m. M Der »Zctz«K«r erscheint tätlich, außer EonntagS. — Beilagen: SiehenerLamrkjenh'.ätter: Xreirbiatt skr Len Kreis Sietzen. SezAgsvreir: monatl. 90 Pf.. v'.e-tel- Hjhit Mt. 2.65; durch Whsle. u. Zwergstellerr monatl. 80 Pf.; durch die Post Mk. 2.45 Vierteljahr!. mtsscbl. Bestellq. Fernsprech - Anschliffe: für die Schrisileitnug 1 ] 2 Aettag,Geschästsllelleö 1 AnschriitfürDralUnoch- richten: Anzeiger Tiefen. Erstes Slatt lb?. ZührMKg YiemttA 15. Mü M Annahme wm R»;:!grn *. die LcrgeSrumrmer öte zumNacknnittag vorhe^> 3tf!?n:; reis, f. Anzeiaen: örtlich 30 Pi., tzer- nuetungeu u. Stellenqe^ suche 15Ps^ nu.swä ctO! 25 Pf., b. PlatzvorfchrtB 30 Rcttamrn 75 Ps^, bei Platzvorschrist to Hauytfchristleiter: Goetz. Veram.oortttchi für Politik u.Featlletor,ri Aua. Goetz, Stadt unfe La»«-. VermischteS-.r.Vet-! richtssaal: Fr. R. Zenz^ Zwillingkrunddruck u. Verlag: Srühl'sche Univ.-Such- u. SteinSruikerei L Lans«. Schrist'Utnng. StschZstrstrllr s.Vn!ck«et: zchuW.7. Postscheckkonto: Kranksvrt a.M. N 685 V«lt»er7ehr: SeWerder-anr Sietzrn Hüdtrftt k% russischen Uriegsminifters GuischkM. (WTB.) Großes Hauptßuartier, 14. Mai. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. An der Küste, im Ypern- und Wytschaele-Bogen nabm stie Artillerre-Tütigkeit zeitweise zu. NachS.'m dao starke Artilleriefeuer auf dem Kumpffelde von Ar ras tagoiwer stellenweise nachgelassen hatte, setzte es abends Mischen LrnS und Queant mit erneuter Heftigkeit em. Englische Teilnorstöße bei Oppy und Fampour scheiterten. Die Kämpfe Lei Bull-ecourt wurden mit Erbitte mng fortgesetzt. An zähem Ringen l^ehaupteten wir die Trümmcr- ftätte^des Dorfes geg-err mehrere feindliche Angriffe. Zn S t. Q u e u t i n wird die Zerstörung duncki die Beschießung des Feindes täglich größer. Heeresgruppe Deut scher Kronprinz. An der Aisnefroitt ist die Lage unverändert. In der Eharmragile erreichte der Artillericlampf besonders Mischeil Dnway rmd Aulrerive beträchtliche Stärke. Der Feind verlor am gestriger: Tage 12 Flugzeuge und einen Fesselballon. Leutnant Wolff schoß seinen 39., Leutnant FttGerr von Richthofm seinen 24. Gegner ab. Oestlicher Kriegsschauplatz. Geringe Gcfechtsrätigkeit. Mazedonische Front. Zwischen Prespa-See und Wardar blieb die Artillerie- Migkric heftig. Der an einzelnen Stellen gegen unsere &mm vorAchi-nde Feind wurde abgewiesen. Der Erste Genera lg,mrtiermeisLcr Ludendorff. * Der Abcrrdbevicht. Berlin. 14 Mai. abends. (WTB. Anttlich.) Wech- setuÄ starke Artitterütärigkett an den Kampffronten im Wefteu. Bei Craonelle. Eorbeny und Bery-au-Var blieben frmrKtzZchx Teilvorjtö tzeerfo lg los. * * * Heute wird im Reichstage der Reichskanzler die 1>e- 7a.:ntten Anfragen iiber die KrirgSziele b-eantworten. Er wird, entgegen einer früheren Mitteilung, die behauptete, es werde nur eiire kurze Regierungserklarnng ausweichenden' Inhalts verlese rverden, doch eine Rede halten, die Ellaccht niäst ganz den Inhalt haben wird, wie ihn die Berliner Mitcrrüeiter der „Köln. Ztg." und der „Franks. Ztg." vor einigen Tagen glaubten andeuten zu können. Herr v. Bathmann Hollweg war inzwischer: im Großen Hmrptqr'nrtier und in der österreichischen Kaiser stad t, und wenn wir die Stimm: u:vg mustern, wie sie heute über die bettorstehende Aufklärung ans den Artikeln der genannten mtb anderer Blätter heraus tritt, so nimmt man doch eine auffallende Aendrrnng wahr. Im „Tag" heißt es: „Es ist möglich, daß ber Kanzler darauf Hinweis^ seine frühere:: KriegKziele könnten rurch dein Osten zu eine Revision erfah- rerr. Außerdem steht zu erlvarten, daß der Reichskanzler ziemlich deutlich von dem sogenannten „Scheid emann-Fri eben" ab-rückt, ohne sich den Forderungen der anderen Seite voll an zu schließen." Airs etwas Aehnliches loird es bei des Reichskanzlers Rede wohl hinauskommen, denn verschiedene Blätter teilen übereinsttnrmend mit. die Mitte lvarteien, Zentrum, Nationalliberale imb Fortschrittler, würde:: nach der Rede des Kanzlers eine gemmirsame Erklärung abgeben. Voraussichtlich werde Dr. Spahn oder Prinz Schönaich-Carolath diese Erklärung abgeben. Spahn hat bekcnrntlich mehrfach ganz entschieden sich für Gebietserwerbungen und Sicherungen beim Friedensschluß ausgesprochen. Nach der „Voss. Ztg." verlautet in parlamentarische.n Kreisen sogar, daß auch die ^Deutsche Fra M an sich d er g emei::samen Erklärung anschließe:: werde. Diese wird wohl auf eine Unterstützung der Regierirngserklärung hinairslanfen, und darun: kann es sich bei Herrn v. Bethmann Hollwegs Eröffrinngen schwerlich um Scheidenlannsche Gedanke:: handeln. Einige große demokratische Organe, die bisher in der Mflauung der Stimmung zugunsten des Scheiden:annsä>eu Friedensideals das Mögliche getan hatten, die den offenbaren Wunsch hegten, der Kanzler möge in dieser Beziehung sich immer weiter nach links bewegen, wenn sie auch aus Zms Vcrzichtprogrannn vorsichtshalber sich nicht ausdrück- luh testlegten — sebemen sic!) des Reichskanzlers Polittk an- vassen zu wollen, auch wenn er jetzt etwas anders ein^- schwenkr, als sie envartet hatten. So heißt es z. B. in der „Frankfurter Ztg.": . ist "Pt. wstuntellen. daß diese Fonnel „ohne Annexionen und ohne Emswädigungen", die allenfalls eine allgemeine Tendenz, ^edoU, nicht den ton treten. Inhalt sirr den Frieden mich dem größle:: Koalrtmnskr'.eg der brbcirteu kann, diese Formel, über die M Mich mnerhaw der Sozialdenwkratie skeptisch gedacht nnrd und die nach Uentzeiungen sozialremokritischer Parlanlentattcr auch Gvenzberrchtigungen nicht ausschließen soll, daß diese Formel, soweit wir when, außerhalb der Sozialdemokratie von niemand anders als die — öiungderFriedensirageancrkannt worden ist." Warum spät diese Feststellung? Es wäre gut ge- tvesen, wenn man sie bisher schon öfter gehört hätte statt allzu kräftiger Bemerkungen gegen Ansichten und Bestrebungen, die keuw^wegs immer „alldeutsch" gewesen sind. Nach der Andeutung des „Tag" könnte die Rede des Kanzlers vielleicht darauf hinauslaufen, einen Frieder^oor- schlag in der Werse zu machen, daß die Mittelmächte dem- ,en:gen der Feinde, der zuerst von dem Zerschnretterrmgs- programm der Entente zurückzutteten bereit ist, in den Friedensbedingungen weiter entgegenkommt als den in Gehässigkeit rmd .