M. m Mettes Matt \hl. Jahrgang Erschein! lLg!)ch mit Ausnahme deS Sonntags. Beilagen: „Sleßener §mnll!e.rblLtter" und .Ztteisblatt für dev Lrrir Sietzen". poflfcheilwwo: Lrankstttt m 3tstn Kr. 11686. Nahverkehr: Ser)erhebörter ist es, daß kürzlich im englisthen Ünterlxrus Lord Ge eil die düachriost als immerhin nicht m (.glaubwürdig .httrgestellt !er Hausschlachtmrgen entstanden. Durch allzrr- grvße Weitherzigkeit ist es da zu den unglaublichsten Zuständen ge- konrm-m. Wenn ein Schwein geschlachtet wurde, scütz-te ein zweites aus Mitleid mit. Das meiste fvleisch ist in den Schleichhandel über- gegangcn. Die Fleischration könrtte erhöht werden, da dadurch der Anreiz zu Unredlichkeiten beseitigt wird. Auch auf dem Gebiete der Verteilung von Magennilch kann vorgegangen werden. lBeifall links.) Abg. 5? c ck (natl.>: Daß PräsÄlent von Batocki sich in seinem Amte nicht sehr wohl fühlt, kann man ihm nachfühlen. Es kommt ein neuer Luftzug auf, und dieser mag auch Herrn von Batocki neNen Mut und neue Lust bringen. Die Schwierigkeiten sind entstanden durch das Defizit z-roischen Ernteschätznng und ErnteanÄfalk. Die Tierhaltung ist nicht daran schuld. Hinzu kommt die anvr- male Witterung im vorigen Jahre, durch die der Kornettrag außerordentlich ungünstig beeintrachttgt wurde. Hinzu konrmt ferner die Tätigkeit der BrvAartenfabriken und der Malzschieber. Für die Gemüsebeschafsnug sollte man den Städten besondere. rr'F’zvncata Bezirke zuweisen, damit sie dort ihren Bedarf ohne Konkurrenz decken können. Mg. Dr. Rösicke lkons.): Die Kattosselivot war nicht auf die Landwirtschaft zurückznfnhrcn, sondern aus die verkehrten Maßnahmen der Behörden.^ Die Bauern, lieferteir, aber Trans- portinittel (vurden nicht gestellt. Die Verordnungen jagten einander. Wäre man mit den Arbeitern so umgesprungen (Zurufe rechts: So etwas riskiert inan nicht), dann kämen wir aus den Streiks nicht mehr heraus. Mg. Fester (Fortschr. Volksp.) ruft: Hetzrede! Präsident Dr. Kämpf ruft den Mg. Fegter zur Ordnung. Mg. Rösicke fährt fort: Sind im Lande keine Reserven mehr, dann ist die übrige Bevölkerimg verloren. (Sehr richtig!) Die Schuld an den jetzigen Zuständen trägst nicht die Landwirtschaft, sondern das ganze System und letzten Endes der Reichskanzler. Mg. Ru pp (Deutsche Fr.): Hut ab vor unserer Bevölkerung, die namentlich in den Großstädten während deS letzten Winters Unendliches geduldet und ausgehalten hat. (Bravo!) In der Würdigung der Großstadtleiden sind wir uns alle einig, ohne jede Ausnahme. Sünder gibt es auf allen Seiten. Man vergesse dabei nicht die Mühlen. Mit dein Organisieren muß endlich aufgehört werden. Wo bleiben die Gewinne der Kriegsgesellschaften? An dem Sacharin werden ungeheure Gewinne gemacht. Frische Fische und Muscheln dürfen nicht in die Konservenbüchsen wandern. Mg. Pvspioch (Pole): Besondere Erbitterung besteht bei den Landwirten gegen den Vieh Handels verband. Die Spanum:g zwischen Getreide- und Viehpreisen nruß herabgesetzt werden. Vor allen Dingen, wird viel zlu scharf in das Selbstversorgu,ngs- recht der ländlichen Bevölkerimg dnge griffen. Darauf wird 'die Weiterberatung auf Samstag .11 Uhr vertagt. (Außerdem Ergänzungsetat, Mwälzuug des Wett- unrsatzstempels, Kaligesetz.) Schluß 7 Uhr. Ares Sicvdt rrnd £an&. Gießeir, 12. Vtai 1617. Der Bitt?ontttag. (Zum Sonntag Rogate, 13. Mai.) Mit den Worten „Rogate et Vobis dabitur", die den lateinischen Vulgata-Text des bekannten Bibelwvrtes „Bittet, so wird auch gegeben" darsteltt, beginnt in der katholischen ^Kirche der Iu- tvoittls (Eingang) der Messe des heutigen fünften Sonntages nach Ostern. Obwohl die protestantische Kirche sowohl die Messe als auch den Gebrauch der lateinischen Sprache im Gottesdienst abgeschafft bat, hält doch auch sie an den lateinischen Bezeichnungen der Sonntage uad) Ostern fest und hat die Bedeutung des Sonntags Rogate als Dittsonrttag wie irr der katholischen Kirche beibehalten. Die kirchliche Fürbitte gilt wie an den beiden vormrgegaugeneu Ro- gate-Sonntagen, die (vir bisher in diesem Kriege erlebt haben, der diesjährigen Ernte. Von dem (öedÄherr der Ernte hängt ja gerade in diesem dritten Kriegsjahre, von dein wir die siegrdchc Enffcheidung in dem gttvaltigen Völkerrnrgen erhoffen, nn ge bene r viel für uns abl stänr eine gute Ernte ermöglicht uns,' das Durchhatten in dem großen Verteidigungskämpfe. Es (werden sich daher viele unserer Volksgenossen in dern iubrünstigsn Gebete vereinigen, daß die diesjährige Ernte uns mit all dem versorgt, dessen wir und unsere ta.vferen Streiter zum Lebensunterhalt bedürfen. In der katholischen Kirche hat die mit dem Rogate- Somvt-ag beginnende Woche noch eine besondere Bedeutimg; sie l/eißt die Bet-, Gang- oder Krenzwoche, und in ihr finden an drd bestimmten Tagen, den Bet- oder Mttagen, noch vielfach auf dem Lande fderliclx: Umzüge mit Kreuz (md Fahnen sowie unter M- singung von Libanden durch die Aecker statt, um den Segen des Himmels für das Gedeihen dev Feldftächte herabzuftehen. In vielen katholischen Gemeinden Schwabens wird an dem Himmel- sahrtstage, der in die Rogate-Wock/e fällt, die sog. Eschprozcsswn, der Esch- oder Flurgang, abgehalten, bei dem man die ganze Gemarkung init ein ein Kruzefix durchzieht. An vier f Stellen wird Halt gemacht und vom Priester ein Stück aus allen vier Evangelien verlesen; der Priester spricht dann den Wettersegen und besprengt Menschen, Tiere und Häuser mit Weihwasser. Dieser Umgang ist dann zumeist auf den Pfingstmontag verlegt worden. Als nach Einführung der Reformation die althergebrachten Flurumzüge beibehalten wurden, erhob sich von den protestantischen Geistlichen heftiger Widerspruch dagegen: so eiferten 1527 die Prediger in Eellc gegen die „hilligen trachte" (Umherttagungen) und nannten sie „nicht geringe teken des ungelovens" (Zeichen des Unglaubens). Trotzdenr hat sich die alte Sitte auch in protestanttschen Gegenden noch mehrere Jahrhunderte erhalten. So zogen im Mägdeburgi- schen. Braunschweigischen und Brandenbürgischeu die Prediger und Lehrer mit den Sckmlkindern singend und betend um die Felder, wofür die Bauern besttmmtr Abgaben entrichteten, so z. V. im rrraranr- Magdeburgischen das „Segenkorn". Man nannte die Umzüge auch Hagclfeicrn; in Verbindung mit diesen wurden .Hagelsener derart- stattet. Im Trierschen wurden die Hagelseuer 1787 durch eine krrv- fürstliche Verordnung untersa, 7 t. Durch