«r. «o Zweiter Blatt Erscheint läßlich mtt AuSntchme de» VsnntagS. Beilagen: „Gietzener ZamNlenblatter'' und „Ureisblatt für den KreU Sietzen". Postscheckkonto: Kranffurl an-. Main Nr. U 686 . Vankvrrkehr: Hewerdebentt Sietzen. ltzk. Jahrgang Senerar-Anzeiger Kr Gbechefien SveUag, ((. Mai W Zwillingsrunddruck und Verlag: Brühl'jcheUniversttäts-Bttch-u.Steindrnckerei. R. Lange, Gießen. LchrifHeitung, Geschäftsstelle und DrAckerei: Schulstraße 7. Geschäftsstelle u. Verlag: Schristleiturrg: 112, Anschrift fflrTrahto.achrtchten.'AnzeigerGiesten. Mb. Deutscher Reichstag. 104. Sitzung, Mittwock-, 9. Mai. (Schluß.) Der Marinvetat wird bewilligt. ES folgt der Etat der Schutzgebiete. Mg. Woldstein iVp.) berichtet über die Ausschnßverhand- llmgen iaib spricht der Schntztruppe in Deutsch-Ost-Asrika und ihrem Führer Oberst mm Lettow-Vorlxeck den Dank aus. (Bravo.) Al^. Dr. ?! reudt (D. Fr.): Wir wußtet:, daß imsere Kolonisten der Uebermacht nicht dauernd Stand halten konnten. Mit Stolz blicken itrir auf tmsera Schrtztruppe. Die Behandlung der Missionare rmd ler Fraisen fällt axt{ die Urheber dieser Bel-mrdlung ärrrück. Int ganzen detttschcn Volke hat dieser Krieg den 5ivloni algedanken wachg.chalten. Der Etat der Scktttzgtckietr wird bewilligt. Es folgt der Etat des Rei chs koloni al a m ts. LiÄg. Noske Kolon iainnrcht dahinter stände. Ebenso Hot Deutschland seine ltoion.ialpod.tik aus wirtschaftlichen Gründe:: zu kultu- !' tb ideellen Zwecken getrieben. Wir erwarten auch für die tz.olviriei: einen, starken deutschen Frieden. (Bravo!) Mg. v. B ö i'j len o or f- Kö l pin skons.): Unfern Kolonial- Dentsck>en, insbesondere der Schutz rruppe mit ihrem Führer von Zettow-Borbeck, gebührt unser meeingeschränkter Dank. Wir trauern tnck-t um das Verlorene, wir gewinnen die Kolonien wieder: moralisch isaben wir sie schon wieder gewonnen. Für den Friedens-' gädanken ist c? an: besten, man arheftet viel ftir ihn und spricht nwrng davon. Bravo!) ?log. W <:! d st e i tt (Vp.): Die Kolotrial-Deutschen ntüssei: hin- ftchtlüd der Eickschlidigungen den Reichsdeutschen gleichstehen. Be- »nders erneut l-aben^ in ich die Ausführungen des Abgeordneten NoÄe, das; ar . . die Sozia!dernokratie die Unversehrtheit der Kolonien verlangt. Mg. Schwarze -Lippstadt (Zentr.): Das Schicksal unserer Kolotrien wird auf den europäischen Schlackstftldert: er.tschieden. Wir müsftu unsere Kvlomen^wieder bekommen. Mg. £> o i: f c Soz. A.-G.): Wir stehei: der Kolonialpolitik, die bisher getrieben wurde, nach wie vor ablehnend gegenüber. Stalchssekr-elär Dr. Sols: Für die anec leimen den Worte für die heldenmütig' Altung imserer Schutztrttpve mtb unserer Kolo- ui-al-D'enitsrlwm danke ich herzlichst. Die Regierung ivird sie nicht rat Stich lassen. Den Ahg. .Henke zu bekehren, nruß ich ausgeben. Daß der Mg. Rost' sich nameirs der 'Äozi-albeinokratie für die Kvlsin-cklpolittk Lnsgesprocheu hat, ist die beste Anerkemrmrg für uns. Die Eiuge'ovrenr.N'-'PoMä des Frhrn. v. Rcchenberg ertz leichtert das so lret'denmrüti-g« Durchhauen in Ostasrika. (Leb- !>after Deisal!. Mi; Aus-mchme des Vertreters der Hansestadt Bremen, Hern: .Henke, (Heiterkeit) inacht der^ ganze Reichstag ie Kelonsalpoliiüi mit. Er tvird den Wrederansbau der Kolonien ulitmachm. den ich mit positiver Sicherheit vor mir sehe. (Leibhafter Beifall. Der Etat' loird bewilligt. Ohne Dedette wird der Etat für das Reichsmilitärgericht und der Etat der Reiärsschnkd bewilligt. Beim Etat der allgemeinen Finantzvern-altung spricht Mg. Zimmermann (7«ttl.) der Reichsbank den Dank aus für gewaltige Lersttmg. Ihr Umsatz überschrefte nn letzten! Jahre 1 Msli.au und fei großer als der Unffatz aller anderen! Weltinstituck'. Dun Geldmarschall Havcnstein gilt unser besonderer Dank. Der Etat der allgemeiwO: Finanzvenvultuug wird bewilligt, ebeifto das EbUsgesetz. Damit ist eie z:veite Lesung des Gesamletals erledigt. Kächste Si'.ung Donnerstag, 11 Uhr. (Deutsch-türkische Ber- träge, Eru älnur. gssragru.) Schluß gegen 8*/, Uhr. / 105. Sitzung des Reichstags. Am Biutdesratslis-rkre die Staatssekretäre Tr. Helssrrich und Zimmernmm: und Ministerialdirektor Tr. Kriege. Präsident Dr. Kamps eröffnet die Sitzung um 14% Uhr. Auf der Tag svrdnwug steht zunächst die erste Lesung der deutsch-türkischen Verträge. Staatsseü eiin Z i nt nt erma u n führt aus: Die Msicht der Verträge ist, Auen Ersatz für die Kapitulation«: zu schassen. Die Kapit-ulati.o7.-eu srnw» ursprünglich ein Zeichen dafür, daß die Fremden in der Türkei nur geduldet und sich selbst überlassen ivarcm. Mit d?-: Zeit haben sich die Kapitulationen zu einem VorreckN der Frvmden heratisgebildet, die eine bevorzugte Stellung g« nosscn. Das ist von der TüWei als ein großes Nebel empfunden worden, nauruttlich als die Japaner als Artgehörige eines nicht- chnstiichert von der Gerichtsbarkeit befreit ^wurden. Ueöer- dies ist die Tür'ei seit 1908 ein Verfassungsstaat. Es war daher siwu vor dem Kriege der einzige Wunsch der Türkei, die Kapitulationen abpisch-asscit. Dielen Wünsch htat auch die Entente aus zu-- uütLu gesu-w., um der Türkei die Abschaffung der Kapitulation en kwgen eine w AZ nullende R-eutvalität ccnAubieten. Die Türkei hat ober daraus nur den Schluß g-ezogen, daß die Kapitulationen abge- schafft roerden müßten, uard ist wvnige Monate später als Bttndcs- gciwsse an unsere Seite getreten. Sie hat sich als unser Verbündeter bewährt mrd^große Erfolge erzielt. Deretschlaud hat anerkannt, daß für die Türkei die Abschaffung der Kapitulationen das oor- neh:nr:-c, wm:n uickck das einzige .Kriagszielt sei, denn die Türkei ist <-'ori:sownrig Zvre wir in den Krirg gezögert, um Eroberungen zu mastunt. Daß fi-e dieses Ziel arreickü, dazu will ihr Deutschland belwii. Wir lu-i.cn Wert darauf, daß die Türkei sch kraftvoll und selbständig ttit'.b ckeln kann. Wenn das erreicht werden soll, darf unru sich aber Mehl aus N..>gictttyneu beschränken, soirderit es rnuß alten Verhältnissen Rechnung getragen werden und an die Stelle 'yß Akten ntuf; etwas Neues treten. Die Reichsbntnng glaubt durch die vor!'.egenden Verträge diese Alrfgcrbe gelöst zu haben. Zur Pft'ege der beiderleiluEvr Interessen und zur Erreichung der beiderseitigen M neg^ielc bitte ich Sie, d:n vorliegenden sieben Vertragen lnög- ^l-lhst bÄd.ntch einlTellig Ihre Genehmigmtg M erteilen. (Beifall.) Mi:liirerialdirektor Dr. Kriege gibt ausführliche Vdittei- lurtgeit über die Verträge und über Bcstünmungen der eillz-el.nett Verträge, i.n sich auf brc> Völkerrecht, das össenffiche, religiöse mrd Recht oezielM. Er führt aus: Das Werk war schwer. Zum ersten Male nt 4a den Verträgen rricht die ftmtzösische Dipkomateti- Ipvache vcvenldel worden, sondern dte beiderseitige Lattdessprack>e. Dte Mianmnz des türkischen Wortlaittes, ztt der lrervorraaende Kenner der Lürcuchmt Sprache lnnzng^ogelt wurden, mackste große Arbett. Wtr hofteyl, daß unter diesem nnten Recht die Freiheit und dte Selbständtgkeit der Türket in einer ftiedlicRn Staaten- gemein schlaft ihre gesunden Gaben und .Kräfte betätigen wird, nicht zuletzt zu Nutz tind Frommert des verbündetest Deutschen Reiches. . Mg. Dr. v>pa bn sZcmtr.): Wir hoffen und wünschen, daß dme Vertrage der gurket «me sriedlicl-e Entnstcklüng sichern wer- dm zum Vortetl des Bündirffses zwischen unseren beidett Ländern. Mg. Landsberg (Soz.): Wir beglückwünschen die türkischen Verbündeten dazu, daß es ilInert gelingt, sich von den drückenden, knechtenden^ Fesseln zu befreien, die das türkische Volk an der vollen Entfaltung der Kräfte verhindert haben. Wir hoffett, daß unsere türkischen Bundesgenossen reckst bald diese rmsere Glückwünsche an uns znrückgeben können. Wir bedaucrtt außerordentlich, daß die Verträge nicht mehr geändert werden können. Abg. Tr. v. Liszt (Fortschr. Bolksp.): Auch meine politisck-cn Freunde tragen keftte Bedenken, dett Rechtsverträgen ihre Ge- nehmtglmg zu erteilen. Wir begrüßen die Verträge, namentlich hinsichtlich des Begriffes des politischen Verbrechens. Mg. v. Kreth (kons.): Für uns ist es ein befriedigendes Gefühl, daß Deutschland init der Türkei als erste Großmacht derartige Verträge abgeschlossen bat. Wir haben volles Vertrauen zur Türkei und sind überzertgt, daß auch diese Verträge zu einer glücklichen Entwicklung der Türkei beitrageit werden. Wir sehen die Türkei nicht als ein Objekt der Ausbeutung ent. Wir sind ihr für ihre militärischen Leistungen dauernd dankbar. (Beifall.) Abg. Thoma (nat.-lib.): Wir begrüßen die Verträge, die für die Türkei die Entwicklungsfähigkeit sichern. Die Freundschaft mit der Türkei ist eine alte Uebevlieierung in unserer auswärtigst Politik, und das militärisck)e Bündnis ist für alle Zeitert ent 91darkstein in der Geschichte der beiden Länder. Abg. Zertin (D. Fraktion): Wir stimmen den Verträgen zu, auch dein Auslieserungs vertrage, der unserem monarchischen Gefühl entspricht. Für die Türkei Hubert ir eine rmüegrertzte Wertschätzung. Die Nennen OKrllipoli, Kut-el-Amara und Gaza erden von uns geseievt, als wären es deutsche Siege. (Lebhafter Beifall.) Abg. Stadthagen (Soz. Arbeitsge.): Tie Verträge ürrden anders ausgefallen sein tu ihren einzelnen Bestimmungen, wenn der Reichstag vor dem Abschluß von Verträgen zrt hören gewesen äre. Dem Ausliieferüng'.s- und dem Nieder lasst nt gs vertra g ionnett unr nicht znstimmcn. Die Ausheburtg der Kapitulationen ist gewiß ein Vorzug. Abg. Freiherr o. Richthofen (nat.