Ar. |50 Der Sketzener L»z«L-er erscheint tätlich, außer Eonntags. - Beilagen: Sichenerz'amillenblätter; Areirdlatt ßSr deu Lrcir Sieben. öezugrpreir: monatl. 90 PH, orertel- jährl. M. 2.65: durch AühoLs- u. Zroeigstellen vranatl. S9 Pf.; durch die Post Mk. 2.45 viertel» jährl. ausschl. Bestellg. Fernrsprech - Anschlüsse: sürdieSchrritleit»lng112 Verlag.Gejchästsstellebl Anschrist für Drahtnach- richten: Anzeiger Sietzen. * 67 . Jahrgang psstfche«»vt»: 5ranlfvrt a.M. N686 zezger für SsillingrrurchtzrWk u. Verlag: SrKhl'sche Univ.-Such- a. Steiabrrukerei K. Lange. Schristlettnng, SefchSstrstelle A. DraSeret: Schslßr. 7. Kettag. 29 . Juni unnabwe von 2in}eiycc f . die Xagcänummir bis zum Nachmittag vorher^, ^rtlenpreir, f. Anzeigen:! örtlich 20 Pf., Der»' miettingen u. Stellengesuche 15Pf., auSwürtS 25 Pf., b. Platzvorfchrffti 30 Pf., Reklamen 75 Pf^ bei Plcchvorzchrifi 90 HauptschriMetter: A»g^ Boetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: A."g. Goetz. Stadt und! Lax«. Vermischtes iu&c^ richtssaal: Fr. St Bern*] 'Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. Smikvertetzr: Gewerbe bank Gieße« rra§. TO.) GrotzeS Hauptquartier, 28. Juni. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Ru pp recht. Schwere FernftuerHatterien beschossen gestern mit be- obrrchterer Wirkung die englisch-französische .Hafenfcstung Dünkirchen. Mehrere Schiffe liefen eiligst aus. Als Erwiderung wurde vom Feinde Ostende unter Feuer genommen; rmlitärrfthjer Schaden entstand nicht. In den «englischen Gräben an der Mste verursachte eine .Beschießung durch unsere Artillerie und Minenwerftr starke Zerstörungen. Äldch ruhigem Vormittag nahm gegen abend die Feuer- tätigkeit in einigen Abschnitten der flandrischen und Artois- Front ziemliche Heftigkeit an. Siwöstlich von N i e u po r t nmrden von unseren Stoßtrupps ein belgischer Posten aufgehoben; bei Hooge schlug ein feindlicher ErtunDrmgsrwrstttz fehl. Südlich der Skratze Eam- brai—Arvas erlitten die Engländer bei Säuberung eines Grabens durch wrstMMe imd rheinische Stotztrupps erhebliche Verluste an Gefangenen und Toten. Im Vorfeld unserer Stellung nördlich von St. Quentin entspaniren sich mehrfach kleine Gefechte nuferer Posten nrit englischen Abteilungen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. An einzelnen Stellen iwrdlich der Aisne, nördlich von Reims und in der West-Champagne kam es zu lebhaften Artilleriekämpsen. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Am .Hartman n sweilerkopf machten Erkunder eines württembergischen Regiments durch Einbruch in die französischen Gräben eine Anzahl Gefangene. Oöstlicher Kriegsschauplatz. An der ostgalizischen Front dauert die rege Feuertätigkeit an. Mazedo Nische Front. Keine besonderen Ereignisse. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorfs. * Der Abendberlcht. Berlin, 28. Juni, aberchs. (WTB. Amtlich.) Im Westen außer vormittags lebhafter Gefochtstatigkeit an der Sttafa Lens —ArraS nichts Besonderes. Im Osten ist die Lage unverändert. In einigen Blättern — leider nicht von der Regierung — wird allmählich das befreiende Wo-rt ausgesprochen: Es ist vermehrt, daß Mir uns nrit den Feinden in ernsthafte Diskussionen über rein deutsche Angelegenheiten einlassen, es ist z. B. ein Hereinfall auf Feindeslist, wenn wir der luefrer durch Recht noch durch Macht begründeten Forderung. Elsaß-Lothringen herauszugeben, mit der Rechtfertigung begegnen, die Elsaß-Lothringer wollten ja nicht, sie wollten deutsch bleiben. Auch von Scheidemanns Luftdruck müssen wir uns frei machen. Er ist ein Partei Politiker, der mxfi, en. Wir können leider nur einige Stellen herausgrmftn: "Ä Est daß das deutsche Volk cm seinen Fürsten gelegentlich aucl) Mangel entdeckt — diese Fürsten sind ja Men- j chen , 2ber halten Sie doch bitte eine Umfrage unter den Deut- co ilberzeugt, der Khjfec erlaubt sic Ihnen mit besonderem Vergnügen, und niemand wird diese Umfrage beeinflussen, er am wenigsten — die Urrrfrage, ob die Deutschen auch mir einen i uer Fürsten vertauschen möchten gegen eine Person von derArt des englischen Georg oder des russischen Mkolaus oder des rtolienj ( ,tii -oiitor Emanuel oder des französischen Poincarö oder des rilm.cnu.sfgm , Serbincrnd oder des mueriknnischeu Wilson, immer dem polttrsch gesprochen! Sie nmchen sich keine Ahnung von dcij Niederlage, die Sie erleben würden. Mcht ermmrl unsere So-Mäl- demdkraten würden von einem solchen Tausche wissen wollen; sie wissen sehr genau, was sie an unfern Fürsten 'haben: Männer ton unerscbütterlicher Treue und von Gewissen. Es ist auch richtig, daß es nach dret Iähven des Krieges unter 70 Millionen Deutschen ein Häuflein Ermüdeter (hinter der Front!) gibt, und ein Häuslern verbohrter Theonetiker, die die Merrschhest durch Reden befreien ivolleu, und ein Häuflein Lum- perr, die unr eigenen Vorteils und Wohles willen auch einen faulen Frieden gutl-eißen wütten. Diese Hcdcfletn bedeuten soviel wie ein Stäubchen mrs einem Globus. Das deutsche Volk — glauben Sie 'mir das; es spricht zu Ihnen ein Mann, der nie in seinem Leben eine Z-eile gegen seine Ueberzeugung geschrieben hat — steht in diesem Kampf, den es nie gelvolll hat, noch heute genau so geschlossen da wie vor drei Jahren. Es weiß noch heute genau und! gewi);. daß gewissenlose Räuber und Mörder nach seinem Leben trachten, daß England, Ihr Schützling, der Erb- und Todfeind Europas ist. Es lacht über Ihre Einteilung der Deutschen in Fürsten und Volk. Das wäre >eins. Ein Zweites: Sie beklagen uns arme Deutsche, weil wir tyrannisiert werden, weil wir schmachten unter dem Joch Unserer Regierungen. Herr Wilson, Sie sind Gelehrter. Gelehrter und Denker ist zwar keineswegs dasselbe: aber ein Mann, der die Bereinigten Staaten beherrscht und daneben noch den Beruf übernimmt. Deutschland zir befreien, sollte Man denken können. Also denken Sie nact,: .st'ännen Sie sich vorstellen, daß ein Volk mit nur drei Verbündeten gegen 12 oder 13 — ich weiß es im Augenblick nicht genarc: wir Deutschen zählen schon nicht mehr — also: gegen ein Dutzend Feinde drei Jahre lang einen ruhmvollen Krieg führte, mit solchem Erfolge führte, wenn es ein gedrücktes, geknechtetes Volk wäre? Glauben Sie, daß wir das aus laitter Liebe m unseren „Peinigern" tun? Haben Sie qemals gehört, daß Sklaven .Helden gewesen wären? Kairn ein Mann, der Wissenschaft es auch nur eine Sekunde lang für möglich halten, daß sich in einem versklavten M)lke eine Kultur entwickle wie die deutsche? Uebrigens: wußten Sie als Gelehrter nicht, daß das Ihren Freunden verbündete Rußland eine ?lntokralle war? Sind Sie nie ans die Idee gekommen, den gepeinigten russischen Völkern zu Hilfe zu kommen? Wie konimen Sie dazu, Deutschland eine „Autokratie" zu nennen/? Ist Ihnen dü Bedeutung dieses griechischen Wottes un- bekannt wie so vieles? Ist Ihnen unbekannt, daß wir ein Reichsparlament aus allgenreinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlen haben und daß Stinrmen und Mairdate bei uns nicht gekauft werden können ? Oder weinen sie, es komme nicht ans den Buchstaben der Verfassungen und Gesetze an, sondern auf den Geist, in dem sie gehandhäbt^ würdehs? Wienn sie dos meinen, dann sind wir ja Freicnde! Hören Sie denn und glauben Sie mir: Unser reaktro- närster preußischer Junker, wofern er nur ein redlicher Mann ist, ist uns 1000mal lieber als Ihre gekauften und kaufenden Gouverneure und sonstigen Beamten! Ihr Volk tragt das schwerste und schändlichste Joch, das des Geldes. Und nun!zum Tritten und Letzten. 'Sie wollen urrs die von uns angeblich verrnißtc Freil?eit bringen; Lne wollen uns glücklich machen. Schönen Dank! Aber lvie denken Sie sich das? (Ich wende mich wieder an den Mann von Kopf.) Wollen Sie uns vielleicht Ihre oder die eirglische oder die französische oder die japanische oder die rmnänische oder die nicaraguanische oder die russische Verfassung (alten oder neuen Stils) zum Präsent rnachen? Wollen Die mrs den jdeutschen Kopf abhauen und uns einen französischen oder portugiesischen anssetzen, ,in der frohen .Hoffnung, daß er anwachfen werde?" Das ist herzerfrischend, ein Regen nach langer Dürre. Es ist bei uns vielleicht doch nicht alles so schlecht, wie es die Förderer der „alsbaldigen Demokrallsierung" hinstellen, wiß, unter einer gewissen Schmalkost seufzen wir jetzt. Da kann aber die Demokratisierung nicht, und noch weniger der entschädigungslose Friede helfen! Wir wollen uns derbe sseren Ankündigungen und Ermahnungen des Kaisers erinnern! Der öfterreichisch-uttgarische Tagesbericht. Wien, 28. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Im galizischen Frontabschnitt nördlich des Dnjestr war die feindliche Artillerie anhaltend lebhaft tätig. Aufklärungsabteilungen des ll^gners versuchten an mehreren Stellen vergeblich vorzugchen. Einige erfolgreiche Luftkämpfe. Italienisch er Kriegsschauplatz. Außer den gemeldeten Gefmrgencn lmrrden bei der Wie- dcreroberung des Monte ^rtigara 52 Maschinengewehre, zwei Minenwerftr, sieben Geschütze und Meirauftnd Ge- lvehre erbeutet. Houptmann Noyorowskn hat am 26. Juni über dem Wippachtal zwei feindliche Flieger abgeschossen. S ü d ö st l i ch e r Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Chef des Generalftabes. Die Kämpf« im westen. Berlijn, 28.Juni. lW'TB.) Die flandrische Front stand am 27. ßimi im Zeichen s ch w e rle r F e r n f e u e r - kämpfe. Die deutsche Beschießung des Hafens von Dün- kirche'n und des Bahnhofs Aöinkerke war von mißerordentlickier WÜrllmg. Zahlreiche Treffer wnrüeir beobaästet. Die Engländer versuchten mit einem 30-Zcmllmeter-Geschütz auf Ostende zu eirt- worten. Cs wurde jedoch kein militärischer Schaden angerichtet. Vttr ein Belgier wurde verletzt. Bereits nach den ersten Schüssen wurde das le n g l i! s ch e Geschütz von deutschen Fernbatterien unter Feuer genommen, und zum Schwaigen gebracht. An verschiedenen Stelleir der Front ion.rden die feindlichen ßlliaben nntey zusammerigefaßtes Arllllcrie- und Mrireirfeuer genommen. Schwere Beschädigungen konnten festgeftellt werden. Die englisä>e Gegenwirkung war gering. Bei dem Versuch, die deutsche Artillerie zum Schweigen zu bringen, Wurden die drill scheu Batterien von den Deutschen unter Feuer genonrineir und eingedeckt. Bei guter Sicht wurde das Feuer von den dsuhchm Attilleriessi'egern in vorbildlicher Mi'eise geleitet. Es konnten zahlreiche Erplosioncn in den engllscherr Batteriestellungen, feftgestellt werden. Südlich von Nien- port und nördlich von Npecn sowie bei La Bäßse-Vllle wurdet Gefmrgene eingebracht. Bei Fontaine wurde dos öt de» MmBeS der letzten Tage noch in englischer .Hand gMreÄene kleine Grabens stück diirch säubert. wärts abschnitt und die Maschinengewehre in hervoi von der Flarcke wirkten, wurde die Besatzung Vvn Slotztruppen angepackt und überwältigt. Die blutigen Dejrlnste der Engländer waren erheblich. Die überlebenden Kvei Offizreve und 62 Mann wurden gefangen genomTnen. An der Aisne-Front hiell sich die ftanröftsche ArülleriL- tällgkeit in mäßigen Grenzen und war lediglich gesen die neü eroberten deutschen Stellungen bei Vcmrcllllon und Laffaur zettweise lebhafter. Die deutscher Batterie bekämpften erfolgreich die ftanzösischen Artilleriestellungen und Nahmen die feindlichen GrWen: mehrfach unter Wirkungssener. Nördlich von Reims urrd in der We ft-Champa gne war bei guter Sicht der Artillerikjkampferheblich. Auf fran- -zösische Ansammlungen in den vorderen Gräben wurde mehrfach Vernichtungsfeuer gelegt. Berlin, 28. Juni. (WTB. Nichtamtl.) Mangels sachlicher Erfolge wird von englischen Zeitungen als Erfolg der Arras- und Messines-Schlacht der Niederbruch der deutschen Truppenmoral gerühmt. Die Sllmmung bei den deullchen Soldaten sei so schlecht und gedrückt, wie gegen Ende der Somme-Kämpfe. Es ist etwas unvorsichtig vvn den englischen Publizisten, einen derartigen Vergleich zu gebrauchen, denn die Sommeschlacht erxbigte mit einem trostlosen Versinken der brillschen Offensive im Schlamm und Blut, und als deutsche Antwort erfolgte der Siegeszug durch Rumämen. Da englische Militärschriststeller selbst zugebeu mußten, daß die deutsche Verteidigungskraft gegenüber der Sommeschlacht erheblich zugenommen hat, könnten sie die logische Folgenmg daraus auf die kommenden Sommer- und Herbstoperallonen leicht selbst ziehen. Flieger Almenröder gefallen. Solingen, 27. Jmri. FttLgerleutncntt Almen- röder, der jüngste Sohn des Pastors Alrnenröder in Wald bei Solingen, der vor wenigen Tagen den Orden Pour le merite erhielt und