Nr. <55 Ter Eichener Pii dfemt täglich. außer Sonntags. - Beilagen: Gietzemr§ümtt!enbläNer: Xreiidlatt fLr fcer; Kreis Hetzen. Vepl-^rciz : monaLl. 1 Mk.. incrtel- jArllch 3 Mk.-, durch Abhole- u. Zweigstellen monaL!. 90 Pf.; durch dieÄost Mk. 3.— viertel- lährl. ausschl. Bestellg. Fernsprech - silnsclsiüsse: !ür die SchrsitleitungbI2 Verlag,Geschästsstelleol Anschrift für Draütnach- richten: Anzeiger Sichen. Erster Blatt <<)Z. Jahrgang postscheckkanto: Zrmrffurt a.M. U 68 (> SwMingrnrnd-rnS u. Verlag: Brübl'sche Univ.-Vuch- u. Steindruckerei «. Lange. Schriftleitnng, Seschäftsstelle ». Druckerei- Schuistr. 1 . Donnerstag, 5. )u!s <9 f l a n br i ) dr e "u F r v rr 1 u it d"r A rrn s f r o n t den 3. It.'li über ruhig blieb, setzten die Frm^nien atu Wb-rmd des 3. Znli neuerlich zu mehreren imglücklichen Gegenirngritstn an. ^tachdem das Artillckriestirer tagsüber verhältnismäßig gering gewesen war, steigerte es sich gegeir Lljbend 2 md wvoclD bis 10 Uhtr abends zürnt TrvMmckstuer an, dem Angriffe auf dem lrnLm Flügel der itcinen dauffchcni Stellung bei Eernsi folgten.. Die arcgreifenden Franzosen brachen im Feister Uisaminm. ')lns eigenen Antrieb stießen zwcr deirtsche Konff-Mgnien den Fliehenden nach und schoben mt dieser Stelle die eigenm Lrrrven weiter Ungefähr zur gleichen (jert füllten sich >veiten' westlich mir Bcmetle-RüclÄc die französisches Gräben >mit Stnrmtruppen. Sobald dies die gegenüberliegende deutsch^ Grab-enbesatzurrg merkte, brach sie ans ihren dckäber- heraus, griff den zuni Angriff bereitseftellten Gegner iiber- rascheiw au und z-erstreute ihn. lim Mitternacht vernähten die Franzosen einerr ttcjüm Angriff bei Cerny, der gleichfalls irnter blutigen Verlusten scheiterte. An der O st s r o 7! t ist bereits an dritten Tage in der großen russffckjen Zwcnrgsoffensive eine Pause eingetveten. Die Rücksichtslosigkeit, mil der hier die russischen Divffimren unter Lei-, lang englischer und i r a n z v s i s ch e r O f f i z i c t e in den Kampf getrieben lvurden, stand den blutigen M>ethoden der zaristischen Kriegführung kcnrni irack-, ja übertr-af sie wlomöglich. Die zahlreichen ^sefangenen, die eirrgebracht wurden, loarcn froh, dieser Hölle entroimen zu sein, liebe-reinftimiüend sagten sie aus, daß die Kavallerie bereitstand, nur die Weichenden wieder in den Kampf zu treiben. Am 3. Ircli stockte cur der gmrzcu russischen Front der Angriff. Lediglich bei Brzezarrv vcrmockstcn die Ruffen ihre ^griffe fortMsetzen. Das s chauerliche Bild von der Früh- jahrsofserrsive 1916, wo die Angreifer rcgimciH t erweise fielen , wiederholte s r sr. Alles Enrschiebeir! frischer Kräfte lass den Nüssen nicht roeiter. Bereits den Vormittag Wer waren südlich Brzezann nrehrer-e starke Eingriffe zrffamMen- gebrocljien. Um 1 Uhr nackMittags setzte ans die Stellrmgen nördlich der Höhen Brzezany-Tarrropol eruei't starkes Fmer aller .Ka- leber'eiir. h^egeu Abend griffen die Russen die Höhen von Brzezany an. Ein Mlssennest von Kompagiliebveite war der ganze Erfolg der mit vielfacher Ueverlegercheit eingesetztere Angriffe. Es ist jetzt größtenteils bereits üneder gesäubert. Eigen? VorsU^ße in die russische Stellung auf dem Westnfer der Zlota Lipa mrd bei Zwvzmc brachten Gesarlgene ein. Vre Angriffe der Uuffen. Wien 4. Juli. (WTB.) Aus dem Kriegspressegnartier wird aenteföet : Am gestrigen Schlacht tage dck>nten die Russen den Angriffs- raum ihrer Infanterie nordwärts über Zbvrvw aus. Dieser Abschnitt stand bereits vorgestern imter dem heftigsten Artillerio- seuer, d>rs Misere Stellungen dort vollkommen zerstörte. Nichts- desdvtveniger hielten unsere tapferen Trirpven in ihnen den Ansturm russischer Massen mis, der, v-on Panzeranhos unterstützt, im Larffe des Tages mit größter Wucht cinsctzte. Eine vier- bis fünffache Uebermacht stiinnte hier in rm aushöAich einander folgenden Wellen, bis es dem Feinde gelang, in unsere Graben /inzudringen. Mit Aufopferung und zäher Energie wehrten sich die k. mrd k. Truppc'n und singen, Schritt um Schritt kämpfend, den fnrclstbareir Stoß aus, bis cs den Reserven gelang, dem lveitaren Vordringen der' Russen einen kräftigen Riegel vorziffckxieben. Dieser Erfolg, dear der Russe mit imgel-euren Verlusten bezcllsten mußte, ist einer jener bei allen Offensiven üblichen Anfangserfolge, die der Angreifer, wenn er mit seinem Menschen material zu rücksichtslos ntmstcht, wie di e Entente es ttll, erzwingen muß. Der Verteidiger seinerseits 'hat dagegen immer mit den Verlusten seiner vordersten Linie zu rerijnm, zumal da diese meistens bereits durch das sttndliche f^erstönmgsfcuer eingeebnet und verbeidigrm gsunfähig gen lacht wird. Im Raume von Brzcczan t>, dem zweiten Bveunpmrft der Sckstacht, hat sich durch erfolgreiche Gegenangriffe, österreickßsch^imgarisclier. deulscki^r und osmamsck^cr Trrrppen die Lage in einem für n i s günstigen Sinne ausgeglichen. Die hier cingesetzlen russischen Divisionen scheiuan so abgekämpft zu sein, daß ,'ic keine Kraft fanden, zu neuen Angrifferr zu schreiten. Es ist hier eine Pause in der Schlacht eingetreten. Petersburg, 3. Juki. Die PeterW. Tel. Ag Meldet: Nach den der .vorläufigen sü<^giermcg zugegangenen Nachrichen ent-- wickelt sich die O s fe n s i ve an der SiUrwestsrout cuirctxnw günstig. * Englische Bombenwürfe auf Jerusalem. Konstantinopel, 2. Juli. (WTB.) Meldimg der Agentur Milli. Mehrere englische Flieder Waffen in der letzten Woche über 7 0 Bo m ben auf die Stadt Jseru fair nt. Es waren locbct Menschen Verluste noch