Nr. M Zweites Matt $rfd)rin 1 ILgkich mit Ausnahme des Sonntags. 167. Jahrgang Beilagen: „Girtzrner Zamilieudlütter" und ..Vreir-latt ftzr den Kreis Gletzen". VoftjcheÄonto: Krankstrrt am Main Nr. N68-. Sankvrrkehr: Hrrorrbebank Sietzen. Gicheim Anzeiger General-Anzeiger für Gberhejfen Lamtag, 1'). Mai WI ZwilllngSrundorua und Verlag: Br ü hl'jche Universitäts-Buch-u.Stciudrrlckerei, R. Lange, Gießen. Lchriftleitung, GefchästzsteLe und Vrnckerei: Schulst,atze?. ltzeschäfisstelleu. Verlag: Cchriftieilung: 112. Anschrist für Drahtnachrichten: AnzeigerGießen. iMc-.Ti>,'a«niwi Aus Bcffctt* Die znkünfiige Steuerpolitik. rb. Darmstadt, 16. Mai. Eine Vertreterversamm- lung der Haus- und G r u n d b e s i tz e r v e r e i n e in Hessen, denen über 6000 Mitglieder angehören, befaßte sich eingehend mit der Frage über die Grundlagen der zukünftigen Steuerpolitik des Reichs und der Bundesstaaten. Die Versammlung erklärte sich einstimmig mit der Forderung einer festen Abgrenzung der steuerlichen Zuständigkeiten des Reichs und der Bundesstaaten einverstanden und verlangte, daß die Besteuerung von Besch und Einkommen ousschlics; lid) den Bundesstaaleu zustehen soll, zumal deren Parla mente am besten darüber urteilen könnten, in welcher Weise die Lasten zweckmäßig zu verteilen sind. Bei den Strömungen, die fiel) in dieser Beziehung im gegenwärtigen Reichstag geltend machten, sei die Gefahr, daß der Reichstag noch weiterhin unmittelbaren Eingriffen in die Stenergebicte der Einzelstaaten zustimme oder womöglich Anregung dazu gebe, durchaus nicht gering einzuschätzen. Die Vertreterversammlung beauftragte hiernach den Vorstand des Landesverbandes der Hausbesitzervereine, den beiden Ständekammern folgende Entschließung zu unterbreiten: „Großh. Staats re gierung zu crfudxnt, im Bundesrat dafür ein- Mtoeten, die Zuständigkeit des Reichs u:rd der Bundesstaaten ans steuerlichem Gebiet fest dahin zu begrenzen, daß das Reich die Besteuerung von Einkommen und Befirtz in jeder Form unter Enthaltung jeden EingristS den Bundesstaaten überläßt, und daß, soweit zur Decküstg des FinanzbÄarf-s des Reiches andere Steuer- arten nicht ansreickicn, die Deckung durch veredelte Ma- t r i kul a rb e i t r ä o, c erfolgt." Ordentliche Sitzung des Proniuzialtags der Provinz Obcrhesfen. Gießen. 12. Mai 1917. Anwesend: Großh. Provinzialdirektor G e h e i m e r a t D r. U singe r als Vorsitzender, 21 Mitglieder und die Kreisdirek- toren der Greife Alsfeld. Büdingen und Schotten, Vor Eintritt in die Tagesordnung wurden die Herren Mühleu- besiher $8 rau er und Konrnierzienrat C l o >os zu Urkunds Personen ^stellt imd als Protokollsülwer Großh. Kreisanitsgehi lfe S ch ä fer durch .Handschlag verpflichtet. Sodanu gedachte der Bor- sitzende in warmen Worten der tapferen Ober dessen, die seit der letzten Tagung ibr Leben für das Vater'land gelassen haben, sowie des s(t',n>er'.'n Vinlnstes, den die Provinzialverwaltung durch das vor kurzem erfolgte Ableben des Vorstands des Wasserwerks Inheiden, Oberingcni-urs Müller, betroffen habe. Seine ganze ‘?Gv!xil sei ckuss dem Wöhle der Provinz und des Wasserwerks geividmet gervesen. Adit ihm sei ein fleißiger und treuer Beamter dabin gegangen, dam über das Grab hinaus ein treues Andenken sicki-cr sei. Zu Ehren der OKjallepen. und des Verstorbenen erheben sich Anw-Tendeu von ihren Sitzen. Weiter gibt der Vorsitzende beüannt, daß das Mitglied des Provinzialtags und- PrarinzialaussÄnf>es, Rentner W a s - serschleben, aus GesundheiLsrücffickstcn seine Aemrter nieder- geleyt habe. Die Provrnftvrwalttmg verliere in .Herrn Wasser schieben, der seit 1911 den genasrnten Körperschaften angehört habe, einen treuen Midarberter, den man Irenen seiner hohen Kenntnisse, die er in 5>ni vielen fnichtigen und ichwierigen Fragen der Provinzialverwaltung gnrr Berftigiing gestellt halv, sowie wegen feiner Lirdensiuiirdigleit unb seiner stets vornehmen Denkungsrveise hochschätzen gelernt habe. Sein Weggehen sei, zumal er mich das recht arbeitsreiche Amt des Kontrolleurs in mustergültiger Weise versehen habe, sehr zu bedauern. Der Dank der Provinz für sei,re ersprießliche Tätigkeit sei dem Aussck>eiden- den stets sicher. Hievaui wurde in die TagesoödNnng eingetreten. Punkt 1. Rechnung der P r o v i n z ial k a s se und B c rwaltun gsbe richt für 1915. ' Nach Mitteilung des B o rsitzenden ist die Rechnung von dem ^ Provinzialausschußmitglied S t a h l - Friedberg vorgeprüft. 