^kmups bis aufs Letzte Vsrharremden. Das wäre unseres Eraclftens eine recht grtte, zeitgemäße Losung. Damit würde auf die russischen Verhälttnsse am besten eingewirkt werden^ und vielleicht würden danach mich die Franzosen vre Ohren spitzen. Allerdings, die „Utordd. Mgem. Ztg." hatte in chrer bekminten Arrb- wort mrf die Mindgebung der russischen provisorischen Regierung den fragwürdigen Satz eingeflochtea:, Deittschland 'volle Rußlaich von seinen Verbündeten nicht trennen. Nun. heute hat sich die Sachlage ja wieder geärchert, und es ist wohl auch nröglich, daß :nan den Herren in Petersburg gegenüber etwas deutlicher miftteteu kann. Der östcrrcichifch-ungarische Tagesbericht. Wien. 14. Mai^ (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautvart: Oestlicher und südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Italienischer Kriegsschauplatz. Die Artillericschlacht am Jsonzo geht ahne Unterbrechung fort. Das feindliche Feuer steigerte sich mitunter zu größter Stärke. Die italienische Infanterie versuchte bei P l a v a einen Handstteich gegen einen unserer Höhe,:- Mtzpnnkte: sie M,rde durch unversänmt zugreifenden Gegenstoß geworfen. Der Stellvertreter des ChesS des Gencralftabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant vi'c rrämpft an der West- mb Ostfront. Berlin, 14. Mai. (WTB. MchdcmEich.) An d^r ArraS- Front nrar am 13. Mai das Attilleritchnrer schwäch-r als rur Irv. Vrottagen und nahm erst Mgan Abend größere Stärld aa. Dfe d cu ts cl' e S li ft ix b erlegen ^ci t ermöglichte es der Artillttie Achter voller ^Ausnützung von Ballon- inxd Fliegerbec/dachrimg, die feindlichen Batterien an der ganzen Front mit guter Wirkung zu vernmpfen. An zahlreichen Stellen explodietten Munitionslager, und aus mehreven Batteriefiellmigen flüchtete die Bediemmg. E::r Angrris einer enalisclZm. Konrpagnie gegen den Park von Oppy brach -am frühen Morgen des 13. Mai im deutschen Sperrfeuer M- saimnen. Die Versuche der Engländer, den Bahnhos und das Dvrs R o-eux zur Vetteidigimg auszubaucn, wurden durch planmäßig-es Artclleriefeuer gepött. TnrppeTransannnlüngen westlich Gavrelle g^gen Ernbrilch der Dnnkel'heik wurden inr deutschen Feuer zersprengt. Ein 11 Uhr abends an der Sttaße F a m p o u x—F res- ti c s vorbrechender englischer A n g r i ff bmch in deutschem Feuer zusammen. Der 13. englische Angriff bei Gueudecourt Icheitevte an: Morgen des 13. Mai, der 14. am Abend des gleichen ^ages. Trotz des gcivaltigcp:, mit Nebellvnrben untertnischt-en Trommelfeuers war die tapfere Besatz:mg :näü zu erschüttern. Au. zähem Handgi-anaterrkaurpf wurde das Dorf behauptet. — Aus St. Quentin lag dauernd Feuer, vor allem auf der inneren Stadt, wo mehrere Brände ausbrache::. An der Aisne-Front und in. der ivestlichen Champagne war das Artilteriefeuer verhälttnsmäßig schwach/ Leb-- Hafter rrur zwischen Winterberg und Sttaße Corberry—Reims sowie van der Aisne bis nordivestlich Bnnlpnt. Wahrend die französische Offensivbewegung stockte, verbesserten die Deutschen ilwe Stellung nordivestlich Bratze und bei Jawmcoutt durch Borschieben ihrer ^nfanterielinien. Ebenso gelang eine Verbesserung der deutschen Stellungen auf der Höhe 108. Dieser vollkommen zerschossene mrd von Gran,tten um und :rmgewühlte Hügel, der nördlich von Bertt)-au-Bac :mvermittelt aus der Ebene steigt, flankiett jedes weitere,französische Vordringen auf .Jiwincourt. . Trotz stärkster Attitlerieroirkung und ungeheurem Menschen- ernsatz hatten die Franzosen es nicht vermvckü, diesen Eckpfeiler aus der derrtschen Stellung herauszübrechen. Die deutsche Besatzung, die sich mit den Franzosen in den Besitz der Kirppe teilte, hat jetzt die d-artsche Linie vorgeschoben. Kühne Stoßtrupps be- mächttgten sich eines Teiles des dortigen Stembruch^s :md brackstm Gefmigene ein. Das daraufhin einsetzende starke Artilleriefeuer vewnochte an dem deutschen Erfolg nichts mehr zu ändern. An der O ft front wurden als Vergeltung für die Beschießung von T u l c e a Bahnhof und militärische Anlagen von G a l a tz mit Feuer und I s m a i l m-rt Bomben belegt. Auf dem Bahnhof wurde eine Explosion beobachtet mld in Galatz an mehrere:: Stellen Brände fcstgcstellt. Feindliche Batterien, die unser Feuer erwiderten, lvurdeu z:::n Schweigen gebracht. Ein englischer Bericht über die Beschießung von Zeebrügge. London, 14. Mai. Die Admiralität teis> mit: Ein Teil unserer D o v er-Srei t k ra fte führte gestern irüb mit Erfolg eine s e h r s ch w e r e B e s ch i e ß u n g von Zeabrügge durch. Unsere Marineluftsttcitkräfte waren ebenfalls beteiligt, lieber fünfzehn^ Kämpfe wurde,: in ^r /Luft ausgefochten und. hierbei vier feindliche Flugzeuge zerstört und fünf zum Absturz grbrarÄ- Zwei von unseren Flugzeuge:: sind nicht znrückgekehtt: eins fettem larchete in Holla:ü> :nrd wurde interniert. Hierzu wird von amtlickier Stelle erklärt: 1. Die Beschießung von Zeebrügge durch englische Ssestreit- ttäfte ist ohne jeden imilitärischcn Erfolg gewesen. Geringer Sachschaden ohne jede Bedeuttmg. 