-lib.): Die Bedenken müssen zurücktreten hinter der starten politischen Bedeutung für die Zukunft Deutschlands rtnd der modernisierten Türkei. Erst mit der Aufhebung der Kapitulationen ist das neue Leben in der Türkei tnöglich geworden. Die heute vorliegenden Verträge sollen die Grtlndpseiler für das neu zu erbauende türkische Staatswesen sein. Ministerialdirektor Dr. Kriege: Es ist ausgeschlossen, daß politische Delikte extra zu Mslieserungsdelikten gentacht werden sollen. * Damit schließt die erste Lesung der Verträge. Es folgt sofort die zweite Lesung. Mg. Tr. Sv ahn (Zentr. > beantragt die En-bloc-Annaknne der Verträge, nrit Ausnahme der Auslieserimgs-, Niederlasftmgs- ttnd WehrfliMigen-'Verträge. Die En-blor-Annahme der Verträge erfolgt. Die beartstandeten Verträge Pferden in einfacher Ubstimttrnng angenommen. Jrt der sofortigen dritten Lesung werden die Verträge gleichfalls angenommen, ebenso die Ansführungsbestimmungen zu den Verträgen, sowie dieZReckstsverträge, dte sich auf das Schutzgebiet beziehen. Präsident Dr. Kämpf bittet um die Ernräckstigung, dar osmani'icküen Kammer Gruß Und EK'ücklVunsch zur glücklick)eir Erledigung dieses großen Werkes überinitteln zu dürfen. (Lebhafter Beifall.) Daraus ivcrden die Ernährungsfrage» erörtert. Den Bericht über den Wirtschaftspkan erstattet der Abg. Dr. Matzinger (Ztr.), während dessen Ausführungen der Präsident des Kr ie gserit ährun g s anttes v. Batocki am Btmdesrats- tische erscheint. Der Berichterstatter stellt fest, die Ausschnßberatungen hätten ergeben, daß die dütreide- und sonstigen Vorräte ausreichend seien und daß bei der bisherigen Opferwilligkeit des Volkes das Durchhallen gesichert sei. Abg. Mertin (D. Fr.) erstattet den Ausschußbericht zur Denkschrift über die wirffchastlichen Maßnahmen während des Krieges. , Der Berichterstatter für die Petitionen, Mg. S tu b b e (Soz.), verzichtet auf das Wort. Präsident des KriegserttährungSamtes v. B a t o c k i: Die Grundlagett unserer Volksernährung erscheinen unseren Gegnern für ^ einen Krieg unhaltbar, da wir 40 Prozent unserer Bedürfnisse aus dem Auslande beziehen müßten, zumal der Mehrbedarf des H-eeres 'hinzukomme. Diese Erwägungen der Gegner entbehrten nicht ganz der Begründung. Tatsächlich macht sich, je länger der Krieg dauert eine wachsende Knappheit geltend. Wir können froh und dankbar sein, wenn es unserer lündlvirtsichaftlichen Bevölkrwung gelingt, die Erzeugung auch nur einigermaßen auf der Höhe zu erhalten. Die unbestellten Flächen in den feindlick)en Lmtdern, oie nicht abgesperrt sind, nehmen viel mehr zu als bei uns. Man hoffe aber nicht, daß man durch hohe Preise oder durch eine Zwangspwduktion die Erzeugung wesentlich höher rrtachen könne. Wir haben mit enter großen Knappheit ziürechnen. Damll haben wir uns abgesunden. Das Ziel muß sein, die Erzeugnisse richtig zu verteilen zwischen Mensch und Tier. Darin ist Kweifellos bisher viel gefehlt worden. Die großen Städte und die dichtbewohnten Jndustriegt'biete machen die Verteiluttgs- arbell auch nicht leichter. Gelingt es nicht, diese Zentren zu versorgen. so bricht unser Wirtsck-aftsleben zusammen. Der freie Handel wäre nicht imstande, die Vevölkeritng in zwölf Monaten mit einer Ernte zu entäTjrcn. Beim freien Verkehr würde nichts zurückgehalten, wohl aber überverbraucht werden. Die Erfassung der Erzettgung muß lückettlos sein. Jede Lücke bedeutet eine Preissteigerung. Ich erinnere dabei an die Gänse. Mir sehen, daß unsere Feinde uns die Ratiotuerung nach- ntachen. Das Brotkartensystem ist aber in unserem Sinne für Eng- laitd undurchführbar. Man hüte sich aber vor eitter übertriebenen Kritik von Klubsesseln und teuren Mietetr. Sie stehen in keinem Verhältnis zu den Leistungett der Lletnter. Die Ärbeitsfreudigkeit wird durch solche Kritik nicht gefördert. Ein weiterer Mangel liegt in dem Verdeüberl der Wären, — der Eier, Kartoffeln mtb des i Schweinefleisches. stdeun Zehntel des Behaupteten sirrd falsch. Ein kleuter Teil nur trifft zu. Bed-auerlich ist der Schleichhandel, gegen den nur mit Hilfe des Publifftms angekämpft werden kann. Von enter solchen Untersttttzitng ist aber keine Rede. Fair das nächste Jahr wird — ob Krieg ober Friede — mit einer Knappl-cit zu rechnen sein. Bei Obst und Gemüse wollen wir jetzt der: Kleinhandel walten lassen. Hoffentlich gelingt der Versuch. Die Organisation wird weiter auszubauen sein. Die größten Schüvierigkeiten bilden aber die Bestandsauffrahme und Bestandsschätzung. Das letzte Jahr war abnortn. Der ungewöhnliche Frost hat unsere Kartosfelvorräte erheblich geschnwchr. Wir hattet: den Schade:: aber zunächst weit höher eingcschätzt, als er nachträglich tatsächlich war. Ein Fehler war es ferner, daß wir zu spat in dett Schweinebestand eingegriffe:: haben. Unsere Hoffnung auf Rumänien darf nicht übertrieben werden. Gewiß werdeit wir enteit erfreulichen Zuschuß von dort bekommen. Wir dürfen aber nicht vergessen, daß unter englischer Führung das Land gründlich vernichtet worden ist. Unsere Ber- bündeten können nichts abgeben. Die Türkei und Bulgarien führet: schon viele Jahre Krieg um chre Existenz. Ihr Wirtschaftsleben hat dadurch sehr gelitten.^ Auch Oester eiH-Ungarn kommt nicht in Betracht. Weit größere fruchtbare Teile sind dort in den Händen der Feinde als bei tttks. An: scUrmmstetc statrd es mit der Fett- er-eugung. Durch unsere Desamckerungspolitik sind tvir aber fttt ow Znktlnft gesichert. Die Koblrübenwocknnt haben unsere Sorgen vermehrt. Die Kritik wurde lebhafter. Jeder Mensch ist ja Sach- ve:ständiger auf dem Gebiete der Ernährting, und jeden Krllikev lvhe ich m,ir daraufhin an, ob er nicht geeignet ist für mein Amt. Bisher habe ich aber noch keinen Ersatz gesunden. (Heiterkeit.) ^ich brauche die Mitarbeit des ganzet: Volkes, nametttltch der Behörden. Bei der Kritik sollte mehr Verständnis herrschen zwischen -ladt und Land. Ich hoffe, daß trotz der großen Schwierigkeiten! uird Anforderungen der nächsten Zell bei dem bewährten (leiste unseres Volkes alles überstanden wird. Gerade vor einem Jahre drohten unsere Gegner mit dem Hnngergespenst. um unsere Truppen würbe zu machet:. Ich bin sicher, daß diese Hoffnung der Feinde auch diesmal znsammettbrechett wird, und daß wir siegreich bestehet: werden. (Beifall.) Abg. Lederer (Ztr.): Wir dürfen nicht n:it dem Dank an dich. Lmrdwirte zurückhalten. Uttser Schicksal ist unzerttenttbar verbunden mit der Landwirtschaft. Hätte die Lartdwirtschaft ihre Schuldigkeit nicht getan, t-v wären wir längst verhungert. Dir Dezentralisation ist das beste Mittel gegen die lieber zeit tratisatipn« Darunter leidet die gcrttze Bevölkerung. Man muß nicht nur dick Stimmtmg bei den Arbeftert: erhalten, sondern auch bei den Bcntern. Wurde der Bauer einmal streiten, so luüre das unser Untergang. Die neu entdecktet: Brotkartensabrikeit tragen, ernens grüßten Teil der Schuld cn: dem Mangel. Nicht die Verfütterungj an das Vieh, auch die Hamsterei ist mitschuldig. Mit den Prrx dukten der Lcntdwirte. werdet: itt der Großstadt die unglaublichsten Preise erzielt, ohne daß die Bcntern auch t:ur einen Pfennig mehä Gewinn habet:. Die Battern habet: den besten Willen. Das beweist die Bereiltmlligkeft, Stadtkinder atrfzmiehmen. Deshalb^ wollen! wir ben. Gegensatz frischen Stadt und Latid, zwischen L-üd und Nord nicht verschärfen. Die Bauern helfen uns den Krieg Winnen. Mit Ehrfurcht, Stolz mrd Dankbarkeit mt'issen wir ihren Hevoismrlrs atrerkennen. Mg. Schmidt-Berlin (Soz.): Der Vorredner hat für seine Ausführunget: keitterlri sachliche Begrüitdung herbeigebracht. Dell Blw.-ern, den er meinte, hat er sich selber ztrrecht gemacht. Nicht ein Wort haben wir gehört von der Not de'.- (Großstadt. Narr von bex. Not der Bauern hat er gesprochen. Der Präsident des Kriegsernähtantgsamres hat Fehler zugestmtdei:. Den Vorwurf tonnen wir ihm nicht ersparet:, daß> wir ans alle diese Schwierig-, leiten hingewiesen haben, ohne daß was erfolgt wäre. Der stütz- zeitige Ausdrusch ist nötig, um die Bestände in die ösfctttlrchck Bewirtschaftmtg ztt bekmnmen. Der preußische Landwirtschasts^ minister ist doch der Vater aller Hindernisse. Es ist klar, daß der Einfluß des größten Bnttdesstaates rmheilvoll wirken muß für die ganze Wirtschaft. Die Versorgung nrit billigen Fleischrativneni muß in allen t^emeindeU durchgesührt werden. Daraus wird die WerterberirttMg aus Freitag 11 Uhr vertagt^ (Außrrden: Älltsragen.) Schluß nach r/»7 Uhr. Die Rlchürmen für die Verteilung des Linmachczuckers. Nach der jetzigen Lage der Zuckerivivtschaft hrtt es sich ermög- llchlm lassen, statt der ursprmtglbch vorgesehenem 000 000 Dvppä- Zetttner 900 000 Doppelzmttner Zucker für die häusliche Obstora- N'.erttr.tg in diesem Jahre bereit Ar sULlen. Im Vvwigen Jahre sind zahlreiche Beschwerden über die ungleiche UnterverisLung des für die häusliche ObstwettverLung zugoteiÄrm Zuckers entstanden, ins- besvtchere darüber, daß die ZutÄlung in den benachbarte!: Bezirken: sehr -.mgleich gehandhabt wurde. Die Verteckung auf die Bundesstaiaber: erfolgt unter Zugrunde-- legtmg der ZaUen d-r Obstbämne, ausschließlnh Wälnußbäume und der Bevölkerung, die zu gleichen Teilen berücksichtigt werden. Die Aufgabe der VUndesregieritTtgen^ tvird es sein, die Kommunal- verbände zu einer möglichst sachgemäßet: und gerechten Verteilung uird Berwendtmg des Emumchezttckers anzu. halten. Um be: der U.ttterperteiltkng des Ennnachezitckers größtmögliche Gleichrnäßig-, keil zu erveiä^etr, sind die nachstehenden Richtlinien ausgestellt: worden. Die Herstellung vton Brottrttfstrichmrttelt: ans nicht v-erteilleve Einmackezucker dawck^ die KvnmrtrmMrrbände ist nur mit besonderer OKnelMigmtg der Landeszenttalbehörden oder der'von ihnen de- stimntten höheren Vevwalttntgsbehörden zulässig. Soll mehr als Vs der dem Komtnunätoerbanl) zugereilretr Men-gon m: Eir.machezucker zu Brotaufstrich verarl^eiteL werden, darf die Genehntignüg hierzu mir im Einverttehmen mft der Reichs zuckerstelle erLeAj ttierden. Zur Erlangung der Genehmigung hat der Kvntmunal- verbrnd den Nachweis zn führen, daß es nach den Verhältnisse!:! seines Bezirks nicht zweckmäßig ist, den ganzen ftir die häusliche Obstverwertmrg zugetollten Zucker für diese zu vettrettden und daß er ferner in der Lage ist, die sachgemäße Verarbeituttg tmd Herstellung einwandfreier Ware zu gewähÄeisten. Bet der Erteilung der Gemchnncpmg ist der Kommunalverband zu verpftichten, den aus erspartem Einmachezuckcr hergestellten Brotaufstrich, abgesehen von der Bersorgtntg der Kvarckmaustalten, dorzütgsweise denjettigut Bevöllerttngskreisen zukvmnten zu lassen, die keinen Emmackzezucker erhalten habe,:, und sich zugleich die Gendtzmigtrng des Wsalzpreffes vorznbehalten. Eitnnachezucker soll wtr au .Haushallungett. nicht an Einzel- persmten ohne eigenen Haushalt und an die Haushaltungen wieder nack) der Zahl der HaushalllMgsangetzorigen abg egebeit tverdert. Es soll keinem Haushalt mehr zugeteilt ^werden, als er billigertverse für die der Kmegsktmppheft etttsprechettd in bescheürenen Grotten zu haltende häusliche Obstvettoertung beanspruchen kann. Be: der etwaigen bevorzugten Berücksickstigung der O bstgartentesitzer soll vermieden werden, daß der Obsttzüchter zn übermäßiger Jitanspruch-- nähme