'Anstände farben sich hierbei nicht ergeben. Ter Vorsitzende setzt die Rechnung in Umlauf und ersucht, etwaige Beinerkungen oder Airfvagen am Schluß der Sitzung zur Sprache zu bringen. Punkt 2. V o r a n s chla g de r Provinzialkas se für 1917. Der Vorsitzende erklärt, daß er wie in früheren Fallen die eirlzelnan Rubriken des Voranschlags vortrage, und ersucht, ivv gewünscht, sich zum Wort zu melden. Zu Rubrik HI, Titel 2. Auf den Wunsch einzelner Pro- vinzialtagsmitgliedrr, es möge auch für die Teilnahnte an den ordentlichen Sitzungen des Provinzialtags die gleiche Vergütung gewährt werden, wie es bei außerordentlichen Sitzungen der Fall sei, weist der Vorsitzende daraus bin, daß das Amt eines ProvinziallagsUiitglieds ein Ehrenamt sei und in sinngemäßer An- tveiidung des Artikels 29 der Kreich und Provinzialordnuug leinen 'Anspruch aus Tagegelder oder Reisevergütung gebe. Er wolle aber, um den Wünschen gerecht zu werden, eine Entschließung Großh. Minitteriums über diese Angelegenheit herbeiführen und dem Provinzialtag in seiner nächsten Sitzung über das Ergebnis Vorlage machen. Z> n R u b r i k XVII. Hier führt der Vorsitze u d e aus. daß eüic Gleichstellung der Einnahmen mit den Ausgaben möglich gewesen sei, ohne eine Umlageerhöhung eintreten zu lassen. Letzteres Der Voranschlag der Provinzialkasse für das Rechnungsjahr 191 1 lurrb hieraus im ganzen in Einnahme und Ausgabe mit 759 694 Mk. 32 Pfg. genehmigt. Vor Eintritt in die Beratung der Verwaltungsberickte und Voranschläge über die industriellen Unternehmungen der Provinz gab der Vorsitzende, Pr-o v i n zial d i r e k t vr G e h e i in e r a t T r. Usinger zunächst eine allgemeine Uebersicht über die augenblickliche Lage der Provinz Oberhessen als Wirtschaftskörper. Ec führte dabei, hier in gedrängter Kürze wiedergegeben, etwa folgendes aus: Die Frage, wie zunächst die Provinz selbst als Mutter oer beiden von ihr ins Leben ginnfenen U.n1ernehnmngen sinan- ziel! dastehe, sei mit „nicht imgi'mstig" zu beantnwrten. Denn es würden nach den im vorigen Fahre bei der Errichtung des „Wasserwerks- imd Tilgungsfonds" maßgebend gewesenen Erwägungen von nun ab die über den seitherigen Ausschlag hinans- g-ehenden Provmzialbedürsnisse aus den Ueberschüssen des provinziellen Unternehmens in Form von festen Zuschüssen gedeckt, tvas um so nnbedenklickier geschehen kömie, als die Provinz neben den Einkünften aus ihren gerverblichen Betrieben zurzeit über ein reines Vermögen von 584 829,26 Mk. verfüge, das jederzeit verlvendungsbereit sei und gewissermaßen als Ausgleichsfonds Gewähr dafür biete, daß der Zuschuß des Wasserwerks zu den Be- tiFebsrnitteln der Provinz nicht über die seitlierige Höhe von jährlich 40 000 Mk. hinaus in Anspruch genommen zu werden brauche. Was die gewerbliche,! Unternehmungen selbst anlange, so hätte,! sich das P r o v in zia l -W a s se rwe r r Fn.h c i d e n und die Elektrische Ueberlandanläge der Provinz während der Kriegszeit gut gel-alten. Wenn dies trotz aller durch die Kriegslage bedingten Verhältnisse und Schwierigkeitm erreicht worden wäre, so sei das neben der aufopfernden Tätigkeit der Betriebsleiter und des gesamten Personals vor allein dem rveitgebeu- den Entgegenkommen des stellvertretenden Generalkommandos des 18. Armeekorps, dcr steten Unterstützung Großh. Minister in,ns des Innern, dem verständnisvollen Eingehen der zuständigen Reichs- MMnisa.tionen au! die Bedürfnisse der Werke, bejüalicf) des Pro- vinzial-BbässerWerks auch der werktätigen Hilfe kur Benvaltnng der Stadt Frankfurt a. M. in der Frage der Kohlenversorginrg des Werks zu danken. Die O b l i ga t io n s s chnl d, die für