Nr. 153 er Sietzoier Anzeige, erscheint täglich, allster Sonntags. - Beilagen: t-ietzcner.^amilienblätter; KrefsMalt für de» Kr«is Hiehen. vezugspreis: inonaM 1 Mk., viertel- jährlic!) 3 Mk.-. durch 'Abhole- u. Zweigstellen nwnall. 90 Pf.; buccfa diePost Mk. 3.— viertel» Higrl. ausschl. Bestellg. ".'lilsprech - 'Anschlüsse: r dieSchrütlcü1»,nq112 erlag, Geschäitsslelleöl R i, schrill fü r D ralllit ach* richten: AnzeigerGießen. Erster Blatt 16Z. Jahrgang Dienstag, 3. Juli flir postscheLkontv: Frankfurt «.M. N68b GeyeM-AnzLigL? Kr Ohech§' Vankverkehr: GewerbebankSiehen Aunahnle voll u„j. f. die LageSnlimmer 'vie, zllmNachmittaa vorher. Seilcnpreise: für örtliche Anzeigen 20 Pf., für auswärtige Anzeige,, 25 Pf., b. Platzvorschrist 30 Pf., für Reklamen 75 Pf., bei Platzvorschrift S0 Pf. Hauptschriftleiler: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz; Stadt ,n,d Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: Fr- R. Zenz Zwilttngrrunvdruck u. Verlag: vrühl'sche llniv.-Such- «. Stemdriickerrl N. Lange. Schriftlettung, GeschSstsMle ». Druckerei- Schulftr. 7 Anz°in-nteiü H. «°ck amtlich in Gießen. MWche Angriffe mit anffttordeMchen Verlusten zusgUNeyßehrscheR. hNöMhKU Shsr hk Lage. Y rt fe f* <3 9 t f>frtp«n ViirtrrfwvffYwYW*»« r,.» 11 sz-nr; reu. ~ ^ ^ ^ lWTB.) Großes Hauptquartier, 2. Juli. (Amtlich.) Westlicher Kriegss ch a u p l a tz. H e e r e s g r u p p e K r o u p r i n z R u p p r c ch t. Nur in wenigen MstlMitten zwischen Meer und Somme steigerte sich -er ArLilleriel'ampf. Während Erk'.mdungsvorstöße der Engländer östlich von N i e u po r t, bei Gavrelle und nordwestlich von S t. Q ue n t i n scheiterten, gelang es einigen unserer Sturmtrupps an der Ysernie^erung, nördlich von DixmuideU, durch liebcrfall dem Feind erhebliche Verluste zuzufü- g e u und eine größere Anzahl Belgier als Gefangene cin- .-.wringen. Frülwwrgcns und von neuem am Nachmittag griffen die Engländer westlich: von Lens an. Sie drangen an. einigen Punkten in imsere Linien, find jedoch durch oberschlcjische Rc^ gimenter im Nahkampf, bei dem wieder 175 Gefangene und !7 Maschinengewehre von uns einbehalten wurden, über- > ll wilDer geworfen worden. Heeresgruppe Deutsch er Kro n p rinz. Nach starker Fenervvrbereitung setzten die Franzosen anl E h e m i n d e s D ä m e s neue Angriffe gegen die von ihnen südlich des GehöfteÄLa Bovrelle verlorenen Gräben an. In Kämpfen, die arn Osthang der Hochfläche besonders erbittert waren, sind sämtliche Allläuft des Gegners abgeschlagen worden. Heeresgruppe Herzog Alb recht. Keine Ereignisse von Belang. O e st l i ch e r K r i e g s s ch a u p l a tz. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold voll Bayern. Die russischen Angriffe am I.Juli zwischen der oberen S t r y p a und dem Ostufer der Najarowka ftihrten zu schweren Kümpfen. Der Druck-er Nüssen richtete fick vornehmlich gegen den lbschnitt von Koniuchy und die Höhenlinien östlich und südlich von B r ft ?-, a n p Zweitägig" stärkste Artillerievorbereitung hatte unsere Stellungen zum Trichterfeld gemacht, gegen das die feindlichen Regimenter deil ganzen Tag über anstürmten. Das Dorf Koniuchy ging verloren. In vorbereiteter Riegelstellung wurde der russische Massenstoß aufgefangen und nme Angriffe gegen sie zum Scheitern gebracht. Beiderseits von Brzezany wurde besonders erbittert gekämpft. In immer neuen Wetten stürmten dort sechzehn russische Divisionen gegen unsere Linien, die nach wechselvollem Ringell voll sächsischen, rheinischen und osmanischen Divisionen in hartnäckigster Gegenwehr völlig behauptet oder im Gegenstoß zurückgewonnen wurden. Die russischen Verluste übersteigen jedes bisher bekannte Matz. Einzelne Verbände sind aufgeriebkn. Längs des Stochod und am Dnjeftr hielt die lebhafte Feuertätigkeit der Rnsftrr an. Nördlich der Bahn Komet—Luck brach ein Angriff des Gegners vor der Front einer österreichisch-ungarischen Division zusammen. < Bei den anderen. Armeen keine besonderen Ereignisse. Mazedonische Front. Die Lage ist unverändert. Der Erste Generalauartiermeister L u d e n d o r f f. Abendbericht. abends. (WTB. Der Berlin, 2. Juli. Westen nichts Neues. Fm Osten sind bei Koniuchy russische Angriffe sammengebrochen und weiter nördlich neue Kämpfe brannt. Amtlich.) Fm zu- ent- Cixasm-'ra Bei einer Reise Hindenburgs und Ludendorffs ins öfterrerchisch-ungarische Hauptquartier können erfahrungsgemäß alle möglichen Ausdeutungen verbreitet lverden. Aus der herkömmlichen diplomatischen Praxis tvissen wir, daß bei solchen Besuchen von Staatsoberhäuptern oder Staatsmännern der Wissens Hunger durch beschwichtigende offiziöse Notizen gestillt wurde, die freilich häufig nichtssagend genug waren und von denen darmn eher das Gegenteil geglaubt wurden Hier liegt der Fall mm doch etwas anders. Bei der Würdigung einer heute der Oeffentlichkeit vorliegenden Aenßernng Hindenburgs, die. dem Wolff-Bureau von einer dem Feldmarschall nahestehenden Seite mitgeteilt worden ist, blicken wir offenbar in keine künstlich verdünnte Atmosphäre, obwohl die Möglichkeit besteht, daß bei dieser Veröffentlichung politische Momente mitgespielt haben. Hindenburgs Ausführungen gipfeln in dem Satze: „Der .Krieg ist für uns gewonnen, wenn wir deti feindlichen Angriffen standhalten, bis her U-Boot-Krieg fein Werk getan hat." 'nefer ^atz )vird sodann mit den erforderlichen Nachiveise?: und Bekräftigungen gestützt. Es liegt zunächst nahe, cnizunehmen, daß dabei, wie gegenwärtig bei allen programmatischen Veröffentlichungen vmr Freunden irnd Feinden, der Blick ans Rußland gerichtet yt. Den Russen ist schon mehrmals amtlich gesagt worden, daß der deutsche Generalstab nach Osten hin keine großen Unternehmungen mehr einKuleiten gedenke. Das war, wie stch heransgestellt hat, die Wahrheit. Darüber hinaus be- kmrdet jetzt Hindenburg eine gewisse Friedensliebe. Er will die Möglichkeiten offenbar nicht zerreißen, die uns vvii Rußland kommen können. Im übrigen klingen seine Bekundungen gar nicht diplomatisch. Hindenburg hat auch als ,yefM)err nicht den intrjetnefferren Ehrgeiz eines Napoleon. Er weiß, daß wir „Faustpfänder" gmnlg erniugen haben, um einen vorteilhaften Frieden abzuschließeu. Er spart die mili tärischen Kräfte, setzt sie niää liutzlos aufs Spiel, weil neue Schlachtensiege uns den Frieden schwerlich bereichern köii- neii, da wir uns ja nur sichern wolleir rnrd nicht auf Er- obermrgen airsgehen.' Unsere Oberste HeeresleiUrng bpnft nicht daran, nutzlos iind planlos die Knochen der deutschen Soldater: zii opfern. Wie^ weang bramarbasierend klingen die Worte Hinderrbnrgs, tvenn man an die Vorhaltung Lloyd Georges von der „Koninchentaktik" denkt! Der Feld- marschall erhofft die Krönung seiner Siege, die Beendigung des rrutzlos gewordeiren Streitens, die Vollendung des längst herangereisten Friedens von der Tätigkeit unserer Marine, vom U-Bootkriege. Der