Nr. 115 Erscheint täglich mit Ausnahme be§ TonntagL. 167. Jahrgang Beilagen: „Siehener 5ami!ienbI«Mer" und ^Ureirblati für den Kreis Sleheu". postschrckkonto: Kranlfnrt am Main Kr. N68L. Vankvertehr: Sewerdebank GietzeL. Ketzener Altzetzer General-Anzeiger für Gberhejfen Freitag, 18. Mm 1V17 ZwillingSrunddruck und Verlag: B r ü h l'jche Universttäts-Buch-u.Steindruckeroü R. Lange, Gießern rchriftleitung, SeschSstssteLe und Druckerei: Schulstraße?. Geschäftsstelleu.Verlagbl, Schriftleitung: 112. Anschrift für T ra htnachrichtenr AnzeigerGieöen. Mb. Deutscher Reichstag. 110. Sitz u «g, Mittwoch, 16. Mai 1917, vorm. 10 Uhr. Anr BundesratStrsch: Helfferich, Zimmer mann. Da? Andenken des verstorbenen Mg. Wallenborn ((Ztr.) wird durch Erheben von den Sitzen geehrt. Ae MerpMsche Dsbake Mni Etat beö Reichskanzlers wird fortgesetzt. Abg. Dr. Schiffer-Magdeburg (nl.): Im Gegensatz zum Abg. v. Naumann konnte man auch meinen, daß wir jetzt von der Staatsallmacht und vom Staats sozialismus auflangehinaus genug haben und der allgemeine Wunsch bestehen könnte, wieder zur unbeschränkten Möglichkeit der freien individuellen Entwicklung und zum freien Wettbewerb möglichst vieler selbständiger Existenzen zurückzukehren. Dieses System hat uns groß gemacht. Wir muffen uns stets der Verantwortung für das in der Oeffentlichkeit gesprochene Wort bewußt bleiben, das gilt auch von dem Wort des Abg. Scheidemann über die Möglichkeit einer Revolution. (Abg. Scheidemann: Dann haben Sie nrich nicht verstanden.) Doch, auch Ihre Erläuterung dieses Wortes. (Abg. Scheidemann: Ich halte es aber aufrecht I) Es geht nicht nlit den WennS und Libers hinaus, sondern einfach als Drohung mit der Revolution (Sehr wahr!) und darum war es eine Entgleisung. (Sehr richtig!) Dem Grafen Westarp erwidere ich, daß keineswegs der Versa ffungSausschuß alle die innerpolitischen Reformen angeregt hat; sie wuchsen aus der Entwicklung hervor, und der Zweck des Ausschusses war, ein Sammelbecken zur Klärung und Sonderung der zahlreichen überquellenden Anträge zu sein, ohne die Sachen auf ein totes Gleis zu schieben. Es war weder notwendig noch nützlich, daß Gras Westarp hervorhob, der Ausschutzbeschluß über die Ernennungen der Offiziere sei an dem gleichen Tage gefaßt, an dem der erste Großkampftag an der Aisne war. Wir wffsen vollauf, was wir unserem Offizierkorps zu danken haben, wir wollen es durchaus in engster Fühlung mit dem Kaiser-König erhalten. Nichts liegt uns ferner, als das monarchische Heer in ein Parlamentsheer umzuwandeln; wir wollen nichts weiter, als die seit 1883 veränderte Stellung des Militärkabinetts wieder in Uebereinstimmung mit der Kabinetts- order von 1861 zu bringen, wonach verfassungsrechtlich Offiziere und Beamte in bezug auf ihre Ernennung verfassungsrechtlich gleichstehen. Wie kann Graf Westarp da dem Verfassungsausschuß und uns einen Bruch mit dem historischen Recht vorwerfen, wo wir nur an das gewordene Recht anknüpfenI Was in Bayern möglich ist, ohne das Treueverhältnis der Offiziere zur Krone zn erschüttern, muß doch auch in Preußen möglich sein; etwas anderes zu behaupten, wäre eine Beleidigung für die Bayern. (Sehr wahr! links.) Sind denn etwa die unter ^Gegenzeichnung der Minister ernannten preußischen Beamten 'Parlamentsbeamte ? In keiner Weise wollen wir die Stellung des Monarchen antasten. Wenn aber die Kritik an etwaigen Mitzständen im Offizierskorps sich nicht an. den Kriegs minister als de» für die Ernennungen Verantwortlichen hakten könnte, fs würde, sie sich gegen den König richten und hierdurch würde die Stellung des Monarchen herabgesetzt! (Sehr richtig! links.) Ueber die Stellung zwischen Regierung und Parlament läßt sich durchaus reden. Aber das parlamentarische System ist ein höchst unglückliches Schlagwort. Jeder denkt sich darunter etwas anderes. Wir halten fest an dem monarchisch-konstitutionellen Chavackter unserer Verfassung. Wir wollen weiter nichts als eine engere Fühlung Krischen Regierung und Volksvertretung. Wir wissen, was Preußen seinen Beamten und seiner Bureaukratie schuldet. Aber Beamtentum und auch Bureaukratie muffen sich verjüngen. Wir wollen, daß alte überlebte Schranken fallen, den aufstrebenden Volkskräften soll die Bahn freigemacht werden. Das würde für Parlament und Regierung nützlich fein. Diese Entwicklung ist nicht antimonarchisch, wie Graf Westarp meinte, sie liegt vielmehr gerade in der Richtung der Osterbotschaft des Kaisers. Die Umgestaltung des preußischen VerfaffüngSlebens ist eine Notwendigkeit und nur über das Maß bestehen noch Meinungsverschiedenheiten. Mer Preußen muß stark genug sein, diese Angelegenheiten selbst zu regeln. Es muß selbst wiffen, welches Wahlrecht ihm am besten dient. Wir machen auch durchaus nicht Halt vor den Gemeinden. (Sehr richtig! links.) Herr Kreth hatte durchaus recht mit seinem gestrigen Zwischenruf. Den Großstädten soll die Stellung eingeräumt werden, die ihnen in ihrer heutigen Bedeutung gebührt. Wir werden auch an den Landgemeinden nicht vorübergehen, Herr Kreth. (Sehr richtig! links.) Es ist nicht richtig, wenn schwache ländliche Gemeinden von starken Gutsbezirken, mit denen sie zusammengekoppelt sind, einfach erdrückt werden. (Sehr richtig! links.) Wir wollen mit einem Wort das unfertige Wer? Stein-Hardenbergs sortführen. (Beifall.) Der Staat soll wieder an das Volk herangebracht werden. Wenn vor dem Krieg trotz steigenden Volksreichtums, trotz aller Fortschritte in Technik, Kunst und Wissenschaft, trotz der gestiegenen Lebensgenüsse keine rechte Freudigkeit am Staate aufkommen konnte, wenn eine Kluft zwischen Staat und Volk bestand, io war das doch ein höchst unerfreulicher Zustand. Deshalb mußte eine Brücke für diese Kluft gefunden werden, und diese blutige Brücke hat der Krieg geschlagen. Der Mann draußen kämpft für den Staat, für den er hungert und leidet, und der Staat ist ein Teil von ihm selbst geworden. Das ist der Geist der Zeit. Vor Jahrhunderten konnte der Sonnenkönig sagen: l'etat e'est moi! Die Zeiten haben sich