das Provinzialwasser- Werk und die elektrisch)? Ueberlandanlage der Provinz ausgenommen sei. belaufe sich bis jetzt auf insgesamt rund 1 AAillionen Mk. Die SchllldverschreÜmngen der Provinz hatten während des Krieges einen rächt giuOar .Knrs behauptet, was dafür spreche, daß man auch in den maßgebenden Börsenkreisen den Unternchmungen Vertrauen entgegerrbrrnge. Fnr Provinzial-Wasserwerk Inheiden arbeiteten rund 6 Millionen Mark. Mit seinem Bettieb sei in, Oktober 1911 begonnen worden. Nach Abzug der für den Zinsendienst je- ,veilig bereitgestellten Mittel ivären seitdem planmäßig an chmt- lichen Teilen des Werks reichlickZe Absck-reibungen vorgenomnien und daneben noch) eine besondere Rücklage gesainmelt worden. Die Jahresreinerttäge des Werks svlvie die ftkr Tilgung, Abschreibungen und sonstige Rücklagen aufgesammelten Gelder hatten, ,vie bekannt, dem sogenannten „Wassern^rks- und Tilgungsfonds" zuzufließen, der zugleich als Erncuerungsfvnds gelte. Dieser Fonds' belaufe sich an, 1. April 1917 auf 5 191857,06 Mk. Sein Stand dürfe gegenüber dem «Schnldenbettag von 6 Mill. Mk. wähl pickst als u,!günstig bezeichnet welchen. An Zinsen ans dem ,,Wasserwerks- und Tilgungsfonds" ständen dieses Fähr rund 225 000 ‘ Mark zur Verftignng. Da wegen ihrer Berlvenwing wahrend des laufenden Rj. angimblicklick) noch) keine planmäßigen Vorschläge gemackst ^werden l'öirnten, sollten mls ihnen für das Rj. 1917 vorab der Jghresznschuß an die Ucberlandanlage der Provinz in .Höhe von 100 000 Mk. und der Zuschuß an die Provinzialkasse zur Beichärkung ihrer Betriebsmittel in Höhe von 40 000 Mk. gedeckt werden. Es würden also in diesem Fcckwe zum ersten Male jene Zuschüsse aus den Zinsen eigener zuriickgelchgter zins^gmder^Bette^edeckb^^^^^^^^^^ GZetzettev Ronzeetvererrs. Der Konzertverein tvar leider genöticst, sein letztes Konzert der herrschenden. Kohlennot n»egen ansznschieben. Das geplante Or- ckxstterkonzert kann nun nicht stattfinde,,, da das Frankfurter Orchester durch Einzielstrug d'r Musiker zu sehr geschwächt ist und Ersatz nicht gestellt werden kann. Um seinein Pnblikikm etwas ganz Besonderes zu bieten, hat der Konzertvereän vrcjuckst, Frau Wanda Landowäka, die berübinle Ee,ubalospie'lerin, zu d,es^ letzten Konzert zu verpflichten. Nach einigen Schwierigkeiten, betreffend den Transport des Eeurbalos, ist es gelungen, Frau Land-oivska für den 20. Mai zu einem Cembalo - mii> .Klavierabend z^r gewinnen. Wir hatten in Gießen im Jahre 1908 Estlege,rheit, das Eenrbalo als begtettcndes Kannnernnckikinstruinent zu lfören und zwar in dem^ Kanrmcrmusikkonzert, das das Quartett Eassadessns ans Paris auf Einladung des Konzertvereins gab. Die Tradition führt das Klavier ans das Monockwrd zurück, welckies an einer einzigen Saite, durch Verschiebimg des Stegs die Saitenlängenverbällnisse der Töne der Skala denwnsttierte. Das älteste Jnstrumeitt mit Klaviatur ist die Drrjd, ihr Ursprung reicht ins Altertum zurück. Wir besitze,! die Beschreibung einer Wasserorgel des ttesibios (170 v. Cl)r.'. Der älteste, für Klavier- artige Instrumente vorkomnrende Naine ist „Exagnir" (14. Jahrh.-, beschrieben als orgelartiges Saiten Instrument. Iw 16. Jalsth. hatte iwch das 5Aavichord viel weniger Saiten als Tasten, nicht viel später hat sick> das Klavierntbal entwickelt. Der Hauptnnterschied zwischen beiden Jnsttumenten war, daß das Clavioimbal für^jede Taste eine besondere aus deu bcttesfeudeu Ton gestimmte Saite hatte. Mannigsaltig entwickelte sich das Clavicimbal: in allgemeineren Gebrauch kamen die mit doppelter Klaviatur nach Art der Orgel. In der Regel staiw daS Obermanual eine Oktave höher und beide Klaviattwen kvnnüeu so verkoppelt werden, daß die untere die obere mittegiette. Die Berstärk,mg durch die Oktave verlieb dem Instrument größere Stärke des Tons. Für dieses Juftrunrent haben die alten Meister, wie Händel. Bach, E'nrperin, Ramemr usw. ihre W zu imftrem heutigen modernen Maviere das Cembalo in Wergessen- l-eit geraten ließ. Es ist das große Verdienst Frau Landowskas, die