kann schaffen mrd wir^ftn, o hne uns große Verluste zu bringen, der wird dem Hailpt'feind den erforderlichen Entschluß, Pegen den er sich so lange sträubt, endlich beibringen! Zu Lande aber stehen wir fest, in unerschütterlichen: Bunde mit den anderen Waffengefährten, die ebenfalls die Politik der Friedensgeneigtheit sortsetzen. .Hindenburgs Eröffnungen aber sind etwas ganz anderes als die Meinungen der internationalen Demokratie. Das deuten auch die knappen Worte an, die er von unserer Monarchie sprach. Der U-Bootkrieg wirkt, nicht die. Demokratisierung! Nicht Schwäche, Furcht, Besorgnisse bilden unsere Rirhffchnur bei der Friedenspolitik, sondern sichere Berechnung und Geduld. So spricht Hindenburg! Von den Diplomatentischen aus war diese Klarheit öfter getrübt worden. Auch jetzt, noch nach der neuesten Rede Lloyd Georges, sind leider die alten Kräfte am Werke, die den Gegnern unsieiwillig Trümpfe und Hoffnungen in die Hand spielen. Der „Vorwärts" hat für die gestern erwähnte Forderung Lloyd Georges nach einein demo kratisierten Deutschland nur die eigentünrliche Enrtgegnnng: „Der englische Mrnrsterpräsident verlüßt sich hier ganz auf die Machl der prmrßischen Reaktion, von der er hofft (!), daß sie eine rechtzeitige ^DemokTwis^erurrg Derrtschlands verhindern ioird. Sonst mürbe i er um das schönste und am vollstey tönende Kriegs-arg ui nent gebracht seirr." Welche Bemänteluna der sich enthiill-enden' Tatsache, daß Lloyd George und Scheitwnvann am selben Strange ziehen! Mit „Kriegsargmnenten" machen wir überhaupt keinen Frieden Der „Vorwärts'" bläst nur in die Hetz trompete unserer Gegner, wie er es ja auch vor dem Kriege schon m reichem Maße getan hat. Kampf und Streit im Innern, wahrend der Feind vor den Toren des Reiches steht? Soll das die Parole werden? Es ist die Parole Scheidemanns und seiner Anhänger. Aber nicht die des deutschen Volkes, das klar, treu und tapfer genug geblieben ist, um zu wissen, daß man durch eine Welt von Feinden, nach ruhmvollen Beweisen der eigenen Stärke und Tüchtigkeit, nicht mit innrerem Hadern zum siegreichen Frieden schreitet, sondern mit der schlagbereiten Waffe. Darum halten wir es nicht für sehr zeitgemäß, wenn jetzt einige Politiker, wie Hans Delbrück, Harnack, Professor Nernst, Paul Nohrbach, der deutsche Botschafter a. D. Gras Monts und andere eine gemeinsame Erklärung veröffentlichen, in der es heißt' „Wir stehen nicht an, die Forderung des Tages offentlmi zu erheben, daß die Regierung dem Landtage unverweilt eine Wahlresorm vorlegt, die nicht nur das allgemeine, direkte und geheime, sondern auch das gleiche Stimmrecht bringt, und daß die Regierung auch sonst dem Vertrauen imrksamen und sichtbaren Ausdruck gibt, welches das deutsche Volk verdient." Uns dünkt, Herr v. Bethmann-Hollweg bedarf nacki drejer Richtung wirklich heute keiner Anregungen. Die guten Geister Deutschlands, unter denen man nicht die Alldeutschen zr: verstehen bmidyt, warnen ihn von einer andern Seite her. Der öfterreichrsch-ungarische Tagesbericht. Wien. 2. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart.' O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Gestern hat der Frind zwischen der Narajowka und der Strypa seine zusammengeballten Jnfanteriemassen in der ihm eigentümlichen Art voll in die Schlacht geworfen Ungeachtet der schweren Verlufte. die ihm unser- Artil- leriefeuer zngefügt hat. schob er seine Sturu-ivellen durch fortwährenden Einsatz dichter Reserven in den Nahkampfbereich heran. Allmählich kamen mindestens 20 Infanteriedivisionen zum Eingreifen. An der ganzen, 50 Kilometer breiten Schlacktfront tobte der Jnfanteriekampf mit äußerster Heftigkert und Erbitterrmg. Hierbei wurde der- Feind größtenteils schon vor unseren vordersten Gräben abgewic- se». Die stärksten Masftnstöße richteten sich gegen die Räume stidlich Brzezany und bei Ko n iuchy, wo sie in Riegel- stellungen schgewchrt wurden. Alle auch in den heutigen Morgenstunden mit Zähigkeit erneuerten Versuck>e des Gegners, den Angriff in diesen Rärnnen vorzutragen, brachen äußerst verlustreich zusammen. Westlich von Z b o r o w und dem Stochadknie konnte sich ein angesetzter Angriff in unserem Arttllerftfener nicht enttnickeln. Die Fortdauer der Schlacht ist zu gewärtigen. An anderen Frvntstellen mir vorübergehend auflebendes Artillerie- und Minenftuer Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz. Außer einer schneidigen Unternehmung des öster- rerchischen Landstttrnchataillsns IV/2 westlich Riva, bei welcher iC, Alpini aus den ftindlichen Gräben geholt'wurden, ist nichts Wesentliches zu berichten. Der Ehef des Gcncralstabes. Hindenburg über die Lage. Berlin, 2. Juli. (WTB.) Von einer Seite, die dem Generalfeldmarschall v. Hindenburg nahesteht, wird uns pngteteilt, daß sich der Generalfeldmarschall folgendermaßen über die gegenwärtige Lage geäußert hat: „Der Krieg ist für uns gewonnen, wenn wir den feindlichen Angriffen standhalten, bis der U - B o o t k r i e g sein Werk getan hat. Unsere U-Boote machen gute Arbeit. Si" zerstören die feindlichen Lebensbedingungen stärker, als wi: daehten. In nicht ferner Zeit werden unsere Feinde zum Frieden gezwungen sein. Sie wissen das, und deshalb wer. den sie trotz der schweren Niederlagen, die sie am Jsonzo, in Tirol, an der Aisne urch bei Arras in diesem Frühjahr erlitten haben, ihre Airgrifft fortsetzen müssen, inögen sie auch noch so aussichtslos sein. Auf die Hilft der Amerikaner köm neu sie nicht mehr warten. Sie sollen komnren! Die verbündeten Armeen sind nicht zu schlagen. Sie werden die Feinde so lange heimschicken, bis sie einfthen, daß wir den Krieg gewonnen haben; dann werden Oesterreich-Ungarn, Deutschland, Bulgarien und die Türkei den Frieden bekam- wen. den wir nötig haben zur freien Entwicklung unserem Kräfte. Der Feind hat uns unterschätzt. Er glaubtt an die Macht seiner zahlenmäßigen Ueberlegenheit und meinte, daß die Entbehrungen uns zwingen könnten, einem Frieden zuzustimmen, der unsere und unserer Kinder Zukunft vernichtet. Ich wünschte, daß die Staatsmänner unserer Feindl den gleichen Einblick in die Monarchie hätten, wit ich ihn erneut gewonnen habe. Sie würden von ihrem Vor- Haber: ablassen. Ich nehme von meinem Besuch die ftlsen- ftste Ueberzeugung mit, daß wir zusam m enstehe n werden bis zum sie greichen Ende. Unser Bündnis ist nicht zu erschüttern. Die Regierungen, die Armeen und jdra. einzelne in den Völkern Deutschlands und Oesterreich-Un^ garns ist bereit, einzustehen für das gemeinsame Wohl bis zum äußersten, wohin es auch kommen solle." * Berlin, 2. Juli. (WTB. Amtlich.) Generatftldmar- schallvonHindenb urg und General der Infanterie Ludendorff sind am 2. Juli vormittags im Standort des k. u. k. Großen Hauptquartiers eingetroffen zur Beratung über die jetzigen und zukünftigen Operationen der verbündeten Heeve. Die Kämpfe in