Nr. M Zweites Erscheint täglich n:it Au^ .ahme deS Sonntags. Beilagen: „Giehener Famllienblätter" und „KretsMatt für den Kreis Gjcßen". Postscheckkonto: Zranffurt am Main Nr. U536. Sankverkchr: Sewerbebank Gietzen. Blatt lör. Jahrgang Seima?-Anzeiger für Gderheßen Dienstag. Mai W 3»oiUing?r«nböntcf und Verlag: Brühl'scheUniverfuäts-Buch-m.Steiudruckerei. R. Lange, Gießen. 5chris1!e!tung. Geschäftsstelle und Druckerei: Schulstraße?. Geschäftsstelle u. Verlag: «L^Kbl, Schriftlettung: 112. Anschrift für Drahtnachrichten: AnzeigerGießen. üasbi'shsrigo Ergebnis tfßrttng/isc^ französischen Offensive tßch der zweite Schlacht bei Arms Ende April 1S17 Yon den Fngläncfem benetzt ® Von den Franzosen besetzt -" tttß. WÜi fdSnc, A»/w ’v “m tfj/sme. mmn /S/rhs äosry-JFß olSc/xs/x /ivitfinc J■0‘ tt &yrv$f ^ -j irnrifei „ S^-tTe^'C. tb/jrvac'ifF&rr \*4 üW ft. ‘/rte/93*' jAsutorr /.'’vi'JtycuwVvY'i v, . :?a «K tfandonwercs ^ hrens ANWW jc7>r rjucour) fOrmsCCL-rft "4£> G/Öereourt //e ndci/ft Tjo/T^ü? o toitrV rfi/feÄw v&isk v /tot/* F °£?ttrirrssQ, Andalsin fysnsmsri äSyosU*’ olAokcis igss/g/n-. Mt/scour; .eievßcoun mmm ^Zy/Z/i od^nemyy/y v Conjprtgne^ | Front/ints Mitte Februar/9i? Ans Stadt und Land. Gießen. 1. Mat 1S17. ** Amtliche Personalnachrichten. Nach Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Bolivien ist der für das Großherzogtuin Hessen zuaelassene boliviagische Generalkonsul in Hamburg, G-uillermo Sansines, zur Ausübung irgendwelcher konsularischer Befugnisse mcht mehr berechtigt. — Uebertragen wurde am 26. April dem Lehrer Heinrich Basselli aus Haingrund, Kreis Erbach, eine Lehrer stelle an der katholisch n Volksschule zu Hirschhorn, Kreis Heppenheim. ** 25jä hrig es Geschäftsjubilüum. Der Werkmeister Ludwig Feldb-usch aus Albew-Buseck, bei der Firma Andreas Euler, Gießen, feiert Heerte ein 25jahriges Gescbüftsjubiläun:. ** Das Reichs Versicherung s amt hat an die Vorstände der landwirtschaftlichen Berufsgenossenscl^fttm ein«: Runderlaß über die Beschäftigung von Hilfsdienstpftichtigen, weiblicl-cn und mgeudlich-cnl Personen imd voll Kriegsbeschädigten an gefährliche:: B e t r ie bs ein r ichtun g en geriäftct, der ans eine Verminderung der Unfallgefahr ab zielt. Im Wesentlichen wird darauf hingewiesen, daß die Lcuwwittschaft die Arbeitskräfte dringend nötig hat. Nicht nur Kriegsbeschädigte, sondern auch Hilss- dienstpftichtige solle sollen ihr in weitestem Umfange überwiesen werden. Jede Hand mehr ist wertvoll. Sache der Landlvirte aber ist es, diese zu Teil bisher ungeübte::, zun: Teil durch die für das Vaterland erlittenen Verletzungen im Gebrauch, ihrer Glied« beeinträchtigten Kräfte vor Unfällen i nr la ndwirtschaftlichen Betriebe zu schützen. Dazu bedarf es sorgfältiger Defolgullg der U n fal l vo r schri f ten. Darüber hinaus muß aber gesorgt werden, daß solche Personell nicht an besonders, gefährlichen Stellen, z-um Beispiel solchen, die imr ans steilen Leitern erreicht werden können, oder an gefährlichen Maschinen, zum Beispiel dein: Einlegen m Häckselmaschinen