Nr. \U Der Ofefencr erscheint tätlich, außer Sonntag?. - Beilaaen: chirstenerFamtttt.nblätteri K?ci2l'5ßti für lei* Ureis «Jncfctn. v?^g?pre;s: monati. 90 Bi., mcrtst- jährl. m. 2.65: durch Abhole- iu Zroergstellen monall. 80 Vs.- durch die Post Mk. 2.45 rterM- jafvcl. anßschl. Bestellg. jseniivveri) - 2ln|c'o(: •>: iür die ©cfcrOtleitunq 112 Verlag.Geschäftsstei'eöl Sin [rf)r ih fü t 'c r a h n: a rh - richten: Anzeiger Gjetzen- Astes Blatt Donnerstag. \'. Ms 5V;!lmg§run-drn n -iaqesmrmmec ui* >nn Nachmittag vorher., 3cil?nt»rcis r f. Anzeigen:! örtlich 20 Bi., Ler-^ nnetungen u. Stellengesuche 15‘ist., ausw är14i 25 Pf., tz. Ptatzvorschriftt 30 V?., Retlamen 75 Pi.^. bei Platzvorschrist 90 Pf. Lauptschriitleiter: Aug.. Go eh. Verantwortlich 1 für Politik u. Feuilleton: Aon. Goeh, Stadt uad Vermischtes u..Ge- richtsfaal: Fr. R. Zenu- Anzeigenteit: H. Beck» sämtlich in Gießen. O ru Feind zurück. Er erlitt namentlich am 'Rordfliigcl seiner Angrifftgrnppe sehr schwere Verluste. Bei der Jstnzo- Armec stellcnweist lebhafter Geschützkampf. Der Chef des Generalstabes. Ai;öan?Mg Usnkg Aonftantins. Basel, 13. Juri. Ha das meldet lmfcemt 13. Juni aus Athen: K ö n i g K o n st a n t i n hat zugunsten des Protzen Alexander a b g c d a n k t. lieber die Voucher Entente erzwungene .Abbau-, l u n g des Königs Konstantin gibt die Agence Haoas heute früh folgende Note aus, datiert Athen, 13. Juni: Ant Montag vornrittog hatte Jonnärt eirce längere Unterredung mit Zaimis und verlangte dabei im Namen der Sckiutzmächte die A, b d a n k u n g des Königs imi> die Ernennung des Nachfolgers mit^ Ausschluß des Tlsvmrfolgers^ (nämlich des Prinzen Georg; zweiter Sohn des Königs ist der obengemmnte Prinz Alexander). Zaimis erkmrnte das Disinteresfement der Schlutzmächte an, deren einziges Ziel die Wiederherstellung der lEncheit Griechenlands, sei imter dein Schutze der Verfassimg. Eine Entschließung könne vmnl König jedoch erst nach: Anhörung des ans den früheren Ministerpräsidenten - bestehenden Kronrats gefaßt werden, dllm Abend wurde die Ruhe in Athen trotz des Auftretens einiger Aufwiegler nicht gestört. Nach der Ueberrerchtmg der MKrankungsarrkunde durch Zaimis an Jmmart gab der Exkönig seine Absicht kund, sich auf einem britischen Säpffc nach Italien und von dort nach der Schweiz zu begeben. Die Kur Verfügung des Konttnissars der Vdächte stehenden Truppeil lxrtten Befehl erhalten, erst nach dem Besann twerhen der Errtschließung des Königs an Land zu gehen. Havas meldet mrterui lA ans Athen: Jvnnart hatte eine lange Uirterreduüg nrit Zaimis. Er teilte Zaimis mit, daß die Verbündeten beabsichtigen, die Ernte in Thessalien anftrrkanfen und eine Kontrollstelle zn schätzen, die datz'ir zu sorgen habe, daß das Getreide unter die griechischen Provinzen gleichmäßig verteilt wird. Jounart fügte hinzu, daß die Ergebansse der letzten zwer Jahre die Mächte nötigen, vollständige Garantien für die Sicherheit der Orientarmee zu verlangen, außevdÄU Garantien fitz: die Wieder Hersteklun g der Einhert des Landes und für die richtige Amvendung der ^Verfassung. Jonnart appellierte an den Patriot!snrus des Rtinisterpräsidenten mtb ersuchte ihn, dahin zu wirken, daß das Werk der uatioualeu Versöhirung auf friedlichem Wege sich dnrchfülweu. lasse, iferner bestätigte Jonnart, daß zur Ueberwachnng des Jsthums von: Korinth militärische Kontrollposten aufgestellt tvarden sollen. Außerdenr tverden Jonnart nötigenfalls Truppen Mr .Verfügung stehen, um die Ordnrmg in Athen aufrecht zu erhalten. Havas meldet weiter: Nach den Unterredungen zwischen Jonnart und Zaimis veröffentlichte dee Regierung einen Bericht, tzx dem gesagt wird, -daß die Grotzm-ääste der griechischen verfassungsmäßigen Regierungsfornt und den Rechten Grieciienlands nicht zu nat)e treten werden. Sie tvolleu nur die „Währung der Stärke und der Unabhängigkett" Grieäiensauds. Wie (nach Havas) verlaustet, ist die Alitteittmg von der geplaitten Vcaßnahme mit Ruhe aufgenouttnten worden. Als gestern französische Truppen in Korinth landeten uard circe französische ßlbteikung in Thessalien etzi- rückte. ereigneten sich keine ZwtscheUfälle. Athen, 12, Juni. (WTB.) Der Minis tc rpräsident gab dem Oberkommissar Jonnart die Antwort der Krone üt folgendem Briefe zur Klenntnis: .Herr Oberkonrmissar! Nachdem Frankreich, Rußland und Großbiätcmnimr durch die gestrige Note die Mdarckung des Königs Konstantin und die Bezeich- mmg seines dtachfolgers forderten, hat der Unterzeichnete Ddinifter- präsident und Minister der mrswärtigen Arlgelegenlieiten die Ehre, Euer Exzellenz zur Kenntnis zu bringen, daß Seine Btajestät, une immer er Bemühungen der Reservistengruppen, Unruhen zu erregen, scheint die Nachricht von de:r Abdankung des.KönigsKon- ft a n Hn in Athen keine wirkliche Bewegung hervorgernfen zu ha-- beu. Im Lause des Montag abend sammelten sich ztveitausend Re- servisten um den Palast, um mit ihren Leibern eine Schutzlvehr für den Kjönig zu bilden. Eine von dem Fregatrenkavitän Mavromichalis geführte Abordnung begab sich darauf irrs Schloß, um den Kpuiig der Ergebenheit von Heer und Bolk zu versichern. Statt jeder Antwort nrahnte der König mir zur Rühe. -Bald blieb iu der Umgebung des Schlosses nur noch eine Menge Neugieriger unück. die gekommen waren,^nru die Ereignisse abzuwarten. Staatsanwalt Lavierates, der die Sturmglocken lältten ließ, durcheilte er- solg.'vs die- Kaffeehäuser, um die zn Kundgebungen Aufgdtegteü anznfenern. Er versuchte vergeblich die friedliche Bevölkerung zum Aufruhr zu^ ermutigen. Die vor dem Schloß vom Einbcirch der Nacht augesammelten Offiziere erklärten, das Heer sei bereit, zu gehorchen, ßlugenblicklich ist kein ernstliches Ereignis gemeldet worden. R o t t e r d a m , 14. Jtnn. (L.