m. \S{ Giefcencv Anzeiger i.'ciut täglich, nutzer ^üimtniv’. - Beilagen: ü iehencrFanrtlienblütter; Kreisfclctt für den Kreis Gießen. Vczugspreis: monctfl. 1 Mk., viertrl« jährlich 3 Mk.: durch Llbhole- u. Zweigstellen monatl. 9") Pf.; durch diePost Mk. 3.— viertel» jährl. ausschl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: für die Schrcktleitung 112 Verlag,Geschästssteüeöl Anschrift für Drahlnach- richten: Anzeiger Sieben. Erft« Matt f \bl. Mrsaug ^ Samstag, Giehener Anzeiger Samstag, 4- August M Annahme von Lttzrugea s. die Lagesniininrec vis zuinNuchinittag vorher. Zeilen-vreije: für örtliche AnzeiAen 20 Pf., sür auswärtige Anzeigen 25 Pf., b. Plntzoorschrift 30 Pf., sür Reklamen 75 Pi., bei Platzvorschrift SO Ps. Hauptfchriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Polüiku. Feuilleton: vankoerkehr: Aug. Goetz: Stadt und Gewerbebank Gienen Land. Vernaschtes u.Ge Geweroevanr ^.egen ,.^^saal: Fr.R.Zenz ^ c _ Anzeigenteil: H. Beck. ZwiHingsrnn-druck u. Verlag: Brühl','che Uirw.-Buch- u. SteinOruckerei R. Lange. Schristleikung. Geschäftsstelle u. Druckerei- Sihulstr. r. sämtlich i„ Gi°ß-n, Postscheckkants: Kranfimt a.M. N666 SeMml-MZetzer Kr Oherheßm Czernowitz erobert. Galizien fast völlig, bk Vukowim zum größten Teil vom Feinde befreit. (WM.) Großes Hauptquartier. 3. August. (Amtlich.) Weltlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe KronprinzNupprrchl. An der flcmdrischen Schlack-,tfront war gestern bet regnerischem Wetter der Feuerkampf nur an der Küste und nordöstlich von Ypern besonders heftig. . a Vorstöße der Engländer an der Straße Nleuport—West- enLe und östlich von Birschoote scheiterten, ebenso starke Angriffe bei Langemarck. . , ™ Roulers, wohin sich ein großer Teil der belglfchen Bevölkerung aus der Kampfzone vor dem Feuer ihrer Befreier geflüchtet hatte, wurde vom Feinde mit schwersten Gesrputzen beschossen. Borfeldgesechte nördlich des La Bassee-Kanals. sowie bei Atonchy und Harrincourt verliefen fiir uns günstig. Heeresgruppe Deutscher K r o n p r r n z. Westlich von Allenmnt, an der Straße Laon-^olfions, drangen französische Kompagnien vorübergehend in einen unserer Gräben-, sie wurden sofort wieder vertrieben. Bei Cerny vervo llständ igtenirnsere Truppen den Kampferfolgdes31. Juli. Sie bemachtlg- ten sich durch Handstreich der französischen Stellung am Südausgong des Tunnels, hielten sie gegen mehrere Gegenangriffe und führten zahlreiche Gefangene, zurück. Aus dem linken Maasuser wurden frühmorgens und abends nach starker F-euervorbereitung geführte Angriffe der Franzosen beiderseits des Weges Malancourt- Esnes abgeschlagen. Oestlichcr Kriegsschauplatz. Front des Generalseldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Heeresgruppe des Generalobersten voll Böhm-Ermoli. Oeftlich von Husiatyn örtliche Kämpfe. Trotz zähen Ww erstand es der Russen wurden mehrere Ortschaften am Unterlauf des Zbrucz im Sturm genommen. Bayrischer Landsturm zeichnete sich bei der Eroberung von Kndrynce besonders aus. Zwischen Dnjcstr und Pruth hielt der Feind vormittags noch stand. In den ersten Nachmittagsstundcn begann er unter dem Druck der Trilppe des Generals der Infanterie Lltz- mann naMugetn'n und abzuziehen. Die nördlich von Ezerno- witz aufflammenden Dörfer kennzeichneten seinen Weg. Heute früh sind von Norden österreichisch-ungarische Truppen des Generalobersten Kritec südlich des Pruth. von Wes^n her k u. k. Truppeil unter persönlicher ^uyimng Seiner kaiserlichen Hoheit des Heeresfront-Kommandanten Generalobersten' Erzherzog Josef in (5 z e r n o w i h einge- drungen. Die Hauptstadt der Bukowina ist vom Feinde befreit. Weiter südlich durchbrachen andere .Kräfte der Front des Generalobersten Erzherzog Josef , . . schon gestern die russischen Stellungen bei S l o b o d z r a und ~ aro ($*ubttn, im Tale des kleinen Sereth. Sadeu und Falken in der Suczawa wurden genommen-, ui■ Äinuioluiifl dringen österreichisch-ungarische Truppen im Hauserkampf ^^Äuch in den Bergen auf beiden Bystritz-Ufern wurde kampfeiid ^rrtsthritte erzielt. Am Mgr. Casinului waren neue Angrifte des Gegners vergeblich und für chn verlust- Der Erste Generalauartiermeister Ludendorss. * Der Abendbericht. Berlin, 3 Aug.. abends. (WTB. Amtlich.) Im Westen dauert die Kampfpause m Flandern nach an. w . , Osten ist durch den Siegeslauf der verbündeten Truppen Galizien fast vö llig. d ie Bukowina bereits zum größten Teil vom Feinde befreit. > tXii l -rxm Sieqesgeläute hören wir nicht. In den Landern der öabsburqischen Monarchie wird es jedoch wohl von Turm :n Turni'l gehen, denn jetzt ist auch Oesterreich^Ungarn vom Feinde frei. Nach drei harten Krnegsjahren hat bap Schicksal und, und unseren Verbündeten ein nachhaltiges L>regeswort zngesprochen. Wir härgzeil die Fahren heraus und schreßen Salut Spüren wir es nicht deutlich, da,; der Held von Tannenberg, dessen Faust soirst nur deu Gegner beim Kra- a en packtet diesmal dem dentsclnen Volke euuge gelinde Rippenstöße, und zloar freundschaftliche, versetzte? Er bat den Kaiser, zu befehlen, da§z «geflaggt und Vikrona Ze^ sclnssen werde. Wäre das am Anfang, etwa nach der Be- frenrna deutschen Landes im Osten, möglich und notig gewesen^ Nein, da jubelte, alles ganz von selbst. Es wäre SmeMi zu schelten darüber, daß es heute nicht mehr so ist Viele die meisten, haben Trauer und Wunden rm >>erzen, mögen sich von Feiern und Festen fernhalten. Aber nur haben doch unsere Theater-, unsere Konzertsale offen gehalten, haben der Muse und Freude den Zutritt nicht verrvehrt. Und wir sollten vergessen, warum wir all das Leid und die Härte der Zeit haben auf uns nehmen müssen? Wir sollten die Ruhmesklänge, die unsere Soldaten begleiten und unsere Rettung aus Gesähr bedeuten, unserem Ohr verschließen? Was Hindenburg will, ist nicht „dumpf erbrausend durch die Gassen sich wälzende bachan- tische Lust' — solche undeutsche Feier werden wir auch nach unserem Endsieg nicht begehen —, es ist vielmehr etwas ganz Einfaches und Natürliches. Wohlmeinendes unc> Freundliches. Er war ein Mahner in ernsten Tagen, hat uns das Hilfsdienstgesetz zuerst verordnet, und jetzt klopft er den m der Heimat Sitzenden anftuttelnd auf die Schulter: Sieh den Erfolg, freue dich, daß der Weg Mifwärts, dem naher: frohen Ende zugegangen ist! Mit ein paar guten Worten stimmt auch der frühere Oberst Gädke. der d:e militärischen Betrachtungen für den „Vorwärts" schreibt, damit überein. Er schreibt: „Die Tage, in denen wir leben, sind eine Rnhmeszeit ebenso für die schaffende Armee der deutschen Heimarbeiter wie sür das bewaffnete Volk vor dem Feinde und die Tatkraft der deutschen Führung. Durch die Arbeit zu Hause war es möglich geworden, den englischen Angrrffsmitteln in Uanderu ebenbürtige Verteidigungsmittel gegenüber anKchäusen." Die neuen militärischen Ereignisse haben einen Um- schnning gebracht. Lauheit und verzagte Stimmung sind jetzt nicht mehr am Platze. Das geduldige Harren wird uns nicht nur durch