des Obstes M-grmsten des späteren Verbrauches im eigenen Haushalt an Stelle der Beräütßerung an andere Verbraucher veranlaßt wird. Gegebener:falls ist der Obstzüchter im Verhältnis zn seiner vorzugsweise:! Belieferung tnit Einmackrezitcker zu ver- vftick.'sten, einen besttmtnlen Teil des eingemachten Obstes für Lazarette oder ähnliche gemermrützige Zwecke gegen angemesiene Bezahllmg l>erzugeben. Das 5striegSernährungsatnt wird einig« allgemeine Richtlinien für die ziveckmästige Vorlvendung dos Zuckers T>ei der 7-äuslichen Obstverwertung iit geeigneter Form bekannt geben und dadttrch die Komttrmtalvecbätlde i.tt dii' Lag« versetzen, an alle Hanshalttmgen, die Eirnnachezucker erhalten, eit: sstäerkblatt ähnlichen Inhalts, das ecsorderlick>en:alls den besonderen Verhältnissen des Bezirks angepaßt werden kann, nr- kommen zu lasset:. Eine trochtnalige Zcheillmg vcm Ernmachezncker im Herbst aus der uarert Ernte, wie im vergangenen Wirtschaftsjahr, -wird in diesem Jahre nicket stattsinden. Dagegen soll es den Kdmnnmalverbättdet: Mbetwmmen bleibet:, um die für das Einmachen ausgegebenen Zuckerntenger: ztt vermehren, etwaige Rücklagen jetzt zu verteilen und es ferner den Verbrauchern zu ermöglichen, crnster den: Einmachezucker die ft'cr den aßgrmeiiten Verbrauch der nächsten Monate bestimmten Anckermengen schon jetzt zu beziehen, soweit eine zweckmäßige Verwenduttg gesichert erscheim. Wird sogenannter Mmtdzttcker vor den: eigentlichen Vevtvendrmgs- nwnat zu Einloch- oder sonstigen Zwecken hercrusgegeben. so ist die Bevöllarmtg eindrnrglich darüber aufzttlläreu, daß eitre ent- spreckende Ktirzung des MtttdverbrouM eiittrtcket: muß, da spätere Ersatzlieferung nicht stattfinden kam:. Sitzung der Stadtverordneten. GKeßen, 10. Mri 1917. Bei der qoficrn auf 5 Uhr Ttatftnrittaffö au betau litten Stadt toetmfcDtlftiöcrfaminlunq starrt» brr ildMifdH' Voranschlag für baS ^Rechnungsjahr 19t 7 im Vordergründe bcd 3ntmfff4. In brr lffii(iau^m‘bcl,'iiU*it alfflniuMiicn ^Beratung zu Meiern (brflaiftnn'ef ariif rin großer Heil ber Sladtoäter in bie sllussprgche ein unb «nutzte bie Gelvaenl 'it. mancherlei Wünsche vorzubringsn, zu berat VfnitVrunn sonst r» nie Gelegenl?7it geboten war. So tour de auch dt.' VrU’ti*iuiftclnrrforfliina der Stabt Wie fern angeschnitten, wobei erfreulicherweise sestgestellt tourbe, das; abgeseheu von kleineren Mißgriffen keilt <'»Vnini> zur .st tage vorhanden ist und das; iman der iimstckiugen Tätigkeit deK Lel*ettsmitlelairries für die glänzeudc' Bc'»väl1iguug seiner sehr schwierigen Ausgabe danken Nruß. M sonders Ivroorgehoben wurden die Sckmneri gleiten der Kohlentwt und die Maßnahmen, die inan zu ergreifen gedenkt, um il^r im nächsten Winter zeitig zu stenern. Erst nach ack)l Ubr ttmrde mit der (Venehmigimg des Voranschlags die öffentlicyc Sitzung geschloffen. Aikwescnd waren d>' Beigeorditelesi : E m in c l i u ö , G r ik u c »vald, st' reuzicn, sowie die Stadtverordneten: Ebel, Eiche * dtaner, Fader, .»elf r ich, Heichelheim, Iann, K ru m m , 1? ober, Petri, Plans, Sominc r, Urstabt, -Setters, Win« und Witnmcuauer Zu Urkund?-Personen wurden gewählt die Stadtverordneten Faber und W i u n. Der Oberbürgermeister erössnetc die Sitzung trnb teilte mit, baf; ber diesige Pian >'iiebler R u dolp l) 20 Rufa'bänke siir den Stodlwald iflrt 1 jI e, die schon Ausstellung gefunden haben. Nachträglich drückte er hierfür den Dank der Stadl verordn elenvra samntlung aus. Zu Punkt 1 der Tagesordnung teilte der Oderbürgriweister- Inrtt, das; die Rechnungen der Sta d t k a s se u n d der städtische n N e b e u l a s s r n für l 91 3/ 1 I sertibgestellt sind und bru, Finanzausschutz Über^viesen wären Der späte Zeitpunkt der Fertigstellung ist begründet durch die Einberufung von Ar- beilSklüiteu. Zur Vergebung der freien Le vnnt t ttel haben 9 Firmelt Angebote ein gereicht, die nach Vorschlag des Haupt lelwers gleich.uäßig 1 rächt Ich!gt werden sollen Für die Folge schlägt der Oberbürgermeister vor, die Schnldepulation zu ermächttgen, diese Mittel zu vergeben. Ein B a u g e s u ch des Ka r l S i e r für ein Hoftor Damm- straße 50 wird mit Znstimmnug der Baudeputation genelimigt. Dem st'a li i n d n -n chl verein wurde ein Zusckuls; von 200 Mk. gewährt. Ebenso aus Befürwortung des Fitntnzausschusses ein Zuschuß non ktOO Ms. für den st i tk de r g a r t e n v e r e i n Der G a r t e n l> a u kolvn i c lst i e st rjt , die den Ztveck hat, den Gartenbau in Stadt und Land im Sinne berechtigter Bestrebungen zn für brat und ^'arkenbaulehreritmett auszubilden, wurd' ein Zuschust von 100 Mt r '.Diltißt. Der Stadtv. Simon trat dafür ein, bei Biwtiligiiiig dev Anschüsse?., möge d:r Wunsch geäußert »oerden, die Otartcnbau- rolouie Girven möge me de ans die praktische Ansbildling der Hausfrauen als auf die Ausbildung kmistiger Lebrertnitcn sehen. Estrich- zeitig regte er an, den sieldtveg vom Wiesecker Weg zur Scheuer t^'sser auoznbauen, da bei schlcchtent Weiter dort nicht durchzu* kommen set. Beigevrd. OlrÜnewald betonte die Wichtigkeit der Bestrebungen der Ostrttenlums-ionle Gießen und eutpsahl bereit Forderung. C&erofitflcvmfiftcv stellet versprach die Ausbesserung des Weges Stadtv U rfladl »vies nocknnals darauf bin, bei ber (Marien- sdankolvnie Hanptnaä>druck atu die Ausbildung von Hausfrauen, nicht aus Lehrerinnen zu legen. Oberbürgermeister Keller gab «u, dast der Wunsch berechtigt sei, und erklärte, daß dies tn den .Bestrebungen des Vereins schon zur Genüge cvuSgadt ückt sei. Hieraus erfolgte die Berattmg des Voraus ch 1 ag S f ür das R e rl) n n n n s i a l) r l 9 1 7. Eutgang* erklärte der Oberbürgermeister. hast der Voranschlag vom Finan.zanss'chutz geprüft sei. und b,tt. ihn im ganz.ui zu geuebmiann. Stadt. Lüber war dafür, den Vorschlag in srstherer Weise in einzelnen Punkten zu beraten. Seinem Antrag schlost sich die Mehrzahl der Stadtv-erordueten au. Sradtrer-ordueter Vetters bemerfte, das; seit 8 Jahren der Stadt weit arüstero Ausgaben enoachsen seien als je zuvor. Der Krieg habe für die Stadtbenvaktung viele neue Aufgaben gebracht, die in, ber von Pr iv.it bet rieben bewältigt wurden. Trotzdem hätte auf dem Ernät rung-,gebiet mehr getan werden fömicn. Die Itmb* hMflklvatlltffK Pr-'.. 'lik insstei eibürgermOster stellet' gntwertne, die Ziegenzucht habe siä» niste, l oiimma-.. oll enl.mckett. iral kein Futter da t«ar, die Tiere zu ernähren. Die Ziege gedeihe entrclueden besser, als die Kub des tteinen MamieS. Die städtische staninchenzuckü habe dagegen ein. gut dulwullung gezeigt. Auf der letzten AuSstrUung seien u. '• i Jieie mit Preisen ausgezeichnet worden. At-> kJ i* fegnts. eich habe sich die Schweinezucht erwiesen, (knlgegeu een Llusiübeilngen des Vorredners hätten die Vertreter der Stütz! ' alle - g.-tau, die Preissteigerung landwirtsrhaftlick^r Produkte in iMrv^ni zu ballen. Im Verhältnis zn anderen krieg- führenden Ländern, hätten wir leine aust.ergewöhnliä^, Pre,S- f'-igernna. Unsere 'öftteideprrife seien z. B die billigsten der ganzen Welt. Die Frage der Obstvenvertung fei in den letzten Janen ünederbott g.rrüst worden. Die Versteigernng sei das naturgemäfnv einer anderen Venvertungsart ständen imüberwind-- licke Schvierigleiten im Wege. Die Sitzungen des Lebensmittel' ausick niies seien nt allen Städten nieO öiientlirti. Zum Ausgleich feien ad nutz zn tz. e Presse aufNäreude Artist! übersendet worden. Stadtu Z a n n regte an. die Städte möchten mehr in der Frage der stneg-im ngge zusimmenbalteu und beim Ministerium dabin- cibntnt, bol; der benndo Staat ebenso »me daö Reich ein Drittel der Leistungen der Städte zurückvergüte. Ober! äiaerm. steiler erwiberte, diese Regelung sei in einer Walle von Bii.wl'wiaap'n bereits durchgelührt. Zn den bisherigen Anträgen im sttntztau habe siel' die Slaatsregierung ablehnend "er- balle» und mir Zab.ige für bstdüNtlg.' Städte in Aussicht gestellt. Dir Anträge seien jedoch noch nicht alle erledigt Stadtu U r st ad ! regte an. mau möge jetzt schon bedenken, wob für di- Leb uslnittei»'. riorgung nach dem .strsteae nelau werden könne rutd was ma>: von i o jetzigen Einrichtungen beibeballen müsse. CS sei anqebracist, das; die Beamten ihre Erfahrungen schon iei»' be- wiistt funmtcllt n. um stater daraus ausznbauen, und dast das Material in einet Denlici.tiit zusammen-efastt werde. Die Selbstprodnk- iiott der Stähle betrachte er nicht oplimistijch. Die Versuche hätten sich schon jetzt als nicht rentabel erwiesen, und nach dem strieqe sei dü- Rentabilität von gröberer Wichtigkeit. HvsmmtqSvoller fei er in Dingfn. die den Handel Vatrefsen. So sei et dafür, dir MUlb- tt'otl^uttg zu zentralisieren, wodurch viel Zeit und Atboitskrast gripart werde Sodann forderte auch er Aufklärung der städtischen L^vötternng im lost testen Mähe, bn oft mir aus linken nMis der Bcchältnisfe räsoniert nvrde. Oberbürgcrm. Keller bestätigte, das; auf dem Gebiete der Oebensmitteloersorgung tagtäglich reiche Erfahrungen gemacht »vü.r- beit und dah die selbstvcrstz'jüblich später nutzbar gemacht werden mühten. Er erklärte sich bereit, später eine Denkschrift herauszu- gel-eu. aber erst daun, wen.» Arbeitskräfte dafür frei geworden seien. Sladtv. W i n n regte an, die Vollöernäln'nng durch »vettere Anlage iimicrri Gärle.it auf breitere Grundlage zu stellen. Dtirch Aetna Pachtstücke nttifse alles urbar gemacht »verdett. Viele kleine Gärten intensiv bearbeitet, ergäben den doppeltett Ertrag. Von slädtisclier Regie l)alte ct nichts. Man solle vielmehr versuchen, Lie- ferungsverträge aus Vieh und Gemüse abzuschltesteit. Die/Be- friM'riintji dom Saatlärtofseln siege feix im argen, tt»S im »oefent ticheu schuld dlw Land»virtscha»tS7ammcr sei. Die guten, Saat- larlosscln hätten für 8 Mk. ab«nliefert »werben müssen, dafür erhalte mau jetzt für 25 Mk. schlechte Mvück. Datier sei der Wunsch gerechtfertigt, das; die Stadt selbst im nächsten ftafyve für Saat- fariaffelit Vorsorge. Die EntährungSfrage liege nicht genügend in der Hand von Sachverständigen. So habe sich die Milchversorgung schlecht be»vährt. Die Versorgung durch Kleinhändler sei billiger und besser ge»vSsen. Fl'ir die städtisckxm Beamten und Arbeiter sei eine rücttvirkende Teuerungszulage dringend erforderlich. Die Löhne seien zu gering und daher müsse rasch ein Ausgleich gesck-asfen werden. Ob'rbürgran. Keller