gewandelt. Heute ist in jedem Bürger Staatsbewußtsein vorhanden. Diesen Geist des Schützengrabens wollen wir hinüberretten in den Frieden. Wenn Dr. Roesicke gestern gefragt hat: quo vadis?, so antworte ich: hier ist der Weg, den wir gehen muffen, zum Heil unseres Vaterlandes. (Beifall b. d. Natl.) »Abg. Grocber (Ztr.): Die Konservativen tun so, als ob der VerfaffungSausschuß sich mit ganz neuen und bisher unerhörten Dingen beschäftigt habe. Dabei sind es doch lauter alte gute Bekannte. Ebenso alt sind aber auch die Einwendungen der Konservativen. Sie haben die Bedrohung der Monarchie immer bereit. Beim Kampfe um das Septennat haben sie — damals freilich auch die Regierung ■— den Untergang des Reiches prophezeit und bei den Septennatswahlen ließ die Negierung in württembergischen Dörfern durch die Ortsdiencr die Noten der Jakobiner ausschellen. (Heiterkeit.) Später verzichtete die Regierung selbst auf das Septennat und das Reich ging nicht unter. Graf Westarp befürchtet von der Durchführung des Beschlusses des Verfaffungsausschuffes eine Lockerung deS Verhältnisses dem Oslfizi« nrch feinem LVnig. Will er etwa behaupten, bayerischen, sächsischen und württembergischen Offiziere sich in diesem Kmege schlechter für ihre Könige geschlagen haben als die preußischen Offiziere? Dort besteht aber die Gegenzeichnung der Kriegsminister bei der Ernennung der Offiziere. Graf Westarp sprach von Parlamentsosfizieren. Sind etwa die OberverwaltungSgerichtSräte Parlamentsbeamte, weil das Parlament sich mit ihnen beschäftigen kann? (Heiterkeit.) Also lasie man das Wort »Parlamentsoffiziere* beiseite. 1858 wurde, ich wage eS kaum auSzusprechen, Moltke von dem damaligen Prinzregenten unter Gegenzeichnung deS Kriegsministers zum Generalstabschef ernannt. (Hört! hört! in bet Mitte.) Verhülle dein Haupt, Borussia! (Heiterkeit.) Wir wollen die papierne Verantwortung deS Reichskanzlers für Resiortfragen ersetzen durch die wirkliche Verantwortung des zuständigen Ministers. (Beifall.) Abg. Haase (Unab. Setz.): Das Volk will nicht schone Reden, es verlangt Taten. Wir sehen nichts von einem Ruck nach links. Die Unabhängige Sozialdemokratie wird nach wie vor drangsaliert und verfolgt. Nach dem Sturz des Zarismus sind Deutschland und Oesterreich das Zentrum der Reattion geworden. Oesterreich hat überhaupt noch kein Parlament einberusen, bei uns aber gibt es nur einen Scheinkonstitutionalismus. Ist es verwunderlich, wenn sich die Wett damit beschäftigt so wie früher mit dem Zarismus? Alle Parteien verwahren sich gegen den Borwurf, Rechte der Krone beeinträchtigt zu haben. Wie sollen denn die Volksrechte erweitert werden, ohne daß die Rechte der Krone eingeschränkt werden? Entweder wird es die Quadratur des Zirkels oder man macht nur Scheinreformen. Wenn alles Gesetz wird, was vom Verfaffuntzsausschuh beschlossen wird, es wird alles beim alten bleiben, ja manche Beschlüsse sind ein Rückschritt. In anderen Ländern wird die Abschaffung der Geheimdiplomatie verlangt, bei uns aber beschließt man geheime Reichstagssihungen für aus- toärtige Fragen. Die Volksmassen müssen selbst nach dem Rechten sehen, sonst kommen sie vom Regen in die Traufe. Das Volk regt sich. Es wird Regierung und Parlament vorwärts zu treiben wiffen. Abg Kreth skons.): In Italien und Rumänien hat gerade die Straße den Krieg verlangt, während bei uns der' Kaiser bis zum letzten Augenblick, nach Ansicht vieler Leute sogar zu lange, mit der Kriegserklärung gewartet hat. Es kann nicht bestritten werden, daß die Beschlüsie des Verfaffungsausschuffes den Anfang des parlamentarischen Systems barst eilen. Die Linke sagt, dann stehe den Fähigsten der Weg frei zu den höchsten Aemtern; nun — wen haben Sie denn, wen schlagen Sie vor? — Es meldet sich niemand! (Heiterkeit.) Dr. Lewald hat im Ausschuß sachlich mit uns übereingestimmt, es' mag ihm schwer gefallen sein, aber sein Gewissen erlaubte ihm wohl nichts anderes. (Heiterkeit. — Zuruf links: Er ist im Ausschuß wiederholt umgefallen!) Die Sozialdemokraten nehmen die Ausschußbeschlüffe immer nur als Abschlagszahlung an — wenn es zur Llusführung kommen wird, laufen Sie (nach links) doch alle auseinander' Die Gegenzeichnung des Kriegsministers würde dazu führen, daß das Parlament in den Personalfragen mitredet. Das wollen wir nicht. Wo würde eS Hinsichten, wenn etwa hier nachgerechnet würde, wieviel Katholiken und wieviel Evangelische unter unseren Heerführern sind. In Frankreich werden diese hohen Stellen nach politischen Gesichtspunkten besetzt; logischerweise könnte dann der Kollege Dr. Cohn-Nordhausen sagen: Wenn Hindenburg schon nicht unter unsere Oberherrschaft kommt, soll wenigstens einer von uns eine Armee sichren.. (Heiterkeit rechts. — Zurufe der n. Soz.) _ Ich weiß ja, daß das praktisch nicht in Betracht kommt. (Heiterkeit.) Der preußische Offizier ist dirrch ein besonderes Band von altersher seinem König verbunden, er rst sein Manne. Wenn im bayerischen Landtag ein Abgeordneter etwa gegen den König auftreten würde — so würde er wohl mit Brachialgewalt behandelt werden! Aber wenn Sie so begeistert davon sind, daß die Kriegs mini st er Bayerns, Sachsens und Württembergs ihren Landtagen verantwortlich sind, nun so laffen Sie doch den preußischen Kriegsminister dem preußischen Landtag verantwortlich sein! (Sehr gut! rechts.) Durch die geplante Aenderung würde die Geneigtheit nicht gestärkt, die Offizierslaufbahn zu ergreifen. Dr. Friedberg hat sich gegen das parlamentarische System ausgesprochen, Schiffer dafür. Nun kann man sich das richtige aussuchen. Herr Schiffer behauptete, Graf Westarp tzccke die Aisneschlacht an den Haaren herbeigezogen. Heiterkeit.) Das ist falsch. Der Kriegsminister hat jetzt wirklich anderes zu tun, als tagelang im Verfaffungsausschuß zu sitzen. (Beifall.) Es ist doch kein Geheimnis, daß wir jetzt Krieg haben. (Heiterkeit rechts.) Jetzt gilt der Burgfrieden nur für links, nicht für rechts. Wir verzichten aber auf den Schutz des Kanzlers. Ob die Rechte des Königs unter die Parlamentskontrolle