und mit Arbeiten, denen sie nicht gewachsen sind, oder für die ihnen die notwendigen V vrkenntnisse fehlen, zum Beispiel beim Fuhrwerk beschäftigt werden. Jede Hand mehr ist kostbar. Deshalb muß der, welcher sie bietet, vor Unfälle:: behütet werden. Kreis Schotten. e. Schotten, 29. April. Der Maior und Kommandeur ciue- Armicrungsbaünllons schreibt an den Vorsitzenden des Lehrerheims: Das Bataillon hat von der schönen Einrichtung eines U r l a u b e r h e i n: s für heimatlose Mannschaften mt Lehrerheim Vogelsbcrg Kenntnis erhalten und auch davon, daß daselbst einige Heimatloft Angehörige des Bataillons kostenfreie. Unter ku n ft erlfaltcn haben. Es benutzt diese Gelegen- fycit, seinen Dank auszusprecl-en, und bittet, ihn auch den beteiligten Stellen zu übermitteln. e. Schotten, 30. April. Das Hüttenwerk Thale im Harz stiftete zugunsten der Unterbringm^ heimatloser Urlauberim Lchrerheim den Betrag von 300 Mk. z. Aus dem oberen Vogelsberg, 31. April. Da das Brennholz bei den Holz Versteigerungen in diesem Jahr eine mrßcr- gewähnlick/e Höhe der Preise erreicht hat, welche kaum von der geringbemittelten Bevölkerung zu bezahlen sind, ist die Großh. Oberforstbehörde in dankenswerter Weise entgegengekdmmen :md hat die Großh. Oberförstereien angewiesen, denjmigen Familien, :reiche lesholjberechtigt sind, solches zu einem billigeren Preise zimr an- igefttzten Tarif zu überlassen, vorbehaltlich, daß das Holz von ihnen oder hierzu beauftragten Personen selbst gefällt imd cmf- gearbeitet Ivird. — Endlich scheint es nun doch einmal Frühjahr im Gebirge werden zu wollen, seit gesteri: war schon wärmere Temperatur eingetreten, heute strahlt die ^iotme im vollen Glanze, kein Wölkchen ist am .Himmel sichtbar. Im Felde herrscht jetzt rege Tätigkeit, jeder ist mit der Frühjahrsausstellung begriffen. Seit gestern sind auch wieder neue Frühlingsbote:: da, die Schwalben sind eingetroffen. § Herchenhain, 30. April. Landstnrmmann Otto Winter, bei einem Inf.-Regt., erhielt die Hessische Tapferkeitsme- daille. Auf Kaisers Geburtstag wurde er auch schon mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Zwei seiner Brüder sind im Kampfe fürs Vaterland gefallen. Slarkenburg und Rheinhessen. ** Mainz, 1. Mai. Das von der Stadt hergestellte Kleingeld kommt jetzt in UmlaNss. Es find achteckige Zehnpseimigstücke aus starken: Blech. Auf der eine:: Seite steht: 10 Pf. Kleingeld- Ersatzmarle, auf der andern Seite Stadt Mainz 1917 mit dem städtischen Wappen des Toppelrades. Es ist ftllfftverständtich, daß dieses Ersatzgeld nur für die Stadt Mainz und die eingenreindeten Vororte Gültigkeit hat. Kreis Wetzlar. ra. B l a s b a ch, 1. Mai. Landsturmmarm Ludwig Heußler erhielt das Eiserne Kreuz. ra. Klein-Alten stÜdten, 1. Mai. Musketier Otto Zipp wurde mit der Eisernen Kreuz Misgezeichmet. ra. Werdorf, 1. ?Rai. Unteroffizier Karl Lotz bei einer Fernsproib'-Abteillmg erhielt das Eiserne Kreuz. ra. Wetzlar, 1. Mai. Vor Eintritt in die letzte S4tzur^ der Stadtverordneten widmete Bürgermeister Tr. Kühn dem veri stvrbenen