die Forschung ist gezeigt worden, daß die kirchlichen Bittgänge an die Grelle der allgermanischen Flurumgänge getreten sind, die einen Teil der Frühlingsfeier rmserer heidnischen Vorfahren gebildet had^r und bei denen die Gemeinde mit deur Priester, einem Götterbild und Opfertieren um die Saatfelder zog. Aus Hessens Lerderrszert. Einst und jetzt. Wenn (vir seit Kriegsansang immer wieder lesen und von Miseren in die Hdmat beurla-nbttn Feldgrauen erzählt bvrommen, daß an allen Teilen der Front jede Bodentulttrr und damit jeder Bodenertrag auf Jahrzehnte hinaus vernichtet ist, dann sollten wir, zumal (vir auf dein Lande, damit den Z".stand unserer Fluren vergleickien, die dank der todesmutigen 'Aufopferung unserer Krieger nach wie vor grünen und blühm wie im tiefsten Frieden.. Und doch' vergessen (vir das so leicht ün^Getriebe der Zdt, erftillt von lldnen und oft kleinlichen Sorgert des Alltags. Da ist es nützlich zurückzublicken in Zdten, in denen es int deutschen Vaterland ähnlich aussah ;me setzt in den Ländern der Feinde, und m denen besonders Lmser Hessen schwer daniederlag. Tenn nicht nur während des 30jährigen Krieges, auch noch lange Zeit nachher sah es schlimm in Oberhessen ans. So melden z. B. zwei oberhessische Vürgcrmdsterberichte, daß in V e s s inge n bei Lich im Jahre 1675,, also noch 30 Jahre nach dem ivestfälischen Frieden, von .33 vor den: Kriege vorhandenen Ho fielt en erst 16 notdürftig wieder ausgebaut (oaren, 10 nur zur .Hälfte smb 7 Wohnplätze noch g^inz verödet, dalagen. In deur benachbarten Münster (naren vou 24 Hofreiten erst 8 (nieder ausgebaut, aclst nur teilweise und 8 Hofstellen lagen wüst. In beiden Gemeinden waren 325 Morgen Land unbebaut, die Almcndgrundstücke (naren hoch verpfändet oder aus ganz verkauft. Die Waldungen lieferten keinen Ertrag, (veil die jungen Bestände in den Kriegs- zeitcu niedergebrarrnt worden waren. Dazu kamen schier unerschwingliche Kriegskosten. IN Lich mußte die von 700 Köpfen auf 193 zurückgegangene Bevölkerung noch> 1668 für 25 000 Gulden Kriegs schulden auffommeu. Begnügen wir ims mit diesen wenigen Bdspielen. Sah es doch in keinem vom .Kriege berührten Orte besser aus. Wie die Zustände heute oder 30 -Jahre später sein (würden, wenn englische oder ftanzöfische Armeen in Deutschland ständen, davon können wir ims schwer einen Begriff machen, weit auch die packendsten Schilderungen nicht annähernd an die grausige Wirklichkeit heran- reiften, wie sie jetzt auf französischem Boden herrscht. Zersplitterte Bäun'.o.deuten an, daß hier einst hochragende .Wälder nn Winds rauschten, wo grünende Wiesen und trwgende Felder das Augs erfreuten, gälmen heute wÄte Granattrichter und ein Gevftrr tief ein geschnittener Gräben. Auf Jahrzehnte hinaus kein .Holz aus dnn Walde, kein Ertrag von Aeckern und Wiesen, nirgends mehr Besitz und Eigentumsgrenzeu. Das wäre die Lage auch bei uns,- wenn seiudliche Heere auf denkfthein Boden ständen. Okichb viel besser auch dann, wenn, der Krieg ans Erschölchmgjm Ende ginge. Roch, wird das deutsche Schwert mft Kraft und Schneid >:?'ü''tt. Sorgen wir daftbr, daß es so bleibe bis^zum siegreichen bnsgang des schtoersten Kampfes, der uns je anfgezwungcn wurde. Denn^ was würden alle Heldentaten unserer Truppen nützen, wenn wir im Innern zufamnrenbrcichen, wenn wir derrch Hunger che-, zwangen würden, uns dem Willen der Feinde zu beugen! Das schwerste Los würde jeden Deittschen treffen, wir müßten bei kärglichstem Lohne Sklavenarbeit für den Fremdling ldsten. Und die Gefahr ist dringend! In dan großen Städten, in den Industriezentren, wo Tag und Rächt die Rdmitwn erzeugt wird, muß unter Entbehrung schwer gearbeitet (verden, um das zu schaffen, was das Heer braucht. Da ist es billig, daß auch die Landbewohner sich alle die Beschränkungen auferlegen, (velche die Not des Vaterlandes von jcdem ford-ert. Was irgend entbehrlich ist an Lebensmitteln, nnrß unbedingt abgeliesert werden, es wird ja gut bezahlt. Aber mehr als Geld soll Uns gelten das Bcwußtscin,- mit zu arbeiten an der Erhaltung des deirtsck^m Volkes, unsere Pflicht zu ttm in der schwersten Prüfimg, die wir je durchzumachen hatten. I. C. Das r?ene Flandern. Gestlern abend fand in der Neuen LLula ein flämischer M-nrd urtter Leitung von Professor Dr. Hermann Wirch und unter Mit- wrrkrmg eines Vokalgnartetts statt. Es ist nicht leicht Liebe und Verständnis und dazu den Simr für den Wert eines Volkes in einem einzigen Vorträge zu ernvcken. Tie Kultur dieses Volkes, seine Sprache und seine Kunst, ncüssen dnürrnglich zu ürns reden können, wenn Liebe sich mit Verständtüs verbinden soll, und von. diesenc Estdankeu ausgehend, ist wohl der .Leiter der flämischen Vorträge dazu gekommen, zu der Macht des 'Wortes, die Versinnlichung dürft) das Lichtbild und die zimr Gderheifischer llunstoerem. Gießen, 12. Mar 1917. Hier du Wort über Kunstbctrachttrng.^ Tie bittende Kunst schafft vornehmlift? für das Arrge. Der Künstler.stellt dar, was er sieht oder wie er cs sieht. Ta das, was man sicht, auf einer Ebene dargesteftt werden kann, kann man sich jederzdt durch Zeichnen iwer Malen Recherrschaft darüber geben, inwieweit man fähig ist, (stesel-enes als Geschnr sestzuhttten. Es mag befrerndlichi erscheinen, zu hören, daß nur durch Zeichnen und Malen festgestellt (rerden kann, was inrd wie (nan sieht. Wer bchcruptet, er wisse wie jene Lmrdsftiaft aussieht, nrnß sie unbedingt au.ch so zeichnen können. Tas Verdienst, die sichtbare Nattur für uns entdeckt zu haben, gebührt also dnn Maler, denr Zeichner, dem bildenden Künstler. Der Laie lnldet s-eimuc Gesickütssrnn en Tönen (mederzUgeven und ermöglicht uns überhaupt, über die Natur der Vieneltöne zu jurtcLon. Der Eiudwcck ist zunächst ein ziemlich sonderbarer. Bald aber gewöhnt sich das Ohr 'und vernwg die nruev Intervalle (die p hysiralisch schon längst fest-gestellt w.iren^ deutlich zu lunterschd-den. xOb aus der neuen Erfindung aber viel für die Musikalische Entwicklung gewonnen (werden wird, muß zunächst stark betzlveifelt werden. Das ersehnte .Herl für die Zukunft Unserer Musik wird nach wie vor von der begnadeten PersönlichkdL des Musikers Au erwarten sein, nicht aber öxm der Bichr unattk, die die Ausdruckssähigkeft der Musik nur in beschränttdu Maße wird bereichern können. Sehr eigentümlich berührte es, daß der Erftudeü des MertettonsystLmA -als Kornponist eher primitiv als modernj