Nr. ;3(r . Swelter Vlatt H6Z. Jahrgang Erscheint täglich mit Autznahme des Sonntags. Beilagen: „Sietzeuer K«mi!ltndlSt1er" und „ttreisblatt für den Kreis Kletzen". Vostschecttonto: $rantfurt am Main Nr. N686. Vankverkehr: Gewerbedanl Sletzen. General-Anzeiger für Sberheffen MMwoch. <3. Juni (0(7 ZwilltiigSrundonnk uno 'Meilai . Brühl'fch«UnivertUäw-Buch-u.St lioculke, ,. N. Lange, Äschen. rchrljtleitung. Geschäjttfielle und vruckerel: kchulstraße?, GrlchäflssteUe «.Verlag: Schriftlettungr 118, Anschrift fnr DrahtnachrichtenteAnzeioerE,legen. Eine Ansprache des Kaisers. Berlitt, 10. Juni. Bei feinem letzten Besuch cm der Westfront sah Se. Maj. der Kaiser die unter dem Befehl sdek> Prinzen Eitel Friedrich von Preußen stehende 1. Garde Division und gleichzeitig die unter dein Befehl des Generals v. Scheüch stehende 33. Infanterie-Division, die beide gleich hervorvagendchr Anteil an den schweren Mmpfen \xn der Ais ne hatten. Der Kaiser richtete an die-Truppen nachstehende Ansprache: DeS Feindes Absicht war, in diesem Frühjahr nach lcarger Vorbereitung unter Mnfwond und Einsatz alter denkbaren mo j bemtii technischen Hilfsmitteln des Krieges so,me großer überlegener Vü'ilsrlgntmassen die deictsche Atmur zln durchbrechen und die Entscheidung herbeiznführen. Seine Hosfirnngen sind geschwnn- dm trnb gescheitert an der Tapferkeit imb cifenicu Kraft der ihm <-ntyeg«lslel)^lden dentschicn ^.vdcmer. gebaut auS Bausteinen alter veukschu Stlinfnte, ein Batrtst-ein, der mir nahe am Herzen liegt. SRein Gardekorps hat auch ter biefm Kämpfen sich mttt Ruhm bedeckt und in einen Erlvartungen entsprochen. Das Korps Ivat auf beiden Kriegsscl-anplätzen im Osten ümd Westen stets da gestanden, tvo öS am l-eißesben znateig. Es kann mit Stolz- die Orte nennen, wo es dem Feinde slaivdgelialten hat und ihm imheilbare Wunden geschlagen l>ct. Daher bin ich herbeigeeilt, uni. dies-emi Korps meine volle AnerkcnclQmg und meinen kais-erliclien Dank ausz nsprechen urid gleicl/zeilig damit den Dank des gesäurten Vaterlandes. Was das deutsche Volk und Heer in diesem Frühjahr vollbracht haben, konnte nur mit Hilfe des Herrn, der Heerschrett vollbracht werden. Ich wißt, daß hinter Euch -das ganze Volk sich voll betoußt ist der Wichtigkeit des Augenblicks. Der Feind sucht die Entscheidmrg: .Ich bat seine Hofsmrngerr zmüchte gemacht. Es ist fast ein Jal)r ttrr, daß ich der Earklarncourt Mm letzten Male mleine Garde gesehen habe. Ich bin freudig bnoogt. Errck) hier nach heißen Kampftagen in ,ingebrochener Kraft uird voller Frische wiederz nsehen. ctzauz vesonidern Grnß errtbiode ich den Bataillonen meiner alten Brümde. Es ist kaum eine Woche her. daß sich der Jahrestag des Eperzievens der Miserbrigade gejächt Hai. Ich danke der Brigade für die Gesinnung, die sie im Gedenken an diesen Tag mir in ihrem Telegramm entgegengebrach hat. Viele Jahre lang haben wir mrf den Uebnngtzplätzen Ztreuzberg und Döberitz gearbeitet, um uns kriegsmäßig ausKubildeir. Wir wareii im Friedeii bestrebt, auch ans die Ka mpfesanffassung rrnd Taktik !des Feindes cln- ^ugehen. Der Brigade ist es vergönnt gewesen, ihre Ausbildung rn schweren, siegreichen Känrps-eu mrszturützen und Neues zuzu- lernen. Nun. ist es gelungen, die Früchte der laugen Arbeit zu ernten. Wir können alle mit gutem Gewissen sagen, wir haben das Möglichste getan, um uns kriegsmäßig auszubtlden. Die Arbeit ist nicht umsonst gezvesen. Ä dre hier verchmmetten Truppen der tapferen 33. In- ivisivv haben in den vergangenen schveren Tagen zu meiner vollen Zufriedenheit gesvchben. Ich spreche ihnen meine ivllste und wärmste Anerkenmmg aus. Ich hoffe, so wie der Herr der Heerscharen stets mit unS gewesen ist, ec mul- ferner uns bei- stehen wird bis zum Ende. Wir wollen unorschüttert fest halten, an dem einen Gedanteu, von dem ivir alle durchdrungen sind: den ädrtegstolrllen des Gegners M l/rechen! Wo Ihr muh ein» gesetzt iverdet, werdet Ihr nicht naichasftn, sondern Euch weiter so schlagen, so tute bei Aperu, Tarnvw (iJotftoc und Kvasnostlaw, an der Somme und WSne und in der Champagne. Das walte Gott! %vba$ Eitel Friedrich von Preußen erwiderte daruuf: Eurer M^j-estAk honte btz f« Namen der Bataillone mrd Fvr* matianSN der 1. ltzarde-Dichsivn und der 33. Infanterie-Division für die überaus gnÄngen Worte, die Eure Majestät mi die Truppen gerichtet haben. Seitdem wir an jenem nebligen Morgen in Caulainoourt por E. M. standen, sind schwere Ätemate des Kampfes verflossen, von denen die Namen Maurevas, Clcry, Pe-> vonne-Maismrette, Ailles-Hurtebise für die Divisionen eine beredte Sprache sprochn, ebenso wie PwÄres für die 33. Infan- terte-TiVision. Manche Lücke ist in imsern Reihen entstanden, mancher brave Kamerad hat mit seineni .Herzblut das irisch ^rüblingsgrün des Chemin^es-Tames vot gefärbü. Wie einst die Grenadiere unserer Borfahren, die Grenadiere des großen Königs, haben die tapferen Offiziere, Unteroffiziere imd Mannschaften in blutigem Nahkampf dem Feinde die Brust gezeigt und durch ihre moralisch Ueberlegenheit und körperlich .Kraft den Ansturm starker Massen gebrochen. Junges Blut aus der Heimat ^st in unsre Reihen geflossen, herbeigeeilt voll Vaterlandsliebe und Liebe zu ihrem König. Tie Jungen wollen es dsu Alten gleichtun. So werden die Bataillone und .Kompagnien stets dieselben bleiben, rvmn auch der Storni schrftsbestand sich ^ Kunfl uns wkfsenfchatt. — Justus von Liebi g» u n d die En gländ er. Da die EicglLnder als erste deir HandclskriLg proklamiert haben und selbst bn- rein wissenschaftlichen Beziehungen zwischen den Gelehrten Englands und Deutschlands lösen, zu müssen glaubteii, und da mau in Englarck unter allen deutschen Wissenschaften die Ehemie am meisten bißt und fürchtet, erscheint es lehrreich, dem Verhältnis Justus von Ltebigs zu den Engländern eine kurze Betrackstung zu widmen. LiMg war bekanntlich mehrere Dtale in England, und er blieb, wte Professor Dr. H. Großmann in der Chemiker-Zeitung ausflchrt, bis -u seinem Lebensende in wissenschaftlichem, imd privatem Verkehr mit bat Briten, die ihm zum Teil außerordentliche Verehrung entgegeubvachten. Man kamt sogar behaupten, daß er von England die Anvegung zu einem aufsehenerregenden Werk „Die Et-emie in ihrer Anwendung auf Agrikultur und Physiologie" erhalten, denn bei der Sitzung der englischen Naturforscl>er Liverpool wutde er im Jahre 1837 anfgefordert, „einen Bericht libcr den Zustand unserer Kenntnisse in der organischen Chemie zu erstatten". Liebig zeichnete sich in seiner Beurteilung der Engländer durch peiu^ lrchste Objektivität aus, wobei zu bemerkeir ist, daß damals daö Verhältnis zwischen der englischen urrd der deutscheir Bevölkerung ein äußerst günstiges war. Trotzdem hat es Liebig in England auch nicht an (Gegnern gefehlt, die besonders seine Theorie der Mineral- stosfbildung anzukämpsen snctstert. Stets aber wußte er als (be lehrter über seine Widersacher zu siegen, und heute erscheint es fast wie ein Rcürchen, daß int Jahre 1853 für die englische Liebig- Ehrung im ü>andumdvel>en 20 000 Mark zuru K'anf eines Ehren- gefckieukes gesammelt wurden. Besonders interessant ist Liebigs &trihmq gegenüber dem „Zustmrd der sskatnrwffsenschast in England". Seine Ansichten l)ierüber sind züm Teil auch tjleute noch für die diesbezüglichen Verhältnisse in England charakteristisch. Ein Engländer selbst erklärte Ltebig gegenüber, daß die Wissenscl-ost in England zum großen Teile DÜettantismns sei.'