Li. «8 3»cit«s Statt tzrjcheinl täglich mit Ausnahme des Sonntags. \bl. ZahrgMg 72$f Beilagen: „Siebener Zsmillendlätter" und „Xkeirdlalt für den Nrei; Eietzen". Postscheckkonto: Frankfurt am Main Nr. 11686. Sankverkehr: Eewerbedani Gießen. tu General-Anzeiger für Sberhef Dienstag. 22. Mai \%l ZwillingSrunddruck und Verlag: Brühl'jcheUniversitäts-Bnch-u.Strindruckce!::. R. Lange, Gießen. Schriftleitung, GeschäftssteSe und Druckerei: Schulstraße?. Geschäftsstelle ».Verlag: Schriftleitung: 112. Anschrift für Drahtlichesten: Anzeiger Gießen. Die Mrderlage öer Italiener. M i c n, 20. Mai. (WTB. dttchtamtlich.) Airs dem Kriegs- pressegwartier wird gemeldet: Der achte Dag der Isonzo- SchLacht brachte den Italienern eine schwere Niederlage! Sie mnstten im Raume Loga—B>odrez, wo es ihnen. crn: 1t. Mai geglückt war, einige Llbteilnngen über den Jsauzo zu werfen, dieses schmale Stück wieder räumen, vas sie sich unter den blutigsten Opfern erkauft hatbem Unsere Artillerie ist es, die die Italiener nester in diesen: AÄschsrtt des Jfonzonzo-Schlacht hat den Italienern nur neue Opfer gekostet und sie keinen Schritt vorwärts geführt. UnS brachte er dagegen die Rückeroberung eines vedora «gegangene:t Frontstüchs, wodurch der Mist- erfolg des FeindeS um jo nachhaltiger wird. ^tLlienischer Heeresbericht r»mr 20. Mai. S&* der Gegend Hon GSrz haben unsere Truppen gestern die Besetzung der Höhe von Punkt 652 (Bodiee) erweitert. Tief gegliederte Massen, denen heftiges Trommel- imb Sperrfeuer voraus^ ging, versuchten durch hartnäckigen Gegenangriff unsere Fortschritte aufzuhalten. Sie wurden jedesmal mit blutigen Verlusten abgo- kveesem Am Abend konzentrierte der Feind, nachdem er seine Füsiliere zurückgezogen hatte, das Feuer zahlreicher Batterien auf bU von ihm verlorenen Stellungen. Urrsere Truppen behaupteten aber das eroberte Geürnde fest. Wir erbeuteten zwei 105-Millimeter- Geschutze, zwei 149-Millnneter-Mörser, Bombenwerfer, Maschinengewehre und eine große Zahl Waffen und Munition. In der Gegend öfllich von Görz brachten kühne Vorstöße unserer Mteilungen in die feindlichen Linien Gefangene eiu Während des Tages nahmen wir dem Feinde 272 Gefangene, darunter 4 Offiziere, ab. Auf dem Rest der Juli sichen Front dauerte das Artillerieduell heftig fort. Unsere Batterien beschossen feindliche Truppenbewegungen im Jdia-Tale. An der Tr e n tino fr on t versuchte der Feind mit heftigem Artilleriebombardement und kleinen Jnfanterieoffen- siven Diversionsangriffe zu unternehmen, die alle scheiterten. —. Ein feindliches Flugzeug wurde in einem Luftkampf über Feltro abgeschossen. Die rebellsbedingungen unserer Feinde. Aus. Briefen, die französischen Gefangenen abgenomnte:: worden sind, geht nneber unzweifelhaft hervor, daß es unsere:: Gegnern, die nun schon seit Jahr Tag darauf hoffen, uns aushungern zu können, darrt unserer erfolgreichen U-Bovttätigleit bereits recht wenig angenehm zu Vdute ist. Tie Briefe stamme:: fast alle von Anfang April, :md es ijst selbstv erst ä:chl ich, daß seitdem die Berbältnissc nicht besser, sonderi: wesentlich schlimmer geworden sind :md sich nrit jeden: Mmrat auch iveiter ver-, schlimmcrn müssen. Aus der Unmenge von vorliegenden Briefen gleichen oder ähnlichen Inhalts nachfolgende Proben: Brief, vonr 10. 4. .„Schon seit 5 bis 6 Wochen können wir weder Butter noch Käse bekommen. Auf dem Markt verkauft.man den 'Scheffel Kartoffeln von 6 bis 7 Franks. Man fragt sich, wie will das alles noch enden?" Noyeras, den 4. 4. „Wir kauften ein Ferkel und zahlten dafür 150,00 Franks Alle Keller wurden nach Kartoffeln durchsucht, nnd ich glaube kaum, daß wir die unsrigen siüh genug einlegen könne::, ,nm sie der Requisition noch entziehen zu können." TvuloU se, den 5. 4. .... „Hier ist alles schrecklich teuer! Seist, für die :nan vor dem Kriege 60 Centinves bezahlte, kostet jetzt 2,00 Franks; Oel 3,00 bis 3,50 Frarcks das Liter: Butter findet man keine mehr: Erdöl 80 Centimes das Liter, falls vorhanden; Wein 1,10 bis 1,20 Franks das Liter, aber kaum genießbar; Kaffee 3,50 Franks das Pfu:ch, Zucker bckonnnt mau ohne Karte überhaupt nicht." Limoges, de:: 10. 4. .