Lr.1 2 Der Stetzcnrr Anzeiger erscheint täglich, nutzer Sonntags. - Beilagen: Oirtzencr^amttienblatter; Ureirblalt fLr Sen «reis Giehen. vezugspreis: rnonatl 9» Vi.. viertel- iÄrl. Mk. 2.65: durch Abhole- u. Ztveigslellen rnonatl. 80 Pf.: durch die Post Mk.2.45 viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: sür die Schrütleitung112 Verlag,Geschäftsstelle»! AnschrütsürTrahtnach- richten: Anzeiger Giehen. Erstes vlatt X6Z. Jahrgang: §reitag, 8 . Juni Ws? pofischeckkonts: Krankftüt a.M. U6S6 General-Anzeiger für Oberhe vankverkehr: Gewerbedank Gießen Zwilltngrrunddruck u. Verlag: vrühtsche Vniv.-Vuch- ». Steindruckerei 8. Lange. Schrlstlettnng. Seschäftrftelle u. Druckerei: Schulftr. r. nnnahme von Xr.jtiy die Tagesnummer btö zum Nachmittag vorher» Zellenoreis, f. Anzeigen: örtlich 20 Vi., Ber-^ inietungen u. Stellengesuche 15Pf., auswärts 25 Pf., b. Platzvorschrist 30 Pf., Reklamen 75 Pf.», bei Platzvorschrift 80 Pf.. Hauptschriftleiter: Aug., (Soetz. Verantwortlich sür Politik u. Feuilleton: Aua. Goetz. Stadt univ Lcr^r, Vermischt esu.De^ richtssaal: Fr. R. Zenz.i Anzeigenteil: H. Beck,, sämtlich in Gießen. Neue englische Offensive in Flandern. (WTB.) Großes Hauptquartier. 7. Juni. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Zwischen Ypern und Armentisres tobt seil gestern btt Artilleriekampf mit unverminderter Kraft. Heute früh ist nach nmfangreichen Sprengungen und stärkstem Trommelfeuer mit der Infanterie der Engländer die Schlacht in F l a n d e r n voll entbrannt. Mt auhergewölmlichrr Heftigkeit hielt auch am La Bassec-Kanal bis auf das Südufer der Sca rpe die Feuertätigkeit an. Bei H n l l u ch. Loos. L i e v i n und R o e u r sind tzeute vor Tagesanbruch starke englische Teilangriffe ge- fcheitzert. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Bald nachdem Niederrheinische Füsiliere an der Straße Bi non — Oup in erbittertem Handgemenge eine Anzahl Gefangene aus den feindlichen Gräben geholt und die Aufmerksamkeit des Gegners dorthin gelenkt hatten, setzten sich frühmorgens südlich von Pargny — Fillain Teile von mennngischen, hannoverschen, schleswig-holsteinischen und brrnÄenburgischen Regimentern in den Besitz der feindlichen Stellungen am Chemi n d es D ä mes in fast zwei Kilometer Ausdehnung. Durch Artillerie, Minewverfer und Flieger. begleitet von Pionieren und des in den Kämpfen der letzten Wochen besonders bewährten Stnrmbataillons Nr. 7 nahmen die Kompagnien trotz hartnäckigen Widerstandes des Gegners das befohlene Ansatzziel. Gegen die gewomrenen Linien richteten sich nach heftigen Feuerwellen starke feindliche Gegenangriffe bis in die Nacht hinein. Sic sind sämtlich abgewiesen worden. 14 Offiziere, 553 Mann wurden als Gefangene. eine Revolver-Kanone. 15 Maschinengewehre und mehrere Granatwerfer als Beute eingebracht. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Nichts Besonderes. * Gestern wurden acht englische Flugzeuge im Nahkampf «-geschossen, davon eines durch Leutnant Dotz. der damit den 34. Lustsieg errang. Aus dem Oestlichen Kriegsschauplätze und an der Mazedonischen Front ftiue größeren Kampfhandlungen. Der Erste Gcneralquartiermeister Ludendorff. * ^ Der Abendbericht- Berlin, 7. Juni, abends. (WTB. Amtlich.) Im Wh tschaetr -Bogen ist der Gegnerinun serevor- Derste Stellungszone eingebrochen. Der hin- und herwogende .Kampf ist noch in vollem Gange. Auch im französischen Senat ist Ribvt mit seinem gekannten Standparnkt in der Sache des Ktiegszieles durtfi- AÄwirngen. Der Senat nahm einstinnnig eine Tagesordnung tttt, in der die Ueberzeugu.ng cmsgedrückt wird, daß ein dauerhafter Frieden nur aus den: Siege der verbündeten fixere hervorgehen könne. Es wird weiter der Wille Frankreichs bekundet, „den Krieg, gefestigt durch seine Bündnisse, ;kreu seinem Jveal, Freiheit sür alle Völker, fortzuseizen Aas zur Wi e d erh er ausgabe Elsa ß - L ot h rin gen s grud zur ^ ü h n e für dje Berbrechsn zur Wiedergut- 'Ma chü ng der Schäden und An n a hm e der B ü r g - schaften gegen eineu wiederholten Angriff des preußischen Mrlitavismus". (die Bürgschaften) in dem Erwerb von Gebiete u ober in zeitweiliger Besetzung oder in Neutralisationen finden? Das wird im geeigneten Augenblick geprüft werden." Ist es dann also noch nötig, sich überhaupt über die „Rechtsfrage" Elsaß-Lothringen zu unterhalten? Frankreich nimmt was es kriegen ka7m! Der französische Ministerpräsident hat noch andere Sätze ausgesprochen, mit denen sich das Bölkerideal Scheideinanrrs ansei-narteersetzen müßte. „Gelrisse Personen hegten den Wahn, daß internationale Verständigungen einen Krieg verhindern könnten." Weiter: „Solche Zusammenkünfte in fremden Städten können nur ent Wahnbild des Friedens erzeugen." Die Politik der deutscheit Regierung spiegelt sich in Ribots Rede in erneut besondere!t Lichte, denn der Franzose erklärte in Bezug mtf den Drang nach Stockholm: „Andererseits können wir nicht die Auffassung entstehen lassen, als ob die Regierung, die die Nation vertritt, die Leitung der Politik und des Krieges ihren Händen entgleiten lasse." Das ist 'die Demokratie Frankreichs! Man kann daran das Zukunsts- ideal Mbots ertnessen, das er in folgende Worte kleidete: „Morgen muß sich ein Friedensbund bilden im Namen des demokratischen Geistes, den Frankreich die Ehre hatte, in die Welt einzuführen. Die Nationen, die heute in Waffen stehen, werden morgen eine Gesellschaft von Nationen bilden. Das ist die Zukunft der Menschheit oder man müßte an ihrer Zukunft verzweifeln. Wilson sagte, daß er in diesent Punkte mit uns sei." Ist mit diesen Politikern noch lange zu verhandeln? Wo ist in solchen ftltsaty gemischten Reden noch ein Ruheplätzchen für ehrliche Pazifisten, von denen neulich die Zuschrift an die „Köln. Ztg." sprach, die wir wiedergegeben haben'?! Die edle Pose Rrbots, mit der er von der Ehre Frankreichs sprach, das den hochgclobten demokratischen Geist in die Welt eingeführt habe, wird den Ehrgeiz des Präsidenten Wilson vielleicht ein wenig ärgern. 'Er wird aber für uns der alte bleiben. Der Ton, den die Entente anschlägt, ist noch immer mindestens ebenso ungewöhnlich wie derjenige der Republik Haiti, die ebenfalls Bürgschaften von Deutschland verlangte. Folgerichtig müßten wir also allen weiteren Erörterungen mit dem edlen Bunde den Laufpaß geben. Begreiflich und zeitgemäß erscheint uns dagegen die neueste Meldung, daß bei deit russischen Radikalen sich allmählich eine Mehrheit bilde, die den Frieden ans einem kürzeren Wege suchen tvill als über Washington, London und Paris. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 7. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Oestlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Italien i scher Kriegsschauplatz. Am I s o n z o setzte der Feind gestern seine Versuche, die am 4. Juni ihm entrissenen Stellungen um j^eii Preis zurückzuerobern, mit größter Zähigkeit fort. Das Schlachtfeld von Jamiano war abermals die Stätte heftigsten Ringens. Die Italiener unterlagen. Ihre Massenangriffe brachen überall unter schweren Verlusten zusammen. Es blieben neuerlich dreißig Offizier und fünfhundert Mann in unserer Hand, so daß die Gesamtzahl der seit dent 12. Mai ein- gebrachten Gefangenen die Summe von 27 000 Mann übersteigt. Im Gail-Tal wurde am 5. Juni ein italienischer Doppeldecker abgeschossen. Die beiden Insassen gerieten nnver- wnndet in Gefangenschaft. An demselben Tage stießen unsere Sturmtrupps im Dreizinnengebret erfolgreich in die feindlichen Stellungen vor. Gestern lebhafteres italienisches Geschützfeuer im Su- ganer-Tale und ans der Hochfläche der Siebengemeinden. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Im Raume südöstlich von Berat trieben unsere Siche- rnngstruppen feindliche Abteilungen in das Osun-Tal zurück. Der Chef des Gencralstabs. Der Msfttnmnng ging eine Rede Ribots voraus, d wkwrögltch noch dünkelhafter klang als seine Ausführung 1? Kammer. Was unter den „Bürgschaft n"zu ve W. n ist, tue nt dem Senatsbeschluß erwähnt werden, Rtbot recht deutlich. Es gehl aus seiner Rede u ^oetfelhast hervor, daß Frankreich überhaupt keine gro ^ust hat, die „verführerische" Formel: „Friede ohne A nexronen ernsthaft zu erörtern. Mp die französisch! ^eeresgewalttgen nttd Kätnpset: an dert Fronten uns „Ba bareit überhaupt nicht als Menschen behandeln wolle rudern ste nichts Unsittliches und Rechtswidriges dariit e blrcken, unsere wehrlosen Gefangenen hinzumord eit, so bam wch die P o l 1 1 1 f c r Frankreichs in der Friedensffa ^chmutrg tue Wthonschen Theorien aus, die den „demi Grtedenvbnnd' liebevioll umspinnen, wob Dentjchland rn die Ecke geschoben wird, wo es unschädlich t Mbot jagte rn der Senatsrede wörtlich: „Werden wir f Die neue Schlacht in Flandern. Berlin, 7. Juni. (WTB.) Nachdem die Frühjahrs-Osstn- sive der Engländer und Franzosen, die die Durchbrechung und Anf- rollnng der deutschen Westfront zum Ziele hatte, vollkommen scheiterte und sich verblutete, haben die Gnqländsr am 7. Jjuni eme neue O f fen siv e i n % ländern begonnen. Bereits vor Mitte Mai steigerte sich die Feuertätigkeit im Wvtschaete- Bogen, mo südlich des Yveru-Kanäls die deutschen StellungÄt halbkreissönnig in rveitem Bogen in die feindliche!: Linien vor- [priitgeit Nach einer kurzen Feuertätigkeit vom 16. bis 2t. Mai sttztc die systematische englische Feuervorbereituna cm 22. Mai pausenlos ein, um sich vom t. Juni au zu außerordentlicher Heftigkeit zn steigern, die art verschiedenen Tagen bereits den Charakter von Trommelfeuer ttug. .Häufige Erkundimgsvorstoße des Feürdes bestätigten die Angriffsabsichl. Bereits am Llbend des 5. Juni wurden mehrere starke nächtliche Pattouillenvofftöße zurückge- wiesen und da und dort eingedrungene Englmrder im Nahkamp-f getroffen. Vergeblich brachten die Engländer Flamnrewoerfer zur Anwendung, von denen ihnen einer abgcnommen wurde. ?lm glichen Abend wurde eine von etwa zwei Kompagnien mrternvmmerE geivaltsame Erkundung gegen unsere Stellungen südlich be£' Bouve-Baches verlustreich zurüc^ewiesen. Am stützen Morgen des 6. Juni stießen südlich Messines zwei englische Patrouillen vor, die ebenfalls verjagt wurderr Am Vornrittag des 6. Juni lag nur zeitweise starkes Feuer aus der Angffffsfront und aus dem Hintergelände, .wo die englischen Granate^r die belgischen Orte Werneton, La Basse-Ville und besonders Menin stark Mitnahmen. Ant Nach- inittag ging das Feuer zum stärksten Trourmelseuer über, und die ganze Nacht zum 7. hindurch tobte ununterbrochen der schweffte Ar- tilleffekampf. Zahlreiche feindliche Patrouillen wurden abgewiesen uitd Gefangene eingebracht. Um 4 Uhr morgens ließen die Engländer mi mehreren Punkten Minen aarfstiegen. Diesen Sprengungen folgte eine Feuenvelle von allergrößter Gewalt und ir«! 5 Uhr morgens gingen die englischen Sturmtruppen auf der gaw zen Front des Wytschaete-BogenS zum Eingriff vor. Die Jirfan- teri eich lacht tobt in dem größtenteils flachen, teilweise sumpfigen, von .Hecteil und klebten Wäldern durchzogenen Gelände hin und her. Die Artillerie- und Fliegertätigkeit ist gffteigert. Unsere Truppen schlagen sich mit alter Tapferkeit Eine Rede deS Kaisers. Berlin, 7. Juni. Der Kaiser hat, wie die „Krenz- zeitnng" meldet, Ende Mai bei einer Besichtigung des bran- denburgischen Infanterie-Regiments v. Alvensieben Nr. 52 eine Ansprache gehalten, in der er u. a. erklärte: „Der Gegner sucht die Entscheidung. Das weiß ein jeder, das merkt ein jeder. Wir harren ihrer, der Entsckhekbung, mit GotteS Hilfe, der uns bisher sjog nädig beschirmt hat. Die Eittscheidnng soll ihm werden; er wird so lange seine Menschen einsetzen und eirtfetzen müssen, bis es sur ihn 'keinen Einsatz mehr gibt, bis er erschöpft die Waffen sinket: läßt. Dafür habt Ihr zu sorgen! Wann, weiß nur der da droben. Wenn der Moment einttitt, dann werdet Jht dein deutschen Volke die Stellung erworben Haben, die ihm gebührt, Der Friede wird durch Euch diktiert und vorgeschrieben werden.^ * Staatssekretär Dr. Sols über das koloniale Kriegsziel. Leipzig, 7. Juni. (WDB.) In der Alberthalle des hiesigen Kristallpalastes veranstailtete die Abteilnrrg Leipzig der Deutschen K vl o nialgesellsch a ft eine vaterländische Feier für unseve Kolonien. Die Feier, an der Herzog Johann Albrecht Von Mecklenburg teilnahm, wurde eingeleitet durch eine Ansprache des Missionsdirektors Pros. Dr. Paul, der eine Rede von Pros. Hans Meyer über unsere koloniale Zukunft folgte. Hieraus hielt Staatssekretär Dr. Sols eine bedeutsame Rode über das englische urid deutsche koloniale Kriegs ziel, in der er sich mit der: letzten Reden der englischen Staatsmärmer Lord Cecil und Stunts auseinanders^etzte. Er führte u. a. ans: Gegenüber alle dem, was man in England von der Zertrümmerung unserer Kolonie und unseres Welthandels letzthin sagte, will ich gleich am Anfang betonen, daß die Regierung einig ist mit dem deutschen Volk in der festesten Entschlossenheit, unsere koloniale Zukunft sicher zu stellen. Änser koloniales Programm ist klar und einfach: loir wollen unseren Kolonialbesitz wiederhaben und wollen diesen Besitz nach Möglichkfft zu einem widerstandsfähigen und witt- schastlich leistungsfähigen Gebiete ausgestalten. Gleichzeitig möchte icm daran effnnern, wie wir schon vor dem Kffege und zwar in klarer Erkenntnis der Bedeutung ffnes zusammenhängenden Kolonialbesitzes, für die Lebensjichnung des deuffchen Volkes weitgehende Vorbereitungen ttafen, um auf dem Wege iried licher Verständigung litte Vereinbarung eine unseren dffngendsten kolonialen Bedürftrissen entsprechende Ausgestaltung unseres überseeischen Besitzes zu erlangen. Ich wende mich zunächst der Rede Cecils zu, die er am 16. im ttnrerbause gehalten hat, als er dazu aufgefordert wurde, sich zu detn Programm der russischen Regierung: „Fffede ohne Annexion" zu äußern. Dr. Sols erinnerte daran, daß Ceffl in dieser Rede nicht nur der Losrffßung Syriens, Palästinas, Arabiens und Arn.eniens von der Türkei, sotteern auch der Annexion der deutschen afrikanischen Kolonien das Wiort redete, und daß er diese Maßnahme durch die Behauptung deutscher Grausamkeiten gegen die Eingeborenen zu reckstsertigen suchte. Diese Behauptung kennzeichnete der Staatssekretär durch die Anführung der Worte Shaws: ,Jeder Engländer kommt mit entern wunderbaren Talismann zur Welt, der ihn zum Herrn der Erde macht. Wenn der Engländer etzvas will, gesteht er sich trie ein, was er will. Er wartet geduldig, bis in ihm die — Gott weiß wie — tiefe IMerzengung erwqcht, daß es seine moralische und religiöse Pflicht ist, diejenigen zn unterwerfen, die das haben, wäs er will." Dr. Sols fuhr sott: Ich habe oft mit den Gouverneuren der afffkanischetr Kolonien, auch englischen, vor dem Kffege das Thema der Erngeborenenbebandlung bffvrochnr. Es herrschte unter uns die volle Ueberernftinimung, daß die Voraussetzung für eine gesunde Cingeborenenpolitik in Afrika die Aufteckterhaltung des Solidaritätsgefühls der weißen Rasse ist! Diese Voraussetzung ist durch Englands Kffegspolitik vernichtet. Ich verfüge über Beweise, daß sich manchem englischen Gouverneur das Herz int Leibe ebenso heruntereht wie mir. als sie aus Befehl Londons die Farbigen gegen die Weißen Hetzen mußten und machtlos waren, als die englischen ÜMitärs deutsche Gefangene von Farbigen auspeitschen ließen. Der Staatssekretär wandte sich sodann zu der Rede des briti- schen Staatnmnnes Smuts und sagte: Er spricht in einem anderen Tone zum Feinde als Lord Cecil. Er hat nicht, wie der Blockade minister, bloß mit den Werkzeugen und Waffen des Hungers und der Verleumdung gegen Deutschland ge- kämpft,,er statte im Felde gegetr uns: aber der Imperialismus des Buren ist^womöglich noch weltumspannender als der Imperialismus des Engländers. Wenn Cäffon die Freiheit der Meere als englisches Kffegsziel fordert, so versteht er darunter lediglich die Möglichkeit für Großbritannien, die englische Seemacht in jedem Kffege imeingeschränkt zn mißbrauchen, ltnter ameffkanischer Garantie Perntancnter Sttaflesigkeft. Smuts wicteer fordert dann, die Armeen zu verhindern. Wen trifft diese An- m - tr **5 KvNM-vertrag hatten wollten, oder die o^dsen und Belgier, dre Tausende von Farbigen aller ff ? U £ q[e ” a,iT bxe europäischen Dchlaclstfelder entsandten und ^onzaten, die Einführung per allgemeinen Wehr- 0 dtdd unrer den Eingeborenen planen? Dr. ^olf schloß mit den Worten: ^ B^ntwortung der Frage: „Was haben unsere Feinde mit fie £ Aan ? n ~'* ) \?. tdfi »wit Uber die Bedeutung meines hS/8» - ^.l^ert uns das zuverlässigste Symptom für öett W, vn dem uniere Fernde nach diesem Kriege an die L7rd- % Herangehen wollen. Wer so spricht wie Lord Eecil, ^ 'El w"? 