Hr. *88 Ter Arrzeiger erscheint täglich, rrrcher Sonntags. - Beilagen: Sicherer §sMiUenbiütter. Ureirblet! für den Ureis Gietzen. Uezugryreis: monatl. 1 Mk„ vierteljährlich 3 Mk.: drrrch Aohole- u. Zweigstellen monatl. 99 Pf.; durch diePost Mk. 3.— viertel« jährl. ausschl. Bestellq. Jernsprech - Anschlüsse: lür die Schriitleitung112 Bettag.Geschäftsstettebl Anschriit für Drahtnachrichten: Anzeiger Hieheu. Erstes Blatt Jahrgang Montag. *3. August *9*7 pastschesroirt»: Hrankfnrt a.W. **686 General-Anzeiger für Yankverkehr: Gewerbrbank Gießen SwirNngrrunSdnxk «.Verlag: vrühl'sche Unis.-Such- u.Lteindruckerei «.Lange. Schristleitung, Geschäftsstellc u.vru-'rrei: Lchuiftr. Amiahme *n Anzechen *. die Tagesnummer bis zuinNachmittag vorher. Zeilenprcise: für örtliche Anzeigen 20 Pf., für ausivartige Anzeigen 25 Pf., b. Platzvorschrift 30 Pi., für Reklamen 75 PI, bei Platzvorschrift 90 Pf. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Boetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: Fr. R.Zen:: Anzeigenteil: H. Beck! sämtlich in Gießen. Rücktritt englischer Minister. Rücktrittsg (WTB.) Großes Hauptquartier, 11. August. (Amtlich.) Westlilchrr Kriegsschauplatz. Heeresqrup^r Kronprinz Nupprecht. Die orglffcheu Angriffe am gestrigen Attrrgrn wurden von mehreren Divisiorrerl ausgefichrt. In mehr als acht Kilometer Brette zwischen Frezrrch-rg und Holirbeeke brach der Femd vor. Trotz des starken Einsatzes hatte er keinen Erfolg. Zwar gekmH es anfänglich dem tielgegliedert vorstür- menden Gegner yd George geblieben. Die Arbeiterpartei wider st rebte den vom russischen Arbeiter- und Soldatenrat vorgeschlagenen Konferenzbedingungen. Jetzt hat sich plötzlich ein Umschwung vollzogen. Nachdem vor einigen Tagen ein italienisches Blatt aus London gemeldet hatte: „die Alliierten stimmten gruriüsätzlich für die Bewilligung von Reisepässen an die Sozialisten zur Stockholmer Konferenz vorbehaltlich der Forderung von Garaittien", Hot die Konferenz der englische!: Arbeiterpartei jetzt ihre Entscheidung vollzogen. Der Minister Henderson vertrat die Gedanken der Teilnahme an der Konferenz, unter der Bedingung, daß diese beratend und nicht bindend sei. Welche sonstigen Bedingungen die Engländer nach Stockholm mitbringen werden, entzieht sich noch der Oeffentlich- keit. Wahrscheinlich werden die Delegierten noch ganz im Bairnkreis der Lloyd Georgeschen Ideen stehe:r. Aus dem nachstehend abgedruckten ausführlichen Bericht über die Konferenz der englischen Arbeiterpartei geht hervor, daß Henderson nur aus ganz destiimnten Gvirnden neuerdings für die Teilnahme an den Stockholmer Beratungen ein- tritt, nicht etwa, weil er im Sinne der Russen den Frieder: fördern möchte, sonder:: weil er die öffentliche Meinung Rußlands fürchtet und deutsche Einflüsse durchkreuzen will. Er trägt sich sogar mit dem verblüffenden Leitmotiv, „das deutsche Volk davon zu überzeugen, daß das Verbrechen seiner Führer den Krieg verursacht hat, und daß das verbrechen seiner Führer jetzt einen gerechten Abschluß verhindert." Man ersieht daraus, daß für die Förderung der Friedensaussichten in Stockholm offenbar wenig geschehe:: kann. Trotzdem ist es zwischen Henderson und dem Kabinett Lloyd George zu einem Bruch gekommen. He:ü>erson ist aus dem Kabinett ausgeschiedeu. Das Reuter-Bureau veröffentlicht dazu einen bezeichnenden Briefwechsel zwischen Lloyd George und Henderson. Der zielgewaltige Ministerpräsident hält dem Scheidenden vor, er wisse doch, daß seine Ministerkollegen unter den jetzigen Verhältnissen einstimmig gegen d:e Stockholmer Konferenz seien. Er wirft Henderson schwankende Meinung und Umfall vor. Lloyd George verrät ganz offen, wie nachdrücklich der englische Emfluß inzwischen in Petersburg gearbeitet habe. Er schrieb nämlich an Henderson wörtlich: ..Gestern morgen erhielten wir von der russischen Regierung erne lehr wichtige Mitteilung, in der gesägt wurde, baß es Ovar der russischen Regierung kaum möglich sei, bic russischen Abgeordneten abzuhalten, an der Stockholmer Konferenz teilzunehnren, daß die russische Regierung diese Konferenz aber lediglich als eine Parteisache betrachte, und die Beschlüsse der Stockholmer .Konferenz keineswegs für die Rrgie- rirng als bindend erkläre. Ferner enthielt die Erläuterung, die die Mitteilung der russischen Regierung begleitete, noch folgende Worte: „Ich beeile mich, Ihnen mitKuteilen, daß ich befürchte, der Eindruck, der bisher herrschte, nämlich daß (wie ein Londoner Blatt es ausdrückte), Rußland leidenschaftlich die Stockholmer Konferenz wünsche, wird als Argument benutzt, die britische östÄrtlichp Meinung zu gunsten der Teilnahme der Arbeiter- und sozialistischen Partei in England an .der Konferenz zu beeinflussen." Sofort nach Empfang dieser Mitteilung schickte ich sie Ihnen mit dem Ersuckienj, sie dem Kongresse vvrzulegen. Si< hßben Las nicht getan." Also die russische Regierung, Herr Kerenski, agitiert neuerdings gegen die Stockholmer Konferenz. Lloyd George hat, um die englische Arbeiterpartei in seinem Sinne zu beeinflussen, Herrn Kerenski selber als Bundesgenossen gewonnen! Henderson hat sich diesem Willen nicht dienstbar gemacht und der Kvnfererrz der Arbeiterpartei nichts von diesem wichtigen Vorgang, der ihm bekannt war, vorgetragen. Darum wirft ihm Lloyd George vor, sein Verhalten sei „nicht fair weder gegen die Regierung, noch gegen die Delegierten", vor denen Henderson gesprochen habe. Der also Angegriffene protestierte zwar in einer Antwort an Lloyd George, wich aber den Vorhaltungen aus und erklärte, nur am richtigen Orte, nämlich im Uuterhause, sein Vorgehen rechtfertigen zu wollen. Wie wird dieses Kapitel in Petersburg ausgenommen werden? Wird sich der Arbeiter- und Soldatoirrat die neue Enthüllung gefallen lassen? Die Enthüllung des neuen Einvernehmens zwischer: Lloyd George und Kerenski :nüßte doch auch von nicht unerheblichem Einfluß auf die Politik Scheidemarms mrd seiner Genossen sein. Es sei denn, daß die deutschen Sozialistei: für einen Frieden um jeden Preis auf die Stockholmer Konferenz gehen wollen. Die österreichisch-ungarischen Tagesberichte. Wien, 11. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Oestlicher Kriegsschauplatz. Nördlich von Focsani unternahmen die Russen und Rumänen gestern nachmittag abermals heftige ^Rassen- angrrffe, d:e stellenweise 20 Wellen tief gestaffelt waren. Die deutschen Divisionen schlugen den Feind in siegreicher Abwehr zuruck. Die Kämpfe an der Ojtoz-Stratze verlieftn erftlg- rerch. Oesterreichisch-ungarische und deutsche Stteitträfte drangen, den Verteidigern Graben auf Graben entteißend bts auf die Höhen westlich und südlich von Okna vor Weiter nördlich keine weftntliche Aendernng der Lage. Italienischer Kriegsschauplatz. Am Jsonzo lebte der Artilleriekampf wieder auf. Balkankriegsschauplatz. Nichts zu melden! Der Chef des Generalstabes. Wien, 12. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Oestlicher Kriegsschauplatz. Nordwestlich von F o c s a n i warfen unsere Verbündeten die Russen und Rumänen weiter zurück. Alle Versucht der Gegner, diese Front durch Massenaugriffc zu entlasten, scheiterten unter schweren Feind Verlusten. Im Oitoz-Gebict griff südlich von Grozesci der Feind gleichfalls mit starken Kräften an. Er vollführtc stellenweise bis zu zwölf solcher Anstürme, die alle vor unseren Linien zusammenbrachen. Das Sepxoner Honved-Regi- mrnt Nr. 18 zeichnete sich besonders aus. Westlich vonOcna Metten unsere Angriffe günstig vorwärts. G rozesci und Slanic wurden genommen. Unsere Truppen nähern sich dem Trotus-Tal. Nordöstlich von Wama in der Bukowina scheiterten mchrere russische Vorstöße gegen unsere Höhenstellirngen. Italienischer Kriegsschauplatz Am Jsonzo wurde die feitchliche Lustaufllänmg durch unsere Flieger erfolgreich bekämpft. Es wurden fiinf italienische Flugzeuge abgeschosfen, drei davon durch den Hauptmann Brnnowsky. Balkankriegsschauplatz. Unverändert. Der Chef des Generalstabes. * * * vie Kämpfe in West und Gst ^-Berlin, 11. Aug. (WTB.) Ai: der unerschütterlichen Tapferkeit der deutschen Verteidigung zerschellte auch der neue starke englische Angrfts vom 10. August, trotzdem die Engländer ihren Divisionen durch eine nwch ttge F-enervorberertung den Weg zu ebnen vmsuchten Die englischen ^ruppmifäitten, die sich in: Trichterftld und südlich der Bahn Ipewr—Roulers vorsck>olnnl, um in die dentjche Front cinznbrechen, erlitten schon in: Vorgehen in unserem Feuerhagel schwere Verluste. Ihre dichtgestaffelten Sturmwellen lichtete:: sich zusehends. s*o schr s:'e sich auch veinuhten, :u Gragrattrichtern und versunipften Gräben Deckrnlg z:: juchen. Oestlich Dper::, wo es den englischen Stnrnlkolonnen geliurgen !var, an einzelnei: Pmrften in unjere Kanipflinre::^ einzudringen, kam es zu Nah- kanipfen von großer Wildheit, so besmrders bei Westhoek. Unsere Bereitschaften warfen sich den Engländern nnt mrgestinner Gewalt entgegen :md säuberte:: mit Hand- fgcotmnx und Kolben eine Tricfjierfctte nach bar anberr? Dom Fernde. 3>et blutige Kampf währte nt diesem Abschnitt bt§ in den späten Abend nnd die frühen 9Norgensttrnden oeS^II. August», wo es den Unsttgen gelang, die 'Letzten Eng- « ^d ernester zurückzugewinnen. Der Feind führte hierauf fefr* € dturmroellen gegen unsere wiedergewonnenen ZrnicN vor, ohne indessen den geringsten Erfolg erzieLen zu können. Die englischen Verluste sind beLerseits der Bahnlinie Ipern Wrmlers schwer, irr dem heißnmstrittenen Abschnitt bet West- hoek außerordentlich blutig. Lrf dem nicht angegriffenen Fronttrbschnirten in Flan- derrl k^en bei vorübergehend abflanendem Feuer, häufig Mmwe feindliche Feuerwellen, so besonders am Nachmittag von 5 Uhr ab an der Küste, ebenso Mischen dem'See Blan- Vaart und Deute. An diesem Abschnitt währte der scharfe AeuerLrmps auch -abends uüd während der Nacht, um s ich am Vormittag des 11. August weiter südlich ansFudehtickn. Von 5.30 Uhr bis 6.30 Uhr vormittags lag starkes Trommelfeuer ans unseren Stettungen von Mercken bis südlich Lungernarck sowie nördlich Frezeuberg. Die anschließend bewersetts der Bahn Boesinghe—Langentarck vor-gehenden eAgLffchen Sturmkolonrren wurden durch unser Abwehrfeuer und im Nahkampf bluttg zurückgewiesen. Die rege beiderseitige Fliegertätigkeit hielt auch in der Nacht an. Unsere Flieger belegten vielfach Batterie- stettuugen, ferner Poperinghe, Hazebrvuck und Terdeghem mit großen Bombenmaffen. Äm Vormittag des 10. August wurde Ostende vom -S« her erfolglos durch einen feindlichen Monitor beschossen, der rurz nach unserem Feuer das Weite suchte. An der Arrasfront in den frühen Morgenstunden des 10. August lebhafte beiderseitige Patrouillentätigkeit. Wir brachen aus verschiedenen Stteifzugetr Gefangene ein. Ans fünf von uns beschossenen Fesselballonen retteten sich die Beobachter durch Abspringen. Ein Fesselballon wurde durch unser Feuer los geschossen und trieb hinter unsere Linien, wo er geborgen wurde. Der im Pariser Funkspruch vom 10. August 5 Uhr nachmittags gemeldete Anqriffs-- perstrch im Raume von' Banguois hat nicht stattgesunden. An der Ostfront fanden am 10. August von der Ostsee bis zur Suezawa keine besonderen Ereignisse statt. Im JSole der Solka und Moldawa machten wir nach Ueberwin- drmg ^aheu WLersttrudes Fortschritte; ebenso entrisse Eoir dem Gegner beidersetts des Oitoz-Tales mehrere Höhen- stellmrgen. Starke Gegenangriffe am Casrnului und Res- buüui wurden bluttg abgewiesen. Im Susiata-Abschnttt vervielfachten Russen und Rumänen ihre bluttqen Verluste des Änttages. Berlin, 