/„Die Arbeiten nTrserer echten Forscher halben eigentlich nur in Deutschland ihre Heimat, aber wals sonst in Europa geschieht, ist für uns meist viel weiter entlegen, als werm es in China geschähe." Liebig ging nicht so weit, doch tadelte ec^ daß in England jeoermann ganz gleichmütig «cngestehe, daß dre Chemie ihm Mlig freind sei. „In dem englischen Geist," schrieb er, „ist der Begriff eures „Chymist" kaum trennba-- von dem eines struppcglm Burschen mit schmutzigen Händen nud Schürze, der nach Kretzsalbe, Lebertran und Wurmsamen riecht." Schließlich seien noch eimge Worte genannt, mit derren Liebig sich gegen die Ausräubung der verschiedenen Länder durch Errglimd zum >■.— «p-f yr'-iiimtiwii'iHirT—i l ,«>«m dauerud erneuert. Mir Goeicadiece. Füsiliere, KVnwniere, Pioniere der 1. Garde-Insanterie-Tivision und Uwe Zkmiuradau vom sonnigen Rhein und die tapseric Westfalen leisten tton neuem ""srer uubedingten Anhäuglichikeit au die Allerhöchste Person uusers Kriegsherrn: wt» immer uns der Befehl ^emer Mawstät chinstelleu wird, wevdsn wir anvlxirreu bis zum letzten Mann, bis unsre Waffen beit Steg Und Frieden erkämpft habe», lote ihn das Vaterlmld verlangt, bis loir stolz erhobennc Hauptes und mit blankem Ehreuscknld in die Heimat -zuriltk- kehren und an die Gräber unsrer Mäter imd Großväter treten u-ud melden können: Wir liabar das Viterland geschützt und ihm den Platz an der Sänne erlialten, der ihm gebührt! - Laßt uns einstimm-en in den Rirf, mit dem jeder Tausche begeiji'ert in deii Kümpf zielst: Sc. dNajestat, unser allergnädigster Kaiser Und Krtegslstwr, Hurra! * Englands Antwort an Nuhlnnd. Haag, 12. Ziwli. R'enter Uiicstdet aus Londons Die A n t wo rt der englischen Regierung ans die russische Rote bezüglich der Kriegs ziele ber iWiterlen lautet: Mn 3. Mai erhielt die englische RegiernUg durch Bermittluilg des russischen ^teschäftstvcßters eine Note dar ritssischeir Regierung, in der eme Darleguitg ihrer Kriegszislia enthalten war. In dem! Aufruf an das russische Volk, der beigegelbeit ivar. heißt es: Das freie Nnßlmrd hat niclst die Llbsicht, über andere Völker zu herrschen oder ihnai etwas von ihrem nationalen ^lstsÜtz zu rauben obei- fremdes GrundgAnet zu besinn. Dtejeit Einpftndungen stimmt die, britische Regierung von Herzen zu. Ste beabsichtigt nicht, einen Eroberungskrieg tzu führen ttziH fte setzt diesen Krieg nrclst mit derarligent Zielen vor klingen fort. Ihr einziges Ziel, das seit De,, tun de^ Krieges vorhairden war, >var es, die Czistertz deS Landes zu ver- tcidigim und die Achtung vor internationalen Berlrägeit zu eivi zwingen. Diesen r Kriegs ziel wurde die Befrirnng solcher Völker hinzugefügt, die von fremden Tyrannen unterdrückt werden. Die britische sttegierung freut sich deshalb von Herzeir, daß das freie Rußland seine Absicht an kündigt, die Befreiung Polens durchs zuführeu Und nicht allein des Polens, das von der allen, rnssischini Autokratie regiert wurde, sondern auch jenes Polen, dessen Gebiet i m> d en t f chen K a iserrei ch gelegen ist. Zn! diesen l lnter- nehmnngen, welche die britische Demvl'catie ebenso gut wie die rnsjische zu vollbringen sucht, müssen wir eine Lösung finden, die das Glück timd die Zufriedenheit der Völker sichert und j^bru Anlaß für zuki'mslige te'riege wegfalten läßt. Die britische Rls- gieNmg vereinigt sich von H>erznm mit ihrem russischen Bundes!- genossen, der die Prinzipien annim'mt und gntheißt, die Präsident Wilson in seiner historischeir Rede vor dem! amerikanischen Presse- kongreß aUsermmdergesetzt hat. Das sind die Ziele, für die die britischen Völker lchnchsen. Das die Prinzipien, lvvdncckf die .Kriegspolitik geführt wird. Die britische sttegieriing glaubt, daß die Grundlmien der Abkommen, die von Zeit zu Zeit mit ihren' Bitndeögenofsen geschlossen svorden sind, mit dieser Politik über- einstimmen. Scirn es jedoch die russische sttessiornng verlangt, so ist die englische Regierung drrrchaus bereit. Mit chcen Verbündeten diese AbkomNteu zu prüfen und, wenn nötig, zu ändern, ü-tez. am 2. Juni. 55 . Genoffenschaststag. Darmftadt, den 12 . Iktni 1917 . Der Verband brr heffischon kmtNvMtschaftlickMi! GaVsstnschaften trat gestern mittag ftN ZkUisersaal zu Darmstadt zu seinem 53. Genosseirschaftstag ziusammar. Die Versammlung >var ans allen Teilen des Lcardes gut besucht, als ^te'giernitgsvertreter svar Mini- sterialrat Dr. Wagner, als Vertreter der Landwirtscha ftskamm er Oekonomierat Dr. Leithiger Arge,um. Der Verbmü)spräsident, (M). Oevononiierat Walther, Lemrfel'o, hieß znnäckK alle Ajtte svefenden tvillkmirmen irnd bc-dcruerte, daß sich die ans d,m vorigen Verbandsbag aUAges'pwckMue Hoffnusng, das näck/ste M'al im. Frieden lagen zu kömv-lt, icicht erfüllt habe, -ldrseoe tapfeomt SölMe und Brüder wollen nstr wis^imir Vorbikd nehmen und auch in bet Hei - Mat unsere volle Pflülst arnd Mstijldigikeit tun (lebh. Beifall). Auch den Greisen, sowie beu Frauen und M!ädck)eil. welche jetzt die fdtfocren Arbeiten in der Landwrrtsck>aft verrichten und damit ein stilles Heldnrtum erfüllen, gebül-re \KiijMfer Dank, sie such zumeist enossensck»aftSwesen habe sich m der Kriegszett glänzend! bewährt: es habe nicht mrr die wirtschaftlick>e Lage der RättgliM'r gefördert, sondern ,atch emeir riefgegliederlen, soliden Unterbaut für die DurchfülTrnUg einer ganzeit Reihe von .Kriegsmaßnahmen gebildet. Die Zukunft werde die Gerrvssenscl-aften vor große, iteue. Zwecke der Knoche nein sul-r für die Düngung wandte: „G»os;bütan- nien raubt allen Ländern die Bedingungat ihrer Fruclstbarkett, es l>at die Schlachtfelder von Leipzig, Waterloo und der .tttiin bereits nach Knochen umgewülstt und die in den Kntakombl'n Siziliacs äuge- lKusten (öebeine vieler Gnterattoncn verbraucht und zerstört jährlich noch die Wiederkehr einer künstigen Generatioit von 3>/- Mil- lioneit Meuscl>en. Einem Vamptir gleich hängt es an dem Nacken Europas, man kann sagen, der Wielt, und saugt ihr das Herzblut aus, olm« zwingenden Grund und achte danerudeit Nutzeit für sickr Es ist mrmöglich, sich zu denken, daß solch ein sündl-asler Eiitgrisf in die güttlicch Welt ohne Strafe bleche, und die Zeit wird für England viclleicht noch früher wie für andere Länder konrmen, wo es init all seinen Neichtümern an (tzold, au. Wen imd Steinkohle nicht den tausendsten Teil voit den Lebeusbedimmngan ivird zurückkaufen können, die es seit Ial/rhuitderterl so frevelhaft vc^rgendet hat." Die von Liehig hier ikionic und geschichtlich längst beglan-' bigte Ausvanbimg der Schlachtengräber zier industrieileit Vermutung der Knock>en bildet ein b'achtens>vertes Ost gen stück zu der heule gerade in England aufgestellten verleumderischst Bel-auptung über deutsche ,>tadavervmwertimg^nstelten". Dabei ist don Wortelt Lte bigs um so ernstl-aftere Bedeutung