El*. M Der E'ttze«e Flugzeuge Brandbomben aus die in den Feldern stehenden Garben. Rumänische Fr »nt: Bei Dulcea gegenseitiges Gewehr^ fever. Die Revslutron in Kutzland. Alcxejew zurückgetreten. Petersburg, 4. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) MckkdlMy der Petersburger TelegraplM-Agentur. Der OberbeseW Haber Alexe- j e w ist zurückgetreten. General B r u s s i k o w ift zum Ot»er- befehshaber ernannt worden rmd wird an der südwestlichen Front durch General Gurkv ersetzt. Der neue Botschafter Frankreichs in Petersburg. Paris, 4. .Juni. (WTB.) Meldung der Agence.Havas. Der Abgeordnete mrd ehemalige Minister Noulens ist zum Botschafter Frankreichs in Petersburg ernannt worden. Die Schließung russischer Fabriken. Stockholm, 6. Juni. Wie „Aftonbladet" aus Petersburg erfährt, wurden 2 0en Bcttieb eingestellt. AuS anderen Orten Rußtcmds treffen! ähnliche diachrichten ein. ^ ^^ ^ dLach dem gleicher: schwedich)-en Blatte Ineften Sowaten tn Wibo rg eine Versammlung ab, in der beschlossen wurde, daß möglickch. bald Frieden gemacht werden müsse und daß dies das Wichtigste sei. ^, Der Arbeiter- und Soldatenrat,von Kiew drahtete an dm Landwirtschastsminister in Petersburg, daß Kiew vor einer Hungersnot stehe. EiueBertrauenSerklärung in der sranzSfischen Kammer. Paris, 4. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Deputiertenkammer. Bei der Empfehlung der Tagesordnung Klotz versicherte Ministerpräsident Ribot, daß Frankreich kerne Evoberungs- politik, sondern eine Politik des Völkerrechts und der Gerechttglltt verfolge. Ribot fuhr fort: Lassen nur uns nicht diwch Formeln täuschen, deren Zweck es ist, die Demokraten rrrezuleiten. Wir suchen die Wiederherstellung unseres Besitzes und die Wrederer- langung der Provinzen, die nie aufhörten, sranKösisch zu sein und die uns gewaltsam entrissen wurden. Wir wollen einfach, was uns gehört. Das Gewissen der Wett gibt Frantreick^ rockt. Wie sollte es uns die Genugtmmg für die in der Geschichte bcisprellos dastehenden Grausamkeit^ veriveigeru? Ribot richtete die Mach, tnntg an alle Franzosen, Einigkeit zu bewahren, tvelche dem .Heere seit drei Jaüren erlaubte, auszuhallen, welches verstand, daß es ein einiges Fmukreich gebe. .... Paris, 5. Juni. (WTB.) Die Kammer beendigte rn der Geheimsitzung die Erörternngen über die Anfrage wegen der Konfwenz in Stockholm mtb nahm die össeittliche Sitzung mn Mittermrcht wieder auf. In der öfferrtlichen Sitzung wurde die Tages.ordnu.ng Klotz, iu der der Regierung das Vertrauen ausgesprochen torrd, mtl 453 gegen 55 Stimmen anaemmmren. Paris, 5. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas. Die von der Kammer mit 455 gegen 55 Stimmen angenommene Vertrauen st agesDrdnung lautet: ^ Die Kammer der Deputierteir als der droelle Ausdruck der Souveränität des ftanzösischen Volkes sendet der russischen mrd der Demokratie der andeveu Alliierten ihren Gruß. Indem sie sich zu bernt einmütigen. Widerspruch bekelvtt, den 1871 die Natwaalvevi ifenni Wr Vertreter Elsaß-Loth ringens, obschon cs ^ Elkrrict- entrissen war, erhoben Hai, erklärt sie, turf, sic von dem svKe, dcc tzmropa durch den Türgriff des imperialistischen Deulsch- nds crusgezwungen wurde, zusammen mit der Beirerung der bz* |«$tcR Gebiete die Rüjckkehr Elsaß-Lothringens zu fexnttm Mutterlande und eine gerechte Wieder- ^ürtmachung der Schäden erwartet. Indem sie jettiß Dwanken an die Eroberung und Unterjochung fremder Völker vorr Kch weilt, rechnet sie daraus, daß, die Älnstrengurrg der Heere der D^pEik und der Alliierten ihr gestatten wird, nach Niederschlagung des preußischen Militarismus eine dau- 'Mde H^währ der Unabhängigkeit für die klenren und gi osten» Mölrer in der- nunmehr irr Vorbereitung begriffenen Organisation, der Völkergemeinschaft erhalten. Jrn Vertrauen darauf, daß die sRegierung diese Erlebnisse durch die inilitärische und die diplo- mattlchc Zusanrmenarbeil aller Minerten, sichern wird, verwirft src jeden Zusatz und nimmt die Tagesockmung an. Zec der Ett'l äuuug von neun Zehnteln der gewählten Vertreter rranzofische-, i Volkes, den Krieg bis zur Zertrümmerung des tpreutzischeu Militarismus wrtzn,'atzen und bis zu deni Zeitpunkt, ari deni die Rückgabe Elsaß-Lothringens erzwungen werden könne, , l " 1 "- 3ta //; Das französische Parlament faßt diesen Errtschmß. obwohl die Mehrheit seiner Mitglieder weiß, daß dieses Zwl niemals zu erreichen ich. Elsaß-Lothringen ist deutsches Land lUnd wird deutsch bleiben. Die wahre Bestimmung Elsaß-Lothriu- se: in der Zweiten Kummer in Straßbrcvg gestern für alte >Äoelt deutlich herworgetreten. ?rttsft 8 üdsbcwcgurlgen in Frankreich. Bern, 6. Juni. Lyoner Blätter melden, daß die Schneide r r n n e n und M o d i st innen, ebenso die Schuharbeite- rrnnen von Lyon und Umgebung seit vorgestern vormittag in den Ausstanid getreten sind. Sie verlangen Lohnerhöhung und ' §eekrleg. Neue U-BooLcrsolge. Berlin, 5. Juni. (Amtlich. Im Atlantischen Ozean sind durch U-Boote 22000 Brut to reg ist ertön n e n versenkt worden. Unter deü vers-eniten Schiffen befanden sich: der englische bewaffnete Dampfer „Refugis" (2642 BRT), mrt 3609 Tonnen Kohlen, ein unbekannter englischer bewaffneter Dampfer, wahrscheinlich „Haro-low" (65M BRT.), ein unbekannte^ englischer bewaffneter Dampfer vom Marina-Typ (5000 BRT.), ein unbekannter englischer bewaffneter Dampfer (4000 BRT.) und der eng- lische Fischdampfer Teal. Nach den schweren Detonationen zu urteilen, unter denen der 4000 Tonnen-Dcrmpfer versank, bestand seine Ladung aus Munition. Der Chef oes Admiralstabes der Marine. Ein k. und k. Torpedoboot gesunken. Wien, 5. Juni. (WTB. Amtlich.) In der Ottrchr vom 3. auf den 4. Juni ist in der Nordadria eines mfferer Torpedo sahrzeuge