Blatt Der Gtetzeaer Snjtfjtt «scheint täglich, außer Solmtags. — Bk-Uagen: Gletzener KamUien hlatter» llreirdlatt fk« den Xreis Z!etzen. Nezugspreir -. TTwnstl. 90 Pß. viertel- jöchrl. Mk. 2.65: diirch Avhole- u. Zweigstellen monalf. 80 Pt.: durch diePost Mk. 2.45 viertel- jährll ausschl. Bestellg. Fernjprech - Anschlüsse- iürdieSchristleliu,!q112 Verlag,Geschäft? steili'51 Ans chril t f ü r T r a tu n a ch- richten: Anzeiger Stehen. (67. Jahrgang pssischeSlsalo: KranFntt a.M. U686 General-Anzeiger für Oberhessen Swilftngsnmöörud u. Verlag: vrühl'schr Univ.-Such- u. §te«n-ru6erei «.Lange. Schristleft'ing. Grschästzsteile ».Druckerei: §chulstr.7. Dienstag, )uni 1917 Annahme von Anzetgr»l die Lagesnummer dis jiim Sftadjmitiag vorher. Zcilenvreis, f. Anzeigen: örtlich L0 Pf., Vermietungen u. Stellengesuche 15Pf., auSwärtS 25 Pk, b. PlatzvorfchriÜ 30 Pf., Reklamen 7b Pi.» bei Platzvorjchrist 90 Ps. Hauptschristleiter: Aug.. Goetz. Verantwortlich für Politik u. FeuAeton: A".,. Goetz, Stadt und Lcn«, Dermis chtesu.Ge- richtssaal: Fr. R. Zena. Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. Sairkorerehr: GewerbedankGirhen Entmenschter verhalten englische? 5eelecke. (WTB.) Großes Hauptquartier, 18. Juni. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. .Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Am Y s e r k a nä l, beiderseits von Ypern, an der Lus und von La Bassee bis zum Senseebach yiahrend der Nach- mittagsstundcn lebhafte Artillerietätigkeit. Südwestlich von Warneton. östlich von Vermettes und bei Loos scheiterten englische Ertmidungsvorstötze. Oestlich von Croiselles schlugen wie an den Vortagen drei Versuche der Engländer fehl, im Angriff Boden zu gewinnen. H e e r e s g r u p p e D e u t s ch e r K r o n p r i n z. Im Anschluß an ein morgens mit Erfolg durchgestißr tes Stoßtrupp-Unternehmen gegen die französischen Gräben bei Cerny nahm das Feuer hier, später auch in breiteren Abschnitten der Aisne-Front und in der Westchampagne zu. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Außer einigen günstig verlaufenen Vorfeldgcfochtcn keine wesentlichen Ereignisse. Air? dem O e st l i ch e n Kriegsschauplätze ist die Lage unverändert. Mazedonische Front. Südwestlich des Doiran-Sees wiesen bulgarische Kosten mehrere englische Vorstöße ab. Der Erste Generalauartiermcister Ludendorff. nis gleicher Art vermehrt worden. In zuverlässigen Schilderungen Ueberlebender unseres gesunkenen Torpedobootes 20 wird uns dargetan, wie- schmählich englische Seeleute in ihren sicheren Booten der Todesnot ertrinkender deutscher Kameraden ins Angesicht gelacht haben? Sie haben sich als Bestien erwiesen, die ihrem Volte und dessen Sitten einen unauslöschlichen Makel anfprägen. Dagegen gibt es auf deutscher Seite keine Repressalien? Wir werden die einzige Genugtuung haben, daß diese Meerbeherrscher von ihren hohen Sitzen durch diesen Krieg entthront werden. .Hören wir doch heute aus französischer Quelle die tröstliche Nachricht, daß die -Versenkungen durch unsere U-Boote das alte Tempo enthalten! Der Abendbericht. Berlin, 18. Jrmi, abends. (WTB. größeren Kampfhandlungen. Amtlich.) Keine Der Krieg ist ein schlimmes .Handwerk, das die Herzen verhärtet, uitb die Mittel, die ihm Technik und moderne Er findungen liefern, lassen ihn uns noch grausamer ^scheinen als in allen Zeiten, wo er rroch eine Schule der Ritterlichkeit gewesen ist. Die große Welle des Unabänderlichen und Notwendigen schwemnrt da die Empfindsamkeit und das Bedenken des einzelnen unerbittlich fort. Wir gebrauchen die Maschinengewehre, die großen Geschütze, die giftigen Gase, weil cs nn „modernen?" Kriege mehr auf Massentötungen ankomnrt als früher, weil die Naturgesetze des Kampfes schrecklicher geworden sind und in dieser unanshallsameii Entwicklung ein Wettstreit des menschlichen Geistes in der Ersinnung überlegener Mittel sich nicht vermeiden läßt. Das Volk, das in der Vervollkomurmrng und Ausnutzung der Technik die Führung übernommen hat, triumphiert. Cs ist uns nach dem Kriegsjahr 1870 nicht eingefallen, die Franzosen, unsere Gegner, der Unmenschlichkeit zu bezichtigen, weil sic damals uns in der Anwendung von Mitrailleusen und Chassepots technisch überlegen tvaren. Wir suchten unsere Einrichtungen auch zu verbessern. Völkerrechtliche Abmachungen wurden nur gegen den Gebrauch von Instrumenten getroffen, die grausam und guälend wirkten, schreckliche, schlecht heileiide Verwundungen hervorzubringen geeignet waren und darum gegen das elementare Gefühl der Barmherzigkeit verstießen. Immerhin, Verschlechtert haben sich in diesen Dingen die Sitten zweifellos. Dursten aber die Feinde, besonders die Engländer, es wagen, die Verwendung