9 ! u ^> ) un ^J ei, . ie Aufrichtung für die aus unzähligen nlnl+u b i u i e, - lbc ^schhert, der will keinen Spielraum für die großen und kleinen Böller in einem friedlichen Nebeneinander, sondern der will einen Frieden, der nichts matter ist. als eine Fvn- 'etzung des Krieges mit aiideren Mitteln. Veränderung in der Heeresleitung Frankreichs. Bern, 7. Juni sWDB.) Die Veränderungen tu« T £d n 3 o f t f d> e it 'C berfommanbo dauern an. Laut „pemps" wurde Brigade general Tinan an Stelle des Bri- gadegenerals Tor q ueray zum Leiter der Kavallerieabtei- mug un Krtegsntinisterillnt, Briqadegeneral Füllten an ^eue des Dtvisionsgenerals Chevallier zum Leiter der GenrEeilung ernannt. Die Generale Regnier und Ar- nouille, die die Leitung des Flugwesens' im Krieasmini- fterrmn rnnechatten, erhielten Frontkommandos. Frauzöfische Nettopeurs. r Berlin, 7.-Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Ein am 11.Mai oer p-unvs an der mazedonischen Front erbeuteter Besebl Jnfanterie-Regtlneuts *84 beweist, daß bte l-au.fig festgestellte N i eder in e tz e l un g wehrloser Go yy und ^Verwundeter nicht nur mit der Grausamkeit * u erftäten ist, sondern beit ..canchchaften tn allerdings vorsichtig verschleierter Form f^b"'0 hlen wird. Der Beseht bespricht zunächst die Aus- *toyeur-BanHen und gibt genau für jede an, welche Graben und Unterstände nnd in welcher 'Reihenfolge Ne sie zu säubert! hat. Daun folgen die Worte: „Die Netto- w^fj2!? e !L a ^ ^Abzeichen einen weißen Stosflecken auf SP“ luifen Arm. Jeder von ihnen erhält als Waffe einen nn f ein Messer." Um Leinen Zweifel über die ^-^^^osNchen .Heeresleitung zu lassen, folgen Sätze: Zum Zurückführen der Gefangenen wird kern Mann und kern Unteroffizier des Bataillons der Front entzogen, ^re mit Waffen Aufgefundcneu werden erschossen mü iyanb bic Marschrichtung nn. -liefet Befehl ist unzweideutig genug. Der Streik in Paris. ^ach den Pariser Blättern wurde in Paris die Arbeit in einem großen Teil der Unternehmungen wieder ausgenommen. In anderen dauern die Besprechungen zwilchen Arbeitern und Arbeitgebern fort. Besonbcrsen chn-chsnd ist der Ausstand d» Berkehrsnngestettten der die Etnstettung e,ncc> großen Teiles des Verkehrs nötig n,achte wurden vom Minister der öfstnt- Arbeiten empsangen. Es wird eine baldige Einiaima Straßenbahner ausständig. Der or*!X" 4> ru ^r größten Teil. Bei den anderen "voner Ausstandcn ist „bch keine Einigung erzielt. Auch in Avignon Grenoble, Rennes, Cherbourg und Rouen sind Ausstands: •Srf!Tii '7 ® ftn8C - I" Marseille haben die Ausständc nfam ^nomnren. 150 Verhaftungen wurden 7. m /7• 'stnbarmerie zog durclt die Stadt. Tie mit -^lttelsrankreichs baden sich für den Ausstand er- s ° in ‘ u,m ,,,s <* *»• vir Revolution in Rußland. Unruhen in Petersburg. Stockholm, 8 Juni. lBT.'l Dem „Affpstbladet" zufolge berichten m paparanda augetammem Reifende, daß Pet^r^- Up J a 6 c rnstcr Unruhen sei. Es l9Uc völlige Anarchie herrschen. Kopenhagen, 8. Jrmi. (L. A.) Nach Vetersburper Nack- llrteitiw- und Soldatenrat eine sichere Mehrbelt daiur. baß sich RHRland völlig von den Alliierten VW!,** 1 * Ultb ^ er J ffr ^ m,c daranf bedacht sein jr»lle. d-n Frieden w i ed c r be r z u ste tl en. Man envarte für dre Ee Znt neue schwere innere E r sch ü t t e r n n q e n If ^ l0f .' Wc ^ cri,n ^ beseitigt und durch eine^ rein 'lv,?ialrftllch'e Regierung ersetzt werden solle Die Reise KerenSkiS. ?^er-burg, 7.Jum. WTB. Nichtamtlich.) Meldung der welck Telegraphen-Agentur. KriegSminrstcr K e r e n S k i , ^neral L rogoinirow, dem Befehlshaber der Armee ^gleitet wird, rß in R i g a angekommen und von rorr wgleich an die Front gereift. Prozesse gegen die Agenten der alten Regierung |burp,7Juni WLD Nichtamtlich.) Meldung des *** soznaliittlche Jnftizminifter schlug vor. in ^ l)t r 1 ? ^ - und ProvinzialgErichlshöie erncfrteit h-tc apS je drei Mitgliedern des örtlichen Vertreter- aui.'lamN'es der Arbeiter und Soldaten und aus je drei von anderen ^^wählten dNitgliedern bestehen sollen Diese Ge- nchishose tollen du P r o % o f ) e gcc^en die Agenten der fillS u Hjürcn. Das Kabinett hat über den Vo- lwiag irs ..lcn.ilters noch keinen Beschluß gefaßt. Ä 'f®«ftöbter Zwischenfall ist beigelegt. Dcr dortige Vertreteraus,ckuß der Arbeiter und Lwldaten erkennt die Autoritär cer vorläufigen Regierung an. Sasnnow. ^ r * k u 1 A Juni. i WTB.) Meldung der Petersburger ^ L-nd-n -aiono.v Austausch deutscher nnd russischer Gefangener. ^ d e r e r 5 Our g , 7. Juni. (WTB. Nichtamtliche Meldung der Petersburger Telegraphen-Agentur. Der Rat der Arbeiter- u n d o u l d a t e n a b g e ord n c t c n teilt mit: Der Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten des Petersburger Rates der Arbeirer- i:n>. Sol baten ab geordnet-en beschloß Sä ritte zu unternehmen, um 1 { ■' fl 1 a 111 ^ . h c ?‘ 1 w T e u 1 1 ch land internierter, r u f 1 t s ch e n v 0 l i t, 1 ch e u Flüchtlinge gegen deutsche p X -P 11 ? e f a 11 fl °.l T c ük Riuß/and zu erreichen. Der Ausschuß l am, die auswu^pchen sozialistischen' Orgarüsationen lverden ihn in vielen Beltrerungen nach Kräften nnterftüben. Die Ansstandsbewegungen. fSBS». «idütuirtlttfe.) Melduuq der fiO^'ITrif^MavV«-n-Agk»1„r. Nachdem dir Prrwaitunq von T - u .l T ? 0-'deren Metall werken, welch? hauptsächlich Arb^i^e r b tom alle Forderungen her \ u-a- dteienige des sechsstündigen ?k«d fe b<,l i-J U f r Ä ufce bleschbosseue Ausstand in die'en , avriken und Werken als bergelegt betrachtet werden. Der Konferenzgedanke. 6 - ->>« (Prittattrl.i Meldwuo des B-r^-ruch .Hcnderson, Thotna« und .. (l itb ct n c 1 bf ndth'tcn einen 58 rief an den 58er- e ° us 1 chuß des Arheiker ' und Soldaten. . h " 'br großes Erstaunen über die ^ b* 1 n,irni “ t 't>nen können. L e l^rS dnTAZ- „Progres d« Lyon- meldet ans C J- ^ 2 » 111 ö r' * Arbeiter- u n d o o l d a t e n r a f hat alÄmeief Statkerrntsch, Kozlowski und Nisckniak ms Vertreter für die Stockholmer Kmtscrcnz ernannt. Die französische Pre^e und der Soldaken- und Arbeiterrat. ^ ^ mtt - -^TB. Nichtaurtlich. Ueber den Ausruf - ^ ^.rb^il^r- und L>o ldcrtenrates mrßerii sich die ;r^nzo,N) cheir, Msorg^n-blättrr der Rechw^ sehr ab-, ^ ^.e"' Ausrilf znm Mirgertriege. Der n f™* *g blmrm emc AuNrwderimg zum Karl Man to,n iVt Arbeiter- und Sol- ^ Bevölkerung und die (iKrrnison vmr! Petersburg. Lwrve ldweibt m Kxrwx „Shrtoirc": Cuchiu und Mous- ^ ArLeiter- mrd. Sochmenrat vollkommen ^ der Zimmalder und Ktenthrrler gewonneit sich mir das ^Journal du mmle" ^Es sagt T^ 1 iHMi ben rmsischen Sozialisten erwartet' l&iÄrtW 2am “ rtmS «“ ««fru-W»™ Die Hilfe Amerikas. Paris, 7. Juni. (WTB. > Nack) einer Meldung der Ugence .ymms anteru zwei amerikanische Krieas- Fahrzeuge an der französifchLu Küste. England und Amerika. .V ?5 tzdvn, 6. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterlcheu Burcaus. Äüs Ersuchen des Kri"gskaÜinAts ist -^ord Northcli ffe nach Amerika abgcreift, um mit den dort wirtenden britischen Missionen zusammeuzuarbeiteu und das von Batfour begonnene Werk fortznsetzen. Eine schweizerische Abordnung zur Reise nach Amerika. Bern, 6. Juni. (WTB. Nichtamtlich. Die Schwei- zerilcke Depeschen-Agentur ineldet: Prcsseäußerungen ans den Vereinlgten Staaten lassen erkennen, daß in verschiedenen Kreisen Amerikas die durch den Krieg bestimmte sch w i e- vifjc laqc der Schweiz ncht bekannt ist. Unser Land irfahrt infolgedenen mancherorts eine Beurteilung, die den tatjachnchcn Verhältnissen nicht entspricht nnd von unaün- fttgem Gm lutz seili kann. Zur Aufklärung nnd Aufschluß- eitcilung über alle unser Land betreffenden Fragen ivirt- chattlcher und anderer Natur begibt sich mit dem neuen Ge- sandten Dr. L u l z e r eme A b o r d n u n § n a d) A m erik a, bestehend aus den Herren Nationalral Syz, Mitglied des ^o^^udes des chweizerichen Jndustrievereins, Wilhelm Rappard, Prvsessor der Universität Genf, früher Professor der Nationalokoliomie an der .Harvard-Universität, nnd Oberstleutnant Stämpfli. Die Abfertigung Haitis durch Deutschland. ?