Kt. M ämiits AM Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntag«. Beilagen: „Gietzener Zamttienblütter" und „XreiLblatr für den Kv*te Gtetzea". pystschEonLo: $rait!?titt «m Main Nr. um. Vanttcrtthr: Gewerdedank Sietzen. Deutscher Reichstag. \bl. Zahrgüng General-Anzeiger für Oberheffen Nlittssch, V. Mai m? ZwillingSrunddnlck imb Verlag: Brüht'scheUmversltät?-Bnch-n.Stcindr.'ctel.ei. R. L an g e, (Stefjeit. Schristleltnng, Geschäftsstelle und Vrucksrei: Schulstratze?. ('eschäfiv'teUeu.Verlag: ^6!, SchrifUeilung: 112. Anschrift für Draht>lgchrlchtcr::AnzeigerGteßen. 10 3. Sitzung. Dienstag, 8. Mai 1917. Cm Tische des VundeSrats: v. Stein, Dr. H e l f f e r i ch. Präsident Dr. Kaempf eröffnet die Sitzung um 3 Uhr 16 Minuten. AMWöN. «bg Ztunert fGo^!. A.-G.) fragt an, ob Belgier, die bereit» vor dem Kriege in Coln-Ehrenfeld ansässig waren, ins Heer eingestellt worden sind. Lberft Marquardt: DaS KriegSministerium hat sich sofort mit dem zuständigen stellvertretenden Generalkommando deS Vill. Armeekorps in Verbindung gesetzt. Dieses hat telegraphisch mitgeteilt, daß die betreffenden Leute nach einer Entstheidung deS Generalkommandos guc Erfüllung ihrer Wehrpflicht herangezogen find. Dos Kriegsministerium wird die SraatsangehöcigkcitSsrage, nötigenfalls im Einvernehmen mit dem Preußischen Ministerium des Innern, eingehend nachprüfen. Sollte sich Herausstellen, daß die Betreffenden j$u Unrecht ein- gezogen sind, dann wird ihre Entlassung ungesäumt veranlagt werden. Lbg. Lieschikig (Fortschr. Vp.) fragt an: Am 28. März hat der Reichstag beschlHsen, die verbündeten Regierungen zu ersuchen, darauf hrnzuwirkeu, dasj die Kohlenpreise ab Grude oder VerarbeitungSftelle aus Anlatz der Steuer nicht über de« Betrag der Steuer hinaus erhöht werden. Ist dem Reichskanzler bekamt, datz die Rheinische Handels- und Rhederei-Grsellschaft m. b. H. zu Mülheim a. Ruhr mit Zweig- ^iederlaffung in Mannheim, deren Hauptgesellschafter das Rheinisch-Westfälische Kahlensyndikat in Essen ist, sofort nach Ver- abschicduirg des KohlenstcuergesetzeS die Preise für Kohle um 8 Mart, die für Koks um 10 Mark für 10 Tonnen ab Umfchlage- latz Mannheim mit Wirkung vom 1. April 1917 erhöht hat? Was gedenkt der Reichskanzler zu tun, um diese Preiserhöhung rückgängig zu machen und weitere, den Betrag der am i. August 1917 in Kraft tretenden Steuer übersteigende Preiserhöhungen zu verhindern? Direktor im Reichsamt des Innern Müller: Die eingeleiteten Feststellungen sind ncch nicht abgeschlossen. Die Abgeordneten Dr. Strcsemcrnn, Dr. Junck (natl.) fragen an: Im Königreich Sachsen bestehen seit geraumer Zeit die erheblichsten Schwierigkeiten auf dem Gebiete der Kohlender sorgung, insbesondere auch für Betriebe, die für den Heeresbedarf arbeiten und für die Frachtschiffahrt. Obwohl insbesondere die sächsische Volkswirtschaft unter dem Ausbleiben der Zufuhr aus Oberschlesien und Böhmen leidet, wird der sächsische Bergbau gezwungen, aus dem Kohlenzuschußland Sachsen Kohlen nach den besetzten Gebieten im Osten abzugeben. Was soll geschähen, um d'.e ausreichende Versorgung des Königreichs Sachsen mit Kohlen und Koks im nächsten Winter siche rzu stellen? Ministerialdirektor Müller: Die Beförderung und Transport- Verhältnisse sind noch nicht weit genug geklärt, um bestimmte Auskunft zu geben. Abg. Aftor (Ztr.) fragt cm: Durch den Krieg