zuz-nntassen, als er, wie gesagt, gelegeutlick)! auch nicht mit einer Anerkemmng der lÄrgtänder zu- rückhielt. * Das ele k tri sich e Auge Der Mensch kann sehen: das heißt, die Lichteindrücke, die ins Auge getangen, »vepden auf dem Wiege Ücher den Sehnerven dem l^hänt gemeloet und dort als hell oder dunkel, rot oder blau oder tote sonst nebeutel. Es gibt neuen dcngs auch Maschinen, die sel>eit körnieu. Freilich die Leisvtng des inenlch!lick>en Auges erreicchm sie nicht im entfertrtesteit, allein „elek- trisckte Augen", tvie man solche Maschimit zu nettnen l-at, nehmen ebenfalls Unterschiede der Belenckstungsstärke in der Helligkeit brr Farbe voir Körpern wahr, setzen die Wiachnrhimargen rrt elekkrische Stromsckrwankungen um unb können auf diese Weise ettie RLaschine befähigen, ähnlich wie das Auge zu unb?rfck>eidei, Seherrde Äta- sckstneit mit clertvisck>en Augen sind detr merrschlichm Oßffichts- empfindungen genau angepaßt, wie Dr. Chr. Ries fMüncheu) in einem fesselndeit Anssatze des „Prometheus" iBerlag vmt Otto Spanier in Leipzig) schildert: das L«tz»m ist durch ben etektrifch u Strom ersetzt, das ttzehirit wird durch Meßwerkzeitge vertreten, an Stelle der Sehnerven arbetten ele Stromlettitngen, und die Gesichtscmpsindung oder dert-it Kundgabe fntdet ihren Ausdruck in irgendeiner ArbeitÄcästung der Mafchiue. Bei den Versuchen der Ekfinder, elektrische Augen zu bauen, fttld b-ÄM-r vier verschifdene Lösungswege beschritten worden, von omen zwei jn recht küauch Anfgabnt stellett, unsere vornehmste Aufgabe aber müsse sein, alles dazu beizlttcageu, datz die dem deulsclmt Volke gesckilagenett m lvit>i ceu Wuitdicm. möglichst rasch wieder geheilt toerdeu uuo uttse, 'ulk tvie^ der aus seine volle Leistungssähligkeit gebracht lvird llebli Beifalls Namc-ns der Großh. Regierung sprach w/iiiisterialvcit Dc W u u- utx deit besfischen Geiiofsettschasteu ffi. ihre hervorragenden Lei- stimgeu lvahreud des Krreges volle Anerkennung und Da ick au Alsdamt erstattete Direiklvr Berg den Bericlä i§r das verflossene Jahr. Die anßerordeutllchen Anfvrderuitgeu, die an die Oteiwssenscliasten gestellt lvnrdeti, erforderten teils einen weiteren Ausbau, teils eine Umstellung der bisherigen b im iclßiingen, loovei. all.' beteiligten Kreise eine rasckie Anpassntigsßchigkeil tu tulefeiu Zn den tvichtiasten Ausgaben dieser Krlegslvirtsclmft zähle dke schafsung der nötigen Geldmittel sstr die Knegsanleihen, die 'Ze-- lehrnug über die Goldsamnilnugen und deren Zusühning au die Reiclisbauk, die Ausdehnung des bargeldlosen UeberweisungStzer-- kehrs, mrd die Uebernälm>e vmt Arbeiten lmisichtlich der Versorgung mit den nötigstett Lebensmitteln, Brotgetreide, Fleisch. UUrtosfeln. Wtilcii und Butter für die Zivilbevölkerung, tvie für den Heeresbedarf und die Versorgung des Landes mit Düstger, 'Futteiuiilielgi und Saatgut. Der Verbäird teßlte beim JähreSschluß ttitti 000 Ute-- uossienscknastetl. darnttler 051 Evar- und Darlehiisk.isen. 158 'tlr- zugS- unb Absatzgeiiosse nscl>a> le n, je 27 Molkerei und ' l fiiiftet> genvsseirschaftetl n. a. m Neu hi uzugetreten sind 15 ltzetio>seich>tas- l>eu. Die beiden Z-eitlralgeschäftsatistattetl, die Z eu l r a l ka s se und die Z c n t ra l g e Wo s s e n s ch a s > , haben im Iähre l 916 eine Verdoppelung ihrer Ums ä tz « gegen > 9'! 5 erfahren Die Geldflüssigfe i t atis dem Lande Iw't sicl) weiter hin eiheUchn und findet ihreit Ausdruck ßm Antvachfeu der Gläubigergullmben, int Sinken der SchuldverpftichUingeu. und in der Zeichnung auf die Kriegs-atileihen. Von deit Geiwsseiischasleu sind biictl) die Zent tallasse bis jetzt rund 7 e 1 » ausgleb rächt toorden. Die Reserven der Zenlcnlkasse betragen 126 000 Mk„ die Ges chästsguthlMm der Utenossensckmsteu -171000 Mark. Es tväre im Interesse eines intensiven GeloausgleiM ee- WÜnscht, cxiß soivohl die noch abseits stehenden obf hejsidb n L'redit- getwssettscl"aflen, tvie auch die größeren Bezugs- und Msgtzgenossen.- schlaften, Molkereien nsw. der Zenlrälkasse bei trätest. Di>' ) ätteckeik der Zentralgeitvssenschaft erstreckte sich ausschließlich uns die Durch- sülming vv» KriegSinaß nahmen. Zn den bishe,^ unifaugreifst Arbeiten der Fritter Verteilung. Getieidebewirtsckxlslung und Düirgem Versorgung nstv. ist neu hinzngelommen der Austutis und "lbsatz der gesamten Obsternte, Durchführung von Mastveisrägen, Hei>- rmid Stro^-anskaus litte , und der Merl der iintge,etzlen Warnt betrug 1916 22 700000 Ml. gegen 10 Milt. nt. im Jahre 1915. Die Reserven beziffern sich aus 200 000 Mk , der stüsugetoiim für 1916 auf rund 140000 Mk Durch den ll'rieg tvurdeti am emvsiud- lichsten die landwirtschastlicl>ei, Bezum^ und Msgtzgcsiosseiischusteit betroffen und auch die Molkereigenossenschaften Ixi 1 1n e schweres Jahr yu verzeichnen. Dagegen war die Lage der Wiietergeuossen- scha sten recht günstig, infolge der gut.sr Min Verkäufe, die si,' in die Lage brachte, teiltueise recht bedeutende Abschreibuuq>s, und >»ehr oder minder große Rückstellmigeri zu machen. Die tvichligste Tätig- feit in her sehr txnunchrteu Arbeit des Verbandes wm die Durch-- sührung der gesetzlichen BerwalUing^ievision: sie wniAie bei 600 c^enossetiscliaßtim dtirchgesülirt, bcä 296 eine vosteuwl i Revisiim. Die Iahresrechnung des Vmbaitdes ist günstig. 'Der st,',''u,,et'ünn beträgt 1917 1017 M„ die Reserve 59 566 Mk Ander ''utyMariK über den Otesckiäftsbericht beteiligten sich Direktor Becker- stadl. Lehrer Ofen lo ch- Finlhen und DirMor Mah r r Die Versa mm luug .erteilte einstimmig dern ^terl>aut>speäs>dcnrten imd dem g-esknästssühreulden Dirccktor Eittlasttiwt Zu ^Mitgliedern dei: Nr»-- bandsaussclmsseS wurden die aii-Söfcheidenden Herren liustimmig wieder gewählt. I I I M , M — ■■■■■■ ■ . 1 .1 , ^ »I '■ — «». .. Aus it«6 Certt-. G ießen, ld. Juni 1B17. Schickt keine Leben-mittel in- ftdb! Nur noch wenige Wochctt,trennen uns von einer aussichtsrriäM Ernte-, die die Ernährung unseres Heisces und Volke für (uv ufldtflv Wirtsck-astsjahr menschlicher Voraussicht nach 'besser sickwrstelten wird als bei unseren Feindcm. Alle Atrzetelym l>nrcilO ifjert im - bmchans zu dieser jrol-en Hoffttumt. Fn deit i,äcl>sh-n Wiochbn (Ckc gilt es besonders lxuis-znl-alten, um >mt den Rosten der ^wc ritte aus dcw vorjährigen Ernte auch sickier au-szulfalten. Dßesc RoNnendigkeit ztoingt zu der dringenden Mahnung, keinerlei Lebens- und Gennsßmittel an die Front und in die E t a ppen g ebjie t e zu senden. Unser Heer !jl atesreicktentt versorgt, tocAirend itt der .Heimat trotz aller Bemühnttg !m um gleichmäßige und g ereckrte Verteilung zeitweise hier und oa vv-über-^ gc-hend fühlbarer Mangel an Nalirungsntitteln ansttill. Dre Sorge mmw m m mn mmm mwm WWW » . . . . . ■■■f MP»« baten Ergcbniften geführt haben, Ost erörtert ist dü- ckenguella als elektrische Auge: ihre, bedient sich beispielsweise Rietz bei seiner Lesemaschme für Blinde, die zugleich als Beispiel der Aw" ntzuug selumder B/aschiueti genattitt sein möge. Meniger b»''kaimt sind die Owszlcklett als dcftiijrtr Äugen Ihre Wirkung beruhi dura«!, daß ein tnöglichst blauker älörver, der negativ elcktristh geladen kst, bü Bestvahlung mit ultraviolettem Lichte seine negative Ladung v,,^ liert, währc'tkd seine positive elektrische Ladung tiicht bertrislnßt wird, Diese Ersckteiiiuitg nennen die Physiker lichlelekttische .b 'ti'cuuug oder, nach ihrem Entdecker, Hattto«ck>Sessekt Die lichtelettrtscl, !n- streuting vollzieht sich in der ©Mfie, daß unter dem ‘iirtffuffe ber. ultravioletten Strahlmtg ans dem belichteten Körper ktc-inste negative Elektri'zttätsleilck-etl. Elektronen. l>eraiisgefchlendi''t „iv, an bte Umgebung abgegeben werden. Die Wirkung ist von der Nul», und der Oberfläckjenlx-sd>afTeitiyH t der bestrahlten Fläche in hohem Rdaße ckbhänUig mrd zeigt sich besonders dentlick» in vcnMmitem Gas Recht Mlt geltet gen solck»e Versuch' mit den Amalgamen des Vinte um . des Natriums imd des Nubidteims. Wei (tuer lpaszeffe an - sttetAdimn^ amatgam besindet sich in einer mit w-rdümitem Helitimga ge-- sülltl-n Glaskugel ein Spiegel aus Rnbidiuntamalgam. > er mi t einen. Knopfe vc-rbunden ist: diese siub utit dmn iu'gen Stromes geht tei diesem Falle aus tzi.