west unö ©ft. Berlin, 2. Juli. (WTB.) Bei dem fmckdauertrden schweren Ansirleriekampf in Monldern wurde deutscherseits n. a. der englffche Hauptstapel- und Waffenplatz Ppern unter das Feuer schwerer und schwerster Kaliber genommen. In der Stadt, in der, tvie genau bekannt, starke Reserven liegen, wurden zahlreiche Explosioner: mrd Brände beobachtet. Im übrigen tvurde die Bekämpfung der englffchen Tlr- tiklerie fortgesetzt. In zahlreichen Batterien konnten Explosionen und die Mucht der Geschützbedienungen bc-obachtet werden. Am Morgen des 1. Juli um 4.15 Uhr grffftn die Eng. tauber mit zwei Divisionen zwischen der Sttaße Be th un e- Lens und cmn Slouchezbache an. Vorteile, die die Engländer anfänglich errangen, wurden ihnen durch schwnng- voUei: Gegenstoß eines oberschlesischen Regiments wieder entrissen. An der Aisne-Fr ont erhöhten die mehrfachen fron* zösilchen Gegenangriffe gegen die Gesamtheit der hier in den letzten Tagen verlorenei: Stellirngen die sianzösischen Verluste erheblich. Vom 28. bis 30. Juni wurden 868 Frarlzvftn, darunter 15 Offiziere, gefangen genommen, 12 Maschinei:- gewehre, 7 Schneltadegewehre, 6 Minenwerftr und 3 Gra- benkanor:en sowie ungezählte Minenmunitton und zahlreiches Material erbeutet. An der Ostfront hatte zweitägiges schweres Trommelfeuer bte Stellungen von Brzezany bis za:m Dnjestt in ein Trichterftld nach westlichem Muster eingeebnet. In immer wieder frisch genährten Wellen stünnten bte Russe: m zum späten Abend vergeblich an. Die gesckmte^ Stellungen blieben in der Hand der Verbündeten oder ivlwden in kühnem Gegenstoß wieder genommen. Nur an einigen werriger: Stellen verrnochten sich sin vorderster: Graben )RussemresLer zu halten. In der Nacht flartte der ab. Alt den: Morgen des 2. Juli ist er wieder im Gange. Nördlich Stan:slan ::nd m der Gegeird von Floezow kam es tt-otz heftiger: Artiltettekampfes nicht zu Jnfantwe- larnpfen. Ms Erfolg der rüch'ichtslos eingesetzten Angriffe und als Prers für üyte unerhörten Opfer errarrgen L Russen ledrgüch das Dorf Konruchy. Bersmbe, von Sott and inerter vorzudringen, scheiterten verlustreich^ Die neueste Osfeusive der Russen. Wien, l. Juli. (WTB. Nichtamtlich) Aus dem.Krieqs- pressequartter wrrd gemeldet: Seit vorgestern ist an der russischen Front die Schlacht in vollem Gange. D:e Russen Haber: für die Offensive die umfassendste Bor' berettung getroffen. In den: zum Angriff ar:serfthenen Raume wurden bereitgestellt große Massen besonders am ausgebndeter, inoratisch hochwertiger Truppen, so (^a'rdc and s:b:r:sche und transamnrische Divisionen, dann zahl- reiche Mrnenwerfer, sowie Geschütze aller Kaliber, darunter mn E:ser:bahngeschütz allergrößten Kalibers, das ein Mocftrvolltreffer jedoch bald außer Gefecht setzte. Erhöble feindliche Artillerietäligkeit herrschte seit einigen Tagen an der ganzen Front. Um uns über das Angriffsziel' zu tauschen, »rächte der Russe an verschiedener: Teilen der Frout Deimmlttattonen; diese wurden repoch als. solche durckr-. schaut intfe verfehlten vollkommen ihren Zweck. Der Raum von Brze^any ist es, den sich die Russen als Durchbruche stelle auserwahlt haben. Hier schwoll das feindliche Ar- trllerieseuer ständig an. Ani 26. Juni abends hatte es ,to< 5 em schnelles Ende. Das gleiche Schicksal hatte ein Angriffsversuch, den die Russen gegen Mitternacht im Raume südlich Brzezanp unternahmen. Hier versuchten sic ohne jede Artillerievorbereitung ans ihren' Stellungen hervorzu- brechen und unsere Gräben zu überrennen, sie erlitten Erber schwere Verluste und mußten schleunigst umkehren. Ihre Artillerie begann dann wieder zu wirken. Sie steigerte gegen Morgen des 1. Juli anhaltend ihr Feuer. Die beiden mmen^ Tage der von Frankreich und England befohlenen Offensive haben dem Feinde nur schwere Verluste gebracht, -vhne bau er auch nur die geringsten Anfangserfolge erzielen . ftwtrrte. Auf unserer Seite standen Truppen fast aller Ver- bundetep im .Kampfe. Oesterreicher, Ungarn, Deutsche und Ottomanen, alle haben den gleicher Anteil an der siegreichen Abwehr der bisherigen russische,i Angriffe. Die Verluste der Verbündeten sind dank den vorzüglichen Verteidigungsmaß- nahmen und dem vorbildlichen Zusammenarbeiten aller baffen überaus gering. andere volckft'chc Anspruch an Griechenland würde unter diese Kenn i Zeichnung fallen. Verliese dagegen die Sache, was freilich nicht zu erwarten hi, zugunsten des neuen Griechenlands, so wären dessen etwaige Eroberiingspläne natürlich von dem berechtigten Wunsch nach eurer besseren Sichermrg diktiert. Noch einen dritten Zweck scheint Benizelos zu verfolgen, der ichc als Meister der taktischen Vorsicht zeigt. Er tveitz noch >na:t, in welchem Ausmaße und Tempo fick, seine Macht befestigen wird, ob er rechtzeitig und in genügender Zähl seine Griechen ans ^>tzvt platz bringt. Gel in »v ihm die Mobilisierung achtbarer ^-trertkrätte, so kann er sie ins Feuer werfen, sobald es ihm paßt, oenn dre ,rorni. in der er die Beziehungen abbrach, war 'ja für üben wollte, gleichbedeutend mit Kiicg. Mißlingt jedoch das Erveriment. so roartet er ab. was wir und unsere Verbündeten tnil. Gasten nur zum Angriff über, so zetett Venizelos über den hinterlistigen Uebersall aus das friedfertige Griechenland, denn die- ,es habe dock. nur die Beziehungen abgebrocheit und kein Wort von einem Kriege gesagt. Du griechische Erklärung ist also gar nicht übel ausgedacht linb gefaßt, aber eben deshalb erscheint es uns gut. von vornherein zst zeigen, daß ihr Zweck uns nicht verbot gm geblieben ist. Wir werden danrit manchen späteren Entstellungen Vorbeugen und könnm die Verantwortung für die Folgen der venizelistischen Kriegsvolckik von ^.tzlang an den Hetzern und Verführten ausbürden, die an dem lln- gltick^des griechischen Volkes die wirklich Schuldigen sind. ... '?. a f 0 11 i T i, 2. Juli. lWTB. Nichtamtlich.) .Havas: Die vorläufige Regierung 'hat sich zur rechtniäßigen Regierung des gecniteik Gncchenlands umgewandelt. Es sind Maßnahmen für r.rc Rückkehr nach Athen getrosten worden. Zahlreiche Flucht- lmge rn Athen, Ossiziere und Generale aus dem Peloponnes haben Vemzelos und der neiten Regierung die Versicherung ihrer Ergebenheit gegeben. Die Entente und Rußland Juli. (WTB.) 9Lach einer Reutermeldung Las Selbftbestimmuiigsrecht der kleinen Völker und die Entente. Dre ganze Hohlheit und Verlogenheit, die in dem Schlagwort de- Vier Verbandes ..Verteidigung der kleinen Nationen" enthalten l~' 77 n 5 in allmählich auch in Mntralien, wo bisher die ^° r r Crntcnte zugeeignet rvarm, zu erkennen. Für stk.iäv Aussatz in einer in französischer Sprache in der Wesssch.reiz, in Genf, erscheinenden Zeitung, der , „Jndepedance VA re traue", vom 16. Juni 1917. Wir lesen dort: M' ° • v ZZ" Annexion Albaniens durch Italien unter dev Broklankierung der albanischen Unabhängigkeit unter ttalrenifcheni Protettorat wäre einfach grotesk im Hinblick darauf, ^ ^ 11 ^ 1 : nur emm verschwindenden Bruchteil des Landes besetzt halten wenn die italienische Regierung nicht ihre Er- overungsrwlittk aus griechische (Gebiete ausdehnte. Wir sehen also oen italienischen ^-»mperialiÄnus sscks mcktt nur gegm die Serben .auch gegen die Griechen wenden. Unfähig, die italienischen ^E>erA 1,110 ? nent betreten — die übrigens im Reichs- ?