stientner Gerhirrd Waldschmidt einen warmen. Nachruf. Der Verschiedene war 28 Jahre lang Mitglied des Stat'trats und unbesoldeter Beigeordneter der Stadt Metzlar. Sodann verlas er ein Dankschreiben des Generals Sixt von Arilin:, Ehrenbürger der Stadt, für die Glückwünsche der Batwstadt anläßlich seiner Ernennung zum Armeeführer. Bei der Beratung des neuen Haushaltsplanes erklärte der Vorsitzende, daß er die von mehrere:: -Seiten vorgeschlagene Herabsetzung der Steuerzuschläge nicht befür'.wrten könne. Dtt .Herabsetzung von 225 v. H. auf 200 v. 5). bedette für die Stadtkasse eure:: Ausfall von 50000 Mk., während die Kriegs Verhältnisse und die Zukimftsaufgaben der Stadt (Schulbauten ufw.) eine vorsichtige Finanzgebarung erforderten. Dar Stadtrat genehmigte einstimmig den neuen Voranschlag. — Große Trupps von Kirchen: aus dm Großstädte:: treffen fortgesetzt im hiesigen Kreise ein. Sie werde:: auf die einzelnen Landorte verteilt. Eingesandt. Amtstage im Finanzamt finden nur'an 2 Vormittagen der Woche statt. Da der Andrang deshalb groß ist, m'uß man Stunden warten, bis n:än m: die Reihe kommt. Wäre es da nicht möglich, einige Sitzgelegenheiten aufzustell-en und dafür zu sorge::, daß der lÄang ein '^wenig gelüstet :verden könnte. Das Pnblikum, meist Fvcükcn, hat es z. Zt. wirklich nicht ganz leicht mit den: VerK'hv bei Aemtern und Behörde::. Das Gewünschte wäre lei-.ht zu beschaffen und der wartenden Bevölkerung damit eine Erleichtereg geboten. ^ ^ .. ^rieffaftett dev Redaktion. t e Erfolg hätte nie erreicht werden können, wem: nicht alle Schichten der Bevölkerung, getragen von der unerschütterlichen Zuversicht in die Zukunft Deutschlands, in der Ueberzeugimg der Notwendigkeit des Durchhalterrs bis zum Endsieg einmütig gewetteffert hätten, dem Vaterlande die Mittel in dem Kampfe um seine Existem zur Ver- ffignng zu stellen. In noch Weit höherem Matze als die früheren Anleihen trägt die sechste Kriegsanleihe das Gepräge einer Volksanleihe, :vas am wirksamsten hervortritt, wenn man die Zahl der Zeichnungen nach der Höl-e der gezeichneten Beträge Jusammenstcllt (die eingellammerten Ziffern geben die Ergebmße der dritten, vierte:: und fünften Kriegsanleihe): Betrag der Zeichnungen in Millionen Mark Zeichnungen bis 200 Jt ( 984 358) (2 406 118) (1 794 084) 3 844 834 ( 129.7) ( 200.7) ( 154.3) 280.6 von 300 Jl 500 „ ( 858 259) ( 967 929) ( 681 027) 1058 861 ( 3-8.7) ( 407.4) ( 293.0) 437 2 600 „ 1000 „ ( 918 595) ( 885 941) ( 605 494) 893 611 ( 844.5) ( 794.1) ( 552.1) 801.0 1 100 „ 9 2 000 ff ( 530 176) ( 468 724) ( 301 863) 407 533 ( 928.3) ( 791.7) ( 520.1) 701.7 „ 2 100 . t 5 000 ( 422 626) ( 347 725) ( 245 873) 320 762 ( 1 563.?) ( 1 246.6) ( 910.8) 1 169.4 5 100 .. n 10 000 „ ( 147 593) ( 113 927) ( 93 189) 122 514 ( 1201.8) ( 907.0) ( 767.7) 988.7 10 100 „ „ 20 000 „ ( 53 445) 42 158) ( 40 571) 51 659 ( 858.0) ( 668.3) ( 651.2) 813.9 20100 „ n 50 000 „ ( 32 840) ( 30 361) ( 28 5001 40 463 ( 1166.9) ( 9801) ( 982.2) 1 297.1 50100 „ n 100 000 „ ( 10 090) ( 9100) ( 9 743) 13 564 ( 850.2) ( 784.2) ( 809.6) 1 062,8 100100 „ u 500 000 „ ( 7 074) ( 6 305) ( 7 870. 