anr Dienstag noch im Bericht der Obersten Heeresleitung mit seinem 30. Lustsiege erwähnt wurde, ist, ^'legrcmnn r ''*— * 4 *“ Äjr ^' — kampf aes Aus dem Frldcrrttllerieregiment Nr. 62 hervorgegEgen, wie ein Telegramm seiner Jagdstaffel den Angehörigen meldet, im Luftkampf gefallen. (Frkf. Ztg.) in dem er am 30. März 1915, erst nemAehnjahrig, zum Offizier befördert wurde, trat er am 29. März 1916 in die Fliegertruppe ein. 9lm 8. Januar 1917 erwarb er fich das FlugzeugführevabKeichen. Twotz seiner großen Jugend wurde er einer der besten unserer Jagdflieger und tmädtg ftiseS Lehrmeisters und Stafftlführers. Am 9. d. M. mit de»! Ritterkreuz des Hohenzollernordens mit Schwertern und am 14. d. M. nrit dem Orden Pour le msrite ausgezeichnet, nannte ihn der Heeresbericht vom 26. d. M. noch als Sieger über das 30. feindliche Flugzeug. Schon einen Tag später ttas ihn die tödliche Kugel. Ein junges Heldenleben ist aus-. gelöscht, aber er wird in unserer aller Herzen fortleben <&? einer der besten Söhne unseres VaterlarÄes. * Französischer Bericht vom 27. Juni, nachmittags. Der Arlllleriekampf dauert sehr lebhaft in hex Gegend des „Denkmals" und bei Hurtebise fort. Die Deutschen machten keinen neuen Angriff gegen die Stellungen, welche wir am 25. Juni genommen hüben. Nach den letzten Nachrichten befindet sich unter den ausgebmtten Stellrmgen, die wir am 25. Juni erobert haben, eine mnsangreichc Höhle von mehr als 300 Metern in der Tiefe, die in eine wirkliche Festung mit zapft reichen Ausgängen umgewandelt ist. Der Kamin, von tt# Maschinengewehre anftauchten, stellt einen wichttgen Waffenplotz dar, ohne Ausgangspunkt für feindliche Angriffe. Es fand sich dort ein bettächtliches Gerät angchäuft: neun Maschinengewehre in gutein Zustande, nrehr als 300 Ausrüstungen, zahlreiche Gewehre, Muncllonslager, elektllsche Scheinwerfer und ein Verbandsplatz fielen uns in die Hände. Bisher wurden gezählt 340 Gefangene- darunter zchn Offiziere. In der Charnpagne, westlich des Cornilleft berges. scheitette ein feindlicher .Handstreich in unserem Feuer. Unsererseits machten wir einen Einbrilch in die deutschen Linie« bei Maison de Champagne, wobei wir etwa zehn Gefangene zurück- brachten. Geitern um acht Uhr abends warfen feindlick-e Flugzeugs Bomben auf Nancy. Weder Menschen Verluste noch Sachschaden. Ein neuer französischer GeneralftabSches. Bern, 28. Juni. (WTB.) Wie „Petit Parisierr" meldet, wurde Brigadegeneral Vida len, der bisherige Kabinettschef nn Kriegsministerium, zunp Generalstabs chef der französischen Armee ernannt. Ein Aufruf Pet^inS an die Truppen, r ^ ^Ens, 28. Juni. Auf die Bewegung, die sich inuev- halb der französischen Truppen zugunsten einer schleunigen Beendigung des Krieges bemerkbar macht, lmrd plötzlich, ein offizielles Licht gcworferr durch einen A u s r u f, den der Oberbefehlshaber General P 6 1 a i n ait die Soldaten richtet und der im amtlichen „Bulletin des Armees, abgedruckt wird, an der Spitze eines ebenfalls von General Petain Unterzeichneten laugen Artikels mit der Uebcrschrift: „Warum wir uns schlagen?" Der Ausruf „An die Soldaten (poilus) Frankreichs!" lautet: „Man weiß zu wenig, oder man vergißt bisweilen zu sehr, ivarum irni- uns schlagen. Wir schlagen uns, »veil Deutschland gegen ims angeitirrmt ist. Wir schlagen ims, nur den Feind von unserem Gebiet zu versa geil, und um durch einen festen und voll- standrgeil Frreden zu verhindern, daß jemals ein ähnlickrer 9ln- griff wrederlrolt iverden kann. Wir schlagen ims, weil es ein Ver-< breclicn Ware, durch einen schmachvollen Abfall Misere Toten und unsere Kinder zugleich zu verraten. Mr schlagen Ms, damft bet ^"^wr das Wohlbehc^en in unser Land bringe und di< Entvelwungen beschwöre, die im Falle eines schlechten Ausgangs des Krieges viel schlimmer sein fvürden, als das, rvas die llnsrigen letzt erleiden. Wir schlagen utis mit Harttiäckigkeit und Disziplin. Oldies dre ioejentlickgen Bedinggmiwn 'des Sieges sind. Einfach uw» i^erziiü), wre man zu Fremiden und Mämieril spricht, werde ich s* ^^vhert anseinandersetzen, wie sie mrs vor Augen steht, und ich werde bei einigen Punkten veriveilen, die eure besvii^M ^-orge beanspruck^n niüssen. Ich bin überzeirgt, dal: ilyv zur närn< iia^m ^lußfolgerung kommt wie ich, näinlich daß sicher nach fernen Kräften und seinem Atnte sortsälwer. muß. seiv Pflicht SU tont, ferne vfllo Wicht." Ter türkische Bericht. Stopften tin ofcel, 28. Juni. lWTB.^ Heeresbericht vom 27. Juni. KaukasuSfront: Im linken Flügelabschmtt leichtes Infanterie- und Artilleriescuer. 3i n a i f r o rt t: Am 25. Juni nachmittags ianden zweiLustkämpfe statt. Im ersten kämpften Swei unserer Flug-enge gegen drei englische. Ein englisches Flugzeug stürzte hinter unseren Linien ab. Der Pilot ist tot. DaS -weite englische Flugzeug war gezlvungcn, in beschädigtem Zustande hinter den englischen Linien zu landen. Dem dritten feindlichen Flugzeug gelang es, sich dmrch schleunige Flucht zu retten. Bei dem zweiten Luftkampfe wurde ein. feindliches Flugzeug zur Landung lfinter den englischen Linien gezwungen. Aus allen Luft- kämpfen kehrten unsere Flugzeuge wohlbehalten zurück. An den übrigen Fronten keine Ereignisse. Englische Flieger über dem Oelberg. Berlin, 28. Juni. (WTB.) Die Blätter melden: Sechs englische Flugzeuge warfen crm 26. Juni 70 Bomben auf den Oelberg ab. Glücklicherweise wurden Menschen nicht verletzt. Der Sachschaden ifc gering. Die „Nvrdd. Mg. Ztg." bemerkt hierzu: Dieser Vorfall ist eilt neuer, besonders schwerwiegender Beweis dafür, wie England sich über das Völkerrecht nnd über die jedem Christen selbstverständliche Ehrfurcht vor den heiligen Stätten hinwegsetzt, wenn es glaubt, noch so zrveifel hafte Vorteile für sich erlangen zu können. * Die Frage der neuen Offensive. Berlin, 28. Juni. Driv.