Cembalowerc'e der alten Meister uns auf dein Instrument zu übermitteln, für das sie gefchafsen waren, und in maßgebenden Kreisen hat man sich so dafür yu interessieren gewußt, daß man an där Kgl. Hochschule der Musik in Berlin eine Cembalollasse eingerichtet nutz Frau La,wowsta als Lckhron Rubin- stein macht folgende Bemerkung: „Nein, das vervollkommnete lavier bedeutet keinen Fortsckpätt zur Amssührnng alter 'Werke." Und alle, die mit der allen Ränsik verttaut gen>orden, „rußten sich nrit Rubinftein sagen, daß trotz oller Schönheiten unserer modernen) Flügel ihr Mangel an Registern und an Toppelllaviaturen den ganzen Charakter der alten Musik vertuscht und die Feingut und Präzision der polvphonen Linien zerdrückt. Das in Paris hergestellte Jtnsttnmeut, auf dem Frau Lan- dowsla spielen wird, ist mit größter Sorgfalt den zu Bachscher Zeit besten Instrumenten nachgckbiildet u,rd absolut nicht modernisiert. Von den alten Meistern, die nach für das Cembalo geschriebene haben, sind auf dem Programm vermerkt: Händel 1685—1759 mit der Passacaglia G-Moll und den „Grobschinied-Variationen", deren Melodie er einsttnals, als er vor den, Regen in emer Schmiede Obdach suchte, gehört lxrben soll. Bach 1685—1750 mit der „Gavotte G Moll" und dem „Capriccio m B-Dur", das Bach anläßlich der ^kbreise seines Bruders Iohmln Jakob komponierte. Zum Abschied im Familienkreise mag der danrals 19 jährige Io(h Sebastian das ,.Eapriceio sopra la lontananra del suo seratella dilettissimo" geschrieben haben. Es beginnt mit einem ?lrioso, in welchem fremerflf wird. ,^>st eine Schmeick>el,mg der Frvunde, um denselben von seiner Reise abzuhalten": daraus folgt ein A,!dante, ,velcl>os „Eine Vorstellung unterschiedlicher Easuum, die ihn, in der Fr'emde können twrsallen" bedeutet: ein piissacagliaartiges Adagissimo übereinen an das Anci- sixns der H-Moll-Messe eriinvenrden absteigenden, kbromatislhen Satz gibt das „Allgemeine Laniento der Fremtde" »vieber: tm fol- |1 ntcr diesen Ver'hälttnssen und unter Zuhilfenahme anderer' verfügbarer Mittel hätte sich die Provinz an den .stKiegsanleil-enj des Reichs mit insgesamt 4187 000 Mk. beteiligen können. Anherdein wäre sie in der Lage gewesen, durch namhafte Zu- iveisungcn an die Ernsd-Ludwig-Jubiläumsstistrmg und die .Hess. Ostpreußenhilfe sowie durch Errickjttmg des „Oberhess. Jubiläums- fonds" zur Linderung der durch den Krieg verursachten Schäden das ihrige beizutragen, ohne dadurch die Provinzeingesessenen in Form einer Erhöhung der Umlagen belasten zu müssen. In der Elektrischen Ue b e r l a n d a n l a g e- d c r Pro-« vinz arbeiteten gleichfalls rund 6 Millionen Mark. Sic 'habe zu Anfang des Jahres 1913 mit ihrein Betrieb begonnen, und cs seien jetzt die Gemeinden und die Bewiohuer des Vers ".'gnngsgebicts mit verhältnismäßig geringen Ausnahmen an geschlossen. Auch die Ueberlandgnlage habe nicht ungimsrig gearbcilet- b-obei der Krieg allerdings insofern der ger.leinnützigen Artze.der Provinz Vorschub geleistet habe, als sich stillnend seines Beitcruss infolge der Petroleumnot fast restlos „och alle an .die elettriscßä Ueberlandanlage, au geschlossen hätten, die bei Keiegsbeginn noch rückständig gewesen wären. Es seien in den beiden ersten Rechnungsjahren 1914 !u,rd 1915 nicht nur die stiitt-ll sur die Verzinsung des Anlagekapitals mühelos aufgebracht worden, sondern es wäre neben den vocgeschriebeuen Rücklagen für zunächst innere Tilgung, söhne für Abschreibungen und Erneuerungen noch eine außerordentliche Rücklage von zusaminen 22 c .) 