ist erwiese:'., datz nasere Schafzucht und Wollproduktion vermehrt roerden mutz. WaS gedenkt der Reichskanzler zu diesem Zweck zu tun? Ministerialdirektor Dtüller: Die ReichSleitnng erkennt die 25«. bentung der Schafzucht und Wollproduktion an und hat ihr be- s»«bere Aufmerksamkeit zvLrwendet. Alle notwendigen Maßnahmen smd ergriffen. / t Die IemÄkKg Des RelchshMA. Hierauf wird die zweite Lesung des Haushaltsplans der Militärverwaltung fortgesetzt. Bei der Einzelberatung bringt Lbg. Stücklen (Sog.) Klagen über di« Verpflegung ver- mundete r Soldaten in deutschen Kurorten vor. Die Hotelbesitzer suchen auf Kosten der Soldaten möglichst hohe Ueber- schüsie zu erzielen. Die Reichsregierung sollte die Verpflegung in eigene Verwaltung übernehmen. Generalarzt Schnitzen: Wir bringen der Frage großes Interesse entgegen. Es schweben Erwägungen, ob es sich empfiehlt, die Verpflegung in eigene Regie zu übernehmen. Der sozialdemokratische Antrag auf Stteichurrg der ÄnSHaben für eine zweite Hauptkadcttenan stakt wird abgelehnt. Abg. Schulz-Erfurt (Soz.s spricht über den Feldbuchhandel. Hier ist wertvolle Arbeit geleistet. Theater und Konzerte muffen nicht nur in den Etappen, sondern auch an der Front den «ol- baten zugänglich gemacht werden. Aus den ReichSbücher- wochen ist leider nicht viel heccrusgekommen. DaS meiste mußte zurüchcgeben werden. Einige Feldbuchhondlnngen sind vorzüglich, andere sind recht mangelhaft Drei bis fünf große Firmen haben den Feldbuchhandel monopolisiert. Vielfach wird das buch- händlerische Jutereffe vor das volkserzieherische Interesse gestellt. M»«che Armeekorps verlangen von den Feldbuchhandlungen eine dibgabe von 85 Pr^eut. Dadurch scheiden die billige« volkstümlichen Sammlungen aus. Hoffentlich wird man die guten An- sähe, den' Soldaten auch geistige Nahrung zu geben, im Frieden fortsetzren. Abg. Prinz Schoenaich-Carolath suatl.): Bei Len Feldbüche, eien erhalten die Feldgrauen vielfach die Bücher nur unter bedingter Rückgabe. Das sollte aufhören. Wir müssen unseren Soldaten nur wirklich gute Micher zuwenden. Vor allem muffen wir ihnen Bücher geben, mit denen sie sich für ihren Zimlberuf weiterbilden können. Der Verein für die Verbreitung von Volksbildung hat bisher 800 000 Bücher für 300 000 Mark an die Armee geschenkt. Dankbar ist anzuerkennen, daß auch der Kriegsminister für diesen Zweck Mittel bereitgestellt fyn. Lbg. Haas (f. Vp.): Die Kommandosteklen dürfen daS Lesebedürfnis der Mannschaften nicht schulmeistern. Unsere Klagen richten sich nicht so sehr gegen daL, was in den Aeldbuchhandluugen vorhanden rst, sondern gegen das, was da nicht zu finden :st. Man soll die Auswahl der Bücher in Verbindung mit dem Ausschuß deutscher Volksbildungs'oereimgungen vornehmen. Abg. Faschender (Ztr.) tritt gleichfalls für Ausgestaltung der Feldbuchhandlungen ein. Abg. Sirbenbürger (kons.): ES ist nicht nötig, datz jeder Soldat seinen Goethe, 5k a n t oder Nietzsche im Tornister hat. Aber gute Bücher müssen sie erhalten. Abg. BehrenS (Tisch. Fr.): Bei den Feldbuchhandlungen ist schon vieles besser geworden, aber Nebelstände bestehen immer noch. Die Zciturigen werden im Felde viel zu teuer verkauft. Die Bibelgesellschaften, überhaupt die religiöse Literatur wird gegenüber den großen Tageszeitungen be na Heiligt. Oberst W.