12. Aug. (WTB.) An der flandrischen sFront war das feindliche Artillerieseuer am Vormittag des bl. August bei trübem Wetter, abgesehen vom Abschnitt Apern, weniger lebhaft. Erst gegen Abend frischte es wieder aus unb steigerte sich in einzelnen Abschnitten zur alten Heftigkeit. Auf Driograchten lag starkes feindliches Minen- seuer. Eine in der Nacht nach .starkem Feuerüberfall gegen Rotteval vorgehende starke Patrouille wurde abgewiesen. Von Merckem bis zum Kanal von Hollebeeke setzte kurz nach 5 Uhr morgens heftiges Trommelfeuer ein, das über eine Stunde anhielt. Während des Trommelfeuers brachen die Engländer in Divisionsbreite bei Hollebeeke vor, wurden ^jedoch unter erheblichen Verlusten zurückgeschlagen. Auch mehrere in diesem Abschnitt vorgehende starke Patrouillen Hatten nicht den mindesten Erfolg. Nördlich St. Quentin gelang es dem Gegner, nach eineinhalb ständigem Zerstörungsfeuer auf unsere neuen Gräben, unsere vorderste Linie um etwa 50 Meter zurück- Fudrucken, während wir einen starken Patrouillenvorstoß an der Straße Cambrai—-Bapaume zurückschlugen. An der lothringischen Front wurden in der Nacht vom 10. zuw .11. August die Werke von Neuves-Maisons-Pompey-Dieul- cuard von unseren Zerstörungsgeschwadern mit erkenne barem Erfolg bombardiert. Bon der Ostsee bis zum Pruth außer zeitweisem Aufleben des (Feuers bei Dünaburg, bei Husiatyn und Bojan keine besonderen Ereignisse. Zwischen Solka und Moldawa- Tal wurden mehrere feindliche stärkere Vorstöße abgeschlagen. Ein nach zweistündiger Artillerievorbereitung vorgetragener dreimaliger hesttger Angriff gegen die Höhe Stormnrn blieb bluttg liegen. Außerordentnch schwere Verluste erlitten die Gegner bei ihren wütenden Gegenangriffen beiderseits der Ortoz. Zwölf feindliche Gegenangriffe wurden Hier bisher bluttg abgeschlagen. Ebenso blieben die tief- gegliederten feindlichen Sturmwellen, die nördlich der Oitez westlich von Rieercesci, vorgingen, in unserem Feuer liegen. In den heftigen Kämpfen nördlich Focsani bewiese,!, uw- sere Truppen die alte Tapferkeit. Der Feind erlitt abermals schwere Verluste. Edckren, daß ich S-reiL sich der Arbeümpatttt! l twMMnz zu den russischen Bedingungen anzunehmen ich SMwr ZweißL, paß ich das rächt tun würde. Oder I useuttn wrr Vorschlägen, die Konferenz ans einer bindenden \ beratende zu verwandeln. In diesem Falle bin ich bereit, solche Berattom möglich xu machen. Air Rassen Konferenz gewünscht, die den Zweck *?& '- tr * r ™5? c 'rnedensbcdinanngen zu besprechen. An einer chnnchn die britischen Vertreter nicht teilnehmcn. tpiu übi rare an eüier Aonferimz teilnehmen, in her sie klar konnLen^ warum sst die Fortführung dcS Krieges unter- sttrtzüm, und wÄche ^vLe sie hatten. Heber den Frieden könnten '«irchL verhandrllr; denn die Sozialisten seien noch nicht die Völker. dieAÄogievenden der einzelnen Länder könnten über den Frieden verhandeln. Weitcrfti^te Henderson aus, er wäre früher gegen eine inter- ^twnale Konferenz, gsoefen, habe aber seine Ansicht besonders des- lDc ^ ** RuWaiid die vernarrtesten Ansichten dar- herrscht«^ warum EngLar rrglischen Arbeiterbewegung C —: -'r 7'~a- ujR/ mw-u isziuucip. uuy ine -omore- gmpnt 0^00 bre kemdluhen Agenten ausgenntzt nerden. Die K'on- SL Gelegenheit zur Klarstellung. Bei pk RuAcmd, fuhr Henderson fvtt, war die russr- 'SL die Konferenz. Deshalb loar ich der Aw- -SUü*?? nt ^ aiir . wch vielleicht gefährlich sei, wenn'die riynuyen ISextveiiu narr auit feindlichen und ?icuh?crien Vertretern ail X. _ r* V ■ , r- y r ' , v . ... rTT— -^ 'nrt , ,uu - i’cuuw.wvi.ii lufw aojximrn -oerrrerern gxwnmieici-frimL etfafy eß hat sich seither in Rußland viel ge- Eert mm uh gbrube, daß die neue Regierung der Konferenz frage ^^L^L^E-ersteht als die alte. Es ist ferner in Betracht chnlerikanrsche Arbeiter Vereinigung und die bel- ^ beschaffen haben, nicht an der Konferenz teil- ^vehnven Ihre Abwesenheit kann nicht ohne Einffuß sein, wie ent&äufdjcii mag. Auch vierzig französische Sozialisten ipaoen in der s.eputrertenkanrmer gegen die Teilnahme an der Kon- sevenz ünver den oboaltenden Bedü ügungen Einspruch erl)oben. Hew- derson sprach die MÄnung aus, daß eine berattndc Konferenz viel Mckes chaffM wurde. Er betvachtr sie als ein- Gelegenheit, der aSf'? r- ^llltschen Sozialisten viele neue Tatsachen zur Konntms zu bcargpn, diie Man absichtlich dem deutschen Volle verborgen halte. Handerstm bat seine Hörer,' ihm! zu glauben, daß wWer er noch irgend leMand im Vollzugsausschuß von unwürdigen rS>er unpatttottschen Beweggründen beeinflußt werde und schloß- llweve Srche rst eine so starke Sache, die Sache der Alltietten, daß ne,jfo ercn sie v on den verantwortlichen Abgeordneten der Arbeiter- klaffe vertreten würde, erheblich dazu beitragen würde, das deutsche Volk davon zu überzeugen, daß das Verbrechen seiner Führer den zttneg verursacht hat, und- daß das Verbrechen seiner Mha^r jetzt ernen gerechten Abschluß verhindert. Bei der Wi^eraufnahme der Sitzimg am Nachmittag brachten vwbmsipn, der Bertteter der Dcxtil-Arbeiter, die erwähnte Ent- wM-l.ewmg em der Vertreter^ der Dockarbeiter Sexton beantragte denZufätz, daß keinesfalls die Vertreter an einer Konferenz teil- ^hmen soMen, ans der feindliche Bettveter anwesend sind. Minister Z.