-A.) Wie die „Times" u^elden, verlantet in gut informierten Kreisen, daß die Schiffe der Alliierten den -I st h m n s v o n Korinth besetzt hätten ittck» daß die royali fuschen «Truppen ketzreu Widerstand geleistet Hütten. Lon d o n, 12. Juni. (WTB.) Rentermeldnng. Im Unterhause eri'läcte Lord Robert Cecil, Jonnart werde Frankreich und Großbritanm-en iu Griechenland vertreten, rveun diese nveinsame Vorstellungen zn machen wünschten. Frankreich, Rußland und Großbritannien würden in Griechenland wie bisher vertreten sein. Ber lin . l'!. Juni. Der „Vorivärts" schreibt unter derUebcr- schrift: „Ein Befreierstück der Entente": Das griechische Volk ist angeblich jetzt befreit. Die Entente hat znm ersten Male ein Stüö ihres völkerbeglückenden Programms dnrchgesetzt. Griechenland bat dafür nachrechnen, was die Befreiung Land und Volk gekostet bat. Die Entente raubte dem griechischen Volke, nicht dem Herrscher, die gesamte Handelsflotte. Dmrn raubte die Entente dem Volke ein Stück nach dem andern vom Körper Griechenlands. Dann wurde über das Volk, nicht über den König, die Hungerblockade verhängt. Dies ist ein schwacher Vorgeschmack, wie die geplante Befreiung Deutschlands durch die Entente ausseh en würde. Die Griechen sind immerhin/Neutrale, wir über Feinde Die Großmnt.Jäe Wilson einem besiegten Deutschland der- twstt, erhält durch tov Schicksal Griechenlands eine greifbare Gestalt. Grieck'euland ist ein deutlicherB^weis,daßiedcBefrei- nn g durch die Enstente ni cht nur zu teuer, sondern vernichtend teuer bezahlt wird. — Laut „Berliner Lokalanzeiger" liegen in Paris Athener Depeschen vor, denen zufolge in der Nacht auf Dienstag der Führer der vor dem Königs Palast anfgeiteilten Reservisten vom König Konstantin die Ermächtigun- verlm'gte, seine Abdankung durch Gewaltmüvendnng zn verhindern. Der König habe erwidert, keinDropfen griechischen Blutes solle seinetwegen vergossen werden. In ftaTrzösi- schen Blättern wird offen zugegeben, daß Zar Nikolaus sich bis zu seinem Lkurze der^ Vergewaltigung Griechenlands widersetzt habe. Nachdem dieses Hindernis beseitigt worden sei, 'habe nran keine Rücksichc nrehr zu nehmen brauchen. — Wie die „Voss. Ztg." berichtet, iei der Beschluß, 'König Konstantin abznsetzen, auf der L o n - doner Gntentekonferenz am 28. und 29. Mai gefaßt worden. Die rtovsilttron in Nutzkand. Der Arbeiter- rrrrd Soldatenrat und die „Annerisnen". Berlin, 13. Jmü. (WTB. NichtamttiÄ.^ In dem amtlichen Blatte des Petersburger Arbeiter- und Soldatenrates wird in einem Artikel mit der Anffchrift: „Friede ohne Annexionen" hervorgehoben, daß der Begriff Annexionen in ganz verkehrtem Sinne ausgelegt werde. Offene umd geheime Jmperialfften sprechen von Verbesserung der Grenzen, Bewenmg der Völker imb Wiedervereinigwlg einst ent- rffsener Gebiete mit dem früheren Vaterlande. We;rn diese Auslegung angenommen würde, müßte solange gekämpft werden, bis Deutschland in die Mark Brandenburg, Frankreich in die Provinz Jsle de Fvanec imd RtrUand in das Grvßfürstenttun Moskau zurückversetzt sei. Das wäre ein Krieg ohne Ende. Rußland lvolle baldigst Frieden, wü> wenn es die Losung Frieden ohne Annexionen aus seine Fahren-geschrieben habe, so verstehe es imter Llnnerionen einfach die ?lnergnung von Landesbeüerr, die am Tage der Kriegs' erklävung einem mtteren Staate gehörten. Das sei klar und deutlich, und mir derjenige körme dies nicht begreifen, der es nicht begreifen wolle. Kronstadt und die Banernabgeordncten. Petersburg, 13. Juni. (WTB.) Meldung der Petersburger Delegraphen-Agentur. Der Kongreß der Bauernabgeordneten aus gaM, Rußland besprach in einer Sondersitzung die Ereigirisse m Kronstadt und rvahm mit 1000 gegen 4 Stimmen folgende Entschließung an: „Der ^Kongreß bringt zur Kenntnis der Bevölkerung Kronstadts, daß die Bauern die Lieferung aller Lebensmittel nach Kronstadt einstellen iverde, werrn die ^>tadt nicht alsbald die aufftändischen Streitkrafte mit denen der russischen Demo- ttatie vereintztt und gleichzeitig die vorläufige Regierung anerkennt. ' Die Entschließimg fordert ferner die Regierung von Kiwnstadt aus, eine völlige Unterwertzmg zn verlangen irr* im' Falle bei- Ablehnung die tatkräftigsten Maßregeln zu ergreffen. um den Sonder- bestrebungen ein Ende zn machen. Sie verspricht der Regierunc die Unterfttitzrmg aller Bauern in diesen: Kampfe gegen .'Kronstadt Meuternde Regimenter. Petersburg, 13. Juni. (WTB. Nichtamtlich? Meldung der Petersburger Telegi'aphmagenttrr. Kriegs nnnister Kerenski erhielt dvalEch den Bericht des Gene-rals Tsckierbalschew, der be sagte: Nach einein Tagesbefehl, der die NTnbildung gewisser Di Visionen der Armem an der rmnchlisckren Front anordnett, sollten eine Jnsnnterirdivisicm, eine Schiützendivffion und eine Division ffbirischer Schütze neu formiert weiden. Drei Regimenter weigerten s iM, den Befehl auszuführeu rmd sich nach dem neuen Kanrpfgebiet zn begeben. Die Soldaten blieben gegenüber- den ErnmhnuncMi der Befehlshaber und der- Offizi-eie forme der Vertteter des Ansfchusse-s taub. Sie verursacksten einen Tumult nahmen den Regüninttskomnr miöci ix inti> sieben Offiziere fest. Nack' dem der Ausschuß der Armiee nrrt dem Generalstav beraten beschloß er.Strvsmaßnahmen dnr llnbotnräßigen gegi-nüber zu cr- Aversen. Ein eMprechenter Auftrag wurde dem konvnandierenden Geneval einer Kanoälerredivisivn erteilt, dem '„)wi Kavallerie- tevi nonen. zwei Jnfanteriebaiaislai«-, ^ine Feldvatterie und eine Wteilirng Panzertraft.ragen zur Berfügzmg gestellt wurden. Tie «dteil« «g des Eeiteials I-efetzte den Ausgang des von denr meu lernten Regiment besetzten Dorfes, mährend ein Vertreter des HeerescwSfchnsfes mit dem Uttimatum an das tkstgirrrenr pckftuft nmtde. Das Uüiiimiian verengte die sofortige Auslieferung des Rädelsführers iinterleuttraitt Filipoff und der Mitschvldü-en und befaH dem Rrgirnent, so fort narb der angegeteuen Richtung sich rn Beroeguug ?.n^ setzen Gegen ÄLend berietrrte ein Abgesandter tem (General, daß ein.- Einigung nahe tevorstch. 