„Gott sei Dank, daß wir wenigstens nicht die Kanonen donnern hören, aber es genügt auch so. Noch ein ähnliches Jahr und man würde vorziehen zu sterben. — Jedermann in L. f>at kürzlich Kohlenkarten bekommen, auf Grund deren mar: auf 12,5 Kilogramm Anrecht T>at. Tagelang können itxir dann auf diesen Kohlenbestand warten! Wenn ich meinen Gasherd nicht hätte, so hätte ich schon oft auf ein Mittagessen verzichten müssen. Für einen Klafter Holz zahlen wir 125,00 Franks, für Kartoffeln 15—20 Centimes das Pfund, für Bohnen 90 Centtmes daS Pfund. Man könnte .beinahe verrückt werden! Glücklicherweise hatten wir einige Groschen, wohin wären wir aber phne sie gekommen? Hier herrschst. überaus kattes Wetter, urid dabei muß das Land :wch bestellt werden. Man könnte beinahe glauben, daß der Teufel seine Hand überall im Spiele hat." Cransac. den 12. 4. .... „Auf einen schönen Tag kommen 5—6 Regentage. Alles ist sehr teuer. Das Pfund Bohnen kostet 1,30 bis 1,35 Franks, vor dein Kriege zahlte :nan dafür 40 bis 50 Centimes. Man muß sich redlich durchschlagen, jetzt nachdem 5 Franks de:: ungefähren Wert von .,,20 Sons" habe::." Linthelles, den 31. 3. ..^Mit einer Weizenerutc Tourten wir dieses Jahr wohl nicht rechten, sie wird gleich Null sein, denn der 'Frost hol viel vernichtet. Ich weiß noch nicht, ob wir diesen Ans fall durch Gerste oder Hafer ersetzen Dunen, es wird wohl zuviel Arbeit fün." Brigaac- de« 11. 4. .... „Hier ist sckhr schtochlbes Wetter, immer Regen und Schn«, ein richtiges Hundewetter für die jetzige Jahreszeit. Das Korn ist >zur Hälfte erfröre::, der Hastr ganz und gar. Das ist ein trauriges Zeichen, nachdem alles angesät war. Der Hafer ist so zugrunde -gerichtet, daß wir :ms von enter Ernte nichts mehr versprechen können." Einer der Gefangenen Mr vom 18. bis 26. April nach Bordeaux beurlaubt. Er berichtet, daß die Lebensmittelpreise teilweise :rm 100 Prvzerrt gestiegen sind. Auf dem Lande seie^cknum noch Arbeite:.- zu fnckxm; aus diesem Grtrnde bleibe lern Teil der Uecker in diesem Jahre rmbestellt, lvodurch die Erntoaussichten sehr ttübe seien. Au» Stadt «nv Cattft. Gießen, 22. Mai 1917. Vertilgung der Stachelbeerraupe. Ein gefährlicher Feind des Stachelbeerstrauchs ist zurzeit am Werk, die ganze Stachelbeerernte ernstlich zu gefährden, ja ganz in Frage zu stellen. Es ist die gefräßige Raupe des StachÄbeerspan- ners. Infolge' der marmeit Witterung sind die Eier massenweise ausgegangen, und die eifrig fressenden Tierchen verbreiten sich rasch über die ganzen Pflanzen nnd Pflanzungen, die sie kahl !vte. Bestnreis abfressen. Eile tut hier not. Gelingt es, die auf de:: Uutersette:: der Blätter sitzenden gelben Eier häufdf>cn: auszufinden, so ist die Vernichtung einfach, indem man die Eier mit einem kleine:: Läppchen zerdrückt. Sind die Rümpchen aber schon ausgelaufen, was jetzt meistens der Fall ist, so müssen sie eurzeln auf irgendeine Weise getötet werden, ander::falls ist es mit der so vielVerspreche:idcn Stachelbeerernte vorbei. In urtferet ernsten Zeit, wo es gilt, alles für de:: menschlichen Bedarf Notwendige zusanrmenznblüte::, ist es eine vaterlätrdische Pflicht, allem Ungeziefer zu Leibe zu rückeu. Das Ablesen der Räupche:: ist zwar. etwas zeitraubetrd und mühselig, auch wenig appettttich, dürfte aber noch am raschesten zum Ziele führe::. Das Bestreuen der vorher angefeuchteten oder durch Rege:: und Morgentm: genetzten Sttäu- cher mit Tabakstaub kcnm ebenfalls angeioandt werde::. Indessen ^betäubt der Tabakstcuib :mr. Lluch werden die auf der Unterseite sitzenden Tierchen vielfach nicht erfaßt. Es ist also :wttg, schm: vor dem Bestreuen durch Zeitunge::, die maü unter die Sträucher ansbreitet und auf die die Tiere herabfatlen, dafür zu sorgen,^ daß sie verbrannt werden können. Ist man im Besitz einer Spritze, so erzielt man nach dem Urteil Sachverständiger durch Bespritzen mit zehnfach verdünntem Karbolinc::m gute Erfolge. Aml besten ist es, durch vorbeugende Maßnahmen die Brut zu zerstöret^ Dahin gehört. daß mm: im Monat März die Stäminchen mit Kalkmilch an- streicht, die ganze Pflanze mit trockenem, frischent Ofenruß bestreut oder die Krone mit Kalffoasser oder Seifenbrühe bespritzt. Ist man der Plage Herr geworden, so ist es twtwendig, der Pflanze durch Zuführung flüssigen Düngers die Möglichkeit zu geben, die Blätter durch neue zu ersetzen und die Früchte zun: Reifen zu bringen. Tägliches Nachsehen und sofortige VertÄgung der neu ausschlüpfenden Tiere ist einige Zeit hindirrch unbedingt erforderlich. * ** Vierteljährliche Viehzählungen. Am 1. Inn: ds. Js. hat wieder eine Viehzählung /tattzufinden. Wir verweisen auf die Bekanntncachung des Großh. K'reisamtes in unserem heutigen Blatte nnd machen