erklärte: Eine einmalige TenenmgS- znlage sei Weihnachten in Höh' von 32000 Mk. gcivcchrt iiwrbc«. Sieber» btt' acht Wvkhc»r später schon seien neue Gesuche eingelanfett. Datier sei der Reservefonds erhöht und ein Betrag für eine Teuerungszulage dort bereits cittgesvellt »norden. Wenn der Voranschlag geinchruigt tm'vde, türme Itatd die Vorlage durch den Finanz aussckiust erfolgest. Beigeordtt. G rü now a ld ging näher auf die Lebensmittel- »'erforgung in (Vest-en uriit uttb betonte, dag die hiesige Organisation ihre Aufgabe so gut. erfüllt habe, »vfrs sie nur zu erfüllen sei. Er »volle die Gelegenheit nicht votübergehett lassen, allert Beteiligtes seinen Taut dafür aw>zusvvechen. Grund zur Klage sei »ücht vorhanden. Rur die Ätilchversoraung sei schivirag und werde im Som- »iver, »uetnt die Gefahr te SauerltvrdenS drohe, noch schwieriger. Das lasse auch die von Stadw. Urstadt angeregte Zentralisation höchst bedenklich erscheinen. Hier mühten im Frieden die alten Verhältnisse wieder hergestellt werden. Für jetzt bestehe das Projekt, 100 -200 blü h e für M indermil el> auf p c 11lüei b c zu gelten. Die Frage sei noch nicht ganz gelöst und hänge mit der Ver- »vertuug des Klärschlamms der städtischen Kanalisation für eine Felttoeide zusammen, lieber die Versorgung mit Fi s che n ttxrbc dem nächst eine Mitteilung finanziellen Ct»ara Ilers gemacht werden Die Stadtrer»oalttmg beabsichtige, die Lähnftscherei von Friedelhausen lsts Henck'Aheim der Stadt zur Enrähnmg nutzbar ztt inmbvH. Es l abe viel für sich imd gayen sich, ilt solche Ft'ggeu die Oessentlichkeit li»le i»tzuzieheu, »neil sonst sottrt Spekulation und Verhetzung austrete. Sämtliche Fischereipächter, mit 'Ausnahme von einem, seien bereit, tljte Pachtverträge abzutceten. Mehrere Fischett seien beauftragt, die Lahn auszufischeu. Seit l, Mai sei täglich ein Ertrag von < • -1 Ze»tt,ter den hiesigen Miinkcu zugewiesetr wordetk Wenn sich der Betrag, wie jwt rauarten, steigere, iDÜrbett Höchstpreise festgesetzt und Bezn-üsschcine ausgegebrn. Die Frage lverde demnächst in einer Sitzung der Sladtverorduetenversammlung auch loegen einiger Gerätebksch-asfungskosten eingehender behandelt werden. . . Wo dir LebensmittelVersorgung,in Giesten versagt habe, sei inchi die Stadt schuld, sondern andere Sttillett. wie die Lattdttstrtfckmsis- kamm-er. die auch in der letzten Kät»t»nersi.tzung recht scharf angegris- seit ttwrden sei. Zinn Ausgleich des Ausfalls an Saalkartofseltt »vür- dnt di-' ttartosfelstecklinge heran gezogen, die recht schütte Ergebnisse brächten. Bei beit Lebensmittelprasetl dürfe nicht außer acht bftstvfn. das; der (beGwert iü'ertzaut» geswtttm sei, imd auch daruin sei eitle Tenerungs'znlage an die städtischen Bearnteu und Arbeiter gerecht fertigt. Mehr und ttrefa lyerbe die Selbstversorgung durch Grundstücke auch für die <>ett ttach dem >t'rtsge bedeutsam toerden. Bedauerlich sei nur. dast ein W »t che r der 0) rund st. ü ck s p a ch t pr e i s c überhandnähnre. Schott jetzt käme es birst für den Mvvaen 625 Mark lps-orderi würden. Dies müsse ötnt der Stadt durch Ab gäbe billiger Grutrdstückc bekämpft wilden. Das; die Löftmg der 0>r,tttdfragen der EriMrimg tn Gtesten vorbil-bltch sei, bade man auch in der Zlpeite« Kautntor fest gestellt, ^iorlnldlicki sei auch der vott Gtes^nt versuchte Atisgletch ber E r n ä h r u n g durch direkte Berührung von S t a dt n n d La nd. Ein Personenartto sei attgeschafft wurden, das Funl- tionäre zum direkten ^whandeln artfs Land bringe, und ein Last- airto, das das Ein genauste zurücksasse. Dies sei die beste Lö,ung. Wenn atnl» Mtchtlich durch die Presse w.mig darüber rx-rbrettct worden sei, so habe doch die KohlenkvmntWo'rt nnv die Ansgleichstelle der Handelskammer in permanenter Sitzung in der ,y rage de r Ka h le n ve r so rgun g ÜAchtigeS geleistet. So halte tuon eigens ein Schiss aus dem Rsieiu gemietet und wtästige Transportittitbel geschaffen. . Die Einführung vott Sohlen karten halte er mch^fnr vc--- grüstz'lisira-t, »veil die Ration ienma sehr schwierig sei. Mwtzdem »verde man «ohne Bezugscheine für den Winter nicht anskommen, da dadurch das Hatn stern und die Bevorzuqimg eilt seiner Personen durch die Häirdler ntnnöglich g-emaelst werbe. Die Bersorgutlg für den Mittler sei inuitev noch Zweifel ball, jade Pkrafe der Täligketk in dieser Angelegenheit zu verösstittliehen, halte »nan als imz-lveck- mästig erkannt. Stadt v. Krumm schlost sich in der An er stimmt g ber Tätig feit unserer Behörden in der LelwnsntittelversorMtg an. Zur Frag^' der Odstoenverlung envälntlk er. da st die ctadt selbst vramrtlickt einen Vertrag mit einer ch-osten 9J?armc Cab cf« - brif abschliesten »vird, die den Zucker liefert und die Marine- lade später zu billigen Preisen abgibt, die von deit Festsetzungen der KriegsgefeNPiasten nttabhmtgig sind. Redner erklärte sich für den freien fca»ibel, aber »ti.ckst jetzt im Mtiefle, Ibeil immer ttorh eine graste Zahl von ßkmentnt die Oielegen heit ansnütze, um Wuchier zn treiben. So lange die Wuck^rskrafen nickst höher »mir d<->, sei nijilsts W ei'lwften. Am billigftx'N seien die laudwirtsckiaft- lickten Produkte, und iium könne es dem Bauer »tickst verdenken, »ventt er höhere Preise erzielen wolle.. Er selbst falbe festgestellt, das; H8 Artikel, die der Landmann unbedingt haben müsse, einen Attss'ckckag von 50 bis 100 Prozent eriahreu hätten. Die Stadtverlvaltnng sei merkwürdigerweise dafür getadelt »o-orden, das; sie die G ranze n s ü r den billigen F l e i s ch bezug möglichst h-x!' gezogen U'W sstmt seien viele darüber ärgerlich, das; atiberc auch diese Bergü'N'i.MNg besitzen. Er richte daher den Appel! an seine BOtbürgel, Weib und Mchgunst zurückzustellen. Andere Städte gaben an sebrrutarrn zn dem btl!i-»ett Preise ab. Er sei der Ansicht, d^ist man auch in Giesten besser daran wtan habe, und das; man die Besstrgrstelll n datttt lnitte atiffordern köntten. den ttnterschstd als nv.wilüge Abgabe der Kfiegsino-Hlfahrt zur Verftiffung zn stellen. Bon wist eine SpekulatirNtejagd auf Grundsuicle rwu Leuten ein:ege, dt-' diese aus fimtitzielleu Gründen abslvsten wüstten. lim diese Grundstücksbesitzer zu retten, mutte ei,,,» Man flfbilbrt iverdeu, die 1' l'urd einsvringe. und auch die Be! öreett müssten ein ivachsames Auge- darauf haben, das; diese Grundstücke »tickst an gr Gaswerkes iw nächsten Winter sichert. Brck den Mlitenkarstn müsse em Mmdestguantum gcrrazt^ tiert werden. Der üinderfürsorge sei jetzt und nach dein Kriege grösste Aufmerksam teil zu »vidmen. Dtt' Kinder »nützten uou ber Strosze weg in die Horte. Oberbürgermeister Keller dmtkte bett Vorrednern für die Anerkennung, die sie der Ledensmittielversorgmtg (Mtetz-ens gezollt haben, und erklärte, die zahlreickxai Personen, die auf diesem Gebiete arbeiteten, würden es mit Dank vernehntet» und es sich ein Ansporn sein lassen, ebenso rührig und umsichtig weiter zu arbeiten. Stadtv. Sommer wandte sich der Frage zu, »was nach beut Kriege von den jetzigen Einrichtungen bestehen bleibe. Er erklärte: die Zentralisation von leicht verderblichen Wären in städtischer DetriSbett überhaupt für bedenklich. So t>atte er es auch für uti- angzbracht, das; die überschüssigen Üartiofseln von den Haushal» tnugen an der Geiverbeschule abziuliefern seien und von dort erst »vettertvansportiert würden. Tie Märtrifseln litten zu sehr dar-- unter. Deshalb müsst versucht werden, die Verteilung auf einem näheren Ws ge zn bewerftnckliaen. ^ Die Eigeupr,'. nktion müsst in jedem Falle g-czstetgert worden. Für die Ziegen zticktt solle man einen Kleintierhof an legen und die Bi ere auf die st Mischen Anlage'! tveiben. Sodann vrames Stadtv. Sonrmer auf stjne eigenen Bemühungen zur Förderung des Eigenbaus am Südende der 'Stadt, womit er schon V914 #ute Erfolgs erzielt habe. Det Bestrebung, durch vernünftige direkte Beziehung den Lebens mit betau stau sch zwischen Stadt trnd Laitd zn bewirken, pflichtete er bei. Die Transportmittel mutzten in jeher Be- .üefalng gebessert werden, aurir rwrd: dem Industriegebiete. Für- Kohlen und. Kohlet!reserven mützv? schon jetzt vorgesorgt lvertstn, znmal müsse der Bedarf der Staatsbetriebe früh-zeilig gedeckt n»,rrfccn, damit rtachfaw nicht die B-cvALramg benachteiligt wtrrdc. Um spÄeren c axirtigett Schwierigkeiten vorzutbeugett, fei es not tvendig, die alten Ettenbolfarpläne und das LafatkMtalprojekl wieder auszumchmcn. Die Berbummelung der Hialbwüchsigen aller Stätide biloe eine grotze Gesalw für den Sommer, ztr»tal deretr Neigung, mit Feuer zu spielen, geradezu l>odrdl7lich sei. Wenn nichts Lageycn geschehe, befürchte er, das; im Juli August der ganze Schiffenbergerwald abbrennen werde. Polizeiliche Matz nahmcm seien wirktuigslos. Bkan solle ans bestimmten Plätzen Turn und Spielgeräte ausstellen, um so den Betatigungsdocntg der Jugend adzttteiten. Zur Frag? der .K r i e p c r iye i m ft fl 1 1 c tt besürworbete er die Bildnny eines Ausschusses, I>er die vielen Anregungen, die dttrch Vereinsmeierei zersplittert Würdeit, ordne und eine Zu sarmncnfassuttg der .Kräfte unter'Mbl. Leitung cinlcite. Am bcsteit sei ente richtige Entwicklung der gcmeiirmt&inen LKtugenossenschafl. Stadtv. Winn kam nochmals auf die Beschaffung von Saat «rut zurück und befürchtete, das; man ntit den Milchkücheu und der Viehweide schlechte Ersabrungett machen werde. Es sei ratsam, sich von jeder Selbstbewirtschafttttcg fernzuPalLeu und nur Ber träge zu schließen. Um der Kvhlemtot zu steuern, riet er, eine stärkere Holz nützung für den Winter ein zu leiten tmd dabei das Holz zn Tarifpoeisen abz-ugeben. Außerdem wiinschte er, das; den städtischen Arbeitern ein Stück Land zum Taxpreise abgegeben W.wde. Stadtv. Ebel sprach zur Geschäftsordnung. Stadtv. Löber regte an, das; das Mehl fttr die Bäcker gleich von der MMe zn gewiesen werde-, und stellte demgemäß einen Antrag. Oberbürgranerster Keller versprach, den Antrag im Lebens- mittelausschuß zur Beratung zu stellen. Hierauf erfolgte die C i n zr 1 b e r a t u n g des Voran- schta g s. Bei Titel .9 Gebäude ivatrdte sich Stadtv. L ö b c r gegen ein Projekt, später die Sta.dtverivalttmg in die alte Klinik zu verlegen. Zu Titel 13 Friedhöfe regte Stadtv. Iann an, die Möglichkeit der Feuerbestattung hier in Gießen zu erwägen. Oberbürgernreister Keller r»rrsprvch, diesem Pwiektr