von einem feindlichen Unterseeboot torpediert worden. Es ist gesunken. Der größte Test der Mannschaft ist gerettet. Flokteukommando. ^englische Arbeitszeit entsprechend den Bestrmmnngen, die in Paris nhlTTT ni'lt '»f f f ^ ’ t f'' J*4 H rti/AA vn OtnM/N. , « A, t. toon d?n Arb.iterinnen der gleichen Zweige durchgesetzt ^yertver melderk die Blätter aus ÄLcrrseille, daß mehrere Arbeiter wurden. ^verbände, darunter die Hasen- rmd Vöetallarberter, die Kvnsed tittonSarberler und die Sckmetderiimen, zu einer Versammlung ern- yeladm wurden, um über die Streitfrage Beschkuß zu fassen. m Frage srehendeir -verbände fordert! emc Teuerungszulage und Einführung d-'r englischen Arbeitszeit. Die Handels an gestellten von Marseille verlangen gleichfalls eine Lohnerhöhung Amsterdam, 4. Juni. (WTB.) Die Zeelandlinie hat, wie die Blätter erfahren, vorläufig den Dampferdienst nach England loieder eingestellt. Haag, 5. Juni. (Privattel.) Die Häfen von Har wich, Leith und Edinburgh wurden wegen Minen- Der Brotverbrauch in England. London, 5. Juni. (WTB..) Reuter. Der internationale MrieasWohlfahrtsausschuß teilt mit: Die amtlichen Berichte Des Eruähruwgsmiuifteriums für den Monat Mai lassen ernennen, daß als Ergebnis der freiwilligen Ein- '.schränku rt ß der B r otv erbrauch der Bevölkerung während dieses Monats bedeutend zurück gegangen ist und szwar in größerem Maße als wegen der Kartofselkuapphett Hu hoffen war. Englische Agitation. ondon, ö. Juni. W'TB.) Meldung des Reutersckmj ms. L.er Vollziehungsausschuß des Nationalen S eele n tc YW'lI/'rMfrfirtiiS.Ä ..... iV-JifJir : _ _ ' i. ... L . .- i m _ fdfl-uJI drno Heizer f_c r bände s nahm eine Entschließung an, in der Es abfefmt, ieinen Mitgliedern zu gestatten, mrs irgendeinem ^chrste Dienste zu nehmen, das Friedensfreunde nach Stockholm »der Petersburg bringt, sofern sie nicht Bürgschaft'dafür bieten^ Laß sie auf Ersatz der Schäden bestehen werden, die den alliiertest WcEleuken und der Hmrd-elsilotte durch die von den deutsche:. Unterseebooten verübten Mord- und Bernichtungstaten zugefügt worden, Es wurden zwei Mitglieder -abgoownet, um im Auftrags ^sVerbmrdes nach Stockholm und Petersburg zu gehm und von ähren Unterweisungen allen zwischenstaatlichen Arbeiter-Sozialisten- ffSSr^ ^Eben., mit denen sie Zusammentreffen Die norwegische Neutralität. Oie „Nvrdd. Mg ein. Ztg/' schreibt unter der Ueber- .schrrft: „Norwegische Neutralität: ^eitrige eritt Meldung des Norsk Telegramm-Bur saus ^uver me Torpedierung des deutschen Dampfers in der Nähe der norwegischen Küste durch englische iKrregstat?rz-euge ließ die Vermutung aufkommen, daß es sich bei Vorfall um eine außerordentlich brutale Verletzung der norwegischen Neutralität handelte. Diese iVermutmtg pt durch die jetzt vorliegeirden genaueren ilLachrrchten !veltätigt. Der Dampfer tmitbe nicht rait rrmerhalb der norwegischen xVvhcttsgewäner angegriffen, sondern ein englischer Offizier schoß «ui den K o m in a n d a n t c n des deutsä>en Handelsschiffes. jßad) Berichten die hier vorlreaen, wurde die „Gannna" noch'beint stranden von den englischen Kriegsschiffen iveiter beschossen. Drei >^rvedl>: erreichten bas Land, zwei davon explodierten am Strande. >ver' norwcgifchc Gesandte in London erhielt den Aus- >tvag, gegen den völkerrechtswidrigen Akt bestimmten Einspruch e r heb e n. p-amit zog Ochrwegen diejeirigen Folgeruirgcn aus -^nr englrichen Vorgehen, die es ziehen nrußtr. Die Ang^egenheit M -annt, fownt die norwegische Iiegierung in Frage kommt, er- tiDlgt. Die Halttmg brr Kristianiaer Presse zu dem Vorfall, llolveu Ne uns vorliegt, nötigt uns aber doch noch, mit einigen ^Wo^eii naher aus tfm einzug-ehen. Wir stellen fest, daß diese Preffe gich wmit bcgnügte, den Fall, trotzdem es sich um cirren klar zutage liegenden Ueliergriff einer kriegführender Mackst gegenüber tcor.r-egen handelte, einfach zu registrieren. Diese Haltung steht in -i A um» /NM . » k ^ rTN ....... C . . n t Hetze dulden wollen. Sie ,nuß aus die'Dauer" dM Landc^uü Schaden gererchen, und che Duldung macht in Deutschland den schlechteiteu Eindruck. Kundgebungen gegen die Lebensmittelteuerung in Norwegen. Ko ven Hagen, 6^ Jum. . WTB.) Urbar ganz Norwegen eme Arbetterkundgebung, die mit einer Emstelbmcg aller rwmürrÄlen und üaatluden Arbeit am morgigen Tage verbunden &rn m rt>. Nur Effen1>alm-. Post-, Telegraphen- und Fernsp'-ech- verteh folUn w Wirksamkeit bleiben. Dagegen werden alle Lädens tarn) geichloffen sein und die Zeitungen nicht erscheinen. Tie Mmdgeoung rrchler fid> gegen dve Gebensmittelteuerung. danken, das deutsche Volk von seinen Führern getrennt zu sehen? Partikularismus irgendwelcher Art hat in Schwaben keine Stätte. (Beifall.) Gestatten Sie mir eine kleine persönliche Erinnerung. Der russische Gesandte in Stuttgart.— der allerletzte in Stnttgart natürlich — hat mir tu den historischen Tagen vor dem Kriegsausbruch gesagt: „England will den Krieg, es will die deutsche Flotte vernichten." (Hört.) Also das Anerkenntnis der 'Schuld an dem Kriege, aber zugleich die vorsichtige dlblenkung der Ge- samtschuLd auf den einen Bundesgenossen. Sie alle sind schuldig. Das verdiente Schicksal hat indessen die Regierung des Zaren getroffen. Dieses Schicksal hat Präsident Wilson „ein wunderbares, ermutigendes Ereignis" geheimen. Er scheint sick) der Entwicklung der Dinge in Rußland zu erfreuen. Wir 5m ^ ie ^ Kommen des von der ganzen gesitteten Menschheit ersehnten Friedens fördern sollte. Freilich, die eigenartigen Friedensgrunde über dem Wasser haben im Gegenteil das Feuer des Sieges nicht erloschen lassen. Mit Besreniden, mit Bedauern im Hinblick aus die auch dem rpchwabenlaiide zahlreich entstamnreuden deutschen Kreise drüben, aber mit fester Ruhe