12 322 ( 1756.0) ( 1 530.7) ( 1 709.6) 2 110.7 500 100 „ u 1 000 000 „ C 832) ( 780) ( 1 032) 1184 ( 694.9) ( 641.5) ( 852.7) öS 1.7 über 1 000 000 , ( 530) ( 574) ( 725) 770 ( 1 729.6) ( 1 812.3) ( 2 448.4) 2 ,) ;8.2 zusaminen (3 966 418) (5 279 645) (3 809 976) 6 768 082 (12 101.8) (10 712.8) (10 651.7) 12 978.9 Bemerkt sei, daß in erheblich größerem Umfange als be: den vorhergehenden Anleihe:: auch diesmal von den Schulen, Gemeinde::, Ärbeitgebern, Verbände:: und Vereinen Sammelzeichnungen vevarrstaltet worden sind, cm denen rvieder kleine Zeichner auch nnt Beträge:: unter 100 Däcrrk 'beteiligt waren. Um ein Bild von der Zeichnungssrcvidigleit dieser Kreise der Bevölkerung zu ge- wrnnen. sind auch die Beträge mtter 100 Mark in die Uebersicht mit ausgenommen worden. Die Ziffer von 3 844 834 Einzel Zeichnern für die Zeichnnnge:: bis 200 Mk. (gegen 984 358 Einzelzeichnungen der gleichen Kategorie zur 3. Kriegsanleihe) bildet! wohl den schlagendste:: Beweis für die Tatsache, daß die Opser- fveudigkeit der breite:: Massen trotz aller l)emmenden Momente sich in 'der 6. Kriegsanleihe als unversiegbar erwiesen hat. Ebenso ergibt sich, daß auch die finanzielle Leistungsfähigkeit der kleinen Zeichner nicht nachgelassen hat. In: übrigen spreche:: die Ziffern für sich selbst uild lassen deutlich den Geist erkennen, der noch heute in den: deutschen Volke herrscht und dessen Vorivalten die Gewähr des endgültigen Erfolges in sich birgt. Die gescheiterte« feindlichen Durchbruchsversuche im Westen. Wird der Engländer, nachdem er dreimal so gewaltige Niederlagen sich geholt hat, auf seinen OperationS- plan verzichten? Wird er endlich die Erkenntnis aus sich wirken laffen, daß unsere Siegfriedstellung, allen Voraussagungen unserer Obersten Heeresleitung entsprechend, so widerstandsfähig ist, daß unsere helden- rafttujen Verteidiger nicht nur in der Lage waren, alle Offensivunternehmungen der Gegner glatt abzuweisen, sondern sogar unsere neuen Stellungen als Basis für erfolgreiche Gegenunternehmungen zu ben'.rtzen? Die KampseSkraft unserer Infanterie erweist sich täglich von neuem, und unserer Artillerie wird selbst vom Gegner das glänzendste Zeugnis ausgestellt. Unser Sperrfeuer setzt, wie ein italienisches Blatt ein- zugeftehen wagt, so prompt ein, daß die englische Infanterie die Grenzen zwischen dem Sperrfeuer der eigenen und der feindlichen Batterien nicht zu unterscheiden und sich in dem von den Geschaffen aufgewühlten schmutzspritzenden Boden überhaupt nicht zu entfalten vermag. Vielfach würden die englffcheu Sturmtruppen reihenweise durch frontales'und flankierendes Feuer niedcrgeiuäht. Dazu kommt, so schreibt die „K. "Vztg.", daß die einheitliche Lei. tung au der Westfront, die gerade im entscheidenden Augenblick des ersten Offcnsivstoßes fehlte, trotz aller gegenteiligen Behauptungen auch heute noch nicht vorhanden ist, und daß alle die staffelweisen Angriffe, deren sich unsere Truppen gegenwärtig zu erwehren haben, es an der notwendigen Straffheit fehlen lassen, die allein den Erfolg verbürgt. Amtlicher TM. evmtmtziiW künntimdchomg stände) omer betroffene Gegenstände (meldepflichiiige Gegen- Mick Nr. L. I. 1S56/3. 