gestellt werden, das ist der Regierung gleichgültig. Der Ausschuß hat seine Arbeiten sehr plötzlich abgebrochen. Er fühlte wohl, daß er zuweit gegangen war. Warten wir seine weiteren Arbeiten ab. Das Volk wird einmal feststellen, daß seine Jntereffen am besten von den Konservativen gewahrt werden. (Beifall rechts, Lachen links.) Abg. Dr. Müller-Meiningen (Fortsche. Dp.): Der Vorredner hat die Tatsachen geradezu entstellt, obwohl er selbst im Ver- faffungsauKschuß war. Er weiß, daß ivir die Verhandlungen nur aus technischen Gründen abgebrochen haben, weil die Vollsitzungen schon um 10 Uhr begannen. . (Zurufe: Warum schon um 10?) Haase und Kreth in völliger Uebereinstimmung. Haafe hat fast wörtlich die Angriffe des Herrn v. Gräfe wiederholt. (Hört! Hört! links. — Stürmischer Widerspruch des Abg. Haase.) Dieser gemeinsame Sturmlauf der äußersten Rechten und der äußersten Linken ist sehr bezeichnend. Er ist charakteristisch für die ganze politische Lage. Die gleichen Schlagworte hören wir von rechts und von links. Man will den höchsten Kriegsherrn gegen die Volksvertretung ausspielen. Die Parlamentsherrschaft ist den Herren von rechts ein Greuel, aber nur dort, wo sie selbst nicht den Ausschlag geben. In Preußen haben wir ein hinkendes parlamentarisches System. Da haben die Herren Konservativen nämlich nur alle Rechte, aber keine Pflichten. (Zustimmung links.) Ein großes Staunen Hub in Deutschland an. als ein national- liberaler Landgerichtspräsident Regierungspräsident wurde. (Hört, hört!) Das wird als ein wahres Wunder angesehen, als ein Zeichen der Neuorientierung. _ (Hört, hört!) Das kennzeichnet die Lage. Die Rechte unterstützt mit ihren Angriffen auf das Parlament und die Volksrechte geradezu das Ausland. Wir kämpfen für die höchsten Jntereffen des Heeres und der Monarchie. Wer dagegen ist, der versündigt sich gegen das Heer und gegen die Monarchie. (Beifall links.) Damit schließt die Aussprache die Fragen der inneren Politik. Die VeMülfting des Reichsheeres. Ein Antrag Nehbel (kons.), der auch von Nationaknberalen, Abgeordneten und Vertretern des Zentrums und der Deutschen Fraktion unterschrieben ist, ersucht den Kanzler, die in Betracht kommenden militärischen Instanzen zu veranlaffen, sämtliche i n den besetzten Gebieten befindlichen, dem Deutschen Reiche gehörenden und dort entbehrlichen Maschinen, insbesondere Dampfmaschinen, Motorpflüge, Lokomobilen und Dampfflüge der heimischen Landwirtschaft zuzu- ftchren, ferner alle irgendwie entbehrlichen Pferde mch Zugtiere, oie in den besetzten Gebieten noch vorhanden sind, möglichst rest-' 'los der heimischen Landwirtschaft zur Verfügung zu stellen. Abg. Stücklen (Soz.): Hoffentlich bleibt der Kriegsminister das, was er versprochen hat, nämlich ein Mann der Tat, in der Bekämpfung der Soldatenmißhandlungen. Nach dem Kriege darf der Militarismus nicht wieder ein Staat im Staate fein. Die lange Dienstzeit kann man nach den Erfahrungen des Krieges nutzt mehr aufrecht erhalten. Vor einiger Zeit habe ich dem sächsischen Kriegsministerium die Beschwerde eines Soldaten unterbreitet. Ans der Beschwerde ergab sich kein Anhaltspunkt dafür, wer mir die Mitteilungen gemacht haben konnte. . Das sächsische Kriegsministerium hat die Sache loyal erledigt. Nun hat sich offenbar der Hauptmann darüber geärgert, daß ein Neichstagsabgeordneter sich herausnehmen kann, sich an das Kriegsministerium wegen einer militärischen Beschwerde zu wenden. Er hat heruinfchnüffeln lasseü, um seftzustellen, wer mir das Material brieflich übersandt haben könnte. (Hört, hört Iß Man hat auch einen Mann herausgefunden, von dem man annahm, daß er sich mit mir in Verbindung gesetzt habe, und der Mann wurde veranlaßt, den Brief aus dem Gedächtnis noch einmal niederzuschreiben. Auf Grund dieses Briefes konnte man dem Mann nichts anhaöerr. Der Hauptmann, der offenbar annahm, daß der Soldat mir etwas anderes geschrieben hat, übergab die Sache dem Kriegsgericht und ich wurde nun als Zeuge darüber geladen, was der Soldat mir geschrieben habe. (Hört, hürtl) Ich habe selbstverständlich jede Auskunft verweigert, was wohl jeder Abgeordnete getan haben würde. (Sehr richtigI) Der Richter sagte aber, ich besaßekein Recht der Zeugnis- Verweigerung, womit er formell ja recht hat. Mer keine Macht der Welt kann mich zwingen, den Soldaten preiszugeben. (Beifall.) Der Richter wollte mich dann veranlaffen, wenigstens den Brief herauszugeben, was ich aber auch abgelehnt habe. (Sehr richtig!) Nun will man den Brief beschlagnahmen und, da meine Papiere sich im Reichstag befinden, im Reichstag eine Haussuchung abhalten. (Hört, hört!) Der Richter sagte ausdrücklich, der Reichstag sei nicht exterritorial. Der Reichstag muß sich ganz entschieden gegen ein solches Vorgehen verwahren, und unser Präsident wird hoffentlich Mittel finden, um zu verhindern, daß die Polizei im Rerchstags- gebäude in den Papieren eines Abgeordneten herum schnüffelt. (Sehr richtig!) Es handelt sich um das Ansehen und die Würde des Reichstags. (Beifall links und ^im Zentrum.) Der Redner trägt weiter zahlreiche Wünsche und Beschwerden vor. Beim B^chwerderecht zieht der Soldat immer den Kürzeren. Me Reden im Reichstag haben keine Reform des Beffibwerderrchi« gebracht. Es zeugt von einem bösen Gewissen, oatz man den Soldaten verbietet, an Reichstagsabgeordncte zu schreiben. Noch heute gibt e5 Soldaten, die noch niemals Urlaub aus dem Felde erhalten haben. Es muß auf diese Leute verbitternd wirken, wenn sie sehen, daß die Offiziersburschen alle Monate Urlaub erhalten, um hochbepackt mit Lebensmitteln zur Frau Hauptmann zu fahren. (Sehr richtig!) Gowiß ist nichts dagegen einzuwenden, daß auch^ Gefangene heeresfKhig gemacht werden. Wenn man ^aber dej^ Inhaber eines großen Berliner Schuhgeschäfts, der fünf Jahre Gefängnis und fünf Jahre Ehrverlust erhalten hat, weil er an die österreichische Armee Schube mit Pappsohlen geliefert hat, jetzt, nachdem er ein Jahr der Strafe verbüßt hat, einer Arbeiterabteilung zuweist und ihn nach dem Kriege