2. Es ist kein deutsches Flugzeug zerstört oder z U m Absturz gebracht morde::. Bern, 14. Mai. Im englischen U n t e r h a u ) c verutteilte der Abgeordnete Lambert die Absicht der Regierung, über den Ern ährungsstandarst.in geheimer Siftroug Bericht geben zu wollen. Ferner erklärte er, die Deutsche:: ^rcüßttn es '.rabe.greif» lich finden, daß England von seiner gttvclltigen Seeuwcht klänerc sichtbaren Gebrauch mache. Attt den Lttmsen vvn Gaza und SalonM^ müßte man in Palais landen und das Hornissennest Zeebrügge ausrüüchern. Eine russische FlugsiatLon mit Bomben belegt. Berlin, 15. Mach In der letztem Zett haben russische Sees lug zeuge niehrfach verfucl-t, die TLtigkeih unserer Vorpostenfahrzeuge an der ttordburländis üjen Küste hindern. 'Am 13. Mai morgens wurde daher die rirssische Flugstattom Lebara ausgiebig mtt Bomben bÄegt. * Der hnlgarische Berich». Sofia, 14. Mai. (WTB.) Generalstabsbericht vom 13. Mai: Mazedonische Front: Jä: Gegend Bitolia, schwache Artilleriefeuer. Im Cernabogcn versuch^:: nrehrere feindliche Abteilungen, gegen icnsere Stellungen auf Höhe 1050 Sie wurden ferrch, unsar Feuer leicht zurückgewiasen. Srmst fefeS übliche Artilleries euer. In dar 9Rvgletm-Gege7Ü> bekundeten die Serben eine selfr lebhafte Geschütztätigkeit. Gegen Anbruch der Nacht gingen die Serben zu drei wütenden Angriffen vor, wurden jedoch jedesn:al d:wch mrser wirksames Feuer niever- gemacht. Tie Ueberlebendm, denen es gelang, die Gräben zu erreichen, wurden mit dem Baionett niedargemwcht. Tas tapfere Inso.nterie-Regiment Zagora Nr. 32 warf durch einen glänzenden Gegenangriff größere serbische Abteilung^: end.piltig zurück, denen es in den gestrigen Kämpfen gelang, sich in einigen unsever Gräben fest zusetzen. Zu den übrigen Lllschuitter: der Mogleua-Front schlugen wir tvicderholte serbische Eingriffe leicht ab. Westlich des W a r d a r spieltet: sich den ganzen Tag he füge Kämpfe ab. Der Gegner versuchte mehrmals zun: Angriff vorzugehen, wurde aber jedesmal durch unser Feuer zum Rürtzug genÄigL Grsst gegrn 6 Uhr nachmittags vennochtttn die Franzosen ^a»ch ziemlich heftiger Artilleinelwrbeverllrng den Angriff in mehreren auseinander folgenden Wellen «raren die Höhen Von Jaäobma rard Bissittowa Kittta, südlich, Hnma, vorzuttagen. Die mehrmals wisderholten Angriffe w:crden mit bÄctigen Verlusten Kr fee Franzosen abgewiesen, die an der ganzen Front genötigt wurden, den Rückzug anzutreLcn, stellemveise in Auflösung. Bei AllKhcck Mahle m:d bei Soowo, südlich Gewahrt ArtillerietättgEett Rumänische Front: Bei Dulroa sp^rNches ArtÄetts-- Gewehr- und MastMsngrwehrfsrer. Btt Isacwa vereinzetts Kanonenschüsse. Der türkischr Bericht. Konstnntinopel, 14. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Amt- licher Heeresbericht vom 12. Mai. Jrraksrvnt: Zwei russische Abteilungen hatten den oberen Lauf der Diala überschritten. Die nördliche AbteilUsig. bestehend em russischen Arbeit errat, der einen sehr mächtigen Vrnfbttz auÄibe, in Gegensatz zu geraten. Es ist wohl möglich, sagte Strvom, daß diejenigen sozialistischen Mehrheitsparteien, deren Programm nationalistische oder imperialistische Bestrebungen verrät, genötigc sein werden, es bei dieser Konferenz einer Durchsicht zu unterziehen. od> lxilve diesem Schritt, sagte Stroom zum Schlüsse, für einen wichtigen Schritt auf deni Wege zu in Frieden, tzveil ich sicher bin, daß der Arbeiterrat sich nicht im Gegensatz zu der einsüveiligen Iiegierung befand, als er diese Einladung erlief. Zunehmende Gefetzlosigkeit. Berlin, 15. Mai. Laut „Lotakanzeiger" liefen Nachrichten über völNge Gesetzlosigkeit in Rußland aus den verschiedenen Teilen des Landes ein. Zu der Abreise des französischen Botschafters Paleologue ans Petersburg wird neuerdings wieder berichtet, daß er mit unbeftimnrtem Urlaub nach Frankreich gehr. Dre KriegSpolitik AmcrikK-. New Dork, 13. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) ,,AffoLiated Kreß" meldet «us Washington: Staatssekretär Lau sing stelÜe die Gerüchte, daß die Bereinigten Staaten mit irgend welchem Miierten ein Abkommen getroffen haben, keinen Sonderfrieden abznschließen, mit den Worten in Abrede: „Es besteht kein schriftliches oder nichtschristliches SßHfamnitert über den Frieden." Als man in Lau fing drawg, zu erklären, ob die Frage in nicht formeller Weise erörtert werde, lehnte er es ab, den Gegenstand weiter zu besprechen. * -lr:8siändc in f&r.Qiatib. Berlin, 15. Mai In London waren plötzlich am 15am£ta£i nach verschiedenen führenden Blättern 5 00 0 Om nibu sänge ft ellte in den Ausstand getreten. 200000 Baumwoltwcber drohen ebenfalls mit Aus- stvnd und fordern 20 Prozent Lohnerhöhung. Als noch schlimm er wird das Andauern des Streiks der Maschinenarbeiter in mehreren Landesteilen gescliiidert. In einer heute in London sttrttsindenvsn Konferenz soll über deren Lage beraten werden. Vertretung seien geeignet, die gerechtesten Kritiken und die verdächtigsten Mißverständnisse hcrvorzurusen. Die Internationale war zu ohnmächtig, um deir Krieg zu verhindern, sie wich vielmehr zurück. In dem Antrag heißt es werter: „Die sozialistische Partei Willigt ein, a r n s soll fest - gepellt und ihre Regierungen Hu Feinden deck Internationale erklärt werden. Die deutschen und österreichischen Sozialisten sollen als Mitschuldige chuer Regientngen aus der ^Internationale entfernt werden, ^er rlntrag schließt mit der Forderung an die Internationale, die schuldigen Vertreter des deutschen und österreichischen Sozialismus in den Anklägern stand zu versetzen. * * * Der italienische Eisenbahnverkehr. Bern, 14.Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Der Fahrplan der italienischst Staats!