bedeutende Schäden zu verzcianteu. Die Beschädigungen einiger lwiligen Stätten sind ebenfalls nicht sein bedeutend. Wir überlassen der öffentlichen Meinung das Urteil über dieses Vorgehen, das mit allen Grurchsützen der Zivilisattoit/ und Mettschlichkeit in einem schreienden Widerspruch steht. Nach Beffchten, die uns auS zuverlässiger Sr teile zugcgangen sind, setzten in der a l g eri s chen Sahn r a die dort opefferettdeN Mudschahide vom Stamme der Tuareg den Druck gegen die sran ziö sischien Abiteilungen fort. Die Bewegungeit der Mndscha1si.de des Sudans eittwickeltt sich erfolgreich immer reger. Eine aus ackftzig Mann bestehende f r a n z ö si s che A b i c i t u n g , die ans Bilnta, denr Hatwtovt von Kanea. entsaudt nwrden war, ivnrdebei Agadir'vollständig der nicktet. Die N^udsckalside maü>- ten einige Gesänge ne nnd erbeuteten ein Gescksiltz. Die französischer Truppen in Agadir toerderr gegenwärtig dort belagert. Fliegerleutnant Dosfenbach gefallen. Berlin, 4. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Leututant d. R. Dosfenbach, einer unserer bewährtesten Megerofsizieve, ist im Luftkampf gefallen. Die Hcsjofutfon in NuWnb. Kerenski und die Arbeiterpartei. Berlin, A. Juli. (Privattel.) Die „B. Z." meldet aus Basel: Aus Petersburg ivird berichtet: Die Atrhänger Lenin ts beantragten im Kongreß der Arbciteirverbändc die Artsschließung Kenenskis von der Mbeiterpa'rtei Der Antrag wurde mit 259 gegen 201 Stimmen abgelehnt Neue KriegSaufrufe. Petersburg, 4. Juli. (WTB^ MeMrng der Petersburacr Telegwpheilagerttur. Die vorläufige slt e g i e r un g hat mr die - Bevölkerung einen. Aufruf erlasserr, in dem sie alle Bürger auffordert, die pcffönliclKm Jrrterffsen zu vergessen und sich wir ein Mrnu hinter der Armoe zufarrttnenKuLcharen, die sich irr Bo- wogt mg setzt, Um die Revottttum und das sneve ruffische z» ^ vettert. d ln läßlich des Bemmrs der Offensive hebt ein TogesbeselL des Kriegsministers allen Urlaub rn der Ärm-'ee rmd der dahinter- liegenderr Zone mi,t Älusnahme der .Krankemirlauber auf. Die vorläufige sstegierung richtete einen. Altvfruf au die russische Marine, in dem sie die TäligLert der frntdlichen Flotte in den russischen (siewässern in der letzten Zeit betottt und erklärt, sie sei überzeugt, daß die russische Marine ihre Pflicksi gegenüber dem Volke tun werde, das sich der Gefahr bewtrßt sff. die Rußland lredrohe. In dem Aufru.f heißt es ferner: -Die rn.ssi scheu Seeleute werden alle Anstrengungcn maclrert in dem Kampfe-für die großen Ideale der russischen Demokratte Die Armee lat -schon oft die Offertsive ergffffen. Ihre SelbstverleuMUng rettet das Land-vor dc'r Gefahr, die ihm von außen droht. Die Rtaff^io wird jedensallZ beweisen, daß das große (rZesäM-k der Freilzsit utts nicht schwächt, sondern im Gegentffl unsere Macht stärktt tmd uns zu neust Taten antvcibt. Lkundgebungen in Petersburg und Moskau. Basel, 4. Juli. „HaVas" meldet ans PeterÄr.nrs: Der Kongreß der Arbeiter- nnd Soldaten racke richtete anläßlich der Wirderaitftrahme der Offerffive einetr Appell an das Heer, in dem es heißt, die ruffifche Rcvoluckion rufe die Völker aller Länder mm Kampfe für den allgemeinen Friederr. Solange die Volker Europas auf diesen Ruf nicht hören iverden, müsse der Krieg gegen den Willen Rilßlands noch foriDauemt. Die russische Offcmsive gebe Zeugnis vou der Organisation und der Kraft der Armee. <Äe werde damit mich der Stimme des revolutt^ naren Rußlands mehr Nacksixruck bei den Gegnern wir auch bei der: Verbündeten nnd Nenckralcat verschaffen und das Ende des Krieges lteschlennigen. Da' gcnrze Land müsse seine Kräfte in den Dsimst des Heeres stellen. Nach einer weitererr Havasm.eldnng vom 3. Juli überraschte die russisckre Offensive die Bevölkerung vorr PeterK- burg durch ihr plösiliclws Eintreckorr nnd ihre.it Erfolg und! rief in der Stadt, ungeheure Begeisterung hervor. Die Nachricht wurde durch ' Ertrablätter der Zeitungen bekamrt- gegeben/ Es farrd eine Kn.rtdgeburlg statt, cm der sich (^>erreral Rutzki mid eine ^jruppe von Offizieren dos Generalstabs und von Offizieren der Alliierten beteiligten. Der Zug begab sich nach dem Kriegsmirrisderinm mw dem Marum- Palast, toobei der Armee., Kevenskij mrd der Regierung Ovationen dargeb'vachi wirrden. Eine mrdere, angeblich nicht weniger wichtige .Kundgebung, die von der Iedinstwr>- und der IPleckaitow-GrupPe veranstaltet wurde, fmrd auf dem fNowsky-Pvospekt statt. Sie cies die gleich Begeisterung hervvr. Die Arbeiter feierten vom Vdorgen cm im Wtborger Viertel den Erfolg der russischen Arnreen durck> eine Kundgebung in den ihren ArbeitsplÄ-en mrd Fabrivcm benach- b.arten Straßerr. Zum ersten Male sah man heute seit der kRevollrtio-n neben den gemöshnlichen roten Brrnnerit trnd den Bildnissen Kerenskijs in den Reihen auch Fahnen üt den russischen Nationalsarbcn. Auch tti Moskau Kam es Mi begeisterteit Kundgebungen. Die Ukraine. Petersburg, 4. Ircki. (WTB.) Die vorläufige Regierung hat bffchlvssrrt, eine besondere LlbvrdtQmg in bt« Ufrairte zu seitdeu. ltnt sich über die Jage m unterrichten. Die Wordmmq wird sich auS sehr vvlkstt'bnÄtchen Peffönlichkeittm und derr Houptvertreteru der politisckMn Parteicit mut> Veretrnqtmgen NtsMMwursetzen. Sern, 4. Juli. iWTB. NichtumLich.) Dtc .