Ar. \29 Der Skhene? erscheint taqttch, außer Sonntags. - Beilagen: Gietzener Famttjenblütter; Nreirdlalt für den Kreis Sietzen. Vezr:g§;reis: monatl. 9:f si.. viertel- fährt. Mk. 2.65: durch Abhole- u. ZiveigsteLlea rnoaatl. 80 Pf.f durch die Post Mk.2.45oiertel- jährl. ausschl. Bestellst. Fernsprech - Anschlüsse: stlrdieSchristleitrmg1I2 Verlag,GeschäirsstrlleSI Anschriit für Drahtnachrichten: Anzeiger Sietzen. Erstes Blatt J67. Jahrgang Dienstag. 5. Zun. pofifcheäionto: Krankfvrt a.M. ll686 & m Benkvertehr: Sewerbebimr Siehe« ZVSUmqrrun-druck u. Verlag-. Sriihl'jche Unio.°Such- u. Steintzruckrrci R. Lange. Schriftleitung. GejchSstLstelle u.vruüerei: Schnlstr. 7. Annahme von Anzeigen *. die Tagesnummer bis .zumNachmittag vorher». Zeilenpreir, f. Anzeigen: örtlich 20 Pf., Ber- mietungen u. Stellenge- suche 15Pf., auSw ärtS 2b Pf., b. Platzvorschrstb 30 Pf., Reklamen 7bPf.„ bei Platzvorfchrift SO Pf. Hauptschriftlerter: Aug. G o e tz. VerarrtworÜich für Politik u. Feuilleton: Ana. Goetz, Stadt und Lav»v, Berm is cht eS iu©c j - richtssaal: Fr. R. Zenz.« Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. (WTB.) Großes Hauptquartier, 4. Juni. (Amtlich.) Wcstlichcr Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Im Wytschaete-Boarn erreichte der Artillerie- kämpf gestern äußerste Heftigkeit. Er stielt auch dis in die Nacht an. Mixe der Küste, am L a B a s s e t - Kanal, und beiderseits der Scarpe nahur nachmittags die Kanlpftätigkeit zu. Nachts folgten scharfe Feuerwellen. Vorstöße der Eng- läiSer bei Hulluch, Lens, Monchy und Csterisy sind überall abgewiefeu worden. Am Souchrz-Bache vom Vortage gebliebene Engländcrnester wurden größtenteils gesäubert. Heeresgruppe Deutscher K ronprinz. Westpreußische und römische Regimenter führten am Dinterberg bei E rann ne eine gewaltsame Erkundung durch, bei der nach erbitterten Nahkümpfen über 150 Franzosen und 15 Maschinengewehre in der Hand der Sturmtruppen verblieben. Am Weststange des Berges in unsere Stellung einstezlMnf französische Gräben wurden gegen starke Angriffe gehalten. Heute nacht drangen Stoßkompagnieu niederschlesischer Regimenter nordwestlich von B r a y e in die französische Stellung und nahmen mehr als 100 Mann ge sangen. Auch hier wurden 15 Maschinengewehre er- beirtet. BeDe Erkuiwungsoorstöße brachten wertvolle Fest- stellmmen über den feindlühen Kräfteansatz. In der Champagne wurde östlich des Pöhl- berges ein Angriff mehrerer feindlicher Kompagnien durch Gegenstoß zum Scheitern gebracht. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Keine besonderen Ereignisse. ScstLicher Kriegsschauplatz. Keine größeren Kampfhandlungen. Mazedonische Front. Vorpostengefechte westlich des Wardar. am Doiran- See und in der Strumnebene verliefen für die bulgarischen Truppen günstig. Der Erste Generalquartrermeister Ludendorff. * Der Abendbericht. ^Berlin ,/4. Juni, abends. (WTB. Amtlich.) Im Whl ^Maete-Bogen hat sich nach ruhigem Atorgen der Artillerik rampf am Nachmittag wieder zu bedeurender Höhe gesteiger Von dm arideren Fronten ist bisher nichts Besondere gemeldet. Der neueste öfterreichisch-ungarrsche Heeresbericht stell «Miz außerordentlich starke lVevluste >er Italiener fest. Ei Ab-gjang von 180000 Mann und der spärliche Raunigew-in W für .Herttn Ead-ornä eine schmerzliche Enttäusckmna. De Mschluß der Känrpfe am Jsoii^o ist aber nur ein Glied i; b fL tette Nskderlageir, die die Feinde in diesem Früh jastr erlitten haben. Trotzdem wollen sie weiterkämpfen un den Sieg erringen. Das zeigerr die politischen Kundgebun gen der letzten Zeit, die sich infolge der Auseinandersetzung mit Rußland ergeben haben. Das zeigeil aber auch die Au Zeichen, die von-den Fronten festgestellt loerdeu. Wenn di Engländer und^ranzosen so beharrlich darauf besteh er siegreich^ zum Ende z-u kommen, so müsse n sie nod ernntaf große Angriffe um» Verluste dransetzen. Tun sie e nicht, s>o wird die Zeit nicht mehr ihr Verbündeter sein denn der U-Bootkrieg zieht ihnen den Meinen immer enger Und wem: sie nach ihren voreiligen Ankündigungen sich un tatrg verhalten, so verschlechtert sich mit jedem Tage aud me diplomatische Lage für sie. Ihr Unvermögen, zi sregen. das Zugeständnis der Niederlagen, der Tatsache, da ßcL t* 1 verloren haben, tritt darni immer plasti scher hervor. Von solchen Gesichtspunkten aus beurteilt null der Verlier „Bund" die Kriegslage, indem er schreibt: „Da die Entente nicht in der Löge ist, diese Sachlage anzu erkennen, ivemr ne nicht zugleich bereit ist, die daraus sich ergeben den (Lchiuysolgerungen zu ziehen, so muß mit neuen Anstrengungei Jm™ gerechnet werdeii. Auf der andern Seite sind oi c ^in der Lage, die bis jetzt erfolgten Ent ichwungen des Wahres 1917, was die unmittelbare strategisch ünswirlnng betrifft, zu ihren Gunsten zu'bucheil, aber nicht in de: ivn sich aus das Ergebnis als endgültig zu bestimmen, de 1 inl) ziverfellos ails wertere Angriffe gefaßt machen müssen, t>\\ «lue neuen Planen erwachsen." r, peinliche Notwendigkeiteir treiben jetzt die Entente an ergründe steht der Russe, der zwar an den Frontet "'^oer Angrisfsabsichten bekundet, aber von seiner Bundesgenossen doch nicht als bestimmter Faktor, mit den - 0 ) in ig en berechnen lassen, angesehen werdeii darf ^»eoer ^ag kann in Rukstand neue Ueberraschungen bringen ^ er Berner „Bund" erörtert im einzelnen folgende Möglich retten an den Fronten: ram ;f! & liegen, läßt sich datier unter Bcrcch. Komnmndowechsel in Frankreich verflossenen Vermutung crasiprecheu, daß wir einer mehr ^^lüandlgen Generalofs-ensivc der Entente, einem -H 01 geborenen Angriff, zum Greifen nahe gekommen stnd. Pätain hat voraussichtlich seine Uwgrup pie?ung volleirdet, Eirgland hat frische Verstärkungen in die Front geschoben und zmischeir Dpern und Bethune so etwas wie einen n-eiren Angrisssbogen ausgezirkelt. Beilutzt es diesen, um mit 'dem vorgeschvbeneit Ypern als Flügelstützpunkt zwischen Wytschaete und Neuoechapelke vorzubrecheir, während die Armee Ale mb y ihre Durchbrnchsversuche an der Scarpe erneuert, so mag Sir Douglas Haigh hoffen, einen. Erfolg in der Richtmrg Lille davonzutragen und dieses im Norden zu überflügeln. Es lvürde in diesem Falle freilich in Gefahr gerate, r, sich in dem tiefgestaffelten! Befestigungssystem zu verstricken, das nördlich Cambrai und Touai auf Lille zieht .und nicht durchstoßen inerden kann. Sucht die Entente den Erfolg im Westen noch weiter irördlich, also zwischen Nieuport und Ypern, so n:nß sie die Seeflanke ganz anders angreifen als in, Noocncher 1914. Da die Deutschen die See flanke aber seither erst ausgebant t/iben, so ist nicht cinzusehen, ivo dort neue Erfolgs- Möglichkeiten für den Angreifer versteckt liegen. Das große Arstllerieduell zwischen Nieuport und Dixmuiden mahnt zum Alif- seheu. In der Richtung Ostende imb Gent mag French, der neue starke Kräste des Heimatheeres ip Bewegung gebracht hat, vielleicht Erfolge suchen, die keiner weitgespannten Tiefenünrtnng bedürserr. Wie dem auch sei, weder die eirg'lische noch die französische Heeresleitung werden neue Opfer scheuen, um endlich aus dem strategischer Dilemma herausznkommen. Die französische Armee steht zwischen Soissons und Moronvillers immer noch in Angrisssstellung, und zwar wenig günstig am Chemin des Dames, günstiger in der Champagne, wo die Deutschen aber der Bedrängins durch überraschende Manöver ein Ende machen können." Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien. 4. Jmli. (WDB. Nichtamtlich.) Amtlich wiiD verlautbart: O e st l i ch c r Kriegsschauplatz. In den Karpachen worden feindliche Erkundungsabteilungen abgewieftn. Italienischer Kriegsschauplatz. Oeftlich von Görz versuchte der Feind mehrmals, die vorgestern an uns verlorenen Gräben znrückzugewinnen. Alle Angriffe waren vergebens. Unsere Beute hat sich auf H Offiziere 600 Mann und 9 Maschinengewehre erhöht. Auf dem Fajti Hrib holten wir 380 Italiener aus den feindlichen Stellungsn. Im Bereich von Jamiano ist die Kampftätigkeit wesentlich lebhafter geworden. Bei Arco in Südtirol wurde ein englisches Wasserflugzeug abgeschossen. Wie aus sehr vorsichtigen Schätzungen erhellt, über- treffen die V e r l n st c p e r I t a l i e n e r i n d e r z ernten Isonzoschlacht alles, was der Feind in früheren Anstürmen a.i Menschenleb-en und Volkskrast seiner Eroberungspolitik geopfert hat. Wir stellten im Lauf des neunzehntägigen Ringens mindestens 35 italienische Divisionen m erster Linie fest. Es ist somit in einem Frontabschnitt von 40 Kilometer Breite wenigstens die Hälfte des gesamten italienischen Heeres Sturm gelaufen. Die Einbuße, die bei diesem Massenopfer der Angreifer an Toten und Verwundeten erlitt, übersteigt sicherlich 1 6 0 0 0 0 M a n n. Außerdem nahmen wir ihm 16 0 0 0 (befangene ab. so daß sich italienischerscits — für den Gegner günstig berechnet — ein G c s a in t a b g a n g von 1 80 000 Mann ergibt. Diesen Verlusten von 180 000 Mann steht für den Feirrd die Besetzung des Mk-Berges und des zum Trümmerhaufen verschossenen Dorfes Jamiano als Raumgewinn gegenüber, wenig genug ftir den Siegesjubel der am Metten Jahrestag des Krieges Italien erfiillte Der Erfolg ist unbestritten unser geblieben. S. M. der Kaiser und König hat inmitten seiner braven siegreichen Kämpfer einen Armeebefehl erlassen. Dieser Befehl wurde bereits von uns veröffentlicht. S ü d ö st l i ch e r K r i c g s s 'ch a n p l a tz. Unverändert. Der Chef des Generalstabs. Krankreichs Miischulö am Ausßruch des Krieges. Berlin, >. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Der französische Ministervräsident hat in seiner letzten Rede ae- legenUtdT der Kammereröffnung geäußert: Deutschland hat den Krieg geivvllt. Der Schuldige ist nicht bei uns, sondern dort. — Die „Nordd. Allg. Ztg." ist men in der Lage, für che Schuld de r f r a u z ö s is che n Po l i t i f und speziell Herrn P o i n c a r e s an der gegenwärtigen Weltkatastrophe em w e lteres Zeu g u i S zu erbringeir Es ist ein Bericht doc- vor etmgen Moualen verfftorbeneu russischen Botschafters in Londoil, des Grafen Benckendorff. an Herrn Sasso- iww. In deni Bericht, der gchchrieben ist während der Lon- doicer Balkankouferenz. und zwar zu einem Zeitpunkt, da es noch nicht unbedingt feststand, ob es getingen werde, den uneben zu erhalten, und der im französischen Urtert und m Uelierfetzung veröffentlicht wird, heißt es n. a. : „LLenn inan sich darüber einig war, daß die englische Unter- üützung eine nun diplomatische sein sollte, so ist jedenfalls seitens Fnankrelchs -ein Vordchalt dieser Art nicht iormmu-rt worden v sm Gegnll'eil, wenn tet mir Cambans Unteroedunaen mit mir und che zunch^n uns gewechselten Worte vergemar.värtige und die Haltung Herrn Pvincarös hinzunehme, so kommt mir der Gedanke der einer Ueberzeugung gleichkommt, daß von allen Mächten Frankreich die-einzige ist, die, um nicht zu sagen, daß sie den Krieg wünscht,ihn doch ohne großes Bedauern sehen würde. J-edenfalls ^hat mir nichts gezeigt, daß Frankreich aktiv dazu beiträgt, in dem Sinne eines Kompwmisses zu arbeiten. Nur der Kompromiß ist Friede; jenseits des Kompromisses liegt der Krieg." Nach diesen einleitenden Worten geht der Botschafter dazu über, die Haltung Her einzelnen ^Nächte crnf der Konferenz zu schildern und ihre politischen Ziele darz-nlegen, und sagt werter: „Wes in allem läßt Cambon ein gewisses Vertrauen auf die bewaffnete Mitwirkung Englands durchbacken. Ob sich das atnff Abmachungen ^bezieht, die er geheim halten muß, oder seinen. Grund in Maßnahmeir der earglischen Flotte hat, die, wie Winston Churchill ihnc noch gestern wiederholte, vollkoMinen bereit imb vollkommen mobilisiert ist, zlyar ohne äußeres Auffehen, aber doch so, daß für die Admiralität große Aufgaben damit verlnrnden sind, — ich weiß es nicht. Die Lage, so lvie ich sie beobachten fcmrdfc, scheint mir zu sein, daß alle Mächte auftichtig daran arbeiten, den Frieden zu ethalten. Aber von allen ist es Frankreich) dasdenKriegverhältnismäßigamphrlosophisch- sten anfnehmen würde. Es hat vollständiges Vertrauen zu seinem Heere. Der alte gärende Groll ist wieder aus getaucht. Frankreich könnte sehr wohl annehnren, daß die Umstände heute günstiger als später sein werden. Einerseits' bietet uns diese GenrütsVerfassung Frankreichs eine Garantie, aber andererseits darf es doch nicht geschehen, daß der Krieg aus' Interessen ausbricht, die mehr französische als russische sind, vor allein aber nicht unter Umständen, die günstiger ffkr Frankreich als für Rußland sein könnten." Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schließt: Diese Ausführungen sprechen für sich selbst. Frankreich, um nicht zu sagen, daß es den Krieg wünscht, würde ihn jedenfalls ohne Bedauern kommen sehen. Das ist der Eindruck, den Graf Benckendorff schon 1913 von der Haltung Poincares und aus Aeußerungen des ftanzösischen Botschafters in London gewönnet: hatte. Die Bo Geschichte des Krieges wird durch die Beobachtungen des russischen Diplomaten um die interessante Feststellung bereichert, daß die gestürzte Regierung des Zaren, als sie 1914 den für Rußland und die gesamte Welt so verhängnisvollen Entschluß zum Kriege faßte, nur den letzten entscheidender: Schritt auf dem Wege tat, den Poincare mit schlau berechnender List schon lange im voraus gewiesen hatte. Die Revolution in Rußland. Ein neuer Aufruf des Arbeiter- und SoldatenratS. Petersburg, 4. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Petersburger Telcgraphen-Agentur: Der Vollzugsausschuß des Arbeiter- und Soldatenrates veröffentlicht folgenden Aufruf an die sozialistischen Parteien und Hau ptarbeiterverb ände der Welt: Am 28. Mai richtete der Arbeiter- und Soldatenrat einen Auf- ' ruf an die Völker der Welt, in dem £r die europäischen Völker zu entscheidendem und gemeinsamem Vorgehen zugunsten des Friedens aufforderte. Der Arbeiter- und S-oldateurat und mit ihm die ganze Demokratie haben auf ihr Banner einen Frieden ohiw Annexionen und EntsckMigungen geschrieben, der auf dem Selbst- besümmungsreckst der Völker beruht. Die russische Demokratie hat die erste vorläuffge Regierung zur Ancrkennnug dieses Pro- grarnms gezwungen und der ersten vorläufigen Regierung, tvie Pies die Ereignisse vom 3. und 5. Mai bewiesen habcm, nicht gestattet, davon abzuweick^en. Die zweite vorläufige Regierung stellte auf Drängen des dlrbeiter- und Soldatenrates dieses Programm an die Spitze ihrer Erklärung. ^ Am 9. Mai beschloß der Vollzugsausschuß des Arbeiter- urrd Sollatenrates, die Anregimg zur Einberufung einer zwischenstaat- licbeu sozialistischen Konferenz zu gckben, und am 15. Mai richtete der Arbeiter- und Soldatenrat einen Aufruf an die Sozialisten aller Länder, in dem er sie zum gemeinsamen Kampf für den Frieden anffordert Der Arbeiter- inrd Soldatenrat ist der Ansicht, daß das Ende des Krieges und die Herstellimg des Meltftiedens durch die gemein- lamen Jnterelsen der Arbeiterniassen imd der gesamten Mensckcheit gefordert wird. Dies kann die sozialistische Demokratie nur durch, die vereinigten zwischenstaatlichen Bemikhungen der Arbeiterparteien und Syndikate der Kriegfilhrenden imd der neutralen. Länder int Interesse eines tatkräftigen und zähen .Ganivfes gegen das allgemeine CKmetzel erreiclwn. Der erste mid notwendige Ähfttt znr Begründung einer solchen zwisck>enstaatlickien Bewegtmg ist die Einbernfimg einer zwisck?en,taatlichen .Konferenz, deren Hauptaufgabe, es ist, eine Uebereinstimmung zwischen den Dertreter-r des sozial.,tu chm Proletariats lstnsi chtlich der politischen Abrechnung mit der „geheiligten" Verbindung zwischen den Regierungen! und den impenali,fischen Klassen zu erzielen. Eine zwischenstaatliche Ilebereinsfimmnng zur Abrechnung mit dieser Polifik ist im all- gememen die nofivendige Borw.lssetzikng für die Organisation des Kampfes ans breiter uiib zwischenstaatlicher Grundlage Die Ein- bertrfilng der Konferenz Nnrd elensv gebieterisch von den aenwin- famen Lebensinteressen des Proletariats wie aller Völker gefordert Lie Parteien Mid Berernigimgen der AA^iterklasse, die diese Meinungen teilen und bereit sind, ihre Bestrelnmqen zu vereinigen und uo zu oerwirkltt1>en, tverderi ivn: Arbeiter- und Soldaten- rat auf gefordert, an der von ihm einbernfeiwn Konferenz teiloi- nehmem Der Arbeiter- imd Soldafiarrat wäblt als Ort der .Konferenz ^ t o et b o Int imb als Zeit der Zusammenbernsaitg die Tage zwiscl:en dem 28. Innt und den: Juli. Petersburg, 4. Juni. (MB. Nichtamtlich.^ Meldnnq des Reuter,eben Bureaus: Minister T schern ow und Minister T sc- retell t liaben ,tch nach >bronstad1 begeben, mn mit dem dorfigrn Arbeiter- und Soldatenrat zu unterhandeln. Die Landreform. perersvurg, 4.Juin. (WTB. MManttliän) Meldung der Petersburger ^clegraphen-Agentnr. Hüne Zufinnrnenkiinfi der Mn-' flättor, f*r Rerchsdunra nahry ,!olgernde Enlschttetziung an- Nachlxnn. bw pmxrtc ;|idoninten£aTtrt von beit ’iftilirliebem der Rerchsdryna box Bk nicht des 9Pbnrrm'nrirt'at Sdnbloiö^fi übet betr Unrtm® her '.‘(rbeitru btf Iandlvittschastsicheri HanplausschusseS, sowiS den Enttvuri einen Ettsichsießnug if>ri'r eichen Sitzung geprüft batte, drückt sie die Ansi. daß. oie L a n tr ed r c f o trn inu{ ivm brr D c v f c n ö e n V c t s a nt in ( u n n Md’it^n-’*• lurrber. laou. Diese oiriin wird genügend Ansehen besitzen-, so das; il)re Enischeidimg allgemein und ohne Widersvrnch angmommea wrrk Die Weid j-övnct fordert alle Torso« toohner ^rui, sich vor der Enlschkrtung dieser Veri.rmmluug jeglicher Gelvu-lttat zit enthalten. Ä'NL ICi ji r 4 vtrlfrf: trMidrrn HmlpkauöscimG wurde eine Erklärung über die Lrm dir.-icticl-rstsfrage audgoarbritet, in der es heißjt: Alles für die Lanrnr irtnt art geeigilede Gelände liiufi, den Ackerbauern und Landwirten e,ue 'Ausnützuitg überwiesen werden. Vor der Einbe rusiing der omialsunggebenden Versamnrlung kann niemand di ' La udwi rtt'ch.t'i■:jrage lösen über ihre endgillige Lösung verwirk-- i ichen Ihm eimvrudlsrne Löfmrg ist nur aus'de w^enndlagr eines cillfjrmnnru üa«llichvn Landw i r t fck-a ft Spl cnws möglich. Willkürliche Bersuch« der Bevölkerung ans diesem, (tzebrcw würden eine ernst!irf": Bodivhung riir dvn Staat darswllen. Gin WahirechtSgesetzentwurf. Peter S I> u r g, 3. Juni. iWTB.) Meldung der Petersburger ^ legrophen'Agentur. Der Rechtsausschuß der vorläufigen Regie v uiTfl bat eilten W a b l r e ch ts- G e s e tz e n t w u r s für die v e r t c s s il n g g e b e n d e B e r s a in ra l u lt g ausgearbeitet. Der Euch wurs siebt ein allgemeines, geheimes, gleiches WahlreckN obne Unterschied des (Geschlechtes ans Grund dos P r o p o r t i o n a l f y st. e in s vor. Jeder rnssisrl ' Bürger, der das Alter von 20 Jahren erreicht bat, neniefU das Recht, an den Wahlen teilzunelimen. Der ltzcieiz- entwuri wird zur Beratung dem Sonderausschuß überwiesen, der Aur Ausarbeitung des genannten Gesetzes eingesetzt ist. SCiicftiitt des Haiidclsrninistcrü .^vitowalow. Petersburg, 4 Juni, stehimden industriellen krise, mit dem Mangel an Disziplin im Land«, mit den rwm Ättreitsminister beabsichtigten Mahre,zclrr vitr .ll'onttrvlle inbiutrtfller Ilnteriuhmungen und mit seiner lieber ; iWijjtrnfl, d a st die jetzige R e g i e r n n g i hr e n P l a tz e i n e m i'c t tt s iv vi a l i ft i s cf:e n PL i ut st er tum r ii lt m en m ü s s e. Sein Üiachfolger ist nach nicht bezeicknnll hmcndr Arb^iterunrnhcn. Stockholm, 4. Juni. 0 000 Personen eine riesige Dem«nstMt^»il statt ge; uichen zur Bezeugung der Einigkeit irnt per inierrvanonulen so-zurl ich scheu Kommission in Beim. Die Menge Ivbe laut innert Jinriiirrwalder Jwieden gefordert. Ratterds m, Juch. Nach, dem „N ieruve Nvttrrdamsche 0a>uvai7ch wird den „Daily 'News" anS Petersburg gemeldet, das -Organ deS 2lrbeitcrausichusfes lxulauge ireuerdiirgS eine Einigung der Alliierten über die .GriegSzielc. Eine Ver sx-rvörnttg z» einer Gegenrevolution? Kopen ha gen, t. Jimr. >WTB. Nichtaurtl.) 2iach einer Meldnna der- ,?Bolitiftm" wurde in Petersburg eine Verschmorung entdeckt, die bezweckte, eine OK'genrevv-lutran her- nrrr-mrwen und eine 'Anzahl Mitglieder der jetzigen Regierung, nameittlich ereuSki. zu eriuorden. ES wurde eine 2lnzahl Berhachrngen vorgenommen. Gen s , 5). Juni. Nach einer Matinmelduug anS Petersburg l)at in Tislis die Bewegung für die Wiederaufrtchtung des Jaren- tum-S an Ausdebnimg gewvirnen. Die glncb ',eilig gemeldete Per lwftung des (choschirsten Nikolai Mkolajcwüsch bängt damit zu- sammen, doeb scheint die Verhaftung nicht in Tiflis selbst vorge- twinmen worden zu sein. ^riedenHsehnsucht der Rumänen. Berlin, 4. Juni. ,W^TBL Die F r i e den S s e h n s u ch t des Russischen Volkes und Heeres begüuu auch auf die Rumäuent übernugreftlm. (besungene füumänen sagen aus, daß am 14. Mai in Jassy-, Riomlon und Barau große JwiedenSkundgednngen statt^ fan'sen. * . * Bild«ng eines litauischen BerwaltirngSrateS. H au vt g tu r t i e r O st, 30. Mai. (2Iirrtlirir., Der Ober- I>cfpljr.