-?5 r i~ n l 7 - J)"''. Der Gcsckwftsträ-ger von Haiti bat dem ^taaMerrrtar des ^tusioartigen Amtes eine Rote überreicht in der gegen den unemgeuhränkten ll-Boatsirieg Einspruch erhoben und zugleich Enatz des ^ocbadens verlangt wird, dcr dem liaitianischen Handel durch die Versenkung mech-erer Schisse erwachsen sei. Be, den Vertenkimgen hätten auch haitianische Staatsanael-örigie ihr Leben verloren. Endlich nwrden in dc rechte Bürgschasten nir die ounmrt verlangt. % bic Fvrdenmgen der bailianisd)en Regierung in einer un- g e wohn l läsen Form .gchellt sind und die ErKllimg binnen einer ,vrpt verlangt wird, in der es nicht erninal möglich geivesen wäre' die angeblichen Grunde nachzuvrüsen, l-at es die Kaiserliche Regierung tur angrzeigt gehalten, dein haitianische n Ge - tchaststr ager seine Pass« au s z uste llen Die Liga zur Verdrängung des deutschen Handels. ^"^Ewiea del Corriere" vom 29. Arril, die Sonntags- $£52 cntentJreundllchm „Corriere della Sera", bringt die emes Propagandabildes der französischen Liga ,,L«n- t’n %V n ? cr i ® ud; ! ~ E« die Wieoerantnüpnmg ^,7" Verbindungen mit Tentsd-'.and nach dem Krieg mxb ^' tC Ü ^ rc a ' rfc ^ Bildes stellt einen mit Dolch her belvaffnÄen, blutrünstigen ...Hunnen" dar, iw cer unteren Ecke dagegen suchen wir die gleich' Persönlich eit als ' Hut in der rechten, Mufter- mn. i lc Wr werden,um ausgeiordert, nie- 601 6 -k.mft öcr , ^ Präsident dieser edlen Liga ist Jean Rich'vin der Rer- ^ib'Me^Ume/ ^b'^mtäten daneben Mitglied der iranzöslschen .i.. ^ Unter den EltvenMitgliedern .nguricren Baron Eini-- leaumc. belgischer Minister, der Kammerpräsident ^eschanel und NlNück-e Botsä-after JswvlsL, der M^n L -^.s.pruch gewn bot: „Diescr ««og ist m«n Krieq" de, ™ /X wbriiL JMlkiwr, „Ermmwt Euch". Wer hat Euch Jdr tm Jahre 1 «88 im Handelskrieg Hramnfin ,tQ ^ n ^ damals Eure MIN den -en gttvortenen Awleil-en ab? Eueren gan- schen zlunchwung verdankt Ihr doch nur den Cavriv,- 9 ( r(-cif 100,011 i^ 02 ! Und wo gab es 'tünftigere ^ ® irrc Arbeiter als in Deutschland? In bei un- lhn^?^ And Eurer Arbeitskollegen hinaus, nach ^fl^^ Oseld verdienen. Eure Ersparnisse ^ REnvorsichmmg Teuttchland^s^^^L bev ‘J -^oßen Erdbelvn in Messina^ Ci : UT ■ o?L sandte Euch damals 10 Millionen «irr irhrr renb^Eire aefiebt^ ltic crfar ^ ift/ wäh- t Million r.Ä!Äb. latemnche sd>wester Frankreich noch, nicht L S ^ ?°nk dafür seid Ihr uns heimtückifts) schändet das ^ Vertragstreue gebrochen nnd Eurer aanr ni^>' |nöeni ^ H 1!! Verbindung mit imrer nanj nwdrigen Evoberungsgier bringt. w-mg § xrch bleiben, das kümmert uns im Hevn, hü!) die sw: nicht genug tun können *tWÄ! STÄnttSÄ — “ wfa - Leekrstg. Aus China. Rotterdam, 7. Juni. WTB. Nichtamtlich? Nach dem , Niemve^ Rotterdmni'chen Eourant" hat sich die chinesffche Provinz Tientlin unabhängig er kl ärt. Reue U-Vootersolge. Berlin, 1. Juni. Im Kanal und Atlantischen .-„enn sind burcfi die Tätigkeit der U-Boote 20 500 Bruttoregiftertonnen vernichtet worden. Unter cir der cndkteii Schiffen befand sich ein bewaffneter enalischer -ampfer mittlerer Große nnd zwei englische Dampfer von etwa 2500 Tonnen. Der Chef des Admiralstabes der Marine. ' Englische.Stimmen über den tt-Bootkrieg. N c **”' der „Da ily ^ il: , ' • ,a Als die Deutschen vor ungelabr drei 'v^natew - st^uw? «ffinbisten, war eme be- enrriiirfv* -i)’ unserer Offlziere fest davon überzeugt, daß die we,d - Monaten die U-Boote erledigt haben lvf< u or blt]e Offiziere ihre Ansicht geändert Der da Üdiü u ^^^miralckät sagte ani Anfang des lDBoot-Krieges, und ,ci l l würden, unter Wasser zu bleiben n V) hJ 7 ^* Eehmeti könne, daß die Trefffickrerheit sich um W bi« 70 Prozent vermindern würde. Die Deutschen nöglich?a \ L Zh , ba ? ei ™ 1 Apparat, der es ihnen er- S? W u< ^ ..unter Walser Mit großer Sicherheit zu zielen »mff re -^ arme defjt sich deslialb vor rreueii Schwierigkeiten Dann !? ^wrn ttoch ntä zahlreichen Streuminen rechnen die ,edes fMW ' ^ besitzen eine schrrcht^i,?'^ - c Marine,ächverftändige Archibald H urd icyreivt im „^ailh Telegraph" über Llotid Georaes ^°^'? 11 ?.flegenüber der U-Boot-Gesahr. Llvpd (^.orge Hab- gesagt iichHÜr,'^Äbrung, daß die Erwartmigm des Feines b l ib r ah illusorisch herausftelleii rverden. Jedermann hatte biee Hoffnung, aber bannt ist das U-Bl»>r-Prvblem now niiWt ^Der Kriegsminister ist ein Or>vmilNnd I ist ' elr^aS n M«nne,ackvMtcmdiger >'» ebenso vertranenSvM ü^r die U-Boot-Frage aussprechen würde. Die Haltung der euglischen Arbeiterpartei. Rotterdam, 7. Juni. sWTB. Nichtamtlich.) Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant" meldet aus London, daß der Vorsitzende der Arbeiterpartei Pnrdh sich gestern in einer Rede nachdrücklich dafür eingesetzt hat, daß es Pflchr , Arbeiterpartei sei, sich an den in der Jahresversamm- nng vom Januar gefaßten Beschluß zu halten und die Partei an keiner internationalen Konferenz teilnehmen zu lassen. Die italieuischeu Sozialisten. Lugano, 8. Juni. (B. X.) Die Leitung der italieni- d)eu sozialistischen Partei beschloß, an der Stockholmer Zu'?.?uwenkunft teilzrtnehmen imd im Geiste der Beschlüsse von Zimmenvald mit den russischen Genofseii Hand in .Hand zu gehen. Die ttrrabhängigkcitserklärnng Albaniens. r- //? er JV " 3"ni. (WDB. Nichtamtlich.) „Giprnaled'Jta- lia berichtet: -rer Abgeordnete Chiofo verlangte oonr Mi- Ulster des Aeußern Erklärnngen, um bi e Bedeutung der uuavisangigleitserklärnng Albaniens unter italienischem Protektorat kennen .zu lernen, sowohl hinsidstlich der Mqie- rnngsfomn und der internationalen Bereinbarungen, als auch hinsichtlidf der Grenzberichtigungen des neuen unabhängigen Staates, nnd in Bezug ans das italienische Gebiet von Balona nnd die mnliegenden Territorien, nähere Auskunft. Bern, 8. Juni. Die Erklärung der albanischen Unab- hangiglett durch Italien Hot in Frankreich völlig überrasdik. ixe ?veaische R^se mach!« vor einiger Zeit in der anttlichen Beröffenflidpmqde^ ^ 0. April dre bereits richtig gestellte Angelegen- b.t des noniwgisdeil Dampfers „Storaas" von neuem um Ri'fwmanbc ^ € 6n 111ger Awürfr flW n Ml- SBe^S bS IVWza &%ZZ!£*; Ml-b bierru boi der l7L7d dA h t ^'p'**?* few« rn der amtlichen deiktscl>en Der^ u % unwahr gebraichmm-kte .Bel-auptun^ aufrecht erhielt, „er frate eutm Leutnant des U-Bootes an Bvchi hn ^Wendung dem Kapitän gehöriger Privat-. sdrückeq unserer Gegner stehenden .Hetzblattes , B^densgang" wird^nochÄs solgendos hierintt endgültig festgestellt: '^u.nungi . , Das Boot, in dem sich das unter einem Leutnant des lb-Bvvtes stehende Sprengkolmnando an Bord des Dampfers begab enthielt miper dem Sprengkommando rmr den Kapitän, bert zweiten etciicrmaitn >n Maschinisten und den Koch t^s Zmwdm ^gab sich nur der Ofttzier nnt dem Svreng- 7 Schtt^s und ließ darauf den Maschnns^i imd den Koch an Bord konmien. ivahrend der Kapitän des Schiffes m dem^Boot cm dosten Ruder blieb. Der Offizier des Sprengkom. manoo-o ging aus die Kommandobrücke des Schiffs und beschlag- nahmte die dort befindlichen nautistlien Instrumente, Bücher und «eekarten .che später an Bord des U-Bootes gebradü ivnrden. Wahrend dieser Zeit stand der Maschinist in der Nähe br* Offiziös Ulw Einspruchs zu -rnheben. forderte er im Gagwtteil zur Beschlagnahme mit den Worten auf: „Nehmen Sic nur alles 2J 1 *' verloren." Nachdem nocki ein an Bord des Schiffes schlafend zirrückgeblicbener ^konoeaer geioeckt worden war, verließen sämtliche Norlveger das Schiff nnd liegeben Nch zu dem Kapitän in das Sdiiffsboot, das darauf in etwa 20 Meter Enttermmg liegen blieb. Keiner von ihnen hat das Schiff wieder betreten. Ter.ioeitere Sachverhalt ist ans der anttlichen Beröffentlichunp des Admiralstaabs bekannt. Der Kapitän hat demnach das Schiff nachdem er es in dein Sclnffsboot velassen hatte. uberl>aupt nicht inehr betreten, kaim denruach auch keinen deutschen Offizier bet Entwendung von Gegenständen ertappt und aus der Kaiüte 'entfernt haben." Seine Behaupttmg.en sind imd bleffvn eine verleumd dorische Erfindung. Nur dem Reiche. Radoslawow in Berlin. Berlin, 8. Jnli. Der bntgcrrisd>e Mim.