V llr. Der S-rtzene- erscheint tätlich, nutzer Sonntags. - BeUaqen: Eichener KamiLicnbiättrr; Ureisdlatt für den Ureis Sietzen. vezugspreis: monatl. 90 Pi., viertel» jakrl. Mt. 2.6L. durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.: durch die Post Mk.2.4ö Vierteljahrs. ausschl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: für die Schristleitung113 Verlag,Geschästsstelleö1 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzriger Giehen. LH« Blatt Mittwoch, \ü. 3 mti mr b» »ahme von die Lagesnununer ins M>nNachmittag vorher. Zeilenvreir. f. Anzeigen: örtlich 20 Pf., Ler» inietungen u- Stellengesuche IbPs., auswärts. 25 Pf., b. Platzvorschrifd 30 Pi-, Reklamen 75 Pi.» bei Platzvorschrift 90 Pst Haupts chMleiter: Aug^ Goetz. Verantwortlich sür Politik u.FeurSleton:' Sankvortehr: SU«. Goetz. Stadt imb- Eewerbkbanl Stehen rrchtssaal . Fr. N. Zen^ Swillingsrund-rAS u.Verlag: Srühl'jche Univ.-Vuch- u.Zteindruckerei R.Lange. 5 chnstlettnng. Seschastrstelle ».Druckerei: Zchulftr. ?. sämuich in Gießen. postscheikksnt»: Frankfurt a.M. U686 eneral-Anzeiger für ©berufen i mlmh% AKiGsri an HuManb. 12. Juni. ED.) Trotzes Hauptquartier (Amtlich.) ^Eftlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nu pp recht Au der flandrischen Front war die ArLillersitatmkeit «wenDS bei Ypern und südlich der D o u v e gesteigert. Nach- mittags ritt englische Kavallerie gegen unsere Linien westlich von MessineS an. Nur Trümmer kehrten zurück. Südlich davon bei Gut Kruis angreifende Infanterie wurde durch Gegenstoß geworfen. Im A r t o i s war im L e n s b o g e n sowie in und südlich der Scarpe-Niederung die Feuertätigkeit lebhaft. Bei Fro melles, Neufchupelle und Art eux vordringende englische ErtnndimgSabteilungen sind abgewiesen worden. Heercs g ruppe D euts ch er K ronprinz. Gegen die von uns beim Vorstotz westlich von Cerny am 10. Juni besetzten Gräben führten die Franzosen gestern fünf Gegenangriffe, die sämtlich verlustreich im Feuer und Nahkampf ftheiterten. Der Artilleriekampf erreichte nur iwrdlich vonVallly und am Winterberg vorübergehend größere Stärke. In der Ostchampagne schlugen bei Ta hu re und Vauauois französische Erkundungsvorstötze fehl. Heeresgruppe Herzog Alb recht. Keine wesentlichen Ereignisse. Oestlicher Kriegsschauplatz. An der Düna, bei Smorgon, Baranowitschi und besonders bei Brczczany und an der N a j a r o w k a ist die Gefechtstätigkeit wieder lebhaft geworden. Mazedonische Front. Zwischen P r e s p a-Dee und der Ost- C e r n a, sowie vom rechten Wardar-Ufer bis zum Do Iran-See zeigte sicks die Artillerie tätiger als in letzter Zeit. * In dem an gesteigerter Kampflätigkeit reichen Monat Mai haben die Luftstreitkräfte in ihren vielseitigen Ausgaben grotze Erfolge erzielt. Neben den Kampf- urrd den Infanteriefliegern bewährten sich besonders die für Feuerleitung und Beobachtung unentbehrlichen Artillerieflieger, deren Leistungen durch die Fesselballone wertvoll ergänzt wurden. Wir verloren im Westen. Osten und auf dem Balkan 79 Flugzeuge und 9 Fesselballone. Von den abgeschossenen feirHlichen Flugzeugen sind 114 hinter unseren Linien, 148 jenseits der feindlichen Stellungen erkennbar abgestürzt. Außerdem haben die Gegner 26 Fesselballone eingebützt, und weitere 23 Flugzeuge sind durch Kampfeinwirkung zur Landung gezwungen worden. Der Erste Generalauartiermeister L u d e n d o r f f. würbe wieder eine seiner berühmten Daten tun. FreiLch, ein wirkliches Entgegeirkommen konnte Llohb George den Russen nicht beweisen, und er muß damit rechnen, daß das innerlich rmmögliche Aktenstück in der Denrokvcrtre des Ostens beleidigend wirkt. Das englische Friedenssystenr, das in so sanfte Worte des Verstehens und gleichen Fühbens ernge- wickelt ist, wird sich als ein Kuckucksei im Neste des Vogels Phönix erttpuppeu. Es kriecht ein Vogel heraus, der zwar die bunten vaä> schmucken Friedensßedern trägt, die m»n rn Rußland gern sehen möchte, aber wenn er den Schnabel öffnet, so kommen arrnexionistische Töne heraus. England hat mit Amerika zu neuen Formeln sich geeinigt, bte eine bessere Welt heraufführen sollen: „Befreiurig der durch fremde Zwangsherrschaft unterdrückten Völker"'. Den Russen wird das befreite Polen vorgehalten. Wie steht es dann aber mit den deutschen Kolonien, mit Mesopotamien, Indien, Aegypten, Gibraltar uff.? Doch da kehren wir ganz in die Gedanken gäuge des Herrn Wilson zurück. Der vertritt das gleiche Kunstprodukt eines Systems, wie es in den Kram paßt, und mit vereinten Kräften gelingt es dann vielleicht, den Russen die Welt, nach der sie hinaus streben, mit Brettern zu vernageln. Immerhin, volles Vertrauen auf das (Margen der Pläne herrscht in England nicht mehr. Die Nöte und Mißstimmungen wachsen. Oberst Repington, dm militärische Betrackster der „Times" hat das schwarze Gewand Hamlets angezogeni „Ich könnte in eine Nußschale eingesperrt sein um mich für einen König von unermeßlichen Reickstümern halten — wenn itur meine schwarzen Gedanken nicht wären" . . . Er meint nämlich, die russische Revolution hätte die englischen Pläne für das Jahr 1917 vereitelt, und wenn es nicht gelinge, im Osten Ordnung zu schaffen, so werde der Krieg noch ein Jahr länger dauern. Das sagt Repington. Vielleicht denkt er aber auch schon an die BMöglichkeit eines schnelleren Friedens, dessen Inhalt man nicht durch vorzeitige Eingeständnisse der Schwäche herabmindern darf. . . . Der Abendbericht. Berlin, 12. Juni, abends. (WTV. Amtlich.) Der österreschisch-und' rische Tagesbericht. W i e n, 12. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Oestlicher Kriegsschauplatz. In Ostgalizien neuerliches Anwachsen der feindlichen Artillerie- und Mmentütigkell. Italienischer Kriegsschauplatz. Die Kämpfe in den Sieben-Gemeinden dauern fort. Die italienischen Angriffe richteten sich hauptsächlich gegen den Monte Forno, den Monte Chiesa und die Grenzhöhen nördlich davon. Im südlichen Teile dieses Raumes scheiterten sie in dm Nachmittagsstunden schon in unserm Geschützfeuer. Auf dem Grenzlamm fingen unsere Truppen starke feindliche Vorstötze im Bajonett- mrd Handgranatenkampf lauf. Um Mitternacht brach der Gegner zwischen dem Rtonte Forno und dem Grenzrücken abermals mit erheblichen Kräften vor. Sein Beginnen blieb wieder erfolglos. Sonst an der italienischen Front nichts Neues. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Ein italienisches Flugzeuggeschwader belegte Durazzo mit Bonrben. Mehrere Albanier wurden getötet. Der Chef des Genrralstabs. In Flandern zeitweilig lebhafter Artilleriekampf. Südwestlich von Lens sind englische Angriffe im Nahkampf gescheitert. Im übrigen nichts Wesentliches. Heute wird uns auch der Wortlaur der englischen Antwort an Rußland mitgeteilt. Es ist ein ganz hilfloses Ver- leaenheitsstück, das die Herren in. London sich da leisten. ^lügewendeten Gesichtes reicht John Bull dem Klarheit heischenden Bundesgenossen lässig mrd zögernd die Hand, ihn vertröstend mit dehnbaren Redensarten, um Zeit zu gewinnen. Die Schwäche des Vorgehens liegt aber darin, daß die Zeit dem Jn.sella.lide kein Retter in der Not sein kann. Klar herausgehoben liegt die Tatsache so: England will vorläufig keinen Frieden, da es seine Geschicke erst von dem Ergebnis seiner kriegerischen Pläne des Jahres 1917 abhängig machen will. Es hängt in der Ofsensive, die mit tausend Hoffnungen und Vorbereitungen eingeleitet wurde: lvie eine Mutter ihr krankes Kind nicht aufgeben will, bis es endgültig die Augen geschlossen hat, so wacht Lloyd George noch am Krankenbette der Offensive Haighs. Es kann ja nicht möglich sein, daß England mit einer Nieder läge aus dem Kriege hervorgeht, sein alter Machtdünkel darf so schnell nicht aus den Angeln gehoben werden. England hat aber viel Pflegerdienste zu erfüllen, uird ferne neueste Note bedeutet auch eine Nachtwache anr Lager des fiebernden Rußlands. .„Sei still, bleibe ruhig, mein Kind." Es wird ihm sarrst zugeredet, man habe in London dieselben Gefühle lvie in Petersburg! Der Mimd lächelt, und die Fäuste sind geballt. Was will man tun? Rußland die Sioiit Wahrheit sagen, die noch nicht erstorbenen hoffnungs- vollen Gelüste enthüllen? Das würde zur Abkehr der Politi' Petersburgs führen, und der Soldaten- und Arbeiterrat Die Aämpfe im Westen. Berlin, 12.Jimü. (WTB.) In Flandern wurde die übliche Kampftätigkeit der letzten Tage in überraschender Weise durch englische Kavallerieangriffe östlich Messines Unterbrochen. In drei Wellen preschte:: die britischen Reiterge- chwader über das Trichtergelände vor. Was sich nicht in den Resten ytt Drahtverhaue verfing und den Trichtern und Gräben zu Fall kam, brach im deutsck-en Schnellfeuer zusammen. In wenigen Minuten war alles varüb er. Das Gelände vor den deutschen Gräben war mit toten oder sterbenden Reitern und Pferden bedeckt, während die geringen Reste der Ueberlebeirden in rasender Karriere sich zu retten suchten. Nördlich der Douve versuchten die Engländer einen starken Jnsanterievorstoß. En: geringer Anfangserfolg wurde durch sofortige:: Gegenstoß wieder wettgemacht. Auch südlich der Douve wurden zwei britische Vorstöße abgewiesen. . An der Artoisfront hielt sich bei schlechter Sicht die Artillerictätigkeit in mäßigen Grenzen. Erst gegen Abend schwoll das feindliche Feuer an mW verstärkte sich, im südlichen Teil des Lens-Bogens zum Zerstörungsfeuer. An verschiedenen Stellen vor- sühlende britische Patrouillen wurden überall abgewiesen. Eine deutsche Patrouille brachte Mich Neufchapelle portugiesische Gefangene ein. , ^ An der Aisne-Front bemühten sich die Franzosen verzweifelt, die am 10. westlich Cerny verlorenen Gräben zurückzunehmen. Am 11. lag vam frrühen Morgen an schweres Artiller is- und Minenfeuer ans den gewonnenen Gräben. Iw! Anschluß daran versuchten die Franzosen den ganzen Dag über bis in die Nacht hinein nicht loeniger als fünf Angriffe. Von diesen wurden zwei bereits durch das deutsche Zerstöirungssauer auf die gefüllten' Gräben im Keime erstickt. Dreimal gelang es den Franzosen, ihre erschöpften Sturmtruppen vorzusühren, und ebenso oft wurden sie nach erbittertem- Nahkamps mit schwerem Berl'usten zurück- geworfen. Nördlich Reims, beiderseits der Straße Nipont—Tahure, sowie in der Gegend der Combres-Hohe wurden feindliche Vorstöße abgewiesen, während eigene Patrouillen sowohl bei Bois- Soulains wie westlich! Nivrey Gefangene aus den französischen Gräben zurückbrachten. Reibereien im feindlichen Heerlnser. Berlin, 12. Juni. (WTB. Nichtamtlich) Die Stimmimg der aus Flamen mrd Wallonen geinisästeir Truppen, d:e vor: jeher gespamtt war, ist nach neueren Feststellüngen vielerorts unerttäglich getoorden. Belgische Infanteristen des dritten .ncgr- ments. die am 25l Ü^ai bei Merken in deutsche Hand s:eü:..>agcn aus, daß sich die Flamen durch die Bevorzugung der Wallonen zurückgesetzt fühlen, und erklären hiermit an.ch die starke Neigung der Flamen zum Ueberlaufen. Anscheinend hab-eir auch viele Gehor- samsv-erweigeruiigeii denselben Grund. Noch schDiutmer ist das Verhältnis aller kontinentalen Truppen zu den Eng-« ländern. Jrnmer wieder komnrt es zu blutigeii vschlacrer^en. Nicht ohne Befriedigung erzählen die Gefangenen, daß bei einer solcher „Schlacht" in Popering he von Belgiern der vierten Division nicht weniger als 10 Engländer getötet worden seien, die verbotmi-ettoeise dorthin gekonrnten waren. Belgier und Fran- zpseii sind längst zu der Ueheczengung gekommen, daß sie sich bloß für England schlagen. Eine programmrede des österreichischen Mmistrrprästdenien. Wien, 12.Juni. (WTB.) Das Abgeordnetenhaus begann die erste LesunH des Budget^Provisorsimr-s, das Ministerpräsident Graf Clam-Martinitz mit ehitt Erklärung der Regierun g einleitete. Er erinnerte an die unsäg- lichen Opfer, die das siirästbare Ringen verlangt, rcnd gedachte mit tiefer Trauer der Tausende, die das Leben gelassen und die Gesundheit geopfert für des Vaterlandes geheiligte Ehre und für dessen Bestand. „Mle Tränen, die geflossen sind ;md fließen," sagte der Ministerpräsident, „sind nicht umsonst geflossen. Unsere alte, hu,z- geliebte Monarchie steht heute nach 34 Kriegsmonaten fest« denn je. Sie hat ein Erwachen gefeiert, ein Eitoachen aus Lethargie und innerem .Hader. Ihre Erhaltung und dieses Erwachen und Sckvst- eckennen, das danken wir unserer ruhmsreichen, herrlichen Armee, (lebhafter Beifall und §)ändeklatschen), an der die Stürme.der Feinde zerschellt sind. Was unsere heldenMüttge Armee geleistet hat an Todesmut, Ausdauer und von Vaterlandsliebe getragener Soldatentreue, davon werden noch spätere Geschlechter erzählen. Ihnen allen, die draußen im Schützengraben eure feste unbczwing- liche Mauer bilden, heute warinen Gruß uitb dankbares Gedenken hinauszusenden, sei auch der Regienmg gestattet." (Lebhafter Beo fall, Händeklatschen.) ^ ax . Hinsichtlich der auswärtigen Lage such Aussichten und Möglichkeiten zur Herbeiführung eines ehrenvollen Friedens vorhanden. Der Ministerpräsideitt verwies auf die Thronrede und ging über 'z!u den Fragen der inneren Politik. Dm Völler -Oesterreichs haben in keinen Augenblicke der (peschrchlte ihre imauftöslickie' Zusammengehörigkeit nr-achtvoller vertrewn und ihren geschlossenen Staatswillm und ihre siegreiche Kraft in der Mwehr und im Angriff mit elementarer Wuckü zu entfalten vermocht, als im Welckar.rpf unserer Tage. (Zustintmamg.) Darunr darf' an jenen voll bewährten Grundlagen mcht gerüttelt weiÄen. Die stücherung muß vor allein gegen die Erörterung von politischen Zusammenhängen, die in die Hoheitssvhare verbündeter Machte oder in die des anderen Staates der Monarchie lnnübergreifen, nackdrücklich Vettvahrung