«^ues untersttchte den Zusatzantrag, der schließlich mit großer Mehrheit abgelehick lourde. Ramssap Macdonakd, mit Unruhe entpsangen, unterstützte die Entschließung Und erklätte, keine Re- grernng verrveigette den Finanzleuten dre Pässe zu ihrer Konferenz m der Schwerz und keine Gewerksckiast nahm ihnen die Möglichkeit zrw ueberf-ahtt. Man solle Vergangenes begraben, nach Stockholm gehe::, um zu beraten Und seine Ansicht zu äußern sowie d,e der anderen zu Höven. Dann solle man zurückkehren mit Grundlagen m ben Frieden m der Tasche. Man verlange von den Demokraten Europa^ die klare Feststellung ihrer Ziele. P^lamcmtssekretär des Handelsamts Robett sprach sich gegen bE tM,ollckwn aus, die indeffen, -wie gemeldet, mit 1 846 000 gegen 550 000 Stimmen angenommen wurde. Hendersons Rücktritt. „ Sb-ubou, 11. Aivg- (W. Bb RErmeldung. „Pall Mall Gazette müfjtt, daß Hendersvn dem Premierminister seine tLntlonung angeboten und dieser sie cnrgenommen hat. r d.) Rmttrmelduny. Äe Blätter beickastcgm sich m ihren !Kommentaven über den Beschluß ber Arbeiterkvnferenz hauptsächlich mit Henderson Und ferner Elung rm Kabinett. Ein.Teil der Presst, der vottm-! Wache vorheffagte, daß die .Konferenz beschließen rverde, keine Vwckreter rmch Lwckkwlm zu .schicken, 'veröffentlicht fetzt dir Itach- rutzt, daß^ .verrder^on der Konferenz oder den der ArbeitQpcrrttt an gehö renden Ministern eine Mitteilung vorenthielte, die er kurz Mn Begrün der Konferenz erhalten hat, .wonach oie fetzige russische Regr^mg der Konferenz in Stockholm gleichgültig gcgenüberstehe Henderson werde rnfolaedeffen zurücktreten müssen. ■u , e . schreiben: Die Demission Henderstms wird heute erwartet. .W' erttärt: SBemt Senbersmi im Äte&mrtt lw * £t ® e wrmilMschc MitgKedcr be5 Miirisirriurns i^re l&mafiam« nehmen. See ivlwöen iwfei cois Me Untersdürnaiq vieler ^Liberaler rechnen körrnen. . Tie ,'Daily schreibt, daß gerade der Presstsellyug ^ MMern es Evesen sei, der ßie Arberterpatttt zu .dem Beschluß, nach Stockholm zu gehen, veranlaßt habe. ^ versichern, daß daS englssast Voll nie- ^ m seinen Ansttengungen gegen mlsere gemttnsanum Fecude wrrd. ^n den verttnten, von den Älln-rten enrsck)losstn Kraffen wird die Sicherheit für euren ebreiroollem Frieden und iur dre Frerhert der Welt geß-nden irer>m Ich würdige alles, was Rußland jetzt zu erttagen i>at, aber ich l-abe deü |[^V n ^rne Kraft, den furchtbaren Lchwrettgteilen rn dieser Stunde der Pruchng zu begegnen und sie zu Überwirweir." zierensti als Diktator. ^ , 1 — ur -“—7» "vjvi/wl, ^-LKULULLlyl l/U-LPc „Traly Chvoniclc" schreibt, das Ergebnis der Abstimiramy Der türkische Bericht. KvwftnnSttnv-pel. 10. Avg. (W. B.) Hverrsbericht ^^vrdöstlich wm Sttlrimanje wurde ein Angriff zweier ichsssscher Züge abgewiesrn. Gegenüber von Serdutsch ziehen stch die Russen in die Berge zurück. An der Kaukasussro nt d« Mtiche Pattouillentätigkeit — Sinaiftont: In der Nacht zum 9. Ang. gingen M»ei emstische, Kompagnien mit sechs Maschinew- Gewehren gegen den rechten ^ Flügel unstrer ^Truppen östlich dev Gruppe von Gaza vor. Sie stießen im Borc^lände auf mrsere Datrorallen, die den Gegner ungesäumt angttffen. Vtach erbitterten! stcachgefechit ging der Femd Unter Zurücklassung von etwa 50 Toten crlig zurück. Fünf Gesungene wurden eingebracht, ein Maschinengewehr, Leuchtpistolen und Fernsprechgerat tvurden eckbeutel. England und die 5tockho!mer llsnserenz. London, 10. Ang. (WTB.) Die große Konferenz der Arbeiterpartei, die darüber entscheiden soll, ob die englischen Arbtttervertreter an der sozialistischen Konferenz in Stockholm teilnehmen sollen, trat heute in London zusammen. Fast 600 Vertreter waren anwesend: die russischen Vertteter. die die Länder der Alliierten soeben besucht laben, tvaren ebenfalls zugegen. ?;^rner Atthur Henderson, Ranrsay Macdonald, Bänderoelde. Hodge und Mldere Parteissllwer. Zunäcksst ergriff der Vorsitzende William Purdy das Wort. Er erklätte, daß kein Friede genüge, der nicht die vollkommene Befteiung vom Militattsmus gewährleiste. Dre Revolution Uköge eine Zeit lang den russischen Kameraden die großen Ausgaben des Krieges verdunkelt haben, aber er sei sicher, daß sie ihre mühsam gewonnene Frttheit nicht für die Schande einer Freiheft unter dem Fuß des preirßisäMr Militattsmus vertauschen w>tt- ten. Weder ihre russischen Freunde noch sie wünschten einen Sonderfrieden, sondern als Alliierte müßten sie Schulter an Schulter zusammenstehen, bis ein gerechter Friede erstritten stt. Die Einladung nach Stockholm verdiene^ sorgfcMg und ernsthaft erwogen zu werden. Dche Versammlung beschloß nach der Erklärimng Hender- stms, sich bis zuml Nachmittag zn vettagen, um dann über dre folgende Entschließung abzustimmen: Die Einladung zur internationalen Konferenz in Stockholni soll unter der Bedingung angenommen werden, daß sie beratend und nicht bindend' ist Henderson erklätte ul g., er wünsche eine vMständige Darlegung der Frage zu geben, da seine Haltung in der Frage stark aw- gegttssen wurde. Wan müß. nrhr er fort, sich vor Augen halten, daß bi- Lage in Rußland sich ständag ändert. Wir können entweder werde dre Uraomsten zu ttnem erneuten Versuch veranlassen Hendmson "Dks dem Kabrnätt Lu verdrängen. Die Abstimmung vttmes aber, daß Henderson außervrdenlich fraftig von der Arbeiter-, Partei gestützt werde. . tSfjJ.i, 11 a 13. Aug. Wie aus Stockholm bettchtet wird, findet der REtrrtt Henderions dott dahrn seine Deutung, daß die eng- nsc^ Regierung kerne Solidarität mit seiner Tättgkeft aus der Konferenz vermiet. Im übrigen meint der „Vorwärts" wenn dre Henderchrckttse ern Vorspiel dafür sei, daß die Regierungen in Engladn, Rußland und Frankreich ins Wanken geraten seren so körme man wohl hoffen, daß die herausziehende Ententekttse einen wnhttgen, Lchrttl zum Ftteden bedeuten werde. Nur dürfe man ^^/räff^che.nrcht so vorstellen, als ob die Nachfolger vor Deutschland rn dre Knre sinken und um Frieden bitten würden. * Revike Chamberlain zurückgetreten. Rotterdam, 11. ?lug. (WTE. Nick-tamtlich.) Der Nieuwe Rotterdams che Courant" meldet aus Loudon: Neville Cham- berlain ist/urückg^eten. Dem „Daily Telegraph" zufolge wird Ged des das Amt übernehmen. * Poincares Rücktrittsgedanken. Bern , 11. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Wie das „Berner Tagblatt" aus Paris erfähtt, hat P o i n c a r e Ribot mttgetttll, daß er zurückzutreten bcabsichttge. Ribot habe nach Beftagen seiner Mtegat Pvinoars gebeten, die Angelegenheit bis zum Zusammentritt der Kammer zu vettagen. * * * Der Brotpreis in England. Bern. 12. Aug. (WTB.) Gemäß der kürzlich erfolgten Ankündigung Rhvnddas wird vom 15. August in England das Vier- Pfundbrot zu(bent Einheitspreis von nenn Penze verkauft werden. Diese Maßnahme, zu der sich die Regierung entschließen mußte, um dem Bolksunwillen über die durch den Krieg.-insbesondere dnrck, den Tauchbootktteg verursachte Lebensmittelt'euerung zu steuern, ist selbstverständlich nur durch bedeutende staatliche Zuschüsse unter. der Ucbernahme aller größeren Mühlen durch das Nahrungsmittelamt durchführbar. Nach> einer Berechnung des früheren Schatzkanzlers Mc. .Kenna wird dew chttttschen Staatssäckel diese Erkausung des inneren Fttedens jährliche 38 Millionen Pfund kosten. Aua. (WTB. dttchtarattich.- Nach einer Edungam, Petersburg hat Kerenski an >ämtllck>e Milrlär- ^ höheren Befehlshaber der Tr up pe n gerichtet, bei der Ausreck)lerhaltmrg der Ordnung Heere vor keinem Schtttt zurückzuschrecken. Um ^ Awgabm oergegEättigen vorläussgen Regierrmg zu erlnch- getroffen, daß rein politische Fragen t>OTU Mmttterrat nur an zwei Tagen in der Woche be.'xrndelt werden rollen, .dagegen wird der Ministerrat täglich zusammentttten, um ttmienden Tages fragen zu erledigen. Der Dttnisrar für öffent- P?' ^loemow, wurde zum Vorsctzenden des sogenannten kleinen Rates ernanrtt, der alle Unterstaatssekrctäre umwßt. ^ E an ein gedechttck>es Zusammen- ^^nsa" ztveiftlt daraa^ daß du VnychredenM Patteren in der Rogreruna auf die Däner ^ ^§^^n»hrm, können, und die gleiche Auffmsung bringt ^s Organ VLarim! Gorkis, zum Ans- ^ die Regierung nicht die Bedingungen', erner wirtlich ilattoncüen Regieru'ig ersMe und daß sie in Wirklich- keil narr eine Wrederholurng per vorigen Regierung sei. Angeblicher Telegramm des Kaifcrs an den Präsidenten Wilson. Berlin, 13^Aug. Die Jh>vbb. Mlg. Ztg." schreibt: Der ^ndoner Daily Telegraph veröff^tllchr aus den Memoiren des früheren Boffchafters Ger and ein Telegramm, das Se. Maj. der Kaiser am 10. i 9 l 4 an ben Präsidenten Wilson ae- richtet haben soll, und in dem die Vorgeschichte der Beteiligung En^nds an dem gegenwärttgen Kriege dar- gelegt wird. Wir find demgegenüber in der Lage,' sesttn-> stellen, daß ern derartiges Telegramm des Kai- ^ nrcht existiert. Richttg ist, daß dem Botschafter Gerard am 10. August 1914 eine Audienz gewährt wurde, um chm Gelegenheit zu geben. Seiner Majestät ern Bermitt- lungsangebot des Präsidenten Wilson zu unterbreiten. Die ^rsönliche Boffchaft des Präsidenten an den Deutschen Kaffer lautete i Ms offizielles^ Haupt einer der M!ächte, die das Haager Abkommen unterzeichntt haben, fühle üh, ba& es gemäß Artikel 8 . Ajbkommens mein Recht und meine Pflicht ist. Ihnen nn Gerste wahrhastester Freundschaft zu erklären, daß itbjebe A^nhert SÄ im - Interesse des europäischen ^t, es letzt oder zu irgend eurer SS? Lert, .die befier gcc^gnSet wäre, um Ilmen imo allew -octeiUgten Dienste zu ermeifeu, die mit zur Befriedigung und Freude gereichen würden. Dieser Vorschlag erfolgte hiernach zu err^r Zeit, wo dre berderserttgen .Heere beeirts die Grend-e überschritteat hatten, und es ausgeschlossen erschien, den Ereignissen noch Halt zu gebieten. Seine Majestät koirnte also dem Präsidenten Wrlson nur seinen Dairk für das Anerbieten übermitteln lassen und dazu beemrken, daß es im gegenwärttgen Augenblick Wohl noch zu früh zu eirrer Vermittlurrg neu- ttaler Mächte sei, daß aber später aus Herrn Wilsons' freundlichen Vorschlag zurückgegriffen tverden könne. Seine Majestät der Karser unterhielt sich dann rroch einige Zeit mrt dem amerikanischen Boffchaster und setzte ihm dre Vorgänge ausernander, die zum Ausbruch des .Krieges aeführr hatten. Besonders wies! der Kaiser auf die zweioeuttge und illoyale Haltung Englarrds hin^ die die Hoffnung aus einen friedlichen Ausgleich zunichte gemacht hatte. .Die Ausführungen Gerards in seinen Memoiren scheirien eine Wiedergabe des Gespräches ru sein. Wenn die Presse der feindlichen Lander darin Enthüllurigen sieht, so zeigt das nur, daß sie das deuffche Weißbuch nrcht kennt, was im wesenttrchen dieselben Vorgänge schildert. — Möglicherweise hat der Kaiser während des Gespräches Notizen für den Botschafter aufgeschrieben, damit dieser nicht etwa Falsches nach Washington melde. In diesem Falle würde es sich also um eine zur Unterstützung des Gedächtnisses des Herrn Gerard bestimmte Arffzeichnung, nicht aber um eine Mitteilung des Kaisers an den Präsidenten Wilson handeln. Der Kanzler über Deutschland nach dem Krieg. Mannheim, 11. Aug. (WTB.) In einer Unterredung, die der Reichskanzler Dr. Michaelis heute dem Cheftedccktenr der „Neuen Badischni Landeszeitung" gewähtte, erklättr' Dr. Michaelis über die Moiwpolfragc nach 'dem Kriege: Die Mmwpokftage ist noch nicht spruchreif, aber es ist klar, daß die gewaltig gesteigerten Bedürfnisse des ReichshansHaltes die fiskalische Ausnutzung unserer Rohstosfversvrgung ouf manchen Gebieten unumgänglich machen. Ale Sachkundiaen sind sich indessen darüber einig, daß bei dieser fiskalischen Bery'ettimg der Rohstoff- vefforgung zunächst dott begonnen iverden soll, iov, wie etwa beim Stickstoff, etwas ganz Neues gesck-asfeu worden ist. Bei alten Jndusttte- und Handelszweigen wird man Zurückhaltung üben Müssen, und da kann das Monopol immer rarr die letzte Form sein, in welcher der siskalische Nutzen gesichett wird, aber irgendwie werden !der Staatswittschaft neben den unnnttelbaren Kriegssteuern ans Einkommen und Bermögen»derattige Einnabmeguellen erschossen werden müssen, wenn sie leben soll. Der