aarnijutet. Herr vcvr .Möll-endorsf dirigierte in einem Konzert des Weimarer Hoffapcftlurdsters Dr. Peter Rabe seine C - d u r Sinfonie sellst erstmalig, von „Fottschrfttt' aber war nwnig zu verspüren. Vmr Vietteltönen Und Mchromtttrk keine Spur. Dagegen! hat der Münchner .Komponist Karl Bleyle das Vietteltow-, k-armvnium (wirkliche angdvandt, und zwar üc seiner Tondichtung „Ter Tauch-ett' (nach Schiller). Zweimal erllrngt die ,.Neittönerei", der Eindruck ist nicht gerade überwältigend, aber irmncrbin von Uugewvbntem Reiz». Doch hat Bleple auch ohne das neue Instrument genug zu sagen. Srine Touchermusik ist sehr plastisch in den Themen, von seiner Klangdifserenzi'mung in der Einzelschilderung^ Mlährend eine',,Ballade" Btevles etrvas gezwimgen anmutete ^und der „GnomLntenz^' ziernlich uillndeutend erschien, ist dig Quvertt'irc zu Goethes „Reineke Fuchs'" ein famos?' und humorvolles Stt'ick, has wohl bleiben wird. Frisch, treiveud nett ungezwungen, von Volkstümlichkeit bester Att ist diese Musil. 'Mmer- am effektvolliwn und rauschgudsten ist der ,.T -gellanten-.ng" gemacht. Der Koinpouist hätte sich keinen besseren Jnlervreteu scinev Werke denken können als Herrn Dr. Maöe, der cbeu.P technisch überlogeu. wie mUffkalffch scklnaidig das Phil Gr monis M Orchester zu führen (rußte. G — W'edekinds „Erdgei st" in Leipzig. Aus Leipzig wird uns geschricheu: Das S ch a u sp i el ha u ln achte nach dem anhaltenden Erfolge von „Frühlings Erwachen" ucuncnr auch Wedekinds „Erdgeist". Cläre Reichenau b.'kuudete als Luln du stark gespanntes, wenn auch künstlerisch noch nicht ausreichend beherrschtes Jnstinkttalent. Paul Meder o (u gab' dem Doktor Schön interessante und persönliche Momente. Die tbcatta- lische, Kraft der Szene:r, dvien man fteilich mir mit einem rein! artistischen Interesse folgen kanrr, kam in der von Hans^ Sturm geleittten Aufft'chrnng mit den nötigen Effekten zur Geltung. !&Äfätn bmtgeatbeit Laicke bet TvnÄmst hinzutvet-eu zu lassen, wn uns die Klütur seiner Heimat verständlich zu nunhen. Ter ^Mstragende selber hat als Freiwilliger unter den deutschen Fahnen gerampit, seine Brust sckwiuckt bc$ Eiserne .Eren» und seine ganze sagt er k'(frfr, setzt er darein, Flandern, jenes solange gernockchere Reis bas germanischen Stammes, an Deutschlands ^cke «mar glüftlich.'ren Zukunft entgegenfüliren zu. Hel sott Ter Redner schilderte zunächst' bk geschichtlichen und politischen Vcngangc- Flandrens leinend der I fisten 150 Jahre, die flämische Bauernerhepnng gegen die KnackE^ft der franzöfisck-en Republik 1798 und die bliuigen Leiter: der franMfch-belgischm Resolution ^on.1880, aus der mit Frcrnfreichs und Englands Hilfe das Königreich Belgien erste! r.n fußte, jene Mißgelmtt non französischen gli scheu Gnaden.'»nie sie der Redner selbst nennt. Bedeutete Oie französische Knechtschaft zur Zeit! der Redl «blick für Flandern, nichts weniger als Abschafsnn-g der Smach-, Schließung der Kirchen, Abführung der Priester und Unterorückmig jeder nationalen Regln«g. so scküeit sich das unter Napolavn, der in Flandern das Dolttverk gegen England sah nnd es dementsprechend aussttittete, etwas zu d'Ukrn. 9ll?er die Revolution von 1880 nnd ihr politisches Ergebnis bildete' das Grab Flanderns. Das flämische Volk mit seirren 4 7 j Milliwren MensclM nmrde grausam geknechtet und entrecknrt. Tie Fvanzösiernng des Landes und des Bolkes wurde. Segen jedes Recht gewaltmäßig mit den grausam stau Mitteln bc- tr^»en. Tic Ideale der Trikolore: Frecheil, Gleichheit, Brüderlichkeit, wirkten in dem armen Flau dem schlimnrer wie Krieg und Revolution. Was ntri t du r, Heiner: MackEsornck, erreicht wurde, lvurdc mrt Wo fs enge Walt erpreßt, durch Berheermigeu unb Verlxmmmgeu erzwungen. Nnd ohne einen Retter in der Not ztc finden, sank Flandern rns Unglück mtd Verderben, bnut das stammocrwindtc Deutschland verstand seine Klagen nicht nnd sah ohnmächtig zu, wre ein so evser Teil des echten germanischen Sprosses irr den Händen einer brutalen Ausbcuterbande dahftiftlflvand. Da aber begann irr Flandern selber das große Erwachen. Eine Reihe bedeutender MärMer, 6^-lehrter, Schriftsteller und .Künstler wne Hendrik Conscicnce, Guido Gezelte, Peter Berwit, Prudens van Durste und, was mis Deutsche mit Sttstz erftilleu mag. auch ^ofsmanu von Fallersleben, traten mit Wort und Schrift. mit Rat und Tat für eine^Rettnng und Aufrechter Haltung der flömilchen Kultur, die in Flandern sich am bodenständigsten erhalten 'hatte, eru. Es entstand die sotpmannte „Bla am f che Bewegung". Mockste das flämische Voll im großen nnd ganzen geknechtet werden, der Heldengeist dieser Leute, die mit Herz und Seele an ihrem Vaterland und ihrer Muttersprache hingen, war nicht Mlsznrotten. Eine Reitze der herrlichsten Lieder jener Zeit wurde nun von dem Boralquartett gesungen, und wenn die Worte des Redners noch nicht genug gefesselt hatten, so taten es diese Lieder. Das Tütt sirchener Wellmachtslied, das Wiegenlied, das Lied „Wel Island", das Mailied, und vsk allem das LiÄ> aus dem Dederinonder JvhanNisrÄgen, .zeigten uns, wie nahe wir diesen! Volk wr- wandt sind, wie enge sich unsere Kunst berührt. Es gibt reine trefflichere Waffe der Wahrheit a's die Statistik. Sw ist der grösste Feind der Lüge und Verlcumditug. Darum auch zeigte der Redner an Hand der statistischen Feststellungen, in welcher- entwürdigenden Weise die flämische Bevölkerung von rttren s ranzö per teil Machthabern, von einem belgizistt scheu Fran zosenttlm, behandelt mid mtterdrückt wurde. Nicht nur nieder drücken, nein ausrotten ivollte mau sie. Dieser germanische Stamm svar dem französischen Zwittcrstaate Belgien ein Dorn im Auge tK-r unschädlich gemacht werden mußte. So kam es. daß der 4,5 Mil uoneii zählende Stamm der Blamon von den kaum 3 Millionen zählenden fvanzösierttn Belgiern imterdrückt wurde. Die Bilder des Elends, die der Redner hier entwarf, blieiwn nicht ohne starken Eindruck. ^ Der flämische Geist dieser harten Zeit spiegelte sich in dem Zernrchen Kampflied: „Sie werden ihn nicht zähnicn, den stolze.. Nan'.ischen Leu!", das als Sopran-Sobi mit Chor gesimgen wurde und reichen Beifall fand. Ebenso das Bast-Solo „Die Schelde", lind Sieven Duvvsels Lied „Das albe Kirchlein" fand ungeteilten Beisnll. Auch ein Kampflied aus den Kriegs tagen unserer Zeit wurde uns gd»ben: „Die Türme von Flandern". Zum Schluß wm Peter Beuoits Beiaardlied zum Bvrtrag, das