unserer Luftschiffe und U-Boote als „barbarisch" und unmoralisch zu verschreien, wenn nun doch einmal die Versenkung von Schiffen von jeher der letzte Zweck in der Seekriegführung war? Dann wären ja die Maschinengewehre nicht minder abscheulich und verwerflich. Dann dürften die Engländer auch nicht durch Minensprengnngen zu Lande Vorteile zu gewinnen suchen: denn dabei wird mich nicht vorher gewarnt. Aus der Deckung den Feind zu überraschen und zu beschießen, ist nichts Verwerfliches. Mer der Engländer schreit und erbbst sich, weil die U-Boote sich für sein Jnselland als die größte Gefahr erwiesen haben. Er stemmt sich gegen sein Geschick mit Anklagen und Schmähungen, weil er über ausreichende Mittel, der Gefahr zu begegnen, nicht verfügt. Den Gedanken, unsere 11-Boatsmminsch asten als „Mörder" zu betrachten und zu behandeln, haben ivir ihm ja durch! die Anwendung von Vergeltungsmitteln schon ab gewöhnt. Allein der Engländer führt jetzt den .Krieg nicht mehr, wie er es anfangs ankündigte, ohne Haß. Haß, Rachsiicht, Grausamkeit lvuchseu in seiner Seele, je länger der Krieg dauerte, der ihnr seine Illusionen raubte, mit denen er hinein- gezogen loar. Uird so sehen wir denn, daß der begueme, ge- tassere Lebensrünstler, dessen Tenrperament im allgemeinen kühl gewesen war gegenüber Antrieben edler oder unedler Leidenschaften, auf einmal zur Bestie wird, wie sich die Wesensart dieser früheren Wettbeherrscher als eug beschränkt und menschlich klein erweist. Gerade auf dem Wasser, wo Gefahren und Abenteuer des Menschen Begleiter sind, hatte edler Sinn im Menschen sich rein zu erhalten gesucht. Rettung aus Seenot, Hilfeleistung für Schiffbrüchige, das waren mt3 immer als die schönsten Taten ritterlichen Denkens erschienen. Zuzuschauen, wie ein blühendes Menschenleben in den Wogen hilflos versinken muß, gilt uns als das Traurigste, was wir uns vorstellen können. Nun hat der Engländer in diesem Kriege mehrfach gegen dieses einfachste Gebot der Menschlichkeit und Barmherzigkeit kaltblütig verstoßen. Die Fälle „Baralong" uzw „King Stephen", die wir hier früher erörterten, sind um ein drastisches Borkomm - Ter österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 18. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: £ c ft i i ch c r u u d s ü d ö jt l i ch e r Kriegssch nuplatz. Nichts Neues. Italienischer Kriegsschauplatz. Im Romden-Abschnitt warfen Abteilungen des bos- nisch-herzegowinisck en Infanterie-Regiments Nr. 4 den Feind aus einem Stützpunkt, nahmen ihm 1 Offizier und 28 Mann an Gefangenen ab und behaupteten sich gegen mehrere Angriffe in der eroberten Stellung. Sonst nichts von Belang. Der Chef des Generalstabes. Tie Leistungen österreichisch-ungarischer Flieger. - W ie n , 17. Juni. (WTB1 Aus dem Kricgspressequartier wird gemeldet: Den gleichen Schritt mit den großen, doch vergeblichen! Anstrengungen der Infanterie- und Artilleriewaffe unseres Geg ners ain Jsonzo hielt auch dessen Fl n g t äti g fett. Während das heftige Trommelfeuer auf unseren Gräben tag, suchten feind-, liebe Arassenfluggesckwader hinter unsere Linien zu gelangen, um! dort aufzuklaren. An jeden unserer braven Flieger wurden die großen Anforderungen gestellt. Unsere Flu gzeugbe mannungen machten her jungen Waste alle Ehre und.-rbrachteu den Beweis, daß sie sich Würdig den übrigen sieggekrönten, ruhmbedeckte Waffen Oesterrcich-Ungan7s aureiheit können. — Von unseren Fliegern sind ganz hervorragende Leisturcgcn vollbracht ivorden; manche Brust schmückt die. allerhöchste Anerkennung für todesmutige, cntf- opferungsvollste PflichterfiUlung. Wir verloren in Lustkämpfen in den Monateir April und Mai durch Abstzurz oder Notlandung hinter den feindlichen Lütien nenn Flugzeuge: fünf wieiterenj Flugzeugen mit nwhr oder minder schwerer Beschädigung gelang es, hinter wtseren eigenen Linien, notzulanden, dagegen wnrdew durch unsere Flieger 28 Flugzeuge zum Absturz gebracht, davon 18 auf dem südioestlichen Kriegsschauplatz. Bootsoffizier sogar die Pistole vor die Stirn. Die Besatzung des Zerstörers machte keine Anstalten, die etlva zehn Leute, die nur zwei bis fünf Meter vom Zerstörer entsernt schnurm- men, zu retten. Nach dem Einsetzen des Kutters strhr der Ter bulgarische Bericht. 