- Meise vor sich, daß unter dem Eteisluss« de, ultravioletten Stzmhluna Elektronen, also itegative ElektrizidiMräger. von de, l„ srch^te->< stioibidininschcht ans den Platindralst übergelten und bntmid) < 1 j*«* elektrisch- 'Bewegung im Stromknise Hervorrufen Das ' Vmr Qnecksilbi-i'läinpe ist toegen des Reichtums an ultramotetteai ''Ercü,- tent bc-sonders geeigrutt. Die t^atzzelle al- es,-ktrrscch< An ge lptt vor dtt Selertzelle manch Biorzüm': Die Lichvttirknng st. hl fm Mer- hälttrisse wir Li ch stärke, die Mrknng tritt mit cmn 'Anipvtt.o de, Lichskrahten in voller ltzröh»- ans. Aeibl >»t aleichinHUg<, B«ftrab lnng unverändert und verjckiniindet d-i V'rdmckVtmg »eslKo'c ^,, Wirkung ist aber nur gering, so daß ein sehr seines also keineswegs um kleine SSJ?.' T Ä ** ^^^.^^dpaketdienst. Bei der Versendung von Va- 'Mi " l m rv l ^ handelt es sich um eine militärische Wn- b&2$\ Ä J^ Uma l g ^r Poftvenvalttmg beschränkt sich SÄiS^ nf ¥ n v l!th den m der Heimat besindliÄstn auszubandigeu, Die her den heimischen Post- bürten bis 10 Mo schwer fein, betragt Ps. für das Kilogramm, mindestens jedoch ‘*5 1L xm ( ^ ctOTrf>t über 10 Mo bis 50 Mo sind Ww 'Algut mid Gitter ab serttgunaen aufznliefrrn' w»-*®S?*OT ,t?n !neWt 25 Ds. Rvnsev» im ivraus zu der Patzte von dm MilU-ir, ,'^de der Zustellung an di-- Trap^n MmkRost mchts zu luu dikv liegt tnelniehr IN den Händn- der Hoerosverwaltuiig. Hiernoch ist es imrichtig: für das Ausbteiben ^dorige im Felde abgesandten Pakete bis 10 Kilo S?*«£fe doltMr-wal.ung verantwortlich zn machen. Diese hat nur ^'9 uvil der Aufgabepostanstalt zum Militärpaketdcpot ' grvtze Verzögerungen nahezu aus- PchwieriMt liegt in der Beförderung der ^rnoesland nametttlrch ivenn nulitärische Operationen sürttirnden. Auch die dem L.ruvpeutnl obliegende Zustellung der Mwtlicher Teil. P-Uete an den Emps.xulHansen, Geb»verler, Thann und Colmar jederzeit zugelasseu ^texlitaen den Vorschriften und Taxen des Friedens dienst es. Wonnen ^ Pakete mit Ausrüstnngs-- und Bekleidungsstücken Muttarpersonen m festen Standorten auch in diesen elsässi- Uhen Kreisen wrr bisher mit der Post abgesandt werden, wenn ^.^"A^^L^^ufschrist der in Betracht kommenden Truppenterle und Mckttarbehörden erfolgt. Landkreis Gießen. ~ \ ®feit, 12. Ouui. Musketier Heinrich Hill- ^ .Gastwirt Ludtmg HillgäNner. erhielt in den Kumpfen rm Äiesten dte Hessische Tapferkeitsmedaille und lvurde z-um Gefretten befördert. Kreis Alsfeld. , 1L. Juni. Dem Schützen Heinrich Bost. Sohn vmltehen ^Hermann Polt, wurde das Eiserne Kreuz Starkenburg und Nheinhessen. ***$’ ^i!L2 f TO' ll.Iuni. Dir Reben stehen allenthalben in der SffiJ 1 ®. aT! ^ Rebhange, ganze Weinberge befinden sich in der a?™ k^etSSfvorerst allerdings in dm besseren und besten bx L^deren werden folgen, und die allgemeine Blute mttfte. lchnell im Gange fern. Nun hängt alles von der Wittc- 'fWttS' «wf ^rrme, gute Mtterurrg bringt einen gleichmäßigen, chn^en Verlaus der Bluche und entzieht die Blüten damit dem Deuwurm urtd fonsttgm schädlichen Ginwirkungen, wie sie bei warm. Entsprecherrd der schnellen gesMlte^r Entwicklung bts retzt wird wohl auch die Blüte sich Hessen-Nassau. Schüchtern. 11. Juni. Das über Dort und Gemar- H55k^S? u, * c ? medergegangme Uumett er hatte kaum zu beschreibmde Gewalt. Fast Poet Stunden hindurch stürzte der Regen wvlHmbrucharttg her nieder, eine halbe Stunde lang mätjrte das! ^ Ifwo^tei- iiif, verzogen hatte, boten sich den Ifcwlr Btldec dar. Keine der Dorfstraßen ist in ihrem v ^^ n x belahrbar. eine von r en in einer Länge von SSSJKilometer aany m^w. An Feld- und Baum- fruchtm rst ungeheurer L>chadm angernr- et worden. mr. Frankfurt a. M , 12. Juni. Die Stadt Frankfurt rn erner Erngaln an die Reichs stelle für Obst und Gemüse deit Konserventabrrkanteii zu etfaul-en, luie seither ihrem Gewerbe Ä Konservml^rshellmrg unter staat- MuL d fl55? ma emzurrchtm. Dre 8k>nferbenfaM&mto4 luttm tiijn die Städte mtt emwaudfveter Ware versorgt und im der BerjorMmg. insbesondere der minderbemittelten Be- Volkerung solle man es bei dem bisherigen Zustand belassen. Füller sch e Badeanstalt. WasserwSrme bt j Lahn am 13. Juni: 20° Reaumur. Spictpian der vereinigten zrankmrter Stadttheaiu. Opernhaus. n, _Donnerstag, 14. Juni. äbds. 7 : „Orpheus und Eua-dike". uZj®' ^uni, abds. 7\-j’. „Rigvletto" Samstag. 16. Juni, a ™ "5 er hegende Holländer" Sonntag. 17. Juni. abds. 6^-: ,F)Largar>ethe Montag, 18. Juni, abds. 7: „Aebelö". Dienstags lJ.^yum, E>s. 7: „Der Zigeunerbaron". Mittwoch. 20. Juni, Kvs. b: „Die Walküre". Donnerstag. 21. J-uni, abds 7: „Der Barmer von Sevilla". Hieraus: „Tänze von Brahms". Schauspielhaus. Donnerstag, 14. Juni. abds. 7': „Wie es euch gefällt" Frei- mg, Id.^zunr, abds. 7>: Vierte Borst, im Sliatesveare-Lustsp.-- Bvkl. „honette von Shakespeare" Hierauf: „Die Komödie der Irrungen . Lximstag, 16. Juni, abds. 7y s : „Hampelmanns Ge- Sonntag. 17. Juni. abds. 7>/,.- „Me es euch gefällt". Montag, 18. Jum, abds. 7>2-: Fünfte Borst, im Slzakespegre-Lust ' sprel-Zykl. ..,Was ihr wollt!". Dienstag, 19. Juni, abds. 7: Letztes eÜ.^'«§^^-Hanssens. „Hamlet". Mittwoch, 20. Juni, abds 6> - Letzte Vorst, dies. Spielz. Zum 25. Male: „Peer Gvnt". VSchestl. UebersiÄt derCaderfällr l d.Stabt SicheL 20. Woche. Vom 13. bis 19. Mai 1917. Einwohnerzahl: angenommen zu 33100 (inkl. 1600 Mann Militär) ^terblichkeitsziffer: 39,24'/,.. Rach Abzug von 13 Ortsfremden: 18,85%,. ES starben an Altersschwäche Rose Tuberkulose der Lungen Gehirrischlag anderen Krankheiten des Nervensystems anderen Krankheiten der Derdauungsorgane Krebs Selbstmord anderen benannten Todesursachen Zus. Er- Kinder wachsene tm t. getan*« tabr vom 2 btS tb. 8ah7 4 4 — _ Nl) 1 '1) — 4(3) ! 1 1 (1) 4(3) i — - i a> _ 2(2) 2 2 (2) 2 — 2(1) 2(1) — 8(3) 1 3(3) 1 3(2) — — 3(2) - — 1 1 — - L. .50/5. 17. K. R. A., betreffend Beschlagnahme und Bestands- Rhedung von when Reh-. Rot-. Dam- und Gemswild-, Hunde-, §ü)weine- und Seehundssellen, von walroßhäutm. Renn- uud Elentierfellen, somie von Leder daraus. 8 om 13. Sfcrari 1917. •£^ ni ? t e‘- 4in '. 