-ahnen Irurde abermals eingesckxränkt. Zwischen Mailand und Ehrasfo verkehren -täglich nur noch drei Personenzüge. . Aus der Schweiz. B e r n, 15. Mai (L. A.) Gegen den Advokaten Vuille in Genf wurde wegen Beleidigung des deutschen Volkes und des deutschen Staatsoberhauptes ein Strafverfahren eingeleitet. Vuille, der sich schon früher durch deutschfeindliche Broschüren bemerkbar gemacht hatte, veranstaltete in Genf eine Ausstellung der Bilder des holländischen Malers Remeckere, die der Schweizer Brmdesrat hatte beschlagnahmen lassen. Aus geheimen diplomatischen Akten in Bukarest. Berlin, 14. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Norod. Allgem. Ztg." schreibt: Wie aus Bukarest gemeldet wird, haben dort die deutscher! Behörden, ähnlich wie seinerzeit in Brüssel, einen ganzen Stoß geheimer diploma- t i s ch er A k t e n vorgesunden, die bei der eiligen Flucht aus der Hauptstadt aus Ünachtsainkeit Mrückg-elassen worden sind. Diese Berichte und Telegramme geben einen interessanten Einblick in das Treiben gewisser rumänischer Vertreter im Auslande, die mittels tendenziöser, oft geradezu falscher Nachrichten, die sie von der Entenrediplomatie bergen, alles aufboten, um Rumärnen in den Krieg gegen so, Mittelmächte hineinzu hetzen. Einer der eifrigsten in dieser Richtung war der frühere Gesandte in Sofia, Dorn s s i, dessen Tätigkeit in dieser Richtung durch ei ne große Anzahl von Telegrammen jetzt aktenmäßig aufgedcckt wird. Tie Berichterstattung dieses Gesandten z. B. über seine Unterredungen mit dem bulgarischen Ministerpräsidenten Radvslawoff widerspricht häufig so sehr den handgreiflichen Tatsachen, daß sie ganz wie bestellte Arbeit aus- Ueht. So telegraphierte er u. a. am 7. und 9. September 191o unter Numnrer 2186 bezlv. Nummer 2209, anläßlich der Anwesenheit des Herzogs Johann Mb recht von Mecklenburg in Sosia, die deutsch« Politik bemühe sich, Bulgarien gegen Rumänien aufzuhetzen, während zu jeicer Zeit gerade das Gegenteil der Fnlt war. Der König von England auSgepfiffen. Kristiania, 14. Mai. (Privattel.) Russische Aerzte, hie I id) längere Zeit in London aufhielten, berichten, daß König Georg, als er letzthin mit dem Premierminister Äohp George zum T-ankgotresdienst zur Kathedrale fuhr, Jufc seinem Begleiter von der Bevölkerung ausgevfiffen wurde. Die Stimmung gegen Rußland nimmt in 'England täglich an Erbitterung zu. England droht Rußland immer ««verblümter mit dem Einmarsch Japans, falls Rußland Arredeu schließen wollte, rntb fteUt für diesen Fall die Er- oberurrg von Konstantinopel als das englische Kmegsziel hin, mn hierdurch.auf den russischen Kriegswillen im'englischen Interesse einzuwirken. ll-Boot-Befürchtungeu. Bern, 14. Mai. Im Anschluß an die letzte Rede Bonar Laws im Unterhaus betont die „Daily Mail" miss neue den Ernsc der farrd? den U-Bookkriog gesthaffmrn Lage. Wenn die Deurstbe,: wirklich i» April, ntmu das Blatt, eine Million Tonnen ^L-chmsraum versenkt haben, so haben sie ihr Ziel erreicht. Statt i p«s übr.ck t» Hct-sprnchvr argen die Deutschen führt das Blatt letzt am ! mc der Ausgaben den Wahlspruch: Rationiert die Lebensmittel Fettmangel in London. A m ft e^r d a m , 14. Mai. Nach den „Times" vom 7. Mai der F e t t m a n g t1 in London bedenklich zu. In den südwestlichen Vororten war keine Margarine mehr zu bekommen. Tic Nachfrage nach Butter ist stark. Ein friedenSfrenndlicher englischer Arbeiterkongreß. Haag, 15. Mai. (B. T.) Auf einem Arbeiterkongreß in Norivich, auf dem 27 Gruppen aller Gewerkschaften aus bedeutenden Stabten Englands vertreten traten, wurde ei ne ^rtschlietzung angenommen zugunsten eines ehrenvollen .Friedens, der sich durch Verhandlungen herbei führmi lasse, während ein militärischer Sieg mit zum Schaden der Nation der Welt aufgezwungeu werde. Die Resolution wurde m i t 66 gegen 40 Stimmen angenommen. Die Wirtschaftskrise in Frankreich. Ber^n, 14. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Im „Fourna Ichrervt -cnator Humbett, man müsse offen sagen, daß d in Frankreich erst anfange, ab srch schnell ernster gestalten iverde. Man stehe am Boraber ^ter Zeiten. Die Regieanurg müsse mit den Berheiu ttchungcn aufhöreu. Das Volk habe unter Versteckspiel ur Luaeu genug gelitten. Die Lage sei derart, daß alle Illi Muen aufgegeben iverden müßten. Das wirtschaftliche Pr blenr übertreffe heute alle anderen an Bedeutung. .Huu bert fordert die höchste Anspannung aller wirtschasttick'-^ Kra.te Frankreichs intb erklärt, es sei unerhört, daß d< lAeneralftab die Enthebung von £000 bis 6000 Beraarbe iem verweigerte, so daß ein großer Teil der französische Bergwerke nicht ausgeuutzt werden könne. Man müsse si W- wer heute ba? Land regiere. Zum Schluß erklä Hmnv ert, daß der Staat nirgends organisiere und auch d private ^-snitiativc niemals ermutige, trotzdem so drin- luhe Ausgaben zu erfüllen seien; der wirtschaftlick-e .Kami fet ebenja ernst geworden wie der militärische. Die Haltung der französischen Sozialisten. Paris 14. Mai. lWTB.) Die Agence .Hadas meldet: De National rat der sozralc ft r scheu Partei, der zu 27 Mm 'internen ch unk über die Haltung auf der internation.ckl Bespreckmig m Stockholm zu beraten, besä-loflen die Anaehöl T 1 T ^örfcft 7 Treöitf)€it ernm Antrag zur Abftimmm vor^rlc^?, durch oeu bit Entichlieyumr des Vollzugsausschuss beMkP wrrd. Du- Patter danach keinem französisch Sozta.'uwj? ein M^audat erteilen, ine Partei in Stockholm zu ve -i Jhitrag sagt, .die Besprechung in Stockholm sei vcknungrgnirn: nnberuien. Das Fehleu rinci genauen Tage ormamg und dcc niangelhafte Beobachtung der Bedingungen für o Scefrfcg. Französischer TrupperiLransportdampfer versenkt. Berlin. 