-Tel.) Tie „BLA." meldet aus Basel: „Daily News" berichtet aus Petersburg: Der vorbereitende Ausschutz des allrussischen Kongresses der Arbiter- und Soldaten- räte beschloß. die (sirtsckwidung über die Aufnahme einer Offensive an die im Herbst zusammen tretende konstituierende Versammlung zu überweisen. ' Die reguläre Armee Amerikas. London, 27. Juni. (WTB.) Reuter. „Morning Post" erfährt aus Washington, daß die reguläre amerikanische Armee jetzt 250000 Mann zahlt. Die Miliz zählt jetzt 260 000 Mann, das Marinekorps 30000 Mann, die Marine 120 000 Mann. Außerdem werden 40 000 Mann zu Offizieren ans gebildet und 11 Eisenbahnerregimenter ausgestellt, was eine Gesamtzahl von 712 000 Mann gegenüber 327 000 Mann am 26. Wfrcii ergibt. Die Handelsbeziehungen der Entente. L«nd>vn, 27. Juni. (WTB. Nichtamtlich) Unterhaus. Sonar La w erklärte, die italienische Regierung habe mit zivei Ausnahmen alte .Handelsverträge gekündigt, durch die die italienischen Zollsätze und Abgaben bestimmt lverden. Die französische Regierung habe die Absicht ausgesprochen, alle Handelsverträge zu kündigen. Die Frage werde jetzt von der englischen Regierung erwogen. Die englische Landwirtschaft. Am sterdam , 28. Juni. Wie .Jlltgemeen Handels blad" aus London berichtet, habe Lord Mitner geflprtt im Ober- bause initgetellt, daß die Militärbehörden 70000 bis 80000 Mann für die Erfordernisse der Landwirtschaft zur Verfügung gestellt hätte. fahren unser Land bedrohen, und unser Volk noch berufen sein kann, seine äußerste Kraft für seine Freiheit und seine UnabhanchF- Eeit herzugeben. Daß Gott uns hierbei behütet, ist mein innigstes Gebet Seefrfeg. Neue U-Boot-Erfolge. Berlin, 26. Juni. Iw englischen Kanal, im Atlantischen Ozean und in der Nordsee wurden durch unsere U-Boote lveitere 24 5 00 BRT. versenkt und zwar: zwei unbekannte bewaffnete englische Dampfer, der errglische Dampfer Änglian (5532 Tonnen), mit Munition und Stückgut nach England, die englischen Segler Wilhelm, mit Kohlen nach Frankreich, und Benita, der französische Segler Bidartaises, ferner ein groß er bewaffneter englischer Dampfer, nach den Scharnsteinabzeichen von der Linie William Thomas Sons u. Co., London, ein mittelgroßer Datnpfer, der aus Geleitzug herausgeschossen wurde, und eine große Biermasldark ohne Flagge und Abzeichen, die von Zerstörern gesichert war. Eiites der U-Boote ist im Atlantic wiederholt durch auffallend viele Schis f s trüm m er und große Mengen Gefrierfleisch gefahren. Dasselbe U-Boot hatte auf der Heimreise mit einem feindlichen U-Boot ein Artilleriegefecht, in dessen Verlaufe sich das feindliche U-Boot dem Feuer durch Tauchen entzog. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Die englische Wochenftatistik. Haag, 28. Juni. Reuter meldet aus London: Wie die Admiralität berichtet, sind in der vergangenen Woche 2876 Kauffahrteischiffe in britischen Häfen eingelaufen und 2923 ausgefahren, 21 Schiffe von über 1600 Tonnen, 7 Schiffe von unter 1600 Tonnen wurden versenkt, 22 Schiffe wurden erfolglos angegriffen. * Kopenhagen, 29. Juni. Nach Mitteilung des Ministeriums des Aeußern ist der bänt^e ircima^ schöner Star in der Nordsee versenkt worden. Rotterdam, 28. Juni. (WTB.) Nach dem „Maasbode" ist das französische Schiff „Marseille" (3335 Tonnen) infolge Zusammenstoßes gesunken. Als vermißt gelten die norwegische Bark „Blcmka" (1501 Tonnen) und der englische Dampfer „Lelierophon" (8954 Bruttoregistertonnen). Der Dampfer „Belgravian" (2521 Bruttoregistertonnen), der am 25. November von London nach New ffort abfuhr, wird als verloren betrachtet. Gesunken sind: „Laatefos" (1548 Tonnen), „Sprnel" (1174 Tonnen), „Eli Lindu" (1087 Tonnen). Die Schiffe „Borre", „Circo" und „Michio" sind dem Bnrecru Veritas zufolge am 16. Juni im Mittelmeer gesunken. Bern, 28. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) „Nouvelliste de Lyon" meldet aus Netv Dort: Der Kreuzer ,O l y m p i a", -der vorgestern bei Rhode Island ausgelaufen ist, befindet sich in sehr kritischer Lage. Die Besatzung ist gerettet. Beratungen in Stockholm. Stockholm, 29. Juni, Nach „Sociatdemokraten" ist vorgestern auch Ledebo ur in Stockholm eingetroffen. Die deutsche so^iäldemokratrsche Minderheit sott bis Anfang Juli Au» Griechenland. Amsterdam, 28. Juni. iWTD.) Nach einem hiesigen Blatt meldet die „Times" aus Athen, daß die T ru p p>e n alle Zu- g.ä n g e d e r Stadt besetzt haben. Auf den Mauern der Akropolis stehen Wachposten, und im Parthenon lagern kleine Abteilungen. Athen, 28. Juni. (WTB.) Meldung der Agence Havas. Die Mi tarberte r Venise lo s' kamen gestern abend an Bord eines griechischen Sctsiffes, das von einem französischen Torpedobootszerstörer begleitet rvar, im Piräus au. Sie begaben sich nach Athen, wo sie im Kömaspalast den Eid ablegten. Französische Truppen und kretische Gendarmen hielten den Verfassungsplatz und die Straße zum KönigS- palast sowie die Hauptplatze ebenfalls besetzt. Da» Kabinett Beniselos. A th en, 27. Juni. lWDB. Nichtamtlich) Das Reutersche Bureau meldet: Beniselos hat daS Kabinett gebildet, in dem er den Vorsitz und das Kriegsminifterinm übernimmt. Rrpulins ist Minister des Innern, Po litis Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Kouduirotis Marin ent inister. Paris, 27. Juni. (WTB. Nichtamtlich) Nach einer Meldung der Agence Havas aus Llthen gehören dem Kabinett Veniselos außer den bereits gemeldeten Ministern noch Drngos für Unterricht und Kultus, Andreas Mich alakopulos für die Finanzen, Spyridis für die Volkswirtschaft, P ap a na stasi u für den Verkehr, Johann ^srrtnokos für die Justiz, Megropontis für den 'Ackerbau und Domänen, Simo s für die Fürsorge und Em- b i r r ko s für die Verpflegung an. Die niederländische Thronrede. Haag, 28. Juni. Bei der Eröffnung der nie de ländischen General st aaten verlas die König ? lc Thron rede, in der sie ihre Genugtuung darüber den von dem Bevollmächtigten des Reichskanzlers gegebenen grundsätzlichen Anweisungen endgültig bestimmt werden. Damit eine rvirksame Kontrolle stattfinden kann, dürfen die .Hersteller das Kraut nur gegen einen von der Kriegsgesellschaft für Sauerkraut ausgefertigten Bezugsschein liefern. Die Fabriken werden außerdem von einem bei der Reichsstelle für Gemüse und Obst eingerichteten, mit fachmännisch vorgebildeten Kräften besetzten Revisionsbuerau ständig überwacht werden. Bei dieser Bindung der Herstellerpeise werden die Groß- und Kleinhandetspreise sich im freien Verkehr in den angemessenen Grenzen halten. Denn es stehen gleichzeitig billige Frischgeinüse in großem Umfange zur Verfügung, und andererseits muß das Kraut innerhalb kurzer Zeit abgesetzt werden. Diese Regelung gilt nur für das vor dent ^7. September 1917 