9 wird mit Ersuchen des König. Zu&^ n ck^S li h'erimt j, |c qllgemcimn Kenntnis gt- Beswrschriftzn nach § G der Bekannt- nwcwntgtn^&gr die Sicherstzll-mig Don Kriegsbedarf in der i^assnna w> m ^28. April 1817 (Reichs-«t<-setzbl. §. Z76)*) — ,mö jede ZnImderhaMmrg gegen die Meldepflicht und Pflicht rur slübrmiq ^agerbeichs noch § ö der Bekanntmachungen aber Vorrats- erdednngcn vmn Februar 1815, vam 3 Senteniber 1817 ltnh ^ f} ototo 1815 s?s 5 rÄw Eann der Betneb des 5Amdelsgewecbes gemäß ^ L r Fe ruhaltung unzuverläNger Personen ^esagt^vvrdm" ^ ^Umbcr 1915 (Reichs--Gc!setzbl. @/603) 8 1 . Don der Bekanntmachung betroffene Gegimstünde. -fc °b«^E a) Reh-, Rot-, Danv- wtd GemSwkld: b) Hiulndsn: o) Lahmen Und wklden Sdfi oe vn az ; d) Seelmnden: e) Wcklwsseu; f) Rerrn- Uni» Glentieven; g ' a ^ f b^kchneben Häsröc» m* Fellen hergestelltr Leder. Auch Häute und Felle, die von geßrllemM Tieren stmmnen fmv ijou der BekEttmachuug betroffen. ' 97^4 betvoffm, von dieser BeLrnuttnachung wecken Häute und Felle derremgen Tiere, du- Etgenvrm der Kaiserlichen Marine sind. . ^ ! u einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu zehntausend Mark wird, sofern nicht nach den allgemeinen Strafae- setzen höhere Strafen verwirkt sind, bestraft: 19 1.; 2. wer. imbefvgt einen beschlagnahmten Gegenstand beiseite- ichatst, beschädigt oder zerstört, verwendet, verkauft oder oder em anderes Veräußerungs- oder Erwerbsgeichast über ihn abschließt: ^^weros derpflichtung, die beschlagnahmten Gegenstände zu verwayrcn und pfleglich zu behandeln, zuwiderhandelt: 4. wer den erlassenen Ausführungsbestimmungen zuwiderhandelt **} Wer variätzLich die Auskunft, zu der er auf Grmtd dieser Derordnung verpsttchtet tst, nicht in der gesetzten Frist erteilt oder wnfeutttch unrtchttge oder unvollständige Angaben macht, wird mit Geraugm^ bts zu sech^ Monaten oder mit tzfeldstrase bis zu zehntausend Mark bestraft. auch können Vorräte, die verschwiegen sind im Urteil tut dem Staate verfallen erklärt werden wrrd bestraft, wer vorsätzlich dte vorgeschriebeueu Laqerbücher ein- zuncht.-a oder zu fuhren unterlätzt Wer fahrlässig die Atrskuntt zu der, er am Grund dieser Verordnung verpflichtet ist nickt n der gesetzten Frtst ertettt oder unrichtige oder unvollständige An- gab-u macht, tmrd mit Geldstrafe bis zu dreitausend Mark oder inr llnvemwgensfalle mit lvefäuguis bis zu sechs Monaten bestraft (^bcnio wird bestratt, wer tahrlätsig die po-rgeschriebenen Lagerbücker eutzurlchten oder zu rühre:: unterläßt. <«geroucyer ^ Jnlaudtsches Gefälle [ - otiyxor CO uaj — — . 5*2i:. f f )ie . m Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel! der Todesfälle m der betreuenden Krankheit auf von auswättL nach Gtetzen gebrachte Kranke kommen. Berösfentlickung des Großh. Kreisgesulrdbeitsamts OUeßen. Mchrzmalrat Dr. ($ Walg e r . Großh. Kreisarzt. Beschlagnahme. Hrermrt wecken beschlagnahmt: i . me Häute jot6 Felle im § 1 genannten Tiere, soweit ne tm Ziuaaide augesallen sind, emschlieUich der bereits emgearbette-en 5>Mte und Felle; ri mt K' g) i^smte Leder in ick^r Form, Elgentzan:. Besitz oder Gewahrsam einer oder ^Gerber Vereinigung befindet. auck Häi un Smne dieser Bestimmmtden gelten ^ besetzten feindlichen Gebieten und &aÄ^ fas unb Me afc auf 8 3 Wirkung der Beschlagushme. 9^^?es'cAaOm^W hat d« WirLmg, daß die Vornahme von ^ ß 1 I>eTÜ ^ rrte7t Gegonitänden ber&oten fectü&moen über sie nichtig sind, soweit Anordnungen erlaubt werdet VerfMttlgen sdehm Berfügu-ngeu gleich, fateen 1 ^ ec ÄwVtgSvollstpeÄmg oder Arrestvollziehirng er- 8 ä. BeräuherungserlarrLnis. ^^ bie Bermcheriutg und Lieivrnng mlan^fchest MEs, soweit es nicht aus nMtärischen Sck)tackt:ni^ gm stammt, mögenden-fallen erlaubt, sotzw: die an diie Beräuße-, ^ gestsüPftLn Bedingungen des § 6 dieser Be-, kmultumchuu-g Amvgehatteu :verdeu: u) von dem Besstzer des Tieres an eine Häuteverwertungs-Ver- ermgung soserrn er chr zur Ginlieserung der von dieser Be- wrmtmachung b^wffeneu Feile seit spätestens 1. Juli 1916 ^ u nd Mar bei gesalzenen Fellen Fellen innerhalb c Wvchvn tiKKp delrn Mhcmten: b) 191 nicht seit spätestens 1. Juli ^^^2^"«^^^^0S-Verelntgung zur Ablieferung ul BekamtLmachrmg betroffenen Felle vertrag Z^udler, und zwar bei gesab- ^uen ^llen vmrerhalh wer Woche:r, bei trockenen Fellen tnnerWb acht Wvchen nach dem MhSnten- ° ^ ^^^^^^hd^monattich über 500 der ton dieser Bek:mttnachung betroffenen Felle angesammelt ^ öugelassenen Großhändler t), jedoch spätestens ^ 9e folgenden Monats für das imrer- Me* tnrc ^ 9cm F^lle tft die RohhQUt-dllttengesellschatt in Beriru W. 8. Behrerrür. ZS. q^^^ugsstelle ist die Kriegsleder 9llttengeseNschaN in Ber- lm W. 9, Budapester Stratze 11/12. 8 6 . Bohundluug der Felle bis zur Ablieferung an den GeEr. 1. Die Erlaubnis zur Verfügung Wer die beschlagrmhmten'FeAe Ut davon abhäng'tg, daß die folgenden Vorsck^riften beobachtet werden: a) Die von der Beschlagnahme betroffenen Felle sind Seim' .. M^den sorgfälttg zu behandeln, o Alle unter § 1 a, b und d bezeickxneten Tiere müssen mit Kvpsliaut, fedoch ohne Kopffrwchen und Beiuknocheu abgehäutet wecken. Schweine müssen mit Kops (jedoch bfe M ben^ Augen.ohne Schnauze abgeschnitten), ohne Füße, ohne Sawwnz und ohne Ohren abgehäutet wecken a) Hunde-, Schwerne- und Seehundselle ssnd spätestens rnnerhalb 24 stunden nach dem Mhäuleu vom Gewahrer sorgfälttgst zu salzen. Falls Hunde- und Schweine feile nicht innerhalb 24 Sttinden nach dem Abi. hauten gesalzen wecken können, müsse:: sie unverzüglich gettockuet werden. .Die Felle von Reh-, Rvb-, Dam-, Y^mswild strrd. ^ MgWttgst zu trocknen. 'Die zu krock- naicken Felle Iollen unverzüglich u.ach dem Ziehen mtt der ^letsc^erte nach außen möglichst in Zugluft und rcketNalls vor Nässt gefchutzt so aufgehängt werden, dass, dfk Stellen des FÄes gut trocknen können, ck) Sck-weine- und Hundefelle sirrd nach dem Trkalttn spm*- dem Salzen) zu wiegn: Die Gewichtsfestsetzunq hat in den Abmaßen von 0,10 kg zu erfolgen. Das durch Wie- KL^Etelte Gewicht ist bei diesen Fellen in unver- löschttcher Schrift (z B. durch geeigneten Tintenstift) aus oer FlEette des Felles zu vermerken. Die Fette von Reh- Rot-, Dam- und. Gemswild sowie bi% Schweine- nub öuni*feUe, die nicht gesalzen necken konnten, svrd m vvMrocke::em Zustande zu wiegm. Das so ermittelte Gew«ht M durch geetgiteben Farbstift auf der Fletschlette des gelles zu vermerken. a) Jeder Verlvabrer hat dic Fr-N- psleSli» m Velmb'hx o . S"? t»en feothmont arirennt yu lmltzn. 3. a) J^der Sandler Sammlni bot ÜrS zrim filnfn^ttm Ta.tz eine Liste für das von ihm in: vorhergehenden Morrat gesammelte (hefälle nebst einer Re>h» inm-g darüber an den zu gelassenen Großbändler eirt-« oSTeK!' an ^ n Ww Ware kiefern will. d) Icke H^teverwertungs-Vereinignug, die einem Verband angehort. bat bis zum fünfzehnten Tage eines jede:: Mo« 7wts eme Liste über das im vorhergehenden Monat von rhr geiammelte Gefälle nebst einer Rechnung darüber an > Berband einzureickx'n. c) Icke Häuteverwertttngs-Vereinigung, die keinem Verband angehort, hat bis zum fünfzehnten Tage eines jeden Monats eine Liste über das von ihr jm vorhergehenden Monat angejammelte Gefälle nebst einer Rechnung darüber an den ^gelassenen Gwschändler einzureicken 5v ,IC l ^ re Wären liefern :mll. d) Die Verbände voü Häittever:verttmgs-^rei:ttgungen mck me ^uMassenen GrosthlMdler haben bis zum fünfund- zivanzrgsten Tage eines leden Rtonats die Listen fftt daS |On. nmtzchntvn Tage desselbett Monats ihnen ^wMete (gefalle nebst einer Rechnmtg darüber an die MNKivelstelle in der borgeschriebenmt Form einzureichen. 