11 Mai. (WTB. Amtlich.) Eines unserer ÜJjf Mittelnwer operierenden U-Boote (Kommandant Oberleutnant zur See L a n n b u r g) griff am 13. April den '.Jönzosnchen Transportdampfer „Co lbert" (0394 Bruttoregistertonnen), mit Truppen und Schiffsma- terial von Marfeille nach Solonik unterwegs, in dem Kanal von ^.anse an urw brachte ihn durch Torpedotreffer inner- holb fünf Mfnuteil zum Sinken. Der Chef des Admiralstovs der Manne. Neue U-Booterfolgc im Ntlantischen Ozean. Berlin, 15. Mai. (Amtlich.) Neue N-Bootser- ' **} l r m Atlantischen Ozean ; vier Dampfer und acht >s§gLer mit 25500 Br -R.-T. — Unter den versenkten ^chnfen btnabm sich ein englischer Dampfer vom Aussehen „Manna", cm großer englischer Tankdampfer, englischer Segler Beeswrn. Ladmrg Kohlen; italieniptzer Dampfer Bandiera Moro (2068 Ta.), Ladung 2700 To. Eisenerz von >rachtdarnpi«r „Carmen", auf der Fahrt Vvn Valencia nach Cette mit Weinen, in der Mhe der Küste vori Barcelona versenkt worden düng der Agence 5?avas.) (Met- Aus dem Reiche. Berlin, 14. Mai. (WTB.) Nach der soeben bekannt gewordenen Statistik des Kaiserlichen Gesundheitsamtes wies die Säuglingssterblichkeit in Deutschland fvrt- dauernd günstige Ziffern auf. Auf je hundert Lebend- geborene kamen Sterbefälle im ersten Lebensjahre in deutschen Orten mit 15 000 und mehr Einwohnern vv'" 1913 i4,2, 1914 15,5, 1915 14,4, 1916 13,3. Für die 26 deutschen Großstädte nnt 200 000 Einwohneni und mehr stellen sich die Zahlen mxh günstiger. Bon je hundert Lebendgeborerren starben dort: 1914 15,3, 1915 13,9, 1916. nur 13,0 Kinder im ersten Lebensjahre. Berlin, 14. Mai. (WTB2 Der HauptauSschuß des Reichstags nahm mit Zustimmung des Staats fekretärs des Jrmeru Dr. Helfferich eine von fortschrittlicher Seite beantragte Entschließung an, das Aujsichtsamt für die P r i v at v cr s i ch e r u n g solle ermächtigt werden, das Wiederaufleben erloschener Versicherungen von Kriegsteil- nehmcrrr und anderer in Schwirnugieiten geratenen Versicherten herbeizu führen. Ans Hessen. Spaltung der Sozialdemokraten im Wahlkreis Friedbera Büdingen. Friedberg, 14. Mai. Eine starkbesuchte sozial- derno kritische Konferenz des Wahlkreises Friev- berg Büdingen nahm ani Sonntag zu den Parteiioirreu eingehend Stellung und entschied nach eritsprechenden Reden und Gegenreden, scharfen stNeimmgsäußerungen und An nahnie einer Entschließung im Sinne der Gothaer Konferenz mit 2 4 g e g e ir 10 Stimmen für den Anschluß an die MindcrheitSPartei. UnmittEar nach der Abstinrinnng erklärte der Verlr^er des Landes- : . viranoc-, daß bio Laichesorga.liftttion nunmehr Anspruch .. ,s das vorhandene Vnventar der bisherigssi Mehrheit^ Partei im Wahlkreise mhebe. Hieraus VEHen die Anhänger der Poateiei'.cheit die Konferenz urid schritten fvsorr in einem mrderen Lokal zur Gründung einer neuen K reisorg anis a tivn, deren Vorsitz Bruno Wi t tich (Butzbach) übernahm. Aus Stadt und Land. Gießen. 15. Mai 1917. Psingfturlaub und Psingstreisen. Die Militärbehörde hat mit Rücksicht darmrs, daß die vorhandenen Betriebsmittel der Eisenbahnen zm: Beförderung von Kohlen, Lebensnntteln und der für die Ler ÄuMM«rschule zukFriedberg Dr. Georg Frank zum Oberlehrer an dem G^nnasium in Bensherm imd den Oberlehrer an dem Gymnasimn Friderieiarrum in Laubach Walther Schonebohm zum Oberlehrer an dem Nen.en Gymnasiimr in Mainz, beide mit Wirkung vom 1. 'April 1917, den Lehramts assessor Wilhelm Schmidt aus Gießen zum Oberlehrer, den Lehramtsassessor .Hugo Link aus Wirnpfen zum Oberlehrer an dem Gymnasium Fridericianum zu Lcrubach und den Lehramtsassessor Otto Steuernagel ans Rainrod znm Oberlehrer an der Realschule zu Grünberg. — Der Groß Herzog hat am 12. Mai den Oberrevisor Rechnungsrat Christoph Wesp in Darm- stadt zum Dirigenten der II. Iustifikaturabteilung der Ober- rechmingskammer mit Wirkung vom 1. Juni 1917 an unter Belaffung des Charakters als Rechnungsrat ernannt. Ec- nannt wurden ferner am 12. Mai 1917 der Muariats- assiftent bei dem Amtsgericht Ober-JngeLheim Friedrich Wilhelm Winkler, zurzeit im Berivaltunqsdienst im Osten, zum Mnariatsassisten ten bei dem Amtsgericht Fried- borg, der Gerichts schrei baraspirant Ludwig Steller in Gießen, zurzeit im Feld, zum Akrirariatsassistencken bei dem Amtsgericht Ober-JNgelheim, beide mit Wirkling vom 12. Mai 1917. ** Der Mai, der sonst ein milder Frühlingsmonat zu sein Pflegt, wartet bereits mrt hochsommerlicher Hitze auf. Um den Frühling sehen wir irns in diesem Fahre betrogen. Bis zum 1. Mai war es winterlich kalt und unwirsch, Mitte Mai waren schon Temperaturen zu verzeichnen, wie tmr fk sonst mit vom Juli, August her kennen. (Gestern, Montag nachmittag 3 Uhr wies nach den Twetvovologischen Beobach tmrgen der Station Gießen die Ärst eine Ternpevalnr vmi 29 Grad auf. Am Sonntag war die Schwüle fau-m geringer; aber obgleich allabendlich machtvolles Wetterckeuchten die ersehnte Mkühttrng erhoffen ließ, sind die Genntter in größerer Entfermmg an urrs vorbeigc^ogen. L-eis^ Donner- grolleil lvar in dieser Nacht zwischer: 12 unb 1 Uhr vernehmbar und ein starker Wind dlirchfegte die Straßen. Trotzdem es zu eilser Entladimg über Gießen selbst nicht gekommeri. ist, zeigt jich der Einfluß der entsernren Gewitter heute morgen inn bedeckten §,immel. Be Urlaub nngvonLandwirtenzur.Heuernte. Nach einer BekarmtMachung im kwutigen Kreisblatt sind i>it verwendeten Formulare A, B und C zur Urlv:,bsbeantwvrtung f ü r die Heuernte entsprechend geändert worden. Rin die neuen Fornrularr, die vom Verlag des Gießener Anzeigers bez-ogen lverdeli