^.Wvcv' aus Odesia: Offenbar beß-rgt über die drohende Äw«rchr^, beroftcnÜTdit ber Io&& Arbeiterrat einen eindringlichen A u f- Vt:L 3 U -I 1 ii und Disziplin crn diese.n kritischen ^Urtarlschc Kongreß har sich ausge- tosl. ^serne .V,n1glreüer ttnd zu den Truppenteilen zurückgekehrt.' Die italienischen Fahnenflüchtigen. Köln, Hüi Die ..Kölnische Seitmiu" berickstel von der ^rruter Fron; .r ie Guenmnen auS alten teilen Italiens gaben ^an; ubereinittn,wende Mitteilungen über die Zustände in Italien. 7cuch diesen Auchagm baden die Unruhen von FahnenslEigen rerueswegs aufgehört, und der Negierung sei es bisher nicht gelungen, mit den Aufständigen fertig zu werden. Dazu kommen m>cd die erneuten, Unruhen in Trcwisv und Neapel, wo Lebens. ?E^uavpheit lEekn Neuerdings haben sich. auch mehrere Faim> n- Nöchrrg« n: den Äbruz.zen nericknnzt. und alle Bemühungen nurcrt ^’ r01 ^ zurückzilbrmgen. Die Bevölkerung mterftutzt dune Fahnenflüchtigen mit Nahrungsmitteln. Zreigelelts bedient 1-aben, in Göteborg ein. Die Reise ver- ties ^rat:. Beide Schiffe waren mit Stückgut beladen. . .^ h o l nt, 4. Juli. Nach Stockholms Tidnkngeu mek- lchwedisch? Vizekonsul in New Castle, daß der schwe- dnme Dampfer „Germania" (1061 Donnen) auf der Reise Gotheuburg-Hull versenkt wurde. Griechenlands „ -o e *P * S^It. (WTB.) Lyoner Blätter nleiden ans ^rhett.' Ern Teil des Bureaus der neuen Regierung soll im Kmrmspalast nntergebracht werden. Der königliche 'Park soll in vffentlrcke Anlagen uingewaudelt werden. General Pa- ^ cr öur Disposition gestellt wurde, wurde durch Gbrteral KutojaniS ersetzt. Die Unruhen in Amsterdam. A m ite rd a m,, 4. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Nederlandsch Telegraaf Agentschap. Die Blätter berichten, daß im Ketten burg-Di strikt gegen Abend Auslchrettungcn ftattfanden Perschie- d e n e L ad eit wurden geplünde r r. Gegen 11 llhr abmrds ging die Polizei mit dem Revolver in der öanb zur Räu- mung der Straßen vor. Dabei wurden in der Cjleti Burger ^portfraat zwet Personen ernstlich verwmrder. In der Umgebung des Gemchemarktes kam es ebenfalls zu Zusammen Mehrere Burschen plünderten einige Läden. Polizei mb Mtlttär. bte mir der größten Geduld die Menge zum Dusetnandergehen benwgen wollten, sahen sich schließlich ae- nottgr, tcharf vorzugehm, da sie von allen Seiten bedroht und angegriffen wurden. Das Militär feuerte. Vier junge Burschen wurden getötet und eine größere Anzahl ver- wunoet. ^ ^ ^ m ' 4 WTB, Mchtüuttlich.) Die wegen des 'Eu im Laufe des Tages zugenommen, und .sber nick t allgemein. Das Organ der sozialdemokratischen Ar- ^?rlchvkt, yct.Volk mahnt zur Ruhe und Selbstbeherrschung und, verur.eilt die bisherigen Tumuhte und Münderuuqen. \m > a H^ t,r zu vereinzelten kleineren Zusamruenstößen jÄ! Gruppen aus der Bevölkerung, Polizei und Militär ge- romm.," )wbn auch ge,chosieii wurde. Ansehnliche Truppen- .onungeutc und berittene Geirdarmerie sind ans der Provinz an- gekovimen. ^er Stadtteil, in dern es in den beiden letzten Nächten ^ultritten kam. ist abgesperrr. In den Straße» vatrv.iilliereii hottzc: und Soldaten Die Versorgung der Gefangenen in Deutschland und Frankreich. Berlin, 4. Juli. (WTB. Amtlich.) Die französische Re- gr^rtm ordnete an. daß den krie gsg e fa n g e n en und ^vilinternierten Deuts cheu in Frankreich n l m J itel,Tabakrn jeder Form, Toilette- artikel imd ArZneren aus den Postpaketen sonne ans ^ammcherrdmiFEn der Hilfsvereine nicht mehr aus- §.Eh^^org t werdeii. Sie begründet die Maßregel durch ine Äe^uptUA^, daß den in Deutschland kriege gefangenen . KErnterniarten Fvanzoseu der Inhalt ihrer Pakete ÄNZEkN werde. Diese Behauptung ist nicht zutreffend. Allerdings michte eine strenge Untersuchung der an feind- uche «riegSqesmiqe»« „7!d Zivilinkecmrrtr qenchteten P« Me anqeatbmi imnteii, da in ifiueit Anleittlnae» und Werk zentze zur -schädignng der deutschen Ernte und anderwei- trger Sabotage m großer Zahl entdeckt wurden. -Tie durch die eingehende Untersuchung der Post nnderincidlichen Ber- M,ernngen wurden irdoch soweit als möglich behoben Tic Regierung verlangte daher non der sran .zssrschen Regverrrng die Aufhebung ihrer willkürlichen Maß S?tfr* l Unb "ugLVrdiret, daß bis auf weiteres den fran- ^.. 6rviüesvirgenen dieselben Arten beschlagnahmt werden, eb^ipalls vor enthalten werden. Wenn diese Maßreael nicht ^ Tb MtJSpmmq der bisher gestatteten Brut sratrzösrsche Gefangene in Deutsch- ^Lrwagung gezogen. Die Aushebung der französü ..Maßregel wrrd in der Presse bekannt werden Bis EtM^Eäch-^ krirg^iMangenen und zivitinter- Z^G^zn fenden ^ y f ? L r ' 4- w. (WTB. Anläßlich der in der letzten sestgestetlten met fackln Versuche bmi Kriegs gef au- S"-'-. das dent,che Wirtschaftsleben durch ser' Itörnng deutschen .Ergwitums tSulwtaqet schädigen mehren nch d,e tsnschriften, in denen ttLtsckMg^^-rt-ilt^ j.en, gegen die Nriegsger-rngenen, die bei der Aiistiibiuno lolater Sw-breckm, gesoßt wLben, gchs streimite ei,nn chrei^ teN-. Ä.on zuständiger stelle werden wir daraus dingewiesen d«8 °on den Militärbehörden recht^eittg dw entspskchend-n ..wnnalimen angeordnet worden sind, .»rieqsqemnqene die i.ch dee ermahnten Berbr-chrns schuldig machen werden auf? Itrengst«, gegebenenfalls mit dem Tode ^straft Aus dem verfüssungsanstchutz der Reichstags. ^rlin, !. Auli. ATB. Am Verfassung Saas schütz kS' -ücichsragk's meutre bei der Bei terberatu.ua der Anträge aus vnnnit l urrp des R e i ch s t a g S w a l £ v e rfr t c s in den Bunde.s- Naaten und iu Cljaß^Lvthriugeu ein Mitalied der de»tsck)en Frak- non. es wewc innner wieder veraesjen. das; Deutschland im (^aen- {?