^^n Wtz«r ihre unerschütterliche Anhänglichkeit an die österreichi- u ^onarckwe soeben bekundet haben — wirft Italien die Maske av und gebt an die Untersuchung fremder Völker, der 'Albaner und Griechen . . Zur selben Stunde gibt die französiscl'e Rc- gieruug im Emverständnis mit der mglischen sich dazu her enü- Freiherr des griechischen Volkes zu ersticken. 'Aach dem lchermUm, ausgehungert, seine Armee mtwaffiret und in gewmem Sinne interniert habm, nachdem sie bereits zahlreiche ^Miein und (vebiete dem griechischen Lande entrissen hatten rich- tm sich jetzt die Fron to-En gl ander im Königspalaste ein' ver- Mgeii den vwi der Nation angebeteten König iind ersetzen Um durch eine Art von sranzössscb-enr Gouverneur. Das ist das Ende Griecksenlcnrds. 1Inb , öa5 geschieht zur selben Stunde', da in Petrograd die 1 $** ltL l Icn Rußlands bxe .Völkmoersöhnung und bic Rechte der Volker predtgen Es hieße den Eindruck dieser die Verhältnisse richtig und klar ersaf'emm ueurra'.m Meinung abschwäck'-eu. wollte man ihnen noch etzras hinzufügen. Berlin aus London vont^ 26. Juni berichten B u ch a n a n Und H e n d e r s 0 n . daß ihre Versuche, eine r u s s i sch e Offen hlvc durchzusetzen, von Erfolg begleitet seien. Russische Kommandeure Prot est ie r t e u verschiedentlich gegen diese Einmischung und legten ihre Kommaitdos nieder. Eng- l i s ch e u n d französische Offiziere übernahmen dafür die Kommandos. Die „Liverpool Post" schreibt unterm 22. Juni, daß die Verwirrung in Rtißlano ernste Folgen für die Ernte zu haben scheine. Der Berichterstatter, der kürzlich von einem Nebenwöchigen Ausentlwlt in Rußland zurückgekehrt ist, äußerte, daß eine ernst e H u ngersn 0 t bevorstehe. Das englische Blatt leitet daraus die Notwendigkeit einer russischen Offensive ab. Einsichtige Kreise in Rußland selbst aber mögen daraus die dringenoe Notwendigkeit erkennen, rechtzeitig Frieden zu schließen, damit bereits in diesem Herbst eine wenigstens halbwegs normale Feldbestellmig möglich wrrd. Nur durch eine gute Ernte kann Rußlands Kaufkraft soweit gehoben werden, daß es nicht in die völlige sklavische finanzielle und wirtschaftliche Abhängigkeit von seinen Verbündeten gerät. Frankreichs Finanzen. s ^,? rn ' 1- Juli. (2PTB. Nichtamtlich) Nach Lyoner Blättern rührte bei den Erörterungen der Kainmer über die Haushaltszwölftel der Generalberichterstatter ans, die Ausgaben betn'igen 9 813 000 000 Franks, denen nur 1 700 000000 wirkliche Einnahinen gegenüberständen: der Rest müsse durch außerordentliche Einnahmen gedeckt werden. Die Schuld Frankreichs betrage augenblicklich 92 Milliarden, die ^»nisen lallein betrugen -1' v Milliarden, außerdeni müsse man Estig jährlich zwei Milliardär /für Pensloireii und drei Milliarden für Zivilausgaben, lttigerechnet die Ausgaben Me soziale Fürsorge, alßo zusammen 913 Milliardeii ver- au,chlage7i. Bei Deckung dieser Aufgaben verbleibt bei den gewohnlrck)eii Einnahmen ein Fehlbetrag voir 2y 2 Milliar- beir, der durch neue Stenern aufgebracht werden "müsse. Die Politik Bcniselos. Berlin, 2 Juli. WTB.) Die „Nordd. Allg. Ztg " schreibt ! ',? er ^ ne - rfn,rf,c Geschäftsträger Prü y ch r 0 ni ad is hat der deut- Wren Regierung gestern im Aufträge des Ministers der auswärtigen Angelegenheiten Po litis die nachstehende Erklärung übergeben- v>n-olge der weben wirklich zustande gekommenen Vereinigung der beiden oisher getrennten Parteien der Griechen und angesichts der Lxiriactz'e, daß mehrere griechische Regimenter an der Ballänstont an ven serndseligteiten teilnelnnen, hält es die griechische Regierung Nicht für möglich, lo.licr amtliche Beziehuugeir zur deutschen Re- grerung zu unterhalten. Zugleich forderte der Geschäftsträger für '^MUbatts- und Konstilatsperwnal die Pässe zur Rwkkeyr über die c^ä iveiz. w-en Schutz der griechischen Interessen wollen du Niederlande übernehmen. ' "gisasen ^nrercsien grün düng des Abbruchs der Beziehmlgen durch die griechisch. Regieruiig ist bemerkeiiswert. Eine K r i e q s c r f 1 ä - fW t W tr J n 1 5 t ausgesprochen. Dagegeii soird die Tat- lache verzeichnet, daß an der Balkansront schon mehrere griechische Regimenter gegen u.is fechten. Diese kämpfenden Truppen war^ m de« B-rhÄttcks «. tat Grieche als „ÄJS ^ard^ii .scsucht du griechische Regierung, an deren ^vrtz^ das Oberhaupt, der Abtrünnigen. Venizelos, getreten ist die Dastachen au' den Kops stellen und tut so, als-s sei'Venizelos'von jeher das einzige rechtmäßige Oberhaupt Griechenlands gewesen und der dein König ergebene, speir überwiegeuoe Teil ^lkev nach langer Irrfahrt,glüalich an Benizelvs herangesunden Ter Zweck dieser Entstellung ist offenbar ein mehrfacher Erchens wll es auf diese Weise ben kö mg streuen Elementen ^, rt Hrl nilb5 erleichtert werden, einen Pakt mit ihrem Gew'sseri w Uebergang zu Benizelos als eine Tat der ^^^ndiiären Pflicht anzusehen. Gelänge das, so iväre für Veni erreicht, daß er Volk nnb Heer leidlich l ' Attc : .^cr »werte Ziveck, beit die Erklärung r l! ! unenbar aur die Entcn'te und ans das Urteil der X U k fr Vorgehen berechnet. In dem Augenblick, wo Griechenland remg ist uiid an Vemzelos als den wahren Vertreter uationalen Inter?neu hcrann'rckt, ist natürlich auch die Be sauptung hiniallig, dap Grreck-enland von der Entente vergervalstgt fee 'unupren dann der Entente sogar noch oawr bereit fäll 00111 v-aterlandsseindlichen König bnreü fat. Eine Kriegsecklaiwng an uns ist nicht mehr nötig. 5Sys«? r'? *ä SUSE 2f &SB mjraws aüm ,nr „Erwllung" heiliger Bündnispstichten, bKleiLe nicht zu Erol^mngszweck.-n aber im Solde der Entente. t'Gigelwnn^ st ihni der Kamps nickt durch die Engländer und Fumizostm Indern Ü!rtef'- nn mir Insten ja das unschuldige Serbien an' Geht au *' 10 i]t untn wichen Umständen selbst- §££2^ebierserweiterung unserer Bundesgenossen auf äzosten Griechenlands eure „orichale Vergewaltigung". Auch jeder Aus der italienischen Kamnter. 