^Präsident Radoslaw-ow ist heute rmdtt mit dein B.rlka,nzng hi«7 eingetroffen. Zirm Empfang tatten sich der bulgarische Gesandte RiMv mit den .Herren der Gesandtfdmft einge-fnn^ den, ferner der bulgarische Generalkonsul Mandelbemm. mehrere Mitglieder der bubgarischeti Kolonie und deren Freirnde. Im 9canlen des Anslvärtigen Amtes wurde der Gast von Geheirnrat Rosenberg und Baron O. v. Wadie-nLwrf begrüßt. Ans Stadt rind Land. Gießen, 6. Jllni 1917. Gewitterregeln. ES erftheint feftiam geuuß, daß in den 2ammetmamnfceu, in Iveneit die meifieu GtVitt-ec tommen, im Volksmrmde am lpen lüften dir Rede davon iß. Dagegen m den Frichlrngsmouaten und auch tm gerbst, ja selbst im SBiirter, ivenit es nur ganz ,ungewöhnlich einmal boiuiert uni) blitzt, gibt es mre ganze Anzahl Bauernregeln, dre daraus allerlei zu sotgeru wisfelt. Eut gartz allgemeines ge flügdteä Wort dieser Art lauter: „Früher Louner water Hunger." Taß in allen diesen Endungen wcl lstiusiger aus den Tonn er 'Bezug fleuanniten Lvird als auf den Blrtz, ^dars mcht rmmder- uclwieii. natiirlicbfte tMünm« dafür liegt dtirm, daß der lÄndmarrn ein herausziehendes Gsottter merü zuerst durch fernes, dumpfes TowrergroUen rvalynmirntt, außerdem mögen darm uvai mrmer getmsfe persörtlick^e CiTumerungen an dm einstigen mackM- gen Wetterglo-lt Donar unseoer Vorfall reu. obwalten ^-as sruheste ttter-Sprickstvorl l>egegnet ims schon im Imuiar, und zwar ist hier morlloürdigerweise der siebente Tag enr lx^onderS^esurch- ieber Wettertag: „Domwtt «es ab L-rrciMt Wrrd Hagel tm ^omwer das Feld *erffeabu." B^hrschetnlick» liegt de-m aber Eier nrcbls als enre aorrz oberfläcl.'UeK? Be»iMmg lut' - Licht ^zugriNtde -ZN Kehrum- hören wir dmen niMs mm Gewittern, um so mehr aber im Marz, der, \m es scheint, die meist er: Gew rtterregeln von allen Monaten des .ganzen Jahres hat. Gan^ allgemeot wtrd gosagt. ^ Mürz mä>t tmxflen latb nicht naß. Füllt dem Bauern .irrsten und Faß, Blitzt's rmd donnertts im Märzerr gar, Kommt «Mrz gewiß ein gutes Jahr " Besonders wüi>ttge Genstttier-L-oslagc im März wrd der J. unö 10 , die Tage des hl. Ey-rill rmd der vierzig Ritter. Bon ihnen netten die Mgeln: „An Lvrill Tvtmer und Blitze Ist dem ganzen Lande nütz. Au Vierzig Ritter Blitz, Kündet arge LEmeryrtz'." , ^ * A uß e rd e m wird dmsichtlich der IuLmst iioch gesagt', twäe Nebel tm Marz, so viel Gewitter hundert Tage danach., 2M Frichllngsgewttter ivecben benrerÄgrswerterwei w, tm M den Sommergettütteim, als gute Vorzeichen und als chuckbrvlgeno cm gesehen. Das gilt vom April: „Blitz rrnd ^nner >m Aprll Gute Ernte verkünden will," besonders aber vm Mar, da hertzt es. „Donnert es im Maien viel,^ .Haben die Bauern, gen-onnen Spiel. Biel Gewitter irn fNai, JJlcuirt der Bauer: Jnchjhei!" Mit besonderer AutmeckKsarnkeit und ^orge nem der ^audmcum immer den H i m mel fa hr 1 s g ewi ttern entgegen, ^as mag damit zusammenhängen, daß Christi Hinrnreltahrt ia imnicr aut etneu Donnerstag füllt, den Tag, der heute noch> mit mannig- reden Resten umtten Drmarttcktes in Sttteir und, Gebrauchs erfüllt ist. In mancheii Gegenden besteht denn auch die Vorschrift, tue Blitzableiter bis zu Christi Himmelfahrt nt Ordnrmg zu bringen. De, LMrdmann achtet außerdenr genau darauf, von woher das (tzewitter flammt und welche Richtung es niwutt „Von ,vo der erste Donner flornntt, voii dorther kommeii wr Sommer die ge- sehrlichsten Wetter", und „wMn das erste Wietter Zieht, da ;iel?en die übrigen lstnterher " Im HxlMmmer gibt es dann be- kannllvck viele Gewitter, aber merkwürdigerweife nicht s ein ein-- ya^ Sprichwort darüber Erst am „letzten Lonimertag^ 24. *, . l >cm letzten Erntetag zugleich, werfen loir von des sommers Höbe plötzlich einen Blick in deir Wnittr J)'mem: ^Getollter «n Bartl-o'.oiiiä Bringen Hagel ,rnd früheii Schnee." Dock ,ruch ron Heihst^e'wrtteni ist noch ein paarmal die Nede, freilich verlautet darüber nichts Gutes: „Wenn es m Oktober donnerr. wäl rend Sonne wnö Mond im Zeichen des Skorpions stehen, ,o 011 eine große Hungersnot becorfHiett." Aichers im November: Donner, merm die ötmnc im Zeichen des schützen steht, deutet auf ein fruchitbaves Jahr": wenn es aber' am Katharnrsntage 25. 11. borniert und blitzt, „soll sich der Ehrtstnwnat rm Januar spüren lassen", was in der kargerl Sprache des Landvolh^t ivobl nichts anderes bedeutet als: das alte Jahr geht verkehrt gsurg aus, >rnd so fängt das neue vorauSf ickülich ailch verkehrt an. . . Ta wir diosnml die ersten Gewitter erst sehr spät hatten serst im Mai' imd gegenwärtig aus vielen Gegenden von recht bestr^en und mrS gedehnt rn Geioittern berichtet wird, ist es von Interepe, sich angesichts der gewaltigen, erhebendeii imd ersMitternden Üdrtur- ersckeinungen ru«l> jene gereimte BMiernweishett unserer zu vergegenwärtigen wid zuzusehrn, was daboii zutriht. Höchstpreise für Frühobst. Die Benrühim gen der hessischen S t ä d t t Im der Landes- obststelle unr eine Erniäßigimq der Obstvreisc l>aben ttrsofern zu einem Erfolge gefütrt, als die KirschenprLrie und Erdbeerpreise her- abgeietzt nwrdeii find. .Im Übrigeri werdeir die Grimdlagen der Neichsvreise eingehalteii. Den Städterr soll die Befugnis zustehen, die Verbraucherpreise für einzelne -Obstarten noch nach Maßgabe der örtlichen Verhältnisse zu ermäßigen. Die von der hessischeii Sandesobststelle festgesetzte Er mäßigt iirg für .Kirschen beträgt 25 Q/o. Es sind also unter Au s hebun g der früheren Preise die folgenden mit sofortiger Wirkung festgesetzt: Erzeuger^ Verbrancher- lBchstpreis Höchstpreis Süße Kirschen, große, harte .... —.35 “^ §9 süße Kirschen, weiche.—.1? —.30 .Saure Kirschen, kleine fltzare .... —.15 —.25 Schatteiiamo rollen .—.40 —.60 Weiterhin wird festaesetzt, daß als .H ö ch st pre i i e s ü r Erd - beeren mit dem 6. Ärni cm in Kraft treten: Erzeuger-, Höchstpreis Worms zum RegiermrgSasfeschr ernannt. — Der Groyper-og Hut am 24. MM d. Js. dem BLhlnmtterhalttmgsarb^^ in der H^fsisch-Preußischön Eifendahngemcinschaft Philipp Ko hlbacher zu Wiebelsbach, Kreis Dieburg, aus 2lnLaß semes am 30. April d. Is. erfolgten Ausscheidetls aus dem Staatseiseubahndieust das Allgemeine Ehrenzeiäien mit der Inschrift „Für trene Arbeit' verliehen. ^'^Militärische Ausbildung der Jugend. Samstag, 9. Juni, &U Uhr: a) Arrztliche Unter- suchun.g in der Durnhulle der Oborrealschule. b) Bewertung der Hebungen am Reck und Barren für die, die sich hierzu gemeldet. Zur ärztlichen Untersuchung treten alte Jnn^- mamten über 16 Jahre, soweit sie vor dem 1. April d. ^ bei der Juugwehr waren, soavic die Ireiiwälligeu der jüngeren Jahrgänge an. Sonntag, 10. Juni: Wehrübungen. Antreten HU Uhr früh auf Oswalds Garten. Es treten alle Iuugmaunschaften an, einerlei wie alt sie find und uxmn sie eingetreten sind. Geübt wird iit Lederschuhen und gelvöhnlichem Uebnngsanzug. ** Zurückstellung von Wehrpflichtigen Nach einer Berliner Blättern Mgagangeuen amtliäven Mttteilimq M mit einer Einziehung der bei der letzten D. U.-Äer Verhältnisse Zch für unabkömmlich l-alten oder für Arbeiten in der Kriegsindrckru und die Erhalvtug der Land- ivirttchaft Kurzen unentbehrlich sind, Zurückstellungsanträge ern-, reichen oder von ilpxm Arbeitgeber eimetrfjen lassen. ** Ans dem Stadttheater-B u re a u. Da das Personal des Nauheimer Kurtheaters an den Freitagen nicht abkömmlich ist, wird die 14. Freitagsabonnenleutsvorstel- lung, in der das Schauspiel „Di e Warschauer Z 1 1 a - belle" wiederholt wird, am Donnerstag, den 14. Juni gegeben werden. Auf diese Verlegung sei ganz ausdrücklich hingewieseff. ** Drei Speckdiebe festgenomme n. Bor einigen Tagen wurde einem hiesigen Landwirt während seiner Abwesenheit am Hellen Tage ans seiner Räucherkammer eine große Anzahl Wurst und eine Seite Speck enchendet. Nach erfolgter Anzeige gelang es der hiesigen Polizei, als Diebe drei jugendliche Burschen festzunehmen. Außer einem Teil, womit sich die Diebe gütlich getan hatten, konnte dem Geschädigten sein Eigentum wieder zurückgegebeu n rden. Einer davon wollte sich anscheinend Vorrats für seine Militärzeit schassen, denn er hat sich damit gebrüstet, daß wenn er Soldat werden müsse, er keinen Hunger zu leiden brauche, da er sich für Wurst gesorgt habe. ** Eine Schwindleri n. Am 6. d. Mts. erschwindelte sich eine unbekannte Frauensperson, anscheinend dem Dienstbotenstand angehörend, in einem hiesigen Obstgeschäft auf den Namen eines Professors drei Psund Erdbeeren im Werte von 10 Mark .Sachdienliche Mitteilungen über die Person der Täterin