rk.M ^ci Qrrtzrner Anzeiger er}d;cmt täglich, außer Sonntags. - Beilagen: Sietzei.'erKsmlNrnhlätter: Ureisblalt für den Kreis Gießen Bezugspreis: monatl. 1 Mk., viertel- ff&'fi 3 Mk.: durch ^bhole- m Zweigstellen H X Z at l-J° durch dlePo,t Mk. 3. -viertel- lährl. ausschl. Bestellg. " Anschlüsse: Postscheckkonto: surdleSchrntleituugllZ eronffnrta m Verlag.GeschäftsstellevI ^ CÖn ' ?Utt °*M86 Erstes Blatt 16L Jahrgang Montag, 9. Juli W7 .urnahme vou ...... ». die Tagesnumnier li zuinNachinittaa vorher. Zeilenpreise: für örtliche Anzeiger, 90 Jii v Anschrist für Dralitnach- - ^ % t »:A„zeig«sietzcn. SmIlmgLrEruck ».vertag: Brühl'sche Unw.-Sttch- u.Steinörurfcrei R.Lange vankoerkehr: Gewerbebank Gießen Zchriftleitung. Geschäftsstelle ».Druckerei: Zchulstr. tige Anzeigeil 26 Pf., b. Platzvorschrift 30 Pf., fiir Reklauien 75 Pi., bei Platzvorschrift 90 Pf. Haiiptschristleiter: Ailg. Goetz. Veraittwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: Fr. R. Zenz; Anzeigenteil: H. Beck; sämtlich in Gießen. Hauptquartier Juli. (WTB.) (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht .... chulk Bcobachtuugsmpyiichkcit steigerte gestern den Ar« Arta/^^-!?" der flandrische» und der Artaiv-Front zu erheblicher Stärke. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. .... durchnwg Mhaftr Feuer verdichtete sich besonders Lhampagn-'"" Arsne-Marnc-Kanal und in der westlichen Ätach schlagartig einsetzendcr Artilleriewirknng griffen m }t starken Kräften vom Cor- ItLf L. i UK Ll^ ^ e r ß a n. Südöstlich von Nauroy durch Feuer und im Nahkampf durch Gardetrrtppen abgewrescri. Am Hoch-Berg wurde der Gegner, der nt Teile des vorderen Grabens eiilgedrungen war, durch kvaftwUen Gegenstoß hannoverscher Regimenter verirre den. Hier stießen die Franzosen erneut vor und vracheu nochmals ern. Wiederum wurden sie durch Geaen- angrrfse und rn erbitterten Kämpfen Mann gegen Mann völlig zuruckgeworfen. Erkundungsvorstöße am B r i m o n t und bei Cer- W^Dormois brachten uns eine größere Zahl von serem Feuer und im Handgrauatenkampf verlustreich gleichem Mißerfolg eiideten nachts meh- rere Vorstöße gegen unsere Gräben südlich des Gehöftes La Novelle und südwestlich von A i l l c s glückte ein Ueberfall auf eine semdtche Felvwache beim Gehöft Meunejen. südlich der Straße Laou-^Sorssons. pin ^ Champagne wur-e gestern morgen rück^wiesen %nm * r ttr ^unzosen am Cornillet-Verge zu- linken Maasu f e r steigerte sich abends ^ v ! ; lcfei,er . gwßer Heftigkeit. Nachts erfolgte ein L'^tt.auzonscher Angriff an der Höhe 304 un ^ Westhange des „Toten Mannes". förriwlirf Sir f > ■ ubQtißlnstn worden. In einigen Grabenstücken wird noch gekämpft. Heeresgruppe Herzog Albrecht. zeitweilig aufleüendem Feuer in der Lothringer erfolgreichen Vorfeiögefecht am Rhein- Rhone-Kanat keine besonderen Ereignisse. Heeresgruppe Herzog Albrecht. handlungen^^ aufieb-ndem Feuer keine größeren Gefechts- * £et mtö bei Nacht war die Fliegertätiakeit sebr s^-Ach. feindliche Flugzeuge und ein Fesselballon wuroeu abgeschossen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des G eneralfeldmarsch alls Prinzen Leopold von Bayern. Heeresgruppe des Generalobersten von Böhm-Ermoli. ü ii fe^rV^äfr * n hat gestern zu einer Mer st blutigen Niederlage der Russen gc^ Nach mehrstündigem, starkem Zerslörurrgsfeuer setzte am s'Uhcn Vlowen der Russe den Angriff zwischen Ko niuchh und .Z. a w v ii ? i) tö c t an. im vom 6. zum 7. Juli haben außer Bom- 1 « . Ä'“? b i v gvont auch Luftangriffe auf deutsches Gebiet stattgefunden. Feindliche Flieger warfen im westfälischen Jndu- jtrie-Gebiet, in Trier und Umgebung, ferner auf Mann- h e r m, r u d w i g s k; a f e n und R o d a l b c u insgesanr^ über rmnhr’rf «u awrykowce an. Mit immer neuen ins Feuer ae- ki'fgl^^v^rten Truppen sftirmten die^ russischen ?^en uusere Front. Br? zunr Mittag wiederholte ''E Zugriffe, dre sämtlich unter den schwersten ä>er^..sten znfammmbraEen. Auch dre Verwendung von Van- bU f^ die Russen nutzlos, sie wurden zer- . Gegen die zuruckflutenden Massen griffen unsere ^^ltafieln aus der Luft m; bereltgeftelite Kavallerie wurde der Feind in einem remc Dpfer^scyeuenden ^sturm werter nördlich bis zur Bahn u ?i? Irschen Batkow und Zwyzyn an hier ram er irrcht vorwärts; überall wurde er geworfen. ^ Bei Brzezany—Stanislau sowie an einigen Stellen im S®Ä,Srt inb ftorfc Vl!ffifff,e 9(,,ßviffe Erbrütete Befehle in französischer Sprache zeigen, von wem das russische Heer zum Angriff getrieben Opffr g-kostetinerlei Erfolg gebracht, dagegen blutigste . Rheinische badische, thüringische, sächsische und öfter- reichlftg-uugarkschc Truppen teilen sich in die Ehre des Schlachttages. Front des Generalobersten Erzherzog Josef. In den Karpathe.n vielfach rege Gefechtstätiakeit- er einmal feine Blitze zucken lassen. schemt starr gewesen zu sein, als er die Ergebiiisse de^ U-Bvotkrieges als übertrieben dargesteNt kritisierte und Fragen ohne Annexionen und Entschädigungeii gedeiht in einer dumpfen Smbenlnft, biel Regierung alle Fenster geschlossen hält, der Pessimis- üppigste. Die Staatssekretäre v. Capelle und , dein Flaumacher entgegen, und Graf k^servatrve Sprecher, soll sehr scharf vom - ststchtuches zwischen Zentrum und konser- ^ e l ^ aTtet gesprochen habeii. Es ist noch unklar, ob 'E Partei für seine Absichten wirklich hinter- sich bat, die sich zu bestimmten Anträgen verdichtet Neu , Men, so daß also eine Reichstch;s- uSarfvMfr bt * Z^le nicht im Bereiche der ( !^gbri wurde. Es wird noch^ verhandelt, Der ^ U ? d} Uidjt Massig geworderi. ~>ci Reichskanzler wendete sich gegen die Erz- d fpfVm ^ Ausführungen und lehnte die von b t usein bc furwo riete FricdenSfo rmel ab. Daß NIMI mn- i r föf Bcft ? Ilb ' 3cBt "Uch daraus hervor, daß nicht nur der Reichskanzler einen andcrthalbstüiidigen Vor- «ZnbZittwl att *'l 0nbmX d«b °uch Öinbenburg uttb ifS' 1 ^W°narchenzur Beratung erschienen waren. l -wmello- wichtige Entscheidungen oder Eröfö "Men bevor. An emen Wechsel im Kanzleramt glauben wir es nicht ausgeschlossen, daß einigen Parlamentariern Minilterlitze, mit over ohne Portefeuille ech- nnXl C,h Sclbstver,Ländlich spielt bei allen diese» Me hi‘ £U f ne . ntten H>ö" eine sehr bedeutsame , ° r T auch hier werden wir ja wohl nun erfahren lvelcher Wmd das Kanzlerschiff treibt. in df/bLLSänge im Hauptausschuß, die so alarmieret* ^^bntlichkeit gelangten, siiid außerordentliche zu oetlageii. Man hat den Eindruck, daß die Abgeordneten sowohl wre auch die Regierung zeitweise den ^Kopf ver- e§ längst beklagt, daß die Regierung allzti ,^/l^gbaen wirkt, so daß niemand weiß, was fte eigentlich will und ob sie überhaupt einen kraftvollen diesmal ^ <^dlitz unb Nenkirch hat diesmal recht, wenn er in der „Post" ausruft' M^b' ^iegeswillen, mehr Siegeszuversicht." Sein Tadel gilt de: Reichs:age. „Unabweisbare Pflicht qeaen das Vaterland ist es." so fügt er hinzu, ..daß MichÄeLq und Reichstag sich in der ^nmmtigke? dtr LiquZage von 1S14 letzt i,l einer Weise, die Widerhall in alLs deutsche ES.L ^ nbet ' 3U :Pf tn festesten Siegeswille,I ' ) festesten Siegeszuversicht bekennen und der Die österreichisch-», igarischen Tagesberichte. verlautbart ' (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird Berlin, d. Juli. (WTB. Amtlich,.) Abends. Am Chcmln-des-Dames. südöstlich von Parguy-Filain brachte uns ein Angriff beträchtlichen Raumgewinn und über (00 Gefangene ern. Sin Osten haben heute die Russen bei Stanislau erneut angemiffen und Gelände gewonnen. Ganz uberrascheno hat sich^ im Hauptmlsschnß des Reichstags am Freitag und Samstag eine Krisis vor uns aufgetan, die noch fortbesteht und über deren Inhalt nur lluzulangliches mrtgeterlt werdeti kam-, wett, wie halbamt- lrche Berichtrgrrngen übertriebener Zeitungsnotizeii fest- steuen, dre Verhandlungen vertraulich waren. Trotzdem wissen w-r minähernd, was sich da