17. K. R. A., betreffend Beftandserhebnng von Nadelrundholz. Dom 1. Mai 1917. Nachstehende Bekaniwnachung wird auf Ersuchen des König* , o ' • - y ,ullu u +* I Vi-llUU/UU UCi? JVUUllJ Iia>eii Krteasmtmsteriums hiermit zur allgemeinen Kenntnis ge- vraa-t mrt dem Benrerken, daß, soweit nicht nach den allgemeinen Strafgesetzen höhere Strafen ttefluirft sind, jede Zuwidcrlwnd- lnng gnnäst § 5 der Bcfanntmachumgen über Vorrats- er heb un gen vom 2. Februar 1915, 3. September 1915 und 21. Oktober 1915 (Reick-s-Gesetzbl. S. 54, 549, 684)*) bestraft Auch kann de^r Betrieb des Handelsaewerbes gemäß der Bekanntmachung zur Fernhaltung unzuverlässiger Personen vom Handel vom 23. Septencker 1915 (Reichs-Gesetzbl. S. 603) untersagt werden 8 1. Meldepflicht. Tie von dieser L^kaimtma-chung betroffenen Personen (melde- pflrchtige Personen) rrnterliogen hinsichtlich der von dieser Be- **' Wer vorsätzlich die Auskunft, zu der er auf Gnknd dieser Verordnung verpflichtet ist, nicht in der gefetzten Frist erteilt oder wissentlich unrichtige oder unvollständige Angaben macht, wird mit Gefängnis bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu zehntausend Mark bestraft, auch können Vorräte, die verschwiegen find, im Urteil für dem Staate verfallen erklärt, werben. Ebenso wird bestraft, wer vorsätzlich die vorgeschriebcnen Lagerbücher cirl- Anrichten oder zu führen unterläßt. Wer fahrlässig die Auskunft, zu der er auf Grund dieser Verordnung verpflichtet ist, nicht in der gesetzten Frist erteilt oder unrichtige oder unvollständige Angaben macht, wird mit Geldstrafe bis zu dreitausend Mark oder im Un- mit Gefängnis bis zu tedjS Monaten bestraft. vermögensfalle mit uu> a « iu^ »wuuicu utman, Ebenso wird bestraft, wer fahrlässig die vorgeschriebenen Lagcr- Wcher einrmidüen oder zu führen unterläßt. Melvepsticht 8 2 . ^ . Meldepflrchtigi- Gegenstände. Meldepstichttg sind alle Vorräte an gefälltem Nadelrmrdholz Mit eurer Zopsßärke von 10 Zentimeter auftvätts. § 3. MeDepflichtige Personen. Zur Meldung verpflichtet sind: 1. Waldeigentümer mrd Waldnutzungsberechtigte, soweit sie im Deutz vvn Holz sind, das wd} nicht cm einen Tritt , . . . r ^ ----- ^ritten über- wreien ist; 2. SägewerPsbesitVr, Hvlzhcnckler und sonstige Persmim bezüg- li(h des Holzes, das ihnen gehört oder von ihnen erstanden und ihnen bereits überiviesen ist, gleichgültig, wo es lagert. Befreit von bn Pflicht der Meldung bkest-en die Personen, deren gesamter Vorrat an meldepflichtigm Gegensümden nicht mein beträgt als 50 Festmeter. 