eingeschnittene Kraut und nur bis zum 15. September 1917. Von diesem Tage ab wird das gesamte Sauev- kraut, wie im vergangenen Winter und Frühjahr, planmäßig an die Bundesftaatett verteilt werden, die ihrerseits die ihnen überwiesenen Mengen den Komntnnatverbänden zur Abgabe an die Verbraucher zuleiten lverden. Die Preise für das rationierte Sauerkraut nx'rden noch festgesetzt werden. * Berlin, 28. Juni. (WTB.) In der hetttigen Sitzitng des Btl.ndeSrats gelangtert zur Annahme: der Enttours eiiter Beka.rtnttnachu.ng über die Geltetrdmack>ung von Ait- sprüchen von Personen, die im Atrsland ihren Wohnsitz haben: der Entwttrf einer Bekattnttnachmtg bett. Fristen des Wechsel- und Scl)>eckrecht:> für Elsaß Lothringen; der Enttvurf einer Bekanntmachung über den Handel mit Tabak- waren; der Entwurf einer Bekannttirachung über die Kar- toffelversorgnng im WirtsckMtsjahre 1917/18 imd der Citt- wtrrf einer Bekannttnachimg über die Herstellung von Zigaretten. München, 28. Juni. (WTB.) Der Kaiser und die Kaiserin von Oesterreich norden am A) Iwri. mrch. mittags 5.45 llhr in München eintveffen und am AbenÜ wieder abreisen. Der Besuch wird mit allen dem Kaiser und der Karserrn gebührenden Ehren, aber sonst auf besvnderear Wunsch des Acrisers in einfachster, der Kriegszeit entsprechender Weise verlaufen. Auch der kleinste Goldgegenstand ist willkommen Die Goldankaufstelle in den Raumen der Bezirkssparkaste Eichen ist morgen von \0 bis \2'i Uhr geöffnet! Ans Stadt nnd Lnnd. Gießen, 29. Juni 1917. ** Amtliche Personalnachrichten. Ter Groß- Herzog hat am 27. Juni die von der Stadtverordnetenversammlung zu Osfenbach getroffene Wiederwahl des Ernst Weil zum besoldeten Beigeordneten der Stadt Ossenbach aus die Dauer von 12 Jahren bestätigt. — Erledigte Stelle: Die Stelle des Bezirks- kaffiers der Grotzh. Bezirkskasse Reinheim ist erledigt. **,£rttennu n g. Der KveiS-Veterinär-Assistenzarzt Dr. Vionitard, der mit Ausbruch des Krieges als Ober veterinär ins. Feld rückte uud inzwischen das Eiserne Kreuz 2. Kl. und die Hessische TapferkeitSmedaille erhielt, ist jetzt zinn Stabsveterinär d. R. ernannt worden. ** Das Grotzh. Kriegsehrenzeichen wurde für treue PftichteMllung im Felde folgenden^ ALannschaftelt der EtLMPen-Hilfsbompagnie Nr. 10 aus dein Kreise (hießen verliehen^ Gefreiter Karl Erb, Reservist Karl Weller beide aus Wieseck, Gest. Ludwig H o f m a n n , Wehrmann Friedrich K r ö ck , beide aus Heitck^elheim, Gefreiter Julius Gimbel aus Klein-Linden. Gefreiter Karl Watz aus .Kirchgöns. Die Ausgezeichneten sind sämtlich Angestellte der Güterabserttgung 'Gietzrm und befinden sich seit 3. August 1914 ununterbrochen im Felde. . ** Zur Regelung der Kohlenab gäbe hat sich eine Volratsaumahmc als' notwendig erwiesen, die sich auf KvhlenbanL>« lungen und Kohlenbezugsvereine, Industrie- und Gewerbebetriebe, Handele unternehimmgen jeder Art, An stallen und Institute (mit Ausnahme der staatlichen Jnstitttte und Anstalten), itnd Privatpersonen erstreckt. AnMgeben ist der am I.Jüli 1917 vorhandene Bestand, soiveit er die Aöengen von zusannnen 5 ZeMnern übersteigt. Die Meldungett sind auf einew Vordruck, der bei der Ortskohlenstelle Gießen iGartenstratze 3) erhältlich und mit einem Antrag auf Bewilligung von Brerinstvften verbiutden ist, bis spätestens 3. Juli 1917 aberrds 6 Uhr an die Ortskohllenstelle cmzureichen. Nach Eingang der Meldungen findet eine Nachprüfung in den Aufbewahrurrgsräumeir statt. Näheres siehe Bekamttniachnng. Jnr Anschluß daran sei darauf aufmerksam gemacht, daß Haushaltungen, Gewerbebetriebe, Geschäfte usw„ die einen Antrag aus Berrilligung von Brenn- und Heizstofien noch nicht gestelll, aber Brennmaterialien nötig haben, einen Antrag bis zum 3. Juli 1917 an die Ortskohlenstelle einzuceichen haben. ** Höchstpreis für Buschbohnen. Die PreiSkommisimt für das Gros her zog tunt Hesserr hat in Abänderung ihrer Veröffent- lichautg vorn 18. Mai 1917 beschlossen, die Höchstpreise firr Busch- bohneit in der Zeit bis zum 3. Juli 1917 wie folgt festzusetzen! 7 Er zeug ec Höchstpreis 30 Pfg., Grvßhandelshöchstpreis 33 Pfcp, Klein- handelshöckfitpreis 40 Pfg. Vom 4. Juli ab gelten die Preise der Veröffentlichung vom 18. Mai 1917 von 20 Pfg. Erzeugerhlöchß^ preis, 23 Pfg. (VvoßhartdelShöchstpreis, 30 Pfg. Kleinverkaufspreis. Siche Bekanntmachung. _ ** Fü h ka r 1 0 ffelern ten — wie und Wan n? Die ersten Kärwffeln stehen in Blüte, mtd rrur einige Wochen trennen uns von der diesmal so heitzersehnten Kartoffelernte. Etwa drei Wochen rechnet man von der Blüte der Kartoffel bis zur Reife, das ^heißt bis zur GenntzfälfigKeit derselben, (sin völliges Ans-' wachsen bis zur vollen Gewichtsmenge und dem Absterben der Pflanzen dauert sechs bis acht Wochen. Findet nun das Ausgraben der Knollen mit dem Beginn der Genußfähigkeit statt, so ist damit eine sehr bedentendc Benachteiligung verbunden, die zu vermeidett unter den jetzigen Ernährungsschwierigkeften sehr im allgemeinen Interesse liegt. Nun treiben die Kartoffelpflanzen ihre dlusläufer, an ivelchen die Knollen wachsen, zietnlich nahe an der Oberfläche, wo sich denn auch die .Knollen befinden. Mit einiger Vorsicht lassen sich in leichtem Boden oder auch nach Regent auf schiverem Acker die reifen Knollen vom Ausläufer loslöseu. ohne das Wachstum des Stockes und das Heranreisen des Knvllen- nachwuchses im geringsten zu schädigen. Bei .Kleingartenbetrieb verursacht die Arbeit mrr kleine Mühe und ist von jedermann auszuführen. Aber auch bei Großbetrieb lolint sich die Mühe reichlich durch hohen Ertrag. Man sollte unter den jetzigen Erna hrtmgs schwierigkeilen vor allem aus diese Weise die Frühkartoffeln ernten. Das Essen nvcki nicht -ganz auSgereifter Frühkartoffeln hat ebenfalls seine Gefahren. Wir erimtern uns vom vorigen Jahre her noch manäier Beobachtungen über Unwohlsein imd Beschwerden, die eine Folge vom Genuß unreifer Früh-, kartoffeln waren. Bei der Knappheit mc alten .Kartoffeln ist mancher versucht, in diesem Jahre derrfelbetl Fehler zu machen. Dian lasse daher atrch ans diese nt Grunde die Frühkartoffel möglichst gut im Boden auSreifen. ** Zur Berhütuwg von Waldbränden ist auf bvt Dauer von vier Wochen in Waldungen und auf Herden, sowiee irc der Nähe von Waldungen ttnd Heiden im Umkreis von 20 Metern ist aus die Dauer von vier Wochen daS Rauchen allgemein verboten, (sireuso ist auf die gleiche Zeitdauer jedes Fetteranzündeu autzerhalh vcnt Gebäuden i n Walde und Heide und im Umkreis von 20 Metern von Wäld und Heide untersagt. Siehe Bekairntmachcung. ** Einxn Ka n i n chentna r k t hält der Kaninchen- und Geflügelzuchtverein der Eisenbahn bedien steten fiir Gtetzen urrd Umgegend Sonntag, den I. Juli, in der Frankfirrter Straße ab. Siehe Anzeige. ** Die A u s z a hl ung der Fa milienunter stütznn- gen an die Angehörigen der zatm Heeresdienst Eircherufenen für 1.