die gewaltigen Erfolge erleichtert, sondern auch durch die sich mehrendeii parlcunentarischen Reinemachen unserer Feinde. Sie bemühen sich mächtig und ziehen doch kein weißes Linnen hervor. Doch lvenn wir sie scharf ins Auge saften, so sehen wir in der unversöhnlichen Kampsgebärde der englischen und französischen Minister bereits einen sorgenverzerrten Zug, eine heiniliche Angst. Ribots neueste Ausführungen in der französischen Kammer sind dafür ein Beispiel. Er will immer noch die Fortsetzung des Krieges, „bis Deutschland den Frieden erbitte hl Offenbar denkt er, unsere deutschen Politiker auf der äußersten Linken könnten von den Friedenszielen dos deutschen Volkes noch etwas herunterharrdeln. Wenigstens Elsaß-Lothringen; doch au.ch andere Sicherungen, Herftellungei: und Entschädigungen werden ja von unseren Nachbarn ver- la'.rgt. Die innerpolitischen Vorgänge in Deutschland haben ihnen und den Engländern mehr Mut und Eifer erngeslößt als die Wirkungen und Aussichten an den Fronten. Es ist ganz klar, daß Hindenburg in seinem Telegramm an den Kaiser uns nicht etwa ein leeres Freudenschauspiel hat geben loollen. Er hatte einen sehr soliden Nützlichkeitszweck im Auge. Unser Volk soll sich wieder stolz und zuversichtM ausrecken und damit den Frieden beschleunigen. Im Grunde fühlen wir dabei heute noch einmal die alten kraftvollen Worte Ernst Moritz Arndts, die vor 100 Jahren ebenfalls an ein von schleichenden Einflüssen und schädlichen Stimmungen umwittertes deutsches Voll gerichtet wurden: „Es weiden auserstehen solche, die rmter schüueic Scheinen von Gerechügkeit und Milde, unter schöneir Namen von deutscher Treue und Sitte dich wieder in das alte Elend hineinlocken und hineingaukeln wollen; die dir mit den heiligen Worten Müde. Menschlichkeit, Chrisüichkeit das stolze Herz brechen wollen, datz du lieber dienest als herrschest. Siehe, solche sind unter scheinbaren Vorwänden Aussäer der Zwietracht und Lähmer demes Zornes und deiner Macht. Kaum wird dein Schwert rot sem von dem Blute deiner Peiniger, so werden sie Mätzimmg, Mäßigung ! schreien, imb dir mit Halbheit und Jämmerlichkeit die Seele füllen wollen." — —p n - Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 3. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Amtliche wird verlaulbart: Oestlicher Kriegsschauplatz. C z c rnow i tz ist fett heute früh zumdrittenMale aus Nussennot h e sr e i t. Der fteitiö gav die Stadt erst n a fl, erbitterten Kämpfen preis. Bei Komanesti warfen gestern die Truppen des Generaloberst v. Korvrtz in prach tigm Angriffen die russischen Linien, wobei das Infanterie Rcainieni Nr. 101 (Bekescsaba) besvitderS Gelegenheit fand, seine kriegerische Tüchtigkeit zu beweiftn. Gleichzeitig inutz- ien zwischen Pruih und Dnjestr di« Russen dem Drucke deutscher und österreichisch-ungarischer Bajonette w r chen und gegen di« Grenze zurückgehen. heute friih rncktc. während über die Pruchbrücke kroatische Wtcilungen in Czernowitz eindrangrn, von Süden her der heeresfrontkom- mandan, Generaloberst Erzherzog Josepl, an der Spitze unserer Reginienier unter dem der Bevölkerung in die befreite Stadt. . , . , Nördlich des Dnjestr versuchte der Feind an mehreren Siellen durch Gegenstotz Emlasttmg zu gewinnen. Er wurd überall abgewiesen. Die Säuberung des Vrutkiwlnkcls l abgeschlossen. . ^ „. , , der südlichen Bukowina wurde Klmpolungde- s e tz t in der Dreiländer-Eckr das Westtlfer der rumänischen Bistritza erreicht. Zwischen dem Ojtoz-Pah und dem Easinu- Tal scheiterten neuerlich mehrere mit erheblichem Krafdrauf- .»»» a« nt, «nKtolfMbrt. Die Siegesmeldung HindeuburgS an den Kaiser. Amtlich. An Seine Majestät! Während wir im Westc n den ersten Ansturm des großen englisch-französischen Angriffs abgeschlagen und den Franzosen an anderen Teilen der Front empsino- liche -Schlappen zugefügt hasten, ist im Osten der Angriff der deutschen, österrerchisch-ungarischeu und osmamscheu Truppen seit dem 19. Juli unaufhaltsam fortgeschritten. Czernowitz ist geno mmen ! Oesterrerch-Ungarr ist damit im wesentlichen ftei vom Feinde. Eure Majestät bitte ich allerunlertänigst, zu befchlen daß geflaggt und Viktoria geschossen wird. gez. v. Hindenburg. Hierauf haben Seine Majestät der Kaiser allerhöchst zu befehlen geruht: In Preußen und Elsaß-Lothringen ist Salut zu Meßen und zu flaggen. Der Kaiser an Prinz Leopold von Bayern. Amtlich. 3. AuMst 1917. An Osterost. Die Operation in Ostgalizien und der Bukowina hui einen neuen großen Erfolg gezeitigt. Czernowitz fit genommen. Ich begrüße Dich und Deine tapferen TrmMn zu den glänzenden Taten, deren ich Zeuge war und die in so kurzer Zeit so großes bewirkten! gez. Wilhelm I. R. Die Säuberung Galizienr. Berlin, 3. Aug. (WTB. Nichtamtl.) Der strategische M eisterstoß in Ostgalizien hat nach 14tägigem imaut- haltsamen Vorbringen und einer Reihe erbitterter Kämpfe zur Eroberung von Czernowitz, der Befreiung Galizüns voni Feinde. bis auf einen schmalen Geländertreisen Im Nordosten und zur Rückeroberung der Hälfte der Bukowina gesiihrt. Am 2. August leytete per Rufst im Flußwinkel Zbruos und Dnjester noch einen letzten erbitterten Widerstand, der indessen von Miseren migeiwm, vorgehenden Truppen gebrochen tonrwe. Die Trümmer der rursychvni Verbände wurden aus den: Flußwinkel geworfen und über den Zbruos und Dnjester gejagt. Gleichzeitig rmirde durch oen von Norden und Westen wirkenden Druck der vsterreichisch-rmgarischen Divisionen der russische Verteidigringsgürtcl gesprengt, der dm Rückzug der Russen aus Czernowitz decken sollte. Südlich des Pruth dirangen unsere Verbündeten unter teilweise erbitterten Gefechten abermals einen mächtigen Schritt ostwärts in den Tälern des Sereth. des kleinen Sereth. der Suczawa. Moldawa, Bistrica und Nsagra Bistrica vor. Die Höhen nördlich von Kimpolung wurden genommen. Um Kintpolnng wird gekämpft. 40 Kilometer südlich davon wurde der Vrf. Paltinnlui in den Moldau- Karpathen den Russen entrissen. Czernowitz. die Landeshauptstadt der Bukowina, hatte im Lause des Krieges ein sehr wcchselvolles Schicksal. Es war die erste große österreichische Stadt, die in den ersten Wochen des Krieges russische Einauartierung erhielt, und die letzte, die nun befreit worden ist. Die erste Jiwasion hat nur einige Wochen gedauert, im Oktober mußten die Russen die Stadt wieder räumen. Doch im November 1914 schon war die Stadt wieder in ihrem Besitz. Bei der Offensive, die rm Februar 1915 vom Süden der Bukowina begann, wurde Czernowitz zum zweiten Male befreit: blieb es bis in den Hochsommer 1916, der nach der Brussilowschen Offen» sive die dritte Mssen-Jnvasion brachte, lieber ein Jahr haben die Czernowitzer diese dritte und längste Invasion ertragen müssen, bis die Befreier zum dritten Male kamen. Der dritte Uompstag in Flandern. Berlin, 3. August. (WTB. Nichtainüich.' Ter dritte Kampftag in Flandern bestätigt den völligen Zusam- menbritd) der e n g l i s ch - f r a n z ö si s ch c n g r o ß e n O s - f e n s