auf dies Wichtigkeit dieser Viehzählung besonders aufmerksam, da ihr Ergebnis als Unterlage zu ivirt- schastlichen Maßnahmen dienen soll. Landkreis Gießen. kl. Oden hassen, 21. Mai. Heinrich Höchst, der älteste Sohn unseres Lehrers, der seit den: 16. April vermißt war, hat aus französischer Gefmrgenschaft geschrieben, daß er schwer verwundet ist. Uirche uttb Schule. = Wiesba den, 20?Mai J:^ Kurhaus tagte von Freitag bis Sonntag eine Versammlung der Schulräte und Schtü- inspektoren der großen Städte Deutschlands. Die Konferenz, die ihren Ursprung in gelegentlichen Zusammenkünften von Amtsge- nosscn der Provinzen Hannover, Hesscn-Nässau, Rheinland und Westfalen hat, erweiterte sich im Herbst 1916 zu einer aus allen deutschen Bundesstaaten besuchten Taguirg in Kassel und fand solchen Anklang, daß man einhellig beschloß, alljährlich zu gemeinsamen Besprechungen sich zu vereinigen. Bei der Eröffnung der Wiesbadener Konferenz am Freitag abend behandelte der Uestge Stadtschulrat Dr. Müller in einem Vorttage, der zugleich dm Charakter einer Begrüßu-ngsansprache trug, „Die Aufgaben des Ger- tnanentums im großen Völkerstteit und die Bedeuttmg der Schule für die kulturelle Entwicklung und die innere Erneuerrmg des deutschen Volkes". In den einzelnen Sitzungen, die vertraulich waren, wurden folgende Vorträge gehalten: „Die verheiratete Lehrerin" (Berichterstatter Schulinspektor H. Th. M. Meyer- .Hanwurg und erster Schulinspektor Dr. Hartnackc--Bremen), „Der Aufstieg der Begabten" (Berichterstatter Stadtschulrat Dr. Hacks-Breslau); Gründung einer „Vierteljahrsschrift ffrr kommunale Schulverwaltung" (Berichterstatter Stadtschulrat Dr. Schmitz-Düsseldorf). Den Vorträgen folgten ausgedehnte Besprechungen. — Die Konferenzen sollen, wie mitgeteilt tvird, dazu dienen, in zwanglosen Aussprachen, ohne bindende Beschlüsse zn fassen, den amtlichen Vertreten: der Schulinteressen der großen Städte und danrit der Kulturnnttelpunkte des deutschen Volkes fruchtbringende ?lnregun- gen zu geben und zwischei: ihnen ein geistig-sittliches Band der Gemeinschaft im großen Ziel der pädagogische:: Arbeit herzustellen. Giietzene^ AonzertVevekG« Gießen, de:: 22.Mai 1917. Das letzte Konzert des Konzertoerems bvt allen Freunden altklassischer Näusik eine gmrz auserlesene Freude. Wurden doch nur Werke des 18. Jahrh. zu Gehör gebracht und :uxh dazu auf dem Instrument, für das sie seinerzeit geschrieben wurden und auf dem es allein möglich ist, sie in ihrer eigentlichen Klangfarbe iund mit all dem Liebreiz rviederzugebeir, den sie ausstrahlen. Dazu benötigt man aber auch eines Künstters, der sich mit seinen ganzer: Fähigkeiten, mit feinstem Empfinde:: und perlendster Technik dieser graziösen Kunst lMgibt. Und das^ hat Frau Landow s k a in hervorragender Weise getan. Sie hat sich in bat Geist der alten Meister aufs liebevollste eingelebt, und unt sein- fteiro Stilgefühl und unvergleichlick>er Grazie gs Cembalos einstellen, nicht nür in dynaunscher, sondern be- soikderS in phonttischer Hinsicht, denn die Klatrgtvirkungen liege:: viel enger beieinander und sind viel feiner differenziert. Die Krucstleriu bot von Jioh. Seb. Bach die Gavotte G-nwll und das Capriccio „über die Abreise seines Bruders"^ in solch außerordentltch anzieljetcker Weise, daß nvan die Daseinsberech-« tigtncg der krmcsen Mattsik-Orrurrneitti k jcuer Zeit als ganz selbst- verstcntdlich leicht begreift. In der H ä ndel scheu Passaoaglia G-Moll m:d besonders m den „Grobschnried-Variationteu" verstand sie die eitrzelnen Stinnnungen kra-nglich aufs Fenrfte zu charakterisieren und den: CXrnbalo fast Orgelklänge zu eittlock«:. D« kleinen Stücke vm: Scarlatti und Rameau, sdwie die Miffikalische ihres Wesens' oftznwarte sie so recht in der Wiedergabe der MoMrtschenD-Dur-Sunate, die vm: echt Mozartschem Geiste durchweht :var. Immer herrschte Anmut uitb Feinheit, alles war licht und klar. Dieselbe hettere Musizierfreudigkeit zeigte die Kt'iirsllerin in der Havbuschen E-MolchSonatc, in deren letztem Satze sie, durch ihre tvundervolle Att?Mags- technik Klangätrderungei: hervorbrachte, die an die Flölentüne der Orgel gemahnten. Das ganze Konzert :var in behaglich, heitere Biedermeier-, Stimmung gataiuht, und das Publkkum dankte der liebenswürdigen Künstlerin aufs wärmste. Vielleicht ist es nicht unangebracht, das Publikum zu bitten, nicht gleich aufzüspringei: und WnausMkeilM, lvenn der letzte Dvn noch kaum verklungen. Jü