-baber Oft lyrt di.' 'Bildung eines litauischen. Ber- 1 r auen S ra tes geirebmigt, der aus den angeselxnsteu Männern Lttaneno bestehen soll. Die Stockholmer Konserenz. Berlin, 5. Jmri. Die eirglische Mgieruug soll nach sran-- zösische,- Quelle bis zur neuen Entschechung die Reiseerlaub - u i s für di« «rglifclM Sozialisten zur Stockholmer Konferenz widei r-uwu lmben. 'Aus Neto Pork wird lrarickxtet, das ivegen der Derweigernng der Passe an die arnierikanisehen Sozialisten zur Stocttwlirrer Reise ein Eintrag von 60 Deputierten nn Revraseutanlenbarche einge-i gaugeir sei. Die sranzösischen Sozialisten. Bern, l. Juni. lWTB. Nichürmllieb. Wie das „Journal." vus Paris rnelvet. find infolge der Erklänurgeu Ri bot s die frait- h ö f i f cb e ri Sozialisten der Ansicht, das; eü ibmen taftächlich unmöglich ist, rmch Stockbto-km m reisen. Sic verzichten äugen i.Hrffirt) beranf, nach 'Petersburg zu gaben und sich irr Stockholm, mit Brmrting zu bcfvrecheu. Wenn die staimmw die angenbliclliche AuSspoust.-e bwrrdet hat. wird di Sozi allst,, che Partei zusammen treten nick» nxrhrschmliü! ein»; stirrv^tedung erlafnm über dte (fwüntr, die sie znstngen., die Befchlüsst des Nationalrats aufzu- ichick»en Engliiche Sozialisten. London, 3. Juni. ts; es zu keinem »ermclilendim Schlage konrnren werde, und der Arch .iw' mrd Soldateurat wünsche, die Aufmerksamkeit der Völker ans >'me>h I r i e d e m b ,i r ch V e r I, a n b I n n g e n zu IcttP ott. ES ii'urN'is En tickst reu un gen angenommen, die die russische Revolution l>eg,/isjeir, >brr FriedenSpolittk „ferne Anurchouen. und feine Entschädigung« ist' billigen und die Einrichtung eines Rates von Abge- z ebneten der Arbeiter und Solldaten rn England svrdcrn. Zeekrkrg. Reue U-Vootcrfolge. Bevlin, 3 Juni. (WTB. Amtlich.) 1 Ärr der Westküste' Irlands und vor dein West" «Lusig.^e de-' st anals sind l H 000 '3 r u fcture ß i fter • ton n e n Versen Pt worden. Bau den vernichtztten Dmnv- fein: und Seglern koinrtl-n die Nmnen und dre Ladunsten -nicht sestaestellt lvvrde.tr, da dre ,Jahr,zeuge aus Geleitzügen he raus s ckf.st f«n wurden. 2. ErtreS unserer SeeflugMlgc belegte am 2. Jlmn dte nrssrsche Megerstation L eba ra ntit gut bertcnben Bombeu. Der Chef des Adtniralsrabes der Marine. Berlin, 4. Juni. (Amtlich.) In den Sperrgebieten ntu England sind 4 Dampfer und 2 Segler v ersen Pt worden, unter denen sich der bewaffnete eug- ische Dampfer Middtefer (7265- Toniken, befand. OVrofee, Namen und Ladungen der übrigen Schiffe koirnten nicht stestgestellt werden. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Ter in den norwegischen (bewässern versenkte Dampfer „Gamma". E ri st i a n i a, 4. Juni. lWTB.) Amtlülte Melduitg des strorsk LelegraphenbnreanS. Ter ohne Ladung fahrende den t sch e D a m p fe r „(st a m m a" von Einden nad) Nar tm’^nul einem norwegischen Latten an Bord lwurde am j-. vormiltags 10 Uhr in der 'Nähe von Jäderrauua durch Signal von drei englischen .striegsfchifsnr, die vonr Meere mit großer Fahrt einliefe!,, angehalten. Ter Kapitän gibt an, daß dies sich eine halbe Seemeile von Rauma er etgnele, was das Lotse bestätigte. Nach einer weiterett Angabe des Kapitäns setzte dieser selbst den Tampser bei dem stvaßhein,-Leuchtturm auf (strnna. ivoraus eilt Boot von den striegsüchiffelt längsseits kam. Als der Kapitän sich weigerte, die Leiter hernuderzutaisen, schoß der Offizier von dem Boote mit dem Revolver, ochie ur lreffen. Tas englische Boot wurde daraus zurückgerufen. Tie .st riegsichisfe feuerten, auf eine Ent- fernimg von .>00 Metern vier Torpedos uno angeblich auch einige Kanonenschüsse ab. Ein Torpedo traf, zlvei erplodier- ten am ^lratlde, das vierte erreichte das Land, ohne zu explodieren. Es ivurde niemand beschädigt. Zahlreiche Augenzeuge,l an Land bestätigen den Vorfall, der sich in der Nähe des Landes ereignete Das norwegische Betvachungsschiss, das ittnerwegs von Egerfund war, sah um 11' . Uhr Kriegsschiffe vier oeemeüeu vom Lande südivärtS sahreu. Sie machten Ivsort -st ehrt und verschw'" meldet au.S ünalmö: Als d?r fchmedifchr Dampfer „Lndrvig stvllberg" am letzten Donnerstag auf der Reist lstöpstvrg- Matmö Torr.ckure paiuert'e, bemerkte er ein Unterseeboot, ivalnsckstintrch englischer Na lrona.tr tat, das einen deutschen Dampfer beschoß. Dieser mußte fernen .'»kurS ändern und ganz dicht an dir schwedische Küste heran- s ahoe u. Das l! Boot folgte ihm aber dorthin rrnd setzte die Be schstsnmg fort. Wegen erirbrechender Dimkelheit ivar eS rncht mvglrch zir sehen, ob die Beschießung erfolgreich war. Cure zoit lang schieir es, als ob die „Ludwig Kollberg" von denr U-Boot. Wenfalls beschossen irmrde, eine 'Anzahl OKmurten fielen in ihrer Näle nieder. Die „stolti.erg" rettete sich auf schwedisches Gebiet. Wre ruitgeteilt, bcfairtv ,>ch das ll-Boot auf schwedischem H-obeits- gebret. • ^ ^ stcrdam , 5. Juni., Die Keelaudlruie stellte, luic die Blntter cwfa'hren, vorlänsig ihren Dampserdienst mit England Nneder cm. Bern, 4. Juni. Wie Lponer Blätter anS Le ldavre melden, Nt >m dortigen .vrafert der englische Dampfer „Eastgate" 4377 Br. R. To.) durch Explosion zerstört ivvrden. Der Dampfer „Pc- lechore (spanisch), von ven Bcremigten Staaten kommend, wurde aus der Höhe von Llperborrrg (Tcramnu urrd versank. lus dem Reiche. Berlin, 5. Juni. Der Filnfzehneraussckmß d^S Reichstages zur Mitlviicknng an der Aussrchrring des vaterländischen HrlsSdreust- gesetze-? beriet gestern Petittmkeu. ll. a. wurden nrebrere Petitionen, die arrderweite R eg o l u n g d e r Le b e u s m i t t e l z u w cif it n g T ii r 3 ck. w e. u - u n d S ch lv c r ft a r b e i t c r forderte, dem Kriegs - amt zur Ernleimug eutiprechender Vcrhaiwluugen überwiesen. Berlin, 4. Juni. iP. I.) Atcö Eassel luirb gemeldet: Im Hotel „Monopol iourde gestern und heute eine bcDeiittaine T a g n n g aller am R e i s e - u it d B erke h r s w e s e n Teulsckii lands interttirertm ll reise abgehalten. Sümtlichz am Reise und Verkehrswesen beteiligten 5,00 Organisationen Deutschlands sollen zu einen, g.rn. ''iv.lei-wrop., ir.inat'jnhVi, 'b-.no im Sin,re ; > mittelenrvpärscherr Politik zusamurengesaßt werden, der die Mir Wirkung der Reicks. Staats- und istemcnrrdebehörden sowie di- Parlamente, dw Industrie und Wissenschaften nicht ausschiießeu soll) Aus Hessen. Umgeftnltnng lnw Weiterbildung der Rechte des Volkes im Stank, in den Kreisen und in den Gemeinden. Abg. Reh und (stetwssen haben in der Zweiten Kammer einen Antrag gestellt, in dem es heißt: Auch >n Hessen hat die Entwicklung unserer (stesengebung roch nicht den Grad der inneren Fmjbeit und Estreclnigleit erreicht, der 1 'ute fast allgemein als berechticch und nollveudig anerkannt wird. 2 a s W a b l r ech t z u r Zweit e n K a m m e r ist weder gleich noch völlig allgennstn: die Minderhellmt werden vlme Verhälmis wall rarten-drückt. Der (örnsbust, den die Zweite Kammer nn Ver l ältnis zur Ersten aus .bin? (.stestnzgebring hat, läßt den Willen b.