8 4. Stichtag. Meldefrist, Meldestelle. Meldepflicht ist der bei Beginn des 1. -Mai 1917 die _ . V ^ * 1 » vw. wykdii t,. yjt-Vll JL ij X I lLtrchtag) tatsächlich vorlwndene Bestand an ineld^flichtigen Gegenständen maßgebend. Tie Meldimgen sind bis zum 15. Mai 1917 an die H 0 l z - Meldestelle der Kri e g s - N 0 h st 0 ff - Abt e i l u n g des Königlich Preußischen K r ieg s m in i ster iu m s , Berlin LW. 11, Köntggrätzer Straße 100a, zu erstatten. § 5. Art der Meldung. Tie Meldungen Haberl nach Kubikmetern (Fastmetern3 auf Herr anrtlüben Meld'schünen zu erfolgen, die bei der Holz-Meldestelle der KmegS-Rrhstosf^lbt ilung des Königlich Preußftd-en lt-rieas- rnistermms, Berlin SW. 11, Königgrätzer Straße 100a, anzufordern sind. Tic Anforderung der Meldescheine soll auf einer Postkarte (nicht Brief) erfolgen, die nichts arideres Eilten soll, als: nir^c Anforderung des oder der gewünschten Meldescheine: Art des Betriebes: Angabe, ob der Metdepflülstige die rneldepflichtigen Gegenstände als Händler vertreibt. b) im Sügeiverk einschneidet. c) Waldeigentümer oder Waldnuhnngsberechtigter ist: 4. deutliche Unterschrift mit genauer Adresse und bei Firmen ^ nül Firmenstempel. Für getrennte Betriebe oder Loyerstellen sind besondere Melde- scheme emzusenden. Um möglichst genaue Ausfüllung der auf den Melde sd-emcn urttcr^,,II" gewünscht-m „Angaben" wird im eigenen Interesse des ^Meldenden ersucht. Im Meldescheine lind ordmmgsgemäß postsrei zu machen und I>aven auf dein Bri'fumichlag den Vermerk zu tragen: „Nadel- runoholz-wleldescheiir". Eine zweite Ausfettigirng (Abschrift, Turch- schilag^ Sttnne) ift von bau Meldenden bei i'ecmnt Geschäftspapieven zuruckzubehalten. § 6 . orYV or . Anfragen und Anträge. UUc Anfragen und Anträge, welche diese Bckanntmachimg be-- traße 100 a, zu riüxten. ~ § 7 ‘ Inkrafttreten. < £it)e Bekanntinachung tritt am 1. Mai 1917 m Kraft. Frankfurt a. M., den 1. Mai 1917. Stellv. Generalkommando des 18 . Armrekorps. Donnerstag, den 3. Mai, abends 7»/, Uhr pünktlich in der neuen Aula der Universität: Vortrag mit Lichtbildern on Herrn StadtichuliufpektorLLSHLv aus Frankfurt/N über KrgejskSk Jlilmingsmittfl 2- Die Ausgatie der auf jeden Besteller entfallenden Mengen SaoUartofseln erfolgt gegeii Abgabe des Bezugsscheins und Barzahlung vom 5. bis 12. Mai 1917 fanrd) den Kartoffelhändler Löbsack, Hinter der W e st a n l a g e. ^ ^ Kartoffel-Saatgut kostet 15 Pfennig das Pfund. 4.^Ueber Saatgubneiigen, die bis zum 12. Mai 1917 nicht abgeholt sind, )vicd anderweit verfügt. Gießen, den 1. Mai 1917. 3164B Ter Obe rbürgermeister: Keller, den D e t r.: Bestaudserhebleng von Nadelrund^)lz. An vle Grojzh. Bürgermeistkreien der Landgemeinden . des Kreises. Jndenr wir auf die Bekanntmackiung des stellv. Generalkommandos des 18. Armeekorps von l>eute veriveisen, beaiLftragerr wir Sre, folgendes alsbald ortsüblich zu veröffLr:tlick>en: „Tas SteUv. Generalkommando des 18. Araneelorps hat unterm 1. Mai 1917 eine BekcmTrtnracknmg bctrefsenf>: Be- ltandSerhebung von Nadelrrmdholz erlassen. Diese Bckannt-- machrmg ettthätt Bestimnnmgen über Meldepflicht, nieldc- pflrchttge Gegeitstände, meldepflichtige Personen, Stichtag, Meldeirrst. Meldestelle, Act der Meldung, Anfragen inrd Anträge sowie Inkrafttrrüen. Tiefe Bekarrntmachung ist im Gwßener Anzeiger abgcdruckt imd kamt auf