Nr. U2 Erster Blatt M. Zahrgaiig Ter Lirstenrr erscheint tätlich, aufcet SonntagS. - Beilagen: HirtzenerZamMenMIteri Nreirblatt für den Ureis Sietzen. Bezugspreis: monatl. 90 Pf.. viertet- iährl. Mk. 2.65: durch Abhole- u. Zweigstetten monatl. 80 Pi.: durch diePost Mk. 2.45 viertel- jährl. ausschl. Beitellg. tternjpreck - irlnscbliisse: sürdieSchrittteitung112 Sranksurt a.M. Ub8b Verlag, Geschäftsstelleöl AnlchriitfürTtnhinnd)- jc n ,:i!tHQsrssnö5HJ Großes Hauptquartier, 12. Mai. (Amtlich.) festlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupp recht. Nach stärkster Artillerievorbereitung griffen die Engländer gestern abend beiderseits der Straße Arras—Lens, _Douai uttd Ar ras—Cambrai stellenweise in dichten Masten an. Größtenteils wurden sie durch unser Sperrfeuer abgewiesen. Wo es ihnen gelang, in unsere Linie ein- zrrvringeii, rvvrf unser Gegenstoß sie verlustreich zurück Am Bahichof Roeur wird noch gekämpft. Heute morgen haben äch nach höchster Feuersteigerung zwischen Achevilte und Queant an mehreren Stellen neue .Kämpfe entwickelt. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Der Artiilerrekanrpf kmvd an der Aisne und in der Champagne mit wechfetirder Stärke fortgesetzt. Bei Cer n y drängten wir die Franzosen m erbitterten Nuhkäuipfen am Novelle-Rücken zurück und hielten unsere vcÄurch verbesserte Linie gegen einen feindlichen Angriff. Gesäusene einer frisch eingesetzten Division blieben daber m aus die Höhen 91 und 108 östlich von Berry- iur-Bac wurden in erbittertem Nahkampf iserlustreich ab- zewiesen. ^ Fünfzehn feindliche Flugzeuge sind gestern abgefchossen. O e st l i ch t v Kriegsschauplatz Geringe GesechtStirtigkeit. Mazedonische Front. Jvr C e r n a - B o g e n, beiderseits am Gradesniea und südlst?- von Funa, sind erneute feindliche Angriffe ohne jd>rn Erfolg für den Gegner abgesch lagen. Auf den Höhen von Dobropolje (östlich der Cerna) sind kleinere Kampfe noch nicht abgeschlossen. Der Erste Generalquartiermeistcr Ludendorff. OPPY und gegen Vnlleconrt find gescheitert. An A i s n e - und Champagnefront Lage unverändert. (WTB.) Großes Hauptquartier, 13. Mai. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. "Die großen Angriffe der Engländer find gescheitert. „ - s * Nncki starker Artillerievorbereitung, die ftch auf das ganze Schlachtfeld von Arras, zwischen Lens undQueant ausbchnre, brachen die Engländer in den frühen Morgenstunden Mischen Gavrelle und der Scarpe, beiderseits der Straße Arras—Cambrai und bei Vullecourt gegen unsere Linien vor^ In Roeux gelang eö ihnen, einzudringen. An allen anderen Stellen wurden sie durch Feuer und im Nah- kampf unter schwersten Verlusten al^geschlagen. Abends erfolgten beiderseits von Monchy mehrere neue Angriffe, die gegenüber unserer tapferen Verteidigung ebenfalls blutig ft iterten. Vorteile, weiche die Engländer in B n l l e c o u r t erziele» konnten, wurden ihnen durch den schneidigen Gegenstoß eines Garde-Bataillons wieder entrissen. Heute sind um das Dorf neue Kümpfe entbrannt. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Während es nördlich der Aisne zeitweilig ruhig geworden ist, hat sich der ArtilleriekMupf am Aisne-Marne-Kanal und in der Champagne, nach Osten bis nach Ta hure übergreifend, wieder verschärft. Ein nächtlicher Vorstoß der Franzosen beiderseits der Straße Corbrny-Pontavert blieb erfolglos. * Der Feind v-rlor am 12. Mai in teer. Luftlümpftn 14, durch Abwehrfeuer von der Erde drei Flugzeuge. Ein französischer Flieger mußte hinter unseren Linien notlanden. O e st l i ch t r Kriegsschauplatz. . Keine Veränderungen. Mazedonische Front, Auf die Höhe von Dobropolje, östlich der Cerna und südlich von Huma wurden mehrere feindliche Angriffe abgeschlagen. Dill Stellungen sind dort restlos und fest in unserer Hand. Der Erste Gen-eralquartiermeifter Ludendorff. * Die Abendberichte, Berlin, 12. Mai, abends. (WTB. Amtlich.) Die heute morgen gemeldeten Angriffe der Engländer erfolgten zwischen Gavrelle und der Scarpe beiderseits der Straße Arras—Cambrai und bei Bullecourt. Sie sind unter schweren Verlusten für den Feind gescheitert. Bei Roeur toirfc noch gekämpft. An der Aisne und in der Champagne nichts Neues. Berlin. 