“ 311 Zn wand imO an kr eich kein Cinl eilsftaat sei. Im übriaen liege cm Bedürfnis zu einer schleimigen Wahlrechts res o r kn nicht , ■ l r t ^°. r ^,1 J r i ttte r erklärte, seine Freunde im'irden die >vzzaldeinvkratisck-en Fon^nnrngen (Zmanzlgialwgreilze und krrauenw-ablreckr ablehuen. Cr legte den folgenden genrein- Mm«i Beschluß der beiden liberalen Fraktionen vor: . Mit der an den Reichstanzler und den preusmcheil Minister- prasrdemen geriä i?te.n Owerborschait des Deritsckx"n Kaisers ist auch vcr Reichstag der Ueberzengung. daß nach den gewaltigen Lci- Mmg..u des ganzen. Volkes in diesem mrdufatrai .üriege nie das Klalwniral treckt in Preußen kein Raum nrehr ist. Wie alle Schich- pslichrbewußter Ausopforring an der glücklichen ^urchsudrung des geeealtigen Krieges nnttvrrten, iverden auch vw großen wirrickusllichen nnd sozialen Änsgaben. die bei dev: .ansgang d.^s Krieges und nxick e in Kriege zri erinlseir sind, d^r - ingclmsgsi-olun und ireiidigeii Mitarbeit des ganzen Bolke-s de durwn. yiersür aber ist iinerläßlicke Voraus-sewmg. daß die volle bürgerliche Gleichberechtigung in allen Bmwesstaat^i olme 4.^u-zng durchgesükrt wird. Dadurch rverden in Staat imd Reich machtvolle netce Kräfte für die (Arrsck-eidmig des Krieges sowie sur einen neuen Ambau des deutschen Lebens zur Eiitfaltnng ge dran 7 Mit formalislßch.m Cinirendungen und Verschleppungsver- wckeii komme inan nicht weiter. Das Polk wolle den gute.» Willen und möglich» bald Taten üben. Ein nalionalliberaler Redner schloß sich den aügcmeineii Dar- legunaen des Forüchrirtkers an. Es müsse großzügig gearbeiret wmeen. Na» weiterer Aussprache äußerten Redner der Konscr- nruoen und des Zentrums den Wunsch, den Fraktionen Zeit zur Axn\ pvack!; Uttr die liberale Erklärung zu. geben. Daraufhin unter-- brach der Aurnyut; die Beratung und stellte zunächst den Teil- ■ £ m ■ - wc abgeschlossene Beratung betreffend das Wablrecht im Reiche ielt. ;SVli n ch ^' luli '****• M««»mtljch.' Am »ersaismlgr ansichup. des Reichstags nwinte nach der Wiederaufnabnie der Ans wrache über die Dablreckdsamräge ein unabhängiger T o-- zial demo trat . die liberale Entschließung führe Kr keinem vernünftigen Ergebnis. Wie könne man dem ijeutiacn Preußischen ^'wtag die Wahlrecbtsreform Überlassen? Eiir k o n s e r v a t i v e r Redner führte aus. im Prinzip könne er einer derartigen Eiit- lchliewmg zusrnnnwu da aber die Cinzelftgateu. namentlich R-^Afreu. letzt letbit ku der Resvrmarbert seien, so sei die Ent fcknetzung pi-ell'Nck ' zwecklos. Die Ofterbotschatt sei auch lediglich nL ml Jf ^■ £rc ^rineide die Festlegmtg ans ein' be- Mmmt .* iiNimrt'ai. iE vermeprien Lottert würden in der ftauyN lad e nicht von den Mapeu des Volkes getragen werden. Ihre Ver teUung lwgrmid? aliv direkt ein abgefrustes Wahlrecht. Nach .urzen Uuswbrungen des zweiten Zenrrumsredners inurde die Ewneeung gezchlmwn Die Abstimmung soll am Freitag erfolgen, nackderu die »^ruktivuen Stellung genommen haben. Der Aetteftennttsfchnß des Reichstages trat qm Mittwoch uackmirrag zusammen und es lvurde vereinbart rÄß m der Sitzung ani Donnerstag liach der Begründung der Kriegsfredrtr-Egc durch den ReichsschmvstkEär Grafen Roedern Au_ckrrackw itattnndeu. s.mdern die Sitzung abgebrochen werden soll ik Aus ip rache über die Kredit Vorlage soll erst bei der zpzeneu Lefmig eroslgeu und mit der allgemeinen Auchprach' ^'5 aupere und innere PRitik verbanden vccxhtu BV.nn i'tete gro»c Debatte, m der walu scheüiCch auch; der Reid>chanz4er öas Worr ergrrrwn wrrd, begiMWl soll, hängt mn derr Beratungen NU HuAptvEupo des Reichstages ab, der scim DerhEulNAM noa uichi. beendet hat. Am rrreitag wlleil die Anträge des Ver° M,,u«gsaEchu,ses, so reck sie im Teilben-chi Vas Mg Dr Mnlwr- McnnngM bchm?delt weödru, ans die Tages.,rd,rung gesetzt werde.: w 1 ’- ^ * mc acgemvvrtige Tagung mitte uackchekr Woche beendet fein roiod. A n f die 6. .Kriegsanleihe, dereti Gessnitergebnfs nunmehr auf I1122(^600 Mk. festgesteüt ist, sind rn der Beilchtswoch.e 118,2 Millionen Mark neu ein ge zahlt wor- bat, io daß nunmehr 12032.7 Millionen Mark gleich WB Prozent des endgültig bekanntgeaeüenen Zelchnnnasrestt'l- tat^ erngozahlt sind. An Kr-egsanlviheüarlehen sind in der Gerichts Woche 48 Millionen Mark geiväbrt »norden, und der Betrag der insgesamt für die Zwecke der Eiitzahlungen auf die h. stTic'^>and nach Schottland mit einer Ladung gesälz«. ^r .verrnge unten-oeqe war. am LZ. Junr von c nem deud ^ U^wrw-boor versenkt worden, t- ''E^ional oidende" meldet, trafen gestern abend d« ersten beiden ichweduchen Dampfer, die sich des deutschen .. . : . _* ■j'>juiuutui u>nri , v soi, iimc'.' o01 jt e 11 0 o m r r r,, fäW ..0. aus Anlatz seines an. 18. Mai ds.Js. «solgw7"us !^»'« °?E.^"S^aat^wWbatz!irnenst das Mlgemeine Ehren pichen mit der .^u;christ- ,.