im geheimeii abgespielt hat. Zuerst am FrerLa-g, tagte der Hau_ptausschuß ohne den Ferchsvanzler, und da es sich um die Unchtigsten und bedeutsamsten Fragen der Gegenwart handelte, scheint man un- luntig und erregt die Abweseicheit des Kanzlers vermerkt zu yaben. Warum war Herr v. Bethmann-Hollweg nicht Oestlicher Kriegsschauplatz. w Wellen der Karpathenfront lebte dav femöliche Artitterlefeuer gestern merklich auf. In der Ge- von Dorna Latra, Krrlibaba und im Ludowa-Gebier dann beiderseits des Jabloniea-Paffes erreichte cs zeitweise Heftigkeit. Unsere Artillerie erwiderte mit kräftigem Zutcr Wirkung. Bei Kirlibaba väZtc Del Feind ^'ne Deckungen gruppenweise. Erkundunas- abteilungen des Gegners, die^an mehreren Stellen vor?u- gehen versuchten, wurden abgewiesen. Bei Stan iSlau ba en dre Russen nach heftigster Artillerievorbereitung mehrere /^olglose Angriffe geführt. Den Hamptstoß hat hier da^ Zapfer ausharrende ungarische Heeresregiment Ninu mer abgew^sen. Auch bei Huta und Solotwina sind in deir spaten Nachmittagsstundeii russische Angriffe gescheitert . ^m Raume von Brzezany kam es altern nur zu ernem kurzen feuidlw?en Vorswß, der abgervehr wurde WK erfolgreich pie Verteidigung der hier kämpsmde^dmische uno osmanischen Truppen und der rapfer niittl»irkenden Hon ved-Regimenter Nr. 308, 309 und 310 in den Vortaani wa^ z-,Mn di« auf etwa 13 st 0 st Mann ge sch ätz tc nF ein Dorfewe. In unbegründeter Ueben'chätzune ihres begrenzten Zufallserfolges vom 2. Juli hofft-'n' die Russen gestern die Enftcheidung südwestlich von Äorow durch euren Maftenstotz herbeizufilhreu. Unter Heranziekrmn ernev Gardekorvs weiterer neuer Kräfte und starker Ar tillerremas en se^eu die Russen in einer Frontbreiw von 16 Kilometern etwa 9 bis ! 0 Division-u Wellen tief, zu wiederholten Angriffen ein. An der hcld"i ^ deuffcher Regimenter brachen alle nactz mehrstündigem Vorbereituugsfeuer vom irüben zum Mittag vorgetriebrnen Ma,°° nstürm ^ T ^ und blutig dotilter ! nftMtkrie-Aegiment Nr. 23 und der vortrefflich mitwir» ,ü»en k. unü k. Artillerie geführt ein rühmlicher Anteil an dem großen Erfolg des gestrigen Tages. Mehrere Panzer- kraftwasen. die nnzugreifen versuchten, wurden zerschossen. In den Nachmittagssttlnoen war die Angriffskraft des Gegners derart gebrochen, daß er. verfolgt durch das Maschinengewehr ftuer einer Jagdstaffel, zurückfluten mußte. Die zur deabsiMigten Verfolgung herangeführte feindliche Kavallerie wurde durch Feuer zersprengt. Die Verluste des Feindes sind außerordentlich schwer; unsere halten sich in mäßigen Grenzen. Ein gegen 8 Uhr nachmittags bis südwestlich Zlwrow wiederholter russischer Angriff hatte den gleichen Mißerfolg wie alle früheren. Bei Batkow-Zwyczyn sind nachmittags mehrere gegen österreichisch-ungarische Truppen geführte Angriffe gescheitert. In tapferster Gegen- wchr und in erbittertem Handgemenge haben das Györer Jn- fanterie-;iiegiment ..Kaiser und König Karl" Nr. 19 und das Szombattmlver Infanterie-Regiment Nr. 83 den Feind vollständig geworfen, OesLerreichische und deutsche Artillerie hat amb hier vortrefflich zusammengcwirkt und im Verein mit der Infanterie dem Feinde schwerste Verluste zugefügt. Italienischer Kriegsschauplatz. Außer erhöhter Patrouillentätigkcit im Fornol-Gebiet nichts zu melden. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Keine Ereignisse. Der Chef des Generalstabes. Wien. 8. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbarti O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. In den Karpathen nur mäßiges feindliches Artilleriefeuer und gering? Aufklürungstätigkeit. Bei Stanis- lau hat der Feind seine Angriffe gestern und heute früh mit großer Zähigkeit wiederholt. Nach einem mißlungenen schwächeren Vorstoß setzte er gegen 1 Uhr nachmittags starke, überlegene Kräfte zum entscheidenden Stoß gegen unsere Stellungen beiderseits der Straße Stanislau—Kalusza an. Alle Angriffe zerschellten an der ttrpferen Haltung und dem vortrefflichen Zusammenwirken aller Waffen unserer Mis- kolcze-Division. Der an wenigen Stellen in die vordersten Grüben ein gedrungene Feind wurde durch sofortigen Ge- genMvgrifi geworfen. Die weiteren Angriffe in den Abendstunden wurden schon durch unser Arrilleriefeuer nieder- gehalten. Auch blieb ein heut? früh ohne Vorbereitungsfeuer unternommener Vorstoß ergebnislos. Fm Tale der B y - ftrzyca, nächst .Hula, hat der Feind ebenfalls starke Kräfte zum Angriff angesetzt. Das bewährte schlesische Jnfanterie- regiment Kaiser und König Franz Fosepbl. Nr. 1 behauptete hier in zähem Kampf? alle seine Stellungen. In den Hauplangriffsräumen der Vortage haben ntit Ausnahme eines erfolglosen Vorstoßes südwestlich von Zborow keine größeren Kampfhandlungen stattgefunden. Italienischer und südwestlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Chef des Generalstabes. * . * Die schwersten russischen Niederlagen des ganzen Krieges. Berlin. 7. Juli. lWTB Auch der zweite r u f f 11 cf) e Offensiv stoß iit Ostgaliz: en ist vollständig gescheitert. 'Eing-ehmrde Meldmtgen bestätigen, daß die Niederlage vom 6 . Juli iM den schwersten russischen Niederlagen des ganzen Krieges gezählt werden muß. Brussilow hat als Beseb-ls- ■'baber des demokratiscksen Rußlands seine Methode der Massen- opfer des vorigen Jahres noch gesteigert. Bei den Angriffen) forschen Konüuhii mrd Lawy Kowee trieb er dre Sturm ko lonnen teilweise in Staffelungen von 15 Welle,: nnt einer Rücksichtslosigkeit vor, die in der Geschichte einzig daftehn: dürste. In unserem -teMnTnengefaßten Artillerie-, Maschinengewehr-^ Jnsan- taie-, Mineu!verierseuer wurden die feindlichen Angriffswellen, die ein nicht zu verfehlendes Ziel boten, einfach niedergemäht. Das Leichenreld in Ostgalizien ,vick> als das schauerlichste! des ganzen K r ie ge S bezeichnet. Brussilow hat sich selbst über- .troffen. Häufig >raren die Angriffe vollkommen systemlos eingesetzt. Führung und Unterrührung erschienen ebenso unzulänglich wie ge- ustssenlos. Bei .Hodow sollte die Zuversicht der russischer Sturme truppe:, nach enqli:ck>em Däuster durch Einsetzen von sechs Pan- zerautos gestärkt ,vertat. Die Panzerwagen blieben ebenso wie die Panzergochwader an der Westfront in aller Bälde im Feuer 'liegen. (Stegen Mittag U-ar angesichts des furchtbarer: Blutbades, das unser Feuer unter den russischen Kolonnen anrichtet-?, der An- arfffswill: der Russen völlig gebrochen. Die russischen Sturmhausen fluteten panikartig zurück und rmrrden vom Maschinen- gewebrserre-c rmserer Jagdflieger dezimiert. Der gemeldete Angriff iveiter nördlich südlich der Bahn Z-cklohow-Ta rno vot wurde in einer Breite von 6 bis 8 Kilometer bis zur Chaussee Zlvzow-Zborow vor getragen. Er blieb ebenfalls im Blute liegen. Einem gegen 8 Uhr abends nördlich Zlozdw erfolgenden neuen nl^^^utat Angriff )var dasselbe Schicksal beschüden. Wie bei verschiedenen Gelegenheiten im Westen waren an verschiedene:^ Stellen Kavalleriemassen bereitsestellt, die einerseits die Zuversicht der Angriffswellen stärken sollte, andererseits nach erfolgtem Durchbruch dH Front zu durchstoßen taten. Wie an der Westfront scheiterte die Aufgabe dieser Kavallenemassen kläglich, sie wurden, bevor sie in Aktion treten konnten, durch unser gut liegendes Sperrfeuer zersprengt. Bei dem vorzüglichen Zuscmrrnanarbeiten aller Waffen sind unsere V e r l u st e verhältnismäßig gering. Ein gegen die Lysonia-Höbe südlich Brzezanp versuchter russischer Ueber- roschnugsvorstDß wurde > blutig zu ruckgewiesen, ebenso zwei überraschende nächtliche Angriffe in der Nackst zum 7. Jiulr gegen die .Höhen von Brzezauy. In der Gegend von Kirlibaba lag tagsüber auf unseren Stellimgen starkes Antillen esenm. Dem Bericht von der Westfront ist nichts Wesentliches hinzuzurügen. In Flandern -worden bei der Beschießung eines Eisenbahnzuges Explosionen beobachtet^ Fenrer geriet