389 Mk. geschaffen! lvorden, die zur Verstärkung des zu Anfang des Rj. 1914 ins Leben getretenen Fonds für innere Tilgung oder zu sonst notwendige,, Erneuerungen bereit stche. Für die am 1. April 1919 und 1. April 1920 beginnende» äußere Tilgung der beiden aufgenommcueu Anleihen, für Erneuerungen sowie für außerordentliche Rücklagen stände,, bis I-eute 441 263,78 Mk. zur Verftiguug. Dankbar müsse hier anerkannt ivcrden, daß.das Gc. Min. dcr Finanzeil während des Krieges durch eine anderlveite Regelung der Preise für M'gabe der elektrischen Energie ans den- 'itaft* werk an die Provinz, diese in deu schlvercn Zeiten des .Kriegs instand gesetzt 1-abe, ihren Betrieb, ohne Einbuße bedachten zu müssen, auftecht zu erhalten. Zinn Schluß glaubte der Borttageude wiederck-olt der anscheinend über Oberhessen hinaus verbreiteten, ie.doch durchaus irrigen Meinung entgegentretcn zu sollen, als ob die Provinz jetzt für alle und alles Geld 'habe und ein ivillkommenes Objekt für finan zielle Transaktionen wäre. In Oberhessen würden im Vergleich zu anderen gleichartigen WirtsckxrstS körpern lwl-e Um lagen erhoben^, und es müsse Vorsorge dahin getroffen werden, daß die Pi-ovin- sich mit Hilfe ihrer industtiellen Un lerne hin un gen erleichtere. Eine recht erhebliche Erleichterung liege jetzt schon darin, daß apderc Kommunalvcrbände nrit ihren Stenern in Zu tun st wo bl in die Hohe zu gehen gezwungen sein würden, während ras innficht^ lich der- oberhessischen Provinzialninlagen selbst bei steigenden Äi-- fordernngen menschlicher Voraussicht ,iack) nicht nvehr der Fall sein werde. Dies sei der erste greifbare Erfolg der provinzicilett Unternchniungen. Wolle inan ihn Iveiter ausbauen, so were< dos Hauptaugenmerk bn Provinzialverttetuny yanudri auf eine möglichst schnelle und lMlfaugreiche Schuldeirtttgung zu richten sein. Die Interessen der Provinz uud ihrer Bcnschwv brauchten dabei nicht zu kurz zu konrmeU. Nach den mit lebhaften! Beifall aufgerranttneuen Llusführnngen wurde in Erledigung der Tagesordnung fvrtgesahren. Punkt 3. Rechnung nnd VerwaltungsbertcNI. des Pro vinz ial-W asser werks für 1915. Der Vorsrtzende bemerkt hierM.. daß er mit Rückslchl das eben Vorgettagene kerne ,'weiteren Erläuterirngen zu den Vev-- »valtungsberichben und Voranschlägen der beiden Unterneh^urrngm zu geben brauche. Die fpechnimg des Wasserwerks FulMdon für 1915 sei von dem Provinzialausschußmitglied St a hl Friadbevg vorgeprüft. Anstände hätten sich auch da nicht ergeben. Der Vorsitzende setzt die Rechnung in Umlauf und ersucht auch hierbei, ettvaige Benierkmrgeu oder Anfragen au, Schluß der Sitzung zur Sprack>e zu bringen imd dankt den, Provinzialaus- scknißmitglied Stahl für die Vorprüfung der Rechnungen. Punkt 4. Voranschlag des P ro vin zia l W asseri Werks für 19 17. Der Boiun schlag, der in 1. Llbteibmg in EinnalmE imd Ans-« fyabe mit 811 500 Mk. und in 2. Mstellung in Einnahme und Ausgabe mit 457 544,59 Rtk. abschließt, wird genehnligck. Punkt 5. Rechnung und Verwaltungsberichk der Elektrischen lleberlandanlage für 1915). Hierzu ftihrt der Vorsitzende folgendes mis: Eine Rechnung für das Betriebs ja bc 1915 kann'nickst vorgelegt !c>erden, :reÄ eine rein kaufmännische Bnrhftihrung stxrttfttidet, ,vie dies aus dem Rechenskhaftsbericht hervorgeht. Nack) der von (Zrvßh. Mnistennnf deS Jnibern unterm 28. September 1914 erlassenen Bekannttnäch» ung, die Dienstamveisung der Gemeinde- und Stadtrechner be» ttessend, gilt diese Dienstcmweisimg auch für die Rechner von genden Stück „konnnen die Freunde, weil sie doch fetycu, daß es! nicht anders sein kann, und nehn,en dlbischied": darauf ec tönt die Aria di Postiglione: eine „Fuge all'imittarrione delta eornttta dr postiglione" beschließt das reizende Stück, zu dem Kulman init seinen vier Jahre früher — 1700 — erschienenen brickisclieu Historien, in Klaviersonaten beschrieben, Pate gestanden hat. Domenicv Scarlatti 1685—1757, mit einer kleiueu Senate A-dur. Er War als Komponist und Klavierspieler berühmt und wurde 1719 als „Maestro al Cembalo" an die italleiilschs Oper in LoudM berufen. Seine Sonaten, meist einftitzig, urch als einer der Ausgangspunktz' für die iin)di-rne Kiovier- inusik eines Mstl. Ein. Bach, Clementi usw. an zu sehen. Rameau 1683—1764, nrit zwei ülleven vrovenealis-rhe^ Tanzsornven, einem R i gla u do n mtb einem Tnw. bourin. Er war der Begründer der eigenttich-u Harmonielcchrc' und zugleich ein ausgezeichneter Organist und berilltmter Komponist. Um eine M^verchslung zu den, Cernbalo zu birbtt!, wird Frau Sandcstvsbr Souaten