emlegen. (Zustimmung.) Wenn in einer Reihe von Erklärungen.in der Eröffnungssitzung das Bekemrtms. zum Staate nicht in jerrer deutlichen Weise hcrvortrat, wie ich es nach fast drei Kriegssalchen erhofft habe, so nmg der Grund vielleicht sic denc nationalen ReizungsziusLmcde zu suchen sein. Wäre es anders, ich glaube, die Völker -Oesterresichs wtürD-en es nicht verstehen. (Zustimmung.) Bor allem aber würden es dieisnigen nicht verstehen, die ohire Unterschied der Nationalsiät an den Fronten ihr .Herzblut für Oesterreich ein setzen. (Lebhafter -Bei fall und Händeklatschen.) Tie hier gehörten Prograncme können.schon deshalb nicht neben-einander verwirklicht werden, weil sie sich ^wechselseitig dccrchkreuzen. (Zustimmung links.) Die Völker Oesterreichs wären, wenn sie il/re Wincsche in solcher Form zu verwcrllcclvir suchten, verurteilt, ihre Kräfte in endlosen und aussichtslosen Kmnpsen anfzuzehren. Tie besonderen SiedelungsVerhältnisse, unter denen die Bolösstämme nnd Volksbruchteile in diesem innerst«: Kerne 'Europas -wohnen, führten notwendig zur Bildung unseres Staatswesens. Die Geschichte erbrachte in diesem Kriege unter den aller ernstesten .Bedingungen die Probe auf die Mchtigkesi ihrer Sckiöpsung. Diese Tatsache darf man nicht übersihen bei real politischer Erwägnng der Entwicksirngsmöglichkeiteic, daß die Völler inner'halb dieses Staatswesens den Schutz und die Sicherung ihrer nationalen Existenz g>esundon haben, die der Verzicht auf die Summe nationaler Betätigung auferlegte. Das Programm der Regierung ist.Oesterreich (Stürmischer Beifall und Händeklatschen). Oesterreich, wie es sich im vöKen Gefühle verjüngter Lebensenergieu anscknckt, ein ttichtiger Faktor in der wirtschaftlichen und sozialen EMwicklung der Zukunft zu werben. Oesterreich als ehttr-ürdige, stolze, feste und ewige Burg einer Völker. Die Regierung verkeimt mcht die Notwendigsesi eines zweckinäßigen rmd orqanisckien Ailsbaus des Bestehrirden. Die Regierung behält sich vor, im geeigneten Zeitpunkt mit umfassenden Vorschlägen hervorzutreten, wie nach ihrer Meinung zwischen den staatlickcen Notwendigkeiten und berechtigten Wünschen der Völler ein glücklicher Ausgleich hergestellt werdm könnte, mcd wird auch ferner ihr aus der Mitte des Reicksrats zukommecrde Anregungen entgegeimeümen. Trotz aller Sä-wierigkeitm wäre es mit der Logik der Geschichte geradezu mrvevembar, :vxm dieses Oesterreich, das einer Welt von Feinden gegenüber einen so herrliche Betveis von Lebensbejahmcg geliefert hat, nun nicht mehr fähig sein sollte, das alle Eltenihcrus, das es so prachtvsll verteidigt, auch im Jnrrern für seine Besvohner wohnlich einzurichten (Lebhafter Beifall). In der Lösung jener innerpolitischen Fragen eMickt die Regierung eine cmserer iveseittkichsten Zukunftsnot- wendigkerten, freilich nicht die einzige. Ter ?Nrmsterprasident erörtert eingehend die Pro- bl eure der Kriegswirtschaft. Das dritte KriegÄahr geht zu Ende. Der innere Betrieb arbeitet auch heute noch und ^bird, uwrar die schwierige Zeit der Wende des Erntejahres überwwndeic sein wird, sogar besser arbeiten. Der Ministerpräsident besprach sodann dm ivrrtsck)aftlichen Ausgleich mit Mngarn, wobei er bemerkte, daß die Regierung vor kurzen: mit der ungarischen Regierung ein rmch den Iitteresienj der beide:: Teile sorgfältig abgewog-enes, auf lmrgere Dauer berechnetes Verhältnis sichergestelll habe, mit dessen gesetzlicher Festlegung sich das Haus bald zu beschäftigen haben Weibe. Vor allnn werden wir, fuhr er fort, ein LlÄSomncen mit jenen Staaten suchen. nti< taten im£ in ae wattiger Zeit vollbewährte Bündnisse um-- m D tn t fäl c n Reiche (lebhafter Beifall und ^chliesten, mit dem *. *» t , u; u 4l ui uw« uiui/uiicl ^ocliuu unu JOeuruf^, twä und schon vor dem Kriege durch Zahrzehnte hindurch nil mächtiger und treuer Bundesgenosse war, mit der Türkei und -ouIgüTint lebhafter Beifall), die seit langem unsere Freunde waren nrw unS während des Kampfes als Verbündete zaur Seite traten. Das weitere Programm erstreckt sich auf jene Staaten, derrn Neu tralität die Regelung wrrtschafÄiclier Bc-Lehungen ins Auge fassen laßt. I Die itcuc Ernte in Ungarn. Budapest, 12 Juni. (WTB.) Der Präsident des Er nahrnngKccmtes, Baron Kuerthy, hat einem Zeibungs- verichtentatter gegenüber geäußert, die neue Ernte werde fclnni während des Drusches beschlagnahmt, und den Landwirten werde nur die für den persönlichen Unterhalt unp die Aussaat notwendige Menge belassen werden. Selbst bei ernem u.ngünstrgen Ergebnis der Ernte werden für die 1 and wir ts c!)a f t l i ch c Bevölkerung auf den Kopf monatlich un- gefahr Io KUogranrm, für Industriearbeiter 10 Kilogramm und für die Stadtbevolkerung 7Kilogrcnnm Mehl bemessen. Die Zukunft Albaniens. London, 12. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Reuter er. fahrt, daß die italienische Erklärung des albanischen Protektorats eine niilitärische Maßnahme sei. Die Zu- lunft Albaniens werde nach den aus der Londoner Konferenz aitgenoirmleueri Beschliissen geregelt. In fov-.em aitbaen Lande Eurovas übte die russische Revo- luNmr arten so tiefgel-enden Einfluß aus, wie in England. Schon vorher war es an vielen Orten zu ausgedehnteu Ausständen ge- tonnnen, besonders in der MunttivnsIndustrie, die immer mit dem «lege der Arbeiter endeten. Die russische lievolutiun bewirkte den völligen Znsamnrenschlnß der Arbeiter, dessen erstes Zeicheii dle -o-ersammllrng in der "Äberthrlle in London zrrc Feier der Vorgänge m Petersbirrg war, wo durchaus revolutionäre Reden gehalten wurdeun Seitdem fanden riesigeFriedensversamm- lungen rm ganzen Lande statt. 70 000 Arbeiter in (Aasgow be- ichuiffm ane Aufforderung an alle Völker der Erde, den Kapitalismus zu beseitigen. Auch fordert mau imverzügltch den Wett- sriokwn. Aehnliches spielte fiel) in Liverpool und anderen Städten ab. Der »werte Ausstaud da Müsch ineuar beiter tm Elyde-Bezirk, gf* nach dein Urteil aller Arbeiterführer das Land nahe an den Rand der Revolution brachte, war der anftlich« Basuch der englischen Arbeiter, die volle Herrscl-aft über ihre Industrie zu gewinnen. Die Bedingungen, unter denen da Ansstand beige legt wurde, durften damals nicht veröffentlicht wadau Die Konferenz führte eudchUtig alle Arbertaorganisatiomm in England zusammen. Tie wer Befchlüsfe. die die Presse nickst verösfent- Kapitän Egon im Wortlaut nett. Der aste enthalt dae, Begrüßung der russischen Revolution. In dem zweiten wird Vers pro d^eit, für einen Frieden ohne Annexionen und Schaden- "satz M arbeiten. Der, dritte ermahnt die englische Regierung nach dem Muster der russischen Regierung f>re völlig,"' Bürgasoefta Zweck verfolgt, tbic Heineren, jetzt völlig stiltiegend'en nn später daher im Wertbewerb unrsomehr benachteiligtes^ Be Die Reoolution in Ruhland. . Die Zustände in, Heer. ^,dtock-»Om, 