13.Mai. abends. Bei Arras lebhaftes Feuer, Teilvorstöße der Engländer gegen den Park von Viel neues Friede- und Siegvierheißendes drängt sich täglich an uns heran. Die höchsten Kraftanfgebote unserer Feinde, die dabei aber von der Einheit ihrer Front schon nicht mehr sprechen können, scheitern.^ Wir halten stand, die .Hoffnungen, ans die sich die schmählichen Wit- worten auf unser Dezember-Airgeb ot gründeten, brechen zusammen. Das neue große, gewaltig ausgerüstete Heer Englands bleibt auf dem ihm gewiesener: Wege rnit furchtbaren Verlusten liegen! Die deutschen U-Boote mehren den englischen Schrecken. Unsere Mrrirreleitung bringt jetzt täglich Uebersichten über die dentscl)en Erfolge, und wahrlich, sre lvaren seit drei Tagen nicht gering! Dre Front Rußlands birgt kaum nock> Gefahren sür uns. Unsere Ernährung wird sich, nach der letzter: Rede Datockis im Reichstag, knapp zwar, aber doch airsreichend, dnrchhalten. Und sollte bei alledem unser Wille, bis zum siegreichen Ende durchzuhalten, nicht gewachsen sein, sondern sich vielleicht gar gemindert haben? Uns dünkt, England und seine Genossen haben Anlaß, von der Leiter herabznsteigen, nicht wir! Wir sollten darüm in unserem Borke alles ersticken, was wie Schwarzseherer sich ans nimmt. Unserer Regierung frommt es', wenn sie ein Bol? hinter sich hat, das sein Selbstvertrauen sich bewahrt hat. Der Reichskanzler braucht uns wirklich keine Speisekarte irgendwelcher Art zur Feier des kommenden Sieges vorzulegen: seine Ziele und Absichten mögen im einzelnen dunkel bleiben. Wohl aber wendet fiel) unser Gefühl gegen die überhandnehmende Verstauung unserer Volksziele durch Scheidemann und seinen Anhang. Wir müssen dem Auslande Entschlossenheit zeigen, wenn wir einen raschen uud guten Frieden schließen wollen. Im zweiten Machefte des „Türmers", der sonst wohl auch einmal über's Ziel hinausschießt, stehen ein paar gute Worte: „Die russische Mvolutien ist der Wendepunkt. Wem: wir sie als kriegführende dRackst nützen. Wem: wir fest bleiben, können ähnliche Ereignisse in anderen, Landern nicht ausblecken. Bedenke, Dewscher: Ueberdanert dein Witte den Willen deiner Feinde auch nur um eine Stunde, dann Ivajt bu gesiegt! Das ist eben der nickst tief genug zu eraründendc Sinn des erlösend nüchternen Hmdenburg-Worts: Der wird den Krug gewinnen, der die stärksten Nerven behält. Es kommt nicht auf das „Dirnffholten" an. cs kommt aus das Länger-Aushalten an! Beweisei: wir dem Engländer, daß unsere Zähigkeit.^h viel zäher ist als seine, ans die er sich soviel zugute tut, die er wohl reichlich l-aben mag, aber doch nur in einem erst gründlrck) cnnchzu- sch.üttelnden und zurüttelnden Maße, dann pirb dieses so ge- fürckstele, gewaltig chwnelwe sdeinerne Götzenbild plötzlich^ ganz menschliche Züge gewinnen, mit lstckdvollem Lächeln die 'L»tuwn seines Thrones — immer noch Majestät Nimcki-evend — herunter- schreit«-» ^gund" lesen wir folgende Betrachtungen über die militärische Lage: Italienischer Kriegsschauplatz. Bei der Jsonzo-Arrnee fittb gestern heftige Artilleriekümpfe entbrannt. ^ ^ Der Feind ließ Mischen Tolmern und Meer an, der ganzen Front seine Geschütze und Mineruverfer in Tateg- keit treten. Das Feuer hielt die ganze Nacht über an uno dauert fort. Unsere Artillerie erwiderte rnit Erfolg. Auch in Kärnten und Tirol kommen stellenweise beiderseits dre Geschütze lebhafter zrnn Wort. Der Stellvertreter des Chefs des GeneralftabS v. Höfer, Feldmarschalleutnant. „Es zeigt sich eine gewisse Abnahme der Operations- fäbigkeit der Entente, die nrcht mehr m der Lage i\t, die solange vernachlässigte, dann am grünen Tisch vereinbarte und im Sommer 1916 zum ersten und emzigvn Male annähernd Mil- ständig in die Erscheinu:rg