i v e. Trotz dem ungeheuren Einsatz eines tiefgestaffelten Batterie-Gürtels, dichter Fliegerschwärme, Kampfgeschwader und einer ,rroßen Anzahl frischer Divisionen sind die Cnattindm über ihre minimalen Geländegewinne nichthirrauSgekommen. Den Kampfgeist unserer in den Trichterstcll'.mgen ausharrenden Infanterie vermochte aicch daS furchtbare Feuer der letzten 14 Tage Nicht zu erschüttern, nxihrcnd unsere Reserven sich vüt ungeheurer Wucht den Engländern entgegcirwarfen. Mitkämpfer sein Wern die Verluste der Engländer als unerhört hoch. Aus e: n en gefallenen Deutschen k o m nx c n mindestens 10 gefallene Engländer. Vielfach wurden die englischen ^>turm- kolonnen auch vom englischen Sperrfeuer gefaßt und niedcrg»' schossen. Unsere Flieger griffen die gegnerisckien StoßdiMstoueu init Bomben und Maschinengeiuehren an und fügten ihnen ebenfalls schwere Verluste zu. In der Nacht zum 2. August blieb das feindliche Feuer bis in die frühen Morgenstunden lebhaft, um nach vorübergehendem Abflauen sich besonders cur der Küste wieder zu steigern. Von der Küste bis südlich des Meuport-Kanals setzte 10 Uhr oorimuagv heftiges Troimnelfeuer ein, dem der gemeldete örtliche Vorswß an und dicht westlich der Straße Nieuporl — Westeirde folgte. Er lvurde tcrls im Nahkampf, teils schon in unserem Feuer abgewiesen. Nördlich der Sttaße Freszenberg—Zonncbieke lvurde um 7 Uhr eine mir!- feindliche Patrouille verjagl. Am 'Aachniittag niar das serndlictn' Feuer zzoisckien Merckem und Westlwet von 2 Uhr an äußerst heftig, besonders von Draaibank bis Langcinarck sowie berdebeils der Straße Ppern—9ivulers. Ein an dieser Stelle ui enva 2 Klm. Frontbreite einsetzender fendlicher Angriff wurde im Feuer blurig abgewiesen. Auch am Abend dis Mitt'enracht heftiger Frurrkamp' Feindliche Vorstöße östlich Bixsclwote und südlich -augeinarck wurdeic zurückgewiesen. Westlich St. Julien nahaien wir seiirdlick>e Truppenansanunlungcic unter Feuer und erstickten den lvabsud- tigten Angriff. . Unsere Truppen seheil werteren Kaurpserr mtt grotzler Zuversicht entgegen Englische Berichte dom 2, August, nachmittags. 1 SuSÄ^er %rffemen gai begteteden. mit tzeuchetei I ,Ä ÄSÜ‘ Partei. ?Wrnh rr«-rrr»r/> *1 - , rn!uulleLorocyen itnxter ytegett. Dem E £ ~" ill NU aungmu»en. urrovi torvert tue Nr schweren Opfern gestern nachmittag in fc W nchiL das Ächmsprel ter ZwiettE zu^eben VmZZ pt rrm r^«-v sw _, u tomien. s^r,^ cv" n ' v-Lcuiuujcu oci otT uni CTuxiijTiitjne vjpexn— (HnS^kSm 5 * 1 " fT Sjrr^fL- ,m ^L er < ? abe des T-rgeo durch SÄÄÄ?!. & ^2??? , S r fe t - Am wflmat bxc toraiet. m SLMW^W F W « gBsiü Air«urt / führten unsere S ^ Tagesordnung am 5. Juni 1917 einverstanden Ä die feindlichen Stellagen e^^mtter WlÄmung i^xm Ä S5 X 1 J®? Stimmen *■■ -4. S7 a ulu - ÜRJK31 -Stimmen rwrttitt für diese Tagesordmttvg und nachm den Wortlaut VS gegen 61 ztimtmcn an. Richülunttich.) Lyoner Blatter melden z-.kk.7S Hftw JcateBg I «ÄfÄSaatBASStÄSsa ■&* Ä’ssassrjB-asastS ait ^ , Q U mJ M0 l ie ^llingene zarrückbrachten. . --- tün Morgen imb erneut am dre bnd^^? ^Reiche oou hefttgen, aber ergebnislosen Versuchen, \ ^ äi^iÄÄ 0011 Dpern verlorene Gelände zurückzu- ' » ’bT£j^ ^^.^_kumen griffen mehrmals, ohne sich atsrÄSiS-r“ »ÄsäESSS Kranzöstsche Bericht e ^ Kaur mers itznug genüge, am die _ »«2. August. 2 Uhr narfmtittagsS toW^ fSLSfc Nation zu -er- . , 3u Belgien hält die s ch l e ch t e Wit terun a an Grone heg *5? Reichskanzlers b^rehe sich auf dre Frage Tätigkeit der Artillerie östlich von Braye-nr-Lcwmw^ weülickvon ^erchder französischen Kammer eine ge- der Gegend von Allenmn^L^ Ä5 Wt, Bei« Bei i£m 34 Gefangene und erbeuteten ein Maschmengeweln K rÄfZ^' j U der Forderung der Bekanntgabe 'iidlich von Reims versuchte der Feind ohne Erfolg schaft der RcttMnen^.-,?, der Bildung dar Geselt- dem linken Ufer der Maas^Age ArMettL l RZ>i^ NK^en< warf Renmchel der ^i PE«ich«. Auf dem lirrken ÜferdL MaasLmge ArttllettL RZLL Wrahm^ warf Renandel'der .ampsc. Gegen 9 Uhr abends erneuerten die Deutschen olme Erfolg dem ^eckmnw^l ^ Gebiets der unteren Politik unter Av»eeurtgelM»es, Kindliche &£ '‘Ä ^--ltexVorrechte verstärke «ÄC 1 ' 16 ® 1 ®teenb, seiner gegen den Wald ton Apremont nrt ^lrrwften von lY *' '■ ' rr •• ■ melden von der übrigen Front k^-hL oS r -& nb f^Jö- ert verhinderte unsere Artillerie Open -und Ronden von Brsckivote. Ob- Riät'L S fWtete Eänvig. ^ Hä5«ÄÄ e ne t fc"Ä' weI7D^chl7n^ihn J|!EDL sfe*s» !*7Ä'ÄS «e ArMenetätigkeU auf benf IMm S mxsere Wicht als Fransen und -rr Lldesen: Vom 21 bis zaxm 31. Juli wurden 20 feindliche ^ ^sere Tbi^e Wer konnte in dieser Stunde, 91 '“^ ( älDfT Drachen abgeschsssen. In dcrsclbexx Zeit gingen tarfHertfcnSaSr ÄM? lind an etnen Frieden mit Deutsch- ?} l^och^ugzeuge, dm ernstlich getroffen waren, in xlwer Linie War kann wt>n5b.^5k; Friedensvorschlagen ein Ohr leil»en ? ?'Ksr ^Leu^«nl Arurtm HugneS schoss bis zum heutigm Tage 2 niau auf Erörterungen eingeht, die nur o deutsche Apparate ab. Jni nämlichen ^eittanm vk>n Itt «sw?« r o?onen, den Krieg zu entkräften. Wir wünschen den ^-ried?n rührten unsre Gesclnoader zahlreiche Flüge au* und bombardierten Renaudcl -und seine Freunde: aber wir wollen einen Bahnhöfe von Routers, Metz, Diedenhofen^ Mont- und dieses Landes würdigen Frieden ^ Becheny^ d e Fabriken von Undingen, die Biwaks der ^n %$**ate*J28Z ^ i in *2*** fe Z tt? würden St ®£ JI Hl . und (spmconrt, das Tal der Suippe die Mu- SSkr™ LÄ-Ä verzichten und würden als die ersten ÄfÄ? r Ö r er -^^ usw. Es wurden^aefähr nichst die MüLt baben^ erwartet datz wir tn dieser Stteifzüge abgeworfen, die in niif einfr m fordern, was es auch sei, den mrlitänschen Anlagen bedeutenden I 0 1 1 1 n ? I Elsaß--Lothrrngen. Was würde d n ^ Los allerdteser Völker sein, deren Verte i^di au na. £rr r U !?J \ n ® 0 m flv c - n ^ üben, rmd die wir schimpflich im^ Stick lauen wrcrdm? Dreier Friede ist nicht möglich Man darf nickt e 1 ^i et J e ' 11 w-ürd e. Es würde gttmn nickt ohne geimujü vorh^rge Ueverlegung, wahrscheinlich überhaupt nicht, qck ) h«^ xDw^uer RQttermeldung fiitb mächtige Einflüsse am SEerfei Evngpef; der Arbeiterpartei, der am .iächsren Freitag tri ,-^s. ?bu Knslunme^eten wird, dazu zu überreden, gegen eine B> Üyrcttmg der Stockhottner Konferenz zu stimmen. Die Lösung einer deuLsch-niederrandischerr Streitfrage» n, Z. Aug. (WTB.) Wie bekannt, sind die deutscher und Ederlandische Regierung übereingekommen, die zwi- Itrcttigc Tatfrage, ob die in den Meberlandenj rrrrernrerten deutschen U.n terseeb-oote „U. B. 6" 3 T i } l [ sy ^ e des Unterlasserrs der nötigen Borsrchtsmaßregeln seitens der deutscherl Kommandanten i^.? e niederttrndlscheu Temntorialgewüsser geraten seien. H lf C 2r ™ttxnatU>naU Kommission entscheid beri zu lassen. Diese Kommission, die am 12. Juli im .Haag zchammentrat, traf kürzlich ihre Entscheidung Mid bejahte dredarrn «wähnte Frage in Ansehung v-on „'ll. B. 6", ver- s« dagegen in Ansehung vo^r ,,'l. B. 30" Infolge-, dessen bleibt „11. B. 6" xntermert, währeiid „U B 30^ sreigegeüen worden ist. Rur hm Reiche. den ntiliiörif^n Anlagen Beschießung einer englischen F-lugftation. „ WD ,. „ 3 ^' U9 ‘ Amtlich.) Am 2. und 3. 