7 , als lgÄipvft bc- «Dann, die Soldmcn aufzureizru und zu den Waisen zu rufen, wvdei er ausrief, die Unter bäitbTcr seren grloim.nen, tun sie der Hhrifvdt zu berauben. T c r Ee n eral griff nunmehr das Dorf mit seinem Jnfanteriebataillon und zwei Eskadronen an. Harald diese Truppen in das Torf ein- gedrungen touren, nattm Las meuternde Regr-n,°nt all- Bedingungen an. Filivoff und drei zn lciner Partei gehörige Lfiiziere '.nurden« nur mit Mut. der Wut der «nt^rareuten Xnaspen attrij>cn und ^lnri (Generalstab der Arm-e gesandt. Der .pramvagen. in i>rm sie befördert wurden, ionrd-e bffchosfett. Um die verbrühten Lniztere zu retten, nat m d-r General persönlich in dam .Üraftwagen Platz, tnonnff das Gewel rseucr aushörte. 200 oldsten des martern den Regiments wurden . erhastet. Der Zwischenfall wurde ohm Blut- vergießen beendet. Zn der folgendest Nackt begab sich das Regiment zusammen mit einem aud.ren Regiments tn der befohlenen Richtern g ans den Marsch. Eine Untersuchung der Ar,gelegen bat ist ernaeleitet. vorliegendest Wegokarte dieses Luftschiffes ist fest- hat aber mehr Schaden hervorgerufen, als man nach den gesteNt, daß das Luftschiff bei jener Gelegenheit mindesten j 1 2 Seeineilen iwt der dänischen ^üste entfernt trnd sich so;^ar außerhalb der däuischeu Hoheitsgewässer gehalten hat. Zollten taffäckstich dänischerserts Warnuugsschüsse gefeuert worden sein, so wäre ihr Zweck nicht ersichtlich. Ncrmiufterungen in Rußland. Petersburg, 13. Juni. FlLMipejchZ zu ertpstn, Arbeits- l'Gjte *5* ^ Zl cfldüDevSrfcrmrg in größtem Maße für aussßlttß- M' MUrlurteter.' teranzazeehrn und du Transr^rtirrtttrl mich Olicr,m :y verbessern, ferner meidvte er Angaben über die nenan. Steuern, die nächste Woche dem Parlnm-ent vorqelegt w.»r^>en wnen. Die Politik SpauienS. Madrid. 1-1. Zuui. fHvvas. Imin ervrafitem Tato har eTUflit: Wir laben, als fanr das llekUemat die Regierung innebatlen, anneuorLentlia>7 Mittel für die Erfordernisse des Heeres mrd der Marine verlangt. Wir schlagen vor, dabei zu beharren, und ^flen, die,Mlljguug. des Landes zu erhalten. Was die äußere Politik anlaugt, so wird das Kabinett eine Politik streugsler Nou- lralrtät Spaniens lortfetven. Tie Regierung wtrd die Ote'chralität niot anrgeben Tas Kabiaeck dält cs nicht für nötig, die Kammer aufzulösetr, die es vielleicht lurf'- nötig habe uinirb. Tie Regierung, lagte Taro, in bei toller Kenntnis der nationalen tragen durchaus zurrrfichtli-ch. Die Beuurnhiguttg in England. Amsterdam, 13. Juni. (WTB.) Das „baudetsblad" tnewet aus London: Die R-egrerung lvird alsbald Maßregeln gegen die hohen Le be in itte l p r e i s e und 'den KTtegsrmirl'ee ergreifen. Tas wurde heute in einer Ansprache des Premierministers Lloyd George an bic Kommiffa- mn erklärt, die die Aufgabe haben, die Gründe der Unruhe ol iT 1 Industrie zu untersuchen. Euter dieser Gründe, sagte George, sei die Teuerung der Lebens,nitbel und der '.rrg.rvohu, daß diese eine Folge der Preistrerdereieu sei Ll-oyd George sagte, er hoffe, binnen kurzem Vorschläge machen :n lönnen, die zur Folge haben lnürden, daß der ?uirger Lebensbedürfnisse erbeblich niedriger würde Er ließ durchbacken, daß diese neue Maßregel noch vor dem Mor«lt ^ult ergriffen we rd e n solle. wirren in China. Amsterdam, LS. Juni. l! Tie wollen offenbar das Parlament auftösen und Neuwahlen ausschreiben. Tie wollen einen neuen Präsidenten und eine Berfas jung sände rung nach den Wünschen der Militärpartei, also eine Verfassung, durch welche die Macht in die Hänge des aus- führenden Ausschusses gelegt und da.s Parlament in den Hintergrund gedrängt würde. Jnz-vilchen l>ält sich der Prä- iident stach immer. Er will offertbar abwstarben, wieweit die Einiokeit unter den Militärgouvernsrren geht und lvie wert die neue Bewegung auf einem Bluff beruht. Tie Lnd preriuzen^stehen auf der Terte des 'Parlaments. Eine tiefer gehende Spaltung zwischen dem Norden und dem Süden würde im Augenblicke verhängnisvoll sein. Wenn die Trockenheit no chlänger anhält, wird der Norden von einer entsetzlichen Hungersnot bedroht. Der Güterverkehr auf den drei hauptsächlichsten Eisenbahnen nach dent -Norden sei teilweise eingestellt, da das Militär einen Teil des rollenden Materials beschlagnahmt hat. Der Passagierverkehr wird noch aufrechterhalten. Was auch immer geschehen tnöqe eS besteht für die Fremden und fremdes Eigentum keine Gefahr. zunächst eingehenden Berichten erwarten mußte. In vielen Bezirken ist die Fäulnis der Kartoffeln infolge der Froj schaden des Winters in den letzten Wochen sehr groß gewesen. Infolgedessen hat schon bisher die Fünfpfund-Ration an manchen Srten niclit anfrechl erhalten werden können/ und es hat Mehlersatz geliefert roerden müssen. Mit de, weiteren Schrvinden des Restes der alten Vorräte wird die Aufrechter Haltung der bisherigen Kartonelration auch in übrige» Bezirken vielfach nicht mehr möglich fein. An dem Grundsatz, daß iür febiende Kartoffeln Meist oder Brot zu liefern ist, wird fcstgehalten werden. Die Lage der Brot- tem lbcbcftänbc macht es aber nötig, die Ersatz men gen vor^ 'ichkig zn betr.'-neu Aus Stadt und Land. Gießen. 14. Juni 1917. Konfumeuteuversammlnng. Aus Italien. f c L 11 ' ^^ 111 . WTB.) „PoPolo d'Italia" meldet: Gestern ,and ni Rom eure grotz«' Vei'satnmlung der intcrventioniüi- schen Pa rieten statt, auf der der rermbltko tnsche Abgeordnete i l'oIiit: he Mangel der inneren Politik bloßsteüte und erklärte - ffln- ;rrli:i< i ctbcv Die fcwolutwi, noch dir RE»», ionberr, dah urr A«pft un Piment des Landes energüch unterstützt unrd te B^saminluna besänftigte sich ferner mit der M i ui st r r k ris e und verlang>r, daß die Regierutig von Männern gebildet werte, die oem der ' «ottr-cudigkest des Krieges mtfriclrtig tetrchdrrrngen seien, Me ctuwiclr Krregspolitik fübrtcu und für hie Zufanrnrenarbeit »ton Transport und VerpwvwtÄirrmrgswesttt iorgwu. Die ge- '! > tegspolilik muß von einem kleinen Greife der Minister ge- ltandüabt werden. ' ^ Rom i:g Juni iWTB.) Agrnzia Stefam meldet: In dem gff^rn abgeteltencn Mintstcrrat, cm dem alle Mitglieder de§ Mnnetis, ausgenommen der abwesenden Minister Arlotta teil- lewe der Mimsterprafident seinen Kollegen die allgemeine Elnche Loge a-.iset,arider. Der lnusichstich der bevorstehenden .