sehen wir diese tiefe Störung der langen, früher so freundschaftlichen Beziehungen. Ein Grund für die Herbeiführung dieser Störung, der das Lickft der Oeftentlichkeit ertrüge, fehlt. (Zusttmmung.) ^ Meine Herren! Noch immer steht uns Sckstveres bevor, rmierc Soldaten, der Mann im Schützengraben und in der ^turmkolonne, der Flieger, der Seemann, der auf stolzer Flotte seit bald drei Jahren die übermütigen feindlichen rslotten in Schach hält, der auf dem unübertrefflichen U-Boot an dem Zusammenbruck) von Englands Hochnrut arbeitet, sie alle haben jene unerschütterlichen deutschen Nerven, die selbst dem Feinde immer wieder neue offene Bewunderung ab- nötigen. Sie wissen nichts von dem geringsten Zweifel an das gemeinsame Zusamrnen- und Durchhalten und damit an Okhi liegreichen Enve. Wir auch nicht, lvenn wir auf die blicken, die für uns das Leben einsetzen. Ihnen danken )vir heute und immer (Lebhafter Beifall.) Die Eröffnrrng des Landta-gcs ftir Elsaß-Lochnngen. Straßbur5. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) In An- weienheit der meisten Adgeordneten beider Kammern und der ^obersten Beamten des Landes fand heute nachmüäaa rm Lckatthakterpalast die setzerlich? Eröfsnunzg des 5. Landtages für Elsaß-Lothringen statt. Seine Eröfs- nunasansprack)e schloß der Kaiserliche Statthaltet: Dr. von Dallwitz mit folgenden Worten: Die gesegneten Fluren Elfaß-Lothrrngens sind bis auf kleinere Grenzgebiete von den Schrecken des Krieges unberührt geblieben feaatf 6er ttäfling, aus der Ä a u ß, ioegen Raubmords und schweren Diebstahls aus. Ter Angeklagte, der während der ganzen Berl>andlmi.g Hand- stpelu trägt, stl 48 Jahre alt; er ist in Wangen im Elsaß geb-vreu. i>l in Frankreich und in vnschiedenen Kantonen der Schweiz wegen salschung amtlicher Urkunden, lmedm'holt wegen schiveron Diebstahls, wegen Raub, wegen Gewalttätigkeiten and Hehlerei im ganzen zu 20 Iahven' Zuchthaus nru- Landesverweisung vorbestraft, zuletzt van oer Straf- ta mm er Gießen wegen schweren Rück , alldiebstahls, begangen im Lprurelhotel in Bad-Nauhcim, >regen Wirersbands gegen die Ltoatsgewalt uird wegen Körper Verletzung zu 5 JahvQr ZuckÄhau.s veruriellt. welche er augenblicklich verbüßt.. Ter AlrgtÄagte ist belchiuldcgt, den Gefangenenwärter Ä rnal d in Butzbach rochätzlrch der Lat tu Bad-Nauheün im Sprudel-Hobel mit e^aem Beile bewaffnet, durch Eürsbeigen und Erbrcchen vvu BehchlD nstsen, emeu Diebstahl versuchet zu * haben. ^ic sAntcage vertritt Gerichtsassessor Dr. Eckert. Die Ber- ttwigung führt "Justizrat Rechtsanwalt Dr. Jung. ES such zur Verhängung acht Zeugen erschienen.. Ms Sachverständige sind» anweiend Medlzmalrat Kreisarzt Dr. Nebel - Friedberg, Dr. Wagner- Frwdberg, Tr. de Bra-Butzbach und der Gerichts- chemEr Dr ^revun als Vertreter des Dr. Popp-Frank-urr a. M. Bor Guttritt in die Vernehmung des Angeklagten bemerkt der Borfttzende Ländgerickchsrat l^e u n Hagen, dieser habe ja m der Vor untersu chung ein offenes eingehendes G«stäuünis saurer schuld abgelegt, dce llmstäude, die ihn angeblich) zu der Tat ge-- Rnt> l^bst in allen 'ttuzelheiten geschildert und dre Bwte daran geknüpft, die Bwhandlun.g gegen ihn so schnell als nur mogttch heroerzuführen. Dieser Wuirsch sei «ruck erfülle nw-rbrm und er, .yaUtz, solle nun vor den Geschworenen fern E-Üandms wcederhvlen. Ter Angeklagte erklärte, er wolle d«S auch Lun Er gibt dw^Birstvafen, die er erlitten, alle zu. Aus Herr. AuslM'de stc er rm Spätsommer 1016 nach) Bad-Nauheim, m das Sprudel - 'PP. 1 ,, n^eommen, wo er vier Wochen als erster Hausdiener be-- schafttgt war. Er verließ die Stelle, angeblich weil man. ihm melw Arbett zugennttet, als er leisten konnte, und nalpu Wo-hmmg ^ tt-ranfturt a. M. Von hier aus stattete er nachts dem Hotel in Bad--/uruoerm unzählige Besuche ab, tovbei er melwere tau.send' Stück Ecer, die man für den Winter eingelegt hatte, mitgehen hieß. Bei emem solchen Besuch wurde der Dieb vvn emem SchuHmann gefaßt. Er. letzte sich zur Wehe und verletzte den Beamten sehr erheblich, so ^ orefei- euren dauernden Sckxwen an seiner Gesundbest erlitt Für dreh Tat ierchlgte die Abntteilnng des cklteu Berbreck-ers durch das Laiidgerrcht Gießen zu 5 Jahren ZuchQwus. Ter ')lngeklagÄ wurde der Zellenstrafanstalt Butzbacl? zur Verbüßung der Sttase uberw^seu. :.>auß erklärt, daß dort bei nickst auskömmlick)Lr Nahrung von ihm ein hohes Maß von Arbeitsleistung verlangt )vm-bai gt. Er war mit der Herstellrmg von Körben beschäftigt. — Er habe, and; gelegentlich einer Vorführung vor dem Direktor oer Anstalt über die nicht ausreichende Kost und über seinen kranieu Zustand geklagt, dieser habe ihn an den Arzt verwiesen, doch habe dws nicksts geholfen, seine Lage zu bessern Nach der Unterredung mit dem Anstaltsleiter sei er auf den Gedanken gekommen, aus der Anstalt gewaltsam ansznbrechen, und er habe den Plan, gefaßt, einen Beamten zu töten, um die Freiheit näeder zu erlangen, oder. Wenn der Anschlag mißglückte, für seine Tat selbst Hingerichtete zu welchen. Zur .Tatsckälderung übergehend, erklärt der Angeklagte, er hätte zuerffl Arnold nickst als das Opfer auserseben, das zu seine:' Befreiung httte fallen sollen. Der ßNordansckstag galt vielmehr dem Oberaus; eher, dem er mitteilte, daß er it-od* Geldmittel in feiner Kleidung verborgen halte, die er ihm aushandigen wolle, wenn er mit ilnrt auf die Kammer geherc wolle. Der wohl überlegte Anschlag bestand in der Absicht, den Oberaufsel-er mit dem Kott- mackermesser auf der Kammer zu überfallen und zu töten, um darm unter Mstnahw.e der tats.achlich in der Anstalt durchge- schmuggelten Geldsumme rmd unter Mitnahm-e seiner ZivMerster und seiner Papiere aus der Anstatt auszubrccheu Der Oberausieber war aber vorsichtig: er