nimmt die hiesige Kriminalpolizei entgegen. ** Erdbeeren ^Ananas' . großfrüRtige . . Erdbeeren > Ananas), kleinfrüchtige für Verbraucher- Höchstpreis — .80 50 Martnelade.. . ;—30 Jerner wird vestinrnrt, daß die für die Zeit vom 16. Juni ab festgesetzten Höchstpreise für Mloncst^- und Walderdbeeren voll 1 Mk.'bzw. 1.50 Mk. ebenfalls schon mit dem 6. Juni in Kraft treten. Der Verbraucher Höchstpreis für Falläpfel tritt bis aus werteres außer Kraft. ** Höchstpreise für GernÜse. Die Höchstpreise für (Gemüse sind durch die amtlichen Veröffentlich'.rügen offenbar jsoch nicht genügend bekannt geworden. Es sei deshalb hier auf die neuerdings festgesetzten Kleinverkansshöchstpreise nochmals hingewiesen. Sie betragen pr. Pfund: I. Spargel, >. Sorte 85 Pf., 2. Sorte -50 Pf., 2. Rhabarber 18 Pf., .">. C^rbfen 35 Pf., 4. Zuckererbsen 40 Pf., 5. Dttmtzentw-hnen 35 Pf., j Buschbohnen 30 Pf., Puffbohnen 30 Pf., 6. Mai- rüben 12 Pf., 7. Karotten n Kamillen, die jetzt überall in 'Blüte stehen. Allerdings dürfen nicht die ganzen Pflanzen gebrochen, sondern nur die Bluten ab- gestreift rverden. Diese Ärmmlirng hat den Vorteil, daß sie nicht, wie Mrdere, etwas kostet, sondern sogar „noch 'was einbringt". ** Hessische Kunstausstellung Darmstadt 1917. Am 14. Jmn d. Is. wird die von der „strcien Bereinigung ^arm- städtrr Künstler" veratlstaltete Landes--Kiurstmisstellung ans der wäathiLenhöbe eröffnet werden. In toeitesten Kreisen Hessens! dringt nwn bereits dem künstlertschen lvreigmS lebhaftes Interesse entgegen. Trotz der dnrch dm Krieg bedingten erschwerenden Unr- stmüx' ist eine große Anzahl hervorragender Werke narnhatter hessischer Künstler eingetroften. Es wird hier in bemerkenswerter Vielseitigkeit und Auswahl die jüngste Periode künstlerischen Schaffens gezeigt. Die in unserem engeren Ü^rterlande leb-enden aner- tanuten Meister sind mit ewer Neilx vvrttesslilj?er WKrte vertreten. Von dcn aufwärts lebenden hessischen Künstlern seien genannt: Ludwig von .Hvimaim, Otto H. Engel, Eugen Brackt. Sclvnoll von Eisemvcrth Daneben werden aun'ttedende Künstler das Wollen der Jugend vor Augen mbren und wohl manche mrregende Ausepl- midersctzung über die Atögllchkeiten und •oormimgeu bei; neuen' Richtung veranlassen. ** I m o 1 el Fürstenhof- Gießen ftndet urner Mit torrfllmg der Lirdersängerrn Frl. Doris Schöpl und des Humv risten Müller->Albns am Sonnabend 8 Uhr imd Sonntag 4 Uhr Künstler Konzert statt. Z u r Beschlagnahme und Bestandserhe- bnug der deutschen Schafschur ,icttb des Wollge- falles verweisen wir mtf eine Bekanntmachung des Ober burgernveisters in unserem henttgen Blatte, wonach alle hiesigen Säiashalter die sür die Schur im laufenben Jahre m Betracht ft-mmenden Scl-ast und Lämmer ans dem Lebensmsttelamte bis zum 15. Juni anzumekden haben ** Das Kreisblatt Nr. 96 enthLlt: Beflanntmack)mrg über Druckpapier. — Erzeugerpreise für Obst. — Beschlagnahme usw. voll Destillationsapparaten ans Kupfer. — Benzoloerteilung für landuürtsch>aftlichL Verbvcmcher. — Kreisabdeckereiverzeich nissc sür den Mconat Mai. — H erMlziehung der städt. Schul fugend zu Land- und GartLnarßeittn. Landkreis Gießen. 11. Geilshausen, 8. Jürni. Alm 6.ds.Mts. kamen die für unseren -Ort besttm-nrt«n Sonunerkinder an. Sie stanmren aus denr westfälischen Koh-engebiet und werdan den ganzen Smnm-er ltzerbleiben. Das blasse Airssehcn der .Kinder gibt denen recht, di die Fürsorge für die weftfälischkN Kinder für besonders nötig halten. tt. TreiS a. L., 7. Jum. Zur hessischen Dapserfleftsmadaille die er schon seit vorigent Q«hve lei itzt, erhielt n-mr auch das Eisenu Karenz der Wehrmann Johs. Rabenau dahier, z. Zt. in einem Jnl'.-Rrgt. zu Erfurt. 11. Weiters ha in, 8.Jtmi. Hier !>oben slch 7 Farmlien bereit erklärt, heimatlose llrpruber während ihrer Urlaubszest ansztmehnwn. Kreis Büdingen. & dN erkensritz, 7. Juni. Durch die Schulkinder um rden Kreis Lautervmy. lo. Schlitz, 8. Juni. Wie der Lttuterbacher Anzeiger hört, besteht die Absicht, ab.vech,st1nd m den Schlitzer Pfarreien während der guten Jahreszeit cm schön gelegenen^ Plätzen Waldgottesmen)te abzkuhalten. Dieser Plan »vird allseitig freudig begrüßt, m kommenden Sonntags, tiachmittags 3 Uhr, fmder bei (Prtenr Wetter bei erste dieser Gottesdrenste beim F-orsthaus Wnlmn statt. — Eine reiche Heide l beer-, wie auch H imb ee rernte ist dies Jahr zu erwarten. Mährend an den Heidelbeers töcken die Früchte sich) bereits gut entwickelt haben ,'vrd che \yanbeer* sträucher gegenwärtig mit Blüten übersät, ltwnttf bei dem schönen Wetter ein reicher Tisch gedeckt ist für die fleißige Btenem char. Bedauerlich; wäre es, rvenn durch den sonst so begrüßender^. Sammeseiier von Heidelbeer- und Himbeerblättern die ^rnem^ ernte, was doch die Hauptsache ist, hier und da gefährdet wurde. Kreis Friedberg. *= Fr iedberg. 8. Juni. An den Schlehen, Aepfel- und Zwo-schenbäumen tritt aeqenroärttg die Gespinstmotte in ;mch aa> heereuder iüetfc auf, daß das Kreisarnt Amrrdnrmgen zur Bermch- drng des Ungeziefers treffen nnchte. . t , : K i r ch Göns, 8. Jnm. Aus unserer 0-eniemde roxeoett als U - Bios 1 spende 525,50 Mk. an die Kreiskasse :: Pohl-GönS, 8. Jmn. Die U-Bootspende betrag nt unserer kleinen Gemeinde 525 Mark. Hessen-Nassau. Fc. Freinsheim, 7. Juni. Auf dem letzten Ovst uüLrkt wurden für Kirschen durchschnittlich 35 Näark. fttr Erd-veerM 55 Mark pro Zentner geboten und gezahlt. -- Groß-- A u h e i m , 7. Juni. Die Ehefrau des Lau dw«Äs Grün ivurde bei der Verrichtung landunvtschaftllcher Arbeiten von einem Blitzstrahl getroffen mrd getötet. )s Marburg, 7. Jnm. In den letzte,; Nachtert »vnrde m. den verschiedensten Orten der Umgebung eingebiochen. Jetzt hat man nun in beit Waldungen der Lahirherge in der Nähe der sogettanrrbev: „Mooseifür" im Dickicht versteckt, eilte große Kiste gesunde n,^ in der sich allerhand jedenfalls wnt Diebstählen herruhrende ^achvt- wie Flaschen, Eßbestecke ußv. befanden. , Fc. Osterspai, 7. Jmn. Die ersteit .Kirschen üanden xpxt gestern zum Verkauf. Da nur 35 Pf. für das Pfund geboten werden, nahmen die Erzeuger ihre Kirschen wieder mit heim mir dem Bemerken, daß ein solch niederer Preis iraxh niemals in Frie deaS- zeften und bei reichten Eruven bet ersten Kirsch,en gebotzM ivochen sei. „ _ Kirche und Schule. Theologische Kochecenz zu Gießen. Gießen, den 8. Juni 1917. Nach einem ooit Pfarrer Bo r n em a n n - Fvcrnknrrt a. M. gesprochenen Gebet eröfinete gestern der Vorsitzende, Prvfeftzar I). Krüger, Hier irn t^emeindesaal der Aiatthäusger.tetnde die Konferenz nrrl einer kurzen Begwlstmtg dec zahlreich VersatmnE^ imd gedachte in der üblichen Weise des kürzltci, oerstorbenen Bor- standSmitgtieder, Snperiutettdercten Kotier-DivenHosen. Den erste» Vortrag Hielt U»ioenitätsprvfessvr 0. Brni se l Hier über „N cMf 1 r o b i e in e und Ausgaden de r E v c n g ei t eir-- o r s chn n g". Er führte aus: Die Evangelien ruckst freie Dichtung, sondern mvsatkarlig Manmretig^stellte UePerlrewriMg, die ani guten Onetten dernlK. Um sie richtig yn verstehen, nurß Ulwr Parallelen zum Vergleich hermtzieheu, als welche sich btr irraw Mönchsliteratur darin etc t. Daraus ergibt sich, d aß däe der orrschiedenen Erzählwigeir aus Jesn Lebett jedeSrnal CTn, erp ziger Voragng oder Worte Jesu iü, auf dem dmm ine betretTawe Erzählung ausgebaut ist. Darum sollte mcu barauT oerzrächeu^ ein Leben Jesu zu schreiben. Die einzelnen Erzählungen der » gelten sind entweder Lehr- oder Wnudererzähltqtgen tmd vtmai einen einheitlichen (Grundgedanken. Gs gab twr den E vangML» verschiedene Sammlungen von JesuÄvorteu, die nach beittm mttrr - einbeittichen OKsrchtsvmrkten zusarnmeugestellt w«ven. Dir tmafr nrsse Jesu sind als Geleqeichells- oder Erz von Ehrchkus lftcht gelwten, wohl aber die "predigt des Evurgelärms. Tie Beden ttmg von Luthers Reckckferttgungsglaübe für mrs befoebt darftr, daß wir 1. in Upn einen gnädigen Gott haben, 2. durch ihn Ehristtis reckst erkennett als den eitrigen Mittler zwischen Gott Ermd den Menschen, 3. unser Verhältnis zirm "Nebemnetrichen verstehen. 