^ammerntzung tilgende Ähnungsaustausck bestätigte die Hrbemiv stimmuug all er Kahtrrettsmital«der. Alst jede Vermutung üter eine aUgew.tri:' ..tn,e stt abzuwetstn. Alle Wimter erklärten, dem Mi- 'NMerprandentert zu voller Verfügung zu stehen, um die gegen- wörttg n.'Ogen Ziele zu erreichen. Norwc-cn und Deutschland. ^ r l Jt t < 1 Pi 2 , 14. Juni. Das Twrlhurp vethandelre ^ÄtLrn abend über die Interpellation Konow wegen der Anfbrrngung bei norwegischen Dampfer Harald .Haarsaqer um.. Lkoronn fowie wegen der dewtsthen Routewchtffakrt'an lder iwrwesmchen Küste. Der Minister des Aeußern erklärte, 'daß das Auswarttge Amt sich wegen der Ausbringung des Harare »aarfager an die Gesandtschaft in Berlin gcwen'- oe- ! ?b Diele habe an äyaiiz möglichen Rnuemrwgen tuc= qcn des -ihorwtn erhalten und die norwogiiche Reqi habe der deutschen gegenüber die Zuversicht ausge.spr '? a P das echtst fretqe^ten jwrbc. Die deutsche Reai tcrung sprachen, deunckw Regierung 8 eekrieg. Reue U-BooL-tzrsolge. Berlin, 18. Iurn. (Amffich.) In den Tperrgebietett mn Englomd fiub dnrch die Tätigkeit nnserm: U-Boote 20 100 BRT. versenkt worden, linder dert Schiffen besanden sich: der englische bewaffnete Dampfer Fhenius (6099 BRD.) nrit 9/00 Tonnen Stückgut von Engbrnd nach Irrdien, der franzchffche Segler St. Hubert mit Sohlen nach Frankreich, tee eng-lffchen Fischdampfer GcstHen Hope mtü Virginia. Bon letzteren! wurde der Kapirän gefmtgen gewonnnen. Unter den Ladungett der übrigen versenkten Schiffe befanden sich n. a. haupffächlich ferner Stückgut, sanfte Tran und Fisch- bein nach England. Eins unserer U-Boote hatte mit einer Segler-U-Boots-Falle bei den Hebriden ein Gefecht, wobei tet* U-Boot mindestens vier Treffer auf der U-Boots-Falle erzielte. Ter Ehef des dldmiralstabes der Marine. C a d t x , 12. Juni. (WTB.) Die Agenee Havas meldet: Etn spanisches Torpedoboot fand hewte früh in der Nähe der Bucht von Cadir das deutsche U Boot Nr. 5 2, dessen -Naschtnett durch einen Kanonenschttß beschädigt waren Die Besatzung ist Llvanzig Mann stark. Das U-Boot lourde m den .VKifen von Cadix emgeschleppt Es darf nrit den ^clnffen der Zentralnmcktte. die im Hafen Zuflucht gestickt haben, nicht in Verbindung treten. Da die Ansbesserungen mehr als zwei Tage dauern werden, lvird das U-Boot! interniert. Der deutsche stvnnnmtdanr stattete den Behörden einen Besuch ab, der von diesen erwidert nmrde Kopenhagen, 13. Juni. (BTB. MchtamtlichZ Wie das Mnifterstmi des Aeußern niitteilt, ist der dänische Dampfer „Hafnis" auf der Reise von Engtmrd noch Gibral tar in der ?Bucht von Biskaya versenkt worden. — Der dänische Dampfer „Lilly", auf der Reise von W-efrafrika nach Dänernark mit Erdnüssen, wurde an der vortugiestschen Küste versenkt. , . Stockholm, 13. Juni. -WTB. Nichtamtlich. Laut „Stock- telms Lteumgen" ist der ickpoedische Tarnpfer „Ada" 2245 Bruno vrgisterloiknen, auf der Falrrt nmc Görebtirg nach Hüll auf ter 5söhe von Merteen gesunken. Der Dampfer hatte Stückgut an BorR Tst mr gestern abetrd nack? dem grvßm Saale des Fürsteti- hms ernbcrnienc iftieTtttick': Versammlung ter Verbraucter tvvr twn fuinn 100 S*erfjner. '»efiidit.. Der Redner. Gew?rkickc>fts- Vrirtiäv R echticn- Worms, meinte zu Lbißmg seines Vonraqs. der Icklehtr Besuch ^tzewft.'e. daß die \V?rJ unten teil entweder jede Hoifnung einer Besserung unserer R.ihrimgsmittelVerteilung au'= qcqcI' ;t hätten, >>ter daß es üt Gi ßsn st gut gebe, daß eine Be» ttreck ing der Lage 'derslvsng er ckine 2 ^.wn unterzog er J j c ^l. lvie nttm bis ter es habe ruhig geschehen 1-ftstn. daß si» dte Preise nrr Nahrungsmittel nwhreni? d >s .Kn-.n's in nie ge» alauer Höte entwickelt testen, einer fci.rrrfeat .Kein . Alterding 1 2 tf n'emand c irärc es lnitcnirar gewesen, daß 101516 eine gar niete owptndene Kvrtsffeltiot öälte vorgeläm-ch und ihr unser Sckweiue» i : :|, " 1I> ' ru -st .den iönn-m Tieier ? - irr iwbe t." geräckch. d^nn danftr «ei eine Fettlnadr-beit en in an den, die id-itxr empfunden ivnrte^Redner schildert, daß dieser Fehler in der Vottsernäfrung andere FeUer nach sich gelegen hate, die für un- lerc volksanrtsck aftliche Lage gerate im striege l-itten verhäng- nie voll werten können. Ent recht groter F'her fei. daß bei allen L rglanistrttonert iür unsere Vsjksernäbrtmg zwar dst Lmdwtrtt durch ihre bernfsltändige Vertretung, die Lau dwit i ickai. >.n nute im und der Handel durch die .Hantelskanmtern mitgeirirlt l itten, die !7rww Masse teS Volkes aber, die Verbrämten. mon vf•< einer jeden Vertretung nickt gepört nsordnt st :c MUNt' t'.e q®iv tens- nilttelverteilnng und die ganze Preiöve'.oegtmg -nmenw von Zn ttresfenstard---". m uno oo.w Rücki ' , r Oettl .viü faLlen. Ties' rührte dazu, daß fick eine Koninmi-nren Vereinigung bildete, der beute 3 Büttiorteti Mitglieder >uit rtiva 30 Vcillioneit ?u versorgenter Personen angehören. Tie .Zentrawebordert baten ter.L angeordnet, daß in allen Ausschüssen, die sich mir der Lebens-- inttstlftage teschüftigen, besonders in deir Greifen und Städten, auch in deren RalTrrmgsmittelämteru Bfftgltoter der ^onnimettttu- stnVereinigung nurejasstn mrd gehört werden sollen, temtit du Verbraucher auch Vertrcruetr ^u diesen Aenttern hatem. und ihre ?>r stress eit Berücksichtigung finden. Oftan bäte jetzt an der Zenttal- )telle innen Wirp'chaftsplau ftir das fommente Jahr gufgestellk und H'i terntit den Wümc!«!n und Jn4eresfen ter >!wistnn-enbeit entgegen gekoimneit. Bedatlerlicherweise seien textet toieder Preiser. Is tun gen für wichttge Na frn mqsn ntttl vvrgenonftnen loorden. doch l abe inan die Zusicherung gegeben, daß der Preisauffchlag von Mk. iA) pro Tonne bei Roggen tmd Mk. 30 lnn Weitzcn k^nne Er ! öhnng des Brotpreises nach sich zielten solle, weil man den Mahl Prozeß nitd die Handelsfpefen entsprechend verbilligen werte-. Auch eine Preiserbörumg für StartofTdit von Mt. 10 pro Tonne iei testgeietzt. Dieser Preiscmffchlag sei bei dem schon telwit Preis stabe sich bereit erklärt. Mannschgst und Ladung rrci zu b^uonrrgttche Regierung habe nicht auf die da- nrrjjeitenteii Bediuguugen eingek-en können. Sie habe der Regierung gegenüber das stärkste Bedauern über das Geschehene ausgewrockten. 