nach dem Kriege Bk-ackidmg zn schert Sen. Zu Titel 22 Gemeinnützige Zlvecke fragte Stadtv. Vetters. fvorum die Unterstützung der Freilichtbühne mit f>00 Plori nicht in den Voranschlag ausgenommen sei. Oberbürgermeister Keller ettvächnt, daß die 500 Mk. nur als Garantie ftrr ein Defizit sestgelegt seien. Stadtv. Krnnt m stellte den Antrag, die Schulspeise-- an stallen durch eilten monatlichen Znselmß von vorläufig 340 Mark zu Unterstützen, mtt ein Defizit zu decken, das drrrch die Herabsetzung des Preises von 10 mtf 5 Psg. entstehe. Gleichzeitig empfahl er, die Ermäßigung mir für solch? Knaben eintveten zu lassen, die den Kinderhort besuchen, und für Mädchen, die sich rechtzeitig einsiuden und gemeinsam hingehim. So wüvdcnt die Be - strebunget» des Kinderiwrtes. für den von einem Berbanve monatlich 101X) Mark anfgelveitdet »vürdeu, eidlich gefördert. Beigeordn. Emme!ins cmIpfcW, den Antrag zu bewilligen und dem Fnrmr-auSschttß zn überweisen. Oberbürgermeister Keller erklärte sich damit einverstanden. Zu Titel 26, Oeffentlichc Anlagen, regte Stadtv. Winn au, das Gras der Anlagett bis zu bestimmter Höl-e stehen zu lassen nnd an MLÜttierzückster abzngeben. Oberbürgermeister Ke Her »>erspvach, die dbrvegimy der land- wirtschaftlichen Deputation zu überweisen. Zu Titel 28, B ä ck» e u nd B adeanst a l ten , schtng Stadtv. W iün vor, einige Gräben mit Weiden zu bepflanzen, mm damtt deren üblen Geruch zu beseitigen. Zn Titel 29. Kanäle, wurde benterkt, das; es zwetfelhast sei. ob sich die kostspielige Berwerttmg des Klärschlamm es in Gießen j*| p|jj| j* Titzst 31, Elektrische S t r a s; e »t b a h n, erhob Stadtverordneter Vetters Bedenken gegen die Venvcmdnng von! Straße ubaHnführerttuten in dgu gefährlichen Straßen der Altstadt. Die Löhne für die Führer seien zu gering, daher suchten sie anderen Verdienst. Oberbürgerm. Keller drückte die Hoffmnrg aus, daß die Verwendung von Stt'aßmdalvtsichrerrtrnett keine dauernde Ein- richttmg bleiben »oerde. , , . . ^ . Stadtv. Ebel fragte an, ob abends an den tstnaßenbaftitwagett ttickst eitte geringere teU voit Lampett nngxschccktet tverdcn könne, wogegen Direttm Stvlte, der lnnMMzoge» wurde, bem-erkte. das; bei der besonderen Art der Schaltung dcSmrch keine Erspcnnts zu erzielen »ei. ^ie Beiträge z u r Laudwt rts chastS ka m m e r rXit-cT 33) fand Stadtv. Winn zu lwch, und defttvwvrtzte eine Eingabe ans Ministenum, die Beiträge nur vom laudtrnrtick^ttt lieben nicht genunnen Wert ztt erhüben. Oberbrbrgermetster Keller erklärte daß dies tont Gesetzgebrmg nicht möglich K»- Xu Titel 34, Faselholtu»ta, beantragte Stadtv. St - ut o n die Jahresvergütung für Die. Anschaffung und Unterhaltung eines Zuchlttchm-s von 100 auf 150 Mk. zn erböym, da sonst dte Unkosten nicht gedeckt würden. ^ ^ ^ . Oberbürgermeister Keller überwies diesen Antnag der land- wirtschaftfichen Deputation. . in Titel 17, )Y\ nhegehalte, gab Oberbüvaernketfter Ke 1 - I er aus Anfrage des Stadtv. Vetters eine Erlläna^ darüber ab wie das Gehalt pe-ttstontevtter und wieder in städttschie Dtenste eiirgesteiUer Beamter geregelt werde. ^ ^ i„ Titel 52, Verbrauchsabgaben, bemerkte der Over-j Bürgermeister, das; vier ein Antrag de» Fuumzm>rbiui.'u-'S'itzLMgsfa-al-e fand ain 28. v. Mrs. trttter dein Vorf>itz des Geiärästsführers des Mitteldeiitsichieii Arbeit-- Riaü)n»eis^*erbaiides Tr. S mit bei - 'Xurclj^ nü»vunn des Gesetzes über den Vaterländischen Hilfsdienst bei den Hilfsdienstmetdeibelleu, rem Ausbau der N-eiblichen Stellenvermittlungen. sowie einer' Reihe von Fragen der prattixhen Ver- nrittlnngsEigreü befasse. Die Verliandlungen ergaben, daß die Hilfsdienstmeldestel!en Devall >mt gtttmn Erfolge ihre Arbeit in Angriff genommen haben uni» in allen gteigiiftni Orden besondere Einrichttmgen für den FrbM^Hilfsdümst getroffen haben. Ms besvnders wimschenÄvert inurve die Beschleunigung der Meldungen der zn besetzenden SteU-cn bei den militärischen Stellen an die Hilssdienftmeldesiellcn bezeichnet. Ebenst» sollte von unmittelbaren Einstellungen bturrf> die Mitärbeewaltwig abgesehen loerben. Bon besonderer' B-ilngleit ist die .Herttellung einer möglichst engen Vexbürdung zwischen den EinberufuNgsLuSsthüssen und den Hftfs- diensttnoli>estellen Für die Bearbeitung der ReAamationen duixh den Verband imirde allgemein eine längere Fristsetzung von etwa 4 Wochen a.ls notwendig erachtet, besonders mit Rücksicht aus die Erdrtzbeslchaffmrg von Vanfmämristhen und technischen Angc- st^lttu Tie Anforderungen von Facharbeitern auä den Ersatz- mittbenteilcu durch Llrbertgeber sollen zunächst bei der Hilfs- dienstmeldestelle erfolgen. ^ ^ ^ ^ . . Ter Leiter der ZentwaKruskunftswetü, steter, gab einen Ueberblick über die Leistungen and die Tätig seit der Hil fsoi.cn st- mridestMe in dem ersten Mvnal rhves Bestehens und erläuterte die Tcckprrk des Verkehrs mit der IentnalausLmftsstelle. Ilebei' vmlckiüdene Iweiselsfvagen betreffs der Durchführung des Hilssdienstgrs-etzes gab Oberleutnant Müller eingehende Auskunft. ' Ter weibliche Arbeitsnachweis hat, wie der Vorsitzende darlegte. unter den Anforderungen des Krieges an die Frauenarbeit gute Fortschritte gemacht, insbesondere sind in einer Reihe von Städten besondere gewerbliche Mcheilungen für Frauen eingerichtet morden. In Lirnburg und Friedberg sind während des Krieges besondere tveibliche Abtzeilung-en eingerÄchdet worden, in Gieren und Hers seid sind sie im Bestehen be-griffen. In Frankfurt a. M. l^esteben setzt 6 Abteilungen für die Iverbliche Stellenvermittlung mit besonderen Beamtinnen Eine weitere sachliche Glieder mm des weiblichen ?lrbeitsnackMeises ist ins Auge zu fassen, ebenso sollen Vertretungen der Frauen. Mich von. Arbeiterinnen und Angestellten. in bei Vorständen der Arbeitsämter sichergestellt ,oerden. Tie 'Bestellimg geeigneter Personen für öeut toeiwidjot ArbeitSnach- N^eis ist eine der wesentlichen Erfordernisse, ebenso müssen Warte- uird Abfertigungsräume von den männlichen Räumen möglichst aetvnmt werden. Der toribliche Arbeitsnachweis imrß im Rahmen dos allgemeine Arbeitsnachweises verbleiben, danut stets der norwendige Ausgleich l?erbeigeführt wird. ^ Tw Berufsberatung intö die VermMung für &wten muß in einer Hand sein, die eigentlich' Fürsorge ist nicht Sach deä Arbeitsnachweises. dagegen ist bei .der engen Verbindung zwischen der Fvauenarbeit und den FürsorgeeimnchstruigM eine räumüche Verbindung erwünscht. Tie Besprechung der Einzelhcitm der Vermittlung ergab cm sehr errreuüdwS Bild der Tätigkeit der Arbeitsämter in allen, Mrch schcoierigen .BermittlnngsMeigen während des Krieges- Tie Be- anivruchrng der' Arbeitsämter ist überall stark ge 1 liegen. All gern sin wurden Klagen über die Zurückweisung von landtvirtschaft- lichen Arbeitern seitens der Landloiräe geführt, die ans die bstftge (HesaiuHernmbeschäftügiirng und die ScstAerbeschaftigung zurückgeführt ivrrd. Dicke aus der Landwirtschaft stammenden Arbeitskräfte find in der- Mimckionsindustwir beschäftigt und ivollen die hobest Der dienste nicht mismn Auch die geringen Lohnaugebvlr verhindern vielfach fyvc kVermItklung. Für die in der ^'riagsindtustrie besthäfLvgkben Fvauen rvurde die Edrftffwung des MkehrscheineS unter den durch das Hilfsdienstgesetz geschaffenen Kanteln angeregt. Die Ein- führnng des iMehrschemes durch Arbeiterorganisatumai icdvch als nicht erwünscht bezeick/net. Zur Frage einer gleichmästigereir Entlohnung der weiblichen Arbeitskräfte in der stldmitwusrndustrie wurde mitgeteilt, daß Mrzeit Erhebungen von den OrgMrrstckionen der Metall-Istdustrie und des BietaUarberterverbandes hierüber veranstaltet ivürdän. Ter Vorsitzende konnte nach den nahezu, hcn gMtzerr Tag in dlnspntch nehmenden Verhandlungen die Hoffnung aussprechair, der Arbeitsnachlveis werde angesichts der gnteir Entrvicklung der Arbeitsämter im Berbrndsgebiet und deren regen Tätigkeit auch den vielleicht nock> schlvierigen Ausgaben nach Beendigung des Krieges sich gewachsen zeigen. KirdK und Schule. — Frank f ur t a. M., 9. Mai. Inr Hinblick auf die nach dem Kriege voraussichtlich regen .Handelsbeziehungen zu Spanien hat die Merton-Realschule für Schüler der oberen Klassen der hö- hereir Lehranstalten den tvahlfteien Unterricht irr der spanischen Sprache eingesührt. Bis jetzt haben sich 75 Schüler für den Unterricht, der von Profeffor Gräfenberg erteilt wird, gemeldet. Spielplan ver vereinigten .^rantturter Stadtttzeater. Opernhaus. Samstag, 12. dRai, abds. 7: „Die Jüdin". Sonntag, 13. Mai, nachm. 31 / 2 : Sondervorst, f. d. kriegsbeschäst. Arbeitersch., varanlt. auf Veranlass, d. Kriegsamts. „Der Barbier von Sevilla . Abos. 7: „Undine". Montag, 14. Mai: Geschlossen. Dienstag, 15. Mar, abds. 6: Der Ring des Nibelungen (2. Tag). „Siegfried st Mrti- woch, 16. Mai, abds 7: „Das Treimäderlhaus". Donnerstag, 17. Väri, abds 7: „Tie toten Augen". Lchauspielhaus. Samstag, 12. Mai, abds. 7 l h'- „Könige". Sonntag, 13. Mai, rrachnr. 3 1 /*: „Viel Lärm und Nichts". Abds. 7 Vs: Drittes Galtsp. d. Frau Rosa Bertens. Nerreinstudiert. ,^Iohn Gabriel Borkman". Montag, 14. Mai, abds. 7^: Viertes u. letztes Gastsp. d. Frau Rosa Bertens. Striudberg-Mend. „Der Scheiterhaufen". Vorlier: „Die Stärkere". Dienstag, 15. Mai, abds. 7«/ 2 : „Die verlorene Tochter". Mittwoch, 16. Mai, abds 7\' 2 : Iphigenie auf Tanns". Donnerstag, 17. Mai, nachm. 