den msisben Fällen werden die KünUar um eine Zugabe gebetv::, :md der in AfflÄsung begriffene Saal mack-ü eine:: gar zu stsimMimglsiosen, nüchternen Erndnuk. Wer beinahe 2 'Stluchen in: Ko:rz-ert gÄvesen ist, wird auch noch 5 Attnuten zugeben können, falls er nicht von auswärts ist rknd zum Zug eilen muß. # * — Die Uraufführung eiltet MimvVraMaS. Ms Karlsruhe wird uns geschrieben: Die UrwffWmcng vvn Kurt Münz ers Mimödranm „Die letzte Mas k e", Musik von Wilhelm Manke, bcdeittete eine kArsklerifche Großtat des hiesigen Hoftheaters. Cs ist eine PierwtL-nMve, in der das alle, ümner packende Mottv des geigetiden Todes verweirdet wird, zwar geändert, aber -och erkennbar. Die HäMrüng Mt der Müsik tvenig Raum zu lyrischer EirtsalttNdg; sie ist weit :nehr aus dramatische Wirkung aestek tt und hält sie dNrch ein ständiges ZiinÄckgreifen auf den Tanz ourckMs im Stile der Pantomime. Manke fcnü> in. ihr eine seiner Eigenart offenbar sehr ojigömeffcitc Vorlage. Seine Näusik ist dramatisch bildhaft gesehyr und beweis eine eminente Gestattmrgsipaft. Di; Orckwsterl^imndttmgdgt den großen Mnner, der auch die stärkst?:: Dissonat^M inneMch zu Tnwfcrtrieren uüd aufzUtSsen weiß. Die AusMMmg mtter ComtoleVis war tzer^ vorragend gut. Vvc allem S chst-wd l e r als schwamer Pierrot: ganz Rhythmus, ganz Mrvor — beinahe ,vie aus Holbeins Totentanz, so biLhcht in :eder Geste. <-wt uurva: auch Es se k als weißer Pierrol und Eleonore Droescher (Cdkombine). Jityzeniermlg m:d Regie zeigte:: sich ihrer dlnsgabe dnvchauS '^vacsffeu. Der Erfolg des starken Werkes war idberaus groß, Darsteller, Dirigent und Komponist nnrßten ovÄmials erscl^eman B. St. — Eine Preetorinsi-Ausstellung. Mls Dresden tvrrd uns geschriebn:: Der Sächsische Kunftverein in Dresden hot das gesamte bisl-erig:^ Werk dcS auSq-ezeichuelenj Illustrators Emil Preetorius Kuu erstyLntol M enter beuch- tenÄovrte:: A:iSstck«mg vereknigt Pmetoröus ist der gÄoretw Illustrator, eine Kunst, die l>eute so selten ist, wie sie um 1800 in Blüte sta:ü>. 11:6) wem: man die künstlerische Abstatnmung des Münck)e::ers überall deuttich sieht: vom Anfang an, m: dem er die Kontur mit ihrer Silhouettemvirkimg bevorzugte bis zw' Auflockerung seines Striches und dem ivachsetrden Reichttan an feinen Nuancen, hatte er doch seine eigene Note, seine besondere 'Uoabeske. Es ist seu: eigenartiger Humor, der ihm den Stift ftihrve. Und nichts ist reizvoller als ettva seine Sillwiwttenzeich- nunge:: zu „Peter Schlehmil" oder „Onkel Benjamin" z:: vergleiche:: mit der tveichen Lyrik der „TaugsrichtS"-Blätter oder dem stckttl gestrichelten nnd kolorierte:: Brldche:: zu Gerstäckers Biedermeiertwvelle „RiallMbettß Ein Vertrügen für sich ist es, die Bände der WebersckMN Hypettow, Hmrdett- und Dreiangel- drucke in die Hand zu nehmen, die mit diesen Illustrationen den Höhepunkt des vortwhmen Buchstlls darstellen, de:: rvir liewte in Deutschland haben. — Viktor Hugo und Goetl 7 e. Ein unl>ekannter Verfasser, der in: „Mercure de France" persönliche Erinnerungen an Tnrgenjav aus den siebziger Jahren veröffentlicht, bestätigt die aml) schon yndettveft bekatutt getvvrdene Tatsache, daß der russische Dichter ä::ßerst abfällig über Viktor Hugo urteilte. Er legte den: Großtnogul der französische:: Dichttmg maßlose Eitelkeit und be- schränkte Unwissenheit zur Last mü) bezog sich unter anderem aus ein Erlebnis, das er mit ihm gehabt batte. In einer Gesellschaft, der beide Dickster beilmvhnten, kam das Gespräch auf Goethe und Viktor Hslgv gab über eines seiner Werke ein UNUttreffimdc>? Urteil. Turgenjew glmibte, ihn darauf aufmerksam mache:: zu solle::, daß daS Werk, von dem gesprocl^n wurde nicht von Goethe, soiwer:: von Schiller l-errühre. Darmff anttvvrtete Viktor Hrigo: er habe beide nicht gelesen, kenne sie aber trotzdem wllkommeu. Gegen ein solckies Urteil gab cs imtürlich keine Appellativ::. — Die Veröffentlichung von Strindbe. r gs li: e- rvriWem Nachlasse. Die Ordnung daZ literarische:: Nach- lasstS August Strindbergs ist jetzt, wie aus Stockhol m lynchtet :oird. so wett gediehen, daß eine Hebersulst über den JtUxU t :md de:: Um fang der dtaclüaßbände, mit derer: Druck demnächst h'iiointfn wird, gegeben werde:: kann. Strindbergs gesamnwlte Werke werden dnrüt die VeröffeMlichmg d«S Nachlasses eine ziemliche Berinebrung erfahren; Wackelt cS sich dock: nm fünf Bände von durchschnittlich 20 Bogan. Der erste Band des 'N^chlasscS soll dramatische Arbeiten etrthakte::, darmrter drei vollständige Dramen und einige mrvollent« dete. ydlchlaßbttnb 2 wird mMkanntv Dichttmgen, Erzählnffgen und EirttvÜrfe, dan,ntter viele v: (WeftnTt kirrzer Aufzeickumannm, ent« lxrlten. Batch 3 umfaßt kulturaesclstchtlici^ mch plstlologisckv Aufsätze. ivährend die Ewige:: beide:: Btande eitlen Teil nnveroffenp- lickster Schriften Strindbiergs aus den natur:nffse::sä>aftllche,: bieten und den Gebetmwisstnffcklllfänr entdeckten sollen. ProVtnzkal-Ausschuß der Proviaz Oberheffeu. Sitzung am 16. Mai 1917. 