^-ür treue Arbeit" verliehen. _ Der Xr K r V " 1 " \ u juminj, eem nagnm.irtcr Picker I b r i a m Ei'.roack und dem Bahnwarier Philipp Porth ?u B-Wenbeim .Hennch-Preußjschen Eisenbahngemcinschast^ au« An' lgv ihre: am 1-Äntt dsIs. cnoigten Versetzung in den Ru de stand Erlichen Ehrenzrrckien mit der Inschrist: „st-sj,- treue Dienste' " Die .Hausschlachtungen im Winter 161748 r l,t 77 r rtBWn «''«rerenden Gerüchten — Nicht t-eabsichti», die hausch-tacktunseil nnihrend de? tomnie„d-n Wintern ,u «rb'eten -ti- Eciichmmmij, Hot»« kann iedva, nach r- >,, Ms,.z ordnung über die Reaetuna des iTleischverbranchs m»,, ' Mai foi 7 nur dM'N erteil, werde,,, wem, der Sewstoechorgrr ein TLrr da« er nach dem 30. September 1917 schlachtet, mindestens dre, Monate m ,erncr Wirtschaft nehalw» hat. * ** Anonvme «nzeiqen. Zuschrift«, vhnc Unterschrift mit El«sen der verschwdenm-n Art Insten walrch in n* v ö S den verwnedenwn Stellen ein. Bestmvees die vnlitärischen Horden werdet, nur allzu rerü lich mit EiMLiiinwaen ohne imtcnrfiTt« bedacht Die Briefs»,eib'er bcllagen sich Ätt alle mT lrchen sachm. Manchmal haben sic recht, oster haben sie bitter S“. haben fte recht, daun erwerben sie sich ein Verdienst auf Unrutrazl'ch'wnen amwerdam gemacht -zu haben, deren Abstcltnn, den Behörden ermöglicht ,v,rd. Tann ,st aber auch „ich, einzusebn, weshalb siennt ihrem Namen zurnckl, allen. Denn wer seinen Emm QNgibt, erhalt MM nnndesien als 2 lntmori ein üöilick^ schreiben und ^rt die Gewahr, dem seines wird. Atumymr Anzeigen daggg-en Häven gar keinen Zweck, berat Jte wandern fast ausltahinÄv's in den Papierkvrb. Verlangt es erniiral der Inhalt einer solclfen Mwnpmen Anzeige, der Sacke nackzugehen dann ist es doch gewiß keine Freiwe. nscht M ivissen- wo.^- dre Bnchtlldigung stammt. Stellt fick bck der Nachprüftmg der Inkwlt als tnizukrestend hermls. dann sind solche anonpmen An- ' zergen keine vaterbütdische Pslickt. sondern ckure Gemeinheit, die mr d:e niedrige Gesinnung der Einsender spricht. Darum: Hat jemand vlnlaß z« Magen und Beschwerden bei irgendeiner Stelle^ dann trete cr mit seinem Namen lferans, er darf der gewissenhaften Nachprüfung und vertraulichen Behandlung sicher sein. Anonpmc ..nzrsgen aber halte jeder ansrechte Deutsche unter seiner Würde! ^ .' E t rt beherzigenswertes Bauerntoort a n die t a d te r i nnr n. Die. !rei blicke Banernsck-ast des Salckammer- gutes enützt^nülfende Ma'hntvorte in der „Linzer Tagespost": ,,' 0 >emt dre ^ommersrischler und Städterinnen zu uns kommen, wviletz wir ihnen gebetk, roas nur lmben. Es ist leider nicht allzu riel hoffentlich nimmt alles ein gutes Ende, und ivird der Oü'gensatz. zrmfckjen Einbeimisckvn und Fremden nickt verschärft. Oomm». mcht m großer Toilette, nicht ansgerechnet in „weiß".. wo setzt dw ^nre w teuer ist. Aber wer Gelegenheit hat, die Bauernseelo zu lsevoachren :ind näher kennen zu lernen, »vor da sieht, ttne der Elwßoater zum Pflug eilt, »veil Sohn :md Enkel im Felde stehen, und die -.andfrauen Uebermäßiges zu leisten gezwungen sind, der nwltz. dap ducke Toiletten aufteizend aus das Landvolk wirken, -j.arunt, liebe ^tadterrnnen, nehmt euch vor, in der Sonmier - trume moalicküt -.wmig, oder, mxdy besser gesagt, gar nicht auf- > emniien. ^ Weder m der Toilette nock- im Benehmen. - R ' t» p i e l ha u s, Bahnhofstraße 34. Nach allgemeiner cknsjage tst H^chV Porten in ihrem Lieln-s- und LebenSdramn ' y’% .i w,1c Apbrbach und tu ihrent brchbelmmten Lust- »mel .'i:n der Alm da gibr's loa Sund unerreicht. Dre Borftihrnna nndet nur noa heicke irnd nrorger: statt Erstttasiige Künstler'» Mxm?,erk nnttrnutzen die Anffülmung. ^** I m H o tel Fürsten ho f ^Gießen. findet heute, Don - nerstag, ein ckonzert imter Mitwirkung des (fe sangslmmvriste>: V. Müller statt. Lamstag und Sonntag im große:: Saal gibt das Remnannck^nartett ein Gastsviel mit reichhaltigem Programm ^:eke Anzetge. S ^ ^ K r e i s b l a t 1 Nr. 111 enthält Bekairnttnachirngen nl>e:^. ",lbtatz von .üalisalren. — Erntevorschätzumg im Fahre 1917 Verbaus von Wintergerste. — Erzeugerpreise'für Obst. — Ge^ fanden: Verloren. Kreis Schotten. Fc. Schotten, 4. Juli. Das Kreis amt bat eine Nachprü« suna der ErnteftächenerHebung vom 15. bis 25. Juli d. Is. der Besuch von KäuseNi, in erster Reihe. Landwirten, war sehr rege. Die lwhen Preise ließen znnächi't rechre KauNilst mcht airftomnieu. Was jedoch als gutes Material verkauft wurde, erzielte riesige Preise. Später gingsn die Preise etwas herab. Auch für die mittleren :md leickiersn Wagenpferde und dn zMrmck i Tiere ztm: Selbstkuffchieren legten die Kaujcr beachtenswerte Summen an. ra. Usingen, 4. Juli. Seminaroberlehrer Vahlbruch wurde zum 1. Oktober ds. Is. zum Königs. Kreisschulinspektor baftlick bei Frau Kupfer verkehrt und memals den Eindrtick gelm-bl, daß irgend etwas Uu- gehöriges vor'.am. Es sei bei ihr sehr solide „ich korrekt z-mp - .mnge,t. alles stabe .den Eindruck eures gut bürgerlich gesilhrreich »austatts geumckit. Obrflercki Frau .Kupwr imrßte, daß sie ;tic' Zeugin) glanzende Bez:etzuugeu l>al*e. habe sie doch nie auaeregt :tzr aus dwseu Kreneu Eurzalster zu vcrststgssen. Tie Zeugin selbst hat nur eine kleine Einzahlung gemacht und das Geld' ziemlich voll ziirückertzaltcu. Der F-abrsimit Ludwig Fleisckmanu ist durch F:a Wille auf die Angeklagte ttufmertfem, gemacht ir^tö-en Obgleich er icklechte Auskunft über Frau Kupfer erbielt Hai er sich t^ck beteiligt. Er berechnet seinni Vertust aus 19805 Mf Lr. H. Wcgencr-Holeusee, der dureb Kraul 1-eil ant Erscheinest als Zeuge mrchtndert ist, wollt« nicht geschädigt sein. Der Kan-' kursverwalter erklärte dies dadurch, daß nach seiner Berechnm:g f \ .»I 190 Mk. cuw*m und zurttckb.ckmnnmi lwt doch labe er a^'1 nach Gewiurle -?ou <>O0O und 7000 Mk. erbLtteri Nack'. Ansicht des ^achverstcktdigen habe der Zeuge 15_‘*0000 Mk ^rdicm und s'ck> auch bereit erklärt, sich ,ueaen der Gewimtö Ter H-ge> De. Richaro ^röde: lxrt 275000 Mr. bar gegeben und, wie Freu, Knpstr m= gibt, verloren ^ n Me iitebe Misichlichlich mtz m (f- rtt w= mit« >M «Tiinhintflcn -nisqrsüllt, ifte ^-ran «htpfn- mf,V= nwrt nattf ate chr die ZemMit wurde, das; sie siel; aue den; drvbenden MinMM mir rottot fomrtv, lunm sie auf wirs- £* «brkSe 3fl|fJJW aummen «Mente. Sic Wtr, »io sie bchmnftoo, wmi brrfo «nrnbimsot perfekt