12. Zum. (WTB. Nichtauttlich.) Nach einer Bildung des „Svenska Dacchlad" über Haparanda erhielt der ^wirsche Kaegsminispr Ka-enski die Nachricht, daß einige Regi ^ menter den mlsdrücklichen Befehlen entgegen den Dienst ver- w^l ^rn Eines diesa Regimenter verhaftete seine sämtlichen ^fnziae Dü einftwalige Regierung beschloß, vier R e g i ni enter entwaffnen zu lassen. Laut , Stockholms Dagblad" sind in Mkolajew 4 00 D cse r- t C H Ff festgennormen worden 1200 andere wurden nach Odessa werden weitere aufgegriffen. Nach demselben Blatt« überreichten die Ukrainer ein Ul ti ma t u m, in dem sie A'aflai und .bcunibon forderten und im Wei>reinnqsfalle Gewalt anwendeu . -SwccholmsDagblad" schreibt: WilsonsRote wurde durch SH C *2$* lebhafte Reklame eingekänttt Wenn man fetzt das Augen lxtt. ist der Eindruck poasellos eine Enttäu- ichinng. Es enthalt nämlich mir die wohlbekannten Phrasen, die Mwn vorher romen'de von Reden und Zeiknzi s-attillln auf feiten neT Lntcnre tnnmrcTten. nnd die die KriegAftibrenden und Neutralen aw vendrg kmmen Äemr es wahr ist, was Wilson in seiner Note daß Phrasen kein Ereignis .zeitigen, so wird es auch das ;£L - T an Rnßs.rnd fein, ergebnislos zu bleiben. da Note fährt das schive- Neueren d^ach- rrct'ren arrs England zufolge ist die L e be n s m i tt el n v t infolge des öeutwfrin IMkwftYiögtes dort abermals b e ä n g st i q e n b g eJtiege n sei. Ein (Gastwirt aus Liverpool schreibt am 11. Avril: /auha fetzten wir täglich 200 Flaschen Stowt um und jetzt höch- ftens noch 50. Ms Sheffield heißt es am 13. i'lpril: Tu glaubst gau nicht, wie völlig aitzorben das Leben hia ist. Der Krieg Sj * n jedes §>a u s, und alfte Leute werden täglich ernster. Angesichts dessen, daß WoLffov voll Berwun- deten liegt und pic Lebensmittel enorm pMeoen sind, ivirs einem giDpen Teil der Bevölkerung erst klar, daß m?A ist Aus Stzocke Eoveutry schreibt am 22. April ein Mann: .vier \ni die Herstellung von Kuchen vollständig ,'tngelstellt. Mrden. muffen. M ar- m ela de bann man weder für Geld noch gute Worte bekommen. Zigaretten sind um das Doppelte im Preffe gestieg-km Rv- ! inen und anderes ist überhaupt vi.fft w^rr.ii hav-rr Man sagtM dap es verboten lverden soll, den Soldarm ÄebensmittÄ i'-s Feld ichuleir. uxrjf im Lande Mangel au ^.^ohrungsMitteln .'iutretai Ede. Ern LoiWona Kaufmann schreibt am 3.'Mai: Du würdest nie glauben, uras fär eine Nülage in Lowdon k^rrscht. Geschafft. °.\ c ‘ ftvr anem Fahre noch, gut gingen, fraßen ietzt schließen müssen uro,, dreien AEerrmg«« wird es verständlich, wenn - in einem Briefe rwm 0. Mai tzeiyt: Zn Oldhcm streiken alle -N^-'-iarbeiter. Zw mEe, die Soldaten streikten auch. Das rvürd-e wekleiärt den .nri-eg beendet. triebe vor völliger Zugrunderichtung zu schätzen. Die neue Bundesratsverordnung geht organisatorisch'- von dem gleiclien Grundgedanken wie die frühere Berord- nung über die Errichtung von -Varstettungs- und Pertriebs- geseltschafren in der Schuhindustrie aus. Sie ermächtigt den Reichskanzler, eine solche wirtschaftliche Vereinigung der Fabriken auch gegen deren Willen vorzunehmen und d?.e Satzung der Herstellungs- und Bertriebsgesellfchaft festzn- setzen, was nun gleichzeitig auf den Erlaß der Bundesrats-' verordnmig gescl-eheil ist. Die Regelung des beteiligten Han-- dels wird in noch zu erlassenden Ausführungsbestunmun-- gen erfolgen. Der Seliwerpunkt der Regelung liegt in der Errichtung eines Ueberwachnngsausschuftes, der weitgehende Befugnisse hat.. Die Mitglieder dieses Ueberwachungs-Ausschusses der Seifeninduftrie werden vorn Reichskanzler ernannt^: er untersteht der Aufsicht des Reichskanzlers, der auch einen Vei> treter dauernd zu ihnr abordnet. Der Neberwachung^-Ausschuß erteilt die Anweisungen über Art, Ort, Umsana der.' Erzeugung, über Absatz- und Verkaufspreise, veriüft die Rohstofse ,überwacht die Betriebe, kann Auskunft über alle Betricbsfragen und Ueberlassung der Rohstoffe und E r.wug- mfte gegen Vergütung verlangen: seine Entscheidungen^ sind endgültig. Zuwiderhandlungen gegen die Verordnung werden Mit hohen Gefängtkis- und Geldstrafen geahndet. für Arr^ Hessen. Ernst-Ludwig-Berein. .hessischer Zent^slüerein Errichtung bikliger Woüuungcn. D a r m st a b t, 1L ^uni. Zu her am 7. • Mts. iT r, ;fbattenen Vorst Das Reuters che Bureau erfahrt, daß die Bereinigtmr Staaten an die Alliierten und auch an China eine Rate gerichtet habe, in der sie den rmreren Zwrefpalt in China beklagen Md Ms die Notwendig- kert der nationalen (Einigkeit verweisen. Die Note schlägt vor, daß in irgendeiner Form eine Note an China gerichtet iverde. Die Haltung der anderen Mlirerten ist noch unbekannt, da rhre Antworten noch nicht abgesandt sind. Die Krieg-ziele der Entente. 11 ^WTB.' T« französische li U • n ?*‘ s;Wote übergeben, welche dieselben Er- ch l n,b bwzunigt, daß Frankreich rn dem Wnnsck^ nach da Wiehere c iverbung Elsaß- bi U l & .^nwls geumltsam entrissen wvrden - mt beu Mirerten bis zum Siege kämpfen iverhe, lßn nnvetkürztes Gebiet und ane nnrtichaitliche mih politische Selbständigkeit zu sichern. «,,» dem englische» UiiterHau». . . ^ E^ n , > 2. Juni. (WTD. Nichtnmtlich.) Der Bertre ier der Aicheitervartri T r e v l y a n wie.Z im englischen Unterhaus darauf hm. daß Ribok die Beröfsenl- , ch u 7i g aller franchsischeu Abmachungen mit R n k land emfchlietzlich aller geheimen mit Rußland zusagte und fragte an. ob d,e englische Regierung ebenso verfahre» .volle .tiobert Cec. le antwvrielk. Ribot habe lediglich eine Be- kannkgab« der zN»,chen Frankreich und Nichland vor Kriegsausbruch gesch,°sse.^n Ab», ach».,gen »nd äusgetgusch.en N° ten zugesagt. Eme derartige Maßnahme sei —’arj.. 5^ , ^^ l }^n U ^b^irVL e 7e^na' ^slchh-russrsche Abmachung vom Jahre 0, aEuuden^se, Im Ilnterhacks wurde angeregt, in For»! etirer d'tlchl.ehuug die völlige Uebereinstimmung mit den & imiUnfl bvr tz""zösischen Kammer vom 5 >. Juni kgsziele,, anszudrüLen. Auf die lwi schemsrage des Vertreters der Arbeiterpartei S n v,v d e » ob d e Alliierte,, tatsachl^. entschlossen seien, gleichzeitig, was mmme den Kam pf bw zur Rückgabe üktsaß-Lothringens kortzuietz.-,,. er,chollen Rvfe: Allerdings! Der Regierung^ Vertreter antiovrtete: Die Antwort sei absolut. ® Die Zustände i» England. m Stockholm. 12. ?vxuu tWTB Das fmualisnsibe Malt ^7 7 Uu^n -'duug mit ta ntfmm 3t, iiafiv ’.itofrtrtn, »amt»» -x-rg,»°> Com,, der nach einem zehn me» Auinrtlnt, m pmgüuw aus der tzeimaeiie nach PkierÄ- vurg rmwe Lage ut L»Lockhvlm verweilte lleb-a Uc ^uitinhe inftttafottb*tewÄ«ÄtoKafciLa ^ Zustände 5ee?rieg. Reue N-Boot-Erfolge. Berlin, 12. Juni. (AmAich.) 