8 7. Meldepflicht. -tta ***1% 4 und 6 feine Veräußerungserlaub- nÖ bat wer von ihr kernen Gebrauch gemacht hat. hat die in seinem Besttz ÄrftnfcSwfceu tSefi« ocnt LederzülveisvugMnU (fidtH'unelbeftalfc Mn 2k 9, tüubojjeftfcr Strome 5, zu mrfbcn. Dre Meldungen hu den ans den tn)rae*(frnrfwue'n Bvrdrucken »u erfolgen, lvrlche ord- nmrgSgeinM au X'UMcn sind. Die ^uvörucfe fiitö bei beut Leder- lDXU«erfinuixVin t ^LedermÄdestÄle) au.vufpeNm. Die Meldtw'Mt ftno bivi zum fihtf uimwutvinfiben ^age eines irden Mmrats ffir da'- l'iS fcum ftltoii vorhergebrnden Monats m«idevst:chng gewordene Gefalle zu erstatten. 8 8. flkWUc aus miütaviHätn Sslpmfftlmaeu. lMl Operations-. Etnppeu oder befetztzm frinälidKU Gebieten. a) Das Gefälle (au L des InIa.rd^V sowie die^auS besetzten feindliche bedielen smn.menNm H.inte und Zelle der nn 8 l anargein-n«» Trrre rede- Gewichts - nur Aus- nahnve der im Eigentum der >lm^rlrchcir Mam« bek^lcken — siich beschlagnahmt ieinfchÜeßllch der derertS xn Arbett genommenen $5tc und Felle). . . b) Die Wlieseruna und Bernumdung dbqeS ÄeWes \tt durch sondere Vorschriften geregelt: gestattet ttt fern Bezug nur von der BertcilungssteÜe. ^ vehaudlnng de» Gefälle» beim «erde^7> 8 9 . Dr-andirmg der Felle nach Ablieferung an den Gerber. Die Verarbeitung der uoti 8§ 1, 3 und 8 btefer öctamii- Äodanm betroffenen Häme nnd Felle $u Leder sonne die ^ersügrmg Wer dke aus Omen l-erg^teNden Ermtgmsse ist rmr nach Maßgabe brr folgenden Vorschriften grMttet: ^ a) Die tPfwiiVitimg der zugeterlten beschlagnahmten Dante und Felle muß im eigenem Betrieb erfolgen. . ^ .. _ b) Ans ' gnd ved»rsskt«u dcrzusttll«» 1. Red-. Rot-, Tarn- Leder für Bandagenzwecke, Beklei- dungßleder. Vodenleder, Schutz- oberleder. Helmtutterleder. Bekleidungsleder. Vchndoderleder. Bodenleder. Näh» und Blnde- rtsmenleder. reanSparentleder. Gamafchcnleder. Schnhoberleder. Treidriernenleder Au»laudifchea b'.esaUe. | Rot-, Dam- uud GemSwildfellen, 2 . Himdefellen. 8 . Fellen von ttbmtn oder wilden vchwei- nen 4. *) Seohnndiellen. b Wairoßhanten, Bodenleder. SänchoderlHer. Bodenleder, rreidvlen'sn- oder Dleitfchutzleder, d. Renntierlellen. Bekleidungsleder, Bodenleder. Bandagenleder. Schuhoderleder,^ lein» chenleder. b) Elenlierlellen, Bodenleder. Bandagenleder. Die unter 3. 3 und 4 genamtfcen JbÄutcuub Felle müssen tn sorgmlNgster Mise entfettet werden, e) Du' Ablieferimg der gemäß a und b drc,eS 'karagraptzen der- gesleNten Erzen girisse * ist in folgenden Fällen erlaub, ^ *1. Auf Grund schreftlicher Anweffnng deS Leder-zmmüffmgS- mn-ts der .Orie^^doyswff-Mttürma des zföinglich %w\i* ßifchcn 8kriegÄntmisteriums. Berlin W. 9. Budapv'ster Striche b. Die Aunsinnigen des LederznN^isnngS, Airtillarieir^kstätten. Marrne-Best ^nhunr MarinoDelvirnspektiml. Frv-driich A^wv. Mtst^,^scNsei:le 8) ^nlrüge auf Fnstgai^ send uritsr Bcvchumg dc-r fvlgendt-n Van fchn i teu ix>m Engen innrer ober Besitzer d»Z m-däiiannabnl^ len Leders o»i i>rs Lederznirnstsun^nitt (ALcheilinig Leder- rttrldestelle'. l*ei rveschnn aurt; die Bvrchruilke zn den Beigabe- mrtragen rnchältlich sind, W richten: 1. Dae Leder, dessen Fveigade lioan.toag'l toird. nAst der- sandserti-g nvrliegen 2. Die Lbtttxrgsielbn l^ben inrcli GjnreÄlMn^ des Freigabe- antraqe^ diis in diese in mrfgiefüchrd- iköre so lamr jflir 'llei'sügiieng doS Lc-der^wrnich-ng^Nnts zu ljalten. lvis sie in ton Belitz des Freiaalvsci?nnS gelangt sind: sie dstrchm e>.> ?antt (LLdcnneldvstelleV Berlin W. 9. Äws^r' d von bem v -lVit»nifFv für die Meldungen auMfordeni sind. Lnr Meldung verpflichtet ist ieder Urtier innerlnrlb einer B^elre irast» Eingang von Mislchloschen Däudm und Fellen bei ilnn oder feinem Lager-' I>,rlb-r. Andere Mn:soinm. Klmunnnen. öffentlicch-rechNtchc K'ürperschaften und Berlünde. die ank-ländiiche i>inte c>dcr Fvlle im Geivahrsam lytbt'ii. sind nur meldevstichtig. wenn ibr Vorrat mindcstelds L>lO Dauie oder Felle betrügk uitb einen Monat im IiUaird gelagert lh t ohne einer zugesuhrt lnorden ^ii sein Die Meldung bu rnntnchalb einer Wv'bandelt und stberftchtlich lagert, bat die sofortige Enleigmulg zu gewärtigen. . Die besetzten seiiidlichen i^biete gelten nicht als Ausland im beulte dieses BaragraM n. § 13 Brschlagnayine des Leders ^ aus ausländis^m Gefälle l>rrgestellte Leder untcwiiepf in flleiöHT BArife Nt Beschlagnalnnr wie das Leder.' ans inlgndiicheut GeMe. Die ^m'chnften N>S K 9 Ziffer d> bis Kj finden An- nmchmtg. K 13. Ausnahmen. Die Mieac Robstvü Abteilung deS Köuigl Braust. Kriegs minisuniums ist berechtigt. AnsimInnen von. Nm Anordnungen vieler M-kannttnackung zu gestatten. Anträge sind an das^Lederztumn- sun»Samt (Lebenneldeimlel Berlin W. 9. BitdapeNer ^traste d. zu richten. Die Entscheidung erfolgt schriftlich. 8 U. Inkrafttreten. Die Bekanntmachung tritt mtf dem 13. X*Hmi 1917 iii Kraft Mit ihrem Infrastneten iverde-n die VinkelN-schlagnabmei, der väube und Felle mm Wb. Not-. Dam? und Gem-nn.1d sowie Hundeit, Schtveimn mtd Ceednnden anfgelnibrn. Fra n i f ti r t a. M., beit 13. Juni 1917. Stellv. Gtm'ralkmlimtiildo des 18. Armeekorps. zur L^iiveadlmg sstr DeivalOveche oder den iiniilrl- lvre» Bedarf der Krrogsntd'lrstrie verÄtsrert imb al^ lst-f^t irn>iL>m ist, ist der Beschlagnachne wieder t^rfallen. eN'ust' das l'reiitegeiiane Ledrn', das olstie Ztrstimnruttg NS* Lc-N-e.vtnm'istm^crm-tÄ tn LeNn miderer Art tm^tnvandelt tvtnd. . . a* Freige^b^wS Locher darf ostne .ZäMmmmig Leder- OtweimnssaMlits »vcder wf diese Bveschrift bm^ltveijen. f) Aorbebiummg für alle imttv c erlaulsten^ Berchcheruna^r ist, das- die in der BekMMtnmrgtvitg' Ch. IT 888 7. 16. ' K. R. A. lestg ,-N^en Preise uübr stberschridtvn lverden- Dieie Bedingung gilt itüist für erchnchtv Verknuse frei- gegebenen Leders tutch N*m ÄNslcsche iimerl-alb der >2mg,-dauer Nr Alusfuln'benMigmm- g) Die verarbeitenden Finalen IiaN'n alle, von denk Lehar- zimveisungsaniie oder auf dr'ssen Anweisung votl der ikriegs- \ ehev-Aklieng?jeIlsst-afi oder der lfleschaftsstelle des lieber tvackiiungsausstfmssaS Nr Lederindustrie geforderten Angaben unverzüglich zu erfoafcteu, svlveit sie mit den irlaiinteii Alwebnungn) zustrm'ntntMrgtTl. bl Die PestiPtgnalgne ist mit der Märerei mg au die amtlichen Beschaffiungsstellen der und Äiarmetwnmilhutg oder mit denk Dmpfmlg des Freignde-schems für die betreffeltden. Led ernnni gen erlvstlien. 