'Rach den letzten Ostickrtchien habe cs ten Anschein daß die Aufbringung in den norweai gttchcn Hoheitsgewäftern erfolgt sei. — Die twrwegisckst Re- gterung^ern»age dte Frage, den Reiscudenverkehr ausläu- p-iUttee ^ttttte an der uoriwgft'cheu Küste zu verbieten'und aüe.n auswärtigen ^dmreu würde wahrend der ganzen Fahrt an der norlnegochrn Küste eine Zollwache an Bord gegeben werden. — Die Interpeüittvii war damit erledigt. Dänemark und die deutschen Luftschiffe. ^ e r J \ l 1 ; (WTB. ’Oirui) einer dänischeu Zei- 'kungsngchriÄt vom 2. Juni soll am Nachmittag des l. Juni ten L u 1 1) chuf über der Hfosgebucht et-sclueiten und dem Lande nahegekomtuen sein, sotnie nackt Ansicht verschiedener ^rgenzen^m sich innerstM' dar Ho heits grenze befun- b«b«i. Die im Kioeg-chafen wgchhchende ALuciluug bäte ^Mmungs,churse astgerenert, worauf das Luffschiff' sofou seewartt. gegangen sei. ' " r v 1 _ Hierzu erfahren wir von zuständiger Steile folgendes: E- handelt nch onenbar mn ein deutsches Lufffchiff, das sich Aus dem Kelche. Die Brot- und .^orLoffelversorgnng. B e rck in, 13. Iuni. Das r i e g s e r n ä h r u u g s -- amt gibt in seinen amtlichen Mitteilungen folgendes'bekannt: Nachdem die Frühjahrsbestellung im wesentlichen be- ctwct m, die erneltttchenveist trotz der immer schwieriger werdenden Verhättnu'w und des ungewöhnlich späten Trüb- ungeusthnlich späten. Früh lahrs wieder ;u einer restlosen Bestellung des deutschen Ackers geführt hat, läßt sich der nack, Abzug der Saat ver bltebene Stand an Bodenerzengnifsen der alten Ernte genauer als bisher übersehen. Tie Beratungen dieser Tage über du Getreideeinfuhr aus Rumänien haben auch über die in dieser Hinsicht testetemden Aussichten die früher fehlende Klarheit geschaffen. Danach ist entgegen den bisher von manchen Seitetl gehegten Beffirchtungcn die Möglichkeit ae- sickierl, die derzeitige Brotration bis zur neuen E rn te unverkürzt zu lassen. — An S p e i s e k a r - t o N e l n sind zur Versorgung der ntcht landwirtschaftlichen Bevölkerung mit 5 Pfund wöchentlich bis gegen 5Nitte Juli, wo auf ein volles Emfeyen der neuen Frühkartoffeln zn hoffen ist, itodi etwa 12 Millionen Zentner nötig. Nach den tm Frülftahr ausgestellten Berechnungen war mit Bestimmt dieies wickligen Nahrungsmittels schwerwiegend und d'e ausreichende Selbstoersorgung werde sich dadurch in ter Füge i-pnuengcr gestalten, tefonters bei den Arbeitern. Es muffe dab^t Äufgnte der Städte und auch des Arbeitgebers sein, hier bettend eutz ^ - streifen. Die vorjährige Pveispolftik für Frühkartoffeln sei vor lassen worden, doch seien die für Frühkartoffeln festgesetzten Preise reickstich hoch bemepett. Die Preist ftir Futtergewächse seien dagegtii erntäßigt luorten Man müsse ancxTcttnen, daß bei den Zentralstelleit jetzt der An fang gemacht sei, bessere Verhälttnin' zu schaffen, ober es !omme mtii danmj an. daß mich die Pvoduzenten tum NolTrungsnntteln ihre Oktett stuckert tun, das Jntereffe ^ter Allgemeinheit fördern lelrert imb nicht in erster Linie älw eigenes Fntereffe im Auge hnten. Nach Ealoer feien die ErnäHritngÄXftten ter Bevölkerung «tu 1.20 Prozent gestiogcn. Dir überwiegend' Mehrheit der Be- Völkern mg habe aber in ihren Lobnverbältttisien iteil/rend des Ä'rieges teine tementtprechente Verteffernnq erfahret. In des tabnr-i: bediugten 2 MMreick:enten Ernährung liege eine große r>)!tÄlftrtschaftUchie l^teiabr ftir unser Land und Volk, für die Zeit 7 wck: den: Kriege. Es ist ja te?mmt. daß die deutsä^ Industrie 'ick- mir durch Qualstätsware fti ter Ttelt lwl-auteen konnte Um yol&.e 2Sarrn zu erzeugen, seien aber Qualitätsmertschm erwrte-r lich. urw an fchchen toerte es mangeln. Uwnn die Ernabrtmg nn serer Jugend nicht «ruSkämmlickxn- stin werte als in den letzten äriegsjahren. Die Berbmuck er muffen fick rühren, die .gNnsu- mentenverftnigmnMr, die.Gottsunwer.ffre müßten lPeikräftim iverdeit, demt die NahrnngsmittelstkumerigLeit werte uack» dem .Kriege in der g-anzeu Welt eher verMmwwrt als gemildert werden. Dis Wett sch nach, dem lärmen Krieg ansgezehrt und die Nahrung^ nnttelpreft'e würden nach dem Kriege erst wcht steige». Man werde einer nmiattenden Orgamfarchn ft'rr die Ernalwtmg unseres Volkes mich ans Jahre hmaus ftn Frieden tednrsv, und ijt diese Saga ui- unwn muffen dir Verb-rarrcter. weicx Der tttjec hefcti^. Nach bet Der schwere, tut Cflen bis in den April hinrm bcwrrnde Froü wftmt für die Ernätrr'mq unserer Ofteßener Bevölkerung einer .Üjidf untenan wurde, brachte Stadw. Vetters folgen.te E n 11 et / i t H y. u g für die Versammlung in Vorsck^ag: „Bei der seitherigen Lebertsmittelverteilung nrrren die Interessen der Verbraucher ganz mtgenugeud berücksnÜtigt, worunter bst gesamte Beröllcrimg zu leiten bat. Ein groß?'' Febler ist die von den Bebördeu teiolgte Preispolitik, die zur Feittetznng Mel zu lroher Preise iür die uorwendigsten Letenstnittel iübtte Vielfach manaeirr es auch an einer gerechten Verteilung teffeiben. Dos; tetet tt® iehr große Schmmi-äterten bieten, sott nicht bestritten werten. Aber, besser als es .gesttächen, konnten die Interessen Skch^irncr borf> gewatet werden, wenn in den Kommissionen und Ausick.uisen für die Lebens mittel verfvrgtmgHfragen und in ten N<,^rungsnnttttärntern Vertreter ter Verbraucher aus allen 1 kIT so^ Bevölkerung trexterten gewesen wären. Es muß ^ache ter Veriwancher fein, dabstn zu rmrken, daß iforat eine an» gemenene Vertretmig nach dieser Richttmg hin zugebftligk wird " I Leberi-mtttel. ** 9? ä fcr mitte !»