mächtig .nie Orgelsang dahrubrauste. . Am Schlüsse seines Vortrages wies der Redner auf Flanderns Zurunft hm. Wäre der Weltkrieg nicht gekonrmen, so wäre Flandern unrettbar verloren aelvesen. Nim aber hofft es auf Deutschlands Dstse. arm eine endgültige Befreiung aus togisch-französisch-r ^ . L - --- r -,-— belgisch-französisibn- Knechtschaft zu erzwingen. Und der Reichskanzler habe diese Hilfe bereits zuge,agt. Man darf nicht vergessen, das; in Le Havre bereits Ar Untergang des flämischen Volkes beschlossen worden ist: ein Belgnm ohne Flandern oder keines. Hier must mm Deutschland mit schützender Hand eingwifen. Flandern, auf sich selbst angewiesen, ist zu schwach, um sich erhalten zu können, es bedarf bei Angttederung an Deutschland, um lebensfähig zu bleiben. Es braucht einen starken Schlitz gegen der: anglo-französischen Kaprttttsmus. Nur ttor die reale ^ behält die Gewalt Dre Worte des Redners und die musikalischen Darbietungen tvuroen toit dem bis auf den letzten Platz gefüllteir Saal mit großem Beifall, ausgenommen. Es sei hier der kleinen Künstler schar gedankt, die sich mit Begeisterung in den Dienst der großen Lxiche stellte, und deren DarbicLungerr volles Lob verdierien. Ganz besonderes Lob aber gebührt dem Leiter und Vortragenden oes Ganzen, der aus tiefster Ueberzeugung und mit der ganzen Dacht seiner Persönlichkeit, die wohl auf jeden nicht ohne starken Andruck geblieben ist, hier eine Sache vertreten hat, die rmscra volle Ausmerksamkeit t^rdrent, nnd für die zu kämpstn wir rhm dankbar sem wollen. oq" im ? ' r . , - _ s . „ MitglEr mit einem Betrage von 28» Mark angemeldet. Tw Beitritts listen liegeri noch einige Zeit bei .Kaumrann August Frees.Moeswaße 17, Geschäftsstelle des Vereins für oas Deutschtum im Ausland riften des ^ 10 über bic AuSscrttgung von Schlustsch-ineit, wonacki jede. Veräi'fu-rusig von. lstennue und Obst an Großhändler imt> Kleinhändler schl«.st- ^-eiNwlichttg ist. Die GenekMigung zum Großhandel ist bei dem' Kommunalverbanbe zu ^mlraaen, in dessen Bezirk der Grosthänd- l & >? c erfolgt durch bk zuständig Laubes-, B ro vrnz ral- oder Bezirks stelle. ,, . " Giestener Konzert-Verein. Das siebente Konzert fmvet..Sonntag, den 20. Mai 1917, abends 5 Uf?r, in der Nwmr Auw statt unv zwar em Cembalo- und Klamer-Abeud von Wan da Landow ska. Das Programm führt Stücke von Bach, Händel, Rameau und Seariattr ntr Cenibalo, Sormte E-dur von Mozart L-moll von Hwwn für Klavier auf. Siehe Anzeige. 9 Oberhessischer K u n st verein. Brni heute ab srnd neben der bisherigen Scmrmluna Äguarelle beg eigen- artig interessanten Münchener Künstlers ALoys Wachlnwier ausgestellt, der iin vorigen Jvhre schon mit Radierungen hier vertreten war. Besonders beachten-stnert in ihrer individuell exprefsiorristischen Llnffassung sind ?lguarelle ans emenr Pafsivnszyklus. — Bon den übrigen ausgestellten Werken wnrdeii verkauft: ein Oelgemälde „Mühender Mrsch- ” aui £ Vvn H. Zernin und ein Pastellbild „An der Lahi?' von Marie F e l ch n e r. Schwarz-Weist-Theater, Seltersweg 81, gastiert ab Samstag, 12. bis einschließlich Montag, 14. Mai, der bist lebte Detektiv-DarsteAer Mrwin Neust init seinem Partus ^rlebruh Mlmc vom Teusicksen Theater Berlin in dem vierakttgen ^erertivdrama „Das Geheimnis des Schlostverwalters". Eine speitere Rolle in dieseni ^isatiousscdairspiel üverualun die beliebte .,>aimtt ZPeise. Außerdem ist ein ^ßeseltsckrafLsdranm in 3 Akt«Ui, vetttelt „uic Rasse ist mein", vorgeselM. Ein gittes Beitir-ogranmi vervollständigt den Spielplau. * Bevor st e Heu de F e st f e tz u n g von Höchst- und Richtpreisen für Gänse n nd Gänsefleisch. Im Kriegscrnäl-rungsanit schweben zurzeit V-erl,°au 0 lungen über die Regelung ö«s Vi'rkehrs mit Gänsen imh der Preise für Gänse rmd Omuseileisch im. Jahre 1917/18. Da Körnersirtter, insbesondere mrch Gerste, zur Gänsemast voraussichtlich nickst mehr zur Berfü- Mng swlDn wird, wird im Herbst nirr noch die Stoppelmait der Gänse in (Hnge kommen. Für Schlackstgäuie und Gänsefleisch ivörden angeiuesseue Höchst- und Richtpreise festgesetzt rvrrden. Wer jetzt noch übermäßige Preise für junge Gänse zahlt — an einzelnen Lasten sollen 10—15 Mk. für Gänsekükeu gezahlt sein — , tut das aus eigene Gefahr: bei den seftzu setzen den Höchst- vd-.u Richtpreisen wird aus solche unsinnigen Preise selbst verständlich keine Rück- rcht genonimen werden. LandkteiS Gießen. ^tllendorf a. d. Ldll., 10. Mai. Mmtrer Ludtvig schwarz, feit fast zwei Jahren bei der Sanitätskolonuc eines Berliner GmÄ>ereginrents, ZnhgHei.- der HessisilDeu Tapferkeits- mÄ«ckle und des Sauitätsverdiemstkreuzes, starb mn 17. April in, Westen den Heldentod fürs Vaterland. LI Laug - G ön s , 10. Mai. Tie Hessische Tapferkeitsmedaille wurde dein Lehrer Otto Ltvll mrliehiM. Otto Statt steht bei r,uem L^nfantc-rie-Regiment und ist d^r Sohn!>'s Lcnwwirts Anton Konrad scholl dalster. Ü- Leihgestern, 12. Mai. Dein ungedienten LandsturNf- manu, Kanonier Karl Gribp imrrde, tvegen l-ervorragcnder Leistungen vor dem Feinde, bas Eiserne Kreuz zweiter Klasse verliehen. Oumda, 9. Mai. Dem Schützen .Arnrad Hü res. bel einer Maschinengeivehr-Llbteilmig, wurde bei den letzten Kämpfen MI Westen für tapferes Verhalten das Eiserne Kreuz 2. Kl vm:- lieheu. — Gefreiter August Henkel erhielt aus derselben Veranlassung die Hessische Tavferkeitsinedaille. — Auf der nahen Grube^,,Atzenhain" venmglückte der Bergmann Karl H öres. Er erlitt L-chlüsselbeinbrnch und Quetschungen des Brusttastens. ** T reis a. Lda., 10. Mai. Dem 1l.nLcroffizier Heinrich Er b wurde das Eiserne Kreuz 1. Kl. verliehen, gleichtzeittg wurde er zum Vizefeldwedel befördert. ** . Oneckborn , 10. Mai. In unserer Gemeinde wurden zur H i n d e n b u r g s p e n d e eingesammelt: 600 Eier, 96 Pfd Dörrobst. 51 Pstz. Spvck und Wurst, 52 Pfund Gerste, 25 Töpw Honig, -20 m Mehl, 6 Pfd. Grieß. 1 Pfd. Zwiebeln und 2 Laib Brot Die spende wurde der chemischen Fabrik, Werke Oevter in Ommbach. zur unentgeltlichen Verteilung Überwiesen. ^.Nächsten Montag werden anck, lsier 22 Kinder aus dem rheinischwestfälischen Industriegebiet ankommen, um für die Sommermonate bei uns zu verbleiben. — Der Hornist Wilhelm H e ß, der am 11. iRovember v. Is. wieder zum zweiten VLale ausrückte, erchielt nun tu den Kämpfen an der Westfront für hervorragende Tapferkeit das Eiserne !Kreuz 2. Kl. r. Weitershain, 11. Mai. Aüf dem Felde der-.Ehre siel in den Kämpf-eu an der Westfront am 16. April der Wehr- mann Mlhelm Müller nnd am 20. 