des Apostels der Ten tick:en versau,melten Bischöfe ehrsnrchtsvülen Graß m senden. Wir beten und hoffen, da»; E-vli bald der Menschheit de», Frieden »ende, den Eure Maieste, ansrichtig erstrebt, dem da? OberhrmfK »mserer Kirche so gern dr»Wege bereiten möchte. .. .Kardinal van Hartmaun." Daraus ging vom Kaiser folgende rAnttvort ein: „Den dort an heiliger Stätte versammelten Bischöfen bitte ich Uir den freundlichen Grus; meinen wärnisten Dank ;u übermitteln. Ich vereinige >.,ein Gebet ifrit dem Ihrigen, daß 0><>n scktz,»er lttdenden Well bald Wilhelm l. kr." der Herr doc unter der Kriegssnrie wieder Frieden scktz'nb'n möge. 23. Aug. Bei günstigem Winde ist hie, Kanonendonner von P e r d nn oz. F r a i, k e n b e r g , in den letzten Tagen der »viederholt gehört worden. Frankfurt a M., 23. A.ug. Aus einem Lagerplatz d.r verlängerten Grempstraße in, Stadtteil Bockenlieim gerieten Miti »roch abeno zwei gros;- Möbelwagen des Fnhrgeschäfts von Blersch ans bisher nichi ermittelten Uriacln-n in Brand Als die Feuer »rach? ani dem Brandplatze erschien, war der eine Wagen bereits voll»ländig zuf'cnnmengebrannt. Der andere Wagen konnte teilweis gerettet werden. Der Schade», ist ledenlend. se. Wiesbaden, 22. Aug. Geistern gegen Abend spielt-' ern größerer Fnnge in der Wichtendsiriße mit einer brennenden Eickel imd steckte ans Mutwilten die Kleioer der 12 Fahre alten Marie Benz, der Tochter des in der Weskendstraße 39 ivvhnhaften Tagelöhners Adolf Benz, in Brand. Das Kin-d erlitt so erhebliche Brandwimden, daß es nack- einigen Stunden verstarb. Der Brand von 2 n(oiufi. A t l-, e n . 22 2lvg. :WTB. Rcutermeldrulg. Der V.rkehr> minister bestätigt, daß S o l o n i k i zu zwei Dritteln durch B , a i, d z e r st ö r t worden ist. 100 000 Menschen, darunter 12 OOn Juden, sind obdachlos. Vorläufig liegen keine Anzeichen für ein? Brandftistnng vor. Wittcruugsbcricht. (O c s j e u N i ch e r Wetterdienst.) Zunah,nc der Ben'ölknng, zeitweise Niederschläge, etwas kühler. Gewttter ueigung. »nnerstag, ein Ccijtc 21 ml richten. Die päpstlichr Tätigkeit. Z ü rich, 22. Aug. Die „Züricher Post" in'rmmmi vvn unterrichteter Quelle ,daß der Bischof von Mailand, Kord, nal Ferreri, sich in der Schweb aufhalte. Man bringt dies in Zusammenhang mit der Friedensnote des Papstes. Der Mailänder „Secolo" meldet all? Rom, der Papist habe trotz der ungnädigen Presse, die seine Note in Italien ge ninden habe, nicht die 2lb»icht, nachzugeben. Tie katholischen Organisationen haben Weisung erhallen, die Friedenspropa ganda zu verbieten. Aus Rom »vird gemeldet: Der Papst entpfing den Präsidenten der katholischen Bolkspartei. DXw Audienz ivird große Bedeutung be,gelegt, weil die Haltung der ttalien,scheu Katholiken zur Papsttwte besprochen wurde. Erhöhung der Zeitungspreise in Ftalicn. Ber'n. 22. Aug. (WTB.» Die italienischen Blätter kosten ad I. «September zehn Zentesimi. Die ^ldoniiementspreiist »verden um .'>(>Prozent erhöht- Thvnms über die Eiitigkeik. 2aiu „Lemps" »tnrrbc in Eaen einer der größten Hochöfen Frankreichs, der angeblich den größten dcntsclien schlagev soll, eingeweiht. Bei der Feier hielt Muni t'onsminister Thmnas eine Ansprache. Er erklärte, daß er aus große Schirnerigkeiten stoße, um die notwendige»» Roh stdsfe zu erhalten, und daß olle Energie notioendig sei. »»in das ausgestellte Programm ioeiterznführen. Thomas kan, »odanir auf die Rolle der Arbeiterklch'fe »i»w der Sozialisten Zu sprechen inri> »stellte fest, daß die Entwtcktnng nur inimlül» gewesen se,, »velt Regierung. Industrie und 2lrbeiterschast ro-n dem gleiciren Geiste beseelt seien. 6222 a Lichtspiei - Haus - Bahnhofstrasse 34. Die irr» Schatten leben Schuldlos Geächtete Der gewaltigste Kulturfilm in 6 Akten. Mit GenehmigungderDeutschen Gesellschaft für Mutter- u. Kinderrecht E. V Uraufführung morgen. ❖ ❖ ♦ ¥ #- O> WWW Gut cr»)n(t. Pinno >m faufen gesucht. 