• Verteil« itfl. Für ben SDumert Jwn ’fi'm men folgend Näh-rmittel zlur Aiksgabe: Nädrmittelkarte A Otelbc Karte) auf 2lb schnitt 3: Suppeiftabrikate: 2(aswrnittelkarte B i rote .4arte aus Abschnitt 6: Grteß, 7. Hascrslocken, 8: t^rau - 'Ucn: Nä kr inittel karte C lernte .Karte' auf Abschnitt 8: Teigwaren, 0: Graupen, 10: Haserslocken, 11: Suppen sabrikate, 12: Sago. Wer die auf ihn entfallenden Waren tue upzngeden.de Ndenge nrird später bekannt gegeben — zu beziehen 'wünscht, lwt tmter Vorlage der Nährinittelkarte dtz eurem >rl^tn Händler der- Stadt Gießen bis ^unr 18. Juni 1017 eine Bestellung airsiugeden. Näheres siehe Hekanntinacharng. D ö rrgem ü se < BErteilung. Auf den Bezugsabschnitt 12 der Lebensmittelkarte wird Dörrgenrüse verausgabt. Die Bezugsabicknine sind bis spätestens zimr 20. d. Mts. ut einem! diesigen Kleinhanbetsgesctzäsi abzngebrn. Der Zeitpimkt der Ausgabe imd die aus jeden 'Abschnitt entfallende Menge werden besonders bekanntgegeben. ** 3 h cf er. Die hessischen Landesbezugss cheine für den Bezug von Zucker für die Monate Jinli uird Augtsst 1017 sind cingetroffen und können von den. K 1 eirihandelsgeschastrn auf dem Stadt. Le- bensmittelarnt in Empfang geiromuten werden. Siehe Bekanntmachung. ** 1 8. Aitsgabc v on Süß st o ff (Saccharin). In der Zeit vom 15. bis 30. Juni 1017 wird gegen bat Lieferungs- Abschnitt 6 der SüMoffkarte „H" (blttiu) von den ^nßstoff- abgabeftellen SnWosi abgegeben. Es gelangt ein Briefchen auf den Mscktsritl zur ?lusgabe. Siehe Bekanntnmchung. ** Faß bo hnen. Aus Amrrdnmtg der Reichsstelle für Ge> Niüse und Cbft nt Berlin lxtt der Obertnirgermeister tm Iwutigen Bla.« - alle (Kraß- und Kteinhand^lsgeschäsie der Stadt Gießen zur 'Anmetdimg der in ihrem Besitz befrndlichicn gebrühteil und. nngebrülüen holsinidischen Faßbvhnen bis spätestens 20. d. Mts. an sge fordert. ** Frische Seefische. Morgen Freitag gelangen in folgenden Geschäften. Seefrsche, allersrischeste Ware, bireft vom Seenschftasen einttresfend, durch die Stadt zum Verkauf: Berdnr ^Nachfolger, Kleinljemr, in den Filialen des Konsnm- vereins, Üaih, Kochs Nachfolger, Schade & Füllgrade, Schulhof, Simon, August Wallenfels und Georg Wallenfels. * ** Die Handwerke rber a tungs fiel le des O rts- gcwerbevereins Gießen, die seit 1. Zunuar l. Fg. pan! 112 Personen iit 135 Fällen in Anspruch geiwmmen rvurde. bat in der kurran Zeit ihves Bestchrus bereits eine segens- u*n Tätigkeit entfalten können. Abgesehen davon, daß sich durch die in den Ndonaieit Januar mrd Februar einznreichetrden 11 nt- s a tz Besitz- und Kr i e gs ft c u e re r k l ä x u n g e it be-sottdere Geb.Unheil zur Beratung und Unterstützung der .Mitglieder und «UttivsttNeitde» Hmrdtoer^ trauen bot, tvucde die Beratungsstelle auch bei S reuerreklamatio ne n , insbesoudere bei der Zu- sammsnstelllmg der llnkerlagen hierzu, rege in Anspruch genommen. Auch aul dem Gebiete der Arbeit>erVersicherung (Kraulen-. Unfall- mtb Invalidenversicherung^ sowie üt Frog,etr der Kriegshinterbliebenen Versorgung und sonstigen in ilit arischen An gel e gen he i te n (Beurlaubungen. Zu- rückftetttmgen, ?sngehörigenunterstützung. Herlverfatzren für kriegs- beschädigte Handwerker usw. tv«rr die Deratungsstelle tnic Erfolg tätig. Weiter bvl das Gesetz über den vaterländischen Hilfsdienst ausreichend Gelegenheit zur Beratmtg und Ilnter- stützmtg der Mitglieder und ihrer Angehörigen. Bei Differen- % c tt mit der Kund s cha s 1 war die Beratungsstelle nach Kräften Irmübt. zur Vermeidung urmötiger Rechtsstreite ausgleichend zu ivirken. Aiuci' in persönlichen und sonstigen geschäftlich ' n ?> n ge t e g err he iten hat die Beratungsstelle die Geiler betrcilwnden und Handnnnckerfrauen nach Möglichkeit unter-- stützt. da rl ehen suchende Gewerbetreibende vor Nachteilen zu benral-ren. lrot die Beraümgsstelle bei verdächtigen Inseraten in den Zechungeu Ermittlungen cragrftdlt and in bat Fällen, in denen es sich uw ettl ScbMindeluLLernestmen handelte, in der Presse ton Inrrnsyrnchnahnre dieser Jnstitttte gewarnt. Die übrige Tätigkeit der Beratungsstelle erstreckte sich auf Verhandlungen tnit den Steuerbehörden (Umsatzsteurr), Handwerks k a m me r(Lehrlingdfragrn), Zentralstelle für die G e w e r b e (DcrrleharMermitttung), H c s s i s ch e - H a n d w c r- t e r - Z e n t r a l - G e n o s s e n s ch a s t (ArbeitSvergebimg) usw. Das Kreisblalt Nr. 00 enthalt Betkarmttnachungen über. Vernu'rtnng des mindertvertigen und bedingt rauglichen Fleisches ans Notschlachtung'en. — Frühdrusth. — Ausgabe non Süßstoff (Saccharin). Kreis Friedberg. ** Bad - Nauheim, 14. Juni. Im Gegensatz zu dem zeit- -encknschat Charakter des groß«: Kotitzerts in der verflotletten Woche Ricilard Strauß-Abend) zeigt die Borttagsfotgc des benti- gen fünften SinsorneklMzerts ein vornehtn - konservatives Gesicht: mt deutschen Rmncmtiöer haben das Wort! Den Anfang macht der geniale Lchöpfer des „Freischütz", Earl Maria von Weber, van denr eine dar meisteit Konzertbesirchertt gewiß unbekannte — 1804 zur Oper „Rübezahl" geschrieberte, später umgearbeitete — Ottver- türc „Beherrscher der Geister", gespielt torrd. Darm folgt Lotris Spvhr mit seiner w'ächtigat ,föc)cm.-g^yatt // für Violine, oorgetragen von Herrn Konzerttweister Trumm, welcher sich alsdamr des großen Liedernteisters Franz Schubert herrliche „Unvollendete", Sinfonie in llünoll, anschliestt. — Den ztverten Teil des Abends füllt Robert Schmmmn ntit seiner effektvollen, in knappeste Form gefaßten vierten Sinfonie nt O-moll aus. ßcrtcbtefaal Ebenderprozetz. X. Fulda, 13. Mai. Das Resthsgericht in Leipzig hat heute das am 14. März von dem hier ragenden .Hanauer Schwurgericht gefällte Urteil gegen die drei Zigeuner Her- mamt, Wilhelm und Ernst Ebender (drei Brüder), das wegen Ermordung des Kgl. Försters Romanus aus Riesig bei Fulda auf Toüsstraft lautete, bestätigt. vevmrkchte». Fabrikeinsturz in Paris. * Paris, 14. Juni. (Havas.) Der Unfall in dem Werke von Renault ereignete sich in einem 150 Meter langen, drei Stock hohen Gebäude, in dem sich große Werk- zeugrnaschineu befanden. Gegetl 10 Uhr morgens ließ sich das erstt' Krochen verrrehnten. Man gab Alarmzeichen uno zahlreiche Arbeiter verließen die Werkstatt. Ungefähr zehn Akinten später stürzte das Gebäuude zusammen. Die Aufräumungsarbeiten zur Bergung der Opfer werden fortgesetzt. 