9Eng. haben Wir sind der Ansicht, man dürfe weil W. ^»lffche Fü,gffan°n auf J ?S.fet S“®° w "°rtnm, als die besten Mitte! 'müsen, um ^Nwvs rm ^tegagchen M«r erfolgreich mit Romb?n l m , ^ L. verlangte von Rencmdel mehr Klarheit in feiner 'ine Revision der Berfas- iTÄ 9C gff engmtrj'e ^mgttatmm auf der Insel ^^lgrcrch mit Bomben angegriffen s toimten starke Bvandnnrkung und iExplosionen festgeslellt werden Der Chef des Admiralsdabes der Marine. ??^-. ei 5 c . ^e^ajsungsänderung zum jetzigen Zeitpunkt imano^- ...J JL............ d..^SMLrssLssrLM l“«ÄÄ"ÄÜS??P"l»ÄÄÄK lur le msrite erhielt, JttchZMMlster. hrt . r ; kÄ' ^ 9 ^^derianoesgerichtspräsident Spahn m Bl>lksztg." das ihm angebotene Justiz- 1 i angenommen. Diese Zat)ier haben die Vertreter der Kon- Natwnalliberaten, der Deutschvölkischen Partei und des Bundes der Landwirte die folgende Entschlic^ma angenommen: Der Abgeordnete unseres Wahlkreises Ö burK-KärMam-Frankenberg, Herr Rupv, hat in der Lit- ^^ des Deutschen Reichstages am 19. Juli 191 7 für den manfS 110 aufs schwerste schädigenden Antrag Scheide- manwErzberger gestimmt. Die Vorstände der unrerzeiclme-- ten Parteien mißbilligen die Stellungnahme des Ab- lichst Widerspruchs er * e6en dagegen nachdrück- c». T ,&En v«ß°rbenen Abgeordneten Dr. Blaiikeudorf von Lörrach, Gugelmeier (natl.), mtt mffpstÄt ^ Strimnen ge.vahlt. Ein Gegenkandidat war nicht Ru» und Lanv. . Gicßsa, 4 . August 1917. und ist seit Bogiirn des Krieges als Artillericflieqm: an bev I ~ -r, > ■ ' r ®-y •'“*'•■ .»«liehen nalfen ttie®fn^bSfcÄ wjruttg ,ur ferne Arstmrgen Merl. Oberleutnant Pechmaim und Frankreichs Vertrauen schenke, sonst Mirr^ der äest^^ 100 erw-brrercke ^eiikdfsü^ Tag einer verlorenen kann auf etino ©T i ( t ^ ü*«W(v*n|Mwvuu;ia, ixrr TUT Leistungen den Orden Po-ur le märifcc evfyidt * ^rlufte und Kriegskosten der Entente. erlin, 3. Aug. (WTB. Nichtanrtlich.) Nach vo-rsich- ^gen ^Schätzungen betragen die BerLrste der Russen fett Min 1. Juli 1917 9 500 v')0 IL k ' r“ ^ el Franzosen 4 400 000 Mann die h* fi e I cf/ 1 b r^ r ausschließlich der Indier 1 6 00 000 940 onxi Lialrener 1 600 000, di« der Belgiet -40 000 dre der Serben 500 000 und der Ru- ^ äuen ?00 000 Mann. Me Gesamtverluste der Entente betrageii ^nach über 18 Millionen, was etwa i>«r BevölkerungSziffer von Dänemark Nor- iveyem Schweden und Holland entspricht. ' Dre Kriegs kosten der Errwnte betrugen m den drei 268 Milliarden Mnrk, während stch S b« Mrttelnmchte auf 170 Milliarden Mn^belaufen b«a 400 ersÄmÄche Kindfl^e MEck^. ^ einer vettorenm ^^Ä-Nmmen.'"Lt°W auste rllugzengbsobachter, der für persönliche Kanzlers begünstigen. Wenn ihr wellt ruft «n Orden Pvnr le merite enftW ^ ^IfSi* 1 “. 6 btc sozialistische Partei sich der Tagesordnung Kwtz li) mbere ^ at - Rib-t bedauerte Lch ^ m tt lTIÖun 9Ciit gegenüber der russischen Demokratie nnm ^ E-utc.die Russen, besonders Ke- ^usn. Er flehte die Sozialrsten an-, für die Regierung zu stim- men. (Mehrere Zwüchenrufe auf der Linken: „Nein!") Rücktritt dcS französtschen Marineministers. . (WTB.) Nach einer .davas-Meldung ist der ^^Nttral Lac kn twheu werde, .diercatf cmtwoE BvmrrT- E daß kettr Mitglied der Rccheruna an der Konferenz ttckuehmvn wird. ZlEns/ fuhr Ä S Ucher, ob dre Regierung £f>tT* . . a 5 ^bn - Ab liefern ng. Das Lebensnlittelanrr lver)t wiederholt darauf hrn, daß die Fteischmarken Montags ber den Metzgern abgeliefert rverden müssen, damit mne Siegelte Zuweisung von Fleisch an diese erfolgen ^ur. Wer ferne Flerschnrarken verspätet vorleat und sre abstempeln läßt, kmrn nicht mit Bestinrmrtheit daraus rech-- uen, das er an den Ausgebetagen Fleisch erhält. ^ Margartneausgabe. Bon Montag den 6 . ds. Mts. Verkaufsstellen der DLolkerei Gebrüder Grieb auf ^ÄutterSarttn an stelle von Butter Vs Mord Margarine vev- ^ ^brkehr mit Wild. Das Ledensinittelamt bringt den Jnhaberrr der rm Kreise Gießen gelegenen Jagden zur Kennt- rhm aus Gsrund der Bekaillttmacktms Äußernde Menge Wildes rewerls auf rschtzerüge Benack/richtiglms vom ^agEte auf ferne Kosten abzuholen, mid binnen zwer DÄhm nach der -Abholung zu bezahlen. Siehe Bekanntmachung. * ** Ein neuer Roman beginnt von heute ab in unseren Famtlrenblättern, und zwar ein Kriminalroman: ^Der rätselhafte Feind" von Sven Elvestad. Der Verfasier,, em nordischer Conan Doyl, lehnt sich in seiner ^ ^.L^ulllch,eng an sein englisches Vorbild an, bringt aber stets neue, spannende Entwicklungen, die den Leser bis und seine Einbildungskraft aufs höchste steigern. Auch in dieser FamilrentragSdie-, die so einfach be- ^mplrzreren sich ,die Verhältnisse immer mehr, rätsel- yafte Drnge ereignen sich, ein unsichtbarer Feind ist am Werk, ^zedesmal, >venn der Leser glaubt, alle Fäden in der Hand zu gaben, ge,chieht etwas Uiterwartetes lind wirft ^fder vlle 5-ypvthesen über den Haufw. - Man muH chließlich das Geschick des Verfassers bemutidenr der im- stände ist, alle Fäden, die sich kreuzen, lösen oder verwirren, ^r band zu halten, daß er nie die Uebersicht verliert uiid restlos enttvirrt, was er scharfsinnig entwickelt hat. « ( ? e alnachrichten. Ter Gro ßher- ^ ain! ^luPrst b JA den vom Grafen m Erbach-Fürftatmt aut die coangchfclx' Pwrrstelle zu Ober-Mchsmi ottisenüert^ — ^ Fernand S c r i b a für diese Stelle bestättgt. ö d e r z o g hat am 1 . August den Oberlehrer an der ^udwigs-Obcrrealschule zu Darmsladt, Professor Tr Karl Rol- \V' f &Um Xirf!U> f c der . höheren und erweiterten Mädchenschule zu Greßen ernannt. — ^Der Großherzog hat mst l. August S 1 ' e Reichelsheim, Kireis Friedbera ^MWkilSaSSkFM««! willig humuseille und am 25 . Mai 1917 zum oierteinnal hma^ zog, witrde das Enerne Kreuz erster Klasse verlieben ir,!« Lm Eisernen Kreuz zwZ^ m 3 ^ r , ^Merkettsmedaikle ausgezeichnet min*bc - Reservist ^u st F u hrer von bier erbielr das Ei fern r üreu; 'vurde zum Getreuen befördert. - Der (formte * *"« !kiri -555 iSä'ä* ■" »»»>*»».£: r . . ®erbtcTtftTreufl für KftiegÄhlttfe wurde oct> ort RegururrgS- irttb Bcarrat Stähiler, Rechmmgsrat . Lo.r.iiwttdsührer Oswald, Hicttmctffiftcni Sturm, Lokomotive . Swric. i£)]cv SSilfc. Tamdmarm, Kesselschmied Hch. Schmidt, Loko- motiv-S:moiler Avnrad Schmidt, Ober-Maschiuenputzer Philipp ^oteugel. Ober-Mrschmeup^itzer Kvnrad Kreiling, Wagenpuher Ludwig geflaggt, aber nur an ganz vereinzelten Privathäusern sah Uran eine Fahne. _ .