nahm, als er mit dem Angeklagten ttir .stckn'mer .Fug, noch einen Arbeit-^- mit. Aber auch der Wärter Aimv'd traute denr alten Verbrecher updfl, er sah ihm, eh; er zur Kammer ging, scharf aiff die Finger, und so h-nute Hauß das zu de rgeplantcu Bluttat ausersehene Kürbmachnmiesser nickt von deni WerAstch in seiner Zelle mit sortnehmen. Diese Umstände ver- tziuverteu^ die Ermordung des Oberaufschers. — 2tm Tage nack dem Mis'glückttnr Anschlag, an einem Donnerstag rwckr- mrttag, kam Anwld allein tu des Angeklagten Zelle Haust gcsteyt zu, daß er das Kommen des' Westlers erwattct und darauf ;erneii neuen Plan berechnet hatte. Gr hatte aus zwei schweren Werdeukwüppelu. die er als Arbeitsmctterial in seiner Zelle inttp unter Benutzung von eisernen Handwerkstzeugen eine Att Keule I-ergesttllr, die für den geplanten Mord 'bereit lag. Außerdem l^tte der alle PtögliHkeiten erwägende Verbrecher aus dünneren: Wechenruten. die er vorher bt Wasser gelegt Hatte, eine Schlinge ver- seittgt, um gegebeiwrcsalls sein Opfer damit zu erdrosseln. Der Angeklagte schildert sehr anschaickich, )m er s.stnen Sck-emel unmittelbar io länge,teilt hat, daß der nichts ah.rmde Arnold ihm rum Opfer lallen mußte. Kaum hattt' sich der Aufseher gebückt als der Angeklagte sein Mordinstrument ergriff und hinterrücks emen mäckwigen Schlag aus den Kopf des Op^ck. führte, so daß die,es sofort zusammenbrach. Weitere Schläge mit .der .Keule folgten woraus vauß den in den letzten Zügen wehrlos am Boden liegenden, die Sa-linge um den Vals legte und das Opfer tkoch erdrosselte. Dann legte er den noch, Lttren zeigenden .Wrper auf die Seite zog chm die Uniformstücke aus, wihm den Goldbeutel miV 1 Mark'In- mlt, Rrng und Uhr an scch und gri - rum Messer', um seinem Hals bis auf den Wirbelknoche'i zu durckschneiston. Der Mörder entledigte sich darauf der Gefangenenkleidtt^i, die er in a ' [ '' ty£ ^^ LCf zog sich als Gefaugenemvätter an, schnallte das lutöm ^ Schkqfel uni) üegab sich «'Uf den Sof bö GefemMnsses. wo ßoe Georgene aErt-n. L«.' schichtete der als Beamter der Anstalt verkleidete Verbrecher an 6er ^Nouer KuMig als > orbnxgchermateriol lagernde Reisigbündel \o^ aufeinander. bav? er mit einem Brett die Krone der ziemlich stöhlen Ole- sängnismauer ersteigen konnte, gelangte van da xüs rarere uub« verbarg fief, bis zum Dunkelwerden im Walde. Dang versxchert, es wäre ihm weit lieber, wenn nicht Arnold sein Todesopfer geworden wäre, sondern ein anderer von den Beamten. Den Geschworenen wird das Instrument, welches zu der Tat benutzt worden ist, gezeigt. Landgerichtsrat Neuenhageu richtet an den 'Angeklagten tue Frage, ob er hei der ruhigen Ueberlcguxxg der -cxt nicht daran ge^ dacht habe, daß er nicht nur dem Gesaxigenennurrter Llrxwld das Leb«x nehmen, sondern auch dessen Famrlre eruen großen Lochmerz bereiten würde. Hauß bemerkt, er habe mit Arnold me etwasvor- gebabtchiefer sei zwar streng gewesen,,habe ihn aber stets mit Milde behandelt. Es habe ihn leid getan, datz es gerade dieser Mann hcche sein müssen, aber ändern habe er es, nickst gekonnt. Als es dxlnkex wurde, so erzählt der Angeklagte weiter, habe er sich ans den W^g nach Bad-Nauhettn begeben. Er habe, um seine Flucht sortsetzen zu können, sich mit Zivilkleidern und mit Geld versehen müssen. Es war sein Vorsatz, in das Sprudel-Hotel exnzudrmgen, um .V-über und Geld zu bekommen, sE wenn er noch lemand hatte toten müssen Heber eine Veranda und mehrere Dächer gelangte er xrt ben Hof und von dort in den Keller, wo er zuerst seinen, Dünger stillte und bann einen Eimer voll Eier znm sMeren MitneInnen bereitstellte. Aus dem Keller nahm L>auß ein schweres Beil mxt und begab sich in das Erdgeschoß des Hauses, wo er von einem Garderobebalter eine Pelle eine an stch nahm. Im Hause, aber hatte man schon durch die Polizei erfahren, daß der ehemalige Hausdiener Hauß in! Butzbach ausgebrochen war, war auf der Hut und bewachte das Haus. Hauß hörte das Geräusch xxahender Tritte und nra<$£ sich eiligst davon, ohne den geplanten Diebstahl vollenden M können. Er xvurbe dann auf seinem Meg/e, den er nach Fran^ furt a. M. zu ein schlug, bei Fanerbach durch einen Schutzmann und mehrere Arbeiter sestgeuommen. Nach Butzbach in die Zellenstraf- austalt zurnckgebracht, hat Hauß ein Geständnis seiner Tat abgelegt. Die Zeugenvernehmung gestaltete sich sehr einfach. Direktor Clement von der Butzbacher Zellenstrafanstalt er- Dklärte, daß die Beköstigung der (befangenen auch wälwimd> bex Kriegs zeit auskömmlich sei. Die Anstalt treibe Landwirtschaft und Schweinemast, und es habe an Gemüsen und Kartoffeln nxe gefehlt. Er persönlich habe alles getan, um den Insassen der Anstatt der: Ausfall an Brot durch andere Nahrungsnuttel wcttzu- machen. Hauß sei in den vielen Jahren, die er als Gefangener verlebt, stets mit Korbmachen beschäftigt gewesen: er sei auf seinen Wunsch auch in Butzbach als Korbmacher beschäftigt worden. Es gäbe in der Anstatt Gefangene, die noch nicht w viel ttebxmg als Korbmacher hatten, als der Angeklagte, die aber fleißiger arbeiteten. Der Angeklagte hat sich in der Anstalt anständig betragen, richtig ist aber, daß er sich öfter wegen nicht ausreichender Beköstigung beklagt bat. Ter ermordete Aufseher Arnold war etwa 20 Jahre im Dienst, er war ein pflichttreuer, zuverlässiger -Beamter, der niemals in einen vertrauten Verkehr mit d-en Gesangemm siw eingelassen hat: er hat aber diese stets mtt Milde behandelt und auch stets für sie gesorgt. Ter Oberaufseher Gott- sckall. der die Arbeitsleistung des Angeklagten zu überwachen hatte, ist geprüfter Werkmeister und versteht viel vvn dem Korb- maeberbandwerk: es ist nach dem Urteil des Direktors Clement ausgesch.ta'sen, daß Gottfchatt vvn Hauß mehr Leistungen verlangt hat, als diesem bei einigermaßen gutem Willen M leisten möglich gewesen ist. Der Angeklagte behauptet, Gottschalk habe ihm imxner zugesetzt, er müsse mehr schiften: er habe sick, von der Arbeit nicht gedrückt Ter stell vertretene Anstaltsarzt Dr. dc Bra bekundet, daß 5)auß sxck> öfter krank in seiner Behandlung befunden, bat, dabei habe er oft über Hunger geklagt. Ern Kranksein ließ sich objektiv nicht nachweisan. Der Arzt hat dem Angeklagten wiederholt Zusatzkarten für Milch angewiesen.. Bei der Vergangenbett des Hauß ist es wohl denkbar, daß er mtt Rheumatismus be- Traftet ist. Der Zeuge hat die Leiche des ermordeten Wärters gesehen. Die «Zelle war zweifellros nach der Tat so hergerichtet, daß, wenn jemand von außen durch das Guckloch hineingesehcm Hai, er nicht wahrnehmen tarnte, was sich dann abgespielt hatte.. 