18 Personen wurden getötet, 60 verletzt. Paris. 13. Juni. (Havas.) Anttlich. Am Morg^ll ist ein Teil der Gebäude des Werks Renoult in Billareourt ein- gestürzt Zahlreiche Verletzte wurden in die Krankenhäuser gebracht. Die Ausräummtgsurbeiteir tverdeu fortgesetzt. Man hofft, daß die Zahl der Opfer nicht allzu beträchtlich ist. * * Neurusfische Flottendisziplin. Auf die neuartige Disziplin der russischen Flotte wirft eine Meldimg Pariser Blatter ein merktvürdiges Licht. Es soll nämlich zwischen dem Kvmmandantrn der Schwarzmverslotte, Admiral Kolttchak, ,md dem Arbeiter- und Solpatrnrnl ron Tebastopol tws B:enumgsverschiedenheit att- stanoen sein. Dies bereitete der französsichen Presse mancherlei Sorgen., und jetzt endlich weiß sie eine befriedigenoe, in ihrer Form aber immerhin nicht ganz grlvöhulick-e Lösimg zu verkündar: „Der Präsident der Flottendttegierten. der Matrose Batkin. erklärt, daß es sich nur um ein Mißverständnis handle, und daß der Admiral sich auch weiterhin de? Verttaucns seiner N sann schäften erfreuen dürfe." So ist also diesmal der Admiral noch davor bewahrt, von einem ferner Matrosen einen Disziplinarverweis zu erhalten. Briefkasten Her BeHaktion. kAuonvme Rn-rasen bleiben nuberüSstchttMt^ Gbcr^widdersheim. Die Bezeichnung ist brr den militärärzt- lrchen Zeichen nicht zu finden. Vielleicht bedeutet sie: Balltmabwehr — Heimat. Letzte Nachrichten. Aus dem österreichischen Abgeordnetenhaus. Wien, 13. Juni. (WTB. Nichdanrttich. In der gestrigen Sitzung des Abgeord'wetenha^' : > drückte der Tscheche Stranssy die schmerzlichen l^efühlc darüber aus. daß Kranrarz im Hause fehle, sowie die anderen verurteilten rschochischen Abgeordneten, deren Verbrechen nicht im Hochverrat gegen Oesterreich bestanden, sondern in ihrer Treue asier Beifall bei den Tschechien. Wir streben, >agt der Redrrer, die Umgestaltung der Räonaräsie in eine Gemeinschaft freier und gieich-berechttgttr Staaten an. Wdnn uns dies gelingt, >verdat wir alle. Fürst und Völker, einer glücklichen Zukunft entgegen schreiten. (Lebhafter Beifall trab Händelbachch«: bei den Tsckei m. > Dvbernig erklärte: Die Berkrettr des deutschen Vokkrs und Oesterreichs siud lvereit, Kaiser Karl Lus dem Wege, beu ti gemäß fekttr Thronrede gehen \M, M folgen. (Lebhafter Bettall imt- 5)ckndMks die Sicherung unserer Ostenzen oder doch, die (ÄTtvühr emer donerndat Beeinflussung des Gebietes, das in dem gttvaltigen Ringen geivonnen wurde, sowie Bürgschaften .si'rr die rvittschafttiä-e ^ntwickümg zu Lande und aitr 'oee und die Grundlage fick eilte durckig reitende Ordtmng im Imtern brrngicn. Or-munv rm Innern bedattet aber nicht BeeinträchLüznng des Rechtes der irichtdeutfchen Völker. Ter Redrter verlangte weiter die Psst^e der Inter essen gemeinschat! zwischen den verbündeten MrttelmäclMi, vor allem zwi'cherc Oesterreich-Ungarn und Deutschland. (Lebhafter Beifall bei oen Dertttck. Ncktionalenn Korosee erklärte, mit ihrer Rechtsverwahrung wolltest che Slüdslawen fagert,^dltß alle in der Mmttcrrchre i-ebettocn Llowamt, Kroaten und verbat unter dent Szepter der Habsburger Dynastie vereint tverden sotten. Wtt wollen, sagte der Redner, Freiitzeit urtter dem Szepter der Habsburger rrnd den Grenzen der lstcOnarchie. Aeißckl. .Hmrser (christlich-sozial- erklärte, der Kaiser habe ein Herz für seine' Leute. Dasitt schlage ihnr in Oesterreich jedes Herz in Bewunderung und Dankbarkeit entgegen. (Stürmifch'r Berchll und Händeklatschen. Wir ersehnen den Frieden, aber es muß ein Frieden sein, bei. dem Oesterreich auch tveiter in Ehren bestehen form. (Lebhafter Beifall.. Romanscak (Ukrainer) erklärte: Taro neue gtückliche Oesterreich kann Nur eat aus Grund der natixmakn Auwnmmc aufgebstickes Oesterreich sein. Der Rumäne Anries stellte lest, daß für -ie Vereinigttng des gesamten tnimünischen Volkes in Oesterreich-Ungarn alle Vor- atissrtznngett bestehet,. Die rnmünische Bsuernschaft des Königreichs Rumänien verabscheue das bisherige Regime, das sie voli tisch entreckstet ntttz wittschaftlich zugrunde gerichtet haste. Man. brauche ihr nur dir Freiheit der Entschließmtg Mt gewÄwen, damit spotttmr mit übrrwälsigender Mehrheit nvclt vor dem Frt-edens schlnß der Kaiser von Oesterreich zum Kivnq von Runämien ge wählt werde. Für Otumäiiien würde oies die von den Volksgenossen aus sämtlichen rumänischen Ländern Ähnlichst gewünschte Ver efttigrmg unter oentstlbetr Szepter vedstten. Hierattf seiett die Besttebnngeit aller Rnmän-ett gerichtet. Die Rumänen ioürden sich bedingungslos zu Orsterreich-Ungarn bekennen. lBeisakl bei den Rtimänett.» Redlich identsck-er Nativnatverbmch'- br-ßkimpfte die Airs sassimg von der Nottvendigkert des Oktrois tatb erklärte, es fei höchste Zeit, daß das Parlament zeige, daß es selbst ans sich l-eraus, wohl nicht, alles auf einmal, aber wenigstens etwas leisten könne, was den Feinden zeigen nftstde, daß sie Oesterreich doch^ nicht keimen und daher das schwerste Ünreclft gegen ^diesen alten Träger der Kultur be gehet t. indem sie mit ungemessenan feittd- scligett Anschlägen und Plänen g^geit uns Vorgehen. !Jm Mtgeordnetenhaus stellte bei ber Fortietzung i>ec_ Erstver lesung des Bndgetprovrsoriums der Sozialdemokrat Seitz fest, daß die Mjasstn tos Volkes hier ebenso wie in atim Mündern, von Friedenssettnsncht erfüllt seien. Die Stzocklwüner Fri^enskonfe- renz könne bm Frieden nicht machen. Ihre erste Asis-abe sei, dte Mißverständnisse zu beseittgen. Wenn tvir ixt* (SWtkf haben, fuhr der Redner fort, merben mit: in Stcxtholm vielleicht ^anch rmstE« sein, eine Vereinbaruttg zu treffen, um in allen Staaten eine einheitliche große BesvegrMg für vert Frieden zu er machen. Der Redner stellte fest, daß die Bertteter de- Pr^lerwrütts siret und unabbättgrg von jeder Regierung anssäLießlich int Auttr»ge^dks Proletariats nach Stockholm gegan^Qt sind. Wer fmi>, sagte Seil}, dem Ruse derttmigeit gefolgt, die lsrwvo vom Zarismus befreit haben; dem Rrtst des russischen .Pvöletztrmts, das als die Parole ansgab: Frieden otme AmBerioven neM ohne Kvnrri- buttonen. Wir fordern von bet tl^chranng ritte offene vorbehaltlosc Erklärung, daß sic bereir ist, alles daraus'.