zweffel- los. begnadigen wird, so können wir da§ nicht als richtig finden, denn es lag gar kein Anlaß vor. diesen Mann der gerechten Strafe zu entziehen. (Sehr richtig! links.) Abg. Dr. Wirth (Zentr.): Das Kriegsministerium mutz aus den vorgebrachten Beschwerden die eiserne Konsequenz ziehen. Hoffentlich gelingt es ihm, gegenüber den Generalkommandos durchzudringen. Wir hoffen auf den Kaiser. Er ist der erste Soldat, er hat ein Herz für seine Soldaten. Man darf nicht nach der Gesinnung der Leute schnüffeln. Es ist sogar nach der politischen Betätigung des Vaters und des Großvaters geforscht worden. Im Offtzierkorps muß ein Geist herrschen, der dem Ernst der Zeit entspricht. Wenn man hier in Berlin sieht, wie sich manche jungen Offiziere benehmen, so muß man sich schämen. Ich selbst habe so einen jungen unreifen Mann gesehen, der mit dem Monoklc im Auge und einem Schotzhündchen im Arm durch die Straßen stolzierte, so daß die Feldgrauen stehen blieben. (Hört, hört!) Der Ersatz für Kriegsschäden muß bald gewährt werden. Daran hat Baden, das von Fliegern heim- gesucht wird, ein besonderes Jntereffe. Abg. Gunffer (Fortschr. Vp.): Bei der Musterung 6« ungedienten Leute sollte man rücksichtsvoller verfahren. Wir haben noch genug gesunde Leute und brauchen nicht solche einzustellen, die dann nur die Lazarette füllen und später große Rentenansprüche erheben. Bei manchen Untersuchungen aber macht eS ganz den Eindrzick, als wenn der junge Assistenzarzt die Weisung erhalten hätte, eben alles zu nehmen. Besonderen Dank verdient das Rote Kreuz. DaS Soldateneffen würde besser werden, wenn täglich ein Offizier aus dem MannschaftSkesiel essen müßte. Die Armierungsfoldaten, die vielfach in der vordersten Linie ihren schweren Dienst verrichten müssen, beschweren sich, daß sie nicht dieselbe Kost erhalten wie die känipfende Truppe. Man sollte auch tüchtigen Soldaten Gelegenheit geben. Offfzier zu werden und das nicht vom Einjährigen-Zeugnis abhängig machen. Das Vetorecht bei der Offizierswahl muß verschwinden. Jeder tüchtige Mann muß die Möglichkeit haben, ins Offizierkorps ausgenommen zu werden. Zahnärzte, die ihrer Mtütarpflicht genügen, führen Klage darüber, daß sie nicht befördert werden. Abg. Dr. Thoma (natl.): Offiziere des Beurlaubtenstandes, die zum Dienst bei Kriegsbehörden kommandiert sind, sollen nächstens entlassen werden und dann weder als Zivrl-isten denselben Dienst bei derselben Behörde verrichten. Wer betreibt eigentlich diese Umwandlungsbestrebungen? Man behauptet, das Reichsamt des Innern sei schuld. Man nimmt aber wenig Rüchsicht auf die Stimmung in den beteiligten Kreisen, gar nicht zu sprechen von den Interessen der in Frage kourmenden. Soll das etwa der Anfang einer Art Sparpolitik sein? Die ersten Versuche find bei der ReichSentschädigun^kommifsion in die Weve geleitet worden. Langsam und uribeholfen arbeitet h* ritl «S^ en b-en ®^ neraI v- Loewenfeld über ein Urteil bezüalick meint Anbl<,nd»d».tsch-n nicht persönlich Lewald: Bei der EntschÄigungrlmnmission allgemeine neue Regelung. Die Angriffe des Abgeordneten Thoma sind nicht berechnt. Das Ingenien rkomitee gibt fick ave e^enUrche Muhe Hunderttausende von Erfindun- gen sind zu prüfen. ' nffiJS?-, Werner-HerSfeN) (Dtfch. Fr.): Die Ernennung zum Ofs-rz.er wllte man nicht vom EinjahrigenzeugniZ abhängig machen. Laasche: Ich bitte doch auf Einzelheiten ^! mÜf.^^"Zlchtc.l. ES war bei der dritten Lesung bisher mTTn UbI ^ 3 el'heiten in dieser breiten Form hier vorzutragen. ^ Sum Heeresetat nicht weniger alS noch siebe« Redner gemeldet und alle von den bj E°^h°^°) "iisch-nFrakti-nrn. (Allg-m-in- Ruse d-n LenLrkstätt-n^ ^""^äliniste in bvraufZyL^T'?' T ift . M ” uf £,in ' d°k> « jetzt vor allen, l .Front Mit allem Nötigen zu versorgen. <5c totrt> m Spandau keineswegs allgemein elf Stunden gearbeitet Sonn^gs .werden in der Hauptsache Maschinen Wied erber ge stellt' feS vnKrn* w*&**** ZeschLverderccht zu. DaS Material ist M naturrlch schlechter, aber wir schaffen es auch damit. Der Redner erläutert eingehend die Spandauer Löhne. d^s (e, daß diese Arbeiterfragen heute im ^ ^bf'pwch^n werden müßten, weil sie erst gestern im Aus- hr^V* ff ^ ^ Urb « n '*-it 0t - 9e ^ bantl ausführlich auf die Arbeiter, verhaltniffe in der Artillerie-Werkstatt Hanau ein. ^-.r^nerar v. Coupette: Wir arbeiten mit den Arbeiteraus- styupen nutzbringend zusammen. Eine Neuwahl eines Drittels ^^^^oßlahrigen Arbeiter nach Verhältniswahl ist ange- ordnet und fowre sich dieses Drittel cingearbeitet hat, werden .ruderen beide« Drittel neugewählt. Inzwischen unter- rrchlen dw alteren Arbeiter die neueingetretenen über ihre Pflicksten. tont viel wirksamer ist als von Seiten der Behörden. r - ® ü . ner *.Soz.) begründet einen Antrag auf Entlassung zum deutschen Heeresdienst herangezogener Ausländer. (^oz.): Ein Mitglied des Landtags für Reuß rl]f,tLir me ‘1* tr $ Beurlaubungsantrag der Regierung nicht ^Z^tig zu den Landtagsderhandlungen beurlaubt worden; er m 9* einmal Schncllzugsberechligung, obwohl selbst das Knegsm'Nlsterium die Beurlaubung befürwortet hatte ^illons- und Dwisionskommando schickten das Gesuch zurück ri£ un-nib-hrlich. ffi a « ist denn das süe kommt zuerst das deutsche Volk in betracht und dann erst di? m? p°b ^ebi^ Ich I-L 7 für «elSgtt V n ! er Verhalten gegenüber dem Krlegsminister davon aw cc ein Wort ausspricht, das uns gefällt oder tan mQ1 - e e l? £ schlechtes Zeichen für den Deutschen Reichs- Sr,v £ l n ^^nes Wort nicht vertragen könnte. (Beisirll fSH J®« wollen nicht rechten darüber, ob der Reichstag mehr ÜLT Belan M ' obet ioä ^ et «L Ministerialdirektor Lcwnld: Ein Erlaß des Gouverneur« von trtHr. ?r »»s^ C i &Cl bin in der Verwaltung von Litauen * b,€ Angriffe des Abg. Cohn gegen die V^ AsslbunZ in Litauen als persönliche Beleidigung auffassen Unsere baZfürKt^ in erster Lini/für die ArmL Jorgen, Landes D ele^ickmw für bi * Interessen des besetzten ^anoes. Die,c Richtlinien mnssen im Kriege maßgebend sein Mionen^ (wild): Wir bezahlen alle Regui- m Ostpreußen etwa daran gedachr? Sn S (fS,® s eibe Nt.trotz unserer Ernährungsschwierig, nach AS 9« ^'Eeruirg aus Deutschland Maschst?e^v^?