—15. Juli 1917 bezw. für Juni 1917 fütdet vom 30. Jmri bis 6. Jtili statt. Nälieres sieh eAnzeige. , Landkreis Gießen. ** Steinbach, 29. Juni. Für die Hindenburgq spende ivurden in hiesiger Genteinde gesammelt: 40 Pfund Bohnen, Erbsen imd getrocknetes Getnüfe, Dörrobst 50 Pfund, Tlnrerwnrst 2 Pfund, Käse 3 Pfimd, Butter 2 Pfund, Birnen» Und Zivetschetthonig 150 Pfimd, 4 Gläser Gelee, I Pfund Meer- rettrcl i, 5 Eier, 2 Pfund Zwiebeln, 20 Pfimd Gerste, 12 Pfund uppensactien, 2 Pfund Mehl, 140 Pfimd Sauerkraut. Ferner wurdeit noch in barem Gelbe gespendet 8 Mark. Die ganze 'Ämrm- lung wurde an die Zeuttnlgenvssem'chastder Hess, landw. .Konsum- Vereine in Darnistadt abqesültt:t. — Fiir die U-Bvotspende wurden gesammelt und an die Kveislasse abgeliesert 139.80 Mk '. Stein heim b. Hungen, 28. Juni. Mr^ketier Heinrich Töpfer in einem Jnfanterie-Regimeitt wird als vermißt gemeldet, Er steht feit zwei Jahren fin Felde, nahm an vielen schweren Kämpfen teil ititd imtrde mit dem Eisernen Kreuze ausgezeichnet. Außer ihm ,verden noch zwei Mamt rw-ir hier vermißt: der eme eit Juni 1915, der andere seit September 1916. js Watzenborn-Steinberg, 29. Jtmi. Die Hanssamm^ lmtq fiir die U - Bov t - S Yen de ergab in unserer Gemeinde 325 Mk. An GeburtstagsspeTtdett ztnn Besten des Roten Kreuzes nmrden 73 Mark aufgebracht. Kreis Lauterback. ga. Lauter, 28. Jiuni. Die O bstdie b stähle nehnian immer mehr überhand^ namwtttich auf der Seile noch Grünberg zu. Bon SaulStag cnff Lonntag fiel ein durch das Getreide kämmender Dieb den Wächtern in die Härtd-e und von lAoutttag mtf Motttag faßten die Wächter vier Kirsck>endiebe ab: Anzeige wird erstattet. $iftl ©'ftoftm. . n QfebeTn v 28. 3ioti In eurem .feirtßdpi (&rtte#nntft hi tate btc Kirchen gememde das löOiä^rtgc In b 1 1 a u m «#*öl!««tfeitrtÄß#, der seit 1768 hier und M emer JJLf-n tKvn (flenreaiboi in der Umgegend Jahr ^tr 2agelwettec L^andettbaw Iadr'n'iwerten Der OttSgMiK. SUe^« Widmann. predigte über 5. 9Jk4e4.V. 9, nnh Psalm tr 33 die Texte. wiche bei der ersten Feier im Jahre 1^68 voll Lgr MrAichen Stemdeshenschast rvogesärrieLen worLxm 'E^- e« UvÄiche Ortschvomk schreibt über das Uitevetter^ solgendes i ,1767 den 27tcn Jun. stieg an dem F-irmamertt des-VinMiels äea«n Abend -u, zwisd^n 5 mrd 6 Abend em m sdhr dlmrkler Wolke Des (Staritter am. so sich erbebte mit.emena-walttgen ^turm md^Ken Schloven irrte) Kieset, nnd drettetc nch m.s über .mseim v . .. -J. .~..r_ PirWnrwm hlf> Raume ßll3 CIl '-Atnvt/uJi ww ***”-' z^r ,,,. , . cf, ,, 3 vMyrwnü mit vielen Blitz und Donner Schlagen, die Bäume ans bet ©et* geristen, Korn. Fteichte, Pftanhen zerschnutzen imo. zu- i.M twrd) entsetz-sirrchlterlirhen Dom«r Schlag rn . v tet>. Peter üLchrgs Hans; geschlagen, das Steol)dach angezimdet und unsere f a Ut Gemeinde in ein gr-oses Schrecken gesetzt. 2^r Braicht wurde bcrtd gelöschte, — Einiger Einwstlmer zerißene .Hauser sind aber „it Änschgffung vieler Ziegel zu rcpcmren. Gott wolle ims Simdern nicht terner hin beim suchen und unsere Hertzen durch ,>lch fürchterl, Schrecken und Schaden zu emen willigen Ihm mlligen O^horsam leiten u. bringen. — 1768 war von Durchl. svrddKirlt als Vormündern Gnädigst besphlei, imd Hoch verordnet worden, auf den 27ten Junii einen Butz imd Bete ^ag LU seyern, dazu der Text Deut. 4. 9 vormittags und Psalm 89 ^rs 32 und 33 nachmittags zu erklären gegeben ward." 8 Lcrchenhain, ^27. Juni. Gestern imd heute waren dre Tage w) in Jahren des «Friedens der weit über die Grenzen. \m\ete6 engeren vessenlandes bekannte HeväMrhlnner I o banni- markt adgetialten.wurde. Wie im vorigen Jahre, so siel auch m diesem Jahre mfaüge der Kriogstzett unser Markt tvuder aus. Starkcnburg und Rheinhessen. Fc Be ns heim. 28. Juni. Beim .Heunttrchen wurde'gestern während eines heftigen Gewitters ein Knecht vom Blitz enchlagem ch. Bingen. 27. Juni. Hier erergnter sich aus^dem Rhem cm großer S chi/fsÄN salL. der fetdrt schlinmre Obigen hatte noch M ziehen können. Der RMchleUpdmnpser 5 fern mit drei leeren und einem beladenen Schtep-ckahlr ,.RMnanra Nr. 32" zu Dal. Ws der Schtepptzng aul der Wtgat ReÄe auldrehen ioftte, ritz sich der mit Etsenerz Nr 32" los und trieb in den beverts hier lugenden Sch^vzng des NadsM^Pdampfers ..Mannheim Nr. 5", der neben der ' idSen Swnmnnr- und Badeanstalt, lag^iueur Der MpraN dcS aitgeichsenLU Schleppkahnes war so stark, datz der Schleppkahn ..Mannl)eimer Lagerhaus-GeseVchast Nr. 26 neben der Schwimmanstalt Lag, sich m bK und dvese seitwärts schob, wahrend 'Dell gegen die Usermauer stietz und Ue stark beschÄngte. Dre Schwimmanstalt ist im Innern bös Mgertchte^ wahrend ixr Kahn Linen Schaden davoutrug. Der abgerrs s«re ^Ka hn legte nch ^u^r. aus den Naheqrund .gegenüber dem sErschen Elektrizitätsw^k fest, bat aber kein Leck bekommen. Im Lawc de^ heutigen Tages nrhr t»er Scbleppzug des Dampfers „MMrnherm o werter zu Tal. während der Radschteppdampfer -Rhemm^a imd der SchvaUbendampfer „Wacht am Rhem Rr. 4" versuchten, den fest- achahvenen 'Schkppkahn lostzuturnen. Drese Arbeiten hatten aber ^T^^Grso^^e^^ahr^r^^^Äeichert^iwrdOi^dunte^ns^^rit wagvecht zum Fahrwasser. Hessen-Nassau. -- Idstein, 28. Juni. Am Mittwoch morgen wirrde der 13jährige Fnrsorgezöaling Heinrich Müller aus Wiesbaden im Mörsdörstr Walde zwischen Idstein und Esch erinordot MisgestEn. Die Leiche wies neben melieren Stichen rm Kopf auch Erdrosse- lungszeiclren am Halse auf. Der Junge befand sich schon mehrere Jahre bei einer Familie in Esch in Pstege. Er war am Drensteg niittag zum Beerensudien in den Wald gegangen, kalM aber abends nicht zurück. Als nmtt dann gestern srüh auf die Suchi' ging. Kmb man das Kind nach kurzer Zeit ermordet oor. — Der Verdacht, du Bluttat begangen zn haben, richtet sich gegen einen andern 14iah- rigen Fürsorgezögling aus Esch, der mit dein ermMdeten Jmrgeu midwgs gcmcinsEk in den Wald gezangen Pn sdlli ul LimLur s, 28. Juni. Henke morgen stark au emer Herz- lölMMiq her Sfll. K-mÄivst Geh. MediUnalrat Tr. v. Tesinar^ = Dberurfel, 28. Statt. In her vergangenen Nacl>t brach in dein SieMvert von Johmmes KNhn ein Brand ans, der in kurzer Zcii den «rötzten Teil her tataanqreichen, Anlagen m Asche legte. Das 3euer verbreitete sich so rasch, ent Pferd, wehre«: Ziagen und die Wchner bf Beicher s tn den Flanmckn nwkommen mußten. Die Brandursache konnte noch incht emwond- srei sestVestellt wecken. Gerichtsfaal. Drr Prozeß'Knpin. Berlin, 28. Jmn. (P.