von Hapdu imd Mozart auf einem regelrecht ausgesprochenen Flügel spielen, uitt> ztoar: Havdn 1732—1809. Scnnrte E'Mvll Op. 42. In 'einell 33 K'laviersvnaten gelang es Hiatstm, durch imn,er cntscku.'denerS Dnrchft'ehrnng eines Hauptthemas zu einein geordneten Ecrtz- gliede, dnrcb HinMftignng einer mcklw oder weniger au- geftvnnenen: Coda am Schluß, das Weserrttiche unserer möivrmm Sonate -n bcgrürchen In seinen späteren Arbeiten bildet er geradeM d« Brücke zu Beethoven. Mozart 1756—1791. Sonate D4nn Richard Wignersl schönes Wort, Räozart Irabe seinen Instrumenten den Atriu der menschlichen Seele eingehoucht, gilt gerade mich von, Klaisc: Und Mozart hatte nock, keinen mvdermni Flügel, svulx'rn das bescheidene Spimstt zur Bersüglicng. Wcnn er also gesangliche^ .Klavierspiel forderte, so dürfen ohne Uebertri'ckmng favreu i das kvar ein Wechsel Mif die Zukunft, kviederum mit ^VrOxmeiJ verghßckTbar. Das bestimnit mm den Gbaraller seiner 'siavieo- mnsik. Die Ztzantubilität ist nicht nur im allgemeinen schön und wertvoll, fanbmt für dan Sonvtmstll unenlb,-hrlich muß selbst in ^ das Allägw die Gesangllchkeit. das l»eißt eben Ada^ßv, hineingetragen werden, un, den dvnnattsch'n Ausdruck der Empfindungsbe-ziehimg zu gewinnen. Darii, unttwstbeidet lid) Rdozart weseittlich von Haydn, bei dun mein die nrusikaliici« Struktur voiherrscht, d«n aber die „Klavierseligßnl" ’rhtt, MeLtNlksse» im Sinne von 171 Lanvb«nclnde«Orr>nimg ^nb 178 Städttorduung, (z. B. El-ektrizrläts-, Wasserwerks- usw. Kasscn) urw für die Rechner der Kreis- und Prvvmzialkassen. Da die Kasse der Ucberlaudaiftaqc als Nebengasse anzusehen ist, so Hai auch li-e gern äh gesetzlicher BesUmnmug eine Rechnimg nach kame- valistischen^ Grilndsäxauer de? ans scheidenden Mitglieds Ende. 1919). 2. Als Ersatzmitglied des Provinzialausschusses: Kommerzienrat C lvos- N i dda ft'ir den Nest der Wadldauer des zum Mitglied gewählten Rentners Eni- melius 'Ende 1919 . 3. Als Mitglied der S reihen haus ko mm rssion: Lrauereibesitzer Ihrrng-Lrch. 4. Als Mitglied der F i n a n z k o nr m i s s i v n: L a n d- gerichtsrar Neuen ha gen-Giesten. Punkt 7. Antrag des Provinzialausschuss cs betressendAenderungderSatznugüberdieTrcnst- ve r h äl t n is se de r An ge stellten der Provinz. Der Antvag wird cinsftmmig angenommen. Hierauf stÄlte ProvinzialtagÄnrtg!ied Landgerichtsdirektor r. R. Bücking namens des Provinziatansschusses austerhalb der Tagesordnung noch zwei Einträge zu Rubrik 25c des Voranschlags des Provinzialnxlsjerlncrks, über die unter dem Vorsitz des Stellvertreters des PLovinz-ialdirettors, RegierungsratS Langer- matin, verhandelt imcrbc. Die Anträge lauten wie folgt: Der Proviuzialrag wolle den Provinzialausfchust ermächtigen: 1. mit ^er Großh. Staatsregiernng betreffend Neubau eines die für Staats-, Provinz- und Kreisverwaltung einschließlich einer Dienstwohnung ftir den Provinzialdirektor erforderlichen Räume uursaisenden Tienftgebäudes ins Benehmen Auftreten mit dem Auftrag, über das Ergebnis in der nächsten Sitzung des Pro- zu berichten, umbeschadet jedoch der dem Provinziai- aus'esust ge mast Rul'rik 25 c des Voranschlags betreffend Wasserwerk Inheiden erteilten Ermächtigung, falls die Neubauftage in abse!)barer Zeit ausgeschlossen erscheinen und ein dringendes Bedürfnis, sowie günstige Gelegenheit für Erwerb geeigneter Gebäude zur Unterbringung der mehrerwähnten Bern-altungen gegel-en sein sollte: 2. für den derzeitigjcn Provinzialdirckktvr, Herrn Geheimerat Dr. Usinger, eftie geeignete Wohnumi zu angemessenem Preise zu mieten, sie ihm für die Tarier seiner hiesigen Amtstätigkeit gegen die in Arrilel 20 des- Gesetzes, die Besoldung der Staats- beamte« sbetrefßend, vvmSl. März 1914 festgelegte Vergütung für Diensttoolmungen von 0. Sonnt, n. Ostern), vorm. 6-^: Gelegenh. z. hl. Beicht, 7: Hl. Messe, 8: Austeil. d. hl. Komm., 9: Hochamt m. Prcd., 11: 5)1. Messe m. Pred., Militärgottcsdienst. Nachm. 2: Ehristenl., daraus sakramental. Bruderschaftsaud. —' Dienstag u. Freitag, abds. 6: Maiandaa>r. — Diasp.