^Ä^ (U. Soz.): Es mag ja sein, daß man ^ er ^ld da gebrauchen kann. Es gibt ja auch Abgeordnete, die man zu allem gebrauchen kann. * * - . Müller-Meiningen (fr. Bp.): Es besteht kein Geaen- ^.^wNchen Heer und Volk. Wenn der Kriegsminister uns so m 9 f io müssen wir das zurücktoeisen. Die Beschlüsse der ^Ese Aeußerung stecht in einem gewissen Gegensatz tn: S e C rb c ?^ 2kmer l m ‘ 0 (r> b f bic von mi7 namens dL R?:ch? der Verhandlungen im Verfassungsausschuß H.S • < ^ a !.5 In ^ J orreft Sewesen sei. Ich kann diesen 2 £ i n 1 uberichen. Jetzt während des Krieges kann es ber Neichsle.tung sein, Reibungen, bie sich beuo^nh^r bro ^r vertiefen, sondern sie mutz ihnen vm> h rTitl r ausgleichen. (Zustimmung.) Von den Änträgen-. lPÜ,.n! ? en bezüglich der Kommandogewalt war die Reichs- wrcht benachrichtigt. Sie konnte also vorher nicht ein- fi die bisherige Debatte ist das Verhalten deS ^^chskanzlers gerechtsert-gt worden. • reub 5- babe ich heute vormittag von den Vertretern itieLnT'h a ^utrag unterzeichnet haben, gehört, daß, Ü!A o?A: ba§ Treuverhaltnls zwischen Kai s er- und Armee, zwischen Kaiser"und' ÖfsizierkorpS^iVg e'nViiie i-tl. (Sehr richtig!) Es schien auch, als ob man s;ü ^~icuien aurn, ais oo man die Beschlüsse des Ausschusses k eineswegs als der Weis- tnnner, ,? ^ “u Schlußansehe und daß die Herren noch er. wagen und überlegen Angesichts dieses wesentlichen Ergebnisses. nVlnSl' dre Stellung des Kaisers als obersten Kriegsherrn ?isch'd7rch°L^rechW^^ Reichskanzlers sachlich und pral. Abg. Gröber (Zentr.): Der Sinn meiner Ausführung'en ^5--w/r ^ben letzt im dritten Jahr es mit der Regierung g^ rlt, wir berechtigt, von treuherzigem Handeln: hL ^ 2 f? a r rbin f brauchen ^on: unsere Anträge nicht erst: hnrWn ^ 51 r oder .feinem Stellvertreter zur Genehmigung D'L^s.nd w>- zu selbständig. Er «nügi. wenn° bil ■frfirirfcfi toietzigen Zeitpunkt erscheint das als EttrI. um «,n gedeihliche« Zusammenarbeiten zwilchen Regierung und Parlament herbeizuführen. Ich kann uur an^mev, daß der Kriegsminister ine Vorgeschichte der öS? 611 g« nicht kennt, wenn er meimt, daß wir hm ein D«macrgeschenr geben wollen. Es handelt sich nicht um ein Ge- P 1 *?* einzelne Person. Wrr tun unsere Pflicht im Interesse der deutschen Armee. ' ^>v>r^ Ö c^ aC ( a, ? €nt ^ der Jahre Vevaulaffung genug MrlitarkÄbiuett zu beschäftigen. Immer war ba ^ bem Parlament Schwier-igkeiten macht hat, ^er auch dem KriegSoninifter. Davon weiß der jetzige Rriegsminifwr nrcht« Ich ne^e ihm, der von der Front kommt, das persönlich nicht übel, aber ich nehme es ihm Übel, daß er so besitzt, daß er nicht einsieht, daß eme solche Antwort den Verkehr zwischen Volksvertretung und Regierung unendlich erschweren muß. (Zustrmmung links.) DaS E>eS Parlaments, das nur im Interesse Us deutschen BoSes hcmdett. Der Deutsche Reichstag hat auch gegen-stber dem Heere seine Pflicht und Schuldigkeit vollauf getan. tryex i£ n auch ohne den Kriegsminifter unseren Weg weiter- gehen Wrr gehen den Weg des Rechts, ob wir den € c! *xifQ*m\nifkezt haben oder nicht. kLebhaster Verfall dnrs und im Zentrum.) Abg. Coh«-Nochhansen fN. Soz.) wirft der Verwaltung in Litauen vor, sie treibe ein Raub sh ste m. (Unruhe, OrdnungS- W auf die Schrift eines Generalsta-bsofnziers rn der erklärt wird, man müsse im ,Kriege in den besetzten Ge- oreren alles Bramhbare nehmen und nur den Leuten etwas .affen, die sich anstarrdig verhalten. (Zuruf: Aus welchem Jahre ist dre Broschüre?) - Vom Jahre 1888. (Große Heiterkeit) üW 00 - ?^ e - trcfcmfl P lNatl.): Es handelt sich nicht um Ge- Kr^sminill^^^^en. Der Reichstag hat keine Geschenke einem ftS“ 3U ^Eben und der Kriegsminister hat keine Ge- sS - 7 ^^tg^enzunehmen oder abzulehnen. Wir sind an die Versaffungsfragen mit tiefem Ernst herangegangen. Wir haben Ä bs' «eit eine Erklärung' gegeben, in ber ffffiVn bie Gegenwart erfordert, zusammenzu- Llnihr % A trennen. Diesen Worten ist der Kriegs- ^ie Art Ö r eC 5 geworden. Denn seine Ausführungen und ... ;!**■'*fl g? vortrug waren geeignet, zu trennen und nicht HPrfS lSussimmung links und im Zentrum.) Herr Kreth S &* nw ?Egensatz herzustellen zwischen Heer und Volk ^chstag^ Heer und Volk sind kein Gegensatz. Freuen wir uns doch, day die Entwicklung so gegangen ist, daß wir kein Söldnerheer haben sondern daß das deutsche Volk in seiner Gesamtheit auck die deutsche Armee ist. Die Welt liegt auf den Schultern des Atlas, so wie die Hohen- zollernkrone auf der Armee liegt, hat man einmal gesagt. Das ist deswegen richtig, weil die Armee die Versinnbildlichung der Wehr- kraft des Volkes ist. Dieses Volk ist wieder durch seine Vertreter versinnbildlicht im Reichstag. M a n s o l l t e d o ch a l I e s v e r ° meiden was geeignet ist, Zündstoff zu schaffen. Der Grundsatz: zuerst das Heer, dann die Heimat und dann die besetzten Gebiete ist dock) einfach selbstverständlich und in keinem anderen Parlament würde darüber auch nur geredet. (Lebhafte Zusnmmung.) Wir gehören nicht zu denen, die alles im Ausland ,ur 'cylecht halten. Aber es gibt auch eine Gesinnung, die sich geradezu darauf kapriziert, das eigene Vaterland herunterzu reißen und das Ausland zu loben (Lebhafter Beifall.) Abg. Graf Westarp (kons.): Angefcmgen hat Dr. Müller- Meiningen damit, daß er sagte, der Reichstag könne zwar ohne den Kriegsminister auskommen, «rber nicht der Kriegsminister ohne den Reichstag. Das ist doch nur so zu verstehen, daß der Reichstag Forderurigen des Kriegsministers im Interesse deS Heeres ablehnen soÜ. (Lebhafter Widerspruch links.) Wir sind noch nicht so weit, daß die Minister Mehrheitsbeschlüsse deS Reichstages ohne weiteres ausführen müssen. Der Kriegsminister konnte seme abweichende Haltung zu einem ReichStagSbeschluß zum Ausdruck bringen. (Widerspruch links.) Die gnt- cu ft un ober Linken i st ganz unverständlich. (Bei- fall rechts.) ^ v Abg. Dr. Cohn (II. Sog.): Für mich