können, dürfen für Mtväge von BeUrlanbungev zur Heuernte verwendet lverden, ** A n die Waldbesitzer! Das .Kveiscmtt bittet um Veröffentlichung foler das nötige Rundlwlz. Hier läßt süß Aibhilse. schaffen, ivenn die den Sägen ffni nächsten irnb bequemsten liegenden ScUüge abgetrieben werden. Dieses Holz Miß dann aber auch an die nächstgelegenen Sägen gelangen. Ebenso verhält es sich mit Gruben- und Ver- töhluugsholz. Die Kriegsamtsfoellen iverden an die Waldbesitzer herantreten und ilmen die Forsten und die Werke bezeichnen, aus denen und zu denen vorz-ug-öweise das Holz konimen muß. ** Iw Lichtspielhaus Bahnhofstraße 34 gastiert ab heute bis Freitag Heu uh Porten, der aucrvmiute Liebling aller .Kinobesuckier, in chrrr neuesten Filmschöpfung „Feenhände" Gesettschastsdranla in 3 Akten nach den Motiven ivn Scribe. Der Film ist aus einer neuen Hcmnh--Port>en-Serie 16—17. Ferner ist eine wunderbare NaturauwalMe ..Die Iungsraubahn^ vor- gesehen. Das Programm wird i'ervvllständigt dm.ch ein entzückendes Lustspiel in 3 Ulkten „Der- falsch: Mbckffohn". und unterstützt durch die anerkamcke gute Künstlerkapelle. Die Über bi t Beiträge zur land- '«»rftwrrLschafllichen Berufsgenossenschaft . t ux Ut s> Jayr 1916 Liegt von heute an während zlvei Wochen im l^avkhause zirr Einsicht offen. Siehe Bekanntmachung. . ® tne Hol-versteigerung der Stadt Gießeck wchet Montag, den 21. Mai 1917, vormittags 9 1 /, UTir, statt Ln-ehe Anzeige. Das heutige Kreisblatt Nr. 82 enthält: Bekanntmachungen über: Schiedsgericht für Rohtabak. Ersparnis von Bvemrftvffen und Beleuchtungsinitteln. Bezug der bestellten Nähr- nnttel Verpflegung der Leihpferde. Beurlaubung von Landwirten -nr Heuernte. Bekanntmachung über die bei Behörden oder in rrregswirtschaftlichen Organisationen lieschäfttgten Personen. Preise füt Saatgut von Lupinen. Fleischregelung. — Feldbereiniqnng Grünurgen, Allendors a. d. Lumda und Ober-Bessingen. ** Betreffend Beftandserhebnng von Weiden, Meiden ftöcken , Weidenschienen und Weiden rinde n ist chjit dem 15. Mai 1917 eine Bekanntmachung Nr. 6. 1600/3. 17. K. R. A. in Kraft getreten. Durch diese Bekanntmachung werden alle Weiden auf dem Stock und geschnitten, Weidenstöcke, Weiderr- schierren «und Weidenrinden einer dreimonatlichen Meldepflicht unter- Üvorsen, sofern die Borrätc in den einzelnen Sorten mehr als 3 Zentner betvagen. Die Meldungen sind von den in der Bekannt- chnchung beyeickpreten Personen mittels vor geschriebenen Meldeschein«- an die HvlNmelde stelle der Kriegs-R'ohswff-Ubteilung des Königlich PrÄrhischcm KriegSm-iniftcriums in Berlin SW. ,11, Königgvätzer Sttaße 100^., welcl-e auch für Anfragen und Anträge Uustiäudig- ift, zu richten, und zwar die erste Meldung für den beim Beginn des 15. Mai 1917 (Stichtags vorhandenen Bestand bis zitttN 25. Mai 1917. Bei den späteren, bis zum 10. Anguft, 10. November 1917, 10. Febrriar und 10. Mar 1918 usw. einzureichenden Meldungen ift der beim Beginn des ersten Tages eines jeden Meldcnwnats tatsächlich vorhandene Bestand maßgebend. Jeder Meldepflichttge ist außerdem zur Fühlung eines Lagerbuches, soweit ein solches nicht schon vorhanden ist, verpflichtet, cttrs dem jede Äendevung in Borvatsmengen und ihre Berivendnng ersichtlich sein müch. Der Wortlaut der Bekanntmachung' ist in der heutigen Nnntmer des Gießener MiAeigers eiuznsehen. ** Betreffend Beschlagnahm e, wiederholte Bestandse rhevung und Enteignung von Destillations apparaten ans Kupfer und Kn-pfer- legiernngqn (Messina, Rotguß und Bronze) und freinnllige Ablieferung von anderen Breirnereigeräten aus Kupfer und Kupfer- legierungen Messmg, Rotguß u. Bronze), ist am 15.5.1917 eine LieVanntmachung (^le. 100/2.17. K. R. Ä.)- in Kraft getreten, diach § 2 der Befaimttnachnng werden betroffen sämtliche garrz oder teil- tueise aus Kupfer oder Kupferlegierung bestehenden Destillations-, Rlcktiftzier- urch Exttaktimrsappvrate, soweit sie nicht unter die im s 3 aufgeft'ihrten Llnsriahnren fallen. Die von der Bekannt- m,rchung -betroffenen. Betriebe sind aus § 4 ersehen. Ueber llp.elde- pfbicht, Enteignung nnd LLblieferung der beschilaguahmten Gegenstände trifft § 7 Festsetzungen. Bei der Durchführung der Ab--, lveferunb werden 2 Gruppen von Betrieben unterschieden: Gruppe A: aufrechtzuerbas Lende Betriccke, Gruppe B: ftillgelegte Betriebe. .Mil der Duvchführuirg der BekannttnaäMug sind die Kommunal-Verbände beauftragt, denen bereits die Durchführung Oer BMrirnttnochung vom 1. 10. 1916, betreffend Bierkingdeckel aus Züm, übertragen lvar. Diese beoufttagdeu Behörden erlassen auch die Alusführirngsbestimmungen, hinsichtlich Meldepflicht, M- lieferurrg und Einziehung der beschlagnahmten Destiilationsapparate ufts. Für die abzückiefernd-en Gegenstände sind im tz 8 der Beürmtt- mrrchung llebernalwvepvei.se festgesetzt, die den Gegenwert für die abMiefernden Gegenstände einschließlich aller mit der Abliesernng verbuicken«n Leistungen, wie ©rttfecramg der Apparate aus den Betrieben. Ablieferimg bei der Smnmelstelle usw., enthalten. Beschläge ober Besdanbtaüe aus anderen: Material als Kupfer oder Kupferlegiearng iverden nicht vergütet imd sind vor der Wlieferung zu entfernen. Ferner sind die Apwarate vor der Ablieferung so m zerlegen, daß Kupfer und Kupscrlegierung gesondert gewogen werden können. 