wirtschaftlichen Stärke des ldeutschen Staates feste Stützen zu geben, ist eine absolute Notwendigkeit in der Zukunft, besonders mit Rücksicht auf die Pläne unserer Feinde. IiM Anschluß hieran gab der Kanzler der Hoffnung Ausdruck, daß >die soeben in Wien begonnenen Verhandlungen mit unseren Bundesgenossen über ein gemeinsames W i rtscha fts ab- rommen einen guten Fottgang nehmen würden. Von der Finanz gebarung des R eiches und der Einzel st aalen sagte der Kanzler: Es ist ein Vorurteil, wenn die Absich einer fiskalischen Ausnutzung der Rohstoffversorgung als ein Ausfluß unitaristischer Bestrebungen hingestellt wird. Ich bin selber hierin Einzelstaatler und wünsche, daß den Bundesstaaten ihre sinanzielle Selbständigkeit erhalten bleibt, ja ich hoffe sogar, daß die Einzell taaten von Miseren Maßnalchen mim ittelbaren Nutzen haben werden. In der Eigenatt der Einzelstaaten liegt ein guRr Teil der Lebenskraft des deuffchen Bcsskes. Der Reichskanzler äußerte sich in normen Worten über die Bedeutung der Presse, in deren Behandlung und ttchttger ^ "wertmig wir m Deittschland noch viel zu lernen hätten. Ueber die ...age der Demokratisierung und Parlamentattsierung beronte der Reichskanzler.' Es lolmt sich, klar zu stellen, was in Deuffchand cur echt dcmokvatischm Wesen berefts volkseigen lebt. Es kommt cherbei toeniger ans die äußeren Formen, die das 9lnsland kennt, äls alff den imreven Gehalt an. Der König von England an KerenSkL. London, 12. Aug. (WTB.) Rentermeldung. KonigGeo rg ttchttte an den rustfischen Ministerpräsidenten folgende Depesche: Lu Beginn des vierten Jahres bs großen. Kampfes, der noch immer lautet, und in dem Augeubllck, wo Sie wixdex sur Mhrung des! tpam oMche« VoiLs btafrn find, habe Seefrfeg. Nene U-Boot-Erfolge. Berlin, 12. Aug. (WTB. Amtl.) Im Sperrgebiet um England wurden durch unsere U-Boote wiederttm 21000 BrutttEegister-Tünnen vernichtet. Unter den versenkten! .Schiffen befanden sich der bewaffnete enMchp Darnvtzs; USomtfuIa" (1384 Tonnen) mit Kohlen und Stückgut, von Rngland nach Lissabon, ferner ein großer durch viev Be- koachlmgsfahrzeuge gesicherter Dainpfer. Die Kriegsverluste der dänischen Haudelsstotte 11 (WTB. NichtcrEich.) „Bettmgsk 2? ^rregsverluste ber bdnifAcii ^ tragen seit dem 1. August 1914 186 Schiffe BUK 1 £loJl' 1916 56 ' m te CTftot ^llte 1917 100 Aur dem Reiche. Die Steuer-Grundsätze Dr. Schiffers. -v e r l r n, 11. Auq. Der jetzige Ministerialrat im Re-l ^E^Dr^Schiffer äußerte sich nach dem „Berliner f übcT ^ rofee Steuersinanzreform nach dem Soweit ferne Meinung eine ausschlaggebende werde, drei große Richtlinien maßgebend sein, Nach denen nicht nur die neuen Steuern zu beschaffen sind, sondern a^ die bereits bestehenden einer Prüfung zu un- t«:llegen haderr, inwieweit sie einer Abänderung bedürfen *** 6?nrlich zu beseitigen sind. 1. Die neuen Steuern müssen ««' ^llen möglichst wenig ver- b< ? notwendigen Ertrag liefern, also Ä^n Umständen lieber wenige, aber große, einschuei- dende Ernchnffe, als daß der BteuM^cpcv durch zahllose Bluten gebrüht wird. 2. Sehr wesent- lichist dreArt der Veranlagung. Der sogenannten „Steuer- Psychologie muß rn weitestem Umfang Rechnung getragen damit der Verärgerung des Steuerzahlers soweit e v' möglich vorgebeugt wird. Um dies zu erzielen, müssen d« Steuern ^ersichtlich, klar und einfach sein. Jeder Steuerzahler, vor allem jeder Kaufmann, soll in der Lage Höhe ferner Steuern zu jeder Zeit zu übersehen, um richttg drsj^neren %u können. Der Kaufmann muß stets mit dem Steuervetrag rechnen, ihn von vornherein in seine Bi- lanz emstellen können. Steuern, deren Betrag erst hinterher errechnet wird, machen den Kaufmann unruhig, unsicher und lrnd darum erne der wichtigsten Ursachen der Steuerverärge- Eg. Werter sotten die Steuern natürlich nur eines einfachen Verwaltungsapparates bedürfen, ihre Einziehung die gerrngstmöglrchsteu Kosten verursachen. 3. soll die Bemessung der Steuern derart erfolgen, daß das Wirtschaftsleben ge- lchont wird, also keine Ueberspannung, die die Industrie er- *!• a?«: • ***' ÖOTl Entwicklung wir in erster Reihe die Aufbrurgmrg der Rieserrbetrage, deren wir bedürfen werden, er^ffen können. Die Industrie muß praktisch auch in der Lage bleiben, sich auf die neuen Steuern einstellen zu können Mein Vertrauen in unser? Industrie, in unsere Technik und in unser ganzes Wirtschaftsleben ist — nach den Leistungen die es im Kriege vollbracht hat — so groß, daß ^ch gar nicht daran zweifle, daß es seiner Aufgabe, beit benötigten Ertrag abzwverfen, durchaus wird entsprechen können. Dw Voraussetzung ist nur, daß wir ihm seine Entwicklung smögluhk ei ren nichr unterbinden. Dabei werden wir — wie bisher — die 'ozialpolitischen Grundsätze nicht verlassen srnd im Rahmen der Möglichkeit den kleinen Steuerzahler ru schonen trachten, doch rechnen wir damit, daß sich niemand den Staatsnotwendigkeiten verschließen wird oder auch nur sich wird verschließen können. Gegen Monopole bin ick) nicht grundsätzlich eingenomnren, doch möchte ich betonen, daß ich m allen jenen Fällen, wo die Besteuerung des freien Wirtschaftslebens den gleichen oder Annähernd gleichen Ertrag liefert, unbedingt für den letzteren Weg einzutreten geson- ven brn. a ■* AuSgabe von Süßstoff (Saccharin). In der Zeit vom 15 August brs 15. September 1917 wird gegen den LreferunMchsckmitt 7 der Süßskoffkatten „Fl" Mru> und gegen 4 der Süßstoffkatten „0" (gelb) von den Saßstoftabgadeftellen Süßstoff abgegeben. Es gelangt ein Bries- ct^n btzw. eme Schachtel ans den Abschnitt zur Slusgabe Mit dem 15. September verliert der Abschnitt 7 hzw. 44 ferne Gülttcfteit Nach diesem Zettpunkt nicht abgerufene Süßstoffmengen dürfen von den Abgabestellen ftei verkauft werden. Dre Anszia'hlnng der Familienunterstützun- gen