1. Bvr dem Wesllrnsgang des englischen Kanals und im Atlantischen Ozean wurden neuerdings durch unfere U-Boote u. a. vernichtet: der enrglische bewaffnete Dampfer Otan Murray mrt 6500 Tonnen Weizen: drei Offiziere des Dampfers wurden gefangen geno-mmen; ein größerer bewaffneter eng lischer Dampfer unbekannten Nrmens. Durch tveibere Der senkungen gingen u. a. verloren: 9000 Fässar Schmieröl, 10000 Sack Wachs nach Frankreich und wertere 1500 Donnen Weizen. 2 Unsere ll^Boote tm Mittel me er versenkten neuerdings sieben englische Dmnpfer und 10 italienische Segler mit insgesamt 33 370 Toirnen. Es waren die bewaffneten Dampfer Don Diegp (3632 Domren), mit Stückgut von Cardiff nach Alexandrien, Amplesorth (3873 Tonnen), mit Kohlen von Cardiff nach Wexandrien, England (3798 To.), mit Kohlen von Cardffs nach Malta, Manchester Trader (3938 Domren), Elmmovr (3744 Toirnen), mit 5700 Tonnen Weizen von Earachi nach Livorno, der Dampfer Umaria (5717 Donnen), mit imbekannter Latmng vvn Kalkutta nach Marseille, und das Lazarettschiff Dover Castle (8271 Do.), das mit zwei großen Dampfern der Union Castle Linie, voll wei Zerstörern geleitet, rm Convoi fuhr. Die versenkten italienischen Segler waren: Debvonia Maria Antonia. Bin- zen^rno, Rrosrna, döatale Monaco, Gt. Antonio di Padua, Diego Rnszo, Angelo Padre, Luigi, Maria Guiseppa und RosaM. Der Chef des Adiniralstabes der Marine Ro 11 er b a m , 12. Juni. (MDB. Nichtamtlich, bod^' verzeichnet den Untergang folgender Dänische: „Sttommey", „Criowtz „Margarethe „Beisir", „Britania", „Traveller", „Biestir", ^ Janus". Schwedische: „OJioefca", „Tl>oE" Eirglische: „Merioneth donnier". Norwegiscl-e: Französische /St. S-unnrva" .tzNaas- Ziffer „Else", Isabelle" und und „Anton „Jeanne", „Cor und „Skarpanv". Aus dem Reiche. Seifenherftettlmgs- und Berttiebs^efcllschuft. Berlin. 12. Juni. Bisher erfolgte die Auswahl der ,ur L>effenherüellung heranzuzrchenden Betriebe noch ihrer Große. Bei biefcr Regelung hat sich, da diese Fabriken sehr uugleict) auf das Reict).sgebiet verteilt sind, der Uebelstand ergeben^daß iilfolge der Transportschwierigkeiten die einzelnen Teile des Reichs in sehr ungleichem Maße mit Fett jeife und Waschmitteln versorgt iverden. Eine anderweitige Art des Ausgleichs ist baljer notwendig, die weiter auch des halb wünftliensivert geworden ist, rveil der Bezug fertiger Waschmittel seitens der sogenannten handelnden Fabrikanten zu zahllosen Kreuz und Quertransporten der Waren gettthrt hat. Die nei^Mgelung ist nun durch Bnnbesrats- perordnllng erstllgt. Sie wählt ben We--, des engeren ftu- iammcnschlusses der gesamten Industrie zu einer Derstel- luiigs- und Betriebsgesellschaft, die unter anderem auch den Aus Sittdt rrnS Land. Gießen, 13. Juni Hausbefitzer und Mieter. Ter Verband da .Hausbesitzervewin-e Leipzigs schreibt: wirtschaftlichen Einwirkmigen des schweren und l angauda uondor. ftmna mehr znnehmOida:' Krieges treffen mit des-onderer imd . _ ___ Schärfe hot städtischen Hansbesitz. Zahlreiche Wol-nun-ail Lädoi. und .Betrie-bsstätten stehen leer. Snatarft alpcvcheu gwße Miet- Verluste, die sich dadlrvch noch weiter vamehreu, daß die Hans- besitzer vielen in ilwem Einkommen wesentlich gchchmäletten Ah. Mietern Mietrvachlässe gomihren müstleu, schmr deshalb, nm nicht nmnchen langjährigen .tzausbewohua anttf) ?uxn zu mliaen. TiIe ^erlnsw steigern sich überdies recht empfindlich dadurch, daß in fast allen Fälloi, in denen Kftiegsteiliwhma behördliavr-s-eits eine M tetsuntastützuug alZilteit, die Hausbesitzer auf einen Teil der Mitte BerziM zn leisten gezwungen sftrd. Zn diesen Mindarm- nalMien gesellt sicl;> ferner eine vielfach recht harte Steigenuna der Lasten da Hausbesitzer. Diese machen sich fühlbar in Ei> Höhungen da HlMcklst'kenzinsen und Efiichrdau von Hwircklitt«n- belasnmgspwvifionen, nicht nftnda auch in den Hau -erhallungK^ -~ I ' * * -** * ' * * v V UUil u 1 U/UUU tosten, die durch empvrgcschraubte Löhne und Malerialpreise de- finid u .a. In. Trotz aller di-esa Belastungen, welche in v dingt nnv u .a. Ni. £noö aller ditta Belastun.gen, welche in 'oicta: Fällen jeden Reingewinn aus den Hcmsertrüguissen Misschliaßen,.^ sind die beträchtlichen Steujan und Mgabol für das Grundstück'^ in aller Höhe zu entrichten. Es dürfte dallo.' lvohl an die Nllttaschast die Bitte gerecht» fertigt sein, die Lage da Hansbefitza An würdigen und ihr durch, möglichstes d.ntgegeukommen ^Hv.hmmg zu trag?en. Das gllt' ins- besondere tzinftclitlich da von den Metern gefiederten Instünd- sttmngen. Sv gern da Vamiellr in geordntten Zeitläuften solche Wun,che zu Erfüllen baot war, so ist er iE vielfach gar nid# ober dock'j ast nach längerem Bamift-u. in der Lage, sich willfährig \m zeigen, da HanVwaker gar nicht oder mv schwa m besü-affm? sind. Fehlt es Ickon an aus führenden Kräften, so ist als da grösste. Mangel die Not au Mataialim M betrachtet. Häufig sind'solide^ Materialien fiftmr nicht mehr zu erloniM'' und nur in den drin- gendsten Fällen sollte zn umrderwertilnuc Ersatzstoffen gegriffen nahen, deren geringe Güte und Danahafttgkeit den hoben Piris nieist nicht rei5ü,ertigen. Manchser vermeintlicl-e Mangel $ex Metrümm dürfte bei Beachtung dieser Darlegungen auch) nicht als störende llnannehm- ftchfttt llnvftmden werbm, nnd mancha Mieter sollte in dieser' schweren Zeit bereit sein, mit Msprüchm an den BerMieter zurückznbalteu. die in geordneter Zeit gern beftiodigt worden wären. Es ist äus wirtschaftlichem Matte eb\ .friedliches Z n s a m meuarbeiten aller Kräfte dringend notig, um das! nirü lal ten unseres Volkes bis zum endgültigen ^Siege zu gdwöhr» t echten. ^ In folge der Papier?napph'ttit rimß die heutige s )bnnnter der Gießener F amilü.e n blä t teL fort fallen. An deren Stelle werden drihigliche Be k a n n t nt a d; u n A e n des Stetlvertvetenhen Generalkom maiibos veröffentlicht. * ans wurde die ^ ff'ff t-^mg fill die Gemeinnützige Si e> llu n g sg e f e t! f chgcv f t beraten und endgültig festgestellt kain bei dieser Gelegenheit zur Spraclie. daß sich in Hessen «qj manchen Orten bereits Anzeichen eines sta i f en W o l?n u u g *S- j Mangel bemerkbar machen und daß es deshalb dringend ex- Widerlich ist, vmb< -.uten-dc Schritte zu mtstmfymm, dcmrit uadr* FiiEusschluß, sobald es die Umstände alauben, utit dem Weh-- nungsbm.' begonnen ./erden kann. Da gemeinnützigen Bawtäftg-^ kat "'ad hierbei gerade unter den gegebenen Vethältniffsn einch vesoilders umfangreiche Aufgabe zufallen. Ferner wurde ein. Ausschuß gewählt zur Watabvarbeitungt^ .der orrge betreffend hie Be schaff uu g guter undi .preiswerter Mb el für M i n de r be m i t telte nach j ^ Kriege. Aller Bvrausficht nach wird die Zahl der Kriegs- 'getrauten, die nach Kriegsende erneu eigentti Hausstand gründa^ woftttl. aitcki in Hessen sehr bedeutend sein, so daß eine großes Nachscage nach Möbeln und sonsttgai Hausdaltuugsgegeustäudeu:> entstehen wird. Es ist dringend notwaidig, frühzeitig vorznsorgen,. daß Bedarf zu angemesfenen Preisen gedeckt tuafren kann, m euta )ste-,e, -".eiche die Berbrnuckser