9lMefever, die mit dein festgesetzten Nebernahmepris nicht ernverstsrnden sind, nurssen dies sog leuch l^i der Ablieferung erklären. Wird eine .güüiche Einigung über den llebernahme- vrris nicht erzielt, sv wird dieser Preis vom Reichs schiedsgorichtt fLr Kriegswirtschaft endgültig festgesetzt. Betriebe der Gruppe A können die vorlibrftge Zurückstellung von der Ablieferirng berrn- tvageu, wenn dringende Gründe lüerfür vtorliegeu. Die Anträge sind Lei dem zuständigen Kommunal-Verband einznveichen. Die Entsäreidung trifft die Vdetall-Mobilmachungssteile. Die Sammel- stellen sind auch, zur Entgegennahme von nicht beschlagnahmten Brennerei geräten und EinrichtungsgegenständQr aus Kupfer, Messing, Rotguß und BwnHe Verpflichtet, die von den im § 4 genannten Betrieben abgk'liefett werden, soweit es sich um Gegenstände handelt, die im § 10 der Bekanntmachimg aufgeführt 'sind und soweit es sich nicht um Altmaterial handelt. Für die freiwillig nbgelieserten Brennerei gerate usw. ist der Preis von 3,50 Mk für 1 Kilogramm Kupfer bezw. 2,25 Mk. für 1 .Kilogramm Le- grermrg festgesetzt. Alle Emzelheiien ergeben süb aus dem Wortlaut der Bckvanntmachuug. deren Veröffentlichung in der üblichen Weise durch Anschlag und durch Albdruck in den Tageszeitungen erfolgt. ^ißerdem ist der Wortlaut der Befanntmvchömg in der heutigen Nummer des (vießener Anzeigers einzusehm. Beschlagnahme, Meldepflicht und Höchstpreise von Stein kohlenteer Pech. Am 15 5.1917 ist eine neue Bekanntmachung in Kraft getreten, die neben Meldepflicht und Beschlagnahme auch Höchstpreise für Steinkohlenteer- pech festfetzt. Me Einzelheiten ergeben sich aus deni Wortlaut der Bekanntmachung, deren .Beröffentlick'-ung in der üblichen Weife durch Anschlag und Abdruck in den Tageszeitungen erfolgt. Außerdem pt der Wortlaut der BÄmrnttnackMig irn Gießen er Anzeiger einzusehen. Kreis Büdingen. . ^Borsdorf,15. Mai. Gefreiter d. R. Otto D ö l l wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Kl. ausgezeichnet. Er ist bereits Inhaber der .Hessischen Tapferkeitsdenkmünze. — Aus unserer Gemeinde starben den Heldentod: die Brüder Otto und Ludwig Schmidt, Otto Koch, Heinrich Zager, Wilh. S ch m i d t, Heinrich Döll, Otto Eifer, Wilhelm Berns Hansen und Ernst Uhl. Vermißt sind: ÄLarttn Döll, Otto Klaus, Rudolf Scherer, Rudolf Döll, Otto Wichel, die Brüder Albert und Richard Baum und der Marinesoldat Bocher. In französischer Gesangensctiaft befinden sich: Otto Möbus, Albett Döll, Ludwig Möbus und Karl Eifer; in russischer Gefangenschaft befindet sich L>einrich Michel. — In bm schweren Kämpfen an der Westfront wurden verwundet Albert Pointeau und Karl Möbus. — Der als vermißt gemeldete Albert Bäum hat seinen Angehörigen mitgeteilt, daß er sich in englischer Gefangensckicrft befinde. x. Aus dem Niddertal, 15. Mai. Das warme Wetter der beiden letzten Wochen 'fort geradezu Wunder gewirkt. Allmählich lassen. sich die Aussichten auf den Feldern und in den Gärten übersehen. Das Korn Hot stellenweise stark „ansgewintert", man trifft 9lecker, die sehr schlecht stehen, aber gottlob ist der Schaden doch liicht so groß, als man infolge des strengen Winters anfangs befürchtete, die dicke Schneedecke war von großem Werl. Die Sommerfrucht stcht infolge des Regens großartig, ebenso der Raps irnd die sonstigen Oelfrüchte, die glücklichettveisc immer nuchr angebant werden. Die Frühkartoffeln gehen bei dem warmen Wetter schon hier und da auf. Die Baumblüte ist sv schön wie nock) selten, mir hier und da sieht man einige Bäume oder Rebstöcke durch Frost aufgeplatzt, infolge der Wärme erfolgt sie sehr rasch: Kirschen, Aprikosen. Pfirsiche Hecken überall abgeblüht und sehr schön angesetzt, auch die Birnblitte, die groß- «rrttg verlief, ift fast vorüber, aucti Aepfel stehen durchweg sehr gut, von »venigen ^Ausnahmen abgesehen. In den Gärten hat das schöne Maiwetter die Verspätung durch den langen Winter säst ein geholt, auch die Beerensträuck-er haben so reich wie selten au- gesetzt. — Nur noch einige Tage Einstiges Wetter, und die Aussichten sind die allerbesten. Kreis Lauterbach. M. Lauterbach, 15. Mai. Die letzte'.! feuchtwarmen Tage haben endlich auf dem Vogelsberg den Frühlirig gebracht und die Wälder in das erste üppige Grün vernoandelt. Vor acht Tagen lag noch alles im tiefsten Winterschlaf, ja man konnte an einzelnen Punkten iwch Schncecestc erblicken, urck heute steht über Nacht, tvie durchwein Wunder, Feld und Wald in einem wetteifernden Wachs- tunr. Schon zeigt sich, daß die strenge Winterkälte doch nicht so schädlich auf die Winterfrucht ein wirkte, als man nach Abgang des Schnees oermntete; denn die jetzige Treckhausluft mit abwechselnd warmen^ Gewitterregen entlockt dem Erdboden neue Ausschläge und die rrackten Stellen überziehen sich allmählich mit frischen Trieben. Sogar die schon verloren gegebene Heidelbeerernte [rf)entt recht gut *u werden, beim der reichliche Blütenansatz läßt eine volle Erirte erwarten, wenn nicht Nachtfröste Nachteilig einwirkeu. Kreis Friedberg. Q. Bad-Nauheim, 15. Mai. Der Kur- und Bersch ö n c r n n g s v e r e i n , der im nächsten Jahre sein 50 jähriges Bestehen feiern kann, beschloß in feiner Hauptversammlung, cucs diesem Anlaß eine .J»ckiläums-Festschrift heraus-zugeLen. Ter Verein hat trotz des .Krieges einen sehr guten Mitglie^rbestand auf- zuworfen imd es befinden sich feine Kaffenverhältniffe trotz erl)eb- ftcher Aufw-rndimgen für Mschchffung von Bänken, Ausgaben fzir Vogetftltter usw. in sehr erfreickicher Versafßkng, demr es konnten über 700 Mark Vermögen in jdaS neue Veremsjahr hinüber-« genommen Werden. Die Mitgliederzahl beträgt etwa 300. Starkenburg und Rheinhessen. Tarmstadt, 15. Mai. Die Stccktoerordnetenversamm- lnng bennlsigte in geheimer Sitzung dein Grvßh. H oftheater auf die Tauer von drei Jahren einen mrßerordentlichen städtischen Zuschuß von 60000 Mfs Hessen-Nassau. Yvl-elchhWerrs Erplosionsunglück. ~ fy rün r f *u t t a. M., 14. Mai. Im Osthafengel