südöstlich Der dun ein Munitürslager durch unser Feuer in Brand, lieber 50 heftige Detonationen wurden gezählt. In der Nacht zum 7. Juli griffen mff der ganze,: Westfront französische Bombengeschwader ein, ohne indessen :r- gmrtanen nennenswerten Schaden anrichten zu können Die meisten abgetvorfenen Bomben steten wirkungslos in freies Gelände. f Ern neuer Fliegerangriff auf London. Berlin, 8. Juli. Die' bsfestigbe Stadt London wurde 'mn 7. Juli erneut tm\ deutschen Flugzeugen mit Bomben belebt. Ein E«esch»vuder unserer Flugzeuge unter Mhrung seines Ko-mmandeurs, des Haupttnanns Kleine, Meß um 11 Uhr vormittags gegen Loirdon vor. Bei klarer ,'Sicht belegte das Geschwader die Speicher, Lagerhäuser, ^Bahnanlagen und Docks cmf dem Nordufer der Themse forschen dem Bahnhof Eharing Croß und den Docks östlich iTwoerbridge in viertelstündigen: Angriff mit geruru ge- rzielten Bomben. U. a. wurde der Bahnhof Charing Croß nrehrfcch getroffen. Die Towerbridge erhielt ebenfalls einen .Volltreffer Ein Nebenan griff richtete sich zu gleicher Zeit gegen den befestigten Hafen Margate. Auch chier wurde gu.be Wirkung erreicht. Ein feindliches Mlugzeug wurde im Lnftöanrpfe herab g erschösse n. Unsere FlugMuge sind bis aürf eines, das ohne feindliche Einwirkung infolge Motorschadens auf See niedergehe:» mußte, sämtlich in ihre Heimathäfen zurückgekehrt. London, 7. Juli. Nach einer amtlichen Re:ckermel- dung seien um etwa 9.30 Uhr morgens feirwliche Flugzeuge in beträchtlicher Zahl, wahrscheinlich in zwei Abteilungen, über der Insel T h a n e t und über der O st k ü st e von Essex erschierren. 9Lachden: sie Bomben auf Thanet abgeworfen hätten, seien die Angreifer in Richtung auf London roeitergeflogen, das sie dann von Nordwesten nach Südosten überquert hätte::. An verschiedenen Stellen des Stadtgebietes seien Bomben abgeworfen worden. Ueber den angerichtete:: Schaden und die Unglücks fälle lägen Nachrichten noch nicht vor. London. 8 . Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des 8 !eu- tcrburea:^. Der Lustangriff auf London war der größte, der bisher sbattgefunden hat. Die seördlichen Flugzeuge näherten sich langsam wie in einem feierlichen Aufzuge und bewegten sich symetrisch fort. Sie schienen freu Hagel von Granaten, die um sic l-ermn platzren, zu verachten. Sie flagen in geschlossen Gliedern uttfr sehr niedrig. Nur frte Flugzeuge in der Mitte warfen Bomben ab, die an der Äußenseite dienten zur Deckimg. Der Feind blieb 12bis 15MinutenüberderCith. Er legte außerordentliche Kü hn heit an den Tag, denn bei dem niedrigen Fluge war er in großer Gefahr. Die Straßen waren voller Mengen. Bevor der erste Kanonenschuß hörbar war, konnte man kaum glauben, daß der Feind im Anzuge sei. Nachdem die feindlichen! Flugzeuge über die City weggeslogen )varen, hörte das Feuer der Abwetugeschütze auf und man sah englische Flieger aus verschiedenen Richtungen auf den Feind losgeheir. Sck>ließlich verschwanden die kämpfenden Luftgeschwader in tat Nebel. Man hörte nur noch das Feuer der Maschinengewehre. Der Luftkampf. Berlin, 8. Juli. (WTB.) Bei günstigem Wetter waren estern die eigenen nnd die feindlichen Luft st reit-- räfte bei Tage und bei Nacht anßerordentlichl tätig. Unsere Gegner verloren im Westen acht Flugzeuge mtfr einen Fesselballon, im Osten ein Flugzeug nnd zwei Fesselballone. Unsere Bombengeschwader setzten ihre Angriffe gegen militärische Anlagen des Feindes fort. In der Nacht vom 5. zum 6 . Juli warf ein Geschwader 2250 Kilogramm Sprengstoffe auf die feitwlichen Untertunfts- orte Conrlanden, Romain, Vanteley und Gonzencourt sowie auf militärische Anlagen im Vasle-Tal. Zahlreiche Treffer und langanhaltende Brände wurden beobachtet. Ein aiweres Geschwader belegte in derselben Nacht Truppennnterküirste und dNunitionslager vor dem westlichen. Teile der Aisne- front mit zusammen 11000 Kilograrmn Sprengstoffen. In S o i s s o n s entstanden mehrere 'Brände, in B r a i s m e s verschiedene Explosionen. In der verflossenen Nacht wurden die wichtigen Industrieanlagen von Frouard, nördlich von Nancy, von 11 Uhr nachts bis 4 Uhr morgen-S! ohne Unterbrechung angegriffen. Unsere Flieger toarfen dabei im ganzen 9000 Kilogramm Bomben, zun: Teil aus weniger als hundert Meter Höhe ab. In diesen Werten brach ein Brand aus, dem verschiedene Explosionen folgten. Der militärische Schaden, den unsere Gegner durch diesen groß angelegter: und planvoll durchgefilhrten Angriff erlitten haben, ist bedenterrd. Die vorläufige Regierung und die Vergewaltigung Griechenlands. Petersburg, 7. Juli, lWTB.) Meldung der Petersburger Telv^raphenagentur: Die vorläufige Regierung teilt mit: rzür Mitte Juli wird eilte Konfer enz der Alliierten nach Paris zusammenbcrufen, die sich mit den Balkan- fragen befassen wird. Die Notwendigkeit des Zusammentritts dieser .Konferenz ergibt sich aus der äußersten Berwickelthcit) der politischen und strategischen Lage auf dem Balkm: und aus dem Wunsche, die Gesichtspunkte der Alliierten in diesen Fragen in Ueber-emstimmung zu bringen und in dieser Hinsicht eine gemeinsame Richtung festzusetzen. Außer Angaben über rein militärische Frvg>en erhielten die russischen Vertreter auf der Konferenz AnweisunMn -zur Lösung der politischen Fragen auf dem Balkan. Sie sollen die Gesichtspunkte der vorläufigen Regierung vertreten nnd ganz besonders au," die Anwendung der allgemeinen Grundsätze der auswärtigen Politik bestehen, wie sie von der russischen Demokratie verküirdet ist. ! (Im Besonderen -beziehe:: sich diese Anweisungen aus die griechische Frage im Zusammenhang mit ta letzten Ereignissen. ,Jn dieser Frage konnten wir nicht von einer Miß- billigungd er Mittel absehxn, durch die ein König gewaltsam durch einen anderen ersetzt worden ist. Getviß waren nur in dieser Hinsickü nicht von dem Wunsche beseelt, König Konstantin zu unterstützen, fressen persönliche Politik wir mißbilligten und weiterhin vollkonimen mißbilligen, stondern von dem Gedanken frer Unzulänglichkeit der Einmischung in die inneren Angelegenheiten des hellensichen Volkes. -D:es veraulaßte uns zu einem entsprechenden. Einwand und>zu den: Verzicht aus die Teibrachme russischer Trüppen an dem Vorgehen in Südgriechenland. Bei den Bespreckimgen mit den Alliierten nahmen wir den Standpunkt ein. daß die Einrichtung der Regierungsform in Griechenland sowie die dortige Organ:- sation bet Verwaltung au s schl ie ß l i ch Sv che de s g r i ech i- scheu Volkes äst, m:d wir ^erklärten, daß die Sympathien des russischen Volkes, das sich suedcn von den: frynastisckxn Joch befreite, ausschließlich einer stäien :mo ähnlichm Lösung vm: Seiten des griechischen Volkes gehör?»:. Es ist unvermeidlich, darauf lstn- zuweise::, daß die militäriscta Operationen unserer Truppen uuserer Stimme bei den inter::ativnale): Augelegerrl^ilen mehr Gewicht verleihen, und daß die auf Daten der revolutionären Armee sich stützende russische Demokratie besondere Bedeutung erlangt. Das ift im Hinblick aus die beabsichtigte Pariser lkouferenz selw w:cht:g, deren Arbeiten sicherlich in Beziehung zu der: Arbeiten der allgemeinen Konferenz der Alliierten stchen werden, die bald itzrttstnta uritb und zu der die vorläufige Regierung bereits Vorbereitungen trifft." * * * Die Anleihen Frankreichs in Amerika. Washington, 6 . Juli. lWTB. Mck-tanttlich.) Meldung deL Rcuterschen Bureaus: Frankreich ist wiederum eine Kriegsanleihe von hundert Millionen Dollars Moährt worden, lvodurck die Gesamtsumme aus 310 Millionen Dollars gestiegen ist Im ganzen wurden den Alliierten bisher 1303 Millionen Dollars geliehen. Der Kaiser von China wieder abgedankt. Peking, 7. Juli. (WTB.) Meldn^ des Reuterschen Bureans. Der Kaiser von China hat wieder abgedankt. Schanghai, 7. Juli. (Reuter.) Der frühere Premier- munfter Duauchig u: berichtet, daß die Monarchisten Frettag be: Langtschm:g angegriffen und