'fio m, l. Juli. (WTB. Nichtamtl.) Meldung der Ageuzia Sie sam: der K a m m e r sagte Bvselti zu Beginn der östentlicheu itzung. wenn oas Land der Geheimsitzung beigewohnt Härte wurde es lief gefreut haben, denn die Kammer habe sich, fortwährend ton der glühendsten Vaterlandsliebe und Eintracht beseelt gezeigt Tie Ziele der Regierung und des Parlaments svurden neuerdings bestätigt und verstärlt. Die Ziele und Methoden unserer auswärli gen Politik fanden die volle Zustimmung des Parlaments. In innerer Politik gebt ans der Besprechung die gemeinsame Absicht hervor, die hohe Kraft des nationalen Geistes mit der Achtilnal vor politischen Freche,t,n hochzuhalten. Was die militärisch- Politik.anbetriM, so lsabe das Parlament den vollen Glauben an den 'endgültigen. Lieg der,Alliierten gezeigt. Es wurde bestätigt, daß die Beziehungen zwischen der Regierung und der obersten .Heeresleitung die besten sind. Die Regierung wendet sich nochmals an die Einigkeit aller Italiener. Im Namen dieser Einigkeit ver langt sie von der Kammer Vertrauen gegenüber der Regierung die durch ihre Zusammen,etzimg die nationale Einheit barftcllt In f 16 2k' ' Ö1C ^H^fbrnng es nicht für nötig, einen ln 'onEn .^riegsausschns; zu bilden. Die Regierung wird sortfahr-n alle Kracke einer möglichst kräftigen Forttührung des Krieges bis ^ Awße zuzuwenden. <-ie wird sortsachren, sich mit den Familien der Kampfer zu besaiseu. ^ie rvird die wirtschastlicchen Fragen chs.en die das, nationale Leben angehen, so insbesondere da- b ^^ a r” öe ? 1T l aril1 ^ Tie Regierung wird vor allem den ^cksten^ Widerstand des Landes organisieren, bis der ein äg mögliche meb? geschlossen werden kann, nämlich derjenige der die ^na t i ona l e n Rechte der Aspirationen anerkennt Au^ diesen patriotischen GMHlen schöpfe ich die Kraft, in meiner Stellung auvzuharrcil. Nach Annahme der Tagesordnung r- r : wurde die Sitzung geschlossen. ~ ’ will ich irrit Gotte? mächtigem Beistand meine Regentenpflrcht üben! mrd will als erster den Weg milder Nachsicht betreten über oll-ck jene, bedane r n s iv ec ten politischen Verirrungen, dä ü'ch vor und währesnd des .Krieges ereilet und die zu straf-> rechtlicher .Verfolgung führen, den Schleier des Bergestens breitem _ Es folgen dann Einz-elbeiten der Straferlässe. Der Schluß des Handschreibens lautet: Für,die dank Per nnerschütterlichen Haltung ineiner tapferen, braven Soldaten gdßcklich erfolgte ^Abwehr der letzten Ostensive an oiw^üdwe st front meines .Heeres glaube ich meine Dank stch u l d an die allgütige Vorsehung und an meine Truppen nicht besser ab-- statt^i zu köirnen als durch diesen Gnadenali. Ich wähle hierzu den heutigen Tag, an welchen, nrein innigstgeliebter ältester, dirrch Gottes Gnade mir geschenkter Sohn die Feier feines heiligen Na- menspatrons begeht. So führt die Hand eines Kindes, ivelches berusen ist. dereürst die Geschicke meiner Völker zu lecken, Berirvte rns Vaterland zurück. Tie Friedenspolitik im österreichische» Herrenhause. Wi o c Juli - ^—... .WTB.) Das Herrenhaus setzte heute die Erörterung des B u d g e t p r o v i s o r i u m s fort. Bericht-' erst,alter Freiherr v. Plen er verlangte im Schlußwort, die Regierung solle die ganzen Akten, die der frühere Landesoerieidi- gungsminister o. Georg, im Jmmunckärsausschuß über die Ver- sehttingen i s ch e ch i scher Soldaten vorgelegt habe, i>erösfenl-- !u Grörterung des Planes der Schaffung eines « ^ w'Vf lll J ^ cr L lim - meinte der Berichterstatter, daß die Vedenilichkeit dieses Planes durch die ?ln?ündigung der Möglichkeit einer allgemeinen VerfassungsreVision durch den Miiiisterpräsi- denten Grasen Elam Martinitz gesteigert sei, der damit allen rcvo- luttonaren Bersassirngsremsionen Tür und Tor öffne. Ter Bericht- erstatter stellte fest, daß die Friedenspolitik des Ans.uärri- gen Kmw die volle ttnterstt'itzirng aller vottlisck .'n Kreise der ganzen.-Monarchie finde und betonte, daß die Grundlage und die Voraussetzung seder Altwn die feste Erhaltung des Bündnisses mir rem deutschen Reiche bilden müsse. Beifall.) Er drückr die Er- svartung aus, daß an dem Gedanken dieses ein'heiilichen Zusammen-- gestens :der, äußeren Politik zwischen Deutschland und Oesterreich Molnt festgelMni werden wird. (Beifall.. Er erklärte: Die l-eesige Lettling der äußeren ^Angelegenheiten führt eine Friedens- Po litis, ^n, großen und ganzen ist im Deutschen Reiche auch eine solch? schwache wollen, sondern weil wir eine ehrliche Friedens-. i D }}} lt ^fiben. oebey oDjcfriw Mann Win, daß Kaiser Karl und Kaiser Wilhelm sriedlieoender? Staatsoberbäupier sind als Poiu- care, Lloyd George und Wilson. .Lebhafter Beifall Si? habest Un Frieden angebotcn, jene haben ihn schnöde abgelehnt. Dieser Krieg, der eigentlich sruntos wurde, muß fortgesetzt werden, damck Allzahl ehrgeiziger Pdlitiker in jenen Ländern recht behält, -luch nur müssen urch iverden den Krieg fortstlhren. Unsere große tapfere Armee halt sich unvergleichlich. Auch wir anderen müssen nrnttg und, entschlossen ansharren bis zum Ende, das schließlich ein gutes lern wird. (Lebhafter anhaltender Beifall ras Biidgetpvovisorium wurde sodann angenommen. Auszeichnungen der unverschuldet in Gefangenschaft Geratenen. Wie wir hören, hat der Kaster bestimmt, daß die Verdienste der unverschuldet in Gefangenschaft geratenen Offiziere und Mann-- saasten bei der langen Dauer des Krieges und dem öfteren Wechsel der Vorgesetzten nicht vergessen iverden. Daher sollen für die Verleihung des Eisernen Kreuzes die -u- swndlgcn Vorgesetzten be, den Personal-Par irren der in Gesan^'n-- sccast geratenen Lttiziere und Mänüschasten atten:näi'ig sestl-m-u irr.r vo.l meseu Kriegsgefangenen für Verdienste vor der Gefangen^ nähme einer Verleihung des Eisernen Kreuzes 1 und ■> Klasse uttirtta cn^eneit ist. Auf Grund dieser «ui»riL»u»,M soll tafb narb Ruckt ehr aus der Gesangensckait cher 'Verleihung nähwae^ rccken werden, svsern nicht die Umüjäsade bei der Gefangennahme: Gui, entgegensiehcn. Für die zurückliegende Zeit ist in gleiche zu verfahren. Die Ermittelungen sind trotz der vorhandenem: chmlerigfettc i unigehend einzuleiten und aklenmäßig sestzolegen Nachdem der Kaiser bereits zir Anfang dieses Jahres bestimmt hatte, dass den rm neutralen Mslande internierten Kriegsgesange- nen iur erworbene Verdienste das Eiserne Kreutz verliebev werben. i irrte, wird c>,' mit Freude ,uud Dantbari.cki ausgenommen w?rdrn las,, ancki die Verdienste der noch in .Gefangenschaft besindlichest Heeresangehöcigen nicht vergessen jverden sollen. China wieder Monarchie.' " 6 , 2. Juli. WTB.) Reutermeldung. Generr ! 1 t mn ' ( * ul}xc * bi'r Militärpartei. suchte am i. ^ult um-a Uhr morgens den Praridemen auf und forderte seinen R u d t r i t t, wobei er ihm die bereits gemeldete Mi - ”/“ n A ma ^7 daß der Mandschukaise r Hsüan g- t u n g d e n V h r on mich er bestiege n habe. ,^^.oudv,n , 2. Juli. (WTB.) Das Reuterschc Bureau meldet aus Shanghai, daß der junge Kaiser HsünnqtNna seine Thronbesteigung verkündet hat. Ern politischer Anadenakt Kaiser Karls. W i e ii . 