an dve Angehörigen der zum Heeresdienst Einberufenen für ^6. lns 31 A,ugnst 1917 findet statt vom 15. bis 17. August Nähwes siehe Anzeige. Friedhöfe sind in der Zett vom 16. AjUgnst bis' von 6 llhr morgens bis 8 Uhr abends geöffnet. - . deutschen Kampfflugzeuge im Luft- J rxc lich eingezogen wordlnr. Ob! infolge dieser Maßregelung die .Kühe, die bekanntlich jetzt bei der Ernte schwer arbeiten müssen und daher an Mttlcherzeugung bedeutend Nachlassen, auch infolge der -Futternnt überhaupt weniger Milch als im Frieden geben, sich eines Besseren besinnen werden, dürfte zweifelhaft sein. Kreis Alsfeld. Fc. Alsfeld, 12. Aug. Von verschiedenen Seiten wird mit Recht .Nage darüber geführt, daß der unerlaubte Schleichhandel neuerdings größeren Umfang annimmt. Insbesondere sollen Frühkartoffeln in großen Mengen von Privatpersonen, oft gewerbsmäßigen Händlern direkt bei den Erzeugern aufgekauft werden. Es ist hierft». eine große Gefahr für die Sicherstellung der allgemeinen Volkseruäbrnug zu erblicken. Wie das Kreisamt bekannt gibt, > wird im Einvernehmen mit der Oberen Berwalttmgsbehörde und ' Unterstützung von Militärpersonen eine schaffe polizeiliche Kon- ttvlle geübt, und eine sttenge und unnachsichtige Besttafung alley Zuwiderhandelnden herbeigefühtt werden. oz. Kirtorf, 13. Au.g. Avi Donnerstag vornnttag gegen 7ts Uhr landete unweit der GlänzerswÄtzle ein Luftballon, der, wie ffn darin befindlicher Brief zeigte, von der Gegend bei Metz stammte. Wahrscheinlich hat sich die,er lbsgerissen; denn das Seil war abgerfffen und wietzrfach beschädigt. Durch den Sosm des Mühlenbesitzers Heinrich Schnaf wurde die Lmwnng aus einer Wiese glatt vollzogen, s-mrst wäre der Ballon, int Tuchen Walde verunglückt. Die Militärbehörde wurde benachrichtigt und der Ballon in einer Scheuer geborgen. Kreis Lauterbach. z. Bernru tshain, 12. Aug. Am Diensttag nachmittag verunglückte der verheiratete Lttbefter Karl Schneider vor: hier, beim Ausladen von Fichtenftammen am hiesigen BlThnhof sehr schwer. Das Stammholz, welches durch den RrAnr naß geworden 7oar, rutschte von den ÜadebäunLn zurück, erfaßte SchneLer und bmchte chm schwere innere Verletzungen und Kopfverletzungen bei. An i einem Auskommen >wird gezwersÄt. Kreis Schotten. O Gedern, 11. Aug. Unter zahlreicher Beteiligung imrrde gestern nachmittag der Landwitt Jakob Fran % zu Grabe geleitet. Der Verstorbene war das älteste Mtglied dos hiesigen evangelischen Kirchenvorstandes, dem er 24 Jahre laug angehörte. Er lvar Feld- zu'gsteilnehmer von 1866 und 1870/71. — Unter dem Vorsitz des Großh. Kreisdirektors Muhl s«id gestern im Rctthanssaal dahier eine Versammlung der Bürgermeister. Wiegemeister und Milller des Bezirkes^ (federn statt. Eingehende Erläuterung und Besprechung fanden die für das neue Wirtschaftsjahr sich ergÄenderc Maßnahme: der Reichsgetreide stelle. — Zu Wiegemeistern für die diesjährige Getteideerute wurden ernannt und verpflichtet Konrad Gerl ach und Karl M ü l l e r IV. oz. Meiches, 13. Aug. Für die Hindcnburgspende, bei deren Sanrmlung Kaspar Steuernogel HI. sich besonders verdient gemacht wacht hat, wurde folgendes Msanrmengebracht: 7 Pfund Erbsen, 9 Pfund Gerste. 22 Pfund Dörrobst, etwa 3 Pftrud Speck, 3V? Pfund Butter. 2 Töpfe Mus, 1 Glas Gelee, 1'/.Pfund Zucker, 347 Stück Eier und zwff Bäark bares Geld. Auch wrrrdeu dieses Frühjahr zwei große Fässer Mit Sauerkraut von unserer Gemeinde geliefert. Alle diese Gaben find unentgÄtlich abgegeben worden. Äreis Friedberg. Fc. Bad-Nauheim, 12. Aug. Der Höchstpreis für Süßrahmbutter wurde hier, auf 2,80 Mk. für das Pfund festgesetzt. ----- Bad-Nauheim, 11. 2brg. Die Franffurter Kriminalpolizei hob in einer hiesigen Fremdenwvhnung bei einem „Kurgast" ein großes Lager von Leder waren aus, das vor eirägen Tagen in einem Frankfutter Geschäft gestohlen war. Tic Diebe Ovaren zur Ausübung ihres Einbrnchs eigens von Berlin nach Fwankfutt a. M'. gefahren, hatten sich hier in einer vornehmen Pension eingemietet und dann aus dem Geschäft für 15 000 Mk. Lederwaven gestohlen. Die Sachen „verkauften" sie Einbrecher und des Hehlers. Und schon n ad) Aoei Tagen war das Berliner ^Trio verhaftet. In seinem Besitz fand man noch dew größten Teil der Lederwaren. bz. Bad-Nauheim, 13. %iiq. Ein z weites .Schwein, was fernen Berus, närnlich nach Bad-Nauheim geschmuggelt zu werden, verfehlt hat, würde ain Donnerstag in Butzbach beschlagnahmt. Das Schwchn war zerteilt, fein säuberlich in Reisekörbe verpackt und sollte per Bahn den Weg nach hier nrachen. Ms der Schleichhändler^ merEtc-, daß die Polizei Wind von seinem Vorhaben erhallen lxittc, riß er aus und ließ Schwein und Reisekörbe im Stich. Seinem Schicksal sollle er aber -doch nicht entgehen, denn als er seinen hie- ftgen Abnehmer von dem ihm nndersal-reuen Pech telephonisch Nachricht geben wollte, wurde er verhaftet. Das für Bcrd-Nau heim che- sttmmtc Schwein verblieb in Butzbach. Starkenburg und Nheinhessen. Dr. Michaelis in Darmftadt. Darmstadt, 11. Aüg. (WTB.) Der Reichskanzler Dr. Michaelis traf beute nachmittag 6 1 / i Uhr, von Karlsruhe hier ein und raurde vom Skaatsminishft vwn Lewald am Bahnhof empfangen. Auf dem Bahnhof urrd in der Rheiustraße hatte ein zahlreiches Publikum Aufftellung geuommen, das den Reichskanzler bei seiner Fahrt vom Bahnhof zum Residenzschloß begrüßte. Dort wurde der Reichskanzler vom Großherzog und der Großherzogin empfangen. Nach dem Empfang fand Tafel im Resid'enzschloß statt, zu der die Minister geladen waren. Die Rückrerse des Reichskanzlers nach Berlin erfolgt heute abend 9,06 Uhr. Fc. D a r m st a d 1, 13. Aug. Ein hiesiger Eirrwohner wurde wegen unrechtmäßigen Bezug von Lebensmittelmarken für einen im Felde stehftrden Sichn W zehn Tagen Gefängnis verutteilt. Hessen-Nassau. Fliegerangriffe