-T.) In den: großen Betrags- prozeß Vflcn Fmn M. Kupfer, der sett ein,gen Tagen die Geschworenen beschäftigt, wurde lMte zum ersten Male bte genaue Säte der durch Frau Knpsers Hände «egangetten Smnmeit bekannt-. ibeit Der Mnknrsvertralter bezenHnete entgegen der AnS- fege Iber Fra,» Kupfer, die ihre Emnadmrn auf dre, Mirltonen angab, die ge samten Ernnahmen auf 6 7 00 0 0 0 M a r k, denen allerdings eine Gesamtausgabe in ungefähr gleicher Hohe gegenübersteht. vevnrLschte-« Unwetter in Frankreich. * Bern 26. Juni. „Petit Parisien" zufolge werden aus mehreren Departements Südfrankreichs^ schwere Unwetter gemeldet. Der Ernteschaden erreicht mehrere Millroiteu. * Boston 27. Juni. Meuter?. Der Deutsche Werner Horn, der des Versuchs angeklagt ivar, die internationale Brücke nfe: den Fluß St. Croir zu zerstören, wurde zur HodilOttafe^von. 18 Monateii' Gefängnis un^lOOO^Dolllar Geldbuße verurteilt. Wilterungsbericht. (O e f f e n t 1 i ch e r W e t t e r d i e n st.) Wolkig, meist trocken, keine Temperaturänderung, Gewitter- Neigung. _ sollen Rwtüonen enrp^crnqem auS dvn Vorräten, ine übeig bleiben, nachdem die Bereinigtem Staaten und «e Mlirertem versorgt sind. Lord HmLauge. ,. ^ Haag, 29.Juni. Wte „Daily Mml" mzBxt,• & Xxxb $>cß> bange, der Brzeköuig von Indien, infolge der Berosienttichung des mesopotamisdi^l Berichtes zurückgettetem Er >er als Unternaats- dkretär für das Mirristerium des Aautzern in Ausficht genommen, Aus Rutzland. ^ . , Berlin, 29. Juni. Zum Wirrwarr in Rutzland witt oem L.-A." gemeldet daß noch Privarnachrichten die Unruh en m Petersburg vom 22. und 23. Juni besonders blutig und schwer >t> dtte MannsäMsten des Linienschiff-Geschwaders der russischem flotte eilte Resolution gegen die einstweilige Regierung m pec sarntlxstt gefaßt haben, beschlossen die Besatzungen bcc vor ■WitW fvrs liegende,r Panzerkreuzer, Protest gegen Kerenski als minister zu erheben, gegen dessen eigenmächtige ^Ä vwerju ng oer bisherigen Cliess der Ostseeflotte, ohne vorher die Zustimmung oer Rteljorität der Matrosen eingdholt m haben. Rußlands diploinaüsche Vertretung. Bern, 28. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Nach eta Sonderbericht des „Demps" aus Petersburg erllärte Terest- schenko über die diplomatische Vertretung Rußlands rn ^ Frankreich und England, Rußland werde vorläusm kerne Botschafter für Paris und London ernennen, sondern es würden außerordeirtliche diplomatischeMisfiouenwtedteuacl> den Vereinigten Staaten entsandt norden, zmaurmengefetzt aus Vertretern der verschiedensten polttrschen Strömung^, die als wirkliche Dolmetscher der Gefühle des gamen Eichen Bolkes beglaubigt itierven sollen. Die Besetzung Griechenlands. Saloniki, 27. Juni. (WTB. N^chtanEh.) Rmcter Fr^ zösiscbe Kavallerie hat gestern die ^badt Anrphlssa sSalonch be,e^. Amst.erdam. 28. Juni. (WTB. NichtaMttrch.) Ern hte- liges Blatt meldet aus London' Gendarmerie kam aus Kreta tm Piräus cm. _ , _ ^ König Konstanten. Kopenhagen, 29.Juni. In der danffchen Presse eryW sich mit Hartnäckigkeit das Gerücht daß Klömg Konstanten von OKie- chenland nach vorübergel)endem Aufenchatt m schwerzerrschen Sto- orfcen sich in Dänmark nidrlassen Werda „PolEL Molge kündet der König Interesse für den Kauf des ber MarLbo gelegene« Schlosses Soehol. Cctltc Iletdirtrt^fcw. Amerika und die Neutralen. Berlin, 29. Juni. In amernlanischen Berrchten wird aesaat, daß die dortigen Exportansschüsse wahrschernlich Ale Wcrreir, die vmr dem Neutralen in den Vereinteren ©taax ten gekauft wenden, 10iies üoenui. ^ « , , , 6>cnf 29. Juni. An Bord eines von rZrankrerch beschlag^ . ' V • . * rr*. . e. 2 » 1 C...«^ iv, S-r o mtJI nahmten Hechijchen^Damp-fers treffen heute in Marseille die aus Griechenland verbannten Vertrauensmänner des .Kom^ Kom- stcmtin ein. Die französische Regierung will ihnen emen Wohußtz im Innern F-rankreichs, aber nicht in Poms anwenen. Zeppclin-L-eute. London, 28. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Es tmrd bekannt gemacht, daß der Befehlshaber und zwei Mann von der Besatzung des Zeppelins, der am 16 ^mu yerab- geschossetr wurde, lebend herunterkamen und gefangen genommen wurden. Die zwei Mann waren schwer vorletzt, so. daß man an ihrem Auffommen zweifelte. Aber sie sind cmr Leben geblieben.. _ Bilwj m 31. Dezembtt 181k. Aktiva JC 1. Kassenbestaud 111.60 2. Bez.- Spar- kafsenkonto 10059.61 3. Mitteldeutsche Eredilbank- konto 3642.60 4. Jttveutarkonto 1.— Jk 13814.81 Bilanz tut 31. 3t|ei6er 1811 Aktiva M Passiva J6 Passiva M> 1. Geschästsgut- haben der Mit, glieder 8453.— 2. Geschäjtsgut- haben d. aus. geschiedenen Mtglieder 768.— 3. Reservefonds. konto, gesetzl. 604.32 4. Spezialreservesondskonto 3548.96 Reingewinn 440.53 Aktiva AuSgelichene Kapitalien: gegen Obligationen 429 176.67 gegen Bürgschaft 125 604.93 gegen Güterkaufgelder 59 947.93 anWertpapiere 87 790.82 an Mobilien nach Abschreibung v. 10°/ 0 209.— an Kassenvorrat 3 204.85 an liq. Zins ausständen 4 900.50 an liq. Vor- lagenaus- ständen 257.94 Passiva Per ausgenommene Kapitalien Einlagen Stammgul- haben der Mitglieder Reservefonds Reingewinn 695 646.13 9 265.35 2 571.52 3 609.64 Dreher und Schlosser sowie Hilfsarbeiter finden bei uns dauernde Beschäftigung; auch geeignete Kriegsbeschädigte können sofort eingestellt werden. Ebenso bietet sich kräslizkn Frmeil». WA» Gelegenheit zum Erwerb. 4 ?et)Itgcttftftebi & Comp., Werkzeugmaschinenfabrik und Eisengießerei. Gießen Mi-licklamp zu verkanfen. ° 401 * Carl Schnwck. Ein Küchenichrauk, l Xtetb, 4 Ltüdlc zu verkcmfen. 