4lpril der Bi^efeldwebel Heinrich Grob.^ Beide waren Inhaber des Eisernen Kreuzes. Müller Itaud seit .Krieirs^egiim un unt erbrochen im Felde.. Eine leichte Berwrmdung brachte ihn auf kurze Zeit in ein KriegS- lazarett. Gröb z^vg gleichfalls in den ersten Mobilmachnngstagen ins Feld. Er wurde während des Krieges zweimal schwer dcr- tmludet. Nack,^ seiner zweiten (Genesimg rückte er als Unteroffizier aus nnd wuwe zu Beginn dieses Jahres wegen besonderer Tapferkeit zum Vt-efeldwebet beföU>ert. Die beiden Gefatten-cn waren Familienväter: Müller hinberläßr 5 immündige Kinder, Gröb 1 Kind. ** Wieseck, 9. Mai. Kriegsfreiwilliger Karl Hof, Sohn deö Zugführers Lndnng .Hof, wurde nacksträglich mit dem Eisernen Kreuz 2. Kl. aLDsgezeiichnet. Kreis Büdingen. Büdingen, 12. Mai. Sein 25 jähriges Dienstjubiläum feierte der Hosinspektor Ziegler. — In einem FeldlaHarett starb nach schwerer Verwundung der .Krankenträger Michael N o w a ck. — Das Mer ne Kreuz erhielt Musketier Hermann Schiwackz. 4t Calbach, 12. Mai. Das Merne Kreuz, bereits früher .Hessische Tapferkeitsmedaille, erhielt der Musketter Otto Bäh r. Düdelsheim, 12. Mai. Das Eiserne Kreuz erhielt der Musketier Willxlm Preußer. ,. f ^ lau be r g ,12. Mai. Die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Mnsketter Karl W ehr. H Lorbach, 12. Mai. Das M^riw Kreuz erhielt der Ma- chrnengewehr-Schütze Fritz Röder. ' 4 Ortenberg, 11. Mai. Ter Pionier W. Hebbel don hier wurde mit dem Eisernen Kreuz ansigezcichnet, Kreis Schotten. G c der n , 10. Mai. In der Krregs-Betstunde am gestrigen Abend sprach der frühere Erzieher des Evbiprinzen Botho zu Stol- ber-Wermgerode, Pfarrer Falk, Mvzeit Feldgeistlicher bei einer Insanterie-Division auf dem östlichen Kriegsschauplatz. Die von ti-eser religiöser Wärme nnd Kraft und von hohem vaterländischen Sinn getragenen Ausführungen des Redners, seine Schilderungen vom Leben und vom Geist au der Front fesselten die Gemeinde bis zum letzten Augenblick und gaben allen Zuhörern die feste Gewißheit, daß die feldgraue Mauer da draußen unerschütterlich ist mid daß unsre Krieger erfüllt sind von dem einen Geoanken: durchzuhalten bis zuni siegreiche Ende. Der Mcnd war ein Erlebnis elteuer Art und eine heilige Feierstunde. Die Kollefte für ein von dem Redner geleitetes Soldatentum ergab 25 Mark. □ Laubach, 9. Mai. Seit den le-tzten schveren Kämpfen im Westen gelten Musketier Friedrich Seitz, Wilhelm Göbel und Wilhelm Frank als vermißt. n L a u b a ch, 11: Mai. Techniker Fritz Schmidt von hier, der schon seit Begrün des Krieges im Felde steht nnd bereits mit dem Eisernen .Kreuz 2. Kl., der Hessischen Tapferkeitsmedaikle und eineni höheren sächsischen Kriegsorden ausgezeichnet wurde, ist zmn Leutnant in ein Sächsisches Pionierbataillon befördett worden. — Seit den letzten schweren Kämpfen im Westen gelten Musketier Friedrich Seitz imd Laudwe-hrmann Wilhelm Frank als vermißt. Von Leuttiant Wilfelm Joche m ist Nachricht aus fran- zö?sicher Gefangensck^ash an die Angehörigen hier gekommen, doch noch nicht, wo er sich befindet. — Lehranttsassefsor Dr. Steiger, der bis zur Einberufung zum .Hoeresdienst an kiesigem Gpniüa- sinln tätig \mv nnd zurzeit an einem Osiizieraspirauten-Uebungs- kursus im Warthelager teilnimntt, ivnrde zum Unteroffizier befördert. — In der Hofteite der Frau Frank TLw. hat in vergangener Nacht ein Fuchs Einkehr gehalten und im. Hühner- tall 12 Hühner vernichtet, ein bedeutender Schaden in heutiger Zeit. Kreis Friedderg. Vilbel, 10. Mai. Sprndelbesitzer Carl Brod erhielt ür kriegswirtschaftliche Maßnahmen im Dienst der Gnneinde das Kr«egselwenzeühen. — Mit dem Eisernen Kreuz 2. Ks und der bcssischeit TapferkcitSmedaille wurden ausgrzesihnet der Landstnrni- Unterosiizn'r Konrad Klöß und der Gesieite Franz Mstf Schmidt. Ern schwerer Schick,nlsschtog ist über die hiesige Familie des Maurers I. DnvlorsH. heremgebrockx-n Am ,.. öftrer nach schwerem Leiden verstorbenen Tochter traf b« Nachricht von dem Heldentode eines Sohnes bei den Ellern eim Ern anderer Sohn der Familie starb bereits auf dem Schlacht- relDe. Kreis Wetzlar. ^ . r ®- p r, 10. Mai. Die Jahresrechuung der ^tadLkasse für das tz-esthäftchal-r 1915 schließt ab mit Mr. Einnahmen und 2 035 012 Mk. Ausgaben, so daß ^bb^rschuß von 176 964 Mk. verbleibt, einsckstießlich des Behändes der vorigen Recknnmg Vvn 59 580 Mk. An Steuern wurden gegenüber dem Voranschlag nmd 95 000 Mk. mehr oereinuälimr, davon allein mi Eintonlmensteuern 85 230 Mk. Tie SckMlver' waltuug^hatte 179 884 Mk. Ausgaben, denen Einnahmen in Höbe von 4ö ?23 Mr. gegenübertehen. Staats-, Provinzial- und Kreis- Abgaben enorderten 108 729 Mk. Tie stadttschm Werke erzielten * rer t sichcrschuß betmm eittfallen cui das Gaswerk 20369 i tarf o^lektnzitätsnnmk 30918 Mk. und Wassern-er! 10 707 Mk. '*yur Zevens- rmd Futtermittel wurden insticsamt 554 706 Mk. ausgÄvendet. ra. W e tz lc r 12. Mai. Für die Somninnnpuate hat die Stadt f 11 ! 6 " ^lhonen städtisckum Eisverkanf eingerichtet. Der Preis betragt für das Pfund je nach Menge 4—6 Big. und wird mit Wagen ans Haus gelwacktt. a>. ^ w a cS ^E). 9. Mai. Das Eiserne Kreuz 1. Kl. erlstelt Brzefeldiordel BrrElö »entet cmS M»c, . rofdorf v.M«I. Tie. Clteni des «nt bm 21. N° . Ufim.rr ti. ^fö. tu Mazedonien ttStnillw Heinrich Rölnscheim er» ölc orste Nachricht von ihm aus serbischer Ge sangen scha ft. - dem Kreise Wetzlar, 12. Mai. Die Brenn- n l n fn wie vor fahr hoch, zurzeit ttn-un die w-Ä-W^^leigerringen statt. Sehr wichtig ist die Frage, mk sich Üfrf 7 ^ cum lache über fmett Kreis verteilt. Ter )treis Wetzlar ist Nisi Waldungen reichlich bedacht, sie nehmen 41,6 Prozent seiner Ge- samlfjäM ein. Hessen-Nassau. m tui'fS,ItlKS 11 J 0 PL Eai. Der Regierungspräsident fan die lia)' 1 *? Wir tshansbe trieb in der Zeit vom 1. Mai bk Uöt W m Biedenkopf und nGladenbach auf 11 Uhr, für alle übrigen ^rtc des Kreises an Woche?!tagen von Montag lsts Frei- fcs?gefetzt ' ^ ^wstagen, Sonn- und Feiertagen auf 11 Uhr mr. Frankfurt a. M., 10. Mm. Tie städt. Äurst- h e r st elluna hat im Mowrt März einen halben Prozent Gewinn de^. Gknam ti?m ahes erg eHen. Tie Spar getan den- und Ablkferungs- !f ,. lr Produzenten sind zum größten Teil von der Reich-sstell'e für Gemüse und Obst «rein'hmigt worden, so daß die Erntlwuckie de^besiischeu Regierung damit