«her, um Dem furchtbaren Gemetzel ein Ende zu i^rcbeu in se«ttsiä,?r .Kundgebmtg für einen Frieden oüis der tGrundlage ohne Anuerion«! und ohtw tribntivnen nicht nur denr Frieden-?wiUen der Völker hier 9i.eck- trug zu tragen, sondern jauch; drtljtutzweistltzast l^swltcnden Friedenswillen in den Massen anderer Völker, «rcli dem üt den seindiichert Staate n^tnt Dnrchbrucl: zu verhelfen und zu stärken. Eine solcbc Erklärung wird nicht eitt .Zeickten von Schwäche, sondern ei» Zeichrit vott Störte sein. Der ‘teuer tvandtt sich gegen die Kriegshetzer, und kritisierte artis schärfste die Regierung des Grasen Stärk gl). Er erklärte, aus den sin Hause gehörten staatsrechtlictnn Erklärungen hätte eine kluge Regier nur. öcit Gedanken t-erausgehört, daß dir Völker ans dem Boden der Monarch-.'.' nebe^reinander und miteiti- ander leben wollen und nichts anderes suchet!, ate venasiungsrecht- siche Formen, um dieses gemeinsame Leben der Völker^auf geschichtlichem Boden erttüglich zu gestaltetk. Der EhtssUich-Soziale Stock ler erklärte, angesichts der Ergebnisse der Demokrstie in Frankreich und Nordamerika werde man es wohl vor^iehen, einem siiMiebenden OXonarckMir das Recht zu übettragrut, über ^rteg und Frieden zu entscheiden. ^in Mtäs »m auch Anfänger oder Kriegs- beichädigter, sofort gesucht. Gießener Brauhaus E A. 8c W. Dennmghofs. Für hiesige Kolonialwaren' Großhandlung wird ein zn' vertaisiger, mir Kontor- it* Laaer Arbeiten vertrauter Handlungsgehilfe § für sofortigen Eintritt gesucht. Kriegsbeschädigter, gut empfohlener, jüngerer Mann wird berücksichtigt. Schristl. Angebote unter 4612 an den Gießener Anzeiger erbeten. Tüchtige, selbständige Heizungs- Monteure sür dauernde Beschäftigung, -urzetr für Heeresbedari sofort gesucht. Schristl. Augeb. «rir Angabe fettheriger T ätig. kett unter 46201* an die Ge- fchättssteUe des Gießener Anzetgers erbeten. Geprüfter Heizer pei acht. 4H236 Med. u. Fraucu-Klivik. Tüchtige sofort gesucht. 4ti24 H. Schafsftaedt u Rüöißkn Zu erfragen Bahnhofswirtschaft III. u. IV. Kl. 163652 Brav.Junge od. Mädchen Liml Ausrragen gesucht. 03575 Mioue»» Itüae 3. Laufsran ntr vornt. 2 Std. gesucht. Schissen uergerweg Itt II. W614 Älrbciterinnen erhalten dauerttde Beschäftigung bei 03681 Fr. Otto. Liebigstt. 63. ln Aum alsbaldigen Eintritt ge sucht. Krau Böller, Frankfurter Straße 58. Für jüngeres, gut eurpfohl. Fräulein bietet sich in hiesiger Kolo- nialwaren - (Kroßhandlung Stellung s. Kontor-Arbeiten. Bewerberinnen, rvelche in kaufmänrnschen od. sonstigen Verwaltungs-Betrieben bereits tätig waren, bevor- zirgt. 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Juni, nachm. 4 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs. Heute mittag 5 Uhr ist mein lieber Mann, unser guter Vater Bruder, Schwager und Onkel Herr Ludw. Dalimer, Postsekretär a. D. nach längerem Leiden im 57. Lebensjahr sanft entschlafen. Frau Anna Lahmer und Kinder. Giessen (Asterweg 45), den 13. Juni 1917. Die Beerdigung findet Samstag, den 16. Juni, nachmittags 3 Uhr vom Neuen Friedhof aus statt. Beileidsbesuche und Blumenspenden dankend verbeten. 4684 Gestern entschlief sanft nach langem schweren Leiden meine [liebe Frau, unsere teure, gute Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwägerin und Tante Frau Marie Fielt geb Wendel Die trauernden Hinterbliebenen: Carl Flefct Wills©lisi Flett und Frau Karl Flett und Frau Kerta Fielt und 2 Enkelkinder. Giessen (Teufelslustgärtchen 22), den 13. Juni 1917. Die Beerdigung findet Freitag, den 15. Juni, nachmittags 4y 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. ö-üv die vielen Beweise Herzlicher Teck- »tchme an denk schweren Verluste unseres lieben Schwiegersohnes, Schwagers, Onkels und Neffen, des Sefrntt« W« Wchigemth sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. Familie Wilhelm Dapper. Giehen, den 14. Juni 1917. 4606 Danksagung. Für die vielen Beweise wohltuender Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagen wir herzlichen Dank. Im Namen der Familie: Georg Eisenacher. Gießen, den 12. Juni 1917. omi 03683 , Urft v Schul- u. Äonnen strafte schöne5-Zimmer-Wvh- mmn, 1. Stock, mit Zubehör per Juli oder später zu vermieten. Gustav Sonntag. <5 Zimmer W Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen heißgeliebten, guten Mann, unsern guten, treusorgenden Vater, Schwiegervater Großvater, Schwager und Onkel Caspar Wehrum Landwirt and Gemoinderat ain Dienstag nacht# V*12 Uhr nach kurzem schweren, mit Geduld ertragenem Leiden zu sich zu rufen. Dies zeigen tief betrübt an: Fran Karg. Wehrom und Familie Fra« Kath. Wehrom und Familie . Heinrich Weh mm und Familie Ludwig Wehrni«, z. Zt. in Gefangenschaft. Annerod, den 14. Juni 1917. [08689 Die Beerdigung findet Freitag um 2 Uhr statt. Sch. 4-Zm.-Wehaj. mit allem ZubeH. l. St., vr. fof. ob. 1. Juli 5 . verm. Kaiser-Allee 33 r Möbl " Zimmer Femtioa Brsodl Birne 22 iBellevuejZim. m.n.ohneNer- vsteg. f. jede Zeitdauer. Mit' rag- u. Abendtisch. Elektrisch Licht, Bad. Tel. 1085. [1687 Einsamilienhans, 6 Zimmer mit Zubehör und Garten, in guter Lage, aus l.Okt. z. mieten gesucht. Schr. Ang. unt. 03668 e. d. Gieh. Anz. c i> JfcW V 1 J •I-o-Zm.-Wabnfl., gut möbliert, in bester Lage . Jnni 1917, abends 8 Uhr, in unserem Vereins- Heim „Zum Gambrinus", Kirchstraffe 11, einen Aüsäqtt-LkHrKN!, i GabelsbergerscherStcrio- gravbie für Damen und Herren. Nnterrichtsgeld6M. Anmeldungen an Herrn A. Karnbach, Landgrafen- straffe 5. oder zu Beginn des Unterrichts erbeten. 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