-Gottesd. am 20. Mai. In Hungen 8, in Lich 9 l /s. ‘DnlikiMixidts Mnllen-Aefhcr vcrtiEgt xunterfassig und deren 3 Sm't Flasche iJ}5,2.00 , 3&0 and 6.00M. Äof Teil- zaMsog Gegeß bar Preiswerte Hippen» Anzöge Dauerhaft« Stoffe, Ersatz für blass Burschen-Anzüge Kinder-Anzüge grösste Auswahl Größtes oberbessisebes Möbelwargn-VersaidliaDS Uttmann Giessen B *Ä„T d ‘ Bahnhofstr. 29 Preiswerte Teppiche, Vorhänge, Rouieaus Betten, ißSatr'atzen Küchenmöbel, Schlafzimmer Gutgearbeitete Plüschdirans Gegen bar 3910a Seltersweg 58 I bietoc Jedem, der 02416 -l - H®ra*en-Gai*deB*obe kaufen oder leihen will, «rrcüfbare Vorteile. 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Es ist eine Umlage beschlossen, zu der die Ausmärker zugezogeu werden. Langd, den 18. Mai 1917. Großherzoglichc Bürgermeisterei Langd. Meyer. Bekanntmachung Der vom Gemeinderat beratene Voranschlag der Gemeinde für 1917 liegt vom 21. dS. MtS. an eine Woche zur Einsicht der Beteiligten bei Unterzeichneter Stelle auf. Einwendungen können dort vorgebracht werden. Es werden Umlagen er- hoben, zu denen die Ausmärker beizutragen haben Queckborn, den 18. Mai 1917. Großh. Bügermeisterei Queckborn. Schmidt. sm Verinietuiigen Jur Vermeidung von Verwechselungen AetUdberreUune von Devmtekungs» Wqolgcn oder dgl. wird dringend um Aoaabe der^tvreLsennummcr gebet Verlag desGiefi.Anzeigers lO-Zlw.-^sho^. m. Zubeh. u' Garten, 2 Etagen, ln schöner freier Lage zu vermieten. Frelkraa v. Jonnanfeid, 2756] W ie senüranc 2. Die seither von Herrn Rechts- anmalt und Notar Böwdslü inuegehnbte 176 Wohnung Selterswca 56, I. ist anderweitig zu vermi«en. _ Babnbofttr. 54 II. Stock, 8-Zimmkr-Wotmung m. reich!. 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Danvlschcn hinein siiegett Entente-Granaten nrtd verwüsten das Vtand, zerschlagen Hans und Hof, mit einem Eisenschlag. zweite Teil, vente tu es kein Wald mehr. Strünke weigert feine c&emnliße Statte. Der i>tlm zeigt feine lebten Tage. Ein Blockhaus loa darin, vollgepfropft mit Feinden. Seine Er- obernng ist die Handlung. Wie >)ndianer schleichen ftelbnrnue int Unterholz vor. Minen zu legen, über den Waldbach, der reibend strömt, setzen sie auf Klonen, uni von der flanke Herden Gegner zu bev.nrnhigen. Und dann fliegen die Minen an'. Haushoch. Durch die Schwaden svriitgcn tlnsere "ente. alles hattet vor an den Ieind. Sverrtener lieu hinter den Ieindoslinien. und dte Rohre schicken hinaus, was der 2nnf lierzngeben vermag. Lauge Büge satbiger und weiter Unltnr- träger durchziehen am Abend, gefangen und Sieg kündend, das. zerschossene Peronne. Bei Bonchavesnes der dritte Teil das Packendste und Wirkungsvollste. was man im Kriegsfilnt sehen kann. Mintttenlang sckilagt das Herz um unsere Wackeren, die Tod und Teufel nicht kümmert. Unter dte '.'indliche Stellung i t in Stollen getrieben, und lllll!'>Ulograuiut Sprcngfton uu ' -ien darin anfgesveichert. Da geht die Mine hoch. Hitnn.e - . 9»och tst der D-nalm nicht verzogen, da stürmen auch fche-n deutsche Helden in das Ehaos. Sverrtener liegt hinter der Icindcslinie. Bange Sekunden. Ein lebendiger Gefechtsbericht rollt vorüber. Unsere Herzen sind bei deti kleinen, vielen Gestalten, die ans der Erde anf- springen und wie verschluckt wieder in ihr verschwinden. Einen Augenblick sehen wir die zeranälte Erde. Als sei es ein Vesuv. Danivf mellt auf, Handgranaten fliegen. Immer neue feldgraue Weieiucu stürmen heran. Schrapnells zerplatzen. Granaten wühlen die Erde. Dann endlich ist ttnsere Infanterie am Ziel Graben auf Graben wird genommen, bis der Gefech'.sabschnitt an die Division die Meldung erstattet: Die befohlene Stellung i>t erreicht. 3940 Preise der Plätze: 0,50, 0,05, 0,00, 1,40 Mark. Abonnement« keine Gültigkeit. ""®S2 Großes Orchester. Bilanz m 31. $epfter 1916 Spar- und Leihkasse, E G. m. b. H. Grvben-Buseck. Aktiva. An ansge- liehencn Kapitalien: a) gegen Obligationen u. Schuldscheine698 684.90 b) Gütcrkauft gelber cj Wertpapie- reit nach dem Kurs am 31. Dezember 1916 61 600. AnKassenvor 10 888.02 rat 33 965.45 „ Vorlagen 386.48 .. Ansstände 6 299.46 „ Mobilien 35 26, 5% Abschreibung IMk.IdPfg. 