vor Uebervvtteilung schützt. &*} ist mit den .Handelskaurman, her Hand-ioerksBonimer und beit onsumarteuvareinigungen rn Babindung getreten ivegen aner gemeinsamen Bemtmrg ditt-er Fragie und l)at von allav^ Setten zustimmeudc Anftoarten ahallen. Dem Auchclmß fällt nunmehr die Aufgabe zu, diese Beratirngen in die Wage zu leiten. Aus heu sonstigen Tätigkeit des Vereins ist noch zu aivütznen, daß der Vorstwib bescl-lvsseu lZit. den Airtrag da Herren Freiherr v. 00)1 zu Harnsheim und Erbmarsck-all Ludwig Riedesel Freilserr von Eisenbach — betreffend lieber n a i> me her staatlichen Bürgs cha ft für 2. Hypotheken im Beitrage von 10 Millionen Mark — durch Eingaben an htc Landftände zu unterstützen, ferner soll bei der Regierung be- fürn, ortet werden, daß mindabemittelteu Kriegsbeschädigten und Kriegerwitwen die Stempel- und Gebü h r en f r e l he i ix auch dann gewährt werde, wenn sie aui privatem Wege eine Heimstätte enverbeu. Anläßlich ttnes besonderen Falles sott an die R e i ch s v e r s i cher u n g s a n st a l t für ^Angestellte- in Berlin mii dem Anträge haangetreten ivatxn. den gemeinnützigen Bauvereinen DarlelM rnttä ähnlichen DVdingungal zu gctuäfrmi, wie dies seitens da LandeSDas i cherungstgnstallen geschieht. ** u 11 mc 1> r - Rtttttvocts. 13. Juni, AntretenF H\' A Uhr. i' Kcrmeradschaft einfrfjL) OberEfaljchüle^ 2. Abterlunü (Wmmstmn. . < vl u d e Ul S i a b 1 1b c a 1 o v h u Vc o u (Sv )Vi daraus boote uucn't bviu ^ mocpij^f MvHevbolung be* Schauspiels S *' vi>a VI chau r I Zi tadell ck' Me wH 14 Irettag« ' UH'niifmniK'\HU‘|>dhna\ fj^Klmt uürd zügle ich die levir ’lin'luhvnmx Jhns inhnv}|erschivtndeuS der Sillvr- und Mckelmünzeu and detn Vernein ihre ^liiKnfuvv'h'tunnt eruwgen lnerde. um die Ädlies» vutta der Mit uzen zu erteittum und mt« dem geuwnnenen s m'taU attdere Münzen zu vunren. Nmtnrebr sind zur Bo r v e r e t i u a der a n a e l n n d i g t e u Vl n [\ e v f ti \ e letz u n g die Post- tmd Telnrapdenanstallen beauslragt lvvr den. bl« auf wenen- > Nicketmünzru aml) über beit nach § L M un.ntesedea voin 1. Juni 1V9L zulilsstaen Betrag von mnet Marl in Zablunfl zu nebnten und angesamutelte Be lt'Inde voit <' übet oiH'v Wiefel münzen gegen Reichsbauk taten ttietchsk.oieuschettte mtd Darlebn^kastettscheine um ^ui au scheu Em etttsprechendet flunblua ist in allen d e raeldlmtnstet! H« ,,, z„ dessen da.s; diese Mastuabme sehr bald eine geldnnederbrittgrttde Wtrlnng laben wird "* ^ >> « r tt s s i s eh e v ($v e so n g e n s et) a j l. Zu der gestrigen Botiz uitU'r dieses' ©HdmtATO teilt nn« dar Sezn! nn«'chnst für tX'Nniftte und fri^gesauaene Deuisckn' utkt. das; der .W'u^fvHcr Adam Beil bi« lebt keine«! neu« ai' N benmfit galt, da er bavit« im Juni 19U» al« Mstrtnn-ner t'i»m v' ratixchort tu Rn sch and gescht ieben batte. Diese Marte un Inli lstl.'» hter itt Menen eitigeteosfeit Beil prnutte ^emmuch nicht al« ve-nniftt zvOrn. Das, die brieflirl^e Berbin -intui zeittveise nubu'bN>ttvn.svird. ist eine ludtsige Evsibei- nturg zittmst bei stduchrtchteu an« Ntistlmtd , B e v kauf! k e i n e K r i e g « a n l e i de! Wie anttTicb '''lgrni lll ii'uu 1 ?iIh*h m tvrsariebenen m'toissenlese aUiuTiViiu*-. besotidi r^ auf iVm WvuN*. ivtederdalt den ge- '.nagu a utv-MiulrthTiiUlV ui nBalichst ntedti,nti Udresett an sich 'Ui btiitant. indi'm sie mterdrdeetie Besitzer dett Wett ivt* ViitintK* tiiutit'tv 1 ^t ei ein ? eeidett must ntU allem ^^Mideusf ent- ,u.renrnleilie oerlausen l»l> r nrusi. n»endi- iiiU im eigene» .litt eres je an eine ^^tns mV» i»u V.uu am ttm'chiulstnTsteu an dir Stelle, bei Nt er die Stücke enoorden lot Helle Am l.'VIttist lv!7 ist iHuo VdCuinüiuadmuo er film'itfit, dnrctr tuflcbe alle rolieu »? eh-, Mat-, D,u» e i n e - n n d S e ed u n d l e I l e. s ' n - 1 <> l t i" fi b rt n t r W e n ,M u tt d I e tt 1 1 e r s e 11 e. sonne da 5 tViaiv lu.arstellte r'eder Nnrolsen sind. Srmmit H |id> um >>1ule '>nd isrllr Iktiibi'lt. die i m In l a n de a»aes allen sind, ist eine B e - leinaquadme erfolgt Lro^ der Beschlagnabme sind jedoch für dtr Be ui ii n e v u u g mtd Diese r n n a dee chesäUeö benimmtc >Vrvgl nicket ton ireigelassen worden, die eine Bereinigung ded nannmii ch.-> Ule» Mn der Dieg^leder-MliengeteNschaU berMnnllnen. -on der au- sein BerUnlung an die cherbrr zn erfolgen Iml ,hlr die ' Tlvndlnng der ,VeIIr \*ifS $i\t Ablieferung au den ('•Vfbrr sowie iam tbm Ablieferung sind genaue Borsdutlleit gegeben dVfälle. >>i« nrch, mtiunnM wvrden ist. unterstett! einer Meldeoslieln au •>"" Vrdr, stiNtmistmgMmt. A u>> > . aitch wenn die stelle au- N-m Audlande ein ge sti btt sind («InilK- inn ist eine BemnntMchung mn össentstcht N'ordeii..diiri1» inel0>' sUt -Ki'Lk 'Mot", iVuii- und 0Vm^UnId. »nndM. Sdnoeine^ und Seebimdselle .V ochst str eise sestgefeb! ioerden. Beide Be- '«rmttmachnngeu entbolten eine Brilm vmi (ttnzelM'stintmnngen. beim aenane U enntni^ für die «in Betracht somntrnden Mreife ersorder - '!»ch gl stlir Wortlan! ist in beutiger Nummer mtserer Zeitung nt- »brnUltcbi und an der Bürgermeisterei einznseben fvt i t*1 KtteMmleiUe on^ifAiKtu. ^VrNnl NN Duiternesonnen. ^WmtfTt Bettnnstmg mm DaM'beii und ßanbrrrkt Giestrn. .. l?l. .Ilimi. Den 'Tlvd sstr da« Bnlerlanid -and der ^ilmnss,,teni WilMBn Svelfn«. nv]<\r\ Wi einem .chsaniene»Regiment im Westen staud Willem Sveskna. nvlchr me i -M'« sein listig »iif, twvr durch sein lielien^mistdi Pndliknin Inn lind in der llmg'egend ginmm . die der an ^abnboscklnueau stiNiN kanmirii m'geii da« mvst'let Er binrrrliistl st-rnu tntd Eiud ' > be. i" stimi .\m bie U Bool-Ehenbe rat ’!>:» I.) »VT Itt hii*fnu Betrag sind HX) Mf nitltallm twt dem vdedZuächt^r Stnina I n i o b i gest Mserne Mrenz erbieli der <>fcn,< if,> JOHiincb v ang II. V n i u - Hirb!n-ulIluufl starb infolge nur« üsranatschussi'« bei Mn-ckest -(oben in ^'ki nbo ch. hu , . D in b beim, l 8. Imst Da« Eiserne Ereuz erbiesten der 'fite Otto Walk der und der SstMte .ibemsts Kreis Alsfeld. ' l'ebnbejm. ,2.1,„ui. Mlskelirn' st>arl Schneider oa> 'üb am st Ii'mi in den stlm-eren Mmüst-n bei Arm» dm!> ^steine üieuz erlvotN'». Er Vjstidet sitti in emem Ins -megl und idel-l sstion Nh ;,»**! Ir Mol int Felde. Kreis Schotten. e - S >l! o l l e ii , I ' ftuiui. Die Hessische Dapserkeitsmidaille umrm- w'iii 7iaiiifabre> Gustav Klotz verlieben. . . 11 1 r ^ ti ' ''' Clittti. Zur stütz'IIng der Dienstgeschasie i > >,ri ulst -vorslel"', ^ und StandeSdeamlen nnirdi' das HV- uuekii!» .alomstglti d Karl - rbmibl ernannt und versts lichtet. Rkkun gv« Hai tt. >' .muh Dkl WatKw*rlaiiiutcntit ,,; ,>in "." - * tt fl v » III ist ' i > ans tneiterest mit tu-, stiitzrnilg ln-, h'e'st»',,.