8 10. Meldepflicht. Diejenigeuk xu den Besitz eines Gerbers gelangten, fomite und Mle, tvelche von den. ^ 2 und 8 tiefer Bekannt,nachm lg betroffen werNn. unterliegen, sofecn ihre EnnarNrtunu n-stül innerl-ald ein-es PLmkatS gemäst Nu Bestimimmgen des 8 9 erfolgt ist, einer Melde- pflül>t. Die Meldungen sind inimrbalb emer Wvche nach Minus der für die Einarbeitung bestiimuten First au das Led.rzun^isungS- amt (LeNrmeiN'steUei, Berlin M. 9. Budaflesür Stcaste 5-, aus den dorr rrstülllichnt Vordrucken htr crstzaU«u *) Wiegen Nr S5kiirdie[muip der DMaefatoai Laare werden noch Liasondeve Vorschriften erlaKeL. , L. 100/5. 17. K. R. A., betreffend Höchstpreise von Reh-. Rot-, Dam-, Gemswild-, Hunde-, 5chweine- und 5eehundsellen. Dom 13. Jtmi 1917. Die no-custril-kTide Bellannttnmivrng lvirt Mtf <&>nmb deS Gesetzes über den Belagerungszustand vom 4.Mmi 1851 in Ver- bindtmg mit Nun besetz vom l l. Dezember 19U» (Reicks- ^seltbl. S. 813), in Bauern aus 0>tamb der 9CIk\ijört>|iiTi Ber- orbmato m>m 81 Juli 1911, den Nel>ergang der vallziMnideit OWaiHilt auf die Militärhshvrden betreffend, fermer des (Gesetzes, betr^md Höchstpreise, rn»n !. Angnst 1911 hstei6>s-l.N'ielvbl. S. 339) in der Fassung vom 17. Deimiiber 1911 lNeichS-^kselchl. S. 516) in Verbindung mit N'„ Bebrnntmactmngen über die Wvutcnuifl dieses (Gesetzes vom Ll Fanuar 1915, 23. Sepleinder 1915, 23. März 191H Deichs-Geseglil 1915 S. 25 und <»93. I9l6 S. 183) und pom 22. März 1917 hReicks-Gesetzbl. D. 253) zur allgemeinen staunt,,is gebracht rttii N*m Bemerken, dchi Ztumder- ba adln, Mi, gern äst Nu, in der Amnerk,mg*) abged ruckten Tie. stiluiunn.ren bestraft :wrbnt, sofern nicht nach den allgemeine Strafm'setzen böl^re Strafen angedroist sind. Anri» kann Nr Betrieb Ns* Haudels^nverN-s gen,äst der Besta.tnkhnacliung zur FeriMtlhong unKlmrlÜsstger Persvtten votn Handel vom^lSer^ ch-inNr 1915 tReich^-^setzbl S. 603) nntersach Nierdk-n. 8 1 . Von der BkkanntMtichung betroffene Gegenstiinde. Aon dieser Bekauntmachnng tv-erden heirvsstm olle Felle voir ul stiech-, stiot-, Dam- uno (^leniÄwild: b) founhat; o) zahmen mit wilden Schweinen: d) SeSknm Nz«. 9hd)1 betcoffm, twn der Bekannhnachung tvertan die Felle derjenige" Tiev-, die lUgeitttmt -der Manne sind. 8 3 Höchstpreise. u) Höchstpreis für recht zeitig gelie ferteS Gefälle. Rechtzeitig geliefert ist Nis i'-K'fiüU', das nicht gentäst 7 oder 10 der Bekanntmachung Nr. L. 50/5. 17. K. R. A. melbebftiittia geworden ist. *) Mit Gefängnis dis zu eineut Jache tmd mit Geldstrafe bis zu zehntausend Mark oder mit einer dieser Strafen nnrd bestraft: \. wer die festgesetzten Höchstpreise Überschreitet: 2 >ver einen andiren zum Abscklust eines Vertrags aussorN'rt. durch den die Höchstpreise überschritte', tverdou, oder sich zu einem solchen Vertrage erbietet; 8. wer einen Gegenstand, der von einer Aufsordernng (8 2. 3 des Gesetze-x betreffend Höchstpreise) betroffen ist, beiseite- sä>afft, beschädigt oder zerstört: a 4. wer der Aufforderung der zuständigen Beyörde zum Verkauf von Gegenständen, für die Höchstpreise festgesetzt sind, nicht nachkomntt: , 5 i«t Vorräte an Gegenständen, für bte Höchstpreise festgesetzt sind, den zuständigen Beamte,.: gegenüber verbeimlicbt: t, wer den muct 8 5 deö Gesetzes, betresfend Höchstpreise, erlassenen Aussüchnngsbestimnnmgen zuwiNrhandelt. Bei vorsätzlicchn guwwerlxrnblunaen gegen Nr. l oder 2 ist die Geldstrafe mindestens aus das Doppelte des Betrages zu be,„essen, u,n den der .Höchstpreis überschritten worden ist oder in den Fällen der Nr 2 übersclritten imrNm sollte: übersteigt der Mindestb^rag zehntansend Mark, so ist ans ihn zn erkennen. Zm F-alle ,nUN'riiN-r Umstände kann die (Geldstrafe bis ans die Hälfte deS Mindestbc- kvageö enuMgt iverden. Bei Zttwiderchandlnugen geasn Nummer 1 und 2 kann „ebn, der Strafe angvordwet iverden. dast die Aerurrtetlung auf kosten des Schuldigen üffentlicb bekanntzmnachen ist: auch kann neben 5st-. fängnissttafe aus Verlust der bürgerlictzc» Ghreurechte erkannt lverden. «liehen her Strafe kann aus Gmzmbuug der (^genstä:ü>e, auf die sich die strafbare HandUing bezieht, crkaunt werde», ohne Unterschied, ob s« dem Tälxr geliören oder utöt .. De, iu)i, der Verteilung^stelle st eiegsledcrcst-üsci»aft) für die rin ^ 1 N^ichneren Felle zu zahlende Preis darf den ü n 8 «> seltgefetzren Mimdvrrsts abzüglrci» der in, 8 5 vorgeschnebeneir Äbzü»' nicht übersteigen. . . , Ätmrhan, dieser Grenzen ist der' HöüchprerS re mutz (^nvicht und Besü»asseuN'it de: Felle rnricipeden. GrundpnstS und Achzüae nrüsstm au>^ Nu an Nie BertennngS- stelle .5lriegSleNr-Artieuge,eNsä>ask) gelangenden 9teri«inngkn er- dlstlich sein. . . ^ Aniuerchlng: Es ist zu henit,e», daß der Höchstpreis, 5er- lernge Prxsts ist. den die ^rwilMlgsstelle ,Enegsleder-Allinrn mstellsclraft^ «höchstens zahlen darf Bei den gemäß der Bekanntmachung "18-. I, 50/5. 17 35 RA. erlanvtzm BerbuchrungS - getchäften ,wer Felle müssen deshalb die in« ^ 3 festgeietzlen Grundpreise je nach Nr Liesen,i:gSstnse entsprechend niedriger aUtirsetzk nrrder:. Dic in: 8 5 bestimmten Abzüge sind in allen Liefern::gssvisen tvll zn rechnen, bl Höclrstvreis für nicht rechtzeitig geliefertes Gefälle Nützt nchtzeitig geliefert ist das E^efalle, Ni - gemäß >r *• istß'r $ J.0 der Bekanntinactumg Nr. 1^.50 5. l«. st R A. meldepflichng netum-be« ist in:b denen nachträglstch- Veräußerung gemäß ^ 13 der aeimniue» Bistan:Mn«i>nlm nicht erümvt nwrden il'l , Der rn>n der ^Vrteihcm> 9 teile (KriogSleder A?l:n:geseil,chai^ für nietrt nxlrtzeing 'wlieferieS Erfülle zn z«A>lei:de P:vis dar, 90 v. .H deS unter stdlchftolv n dieses PavagraplHM sestgesetztnr Hmbstprerstst; nicht ül>er'>eigen. 8 3. Grundpreis. '2>'r 0 ) 11 ,ndpreis darf höchsvenS lwtvaiZan kür 1. stiel)-. Dam- und GeinSnnldststle. wlltrocken, rothaarige oder graue llirzNnni«^ Felle 1 Mk. für 1 kjj Trocken gesvicht, bi am ne langlwarige »vNr N'ppellmarche Frlle 3 Mk für 1 kg 1 wchngeunüst; 2 RoMnldst'lle, rnlll trocken. u) vor haarige vNr graue 5,rzl>aarige Felle 3.25 Mk. für 1 kg: T rockengenncht. b) q\xi\i\' lauglmarige 'Felle 2,50 Mk für l kg T nochmge:vicht' 3. .HnnN'ß'lle tiesalzen 0,70 Mk. fflr 1 kß Gränm^uicht. voutwcken 3,40 Mk. fflr 1 kg ^rockenmstvicht: 4. Schweineselle ,0 Felle von Minen Sclprnstnen gesalzen 1.70 Ml. für l ku «^ffringennctu. mstltrocken 3.10 Mk. fft: l ktf Iroch'ngetoiclü: b) Felle von.ivilden Schlveinen M'snlzen 1.10 Mk. für I k*f Offüngeunrlü. voll trocken 2,20 Mk für l kss Trockengewicht, ü. SeehnndseUe tiesalzen 2.50 Mk. für 1 k« Trockengewicht. 8 4 8>eschafftttfteit der Felle. Der rwlle Grundpi'eis Ni gesalzeuei, Schweine u:rd.Hundefellen. :veuu das durch Mieaen eriitilfcelte GrüuMrnchr tu irrrvarWsächlicher Scksrift (z. B. churäi geei^reimr DinteustifO auf der Fleischseite de> 'FekÜeS vermerkt ist: s) bei Fellen von stieb-. NoN. Dam- und ElemMvild, SckKveinen und Hunden, die nicht gesalzen meifoen konnten, WOUf das Gclvicht in rnültt'ockemstn 9ustande durck: geeigneten Farbstift aus der Fleisck-seite dSS Felles Deruurft t\l 8 5. Mzstgc vom Grundpreis. Der Höchstpreis ist um N'N C>lesa:nll^etrag der :uich den folgenden Bestiiumungen zu berecknienden LllWgi' niedriger als der Grund- pveis: 1 für Gefälle, dws mäZt den Bestimmungen deS 8 4 entswicht, 2. für Felle, die stark mit lvffeium Engerlin^r odei ElesäHml-ren lvliastck sind. 3. schr stark baarlassenN' und rnrslnnkene Felle, 4. für stark im Kirn zt'rsclwssene Fistle. 