'Medizinalrat Dr. N e b e l - Friedbery hat als Sachverständiger als erster Arzt die Zette, in der der Mord begangen, gesehen. Die Leiche lag unter dem Bett, die Kleider des Sttäflings lagen recht geschickt und unauffällig da. Bon entern Kampf zwischen dem ' Opfer und dem Mörder war nichts wahrzunehmen, wohl aber fiel der gewaltige Schnitt am Hatte der Leiche, sofort in die Augen, bei dessen Ausführung der Täter so kräftig gearbeitet bat, daß sogar der Wirbelknochen durch das Messer mit verletzt war. Als man die Leickxe unter dem Bett vorzog, sah man die Schlinge, welche mtt votter Gewalt zugezogen woxÄen sein muß. Ferner war die Schädeldecke des Ermordeten vottständig zertrümmert. Der Täter tras alsbald von Friedberg ein und legte ein ins Einzelne gehendes Geständnis ab. Der Leichenbefund ergab, unzweifttt-aft, daß die zugestandenen einzelnen Tattmrstände zutvafen. Der Sachverständige bemerkt, daß die touchttgen Hiebe mit der Keule schoit ffemnnlen, um wenige Minuten später den Tod des Wärters herbeizuführen. Ebenso habe die Strangulation genügt, das Opfer zu töten. Der Sachverständige Dr. Wagner schließt sich nnt seinem Urteil den Darlegungen seines Kottegen Dr. Nebel an, er erklärte, daß mtt der Keule mehr als 10 Schläge erteitt sein müssen Die Roheit der Tat sei ganz beispiellos. Der Gerichtschemiker Dr. Sievern zeigte an Hand von Photographien den Geschworenen die Situation in der Zette nach der Tat. Die weitere Zeugenvernehmung erbrachte nichts wesentliches mehr. Die an die Geschworenen gerichteten Schuldsragen lauteten aus Raubmord, begangen an dem Gefangenwärter Arnold, und aus schweren Dieb st ahlsversuch im Sprudel 'Hotel zu Bad-Nauheim. Gerichtsassessor DrEckart stützte sich in seiner Anklagerede auf das glaubhafte Geständnis des Angeklagten. dessen Einzelheiten durch die Gutachten der Sachverständigen bestätigt werden. Die Tat des Angeklagten sei mtt Vorsatz und Ueberlegung ausgesührt und bilde einen klaren Schuldsatt des M ordverbrechexks in Verbindung urit Raub. Die Geschworenen tarnten im vorliegenden Falle nicht im Zweifel über die Bejahung der Schuldfrageu sein, denn Mich für die Tat im Sprudel-Hotel müsse der Angeklagte verurteilt werden. Der Verteidiger Justizrat Dr. Jung erklärte, er gehe mit dem Herrn Vertreter der Anttage vottständig einig in der Ansicht über die Frage der Schuld des Angeklagten, er sei in der Verhandlung nur erschienen, weil das Gesetz verlangt, daß jedem Angeklagten vor dem Sckxwurgericht ein Rechtsbeistand gegeben werden müsse. Der Verteidiger stellte keinen Antrag. Die Geschworenen bejahten beide Schnldsragen nach Antrag, ivvraus der Gerickstshos den Angeklagten wegen Raubmords zum Tode und wegen schweren Diebstahls versuch zu 5 Jabren Zuchthaus verurteilte. Dem Angeklagten wurden die bürgerlichen Ehrenrechte aus Lebenszeit aberkannt. 3tu» Stadt ,ir,d Land Gießen, 6. Juni 1917. ** Amtliche Personalnachrichten. Der Grvßheczog bat am 16. Mai ds. Js. dem Bahnhossaufseher Johannes Ullrich 'zu Rainroü, den Bahnwärtern Julius Karl zu Friedrichsdorf i. B. und Friedrich Kissel zu Groß-Umftadi, sämtlich in den Hessisch-Preußisck)en Eisc-nbahngcmeinschafl, aus Anlaß ihrer am 1. Juni ds. Js. erfolgten Versetzung in den Ruhestand das Mlge- meine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Dienste" verliehen. ** Die Verteilung von Speisesirup erfolgt von Mittwoch den 6. Juni 1617 ab gegen Barzahlung und Rückgabe der Ausweisnummerm. Es entfällt auf die Person 12b Gramm Speisesirup. Der Kleinverkaufslwchstpreis für das Pfund Speisesirup beträgt 40 Pfennig. Näheres siehe Bekanntmachung. ** Gi-eßener W aldbühne (Freilichttächue?. Man schreibt uns: Wie schon neulich an gedeutet'wurde, hat die Waldbühne im dritten Kriegsjahre unter xwch weit größeren Schwierigkeiten als in den beiden ersten zu leiden: fast alle zurzeit in Frage kommenden männlichen Ktäfte stehen an der Front oder im vaterländischen! Dttssdxenst. Unter solchen Umständen konnte, man für diesen Sommer kaum größere Dilettonten-Aufführungen ins Auge fassen. — An ihre Stelle sott im Juli eine Vorstellung durch Beruxs- s ch a u s p i e l e r treten: dank dem Entgegenkommen und der Vermittlung des Herrn Hoftats Steingoetter, der schon fett Jahren selbstloses werktätiges Interesse für die Waldbühne bekundet, haben sich Mitglieder des Ku rh a u s t h ea t e r _ o ö v - N a xi heim in dankenswerter Weise bereit gesunden, demnächst exn größeres Stück von anerkannter Bühnenwirkung einzustudieren xxnd draußen in Szexxe gehen zu lassen. Alles Nähere — auch über den Tag der Aufführung — wird noch rechtzeitig bekannt gegeben. ** Rhein - Main i scher Verband für Volksbildung. Ter Rhein-Mainische Verband für Dottsbildung halt am Sonntag, 10. Juni, zu Frankfurt a. M.. Nexie Krame. seine Jahresversammlung ab. ?lus der Tagesordnmxg stellt u a. ein Vortrag über „Volksheer und Volksbildung" von Leutnant d. L. Seniximvoberlehrer Th. Bäuerle, Backnang x. Württ. An den -Bericht über die Arbeit des Verbandes im abgelansenen Jahvc vuirb sich eine Besprechrmg über die kriegslvirtschaftlick>e s.