ätz erklärt, datz das Feldheer einen großen Teil des LesestossS unentgeltlich bekommt. Zahlreiche Organisationen haben hier Vorzügliches geleistet. Die Rcichsbi'chenvoche hat doch neben Ikangelhas em recht viel Gutes erbracht. Mißstände fallen abge- stellt werden. Das wertvolle Büchermaterial wird später zurück-' geführt und auch in der Friedenszeit benutzt werden. Dem Kinowesen wenden wir gleichfalls unser Interesse zu. Damü ist die Aussprache über die Militärverwaltung beendet. Eine große Anzahl von Bittschriften werden ichne Aus. spräche erledigt. Damit ist die Tagesordnung aufgeardeitet. Wächjbe Sitzung: Mittwoche 2 Uhr. (M«r»»eetat, Kolonialetat.) Zuschlag zur außerordentlichen Nriegsahgade. Nach dem jetzt im Reichsgesetzblatt verfimdeten Gesetz vom 9. April dieses Jahres wird zu der auf Grund des (Gesetzes vom 21. Juni 1916 geschuldeten außerordentlichen Kriegsabgabe ein Zuschlag in Höhe von 20V.H. ihres Betrages erhoben, und z'war sowohl zu der aus dem Vermögenszuwachs sich berechnenden Krichssbeuer (8 9 Ziffer 1 des Gesetzes vom 21. Jlmi 19 L6) als auch zu der außerordentlichen Vermögensabgabe nach § 9 Ziffer 2, d. h. von der Abgabe auf Vermögen, soweit sie sich nicht um mehr als 10. v. H. gegenüber dem Stand am 31. Dezember 1913 vermindert haben und soweit sie nicht der Kriegs- oder Besitzsterler unterliegen. Bei Bemessung des Zuschlags wird die Zahl der Kinder unter 18 Jahren derart berücksichtigt, daß sich der Zuschlag bei mehr als 2 Kiudern dieses Alters auf 15 v. H., bei mehr als 3 ändern dieses Mters auf 10 v. H., hei mehr als 4 Kinderu dieses Alters auf 5 v. H., ermäßigt, imd bei mehr als fünf Kindcwu unter 18 Jahren überhaupt nicht erhoben Mrd. gitt dies nur imter der Voraus^ setzilng, daß das Gesamtverm^en des Pflick^r^eu nach dem Stand vom 31. Dezember 1916 den Betrag von 100 000 Mr. nicht übersteigt. Die Ermäßigung und Befreiung wird weiter, sofern sie über- l»aupt zulässig ist, nicht von Amts ^vegen, svichern nur auf aus- drückl.ichen An.trag des Pflichtigen gewährt. , Dieser Antrag ist, so schreibt die amtlickw „Darmstädter Zeitung", spätestens binnen einem Mormt nach Zustellung des Kriegs- steuerbesckieids bei dem für die Veranlagung zuständigen Finanzamt z-u stellen: er kann daher — und daö empfiehlt sich im Interesse sowohl des Pflichtigen selbst tvie auch der Veranlagungsstelle — sofort schon jetzt noch während des Veranlagungsverfahrens gestellt werden, ohne daß der Kpiegsstenerbeschld zunächst abgewartet werden müßte. Die Mgabe kann dann soivrt auf den den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Bettag festgesetzt werden, so daß sich eine nachträgliche Aenderung ini Berusnngsweg erübrigt. — Jede nachttäglitte Wanderung der Kriegsabgabe, sei es durch Berufung oder durch Nerr- oder Nachveranlagung, hat ohne weiteres eine cnt- spveche:ide Festsetzung des Zuschlags zur Folge. Eines besonderen Antrags der Pflichtigen wegen des Zuschlags bedarf es daher nicht. Im übrig>m steht gegen die Festsetzung des Zuschlags allein dem Steuerpflichtigen das Recht der Beschwerde beim Großh. Ministerium der Finanzen, Mteilung für Steuerwesen, und gegen dessen Entscheidung die weitere Besä-werde bei dem Großh. Ministeriunr der Finanzen selbst zu; die Beschwerden sind jedesmal binnen vier Wochen von Zustellung des Kriegsfteuerbescherds oder des Be- sclstverdebescheids bei dem zuständigen Finanzamt vorzubringen. Der Zuschlag wird mit der