18. Juni. (WTB.) Amtlicher Generalstabsbericht Sofia, vom 17. Juni. M a z e d o n i s ch e Front: Zwischen Wardar und Doiran- See gin.g eine mit MaschtnengLioehretr und Selbstladegewehren! ausgerüstete englische Aufflärungsäbteikung nachts gegen unsere vorgeschobenen Posten iit der Umgegend, des Dorfes Takatli vor, wurde jedoch durch unser Feuer zum Rückzicg gezwungeu. Längs der unteren Struma besetzten wir die Ortschaften Elischan, Tschut- schu, Ligovo, Christian, Osman Kamila und Kisspefli. Bei Or- manli, JoniklX'i und Osman Kamila fandest Geplänkel zwischen unseren vorgeschobenen Posten und feindlichen Aufklärungsabtei- limgen statt. An. der übrigen Front sehr schwaches Artilleriefeuer. R u nr ä n i s ch e Front: Vereinzeltes Jeufanterie- und Ar- tillerieieuer bei Tülcea. / Berlin, 18. Juni. (WTB.) Während die Franzosen ihrm unblutigen Siegeszug durch Griechenland fortsetzen, haben die Engländer am 16. Juni sich zur Räumung des linken Struma-Ufers entschließen müssen. Damit fällt^das in den Wintermonaten so heiß umkämpfte Gelände östlich der Struma wie-. der in die Hand der Alittelmachte. Lediglich die Flußübergängö werden oon den Engländer noch durch Brückenköpfe gehalten. Flammende Dörfer und gesprengte Minarets zeigen den Weg des englischen Rückzuges. Nichts kann besseu die ganze Heuchelet der Engländer und Franzoseic anläßlich der deutschen Zerstörungen im Westen kennzeichnen, als daß diese sich bei der ersten Gelegenheit der gleichen militärischen Ncaßregeln bedienen. Inwieweit die englischen Zerstörungen militärisch begrürrdet waren, soll nickt unter* sucht merken. Immerhin berührt es eigenartig, daß die Engländer auf ihrem eiligen Rückzüge keine Zeit hatten, die Drahthindernisse und die Teleplwuanlagen in den verlassenett Stellungen zu zerstören, uw hl aber Ortschaften von verhältnismäßig geringem militärischen Wert in Brand steckten. dem Einsetzen de- Zerstörer lmit hoher Fahrt davonFWeitere; Zerstörer, die dicht an den Ueberlebenden- vorbeifnhren, beachteten weder ihre Hilferufe noch ihr Winken. Die englischen Seeleute lachten vielmehr, riesen den Schiffbrüchigen Worte zn, die nicht verstanden wurden, und zeigten ihnen ihre Granaten. Die Vea'- nehmnngen ergaben außerdem, daß ein englischer Zer- störer durch die artilleristische Wirkung unserer beiden Torpedoboote in Brand geraten tvar und anscheinend von den Engländern später versenkt wurde. Der neue König ^von Griechenland. Bern, 17. Juni. (WTB.) Der Erlaß König Alexanders mr das 'griechische Volk, in ivelchem er den Wunsch nach neuer Einigkeit und Stärke für Griechenland ausdrückt und erklärt, er werde den von feinem verehrten, vielgeliebten ' Vater hinterlasskNten Auftrag nach den Leitsätzen aus zuführen streben, die dessen Regiernngszert zn einer so glänzenden, gemacht haben, in der Ueberzengirng, daß das Voll, dem Willen König Konstantins entsprechend, helfen werde, Griechenland aus seiner jetzigen Lage zn besieien, wird von der französischen Presse sehr ungünstig anfge- nonrmen. Die Blätter betonen, die Verfassung müsse wieder in Kraft treten und die am 12. Juni 1915 gewählte, später aufgelöste veniselistische Kamrner wieder berufen werden, die, wie der „Temps" schreibt, die Ausgabe haben tvürde, Alexander zu bestätigen oder einen anderen König zu bezeichnen. Im Interesse der Sicherheit der Entente und der Freiheit Griechenlands dürfe die königliche Macht erst dann in Griechenland frei ausgeübt werden, trenn die griechische Nationälverscnnmlnng ihr letztes Wort gesprochen habe. Ms dahin müsse Alexander Zeit haben, zu lernen und zu vergessen; er dürfe niemals ein zweiter Konstarctin werden. Die „Debats" sind mit dem Erlaß sehr unzufrieden und erklären Alexander für einen bloßen Statthalter auf dem erledigten Throne. „Evenernent" sagt, die Schutz Mächte dürftew nicht damit zufrieden sein, mir einen Personenwechsel unter Beibehaltung der früheren Politik erreicht zn haben. Bern, 18. Juni. Der Pariser Berichterstatter des „Seeolo" teilt mit, daß die Entthronung Konstantins auf der Zusammenkunft in Savoyen beschlossen wurde. Me sianzösischen Delegierten hätten sogar Hie Aus- rufuug der Republik verlangt, doch hätten die Vertreter eines andern Landes sich dagegen erklärt, da ihnen der Gedanke, V e n i s e l o s als Präsidenten zu sehen, nicht be- hagte. Man lvählle daher einen Mittellveg und beschloß, einer Rückkehr Veniselos als Ministerpräsident nichts in den Weg zu legen. Man glaubt in Frankreich, daß die natürliche Folge der Entthronung Konstantins die Rückkehr Veni- selos oder eines seiner Anhänger an die Spitze der Regierung sein toerde. P ar is, 18. Juni. (WTB.) Meldung der Agence Havas. „Petit Parisien" meldet aus Saloniki: Die allgemeirre Auffassung wohlunterrichteter Kreise geht dahin, daß Veni s e l o s nicht zögern wird, die Macht wieder zu übernehrnen. Man nimmt als Zeitpunkt den 1. Juli an. Veniselos hatte eirw lange Besprechung mit Jonnart in Salamis, wohin er sich währeird der Ereignisse, die mit der Mdanktlng König Konstantins endeten, begeben hatte. Lugano, 19. Juni. (B. D.) König Konstantin von Griechenland mit Familie und 3.8 Personen Gefolge treffen