ätxgkext des Verbandes an schließen. Zu diesen Punkten der Tagesordnung ist auch der Besuch von 9Uchtmitgliedern erwünscht, nür dxe kriegswirtschaftlrck'L Arbeit, xmlche der Verband seit Beginn des Krieges durch Belehrung und Aufklärung der Bevölkerung über krieg swirtscka s tl vche und Kriegsernährungsfragen betreibt, io erden gerne Anregungen aus allen Bevölkeruxxgskreisen angenommen. Auch an dem Hauptvortrag „Vottshver und Volksbilduna" lock nch eine Aussprache anschlließerl, die sicher manchen zxreck'mäßxgen Hinweis für den demnächst stottftndenden BückTer-Opttrtag zu geben vernxag. ** Das Kreisblatt Nr. 94 enthält B-lannrmächängen über Fürsorge für lungenkranke Kriegsbeschädigte und Exmte^ flächenerlfelVng rm Jahre 1617. Landkreis Gießen. tt. Treis a. d. Lda., 6. Juni. Von denx seit 6. Juni 1916 aus dein östlich.en Kriegsschauplatz vermißten Musketier Hemrxch Weber von hier ist dieser Tage aus xmssischer Gefangenschaft eine Karte angenommen, worin er sich beklagt, daß er keinerlei Nachrichten von seinen Angehörigen erhalte, trotzdem er schoxx so viele Karten an sie geschrieben lfabe. Vermißt wird seit 14 Tagen der Schütze H. Schick von hier, der bei eurer Masch-inengewehr- kompagnie im Westen stand. — Die zweite Familie unserer^ Gemeinde, die in diesem Krieg schon zwei.Söhne verloren hat, ist dxe Familie Schäfer Michel. Während zu Ofterxx d. I. die Todesnachricht des zweitjüngsten Sohnes eintraf, der am 22. Marz d. I. gesatten war, kam am Tage xxachi Pfingsten die Nachricht vom §>eldentod des jüngsten, erst 18 jährigen Sohnes Johannes, der bei einem Infanterie-Regt, stand und nach schwerer Verwummng am 26. Mai im Feldlazarett verstorben ist. — Das Eiserne Kreuz 2. .Klasse erhielt der Reservist Gefr. Georg Klein dahier, zuzext bei einem Landsturmbataillon in Belgien. Kreis Büdingen. -- Büdingen, b. Juni. Gegen die säumigen und pflichtvergessenen Ablieferer von Hühnereiern wendet das Kreisamt exn auch axxderswv zu empfehlendes Rdittel an. Den Geflügelhaltern werden vom 15. Juni ab die Zucker- und Süßstoffkarten exttzogen; sodann erhalten sie keine Lebensmittel mehr, wie Grieß, Kunsthonig, Haserflocken, Marrnelade, Graupen uxid Teigwaren.^ Sollten auch diese Mittel nichts fruchten, dann will der Kreisrat die Ent- eignuing des Hühnerbestandes vornehmen lassen. Kreis Lauterbach. # Lauterbach, 4. Juni. Das Eiserne Kreuz erhielt der hiesige Hauptlehrer Unteroffizier Otto Kinkel. Kreis Friedberg. Bad-Nauheim, 6. Jurn. Das gestern hier von Richard Strauß veranstaltete Konzert hotte vor überfülltem Saale vollen Erfolg. Geixevalmnsitareftvr Dr. Richard Strauß dirigierte selbst das 110 Dbann starke Orchester, das duwch die Großh. Hos- musik Darmstadt xxnd Mitglieder des städt. Orchesters Mainz ergänzt worden war.. Zum Vortrag kam die große Tondichtung Ton Juan op. 20 inach ditto laus LenMxs Don -Jrran-Dich^xam) und die tn den letzten Jahren viel besprach^'.re A1 v e n s i n f v n i e op. 64, ettx Werk, das in 23 Abteilmxgen programmatisch einen Tag in den Alpen schildert.. Austettem brackite Kammersänger Alfred Sterham zwei Lieder von Richard Stvauß, „Ter Einsam^' und „Tos Tal" mtt prachtvoller Baßstimme zu glänzendem Bortrag. = 9lus her Wette rau, 5. Juni. Die Hauptobstkammer der Wetterau, die Südosthinge des Tarrnus rings um Ober- Nosbach, Nieder-Rosbach und Ockstadt, verspricht für dieses Jahr eine recht günsttge Ernre. dbach der ausgezeichneten Blüte zu urtellen, müßte die Hauptftucht, die Kirsche, besonders gut ausfatten. Doch zeigen die „Frührvten", und die „Brau- nen" jetzt einen wmiger guten Behang. Weit besser lassen sich die schwarze Einmachkirsche „Falten" xxnd die Maikxrsche „Hängerote" an. In diesen Tagen kamen die ersten reifen Erdbeeren, deren Kultzxr man sich in steigendem Maße zuwendet, auf den Markt. Ob die Ra u pen Plage aus den Ausfall der bis jetzt einen vollen Erfolg versprechenden Kerxwlsstsorten tieswxrkenden Einfluß haben wird, muß abgexvartrt werden. Jedenfalls tritt dieses ^Ungeziefer in ungewöhnlich starkem Maße auf: seine Bekämpfung müßte nxit allen Mitteln aufgenomlmen werden. Kreis Wetzlar. m. Wetzlar. 5. Juni. Unter großer Anteilnahme wurde bexxte nachmittag Oberpiarrer mxd Superinteixdent a. D. Gustav Schoeler zur letzten Ruhe gebettet. Von 1867—1611 war er in hiesiger StÄtt tätig. ra. Aus dem Kreise Wetzlar, 5. Juni. Bei rund '86 000 Hühixenx sollte der hiesige Kreis neben der Versorgung seiner eigenexx Bevötteruxxg wöchmtlttb 75 000 Eier nach auswärts liefern, während bis jetzt als höck-ste nxöchmtliche Leistung über- haxxpt nur 16 000 Eier, in der letzten W-xhe sogar nur 9300, bei der Krexssammelstelle eingingen. Dabei sind bei exner einmaligen Ausgabe für die Bersorgungsbereckttigtexx des Kreises allein 21 000 Eier erforderlich. Tie Kreisbehörde verlangt daher, daß für den Moxxat Jurn 5, für Juli und August je 4, für c^eptember 3 Eier xmb für Oktober imr noch ein Ei für jedes Huhn abgeliefert werden. Hessen-Nassau. ra. Biedenkopf, 5. Juni. Durch Beschluß des Kreistags wttd die Kteissteuer für die Folge auf 18 Prozent festgesetzt. ch. Dille xx b u r g , 4. Juni. Der 12jälwige Sohn des Laxxd- wirts Rettxh. Hofl^inz und ein 7jähriges Mädchen gerieten mit iln?enx Fuhrwerk aus der Stattoxx Eibelshausen, auf dem Bahxlüber-- gang, direkt vor den ciufahreuden Zug, der nicht mehr zum Stehen gebracht werden tarnte. Der Junge erlitt so schxoere Ver- letzxmgen, daß er sofort tot war. denx Mädck^eu nmrde das eine Bein abgefahren, das andere gebrochen. An feinem Axxfkomxnen wird gezweifelt. --- Frankfurt a. M., 5. Juni. Das am Pfiugstdienstag in der Mexxdelssohn st raste gestohlene 64x47 Ztm. großc Gemälde xnar ein Werk des italieixischexx Pialers und Architekten Lorenzo Bernxnx >1598—16601 mxd stettte Eftristxxs am .Krexxze dar. Sun Wirrt lvrrd aus 12000 M'k. geschätzt. Von den verwe geucm Dieben bat man xxoch nicht die gerxxxgste Spxxr. - F ra n kfu r t a. M., 5. Jxnri Die nexre Kobleixverordnung des Magistrats enthält xi. a. ein Heizverbot für alle Frank- fixrter Hansbalttmgen bis einschließlich 17. Oktober. = Frankfurt a. M., 5. Juni. Der Direktor des vbarma kologxschen und niedxzinisch-ckxemxschen Jüstitxtts der Unxvex-sität Bern, o. Professor Dr. Emil Bürgi, bat einen Ruf als zweiter Direktor an das Frankfurter Jnstittrt für experx mentette Therapie abgelchnt. ----- Langen. 