geworfe:: wurde::. Dre Republikaner verfolgten den Feind und rückten zehn Meilen ans Peking vor. Der frühere Präsideick Lixuanhuna ernannte Tuanchignt zmn Premierminister nnd übergab ihm die Siegel des Präsideirten zur Ueber Mittelung an Tangknotschang, der die tatsächliche Präsidentschaft angetreten hat und die vorläufige Regierung in Nanking gründen will. Das deutsche Kaiferpaar in Wie«. Wien, 6. Jul:. (WTB.) Um 11.35 Uhr vormittags traf der Deutsche Kaiser in Begleitung des Kaisers Karl rn Buden ern. Bon Laxenburg kommend, stchven &c Herrscher durch bie festlich geschmückten Straßen der Karstadt: Baden zum Kaiserhause auf dem Kaiser- Karl-Platz >la:fer Wilhelm begab sich mit Kaiser Karl in dessen Arbeit-^ zimmer, wo' eine Besprechung stattsand, zu der auch der Chef des General st abes zugezogen war. Hierauf stellte der Kaiser von Oesterreich dem deutschen Kaiser korporativ die ^lbteilungschefs des Armee-Oberkommandos- vor. Um 121/4 Uhr erfolgte dre Abfahrt der beide:: Herrscher nach Laxenburg. Wien, 6 . Juli. (WTB.) Um 9 % Uhr abends erfolgte- die Abreise des deutschen Kaiserpaares. Kaiser Karl und» Kaiserin Zita gaben ihnen das Geleite nach den: Bahnhost wo die Verabschiedung in allerherzlichster Weise erfolgte Der Reichskanzler und Hindcnbnrg über die Kolonien. Berlin, 7. Juli. (WTB. NichtamtUch Die deutsche Kolonialgesellschaft richtete in rhrer Borstandssitzung,vom 30. Juni an ta Re: chskanz lcr und den General selb marschall von Hindenburg Telegimlwne, in freuen sie dankbar der Heldentaten unserer Truppen in ta Kolonien gedachte. Daraus empfing der Vorsitzende der tatsche,: Kotonialgesellschast, Herzog. Johann Mbrecht zu Mecklenburg, joltade Anllv-orte::: Eure Hoheit bitte ich für die gütige Uebermittümg der Kundgebung der deutschen Kolmnatgesellschast zu Ehr er. der heldenmütigen ostasrikauisckzen Kämrier meinen ehrerbietägsün Dank entgegeirnehmen zu wollen. Erst wenn nach Beendisgung des! Krieges Deutschland seine Stellung in Afrika behauptet und ausgebaut Hai, wird es sich ganz sicher ta Dankesschuld gegenüber den Männern bcnvußt Werda:, die, abgeschnitten vom Vatertmüe, dort die Ehre der tatscha: Flc.'Me, getreu bis in ta Tod, ruhmvoll verteidigt habe::. von B?thma:m Holllveg. Eurer Hoheit danke ich ehrerbiettgst für die im Namen ta Mitglieder der deutschen Kolonialgeüllsckmü den be:mischen Truppen ausgesprockienen ehrenden Worte der Anerkenntmg. Mit Stolz verfolgen wir die Taten unserer Kameraden in Deutzch-- Osbafrika. Nur auf fri: eigene Kraft und den eigenen Siegeswillen gestellt, mehren sie unter ihrem' Helden- sührer Oberst von Lettow den Ruhm der deutschen Wasfm: uich halten zäh u::d unüber,oindlich in der uns verbliebenen letzten deutschen Kolonie ta Grmrdstvck unseres künftigen Kolmnal- besitzes. Generalseldntarschall von Hindenburg. Litauen. Stockholm, 8 . Juli. (Privattel.> Der Vertreter des' litauischen Landtages tnacht der Presse folgende: Mitteilung: Am 9. Inn: wurde in Petersburg der litauische^ Landtag eröffnet. Nach lebhaften Erörterungen wurde am 16. Inn: eine Entschließung angenommen, daß das ganze ethnographische Litauen einen unabhängigen, für immer neutralen Staat bilde, daß die Neutralität vom Friedenstongveß garantiert werde, daß litauische ^Zer- treter am Friedenstonareß teilnehmen und daß eine litauische gesetzgebende Versammlung ans der Grundlage der allgeineinen, gleichen, unmittelbaren nnd geheimen Ab- stimmung versaminelt werde, um die Derfasstungsreform festzustellen und die Regierung des Landes zu ordnen. 5eekrieg. Reue U-Boot-Erfolge. Berlin, 8 . Juli. (Amtlich.) Durch die TätiZ^eät unserer U-Boobe wurden im Sperrgebiet um England wiederum 25 000 Brutäorogistertonnen vernichtet. Unter den versenkten Schiffen befanden sich 6 Dampfer,, die in GeleitzÜMN fuhren. Ferner wurden Verse::kt: die englischen Segler „Garuntheß" und „Lizzie Ellen". Der Chef des Admiral stades ta Marine. - * ' ' Washington, 7. Juli. (WTB.) Reuter. Das Staatsdepartement teilt mit: Ein deutsches U-Boot hat den Dampfer ,F)rleans" torpediert mrd versenkt. Vier Mann ta Vesatzu:^ sin ' umgekommen. Die Spannung im Reichstag. Parteiabordnnngen beim Reichskanzler. Berlin, 7. Juli. Im Rei chs kan z l er pala rs haben gepern atad, wie Nnr höre,:, wichtige Besprechungen des ReickOkmrzlers mit einzelnen fühwnta ?lbgeordneten stattgefun-^ ta. So haben Vertreter ta nativnalliberalen Partei beim Kanzler Vorgespräche,:, und ta Abgeordnete von Paper lM Herrn von Bethmann Holllveg int Namen ta Fraktion der Fortschrittlichen Volkspartei Wünsche vorgetragen. Um 9 Uhr abends wurde eine a:cs sechs Mitgliedern besiLlMche Deputation d e r s o z i a l d e n: o k r a t i s ch e u Fra kt: on vom Reichskanzler empfange::. Die Tep::tation satte ta: ^llcstcag, den Kanzler darüber zu unterrichten, daß die sozialdemokratische Fraktion von. ihm >einc unzro eideut: ge Erklänmg darüber verlange, daß die deutsche Regierung noch i-eute aus dem Boden ta Erklärung vom 4. Augrtzt 191 4steht, also nur einen Verteidig,mg skr :eg führe, nnd daß sie jederzeit bereit sei, auf der Grundlage deS Sbat,^ guo allgemeine Friedensverhnndlunge:: einzuleiten. DeS '.oeilerrn verlangten die Sozialdemokraten die Einführung des parlamentarischen Systems und die sofortige Ernennung von führenden Abgeordneten aller Parteien zu Ministern und Staatssekretären, werter die soforüge Einffätamg des Reichstags Wahlrechtes in Preußen. In: Hinblick auf die Wickstigkeit ta Verhandlungen im Hanpt- ausschuß hat der Versasstmgsausschuß des Reichstages die für heute geplante Sitzung ausfallen lassen und die nächste Sitzung erst für Montag Vormittag angesetzt. Die Verhandlungen im HanptanSschuß. In: Reichstags ge bä ude herrschte seit den: frühen Morgen Vas regste Leben. Der große Saal, in dem ta Hau Ptaus- l chu ß seine Sitzungen abhält, 'war heutc früh um 9 Ubr bei Beginn der Verhandluugm überfüllt. Da bekamll genwrta: loar, daß die hochpolitischen Auseinmrtasetzmrge:: ta: gestrige:: Sitzung tacke in Anwesenheit des Reichskanzlers ihre:: Fortgang trehmen sollten, hatten sich neben ta: Mitgliedern des Ausschusses die große Mehrzahl der Abgeowneten mid eine stattliche Menge von Regierungs- Vertretern als Zuhörer eingestmden. Im ganzen ,varen wohl 300 Personen im Sitzungssaal versammelt. Der Reichskanzler hatte der gestern ergangene:: dringentan ')ll:sforderu:vz, im Haupt- ausschuß zu erscheinen, Folge geleistet und :var schon bei Beginn der Sitzurm im Hause. Berlin, 7. Juli. (WTB.) Der Hauptausschuß des Reichstages setzte freute die vertrauliche Aussprache über die äußere Politik und die mllitärische Lage in Gegenwart des R c i ch s k a lt z- lers der Staatssekretäre, des preußische,: K^riegSmiuistcrs und mehrerer anderer Mitglieder des BnndesratZ fort. Außer ta: Mitgliedern des Ausschusses wohnte eine sehr große Anzahl von Abgeordneten den Bechmnölnirgen als Zuhörer bei. Im Verlaufe der AuMnack>c, bei der der Staatssekretär des Auswärtigen, Zimmer mm n n, Vertreter mehrerer PaAeien, Stac.tsscirelär von Capelle und Kriegsminister von Stein zu Wort kamen, ergriff in ta Mittagsstunde gegen 1 Uhr auch Reichskanzler Dr. v. Bethman.n-.Hollweg das Wort. Berlin, 7.Juli. iW'TB. Nichtamtliche .Hanvtausschuß des i Reichstages. Nachdem im ?' 'i-lU'isr gg die Au-iührungen des V Nenbstänzlers ,wch mehrere Aibgeordnete gesprochen hatten, vertagte ta Hauptausschuß nach 2 Uhr nachmittags die Wettertaatuug auf Montag vormittag. Hirrde Berlin. ' Hiiidcnburg u viilitäris.cken Po» eurgetwsten. Berlin.^ 8. Juki LNndenbsirg mib dir ixt L n d p „ nbu'kg und Ludeudorsf in Berlin. ..L B. AmMch.) General feldmarschpll ^ bn Ä tcne Ludendorff fino zum Lsnuer Mai-estät dem Kaiser in Br wtll> Iciif ci "'(niütiti. Generalfeldmars,*,nf{ van Geste General wiartiermoi per General L«rs' sind luwti Grli-MnuHi) iyrcS mili. »rti W»Äu lt är ÖCm #,n,tC E S°E°j> in« rliit Juli. lWTB.) Amtlich.) Der Ka r se r lmt sich »ucm Eintresfru in Berlin vonr Bahnhof »nach Ea n zum Reichs •//, ?? eb S U L"?