33.51 811 857.82 Passiva. J6 Per aufgenommene Kapital. 787 074.64 „ Stammguthaben der Mitglieder 12 500.— „ Neserve- a fonds 4 384.09 „ Zuweisung ans dem Reingewinn pro 1915 300 Mk. 4 684.09 „ Spezialreservefonds 5104.30M. „ Zuweisung aus dem Reingewinn pro 1915 231.71 Mk. 5 356.01 „ Reingewinn2 265.08 811 857.82 25 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1915 Zugang . _ Abgang.. . Stand Ende 1916.25 Die Haftsumme beträgt pro Mitglied 1000 Mk. Stand der Haftsumme Ende 1916 . 25 000 Die Rechnung liegt 8 Tage lang in dem Kasscn- lokal des Rechners zur Einsicht der Beteiligten offen. Psrslaiid Der £p«r= ii. LciiMc L G. i». b. H. lZroßeil-Buseck. Schwalb, Direktor. Schmidt, Rechner. Stephan, Kontrolleur. G e n er 0! Ii er fn m nt l tt u g. Dienstag, 29. Mai, nachmittag 3 Uhr bei Gastwirt Karl Siegfried in Großen-Buseck. Tages-Ordnung: 1. Rechnung-Vorlage. 2. Beschlußfassung über Verwendung des Reingewinns. 3. Wahl für zwei ausscheidende Aufsichtsratsmitglieder und ein Vorstandsmitglied. 4. Verschiedenes. Für den Aussichtsrat: Konrad Hof II. 39 ^ || Schwara-Weiss«Theater w Melters- Off 81 ZM-».B«rW-LermMmfeiiI>ttg E. G. m. u. H. zu Staufenberg. Bilanz am 31 . Dezember 1016 . Programm von Samttag. 19, bis inkl. Montaff, 21. Hai: -Ven! K r s t a vi f T ii h r ii n ff e n. 3Ven’ Oer Tag der Vergeilung! Vornehmes Gesellschaf Isdrama in 3 Akten. Personen: Baron von Sendlinffen: H. Ludolf. — Aline und Eva. seine Töchter: Mechtild Thein und Cläre Lepere. — Gerd von Recklingshausen, Evas Verlobter: Kar! Richard. — Graf Sondhausen, Botschaftsrat a. D.: H. Richter. — Walter, sein Sohn: Bruno Wa"Halter. — Ästa Roberts: Hera Haeberliu. Assessor Strautz: Rudolf Döll. Alexander Uohsl In Alexander Holssi ! Oas schwane LosI als Darsteller des Ua.jay.zo. — Großes dramatisches Schauspiel in 4 Akten. Außerdem ein ffütes Uciprofframm. Voranzeige! AlninXenß. Voranzeige ab Dienstag, 22. H»l: In »einer neuesten Filinschöpfmiff: Oie Stimme des Toten! Aktiva. M Ausgeliehene Kapitalien und zwar: gegen Obligationen 330 566.87 gegen Bürgschaft 99 735.99 gegen Güterkaufgelder 47 781.66 gegen Wertpapiere nach dem Kurs 2 405.— gegen Immobilien 50 892.52 Geschäftsanteil 48.— Kassenvorrat 10 486.10 Ansstände 8 694.88 Mobilien und 5°/ 0 Abnutzen_ 48.31 Passiva Ji Aufgcnom- mene Kapitalien 481 175.32 Immobilien 34 700.— Geschäftsanteil der Mitglieder 8 857.83 Reservefonds 23 126.39 Spezialreservefonds 440.— Reingewinn 2 359.79 550 659.33 550 659.33 Mitgliederstand Ende 1915 . . . • 193 Zugang in 1916.— Abgang in 1916 ....... 17 Mitgliederstand Ende 1916 . . . 176 Der Vorstand: HeinrichStep han,Direktor.Lu dw ig KraftIII., Rechner. Ludwig Kaiser II., Kontrolleur. Geueralversummlung. Sonntag, 3. Juni ds. IS., nachmittags 3 Uhr bei Gastwirt Ludwig Zecher Y. dahier. Tages-Ordnung: 11. Vorlage der Rechnung 1916. 2. Beschluß über die Verwendung des Reingewinns. 3. Wahl des Aujsichtsrats. Die Rechnung liegt acht Tage zur Einsicht der Interessenten bei dem Rechnei' offen. Staufenberg, den 16. Mai 191 Der NMchtSrat 395 UckgraMe ADMte sür Schüler, Militär und Liebhaber nur bekannter, guter Firmen Sämtliche lichtempfindliche Pmen,Platten,M-ii.PMins, Retaii- und Halzstative, Pllgche- ruiigsdlPparate empfiehlt für die Saison 2642 Lenti'sl-vrvgerik E. Karn, Schu/straSe. Photographische Arbeiten werden prompt erledigt. Kinderwagen Mäsipgi- und Sportwagen in größter Auswahl billigst 2513 ÄugnstKübinger, Seltersweg 79 . Ein vom Felde beurlaubt und bis zum 6. Juni in meiner Prxis tätig. Sprechstunden: vorm. 8—12, nachm. 3—7. Adolf Höchstetier, Dentist, Großen-Buseck. OS9*,9 : Saßatorinm Stolzenberg | i.Toden-Salmünster,LinieI-ranks.'M.-Bebra. Natur- ♦ heilanüaltu.Erholnnasheiln f.d.neb.Mitteln. Bekannt £ forafcilt.individ. Bebandl. u.Pcrvslcaung. tVtäh.Preiie. ? Beschrankte Batientenzalil. Prospekt frei. ^ Aerztlicher Leiter: Dr. mcd. K. Striinckmann. ^ Gewinn-Auszog 9. 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