1. Antrag auf Entziehung des Patents als & eo7n eter Kl. gegen den Geometer S. in B Tie Verhandlung \mxbe aussesetzt- um fes^nstellen, ob Großh. ..'ami^rum 1 der Ftiwn-en, Abteilung für Steuerwesen, dem Slntrag aut Gestattung der Einsicht in die bei der genannten Behörde über cae einzelnen in Betracht kommenden Verschlungen geführten! Perioilalatten entsprechM wolle, oder ob aus öffentli-ck^m Interesse die Aktenelnsrcht dem Vertreter des Beklagten verweigert bleiben uruse. Mühle^in^"^ b Wasserlaufs vor der H'schen vom Kreisamt B. erlassene Polizeibefehl ist infolge Ver- NEMMg der Beteiligten zurückgezogen worden, womit die Klage- fache ihre Erledigung gefunden hatte. , 3 * n Zi ehung der Firma K. in G. mit einem außerordentlichen Beitrag zu den Straßen- »nterha l tungskosten. < hatte im Seiten Halbjahr 1916 Grubenholz auf der Krerssttaße Hutzdorf—Frvurombach mittels von der Militär- ^'wroe zur Bern'lgung gestellten Holz-Lastautos und Anhängers ' ^^^^eleistung emes Militärkommandos durch täglich durch- ichmttlrch drei Zährten abfahren lassen und auf der Station Hutz- dorf an verschiedene Zechen im stttchrkohlenbezirk verfracht^. der durch drese Art des 9lbtransvortes oerursachten er- bohbeu Abnutzung der Straße hatte der Kreisausschuß L. die Firma als Betriebs 11 nternehmerin im Sinne des Art. 16 des HMsckien Kunststraßeng^etzes zu einem Teil der Wiederherstellungs- und unter ha uu ngsko s ten herangezogen. Die hiergegen erhobene Klage der Firnra führte zur Aufhebung des angefochtenen Beschlusses da angenommen wurde daß die Firma durch die Kriegsverhältnisst, den Manges an Gei Pannen und Leuten, die Weigerung der Fu hr- Volz zu fahren, andererseits durch das Drängen der Bergwerke aus Lieferung und das Einschreiten der Militärbehörden in eine Zwangslage versetzt worden ijt, wodurch dw Benutzung des Lastautos mit wrelastischer Bereifung iwtwendig und die starke, außergewöhnliche Straßenabnutz- ung Ekeursacht wurde. r , Anschluß an die Urteilsverkündung erklärte der Vorsitzende, daß er gemäß Art. 70 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes werde ^ ^rteti Berufung im öffentlichen Interesse verfolgen r , e f, 4 ; Antrag auf Aufnahme in die Liste der Höchst- best euerten zu den Kreistags Wahlen. Sch. im Kreise Büdingen, der früher zu'den oO Hochstbesteuerten gehört hatte, die bei den Kreistags Wahlert mit besonderem^Wahlrecht ausgestattet sind, wurde bei der Vvrberei- Kreistagswahl für 1916 aus dem Verzeichnis der 50 Erichen. Da sein Einspruch vom Kreisamt und nachher Inn Berichuguugsanttag vom Kreisausschuß Büdingen W^hnt wurde erhob,er Klage beun Provinzialausschuß, der in letzter Instanz den Anspruch ebensalls zurückwies. Im Gegensatz Provinzialausschuß au, daß nach dem Wortlaut des Art. 18 der Kreis- und Provinzialordnung an Ein- winmeiisteuer lediglich wirklich geleistete Kvmiinnnalabgaben angerechnet werden dürsen Sch. gehört zwar zu den leistungsfähigsten Steuerzahlern des Kreises, aber er ist in einer abgesonderten Gemarkung ans assrg, drc keine Gemeindesteuer erhebt, so daß an Emkommensteucr nur die von ihm gezahlten Kreisabgaben in Be- ttacht kommen Diese bleiben indes iveit hinter dmr niedrigsten Steuerbetrag der in das Verzeichnis ausgenommen an Höchstbesteuerten zirruck, daher mußte auf Abweisung der Klage erkannt werden. 5. Klage auf Kostenersatz für Arm: e n p fleg e. 6. öej ? an9t von dem L.-A.-V. G. für 2 Kinder Kostenersatz und Uebernahme in eigne Verpflegung. Ter Schlosser cf-ion? raiT l^! t ^' eu Uuterstül.wngslvohnsitz erworben. Im Zcch^e 1M4 verlaßt er seine Frau und verschwindet bald darauf spurlos. E Fttw, die sich im Jahre 1906 von ihrem Manne Werden laßt fallt mrt ihren .Kindern bis zu ihrem 1908 erfolgten Tode dauernd der Armenunterstütznng in F. zur Last. Nur ein Kmd, das dre Frau N. wenige Monate vor ihrer Scheidung in G. gebar, wurde von einem Ehepaar in G. in. Pflege genommen. Als die N. starb, verlangten die Pstogettern von der Stadt <5. Vergütung für die svettere Pflege des Kindes. Tie Stadt G. ihrerseits für die gewährte Vergütung Kostenersatz vom sT s ^ er ' er den Unterstützuugswohnsitz anerkamtte, oen Ersatz leistete und das Kind in eigene Pflege übernahm. Jtn 1916 erst forderte mit einennnal der O.