getretene Einheit der Fwrrt und Vereinheitlichung der Anstrmguna zu betätigen. Der Ausfall ist :m .Osten zu suchen, wo die russische Front, abgesehen, von örtlichen ! Kämpfen in der Defensive gebannt liegt und rn dieser defensive weder durck, größere Unternehmungen der Deutschen noch durcy weiterreichende Operationen der Oesterretcher in Anspruch, genommen wird. Damit ist aber auch die Möglichkeit einer wirstanten Wiederbelelnmg des rumänisck>en Feldzugs auf das ftarffte nt Fvage gestellt und dadurch wiederum die Offensive Sarratts der idealen Zusammmwirkung mit der russo-ruMwnschen Front beraubt. Aus der midepen Seite ist jedoch nicht zu überseheii, daß d:e enqlisch-französische mü> mazedonische Offensive an sich kerne Schwächung, sondern eine Steigerung der Kampfkraft der Westmächte erkemrm lassen. Der Krastzwvvchs der Westmackstc wird durch« die auf der Höhe ihrer Leistungstahigkeft angelangtc englische Armee bedingt. Er wäre noch größer, we:m Frankreich sich nickt schon io sehr verblutet hätte. Die französische Armee ersetzt di-ihr abgehende zahlenmäßige Stärke indes durch erySyte Karnps- fähigkeit Aus die Gefahr, im Spätherbst die letzten Reserven m di- Front stellen zu müssen, liat fick„ Fvantreich mit eurem Heroismus der nur das begrenzte militärische Ziel wid nrcht die Zukunft feshhält, in die große Offensive des Jahves 1917 geworfen." ' Die vergedllchen Angriffe der Keinde. Berlin, 13. Dcai. An der Arras front recken tjc Engländer weiter ihre menschlichen und inaschirEQi ArvgcriNS- mittel irr ergebnislosen und verlustreichen Angriffen Ws. Tatsache, daß in den englischen Berickstcii seit Woche,i che Archen Ortsnameii wiedevkehren, ist der vollgültige Beweis für das rvllkonimene Dteckenbleiben ihrer Offensive. neuerliche Motze Angriff am 12. Mai in dem l-eißumi'änp-fteu Gelarwe \xile südlich Huma. die. wie nackiträglich bekannt wird, am 11. in Feindeshand geblieben war. zuri'ickgenommen. Ztvei französische Llnarisle am Abeird des 12. Mai auf die Jarelitzne und am die Höhe 1083 brachen unter schweren Verlusten ergebnislos zusammen. Tie Fliegertätigkeit. Berlin, 13. Mcri. Die beiderseitige Flieaer- tütigkeit fvcrr am 12. Mai äußerst rege. Die in letzter Zeit häufig gemachte Beobachttnrg, daß der Gegner mir rwch in starken Geschtvadern die Fernaufklärirng wagt, bestätigte sich erneut. Der gestrige Tag kostete dein Geguer 1 8 Flug * zeuge. Vierzehn davon wurden im Lilftkampf bc$inm$en. Die von unseren Fliegern durckxlefilhrten Fernftüge fi'ihrtrn vor der iwrdlichen Front bis BoulogneckLtaples Die Flug- zeitge kehrten unbeschädigt mit gutem Ergebnis heim. Die Rahaufkläruug, bei der Orts Unterkünfte :rnd Lager mit Bomben, feindliche Reserve- und Tr:cppenansan:mlungeu erfolgreich mit Maschinengetvehrfeuer angegriffen wurden, setzte auf allen Fronten den gairz^n Tag rächt aus. Artllle- Die österrcichisch-uttgarischeu Tagesberichte. Wien. 12. Mm. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlaulbart: Oestlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. I t a l i e n i s ch e r K r i e g s s ch a u p l a tz. An der Fsonzv-Front. von Tolmein abwärts, unter- hielten heute ftüh die Italiener durch mehrere Stunden ein sehr starkes Feuer aus Geschützen aller Kaliber. Sonst ist nichts zu melden. < Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant. W i e n. 13. Mai. (WTB. Nichtamilich.) Amtlich wird verlantbart: ^ _ Oestlicher u nd s u d o st l r ch« r Kriegsschauplatz. Nichts Neues. rr efliogor u:rd Fesselballons erfüllten ungeachtet der dauern, den Äörun<; durch feindliche Jagdflieger ihre »vichtigen Aufgaben mit gutem Ersolg. * Die Stellung des Generalstabschefö in Frankreich. Bern, 12. Mai. (WTB.) In Frankreich wird folgender Erlaß veröffentlicht-: ^ „ r t ^ t . Der Gen eral stabsckef fft der Delegierte des Megs- Ministers für alle technischen Fragen,' welche die militärischen Operationen angehen uitb für die Leitung der allgemeinen Hilfszweige des Landesgebietes. Der Generalstabsck-es gibt dem Kriegsünnifter nnen technischen Rat über: 1. Kriegführung nnd Zusammenwirkung der alliierten Armeen, 2. über allgemeine Operatioirsplänc, welckfL von den Oberbefehlshabern ausgearbeitet wurden: letztere sin^ettein mit ihrer Ausführung betraut, 3. über den Plan für die Hm stet lang von Kriegsmaterial, Artillerie, Flugzeuge, LSisenbalmen ustv., 4. übcn die Verteilung von Httfsguellen des Landes und der Ata- terialbestände auf die verschiedenen Overationsgebie!e.