unterer Amts- stltbe emgefehen tverden." Ter Gießener^ Anzeiger, der obige Beianntmachnng enthält, ist von Jhnett ans Wunsch den Interessenten vor^ulcgen, letzteren and) aus etwaige Fraget: eingel?ende Auskunft zu gebw. Gießen, den 1. Mai 1917. Großherzogliches Kreisamt Gießen, ttr. tt s 1 11 g c r. Eintritt frei. Gäste willkommen- )jc Vorffijende. ö470 Dre Svrechuunden in den Brolmarkenbezirken sind von hellte ob werttags von 8—10 Uhr vormitkaos. Gießen, den 1. Mai 1917. 31638 Ter Oberldirgermeister: Keller. Aeiichljleü-^sgs-Gesc'WastTittzek!. rtlß in t.. ^ v... » oiv Brauntoblcnbrikctts^Abaabc Mittwoch, best 2. Mai Ubv und lVa—6 Ubr nnd Dor.uerStaa, den 3. Mar^von 7—12 Ubr. ^tunlmerkarten 601—960 stnd nur gültig und ntüssen vorder: gegen Bezugsscheine. un:er Vorlage der letzten Qtlit- tung bei dem Vorsitzenden A. DickorH, Schanzenstroßc 8 umgelauscht werden. 3166o Gießener Hausfrauen-Bcrein Erdarüschockcn betrifft: Die vertilgnug der Nattpennefter. Die Garten- und Feldbesitzer der Gemarkung Gießen loerden hiermit aufgefordert, bis zum 20. Mai d. Is. Uwe Bäume, Sttäucher uttd Hecken von den Raupennestern zu reinigem. Diejenigen, rvelche dieser Anssostderung nicht Folge letften. verfallet! in die in 8 368 des Neichsstrafgesetz- budies bestimnite Geld' oder Ha'tstrafe. Außerdem wird. die Vertckgung de:' vorhandenen :Üam-enncsler auf Kosten ' des Säumigen angeordn'-t w-erven 3461L \ Gießen, den 30. Arwil 19l 7. Ter Oberbürgermeister: I. B : Grünewald. »IU !l Erfolgreschsn Vertretern in der 4 Stück ß«allha»®a zu ver- kaufcn. S chloß gosse 9. [02064 Berk. w.Häs.m. 9 Jg. <3W. ö.), iress. Weichs u. Heu sow. grau. Belg.-R^sa tbel.»,setzt a. I.Mai Ig. ab. ML war, Hausn.64.^ ' «°wM-r.-r Ltockßich. .-ruch. Rotznnqn; einaetroffen. J. K. Scimlhsi 3459 Marktstr. 4. die für Anstalten feindlicher Staaten tätig waren oder für ihre Anstalten zurzeit Nicht arbeiten können, bietet sich besonders günstige Gclcgenbeit durch Abschluß von ßuhrttjlchkrinig der LtsSt B f . 1 Pinnd 40 Pfg. Verkauf in der Geschafisstelle, M usburg 6, Dienötag, den 1. Mai, nachmittags vo « 5 Ubr an. ‘"c Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. Nährmittel-Berteilnng . s- Für den Monat Mai 1917 kommen folgende vcuiytmtibd zur Llusgabe: 1. NÜhrmittcllatte A (gelbe Karte): a) ans ?lbschnitt 1: Suppenfabrikate, 2. Nährniitdellarte B (rote Ka r te): a) auf Mschnitt 1: Grieß, d) „ 2: Haferflocöen, e) ,. ,. 3: Oövaupen, 3. Nahrmitttlkarte 6 (blaue Karte): a) auf Abschnitt 1: Teigwaren, d) 2: Graupen, c) „ „ 3: Haferflvcken, a) „ 4: Suppenfabr-fkate, e) .. .. 5: Sago. II. Wer die ans ihn entfallenden Waren — die abzngebende 9Renge wird später bekannt gegeben — zu drehen, wünscht, hat unter Vorlage der Nährmittelkarte bei einem Kleinhändler der Stadt Gießen bis zum l.fXlQi 1917 eine Bestellung aufzngeben. Dabei ist darauf achten, da st das Kleinl-andelsgeschäft nur die auf- gerIrenen Bestellnmrken abtrennt und auf der gleich- riuerigen Ouittungs- und Bezugsmarke die Bestellung durch Eintragung seiner Firnw bestätigt. Wer die be- ffinrmte Frist nicht einlstilt. verliert den Anspruch auf die ™ diesem Monat' ihm zustehende Ware. Die .Aeinltandelsgeschäfte haben die Bestellmarken D 0 n ne r s ta g. den 3. Ma i 1917, vormittags 91/2 Ubr beginnend, lverden ül den Waldungen der Stadl Gießen versteigett: 60,38 Iw Fichten-Derbstangen, 92 rm Eidiensdieit, 43 „ shiefernscheit, 52,4 „ Eitbenknüppel. 