2. . >uli WTB Im Justizausschuß des Abgeord- Entzaus gar. ^?er M rn ist er vraf ident Tr .v. Seidl er fchgend^ Ertlcrrung ab. -e. Maiestat unser allergnädigster Herr und Kaiser ha. auo rcm spontaner Entschiließiuig an mich ein allerhöckistes S-.L,ch«.b-n.S--U1M ,«lch« .ch so,'den erhalten wÄ baü ^ mir wsoct zu, Verlesung zu bringen erlaube. -Eber Ritter von Zeidler! Es iüktnein unerschütterlicher Wille buw göttlich? Vorwhnng mir an vertrauten Rechte ^suüb?u, daß ich die Griindlage schasw brne^gedeihlich- und segensrefche Entivicklung aller inein^c Volke.r. Dne! Polttck des Hasses und der Vergeltung, die burdi i'Ä^m^brhalttnße genährt, den Weltkrieg auslöste, wird nach Ivssen Beendigung unter allen Umständen und überall ersetzt ivere-'n ÄA« nne B ° I i t i k d c B - r f öhnl ich k)i t TjJ «uch nn .nmeril des Ltaates verwalten. Es gilt, ,„!< Jjwt wtb Einsicht und m wechselseitigem Entgegenkonrnnoi Völker- L munsch« ^ Zn chesem Ze«hen ta dLnkLZL Seefrfeg. Neue tt-Boot-Erfoige. Berlin, 2. Juli. (Amtlich.) Neue U-Boot se r f o l g s auf dem nördlichen Kriegsschauplatz: 26 700 BNT. Unter den versenktest Schiffen befanden sich ein unter Sicherung fahrender bewaffneter englischer Dampfer von ettva 5000 URT. mit Kohlenladung, ein sehr großer gesicherter bewaffi ,'eter englischer Deynpfer, dessen Kapitän gefangen genommen wurde, und ein gesicherter bewaffneter englischer Dampfer vmn Aussehen des „Dover aCstle" (8200 BRT ). .drei versenkte Segler hatten Fische und Stückgut geladen. R otter d a rn , 3. Juli. Infolge der neuen englischem ^perrmaßnahmen in der- Nordsee isl gestern kein' Swlff rvu hier ausgelaufen. Aus Bmutden rvird gemeldet, daß die ampftrawler, die zum Fischfang hätten ckusfahren sollen gestern sntlagen. ' ^ > 21ms Stadt „nd Land. Gießen. 6. Juli 1917. '' A m t l icke P e r so n a l n a dt r t ch t e n. Der Groß h er- J °3, fr? ® unt 1-?:. ^M't bzm MiLglrede des kätholisck-en Kirckun- varstandes zu Wörrstadt, Martin Schüler zu Wörrstadt, d"s Allgemeine El^enzeichen mit der Inschrift „Für langjährige trme T'U '"§. v-ruehv,,. - Tkr f r o „ b c r, o >1 r« ,nn 30 3„m b i” ix-ni. tftmmjam manu bei dem Finanzamt Mainz I Marl Plan zn Mainz, den Ctzarackt« als Finanzrat mticfm, i- ^ ©v o kt har am 1Z. Zu in tan Z-arltwart ver Kommunalfvrsst- >°o.,tvl vambach. twltcr Zvhann Petr z man n VII. zu Immbach ” »asm? 8 «sk? äte*“" V L I "s- 5 “ ir? ernannt nnd am 25 Juni 19l7 '.um etatsmaßigen Unterossl^ier besürdert. ' ^ cr ehemalige Vorsitzende des hiesigen ..'(ar neverem^, Oberbootsmaat Herr Karl Schwarz ivurd.- -„ck cer Hessischen -vapserleusntedaillc ausgezeichnet. Scluvari ist reu* nn Besitz des Eisernen Kreuzes und der Württembg. Ber* ** tc tj <* Jjtr G«m ü s« sind m mrsenn lieuttg^n » Ä1Utn " wröör*wKit *»t morim aus bereit BrftnMttnacdn n a Motttvr> •aattwemrtiit und nrnrtVfifai mtfmt Ödem, hie Tabelle e i (t r I T e be^ N )\\i£nt >Lronzes am Bdbntzos IMifhat mimVn tm Monat Juni 1917 1720 durchreisende Scüdateu und ^rwttttdlch- nur ükirteo erfrischt: die Smntätswack»- lml in, letzten Meuar 874 Transporte ansarfülni imd in 198 sonstigen fallen VtHe «teleinn ferner nnrvbm 200 ^ericirfinber aus free Rene ;m: ilnterdrnunmg in den Landgemeinden mit Gaffer er ''riscln: 9t ltm*m iH>mwufjtctcn in einer Baracke am "Zalmdos. nachdem sie mit warmer Kost ixn:pflegt worden waren. ** G e m e i n n ü tzig« Bc s ck> a f s n n g von M ä b e l n. Auf Einladung des Ernst Lu dmi.g Vereins. Lx'siischeu Zentral verem-> für Errichtung billiger Wvbnuauron. strich am 2^t. Jimi in Fvanks»rrr, -votet zn, Rvse, unter dem Vorsitze ded Landes-, m-o lt» un> Berlins Vertreter der Zentralstelle für die OVmerbc, brr Iji'fnKtxnt >>mdelswinnrenn, der VKntdn»erfskam° mer. der itessisckxm K-onülmentenmisscküisse ,nch der bessiccheti Bh- Materials der ersord,'r1icl«n "Arlx-ch-krittte, die "A^lflnirnnma i>'r el^ortx'rlch.en Gel^mi-ttrt. ferner mrs die.ftittflc der Krrdürearliing, der Organisterrcwg 8ro Vertrieb der Möbel m«s die hinsichtlich der Preise -m teristitden ^reurbarnng-en, der Vrinittlung des ovrans- nchtlickxil "AekxnZs. die Beschastimg guter Entwürfe brzogen. All- ienig wurde anerkMQtt, das» es xdrntgivtd inotwentztzi fei. in diesti' '?!ngeleomdei! fchl-ttknigst Nvitere Schritte zn nnternelin,en. da sonst die Gcilchr besteht, dast die Erreger, die nach ihrer >?einrkehr mch dom Felde rinnt ei^nrn Hansstmtd.griinden lmstlen, dies nicht kmrnen. nxstl Alolnr inrgsei n nef >h m aen ju an gefressenen "Breis an lticht Ml- Bersügnng stehe,t. Die Verterbmrbeitilng imirbe^einenc engeren Llnsstluist über tragen, der alslmld lveitere praktische Schritte ultternoblnen imd alsdaim m etnei- ghateren Sitzung iUteu das (Geschehene Berick^ erstatten soll. 'Die Geschäftsführung des Ausschusses wurde dern^ Ernst Ludwig-Berein übertragen. ** Di e hessische La za r ettzei tu n g , Nr. 47'. enthält ' >ovnde Beitrage: Wie ist. unser Planetenslistem ^entstanden? lwn i>rnmnnt vtelmlwltz. Mit der 17. Armee durch Serbien, von ?l. Swaner, Grniges aus dem Mlitxn'strafreckst. lwn Dr. Ernst Faied- ricki Ololdsannidt. Dve Angestelltenversichserung im Kriege. Meine Vdittinlungeu. Lazarettberatung. Scherz irnd Rätsel. Die (^vesteiter Beilage enthält: Deutscher Sprnüi. Krieg und Religion. Estr heim Inn ter deutscher )strst-gsinvalide. Wds branckle ich zur Kriegstrallilng? ** Der bekannte Zii r k n S ?l l t h o f f gibt anr SamStag, den 7. Juli, abeirds 8 Mn. auf OsUurldsgarten seine Erch'fnlnigs Borstellimg in dem zirka 8000 Personen fassenden Zelte. "Alles Nähere wird dtlrch spitteee ?biAeigen und Plakate bekannt gegeben. * S* ck» war z - W eist - The a t e r Seltersweg 81. J>m Pro - graimu vom Dienstag 8. hrs emsMiestlich Freitag 0. Juli ivird gegeben das soziale 4 aktige LcL'ensdrani>a „Mg riln.de" nach estreri Erzählt mg von Rosa Ponten, versastt und in Szene gesetzt von Dr. .ivns'OberlMrder, mit X ou v Sv 1 v a, die fniher anr hiesigen StadNheater wirkte, in der Hanptidlle. "Ms zrveites Stiick ist ..Stpäte Rache" vorgesehen, estr spannendes Lvhesdeaina aus der Gesellstbagt in 8 "Akten, verstrstt imd gestellt van Rudolf del Zopp. ?ktkrttm gute Einlagetr. Landkreis Giehen. a. Bel tersHain, 2. Fnli. O^estern verübten z«vei mtstvar ttge iitnge. Bnrsckren im "Alter von etwa 15 bis 16 Ialnen am NackMMagc »nneu Erndruch Ixri bau bteiQwt Rrudtmn 4>djaaj Der Mam, steht zarrzat im Fr!l>-. die nxrr zufällig verreist und dm Kchü«- liattan wlf kurze Zeit die Arolnnmg wrtaiTni D,e Dielte dvanmm durch die Sck»enne ni das Wohnbotls inid hier fielen ihnen reichlich LebensmiUel in die i)Lnde. St> slalüen sie untre an der in geräuctrerb's Fleisch, eine Senx-bwonrst. eine Blase, ein Stück Slx-ck. foivie einen IxUlxm Kuchen. Sämtliche gestohlenen (Rgeultände txg-Mckten die Diebe in nnlgebrackuen Rncksaden und mack ten sich ans demselben "Bcfle wieder ans der Beixrlisnng Ix raus. Alsdann gin.wn sie durch den Ort in der RitlKnng nacl» RVn, lxtrdsliain zu. Jede nxsttere Spur tx>n ilnien fehlt. K' l e in-Linden . 4. Juli Lehrer Keil mm lner. der lx-i niv'ni Landuxbr Regime.,u steht, uviiche ,m Znni znin Unter ofstzler befördert. Sein StKm Karl MVtl, CrnstUni;ier Gefreiter hei einer i>\emixrfer .Koinrxrgnie. erhielt das Eiferne Kreuz 2. Kl. -b R o dhe, m lx'i Ämrgen. 