** er Herbst? Mit ganz o-rdirungswidrigem Wetter hatsch) der Monat August eingefuhrt. Statt der bekannten Hunbs- Lagshi^e, die uns dieser Vöonat bringen soll, ist es empfindlich kühl ^worden und regnet seit drei Dcvcren in Sttümien. Dieses Wetter romren wir ober vorläufig gar irnht brauchen; was uns nottut« ist jetzt nach dem Regen Wärme und Dovcketcheft, damit das Getreide^ in gutem Zustande' geborgen tverderr kann. Wenn es nach derr Schnaken geht, hoben wir allerdings einen frühen Herbst zu erwarten, denn diese „likEchen" lleinen Tierchen fangen an, ihre Winterquartiere zu beziehen, mrd das ist das sicherste Zeichen, daß es draußen Whl wird, hoffentlich besinnt sich der August bald eiues Befteoen und erfüllt seine Aufgaben als Grictemonat, ** Jnkrasttreten des Reichsgesetzes über die Besteneriun g des Pensionen- Und Güterverkehr svonr 8. April1917. Zufolge ß 34 des ReichS- gesetzes über die Besteuerung des Personerd- und Güterverkehrs vom 8. April 1917 (Rnchsgesetzb-l. S. 329) unterliegen StraßQnLahmrnternLhlnen, den örtlichen Bedürfnissen diene7ide Schrffsnnternehmen, sowie nach ß 2 Abs. 2 steuerpflichtige Kraftwagen- usw. Linien der Al>gabepflicht nicht vor dem 1. Juli 1918 und, wenn sie vor diesenr Zeitpunkt eine Erhöhung ihrer Tarife vornehmen, nicht vor dem Tage der Geltung der neuen Tarife. Im übrig-en sollte der Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes durch Kcriserl. Verordnung festgelegt welchen. Dies« Katserl. Verordnung ist rrunmehr unterm 4. Juli 1917 erlassen und durch das Reichsgesetzbl. Nr. 126 vevbsieutlicht woroen Danach treten MQvächst überhaupt nur die Vorschriften über die Besteuerung des tvütervervehrs in Kraft, und zwar mit dem 1. Anguft d. I. diejenigen über oie Besteuerung des äffend- licheit Gisenbahugüterverkehrs. Im übrigen, also insbesondere für den nicht öffentlichen Eisenbahn- und den gesamten Schiffsgütervertthr treten die Vorschriften über die Besteuerung des Güterverkehrs erst rnit dem 1. Oktober 1917 in Kraft. Als Güterverkehr im Sinne der Verordnung gilt nicht der irach den Sätzen des Gepäcktarifs crbgefevttgtei Gepäckverkehr (§ 2 der Verordnung), dcicht öffentlicher Eisen- bahiwerkehr im Sinne des Reichsgesetzes ist der Verkehr auf eigenen Werkbahnen. In allen anderen Fällen, also namentlich auch bei Hafenbahnen, liegt ein öffentlicher Eisenbahnverkehr vor. ** Die geheime Lebensmittelausfuhr aus Bayern. Aus München mirb gemeldet: Die geheime Lebens- mittelausfuhr aus Bapern hat einen derartigen Umfang angenommen. daß mit .Rücksicht auf die Ernähruugsschwierigleiten der einheimischen Bevölkerung das bayerisäie Ministerium des Innern eine schar sc polizeiliche Kvnttolle an Reisegepäck und Expreßgut vornehmen läßt. Diese Verordnung soll für ganz Bayern getroffen werden. (&>' wurden bereits mehrere Kurgäste wegen verbotenen ?ln Laufs von Lebensinitteln ausgewiesen. ** Konzert findet heute und morgen im Hotel Fürstenhvf statt. Svche Anzeige. ** Im Schwarz-Weiß-Theater, SellerÄveg 81. wird ab 4. bis einschl 7. .August das große sensationelle fünsckkttge Schauspiel „Zirkusblut" gegeben. Regisseur und Verfasser ist Richard OswaLd. In den Hauptrollen wirken Bernd Aldor, Leontine Kühnberg, Friedrich .Kühne, und Martha Kübler-Fischer, Außerdem ist ein gutes Beiprogramm vorgesehen. ** Im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße 34 wird ab heute und folgende Tage ein amtlicher militärischer Kriegsfilm: „Die Zehn-Tage-Schlacht bei Monasttr" gegeben. Heiü)a Vernon bietet Hervorragendes in ihrem arcsgezeichneten Gesellschaftsdrama in 4 Men: „Die fternde Frau", die beliebte Künstlerin hat in diesem Film eine Doppel-Rolle. In einem entzückenden Fftmschwan? in 2 Men: „Paul auf dtzr Vergqrügungsreise", hat Paul Schneidev- Dnnker die Hauptrolle. Das gut zu sammengestellte Programm wird unterstützt von der vorzüglichen Künstlerkapelle. ** Flachs^ Hanf und Bast. Am 4. AuMst ist ein Nachtrag zu der Bekanntm achung W. III. 3000/9. 16. K. R. A. vom 10. November 1916, betreffend Beschlagirahme, Verwendung urw Veräußerung von Flache- und Hanfstroh, Bastfasern (Irrte, Flachs, Ranvie, europäischer und außereuropäischer Hanf) und vou Er^arg- nisftn aus Bastfasern, veröffentlüht worden. Durch ihn wird insbesondere die Erlaubnis Mm Verkculfe der Bastfaser-Hchberzeug-- nrsse an Verarbeiter aufgehoben. Me Kchrst und Verkäufe von Bastfaser -Halberze: Missen haben nunmehr durch die Hand der Leörengaru-Mrechnungsste lle A. G. zu gehen. Arrßerdeün fallen die in bm §§ 4c und 5 vorgesehenen Ausimhmen des Verarbeitungs- Verbots fort. Ikw den Uebergang zu erleichtern, ist die Ferttg stÄlung derjenigen, bei Jarkrasttreten des Nachtrags bereits in Arbeit befindlichen Rohstoffe Ä HalLerzeuguisse gestattet, ivelche bisher ganz, oder bedingt frei verarbeitet werden durften. Für die dentgemäß hergestellten Erzengnisst bleiben die bisher geltenden Vorschriften: bestehen. Der Worttaut der Bekanntmachung ist im heutigen Matte enthalten. Landkreis Gießen. ss Watzenborn-Steinberg. 1. Aug. Am vorigen Sonntag wurde in unserer Gemeinde dieGlocken-Abschiedsfeier gehalten, in welcher der Geistliche vor einer zahlreichen Zuhörerschaft auf Grund des Schviftwottes Jes. 49, 9—11 von der Geber Mockrm, ihrer Bedeutung für die Genwinde und ihrem Mahnruf an uns redete. Am kommenden Montag werden di Glocken zur Ablieferung gebracht. Bon den drei Kirchenglocke! wurde die kleinste genonrmen, die sogenannte „Sturmglocke". Sie trägt die Inschrift: „Goß mich Otto in Gießen 1831." Weiter wurden abgeliefert die beü>en Schulglocken in Stemberg und Watzenborn. Die zu Steinberg im Turme des alleren Schul- hasuses hängende Glocke, die seil Jahren nicht mehr im Gebrauch war, nachdem das Schulhaus ganz für Lehrerwohnuugen eingerichtet war. trägt die Inschrift: „Gegossen, für Watzenbvrn-Stein- berg durch Georg Otto in Gießen 1879."' — Die Schulglocke in Watzenborn, die größte der drei abgelieftrteu Glocken, wurde 1904, nach Erbauung des neuen Schulhauses, im Turm angebracht und war mit der Gemeindeuhr verbunden. Ihre Inschrift lautet: „Schiclglocke der Gemeinde Watzenborw-Steinberg. Gegoffeu zu Sinn von P. W!. Rincker." Kreis Büdingen. # Dauernh^iim, 4.Aug. Eine hieflge jurvgx Frau, deren Manu im Felde steht, nttbevbvdt sträflichen Verkehr mit ihrem Krregsqefmrg-^lQr, der nicht ohne Folgen btüeb. Das Kirid wirrde in der Pfuhlgrube aorgefunden. Die Grvßtz. Staats«rwallschaft hat sich dieses Falles angeummnen. — Auf dem Felde der Ehre starb der rm 19. LebensjoÄ?e stehende Willy Meyer. Kreis Schotten. ß Ans dem Vogelsberg, 2. August. In letzter Zeit macht sich rn einigen Orten unseres Gebirges, in den mit Wasserleitung vefteheneu GemeiTiden, enr fühlbarer Wasser mau gel bemerkbar. Seit lieute nachi hat nun ein heftiger und anhaltender Regen eingesetzt, der diesem Uebelstand wohl abhelfen dürfte. Immerhin ist es fraglich, ob er derniaßen rmrkt, daß die Quellen At genügender Liefenmg angetrievcu werden. Kreis Friedberg. hu. Bad-Nauheim, 2.jAug. Aus Anlaß der seitens der Polizei in den letzten Tagen ttorgenommenen Dutthfuchung von Post- und Bahnsenduirgen ist vielfach die Befürchtung law geworden, als ob das Post- und Bahngeheimurs durchbrochen sei. Dieses trifft nicht Au. Sobald sich eine Pvst-i oder Bahnsendung im Besitz der Betkehrsbehörde, d. h. hmter dem Schalterfenster, im Gepückvcrnm oder Wagmabteil, befindet, kann eine Oeffnung und Durchsuchung der