3: Sondervorst, s. d. kriegsbelchaft. Arbeitersch, veranst. auf Veranl. b. Kriegsamtes. „Die zärtlichen Verwandten". Abds. 6h 2 : „Peer Gpnt". Lingeiandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Das Adreisten von Blüten. Es T/at schon wieder angefangen! Wie sehnsüchtig hat man gerade in diesem Jahre auf den Frühling gewartet! Kaum aber hat sich das erste Grün hervorgewagl, da fällt die Mcnichhett ime um® teiib darüber her und reißt es ab, unc es in ganzen Traglasten nach Hause zu schleppen oder auch — unterwegs wieder wegzuwerfen. Kürzlich war Einsender dieses an einem beliebten Ausflugsort einer unserer Nachbarstädte. Auf einmal tat sich die Türe aus, und herein kamen einige Damen, von denen die eine einen ganzen Arm voll Weiden- und Hasclnustzweige hatte. Was mit diesen später ge schehen sein mag, läßt sich wohl aus den Worten der ettoas „echaul fierten" Dame erraten, als sie ihre Beiltc aus den Tisch niedergelegt hatte: ,^Fst das eine Schlepperei nfft dem vielen Zeug!" Konnte sie die Kätzchen nicht an dem Matz stehen lassen, für den fte uni er Herrgott geschaffen hatte? Wie manche Biene hätte sich daran gelabt, ganz abgesehen von dem Qol, das Mis den Lmfelnussen gewonnen nnrb. Deim man muß bedenken, daß sich ans glnche Werst an schönen Frühlingstagen Tausende und Abertauseudt^ von ,,?ta- turfoeunden" avschlem>-n Wieviel ist schon darüber geschrieben wo - den' Alles vergebens! Sollte — da vernünftiges Zureden srnch los ist — nicht Feld-, Forst- und StraßenpolUai befugt merben, jeden zur Anzeige zu bringair. der mit nnoerhälttusmästig großer „Beute" auf dem Rückweg vom Wald oder ans dem Feld mwcfrt wird? Mag er sich danil vor Gericht allenfalls iiber den rechtmäßigen Erwerb ausweisen' Wenn sich jemand einmal ein paar grüne Blätter an deii Hitt oder an di? Brust steckt, wird natürlich niemand etwas dagegen l)aben, alwr das „5)amsterll" tollte cma) aus diesem Gebiet bestraft tverdcn! Und nun noch ein Wort' De 5>erren, die da herumreisen und in Versammlungen predigen: „Sammelt Himbeer-, Erdbeer-, Brombeer- und andere Blätter z-n Tee?" meinen es ja wohl ganz gut, und ihr Rat wird auch vinfach mit großem, leider mittiitter übergroßein Eiier-befolgt. Denn ganze Stöcke und Sträucher werden ausgeripeii oder kahl gerupft. Bedenkt man denn auch, daß das Blatt d e r M a g e u b 1 - Pfla u z c ist. Und daß diese ohne Blätter irichl gedeihen, also aiich keine ^rächte tragen kann? Und Tee, für den es an Schafgarbe, .Kamille usw. genug „Material" gibt, ist immerhin imr ein Genrißmittel. während ansgereiftc .Himbeeren, Eibbeereir, Brombeeren, Heioclbeeren usw. immerhin Rährlvert haben und »oenrgstens unsere Nahrungsmittel strecken helfen. Das sollte man bei allem Sammeleifer doch auch bedenken! Auch ein „Nattirfreiind". Briefkasten der Redaktion» iAvouvme Attfragett bleiben nnberückstchtt-t.^ Langd. Die Fleischzufatzkarlen sind mit der darauf angegebenen Frist abgelaufen. 3. in w. Obwohl in tz 33 des MmmschaftsversorAungsgesetzrA allgemei» von dem Richen der Versorgungsgebührinsst (dazu gehört auch die KriegsMlagr) die Rede ist, Ivitt), lvie wir von maß- gelwnder Stelle erfahren, auch beim Wiedereintritt ül den H«nes- dienst die Kriegszulage weitergcwährt. Aitträge dreserhalb sind bei der Kompagnie, ivelcher der Kriegsbeschädigte angehört, zu stellen. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Betr.: Feldbercinigung Grüningen: hier: den all.gemcin.en Meliovations plan. In der Zeit vom 18. Mai bis emschlieUich 4. Jrmi 1917 liegt werktags auf den: Rathaus zu Grüniugen der allgemeiiie Mcliorationsplan nebst Erläuterungsbericht '.md Prüftm^-Prottckoll zur Einsicht der Beteiligten offen. Dagfahrt zur Erhebung von LiMvendungen hiergegen fürdet dm'eAist Dienstag, den 5. Jum. 1917, vormittags 9 10 Uhr statt, wozu ich die Beteiligten mit her Androhung einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen find. Ti? EiMvendimgen sind schriftlÄ und mit Gründen versehen einzureichen. Friedberg. den 30. April 1917. Der Großher^oglichc FeldbereinigultgSkommissär: S ch n i t i s v a h n , Großh. Regierungsrat._ Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung Mendorf a. d. Lumda. Zu der Zeit vom 1. bis einschließlich 8. Juni 1917 liegt werktags auf Großh. Biirgeinneiste»ei Mendorr au der Lumda den Ausschlag der Zinsen für die Trainagekoften zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen lffergegeu sind bet Meidung des Ausschlusses während der Ofstnlegungsfrist bei Großh. Bürgermeist*oei Mendorf an her Luinda schriftlich einzurcickien Friedberg, den 6. Mrri 1917. Ter Großherzogliche Feldbereiuiguug^onnnissSr: Schnittspahn, Großh. Negierungsrat. Gewinn-Au§ztig tfer 9. Preussisch- Süddeutschen f235. Königlich Preuss.) Klassen-LotCeric ». KIsbm. 1. 2aebanc»t**: fit Mai 1917 Aif Je4* x«ox«v» Nci winiv« ge>fklle>, nod fleleher Nntnmor ia <1 kioer ilnd rw«l ^ielek hohe Ue> zwar Je einer auf die Loa« ea beiden Abtellunfren 1 and 11 ((Mine Gewähr.) (Nachdruck rerboten ) In dar VonnlttagszlrbanK werden Genlane über 540 Mark jfeaoKen. 2 Gewinne xu 30000 M 163528 4 Gewinne au 5000. M 90638 185797 »4 Gewinne tu 3000 M 3935 10683 13036 14499 17287 31104 38511 46648 50573 64414 62219 66220 .3967 71381 81496 85907 87930 104318 104551 110910 21630 122739 124683 138261 139038 143196 145310 148852' 160403 154567 160043 160460 163446 165223 167000 173804 185871 186933 186451 188671 190906 96635 208050 210367 219780 224473 228069 122 Gewinne tu 1000 M 6663 10107 13417 18477 L999S 20202 21407 26165 27146 42895 46618 52889 j896A 80283 70472 70493 73034 78011 78100 70711 '0909 99703 102931 103163 103610 105659 107437 112441 113445 113790 113884 117448 117734 121933 i237^6 127219 129076 134040 138420 142355 149376 IS2591 153304 155974 156811 160137 164317 173539 (79062 179840 182382 132742 187099 206700 207012 196636 208150 210367 219760 224475 228969 190 Gewinne cu 600 M 1037 3392 6161 9025 15605 17769 23130 23139 23568 27673 30513 32362 ^3091 34429 35760 37327 38112 41477 42245 4268t 15560 47473 52200 55334 55419 56036 56461 6240. 56476 70738 75957 78036 81137 82464 89168 90839 01673 91806 94326 98105 101586 102619 111138 111171 115974 119314 120006 125103 130012 130416 133387 134347 146571 143377 157136 157219 172209 176736 202236 204637 219299 221,535 138161 140384 140800 150775 161423 152573 163037 183298 197615 196915 206483 211179 223461 223607 141796 14296t 153086 156200 163755 166436 199337 201737, 214586 214919 225711 227653 Gewinn-Aaszug dar 9. Preussiscb-Süddeutschen 235. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterk» 5. Klasse. I. Ziebnwnter- *• Mal 1917: Auf Jede gesogene Hammer tlnd rwel gleich hohe Gewinne gefallen, and aw*r Je einer anf die Lese gleicher Nummer ln den beiden Abteilungen 1 und II (Ohne Gewhhr.) (Nachdruck verboten.) In der Yormltta^sriehtuig wurden Gewinne Uber 240 Mark gezogen. 4 Gewinne zu 15000 M 48726 12295? 2 Gewinne tn 10000 M 93087 4 Gewinne tu 6000 M 176000 232615 68 Gewinne tu 3000 M 2344 7635 13100 13726 20079 40646 62028 63054 66188 68607 68685 62233 86927 71741 72673 76176 78765 81323 81686 86629 92993 93840 04441 128355 133399 142053 159375 186817 172990 185977 191819 214027 222610 231914 180 Gewinne ru 1000 M 1230 1499 3915 6176 3107 14230 18221 20822 20921 22368 24674 25632 »5161 42326 51063 51291 52855 64410 66307 56617 56970 61535 61626 84228 60134 08283 69128 70925 71333 73344 74294 76433 75883 77694 77816 79770 852^6 89489 89588 92406 03084 95497 90322 104664 108206 109267 111223 114881 116224 121417 125002 127586 128429 130969 132093 132323 139424 145186 145262 161419 166733 155862 156798 159681 163846 164344 168850 171287 171442 171493 178057 160789 180847 180919 191516 192500 193100 202189 20638k 207170 209144 209232 209478 210666 211728 21251? 219193 223352 224253 225801 190 Gewinne r.u 600 M 2672 3000 3394 1023? 11280 12388 18702 18910 21760 24340 27868 32374 33375 35876 35998 39261 41300 43976 49163 61570 51600 54869 55368 56162 58044 69950 66294 67974 68703 69924 70382 73999 77560 79535 85949 87282 160738 184412 206127 222977 229416 232117 233675 In der Narhniitlagsriehung wurden Gewinne tibei 240 Mark geiogen. 4 Gewinne zu 6000 M 60421 127392 302 Gewinne zu 3000 M 6640 12799 16681 20162 20587 30888 33546 34757 40378 48297 49056 54338 63232 68782 71169 75746 81642 86932 94175 103488 10^275 11.1429 123647 130863 131998 132320 137330 139758 146838 146490 168730 168883 164738 168869 169589 175970 178215 186590 188190 191944 194398 205791 212164 214177 219228 220140 222046 22302k 224098 227881 229696 178 Gewinne tu 1000 M 161 432 4043 6797 7227 7763 8351 9881 12457 12901 13803 22500 24257 24963 26150 28260 29580 29725 36783 46239 49209 61090 53070 69036 60508 02653 76862 80449 80526 85074 85573 90490 91734 93936 95626 96878 98397 99420 100344 102273 106240 109969 110183 110398 110564 129917 131431 135666 136279 137913 142615 144717 144851 145346 148200 148607 15Q842 133273 15484« 156785 109429 170504 177207 186093 196404 201318 202086 204214 207643 210236 213023 214384 214749 216665 218639 20698 222276 224022 223230 232587 233642 252 Gewinne zu 600 M 542 841 3314 4868 6414 6790 8711 9345 9947 13285 13630 15697 20317 20809 22013 22913 25514 28685 27560 27998 30808 31845 34714 38327 39033 39297 45503 46807 49532 61875 6256 . 53401 53896 66309 65380 65895 58697 61174 «2268 83979 06520 66730 63821 70974 72609 74001 74060 77513 78255 83829 85707 87835 90152 9079', 82123 84608 97134 97161 99930 104895 108250 11157« 112687 112718 116414 120055 121121 121967 124321 126728 126862 128671 132901 133805 136396 140005 140827 141060 142425 143190 144130 144510 147882 150642 162751 154191 155397 166124 158661 16926c 100603 162404 185701 171352 171706 173917 176962 180449 180821 182168 189319 101940 192269 192739 193128 198622 200824 203648 206482 268797 211673 212257 218081 216880 216928 218284 218332 223295 224187 228221 228899 228726 229488 232859 232714 233868 3784 8 88721 91931 92203 92610 98688 106191 106783 113107 115042 115138 121041 124068 124523 124889 129262 133834 140664 148710 149885 161177 150556 161476 161717 163034 163410 172338 178875 178956 179871 186829 107948 189633 190177 195814 198569 204496 207971 210348 211064 213000 223S12 229947 101083 102500 116301 117668 134471 157630 168440 187084 199694 217618 135124 15848C 171654 187349 199991 219202 Gewinn« Bbe 115439 143749 161760 134606 208600 ln der Nncbmittagstiehung worden 240 Mark gezogen. 2 Gewinne tu 30000 M 167124 2 Gewinne tu 15000 M 203089 4 Gewinne tu 6000 M 166633 179602 82 Gewinne zu 3000 M 6335 11980 18822 19233 23751 27010 33068 40174 63127 65089 60862 61120 3519 65263 70088 73139 81380 81406 92166 110160 117182 121105 122266 127740 132739 147846 148844 1.83 175444 179764 190184 191205 196651 205784 220392 226877 225975 227663 228207 229235 229770 174 Gewinne zu 1000 Al 157 409 1806 2957 3736 5117 9741 13762 16712 18437 19803 23434 25764 28677 0540 31588 32590 34680 34990 36303 35631 4108 42169 44493 44830 49782 51274 61084. 