morgen abend aus Messiua in Lugano ein und werden im Grand Hotel absteigen. Das Verhalten der Engländer beim Untergang des Torpedobootes 20. Berlin, 18. Juni. (WTB.) Aus den nunmehr vorliegenden'eidesstattlichen- Aussagetr der Geretteten des T-or- pe'dvbootes „20", das, wie seinerzeit veröffentlicht, am 5. Juni nach einem heftigen Gefechte mit überlegenen feindlichen Anskläritngsstreitkräften, bis zum letzten Augenblick feuernd, vor de r flandrischen Küste gesunken Ist, ist über das V e r h a t t e u £> c r Engl an der bei der Rettung der Ueber- kebenden vvic „20" folgendes festgeftelkt: Kurz nach dem Untergang des Bootes fuhren englische Zerstörer an die im Wasser treibenden Schiffbrüchigen heran. Ein Zerstörer milder Bezeichnung „F. 51" setzte einen großen Torpedobootslutter aus, der bei dem herrschenden ruhigen Wetter gut 20 Mann fassen tonnte. Er übernahm jedoch nur sieben Ueberl-ebende: die übrigen im Wasser treibenden, teils schwer verwundeten Leute, u. a. die Maschrnistenmaate Ihle und Ritsche, die später beide ertranken, wurden durch. Schläge mit Seitengewehren und Hölzern zu r ü ckg e s ch l ag e n, als sie sich an dem Kutter festhalten wollten, einem hielt der Die Revoürtion in Rußland. Eine „Privatfitzultg'' der Durna. London, 18. Juni. (WTB.) Reuter -meldet aus Vctecsburgl Die Duma nahm in privater Sitzung eine Entschließung gn, die einen Sonderfrieden oder eine verlängerte Untätigkeit an der Front als einen Verrat gegenüber den Mierten bezeickMet Lmd eine ^,nrerzügliche Offensive als m>twendig für die Sichvck- heit Rußlands und die Ausrechterhaltung der gewonnenerc Freiheiten fordert. Die Ftaliener und der Arbeiter-- und Soldatenrat. Bern, 18. Juni. (WTB.) Ter Petersburger Mitarbeiter der „Stampa" meldet, daß die italienischen Abgeordneten Cavva Labriola, Reimende Und Lorda mit dem Petersburger Arbeiter- mw Soldatenrat eine lange Besprech-irng hatten.' Me Italiener hätten die Unabweisbare ddotwenoigkeit der Fortsetzung des Kriegs betont, da weder mit einer Revolntion in^Mittschland noch mit der Rcögttchleit eures gerechten Friedens durch die Vermittlung des deutschen Volkes Ur rechnen sei. Me russische Sozialisten dagegen bnelten an der oglichkett eines Friedens fest, durck^ den die M- ttchten der Völler olme weiteres Blutvergießen verwirklicht würden^ ^rot.dem die ruin,chen Sozialisten, w bemerkt der Berichterstatter, von. einem Sonderfrieden nichts wissen wollen, sind jie fast ans^ nahmslos mckt gesonnen, sich zu schlagen. Meuternde Russen in Frankreich. B,er lin ,18. Juni. (WTB.) lieber die M e u t er e i der ™UM^bn ü. r up pen in Frankr eich, die m.rß aus einer tl .VjilTTTTTP! Uni nn irtth ntnrn^tr fHvrftlf vn^*. ^ s»: , "T -L _i ___ . . .... < , . v Aus dem Kelchs. Die Schiftbarmachllng des Oberrheins. 18. Juni. (P.-T.) Konstanz, 18. Juni. P.-T.) Im Konzil ium^Saal fand teure eine Tagung der Mitglieder des Arberts-Ausschusses des Rhein? chissahrtsverbandes Konstanz Natt. ,u dem Vertreter aus Baden, Bayern, Württemberg und Vorarlberg erschienen waren. Nach Erftdigmig geschäftlicher Angelegenlmten hielt JM). .Kommerzienrat Stroh m eycr einen Vortrag über teu Ltand der Vorarbeiten für die S ch i f f b a r m a ch u u g d e s Oberrheins. Oberbürgermeister Dietrich Konstanz sprach über een deschlemkigten Ausbau der Wasserwege am Oberrhein Nach lh'.rz.er Aussprache nahnt die Versammlung folgende Entschließung an: ~ , 1. Die Versammlung hält es unter Berichtigung der Schlage fnr notwendig, daß sich die an dem Ausbau des Oberrhein' zu einer Schiffcchrtsftratze auf dar Strecke Strasburg—Bodeufte nneren irrten Staaten, sobald es die Verhältnisse zulasten, ans ein «emeursames Programin einigen. Das Programm umfaßt die Festlegung eines Termins zum Abschluß der Wettbewerbsarbeiten, chll der^Stvecke Bafel—Bodensee unter der Bedingung, daß deutschen Firmen die Teilnahme an den Wetrbewerbsarbeiten ge- währlein« ist. Die Versammlung schlägt als Termin ein halbes nach Friedensichidrß vor. 2 Die Inangriffnahme des Ausbaus der Strecke Basel— Straßburg zu einer Groß schi ffa h r t s str a ß c. sobald es die (ZertVerhältnisse ermögliche, durch z'lusbau einer Sckftff- whrr für dieselbe LeiMmgssähigkeit, nne sie unterhalb Straß- burgs besteht. K Sckmsftmg einer Verbindung zwistbetl dem Bod c n s c e und der Donau im Anschluß an die Schiffbarmachung des Ob-w- rheins zum Bvdensee. Die BersammEmg gibt der Erwartung Ausdruck, daß die Verhandlung zwischen den einzelnen Staaten zur gro^ügigen Durchführung der !lnternel)mung führen und ein dauerndes wirtschaft liches Band zwischen den beteiligten deutschen Staaten, dem verknindeten Oesterreich imd der neutralen Schweiz schassen wird' Mit der Erftellung der Wasserstraßen des Oberrlftins sind d» Maynabmen zu treffen, die einen beschleunigten Ausbau öw vorhandenen Wasserkraft ermöglichen. Der Ausbau der Wasserkraft schvlgt so, daß er gleichzeitig die Schiffahrt fördert. Es ist daran .