ist der Grundsatz: erst das Heer, dann die Heimat und dann die besetzten Gebiete durch- aus nicht selbstverständlich. (Hört, hört! und große Unruhe.) Meine Auffassung deckt sich mit den Bestimmungen der Haager ^ss^renz. (Zuruf: Die England zerrissen hat!) Alle Militar- I schriftsteller haben vor dem Kriege schon mit dem englischen AuS. I hungerungökrreg gerechnet. Es ist daher nicht aufrichtig P n b / u ^ ö r ^ r ^ wenn man so tut, als sei man durch di e s e n Äu S h u ngerungskrieo überrascht worden. (Große Unruhe. — Der Redner wird zur Ordnung prüfen.) Mag England den Hungerkrieg proklamieren. Recht muß fltedjt bleiben. (Lärm. - Zurufe: Ist daS ein Deutscher?) Wenn Dr. L'tresemann mich fragte, wie ich mir anders einen Krieg denken konnte, so antworte ich ihm, daß ich vor dem Kriege nur daran gedacht hätte, daß wir in den Krieg nicht durch Deut)chlandS Schuld hineingetrieben würden. (Großer Lärm. — 2)erjraft'bent ruft den Reoner zum zweiten Mal zur O r d -- r .. ^rieg#«timf iet von Stei«: Der Generalstcrb hat mit diesem -verte nichts zu tun Solche Broschüren geben oft nur die Ansicht c.nes einzelnen wieder. Man kann daher nicht von einem System reden, Verfasser kommt übrigens bei seinen Betrachtun.-ien zu >cm Schluß, daß die Möglichkeit eines ewigen Friedens gegeben fei. (Heiterkeit.) * Abg Rrett ^fottf.): ES handelt sich darum, entbehrliche Ma- l zuzuführen. ES kommt vor, oaß Maschine« in Polen nicht mehr notwendig sind, während rn der Heimat dringend gebraucht werden. Dann wäre eS *! n ^^er Unsinn, wenn man sie nicht nach der Heimat bringen um sie dort zu verwenden. Bei unseren Maßnahmen > Gröber (Zerrtr.): Durch Ausführungen, wte sie Graf Westarp «getan hat. wird unsere gerne isis a m e A r beit ? fordert. (Zustimmung.) Wir sind auch noch nicht so weit, daß ein einzelnes Bundesratsmitglied allein zu ent- • (Sehr richtig), zumal in dieser abfälligen Form. war zu den Arbeiten des Verfassungs- ausschusseS eingeladen, aber es war nicht erschienen. (Hört, ^rt! links und im Zentruur.) Wir haben als Reichstag ein $«bt ö-arouf, l.o behande'tt zu werden, daß wir uns nicht verletzt fühlen. f lmks und im Zentrum.) DaS ist aber der Fall angesichts dieser schroffen Haltung des Kriegs- mlNisterS bei der ersten MeimmgKverschiedenheit. Wir sollten voch alle treuherzig zusammenarbeiten. (Lacken rechts. A""le: Die Rechte lacht! - Pstiirnfe ^ S . Militärkabinett ist doch kein politi. rKf, Dosfma. ES verdankt seine heutige Stellung nur der Tat- Kabinettschef b. Atbedyll sich nicht dem verhältnismäßig fungen Kriegsminister Bronsart v. Schellendorf unterordnen wollte. (Hört, hört! links und im Zentrum.) Wir lassen es uns nicht mehr gefallen, daß wir als gu-rntite n^ghgeablc behandelt werden. (Beifall links und im Zentrum.) -® ra f ^bstarp: Wir haben von einem treuherzi- Ü-V}- u ! ö rn ni e n a r b c i t c n bisher nichts gemerkt. (Sehr richtig, rechts.) Von den Anträgen im VerfassungsmlSscbuß hörten °Jf I ie anff,t vereinbart waren. Im übrigen wäre es zu d e,en Reibungen gar nicht gekommen, wenn derReicks- (Aha-Rufc links) von Anfang an entschieden zu diesen Fragen Stellung genomlnen hätte. (Lachen links.) * 1 r.n^ rte0 - §mÜt, ^ r , ^ eicin: Die Militär- und Marinebehürden M e " "ne Einladung nicht erhalten. Dem Abgeordneten Schopflin habe ich geantwortet, daß ick. wenn ich wirklich in Ver- llegemiber anderen Gewalten kommen könnte, ein gutes Mittel habe, das ich ohne be,ondere Vollmacht anwenden kann Einen Gegensatz zum Parlament habe ich durch meine Worte nicht konstruieren wollen. mar‘ Staatssekretär Dr. Helfferich: Der Abgeordnete Graf Westarp meinte, daß diese Debatte vermieden worden wäre, wenn oer Reichskanzler früher präzise Stellung genommen fr ! . r-r .l«‘'|»UUWig. vre gen not, wenn Dl wÄ bl ^ a l teien c einigen und eine Beschlnßfafsuna her- ! Treuherzigkeit bezog sich mcht astf die konser. fll! fil e t nn ^! r l>aben ihr niemals Treue ge- schworen! (Große Heiterkeit und Bewegung.) ^ n ^ Scheidcmann (Soz.): Als Vorsitzender des Ausschusses Vertreter des ReicbÄimts des Innern bei: ?/6'nn der Beratung des Verfassungsausschusses festgestellt wor. £• 1 '\ b ^ b i e ^nlöbim^en rechtzeitig ergangen sind. Im übrigen hat die Aussprache wenigstens das eine gezeitigt, daß dem Grafen Weparp wieder die willkommene Gelegenheit ge- °mp"hl'E-iguna l Ä' bic ^ C05Cnt Zinicn g°z°hl- . ^ Schatzsekretär Graf Roedern: Ich werde mich hüten. Mick axrf das Glatteis der Kriegsziele zu begeben. Auch der Artikel der: „ L)eutschen Tageszeitung' kann mich dazu nicht veranlassen. Z» oer Frage ist gestern von berufener Seite hier Stellung ge- sichert^^ tooi&en. Selbstverständlich sind die Anleihezinsen ge. b)ird erledigt, ebenso der für die ZHud.sse biete, für -das R e i ch s k o l o n i a l a m t, das die Reichsschuld, den allgemeinen PensionL. Postberwaltung fordert ein sozialdemo-- If*,* ] A- r .? n s fra Ö' daß den Kricgerfrauen, die als Aushelfe- wieder g°WZh^"wird!° ^ 1 ^ T-u°rung8M°ge f,,i ® tnn 仫> erklärt, baft die Kriegersr-uen andern °°neu s° a-stellt sind w,° de-, allen Der Antrag wird darauf abgelehnt. fi» der Rc,ch«eisenbahnen wendet sich Abgeoronetcr Siebenburger (kons.) aeaen die ^orde» Achtstundentages fiir Eisenbahner. Dos sei unber-ech. tärn S n k C J e draußen 24-stündige ArbeitK,^ haben. (Abg. Ledebour (U. Soz.): Nana! — Unruhe.) Abtz. Jckler (natl.) widerspricht dam Vorredner. rcbt g f >araUf toCrhC1! Mc ausstehanden Haushaltspläne er- rftbnftllc L^ OS * ) aibt im Namen der sryialdemo- a& ' moiia ^ c "*> dcr diesjährige Haushaltsplan das Gepräge der ungerechten und einseitiaen Be- R b ^. schwachen VolkSkreise trage. Die zögernde Wßflteruno zu den Fragen der inneren Reform die Au frech ter ha lt nn g deS Belagerungszustandes und der Zensur bewerfe einen Mangel an Vertrauen zum eigenen Volke ^ rmb entsprechende Taten nicht ge- Die sozialdemokratische Fraktion gibt daher ihrem Wide^ wruch zu die,er von der Mehibeit des ReichötaaeS gebilligten lehnt.