- d,--> -iMtdr-lnnnstett und l rlageristitovoi strtzm>f lu-lins- "ragl und lmr Daiidlviil (Mteju-ro Heinrich Wei tz ej! g,m Er,atz Mnicht-smann und Standf^amt<>stellverireti'i in worden ^ Michel Vach. 12. Xmni. Do» Eiserne Ä%jnuibVr Heinrich S d, ,'i s e r ll i.J m Ü «♦ JViint* Der feil WnegÄbeginu im Felde iSiJL-, »riür ? rin '»"lde NUN OssizieiSstellmitrel.-i de- sordert Er ist Il^reuv Inl,al»er d>'« Eisernen Ü'rrnzeS und der Hessi- .sckNi, r^pserrrllchnedaille. Kreis striedbrrg. . - , ' 1 . ststni stm nalten l!/redefErirntzasti, tviude dve Dcl7eit.il-,' deo HaudstXrt.' ^.bolmutt Wol s non eurem Blitz ndlim gekeoffieii und saust ihr,ntt Inhalt etugräfttzlert Kreis Wehlar. m Wetzlar ti st.ml. Mit (^nrvnrimmu de« Stadtra!« merdeu fortan auch ch. (vrlstls^n ans den s«ü'd t X s ch e n VI, in - fen, uarli tcftni ((ViialtSslstz.,, enllohnt stehrlinm- .uln-iten die sten »e.sti Monate mumtgetttul), im zumstan HaLviahre ervotteii nioimHistt 10 Mark, im tfudfcm VW|ri ;>almu Nu' Höchste in ko »mwn von 27(X> "'.'.ns e neigst tmvb. Wttd ein v s VHliv mit 2S .Jahren vlamnüstig auavHoilt, ja nlWilt er ln« zmn -'S Ja ln v Nt« nutet sie tzlisisteiuengehgU mit» n,4»st BV'bnnng« geld^uschuh N'r den >tta> ' »eilt die VVl'ilsinnen sind itwei (lias'en twrgeielen Die erste suiio bstd n die nerNstmieten .Vranen. Bstikwen und dtusmiinnug au«aehilr»nen BHt-Nlten Diese erlwUen twr dem Ist. steN'Ndlatzie mttumtlG) !.» Matt' mvd steigen m i» Jahren ans 00 Mart 'Hie I)mtu^nui'hri,Ten minien ml, u » Mk an tmd erreichen in 10 Jahren l.'td Mark Die K1«tsse U inrNtir 40 SOWat-n«»' II .' Mars ** Kra s do t s >2 Juni Herrn Büraeemetster Bronn biee ist da« 0 'rnisti'stt,- Brrdwnstkteuz silr wnegelnlle vetliehen nvrdan. ** Wi hm a t . 11 Ium 'Ha« vpr ettoa .B Ialiren im hiesigen staust erNutte Iagdbau« in leiste mnlnuutag bi« ans die svunNtmenk-Mauern abgeb raunt lieber die Enlstehimg dex< «teuer« ist n-rnh nisttd' beUuutl. Hrssrn Ngsjtttt. st r a n k fu r t a M . ) V'Citjti Ein i»e rwe gene r Ei n- b ru d»«d i«- b st a hl. der nistst oft m»t s-.'in.men dilriie. wurde in Nn verilossenen st'agst in dem 0wl.o nnd Dne>i -.st tittenaeschstst von .(lauset ,am Nostmarkt verübt Ans diesem stet« helehdm PlaN kletterte der Einbrecher am Hanse emlhor in den ersten Stock nnd dmng twn hier durch ein «timt« müss netze« Oberlicht fett stet tu die uahsersrlkm OVschgsttHstume etn Mit seiner stach- und ^wchseimt' ut« Il>- dm Dmdl in olle, Beschmntchlieit ruu- Fülle der wert vosssteu Schmuck- und ^i.tii«aHN'nst,'uiN' an« Die weniger inert vollen tmd tmedsten Steden lieg er liegen. Damt N-rliest ei die Räume tvieder aus demselben B.Vge. wie gekoinnten Der Wert der gemubten 8tzeelftÜcke lonnte noch nicht »umllnnd hstgestellt weichen. Nt die IürnrnttiraMnalmte noch im OXmge ist Bon Ntn kilNten und sog'kundigen Einbvecher seist! tueler jode Mhur König stein. 12 Iwii. wjt dem sännen .Drei« aeläut. Ni« Herzog A!x»li oon Vnts'a» und seine OVmablut vldelheid vor 'Xl Jahren der hiesige» eimitgelisiven Kirche zu itzier Eimveihung sg-eut'den lomden am Montaa die Heiden graulen Glocke n im ONockeMtulst z e t s ch! a g rn tmd dem ^Kvi - lande zum Ostsee gttnxulu NI. Limburg, 12 Juni. Aü drt Havtmaimsicheu Badegiislalt nvrrde gestn'N uachmiittag ein l^denNu iimger Mann vom liamvlf bebaue» tmd faul unter. Z mei beherzte Mädel«, dies lViiThrim' Marte Metzler mtd die I liäbrig-e Hilde Bitilsting die ebensall« itt der Lahn tmdeten. kamen dem Ertrinkenden zu Hille, bien«,, ihn über Wasser und sehteu so lan,te ihre Nettuiim'>nl»etl fort, bi« der Msitz/r N'r vVdeanstatt Han Vistlig ersliiästslen! umgen Mmtn in einen .Kahn am'iteluuen tonut-e I! Mardnrg. l.'l Juni. Im Pseisserschni Saale fand teilte img.imttag ttne gut l»esuilste M'rsammlung von Milhlettbi'sitzeru Nv bcksigen nnd tämtiiiüer umliegenden Kreise stall. Ein Ingentent de« .Ür>eg'.Vrii«jelmsses sstr Oele und stelle an« Berlin hielt einen anM'iltnIi» en Bortrag ilber die mit geringen SlVfteu von i.N*t Mühle dnnl.unsilhketrbe E ti 1 ke > m n n g d t « G etre > d e - Nt« im Interesse der so ttÜttgen B e r m e h r u n g u n s e t e i S e! - mengen. Ni« an« den OVhviNiVinteu neben Eiweistsliotien ge- n-onneu keimd'n. trride . diesem .' Dient e würde, dringend erivünscht sei nm hiltlmivtr« Bkebl Die Grichiuillste.i ent« zu erzielen, kchvn lange da« OV nn dje filmt .X)000 Kiemmiill > im 7ents. . gnÜMt lo'tsen und sii!> em-e Iftdeuttmtze «.'eaenemnalmte oeiistmssen ernannt und verpslich- .tstreuz erhtttl der * E in n e n k « B e r s a h r r n der W e i n e nt s ä n e r n ng Im Herbste de < vergannenrni Iabee« sind im ganzen 170 000 Dovstistzentnri Zucker zur Enlstineriing von Weinen vertritt wot bni Ilm Jucker m Istieen. sollte kiinstig ein andere« Be r fahren eingesditagen werNn Blätzrend min die Benmuiomtg von K'tilen- janrem Kalk die ^Vseimsseiild'it de« Weine« im mailen Maste m- ändert, ist ein neue« Mittel der EnOäiiermig. da« Dikalium dartrat, mm diesem Mangel frei wie (Ueheimrat Brosessm Dt Dlteodvr Raul Miimtu'tO in de, Hanstlversammlnng N'rBtinsen gesellsdia,! in einem Bvrtram' auN'ina.nN' 1 'setzte Die 7lmoeiloiing der sttzvsi kalt sch-ichemtscsZi'u Lehren aus die Üdemie de« Wrinv' jM'tte, so ber,usteu die ..Naturimssensdtasteu" i'tber diesen Bor trag, zu dem Bersuch. Nm e-ilim'grad durch Hinzu fügen von wein anren Salzeu berabzuselum Oduwlil bereit« Liedig Ni« Dikatinm tartrat versmlwweise zur Entlätwrima N'« lüVitie« N'Ovmidt nnd iU»er seine Erfolge mit diesem Mittel auöstlhrlich berichtet batte uxtr e« Nmnoch in ^'rm'sietttx'it geraten. Neuerdings sind nnu eingehende BersniM' damit angestellt imrrNm, an« denen >ich eine tzlv'or«'tische 0(rnndla,.e N'« ^rsahttttS ei.wNm hat, die rnsttau l'esriedig! 01tt>etmral Paul dmnte Nm Znlwiein .Aiststrolum eine« ziemlich sauren Weine» tvr setzen, der stmenlorise mit Dtkalium t-nrtrai entsäuert uwrN'tt war Jeder der äeilnttnn«r statte mul, tv, mm ilnn vormmommeuen Noststrotze die BleitiproN-n „ach de, StiirlL de« sauren OVschmastv« zn ordnen Dabei sichren (10 n H bei leilmtyimv tu, jlwN' oluie .