62576 6257 53217 63352 64094 65055 68670 69904 72114 80044 38000 90077 01111 94295 103245 104403 107659 108934 111250 111273 111914 128985 128053 129616 142697 144442 149690 166363 169027 173358 11,2194 104144 201147 117624 119967 122211 124853 131879 134418 139239 140805 155787 159216 163464 163749 176981 183126 185927 191759 205071 208079 209091 212258 212609 216099 220397 221323 233137 233975 192 Gewinne zu GOO M 2549 6315 8146 8226 10893 11055 14620 14854 18190 24616 24981 2623 32124 32514 40238 40322 42025 42116 42135 46862 51417 69066 63252 6405' 7 65199 66432 79190 8052C 32844 83308 91830 92688 93187 93377 93637 95021 33293 96789 09791 101782 102430 109884 111342 114066 L18475 120050 120140 126726 127353 127862 12801" 129604 134614 336092 136179 145532 148093 151568 152132 160572 162033 162642 163468 174646 176616 178748 181368 196949 197206 197663 198209 207973 203043 208068 212380 7.24769 229423 230764 138094 133474 14362k 152243 152602 15980 167950 108848 170617 186744 196 201607 206565 183851 201113 214791 215764 22001 . Gewinn-Auszug der 9. Preussisch-Suddeutschen 235. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie Klasse. ». Ziehung®tag. 10. Mal 101T1 Auf Jede gezogen® Nummer tlnd rwel gleich hohe Gewinne gelaüen. and zwar Je einer »af dl® Loa« gleicher Nummer ln den beiden Abteilungen I and II In der Vormlttagsziebnng wurden Gewinn« Uber 240 Mark gezogen, 2 Gewinne zu 16000 M 95096 6 Gewinne tu 6000 M 88375 118257 210184 68 Gewinne zu 3000 M 4307 14841 17030 31911 41903 43011 63106 58948 62822 66247 74067 75382 94157 101871 112683 116964 117014 122155 127168 133219 140944 144563 148306 148855 161962 162118 162964 169495 172673 196595 201160 203960 206387 220308 164 Gewinne zu 1000 M 630 1618 3840 7951 8656 11816 12508 13156 14478 16636 16093 16640 18171 20793 21550 21959 22416 37296 36546 40445 47603 48778 49584 63626 64335 54946 60416 66376 74125 80285 85556 89686 01313 93528 98189 104379 104452 105775 112102 112976 113491 116730 122780 L26035 127669 129285 129493 131190 134333 134777 137380 138129 139547 140740 140771 144483 146689 L57316 158568 162881 170759 171708 175006 176600 178155 178249 178618 187178 190662 192513 199493 206307 212029 217317 218555 219672 222259 223964 224448 224938 225049 225864 196 Gewinne zu 500 M 197 1656 2679 6781 12260 14431 14773 15928 16879 18100 18562 18545 21466 23227 24082 26118 27032 28632 34637 35674 38979 46712 50433 56540 55606 61368 61427 62125 64274 36117 67152 68288 74495 74969 80262 80330 8127k 16982 89436 89976 90099 90660 92539 94025 94693 >5843 96521 97707 99929 100383 101449 102917 102940 113393 113894 120465 127693 129418 131780 132031 133485 134268 137460 138902 144787 160115 160981 166591 157134 187815 171869 174160 175691 176186 179740 189310 189341 193230 193681 194894 196323 196442 197883 198711 199783 200088 201760 202731 204602 210353 214017 215436 217880 222818 227509 230827 233310 233480 der Nachmittagetiehung wurden Gewinne Über 240 Mark gezogen. 2 Gewinne tu 100000 M 46434 2 Gewinne zu 40000 M 110712 2 Gewinne tu 30000 M 76442 4 Gewinne tu 6000 M 52244 164060 70 Gewinne tu 3000 M 16165 17646 18514 33020 35051 35967 38381 43356 45114 47118 64033 60837 74181 79277 82460 88705 94485 107034 109291 119042 127741 133133 144956 149680 167306 172676 173634 174021 183844 184265 200070 207242 211034 212148 232372 156 Gewinne tu 1000 M 339 2535 3539 3587 5395 6705 7098 9219 16272 15285 17250 19358 20063 29484 35083 377.64 38218 48566 56926 61756 70727 71598 72086 79430 80904 87401 94302 94624 98308 L05140 107285 119688 127733 129578 -132468 135300 136054 136262 137546 141606 142960 143111 144121 144241 145658 165819 167058 165253 166231 166811 167327 169133 170696 174739 174799 170553 176504 179943 182302 18600« 187617 193776 199445 212869 213976 216830 217199 217794 219241 222216 222270 222594 225969 227993 229327 231091 231488 232967 220 Gewinne tu 500 M 413 2122 3703 7116 7331 13904 14446 16434 21113 26811 30304 31286 32382 35097 35235 37699 41189 46323 46477 47283 47227 48576 49433 49968 51053 51095 52844 5655^ 7499 68007 65091 66953 67821 70349 70688 73781 74848 74873 77150 80164 81688 34557 88341 01250 92638 92941 93493 98967 97756 10030.1 102897 103625 107073 108272 110640 114350 119650 124480 124934 127571 131857 133823 136520 #7245 144247 1447" I 147233 149623 150494 152408 T52990 152999 153141 165529 166776 167037 168346 168854 168981 171131 173596 174365 175166 176349 178722 179257 180u. 189530 190422 192042 195043 197548 204590 203441 •»05716 210912 212642 215155 216564 221100 227712 223381 224786 225160 227016 230660 231617 233413 233626 233787 Nach Beschluß der Schultommission soü an unserer Anstalt von Mittwoch den 16. Mai ab ein mehrwöchiger Umsur in kausmännischer Buchführmg für grauen undTöchter aus dem tzandelsstande deren Männer bezw. Vater zum Heeresdienst eingezogen sind, in den Räumen des Kaufmännischen Bereinshauses, Nord-Anlage 15, von Lehrern unserer Schule abgehalten werden. Anmeldungen hierzu werden in den nächsten fünf Tagen von 11 bis 12 Uhr im Schulhaus, West-Anlage 43, entgegengenommen. Gießen, den 3. Mai 1917. 3626v Die Schulkommission. MtogWhisije Iprote für Schüler, Militär und Liebhaber nur bekannter, guter Firmen Sämtliche lichtempsindliche PWcre,PlattkiiIc.!!-r!H«FffAs, Metük- llN Hslzstslisr, T'Cipr empfiehlt für die Saison 2642 Centrai-Drogerie E. Karn, Schulstraße. Photographische Arbeiten werde n prompt erled igt. M «MMil i G. (Alte Stuttgarter) Gegründet 1S34. Versittierangsteland *»1 Milliarde 172 Millionen i. Bankvermögen .494 „ „ Barnnter Extra- ullfttenienmerveii 76 „ „ tleberschnss Im Jahre 1516.... 19 „ . Auskünfte erteilt: Iu Bießnc Tät-»s Fr. Karl Ilenzerling, TVeiasta«it 4-w. Herzog!. Braunst*«. Baugewerftsthole RttkMite* pSST fjodgbau Tiefbau C .SSS» j lowncruiitrrrid)t 2. Nprll. Kelfrprflfung. H»«mMrtcrrkH! li. OSuob*^ 1 m eurkWxnrOjtrgt aui ben »Origi. Praufc. Bmgcwrri&üuUa. Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. Die im Avril 1VV0 geborenen Landttnrmvflich rrgcn der «tadt Dicken müssen sich am 15. Mai ds. Js. uornltttg^c. von 8—12 HÜr u. nachmittags von 2 bis (5 lHwMm inten.bfntOnnc*. am A.arktplatz zurLandstnrmrottc nielden ^lnSlvartS Geborene haben bei der Anmeldung ihren p>evurtS»chem vorzulcgen. 3H05B Gtehen, den 4. Mai in 17. _ Der Oberbürgermeister: 5teIler. _ Die Auszahlung der Kamilieuunterttütznugen an me 'tngeiiorlgen der -um Heeresdienst Einberufenen für lb. bis 31. Mai 1917 findet statt: A—H DienStag, den 15. Mai 1917 J — I’ Mittwoch, den 16. Mai 1917 8 — / -vreitag, den 18. Mai 1917 Die Auszahlungen finden non 8-1 Uhr im Stadt da ns, Zimmer Nr. 7 statt. Die Unterstützungen dürfen nur an den vorgenannten Dagen abgcbolt »ocrdcn. Gießen, den 9. Mai 1917. 3746 0 Der Oberbürgermeister. _ Keller. __ Vetr.: Verkehr mit Gier und Butter. v>tt der Mache vom 14. bis 19. ds Mrs. werden tvied-'r Eier in den bekannten BerkanfSftellen ansgegeben. Gültig > ' die Eiermarke 2. 37440 . Wegen des Feiertags am 17. dS. Dits. können die an dkeiein Tage Bezugsberechtigten die ihnen zustehenden Euer in den betr. BerkauiSslellen bereits anr 16. ds. Mrs. erhalten. Das gleiche gilt für die Butter. Gießen, den 10. Mai 1917. Der Ob c rbirr g m?t cifte r: Keller. Betr.: den verüebr mit (Eiern. Nachstehende Bekanntmachung über den Verkehr mit Eiern bringe ich zur öffentlichen Kenntms. Ms Vertrauensmänner für die Stadt Gießen sind Ivc (teilt: .Herr Weüchäudlor A. Schwan „ Lehrer Hahn. Als Aufkäufer: 1. der Geflügel- und Vogclzuchtneirin (Geschäfts stelle: Seltersiveg 64) 2. die Molkerei Geibr. Grieb der- Eierhundlcr Sttiirrrich. Ms Sammelstelle die Molkerei Gebr. Grieb. lieber die Anzahl _ber abzickiefeiniden Eier wird den .HühncrlEcru eftte besondere Mlssorderimg zngeben. Gießen, den 7. Mai 1917. 37296 Der -C bc ibürgermri firc: Keller biejern Zweck die lieber? chn ßkonrnürnalverbände zur reget- mäßigen Ähgabe bestimMlber Eieimiengen an die Bedarfs- tournnmalverbände verpflichten ^ 8 8 . Mc Koiutnitnali>erbÄtde haben, falwit erforderlich, Ä v inmunalverl^nds-^xuntmMellen zu errichten. Trcse haben für die ordnungsmäßige Sammlung, Pflegliche Behandlung und Ablieferung der Eier nach d.-n näheren Beitimmungen des Kmnntnnalverbandes zu (orgen. n . . Inhader der ©animeTflelfen sollen in erster ^tiue Händler bestellt nrerdeir, die bereits vor dem > Angust 1914 genrerbsiuäßig Eier zur Weiterveräuße rung erlnvrben oder den Erwerb vermittelt l-aben. § 9. , Geflügelhaltern, die ihre Lieferungspflicht ohne ans- retchende Begri'indnng nicht erfüllen, kann der Kommu ualverband nach fruchtloser Berivarnnng die Zuteilung andrer Bedarfsgegenstände sperren. Bei beharrlicher nu begründeter Weigern-ng kanic der Kommunalverband den Vilhnerbestand ganz oder teilweise eitteigneu. Den Ueber- naymeprels be?tium?t der Kommunal verband nach An- l'oruug von sachverständigen endgültig. 8 w. Heber das Verfahren L>ct Feststellung der Lieserungs - und bei den Sammelstellen kann die Landes-Eicr- ü-lle innbeituchc 2lnordn?m.gen erlassen, insbesondere die -VrrrmbinTfl von Bordruckeu vorschreiben. Das Verfahren zur Dicrchftchrunc? des Eieransglcichs zlbuchen verschiedenen Konrurnualnerbänden regelt die Landes Eierstelle: dasjenige zur Durchsülnuug d<'s Aus ginchs zwiicheit den Gemeinden seines Bezirks der Kom munalverbnnd, soneit niclch mit Rücksicht aus die Durch fu-yrimg «des Ausgleichs zN'iickvn verschiedenen Bezirken .uwrmnmgcn der Landes-Eierstelle erforderlich sind. A u s k äu se r. 8 11- -vre nach § 1 Absatz 1 bestellten Aufkäufer erhalten eine von der Landes-Eieritelle anszustellende Answeis- rarre: für Angestellte können Bei karten ausgestellt werden. Die Mrswciskarte trägt Namen, Stand und Wohnort SefamifmarffBiitj Aber öen Verkehr mit Siccis Vom & Üliiirj 14 ) 17 . j . Nus Grund der 8>f 9, 14 und 15 der Verordnung des -inchbskanzlers über Eier vom 12. August 1916 (Reichs ge-eüblati S. 927> nud der §§ 12 und 15 der Verordnung b-: Bundes rat S über die Errickitung von Preisprüjungs- U'iten und die VersvrFimgsregLlwrg vonr 25. Septem- l^.r/ 4- November 1915 (Reichsgesehblatt S. 607, 728) nftrd folgendes bestimmt: S 1. 5u' EieftligelHalter dürfen die in ihrem triebe er- mengten Eier rwu Hülmern, Gänsen nud Enten nur nach N?«ßgabe der Basti mrmrng des 8 3 verioerrderr und nur an dir gemäß $ 12 imferer Bekarrrrtanachrmg vom 2 ... Mürz 1917 Ix-slelkben und für ihre Gemeinde zu- Itanoigcn Anskänser abgkchen. Dies gielt auch von Eiern von solchen Tieren., die. der EiefLügelhalter in seinem iietrcebe ganz oder teilweise firttert, ohne Rücksicht dar tellLn kamr rmr mit Ei^mehnngrmg der Larch-es-EiersteNe vorheriger Anhörung des für den Woluwrt des E^ilugeLhaw'rs zuständigen .Kvmnrunalverbandes statt nnden, joTcni der EKflüEalber ferne Abgabepflicht er mirt T?