auf Frankfurt. Frankfurt a. M., 11. Aug. Ein Flieger erschien heute früh über Frankftcrt und warf gegen y 2 7 Uhr eine Bombe ab, die im Innern der Stadt unmittelbar vor einem großen Militär la za re tt niederfiel. Glücklicherweise sind keine Menschenleben zu beklagen, nur einige Insassen des Lazaretts und ein Wrhüter wurdeTi leichi v e r l e tz t. Der angerichtete Sachschaden ist gering. Frankfurt a. M., 11. Aug. (WTB.) Wie uachträglick gemeldet wird, hat der feindliche Flieger außer der einen Bombe aus Frankfurt a. M. weitere fünf abgeworsen. die, ohne irgend welchen Schaden anzurichten, in ein Wäldchen westlich von Frankfurt niederfielen. F r a n k f u r t a. M., 12. Aug. Heute abettb gegen i/»8 Uhi erschien wiederumieinifeind licherFlieger über Frankfurt, der wahllos mehrere Bomben über der durch den Sonntagsverkehr stark belebten Stadt abwars. Leider sind diesmal vier Tote und mehrere Verletzte zu beklagen. * F" Ka ssel, 12. Aug. Für 20000 Matt Waren erbeuteten Diebe bei einem nächtlichen Einbruch in ein Goldivarengeschäft aus der Königsstrahe. Ten Eingang zum Geschäft verschafften sie sich dadurch, daß sie mtt einem Diamanten ein großes Loch in das Schaufenster schnitten und von hier aus mit einem Haken alle erreiwbaren ?6aren zusammenrafften. Fc. U s i n g e n , 12. Aug. Es darf, wie der Land rat bekannt gibt, nur ftrr die Gemeinden auf Bescheinigung der Ottspolizei- behörden genrahlen werden. Jedem Mahlen für Selbstversorger direkt i)r verboten. Uebettreturrgen werden unnachsichtlich bestraft Dre bisherige Mahlordmmg bleibt weiter bestehen. — Die Aus- suhr vcm Kartoffeln einschl. Frühkartoffeln aus dem Kreise Usingen ohne lchrifttiche Genehmigung des Lanürats ist verboten. ~ Vom Main, 12. Aug. Aus einem Gatten stück der Gemarkung eines bekannten Weinottes ain Untermain wurden nächtlicherwelle etwa 10 Pfund Zwiebeln genraust. Als Gegeilleistunc ließ der Dieb einen Lvhnbeutel mit 64 Mjatt aus dem Zvrebtt- stüft liegen. Der Eigentümer der Zwiebeln ist über den Tausch sehr zu ft reden und empsiehll dem unbekaTmten Wnehmer sein übriges Gemüse zum gleichen Preise. Nniveksitäts-Nerchrichten. - Frankfurt a. M., 12. Aug. Ter Privatdr^ent für Chemie, Nahrungs- und Gemrßmittel, Dr. Till mann, wurde zum außerordenÜrcheTk Professor an der naturwissenschaftlichen Fakilltä' der Universität Frankfutt ernannt. Witterungsbericht. (Oefsentlicher Wetterdienst.) Kerne wesenttichc Aenderung der bestehenden Witterung. dann ihrein hiesigen Hehler, auch einem Berliner, der das Diebs- gut auf dem Wege der Zeittmgsanzeige lostznschlagen suchte. Durch die Zeitungsanzeige kam die Foankfurter Polizei wff die Spur der Letzte Tlacbridytcn Sperrung der französischen Grenze. Genf, 12. Aug. Die französische Grenze ist seit Sonn- Aend nacht gesperrt. Die frarlzösischen Zeitungen sind am Sonntag nt Genf nicht eingetroffen. Die Konstituante verschoben. Kopenhagen. 12. Aug. Nach Petersburger Telegrammen wird dw Konstituante erst in ^wei oder drei Monaten einbernfent werden, da die gcgenwättige Lage an der Front und im Linde nicht günstig für den Wählkampf sei. Zürich 12. Aua. Aus Petersburg tvird gemeldet: Für die Soldatcnwahlen zur Konstituante werden entsprechend den fünt Fronten fünf Wahlkreise gebildet, außerdem besondere Wahlkreise für die russischen Truppen in Galizien, Armenien, Persien Frankreich und Mazedmlien. Magparischc Diellstsprache. Wien, 13. Aug. (L.-A.) Nach einer Mitteilung des „Az Eft" hat Kaiser .Karl nunmehr dem bereits vom Ministerium Tisza angeregten nationaleii Wunsche nach Einfübrnng der magyarrfchen Diensffprache ini Heerwesen, einer alten For- derunb aller magyarischen Persönlichkeiten, in aller Fyrnc zugestcmmt. Die Veröffentlichung dieser Errnirgenschaft wird noch vor dem 30. Geburtstage des Monarchen erfolgen Mer üüi! Sctauimiacber x rusMilttärarbeit werden so- wrt eingestellt. Sattler- aietiter erhalten Heimarbeit. Äug. Sti lbi nner, Tel. 2022, 1 Fuitrinann rer auch Landivirtschaft ver- teht, sofort gesucht. 5966 Lhr. Faber, Le ibgcttern. 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Angeb. uni er 04953 n. d. G i eß. Anz. 0496 9 Diejenige, welche ver- gangenen Samstag bei einer Gurken-Verkäuferin einen Schirm mitnabm, um ihn der Eigentümerin abzuliefern, ist erkannt worden. Wenn dies, den Schirm nicht Süü-^alsg« 18», 11.8t. abgibt, wird sie polizellich verfolgt. Zinißcr Kanstigmi angenehmes Aeußere, sucht zwecks Heirat mit junger Dame in Verbindung zu treten. Nur ernstgemeinte Bewerbungen sind zu richten an den Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. 6003 Teile meiner werten Kundschaft mit, daß mein elektrischer Anschluss fcrtia ij't. 5983 Georg Schubeckcr. Sägewerk u. Zimmermeister. Oclföiujcn iinb in allen Größen vor» ratlg bei .5899 (jeorg Dahmer, SvenglermeiNer. Neuen weg 4o. irine Alle Reparaturen schnell und preiswert Gebrüder Waag Schirm-Fabrik « Gießen. Seltersweg Nr. 58 444444444444 Statt besonderer Anzeige. Heute entschlief im 81. Lebensjahr mein guter Mann, unser lieber Vater und Grossvater Todes-Anzeige. Apotheker Gustav Heß 69*7 Mathilde Heß geh. 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Wegen Vornahme anderer Lieferungen bleibt der ! uon meinem Lager bis auf weiteres geschloffen. 5994 elolB. FisefapP* 04*54 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Syhnes und Bruders sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Avg. Klemmrath u. Frau u. Geschwister. Gießen, den 13. August 1917. Morgen Dienstag trifft agf dem Beaudplav, Ein- gang zum Botanischen Garten, eine Sendung Einmach- und Salatgnrken, Rettiche usw. ein. Bestellungen werden auch im Hause Neustadt 19 erttgegengenommen. Die Auszahlung der Familienunterftütznugen an die Angehörigen der zum Heeresdienst Einberufenen für