6. Juni. Oberlehrer Dr. L a n t c l xn e von der hiesigen Realschule, der als Oberleirtncnxt an dexx Kämpfen an der Aisne teitnabm, xvurde mit dem' Eisernen .Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet _ [-) Marburg. 6 Jun.x. Dxe Stadtverordneten beschlossen die Ausoabc von Kriegs no t gelb , xmb zwar sollen zunächst für 50 0® Mk. Gutscheine für 50 Pf. und später je nach Bxdars solckv für 25, 10 und 5 Pfennige in Auftrag gegeben werden. Ferner lmitäe mit Rücklicht auf die ver-everLeu Kohlen eine Erhöhmxg des GaSprexie- und die Einiührung von Mxetyelt» für Gasautolnaten genehmigt. Der außerordentliche ^Haxishasts plmx für 1917 schließt mit 35150 Mk. ab Dem p-tadttheater wuttd-.' ein xveiterer Zuschuß von 1500 Mk. bewilligt 0 Wetter, 5. Juni. Dem im Felde befiuolxcheu Exnwohner Hermann Busch im xxahen Dorfe Mettnau wurden in vergangener 9ttxcht im Statte zwei Schweine abgestochen und entroender Prozeß Uahn. Darmstadt, den 5. Juni. Bor dem Sch^wurgericht begann Montag die Verhandlung gegen den Banfier Leopold Kahn, dessen BerhaNung rm Dezember 1915 weit über Darmstadts Grenzen hinaus das g'.oßte Aufsehen erregte. Die Anklage, die aus Verbrechen gegen das BontDepotgexetz usw. laxttet, legt dem Angeklagten eine ganze Reihe oon ^epot- unterschlagungen und berechttgte Veräußerung von Wertpovieren in namhaften Beträgexx zur Last. Auch habe er keinerlü Binder geführt. Der Angeklagte will durch Gefättigkeitsdiskoutx er ungen.' in Verlegenheit gebracht sein und hat, um Verpckickluugm xn England xxachkommen zu köxxnen, Depots verpsäxxdet und verkauft. Exxglische Baukex. lyabän bann im Februar 1914 Zwangs verkauf« für feilte Rechnxmg vor genommen. Er ^ selbst :ex durch geschäftliche Alifreguugexx uxxd tteberarbeitung daxm \o wett gekommen, dliß er die Geschäftsübersickst verloren habe. Kahn sah sich schließlich genöttgt, Interimsscheixre für bezahtte und im Aufträge von Kundexx gezeichnete KriegSanluhe zu verpfänden oder zu verkaufen. Er bel-auptett, daß die .äixnben reixi Anrecht auf diese von ihm gezexck>nere Kriegsanleihe gehabt lfatten. Der .Konkxxrs kam schließlich zum Ausbruch ^'Dezember 19 Io . nachdem verschiedene Anzeigexx wegen Nichtlieferxnxg gezeichneter Kriegsanleihe erstattet nwrden waren. Der Angeklagte wrrrde xn Hart genommexx. Es ergab sich eine Ueberschuldung oon xiber 600 000 Mk., denen 40 000 Mk. Aktiva gegen übe rftehen. p'.e VerxxelTmung der Zeugten bietet keine besonderen Momente: der Angeklagte hat es in allen Fättexx verstanl^n, xxber hinterlegte Papiere ohne Vorwissen und ohne Einverstä'.xdnis der Exgentümer zu verfügen. Versuche des Angeklagten, sich auf Unkenntnxs d- n-.t intb Einzahlungen geleistet, die der tllugeklagte in Empfang xxalmx, ohne die gezeichneten Sttick oder Zwischen scheine zu lxeferxx. In der gestrigen Sitzung, die gegen 10 tthr abends zu Ende gxxxg, bxlligtexx die Geschworenen dem Angeklagten mildernde Umstände^zxx, worauf der Staatsanwalt 4V 3 Jahre Gefängnis beantragte. Das Urteil des Gerichtes lautete xxnter Berücksichtigung der bisherigen Uxxbesttafthett des Angettagttn und dessen körperlicher und geiftiger Verfassung auf 3 Jahre Gesäxignis, abzüglich 1 Monat Unter* suchungslxrst. Der Angeklagte behielt es fich vor, gegen das Urrei Revision einzulegexx. Juni t- — — I CE «s-«£ C ft* «B £ — S ^ ft, LZ o r Hl 1 § 'S i: jo S 2 o I» - c Wetter 1917 O S r? 3-» 1 c %* < zi 3 & jQ 55 ft, 5a .5 f ' ^30 ji tri j i» 8 1 L-Z ! > 5. 3" 26,9 ! 10,4 39 | 1 Sonnenschein 5. !io” •w 20,1 i 11,7 67 — — 0 Klarer Himme 6. 8" *— 18,1 i 10,4 67 1 — 4 Sonnenschein Meteorologische Yeodachtnngen der Station Sietzen. Höchste Temperatur am 5. bi» 6. Jx,ni 1917 --- 20,1* C. Niedrigste . . b. . 6. . 1917 ==-f 14,1 # C, Niederschlag: 0,00mm. Letzte Niac^richten» Amerikas Kriegsvorbereitungen. New Work, 5. Juni. sWTV. Nichtamtlich.) Die Vorbereitungen -tüt" die Registrierung aller männlichen Amerikaner vom 20. bis 31. Jahve sind beendet. Die Registrierxmg erfolgt morgen. Vban erwartet, daß man 10 Millionen militärpflichtige Personen zusammenbringt, mm denen dann eine Millioxx für den Milxtär- dien ftindische Vresso» Agentur meldet aus Hongkong, das; in Mrd- und Mittetchina ein großer Aufstand ausgebvochen ist. Der größte Teil der Arme« bat sich den Mi ist indischen axxgescküosseix und viele Dörfer besetzt. Die Regierungstrnvben flüchteten nach allen Ricktung^m Z^^bl« reiche Dörfer \ta\yen tn Flanrmcn. Es wurden viele Bkenschen getötet. Ge kr Gol-Änkausjtett f Sckubnmchergebilfe gesucht i 06487 ®lü(iC£, Wolkeng. 23. Giehen. Die ^oldanföiiffteHe Gießen beendete am 31. Mai ds. Is. ihr erstes Geschäftsjahr. Ursprünglich gegründet für den Bezirk des Kreises Gieren, schlossen sich ihr im Laufe des Jahres die Kreise Alsfeld, Lauterbach und Schotten an. Ueber den Umfang ihrer Tätigkeit gibt nachstehende Tabelle : i-ffcMuh: 8aU der Ginlreferer Ausgezahlte Summen Monat für Gold für Platin Jb 1 4 Jb I ^ Juni. ! 