04023 Bleichste. 32, pari. 711 092.64| Die Zahl der Mitglieder nicht 160, sondern Wahrend 1916 gingen zu 711 092.64 betrug Ende 1915 jK, 13814.81 Verlust- und Gewinn-Rechnung 1916: Verluste: Jt 44.37 440.53 Unkosten Reingewinn '^484.90. Die Mitgliederzahl betrug am 1. Jan. 1916 eingetreten sind im Lause des Jahres Gewinne: Zinsen M 484.90 ß> 484.90 72 72 7 ausgeschieden sind Mitgliederbestand am 31. Dezember 1916 65 Die Haftsumme betrug am 1. Jan. 1916 Ji 19200.— dieselbe erniedrigte sich um _ M 1400. Wahrend 1916 schieden aus durch Tod _ Daher Stand der Mitglieder Ende 1916 . 157 Die Rechnung für 1916 liegt vom 1. Juli 1917 an acht Tage lang auf dem Kassenbureau zur Einsichtnahme offen. ^ ^ . ini „ Mendorf a. d. Lumda, den 29. Juni 191 <. Spor- anö BMußvemn Mndars fl. h. LMfl. EinaetraqeneGenosicnschaft mitunbeschrankter Hnstpflicht. Spohrer. Döll, Amend. Direktor. Rechner. Kontrolleur. GewaÄ jüngere Arbeiter für Akkordarbeit gesucht. < 8&a J . Weine rt, Sieucnweg 9. ZLehrling. “®J Zunge anständiger Eltern Tann daö Sedorllslvisksgsr- dsllävsrk erlernen. Kost und Wohnung im Hause. [03958 IBnsoCirraabner, Schern- iteinZe flermetgter, Qrflnbtrq. 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Dezember 1916 17800.— Die Geschäftsanteile betrugen am 1.1.16 JC 8995. — dieselben erniedrigten sich um Jt> 542 — und betrugen am 31. Dezember 1916 JC 8453.— tztiAkimtzM Bfliigciiflssms^flst zu Sicncn. Eingetr. Genossenschaft in. beschr. Haftpflicht. Fourier, Bechtolsheimer, Dahmer, Lentz. Müller. 4fM57 D j Mo bl. Zimm er\ Familie, zwei Personen, lucht per l. Oktober 4-Zrmmer- Wobnung in derNäbeNord- und West-Aulagc. ^chrrstl. Angebote unter 04016 an den Giestener Anzeiger. ?enslou Berndl Noviob 3Kns 22 tBellevueiZim. w.u-ohneVer- pfleg, s. jede Zeitdauer. Mw tag- u. Abendlisch. Elektrisch Licht, Bad. Tel. 108.». [1087 Schon mftbl. Zimmer sofort zu vermieten. 9400V Friftdrich MtrnSe 3 p. Zimmer m. ganzer Verpfl.^z. vrni. Nsnea 8Rne v, ü. krdl. «öhl. Llrawer < Schreibt., elektr. Licht, m. voller Pens. z. vrm. Walltorstr. 27. 04027 7 Zimmer | Elegante 175 I- 3 imm.-MoHnung 1. Stock, mit allem ZubeHär, Gas und elekir. Licht, gb 1. Avril od. später zu vermiet. T. «a. d.G.Anz. 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EP Sehr jung 1 und früh kam dir die _ Stunde aut -Trennung von der Lieben c, , . .. Band, Senr schnell auch deine Todes- , , , . , _ stunde Jetzt ruhst du fern in Feindes* Jand. Tieferschüttert erhielten wir dii Heber Sohn, Bruder und Schwager Hast alles Leiden überwunden, Horst nicht mehr deiner Lieben t-, ,. , Fleh’n Der Liebe Glück war deine . . , , Jugend acö tonnten wir uns wieder- Musketier Karl Buss m einem Infanterie-Regiment im blühenden Alter von 19 Jahren auf dem Felde der Ehre gefallen ist. In tiefem Schmerz: J"°h Buss IV. u. Frau Margaret© geb. Müller nebst allen -Angehörigen. Watzenborn, den 30. Juni 1917. Kühe sanft, du treues Herz, Du hast den I rieden, wir den Schmerz. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung 04022 Heinrich Eckhardt <*arae-» üsiiier-Ke^iraent, 8. Kompagnie gestorbenst.™ AltW VOn 20 Jahren im Dienste de. Vaterlande, Die tieftrauemden Hinterbliebenen- I. d. N.: Familie Johannes Eckhardt. Lang-Göns, den 28. Juni 1917 . ^ iederseheu ist unsere Hoffnung. 04006 Den Heldentod fürs Vaterland starb am "''Os- Mts. in einem Lazarett in Hamburg unser treues Mitglied Todes-Anzeige, Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine in sorgende, herzensgute Mutter, meine unvergeßliche Sch bchwester, Schwägerin und Großmutter Ludwig Kraft Landsturrnmanrr Wir werden ihm stets ein eh denken bewahren. Gesangverein „Frohsinn FrauMariaPepplergeb.Miiller nach k uram schweren Leiden -m 27. Juni im 48. Lebensjahre in ein besseres lenseits ab. besseres Jenseits ab Die trauernden Hinterbliebenen: Philipp Peppier VI. Familie Ludwig Keßler X. Philipp Peppier IV. Familie Johannes Konrad Müller III. Familie Konrad Anton Müller Familie Ludwig Peppier. den 28. Juni 1917. den 30. Juni, nachmittags um 4 Uhr vom Sterbe- taiiidjeih imö Cesliiiichiiiht-Verein Sonntag, den 1. J,,li 1917: zurufen, Tannhänser, Frankfurter Straße. tMi mnt f rei. - Wir bitten um frdl. Besuch. M^[g[llg3Pjg]PrDl[Ö1fä1[5H5)[ü)|n]fn][^ lcü habe meine Praxis wieder aufgenommen. Sprechstunde: 10-12 vormittags Priedrichstrasse 11. 4989 Prof. Brünins. Am 26. Juni starb den Tod fürs Vaterland im Reserve-Lazarett I Bochum unser Bruder und Onkel Statt besonderer Anzeige, Gestern morgen 8% Uhr wurde nach nur eintä^ivem Aranksem unser liebes, einziges Töchterchen 8 g Anneifesel im zarten Alter von 4 Jahren in die Ewigkeit abberufen. In tiefem Schmerz: GiMsen-B.rgwert, Frto 4« *>. SL 12.7. IC.', ° ** Karl Heinz Appel. Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse. Im Namen der Hinterbliebenen Dr. Kipper. Giessen, 27. Juni 1917. 497 , Beginn neuer V4 und i/s Jahreskurse am 2. Juli in Buchführung Stenographie ksufiü. Bcckn nsw. Franz Vogi & Co., Gießen Goethestr. 32. Ta!. 20G1. Ruhe sanft,, du gutes Herz Frieden, wir den Schmer teures Blut, du starbst zu früh vergessen werden wir dich nie. jtt^rt und unerwartet erhielten wir die Ohu, unser guter Bruder, Schwuler ilr am Mittwoch vor- r uuuul mittag anfder Hamm,trabe 1 Sacklcincn- decke und ein gestr. Wams. Gegen gute Belohn, abzng. aufdemPolizeiamt. «<->7 Gefreiter Otto Wenrel gestern morgen um 6 Uhr nach kurzem, aber schwerem S S?ÄS3!K£“- A1 “ - 30 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Heinrich Naumann. Klein-Linden, den 29. Juni 1917. 4 Uhr B vom di Chi nd8t den 30. Juni, nachm ’ VOm “terbehaus, Frankfurter Str. 95, statt. in einem Infanterie uß schwer verwundet, m m m die Ewigheit heimgerufen Regiment tufen°wurd^e. ht T0,lendete > n In tiefer Trauer: Georg Wenzel II WHhelm Wenzel, z. Z. im Felde nnd Fran Anna geb. Penn Friedrich Wenzel i. Großen-Linden, Lützellinden, im Juni 1917 . lederseben war seine nnd unsere Hoffnung! 04024 empfiehlt 4 Ludwiglazarus, Asterweg 53, Der Landauflage unserer heutigen ' Ausgabe liegt eine besondere Beilage wirtickah^ii?» .Maysarth & tfo., Fabrik laut wut,chaftl. Maschinen, Frankfurt a. M.. bei. ,oü,n, 3 ®-- Tiefbau Reifeprüfung. tDinterijntcrridjt ,5. QkioS«. «n MnlflL Pr«uft. B«uy