8. Juli. Dem Musietier Ernst Roth, twgemvürltg in Runlänien. lmrode btto- Ei ferne Krntz tx v r« liebnt. Kreis Büdingen. -h' Ober -Widdx' rsbei nt , 8 Zmi. Der Gvoitabier Otto K tppert in entern O^rdi^Res.-Regt nuirde für txrvonagende Tapferkeit in bat letzten ftföixntnt Kümpfen in Flandern beim Sturm auf Messsttes zum Gefreiten befördert imb mit beut Eisernen Kreirz miSgezeichwt. Kreis Alsfeld. ich. "Alsfeld. 2. Juli. Vorgestern fand hier im votel- Reslanran.l ..Deutscher KKiier" d«' BezirMonfeirnz sin- die Leiner schaft des Kreises lntter dem Vorsitz von Schulrat S> n f f statt. Professor Bölzing ans Darmstadt Inelt einen "Ertrag über du- Pilze und ihre Bernxntdu.trg. Den Zlveck des Bortra^, Stim mung für das Pilzsouiiuetti zn nxuteii. erreichte kxw Rechter voll staubig Der Borsipende dankte dem Vortragenden für seinen ebenso lelnrroteilten tvie auregeudeu Bvntrag. np. Ruppe rrenf ob. 2. .4nl> Zimt bbstxiMnis des ge- falle neu veiltrich Ge i st fand gestern 1/tn eine lirMcl-e Feier statt, die Pfarrer Jung-Ober Ohmen abbirli. Der (Rgallene befand sich itn 20. Lebensfaltre nnd tvar >rm l l Rstärz vorigen Zahres ein- bernfen tvorden. "Anr 18. April traf ihtt eine Granate nnd oer lvnnbeöe ilrn irn, reelAen Oberarm amd am Kiefer. Dieser schioereit ^rivinndnng Eg er am 80. stllpril. Sein tapferes Verhalten lrürde durch das Eiserne Krenz,2. Kl. ausgezeichnet. Kreis Schotten. ** Ulrich stein 8. Fuli. Wie jicher verlautet, schlvelxnt .zurzeit Verfwltdlntgnm toegen Niederlassung eines zweiten Ar-zles im holiett Vogelsderg. Es ivürde damit, ebenso lvie frülxr, dem Wunsche und Bedürfttis der Bevölkerung nach nxitercr ärztlicher Bebiennng Rerlmnng getragen, ein Wuiiscl, der besonders jetzt lvährend der Kriegszeit mit Rücksicht ans die lokale "Ansdebnimg de-:> Bezirks ntrlrrfacb znm Ansbnick kam. Kreis Wetzlar ra. Griedelbach, 8. Juli. Nacl) alten Aufzeichnungen erlitt Griedelbach im Fahre 1817 einen furchtbaren Jo a g c l s cb l a g, der beinahe die sämtlichen Früchte der Gemarkimg vernichtete. ra. La n fdors, 8. Znli. Die liier abzliliefernde Glocke bat folgende Zuschrift: „Ich lade lg er an heil'gen 'Festen ein glück li,b Volk znm TenrptK ein. O möclilet ihr zu eurem Besten stets meinem Rufe folgsam sein." ra. ?t jede r n> e h , 8. Juli. In der Nacht vom 2. znm 8. Juli 1768 fiel ein fbarfer Wolkenbrnch. dessen. Wassermasse das ganze Wx'tzbaelgal überflutete, in cd zu ".Kanbani grasten 2ck>aden an richtete. Es kanten cxrmals 806 Schafe, 16 Stück Rindvieh. 18 Sctuoeine nnd 400 Gänse ums Leben. Der Srtmden lx'tnig lveit über 5000 Gulden. vermischt«»: A m st e rba m , 2 Juli. (WTB. Nichtamtl.) ..Eentral News" melden ans Buffalo: Ein clektnsckxr Ztlg ist in den Nigaragna gt>- stürzt. 80 Pcwsotten snrd ertrunken. Witteruugdbcricht. lO esse n 11 tdjer Wetterdien st - " Keine tix v »H,tlidx* "Aenbe rtrug der lxZteIienkx'ii xvtttrtuttn Letzte Üfliiuiclitcii. .^iubniburtt und Ludilidorff in Wien Wien. 2 Full. W?"B Nichtamtlich ^ Aue tx'"> Krtegopte,,.- gtnrrlier wird aetneUvt: Der Elx' des Generallwl^ denttchen ,>elb1xxn^. Gi'ner«lfeldmarfchall von >?inbenbnrg »»d Beue>leu dorff nnd tx-r erste (Rueralanartiertneich c LudouöorN iralen >>ul ilmnn (Rsolgo bettle in Wien ein n»d begaben u.i> tnwi> • > - uh '"' ux> sie ix>it btnt Ebei des (Rtieralslab' Genet^it v >tiVtiut rrui Bawn Ar.;, beitt Oberst eit Freilxn' vo» "WakdUo en >uid Kiind tnann lx>tleiret. emvfmtgen U'nrixm Die vvrrrit t»p>e» lneraul I" das Gebäude des Armee Olxrkcunmalwo-. N»o >ie dr Wa ll'llu»., txw Adteilungschefs des ?!nnee Oberko«i»ando > ntiae lnmajuuen .\>teran fchlost sich eine Besprechung der .i)eerfiilxel Ui» l0 l > Ubr vvrmittaszs nmrde (Riieralfelsmonäxtll von vu^eeuduig und Ge neral der Zufattterie Lndendvrff von Kutfer .Karl uttd um «> liitr mm der Kaiseritt in beiot,deren ".'ludieuzeu emvwugeu 'W'>x,>«il fand lxi det, Majestäten »nn l Uhr nachmittags in La« 'mdnrg ein Frühstück statt. Um 6..".0 Ubr lxsnckiien Genetalteiema,ickxill von >i)indeitlmrg und Grneral c*ev Itlsanlerie v’iibfirbinii int Mmisterinm des ?le.uixrn, den Miauiiev ix s * r und r lonjaiifixir Lxruses und des Aenshwn Grafen Ezertuu. Die lxstx'» Gäste ve» bringen tunt betttbren "?lbend lwi Graf und Gräfin Eze> itin in ixüxuldor,. BelagetllimszristanLi »Wer Alben Berlin, 8. Juli. ?We sicl- da-.- „Beel. Tgbl." melden lästl. N'u.de über ?lthen und das gn^lWckx- Siaotsgehjet der "Bela,wr»n.u ;n - stand verltängt. FranzösisUx Blätter lwsen li>b .nttzerdcm mel>xn. dast die ?lngebch'igen der Mittelnmchte in EEieäx'nIand demnactstl interniert wertxm sollen. Die deutschen Scklifte m Aineriku Haag, 8. Juli. Wie ojiv W a f lstn gl cxi ge mel de > nnid. Ihr de. Wilson ein (Rietz inlterzcüclmet. i>ae das Schiffahrt - rmt ermäck'ttgi. 87 dentsckie Sckstffe nrit einem (.R'iamttonueu.wbalt >xm etuxr. r>(K) 000 Xoitirrn in ei gelte Bern-al ttmg zti nelnneii. Mehrere wH die seit Schiffen seien bereits m (dchcawtz- genommen woroeu. da olu- das Schisfahrtsamt allgemeine Bestimmnitgen übet die Pernxmdnng der Fallczeum" uoch nickst bekaiiutgegel>eu lxil-e, seien die ckiifch mir für ein.p'lne Üdstsen gemietet lvorden. ^Am sterdam, 2. Ilnli. Das Allg. Handelsbl inellx-t aus L^itdcm. dast Präsident Mlson 87 intreuiertc tX'iilpbe Sclnfse s,.- fast alle von der Besatzung beschädigt worden smd.^dein .Forderal Shipping Board stberloiese.it l;at. Die anderen Sebiksle ivnrtx'iV bereits früher' von txu' Flvtte RKchlagnabup >n,d utzerdeu als/ Vilsskrettzer rxwnxAtdet. Fra nzösifch e Friedens freu „de Zürich, 2. Juli. Der Pariser PRlzeipräfrU teilte im Ma gistrat nrit, er !i*alx‘ in der Umgednug der "Balmlüste 1224 Per- sonetr wegen friekxutsfrenttdlicktsr Propaganda verltafdet Atutvdiistische "BolkSmilizen B e r 1i n 8. Juli. In verschiedenen russischen Gouvernemeute sollen laut „L. A." die Anarchisten sochmaimA- Bolks-millzen in-.' Leben gerufen haben Amtlicher Teil. Vekanitlnrachttttg. Wegen Bcn'ualtnte rvn EU ei saL^wechsläu mg^xrrbotlx'n wiro d, ■' Schlülstvaste von EcVe MarMplotzi Ins.ztrr 2Dagengasfe vom l hi... einsckUesstich 7. d. MW. für geglichen ,Mhnvet^S- nnd Mdinhi ' verlelrr gesperrt. , Giesten, den 2 . Jtuli 1^>17. Elrostherzogliches Pvlizeiamt Wehen. Öfnunetb e. Bekanntmachung. •Betrifft tzöchltpreise für Gemüs^. Die Preiskpmmtssion hat in teilweiser Abünderun früheren Veröffentlichungen die nachfolgenden Hoch für Gemüse festgesetzt, die der Vollständigkeit halber in soweit wiederholt bekannt gegeben werden, als ste den bisherigen Veröffentlichungen übereinstimmen: ihrer reise auch mit Erzeugerhöchstpreis nebst Unkosten 1. Spargel Erste Sorte per Pfd. Zweite Sorte „ „ 2. Rhabarber „ „ 3. Erbsen „ „ 4 Zuckererbsen „ „ 5. Stangenbohnen „ ,1 Buschbohnen bis 3. 7. hw ab 4. 7. . . Puffbohnen * , 6. Matrüben * „ 7. Karotten ab 15. 