(> ."ei an«, w.iln, nd "' o \> um einen stichler machlen Damit ist erwiesen, dast die Stärke de« faum, (Mefrimiade« eine« stufenweise m äm-rte» Weine« seinem Sätireinabe eutshttst»! Die Entsäuerung N'« Mine» mit dem Dikaliumtartrat ivruht in ers-m Linie nui dem (betnWc&fit Ost eist» gewicht' zwischen der WVinsaure nnd diesem ihren neutralen Salze. v lVi Nn Wein; Borteil de« Ni« Wesen keine stallisiert gut. der Wein ist diesem WrialMfn itelaii^tvii keine uenen 'tafle s„ üVlujäiitY 1111 b MVilium sind bereit« vorhin den Ein Bersavreu« ilt. Ntst eji stnueu tieseu Eiugriss in de« Wi'ine« N'deiitet, und nach be, Enlsmierung Lagerung bedingt ahgeselsteMiir idViusti'iit kr. e« tivtt**i feine westtttlistwii aloNtld trinkbat Nach den lühiingen ans. und ti,']»uu'm ilfleit gesetz liilien Bestimmungen ist die Bertnendung mm Dikaliumtarirat Egtsäneruga e« zu wÜusclZen, gu tN'ist,- z»t uistst zulässig iVv HiKlViYiiNinu« Nilbei nbn ifl bau Nt« OVsetz da« Urne Eutsägennta«vrrstch,en £c>-iz,m Be, u. ttt. .'UM ,1m Bett 2ageMau nüro mitgeteill, die vor BjÜtt" tü'geum-ii EiniEiteit M'i ntfflKlKU OlÜnfloile biUtei, ficfi dein rdwiuiiimiHe» > avhieuuit mm K, mtstovt imterwvriru Ein Lolbinrutgl ln etuem tunostxn Iulrrnirvteulgger stauen da gen Itt I»mt M»!itth?n' Mr^ck^rk. dast mn« den internt.'Neu wissen im ^'xUTe, m*>, wm-nV» m \ :\irx Vrtf OuvulK uvb , m»1Ni|.u Mitten nn r iv- cick» « olbutt*mul grl'stN i der soni'til rumscheu tote Nluiwirn z)gt-, zwirn Nen OVNmwni Kurn-uni'. MiN 'sttvi der KtunuuiUeu im» vnbetnltvi Weit tuu 1 > KranlTN »INOH'litbrt nvvNn Inutltricks f'iilif All stiustlgud B e r 1 in ltt Lenni Zn einem dem tranzomil^e nnm i»r« Llrusteru nottrgehenden ^statte wird m'iueruk sckxn Vl rmoen NO len inst imi hirud do? stXnrae« nicht tragen, dast man \{wt\\ VU»MU ilbmmlftiu M-klagen i JyilU' Nri Beremtgten ' tun teu u« rde die Lauheit und den lutvii Ber rat durch die Mo«tltmnter rttewich wtttmmtten -.,, 11IV' Me eujli- Qvmrt yp» tchiBe T4r Amiltchn TrU. Bckattnimachuttg (Hut Drmkv^tviervreise Bom ttl Aus Grund der ^Vbiiitituuubung de siir 'Drmkvnvtet liei'euo . Neu! - OÜenb« O'eietzM lttM toied sostiende« vesttmnii Mai *« st» eich vom 12 1017 «ko, len nar t»e- !gl7 di« litt den Druck Liejermig ist Nn^ 0 7 erwlgt. nur pr 'U, be« tzetnp- lluteoäned 00 .> von Ltefi^ 00 7 Bi'a>ihiiivuulatte« ln»Vtt>illi^ 'Ormfivv.uiei Von 5age«zeituugen N'itumiv, Ist. Nu, sotmstl *Wit vom 1. Juni 00. hi» tt! OktoMi ! sotgeuN-n Preisen at»,v'fetzt iveiden -1 > .^oNt Empsätttwr lütt Nn Prei z„ utbku. Nn e, Nf letzte tUm vor ivenui I I'nti OOS gemaNne Lteseinun an da» Nnnaligen Liehnr, jw zahstin NtU». znzilginst vinos "tzutnigtutes tO nlr sttollenhavier mit 17,Ltt POu'k. o' uir I-ormatuapier mm U).W Mark > für emlmnN'tt zvitograim» ^ ,7»n Nmi TnssMage ist die oom I Wuautt 0)17 ab zu ntt- rtrtrteuN* Ko bleu- und Ina,!»tstrne> einbegrilwn d Viele nun !»rt im iwrtsten zu den ttabliimi« mck» Iv'lern 1 1n.st'edi>>gunmn zu rrsostun. me im ^rnuum Smleimiirr 00,. gegolten halten E« Ntt iedmlt ^ i>> den gälten, in denen Lieserung frei Ha.it S täugei«- ersolgk. de» Omvläugei dem Lieseivr tvn zwisstieu dem stiolbteldsah, Nn int zweiten Btrrlttj'ahi Nnu L lese ree zu de zahlen irntr. nnd NmHeniam, Nn )i) nntgen in der Zeit oom I Juni 007 t»l« ttl CflaN Nzahten must, zu eislatten tDm Omwänger ist ledost» liuechtigt. die l'thsudi dev» Lrnck- l"0"vr« selN-r voruehmen z» lasten, in diesem ,Volle Nit de, Lto- tertt dem Emtzsänger Nn Nolstf-ldsatz. de» im zweiten Biertellaht OOst zu bezahle» imu. z» tiergiUen t*e" Mlen. in denen ^ejeinng ans dein Blasseiwege verrust'grl K>(U. de, EM wütiger dem Lusterer den tl»!er>isti,-d ztoi- ssinstr bei» silr ^tzasseroeilendiing im zweiten Bieiteljabi !'>>.. g,-t- teuNn und dem >ilr stvasseruerseudiing in de» Zeit vom I Ium 0)1/ bi« .'I TiMiet 007 zn bezahlenden »Vrailstsatz zu eisialten d - Erfolgt die Liesernng vom Laaer eines Pavieiviindler«. so kau» bei Handle> am den auf Grgichl des fe I zu zatzlenNn 'tte traa einen iveitereu VliistiMg von 7' ,- vom Hnnderl beiestme». ' l 'Bei alte» Liesernngen von LiuckNivier vom Lage, eine« NO»! er Im II dl er« Nit der Händler aut bin stiechiig,ig«N'lrag ,, 0 »zgg- !>.n O'iiulst. Bennckana und etwaigei Ztischwae imil, : " stlbs v, mini sti'abatl von 2 vom Hundert zu geuMrrit. im-»» die stX- zaylnng der sti'echnuug durch den Berleger bi« ;mi, dieisstgsteu 5ali< uad) Eingang der Rechnung erfolgt Wird die Restmung au den Ho.dler Ist« zum sechzigsten Nrge ln-z,itzlt. >o kann der Lxtndler die BezatXnng ohne 70'tzng von Rabatt verlangen. Orsola! die 'Bezahlnna nach dem sechzigsten läge, so ist der Händler li-rechirgl. ans den Reclmung^'etrag ,einschliesstich Oraestt. Beivnlimg nnd estvaiger stnschläge nach -1 2 Vlbi ' ' vom Hundert aistz »schlagen. "S-li'i,- al» die in den. »tz I ist« 4 zngttasteneu sttnssllstäge slti Liesernngeu vom Lager Ntrs der Hä-ndlei aus die nach ^ t za blenden Preise nicht WNtii S i' Hotte die Liefet ttna vertra»»»»lästig vor dem > Juni 1917 z» eootgen. so gellen die Pestitumunaen dieser BekMiattnastmng nur insoirnit. al« die KriegSUstrtschOtSjtelte für dg« ?-e,,ts,!»<' stn- luitgeaewt-rN- in Berlin l«essN'inigt. das» die Lieseruna >>,« zum ttl st','ai l'.O 7 uistil tnI,stick» wai stlndivistall« gelten die stEsttm- ninngeu dei B,kgnnii»ast»img der stdeuUSstetle silr Drnckvovier !tt 0-elnnor 00 7 tzDeutschei RVichSanzeiger Nr !HH Be fl i u , den ttl Mai 00 / stteillrchrNe für DrmktkOster _ R Ü1» e , Get)rinnn' RegiinnttitSrat. Hengraö-Btrsteigcrttng ber ^ttrstUche», Reutet ^'tch. Nächsten DamierStag. den I I. da. Mt», vomntttaa« «»« ttt'M« illn* mitauiumb. full da« Hengra« uau hm LtürnUcken Wiestn ln der iZiemarkiing Lich oberhalb de, gentltch ttl , . vr . n ..z... Dtadt eg. kiN lNorgen baltend an Or und melltbb'ieub »ersteigert werden Der Vlnsaiig tn aus der tttirstUchen ikNtese gegeintver der Peinmitb!.- N>> demselt'en £Aie nachmittoa« ■ llür von den TOIefgn nnterhatt» der iaht „ab mim Gchlvstgarten Die liifinmiunfiiuft <|, im chtostaai ten a» der Eiseiitzatziibrilike Manuiiikiiii >>'», euvrgnche lucht LleNuu,, »I l»»,« I> i,,»!««','. auch Iin '(erlauf ober stielseuder chrstltlche elnaeh. unter (EUIrts g„ den wieg. 71 uz. erbeten tttlleinstebende >rai» sucht Oeiaiosligiiuo ln Mirijiltäieii Vlrvetteu. .'luaelwie,m Itzea»» Metiuke, Bteisstlti atie Ht bei *Vri»»i llOlilrt. OiltH! «Hl Mfe» ÄÄ, auuiO' llifeu. tt (1.' ^ Ein scheckige«, t rgchstge» N»«ü. zÜgsyst >.« ^ aeiiunti --ii nggN, Oiiin l ( lio|«l, L IU M «dach N>h. U,0 B flt. zdajett, ariiu. !l Moimie »tt. zu w'ikanten, krankt n r < e v C nahe Ä tt. " tzengrar zu neikauten. Uli. linrl Nell. Vr i r t um r fr ii • 6a m in I u ii u. 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Juni, nachmittags 2 Uhr statt; Im Sinne des Verstorbenen bittet man keine Blumenspenden zu senden. 45«D Am 11. Mai ist unser lieber Bundesbruder Ernst Gramer, stud. iur. Leutnant und Kompagnie-Fuhrer Ritter des Eisernen Kreuzes I. u. II. KI. u. anderer Orden auf dem Felde der Ehre gefallen. % In tiefer Trauer: Der V. D. St. Gießen u. sein A.-H.-Bund I. A.: Pfannstiel. 4578 Danksagung. Allen h reunden und Bekannten sagen wir an dieser Stelle für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie Blumenspenden anlässlich des Hinscheidens unseres lieben Gatten und Vaters Herrn Geh. Schulrats und Direktors Dr. Adolf Störiko innigen Dank. Frau Marie Störiko und Kinder. Giessen, 12. Juni 1917. 4594 Cafe Amend Heute Mittwoch, 8 Uhr: Familien-Konzert Schünci G'Ziu.-WohimBu per 1. Juli zu vermieien. 27181 Schillerstrakc 5. Die seither von J-rau Medizinalrat Stammler inne- neOnbte Wohnung, 6Zimmdr mit Zubehör, im ersten Stock Gartenstrnstc 14 ist für 1. 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