hinfällig geworden sind. Xte von der Ltadt abgeliefcrten SaaEarttnsiln zeichnen sich durch geringere Qualität aus. Sie sind oft nicht einmal zum Essen qe- ichwelge denn zum Letzen zn g-ebranchen -- Frankfurt, a. M. 11. Mai. Die Stadtverord- ne kontier sä mmNtNg beschäftigte sich gestern mit einer für M ^Msiueielt der ^tadt bedeutungsoollen Vorlage. Es bandelte um die Ernchtung einer auf der Bottssckul^ auigebauten Ueber- gangskla.se für hervorragend begabte Volkslck Iler nnd damit um dte allmähliche Ueberleittmg zur Einheitsschule. Ursprüng- ttch Irattc der Magistrat nur efite Nel>ergaugsklasse gewünscht, der Lckmlansichuß beantragte jedoch dir Lchafsirng mm zwei Klassen dem ZuwtzaNtrag, die Bildung einer dritten Klack' ins Auge zn wslen. vfaar längerer Tebättc wurde in namemlicher Abstimmung iNlt^ch, gegen 10 Stimmen der Antrag des Schnlaus- schntzes ans Schaffung vo?r zwei Uebergangsklasscn und spätere Erwerterimg Izu dve: Klassen imd 150 Mk. Erziebungsbeitrag sirr ein l^uutes Lchul'.ahr angenomnien. Einstimmige 'Ainlghmc sand der Magistraksantrag aur Beschaffung von 500 000 Mark .Kleingeld in Ettatz-10-PsimiigAsikev. irnd. 200 000 Mk. in 50-Bknnigscheinen zur Behebung des Klemgeldmangels. Frankfurt a. M., 11. Mai. Im sKtteten junge Burschen Wasser^ m einen Karbidkessel, dessen Eilgüterbah-nhof L ir ■ —< —"" — .^^^bidkessel, desseir \JIu or ? Q ' r L aiir . m , geriet. Bei den Läschversucheit stürzten M^ker in den Kessel und erlitten am ganzen Leibe lebens- gefalwliche Verletzungen, die eine sofortige tteberführung ins Krankenhaus bedingten. Fronhan seik a d. L 9. Rtm. Dem Freilwrrn Hans Scheiik zn Schivelns-berg, Oberleutnant d. Res. und Batteriefübrcr in einem Fett>-Art.-Regt., wurde das Eiserne L^reuz 1. Kl. ver- tich'en. X Hanau. 10. Mai. In der heutigen Stadtverordnete nsitzung nmrdc mitgeteilt, daß ein hiesiger Bürger, der mcht genannt sem will, der Stadt Hanau 50 000 Mark für Zivecke der Säuglings- und Kinderfürsorge zur Verfügung gestellt habe. Die Verwendung des Betrages ist in erster Linie dahin gedacht, da» eme.Mütter- u n d S än gl in g s b c ra t u ng s st e l l e, ^§uche und em Kinder kn m kivon eingerichtet rvird. <£ l[r das Kinderheim selbst ist die der Stadt durch ein früheres! Vermächtnis zugefallene Iungsche Villa in der Stcinh-imer Landstraße vorgelehen. Gedachtt ist das Heim in der Hauptsache für solche Kinder, die zeitzveise ganz olme Aufsicht sii'd. Die ''ütutterbera- tungsstelle hat unter MitwirsimF hiesiger Aerztc l»er.'its ibre Tätigkeit begonnen. X Hanau, 10. Mai. Zur Unterbringung von :dern der Stadt Hanau auf dem Laude l>at die Stadtvcroruver- sammlung heute vorläufig 5000 Mk. bewilligt Gedacht ist die Kinder in den Kreisen Gers selb, Schmal katdm und Hofgeismar unterzubringen. 4- Merkeufritz, 11. Mai. Tie Sammtimg für dic Hindenbur g spende durch die Schulkinver I>atie in unserem Orte folgeirdes Ergebnis: 70 Eier, 20 PW. Mehl. 18' - Pfd h 4 ßß*> Dörrobst, 2V 2 Pfd. Erbsen, 2 Pfd. Botznen b M. Aepfel, 2 Pfd. Haferflocken, 1 Flasche Rüböl. 12 Pch Meer-rettig, 1^/-? Pfd. Zwiebeln, sowie noch einige Psinid Marmelade Kraut, Handkäse, Lauch, Sellerie, Kohlraben unv 1 Mark in bar' Vevmrschtes. Der erste Fesselballon im Kriege. Ms im Juni 1794 rm Kriege um den Besitz der Niederlande die Frauz-Men und Ocsterreich-er sich bei dem Dorfe Iumet in der Mh,- von svieurus schoir gerüstet und kampfbereit ge,Mll'cherstandeu, e^igne! - ck ' - „ Neues nnd bis dahin Unerhörtes: lieber dem französisixn v.eer Lager nächst der ADW des Dorfes erhob- sich die riesige Kugel rrner M-outgvtfiere und stt-eg dm Strecke in die Luft. Daun blieb sie,unbeweglich stehen, denn man I-atte sie an einem Seil fest iht- anfett. Auf der Setteder Ocsten-eicher konnte mau gut w st stellen, daß em französischer -Offizier in dkwi Korb be* Ballons stand der mit dem Fernglas die feindlichen Linien beobachtete und sich aller - lei 'Notizen lmachte. Nach einiger Zeit warrd-? bann -der Ballon ioieber herimtergehott imd blieb eine Zeittang den Blicken der Oe st ec reicher entzogen. Dann wieder hotte sich das gleiche Schauspiel nackt ei,'.- Der merkivürdige Vorgang rief bei dem österreichischest Befehlshaber, dem Prmzen von Koburg, und seinen Offizieren ebei'- lo,ehr Kimmen und Bewmvdevu-rg mit Besoranis In'röor. Sw ließ- lick ab»rr siegte die Wißbegier und man entschloß ,'ul), tot ftanzösi- fd,ni Kommandeur um einen kurzen Waffenstillstand zu ersuckien und die Bitte um Erlaubnis zur Besichtigung des Ballons vorzu- bmngen. ,-,-ranzo ,0 cherseits entsprach man ton Wunsche mid so 'er- schi-encn denn anderiitags die österreichischen -Offiziere ^irr Besickw lißima, wöbe, die Franzosen außer der sachlichen Erklärnng auch eme prattticlte Vorführung veranstalteten. In der sich tmsckstlcßeu- ven Schlacht siegten die Franzosen, und sie haben ihren Erfolg nickst zuletzt auch zum Teil dieser neuen Ersindlmg -'.ugeschrieb'N da sie ihnen ia vorzstglickten Einblick tn die gegnerisctpm Stellungeiv gestattete Alchtstotoweniger l-atten dann zwei Jahre später di« Oesterrcncher den Triumph undw der Beute, die sie nach ihrem am 3. September 1796 bei Würzbirrg über to ftamtrfS teneu Sieg nmcksten, auch tot vordem tovunderten Ballon vor^ zufmden. der seitdem als nm eigenartige und seltene Trophäe im Wiener Heercsmu,eum anftovalsti wird ^ G lockern Nicht nur in diesem .Kriege mußte das Mockenmemll Dre,wtlvecken i frcnm. In imchviel grossem Uw- wnge ivurtoi un .