-A.-V. F. vonr ^-'A.-V. G. Ersatz der Pflegekosten für das vorhergehende Jahr uich uebernahme des Kindes, mit der Begründung, der Vater N. sei landarm gewesen und das Kind sei in G. hilfsbedürftig geworden. Aber nicht rrur für das in G. geborene Kind, sondern 'S 1 *™ cff r -v^ immer in F. weilendes Kind wollte der O.-A.-V. F. die Armenlast auf G. abwälz'.en, irur weil das ältere Kind nach dem in G. geborenen hilfsbedürftig geworden war. 0.er Proviwialausschuß wies die Klage ab, denn der Vater N. ist bis zur Scheidung der Ehe gar nicht landarni geworden; dadurch^, daß seine Frau dauernd unterstützt worden ist, konnte für den Ehemann, solang? die Ehe dauerte, die Frist für den Verlust des Unterstützungswohnsitzes in F. gLr nicht zu laufen oblttnnen. Tie Ehefrau .war, feit ihr Mann fk' verließ, in die Möglichkeit versetzt, einen stlbständig'en Unterstütznngswohnsitz au: erwerben, sie gelangte aber dazu nicht, da sie bis zu ihrem Tode dauernd unterstützt wurde: somit behielt sie den .llnierfcützungs-- wvhiisltz ihres Mannes in F. Lluch für die Kinder blieb unter ollen ttmstandeii der Unterstützungswohnsitz in F. erhalten: denn> da der Mann bei der Scheidung für den allein schuldigen Teil erklärt wurde, stand die Erziehung der Z?inde.r der Mutter 3 u„ cl)o teilten diese den Unterstützungswohnsitz der Mutter, und das war eben der frühere Unterstützungswohnsitz des Vaters in F, Briefkasten 6 «t RedakNon. Muouvme Anfragen bleibe» rmberückfichtlst^ A. v. in T. Anspruch auf Invalidenrente besteht nur, wenn Sie invalide im Sinne der Reichsversicherungsordnung sind. DaM reicht aber selbst der völlige Verlust des Auges nicht aus, sofern» Sie Nicht etwa sonst noch erwerbsbeschrankt sind. Der Antrag auf Invalidenrente ist beim Versichern ngsmnt bezzv. bei der Bürger» meisterer zn stellen. M Stück Heuseile ang prima Manila-Hanf sofort lieferbar Ludwig Lazarus, toweg 53 Femsprecher 505. Graicrel-Berpnchtuni,. Donnerstag, den 24. Mai lfd. Js. vormittags 1V\ 2 Uhr soll in der Gastwirtschaft „Zum Treppchen" bei Ferdinand Kreiling zu Heuchelheim, die GraSnutzung an der Lahn in den Gemarkungen Gießen und Heuchelheim für das laufende Jahr versteigert werden. Mainz, den lö. Mai'1917. 3993 Großh. Wasserbauamt Mainz. . _ Schmidt. Gewinn-Auszug der 5. Preussiscii-Siiddetrtscheo f235. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie 6 . Kl&tse. H. Pelrongitac. tL, Mai ltij. 1A. AusterJita.Giessen ^.1 IVeinhandJong Frankfurter Straße 11 Telefon 368. Angebot von Original-Abfüllung FRITZ SHOWACK Zur Badezeit empfehle ich mein großes Lager in Bade-Artikeln wie: sämtlichen 4039 a Frottier-Badetücher in allen Größen Frottier - Handtücher Frottier-Bademäntei für Damen und Herren Badevorlagen in großer Auswahl Trikot-Bade-Anziige für Damen, Herren und Kinder Badehosen Gummi-Badehauben Seifentücher, Wasch- Handschuhe. % i ♦ ♦ ♦ (Schloßabsiillung) der Großb/Hefs. WcinbaL-Domäne 1914er Oppenheimer Sackträger pro Flasche 5.20 Mark. .lUJWaUI .iwiimwhmJIV« --—'—-—-- r b Zimmer | l«r Jad« 9tM|W( Kama« «tad trwM gMcä d»-». »i*a® r«£aü*a, «H «na r ja elaer uf Um gialcbfrr Koaa«r la Am k«!4n ' (Ohne Oewtfcr.) Q fiAlmk In der TonniUa^sriÄhrni« werden Oewinne 240 Mark gezogen. 2 Gewinn« *a 10000 M 106465 6 Gewinne za 6000 M 83723 10736® 236286 74 Gewinne zu 3000 M 2067 6713 6810 16823 17757 19417 28820 30380 47606 60873 66439 58533 73787 81794 08305 112138 114606 127935 136269 136400 168446 164778 106630 179434 190839 194406 196989 197871 203619 214952 228080 233743 144 Gewinne zu 1000 M 1762 16600 10319 29678 29706 37602 41260 46866 61020 67699 63972 72621 80218 84323 06410 88982 89626 95065 93178 99103 101032 109473 109092 118091 120485 120801 121332 121466 127601 | die Lm» I i «*d n | 15404 60020 122000 170301 210218 Große V-Bim«er-AZobu (2. St.s m. Ba! an vermieten. strafte 421. Seite § dieselbständig arbeiten können, für dauernde Arbeit gesucht. Odem. Fabrik Dr. Kurt Albert, 3898 1 3 Zimmer mit Gas zu vermieten. 