gemerven w>irrn. sch mit rüren «lm'bmern verlchtsit verglichm und die siälschunqen svwrt oemdm. Es ftmrtxft sich um die chründuna einer siieftre schmelze. Au dieser ,var Ingenieur i ^nof>r> vv ‘iT wtJMC Dr. Marr-Düsückdors mit loOOÖO Uif ani d:c Angeklagte mit 100 000 Mk bcteüiat X tc ^ veite GrmMmg roar das Schnrclzivert Fcrvojiliciunl m ElversingM, Ln dem als GesÄlschrfter deteiftgr waren: der Gene- z rr r’ -- in Men Alexander Laffi.nü>»e P” 0 * 1 ^ 1 , ^OTitmct^witandS Statue, Dr. Marr, Geb OL meldet Reuter: Fünfzehn Mger wurden b der flucht aus den brennenden Häusern von Wrißen getötet. Der -Schaden wird au: .8 Millionen Dollar qesckmtzt. Dreihundert Weiße wurden verhaftet. * * N o t j a h r 1816/17. In einer Monats Versammlung dee Kasseler Geschickes Vereins !xtt Rechnungsdirektor Woringer -an der Hand von Auizeichnuttgen seines Großvaters die in Kur- "bei'sen im Fahre 1816 herrschende Teuerung geschildert und die dagegen von der Regiermrg «telrvftenen Maßregeln, die vielfach an die Jetztzeit erinnern. Sckfon zu Beginn des Jahres 1816 -nraoen die Getreide Meise gewaltig gestiegen, weil ine vorhergehenden Jahre nur geringe Ermen gebracht hatten. Man glaubte aber', die Trirerung sei durch rmrcherischeu Zwischenhandel entstanden und ferner dadurch, daß die Landbmte in Lrwartmrg weiterer Preissteigerungen ihre Borrate sc sichelten. Es tvnrde deshalb angeordnet, daß jeder, dessen Getreidevomäte den eigenen Bedarf überstiegen, zum ü'tgeümen Marktvreis an ihm von der Regierung bezeichnete ' Permneti seinen llebwickuß zu verkaufen halnv Aber diele Maß- ^ regel reichte nicht aus, als unaufhörlicher Regen im Frülßahr und 'Sommer 1816 eitle völlige Mißernte brachte. Das Wenige, was nbardauvt geerntet wurde, ivar mit gesundheitsschädlichem Ihr T&ttitt gemischt. Nun griff die Regierung «ch kräftiger ein. Es wurden Noyreickwr errichtet, aus denen ,ui müßigem Preise Getreide an die ärmere Beoöllerumg abgegelwn wurde. Diese Not- sveicher sollten von sänttllcken Grundeigentümern, die mehr als ihren Bedarf geerntet hatten, gegen einen festen Preis gefüllt tonten. Aber auch dies reichte nicht aus. Die Kapitalisten wurden -ur Hergabe unverzinslicher Tarieren. Leme vlme Kcchntal zur Hergabe kleiner Beiträge als Schenkung veranlaßt. Mit dem so gewonnenen Gelde wurde Dstseekorn besck afft, twlches freilich erst wir spät ein traf. Die offen tttckelt Kassen igal^n den Gemeinden zirui cheicden Zwecke Vorschüsse. Die 8öot ereeickcke tuotzdem eitlen hohen Grad. Mch, wer geben Euch 5 Mnuten Zeit." Das Retttmgs- werk wurde innerhalb vier Minuten vollbrackst, die englische ^ck'utzengrabenuiannsdiaft dankte'dem Gegner durch Hochrufe, und donn gmgen beide Parteien wieder au ihr KricgsgesckM m n ^ ö - n inAmerikanicht kaufen kann. Als eine S Jorfer Zeitung vor 100 Jabren einen Tarif der lauferrden Pi-et,e der' in '?!merckä meistverlangteir Waren aufstellte, machte sie noch folgenden lmmoristifchien Zusatz, der uns allerdings heute zum großen Teil recht wahr erscheint: Ehrlichkeit — fehlt seit einiger Zeit, Vaterlandsliebe — nnrd nicht verlangt, Befcheiden- l-ett — t,t nnr noch in verdorbenen Ued-rresten in alten Läden zu haben, List tst im Ueberfluß da, wird ab>w nicht verkauft. Höflich- kett — lehr teuer, und wer welclie hat, sdieint sie nicht in den all- vememen Handel bringen zu wollen. Verstand— selten, aber nicht m Kredtt. SLmdal — wird nicht öffenttich verkauft, den Handel damit haben sich die Monopolisten Vorbehalten. Aufrichtigkeit — ist außer Mode irnd verbleibt in den finsteren Ecken der Läden. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die RÄ>aktion dem Publikunr gegenüber keinerlei Keramwortuug.) Zur LebcnsmrtLelvcrsorgung in Gieße». Als kürzlich iin Lebensmittelaint die Frage erörtert wurde, ob es nidck geraten sei, die Magermilch, die wir jetzt erhalten, zu Käsematte zrc verarbeiten, erhob der Hausfrcrucmverein dagegen energischen Widerspruch. Daraufhin ließ das Lebensmittelamt den Plan fällen. Daß der Hausfrauen verein von der Sache erfuhr, ivar lvohl Zufall, ohne den der Plan leicht z-ur dhnsführnng gettnnmen wäre. Dieser Vorgang legt es nahe, den auch anderwärts beschrittenen. Weg hier in Gieß-m zu gehen, und dem Lebensmittelmnt einen ständigen, aus dem .Hnnsfranenverein zu ivählenden Bcirat zu geben, mit dem alle für die Hausfrauen wichtigen Maßnahmen vorl-cr zu beraten ivären Eine solche Einrichtung würde auäi nod) rudere Vorterlc bal u. Die Berordnungeir ivürden dam: wohl so abgefaßt werdeii, da jjiio für die Hausfrau sofort verständlich ivären, was jetzt nicht immer uitrisft, und namentlich hätten die Frmwn Ge- legenheir, ihre Beschiverden an geeigneter Stelle vorznbringen, und Vorschläge zu ihrer Beseittgnng zu macl^n. So mancher unnötige Weg, nnd so ntanches unnötige Warten könnte in der Tat wohl griparr werden. Jedenfalls hört man zurzeit recht häufig die Ansicht, daß die Behörden sich kein richtiges Bild von den Schivierig- Vciteit, mit denen die Hansfrmien zu kämpfen haben, nvachen, nnd daß doch/ manches ohne allzuviel Blühe geändert werden könnte. Die weitere Durchführung des dargelegten Gedankens würde dazu führen, .Kainlenke ans der Ledensmittelbranche ebenfalls znm Beirat lieranznziehen Jetzt ist die .Klage wohl allgemein, daß die Behörden sich die Kenntnisse der Fachleute nicht ausreichend zunutze machen, nnd ohne ihren Rat Verordnungen erlassen, Nahrnugs- mittel transportieren, anfbewahren usw. Die Klagen des Händlers beeinflussen das Publikum, und wenn einmal etivas verdirbt — nws fraglos vorgekvmmen ist — so dient der Himoris darauf als sehr gttvichtiges Argument gegen die Zweckmäßigkeit der Anordnungen insgesamt. Unterstehen die Kkährungsmittel aber einer sachgemäßen Könlrolle, so ist, soweit airgängig. den Beschwerden die Spitze ab- gebroden. Die io überaus ivichKge Kartoffel Versorgung steht vor der Tirr. Sie soll noch mehr zenttralisiert werdest, als früher. Desto größer ist auch die Gefahr des VerdcstbenZ. Hier gerade könnte eit: Beirat der geschilderten Art in der Tat außerordeittlich segensreich iviöken. Wöcherttl. Aeberftcht öerLsvesfSIle i. Ä. Stadt Giche«. 