^5.^über die Berivertung der Transvorttnittel des Landesgebietes für Truppen, Kriegsnwterial nnd allgemeine Betvegnngen, 6. iiber alle Frageit, welche vom K'riegsminister dem OleneralstabSchef übenviesen mer )ew Personalfragen, auch betreffend der Generäle werden in der HMtd des 01eneralstabsck>ess zusammengefaßt. Er ist Borge,chte, . r französischen Militärmission und der Militärattaches im Airslande. ausländischen Militärrnisfioaen in Frankreich haben Vertreter v»m Gcneralpaböchef. Wachsende ÄriegSmüdigkeit im französischen Heere. B erlin, 12. Maß Die Mannschaften des französischen 18. Mgerbataill-ons der 4. Division hatten in ihrem Lager o« caucöncoutt, wo sie nach ihrem ersten Einsatz im. Aprll ui Ruhe lagen, Aufschriften angebracht wie: Wir gehen nicht mehr vor! Nieder mit dem Krieg! 8. französische Jäger bataillon der 42. Division brachte ernen Zettel an, auf dem stand: Wir werden in Stellung gehen, weigern uns aber, anzugreisen. Das französische 42. Miller:eregim-ent der 4. Division brachte einen Zettel an mit der Aufschrift: Wir gehen in Fouerstellung, werden aber nicht schießen. Bei dem großen Angriff in der Champagne am 30. April murbeit Sudfranzosen gemischt mit Marokko- warn zum Angriff angesetzt, wobei allerdings unklar blieb, » < Südfranzosen die Afrikaner stützen sollten oder urn- ge^hrt. Die Kriegsmüdigkeit greift auch ins französische Offtzrerlorps über. Gefangene der 169. Division erklärten, daß Man beim Angriff die Offiziere vergeblich vorn suche. Die russischen Truppen an der Westfront. Berlin, 12. Mai. (WTB.) Die russischen Truppen n - x . c l P wollen niclü mehr für die englisch-französischen c Während die russischen Abteilungen, die man EP" Anfang der großen französischen Offensive zwischen die fraw- zöMchen Verbände einschob, am Briniont und nördlich davon mit gvi^ec Tapferkeit angrffstn, nwbci sie allerdings schwere Verluste er laten , erkannten die Russen nunmehr, daß man ihnen stets die wiwerlten Ausgaben zulveist und sie dem französisch-englischen ^ummollsmns opfert. Neuerliche Feststellungen ergaben, daß die rnürschen Verbände die Stellungen, die man 'ihnen zuwics, «tNur nornirch von Makowo konnte der Gegner in vorgeschobenen Graben bis zur Tiefe von 250 Stetem eindringen. Gegen 6 Uhr abemds warfen bulgarisch^ und deutsch^ Truppen ihn durch einen kraftegen Gegenangriff aus dem Gräben zurück. (Ziegen Einbruch der Nacht versuchte der Feind von neuem, nördlich von Makowo anzugneiftn. Der Versuch scheiterte gleichfalls. Eine große Zahl tötet Femde liegt vor unserer Stellung. Bis jetzt sind zwei Offi- zreve und 260 Soldaten, darmrter 209 Italiener, 44 Franzosen und sieben Russen gefangen, zwei Vdaschinengewehre und vier SeDst^>egewe-l 7 re erbeutet worden. Während der Nacht nur stellen- weche Ge»chücheuer. Nordöstlich von Makowo vertrieben unsere Trcwven im «türm du feindlichen Truppen, die sich ivr unseren emgenlher hatten, und brachten einen Offizier und elf gottjaten als GewmgE ein. In der Gegend der Moglena nahm txx K amwf den (Tlvirolter äußerster Heftigkeit an. Bei Dobropoljc gegen Avend nach heftiger Artillerievorbereitung feinte Achen AI»teuungtM, in einen unserer Gräben cinzudringen. Aber -^ten Röorgen ilwersctts angegriffen, lvurbeir sie aus dem Graben '2£~$? nxnwn rß n .