4. zur kecksten chrisllichen M>>ral flammen. Tie beirden Vorträge, von betten der zweite wegen Naum- übersüllung iit den Saal benackcharttii Fürsrettboss verlegt werden nufer, fanden den Bcachll der Venamnckmtg. An den letzwn flnüpfte sich eine umgehende Aussprache Mi. . Meerrettichs 4 Pfd. Aepfel, "'Narmelade. ttraut, Kohlraben, ^el lerie, Zustebcln, Lattch, Käse und 1 Mark in lxrr. ü R ode n bach, 8. Jtmi. Für die H inde n bn r g spe n d gingnt ein: 78 Eier, 13 Pfd. EKrstemnelst, 5 Pfd Bvottnehl 7 Pfd. Dörrobst, 4 Psd. "Bvhnen, 4 Pw. Zunebeln, Vf* Pfd. Ok müfenubdn, 4' e Pfd. Graupen, 3 Psd. 'Aepftl, l 1 ■ Pfd. Hafer flicken, I Pjd. Erbsen. > B'fd. Butter, 12 Pfd. Meerrettich 55 Pfd. Kol)!toben. 1 barhm OrttA wie Heringen. Me htm fee u ri. wird von weiterem ttinnchgreifen dicier" Seuche ^ lerichtet. Ta in der Hauptsache ältere Tiere bis zu zwü Zentnern betroffen werden, ist der Sck-adeit ein sehr emp- iiMickM. Kirchliche Nachrichten Israelitische Neligionrgemeiude. Gottesd. i. d. Synagoge SL>- Anlage). Samstag, 9. J-mri. Vorabend: 8.30, m»rg.: 8.30, abds.: 10.00 n. 10.35. Ui!i»erjliät5»Ilad>rid)ieti# -- Frankfurt a. M., 7. Jmri. Professor Ealmes von der hiesigen Universität sollte in das new' Üitxemburger Vdürrste- sderinm als Fütanzminister rintteten. Wie mm aus Lupentburg genwldet ustrd, scheiterte das it-eipc Kvalitronsrnrnr sttc r i u m Kauf mauu. desseri Bildung bereits amtlich brfamu wurde, an den Schwierrgkeitert, die mit der Person Prvfl^for Ealmes' zusammenistrngen, der seine Lehnättgkeit in Frankrurt nickst Mtfgeben ivill._ Müllers che Badeanstalt. Wasser wärme der Lahn am 7. Juni: 19° Nearnnur. __ Letzte n^dirni^tcw. Rivots Vertrauensvotum und k»ie Sozmliften. Bern, 7. Juni. Elemenoeau ist im „Homme mchaiur' mit der letzter! Kammerabstimnrung nickst recht zotfriedeir Man erfasse dort Utfiieren Sinn der Tagesordtnmg ickcht, denn man wisse mckn. aus welckien Tatsachen beraus sie notwendig geworden fei. 'Re- naubel gibt ttngeltende Erlllrrungeu in der „Hrummitö" ilder die Sttmmabgabe der Sozialisten rrb. Er führt aus, die Tago.^>rdnuwg sei ztoar immer noch voll drtnfller Stellen, weiche nicksträgllch die verschiedensten ÄuÄegnrtgert Anlassen. Sie herüber aber die Haupt jncnffce und dalicr feioi die Sozürlisten caifhnmng bereit itemefen, die twt >Uit>ot verlangten KvnEionen zu machen. Die Sozialisten hätten die Tagesordnung angenommen, weil sie die gelst'üne Diplv- ntatvc verurteile, die Revision der Klriegs^iele anlldtdige und die sofortige Organisation der Osesellschaften der Natron envarten lalle Eine Million Hfkwlitrr Gelreide in Brand Zürich. 7. Juni. LLie die „Doiln Mail" aus P^'ters bürg berichtet, flohen bei Minsk 3150 Hektar Wälder und in den Speichern votr Saratow über eine Million Hektoliter Getrerde in Brand. DertmfdJtf«. f. es sich imjen seiner großen ^t«W 4 ^rrfl>urfcit . 11 mai Rasier und Säuren nicht wie das Z^rge r°*F Siod * ,Jl xn den Foserbrei verwandeln ließ Ak««rch gmg aber Mel wertvolles Material verloren, da das Pergameurpamer ans den wertvollen 'holzfreien Fasern besteht. J“ 1 ~ auch das 9lltpcrgamei, luenn alle anderen Kräfte versiegten, und mau dachte ihn sich g£nt als eine Strebe von Männern in greisem Haar die mit Genien Mid allen .Schwertern wie in vaddenllichvr ^ett bewafsnet waren. Die Gegenwart hat nun freilich mit dieser veralteten Vorstellung enpgnlttg aufgeräumt und den deutschen Land- sturm mch eme hohe Warte gestellt. Im allgemeinen ist er erst 100 , v votoe Elt ern Kind der Fveiheitskriege, als es galt, das welsckx ^^^^chütteln. Und doch ist ferne Geschichte bedeutend älter, und der Landsturin kann mp stolze Ahnen zurückblicken. So gob 5?™ ehemal^en Kur Hessen schon einen Landsttrrm, und sogar "L alten Dessen-Kasiel zur Zeit dos lllljährig^ Krieges Nur führte er damals den Namen „Landesausschuß^, ein Wme, d^- heute in Hessen andere Bedeuttrng hat weil er die ^tandeversammluilg des noch alte Privilegien besitzenden Mgie 5SK'^d^ausschust wurde während des .^fal.rlg. Krieges.vom Landgrafen Auritz von Hessen-.Kassel ins Leben gerupm Jahre 1631 wurde er vom Landgrafen Wilhelm V "k" bewaffnet, der rhw auch ,Fahnen in den 'hessischen ^a?ben ' W ’ a,fetrr H^fschnmdcrei angesertiqt wurden st"i folgenden ^^abre bereits trat die neue Trupf>e, die zunächst len war, bei^ Abwesenheit der regulären Truppen außerhalb ^ ' . xn \ ben AckMch zu irbernehnreii. in Tättgkeit w 1632 rres der Landgraf den Landesausschuß voir Niederhessen aus, und schon anr 19. Dezeniber. eine für die d'amali- 0^,^"Verhältnisse unglaublich kurze Zeit, konnte er den Lande- ^ ausschuß, mustern der sich aus einem großeii Felde vor der Stod^ Kanel. dem sog. Forst, versammelt hatte. Teile dieser Mannschaften c!? Geschichte bekannte „Schwarze Regi- von Uffeln. In diesenr ^kampferprobten Reginrente lassen ixodr 5 Znf "Ä WI ^ 00,11 C ” CmafWm b^sch-n 3mtbftimr Statt besonderer Meldung. Am 5. Juni starb in einem deutschen Lazarett nach einem Unfall beim Baden liarii Sanpfflleger einer SeeflngsUHon. Dr. Otto Iramisch, Prof. a. d. Universität aobst Fran and Tochtor. Freiburff i. Br. (Zasiusstrasse 107 II.), den 8 . Juni 1917. 4455 Danksagung. Fitr die vielen Beweise herzlicher Teil, nähme bei dein Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen Fra» blisabkth» Römer acb. Gernandt. sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Dörr, für die liebevoüe Pflege der Krankenschwester und die zahlreichen Kranz, spenden sagen innigsten Dank die ticftranernden Hinterbliebenen. Henchelheim, den 8 . Juni 1917. 4466 löl[D](D]lö][ä][ä](ä[g]iä]b[i]ioj[g]15]|l]0[n][ä] Hotel Fürstenhof • Gießen. Künstler-Konzert Uitivirkun^ der Liedersilngerin Frl. HoHn Ä efcÄp 1 und des bekannten Humoristen Herrn Mülili- Alb.,. beid « b ^ ( p‘t «roß-Frankfurt A„f?„^ tt Sonn- aoend » Lfhr, Sonntag 4 Uhr. 4445 Erkläre hiermit meine Verlobung mit Herrn Ferdinand L(-bermann für aufgehoben. Emma Weis, Löberstraße 15 . BekmmLmachmrg. In unser Handelsregister Abt. Ij wurde heute bezüglich der Firma Mitteldeutsche Kreditbank Frank- surt am Main. Filiale Gießen, eingetragen: Der Banküirektor Alexander Löwcnthal' ist ^ ans dem Borstand ausgeschicden. Die Gesamtprokura des Bankbeamten Paul Rens Schwartz ist erloschen Dem Batikbeamten Paul Albert zu Frankfurt am Mai», -st Gesamtprokura erteilt derart, daß er in Gemeinschaft mit einem Vorstandsmitglied oder eitlem stellvertretenden Vorstandsmitglied oder auch auf Grund Ermächtigung des Vorstandes mit Genehmigung des Aussichtsrates in Gemeinschaft mit emem zweiten Prokuristen zur Vertretung der Gcscllschaft berechtigt ist. Der Gesamtprokurist Georg Lust wohnt jetzt in Berlin. Gießen, den 5. Juni 1917. 44548 Großhrrz-ogliches Amtsgericht. Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Belte,,, hause» sollen im Wege schriftlicbeu Angebols, zirka 5» Fftm. eiche Grubenholz (Schäleiche) verkauft werden. Da das Holz noch nicht abgelängt ist, kann die gewünschte Zopfstärkc mit dem Angebot cin- gerelcht werde». Di- Angebote sind mit entsprechender Aufschrift bis zum 2«. Juni vormittags 1« Uhr de, der Unterzeichneten Bürgermeisterei einzureiche» wo auch die Verkaufsbedingungen cingesehen werden dnnen. Beticnhauscn, am 6. Juni 1917. Großh. Bürgermeisterei Bette,ihausen. Roth. 4456 Eine junge, bock,trächtige prima Fahrtzsh •>u verkaufen bei 5kasver Bogcnbard. Ncinhards uaitt bei lllrünber.-,. 4434 fm lifen "Sn"» Steinstraße 1», III. Sfmfi i ,nt "Och zu ver^ kaufen 4448 Schncider^rnnfi.lglv. 29. 1 autcr rvagcn, fast neu. mr zwei Kühe, ein Pferd, auch evtl, zwei leichte Pferde. vreiSwert abzugeben. Wo'- Wgt. die Geschäftsstelle des Giegener Anzeigers. 14458 Das und Vrawwvigras von 1 Wiese im Ursulum. Gemarkung Wiesech 1575 lm- Meter, und 1 Wiese in der Schmarzbach 2078□ - Meter äit verkaufen. 03516 Kttcker KlinjcelhtOTer, ?lsterweg 20 . Piauino o. FIHgel, ncOv., k. nach auSfuhrl. Slng. betr.Pr. u. Fa- vrikat. Frl.krand vo silGiesren ®ut erheltenes Klavier sofoxtige Kaffe z. kaufen gesucht. Schr. Angeb. u. 03540 o. d. GeschaftSst. d. Gieß. 2Inz. I 7 Zimmer | Abzngeben an Selbstverbrancher Mehrere Stangen Werkzeug stahl 45-40/40-50/25-60/15 mm sowie ' eine Kanne Maschinenöl (53 kp). H- W, Rinn, Ost' Llnlage 12 . 0 3505 Hengras Versteigevuna Daa .fSpItrt VrtÄ „nt, rps_, i ^ Das Heugras von den marlungen Alten- Bufech versteigert. 1 . In der Gemarkung Domanialwiesen in den Ge- Gießen und Wieseck wird u vrrrÄ Alten - Buseck Donnerstag. L5" 2^. vormittags 9 Uhr, in der Otto Nabenau'schen Wirtschaft zu Alten-Buseck. 