Kriegsfteuer zu den gleichen Fristen rcnd Deilbettägen erhoben. Das Nähere ist aus den: für den Steuerpflichtigen bestimmten ^iegssteuerbescheid ersichtlich. Für die Erhebung des Zuschlags aber besteht indessen iirsoweit eine Vergünstigung, als der Zuschlag auf Anttag dann zu stmrden ist, we:cn steuerpflichtige Einzelpersonen oder Gesellschaften glaEaft machen, daß das Jahr, das auf den vom Kriegsstcuergesetz erfaßten Zeitraum folgt — in der Regel der Zeittaum 1914 bis 1916 — zu einer Ver- m ö gens min der: i n g oder einem Mndergewinn in Höhe von mindestens einem Fünftel des steuerpflichttgcm Vermöienszuwachses oder Mehrgewinns geführt hat oder führen wird. Hierbei kommen indessen nicht in Bettachb die .Kriegsabgabe selbst und die etwa im neuen Jahr gemachten Zuwendungen zu kirchlirl)en, mildtätigen oder gemeinnützigen Zwecken. Will ein Steuerpflichttger diese Vorschrift für sich in Anspruch nehmen, so wird sich zuvor eine mündliche Verhandlung mit dem Finanzamt empfehlen. Damals und heute. Wir erhalten folgende Zuschrift: Wie weit liegen die Augnsttage 1914 schon hinter uns. .Es mutet wie ein Märchen ans längst vergangenen Zeiten an, ivenn lvir uns der Begeisterung erinnern, die damals unser ganzes Vatcr- lMtd durchwehte. Unsere Heimat war in Gefahr. Da wollte niemarrd zurückstehen. Jeder war bereit, sein Alles herzugeben. Mle Unterschiede waren verschwunden, alle Bevolkerungsklassen standen einmütig zusammen in dem Willen, dem Vaterland Leben und Gut zu opfern. Das war damals. Woher kommt es, daß diese herrliche, erhebende Zett so sehr in unserer Erinnerung verblaßte. Woher kommt es, daß die Stimmung von damals nicht auch heute noch in gleich erhebender Weise in uns fortwirkt? Wir haben in diesen 33 Nkonaten eine kaum glaubliche, noch gar nicht übersehbare Fülle der gewattigstelt Ereignisse erlebt, alle Leidenschaften, alle Gcmütserregnngen, alle Empfindungen, deren ein menschliches Herz fähig ist, haben uns durchzittert. Auch die Weltgeschichte ist in diesen Zeiten zum Großbetticb überge- gangen. In den 33 Monaten wurde über das Schicksal von Völkern, Staaten, Königen, von Millionen Einzelwesen und Einzelwirtschaften so rasch entschieden, wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte. Kein Mensch kann erwarten, daß die Begeisterung jener ersten Tage heute nach 33 Monaten schwersten Ringens noch anhält. Zuviel Leid, zuviel .Kummer und Sorgen sind über unser Volk hereingebrock-en, zuviel Menschenleben, zuviel wirtschaftliche Existenzen vernichtet worden. Immer mehr ftihlte jeder an seinem eigenen Le^be die Folgen des Krieges. Auch für ein so starknerviges Volk, wie das deutsche, ist die Fülle des Durchlebten etwas zuviel. Und doch sollte man sich, öfter, als dies geschieht, die Augusttage 1914 ins Gedächtnis znn'nkrufcn. In der lodernden Begeisterung j-ener Tage kauren uns die Gefahreü, in denen unser Vaterland schwächte, nicht recht zum Bewußtsein. Mitten im Frieden wurden wir plötzlich von drei Seiten nnt Uebcrmacht angefallen, die Feükde stande,l dicht vor den Türen unseres Hauses. Ihrer z!vei waren schon eingedrückt, Elsaß und Ostpreußen, der geringste Mißerfolg konnte sirr uns von den verderblichsten Folgen sein. Trotz- dein war damals die Stimmrmg zuversichtlick)er als heute. Da drängt sich doch jedem die Frage auf, ist denn heute die Lage gefährlicher als damals, haben