ßt. Für die Befördermrg dieser Eier 'gelte?! die ^ 8 15 tmserec Bekanntniachung vorn 2>. Marz 1917. Für die ift^gabe von Brnteiern gelten die Bestini- mungen unserer D-cckaunvnachinng vv!m 27. Felnmar 1917. ^7* anderim'itige Abgabe inrt> Empsangiiahnie von Eiern !,t. uubesckmdet der Bestinunimgen über die Regelung des Verbrauches von Eiern verboten, ebenso das tlnkernehmen hierzu. § 2 Die Landes'-Eierst-elle legt bat Kommunalverbänd-en eine Lrescrimgspflicht ans. Diese L^ferimgspflicht wird nach dein bei der Zäylrmg vom 1. Dezember 1916 sest- aesteilten ^>tand der- HnbnerhaLung, abzüglich 20 vom Dunoert nrr Hähne und N'ir schleMeqendc Hübner bemessen und fttr das Huhn mrs 30 Eier im Jahre festgesetzt. Die Kovlimuialt>erchän>de sind berechtigt und im Be- danssalle verpflichtet, diese LieferungsMcht aus die Gemeniden mnzulegen. 8 3- Die Kommicnalverbände oder Gemeindar treffen die uayerar Anweisungen wegen der 'Abgabe von Eiern durch E^^Mlnen Geslügeltzalter. Die 2lnwersnngen sind in vrt^rwucher Werse zur öffenckkichen .Kenntnis zu bringen. Me Maabepflickst des einzelnen Geflügelhalters betragt 30 Eier für das 5)ulm im Jahre mit der Maßgabe fedesmal 20 o » des Hühnerbestandes in Al^ng gebracht wird. 8 4. Die Verteilung der Liesernngspflickit auf die einzelnen erfolgt durch die Landes-Eierstelle. Es t-md von d?nr gemäß ^ 3 dfpsatz 2 in Betracht kommenden Huhnerbestand für das .Huhn abzuliefern - bis zum 30. Fimi 1917 . . 18 Eier bis zum 31. Augtust 1917 . . 8 Eier bis zinn 31. Oktober 1917 4 Eier ß 5. Tie Kommunalverbände und Gemeinden lüften für dir Eriullung der für sie festgestellten gesamten Liefe rungspflicht in d?r Weise, daß ihnen die etwaige Minder Innernug als Eier'empfang angereckmet loird und daß uct) ihre Lteftrungspfticht infolge der Minderliesecmng nicht ermäßigt. Erfüllt in KonrmuNalverband oder eine Ganeindc nunc ausreichende Begründung die LieferungsPflicht nrclst, so kann das Unterzeichnete Ministerium auf Antrag der Landes Eierstelle ancnLnen, daß die Zuteilung and:rer Bedarfsgegenstände zim'rckgestellt tvird, bis die Ln.eamg erfolgt ist. ->ml)abers und ist von diesem mit Unterschrift zu versei>m_ , Die Answeiskarte ist bet Ausübung des 'Ankaufs mrtzusnbreu: sie ?i? ans Verlangen fvioohl dcm Geflügel- Hackern nue dein Polizeibearnten m»d den mit der Ueber- wachung c's Verkehrs mit Ei> rn beauftragten Personen, lowie mich den Beamten, der Eisenbahn und Post vorzu- zecgeu. Eie Uebertragrtng Er AuÄveisfarte an einen: anoern und die Venuhnng einer aus einen anderen ausgestellten AuÄvecslarte ist verboten. Dir Bestellung ist jederzeit widerruflich, iuslieson- l“- 1 . 0 i>eiitit, iren.it der Aufkäufer sich als unzuverlässig ermeiH oder den i hm' übertragenen Verpflichttmgeu mcf.r luuijfouintt. Mit dem Widerruf der Bestellung ist oi? AusweiskarlL ungültig und tvlrd eingezogen. Ein Entschädigungsanspruch erwächst aus dem ^vioerrtlf nicht. Gegen die Versagung und den Widerruf der Bestellung besteht kein Beschs verderecht. ^ Gleiche Allsweise erhalten die in 8 genannten ^anrmels teilen. Die Bestimmung in $ 9 Matz 2 findet entsprechende Anwendnilg. Preise. _ ^ 12 - Der Preis, der den Geflügelhaltern für .Hühuereier- tochstens zu beziahlen ist, desgleickxcn die Höchstzuschläge zu deur Erwerbspreis bis ztun Vervranckier >verden von der Laiwes-Eterstelle besünmrt. Die Festsctztmg des Erwerbs tnetses für Eilten- ttnd Gäuseeier bleibt deu Kommunal perb andcn überla ssen. ^ ... . , ? 13. ^re demgemäß sestgefetzten Preise sind Höchstpreise Senne des § 12 der BundesratsVerordnung vom 15. September/4. November 1915. Beförderung. I 1 - 4 - . atbitug und Beförderung von Eiern ist au jebem Wege und mif jede Bcifc nur auf Grund eines ckxmsandschelnes der Landes-Eierstelle oder eines Ausweises znläsfig. Als Versandschein gilt auch ein Auftrag der Landes-Eierstelle. Einen Versan.dschein braucht, tcter Eier aus einen? Komnrunalverband heraus bring ac will: einen Au sweis >ver Euer an einen anderen Ört desselben Kommnnal- verbandes verbringen will. Anskunftserteilung und Ueberwachnng. ^ 8 15. Wer Geflügel hält, ?nit Eiern l-andelt oder solche m Verwahrung bat. hat den Beamten und Beauftragten der Landes-Eierstelle, des Koumurnalverbandes und der Poluer mlf Verlangen jede schriftliche und tnündliche Ansknnft zu erteilen und Einsicht in sänrtliche Geschäfts- aufzerchicungen zu gewähren. 8 16. ... Landes-Eierstelle und die Kommunal verbände tonnen zur Neberwachmrg der Durchführung dieser Be- kanntnrachuna und ihrer darauf gegründeten Anordnun gen Vorschriften erlassar. Die Borschrifta? der Konrum ^lÄmisOkse ^dsoct. Freitag, den 11. Mai, abends 8 Uhr, in der Neuen Aula. Das neue Flandern = Vortrag mit Lichtbildern und Musik. Hämische Lieder und Gesänge, Darbietungen aus Volkskunst und Volksleben, zur Schilderung von Blüte, Verfall, Wieder- aufrichtung des flämischen Volkes, in seinem Kampfe um Lasein und Zukunft. Vorführung farbiger und anderer Licht- bildet* mit begleitenden Gesängen. v Mitwirkende: Frau Charlotte Boe'rlag-e-ßeijers.Sopran Frau Margarete Wirth-Schmitt. \] f P Herr Ludwig Dornay .Tenor Herr Anton Mstermaus.R aa , Fräulein Ella Müller.I Klavier Leiter und Vortragender: Herr Professor Dr. Herinantl Wlrth. 3670 TBPfS* ^»6 2 “»dl. Mark Studenten- „n:n 23. März und 23. 'April 1917 Grvßh'rzo.ftiches Ministerium de v. H 0 in b e r g k. onnern. 37300 0>r!isversiei>?erlinq brr Stadt Gießen. T-e Dtadi Gießen läßt Dienstag, den 15 . und r^^Eworb, den 11 ». Mar ds. Js. folgende Grasnutznngen öffentlich meistbletend versteigern: am Dienstag, den 15. Mai: 1. vormittags '> Ubr an Ort und Stelle die GraS- ntttzung von den ftiiüt. Grundstücken bei der LNäranlase m der Nahe der Margarethenbütie fltt das ganze ckabr. 2. vornnttags 9' . llbr an Ort und Stelle einige Kleestncke von den? 'ruher Schleünger'schen Grundstück bc? der Enenbnbnbrnckc am Wctzlarer Weg für das ganze Jahr: 3. vormittags 10 '/« Ubr an Ort und Stelle die GraS> Nutzung von den Wreseckböichungen für das ganze Jahr- Zusammenkunsl tn der Hammstraße am Eisenbahnüber- gang,- 4. vormittags 11 Ubr an Ort und Stelle die vor- mals Hallbacki »che Wiese am Schiffenbergerweg vor dem Bahnübergang. :> Stucke je 00!) m für das ganze Jahr: 0. vor?nittags 11 ", Ubr an Ort und Stelle die Gras- nntzuug vom Fricdbof am Nabrungsberg und von den Anlagen vor dem J-ricdbos für das ganze Jahr: l?. vormittags 11 Vs Ubr an Ort und Stelle die GraS- Nutzung von? Obstbaumststck bei der Kaserne zur ein- malrgen Aberntnug: 2 Ubr in der Restauration von Melchior Schäfer 2J,twe, Kaiser-rlllcc 4, die Gras, llutzung von den Waldwegen für das ganze Jahr: ... 8. nachmittags 2'/, Nbr daselbst die Grasnutzung von »amtlichen Jeldwcgcn für das ganze Jahr: 9. nachmittags 5 Ubr an Ort und Stelle die Grasnutzung vom Friedbo» am Rodtbcrg für das ganze Jahr. am Mittwoch, den 16. Mai: ^^.^..^"^Kwittags 4 Ubr an Ort und Stelle die Ockel'sche W?e,e an der Rodbeimcr Straße hinter dem Schlachtbo? in 4 Abteilungen k 500 m für das ganze Jahr: 11 . nachmittags 4'/« Ubr an Ort und Stelle die Hospitalwiesc am Hobleichweg in 18 Abteilungen von 500 und 1000 in aus 3 Jabre; 12 nachmittags 5V, Ubr an Ort und Stelle die Wiese bei dem städtischen Freibad tn 4 Abteilungen ü 600 in an» e»n Jabr. Gießen, den 2. Mai 1917. 3607B Der Oberbürgermeister. I. V.: Grüne Wald. Frischmelkende Ziege mit Lamm zu verkaufen. 102912 _< » rlo, Neuenweg. ZwpiZioffcnlfiramcJien zu verkaufen. 3732 Mar burg er Straße 35 , Wv lsrd. 5 Hübner und 1 Hadu S» verkaufen. 3749 _Loli a r, Hauptstraße 179. 2 vs!apK?: 0 . LK 8 tS 0 V 2 ZSS zu verk . ^Bahnho ?s tr. 43. 103908 Mist zu verkaufen. 02S94 Ren stabt 78,11. Gilt erhaltener Gasherd zu verkansen. Mar Marnm, Bahnhosstraße 4. 028!,§ ßPPiGfl, sowie LiiiüleiiiiiteppiGii uod -Lasier SU kaufen gesucht. Schrift!. Angebote mit Größen^ und Preisangabe unter 02902 an den Gieß. Anz. erberen. Gebrauchte reine Wein- nnö Tttt-Ksrkcir SU kaufen gesucht 2571 Marktplatz 17. 1 ^fiiäönuinen m J^ n Wüh. Wciftcl IV., 02878 Klei»k Linden. Leichtes cinsp. Wägelchen zu kaufen gesucht. 3750 Lmll Svüün, Liebigstr. 65. _Tel. Nr. 2074. Wer erteilt iö Schrift!. Angeb. unter 3754 an den Gieß. Anz. VGrloro» silberplattierter Laterncnkücher a. d. Straße Gießen—Rodheim. Llbzn- geven gegen Belohnung bei s733 _ ßofloLnknSacher IUo8in. ßchirrßkiMW kr Stiiiif SitSa Montag, den 14. Mai 1917, vormittags 8 '/, Ubr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gießen versteigert: 38,16 J-stm. Jtchten-Derbstangen 1 Rm. Jichkenscheit 54 R?n. Eickenknüppel 6 Rm. Fichtenknüpvel 1850 Wellen Eichen-Reisig 1480 Wellen Kiefern-Reisig 5 Rm. Eichen-Stockholz Die Zusammenkunft ist an der Rödger Sttaßc bei den Ochsenwtesen. t Holzhändler sind vom Mitbietcn ausgeschlossen. Jeder Steigerer darf nur seinen Eigenbedarf steigern. Gießen, den 7. Mat 1917. 3674V Der Oberbürgermeister. I. V.: G r ü n e w a l d. In der Zeit vom 1. bis 30. April 1917 wurden tn den Wagen der städtischen Straßenbahn nachfolgende Gegenstände gesunden: 7 Damenschirme, 1 Herrenschirm, 1 Aavuze von einem Mantel, 3 Paar Damenhandschnhe, 1 einzelner Kinder- handschuh. 1 Llrbeiterbrottasche, 1 Geldbörse mit Inhalt, 1 Marktbentel. v ' Dw obigen Sachen können im Verwaltungsgebäude der »tädtischen ElekrizitttlSwerke und Straßenbahn, Zimmer Nr. 4 in Empfang genommen werden. Gießen, 9. Mai 1917. 374513 Elektrizitätswerke und Straßenbahn der Stadt Gießen. S t 0 l t e. Bekanntrnachnng. Im Markivald der tzlemeindc Lützellinden werden am Mittworb, den > 6 . Mai ds. Js. versteigert: Fichten: 59 Derbstangen --6,33J-stm., 1,52 Rm. Knüppelholz, 1030 Wellen nud 23 Rm. Stockholz. Zusammenkunsl vormittags 9 Uhr Distrikt „Börnchen". Groß-Rcchtenbach, den 9. Mai 1917. Der Bütgcrmcister. 37488 NWV-II. Kleestisle zu pachten gesucht. Angebote an H. Horst, Seltersweg 34. Vereinigter Kaninchen- z ucht- n . Vflcgc-Vcrein.^" Unsere SrüeoUiods Wt- Slleäer-Vsrssmmla^g findet a?n 12. Mai d. IS., abends 8 '., Ubr, im Hotel „Grvß- berzog von Hessen" statt. Wir verweisen auf die schriftliche Einladung. 3739 Dar Vtratamd. /cf/ and Danienabfoiln^a;. Samstag, den 12 . Mal: «ambrinnB. [3743c