^r ^^-ng Ausdruck, indem sie den Etat ab- Abg. Lebevour (U. S)z.) lehnt den Etat gleichfalls ab. Die Entschließungen des Ausschusses werdrm migenommen. ebenfalls der Antrag Nehbel über die Heimführiing bieten** Maschinen aus den besetzten Ge- Der vom Ausschuß auSgearbeitete Gesetzentwurf, der eine vierte Ergänzung deS Besoldungsgesetzes bringt und strr errnge Beamtengvuppen Gehaltserhöhungen vorsieht, wird m allen drei Lesungen angenommen, ebenso der HauShaltS- Plan in^ dritter Lesung in der Ges-amtasistimmung. Präsident Dr. Kaempf teilt dann mit. daß im Einverständ- ms mit der Regierung die nächste Sitzung des Reichs. Donnerstag, den 5. Juli, nachmittags 2 Uhr, statt, sokl. Die Tagesordnung bleibt noch Vorbehalten. Der Präsident hält dann folgende Schlußansprache: v o ^re ^ 8 lagen und Weiten. Bitte die Sehanfenster- Au*Sage zu beachte«. —— ■■ Gewinn-Auszug der y. Preusslsch-Siiddeütschen (236. Königlich Prems.) Klassen-Lotterie i. Klasse. 7. Zlehungutag. ü. Mai 1»17, Auf Jede gezogen« flimciet «lud »wel gleich hohe Gewinne gefellen, and zwar Je einer auf die Lose gleicher Namen er (a den beiden AUtclInngen I nnd 11 (Ohne OerrÄhr.) (Hachdrock verboten.) Gewinn-Auszug der PreosstecSi-Süddeutschen (235. Königlich Preuss.) Klassen-Lotierle >. Klasse. 8. Ziehungstag. 16. Mai 1917, Auf Jede gecagene Nummer sind zwei gleich hohe de* wlas« gefallen, nud mr Jo einer auf die Lose gleicher Kammer In den beiden Abteilung«« I nod II (Ohas CrowiSir.) (Nachdruck verboten.) In der Vortaittagnriehrmg wurde» Gewinne aber 240 Mart gezogen. 2 Gewinne »n 16000 M 46036 8 Gewinne zu 6000 M 126965 187862 194551 58 Gewinne zu 3000 M 1193 24143 26067 27902 A2Ö93 34360 66431 66645 92190 93327 96131 100742 122701 124994 132106 137269 130222 144464 161156 163759 185481 173413 1T8117 190416 191161 196272 L012S9 207664 233001 . 172 vCrOvmine zu 1000 M . 468 644 324L 4078 4901 7081 13130 13516 14640 16125 17959 18692 18935 19*58 23378 26637 27104 31164 36744 40200 61494 66130 .67200 00417 69293 76988 77407 87028 89674 ,97222 106612 106405 110177 110974 114049 118068 124870 127380 129000 129208 129463 131436 138420 134883 138860 140463 141240 147267 153767 162960 182976 167827 170914 170662 miM 172041 175426 170369 177046 180167 12OS04 180809 181170 18B3S4 102000 184304 188877 200887 201348 300587 212038 2160*8 216194 218686 223000 225466 226948 190 Gewinne « 808 M 6461 8400 10148 12064 12105 15013 18181 21457 23523 25418 28369 31103 B11G5 31329 33019 33132 36939 37869 41892 42039 42445 43184 49381 50132 50293 61043 52105 53215 54475 55192 53260 59806 60696 81041 64894 65167 66S53 72903 73349 77817 73151 7897» 79718 80312 80768 85277 85867 06951 88282 88678 88029 89926 96663 96188 98898 100287 101891 303745 104811 106773 113596 115772 116605 126950 328438 133371 136311 137366 145235 147783 148021 140006 163208 167161 157239 169059 162183 184751 166503 188594 188164 174723 175516 177123 182658 188390 196122 204064 207668 209742 216897 217128 210663 223227 228106 ia der Xacbnrliiajt'BxieiiMsssf wurde» S4« Merk geaogen. 2 Oewinwe zu 30000 M 9407 4 Gewinne zu 10000 M 87288 148290 4 Gewinne zu 6000 M 201316 227166 94 Gewinne zu 3000 M 1271 2040 4076 15065 1*371 25088 25864 27271 29473 40430 41062 63490 «3492 57825 68380 69000 98177 88800 99410 101070 110189 312637 11478* 119482 120128 122983 138680 137109 137968 141121 143626 146690 180661 182662 183094 183318 184683 187342 183712 160512 106189 203579 2C6685 211094 212881 212706 216319 142 Gewinne zu 1000 M 102 4631 6488 9968 12609 18313 19328 20704 27488 27825 37888 38984 48640 49374 50487 66L8Ö 60658 67036 61020 09916 7003'’ 76047 77387 82430 83260 84148 84418 88631 ysraai 07192 07688 L08840 110456 118663 11481* 117701 121034 124464 U86&4 134811 138387 1439»* 148622 146024 1483-11 160223 163809 18040» 186630 160262 169804 175139 176263 181119 181216 18472« 186604 191943 192686 199190 201027 20*183 20361« 205620 21-6426 218717 220610 221692 223764 22678« Gewinne m 600 M 6472 101« "L7S ^674 10SS8 22100 2547» 28581 31086 31839 82670 83820 84303 SS840 43381 430Ä6 46776 49301 61023 S2409 644t-! 57004 69101 60174 83482 64809 08231 77856 77990 81812 87004 87746 88269 88989 «037 91750 92747 95323 99121 99361 103923 104902 109-7« 109800 112048 112909 117359 118902 119626 125615 127233 128958 183232 134982 138732 139730 140303 141960 142333 142641 144913 146084 148717 148772 150-193 152172 164704 167128 15923« MJ18JJ ^2NV 107749 166091 188686 168713 170644 171029 17286« 172927 174329 179256 180549 184029 189001 103536 198254 203519 208732 208783 210356 210573 211137 211483 213768 213791 218026 218697 221320 224976 •26873 233062 Pfingstverkehr. Pfinastr'eisen und Ausflüge müssen in diesem Jahre Unterbleiben, weil die Lokomotiven und Wagen für Zwecke deS Heeres, der Kriegswirtschaft und Bolksernayrnng ^^Sonderzüge Mr den Aus flugsverkehr werden nicht gefahren. Mit Zurückbleiben beim Reiseantrttt oder unterwegs ist daher zu rechnen. Die Eisenbahn benutze nur, wer notgedrungen reisen mutz. . ' Königliche Eisenbabudirektion Frankfurt (Main) In Ls* Y wP Ugwklai g wurden Gewinne (Iber 340 Mark gezogen. 4 Gewinns za 30000 M 189057 218345 4 Gewinne na 15000 M 102764 133023 8 Gewinne zu 10000 M 83452 85654 111985 8 Gewinne zu 5000 M 68787 86521 139884 151644 70 Gewinne zu 3000 M 1973 6712 7863 26257 29361 45232 47968 50277 69777 01481 99025 99333 101628 126652 128964 131242 134599 137017 148222 149412 152528 159Q94 174776 -178068 182245 187088 168832 129732 202050 207651 212025 213761 217100 227755 233273 158 Gewinne zu 1000 M 6364 6625 7173 10149 17381 19224 21667 22469 22911 25176 26473 27662 86009 37696 39077 42944 47814 4915Ö 65216 67597 BS383 83693 «008 86768 67770 70638 70763 78074 78728 8174* 83264 89900 00744 91073 02322 08770 QS10Ö 09136 101*81 103140 106334 107308 112387 XHTT5 116878 118008 110103 120240 120583 130710 1*404« 134804 130633 142001 143701 148172 160108 160618 160*72 186018 184133 164063 187188 181867 183712 197184 197746 196811 »04253 216326 218160 M1143 223116 223703 224890 227045 227708 228073 204 Gewinne s» 500 M 806 1953 9457 0860 11043 1342- 17454 18816 20576 21356 23750 24206 26600 30976 40617 41241 44773 47265 47642 48118 51604 66731 55764 66706 67954 61813 67074 67627 6805» 68687 71071 72221 78280 73710 81048 84545 87217 87618 »2578 04170 06332 97938 106675 108273 110536 111883 116104 117353 118501 118012 118604 118957 120411 129323 130311 130407 134526 134893 135474 136489 138806 141191 142738 148722 148708 148946 149815 180295 166983 171811 173886 177964 181875 189236 189498 191778 193644 197239 200044 200214 200286 200972 201880 204247 205078 206599 208638 207229 209167 210023 211361 213388 218119 019043 22212» 223332 226042 228532 281407 SSL684 231841 In dar Vsehmlttsgeziebrmg wurden Gewinne «bei *40 Mark gezogen. 