«Nzuhaltcu, daß der badische Staat Eigentümer der aus dem badochen Ufer eutstandenen Wasserkraft ist, und daß deren Verwaltung ihm zustehl. Die großherzogliche Regierung wird gebeten nötigen Berl-andlungen mit den N cvchbarst waren irnd ^m Reich über die technische Durchführung und die Kostenberechnung alsbald curzuleiten. ^'w-iuu» wu omirn uno a,eer au&inwnic. liegen lLveno begann der Himmel sich wieder auszuktckren und beute morgen strahlt die ^.onne irneder Ln der gleichen unbarmherzigen Helligkeit, wie an allen Tagen zuvor. ** Hindenl nr g an Frankfurt. An den Bürgeraus- ftius; für vaterländische Ve.ransmlruergen Frankfurt a. Hk. bat Zindenburg folgevLe Antwort gerichtet: Haniüguartirr, 17. Junc / , Ter Bersanmitnng im Börseiftsa! zu Frankfurt a. M. bitte wr nwmen herzlichsten Tanx für das ^läbnis treuen uub freudigen Durch Haltens zu übermftteln. das wie ftir mri-er Heer auch für die -veimot notwendig ist, um etnen Sieg zu erringen. der uns einen her gebrachten Opfer würdigen Frieden sichert. Generalfeldmar- tchall v. Hindenburg. . ** Die n en t u 1 5 - P sennig M a r k e n. Die Reichs- post bat dieser Tage begonnen, die neuen 15-P seimig Marken auszugebe«. Wir i' üea; bereits vor einiger Zeit mikgeteili, daß die neuen Marlen eine btau-w?>lette Farbe erhalten. Bekcrniulich rvec- den die bisher geltenden Marlen leickt mit ^^Pfennig-Marken r er.wich nett, und die Jay? derer ist groß, die deshalb Strafporto zahlen mußten. D r i n g e n d e Paket e. Von vostamtlicher Seite tvird mitgeieilt: Jin Publikum ist die irrtümliche Meinung verbreitet, daß Pakete, die den Bernr-erk „durü Eilboten" tragen, schneller als die übrigen Pakete befördert werden. Düs trifft jedoch nicht zu. Pake..-, die den Vermerk durch Eilboten tragen, werden lediglich uacl üereni Emtressen am Brünnmungsort sofort alrg>etragen. ^-Rle.k Pakete unterwegs schneller befördert lverden, so muß. die Mscndung unter „dringend" erfolgen. ** Bar > u ß1a u s e u der Kinder zur L e d c r e r s p a - r u ii a. Dir Mitteilungen der Reich>! eireidungsstelle schreiben: Angesichts der- Berbältuisse ans dem Schab raremnartt sind wir alle gezy.ungeil, das in unterem Besitz besinLitche Schuhwerk nach Möglichkeit zu schonen. Da jetzt die warme Jahreszeit herannaht, biettt sich uns her,511 eine Gelegenheit, rmd zir^rr in einer Weife, dw zugleich per Gesundh'u: zamte kommt. Wrr alle entsinnen uns aus unserer eigenmk Kürdlüt, ivetch ein Vergnügen os uns bereitete, bei einem geiegenttichen Aufentbalte ans dem Lande, einmal des lästigen Schuch.rerts ledig, uns in Wald und Feld nach .Herzenslust tummeln zw können. Läßt man nun Minbcr bis zum Alter von 14 Jahren nnü Möglichkeit barfuß uutherlauser«. so gewährt nmn ihnen ciu Vergnügen und trügt zugleich dazu bei, die Strerbungsrnaßnahme ans dem Gebiet der Schuhwaren zu sör dern. Ettra 8 bis 10 Millionen'Kinder sind es, die hier in Frage konrinien. Wenn aus diese Weise jeoes Kiird nur etnm cm Paar Schuhe spart, so ergibt dies schon eine erhebliche Menge Leder, das beguem, ohne das; jemaudeni ein Opfer zugeinutet loerden muß, gespart inerden kann. . ** Billig c M i r i eti c u. Einen nachahmentwerter» Weg zur Versorgung der Bevölkerung mit billigen üieschen schlug die Stadt S ch 1 ö l e n bei Merseburg ein. Die dortige Stadtverwaltung über- liey die^gefamte Ernte städtischer Kirschen einem Vertrauensmann, rineni Stadtverordneten, der die Kirschen abernlen ließ und sie dann für 15) und 20 Peinnig das Pfund an die Stadtbewohner nh* * nab: Zur Erzielung einer gleichmäßigen Verteilung gab die Stadt- v^rwaltuirg Bezugsscheine aris. Minderbemittelte Kreise erhielten e Kirschrn für 15> Pfennig. , Be z u 3 öon Ü u ngmittel n. Da Mt zeit Wagen und eLpt0morineu. in ausreichender Menge zur Verfügung stehsn, im Herbst aber voraussichtlich die Tr^rn sporrverh.il t- nisse wieder nngünftiger tverden, empfiehlt es sich, die Düngertransporte in den Monaten Juni, Juli und August auf ein .Höchstmaß zu steigern. Die nwgkichst schleunige E r ledig u n g dieser Transporte bildet einen Teil der vorsorglichen Maßnachnen, durch die größeren Berkehrsschwie- rigteiken im Herbst vorgebeugt werden kann. Landwirte, Händler und Genossenschaften, die Dünger beziehen wollen, tun alio gut daran, dies bald zu tun. ** „E l t" a l s Ab^kü r z.u u g für Elektrizität ist, wie wir aite verschiedenen Schriftstücken ersehen, nenerdings im etmt- licken und geschäftlichen Verkehr üblich geworden. Man sagt nicht mehr „ElekcrizitätsN'e.rk", sondern kurz „Eltwerk" und spart dabei zeyn Buchstaben. Es kam: nicht geleugnet werden, daß diese Ao- kürzung sich sehr bequem schreibt und auch spricht: man kann viel leichrer Elt als Elektrizität sagen. ÜDftm probiere es mrr einmal! Wenn man bei einer Unterl-altung zelM- oder zwölsmal Elektrizität sa-^en soll. >0 ist das scieließlich eine znngenbrecherische llebrmg.i Bei der Abkürzung „E l t" dagegen ist man zu einem an Buchstaben- zahi genau gleich kurzen Wort gekommen wie bei Gas. ** Fm L i cht spi e lha ns. Balmhoistraße 34. gastiert ab beute bis Freitag cinscbl. die beliebte deutsche Tragödin Maria Carnie, in ihren ausgezeichneten Filmschaufpcht in 1 Akten „Der Weg des Todes". In diesem Film bewunden man die schöne Frau, knie sie um das Glück ihrer Ebe kcmipft. Dazu wird eine inter- cssante Naturauftrahme „Eßrib", Städte hinter der mazedonischen Front, gebracht. Das Programm !vird ergänzt durch ein Lust Aus Stcrdt Lind Gießen, 19. Juni 1317. ** Amtliche Pers 0 nalnachrichten Ter G r 0 ß -- Herzog hat am 16. Juni bat Vortragenden Rat in der Abteilung für öffentliche (ßesWdt'itsvslege des Ministeriums des Innern, Geheimen Obermedtzinalrats Dr. Ludwtg H a u c r airf rem Nach suchen und unter Anerkennung seiner langjächrigen treuen rrnd m.l.r ersprießlichen Dienste nrit Wirkung vonr l. Juli 1917 cm in den Ruhestand versetzt imd ihm aus diesem Anlaß das Kvmtur- rreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philrpps des GroßmüNcwn' verlieben — Der Gro ß Herzog bat am 16. Juni den Kreisarzt des Kreisgesuudh-eitsamts Darmstadt Medizmalrat Dr. Wilhelm 0) r 0 0 s zum Vortragenden Rat in der Mteilung für öffentliche Gesundbeitspstege des Ministeriums tes Innern mit dem Ämtstitel „Obrrmedizinalrat", den Kreisarzt des Kreisgesund-- teirZaints Bens ha. m Mrdizinalrat Dr. Georg Lange rin an n 5nur Kreisarzt des Kreisgesuudheitsanrts Darmstadt, den Kreisarzt des Krcisgesunh'wlsamts Louterbach Medizinalrat Dr. Fritz Kullmann zum .Kreisarzt des Zbreisgeftmdbeirsamts Bens- Äeim, den Kretsasfistenzarzt lei dem Kreisgesundpeirsamt Gee h en 4‘ r - Fritz Sche 11 rf zum Kreisarzt des KreisgesundheitsMNts Lauterbach, — sämtlich mit Wirkimg vonr 1. Julr 1917 an — €tnaunt. — Der Gro ß her zog hat am 16. Jn.ni den Kras- MNstenzarzt bei den Krersgesunddeitsämtern Benslwim und Hep- venreim Dr. Otto Mar tin zu .Heppenheim zum Kreisassistenzarzt vel denc .Kreisgesundheitsamt Offerrbach mit Wirrung vom I.Juli 1.91 c an ermannl. — liebertrag cm wurde am 11. Juni der Sstul-- amrsawirantin litina Eifert aus Metztos-Gebag, Kreis Lauter- oao. eine Zehrer in stelle an der BEssthul-e zu Grebenau, .Kreis Alssetd. • * Auszeichn u ng. Komrad R i t ter, wohnhaft in (Kießcn, wurde nach r ragt ich das Eiserne Kreuz verliehen. Fc ldpostb e zug des „Gießener Anzeigeüh Ilm eine Ukrterbrechinrg in der Zustellung zu vermeiden, ^m.v- ^ r- t f v% .H'Adpost-Be.zug des „Gießener Anzeiger" für '?• -vwrteftahr w>on letzt zu erneuern, Alle Postämter nehtneu dv «UMgen Da N,E«chrs-B^Lg betra,,t S.9S Mk. em,dthti;i\d> pet Auherdem vermittelt die Bc- E lneyer amh die Geschäftsstelle des „Gietzencr „ Ae^AEttcr HLlt sich immer »och Es ist eine zeitlichen Abständen starke Ä brllxm. tne dann aber unverrichteter ab ziehen und die Fluren eoerü r ,chmacksten last en. So war ÄT « Uhr hatte sich der öomont drohend umnTöirt und 'erne-j aonnergrollen ließ endlich die ersehnte ^>lb- Z«lm,g »honen. -Iber es kam nur *„ Itrojen btrrt ^3' t!CrUrUc mit 0 2 Mitlinretcr anmbt. ^7™ Xuspiai Stoker au, den Heiken Asphalt, der infolgedessen crncn spiel in 2 Akten „Gütertrennung" mir der beliebten Schauspielerin Dorrit Mnxler. Den musikalischen Teil füllt eine anerkannte gute Künstlerkapelle ,aus. ** Tie hessische L a z a re t t z e i t u n g Nr. 46 ent-' Nordatlantik cruS „Der Mölne zweite Weißlings durch die ^Schulkinder angeordnet würde. . Kreis Friedderg. t rr f, 's fl - Nauherm, 18. Juni. T en Tod in der Dct» I J naclmnttag der Skornsteimegerl'wrliua Georg H. an die ^-Fi ^ krotz des Verbote- seines'Sehri-cru zum Baden, w ed^ ^ ^^egangen und mm nag einigen Minuten unter, ohne EF -u imnmen. Tro^eisrigen Sus.-N.s war die ^ 1111 !raten Abend noch nicht wsunden. neue bewst^v ,?''--* nranckes Opfer gefordert, 'hat aufs Uc ttl A l>a I;arm ^ c dcrch ist. für den sie nach diümr ^Abaltcn ward Darum raun vor dem Baden me,em tückischen Flupchen gar nicht geimg gervanit werden. ~ Kreis Wetzlar. 