38 Kiesernknüppel, 1150 Wellen Eichenreisig, 240 „ Kiefern reisig, 430 „ Fichtenreisig, 30 rm Eichen-Stockholz. Die Zusammenkunft ist auf der Lichersttatze an der 8. Schnetse. Hvlzhändler sind vom Mitbieten ausge- schlohen. Jeder Steigerer darf nur seinen Eigen-Bedarf stergewr. ^406Z Gießen, den 27. April 1917. Der Oberbürgermeister. I. V.: Grünewald. (.»iroße 6-Zimmer-LÜobna. lL St.l m. Bad u. a. Ziibeh. zu vermieten. Stepbanstraße 4SI. [55 Eins. möbl. Zrmmer z. verm. 3 449 Weidengaff e H, Gut möbliertes Woän- und 9 Zimmer 3-2.-WohQB.JJ. !. Ütot od. sp. z. verm. Neuen Bane 10. [*** mit GaS zu vermteteu. 2652 Walltorttraße 15 tLhi bxc .11 Betracht kommenden Bestellbogen aufzulleben Uno 'väiestens am 8. Mai 1917 den: Städtisck-en Lebens- skidwlamt zirr Prüffmg einzureickMt. Auf (brrmd der emg'.rewHen Marken erlialten die Meinhandelsgeschäfte B.-zugssdrerne für den Bezug ber Waren von einem Großhändler der Stadt, Öftesten. Nichteinhaltung dieser iyri}t peht den Ausschluß des betreffenden Kleinhandels- ^Beteilignng an den: Berttieb mit Nährmitteln nach sich. 0. Die Bestellbogen können auf dem Städtischen ro.ipimftefomt gegen Erstattung der Selbstkosten in Grnp'ang genommen werden. G i e ß e n, den 28. April 1917. 34628 Der Oberbürgermeister: Keller. I 2 Zimmer Kl. S-ZliR.-Webnitaa mil Ga-), (startenanreii zu vermieten. 02622 Wcscrstraßr 1 5. [Verschiedene] Kleine LVobnung für I bls 2 Pers. zu verm. 3394 _Becker, Lö iven gos se 28. ß—4'Zim.'Wohng vreisw. zu verm. Morktpl. 18,1. 3194 Kl. Mans.-Wohng. m. elekir. Vicht zu vermieten. 02<>'70 Krosdorser Straße 6. Saatkartoffel-Ausgabe. Tw der Stadt Gießen überwiesenen Saatkartos- fel n sw.d letzt emgetrossen nnd kommen an die Besteller IvxJIu^qJk ; es handelt sich um mittelfrühe Sotten. js— gesck-ieht in folgender Weise: 1 D« Bezugsscheine werden an die Besteller gegen te r Brotmarke nausweiskarte vom 3. bi* 10. Mai 1917 den B r 0 tmarkenbezirken während der üb- nd*' Ti-j|rmibat ausgegeben. Da die bestellte Menge nicht in voller Höbe geliefert wurde, mi.ßte eine Beichräulmrg sämtlicher Eiu-elbest-ellungen eintteten. \Mötl. Zimmer] Peosloo Brsadl NaaeaBSae 23 Zim m.u.ohneVer« pfleg, f. jede Zeitdauer. Mittag- tl. Abendlisch. Elektrisch Licht, Bad. Tel. 1086. [1687 3-4 Zimmer zusammen oder getrennt sofort zu vermieten. 3381 _Babub osttraße 45. Ont Bähl. gr. Wohn- n. Schlaf- airamar für sof. ob. sp. z. verm. 34l 2 _Vud chigstro ße 14,1. Möbl. Zimmer zu vermieten i 02632) EelterSweg 59,1. Schlafzimmer zu vermieten. 0 2636 Fr iedrich str.15.m Schön möbl.Ztm.m. Schreibtisch biutg zu verm. 02641 _Se lters w eg 89 (Laden). 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