wir Grund, kleinnrütig zu sein? Nein und abernkals nein! Die Gefahr, daß wir den Feind ins Land bekommen, ist dank der herrlichen Taten unserer Beschützer zu Wasser, zu Lande und in der Luft ein sttt alle Mal beseitigt. Wir stehen also heute besser da als damals. Bleiben nur die- Fragen der Eruährung und die Frage der Politik, die man für das Nachlassen der Sttmmung im Lande verantwortlich machen könnte. Aber auch diese Fragen würden uns keine Schwierigkeiten bereiten, wenn sich jeder die Vorsätze der Augusttag-e 1914 ftks Gedächtnis zurückrufen wollte. ,.Das deutsche Volk kam: und darf nicht unt-ergehcn", sagten wir damals, und es kann und wird nicht mttergehen, auch nicht wegen Ernähr:mgs- schwierigkeiten, wenn jeder in Stadt und Land, ob reicki oder arm, seine Pflicht tut, tteu dem Gelöbnis von 1914. Di^^ebensnnttel sind knapp, das wissen loir alle, und sie werden auck^n absehbarer Zeit, auch wenn sofort Frieden käme, nicht reichlicher fließen; sie fließen aber so, daß kein Mensch Hungers sterbm muß. Und wie steht es mit der Polittk? Hat sich denn da die Lage etwa verschlechtert? Auch hier muß mit einem kanten Nein geantwortet werden. Es steht sogar um vieles besser als in den Mou.aten vor dem Kineg. Die Zusagen, die von Kaiser und Kanzler deni deutschen Volk gemacht worden sind, zeigen doch, d,herzoglich Hesfischer Holliese- rnn:, Gieren, Seltersweg Nr. 63. 87 öLZSNL am 31. Dezember 1916. Bekautttmachrmg. unserHandelsregister Abt. B wuvoc heute eingetragen die Firma Eisenwerk Haiger, 5 ;esell- schaft nur beschränkter Haftung in Gießen/Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und die Bearbeitung von Kriegsmaterial sowie der Verkauf desselben. Das Stammkapital beträgt 20000 Mark. Zum Geschäftsführer ist der Kaufmann August Boden stein in Gießen bestellt. Dem Heinrich Heseler in Gießen Mobilien Aktiva An ausgelieh. Kapitalien: a) gegen Obligationen . . b) geg. Bürgschaft .... o) geg. Güter- kaufgelder . 6 ) gegen Wertpapiere nach dem Kurs am 31. Dezemb. Kassenvorrat. Ansstände. . ist Prokura erteilt. >er Gesellfchaftsvertrag ist am .28. Juni 1916 seftgestellt und durch Beschluß vom geändert. Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen durch den Deutschen Neichs- anzeiger. 3694L Gießen, den 7. Mai 1917. GroßherzogLiches Amtsgericht. Bttchettstttm^zholz-Vevsteirrerrmq . ca. §60 Fftm. Stolberg Wernigerodifchen SgB*fterbe«rt Gebern (^tniton der Nebenbahn Stockheim— Lauterbach-. Bucheustämme 80—;>9 3tnt: 109 Fstm.; neEn' 93 Ö1hlI; 30-59 ^tm.' 22 Mm., 60-69 Ztm.: j»e.ur.fürstlichen Försterbezirk Ranstadt iStatton ^kr »abn Gi^en -Gelnhauften). 30-39 Ztm.: 14 ßftm.; l/ Fstm. 50—59 Ztm.: 3 Fstm. f# i nr ?l "1 -osen von 5-20 Fstm. zum Aus- dlnSkuxn erteilen für den Nanstadter Be- >anstadt,- für den Gederner Bezirk: VsrstmeifierGedern. 94 834.— 195 346.— 4 215.— 48 998.40 27 064.87 8 318.22 45.63 37« 82. .12 Passiva M> Aufgenomm. Kapitalien: Einlagen. . .360 377.69 Geschäftsgut- habend. Mitglieder . . . 4136.— Reservefonds 7 039.60 Betriebsrück- lage. 6 547.41 Reingewinn 721.42 378 822.12 Icanitadter Be- IV, Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1915 160 Zugang in 1916. 3 Abgang in 1916.. 3 Stand der Mitglieder Ende 1916 .... "TecT Leihgestern, den 8 . Mai 1917. Spar- u. Vorschussverein leihpastern eingetr. Genossenschaft rn. unbeschr. Haftpflicht. Will, Direktor. Weller, Rechner. 