Sachen nur auf gerichtliche Anordnung erfolgen. Eine 9lusnahme bilden gÄvifse Auslomdsfendungeir, die während des Krieges, wie hmlLnglichi begannt ist. offen versandt werden müssen, oder geöffnet vorgezeigt werden müssen. Post- und Bahnbehörde sind also bei der eben ausgeubten Kontrolle vollständig unbeteiligt. Im übrigen gibt es ein leichtes Mittel, sich der Unbegnemeu. Durckffuchung seiner Pakete zu entziehen. Falls jeinand im Zweifel darüber ist, ob die Ausfuhr dessen, was er versenden will, verboten ist. zeige das Paket auf der Polizei vor und lasse es mft einem Stempä versehen, dann 'wind der Absender von der Post oder Bahn nicht angehalten. Die Polizei selbst folgt nur eirver Aiwrdnmig ihrer Vorgesetzten Behörde, die verhiuderu will, daß durch übermäßige Lebensmittelhamsterei eiirzelner die Versorgung der Gesamtheit notleidet. Kreis Wetzlar. wa. Dutenhofen, 1. Aug. In der Nacht des 1. AuMst um 2 Uhr verunglückte aus hiesiger Station eine Schaffnerin sehr schwer dadurch, daß sie noch auf den schon im Fahren begrfffenen Zug springen wollte, vkachdem der Zu.g die Station verlassen hatte, hörte der Eisenbahn-Assistent. Haas ein jämmerliches StöhnKU und fand die Unglückliche im Gleise liegen. Die äußerlicher: Verletzungen sollen nicht sehr schver gewesen sein, jevoch waren die innerlichen Verletzungen desto bedenklicher. Rückgrat. Brust usw. waren stark gequetscht, so daß am Aufkommen der Bek-auernswerten gezweifen wird. Vtadibem ihr der Beantte die äußerlichen Verletzungen nrnstechaft behandelt hatte, wurde die Verunglückte sofort durchi einen anderen (^egengütevzug nach Gießen gebracht, wo ihr Transport sofort in die Klinik erfolgte. Nach weiteren Berichten soll ihr Zustand sehr ernst sein. Hessen-Nassau. --- Frankfurt a, M., 2. Aug. In der gestrigen Sitzung Nahm die Versammlung der Stadtverordneten ein von der Bürgerschaft zum Wiederaufbau des Handwerks gesammeltes Kapital in Höhe von 360 000 Mk. mit lvarmem Dank an. Die Simone erhält die Rechtsfornven einer Stiftung. — Ein Antrag auf Beseitigung der Stanbplage fand AnnMuie. — lieber die Kohlenverso rgu n g en.tspcmn siä> enre sehr erregte Aarssprack^e, in der gegen dnr Magistrat Borwürfe bitterster Art erhöbe:: wurden, besonders der, >daß man die Kohlen desl-alb nicht abgebe, lrm später die „Segnungen" der Kohlensteuer einhermsen zu können Vom Leiter des KohlenaMts nmrde erklärt, daß die Oberbehörde versage und iricht die Versprechungen erfülle. Der ReichSkomMissar habe selbst anerkannt, daß das Frankfurter Wirtschaftsgebiet Mt am schlechtesten versorgt sei. Gegen 635 heimliche KvWmbv'feher in der Stadt ist bereits Anzeige erstattet worden. Die Versammlung nahm schließlich ftnsttnrmig den Antrag an, den Frankfurter Reichstagsabgeordneten und beide Larrdtagsabgeroadnete nach Berlin zu schicken um in ernstester Weise Vorstellungen wegen .der schreienden KoUerrnot zu erheben Den Abgeordneten wurde empfohlen, in Berlin rundheraus zu erklären, daß die Geduld der Bürgerschaft nun zu Eiche sei. Von einem Wilderer erschoffen. * Wiesbaden^ 2. Aug. (Priv.-Tel.) .AM Donnerstag nvor- gen UM 6 Uhr wurde in der N-äh^ des Botcortes Dotzheim auf eurem Äcker die Leiche des Forstgehilfv: lZduara Lang aus Dotzheim mit einem Sckmß in ber Brust aufgeftrndeu. .Dft Nachforschungen- uach dem Mörder führten am Abend aus die Sflur des Stein- l-auers. Birk. Der Polizeisergeant Sperzel woMe in Begleitung von zwei Kriminalbeamten mit einem Polizeihunde zwischen 5 und 6 Uhr der: dMorder in einer Wirtschaft festnehmjen. Dieser hat, noch einnval m ferne Behausung gehen zn dürfen. Dort spning er plötzlich in einen Schuppen und, ehe die Beomrten ihnc folgen konnten, krachte durch eine Lücke ein Schuß, durch den der Polizeisergeant Sperzel schwer verletzt wurde. Daraus Mächte Birk durch einen SckMß ft: den Kopf seinem' Leben selbst ein Ende. Gerichtssaal. Frankfurt a. M., 2. Aug. Die Strafkammer verurteilte 6m Kaufmann Franz Börner, alleinigen Inhaber der „Frankfurter Düngemittel-Gesellschaft G. m. b. H." wegen schweren Bv- ttmgs beftn Handel mit DüngemftteLn zu 18 Monaten Gefängnis und 3 000 Mk. Geldstrafe. Börner hat in den! beiden ersten Kriegsjahren 113 200 Säcke zu 150 Pfund Heferüch- stände aus der Weinftenffäureherstellung als organischen Stickswff- dünger an Dausenide von kleineren Landwirten verkauft und dabei erhebliche Summen verdient. Der „Dünger" enthielt nach dem Gutachtei: der Sachverständigen so gut wie gar keine Nährstoffe, sondern wirkte bei Manchen Früchten sogar schädlich. Börner kaufte den Sack Dünger in einer Ludwigshaftner Fabnk mit 2,60 Mk. ein und gab ihn frei EmpfangAstatton mit 9 Mk. ab. Er will an einem Sack nur eine Mark verdient haben. Mrchttche Nachrichte«. Evangellich? chenreinde. Sonntag, 5. Aug. GottesdieirstinderStadlkirche. Vorm. 8: Zugl. Christeul. f. d Neickonf. a. d. Matthänsgem!. Pft. Mahr; O 1 /*: Pft. Schwabe. —< In der Johanneskirche. Vorm. 8: Zugl. Ehristenl. f. d. Neukvns. a. d. Lukasgem. Pft. Bechtolsheimer; 91/2: Prof. D. Schian. — Mittwoch, 8. Aug., abds. 8: Kriegsbetstunda, Psr.-Ass. Lü. Reunina. — Wartburg, ev. Jüual.- u. Wämrer- Verein, Diezstr. 15. Sonntag, 5. Aug., abds. 8: Vortrag. Mittwoch, 8. Aug., alds. 8V4: Leseabend. Gäste wikkk. — Ki rchberg. Sonntag, 5. Aug., vorm. 10; 11: Ehristenl. f. d. rreibl. Jugend. — Mainzlar. Sonntag, 5. Aug., nachm. Ufa. —Daubringen. Mittwoch, 8. Aug , abds. 9y 2 ': Kriegsbetstunde. Dek. Gutzmvun. Ualholische Gemeinde. Samstag, 4. Aug., nachm. 5u. abds. 8: Gelegenst z. Hit. BÄchbe. Sonntag, 5. Aug. Vorm. &fa: Gelegenst z. hl. Bevche; 7: Hl. Messe; 8: Austeil. d. hl. KomMmrion: 9: Hochantt m. Pred.; 11^: Hl. Messe m. Pred.: nachm. 2: Chmstenl. daraus And.; Ufa : Jung- ftouen-Kongr. Dienstag u. Fvertag, abds. 8: Kriegsbittand. —< Diaspora-Gottesdienst am 5. Aug.: Hungen 8, Laubach 10, Lich9r/». Wittermngsbericht. Meffentlicher Wetterdien st.1 Vorwiegend trüb, zeitweise leichte Niederschläge, kühl, Letzte Nachrichten« Dr. Michaelis und die Neutralen. Bern, 3. Ang. Mtt Zolas „J'Aconse" vergleicht das ,Merner Tagblattt' den Schritt des deutschen Stmtts- nrannes und hebt hervor, daß dieser Mgleich ein kennzeichnendes Licht auf die übrigen Ziele und Methoden dieser Mächte werfe, u. a. wohl auch ans die absonderliche englftche Forderung, die deutschen Heere hätten sich zunächst hinter den Rhein zu verfügen. Das Blatt betont, bafe t kein Zweifel mehr über die Kriegsverlängerer sein e und schließt: Die neutrale Welt kennt fetzt die Wahrhett. Der Aemtenvechftl. Berlin, 3. Aug. Als Nachfolger für den Staatssekretär rm Reichsjustizamt, Dr. Lisco, nermen wir Herrn Dr. von Breitenbach, der auch noch einige Wochen oder Mo- Lentze dürfte der Regierungspräsidettt von Oppeln, Hergt, in Frage kommen. Für den Minister der öffentlichen Arbeiten, Dr. von Breitenbach ,der auch noch einige Wochen oder Monate im Amte bleiben dürste, wird Generalleutnant Gröner genannt, der im Feldeisenbahnwesen Hervorragendes geleistet hat. Für