23646 6862® 00118 111968 132809 168067 17281« 196343 12306 27467 66366 140289 143429 147482 155568 167081 166827 159886 161064 101465 184020 189818 169694 174621 176629 188806 189798 192826 194698 195770 198271 201060 206703 206014 208920 209860 210237 210430 214063 222292 222741 223069 22656t 227160 228228 229370 190 Gewinne zu 600 M 4772 10030 11091 15362 18359 18799 23708 26008 27283 29832 39394 40002 41140 43539 47608 62600 68071 64819 67047 99036 73443 76817 76211 86871 88730 60212 93371 97231 07003 08718 90087 104478 116097 116663 117717 119433 121171 123000 123C60 127197 129007 130071 133021 138043 134326 136142 136314 13702R 138310 138740 142434 144880 149045 152318 153830 166762 167403 160373 164316 169733 170078 173084 174520 177816 176471 184323 194318 198023 193687 198820 199640 190883 201182 202547 208369 208828 200228 209626 209810 216844 217332 219493 221721 226113 226424 226700 227953 228869 230776 231790 231842 In der > «-li mi ftagnaiefnmg ward«« Gewinn« fiber 240 Merk gezogen. 2 Gewinne zn 40000 M 28153 2 Gewinne ra 15000 M 177457 4 Gewinne zu 10000 M 166105 179008 2 Gewinne zu 6000 M 36227 78 Gewinne zu 3000 M 2667 12957 13041 17900 240r,; 33686 52125 65940 86933 74023 74043 75915 97043 103769 104897 110331 113538 120764 122468 133722 147334 160181 161101 153789 164205 169337 163051 170775 171848 184096 194161 197716 198472 202188 204702 208642 216316 219221 140 Gewinne zu 1000 M 6193 7410 7600 10120 13059 14200 14743 17842 26384 28024 32574 33436 *35090 39610 41698 43682 61831 63673 67286 69202 «en5 77929 81397 94361 07990 98082 08311 08383 99508 99810 103748 106248 100153 107007 108772 118265 118771 119502 122288 124090 127111 131094 131841 137287 137320 142197 143398 149044 161030 154037 J50105 158873 164880 186288 171194 177431 178137 180837 18133» 184397 192428 192897 194340 200951 211260 211685 212717 218002 217990 227660 2J2 Gewinne zu 500 M 3268 4231 4522 7666 7922 11173 13170 10412 28296 28564 36688 88430 44694 45670 48274 40480 48668 49012 49088 49242 0' 18 51049 81388 60309 89106 69240 73871 75660 77:63 80112 80807 82163 89136 93748 94474 95464 96533 100280 101640 103573 106444 108890 109105 110791 110219 118836 120464 121709 124373 125230 125064 120396 127617 129042 129708 134787 138163 136191 3,36870 138745 138328 140478 144197 149106 150381 160719 151012 161277 153034 163180 163242 157551 153505 159194 161703 164600 168039 180889 163809 172948 176431 179398 182723 183123 192838 108200 199132 200294 201327 203291 204580 200283 207676 .00859 213130 213371 216019 216484 219966 <24112 225427 220590 229328 232428 232072 r Verschiedene S. verm. Licbiastr. 17, L Näheres bei Ur. 3fir>n( Halle a. d. 8., Alter Mai 03150 fikf<56i. Zimmer u. UUUUMIim. Vi-lC* Licht, Bad. Tel. 1085. Möbl. Zimmer z. verm. I L&den u. dgl. Grosser heller Laden in bkßer Löge Ser §tsdt, mit 8 Schaufenstern und Eingängen, ist im gar oder geteilt sofort preiSv zu vermieten. ! Näheres durch Peter Kronenbe Siid^Anlage 7. zu?Äässtger^U!UUjlI erfahren in Erd», D und Geleisarbeiten, 30 Erösrbkiter uKaiirer gesucht für Balinbof A selb. J. C. H di hl, 4037 Angersbach. ßkneil Braunschw. Baagewerkschule Holzminde» Idjnlnnfldlft, §*r» ilxrMtti Tiefbau c Z™ (s |.;;i H • i«. n?lnlcrunt«rrld)l 13. Uktol At Un fcouloi. Preuö- Baufleroerkftbulcu. —■ evtl ans später 4068 Giefteu. >' Mann als s Mchter zum 1. Juni gesucht. Meld. sofort mit Leumunds- zeugnis bei 03158 Schmidt, MäuSburg 16^11. Ein Hausbursche gesucht. 4064 Neuen Baue 6. Ein zuverlässiger Hausbursche sofort gesucht. 4025 Bäckerei HaaS, Bleichstr. 21. i Junge , Äum Nageln von Zigarren- kistchen gesucht. 403-1 Marvurger Strafte 15. i ZurErledigung rechnerischer Arbeiten in d. Abendstunden Herr od. Dame gesucht. Schriftl. Ang. unter - 03120 an den Gieß. Anz. Ordentl Lausfrau für 2 bis 3 Stunden vorm gesucht. L 03157 Diezstrafte 7,1. Lausmädchen gesucht. 14047 Marburgcr Str. 30, pari. Tüchtige 4062 5B#«. Pihsm gesucht. Hotel Schütz. Für Filiale Abels wird eine gewandte jüng. Verkäuferin z. baldigen Eintr. f. dauernd gesucht. Schr. Ang. au °°"v L, Hochstflttor, Seltersw. 77. Verkänferin zum 1. Juli gesucht. 03154 WHh. WirHlc, Seltersweg 10. Mehrere Köchinnen für Herrschastshäuser gesucht. Frau Dülser, gewerbtz. mäßige Stellenvermittleriv, Neustadt 50. 103073 Acht, »fen i, gesucht. Stevbanstr. 7. ' Braves Mädchen in kleinen Haushalt gesucht 03159 Ott-Anlage 39,1. Atigks MS-lßeil \ auch Aushilfe, zum 1. Juni ^ gesucht. ÖÖ151 : Konditorei Hettlcr. Dieiisimädche» Ä Karl Euler, Hammstr. 