- Älen Fortran entgegen genommen. L ’ dl " "«<>'" flcwitt Y r attcU « 'u mm M }*?VS L ^5ir t! d'.nutzenden Dausbattsanssck)usses Spahn ‘ rf^rti nKT^' f" v Veramng des sogenannten ^s R^ckMgs hielten sich auch ^■ nn bu Ni >mru inrcii mw tu; Haawgruvpe fern Tie Bk> ratmtfleti flSlta. dor Entschalung. die JjKJÄkE R na. tag -wal/irc.! cks in Pren Die Besiweck Neu und ans Parla- lilingen Mer den heute cor t r wieder- ainfgenonnnm. Laut „B T" seien u b nicht gefaßt. Das beziehe sich aber der A-ragc; in Wirklichkeit sei man sich tenticHtcüun# betreffs der Kriegs- und einig. fiUiriuifi des inentarisieruLg erhebt Haupran ss ch-n fn i l' wng er: dg-sj l 1 ige Bes chLüss^ nur aus die formelle 3 eit über eine gemeinsame Friedens frage wie her innerpolitischött Neuordnung RichtrgsteTnngen. K SV-i?' 7 ^- WTB Mcktg,'lllick 7ln der Presse wird dem R ( l $! r l *'’ r ° i ' bafi bie soziakdemokratischm Parteiführer V Iv ^f!i cr SV" n " - Ol» t; 1 p stt 1 i , rn« t u m gestellt s-' a \v Cl l ing Die Sozialdemokraten haben £ hÄ t 1; l ; artinr " n : r dem Reichslanrler ein- Ansprache s gc a d b> un' da er insbesond r i> c WünsSc denssrüge und zur Frage des preußischen Wahlrechts vor- ; -ludere lvezml c Gegenstände sinkd bei der Erörterung rncdt behandelt worden. Bon einem Ultimatum war nicht die Rede . ^ ^'l, DTB. Nick nntlich.. lieber die heu- ^ er baut langen tm Haupt. s a in des Re:t>?taas geben -. lrtteilungen biird: die Presse, die ; ,t m a ß gebende n P u n k - ■■ r ! • J 1 ** Und. Alle diese Mitteilungen konneii nur ans Jruiiiit'l iduc K o m bi n nt i en beruhen, da die Verb and lungeiioe.r traulich n«ven und der Ausschaß davon abgesehen 06 l, über chcen Inhalt etioas in die Oeffentlichheit zu geben ^bnhofsttahe 34. Nur noch beute SS*-*2! EÄiigrn des LninocS, in ihrem enMcckendeir LiMM i n 2 Akten Professor Benjamins -lben eiier auh Als 2. Lchlagc-r Nnrd ein modernes arabisches Drama Ul o A.Ml L er Teppich von Bagdad gegeben. ^ ^ ^ § bIat t Nr- 113 enthält die Reichsgetreib onnuttg für das Gi'ntepahr 1917. Kreis Friedberg. Mn*; ? J ?-L^ c - r T?tterau, 8. Juli. Tic Reise der £ ^be e r e hat Hi den Wäldern und Gärten begonneir Uno itfDC bet oUcit aitbrren Beevetrarten, sehr gut zu. nnfoZS,'ftm ^Etcher smd drcht behängen und die Früchte lind ^--^^tNonrmen und mstrnch. Täglich werden große Mengen ^ ■ v - uni 'Iv. , Ä1 ‘ Gelee oder 2 ast zu pettowten. In diesem ^ahr pt m verschiedenen Gemeinden ein PflückschKn erforderlich, m?» für ü Pfg. pro Famili; erhältlich ist Die (vemeinbeglicder ^Nen nur in den ihnen z-ngchonge-j Waldungen pflücken. Leider S 11 beim Erusammelu der Fruchte - namentlich durch Kinder viele standen nwbmTCtrrten, wodurch die Nachreise be- ein rachtigt oder ganz v-erhiltdcrt wird. Es ist hier im eigenen ^meiciK PorMiit der Ettoackü cncut geboten und man sollte auch -träiicher zu schonen. Ari§ dsm Reiche. Ein Gesetz über Fürsorge für Kriegsgefangene. Berlin, 7. Juli. (Amtlich.) Der B undesrat beschloß in seiner Litzung vom Juli ein Gesetz über Fürsorge für Kriegsgefangene. Es wird darin bestimmt, daß Gesundheitsstörungen, welche deutsche Militärpersonen oder «andere unter die deutschen Militärversorgnugsgesetze fallende Personen in feindlicher Kriegsgefangenschaft erleiden, «als Dienftbeschädigungen gelten, wenn sie infolge von Arbeiten, zn denen die Gezeichneten Personen verwendet werden, oder durch einen Unfall während der Verrichtnu,a solcher Arbeiten eingetreteu oder wenn sie durch die der Kriegsgefangenschaft eigentümlichen Verhältnisse verursacht oder verschlimmert worden sind. Feindliche Mlitärperso- nen oder ihnen gleichgestellte Personen, die in deutscher Kriegsgefangenschaft eine Gesuirdheitsstörung erleiden, erhalten, solange sie sich in der Gewalt einer deutschen Militärverwaltung befinden, ebenfalls eine angemessene Fürsorge. Ans Stndt nn^ E leben L'crnd. 9. Juli 1917. Adrehbuch Sirtzen »tzp. Am 10. und 11. Juli liegen die Buchstaben T fbis ein- schliestlich Z des^ alphabetisch geordneten Namensverzeich- visses in der Geschäftsstelle des Gießetrer Anzeigers offen. Die Beteiligten werden unt Nachprüfung ihrer' Adressen- ° intrage gebeten. * ** Auszeichnung. Die Hessische Tapfer^ttsmedaille erchielt Obermaat Schwarz. ** D e r gestrige Sonntag glich seinem letzten Vorgänger aufs Haar. Vom frühen MorMN an regnete es mit wenigen Um-erbrechiingcu bis zum Abend. Mehrfach hatte es auch wieder den Anschein, als ob ein Gewitter sich bilden wolle. Die Nieder- Magsmenge des gestrigen Tages erreichte 10,2 Millimeter. ** Aus dem S t a d t t h e a t e r b u r e a u. Die Leitung unseres Stadttheaters wird am Donnerstag, 12. Juli, das Singspiel ,.T a s D r e ( m ä derl h a u s", das einen beispiellosen Siegeszug Ker die deutschen Theater feiert und gegenwärtig auch arn Bad- Nauheimer Knrthearer in Vorbereitung stellt, hier zur Aufführung .bringen. Vorbestellungen bittet man an die Theaterkasse zu richten. DieAitsgabe der Kärten findet vom Dienstag ab statt. ** Die L ch u h b e k l e i d n n g der Schüler. Ter REcbs- koinmistär inr bür-erli'1« Klch^mg Hai nt i die Kultusministerien bei- Bundesstaaten das nächst»lgmide Schreiben gerichtet: „Nach dem schlechten. Ergebnis der Bestandsanfnahm-- über Schnhwareu erscheint es dringe, ch geboten, den Bcwrf an Schuh waren auf t>as Aens'evste einznschrän^m. Zur Streckung der geringen Noch vorhandenen Vorräte ward? es wefentlich. bütragan, wenn die Scküiil- impekti-mreii ans die bish.'r von ihnen gewnN'-tit- Schnhbekleidnntt vec Schüler «nährend de§ Sommers Verzicht leisten und die Schüler »JA sparsamen Verbrauch des Slmhzsngs an halten würden." Die Kommunalreebaoade werden ersucht, -.vierwartet des Eingangs einer vatsprechenden Vers um mg der Kultusministerien ihrerseits das Erforderlich? M veranlassen. ** Eine Zeppelin-Gedenkfeier Wurde «m Sanis- tag obend in der großen Aula der Universität veranstaltet. Die Anregung dazu war vom Verein für Luftschiffahrt in Gießen, der Ortsgruppe Gießen des Deutschen Lustflotten-Vcreivs and der Ortsgruppe llließetl des Frauen- Verbandes des DcattscheN Luft- flotten-VereinS ausgegangen. Die Vartragskolge lvar außerordentlich vielseitig. Die Militärkapelle trug unter Lkittnig des Herrn Hermann „Tie Himmel rühmmi des Ewigen Ehre" und das „Gebet des Königs" ans Lohengrin, ein Kmrbenchor unter Leitung des Herrn Görlach zwei vorl A. Mendelssohn vertonte Lieder vor. ^ Her-r Hofrat Steingoetter sprach zwei Gedichte: „Ge- denkspruch" von H. Steingoetter und „Sonn mrf", ein neues Lied vom Grafen Zeppelin, von Cäsar Flaischlin. Der Rektor der Landesuniversität Prof. I). S ch i a n hielt eine kernige Ansprache, in der er Zeppelin als den Mxmn feierte, an dessen Beispiele wir in dieser Stunde lernen müßten, allen Anstürmen des Feindes ein entschiedenes „Dennoch" elitgeilenz-usetzen. Geh. Hvf- trat Prof. Dr. König führte in einem fesselnden Lichtbilder- Vortrag „Zeppelin imd sein Werk" noch einmal das Leben lind Wirken des (ftmfcn vor Augen. Leider müssen nur aus Platzmangel davanf verzichten, die Ansprache des tliektvrs und die Gc- däckünisoede Geheimrat Königs ausführlich tviederzngeben. Jedenfalls mackste die ganze Veranstaltung auf die zahlreichen Anwesenden tiefen Eindruck. Mit dem gemeinsamen Schlußgesang „Dentsckp band, Deutschland über alles" schloß die Feier. ** Anmeldepflicht des Kohlende d a r f s. Wir weisen gewerbliche Verbraucher von Kohlen, Koks und Briketts auf die im amtlichen Teil des Gießener Anzeigers vom (5. Juli (Kreisblatt Nr. 112) erschlenene Bekanntmachung über Aiimeldepflicht des Kvhlenbedarss hin. Für die Meldepstichtigen in den Landgemeinden des Kreises Gteßen ist die zuständige Kriegswirtschastsstelle das Kreisamt Gießen, dort sind die vorgeschriLbeneli Formulare zu