7. ohne Kraut „ „ ab 1.8. bis 31.8. „ ^ 8. Gelbe Rüben, Mohrrüben, Möhren ohne Kraut ab 15.7. bi» 31. 8. hw 9. Kohlrabi vom 20. 6. ab » „ vom 20. 7. ab ., „ 10. gstühweihkohl bi» 15. 7. „ „ „ 31. 7. H H „ 15. 8. * „ „ 31. 8. n " 19. 9. „ 11. Winterkopfsalat pr. St. Sommerkopfsalat „ „ 12. Römischkohl per Pfd. .03- Spinat „ u 14. Tomaten ab 12.8. „ „ 15. Frühwirsing bis 31. 7. „ * ab 1.8. bis 31.8. „ „ ab 1.9. 20.9. 16. Frührotkraut bis 31. 7. n n ab 1.8. bis 31.8. „ ab 1.9. „ 20.9... .. 17. Blumenkohl je n. Gröh« 18. Endivien per Stück 19. Steckzwiebeln per Pfd. verstehen sich Grohhandels- Kleinhandels- Höchstpreis höchstpre Jt Jt ,41 0.63 0.77 0.85 0.32 0.42 0.50 0.10 0.13 0.18 0.25 0.27 0.35 0.30 0.32 0.40 0.25 0.28 0.35 0.30 0.33 0.40 0.20 0.23 0.30 0.20 0.23 0.30 0.07 0.09 0.12 0.24 0.26 0.30 0.15 0.17 0.20 0.12 0.13 0.18 0.20 0.22 0.25 0.15 0.17 0.20 0.15 0.17 0.20 0.12 0.14 0.17 009 0.11 0.14 0.07 0.09 0.12 0.05 0.07 0.10 0.10 0.12 0.12 0.05 0.06 0.08 0.15 0.17 0.20 0.15 0.17 0.20 0.30 0.33 0.38 0.25 0.27 0.30 0.20 0.22 0.25 0.15 0.17 0.20 0.25 \0.27 0.30 0.20 0.22. 0.25 0.15 0.17 0.20 bis 1.20 0.10 0.12 0.15 0.20 0.22 0.26 Die Preise verstehen sich nur für marktfähige Ware ei-ster Güte. Zuwiderhandlungen gegen diese Höchstpreise werden nach ck>en Bestimmungen des Gesetzes betreffend Höchstpreise votn :4. August 1914 bestraft. 'Der Vorsitzende der Preiskommijsion für das Grohherzog- tum Heffen ^gez.: ) Dr. Schreiber. _ 50611) Gelegenheitskauf voll st. Wobn-iinmereturtcht ,1 ua. Büfett. Vertiko, ^ AuSzi x Uo»!niodcn. Staffelet. Nteg kontvl. Retten, meistes Rctl '.'luv zieh tisch^ische, Blickers chrank. eieg an t e P lü schgarnttu r, ovaler lomniodcnD Stapelet. Regulator. Aufstellsachen. Bilder, omvl. Betten, weihe- Bett mit drettetltaer Roschaar mau atze, Trumeauipiegel, Sviegel, Teppich, pholograph,. scher Apparat preiswert zu ' ^«ken bet Kratz, Brand Sasse 8. 0409 » t> Zimmer i086 | <^cke Scknl «.Sonnen strafte schöne 5 Zimmer-Wohnung, 1. Stvck. mit Zubehör per 1. Okt. od. früher zn ver- mieten. G ustav Sonntag. '*'"1 (tteränmige 5Zinnncr Wobnnnn mit.'inbehör und (»artenantell, sonnige, freie Lage. Nähe dcü Bahnhofes, per 1. Oktober zu vermieten. 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Juni fiel auf dem Felde der Ehre unser 1. A. H. Dr. Otto Lein Leutnant d. R. und Kompagnieführer in einem Reserveinfanterie-Regiment, Ritter des Eisernen Kreuzes Lu. II. Klasseu. Inhaberder Hess. Tapferkeitsmedaille. Ehre seinem Andenken! 5027 Die Landsmannschaft Chattia Gießen. WMi- Wer dich gekannt, wird unsern Schmerz ermessen. Was du uns warst, wir werdens nie vergessen. Es ist bestimmt in Gottes Hat. Daß man vom Liebsten, was man hat, muß scheiden. Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein innigstgeliebter, herzensguter, treuer, braver Mann, der liebevollste, treusorgende Vater seines einzigen Söhnchens, mein lieber Sohn, unser guter Bruder, Schwiegersohn, Schwager u. Onkel, der Feldwebel Karl Schüler Inhaber der Hessischen Tapferkeitsmedaille nach 28 Monaten treuer Pflichterfüllung am 12. Juni im 33. Lebens' jahre plötzlich in Feindesland gestorben ist. In tiefem Schmerz: Johanna Schüler geb. Mähler und Kind nebst allen Angehörigen Klein-Linden, Launsbach, den 29. Juni 1917. * , U!!5U tflKffafty SS Statt jeder besonderen Anzeige. Rodheim a. d. Bieber und Koblenz, den 29. Juni 19K 04037 Ein hartes Los hat uns betroffen, So schwer es zu ertragen kaum All unser Glück, all unser Hof fen Es schwand dahin, als wie ein Traum. Dein treues Herz hört auf zu schlagen Du kehrest nimmermehr zurück Hörst nicht mehr deiner Lieben , , Klagen Siehst deiner Lieben Tränen nicht Drum ruhe sanft, geliebtes Herz Du hast den Frieden, wir den Schmerz. Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß am 27. April mein innigstgeliebter, hoffnungsvoller Sohn, unser unvergeßlicher, einziger Bruder, unser guter Enkel Schwager, Onkel, Pate und Neffe, der Musketier Ernst Ludwig Lenz Inf.-Regt. Nr. 67, 2. Bataillon, 4. Kompagnie im blühenden Alter von 20'/, Jahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. In tiefer Trauer: Ludwig I>en /. als Vater, flaria Len/, als Schwester, Kath. Lenz, als Schwester, 4Lr»tls. 9311g. Schmidt als Großmutter, Lndwiß Lenz z. Z. im Feld als Schwager nebst allen Angehörigen. Lützellinden, den 2. Juli 1917. Wiedersehn war seine und unsere Hoffnung. 01098 Es gibt nur einen brauchbaren Ersatz fair» Haffe© und daS ist mein Deutscher Kräuter-T @e 1 Paket 50 Psg. 4588 ReformBiaua, Kreuzplatz 5. Dusankst dahin, wie Posen sinken, Gesehnl dich nachdem Elternhaus- Wenn sie in voller Blüte stehen, Nun ruhe sanft, du lieber guter. Und heiße '1 räneh hießen, O braver Sohn, geliebter Bruder. Weil du so mußtest von unsgehen, Sollst nie von uns vergessen sein. Wer hätte das von dir gedacht. Schlafe wohl, du Heißgeliebter, Daß du so früh zur Ruh gebracht. Bis wir alle vereint uns wiedei- Wiehast du wohl in letzter Stunde sehen. Statt den Freuden, den Geliebten in Urlaub zu sehen, traf uns ganz unerwartet die tieftraurige Nachricht, daß unser hoffnungsvoller, geliebter undunvergeßlicher Sohn, Bruder u. Bräutigam Ersatz-Res. Ludw. Platt Ei in einem Infanterie-Regiment nach 30monatiger, treuer Pflichterfüllung infolge eines Halsschusses im Alter von 27 Jahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. War am 28. März 1917 verwundet, kam am 10. Mai wieder zur Kompagnie zurück, so traf ihn gleich am 25. Mai das tödliche Blei, In tiefem Schmerz: Familie K. TPlatt, Schuhmachermstr. und alle Familien-Angehörigen Emma Geller als Braut. Es war Gottes Wille, dass mein innigstgeliebter Mann, unser guter Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Pfarrer Adolf Hepding heute nacht in der Klinik in Giessen in seinem eben vollendeten 68. Lebensjahr heimgerufen wurde. Clara Hepding geb. Schaub Professor Dr. Hugo Hepding, z. Zt. im Felde und Frau Aenne geb. Quenteil Direktor Dr. Ferd. Weyl, z. Zt. im Felde und Frau Anni geb. Hepding und 4 Enkel. * Hausen, Giessen, Frankfurt a.M den 2. Juli 1917. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 5. Juli, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes in Giessen aus statt. Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen. 5000 .Hühnerfutter Kürkenfntter Bogelfutter empfiehlt Ad. S'läu'k, Xenon Hüne. Tel. 568. Danksagung. Für die vielen Beweise inniger Teilnahme bei unserem schmerzlichen Verluste sagen wir auf diesem Wege tiefgefühlten Dank. Familie Fr. Appel Gießen-Bergwerk, 2.Juli 1917. 5053 V erHcliiedenes. Für die vielen Beweise wohltuender Teilnahme bei unserem schweren 'Verluste sagen wir herzlichen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Auguste Sflrf geb. Hahn nebst Kindern. Gießen, den 3. Juli 191 MttMnMenojseiiWt = Giesten, Ludwigstratze 36 = 1 Jernsprcch Anschluß Nr. 238 5054 eröffnet. 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