5. d Ein tüchtigeei ^ Dienstmädchen sofort gesucht. 4057 I Wilhelm Balscr I.. « Landwirt in Ovvcnrod. c Tüchtiges Mädchen " gesucht. 3999 B Frank,urtcr Strafte SS. WaslhM-tk rur 1. Juni, 4012. KiichenMcheir für 15. Juni gesucht. Heil- o. Pfilcgeanstalt ftieswen. junger Kaufmann, 17 I. alt, der am I.Mai seine Lehre in einer .Kolonialw.-Groß- Handlung beendete, sucht für sofort Stellung auf kaufm. Bureau. Schr. Angeb. unter O314 O an den Gieß. Anz. Elnf. juDges IbYttuIeln sucht Stellung in ruhigem Haushalt oder auch zu kl. Kinde. Schrift!. Angebote unter 4059 an den Gieß. Anz. Photogr. Apparate alle Grössen, verschiedener Finnen. Trockenplatten verschiedene Fabrikate Farbenplatten „Agfa 1 Rollfilm, Packfilm verschiedene Fabrikate. Celloidin- I Gaslicht- Papiere Celloidin- ] Gaslicht- ! Post- über 100 000 Stück, alb ich bei Abnahme erer Mengen Vorzuj preise einräumen kann Ferner 3590a empfiehlt preiswert Kienzpla ix 0. ^^o^ellunaten aua dem Feldi worden prompt erledigt. Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. Verteilung von Speisesirup. Der Stadt Gießen ist Speisesrrnp überwiesen worden. der demnächst zur Llusgabe geicmgl. Tiejenigew Klemhandelsgeschäfte, welck>e den Verkauf von Speise shrup übernehmen wollen, fordere ich hiermit auf. sich, am Mittwoch, den 26. Mai 1917 mrf dem St-Äü. Lebensmtttelamt, Zimmer Nr. 11, zu melden. Gießen, den 21. Mai 1917. 40606 Ter Oberbürgermeister: Keller. Verteilung von Suppenfabrikate«. Der Stadt Gießen sind Suppenfobrikate überwiese» worden. Es wird daher folgendes bestimmt: 1. Wer SvppensvdriLrbe beziehen will, hat den zugsabschnitt 11 de r Lebensmittelkarte vom 24. Mai 1917 bis 2 9. Mai 1 9 1 7 in einem Kleinhandeksgeschast: der Stadt Gießm geacn Wrshäw» digung des voraeschriÄcnrn BestellausNxnses, auf dem die Firma des Geschäftes und die Zahl der äbgekiefettrn: Abschnitte anzugeben sind, abzuliefern. Wer in dem vorgenannten Terncin den Bezugsabfchnitt 11 nicht adgibt, kann (bei der Verteilung nicht berücyichtigt werden. Bestellausweise können von den Meinhandelsgeschästen a m 2 3. Mai 1917 auf dem Stadt. Le^^snrrttelantt in Empfang gerwmmen werden. ^ 2. Die Kleinhandelsgeschäfte haben die Abschnitte auf' Bogen anfzukleben und mit einer Anfstellnng über die Gesamtzahl der vereinnahmten Abschnitte am 30. Mai 1917 dem Stadt. Lebtmsmittelantt zur Prüfung einzureichen. Die eingereichten Mschnitte dienen als Grundkagc für die Zuteilung an die KleinhandÄsgeschäfte; sie er- hatten Bezugsscheme znm Bezug der erforderlichen Wireu von Großhändlern der Stadt Gießen. 3. Die Menge an Suppensabrrkaven, die auf jeden Abschnitt entfällt, sowie der Beginn der Ausgabe weichen noch bekannt gegeben. Gießen, den 21. Mai 1917. 40628 Der Oberbürgermeister: Keller. Vkrteilirilg voll Keisiise-Konseneil. Der Stadt Gießen sind Gemüse-Konserven zur Ver- teilmrg überwiesen worden. Cs wird daher solgendes bestimmt: 1. Wer Gemüse-Konserven beziehen will, hat den Btezn g sabschnitt 10 der Lebensmittelkarte vom 24. Mai 1917 bis 2 9. Mai 1917 in einem Klein Handelsgeschäft der Stadt Gießen gegen Ankündigung des vorgefchriebenen Bestellausweises, ans dem die Firma des Ge^d-äftes und die Zahl der abgelie-, ferten Abschnitte anzugeben sind, abzuliestrn. Wer rn. dem vorgenannten Dermin den Be zu gs-abs chn itt, 10 n t * a. bgibt, kann bei der Verteilitng nicht berücksichtig t werden. Die Bestellansweise können von den Kleinhand'llsgeschäften am 23. Mai 1917 auf dem Städttschm Lebensmittelamt in Empfang genommen werden. 2. Die Kleinhandelsgeschäfte haben die Abschnitte auf Bogen anfzukleben und mit einer Aufstellung über die Gesamtzahl der vereinnalMten Mschnitte am 3 0. Mai 1 ^91 7 dem Städt. Leben sin ittelamt zur Prüfung einzurtnchen. Tie eingeroj.chten Abschnitte dienen als Grundlage für die Zuteilw.ig an die Kleinhandelsgeschäfte: sie erhalten Bezugsscheine zum Bezug der ersordertick>en Waren von Großhändlern der Stadt Gießen. 3. Die Menge iw Gemüse-Konserven, die auf jeden Abscknritt entfällt, so^nc der Beginn der Ausgabe werden noch bekannt gegeben. 4. Die im Besitz tV^n Kleinl-andelsgeschäften bcsind- lichert Gemüse-Kon st rv,^ ^ komnwu gleichzeitig mit zur Verteilung. Gießen, den 21. ÄDai 1917. 40616 Ter Ll^erbürgermeister: Keller. Die Friedhöfe sind in dev ?.eit vom 1«. Mai 1017 bis 15. Auanst 1917 von b- ttbr morgens bis 9 ttbr abends geöffnet. 40503 Gießen, den 17. ättm 1917. Ter Oberbittgermeij.^Lr: Keller.