^ r Rickttung auf Kukuruz, .Kowil, Presiaw. BLV köte und Tuschin Monte versuchten feindliche Abteilungen «ch heitegem Feuer von Artillerie, Minen. Gewehren und Mlpchenengewcklwen vorzudringen; sie wurden aber durcb Feuer Messungen, sw, zurückzuztehen. Westlich des Wardar den ganzen '^ag über Geschütz fei ter, das nur auf Augenblicke lebhafter wurde 'besonders im Abschnitt südlich vom Dorfe Hnma. An den Stellungen bei D o i r a n dauerte der Kampf mit »«erhörter Erbitterung während der ganzen Nacht zum TM«n an. Nach wiederholten vergeblichen Angriffen wäl/rend der mteart Atzten die Englän der gegen 5 Uhr morgens nach läu- .yermn Trommelfeuer einen noch heftigeren und wilderen Angriff an Nach blutigen Nahkämpfen wurden die Engländer zurückgeworfen .nab konnten sich mir auf einer Höhe innerhalb unserer Stellung vchaupteo. Aber ein kräftiger Gegenangriff von Abteilungen des 34- Jnfanterte-Regiments Trojan mit glänzender Unterstützung der 'ArErre lmeb die Engländer vollständig von dieser Höhe zurück: tetzt ist die ganze Stellung südlich von Doiran in unseren Händen Ber diesen wilden Angriffen erlitt der Feind utter hörte Verluste: Hügel von toten Engländern liegen längs unserer Stelmno und vor ihr. 2NHre,id des Tages nabm die Tätigkeit des Twwes ab Gegen mittag versuchte eine stärkere Gruppe vorzu- Atchem., wurde aber durch Feuer zerstreut. Ein feindliches Flugzeug wurde südlich von Doiran im Luftkampf abgeschossen. Längs der Belasitza Planina und am unteren Struma die gewöhnliche Ar- tiklerietätigkeit. Im allgemeinen übertrefsen diese Kämpfe, welche gnttm und heute an der Mazedonischen Front sich abgespielt haben, durch Ausdehnung und Erbitterung alle Kämpfe, die bisher an dieser Front stattgefunden haben; oas vom Feinde mit allen Waffen, besonders mit Artillerie unterhaltene Feuer erreichte eine bisher unerhörte Heftigkeit. Die Trup- ven der bulgarischen und deutschen Infanterie verteidigten, vorzüglich tHttterftütU von Artillerie, Minenwerfern und Maschinengewehren, ihre Stellungen mit hartnäckiger AuSdancr und vorbildlicher ^aMrkeit, indem sie bnt Feind, wenn es ihm gelungen war, in unserer Gräben einzudringen, durch hitzige Gegenangriffe, durch Nahkamps und Handgranatenkamvf zurücktrieben. Dank der unbesieglichen Zähigkeit der bulgarischen und verbündeten deutschen Truppen während dieser baiden großartigen Kamp'ta-ie wurden die .wr-eoerholten erbitterten Angriffe der Truppen des Gmerals Sirrail laeffTodyen, deren Tote unsere Schützengräben und den Raum vor de» zerschossenen Stellungen bedecken. Die Infanterie-Regimenter Mr. 34 und 4.4 zeichneten sich in diesen Kämpfen am meisten aus. Rumäu.ische Front: Nördlich und westlich von Tukcea ,verernzeltes Gewehr- und Maschmengewe'hrfeuer, bei Jsaecea und weiter westlich vereinzeltes Geschützfeuer. der Stellt aus dveser Krisis hervvrgehen? Das ist erne Frgge, von deren ^öjung nicht nur die Befestigung der erobewten Freiheiten, sondern auch der Ausgang des Krieges und die Geschicke des Landes abhängen. Bielherrschaft und infolgedessen Azzarchie im Lande machen sein normales Dasein schwierig. Unser armes Vaterland rampf: unter außerordentlich schwierigen Umständen des Ltrieges und mncver bisher nie gesehener Urrrtchen, und nur eine luachtvge Regierungsgewalt, die sich auf das Vertrauen der vkateon stutzt, kann das Land retten. Wir haben ^®. r ^fünft von der alten Regierung erhalten, vre. unfähig, in Friedensräten m regieren, es noch weniger Führung des Krieges vermochte. Es ist bekannt, unter welchen Umstanden unser tapferes Heer jeden Meter russischen BEus ver.ndi.gt hat, und wie es einen wirklich heldenhaften, nicht emen verzweFesten Kampf fortsetzt. Noch eine Anstrengung, l,tTe ?