3709 HolzVerftergermrg. OLwerdm^mS ^^^ltwal^alddistriktenSteMsw'iesen^ 8 und 0 und Alteberg 11 der Forsttvartei Ulfa und SJf WiftSfFh 0 , 9 be \ Stornfels, sowie Dürr- ^b Wlndfnübolz aus verschiedenen Distrikten der Forst- wartet Ulfa versteigert: »i Nuv-olz: Fkchrennutzreifig. b) Brennbolz: S^eiter Rm: 329 Buche I. Kl., 12 Buche II. Kl. kbu r»ve! Sun: ^ Buche I. Kl., 28 Buche IL 51 l. r» 3 i? Frchte II. Kl. KM 3tm. 452 Buche, 154 Eiche, 92 Fichte, stricke Rm.. 54 Buche, 80 Fichte. ^Üel«erunft findet im Saale des Gastwirts ZL"ru1Um statt Blau unterstrichene Nummern werden . Kau,lt«bbaoer werden ersuch:, das Hol; vor der Veruetgerung anzuseben. 9 nifnuK'L'' 1 ??*™" CVieilt 0CT ® X - Ögyüer Zimmer zu ö s 4 p’w fl r>..vart .,akob zu Stornfels. Elchelsdorf, den !. 'jJlai 19)7. 3707R Großherzvgliche Oberförsterei Eichelsdorf. Walter. Holzsnbmission. Aus dem Markwald der Mark Trais-Münzenberg soll im Wege schriftlichen Angebots folgendes Holz vergeben werden: • Eichen stamme Klasse 4 = 1,71 Fstm. Klasse 5 = 6,64 Fstm. Klasse 6 — 3,51 Fstm. Hainbuchenstammc Masse 5 = 0,98 Fstm. Klasse 6 = 0,81 Fstm. Fichtenstämme Klasse 3 = 1,13 Fstm. Klasse 5a = 3,32 Fstm. Klasse 5b *= 19,41 Fstm. Fichiettverbsta»:gcn 5,69 Fstm. Angebote sind nach Klassen getrennt mit entsprechender Aufschrift bis zum 14. Mai 1917 nachmittags 2 Uhr, beim Markmeister Häuser einzureichen, wo alsdann die Eröffnung stattfindct. Treis-Münzenberg, den 6 . Mai 1917. Der Markmeister: Häuser. 3642 VMMwW Die seither von Herrn NecbtK. anwalt und Notar Römkoii tnnegehable [76 Wohnung Seltersweg 56,1. ist anderwenig zu vermieten. Badnbofftr. 54 11. Stock, 8 -Zimmkr-Wohnunst m. reich!. Zubehör, mehreren Kellern usw., Loggia, zu vermieten. Näh. Gr. Stein- wcg 20 l. [15 & Zimmer f Schon» Ij»Z im.-Wohnaofl per 1. Juli zu vermieten. 27181 Schillerftrafte 5. ^ 0 Zimmer E-cyäne 5-Zimmer-Wovnung, sonnige freieLage, preiswert z. vermieten. Ludwigsplatz 8. Näh. Kaiser-Allee 1. 2648 Eine moderne 5-Zimmcr- 2Vostnung mit allem Zubehör, auch Bleichplatz, in schöner, freier Lage p. l.Jult zu vermieten. Näheres 2851 Nord-A»la«e 21,1. Eleaame 5-Zimmer°Wohng. mit Badez., Nnoleumbelag, de-kgl. Mansarde, 5-Zimmer° , Wohng. mit Balkon ulw., per , l.Jult z. verm. 4täherss H. Launfvach, Alicestr. Wilhelmstr. 39 2 neuzciilich eingerichtete 5- Yj \ m »«er- W e h x. nn ßren anfolge Benetzung zu verm. Näh. 82 im h ^oa und L. AMbi5f?, Te!es. 230. 4 Zimmer j - oder später billig zu vermieten od. zu verkaufen« Näheres Liebiastrafte 3. Ncuenweg 17 geräumigei Laden sofort billig zu vermieten, evtl. Haus mit Hintergebäude sehr billig zu verkaufen, sstäheres |368» L Bür, Liebigstr. 3. IVHetgesuche 3—4-Zimmer-Wobnnug sofort ober später gesucht. Schrift!. Angeb. unter 0286:' an den Gieß. Anz. Herr sucht gut möbliertes Zimmer, event. mit Pension. Schriftl. Zlngeb. mit Preis unter 02861 a. d. Gieß. Anz. Studentin sucht einfach möbl. Zimmer mit Gas oder elektr. Licht. Schriftl. Angeb. mit Preisangabe unter 02831 an den Gießener Llnzeiger erbeten. Kleines (?ittfamilieustaus i. Zleußereu 3. Stadt?>. mieten event. zu kaufen gesucht. Schriftl. Tlugeb. unter 02860 an den Gieß. 2lna. fcbailplailei^ A fiteanKEmea!!! 1 GröÜL Vorteil f.Sprechmaschinen-! [besitzev! Unbegrenzte Abwechslg.j I Fortw ähr. Umtausch. Prosp.gratis. 1 1 Karl Borbs, Berlin 54 »frag KSniast/. 31 1