haben. me Kinder daraus aufmerksam machen, die dessen-Nassau. . K ö n j g stei n , 8. Juli. Die seit einigen Jahren bestehen- ^ ^' b ^ b ^ ^ ^E Kle r ste r - Bere i n i gu n g en der ver- lF u'denen nassaüisch'en Kreisgebiete zur Besprechung schwebender Kommnnalfragen haben sich in diesem Kriege als außerordentlich segensreich bewiesen. Bis jetzt bestehen derartige Bereinigungen für das Main- und Taunusgebiet, für das Lahngeb ist und für beit "i f cmöau mit feiner Nachbarschaft. Die von den Bürgermeistern gs.'logen.nr Besprechungen sind weit gründlicher, als dies auf groitn Konferenzen möglich ist, zudem beschränken sich die Ber- hanebnugHgegenitände auf ttvagen, die alle Städte dieses Interessen-' Gebietes glerchniäßig betreffen. — Die jüngste dieser ZüsaMmdn- mrfte führte die Sladtbürgermsister der Kreise Usingen, Wies- baden (Landh Limburg. Ober- und Untertannus nachi Königstein. • v ™ .Mittelpunkt der Besvwchimgen, dst Bürgermeister Jacobs- KvNlgstem leitete, «landen die beiden brennendsten TageSfragen - ^'-oensmi i teirerio raung und Kohlend esch affiuig. ^ A'u -.dem Regierungsbezirk W i e s b a d e n , o-AUli. Die Bedeutung der Ziegenmilch für unsere Bolks- ernahrung hat durch die Kriegsoerhältnisfe in unerwarteter Weise zugcnommen. Um die .Herl stlammiungen mut zu fördern, mit MNter-ZaegeiMtilch ?n gewinnen, hat die diesseitige Landwirt- schaftskammer befckloifen. für jede Ziege, die innerhalb des Kam- werbezirks Nachweislich von letzt ab bis zum 31. Januar 1918 lammt, eine Prämie von. 25 Mark -u gewähren. Der Züchter hat Uch vur u. A. zu verpflichten: die tauglich an Lämmer, die in der fraglichen Zeit gebaren »verde.i, zur Zuckt anfzustellen bzw. nur zu Znchtz.n.Aen zu verkaufen und die Bocklämwer bis zum Alter von drei Monaten zur Verfügung des Verbandes der Rvstru- sichrn Ziegenznchtvereine-in Limburg zu halten. * * * Feindliche Flieger über dem deutschen Heimatgebiet. Berlin, 8. Juli. (Amtlick Feindliche Flieger haben in der Nächst vom 6. zum 7. Juli zahlreich,? Angriffe auf das deutsche Heimatsg-ebivt lmtmtommrn. Der Erfolg, der mit fmdern Kräfteeinsatz gemachten Angris.e war, um dies vorwegznnehmon>, völlig gleich null. Es wurde weaer irgendein Betrieb der Rüstungs- indnurie noch irgendeine saustfe-z militärisch' Anlage getroffen, soweit man Nack: den abgeawrsenei Bomben und dein Flieger- gcränsü: urteilen konnte, galten die Angriffe den M a n n h e i m e v und L n d >v i g s h a f e n e r F a b r i l a n l a g e n und dem S a a r - gebiet. Bei Maunlstim, Ludwigs Hafen und im Saargcbiet lagen sämtlich? Bomben in lveiw.n llmkreise um die vermutlichen Ziele verstreut. Einer oder zlvei feindliche Flieger dehnten ihre scheiben verirrt zu Boro-rt TiebonHofens tötete eine In Trier wurde der Tachstuhl haben, denn zahlreiche Bomben fielen in Gegenden nieder, wo.über' Haupt kein Ziel zu finden ist, wie ;. B. in den friedlichen Dörfern Speicher, Ehrang und Oberemmel, wo ein Kind dem Angriff zum Opfer fiel. In der militärisch ganz bebentungslosen Stadt Neun- nvchen wurde ein Monn getötet, ein? Frau schtstr und ein Kind leickst verletzt. In einem Bombe r!np dreiköpfig« Faniilie deS «Franziskanerl,öfters durch Pme Bombe in Brand gefetzt. Darüber hinaus ist, abgesehen j?ou zahlreichen Fensterscheiben, auch an Privatbesitz nirgendwo) Sach- noch Personenschaden verursacht worden. Einer der Angreifer von Trier wurde durch unsere Abwehrmaßnahnten lei Saarburg an ber Saar zur Erbe gezwungen. Das Flligzeug ist zertrümmert. Di? Insassen, v?N denen der eine vettvümdet ist, sind festgenommen. Ans welchem Grunde die offene imd militärisch völlig l>edentungÄose Stadt Trier wiederum bnoorfeit wurde, ist nn rer stündlich. Berlin, 7. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) In der Nacht zum 7. Juli überslogen feindliche Flieger das Festungsgebiet von K ö l n. ' Bomben lvurden nicht abgeworfen. Einer Tätigkeit der Abwehrgeschütze bedurfte es nicht. In den irühen Morgenstunden rmben einige feindlich? Luftfahrzeuge dem rheinisch-westfälischen Industriegebiet einen Bestick abgestattet. Es wurden im ganzen acht Bomben abgeworfen, die einen Sachschaden von etwa 2000 Mk. anrichteten. Menschen wurden nicht verletzt. Industriebetriebe sind nickst getroffen worden. Auch L n V w i g s b a t e n und Umgebung wurden von Fliegern angegriffen. Der Sachschaden N'aT' sehr gering Menschen ivurden nicht verletzt. Ans dem Hin- und Rüchfluge bb- riihrten feindliche Flieger Karlsruhe, wurden aber durch Sperrfeuer verjagt. Schließlich wurde auch auf Trier und Um gelnmg zahlreiche Bomben wahllos abgeworfen. Die meisten fielen ergebnislos in frei* 4 « Gelände. 0f, *hr?.' -lchemim an Gebäuden einigen Schaden an. Militärischer Schaden ist nicht entstanden. Getötet ivnrd-.' ein Kind, verletzt ei > Mann. Ein französisches Flugzeug wurde bei S a a r b u r g durch Abwehrfeuer zur Landung g e- g e z w n n g e n. Die zlvei WormS, 7. Juli. lWTB 2 Uhr erschienen feindliche Flieger über der Stadt und warfen ungefähr 20 Bomben ab, wn-d.uei die Mehrzahl! Ms) freiem Felde .niederfiel, während eine vor einer Baracke des Kriegs- gewngenenlagers einscklug, ohne zu explvdierett. 'Menschen sind nicht verletzt 'woBden. Der Sachsck^aden ist unerlieblich. Mannheini, 7. Juli. lWTB. Mchtamtlich.) Heute nacht griffen feindliche Flieger Mannheim und U m g e b u lt g an. Es ist nur geringer Sachschaden angerichtet worden, tnilitärischer Sachschaden überhaupt nicht. Bei dem Hin- und Rückflug berührten die feindlichen Flieger Karlsruhe, dock) wurden sie durch das Sperrfeuer verjagt. Straßburg, 7. Juli. (WTB. Mchtamtlich.) Heute nacht zwischen 12.30 und 1.30 Uhr wurde ein feindliches Fliegergeschwader, das von Westen kam, von den Flugabwehrbatterien der Festung beschossen. Die feindlichen Flieger setzten ihren Flug in nördlicher und östlicher Richtung fort, ohne Bomben abgewarfen zu haben. Essen, 7. Juli. In der vergangenen Nackt war hier zweimaliger Fliegeralarm. Bon 2,23 bis 2,33 Uhr- und von 3,33 bis etw? 3,40 Uhr ivaren die Flaks überaus heftig tätig. Bombenabwürfe «oder irgendwelcker Sachschaden sind nicht gemeldet worden Auch war Nicht mit Sicherheit festzustellen, ob tatsächlich feindlich? Flieger Über unserer Stadt gewesen sind. Münster, 7. Juli. (WTB.) In der Nacht haben einige s e i n d l i ch e L n f t f a h r z e u g e in den frühen Rdorgen> stunden dem Industriegebiet einen Besuch abtlestartet Im ganzen wurden 8 Bomben abgeworfen, die einen Sachschaden von ettva 2 bis 3000 Mark augerichtet haben Jn- dnstriegebiebe wurden nicht getroffen. Niemand ist verletzt worden. Insassen wurden gefangen. Nrchtavttlick'i > Heute nacht gegen Universitäts-Nachrichten. ^F ra n k f u r t a. M , 8 Juli. Für das am 14. Oktober beginnende Studienjahr 1017/18 wurde Geh. Medizinal rat Professor Dr. med. et phil. ?llbrecht Bet he, Ordinarius für Physiologie, zurzcit Dekan der Medizinischen Fakultät, zum Rektor der Hufe veri'täl Franksuri gcwählt Albreckst BN'he, der 1872 in Stettin als ^ohn eines Arz-tes geboren wurde, wirka' bis zu seiner Berufung Frankfurt in Slraßburg. Unter seinen zahlreichen medizinischen Arbeiten ist die 1903 erschienene „Allgemeine Anatomie und Physiologie des Nervensystems" die bekannteste. Spielplan des Grotzp. tturtheaiers Vad-Nauheim. Montag ,9. Juli: „Das Drei müder lliaus". Mittwoch, 11. Juli: „Im weißen Röhl". Freitag, 13 Juli: Franks. Ges.-Gastsp „Der goldene Spiegel". Sonntag, 15. Juli: „Die Königin der Luit". Montag, ivandten' kleinen Ber- 16. JuliLudwig-Thvma-Abend. „Tfe .„Brantschan", „Löttchens Geburtstag". Gieszener Stadttheater. Donnerstag. 12. Juli: „Das Dreimäderlhaus". Samstag, 14 IM: lFreilichtbühne Gießen/, „Im weißen Rößl' Juli: Sonden König!, tturchealer Bad Dienstag, 10. IM: Gastsp. v. Mrtgl. d. „Seine einzige Frau". Samstag, 14. Juli: „Einer muß heiraten", „Tie Hochzeitsreise". .. . .. Sonntag, 15. ondervorst. f. d. Ktiegsarbeitersch. „Die Königin der Luft". Lms. Franki Franks. Schauspielh. Ges.