Lude nrachten sich Sonntag nachmittag mehrere ,nnge Burschen und ältere Sckul- kncrbcn aus Fechenheim mit einem geladenen Zünder zu schaffen. Als schließlich der 15 jährige Landeck mit einem Hammer auf das Geschoß schlug, zerbarst dieses und schleuderte die Sprengstücke unter di eSchar. Der j'unge Landeck war auf der Stelle t o t. Der Schüler Spahn itarb imch kurzer Zeit an den fürchtbareu Verletzungen. Sechs andere mmcken fämer, meistens lebensgef-äbrlich, an alle« Körperteilen jdurvck die Sprengstücke verletzt. Wie die Buricben in den Besitz des Geschosses gekommen sind, konnte noch nicht ermittett werden. ^ ß M a rbnrg, 15. Mai. In den Lahnbergen östlich unserer Stadt wütete gestern nachmittag ein Waldbrand, dem große stcade lholz bestände zum Opfer sielen. Ggend i'lbend gelang es einigen zu Lösctwrbeiten heraTtgezogsenen Abteilungen des hiesigen ^ägerbaraillons und der Feuerwehr, das Feuer aui seinen Herd zu beschränken. — Heute begeht der ordentliche Professor der Mineralogie, Geh. Reg.-Rat Prof. Dr. Bauer, sein 50. Doktor- jickiläum. vermischtes. * Berlin , 14. Mai (Privattclcgranun.^ Der Mörder der 72jährigen Papierwarenhändlerin Witwe Jäni- chen ist in der Person, des 1 7 jährigen D r v g i ste nl e h r- lings Erwin Kpnger, der bei seinen Sttefeltern wohnte, Teftgcnommcn worden, dckch seinen Augaberc fjat rr die Tat aus 'Not begangen, nachdem er fc-inem Sttesvater 150 Mk. entwendet hatte und dafür non diesem auf die Straße gewiesen Mrrde. Stuttgar-t, 14. Rtai. (WTB.) Im dllter von 84 Jahren m gestern an einem Sclstaganfall der Professor Tr. Gustav Jäger gestorben. Er war der Erfinder der veimmten Jägerschen WolleNecdnng und hatte früher eil« Pvofeffur an der technischen Hochschule inne. Urtchrid^tcfi. Von der kommenden Ernte. i. Köln, 15. Mai., Wie die „Köln. Volks-Ztg." erfährt, erklärte der Präsident der Staatskommissckn für Ernährungsftagen, Tr. Michaelis, dem Vertreter einer nenttalen Zeittrng gegenüber, daß das Ergebnis der Getteideanfnahme am 15. Februar 1917 den gelegten Erwartungen nicht entsprochen halxr Infolgedessen sei eine ül'achprüfung mrgesetzt worden, die ergeben habe, daß das Tirräihalten mit unfern Lebensmitteln unbedingt gesichert sei. Es stehe zu erwarten, daß Deutschland bis zium 15. Juli aus Rumänien irngesähr 350 000 Tonne» Brotgetteid«.' erhalien werde. Für die komniende lErnte nmrdcn strilitärischc Hirfskräfte in außerordentlicher Menge der Landwirtschaft zur Berftkgsmg gestellt. Eine Zenlmlstelle der Mliicrten in Amerika. Rotterdam , 15. Mai. ,,Mvrning Post" meldet ans Washington: Hier ist eine Zentralstelle der Alliierten errichtet worden, die von einem Londoner Ausschuß alle Bedürfnisse der Miierten erfährt und für die entsprechenden Ankäufe sorgt. Präsident Wilson wird voMonnnene Machtvollkommenheit über die Schiffahrt erhalten, damit stets genug Schsisrauni zum TZanSpott zur Verfügung steht. Der Arbeiter- und Soldntcnrat nnd dir Regierung. Bern, 14. Mai. Der Petersburger Mitarbeiter des „Journal" meldet, daß der Beschluß des Rates an der Regierung nicht teilnehmcn, noch nich endgiilttg sei. Tie SiEurg, in der der Beschluß gefaßt wWcde, habe 6 Stu.rden esandte Minister Thomas die Versuche ftrt- setzen, die ententcftindliche Sttnvnung in den führenden ArÄefter- lrerfen zu bannen. Wann Palecävgne iZach Petersburg Mrückökhrt, hängt von denr Verlauf der Jnterpelöat 20 t 0 M. Mer vir TLtigkrrt der Ententediplomatie vor und nach dem A«Ä«»ch der RevpLrtion in Rußland ab. Der Heerescrusschu.ß der ftanZöfffchen Kämmer soll kurz vor l^m ZusanMÄenttÄt vertrcmKche Mitteftrmaen des Kriegs Ministers über die Ursachen der Stockung in Sarrnik? Kriegsillmmg erhalten. Spanische Borsichtsmatzregeln zur S«e. Bern , 14. Mai. (P.-T.) Ministerpräsident Prsttv macht laut „Depeche de Lyon" bekannt, daß zwei neue spanische Torpedo- bootszerstöver an der Westküste Spaniens bis zur französischen .Küste kreuzen und zwei andere Torpedoboote die Südostküste überwachen. Die Teuenmg in Italien. Die statistischen MitteiliMgen der L>tadt Mailand ergeben für 18 der notwendigsten Lebensnrrttel eine Preis- steig er in! g von durchschnittlich 89,54 Prvz-eltt gegenüber dem letzten Vierteljahr vor den: Kriege. Grone U-Zimmer-'Llzobng. <2. St.) m. Bad u. n. Zubeh. vermieten. Stevban- straf-e 4SI. [55 3 Zimmer Wnc s-3ii».-Ks!>!l!ii!!! mit Gas zu vermieten. 2832 Walltorftraße 15 . Znverläsfige für sofort gesucht. Kriegsbeschädigte bevorzugt. Großh. NnterfuchungSamt für Infektionskrankheiten, Frankfurter Stratze 101. mo D j Verschieden* ] “"1 Eeehberrseh. Wohaang mit gr. Veranda f. 1200 Mk. z. verm. «iebigstr. 17, 2Tr. Näheres bei ttr». Hengst, Halle a. d.S., Alter Markt 8. j Möbl. 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Klotz. ”57 54a Stirnbinde Fälbnlfle'* diese verhütet und „riMCHWä beseitigt lästige Runzeln und Falten der Stirn und verleiht jugendliches Aussehen. Preis M. 3.75 54b Kinnbinde M jpjiif hebt die gesenkten Gesichtsmassen und beseitig' das unschöne Doppelkinn. Preis M. 3.75 54c Wangenbinde Hflpfho“ beseitigt die starken, „null., fl teilweise sehr häßlichen Fleischmassen der Wangen und sribt dem Gesicht weichere Linien. Preis M. 3.75 1 1 i s 1:rtcr Verband. Porto u. Nachnahme extra. Frau TPI. FISCHER BERLIN-WILMERSDORF 49 . Dctmolder Straße 10. *™D FRITZ NOWACK Ausstattung»-Geschäft und Wäsche-Fabrik Grosie Sortimente in allen R re i s iagen und Weiten. 2940 Bitte die Scfeanfeister - Anslage zu beachten. Gewinn-Auszug der 9. Preußisch-Süddeutschen (235. Königlich Preiiss.) Klassen-Lotterle ,J - Ki »»- _6. Ziehungstag. 14. 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