^äbri^n Kftiege die GliukanstüM toeert, um to? selben g«woit>ene Röewll zu Kanorren und rrntoren Waffen G.verwenden. Damals behalfen flich bfcfe Wüchengrmanben m<± ®Wen aus Gufreifen. Aber auch «als Blech zuftmrmengemetete Wocken Md bMnnt. Sv der „©aufaim" MS ©t. Säciliat im SÄuform zu Cöln, das KolumbcmS^öckchett int Schatz tmi St. Gallen und ein Glöckchen, ya s Jtamiafft irt Oberlxujetn. Guß- eifcntc Glocken mis jener tmseligen Zeit find nwhl noch viele nor- hm^en. Sie werden, nenn sstvfr zerfressen und zersprungen, m&, hier und ha ans Kroch'nböden auf bewahrt. * Die Waldschnepfe als Wundarzt. Die Wald» sck-nepse stellt sich, wenn sie venvundet ist- trat Hikse. ilnes Schnabels und van thr selbst ansgerissenen Federn einen sinnreichen Verband her. Sa weis; sie ans eine btutarbc Wimdr sehr gut ein Pflaster und um ein zersckwssenes Glst-d eine feste Binde zu lagen. Mehrmals wurden Tiere geschossen, die aus alten Brustwunden große verfilzte Pflaster aus kleinen Flemmfedern trugim. Letztere waren von verschiedenen Stellen des Körpers abgerissen und lasteten durch das cingetrocknete Blirt fest auf der^Wunde. Zweimal sclwfr man Schnepfen, die um eine zerschossene Stelle eines ihrer Beine eine Buche von zusammaber einer echten Havanna mutz jetzt schon ein hübsches Kapitälchen anlegen. ,renn er täglich seine Zigarre schnraiwien Null. Ins-olgc drr Seinsfsrammrot und der N-Bv-otgesahr sind ck Mengen ccbta .Havannavigarren, die übers Aieer nach Europa kommen, ohnehin, stark vermindert und die Santo engen evelftrn Krautes, die eingehen, Hellen daher sehr behaltende Werte bar. So iviiD aus ^iorroegeic berichtet, dafr von einern Posten feinster Havanna zr gar ren, der dort unlängst ankam, Stück für Stück mit 15 Krotten berechnet wurde, das will sagen, meint man bat gegenwärtigen Geldkurs berücksichtigt, dafr jede Zigarre ungefähr 20 Mark kostet. Nun, in den rieutvalen Ländern hat ja bekanntlich der Krieg die Zahl derer, die es „dazu haben", außerordentlich vermehrt, und es ivird unter dem Kriegsmob in Kristiania sicher lich ickckst an solchen fehlen, dte chrvn Gäfrcn nach der Mahlzeit das fernpolrerde MahagmEästchen mit den gvldumwickeüien Havannas anbre^n und dabei dem Gaste bedeutungsvoN ins Ohr flüstiern: „15 Kronen!" * Ein wahrer Goldtropsen. Man sckireibt uns aus fvitz: Zu förmlichen Phmttaftepreisen steigen die seit einer Woche m Trier zur Berslagernng gelangenden 1915er Weine der Ndosel, ^aar und Ritw-er. Ein fieberhaftes Kaufgebot und hastiges lieber- bteten nuufrfce sich im Saal bemerkbar. Ten bis jetzt höchstzm Präs, der geradezu hislortfrlzen Anstrich hat, erzielte bei der letzten Verstagernng ein Fuder PieSPorter Goldtröpsämr mit 2 3 010 Mart. Ern waches, goldausnnegendes Tröpfchen, und rerlmct nmn im Einzel verlauf die Flasck^ auf etwa 21 Mk., so ivird man ftch stmmend fragen, welche Glücklichen sich d.aeu Lnrustrunk lernen komren! Das Glas komrnt darnach aus 3.50 Mk. '' Tie ästhetische chinesische Armee. Die chinesisch« Arinee ist nach einer Meldung des Progrös medical neuerdings zweifellos als die auf hygienischem Gebiet svrtgeschritteuste Armee, sozusagen als ein Heerbann von Aestheten zu betraicksten. Durch einen neuen Erlas; wrtrde nämlich bestimmt, daß allen Militär- köchen aus Staatskosten Nagelfeilen imd Nagelbürsten zu überweisen sind. Das Blatt gesteht, daß. die chinesische .frUltirr damit eitrar entscherdenden Sieg über Europa erlangt habe. * Ter schlaue Oberst. Ein Kasernenhof, der um diese Stitnde immer völlig einfach dalag., so erzählt Renaissance, stillte sich plötzlich mit Soldaten, Unteroffizieren und Offizieren. Der Oberst l-atte sie hierfr -c beordern lassen mit dem Bescheid, daß er den Leuten eine wichtige Erklärung zu machen habe. Als alles erwartungsvoll in Reih.imd Glied stand, trat der gestrenge Bor- gesetzte vor und sagte: ,.Zch^b rauch? vier Moschinensckwciber und zwei Fal-rvadbotett für die Schreibstube der Kaserne. Die Leute, die bereits Gesuch?, um solch»? ckiesck-äftigrmzMi ein gereicht frohen, sollen vortreten. Während durch die ganze Mteckimg ein Seufzer der Erleichbenmg ging, traten froUich 20 Mann aus der Reihe, und auf ihren Gcsicki^ern strahlte eilt Lächeln des Triumphes. Ter Oberst mUfrerte sie, ohne erire Miene zu verziehen und sagte dann: „Dvrtresstich. Von morgen ab werden alle, die aus der Reihe getreten sind, die Reinigung der Käsen re übentclnuan. Das wird Euch lehreit, mich^ in '^ckunft nicht mit Gesuchen nm Druck- Posten zu überschwemmen!" Die enttäuschet - tolsheimer. — Wa rtbnrg , ev. Iüngl - u. Mättner-Bsretw Di-ezstr. 15. -Sotmtag, 13. Mai, abds. 8: Vortrag. Dienstag, 15. Mai, abds. 8> ■: DMlftunde. Mittwoch, 10. Mai, nbü; 8> ,: Lese- abend. Gäste stets willk. — Bibel f v ä it, ckt e n s. ^ >;üler früh. Ähranst. ZtD. Mittwoch 6—7: f. d. jüng. Abtlg. Zed. ^anistag 6—7: f. d. alt. Abllg. im Johannassaal. — B ibe l k r ä nzcheu f. Mädchen a. d. Iolmnne^gem. Jed. Diatstag 6 . : Zolwnnessaal. Kir chberg. Sonntag, 13. Mai, l>orm. 10: Bittgottesd. f. d. Ernte. .Hl. Abendin. i. Mainzlar. Koll. s. d. ev Auslaivrngem. — Himmelfahrt, Donnerstag, l7. Mai, vorm. 10: De?, (fhtßmann. Natholische Gemeinde. SantStag, 12. Mai, nachm. 5 n. abds 8: Gelt genh. : bl. Beichk. Sonntag, 13. Mai, 5. Somit, n. Ostern. Vorm. 0> : (Y-.'lcgenh. z. lst. Beicht. Vorm. 7: Hl. Messe. Vorm. 8: Ausleil. d. hl. Kommunion. Vorin. 9. Hockfamt m. Pved. Dornt. 11: Hl. Messe m. Pred. 'Aachm. 2: Chriftenl : darauf And. — Dienstag u. Freitag, abds. 8: Mai- andackit. — Diaspora-Gottesd. 13. Mai: In Grünberg 9-,, in Hungen 9Vs, in Lick 8. Briefkasten Ver Be-nktrsn. (Vnouhme Anfragen blctbeu uuberü-7sschtigt.tz w. v. Rodheim. Soweit wir ersahrar konnten, handclt ?s sich im vorliegettdcn Falle um eine Bekanntmachung int Giefraner Anzeiger, tvonach Attgehörige von .^kriegstetluehuteru, soweit die letzteren vor ihrer Einberufuug als ÄolzarlEitet in Walditngat beschäftigt waren, Holz zu ermäfriglten Preisen aus dar Waldnngat beziehen können. Selbst wenn diese Vergünstigung am alle^Kriegsteilnehmer atrsgcdehnt werdat sollte, kcrutt dieselbe für Sie nüi)t in Frage komtrten, selbst auch trichk, wann Sie ttach Ihren Vcr- hältnisseu als bedürftig gelten können. stmaaHi Moffen-Aethe ' r cüai und deren J3nd \e 135.2.00 . 2J50 und 6.00 h Gewinn-Aaszug ^ Preussiscli-SuddeutscfieB [235. Königlich Preuss.) Kiassen-J otterte S. Ritus. i. ZlehHcs^t»«. ll. Mai 1-17.. A«r Jcd® trn«tr«»« Oae;nti »fo4 rw»l g1«i«h hok« flo« and tmr j« «.{»Ar aaf 6m Lom iftotcher lamner f» d«r» k«J4&a AbUilaagea I tmil II tOlmo Qe\vIhr.) Cüaobdrmek rerbot«a.) ln 4*r Y onttittagrasiebiiag wnrdoi UO Mark gtuogm. 2 Gewinne ra 150000 M S29T8 4 Gewinne ni 5000 M 179726 2080B4 "4 Gewinne zu 3000 M 5521 0264 164« Jim 25638 27587 46314 48348 50396 57648 00418 60688 82182 82590 87010 88348 88731 101351 104852 111151 118085 120337 130083 135020 138382 138062 143256 161614 163605 168772 172432 182244 163688 185890 196692 214167 227544 164 Gewinne zu 1000 M 2732 6425 8779 9370 11377 13092 14026 16490 17290 20108 22172 27190 33256 34019 36836 43864 40609 49744 61670 519Q3 54569 62341 09806 74681 78350 79605 80002 81242 82143 32519 89819 91198 9206« 92600 98432 9974« 102357 109442 111166 114333 122363 125149 131778 135324 139838 143018 144424 147393 148787 181102 151246 166797 167465 158008 169400 1«110 184318 185661 133470 169964 172880 177717 183460 183660 187328 187982 189438 189742 189778 1*8381 193585 194606 196648 198678 208278 20*332 224393 224539 227687. 