>.v Vol kes nicht genügeird zur Ostltuug kommen. Emo zeitgemäße ll in g e st a l t n, n g der Er st c n K a in nt« r rinti Sinne einer au i Wal leu bernberrfcen berussständischen Vertretung wind in weitert Schichten der Bevölkernng als wertvolle Ergänzung der politr iclwn Volksvertretung begrüßt werden. Aus denr Wallrecht zu den Körperschaften der iimeren Verwatttrug mrd zu den tst.'ineindever - tretttngen nritffert alle auf Besitz oder irr sonstiger Weise begrün-- dete.n Vorrechte verschwinden. Das Interesse der Bevölkerung an >d-n Kreis- und Prooinualangelegenb'ertcnr ist dnrck). Schaffung^ eines nn mittelbaren Wal/l rechtes zn fördern. Das ^el bst Der 1 irr altnng s r e di t d e r (st e m c i n h e n ist von vielen lllndcn- lichen und überslükstgen t'enel,migmrgSvorbd/.ilten zn befreien. Das B e a m t e it r e ch t bedarf einer Durchsicht und terl.veistn Verbesserung, nicht zuletzt auch in der Richtung, daß die durch (iufiere Merkmale anstatt durch Leistung und Tüchtigkeit bedingte soziale Schichtung verb^.'isevt wird. Die zwischen den 07 U)dWn Klassen der Beamtenschaft besteheitdi' tmchberstngbare Lkbiperrimg, Vre vielfacl' auch ein imerwünschleS Borblld für di« klcrsstninästige nltd gesellschasllicdL Absperrrmg der übrigen Teile der Be Volke rung unterem ander abgibt, muß versa winden. Wir verzichten zrmächst ans bestimmte Einzel Vorschläge und beschränken uns darauf, die Auängel imß'rer Gesetzgebung ans Anzeigen und den Wr».g zu ihrer Verbesserung mr zu deuten, im Vwnrarren daraus, daß es dem vorurteilsfreien Znfanrmenwirken der Vertreter des Volkes getingen Hieb, dreien egen Forderungen (insinstellen, die zur Erneichnng des gesteckten ZielLS nötig, zweck - mäßig und erfülllnar sind Wir l-eantvageir deshalb, gemäß Avtikcck 17 der landstsindi - scheu, (steschä-slsordmulg, einen, besonderen Ausschuss bestehend ans 7 Mitgliedern und 7 Sdellvcwtretertr, zu wahleir, der die Airf g ab^ e hat, die gesamte po l i t t s ch e u n d Ver w a l tu. u gs g-vs e tz g e b n n g des Landes einer Durchsicht zn unterziehen imd der .Kummer dies origen Vorschläge zu unterbreiten, die nötig sind, um alle Beschränttmgen des freien, gleichen, allcmneirven mrd dir ei ten Wal'>! rechts ^n d-ens Vertretungen der Bevölkernng in den AngeLegenleiten des Staats, der Provür z^m, dar stweise und der 'S>rrnnnden. sorme «lle ans Ge - burt oder Besitz gegrr'mdeck'm Vor rechte im staatlich»yr LrM'N zn besertt'chn. Der Verkehr mit Eiern. Abg. Dorsch hat in der Zweiten Kammer folgenden dringtulten Antrag gestellt: Ich beantrage: Die stÄrirmer wolle beschließen, Großb. Regierung zu ersuch,en, den .Eveisämterni dahm Weisung z>r geben, dre terlherigen EveiaufPLnser auch .veiterhin Eier auikarnen zu lassen, auch wenn dieselben nickst in dem Kreis lvo'hnhait sind, in dem ,i« keitl-er ihr (steschüst ausübten. 2Uis St«rSt und Cattb, fitsten, 5. Jmri 1917. Frühobst.Höchstpreise in Hessen. Die /^^ttdesobststelle hat folgende .Höchstpreise für F r ü h db st festgesetzt: Erdbeeren Erzeugerlchchstvreie- 5)5 Pfg., Verbraucher-- Höchstpreis 'bezw. 3-) Psg. Außerhalb Hessens wohnende Verbraucher beuoligen zu dem Bezugs von Sb st aus dem O.-roßherzogium elucu bejouderen BeförMrung-s-fchern, der von der o'eschäfts- abtetlung der Landes obststelle in Darmstadl auzuforoern rß'. s.te znm Versand zugelassene Menge darf jeweils 25Kilo- gratntn Steinobst bezw. 10 Kilogramm Beercnobst Brutto- gelmcht nicht übersteigen. ** Lebe ns- m t ttelm arfe Nr. 0. Wie uns mitgetrill llvitd, haben viele Leute die Lebens mitte lbezu-gs marke Nr. 9 weggeworsen, Werl inzwischenstchon auf die Marken 10 und 1' Lebensmittel verteilt worden sind. Das Lebensmittelamt macht daraufhin nochmals bekannt, daß Marken nur dann r'ire Eiilttgkeit verlieren, wenn dies durch amtliche Bekannt- niachilug versiigt wiro. In dem besonderen Jalle mit Marko • tr - 11 biv Sachlage so, daß an die israelitische B'völterung vor den Jet er tagen auf diese Marke rituelles Jett abgegeben wurde. Tansit die danrit Bedachten bei der jetzigen Oelber tellnng nicht nochmals eineit Anteil erhielten, wurde die Marke 0 für diese Verteilung zugrunde gelegt. Hat jemand wirtlich die. Marke 9 weggetvvrfen, so kann sinn dafür vom Lebensinittelamte Ersatz geleistet werden. Dansit dieses Ent- gegeltkontmen jedoch nicht zu Täuschungen tnißbrancht wird, ist eine scharfe Kontrolle vorgesehen. Amtliche Personal Nachrichten. Dm 64rvß- b erzog bat beftrmmt, daß der NanrenSzng von den Achse schicken und Sch-Ulterl'lappett des Leib-Dragoner »fcgtmeu tS I r - ^^zll entfernen und durch die Regimenrsnnmmer zu ersetzen rü. Der (tz r o ß h e r z o g Imt am 5». Mar d. Js. den Mitgliedern, dcr Königlich Preußischen und Groß herzoglich Hessischen Esien- bmlmdirektivn^zn Mainz, Regierungsrüten Dr. Hans Schneider und Martin ^2 ck' m. i d l den (5'harakter als Geheimer Regierungsrvt, und dem Mitglied der Königl. Eisenbahndirektion zu Frankfurt a. M. Heinrich Stiele r den Eharattcr als Geheimer Vaurat vom ll. April d. IS. an verliehen. ** B e r i ch t i g u n g. In unserer gesttigen Nottz rmter der < 2 t.rchzeile „Ernannt wnrdeir" mich es heißen: Der blsl^nige Assi fte.nt beim Chemischen Untennchnngsaml der Prolüuz Oberhessen. Dr. Olto Völker, zum Proviuziolchemifer (nicht -teckmiker>, zioeiterr Beamten rmd Stellvertreter des Vorstands be3 ChmrischeG ilntcr sncknmg samts der Provinz Ober Hessen, mit Wirkung vom 1. ')lprrl i>. Js. ab. ** A ii szeichn u n g. Dem Gefreiten .Karl Oswald, Sv-Hn des Lotomotivftr'hrers Ostnald von lster. in einem Fnßarlltterie' Bataillon, wurde vom. Großher-og die Hessische TapferkeitSuledaillc verliehen. . -h>k Vef ö r d e r n it g. Bi^efeldwebel Karl Fix, seit 1914 bei einem Gi.'ßener Xnr oben teil, wurde z-nm BsayrtenstellVertreter er- naimt und fürder Verwendung in einer Zahlmeifterstelle bei einer aicbraeif Jvrmatmn im Westen. ** Eine ökk 0 n ^ li ch e S i tz u u g des P r 0 v i n - z i a L a 11 eD ch u s s e s bei* Pr 0 vi it z Ober he ssen mit folgender Tagesordnung sindet am Mittwoch, den 13. Juni klll.7, vormittags Uhr, in dem Sitzungssaal des Regie- rungsge.bäildes zu (tzießen statt. 1. Weiterzahlung der Dienst vergütnng des städttfchen Gasmeisters TheoiMr Schaaf zu Friedberg: Beanstandung eines Beschlusses ver Stadtver- 0 rdnetenversammlung. 