*? int9 E>es ganzen Landes, und der Feind wird niedergeschlagen fern. .. _ W aber namentlich darum, zu wissen, ob wir drese Anstrengung machen können. Der Staatsstreich hat bei Heer Widerhall gefunden, die sich im Glauben an ihre wraly Kraft ernsttmmig der neuen Regierung an geschlossen ftch der durchweifenden Umgestaltung der bewaffneten Kräfte r ^gegeben haben. Man hoffte einen Augenblick, daß unsere llcrlltarmacht erneuert aus den: k^-ilsamau UmbilduTrgs- prozesz hervorgehen und eine nLce vernünftige Manneszucht das Heer, zusammeiiketten, werde. Aber das ist nicht so. Wir müssen ^Ermutig feststellen, daß unsere militärische Macht schwach geworden ist und sfch zersetzt hat, da sie von dem gleichim Uebel wie das Land betroffen wurde, namlrch von der Zweigeteiltheit der Mach:, der Bielherrsck>aft und der Anarchie. Aber dies Uebel ist bei ihr noch schärfer. Tiefes Uebel birgt eine tödliche Gefahr für den Staat inte die Nation tn J i a> (5§ Üi noch nicht zu spat, e,> zu heilen, doch darf man keinen ?lugenblrck verlieren. Tie Leute, die das Wort „Frieden an der .vront mte Krieg im Land!" unter uns warfen, betreiben dre Propaganda des Frivdens um jeden Preis und die Propaganda des Bürgerkrieges, was es mich teste. Dieses Wort muß durch ein anderes ersttckt weiteen: „Krieg an der Front und Frieden im Landesrnnern!" Ter Minister schloß: „Bor einiger Zeit hieß es, das Vater- mnd. ser in Gefahr. Jetzt ist es noch schlimmer geworden, denn das Ä^terland steht am Rande des Abgrundes." sRufe- Lehr richtig! und langer Beifall auf allen Bänken.) In derselben Sitzimg der Duma erlkärte der Ministerpräsident Fürst Lwow, daß die russische Revobttivn das Land durch eine Zeit großer Prüftrngen hiudurck-gehen lasse, und daß auf dem Wege mm iovuuen Glück die finsteren Gespenster der Anarchie und des ^eipolismus stärteen. Dennvck) werde das begonnene Werk nicht untergeben. Ter Prozeß der großen Nevolutvon ser noch nicht bemdet, aber jeder Tag befestige das Vertrauen auf die schöpferischen Kräfte des rusft^hen Volkes und auf die Größe seiner Zukunft. Absepuug von Generälen. Kristia nia. 12 Mai. (WTB.) Der militärische Mitarbeiter -A. "'^.^üenblad", Nörregard, schreibt über die russischen Verhält- npse. D^e Absetzung Rußkijs und Vrussilows bildeten ein bemerkenswertes Glied in dem Auflösungsprozeß des russischen Heeres. Von anderer Seite ist nichts über eine Absetzung Brussr- lows bekamrt. Reue Acußerungen Miljukows. Petersburg, 12. Mai. (WTB.) Die Petersburger Tele- gvapben-Agentur meldet: Auf Munich der Vertreter des Feldheeres, die in Petersburg tagen, gab der Minister der auswärtigen Angelegeni-erlen, M i l j u k o w, Erklärungen über gewisse Fragen der auswärtigen Politik ab. Mtejukow sagte u. a.: Es bestehen geheime Verträge und ste können nicht veröffentlicht wer- den, denn das würde eine ^Enthüllung von Geheimnissen bedeirten, die nicht nur den Interessen ider russischen Demokratie, sondern: auch denen aller Alliierten Abbruch tim könnten, da sie den Bnich .nußtands mit seinen Miierteir l)erbeiführeir könnte. Diese sind mrt Rußland vollkontmen darüber einig, daß daS Ziel des Krieges das Recht der Völker auf eine freie nationale Entwicklung ist. * 1 onc ™ u^te Ents ch ädi gung-en betrifft, so muß die BedenLnng, die die Alliierten diesen Worten beilegen, genau festgelegt werden. So bestehen die Alliierten darauf, daß d?e- temgen, die ihr Land verwüsteten und plünderten, ihnen den Schaden^ er setzen. Die alliierten Länder freuten fick) anfangs ütev • e Jj u y l ^ c Revolution, aber damr hegten sie die Besorgnis, daß in Rußland die deutschsreundlichen SpmpatlTien die Oberhand gewinnen könnten. Außerdem flößt die Verwirrung, die bei uns in der Verpflegung herrscht, und der Vhmritionsmm^ unseren Alliierten Bemiruhignmg ein. Nach amtlichen Angaben ist die Lage nt Deutschland kritisch. Japan beabsichtigt nicht, Rußland anzugreifen. Seine Gedanken sind nach dein Orient geruhtet. Amerika bewilltgt Rußland eine sehr vorteilhafte Anleihe und schrckt uns Ingenieure, die die sibirischen Eisenbahnen einrichten und uns auf anderen technischen Gebieten Helsen werden Tel^raphen-Agentur. Der aus führende Ausschuß des Ärberter- und Soldatenrates sprach sich mit 23 gegem (Srtimmen ber acht Strmmrnthalrungen gegen die Teit--» nähme am Koali tion s m in i ft c rium aus. Die Frage: wrrd der Generalversammlung des 'Arbeiterrates vargelegt werden,, wo ein anderes Abstimmungsergebnis Tvahrschnnlich ist. Petersburg, 13. Mai. (WTB. Skobelew, ein Mitglied des Bollzugsansschluss-es des Arbeiter- und Sol- daterwates, erklärte: Das amrze russische Pvoietarictt weist ^^..