227889 229171 232899 180 (iowinne an 500 M 1469 1649 4749 1008t 13763 18010 21295 23131 26702 28703 27364 30681 31311 31978 35932 36799 37813 40823 42931 49849 50658 50358 55381 57379 68695 67105 75844 81911 95027 85619 88607 98874 105821 110757 110787 113919 1*1299 121669 121897 122419 122799 123618 124618 126865 126723 127130 127443 132148 139136 143619 143630 1443S3 147390 148196 148811 140027 160770 1 54874 165809 168651 160668 164260 166664 168614 172831 179465 106832 136374 188110 191007 191772 192454 194068 195613 198605 199640 199863 20037* 203709 204171 204199 206703 208384 212*39 220164 121120 221*06 223281 232836 233738 In der N'ackJblHa.^^aleliinif vorder» Gewinn« flb«r 240 Mark gezogen. 6 Gewinn« rn 10000 M 84412 116080 17*187 4 Gewinne za 6000 M 108092 140083 72 Gewinn« w 3000 M 7377 9170 10492 13631 1*409 39038 43027 43363 4870* 48941 67280 99833 72322 78630 82034 00147 *3630 *6151 111246 123437 ;14319 125903 168251 159880 102702 186169 167859 173784 178091 189005 191331 214787 224309 225806 223338 231904 .173 Gew.nne zu 1000 M 666 9617 8302 11683 11597 11979 12600 16800 17326 1797« 16107 18588 22582 22951 20970 26510 20074 26579 33*43 34870 38877 40495 41219 44980 45840 48646 63912 67497 59380 59066 62593 65910 66702 73119 76960 82487 82520 88497 68463 91898 93374 06*64 97810 102422 102834 104175 108381 113481 116088 126420 12*368 13280* 130836 147346 147734 147832 149361 162713 166092 155102 158796 180593 161543 104025 164682 184623 166011 168339 170464 170863 17608* 184585 185000 188*04 190946 197866 198232 200133 201200 209262 209932 216211 216659 21818* 218367 219628 224041 227278 186 Gewinne *11 600 M 3035 3494 6708 9707 10173 14932 15108 18000 18796 10020 24205 26423 26708 29247 30120 30011 31388 31984 32012 37244 37484 3*033 41433 41926 435*8 44696 478*6 48617 49451 54105 54505 55945 58699 68736 69868 60178 64989 71081 72666 76030 77120 77196 81918 88713 96568 96926 100086 104081 104173 105749 10*031 111145 114972 116770 117608 119841 120717 120981 122587 137957 129737 130442 13283* 133337 133684 1 34505 149380 163010 165102 166892 159584 160413 172294 173642 180536 186071 187721 187921 190634 191082 1*4385 194734 196017 201240 201910 205517 309717 213700 216054 216236 223675 223*63 228567 Hoizverfteigerrrng km Fürstlichen Forstrevier Hungen am Freitag, den 18. Mai dieses Fabreö, mittags 1 Ubr. iusammenknnst am Lang-Gönker Weg. Verkauf kommen aus den Gambacher Fürstlichen 32 Rm. Buchen-Scketter 24 „ „ -Knüppel 28 „ Eichen- „ 15 „ Buchen-Dtock 18 „ Eichen- * 1140 Buchen-Wellen 4000 Eichen-Wellen, Stammreisig. ^lß, den 10. Mai 1917. Fürstliche Reutkammer. 3799V 6 rahCkinier Rudolph’s nadif. Stehen • üeuemoeg 9 • Tel. 671 HlusffeaUen* u. Ulnslkfnslrumenlenfeaus Grammophone Offizielle Perkaufsfteile der DeutRften Srammvpkvn- $£ Hfetlen*2?etelifch, fteachtnnff. >>-> -- . - Eksante Anzüge (Sacco, Gehrock, Smoking), Capes, Ulster, Paletots, Hosen. 8&~ Meie ÄBsttge. Prina Stof!«. Bostons vorarbottef. "DlL Kinder- und Jünglings-Anzüge sowie Ueberzleher in reichhaltiger Answahl. SV" Anßerdem H8 Holzverkmif. AuS den Waldungen der Gemeinde Atten- dor? a. d. Lumda Forstwartei I, Distr. Fichtenwiese und Nassestrauch soll folgendes Holz im Sub- missionswege vergeben werden. 14 Eichen-Stämme 3. Kl., 15,02 Fstm. ^0 „ „ 4. „ 30,64 „ 17 „ 5. „ 10,06 .. 5 „ „ 6. „ 1,84 „ 4 Eschen-Stämme 3. „ 2,32 „ 13 „ „ 4. „ 7,62 „ 18 „ „ 5. „ 8,53 „ 122 „ 6. .. 28,11 „ 2 Buchen-Stämme 2. „ 2,59 „ 6 „ .. 3. „ 4,65 „ 6 „ „ 4. „ 4,12 „ 2 Fichten-Stämme 4. „ 2,44 „ 25 „ „ 5 a „ 18,68 ' „ 154 „ „ 5 b „ 48,99 „ 6,5 Rm. Escheu-Nutzknüppel. Angebote sind nach Klassen getrennt, mit entsprechender Ausschrift versehen, bis zuin 10. Mai 1017, vorm. 8 Uhr, wo die Vergebung stattfindet, bei hiesiger Bürgermeisterei einzureichen. Angebote mit zusammengezogenen Klassen werden nicht berücksichtigt. Allendorf a. d. Lumda, den 11. Mai 1917. Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda. Rein. *** uuuiuimuuiuniu) in allen Preislagen. Herren - Garderoben - Haus Seltersweg 581. Giessen EingangEckeVolksbad L- Rosenzweig -MW Wegen Ersparung hoher Ladenmiete 1 Treppe. —Answfirtigar Knnfischar! wird gasen ?Grzoigon dieser Asnoaos Fahrt rergkioJ. ß®“ Kitte Beza^sschelnc mlfxnbrlngen. Ein Versncli, dauernde Knndschalt. :: klL&. Ntz- Mi SKHWiKrjltijtiiii ! Ätestz-Ferkel der Gemeinde Wißmar. Freitag, den 18. dS Mts. von vormittags 10 Ubr ab kommen ln der Gastwirtschaft Bittendors in Wißmar zum Verkauf: Distrikt tzn. Reitzensteinerwald und 11h. Kennelshcck 15 Eichenstämme «Werkholzi mit 12.37 Fstm. und bis zu 78 Ztm. ^üittendurchmester, 1 Buchenstamm, 44 Ztm. Durch- messcr, 1.22 Fstm. Distrikt 33a b. Beckert. Eichen: 22 Derb- stangen 1. und 2. Klane, 3 Rm. Schichtnutzbolz, 2 Mtr. lang, 7 Rm. Scheit und Knüppel. Buche: 515 3km. Scheit und Knüppel. 8 Rm. Stockholz, 1133 Rnr. Reiser. Distrikt 14a KennelShcck. Buche: 83 Rm. Scheil und Knüvvel, 141 Rm. Reiser. Distrikt 17 Asselbnch. 3 3km. Fichteknüppel. Distrikt 2+4 Bergliaufeu etwa 20 Rm. Eichen-Knüppelholz 2 Mtr. laug nuS dem Wifier Einschlag. Die Eichenstämme kommen zuerst zum Ausgeboi. Krofdorf, den 10. Mai 1!>17. 3801B Der Biiraermcister. Bekanntmachung. Die Hvlzversteigeruna vom I I. lsd. Mts. ist genehmigt. Aufgabe der Abstchrscheine bei der zuständigen Hebeitelle. Holzstberweisung und erster Fabrtag Montag, den 21. lsd. Mts. Gießen, den 11. Mai 1917. (3808B Grotzherzogliche Oberförsterei Schissenberg. Trautwein. von bester Z tr --^ gestreckte, . buckelt,,e Tiere, die beste, Zucht und Schnellnmst. gute Fresser. Kerngesun h —«wöchige. 24—32 8—10 wöckstge. .1-—4O 10— 12wöchige. 41 — 18 12—14 wöchige. 49—58 14—10 wöchige. 59—ft» Läufer 1.7NMk. pr. P fd. n b Für in Schweine le!> Ankunst Garantie, '.i nahmeversanh Uahnstc genau angeben. 3! k'r. Jos. 13 och Bit •* Bberstan. Zubell, u' (Karten, 2 Etagen. in schöner freier ^anc zu uerinicten. Freiiran v. Joß< ( ?uield, 2756] St'ieicm'ti-aBC 2. Die seither von Herrn RechtS anivalt und Nolar Sömdelö inncgchablc 176 Wohnung Eelterswcg56,1. ist ander- iv eilig zu ver nneren._ Balinbofstr. 54 !8. Stork, 8-Zimmcr-Woh»ung ui. reich!. Zubehör, mehreren Kellern nftv., Loggia, zu vermieten. Nah. Gr. 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