5. fflr ftnrf lei'frtnriWem* und stark löcherige ?J*eUe um ie 1 jedoch insgesamt nicht melw als die Hillftk deS Grundpreises. 6. silr ganz besonders fdjAmr N'säkldigte, sogenannte Brack-Brack- Felle, um insgesamt »/« des GnmdPreises. 8 6 . Zahlunqsvedinffnn-en Die Höchstpreise schließen den llmsalckte:nt»el *u:rd die kosten der Salzung und einmonatigen Lagerung, fermr die .ib'stei, der Beförderung Ins zum nAcbftett OffAerblrhnchof oder bis zur uäct'ste.n Anlegestelle dos SckZisfeS oder SllahneS und die kosten dcr Verladung ein und gelten für Barzahlung. Miro der SmnspreiS gestnndeL, so dKrj.m M zu 2 v. H. Jadres- zEnffm ülvr NeiäMrn^kont hin^ngeschlogen lverden. 8 7. Zurücklmltktt von Borrütcn. ist Enteignung m den ,n>müß de Liefenn^rssune in Betrags Acff Zurücklialten N>u AorrLten 8 2» iWmmrfima) für die betreffende . „ . fonrmetiN v n Preisen, bödifhir^ jedind zu den unter ff 2 d für nimt :vchtzeitig geliefertes l'öcställe festgesetzten Höchstpreisen zn gewärtigen. 8 «. Ausnahmen. Anträge aus Benülligung von Ansnahnug, finb an das Leder- zunn'iiungsapester Straße 5, zn richten. Die Enlsclnidnng N'hält sich der nnter.zeichnete zuständige MilitärbefehlSltziber vor. 8 9. I Inkrafttreten. Die Bekanntmachung tritt am 19. Juni 1917 in Wraft. Frankfurt a. M., den 13. Juni 1917. Stellv. Getttrolkonnnnndo des IS. Armeekorps. Brtr.: Beschlagnahme und BestandslrHebung von roden Ned^, Not , Dam- und Oiemswild, Hunde-, SäKoeine- und See- hundfrllen. von Walroßhättten, Nenn- und Eleutierfellen sowie vcn, LeN'r daraus. Höchstprelle von Dieb . Rot-, Dan,' und GenisN'ild-, Hunde-'. Schweine" und Seehuudsellen An Veil Oberdstrgermelster zu Giehen, das 0>rohh. Polizei- omt Giesen und die Grosth. Bürgermeistereien der Lund- gemeinden des Kreises. Indem lvir auf rnusteNude Bekanntmachung»: des stellrnrtre- tenN'n Gt'neralkominandos von beute verweisen, l'eauftr-aaeu :vi^ Sie. von N'n: Inlwll derselben den Interessenten alckNrld .Denntnis .Vi gehen und die Bekanntmachungen in Ilrnn Amtszimmer tue etwaigen Encssicht offen zn legen Gießen, den 13. Juni 1917. Gvotzher-ioaltcheS ZVreiüault (Kietzen. >< ' ' . Or. Ulinaer. ^ ^ 8 «imiW BaiigeWffeiislhlist E. G. m. b. H. zu Gießen. Hauptversammlung Samstag, den 23. Juni 1917, abends 9 Uhr im Hotel Schütz (Bahnhofstraße). Tagesordnung: 1) Geschäfts- und Kassenbericht. 2) Genehmigung der Bilanz und Verteilung des Reingewinns, sowie Entlastung des Vorstandes 3) Verschiedenes. 4g86D Zu zahlreichem Besuche wird eingeladen. Der Vorsitzende des Auf'sichtsiateS: _ör Rosenberg. Bekanntmachung^ A Samstag, den 16. Juni, abends 9 Uhr, findet Generalversammlung des Credit-BereinS zu Heuchelheim (E.G.m.u.H.) m dem Lokale des Konrad Stumpf dahier statt. Tagesordnung: 1) Abhör der Jahresrechnung 2) Verwendung des Reingewinnes. Heuchelheim, den 11. Juni 1917. Für den Aufsichtsrat: __ Schleenbecker. _ 4593 Iler Kriegskmdergarfeii befindet sich jetzt in dem Gebäude der _ Alice-Schule _ Eingang von der Kirchfiraße. oseos Steillkohles-BeDgs-Gesellj'AftGießeü. EiformbrikettSAbgabe Donnerstag, de» 14 . Juni I von 7-12 Ubr und 1 v 2 —5 Ubr. Nummerkarten 701-900 sind nur gültig und müssen vorher gegen Bezugsscheine, unter Vorlage der stadt. L^usEskarte ber dem Vorsitzenden A. Dickorö, Schallzenstr. 8, in Empfang genommen werden. 4595 Sk»- MÜ 8r!!MlliktgrllZ-Bersteiger»»gt» auf Gräflichen Wiesen. L 15 ^ 1 ? 1 i' Dtm morgens 8 Uhr 34 Lose - 30fDlovmv 0 Muba ® «»f der Getsenwiese II. an demselben Tage mit Beginn um 9'/, Ubr vor- mttiagS auf den Schellenbcrger und Ziegelbütterteich- wiesen lohne Los Nr. 2 und 3) ca. 30 Morgen' III. au dem,elben Tage mit Beginn um 10 Uhr vor- mlttag) uu Tiergarten und Oberlaubach auf ca. tv 61 Morgen. Zusammenkunft in der Hirrenback: ^ nachmittags 4 Uhr, aus der Schrelnersmuble beiJreienseen: l.von ca. 131 Morgen ^nr^niäs.^^^rattcrgrund 'Hartmannshausen bis Io^enlos)- 2 von ca. 109 Morgen im Wolföaarten, -euer-,Ober,eener-, Livver- nndAltcnbaiucr- grund. 3) von 02 Morgen— 30 Abteilungen der vom Ober,eener k> oiu nt aiitiitfaenommcneii Wiesen, vflntotßg, den 16 . Juni 1017, wir Beginn um nJi 6 ySFi nitt »? B f d «VV öer "Aemelsbach" aus ca. 192 Morton ».ELtefen daselbm am Altcnkeller, in den verwies Vecgbrückcn, Göllc-, Herrn- und Hexen- Vl.an demselben Tage, nachmittags von 1 Uhr an. aus de^,.Aaacrbattfc .von ca 114 Morgen Wiesen in «Ü!/bardSbamen. Hauxteilcn, Hablgarten, MuUau. Langhecke, (Wie,cn v. Wilo. Stroh I., Laubach», -rngel- und Schiffenbach, ferner von ca. h Morgen m der Silbach, Linncs, Elgersbach, Glebern, Bruchwresc, in den engen Äblcn und in der Ulfaer Ecke. Wiesenwärter Siltz dahier und die betreffenden Grast. Forstwarle und angewiesen, die Wiesen, die durch numerierte Holzpflöcke oder Steine kenntlich gemacht sind, aus Verlangen vorzuzeigen. 4542V Verkäufe 1 Ziege zu verkaufen. Näh. in der Geschäftsstelle des Giehener Anzeigers. f03641 IStamm Legehühner, Glucke, Gold- u schw. Zwerghühner, Bruterer von letzt, u. Klicken abzug.Näb. i. d. Ge sch st. d.G A. Wer probt, lobt den Norica- Treibriemen I! Bewährt u. belegscheinfrei. Proberiem. geg. Nachn. dir. v. Fabrikanten 6g. 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Grohherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. _ _ Tr autwein. _ 4589B Bekanntmachung. von beule sind genehmigt. AuS- von Montag, den 18. lsd. Mts. an. Greven, den 12. Jurn 1917. Grohherzogliche Oberförsterei Treis a. d. Lda. Trautwein. 45906 Ö7 ri' . ' vwati, O -Cüumuiuwnt'r -^Arbeiter, 1 Fachmann zum Einkauf von Noh- tabat, p grauen für Munmonsbeuieb, 1 Fuhrburiclie, 4 ^.renstmadchen, 0 Lauffrauen. 3 Büchbinderlehrlinge, 2 -Lchreinerlehrllnge, 2Scluraiderlelirlinge, 3 Bääerlehr- linge, 1 verheirateter Kriegsbeschädigter für Garten- und landwirtschatilichei, Betrieb. 2Hausburschen,1 schreib- gervandte Dante für Bureau. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Dienstmädchen für Landwirtschaft. 10Mechanlker. l0i..-emmechanlker,6Schlosser, 3Maschi„en- schloffer, 1 Maschinenmeister, 18 Holzarbeiter. Säger und Zmimerleute. 3 Schreiner, 1 Webineister. 1 Heizer, 2;S r Qr eve r'r ln^ r J Ic ^ cr ' i ^btzer, 1 Krasttvagentührer, eine Anzahl Mädchen und grauen für eine Sprengstoff- Fabrik. 3 Haus- und Äuchenmädchen, 1 Kriegerfrau als Verlnuferm. ES suciicn Arbeit 1 Goldnrbeuer. 2 Metzger, 1 Buchbinder, 6 Kaufleute väw.Haudlungvgebllsen, mehrere jugendliche Arbeiter, ^ureaudienst, ! Näherin, 1 Köchin, 2 Kriegsbeschädigte für Beschäftigung, die iin Sitzen auSgeubt werden kann, l Mädchen, 16 Jahre alt, sucht !ä"ENtgeltllche Beschaftlgung im landwirtschaftlichen Hauvhalt. AlleSorten SSeds. Pncklnch, Wagsnilocken, Zelte kauft Tronrk, ^Nord-Anlage 3. Komme auch nach auüerh. Sacke Kaufe alle Sorten ge- brauchte Säcke, Sack- lumpen und fi'ackluch. Zahle die vorgefchriebenen Höchstpreise. Bei Bestellung genügt Boitkarte. [03241 M. Müfifistein, . Sackgroschandlung, Giesten, Seltcrswca 83. Kleiderschrank, Waschtisch, "sosa, Ebaiielougnc und Stühle zu kaufen gesucht. Schr. 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