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Das Winterhalbjahr beginnt für alle Kurie (Koch-, Weihzena, Handarbetts-, Schneider- und Bügelkurs), sowie für die Hansbaltungsschule und für die Borberet- lungskurse zum Eintritt in die Seminare für Hand- arbeits- und- Hauswirtschaflslehrerinnen I?lbgangszeug- nisse auch für Preuhen gültig» anr Dienstag, den 25. Sev tember. Anmeldungen werden von retzl an im Schulbnns, Steinstr. 10, entgegengenommen. Auswärtige Schülerinnen wohnen im Internat der Schule. Prospekte gratis. (*038 Der Vorstand deS Alicejchnl-Vereins, E. V. vingelragsue Kevoksensvlurlt mit deaehrankler llaNpülebi. E i n 1 a d » » g. Die verehrlichen Mitglieder werden LU einer aicherordentlichen Hnnpiversammlnng, meicho Montag, den 27. Augnstl. I. abends 8 Ubr, im Saale der Herberge zur Heimat dabier stattfinden soll, ergebenst eingeladen. Tagesordnung (Nachtrag!: ?»n der Versammlung am 27. lsd. Mts. soll auch Be- chluh gesagt werden über Abänderungs-Anträge zu: 8 4, Absatz l und 6. 8 18, „ 1 „ 2, Satz 2. 8 82, ,, 1, Satz 2. lZusantmensetzuua des Vorstandes und Aufsichtsrates und Auflösung der Genossenschaft». Gienen, ani 17./22. August 1917. Der Vorsitzende des Auffrchtsrates der AuMchllsiW des ex. Arbeiterverms zu (Siegen, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. *>*D I>r. Krausmütter. 1 Waggon prima 05204 leisskohB eingetroffen und entpfehle, solange Vorrat, per Ztr. 18 Mk. Fa§5äpfeS trifft morgen wieder grohe Sendung ein. Tel. 612. 'W• SCttIlk0l 9 Oieuen Baue 7. Achtung! Verkaufe Freitag im Garten des Hotels Felsenkeller einen Waggon Weißkraut, Rotkraut, Wirsing, Geiberüben und Gurken. 6286 Frau Frosch. FreiMige Ablieferung ooit EiukiAuugs- gegeilMeu uus Kupfer und Kupferlegierusgen. Zur freirvilligen Ablieferung von Einrichtluigsgegen- ständen aus Kupfer und Kuvserlegierungen (Messing, Rot- gub, Tornbak, Bronze», werden nochmals 2 Ablieferungstage festgesetzt und zwar: Am 28. August vormittags von 9—12 Uhr und nachmittags von 2—5 Uhr. 9lm 29. August vormittags von 9—12 Uhr und nachmittags von 2—5 Uhr in der Allen Aliceschnle. Giehen, 21. August 1917. 62268 Ter Oberbürgermeister: Keller. Snbmissionstierkauf von Fichten-Derb- !»id Neisstanqen bei der Stadl Gießen. AuS den Waldungen der Stadt Giehen sollen die nachstehend verzeichneten Fichten-Derb- und Neisstangen im Submissionsweg verkauft iverden: ») iu der Forstwartci 1 «Förster Brück-Giehen): Los k 385 Derbstangen, 10—12 Ztm. Durchm. „ 2 401 „ 8-9 „ „ 3 79 „ 6-7 „ --- 47.95 Fstm. ^ 27,91 „ = 2,90 b) in der Forstwartei 2 lForstwart Ar ft-Hochwart»: Los 4 160 Derbstangen, 10—12 Ztm. Durchm. —19,04 Fstm. „ 5 917 „ 8-9 „ „ = 53,49 „ „ 6 1832 „ 6-7 „ „ — 46.21 „ „ 7 2122 „ 6-7 „ „ — 64,38 „ „ 8 690 Neisstangen, 5 „ „ — 9,67 „ es in der Forstwartei 3 lForstwart Geisel- Giehen): Los 9 226 Derbstangen. 10—12 Ztm. Dnrchin. = 31,01 Fstm. „ 10 213 „ 8-9 „ „ -15,20 „ „ 11 91» „ 6-7 „ „ - 4,16 „ Das Gebot geht aus den Festmeter und ist für jedes Los besonders auzugeben. Gegen ausreichende Sicherheit wird Zahlungsfrist bis 15. November 191, gewährt. Angebote sind verschlossen und mit der Anfschrist „Sub- missionsholzverkauf der Stadt Giehen" bis spätestens 25. August 1917, vormittags 11 Ubr, au den Oberbürgermeister der Stadt Giehen einzureichen, woselbst um die angegebene Zeit die Eröffnung der Angebote in An- ivesenheit etwa erschienener Bieter erfolgt. Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an die vorgenannten Jorstwarte. Giehen, den 13. Augnst 1917. Der Oberbin gerTuersder. I. V.: E m m el i u s. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass mein geliebter Gatte, der treusorgende Vater seines Sohnes, uuser hoffnungsvoller Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel nnd Neffe Landsturmmann Heinrich Vogel am 30. Juli 1917 durch einen Minenvolltreffer fürs Vaterland gefallen ist. In tiefem Schmerz: Frau Margarete Vogel fgeb. Klingelhöfer und Kind Frau Hargarct e Vogel Witwe (Mutter) Louis Vogel z. Z. in franz. Gefangenschaft und Familie Familie Karl Klingelhöfer, Straßenwart sowie alle Angehörigen und Verwandten. Staufenberg-Mainzlar, den 23. August 1917. 6231 Todes-Anzeige. Gestern abend 8 Uhr verschied nach kurzem, aber schwerem Krankenlager mein innigsfgeliebter, unvergeßlicher Mann, der treubesorgte Vater seiner Kinder, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel Peter Fackiner Kgl. Eisenbahn-Zugführer im fast vollendeten 55. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Anna Fackiner geb. Hebig und Kinder. Gießen (Riegelpfad 31). 22. August 1917. 6220 Die Beerdigung findet Sonntag, den 26. ds. Mts., nachmittags 4*/s Uhr auf dem Neuen Friedhofe statt. Vermietungen c 7 Zimmer Die Wohnung d. H. Banrat Diehm ßnhnhofstr. 421. Klage 7 Zimmer in. reicht. Zubehör ist v. 1.1.18 an anderw. nertn.; auch können 2 gr. Partcrrezimmer m. des. Ging. (f. Bureau u. dergl.» abgeg. w. Näh. Babnbos- straffe 42 RI. 6239 ö Zimmer | 5W I Geräumige SZimmcr Wohnung mit Zubehör und Gartenantcil, sonnige, freie Lage. Nähe des Bahnhofes, per 1. Oktober zu vermieten. Näheres Hofmannstrahe 14. Ttieht Schlosser und Dreher sowie Hilfsarbeiter 6232 D welche bereits längere Zeit an Drehbänken und dergleichen Maschinen gearbeitet haben, zu sofortigem Eintritt gesucht. Hnmbert, Rose & Co., Wetzlar. 2 - Zimmer - Äolinung mit abgeschl. Borplatz und allem Zubehör an ruhige Leute sofort zu vermieten. Nord-Anlage 1. Näheres bei 6201 hisdALLn Bär, Liebiastr. 3. | Verschiedene | Schacht. arbkiter in großer Zahl gesucht. 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Angebote mit Zeitgnisabschristen und Gehaltsnnsprüchcn an den Kommnnatverbanil (Kreisamt) Bftdinnen (Oberhessen). 6288 D M ädchen ätt »jährigem Fungen für nachmittags gejucht. 05200 Stephanstraüe 44, II junges Mädchen tagsüber zu 2jährigem Kinde gesucht. Näheres bei ^ Matcrtkus, Klinikstr. 22. Für einen gediegenen bürgerlichen Haushalt (5 Personen einschl. Mädchen) suche ich zur Entlastung der alten Mutier ein gebildetesFräu lein od.alleinstehendc junge Frau, die imstande ist, den Haushalt selbständig zu führen und die sonstigen Verrichtungen der fehlenden Hausfrau gewissenhaft zu erfüllen. Die Stellung ist Vertrauensstellung unb dauernd und beliebe mau Angebote unter Beifügung von Bild unter 6164 au den Giehener Anzeiger einzusenden. Züng. läililjen für vormittags gesucht. 05202 Nord-Anlage 12,1. Suche braves, sauberes evgl. Ilädohrn in kleinen Haushalt aufs Land. evtl. Waise- Schriftliche 'Angebote unter 62A1 an die Geschäftsstelle des Giehener Anzeigers erb. tidjt. mmw das auch kochen kann, per 1. Oktbr. nach Nlarbnrg zu zwei Personen gesucht. Otäh. 6181 Lndwigstraffe 29, v. Lehrmädchen gegen Vergütung gesucht. F. Mandler. Putzgeschäft, 6168 Gr. Steinweg 15. jRnoes ffiäflchen sucht Stelle b. Kindern, geht auch in Haushalt tagsüber. Näh. durch die Geschästsst. d.Gieü.Anz. (Höhere Privatschule Sexta — Oberprima) Aufnahme neuer Schüler jederzeit Gute Erfolge. Eiuj« brüten-, Friuiareife-, Abiturienteu- priifniig. Durch den Besuch der Unterstufe genügen Kinder unt. 14 Jahren d er ges et ri i eben Schul - Pflicht. (Minist. Verfügung vom 13. V. 14). Näheres dnreh Direktor Brackemann, Ludwigstr.70,Femr 633 Welche jüngere Dame erteilt 13 jähriger Schülerin der höheren Mädchenschule gründlichen Klavierunterricht in her Geschäfts'!