7 llhr fnt-V' 10 - Q nu - %m Samstag nachmittag gegen ^ upr fuhr der von Dutenhofen kommende leere Güter;ua bestimmten Park. Bon dem bctrone eFt lmshädi^ ""rk uno einige Personenwaaen Sm f Ä'Ä b nhn «atzrwagen vollständig -ß „!,d mcht z„ beklagen. Der de^ /daran, zuruazufstbrcii, daß vergessen wurde, war für einest ~ b< I y " act;ftc ® Ic,,e -u schaffe,r Die Streck' en wurden «cMrrt. Die Aufräumungsarbci. ^ umidin gliich m Angriff genommen. Der Materialscha- h L'hr’Snfv' 6 ' Die amtliche Untersuchung zur Ermittc- tct worchem^ ^^" an bem Nnglücksfall ist sofort eingelei- di- ll^s p ^">ci unserer Kirchenglocken, dazu abgeliefert lruheren Amtshaus wurden am vorigen Samstag aimai,, wS.“ M. »ss.. Smißott^nit herbei zu locken. Des Fürsten Willen kund zu thun. H^rt me Bestimmung aller Glocken, ^ ! möchten sie von Skünnen ruh'n. ^ Hessen-Nassau. f a r, 7t n-Jf a W «5u■ a ‘ Während einer Boots- n t anf^ dem NÜam wollte ern junges Mädchen »einen '-Ulkiu mit einem Soldaten tauschen. Dab.i schlug der ^ um L ft ne dreiJaym'en stürzten ins Wasser. Dem Soldaten und Kemiun^n 18'büi'- >%V ^ C ‘ J ; a r 5 -^ er 5U schwimmen. Dagegen ertrank die t>>im7ri,.e Margarete Eifert, obwohl sofort zahlreich- N-.ote und, Kl U»allst«lle ruderten »ird di^U»»ILcklul>e ur rette» versuchtem Das Wolfscbc bält folgende Beiträge: Zu Nordatlant Fahrt"; Die deikffclie Reichs Verfassung, von Pros. Dr. Hutnauk: Kleine .Mitteikvngen' Lazarettberaftmg: Vom deutschen Geist: Scherz und Rätsel. Dir Gieß euer Beilage enthält ein lveöicht: „Wann soll der Friede kommen?": Disziptin: Wenn 1 sft, sftgten, von Wilhelm Schmidtborri: Stellen ftir .Kriegsbeschädigte: Berwmidetenunterricht. * f D as K'reisblatt Nr. 192 enthält Bekanntniachirng-en über: Ängesrelltenversich-erung der im vat 2uni. Dem verdienstvollen Bor- » d»' -^r:-,Uü -7 äÄnä &fr te tÄ 9uitt_1899 zu Efchertslxiiif ert geborene Fürftrg rst anaekk-agt, gemeinschchttick mit den ebe: •&cr am 30. wnlino .«imckch ratb.' E^ks begrasten kNttwrgechglmgen G imd St. in der ARc einem G vom -25. zum 26. 'November 1916 zu Harheim aus baude wrttz'ls Einbruchs der Wittve Jakob Guth 15 bis'A'Pftu * aon t.60 m. das Pfund 9 u I>aten. ner ?lugek!agte. em aus der Erziehnngsanstalt Herboi eutnichener Zoglmg, trreb sW unter dem schsct-eu Namen" Web herum Wahrend <-t. vsr der Guthscheu Hmfts-ite Waä^'ftan stiegen H. und G. über die Mmier in das allseits umschlossene A wesen ein drangen durch ein ztn, iebener Erde gelegene-' ftenfb effwn Scherbe sie eftigevrückt ketten, ins Hans und'in den stell S'uV 4 ?^ 1 tortwfat einigen AEn das erwälmte Solde Uenck> da» !w zum -perl verzelwten, zum Teil in Frankfurt ve kauften, ^as Gwickst verurteilte den gestänbchen 2lngeklagten d L» ^ d« sw suurt wiederum Aicb»«Wö 'N llntminkmuash-ft >u Cfwnfo*b befindet, »u s r & M o n a t e n G r. f a n g n r s. ' ' . ^t 111 Taglöhmr August S. in Ortenberg wird zur Last aelec emen dern Schce merndei ster M. gebörigL. in de - Nähe von Orte berg lagernden ,nchtcnstammteil im Werte von l Mk g est o l l e N Der An«K«te ist geständig und behauptet zu sein Smt,ck»ld«w.s dass <■>- d«S Hw. da -» mit «te ! «ckfEM-M'schuldig «nwckt. "'X& Werufit bllljqt - tem a Ä UmiwAde ru >md vm.E- H» n. der gcrinst Strme von 3 Monaten Gesmignis B: sowie deren Mitttor, dir Edok, -llrxmtder bnde M Dorhrinr, fiu» Win Sttvffntanicht |vrt bora trogest gememichasürcher Körverderle k u t,;m % tot! oncr tfrttti Bl. mit ic 20 Mk. OMbftrafr Moo,t nrixbrn Ge° MfIMS Urtoi »«totste die «tngeRaste B. « o r n f ,t nTmtt S Xmrasc au, ^rmivrechung. Am Jft. Dächer 1»16 nl« fyt dl- «» der mit ffrtten öcr Strass« deschctitigten MqEEn vorubergeke» welVr. erhielt sie von der Bt mit ürm imb .chmutztE mot Tt emm Schlag, auf den Rüeken nnd iü" (Mu “m »n dm ivamt ergriff 1-rum.,irrte. Are Ä schling dabei fmtzmetzt Ntit einem Reis beftnstie' mff die Bl. em. Ans den. Lärm mrd das Hßkfegesck eilte die Anttttlagte Ehefrtu L ihrer Ächtec zu .Hilfe'und sckt m,t bgrn- unt«m abgebrocheiim Besenteil otatfallö auf bie ein. ^teje wurde von den beiden Amreklaateii Übel 'uaewnr keinen Erfolg,' ihre Bern tun g wu koltenfallig z uruckgewiesen " Ij!**" 1 * Sufixr hat unta — f C tii dchn „Schlitzer Ästen" chkgendes Jnft erichemen lasten: ,^>ch suche zu kaufen: Junge, fette, nröglr schwer? gortSftefce trüb für da^ Pftcnd Mk. 3,80 bei Lieferung frei in ineine Behlrusuarg." Hierdurch bat er sich der lieber schreit nn g des Höchstpreisgesetzes in Berbin-- dnng mit der Bekcnrntm«chupg Großh. Kreisamts Lanterdach vom 1!). November 1916 sltnrldig gemacht. Durch die Bekannckmachrmg tvaren für den Kreis Laniervach Höchstpreise für Gänse je nach (^ewicktt 1.70 bzw. 1,90 Mk. pro Mund festgesetzt. Gegen den ihnt dieser halb zugegangenen Strafbefehl von 100 Mk. erlwb er Einspruch, der Angeklagte wurde vom Schöffengericht Schlitz KU .'