^utrüstung die Idee eines Sonderfriedens! ' ? e ^ er Soldat, der, um sich so anszteprücken, einen ^nderfrieden mit Deutschllurd schließt, schadet der russi- scheu ^ernokratie. Die Armee muß ein mächtiger und kcnnpF bereiter Organismus sein. Sie darf sich nicht in den Lanf- llvaden denw-bilisi-even, sondern sie muß die OstensiDe ergreifen. Die Partei Lenins. Stockholm. 14. Mai. (L.-A.) Am vergangenen Montag Petersburg die Bolschewicki-Partei zusammen. In das . lmtT ^ >e einstimmig Lenin mit seinen Anhän^rn gewählt. Leimi erklärte, der .Krieg dürfe nicht dadurch sein' Ende smden, «iß ent Teil seine Waffen niederlege. Der Verteidi- gungskrieg sei fortzusetzen. Rußlmids 9Racht sei völlig JürÜf 11 <§2! t rr « Proletariats, durch das sich die Regierung nur yalte. Der Klapenkampf dürfe nicht in einen Reooluteonsstt eik ausarten. Eine außerordentliche Sitzung der Duma. Petersburg, 12. Mai. (WTB Nichtamtlich) Meldung Ly, IC. tuoat. (ttl> . k r P e tcrsbur^er Telegraphen-Agentur. In der a n ß e r o r d e n t l r* 1* 1 c . r .^ l f^ cn Srtzung de r Duma lnelt der Abgeord- Eine Rede deö französischen MunitionSminifterS in Petersburg. Petersburg. 12. Mai. (WTB. Nichtamtl.) Meldung der Pet. Tel.-Ag.: Der französische Munitionsminister Wert Thomas Die Revolution in Rutzlanb. Eine Rede des russischen Kriegsministcrs. Petersburg, 12. Mai. (WTB.) Nach einer ausführlichen Meldung der Petersburger Telearaphen-Agentur über die Rede des Krisgsministers Gutschkow in der Duma führte der Minister etwa folgendes aus: Unglücklicherweise fvLgte auf die Freude über die Revolution ^urz danack Zweifel und Unriche. Tie einstweilige Regierung setzte deren Gründe in einer kürzlichen Erklänmg auseinander, in der sie anführte, daß die Zerstörung der alten Formen des öffentlichen Lebens infolge >r Revolution schneller von statten gehe, wie die Sck-affung neuer Formen. Besonders bedauerlich ist es, daß diese Zerstörung die polittsthe und soziale Orymüsation des Lsiwves berührt haL, b&m sich ein WiLelpuM biLen vnmte. um Nmrde heute nachmittag von dem Vollzugsausschuß des Arbeiter und SoÜwtenvates empfangen. 9Lachdent er von dem Vorsitzenden des Ansschtisses Tschaidse berzlich begrüßt worden war. wurde Thomas aufgefvrdert. seinen Standpunkt über die gegen wärtrge Lage der Kriegspolitik und den internatio- imlen 'L-ozmIrsmus darzatlegen. In einer Rede, di enicht weniger als 2% Ständen dauerte, erklärte Thomas, was die öffentliche Rcennmg Frankreichs vom neuen Rußland erwarte. Er sagte- Fvankvetch ,var manchmal über die Hilst, die Rußland bringen tonnte, beimruhigt. Die frwtzösischm Tenwkraten hoffen, daß das neue Rußland Frankreich vorbehaltlos unterstützen wird.^ - Thomas untersuchte dann die Jrrtümer, die die französischen Sozialisten in Betreff der Gebauten der russischen Sozialisten begehen konnten und umgekehrt. Es sei notwendig, zu suchen, auf welchen Grundlagen und unter welchen Bedingungen ein gemeinsames Börthen möglich wäre. Der französische Minister tadelte die deutschen Mtehrheitssozialisten und verwarf die Stockholmer Konferenz, die öhne vorherige Ausstellung der gemeinsamen (Grundsätze einberufen worden wäre. Er ertännte aber an, daß es wünsck-enswert sei. daß dte sozialistischen Parteien aller Länder klar ihre Grundsätze formulierten. Immerhin dürfte diese Bemühung iticht die Gelegenheit zu einer neuen deutschen Intrigue gaben. Tl)omas erinnerte an die Ränken der. deutschen Sozialisten während des Kriegs. Er fuhr fort, nach Eintritt bei Vereinigten Staaten in den .Krieg und nach der russischen Rwolntion können die Sozialisten des Westens nur in eine Bejprechung der demokratischen Kriegsziele willigen, wenn sie die Gewißheit einer kräftigen Kriegführung haben. Denn die die Kriegsziele