151 5 200 70 Juli. 206 5 480 50 96 August. 264 5 226 94 September. 177 4 304 99 Oktober ....... 158 4 739 49 November. 309 414 6 304 8 222 73 43 46 24 AC\ Dezember. 4U 80 Januar. 85 2 588 52 — j Februar . 82 1 970 62 __ c März. 128 3139 87 221 r 90 c April. 147 3 189 16 422 90 . Mai ........ 197 4 060 23 918 Summa j 2318 | 54 478 i8 i 1730 | - zum Bau d. Verbindungsbahn b. Gießen gesucht. Anmeldungen auf derBau- stelle in ZUeitt-Linden. (vvuft PerE Elsenbahnbaugeschä ft." ~ Militarsreicr gesucht. 437C Sternbei*^, Seifenfabrik. Vahnhoss lrahe 39, H. chuljurrge «uni AuStragen sucht. 4416 Maanuö, SelterSiveg. Sehr jung and früh kam dir die _ Stande, Zur Trennung von der Lieben Sehr schnell auch deine Todeswunde, Jetzt ruhst du fern ^Feindesland. Hast alles Leiden überwunden. Hörst nicht mehr deiner Lieben _ . Fleh’n, Ls kommt vielleicht dereinst ... . die Stunde, Wo wir vereint uns wieder- seh'n. mgere Maufertit ) inilifärimer §crr| Uian Schriftl. Angebote 03489 <& WSedersfelo. Ganz unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass unser lieber, unvergesslicher, herzensguter Sohn und Bruder Musketier Ernst Karber nach kurzer Kampfeszeit am 20. Mai sein junges Leben im blühenden Alter von 18 Jahren durch einen Kopfschuss aufgeben musste. In tiefer Trauer: Heinrich Karber, Forstwart Anna Mai’ber geb. Schneider Otto Karber. Ruttershausen, den 6. Juni 1917. Es schlummere sanft, dein treues Herz. 02105 ' z. v>e|a}afr5jat)res eraeyl von öer Goioankausste „Bringt WZ @oI 6 ! 6i ^och immer sind größere Mengen von Goldschmuck irn Pnvatbesitz. Sie müssen heraus! Es ist im Interesse unseres Vaterlandes unbedingt notwendig, daß sie der Reichsbank zugesührt werden. Mihßrger in 5isdt und Land! .helft uns dies erreichen! Werbet mit uns für die gute Sache? Gießen, den 1. Juni 1917. Kamen; des Ehrenausfchuffes der SoldarckarGells Gießen: Der Vorsitzende: 4396D Der Schriftführer: GeheimeraL Dr. llstnger. RcgierMßsraL tzemmerde Verteilttug <3peifeftvnp. 1 Ausgabe von Speisesiruv erfolgt von Mittwoch. inf?* w' 5 '* * 1 V öb ÖCÖCfl Barzahlung und Rück- gäbe der Aaswelsnummern. » entm/lt auf die Person 125 g r . Sveisesiruu. 3. Der Klein Verkaufs-Höchstpreis für daswfun'o Speise- ..Kleinhandelsgeschäfte, die die festgeietzlen Höchltpretse überschreiten, haben anher SÜS. i o r Veriolgung den Ausschluß von weiteren Zuteilnngen zu gewärtigen. S ro £i e L ö T ^schäfte, bei denen Unregelmäßig- ffliJfetemVarftäuÄ' oortotnmcn ' "nd bem »eben«. Gießen, den 5. Juni 1917. • 44 06B ___ Der OberbürgermeisterKeller. _ Jucht-Kmttnchen und ^ennntieve sinl^abzugeben. tJ f4 . ft7R _ Stad tnchc^auinchenzncht. Rodheimer etrnfic 34 £ WMMMMN - 2-, 3- n. 4 “ 2 immar‘-WohKcit 3 zu vermieten. 4155 Wcbrum, Crednerstr. 50. Frdt. 5—4-Zimmcrwohn'. zu verm. wiUisl^Llr. 3. EI für Lriielniürc»- unD Bütiifiü!ßreit=Ül^dliii^ sucht 08401 Kaufhaus Eisoffer. Ä!'«irrte Falzenirnen '.uni sofortig. Eintritt gesucht. EaHrackerai Otto KiadiW we., d 0 i) a.ine sftraüe 4. [0845 9 Einige Jraucu für Feldarbeit gesucht. Schneider, Frauk filrter Strecke 29. LaüfftlUi öS. MWen für einige Stunden vorm. gef. 03492 Etevlia nstr. 42, p . Zuoerl. Kauffrau od.Lanf- lnädchbn gesucht. 08482 _Löb erstratze 26,1. Aashilffe für einige W oc he n gesucht. [0346 i WilhvSmHtriiße 12 5! ; . Todes-Anzeige. Heute nacht z Uhr entschlief sanft nach schwerem Leiden unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Fri. Elisabeth Waggier im Alter von 73 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen- I. d. N.: Christoph Wagnor. Giessen (Alicestrassa 27), Betzdorf, Ossenheim, Burkhardsfelden, Burgsolms, den 5. Juni 1917. Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 3 Uhr auf dem Alten Friedhof statt. 0349o . ur ■ 1 . ^ ^ Die seither von Herrn Rechts- uaivalt und Notar Rernhsh? rnnegehabic [76 Wohnung Selterswcg u«, I. ist ander wenig zu vermieten. Bnbubofstr. 54 11 . Stock. 8-Zinimer-Wolnnnig nr. reicht. Zubehör, mehreren .skellcrn usw., Loggia, *u vermieten. Näh. Gr. Stein- Weg 26 l. [15 6 Zimmer Schönt G’Zlnz.-iVchcony per 1. Juli zu vermieten. 2718,' Schillerttrahe 5. Die seither von Frau Medt- zinalrat Stammler inne- gehable Wohnung, 6 Zimmer mir Zubehör, im ersten Stock Gartenstrake 14 ist für 1. Oktober oder früher zu vermieten. 4414 8 Zimmer 1 !_^ Zimmer I "* ■■ ■■ ■ r,r »"K■ I ! 1 XMjur. —n 1r , ößä.-Ä-J&ö!««WC/721, i . Q. ' kfJ;' verm. Näh. OoS-jo &tct nU ranc 69 , p. Swhüae 4”21i£2nc?-^7oLnaEg w/on od. spater zu vermieten. 03480 5ka iser-Alll'p 33. Schott'scheWeinst.m.Laden u. Znbeh., auch z. j. anderen Geschäft geeig., mir od. ohne Wvhng. ans 1. Juli zu verm N ah, das. 1. 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Tod68-AQ26jg6. * Nach langem schweren Leiden verschied heute abend 7 3 9 Uhr im Alter von 65 Jahren meine liebe Fra- unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, ’ Schwester, Schwägerin und Tante FranOisahetha Römer geh. Gernaiidt Die trauernden Hinterbliebenen; -Ph. ßömer IIX . 3 Schmiedemeister Willi. Römer ITT. ¥w. u. Familie Ludwig Römer I. n. Familie Friedrich Römer u. FamiMe Margareta Römer Heuchelheim, Frankfurt am Main, 6. Juni 1917. 4419 Die Beerdigung findet Donnerstag, den 7. Juni, mittags 12 1 /., Uhr, vom Trauerhause (Giessener Strasse 14) aus statt. Anwaltsbnreau sucht Gehilfen iauch A'nfänger) unb Lehr ling. 'Näheres in der Ge- s chästsstelle des Gieh. Anz sofortgesircht. 03415 Hck. A ff, Grohen-Buseck. Fr. Lot;. Babnbosstr. 33. Zum 14. Juni ein Heizer f. Niederdruck-Dawpsheizung Oei ftciev Station gejucht. Schlosjer bevorzugt. 43MB i!utv.-Augenllinik Gienen. Fräslein, 19 Jahre aus guter Familie, sucht Stellung für sehr. Arbeiten od. sonst, leicht. 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