2. Zn der Gemarkung Wieseck ^-rettaa. den IS. Juni lfd. vormittags 10 Uhr, in der W. Ph. „ Blerau ichen Wirtschaft zn Wiesech Gemarkung Gießen au demfelben Tage, nachmittags 2 Uhr, in der Harnickel'schen Wirtschaft im Philosophenwald bei Gießen. Giegen, am 7. Juni 1917. 4447 k Großherzogliche Oberförsteret Gießen: . K o e h l e r. Elegante 175 I-Zimm.-Wohnung 1. Stock, mit allem Zubehrir. Gas und clekir. Licht, ab 1 -Avril od. später zu vermiet. S. <^anß, Bleichstraße 20 . I 2 Zimmer | 2-Zim.-Wolmg. a. ruh. Leute z. verm. »a riUpl. ix.l. 03443 Zum Sammeln rnimmmmm "ich. den 5. Juui 1917. 44(;11) Garte,«baukolo nie Lich. Scfoiuierseif© . wo&l aber ein bochschäilnrendcs Schn-ier-Wafchtt-jttelL'.. D SÄÄ' ||S£ f ö lOebiude 30 und 45 Pftind br i n i*fi *t*im •Preis vr. Pfund 0 60 'VU ÖÖ oder Kasse vorher/Station genau angeben. Kleinste Probe 30 Pfund. pan! witzniann, 6 hem. (ftrenanisse, Dnyeldorf, Lorettoftraße 55 . ~ eingcs. Vertreter gesucht. I Verschiedene '1 Suche sofort Alishilfeod.Puijrflili *>an I>r. rjndie. trrkedridrstraße 17. 111 . Buvcrl. Iran ob. Mädchen zum Zeitungsaustrageu ges. 0.3i43 Balinbosstr. 50 . rülhtigc WilMail gesucht. Hstl Babnbofftraße 77 . Prill. 2 —3 ■ Zimmer -Wohncug per 1 Juli zu vermieten. ^'''^ 1!_W agcn gasHC S. 3 kleine Wohnungen zu vermieten. :Georg Kinkel. Balmhof,tr. 26 , J 1 . 03541 f Mo bl. Zimmer Ich liefere keine Paa^ioa Sravill Heuen SSae 22 «Bellevue,Ziiu m.u.vhneVer vileg. s. jede Zeitdauer. Mil- Abeudiifch. Elektrisch ' ^ Bad . Tel . 1085. 1168 . möbl. Zimmer mit voller Pension zu nermiekeu 0 .!.» 3 i> Iti t^ic bn(i>. 13 . Bekamrtmachmm. __ In unser Geuosseuschaflsregistcr wuttft heute liezuglich der E'scttbah„..tto„suu,-Vere»,s Gieße» ^mgetrageueu Geuusseuschast mit beschränkter »oft.' Sniicht zu Gietz-li, ciugetrugen: An Sicllc des er Iranktcu Borstandsiuitgliedes Rullmnuu ist ';s tn ffart Andrea« in Gieße» mit dessen Vcrtrctnim wämtnü der Dauer der Verhinderung bcauftr.ur,' Sttßeu, de» 5. Juni 1917. 4433B Srotzherzoglichrs Amtt'gerfcht, , V 2 rf(ö« inölil. ^innnfr !"il separatem Eingang ge nichl. Schr. 2lug. unter 44li5 arl de u Gi e ßener A ineiger chöbl. Zimmer mit klellr. Llckii und Schreibtisch Aabe der Kliniken, sofort ge inchi. Schr. Ang. inner lMl4 n r Gteneuer 2lnz. erb eten Buchhalter »mirO Anfänger, per sofort ge,ncht. 412 " Br»uhno«r /t. & W. Denningbon. '' a i 1 • b ° 11 c »’ ge sticht. Lvieo. M iitelwrg . ■ Jüngerer Taglöhner füv toiun gesucht. 44,54 Bahni veditcur L vnrtcr. lausbiirsche foroit gesucht. 4-UiOB Ebirnrgischc Kli uik. w fluffroii oll. f . gesucht. 0DM Altcolau^, «siephanstr. 3 HI. ^rciulkin welches flott stenographieren und Schreibiuaschine be- dteuen kann, gesucht. Schr. Angebote mit Gehalts- ansvrüdieu und Zeugnis, abschriften erbeten. s4384a Georg Schieferstein, Miischillcllsabrik, i'irf) (Oberhessen). Mädchen iiOcv 16 .uihre 511111 15 . ;\uui ii- 1. Juli füv die .Kochüiche ge ft, in. Heil und Pflegc- B mtalt «li eßen. 4372 1 ; jlvcites Mädchen s für kl. Haushalt m. Kind z. lb- Juni gesucht. 'Assessor ^chliitcr. Nrsanksl» lLabm. Dienstmädchen gesucht. 4431B iiiidic Klinik. Diicht. Mädchen für Kiiclic und Hausarbeit per I.Juil für U- HauSlmlt l3Perf., gesucht. Frau Marx. Lonnstr. 1 . i^reitaa, dcu 15. Juni 17 , vormittags 9 Uhr, wird mit dem hiesigen Amtsgericht Zimmer Nr. 14 die dem Johann Heinrich Langödorf zu '/- und dessen Ehefrau Elisabethe geb. Hcitheckcr zu S beide trt Gießen zugeschriebene Parzelle Flur 23 Nr. 21oL,»--461^m Wohnhaus mit Hofraum, zwischen dem Gleiberger und Leuferts roder Weg lKrosd. Str. 42, versteigert. Die amlSgcrichl Ilche Verfügung ist aus uiperem SlmkSzimmer bfsent- ltch zur Einsicht ausgchängt. Giegen, den 11. Jan. 1017 . Großh. Ortsgeridft. _ I. B.. Leo . i"-oL A"ck,c für meine 19jährige Tochter, musik.. mit nur VolkStchulbilduug, t4ullladmv ln dvsssrsw Lan,s. wo sic Osubei Fauiilienansdiluß in Wuseuschaftcn: Gesang und wiunk auSbilden und gesell ichasllickie Formen aueigneu kann. Zahle mouallid» 125 ins 140 Mark. Schriftliche Angebote unter 4450 au den Glepcner 21nzeiger erbeten. Bo» heute ab I vleiben meine «««okükt«- »•Wnme mia.-igs von 1—2 geschlossen Älmtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. Die diesjährige öffentliche Impfung in der ^ t a v t Gießen inird, beginnend anr Mittwoch, dem 6 . Juni, im HNipftokale — Turnhalle der Stadtm ädchen - " n, f f 4 ö ? ,nerftr(l6f J “ sür die nächsten che n 1 eden Mittwoch nachmittag 4 Ihr abgehalten »verden. Jmpfpflichtig im lmtsenden >ialeirder,aln' ftnd die im vvrigen Jahre geborenen Kin- dcr soime die ri'ickständigen aus Irichcreir Jahren. Dre W)\mi Einwohner, Ivelche impfpflichtige Kinder liaben, \wxten znr Benutzung dieser öffentlichen Termine mit denk Bemerken eingeladen, daß alle in denselben vor geitonrnienen Impfungen unentgeltlich sind Wer die Termine nicht benutzen will, muß die Impfung seines pflichtigen Kindes bi- zum ^zahresschluß auf seine Kosten bc- werkstellrgen lassen, widrigenfalls ihm ,m Januar nächsten Jahres eine vier- wöchentliche Frist zur Nachholung der H ch h I n n g unter Strafandrohung gesetzt wird. Außer den Michtigen werden auch Kinder) welche im laufenden Jahre geboren sind, auf Wunsch ihrer Vertreter germpft. - Me in einem Termine geimpften Kinder nrüssen in dein ackst Tage später abzuhallenden Termine zur Nach schau nochmals erscheinen. der^n Zuriickstellirng vmr v-er Impfung weger Krmtllichkmt boansprurlst wird, können gleichfalls deu Jmpfarzte in Peil öffentlichen Terminen vorgestrig iverden. Die Impflinge müssen mit reiner Wäsche und rein-" gewaschenem Körper zur Impfling gebracht werden Es wird nur an einem Arme mit Lymphe aus dem Landesimpsinstittrt geimpft. Kinder * lch auf die im Kreisblatt 78 vom ^ flbiH’öuicfic Bckanutinachung hin. - fordere ich alle hiestgen Schafhalter auf, alle »ur die is-chur im laufenden Jahre in Betracht kommenden Schate und Lämmer aut dem LebenSmittel^ 77 Blmmcr Nr. 6 - bis zutn 15. Juni ds. Js. an- allmeioen. Nichtbesolguug dieser Anmeldungen werden auf Grund ebenerwahnter Bekanntmachung bestraft. Gießen, den 6 . Juni 1917. 4452 p Ter Oberbürgermeister: Keller. M. Levi. I kt 2 tfli)t tziche!!. Jiistillatisn, Spaiülfrci fomic Zcntralbcizungcn 'verdeu sauber gusgesührt, auch sämtliche Ncvaratnrcn u. Jtcrnigcn dcr.Kcffcl. llAavrma»ü, Wolkengass e 17. Schöne Boiincnstauacn siisch eiugetrosseii. Gartcu- >,. Toinatcnvfäblc sowie lange F i ch t c n st a 1 , g c u tut Wagner, Weißbinder "ud^^palierholz cmvfjehlt 91 1. Btrtfc, Lgn d manu str. 11 Prsscrr jmilu Tame lWitwes sucht van. Wirkung kreis, am liebsten zur selbil- stäudigeli Führung eines feiuereu HauShaliS oder zu einzelner Dame. Sckir. 2tng unter 03537 n. d. Gieß. 2luz. l'linlfin lü'h. Schul lIIIIILIII bilduug, im Haus «alt bcmander,, sucht pass. lLlettuilg. am liebsten bei allem,lebender Dame. Schr. Ang. um. 1462 a. d. Gieß. Anz. A!te Reparaturen schnell und preiswert Gebrüder Waag Schirm-Fabrik Gießen, Seltersweg Nr. 58 Samstag, dcu 9. Juni, Mouton 11 und Dicustag. den 12 . Juni 15»17 ^oll da?Hetigras und & ^|! flbt,ftl,en ^'esen meistbietend versteigert werden Samstag, den 9 Juni, nachmittags 6 Ubr Oh< 9 1 l,n ^ r t>C x ^ e - ^r Cr Aktienbrauerei und am Odlebergweg .bei der vevligenstnedtscheu Fabrik. Zm sammenkuntt in der verlängerten Licbigstraßr bei dci .venligenstacdtschen Fabrik. 1 oc Montag, den 11. Juni vormittags 9 llbr Zufammeutunft am Schlachtbot »°nden Wiesen tm Neustädterfeld und am Elektrizitäts- uorm'ttaos lv'/, Uhr in der Rcstanration von Mcl.lnot Schäfer Wwc., .Kaiser Allee 4, von den Wleien tm -veegstrauch und tm Rußland. 7. Nbr im Philotophenwald von der °°» der " nb s,cflc °°" "" Dienstag, den 12. Jun- a, vormittags 9 Nbr an Ort und Stelle von den rfjlcnui'CH-n. von den Wiesen in, Stelzcnmorne, am 1ttcrsbr„„„e„ und Allcniisch. >--°lzcnmoigen I>> Iiachn'lttaas 3V-. Ubr an Ort und Stelle van der W 1 eu .11 in der Gemarkung Rödgen. c> «achmittags 3'/« Ubr an Ort und Stelle von den ^'^''"der Gemarkung Großen-Bufcck. ^te.gkcbhaber, meldie die Wiesen ,u besichtigen ö f«&. ieu s bc bekanntmachen zu lassen. " ,U Gießen, den 2. Juni 1917. 437 ,- )R Mi Oberbürgermeister. H r Üü zw«LL. a. bl c) d)