2. Bureaukostenvergütung des Bür germeisters zu Nösberts. 3. Klage des Ortsarmenverbandes Jriedberg gegen den Ortsarmenverband Echzell wegen Unterstützung des Albert.Kaufmann zu Friedberg. ** Ans bern Stadtthea ter b u r«au. Nochnaals sei in letzter Sttutde auf die heutige Aufführnng br* Schauspiels „T i e W a v s cha uer Zitadelle" hingewiesen, die als 14. Di ens tag s 'Ab 0 nn e me it tsvors dell 1 tirg gegeben wird. ** Zur Feie r des 50j ähr igeu Bestehens des A l i c e - F r a u e n Vereins in D arm ft 0 ü t r ft un ierem Berichte noch nachzutrageir, daß außer Erz. Y). 'Jcebd Herrn Ferdi« nalw Bölmi und dem Oberbürgermeister der Stadt Tarmstcrdt, durch Frau Cbarlvtte R e u scher und Dekan S« u e r it> e r n, für den Zweig verein und Kvrnsv«rliMM Alsfeld GEvenden überreicht, durch Mcidiziimlrat Dr. Reben tisch die Glück- wünscku der SchUEsternschaft: des ^taLtkranrenbanseS zu -Offen-' blnb überbrockü. und durch Frau Geheime rat Dr: Lt f i Tt g c r, GK- ßeu, in Vertrettmg dev^BorsitzeTTden des Krer.-ortteandes Cneßen. der Frau Fürsten, zu Solms -Hol?erttollns Liw, die Glü ck- w ü 11 f ch e und Ge ld fvcn den des Kreisverbomdes und Zweig- vereine des >k reifes (tz i eß en übernuttLll wurden. ** Ein nicht unerheblicher Zn s a m m e n st v ß des Milchttlhrlverks der Ltzebrüder stzrieb mit der Straßenbahn ereignete sich gestern nachmtttcuz gegen 1 *6 Uhr abends. Das (tzriebsche Fuhrwerk mit einem Rosichnnntell-Ponhheng.st bespannt woltte an der Krenziung der Schandenshraße: üb«: die Bahnhofflraße fahren, als von der Stadt her ein W«yen der Elektrischen kam, der vorschrifttsiwißig geläutet haben soll. Das (tzriebsche Fuhrwerk war ntit dem Borderwagieu mitten aus den Schienen, Pferd und Wagen imirdett Vvtn StraßenliahnnMgen ersaßt. Der das F,ll,rw>erk lenkemde junge Bursche von Grieb irnd ein neben, rhu sitzendes kleines Dübchen flogen borde im großen vom Bock herunter auf das Pflaster. Der Fahrhursche nmrde leickst am .Kopf, das Nachen aber schwerer versetzt Der Rv-Hchnnmel-Dvny, der den gsnzen Stotz des Stratzenücrhnwagens m fühlen bekam J& and) ein Stück geschLeist tourbe, ist st> schwer mitgerwm ' lohten, daß, wie wir horten, in Aussicht qenumrmen ist, ihn f chwarz-Weiß-Theater Seltersweg 81. Im Pro- §vamm von: Dienstag, 5.. bis emsMießlich Freitag, 8. Juni, wird gegeben: „Das Serum" oder „Der Dmimenabdruck", Großes Detektivschanspiel in vier Akten, in der Hauptrolle Louis Neher vom Komödienhaus Berlin als Detektiv Max Kelley; lveiter das Kriegs-ABC, zeitgemäßes Schauspiel in zwei Akten: außerdem Vas zmeiaktige Lustspiel „Lillis erste Liebe", mit Kläre Schwarz Und Emil Sonvermann in den Hauptrollen. Mit den, Naturbild „An den oberbayeristhen Sven" schließt der Spielplau. .** Eisverkauf im städtischen Schlachthos. Der Preis für das in: städtischen Schlachthos abgegebene .Kristalleis wird bis auf weiteres wie folgt festgesetzt: für Mieter von .Kühlzellen der Zentner 1,20 Mark, für andere Abnehmer der Zentner I, 50 Mark. ** .Heu gras-Berste i gern n g e n der Stadt Gießen finden in den nächsten Tage:: statt. Näheres siehe Anzeige ** Ern te f lachen crhebungvomlö. b i s 25. In n i 1917. Wir verweisen auf die Bekanntmachung im I>eutigen Kreisblatt und machen nochmals auf die Wichtigkeit der Erhebung aufmerksam, da deren Ergebnis die Grmidlage für demnächst ergehende Maßnahmen bildet. **. Das Kreisblatt N r. 9 3 enthält Bekannt,nach,:ngen über Ernteflachenerbebu,rg in: Jahre 1917: Ammvmakdünger; Freiwillige Ablreserrmg von Hafer: Beschaffung landwirtschaftlickier Maschinen: Zurücksbellungs, Versetzungs- und Beurlaubungsgesuch-: Verpflegung der Lechpßnche. ^ Kreis Büdingen. 4? Dieb ach am Haag, 5. Juni. Für die H indenbür g- fpende gingen hier ein: 198 Eier, 48 Pfund Gerst.innebl 8 Pfund Dörrobst, 42 Pfund Hülsenfrüchte, 7 Pfund geschälte Gerste, .Haferslocken und Grieß, 2 Pfund Ziviebeln, 2 Pfund Speck und 14 Pfund.Honig. . 4t Li n d he i m , 5. Juni. Für die Hinden bürg spende g rügen hier e:n: 325 Eier. 10 Pfund Dörrfleisch. 1 Pchnd Speck, Pfund Mest 14 Psturd Graupen, 5 Pfund Suppcnmehl, 18 Plnhd Dörrobst, 8 l / 2 Psurrd Bahmm, 1 Pfund Hafers locken,, 1 Pfune> Grieß, 28 Pfm,d (Adlohleraben, 20 Pfund Zwiebeln, 0 Pmnd Meerrettich, 28 Pfund Marmelade, 3 Pfund Zucker und II, 20 Mark in barem Gelde. Hessen-Nassau. fl Ans den: Kreise Marburg, 5. Juni. Am Freitag nachmutag entstand in den Gebäulichkeiten des Landwirts Ebert im n«hen Dorfe Michellach auf u,rausgeklärte Weise ein Brand, der eine Scheune vollständig einäscherte. — In Roßdorf stürzte an demselben Tage ein siebestjährüger Knabe mit dem Stopf so unglücklich gegen sin Rad eines die Dorfstraße entlang fastende,: Wagens, daß er bald daraus verschied. Schwrrrgericht. th. Gießen, 4. Juni. Heute vormittag wurde vom Landgerichtsrat Renen Hagen als Vorsitzenden die '22. Tagung des Schwurgerichts der Provinz Oberb.'sseu eröffnet. — Verhandelt -wurde gegen die bisher imbestrafte Witwe des Maklers Heinrich Teich, der 42 Jahre alten Elisabeth Deich von Lauter wegen Kindestötung. Die Anklage vertrat Gerichtsassessor Knauf;. Tie Verte,digung führte Rechtsanwalt Leun. Als medizinischer Sachverständiger waren Kreisarzt Medizinalrat Tr. Wal gell sowie 7 Zeugen 'zu kören. Nach den: Anklngebefchluß war die 'Angeklagte beschiildigl, ikr Anfang Nov-einber v. Js. heimlich geborenes uneheliches .Kind gleich nach der Geburt getötet und in einen Brunnen genwrfen zu l-abe::, der sich hinter ihrem Hause befindet. Nachdem die Angeklagte anfänglich behauptet hatte, das .Kind sei tot zur Welt ge- wmme:: und von ist dann in den Brunnen geworfen, legte sie rm Laute der Voruntersuchung ein lrmsassendes Schuldbekenntnis ab, das lle aber in der Hauptverhaudlung lstute widerrief. Me Vor Handlung selbst fand wegen Gefährdung der öffentlichen Sittlichkett Hutter verschlossenen Türen statt. Me Geschworenen bejahten die Schuldfrage ,vegen Kindestötung, bejahten aber auch das Vorliegen milderuder Umstände, stamuf der Gerichtssts auf eine Gefängnisstrafe von 2 Jasten und 6 Monaten erkannte. Me Höhe der Strafe :m,rde bei der Urteils- Verkündung damit begründet, daß die Tat nicht etwa von einer unerfahrenen Person, sondern von einer Frau begangen sch, die nicht einmal aus Not gehandelt habe. Ter Gericlstsl-of hat die von der Verurteilten verbüßte Untersuch,u,gslaft auf die erkannte Strafe nicht an gerechnet, da diese das abgelegte Geständnis ihrer Schuld in der Hauptverhandlung nicht >:n oder holt hat. Me Sitzung war erst am Nachmittag nach 4 Uhr beendet. Mi'illcrsche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 5. Juni: 18° Reanmur. €ct\t%' Zlad^ricbtCif, Argentinien und Deutschland. Berlin, 4. Juni. Von einer gutunterrichteten Stelle wird der „Boss. Ztg." geschrieben: In den hiesigen Zeitungen waren Mitte 2lpril d. I. Meldungen über einen lleber- fall auf das deutsche Konsulat und die Brandlegung der deutschen.Gesandtschaft in Buenos Aires durch eine aufrührerische Volksmenge veröffentlicht. Diese 9ücrchrichten sind uni'ichtig.^ Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen der argentinischen Republik nno den, Deutschen Reiche sind unverändert geblieben. Die russische Krise. Genf, 4. Juni. Der in Kronstadt strrftheilde, gegen die provisorische Regierung gerichtete Ansru.hr flößt den Pariser Blättern große Beunruhiglmg ein. Mm: fürchtet eine Spaltung des Ministeriums Lwow. Nach einer Meldung des Pariser „Matin" ans Petersburg hat in Tiflis die Bewegung für die Wiestra,:frichtung b.'s Zarentums an Ausdehnung ge'wo, wen. Tic Verhaftung des Großfürsten Nikolai Nitstche-ioMch hängt damit znsa,innen, dock» scheint diese Verhaftung nicht in Tiflis selbst vorgenmniuen nwr- dn: zu sein. Räumung Petersburgs. Zürich, 4. Juni. Ter Mchwngsmangel in Petersburg ist 'derart groß, daß die Konferenz des Fabrikarbeitcrveroandes von Petersburg die Regierung aufgefordert l>at, die Etxrkuierung der nichtarbeitenden Bevölkerung Petersburgs in die Wege zu leiten. Wie die „Neue Züricher Zeitung" auf Grund einer Petersburger 5öa:asmcldtiug berichtet, sollen weiterst,, die arbeitslosen Ausländer ausgLwiesen werden. Auch das Militär, die Rekoiivalcszenten sowie die Kraulen und Berwmldeken sollen in andere Städte gebracht werden, damit der Reichshanptsladt nicht die Lebensmittel ausgehen. Rußland und Japan. R o t t e x b a m , 4. Juni. Dem „Maasöodc" zufolge teilt „Ruskoje Slowo" mit, daß vor einem Jahre ein Geheimvertrag zwischen Rußland und Japan für den Fall ab- gefchlossen worden sei, daß es zu einem Konflikt zwischen Rußland und den anderen Verbündeten töinmen sollte. In diesem Vertrag werden Japan wichtige Zugeständnisse auf Kosten der Machtstellung Englands und Amerikas ttn fernen Osten gemacht. 06«- vom 1. Juni 1917 ab gütige P und Sclilosser werden bei uns eingestellt.. [4390D Main-Weser-Hätte, Dollar. Wir suchen zum soforngeu Eintritt: Schreib hi ifen mit flotter Schrift und guter Rechner sowie tüchtige Stenotypistinnen Meldungen persönlich. Krasft Butz, Wetzlar, 438ND Gesellschaft mit beschränkter Haftung. enthaltend die Fahrzeiten der auf den Stationen GieSen, Frankfurt am Main, Kassel, Marburg, Friedberg, Lollar, Londorf, Fronhausen, Wetzlar, Koblenz, Köln, Fulda, Alsfeld, Griinberg, Gelnhausen, Nidda, Schotten, Hungen, Lieh, Laubach, Butzbach, Stockheim und Gedern ankommenden und abgehenden Eisenbahnziige, sowie die Fahrzeiten der Biebertalbahn,Ist «HAH in der Goschäfts- erschwnen und zu stelle d. GieQener rätig und kann auch durch die Austräger bezogen werden. MWnenschrWche Arheiten imh b hSri A S^° Itercr fleöI iA eter Dame sauber, pünktlich E^^richtmeaen ausgefuhrt. schriftliche Angebote um. iwoO an den Giegener Anzeiger erbeten. Lesudl Slsaeu LSve 22 iBetleonLiZim. nnu.ohnePer- ofleg. f. jede Zeitdauer. Mit- tag- n. Abendtisch. Elektrisch Llchb Bad. Tel. 1086. [lf}87 ® cr dem Gemeinderat durchberatene Voranschlag für das Rechnungsjahr 1917 der Gemeinde Grüuingeu liegt vom 6. Jutti ab eine «vche ans dem Bureau der Bürgermeisterei zur ^.«nstcht der Beteiligten osten. Einwendungen kön- nen während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll daselbst vorgebracht werden. Es werden Umlagen haben SU bCnCU aUd) b"-'"» Snk mötzl. Wohn-*. Schlaf rin., and) einz.. zu vermieten. Land raf-Phillpp-PlaSz 10.1. Gesucht eine 5-6-Zimmer-Wohnung nnr Zubeh.' Bad. elektr. irücht und Televbon in guier^age. ^dntitl. Ang. unter 4386 an d en (tziest e ner Anzeiger. Ivräulciu sucht möbliertes Zimmer. Lchristl. Anged. mit Preisangabe unter 03451 a>: den Gieß. Anz. erbeten. Sedilüsik 3ame wünschtsehos möhlierlcsZimmer per sofort. Schrull. Angeb. unter 0343« an den Gretzener An zeige:. Kleines Kager f.Han sof. ges. 034W W olkenaaffe 17. 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Sttnesraphef)- Gesöilscfeifi ^^SabelsberBer' 1 Glossen und Damenabte.'Sung E. V. Wir eröffne:t Freitag. 15. Juni 1917, abends 8 Uhr, in lmfercm VereinS- beim „Zum Gambrinus", Kirchsttnße 11, einen AußWer-LkljrUU i.GabclckbcrgerfchcrStcno- ckravbic für Damen und Herren. NnterrichtSgeld 6M. Anineldungen an Herrn A. Karnbach, Landgrafen srraße 5. oder zu Beginn des llnterrichlS erbeten. Beginn des Jortbildnngs- llnterridttS Dienstag, den 19. Jnnr, abends :» Uhr. 4241c Der Borttaud. von 18BI r.nd Damen verein aabsUbarger. Slmneldnngen zu dem am Donnerütaa, den 7. Juni, abends 8 ttbr im „Post- keNer" beginnenden Anfänjrcrlebrsans in GabelSb. Stenogr. werden bei Beginn des Unterrichts noch emgegengenonnn. »Pünfzipr M Mittlvoch, den <». Juni, abends 8 ttbr Zusammenkunft aus Textors Terrasse 'eksrWgiDA° . AdonuemM Grütr^VorteiIk.8prvotinia8cUir Portw^hr.Vmt.'iusrii. Cu'.sp.^rj Kar) Borbs. Berlin 54 heue Hgnigsn Gr Am 10. Mai 1017 fiel bei don schweren Kämpfen des Regiments der Unterarzt Heinz Holtmann, In treuer Pflichterfüllung begleitete er sein Bataillon durch das feindliche Sperrfeuer in die vorderste Stellung, als ihn nebst manchen der tapferen Mannschaften das tödliche Geschoß erreichte. Das Regiment, in dessen Reihen der Gefallene den Siegeszug gegen Rumänien milgemaeht hat, wird diesem pflichttreuen und lieben Kameraden stets ein ehrendes Andenken bewahren. Im Namen des Offizier Korps: 03140 Beyer Oberstleutnant und Kommandeur eines Infanterie-Regiments. % r ;iM IlilMBü' v, .. Lichtspiel-Haus Bahnhofstr. 34. LLLiLmilUlUHMI>)IHliiiinumi)iHi)lll)ii/ni[niim,|,] 'lUiilllliHDIi'IlliiU.mi'lIiJllflJm'Miiiii.i.mnnmiiuiiiiiiniUiill i stb Üb haben sioii Graf Dohna und seine Möwe Heute abend 10 Uhr entschlief nach langem schweren Leiden meine liebe Gattin, unsere herzensgute Mutter, »Schwiegermutter, Großmutter, »Schwester und Tante die Herzen aller Giessener erobert. Es ist ein'überwältigendes Schauspiel, die \ ersenkungen der feindlichen Schiffe mit ansehen zu können. Beginn Graf Dohna und seine Möwe 5, 7, 9 Uhr, Mia May 4, (> o. 8 Uhr. Als Extra-Einlage ab heute Mia May, die vornehme Künstlerin in ihrem entzückenden Künstler-Drama in 4 Akten IH! im Alter von 78 Jahren 9 Monaten. In tiefer Trauer: Familie Michael »Schmitz, Kgl. Heegcmeistcr a. I). Familie Heinz Schmitz Familie Robert Blaan. SiStiönett© dos Teufels. NW" Erstklassige K iniHtler-Konzerte. Morgen ^liitwock 2.15 Uhr Schiller Saal 15, I. Platz 25 Krofdorf, Gießen, 3. Juni 1917. Die Beerdigung 3 Uhr, statt. findet Mittwoch, den 6. Juni 1917, nachmittags 4395 «BP Schwarz» Weiss-Theater» Loge «3. Sünder-Vorstellung 4380 a Keltern- Wjg | 81. vre £ Programm van Dienstag, 5. Juni, bis inkl. Freitag, 8. Juni. E r 8 t a n f f il h r u n g e n. Für die vielen Beweise Herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste sagen wir innigen Dank. 3 Rechtsschutzstelle. Franc» u. Mädchen erhallen uneietgeltlich Rat und Auskunft in Ncchtsanstelegcnhclteil > im allen Rathau-AMarkt- plan l 1 Mittwochabends von 7-9 Uhr. <3647 Das Serum! oder der Daumenabdruck I Detektivdrama in 4 Akten. — In der Hauptrolle Xeher Komödienhaus Berlin als Detektiv Max Kelley. Die trauernden Hinterbliebenen: I. d. 71.: Sophie Frntig gtb. Klllcr. Die feinsten Nordsee- iss. Bas ÜCrieggs-ABCS! Zeitgemäßes »Schauspiel in 2 Akten. lailli’s erste Liebe! (Höhere Sexta - Privatschule Oberprima) Bietzen, den 5. Juni 1917. 