2b. Woche. Vom 17. Juni bis 23. Juni 1917. Eimvohnerzahl: angenonrmen zu 33100 (inkl. 1600 Mann Militär) Sterblichkeitsziffer: 29,85'/^,. Nach Abzug von 13 Ortsfremden: 9,43°/,*,. , Er. Kinder ES starben an Zus. tm, Leben», vom 2 . wamiene • ^ ,« -»adr Angeborene Lebensschwäche und Bilduuqssehler 1 wamiene sthr 1 iS. Jahr Masern 1 — — • 1 ander. WundinsektionSkrh. 2 (Ls Kl) — 1(1) Tuberkulose der Lungen 1(1) 1 (1) — Lungenentzündung 1 — 1 Krankd. der Atmunasorgane 2(1) Kl) >— 1 Krankff. d. KreiSlaussorgane 2 (2) 2(2) — — Geffirnschlaq 1 (1) 1(1) — — anderen Krankheiten des Nervensystems IM MD __ Brechdurchfall 1(1) — Ml) — anderen Krankheiten der Verdauungsorgane 4(3) 4<8) Krankheiten der Harn- und Geschlechtsorgane 1(1) Kl) Krebs 1 1 — — Summa: 19(13) 13(11) 2(1) 4(1) Dnm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von austoärts nad) Gießen gebrachte Kranke kommen. Bervffentlichung des Großh. Kreisgesundheitsamts Gießen. Attdizinalrat Tr. E. Walger, Großh. Kreisarzt. Witterungsberichl^ (O e f f e n 1 1 i d) c r Wetterdienst.) Wolkig, meist trocken, warnt, Geivitterneigimg. Meteorologische Veodachtungen der Station Sietzen. Juli 1917 jk| i- c a ö f* * ZS 5*0/ SS tfi — er. o S 55 S <*> 2 03 M 3 o 1 2 erpn.nk1 liegt auf politischem Gebiet. Die Offensive ivar nützlich mit Mck sicht auf die Alliierten, deren Forderungen bedrohlich hart geworden ivaven. Meutereien der russischen Oftseeslotte. Berlin, 6. Juli. In der russischen Ostseestortt' soAeii neuerdings ivieder stcvrke Rterrtereien vorgekoinmen sein nnd im italienis eben Heere tvnrde irr m entern den Truppen teiler der zehnte Mairn erschossen. Rußlands Finanzen. Bern, 4. Jrck:. :WTB. Rübtvmtlich. Der Petersburger Korrespondent der „Morningpcht" äußert in enreui vom 28. du- ttCTt-ert Bericlite die sckchn'rswu Bedenken über Rußlmlds Finanzen Nisi) führt !u. a. ans : Bei Kriegsausbruch haben die Papterza humgs- mittel 100, bei Sturz der zoristtschen Reg^nring !000 Million«' Pfund Sterling betragen. Wächeeiw der drei ersten M»nate des neuen Regimes sind bereits ivertere 260 Millionen: Pfund Sterling ausgegeben nwrden, und neuerdings werden wüchenttich 26 Mill. Pfund Sterling in Umlaut at der Rubel 80 Prvz. seiner Kauf- traft verlöreki. Ter ausländische Rubelkurs ist kein sicheres Kri- teriun: mehr, da er nnr durch drakonische Maßregeln aufrecht erhalten ivird. Ein rlruer Kriegswiltter? Berlin, 1. Juli. Pariser Fonrnalisreil, die Bttnani nach seiner Rncktehr ans Amerika spräche;!, erzählen, erst istn Frühjahr 1018 könne man mit amerikanischer Hilfe rechnen. Man müsse daher die Oeffentlichkeit auf den neuen Kriegs minier vor bereiten. Es solle desi/alb zunächst das Vertrauen ans die Hilfe Amerikas krästtg gefördert, jedock noch nichts tcml werden, daß die verbünde-tei: Regierungen tatsächlich beschlossen haben, den Krieg bis ins nächste Jahr fortMsetzen. Eine ErkenntmS. Berlin, 6. Juli. Fm Ausschuß der franchsifchen So- ziallstenpartei warrtte der frühere deutsche :steichstags- abgeordnede Wettl davor, sich auf eine Mstinrnrung in Gl saß Lothringen über die Zugehörigkeit des Landes einAulafseii. Eine solche Absttmmung bönne leicht zur Fckstge haben, daß Elsaß-Lothringen als ft^cruzchrsches .KrrsgSziel ausfcheiden hvürde. Stimm:!ngsnmfchw'.mg tn England Berlin, 6. Juli. Zu den Anzeichen twm einem sich in England vollziehenden ^tinnnungsumschwung wird irr der ,W. Z." die veränderte Haltung des Blattes'„John Bull" gerechnet, das bisher eins der ärgsten narionatisch'chen Hetzorgane war nnd nun offen ins Lager der Oppositton übergegangen ist. Die Regierung trete, wie das Blatt sagt, dein Volke immer anmaMinder gegemiber und reize die öffentliche Meinung rnmeer mehr ans, und so sei das englische Volk sehr mißttauisch geworden. Im Jirnern rrehml der Ausruhr immer mehr zu, und eine Rsgierrrng, die der Kriegsarbeiter zu allerlei Unfug imb Torheit ausrmtze könne sicher sein, dchß sie schließlich wankend werden müsse Lloyd George und der ftronffurfcev Friede. Berlin, 4. Juli, lieber Elsaß-Loch ringen äußerte Lloyd George: Die polittscheu Grundsätze von 1870 sind die Grurrdsätze von heute und sie bekämpfen wir. Lloyd George scheint nicht zu wissen, daß die Reyiennrg bte Bedingungen des Frankfurter Friedens auerkamtt hat. Low Hartings Vkrteidigung. Haag, 4. Juli. (L. A.) Im englischen Oberhause verteidigte sich Lord Hardinge gegen die Anschuldigungen, die im amtlichen Bericht über Mesopotamien 'gegen ihn erhoben worden waren. Ihn treffe keine Verantwortung. Indien sei schon nack) den ersten Kriogsmvnaten völlig erschöpft gewesen. Er fei übrigens nicht dazu berechtigt gewesen, die Einfteb lnng des Vornlarsches auf Bagdad zu befehlen. Das Oberhaus hörte seine Rede mit eisigem Schweigen an. Am Vorabend de; Eebnrtrtages -er Grasen Zeppelin Zeppelin-Gedenkfeier 5am§tag, 7. Zull l9tt. abends 8 Kratz, Braadgassfi 8. MkOWch sowie LlNlg-N.Bl'mhch kauft Jacob Höni?, Holz- linndlung, Wiesbaden. im ii- null Mi! von ?lntunntäten, Möbeln, ganzen Etnricht,.ngen, Alt- ersen. sowie allen von mir gesührien Artikeln. 