-Gastsp Witlerungsbericht. , < , (O e f s e n tl i ch e r Wetterdienst.) Wechselnd bewölkt, zeitweise Niederschläge Temperatur wenig verändert. Letzte Nachrichten- Preffefttmmen zu den Vorgänacn im Reichstag. Berlin, 9. Juli. Tie „Boss. Ztg." schreibt in ihrer M»n- tagsausgabe: Ti eheute um 3 llhr beginnende Bollversammlung des Reickstages wird vernmrlich mir kurze Zeit dauern. In ich mrb lebt Gltd’ die Gcin ii s c -I n l e rp el lation der Sozialdemokraten erledigt werden, so daß der Reichst an zser in dieser Sitzung: wohl kaum Gelegenheit finden wird, zu sprechen. Auch, ist noch nicht sicher, ob er in der heutigen Sitzung des Hanptausichnnes awwe-end sein wird. .Hingegen sind Besprechungen der Partei- Nlcher nfei dem Reichsianzler nach der Plenarsitzung geplant, -pte isrttchrittliche Frattion war gestern bis zum späte-,' nachmittag versammelt, nachjdem alle anderen Fraktionen schon am an nabend wenigstens grundsätzlich zu der denl Reichstag vor- z ul eg enden Entschließung Stellung genommen hatten, die im w ej ent licken ans den Erzbergerschen Ansführimgen in der Frei- lagsschung des Hausl)altsaussckusses beruhen soll Ter Wort- laut steht iwck nicht fest. Wie verlautet, hat die Frattion der fort- Ickrittlichen Bollspartei gestern mit allen gegen eine Stimme be- schlchsen, der Eittärung znzn'timmen. Daiwgen zögert ein großer großer Teil der Fraktion, sich an der Aktion für einen völligen yftemwethsel zu beteiligen. Er hat nänilich die Sorge) daß ~ Te Person des Kanzlers ihr zum Opfer fallen könne und zaß rann em neuer Mann läute, von dem man mindestens nickt trfefe, nb er die Bethtuannscken Grundsätze für die Politik mich dem Kriege annehmen wird Die Stellungnahme der Fortsthrittlichen BolrsPartei wird sehr wesentlich von dem Beschluß abhängen, zu dein sick: heute die nationalliberale Partei dnrchringen wird, wer „Berliner Lokal-Anzeiger" vom Mvtttag berichtet: Am amsiag tagte die Fraktion des Zentrums, und sie hat sich rück- laltlos hmter ihren Beschluß g-estellt. Die Haltung der großen vvruppe der Sozialdemokratie und der Scheibemann war nicht zweifelhaft. So traten denn gestern Samstag nackimittag die Fnhi'er >ves Zentrums, der Nationalliberalen, der Fortschrittler und feer ^ozialdeniokratfe nochmals zusammen. Wie ihre Beratungen Ureng vertraulich waren, wurde auch über das Ergebnis strenges -MUschweigen bewahrt. Schwierigkeiten soll ihnen iveniger die Fällung der Friedensformel als die Frage bereitet haben, inwie- iren oieie mit den Forderungen für einen freiheitlichen Ausbau des Reiches Erquickt werden soll. Gewisse Strömungen hielten, wie bekannt, die Aufstellung dieser Forderung für unlösbar mit Der Friedensfrage verbunden Eine endgültige Entschfedung ist erü kur beute Montag nachmittag, zu emrnrteii, weil dann den Partkien die gestern aefaßten Beschlüsse zur eigenen Entscheidung miterbreitet werden. Wie wir hören, l)aben Zentrum und Sozial- demokwtie ihren Vertretren sin- die gestrig«: Verhandlungen Vollmacht gegeben, so daß es sich für diese beiden Parteien heute fast nur noch um eme Bericküerstattnng über die gestrige Tagung 'bandelt. Die Freisinnigen, die gestern vormittäg eine Frattivns'- sitzung abhietten, rmb dw Nationalliberaten, batten eine solche Vollmacht nicht erteilt. Die russische Offensivr. Juki. Wie Londoner Depeschen, rrns Petersburg behaupten, habe die russische Offensive den 'Vatrttttis- S ll r' öeftexgert, dock) agitierten die Ertckemisten gegen einen Gebrauch des Heeres für einen Kampf, dessen Ziele unbekannt leien. In den englischen Blättern wird gewünscht, daß dre Entente schnell ihre Kriegsziele bekanntgebe In der italientjchen Kammer brachten die Sozialisten ordnung ein, die die Regierung cruffordert, Berlin, 9. wirklichung des Friedens anzubahnen. IN ei iw Tages- sofort die Ver- Bilanz oorn 31. Scjcmfifr 101#. Vermögen M Darlehen geg. Hypotheken 885 234.11 Bestand an Staats- papieren (Ankauss- wert) 83 325.— Darlehen geg. Schuldscheinebb? 653.80 Guthaben im Konto-Kor- rent-Ber- kehr Cedierte Güterkauf, gelber Immobilien Kassenvorrat, verzinsliche Ansstände u. rückständige Forderung. 166 420.21 19 139.98 86 563.60 12 476.— Geschäftsanteile 9 942.36 Aufgenommene Kapitalien 1 743 803.05 Reservefonds 36 320.— Gewinn- Saldo aus vorhergeh. Jahren (Dispositionsfonds) 11 500.— Erübrigungs- rückhalt 3 146.04 Jahres- eiübngung 1916 (Reingewinn) 6 021.25 915 1 810 812.70 Mitgliederbestand L»d, ] Abgang Zugang .... Mithin MtgUederöesttuG H-'u-tti, den 7. Jul: Da SncHen!) i»fr fau o. «kihf«jsr ;R $ nm c. 6<. w. u. .h. »entzl. Berieer. A. »ohlheyer. Unser lieber Sohn und Bruder Otto Heinrichs Leutnant im k. b. 4. tufanterie-Regiment Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse, wurde uns gestern, im noch nicht vollendeten 20. Lebensjahre, durch einen Fliegerunfall jäh entrissen. Geheimer Regierungsrat Dr. Heinrichs und Frau Clara, geh. Hildebrand Gretel Heinrichs. Alsfeld, den 7. Juli 1917. 5228V Die Beisetzung findet in Darmstadt in der Stille statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir dankend absehen zu wollen. Am 26. Jtmi 1917 starb an einer Krankheit, die er sich im Felde zugezogren hatte, unser lieber a. H. Karl Kipper, Offiz.-Stellv. Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Kl. im Reserve-Lazarett zu Bochum. Wir werden ihm ein treues Andenken bewahren. Der C. C. 5221V der Kassia. Hufruf! Trotz der schweren Kriegszeit rüstet man sich allerorts zu einer würdigen Feiei des 31. Oktober. Auch der Hiesige Ev. Kirchengesangverein beabsichtigt durch Reformationslieder und durch Darbietung einer größeren Bach'schen Kantate das Jubiläum der Reformation auszuzeichnen. Um diese schöne Absicht zu verwirklichen, bedarf es einer erheblichen Verstärkung des Chores. Es ergeht darum an stimmbegabte, sangesfreudige Frauen und Männer der hiesigen evangelischen Gemeinde die herzliche Bitte, den Kirchengesangverein zu unterstützen, damit unsere Resormationsfeier auch durch Reformations - gesänge verschönt werden kann. 48?iv Die Proben werden Anfang September beginnen. Um aber jetzt schon einen Ueberblick über die Stärke des Chores zu bekommen, wird freundlichst gebeten, die Anmeldungen bei dem mitunterzeichneten Vorsitzenden des Ev. Kirchengesangvereins Prof. Dr. Weimar, Ost-Anlage 40, bis zum 10. Juli bewirken zu wollen. Für den Gesamtkirchenvorstand. Für den evangelischen Kirchengesangverein: g. V.: Pfarrer Vschtolsheimsr. Prof. TrauLmaim, prof. Dr. SDetmac Unser mit den neuesten Maschinen ausgestattetes Schneibmaschinen-Bureau fertigt alle vorkommenden Schreibmaschinen- und Vervielfältigungsarbeiten schnell, sauber und ver- , schwiegen bei billigster Berechnung an. Frans Vogt & Co ., Giessen y^Gpethestraße 32. 4100 Telephon 2064. Niemand kennt den Heute nacht V*12 Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden mein herzensguter Gatte, unser treusorgender Vater, Schwiegervater und Groffvatcr, Bruder und Schwager Herr Wilhelm Nicolai im Alter von 70 Jahren. Frau Aug Nicolai geb.Kcftler u.Kneder. Groffen-Buseck, den 9. Juli 1917. 01253 Beerdigung V*4 Uhr statt. findet Dienstag mittag uni Zirkus Althoff. Giehen Nur noch 3 Tage! Täglich abends 8 Uhr 04251 grosse Vorst« Mittwoch findet nur eine grobe Vorstellung statt. Anfang nachmittag 4 Uhr. Kinder- und Familien - Vorstellung zu billigen Preisen. — Danke gleichzeitig für den Besuch. Betr.: die ordentliche Mitglieder - Versammlung des Jahres 1917 des Hessischen Schutzverems für entlassene Gefangene. Die diesjährige ordentliche Mitglieder-Bersammlrrng , des Vereins findet Dienstag, den 10. Juli d. I., nachmittags 4'-/> Uhr. zu Mainz im Sitzungssaal des Negierungsgebäudes statt Tagesordnung: 1. Nechenichaflsberichl 1916/17. 2. Wahl von neun Mitgliedern des Ausschusses. 