>0 Mk. Gelbst rase verurteilt. Die gegen dieses Urteil eingelegte '^erutung hatte insofern Erfolg, als die erkcnnrte Strafe imi 50 Mk ans Io Mk. ermäßigt rvirrde. Der Angeklagte behauptete, er lxrbe mit Rücksicht daraus, daß für Preußen Höchstpreise für Gänse nicht bcftanC h'»i. anaenommen, daß dieses anck> für Hessen .zutreffend sei. cs wäre ihm völlig lmbeftnntt gewesen, daß für .Hessen, insbesondere für den Kreis Lauterdach, Höchstpreise für Gänse bestanden hätteir. Kirche und Seattle«, B. Gießen, 19. Jurri. Morgen, Mittwoch, IO 1/2 Uhr vormittags, findet ün KonsirmanL>erffoirne zu schließen, sollen in einWÜten Lazaretten zum Wöhle ihrer Insassen schon beackftenswettc Erfolge erzielt sein. Briefkasten der Redaktion- ß«no»vme Anfragen bleiben urrberücksichtig<.tz 5ch. Gietzen. Sie beanstanden in einen! „Eingesandt", daß die Abfertigung an den Fahrkartenschaltern im hiesigen Bahnhof zu langsam vor sich gehe. W?ft ziehen es vor, ans den Albdruck dieses Eingeiandts $u verzichten, da es sich nur eine Siie^ersck>einnng handelt, die sich mit der Zeit, wenn die neu eingestellten Kräfte sich besser ein geschult haben, sicher beheben wird. Wjeri verreisen muß. wird cmich mit diesen S chw kerk gd üten rechnen und sich Mitryer zum Fahr b a r ü omürSsabeschaÜrr begeben, als in FriedenSzerten. Meteorologisch« veodachtungen Ser Station Sietzen. Juni 1917 5. tt “O.ü oa| U <- X> s 1 1 - « 3 2-w SJS (fl z: oi o S. ** 5S 2 do .2 05 ZZ ** 3 s| (Z> o» 1 •c Ja ~ w O z Ä «* £-“ s S?|s •«SS Wetter 18. 2" 29,7 9,4 30 2 Sonnenschein 18. 9” — 21,1 14,7 79 — — 5 19. 7- 19,6 12,8 76 0 Sonnenschein Hoch te Te,nperatur am Niedrigste w * Niederschlag: 0,2 mm. 17. bi» 18. Juni 191? = -f 29,8' 0. 17. „ 18. . 1917 -----ff 12,9'0. Mitterungsbericht. iD öffentlicher Wetterdienst.) Wolkig, meist trocken, Temperatur wenig geändert. Letzte r7aehrichte»A. Zum Luftangriff auf London. Haag, 18. Juni. (B. T.) Der Munitionsminister teilte im Unterhause mit, daß 11 000 Sckwdenersatzansragen nach dem letzten Luftangriff aus London-Oftend ergangen worden seien. Davon sei die Hälfte anerkannt und 0086 seien bereits ansgez-ahlt wvrdeu. Henderson. Rotterdam, 19.Juni. Minister .Henderson richtete eine energische Mahnung \ ZimriierWobug. i». St.) nt. Bad u. a. Zubeh. ;n uermieten. Stephan' üraße 4SI. lüö ö Zimmer Waittorstr. 7 N mod. ö-Zchnuner-Bobnnng rn. GES. eletrr Vikbtu. Bad, Parterre, am l . Juli z. u u>._1 -!QM7 ««>* (CfCc Scktnl it. Sonnen ft v(inc irtjöi 1 eö-Ziulmer Bob- nu.rg, t. Stock, mit Zubehör per Juli oder später zu ver- mietekt. Gusta v Sonntag. I Verschiedene 61 4-51 nebst Zubehör preiswürdig zu vermicren. 4693 _Marktplatz 17. 2 —3-Jim.-Bovna. vreisw. zu um. Rafktplais 18,1. 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Jnni gastiert Dcutschl nds größte Tragödin, die in allen Städten so sehr beliebte üaria Carmi in ihrem ausgezeichneten Filmschauspiel in 4 Akten Ernst Schwarz Der Weg des Todes Leutnant d . L. in einem Infanterie-Regiment, Inhaber des E. K. II. Kl. und der hess. Tapferkeitsmedaille. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Martha Schwarz und Kinder. Gießen (Friedrichstraße 6), Büdingen, Alsfeld, Frankfurt a. M.,Lampertheim, den 18. Juni 1917. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 21. d. Mts., vormittags 11 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Der Graf — Ewald Brückner. Maria — Maria Carmi. Die seine Mutter — Helene Brahm. Rolf — Karl Richar und Karl de Vogt, genannt der deutsche P>ilam.er Kkkib. Städte hinter der Mazedonischen Front. Dazu ein entzückendes Lustspiel in 2 Akten Gütertrennung mit der beliebten Schauspielerin Dorit Wcixler. Anerkannte vorzügliche Künstlcr Kapellc, Melters* ^resr 81 Ein verzweifeltes Mittel Ergreifende Künstlertragödie. Kriminal- und Sittenbild in 3 Akten. Wenn Völker streiten! Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine innigstgeliebte Gattin, meine treusorgende, herzensgute Mutter und Schwiegermutter, Schwägerin und Tante Frau Anna Steitz geh. Löberich nach kurzem schweren Leiden am 16. Juni im 46. Lebensjahr von diesem Leben abzurufen. Die trauernden Hinterbliebenen: Karl Steitz, Ober-Bahnassistent Kar! Steitz, z. Zt. im Felde Frieda Geisel. Gießen (Ludwigstraße 64 II.), den 19. Juni 1917. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 21. Juni, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Beileidsbesuche dankend verbeten. Ergreifende Episode in 3 Akten aus dem jetzigen Krieg. Außerdem essi gntes Keiprograniin, Dem verehrten Publikum zur gell. Kenntnis: Mir haben unter großem Kostenaufwand da-, ©Meinls hrair gerecht für das größte Fi Im werk der Gegenwart itpreußen 3 Hindenb Glänzende Pressestimmen. Anerkannt sehrieisttmgsfähigistdieWelt-Firma Gi'äfratSi 103 bei Solingen. 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