das Staatssekretariat des auswärttgen Amtes kandidiert immer noch Dr. von Kühlmarrn, der augenblicklich noch Botschafter in Konstantinopel, aber in Berlin anwesend ist .Der Staatssekretär im Reichsschatzamt, Graf Rödern, irnd der Staatssekretär Krätke dürften auf ihren Posten verbleiben. Chef der Reichskanzlei wird für Exzellenz Wähn- schaffe Herr Graevenit. Sollte der Präsident des Kriegs- ernährnngsamtes, von Batocki, zurücktreten, so dürfte man seinen Nachfolger in dem Oberpräsidenten von Pommern, Herrn von Waldow, sehen, dem möglicherweise als Unterstaatssekretär der schon jetzt im Kriegsernährungsamt tätige Herr Müller beigegeben werden würde. Dr. Helfferich bleibt Vizekanzler ohne Portefeuille. Die Besetzung des zweiten Teiles des Reichsamtes des Jnnerrr, den man als Arbeils- arnt bezeichnen kann, steht noch offen. Für alle diese bevorstehenden Veränderungen fehlt noch die Zustimmung bezw. die Entscheidung des Kaisers, die erst am Sonntag fallen dürste. Englifthe Falschmewungen. Berlin, 3. August. (WTV. NichtamtöchJ Die im englischen Pvldhu-Bericht vom 31. Juli enthaltene Nachrrüst, daß am Wochenende, also Samstag, den 28. und Sonntag, den 29. Juli, die Engländer 61 deutsck-e Flugzeuge heruntergehvlt, selbst aber nur 16 Flllgzeuae verloren hätten, entspricht in keiner Weise den Tab- suchen. An der englischen Front sind am 28. und 29, v. MtL 36 englische und ein belgisches Flugzeug «ibgeschoffen worden, davv« 19 englische mrd ein belgisches diesseits nuferer Linien. Die Deutschen verloren am 28. und 29. an der englischen Front sechs Flugzeuge, wovon drei Flugzeuge vermißt worden sind und drei Flugzeuge diesseits unserer Linie abgeschoffen wurderr Griechenland. Athen, 3. August. (WTB. Nichtarnckicb.) Riardernwüm»-. Gestern wurde mit der Rückgabe der gciechffchen Flotte begönne». Der Kreuzer „Hellas" war das erste Kriegsschiff, das übenviesen wurde. Ende dieserWache trifft hier in meinen Stallungen ein großer Transvort jäbrigcr, vrftua norddeutscher, schwarzbunter Rinder ein. FJiaM Hofraann, 5721 Friedberg i. H., Tel. 62. n Mästerl» verkauft 5806 m. Ikrivg. Lwv zu verkaufen in der ttschast bei der 04795 Margür etenbiitte. chöne, 9 Wochen alte Ferkel lerkaufen. 5816 Karl Zimmer, Lich, Adlerolatz 8. Mauserpistole, Eal. 1,» mm bichüsüg, mitHolzfutteral als Anfchlagtolben, zu verkaufen. Varbv, WtlxlMr, SophrenftrL. 0.1 B. R. zu verkamen., 04801 Liebigstr. 38. 1 neuer Waschkeüel, 75w. verz., 1 gebr. Maschkeffel, 70w. Guß, emailliert, zu verlaufen. Näh. 2. Laanspach, Alieestraße 22. 04771 Verkaufe Nttlitärhalber ein 15 Zentner Tragkraft, 1 Stoßkarren mit Pateutachse. 04799 Teuselslustgärtchen 20, HL Neuer Svrcchapvrat mit 20 Platten sn verkaufen. Frau klarte r (Straße 5- _ Gartenbaus. 04803 Zweitür. Mciderjchrank, zwei Betten, Waichlisch, 5küchcuichrauk, Stüblc und 3 Tische zu verkaufen. 04784 SclterSweg 58, 1 Treppe. Für Weißbinder u. Baugeschäfte. Bolltt. Gcrüslzeug, als Stangen, Dielen, Querhölzer, Leitern, Wagen. Stricke. Speißpfannen und sonst. Arbeitsgeräte, gesamt u. einzeln zu verkaufen. Näh. L. Altboff. Tel. 230. 15794 Großer Posten kurz ge- fetmtttenea 8rSNNh0lZ abzugeben. Philipp Jakobi, Auf der Bach 4. Hinter der Stadlkirche. In reger gr. Ortschaft des Weüerwaldeö mir Bahnstation ist Militärverhält- nisfenhalber ein 8ft*:ewcii k mtt 14 PS Wasserkraft wie auch Dampfkraft, muss. Wohnhaus, Stallung, 3 Mrg. Land sofort preisw. verkäusl. Für Holzhandluna oder Zimmer- mann best, geeignet, da maldr. Gegend. Sehr auSdehnungs- fäbig. Selbitkäufer erf. Näh. u. 5813 t. d. Geschst. d. G. Anr. GGGGMGG» kr»gsll. LrsvsNvu. borda, a^pcu, Spitzen abzugeben. Schr. Ang. unter 04037 an den Gieß. Anzeiger. Eine Anzahl emaillierte Stahlblech-Kessel mit Schönheitsfehlern billig abzugeben. 5637 Emil Pistor Nächst. Bandlsttffe kombiniert mit Kreissäge, preiswert z. verkaufen. Schr. Ansr. unter 04749 an den Gießener Anzeiger erbeten. P ä « s e r für Ein mach zw ecke und für Apfelwein in großer Auswahl bei JL.OU»« Kugel, 04754 Buirbach. Deutscher Pinscher wachsam, und eine Sack- ans^taubmasebtne gef. Carl Spamar, B elsMrcb o n. 04778 1 leichter Ponywagen mit Verdeck, 1 Halbvcrdeck mit abnebmbarem Bock zu kaufen gesucht. 04800 An«. Führer, Reuenweg 34. Leichler FeÄerpn'iscfienwageD sowie kleine Ebaise für ein Ponny zu kaufen gesucht. Näheres in der Geschäftsstelle des Gieß. Anz. 5807 M. Tronkk, Nord-Anlage 3 kauft alle Sorten Säcke, Sacklumpett, Packtuch. Zelte u. Wagendeckeu Wenig gebrauchtes Schlafzimmer, 2Betten u. sonsttger Zubehör zu kaufen gesucht. Angebote mit Angabe des Preises unter 04790 an den Gießener Anzeiger erbeten. Gutcrh. Kleider- uud Spiegelschrank u. Sofa zu kaufen gef. Schr. Angeb. u. 04776 an den Gieß. Anz. Kleinar Teppich zu kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. mit Preisang. unter 5790 an den Gieß. Auz. erb. Gebr. Oezlmalwago zu kaufen gesucht. Schrift!. Angeb. m. Preis und Angabe der Tragkraft u. 5793 an den Gießener Anzeiger erbeten. Fümiänder Zinsscheine. Ich bin Käufer für Mailiche Zinsscheine die ich wesentlich über dem Kennwert einlöse. 5628 Baruch Strauss Nachf., Bankgeschäft. Gießen, Alicestrabe 2. PhstsbiYh. ADLkilie gut erhalten, kaust H. Roll, Mäusburg 7. 5114 Ein noch gut erhaltenes, ^uL-Wafferkifsen alsbald zu kaufen gesucht. Nah. Sr. Stelnw ea 23, II. w7ao Ich kaufe ansQekänimte Frananhaare, uro Ko. 10Mk., RoBhaare pro Ko.3Mk. Sskt-a. Weinkorkaa wird jedes Quantum angekauft. Angeb. unter 5732 an den Gießener Anzeiger. Ein gebr. Halbvcrdeck SU kaufen gesucht. 01807 Ohr. 8piee, Neustadl 8. Korke gebrauchte u. neue alle Größen, jedes Quantum kaust und erbittet Angebote Mock, Hamburg 11, _ RüdingSmarkt 73. 5750 sl Vei scliierieiies Fuhrleistungen jeder 2lrt übernehmen Hellmeld & Plunk. 04721 Tel. 858. Kaufmann 32 Jahre alt. 1,70 m groß, Christ, frisches, blühendes Aeußere, gute Erscheinung, ruhiger, offener u. ehrlicher Charakter, mit Vorurteils, freier Lebensauffassung, sucht das Glück auf diesem Wege. Selbiger wünscht liebevolles Fräulein oder Witwe, mit Vermögen, Land oder Stadt, zwecks Heirat kennen z. lernen Ernstgemeinte Angebote, auch von Verwandten, uni er L \ 277 an Rudolf Moste, Frankfurt a. M. zur Weiterbeförderung erbeten. 577Ü6L Kaufmann, Reisender, Witwer.. 50 er, sich. Existenz» hoh. Einkorn., sucht ält. verm Dame ohne Anhang kennen zu lernen, auch Einheirat nicht abgeneigt. Schrift!. Angebote unt. 5814 a.d.GeschäftS- stelle d. Gießener Anzeigers. WatMifei' SSS? junge Dame a. guter Familie keimen zu lernen. Diskretion wird zugesichert u. verlangt. Ang. u. 04772 a. d. Gieß. Anz Svdvara. I>väornortemonaaia mit zirka 30 Mark. Lebensmittelmarken und Schlüsteln verloren. Gegen Belohnung abzugeben bei 5818 Prof. Martin, Keviersrr.5 Einmach-Tabletten in Rollen zn 10 St. für 10Kilo Früchte. Mler-Dreg. Seitenweg 39. Otto 3cba?i [5581 Lydia - Verein. Sonntag, den 5. August Spaziergang Treffpunkt: Ludwiasplav 3Ul,r. <5790' Der Vor stand. UNION Gestern nacht l 1 /, Uhr entschlief sanft nach langem schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Wilhelm Hofmann kn 61. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Johanna Hofmann. Giessen(Marbnrger Str. 27), Corbach, Breslau, 4. Aug. 1917. Die Beerdigung findet Montag nachmittag 3 Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. 5510 Verschiedenes Beginn neuer 1 /4, und V* Jahreskurse am 1. Aaffost tn Buchführung Stenographie IMeBsiMeo torrespta kasfm. Beete uv. Todes-Anzeige. Heute morgen 9 1 /* Uhr entschlief plötzlich und unerwartet mein lieber, treusorgender Mann, unser unvergeßlicher Vater, Bruder, Schwager und Onkel Herrn Philipp Steinmüller im Alter von 48 Jahren. In tiefer Trauer: Marie Steiiimüller nebst Kindern. Aliendorf a. d. Lahn, den 3. August 1917. 5802 Die Beerdigung findet Sonntag, den 5. August, nachmittags 4 Uhr statt. Honoi für Einseifächer Mk. 10.— für Kurse nach bes. Vereinbarung. Pranzfegltfei.,Seß 8 B Go«th«str. 32. T«J. 2064. Einf.,dopp.u.amerikan. Buchführung Stenographie, Maschinen- sdirelen, alle Handelsiäeher lehrt grün dl. durch geprüfte Lehrkr. u. Garantie ein.sich.Erf olges Hermes Lehr-Institut Gießen, Bahnhofstr. 60 Privatunterricht und Nachhilfe in Griechisch, Lateinisch,Deutsch und Geschichte für alle Klass., Englisch und Französisch für Unter- u. Mittelstufe. Priv. Vorder, f. alle Schulklassen u.-Examina, speziell f.Matu- rum u. Ergänzungsprüf, p 873 He* Rnocp Oberlehrer LP. ur.rtuese Goethestr. 34. Konservator!sch gebild. Prl. ertetlt gründlichen Klavierunterricht f. Anfang. Stunde 1 Mk. Schriftl. Angeb. unt. O4725 a. d. Gießener Anzeiger. Garten zu pachten gesucht. 04760 Neuenweg 50. V/Ä-jV' ',,*1 .■'ft:*! --' ■ . Todes-Anzeige. Mache Freunden und Bekannten, sowie den freiwilligen Feuerwehren Gießens und Umgebung die traurige Mitteilung, daß unser langjähriger, verdienstvoller Feuerwehrhauptmann Emil Zimmer sanft entschlafen ist. I. A.: Albohn. Die Beerdigung findet Sonntag, den 5. August um */,4 Uhr statt. Lich, den 3. August 1917. Ü80S KaniMt«- unD Ktflügelzitcht-Berm der Eisknbchnbtdiensteteil für Kietzen u. Umgegend. Sonntag, de« 5. August 1917: Karririchenmarkt Taunhäuser, Frankfurter Straße. Eintritt frei. — Wir bitten um frdl. Besuch. 5801 Cafe Amend Samstag und Sonntag Künstler - Konzert Claire Katz Hermann Lamm Verlobte r Gießen Licher Str. IQ Kirtorf Oberhessen J Sta t t Karten ! Friederika Bitsch Ernst Bloch , Lehrer z. Z. in Urlaub Verlobte **"* Griinberg, Hessen und Giessen . r Elisabethe Walther Heinrich Schmitt Verlobte Beuern JLindenstruth Hotel Fürstenhof • Gießen Heute Samstag und morgen Nonntag KONZERT Letzte« Anf treten de» Gesangs - Humoristen Eintritt frei. JßT H. Hüller. 1« Eintritt frei. Nationaler Irauendienjt Allgem. Deutscher Frauenverein Ortsgruppe Gießen. Auskunft und Hilfe für Angehörige von Kriegsteilnehmern bereitwilligst und unentgeltlich: Montag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 12 Uhr vormittags: 211 Süd-Anlage 4», Frau Professor Kalbfleisch. ff. Weizen hier Das beste, erfrischendste und bekömmlichste Sommergetränk. «« 7 . Weißes Brauhaus, Gießen, Wetzsteinstraße. Lichtspielhaus • Bahnkoistrasse 34. Tel. 2077. Vom 4.— 6. Ang. Erstkl. Kiinstierkapelle. Tel. 2077. Amtlich militärischer Kriegsfilm Die Zetm-Tage-Schlacht bei Monastir. Schwarz-Weiss-Theater Se,tcrs ' weg 81 Programm vom Samstag, 4. bis inki. 7. August. ZirknsMnt! Sensationsschauspiel in 5 Akten. Verfasser und Regisseur Richard Oswald. Bühnenbilder vom Kunstmaler Manfred Voa. Kunstgegenstände von Alfred Dahlheim. In den Hauptrollen: Bernd Aldorl Eeontlne Kühnberg, Friedrich Kühne, Martha Kübler-Fischer. Außerdem: Eine heilere Detektivgeschichte in 3 Akten. 5792 a Sommer- und Winterkur-Betrieb Hervorraiende Heilerfolie bei: ilerzkrafskheifeäi Rheu swatisrwMS Nervenleiden usw. keLUnds, kräftige Lutt. herrliche Park- v. Waid- LpLLisrLängs. — Täglich Konzerte: Vo mittags fin dsn Trinfcqnellen, nachm. a. advaüs aal der Kar- Lansierrasse. Theater ans! sonstige zaiteat- »prechende Unterhaltungen. Teiais-ßalf-Krocket Auskunftsschrift A 184 durch Geschäftszimmer Kurhaus Bad-Nauheim Fernsprecher 21. 57880 Soäbad Dioden-Salmünster. Pension inkL Zimmer bei gut. u. genügender Verpflegung pro Tag Mk. 8.00 empfiehlt Joh. Zöll. Kurhaus. fall). H andelsschnle L andaüt p f FI J 1 , , , tar3ehtU«rv.11-201ahrsn. Llunbnidsii m 4 /i v° f ini 4 : ri r nrf II. Halbiäbr .Handeiskeirse ivjxt von Im SchUlorhelm guto Verpflegung u. Beaufsichtigung. Ausführl. Jahr esberichte versend. Di rektorA. Harr. Keuaufnabme 15. Oktober 1917. Bekanntmachung» Non Montag den 6. ds. Mts. ab wird in den Ner« kaufsstellen der Molkerei Gebrüder Grieb auf die Butterkarten an Stelle von Butter V« Mund Margarine verausgabt. Gießen, den 2. August 1917. 3317B Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Bekanntmachung Betreffend: Den Verkehr mit Wild. An die Inhaber der im Kreise Gießen gelegenen Jagden. Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung Groß- herzoglichen Ministeriums des Innern über den Verkehr mit Wild vom 20. Juli 1917 („Darmstädter Zeitung" votn 25. Juli 1917j bringe ich den Inhabern der im Kreise Gießen gelegenen Jagden zur Kenntnis, daß ich bereit bin, die mir auf Grund der Bekanntmachung zusteh-mde Menge Wildes jeweils auf rechtzeitige Benachrichtigung vom Iagdorte auf meine .Kosten abzuholen, und binnen zwei Wochen nach der Abholung zu bezahlen. Besondere Schreiben wegen näherer Vereinbarung der Lieferung und Abrechnung werden Ihnen noch zu- geheu. 57956 Gießen, den 2. August 1917. Der Oberbürgermeister lLebensnrittellmtt). (Köders Privatschule Sexta — Oberprima) Aufnahme neuer Schüler jederzeit. Gute Erfolge. Einjährigen-, Priina&reSfe-, Afrituriesiten- prüfnaig. Durch den Besuch der Unterstufe genügen Kinder unt. 14 Jahren der gesetzlichen Schulpflicht (Minist Verfügung vom 13. V. 14). Näheres durch Direktor Brackemann, Ludwig str.70, Fernr. 633 v v In- ii Mini von Antiauitäten, Möbeln, ganzen Einrichtungen, Alt- etfen. sowie allen von mir geführten Artikeln. 2241 Louis Rothenberger. &S liberkies für Gärten sofort lieferbar. C. LNh8LDLn.Iernspr. 259. 0470 * Versteigerung. Montag, den 6. August, nachmittags 2 Uhr, läßt die Gemeinde Saasen 3 Aecker Gerste, 1 Acker Hafer aus dem Halm meistbietend versteigern. 4742 Zusammenkunft bei der Bürgermeisterei. Saasen, den 2. Aug. 1917. Schevv, Bürgermeister. Mer-Verpachtung. Dienstag, d. 7. August d. I., nachmittags 6 Uhr, sollen in dem Gemeindehaus Kirchttrahe 9 folgende Aeck.'r auf 5Jahre neu verpachtet werden: 1. Alker in der Lecheuau => 3792 qm. 2. Acker am Altenfeld, auf denn Bruch, — 5327 qm (größere Hälfte). Gießen, d. 27. Juli 1917. Für den evangel. Gesamt- Kirchenvorstand: Schwabe, Pfarrer, _ Vor sitz ender. 5625 Waagen Jeder Irl werden eichfäoig hergestellt, sonne neue Kettenwaagen ieder Art zu verkaufen. 0 •51 arl Sch m idt euenweg4 2. Fuhrleistungen jeder Art werden über- nommen von Aagnst DeibeL Neuenweg 50. Tel. 534.