4 Gewinn« in 10000 M 137614 189886 «3 Gewinne an 3000 M 4228 16979 19462 33461 89539 41965 61008 SSSSS 77226 82177 105643 116867 11861« 120400 1*8792 1*9188 146191 162086 16843« 169500 166310 106264 108344 190485 198274 20241« 215757 218241 218800 226766 233033 108 Gewinne zu 1008 M 3246 9943 124« 13231 17414 19668 22596 23693 27085 27721 31559 40839 46721 4052« 62694 57008 50323 60430 61503 86785 *0841 78118 78226 77157 77178 77316 7911« 8187« 82810 82887 83677 86114 69992 92104 96182 0666« 09992 105892 107777 114866 114077 11000« 116304 L20913 121807 122684 124733 130432 182560 133789 137388 137849 130*01 141348 142627 151330 158873 169668 173268 175195 178337 179073 182092 182794 188212 191299 196643 197330 199841 200244 201284 202906 205020 212091 212944 215605 216444 217138 117868 222684 228318 227080 229220 224 Gewinne zu 500 M 842 4217 5234 8683 «32 *0072 20369 21946 23824 *381« 24561 26057 36917 87162 37708 40660 42380 42866 47560 60098 6019« 63974 60392 62982 63860 65378 69834 72690 73792 82361 84763 84847 85278 85703 96420 104592 108735 108177 111905 114098 114384 115806 110691 118801 124419 124S33 138921 139576 140563 146520 147767 148584 149490 151028 151936 152008 162263 164660 154007 156351 168160 168832 158996 150726 166870 100628 169482 169907 171112 171120 171662 171931 174481 178287 179280 181240 181044 182322 182930 183022 183865 184857 186134 187158 187353 187496 193912 194482 195791 197073 197992 202078 206444 206734 209428 210436 210601 212960 214627 2162/4 219168 219641 219666 220609 222629 222810 223378 228289 281600 231808 Pappelstämmeverkauf. Die Gemeinde Burkhardsfelden hat 8 Pappelstämme mit 9,62 Festm. Inhalt, welche im Lause ibeä Winters gefüllt worden sind, auf dem Submissionswege zu vergeben. Die Angebote sind verschlossen bis zum Montag, den 21. ds. Mts., vormittags 19 Uhr, bei Großh. Bürgermeisterei Burkhardsfelden einzureichen, woselbst sofort die Eröffnung siattfindet. Burkhardsfelden, den 14. Mai 1917. Großherzogliche Bürgermeisterei Burkhardsfelden. Hossmann. Ein IVjäbr. Nurrgaeielle von angenehmer Erscheinung, in Overhessen, wünscht sich zu verheiraten. Es wird daraus gesehen, datzdie betr. Person- lichtest Landw. versieht, etw. Beim, bes., low. d.Haush. vor- stehen kann. Alter 30-40 I. Witwe m.lKind n. au^g. Sehr An geb, u. 3947 a. d. Gietz. Anz. Ein Ltückchcu Land so- fort zu pachten gesucht. Mädchen, im Kochen, Ein- machen tüchtig u. selbständig, iu Häusl. Arbeiten erfahr, u. mittätig, n. auswärts gesucht. ' Schr. Angeb. mit Zeugnissen unter an den Gietz. Anz. Mädchen ! für Waschanstalt sofort und zum 1. Jimi gesucht. RätMlhte JliRJß! WÄWW Sofort . ^ «. 50 Ztr. Dickwnrz »u kaufen gesucht. 9780 * «eora BbUivv «all. Gröbere Mengen Ziegclßme (Ringofen) »u kaufen gesucht. Schrift!. Ang. unter 3891 erbeten an den Gietzener Anzeiger. Gartenbank, neu od. gebraucht, von Kauf manu od. Priv. zu k. gesucht, m. Beschreib, u. Preis an räulein «ela. »*n«rn. 5kinderschu!e. 3921 Gebr. Sekt- u. Rotwein flaschen, Sektkorke. fehler frei, kauft Jrrma 103059 Otto Sckaaf, SelterSweg39. Gut erhaltener grötzerer Handkoffer zu kaufen gesucht. Schrift!. Angeb. unter 03060 an den Gietz. Anz. erbeten. D. R. G.M.-^Patent. k. t. österr. Wer verk. einem armen verw. u. kr. Krieger sine» dUUgsn kb*t*«r^oparat(mgl. 12X18). . Gefr. Pel*r SroS.Gietzen, «bv.^v.. Med. Klinik, städt. Baracke. Ves'schi edenss Hell- n. Pflegeaoitalt Gieren. >39396 _Entlaufen_ brauner Dackel zwischen Bergwerk u. Grotzen-Linden. Gegen Belohnung abzugeben Gartenstratzc 30. 03051 sucht zur sofortigen Einstellung einen in Lohnberechnungen I. ungar. Latent Jeder (einngseparatem: I 51« ntot Steppstiche »je etne Nästmafch. Erfindung, um Leder, Felle. Leinwand usw. mit der Hand zu nähen. LumReparierenvon Schuhen, Geschirr., Sätteln, Segeln, Zelten, Treib» rivnen, Fahrrad. »äuteln nsw. Preir p« Stk« mit * »«Ichtedcneu ftsteln «d Fa»« HtÄ. 3.50 Partt u. «erpoS. seel. ^awel" >fi tmSerLrsNichcS SMrrmsisabklkaU ist ant Metall (kein Eisen), daher solid > tarnet" hat die handlichfte und kürzeste Forw und kdnnen de-halb Schuhe wirkllch damit revariert werden! fl „Juwel- hat iw Heft gelagerte w. Metallspule. deshalb kein Ber° Wickeln u. Bbreißen deS FadenSl „ßmueT hot t-Hefreinen Nadel- hehälter l.Juwel" kann deshalb niewal» mit billigen HSlzernen »der metallenen Nachahmungen Verglichen werden, die alle kaum etnen obiger Borzüge bestyen! €>e« « a 1° t> e rtrfeb g.Söpfl,Münchrrl 70 tzanbwehrÜraSe 39. (274489) MchrGemösek vo« Sach für Gattrnsteunde. spar« Scheit, echäht den Srftaq. ^ -_... Gegen Gnsevdung »on 45 Pf !n Markeih — SomenprridUsie fosicnlos — 222 Eiermann’s iadkpGiver von nüc nrrar Triebkraft lWOtEcft de^ stens bewahr geübten Rechnungsbeamtcu. der, wenn mög. lich, bereits in städtischen oder industriellen Betrieben Erfahrungen gesanunelt hat. Angebote mit ausführlichem Lebenslauf und Angabe von Referenzen unter Z. A. 1775 an Hnasenstein d. Voller, A. G., Frankfurt a. JI. S933 Auf Teil- Preiswerte Merr*en-Änzlige Gegen har Dauerhafte Stofl'e, Ersatz für Mass Burschen-Anzüge Kinder-Anzüge grösste Auswahl J. Jtimann Giessen Bahnhoislr.29 Preiswerte Teppiche, Vorhänge, Rouleaus Beiten, Matratzen Küchenmöbel, Öwhlafzimmer Gutgearbeitete Plüschdivans "■ " " IlMIWÄUmajLLIUHBl« im-». ' ' »M« Gegen 3910a Anf Teilzahlung