2241 1.01118 Rothenberger. Aus 14 Tage aus dem Feld beurlaubt, bin ich täglich antzer Sonntag anzutreffen. L. Kratz, Heilgehilfe u.Maflene, Schulft ratze 11. erteile TldnifÄrriit Komme ins Haus. Schriftl. Angebote unter 0*155 an den Gießener Anzeiger erberen. Saroinpcmn Kietze» naii UmgegeBö. Die Ablieferung de" 20-Mk. - Rückvergütung^ scheine hat bis 16 . Juli in den Verkaufsstellen zu erfolgen. Umschläge dafür sind daselbst abzufordern *988 Der Vorstand. In einem Orte in der Um* gebung von (ilieffen Wodn bans mit Stallung nnd starten zu mieten gesuciit. Kauf nicht a«-geschl. Angeb. n. 01173 u. d. Gießener Anz. aa g g*” » ■■ - ! ■ i < r i Die feinsten Nordsee und t abllmi, [57 kebelidfrisch m Eis. cmpficlilt Georg Wallenfels Marktvl.21 ^ernivr.942 gegenüber d. Engelavotheke Todes-Anzeige. Gott dom Allmächtigen hat es gefallen meinen innigstgeliebten Gatten, unseren treusorgenden Vater, meinen unvergesslichen Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Herrn Johannes Karl Müller Gerichtsvollzieher i. R. nach schwerem Leiden am 2. Juli im 52. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzurufen. Die trauernden Hinterbliebenen: Giessen, den 5. Juli 1917, Frau Asitia Jlilller geb. Lauer Kar! Müller Georg; Müller nebst allen Angehörigen Die Beerdigung findet Freitag, den 6. Juli, vormittags 11 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. 5m Für die Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Vaters Herrn Fr. W. Stäbe sagen wir allen ans diesem Wege herzlichen Dank. Familie Handloscr. Gießen, den 5. Juli 1917. 01!6) Hotel Fürstenhof, Giessen Mente Donnei'flt&i;: IS onzert unter Mitwirkung des Gesangshumoristen II. Jlliller. Sonnabend und Soeimag im großen Sani: Gastspiel des Xenmann-Qnartetts nebst reichhaltigem Programm. Ivaiten-Vorverkauf beim Portier des Hotels. Militär halbe Preise. 511(1 Gießen auf Oswaldsgarten Mus MIMT 3 Miesen-Zelte. Sams taff, den 7. Ja II, abends 8 Uhr: Eröffnungs-Vorstellung Bö“ Ries?a-rres:ramm. "SB 04135 Alles Xlhere spiitere Annoncen nnd Plakate. DngruMnsWLest». Aririterrereiils }i Siefien eingetr. Genvnemchaft mit beschränkter Haftpflicht. Einlad n n g *u der Freitag, den 13. Fuli Isb. FS., abendS 8 Uhr im Saale der Herberte rar Heimat dahier stnttftndenden ordentlichen Haupttrsriamminng werden die Mitglieder ergebenst eingclcrdeu. Tagesordnung: 1. Bericht des BoritandeS. -■ Borlase der geprüften Nerlnurng nebst Bilarrz nnd Gewinn- nnd Berlustrechnung für 1916, sowie Erstattung des Rechenschaftsberichts. 3. Berteilungsvorschlaq bezüglich des Reingewinns. 4. Bericht über die Eirmoech Kleinktnderfchule. 5. Wahlen in den Borstand und AufftchtSrat. 6. Satzungsänderung,- hier Aenderuug des 8 1, Absatz 1 iFrrmat. sowie des ^ 32 (Aufnahme von Mitgliedern!. 7. Berschiedenee. Gietze», am 5. 1917. Der Vorsitzende best ÄnffnbtSrateS der Bangenonen schalt des ev. Ärdoitcrverer»ö ;« Gresten, eingetr. Ge nofsemchast mit beschränkter Haftpflicht. I)r. KranSmüller. NB. Um eine Beschlntziassnng bezüglich des Punktes 6 herbeifnhren zu können, bitten rvir unsere Mitglieder vollzählig erscheinen zu wallen. Die Rechnung für 1916 liegt acht Tage lang zur Einsicht der Genoffen - St-evhanslratze 17 II — offen. 5l5 »i) (23ti. KAnijfl. Preußische) Klassen - Lotterie Die Ziehung der erste* beginnt am 19. Jtatl ds. J». , 1 P 11 Lose * ' ! Klasse dieser Lotterie 1! 1 . 5 :- i is. m - ui- Porto 20 Pfg. mehr, sind za beziehen durch die Kttnfg;- Iteh Preußischen I^otterierF,Ini*e)i?ner in Gießen: Buchacker nimm Legier Neuen Baue II Wallterstr.63 Süd-Anlafle 5 Fernsprecher 377. Fernsprecher 237. Fernsprecher 82. Ziehungslisten 60 PTg. für alle Klassen bei freier Zusendung und vorheriger Zahlung. (4890 Unser mit den neuesten Maschinen ausgestattetes Schreibmaschinen-Bureau fertigt alle vorkommenden Schreibmaschinen- und VervieJfältign ngsarbeiten schnell, sauber und verschwiegen bei billigster Berechnung an. Franz Vogt & Co., Giessen Chethestraße 32. 44W Telephon 2064. Photogr. Apparate Feld-Kameras größte Auswahl! Klapp-Kameras Piiotogr. Bedarfsartikel ^ Lichtspielhaus - Bahnhofstr. 34. ^ I Nach allgemeiner Aussage ist Parten ln ihrem Liebes- und Lebensdrama ❖ ¥ Die Ehe der Luise Rohrbach und in ihrem bestbekannten Lustspiel Auf der Alm da gsbfs koa Sünd unerreicht. Nur noch heute und morgen. Erstklassige Künstler-Konzerte. Geöffnet bis 11 Uhr abends. 5126 Sch warz - Weüss » Theater 1 Selters- ITOg 81. 3?®~ Änr noch honte nnd morgen wirkt Tony Siiva die beliebte Tragödin, in ihrem sozialen Lebensdrama flbfgp&nde! in 4 spannenden Akten. • Bekanntlich wirkte die Künstlerin früher mit Erfolg am hiesigen Stadttheater. hm Al» Samstag 7. .Inli: 5129a Magie Eaesssinsr Platten, Paokdlm, Rollfilm, verschied. Fabrikate Bromsilber- j 4*aslicht- Papiere C'elloidin* J und Aristo- Postkarten | Matt- Alba min* | Photogr. Alben, Anfklebc Kartons. Passepartouts usw. empfiehlt Mediz.-Drogerie .ZvW Krenzplalz“ Kreuz»!. 9 SpcsBial-Photohan» Krcnzpl 9. IM bekannt aus der Blauen Maus in einem ausgezeichneten Filinspiel in 4 Akten, jgjjg Täglich ununterbrochen Vorstellung von nachmittags 4 bis abends 11 Uhr. Nebenerwerb F S Postkartenverkauf 100 Stck. von 1.50 Mk. an. 105 sortierte Landschaften, Patriot Goldglanz-, Geburtstags-. Künstler-. 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