4379 nnd Cabllau, lebendfrisch in Eis, empfiehlt GeorgWalienfels Marktvl.21 Jernspr.842 gegeniiber d. Engelapotheke Danksagung. Keffel Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme wahrend der Krankheit und bei dem Hinscheiden unseres lieben Vaters Philipp Weigck XIX. sowie für die trostreichen Worte deö Herrn Pfarrers Heidenmüller, die aufopfernde Pflege der Krankenschwester nnd der zahlreichen flrnn:,= und Blnmenfpenden sagen innigsten Dank Die ticftranernden Hinterbliebenen. Klein'-"inden, den 5. F-.'.ni 1917. 03457 bGciMM garantiert vorzüglich zum Houigtochen, Schlachten, Wäsche- und FuLterkochen, empfiehlt in großer Auswahl August Lotz Wieseck, Telefon 1079. 3800 4392 Ein jeder kann sich so viel Misch u. Wurst holen wie er haben will. Habe großen Vorrat. U.Uetzler,pferdemetzger. »4 a »S t i r u b i n d e w" diese verhütet und ffi HiivmüO beseitigt lästige Runzeln und Falten der Stirn und verleiht jugendliches Aussehen. Preis M. 3.75 54 h K i n n b i n d e Fniilirh“ hebt die gesenkten „CHimoil (.psichtstnasspn und beseitig das unschöne Doppelkinn. Preis M. 3.75 54 c W a n g e n b i n d e beseitigt die starken, 1,1(1 teilweise sehr häßlichen Fleischmassen der Wangen und gibt dem Gesicht weichere Linien. Preis M. 3.75 Diskreter Vorhand. Porto iu Nachnahme extra. Frau TII. FISCHER BERLIN-WILMERSDORF 49. Detmolder Straße 10. 1763 D Photogr. Apparate alle Grössen, verschiedener Firmen. 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Näheres durch Direktor Brackemann, Ludwigstr.70.Femr.633 JtMWA-WszvKMkMM Aktiva M Kasscnbestand 10 545.05 Wertpapiere 10 000.— Geschäftsmobi- liar u. Utensilien 80.— Guthaben inlsd. Rechnung - 'Privatbankier 74 940.— Guthaben i. lsd. Rechnung b. Genossen 126 465.57 Desgl. bei Vereinen usw. 3 022.45 Darlehen auf Schuldscheinel79 263.14 Hypotheken Kausschillinge Zinsenreste, fällige Aktiv- u. vorausbe- zahltePassiv- zinsen Ausstehende Gerichtskoste^i Summe der 397 77O.68 47 317.54 30 415.28 70.04 Aktiva 879 889.75 6 088.46 54 268.87 Passiva. JC Reservefonds 18 412.89 Betriebsrück' läge Geschäftsguthaben der Genossen Spareinlagen u. nicht beigeschriebene Kartengelder 767 486.50 Schuld in lsd. Rechnung bei Genossen 27 885.58 Desgl. bei Vereinen usw. Stückzinsen (nicht fällige Zinsen) von Passiv-Kapital. 82.15 67.23 Summe der Passiva 874 291.68 Reingewinn 5 598.O7 Gesamtkassenumsatz in 1916 Mk. 1O4O 487.29. Mitgliederstand Ende 1915.163 Zugang in 1916. 1 Abgang in 1916 ......... 10 Mitglieberstand Ende 1916.154 In 1916 vermehrten sich die Geschastsguthaben um Mk. 3 167.55. Die Haftsummen verminderten sich unt 9 000 Mk. Betrag der Gesamthastsumme Ende 1916 Mk. 154 000. Lich, den 20. Mai 1917. Spar- u.Darlehenskasse, e.G.m.H.,Lich, Oberhessen Unterschrift d. Direktors: Unterschrift d. Rendanten: .Heller. Schnabel. s uns Wochen jede n 4 Uhr abgehalten werden. Mittwoch nachmittag Jmpfpslich^ig im laufenden Kalenderjahr sind die im vorigen Jahre geborenen Kinder, sowie die rückständigen aus früheren Jahren. Die hiesigen Einwohner, tvelche imvspflichtigc Kinder^ haben, werden zur Benutzung dieser öffentlichen Termine mit dem Bemerken cingeladen, daß alle in denselben vor- gcnommenen Impfungen unentgeltlich sind. Wer > bic Termine nicht benutzen will, muß die Impfung seines pflichtigen Kindes bis zum Jahresschluß aus seine Kosten bewerkstelligen lassen, widrigenfalls ihm im Januar n ächften Jahres eine vier- wöchentliche Frist zur Nachholung der Impfung unter Strafandrohung gesetzt wird. Außer den Pflichtigen werden auch .Kinder, welche im laufenden Jahre geboren sind, auf Wunsch N-hrer Vertreter geimpft. Alle in einem Termine geimpften Kinder müssen in dem acht Tage später abzuhaitenden Termine zur Nachschau nochmals erscheinen. Kinder, deren Zurückstellung von der Impfung wegen .Kränklichkeit beanspruckft wird, können gleichfalls dem Jmpfarztc in den öffentlichen Terminen vorgestellt werden. Die Impflinge müssen mit reiner Wäsche und rein- gewascheneni Körper zur Impfung gebracht werden. Es wird nur an einem Arme mit Lymphe aus dem Landesimpsinstitut geimpft. Kinder aus Familien, iu denen ansteckende Krankheiten herrschen, dürfen nicht in die Termine gebracht werden. 4316B Gießen, den 31. Mai 1947. Der Oberbirvgerm erster : Kelle r. HeuMMriltijierung der AM ®it|tn. der Amtliche Bekanntmachungen Stadt Gießen. Eisverkiius im Mischen Lchlnchthas. Der Breis für das im städtischen Schlachthof abgegebene Kristalleis wird bis ans weiteres wie folgt festgesetzt: 1. für Mieter von Kühlzellen der Zentner 1,20 Mk. 2. für andere Abnehmer der Zentner 1,50 Mk. Gießen, den 30. Mai 1917. 4882B Der Oberbürgermeister: Keller. Die diesjährige öffentliche Impfung in der Stadt Gießen wird, beginnend ant Mittwoch, dem b. ^uni, UN JmMokale Turnhalle der Stadtmädchen- ch u l c , S ch i l l c r str a ß e 6 — die nach ft c n Samstag, den 9. Juni, Montag, den 11. Juni und Dienstag, den 12. Juni 1917 soll das Heugras von den städtischen Wiesen meistbietend versteigert werden nnd zwar: Samstag, den 9. Juni, nachmittag- 6 Ubr an Ort nnd Stelle bei der Aktienbrauerei und am / Ohlebergweg bei der Henligenftaedtschen Fabrik. ZiPE sammenkunst in der verlängerten Liebigftratze bei der Henligenftaedtschen Fabrik. Montag, den 11. Juni a) vormittags 9 ttbr Zusammenkunft am Schlacktbos von den Wiesen im Neustädterfeld und am Elektrizitätswerk. dl vormittags HP/* ttbr in der Rcitaurotion von Melchior Schäfer Wwe., Kaiser-Allee 4 von den Wiesen im Heegstranch und im Rußland, e) nachmittags 2 ttbr im Pbilosovbenwald von den Wiesen am Fürstenbrpnnen, tut Wieseckertal. von den Hosvitaliviesen in der Gemarkung Wieseck, d) nachmittags 5 Ubr an Ort nnd Stelle von den Wiesen in der Schmarzlach. Dienstag, den 12. Inn! a> vormittags ttbr an Ort und Stelle von den Ochseniviesen, von den Wiesen im Stolzenmorgen, am UterSbrunncn und Altentisch. b) nachmittags 3 1 /* ttbr an Ort nnd Stelle von den Wiesen in der Gemarkung Rödgen. c) nachmittags 3V, Ubr an Ort und Stelle von den Wiesen in der Gemarkung Großen-Buseck. Steigliebhaber, welche die Wiesen zu besichtigen beabsichtigen, tvollen ftch an den städtischen Wiesenwärter Bellas. Wolsstraße 15, wenden. Tie Großherzoglichen Bürgermeistereien der um- liegenden Gemeinden werden ersucht, Vorstehendes in ihrer Gemeinde bekamttmachen zu lassen. Gießen, den 2. Juni 1917. Ter Oberbürgermeister. I. B.: 4 4375RH Grünewald.