3. Festsetzung des Voranschlags 1918. 4. Besprechung etwaiger sonstiger Mitteilungen und Anregungen. ii M f ln HöWttWiülü! ein* ttMcte iöijüiiiis, o Zimmer, Ecke Vabnuos- straffc—Alice straffe, I. St., zu vermieten. Näh. Bureau Bahnhosuraffe 65. 5216 2 2Zinimer Schön möb!. 2-Ziaimer-Woü- naag zu vermieten Goethe- straffe. Zu erfragen Wall- ior straffe 44 b. Wagner. °* 25i j Möbl7 zimmQr \ Pension Braafll Keaen Biine 22 iBellevueiZim. m.u.ohneBer- psleg. s. iede Zeitdauer. Mittag- u. Abendlisch. Elektrisch Lich:, Bad. Tel. 10X5. (1GS7 Morgen Dienstag trifft auf dem Brandplatz. Eingang zunr Botanischen Garten, eine Sendung Einmach uud Salatgurkeu, Hiettiche usw. ein. Bestellungen werden auch im Hause Neustadt 19 enlgegengenommen. 04225 Fi^©sch a Die allein praktische Tasche für Lebensmittelkarten, weil fächerartig hergeslellt und so alle Karten, selbst für den grossen Haushalt, geordnet fassend, erhalten Sie bei 4790 J. Weiner*, Neuenweg 9. Pens. Minerva, Wetzlarsr Weg 15 Äestempsohlene vornehme FaRiHie'sjjension. Schön möblierte Zimmer mit voller Pension. Vorzitgllehe Küvhs. elsktr. L,ieil t, LaS. Telef. 819. 104189 Eins. möbl. Zimmer zu verin. O4214 Löwcngassc 11. Schön möbl. Zimmer mit voller Pension zu vermieten. 04231 Bleich«! raffe 13,1. Lüden u. dgL j l-l l. Laden, >. dem teil Jahren ein Zig.-Gesch. m. g. Ersolg btr. wurde, auf l. Skt. d. I. zu vcrm. ' Nä h. IVa'ttorstr. 78 p. Aelteres Ehepaar sucht freundliche 3—4-Zimmer Wolrnnuk parterre oder I. Stock. Schrillliche Angeb unter O4249 an den Gictzeuer Anzeiger erbeten. 2 »vt mödl. Zimmer, mögt. m. Küche oder Kochgel. in ruh. Hause v. kinderl. Ehepaar für 1. Aug. gcs. GaS u. Elektr. erm. Ang. m.Pr. einsckil.Neinigung u.042-16a.d. Gieffener Anzeig. Zu verk. ein sprungfähiger ZaüclSbecgec ZMtbMe mit Abstammungs-Nachweis Rodheim a. d. Bieber, O4248 9tr. 60. Eine gute frischmelkende, zugiesle Jabrkuh zu verkaufen bei Ludwig Bicrau, Gastwirtschaft u. Metzgerei, Wiffmar. _ 5171 Hasen zu verkaufen 04245 Steinstraüo 88 p. Ein Eigilegeschweiis zu verkaufen.^ 04259 ^Cst-Anlage 15, Hinterh. Bettstelle mit Matratze zu verk. Wilhelmstr. 5,1. 104261 Ein Paar gut erhaltene militär* Reit stiefcl preiswert abzugeben. 5178 Welt-Anlage 46. Gut erhaltener Eisschrank zu verkaufen. 04254 Krofdorfer Straffe 42,1.St. Grauer Kater entlausen. Rückgabe gegen Belohnung oderNachricht erbeten an V/al!kcrLlr. 48;-. und niemand weiß. ob er für den Menschen nicht daS allergrößte Glück ist! So sprach der groffe griechische Weise Sokrates vor beinahe 2000 Jahren. Doch auch heute irren viele noäi im Dunkeln. Für sie ist der Tod „ein Sprung in die Finsternis". Wir fragen uns, gerade in der heutigen Zeit, sehr oft: Las wird aas misemi Säten? 1 Silit fü ein Wiedersehen? ohne für diese doch so überaus ivichtige Frage eine befriedigende Antivort zu finden. Das Buch Gibt es ein Fortleben nach dem Toded will an Hand von zahllosen Begebenheiten aus der Vergangenheit und Gegenwart den Nachweis erbringen, das; unsere Toten weiterleben und wir überzeugt sein dürfen, sie einst wiedcrzusehen. AuS dem Inhalt: Vorwort: Den Trauernden zum Trost'. — Die Entstehung der Erde und das Rätsel derMenschwerdung - Mer schuf die Menschen ? — War es Gott? — Wie müsse» wir uns Gott Vörstetten? — Welchen Sinn hat unser 'Leben? — Der Weltkrieg! — Der Heldentod. — Schicksal oder Fügung? — Wie lägt sich unsere Unsterblichkeit beweisen? — Die Entdeckung der menschlichen Seele. — Die Trennbarkeit der Seele vym Nhrver im Experiment. — Der organische und der geistige Leib. — Sonderbare Vorkommnisse. — Ein merkivürdtges Erlebnis Goethes. — Mystische Erscheinungen. — Das zweite Gesicht. — Gedanken sind Seelenkräfte. — Rätselhafte Erscheinungen bei Sterbenden. — Was ein Seher der jenseitigen Welt über den Vorgang des Todes sagt. — Gibt es Geistererscheinungen?— Der Spiritismus. —Juffinus Kerner und die Seherin von Prevorst. — Können Verstorbene vom Jenseits zurückkehren? —Ist ein Verkehr mit ihney möglich? — Die Gefahren des Sviri- tismus. — Wirtschaftliche und gesundheitliche Schädigungen. — Wo sind die Toten? — Himmel oder Hölle? — Es gibt ein Wiedersehen! Das Werk ist zu beziehen zum Preis von Ji 2.2° portofrei, bei Nachnahme 20 $ mehr, durch den Zentral-Berlag, Stuttgart 174 Eberbardstraffc 4C. [5085i Wir suchen einen zuverlässigen, tüchtigen (auch Kriegsbeschädigter) für unser Werk Nidda (Oberhessen). 5220V Zirm F. ^immelgbad), NMa Wcchssch. Schlosser, Orehei® und Wepkzeisgnraaßiier gesucht. H. iScäeön «L €o. Schreibgehilfe gewandter Maschinen schreibet, 5217 z. sofortigen Eintritt gesucht. Mb. SlaatsaDwaltschait Gießen. Wärter gesucht. 5187 Medizinische Klinik. Jüngerer Bäckergeselle sofort gesucht. * 5144 Bäckerei Bonde, Bahnhofstraße 12. JuM MMhilse gesucht. 5229 Xenen Bänc 6. Tüchtige Lagerarbeiter (auch Kriegsinvalidcn) für sofort gesucht. 5198 Adam Mrthal CiMe, Wetzlar, Kohlen-Großhandlung. Zuml. Arbeiter, der im Sägereibetrieb bewandert ist, sofort gesucht, evtl, auch Kriegsinvalide. ßramrn & liarries, 5227 Wieseck. Köchin gesucht. Frao Sa^A^rat Mnewald, 04244 Nebigstraffe 21. tipeatadaiii© perfekt in Stenographie und Schreibmaschine, sowie sonstigen leichten Bureauarbeilen, sofort gestiebt. MeäalibearBjeitmijjsvi ea*k Schien!«, G. ni. b. H., Gießen, Wilhelmstraffe 45. 523^ Lanffran für vorm. 1—2 Std. gesucht. 04260 Wilbclmftr. 5,1. IianSsa.liicliQii für halbe Tage ges. Essen, auch Mittag, ivird gegeben. Seltersw. 351. 01262 Zuv. Dienst- od. Laxfuiädchen s. kl.Haush.ges. Etw.Vermittl n. ausgesch l. höher "tr. Lar kllhrnug olosL rraueo- !o 2 vn LsnsdaNs wird sofort eine geeignete Persönlichkeit gesucht. Schriftliche Au.- gebote unter 04258 au den Gieffener Anzeiger erbeten. E^LLLv.dobaLinkchsiorsa geg. rote umzut. Kess 88a°ir 5, E. Ein sauberes, anständiges junges Mädchen für leichte Hausarbelt sofort gesucht. 01250 Marktplatz 11. Suche per 15. Juli ein orbentl* Jßßr- Hiidchen für Küche und Hausarbeit. JE. Dat/r, SelterS- wbg 23. 50? Mädchen f. HssiiZücknt sofort, sowie 5190 Mädchen für Küche zum 1. August gesucht. Säutj!mc| 3 si 8 !m. MädeSsen welches Hausarbeit versteht, alsbald gesucht. 5169 Fran Dahü&er, dteueuweg 40. Schmierwl'.schnüttel (Sckuecweiff) 5215 garantiert tonfreffrestloS lös»' ltch und gut schäumend, festgesetzter Verbrauchspreis 60 $ pro Pfund. In Fässern von 1—2 Ztr., pro Zentner 15 Ji, brutto für netto. Probe-Post ko lli 10 Pfund inkl. Verpackung 6 J ab Hannover, per Nachnahme. Heakel&Co., teo?8r§7. 2lb. Stückgut u. Po stucrsand. (Streng reelles Angebot.) Ordtl., tsicht. Mädchen das auch etwas im Garten mithelfen kann,von Beamten- samilie auf dem Lande sofort gesucht. Schriftliche Angebote unter 5200 an den Gieff. Anz. Saubere Smifraü fu %. 5230 Hosmaunstraffc 14. AUsiuslehenäv äüere Fran, Witwe, i. allen Hausarbeiten erfahren, sucht zur selbständ. Jührung d. Haushaltes pass. Stellung. Angebote unter 5156 a. d. Gieffener Anzeiger. Johannisbeeren, Stachelbeeren, Kirschen, Heidelbeeren kauft täglich das 4937 Wilhelnistr. 16. Guterhaltener gebr. Herd und 2 Füllöschon zu kaufen gesucht. Schriftliche'Angebote nutet 04183 an den Gieffener Anzeiger erbeten. gegen sofortige «affe z. kaufen gesucht. Angeb. unter 5226 an den Gieffener Anzeiger. Alle Reparaturen schnell und preiswert Gebrüder Waag Schirm-Fabrik -«s Gießen, Seltersweg Nr. 58 DWMMNUe? Oo6 Äuch für (Scrfenfrcur.^, spack Arbeit, erhöht L^rtrai. (Regelt Einsendung vyn 45 pf. h ^Jiartcn, — Sainenpreloiifle kostenlos —- Mh:'Ci£s ! Muck 222 fcliaS!p!ats@H -“7 0 Abonnemflnt! 1 Größt. Vorteil f.Sprechmaschinen- besitzer! Unbegrenzte Abwechslg. Fortwähr.Umtausch.Prosp. gratis. Xarl Borb s. Berlin 5t Nene Hönigsfr. 38. lerl Lertunt): Hofrat Hermann Steingoe^ter. Donnerstag, lL.J„li19i7 abends 7 l U Uhr: Gewöhnt. Preise. 2keuheit. M leiiüriis Singspiel in 3 Akten von Franz Schubert. Für die Bühne bearbeitet von Heinr. Bertä.