der internationalen Temokvatie iverden niemals vom prenßischm Militarismus anerkannt werden. Um die demokratischen Gedanken zu verwirklichen, muß Den t sch tan d durch die Beihil f e aller besieg t werden. Tie Ausfiihrungen wurden mit Interesse, ja sogar mit wachsender Sympathie angehört. Obwöhl mehrere der berülnten Punkte vom Ausschuß geprüft worden waren und von ihm darüber beschlossen worden war erklärte der Aus schiß, daß er am dNioutag auf die neuen Fragen Antnwrt geben werde. Eine neue Zusamnren- knnft zwisckM Thomas und dam Vollzugsausschuß wird daher am Montag stattffnden. Vom Arbeiter- und Soldatcnrat. Amsterdam, 12. Mai. (WTB.) „Daily Chronikte" metdet dem , Handelsblad" zufolg: cuö Petersburg, daß dm Vertreler- ausfchuß der Arbeiter und--Soldaten einstimmig beschlossen l)nt. die Initiative zur Einberufung einer internationalen sozialistischen Konferenz zu ergreistn. Die Vertcetes der sozialistischen Parteien aller Länder iverden cmfgefordert, an dev Konferenz teilMnehmeu. Die Konferenz soll m einem neutralen Lande stattfinden. Alle Regierungen sollen ersucht werden, den Vertretern eine Reisegelegenheit Kü geben. Das Hauptziel der! de Sitzung der Duma , , _ nete Redrtschew eine Rede, in welcher er u. a. auSfükstte: Dte. Allianz der steten Völker richtet sich gegen den Druck des Jmperia-- ltsnn^ und des Militarismus. Daher nüüsstn wir ihr unentwegt: treu bierben. Man lagt uns. mau erwarte den Frieden vo« bec Temokw.tle. Niemand sehnt den Frieden mehr herber als ich, aber solange der Feind auf dem Bvden unseres Vaterlandes steht, in es dre Pflicht der Demokratie, die Pflicht eines jeden, der den! Frieden wünscht, gegen den Feind zu kämpfen, und« chr van unserem Boden zu vertreiben. Der Steg ist nöttg zur: Herstellung des inneren sozialen Friedens. Je vollständtger unser: Sieg über den Feind ist, desto größer und nachhaltraer werden die >L>iege der Demokratie, der B«ruern und Arbeiter klaffen sein. Tenn '.venn der deutsche Militarismus nicht beseitigt wird, must alle Arbeit der komrnenden.Geschlechter den Rüstungen gewidmet werden. Unsere Freunde, untere Alliierten und unsere Few.de sollen wissen, daß Rußland sich sreigemacht hat, um den Despotismus und jeden Feind unserer Grenzen wie den unserer Alliierten zu vernichten. Ein Ausschuß zur Finanzresorm. Bern, 14. Mai. Der „Matin" meldet aus Petersburg, bte vorläufige Regierung habe beschlossen, einen Ausschuß zur Finanz reform zu bilden, der unter dem Vorsitz von Tereschtschenko fte* hen soll. * . * Vandervelde über die Stockholmer Konferenz. .... Kristiania 13. Mai. (Privattelegr.) „Tidenstega" veröffentlicht eine Unterredung mit Bänder velde, der mrf der Dur chreffe nach Petersburg gestern hier erneu Tag verweilte. Er erklärte, die S oziali stenkonferen z in Stockholm entbehre jeder tatsächlichen politischen BsLe^ttung, denn Belgier^ Franzosen und Engländer würden ihr sernÄeiberr. Zu der Friedensmission Borgbjeras in Petersburg äußerte er, die Bedingungen der deutschen Sozialisten seien für Bc^ieu unannehmbar, daß Frankreich Elsaß-Lothringen, Italien den Trenttm» erhielten, sei nicht eine Antrexion, sondern eine Defvnnextexn. eine Genugtuung für frühere Annexionen. Solange der Gegner das nicht erkenne, sei keine Grundlage für Friedensverhandkungen vorhanden. Der Reichskanzler in Wien. Wien, 13. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Der deutsche Reichskanzler ist heute früh zu eitter Befpvechung mit dem Minister des Aenßern Grafen Czernin hier ein- aetroffen. Der Reichskanzler wurde mittags vom Kaiser in Laxenburg empfangen und frühstückte daselbst nacb der Audienz mit den Majestäten, ^lbends speiste der Reichskanzler mit dem Grafenpaar Czernin in der deutschen Botschaft und kehrte mit dem Nachtznge nach Berliit zurück. Die Besprechnpgen werden üi nächster ßcit in Berlin ihre Fortsetzung ftnden. Seekrieg. Ein Seegefecht. Berlin, 11. Mai. (WDB. Amtlich) stoß leichter deutscher Streitkräfte in den Bei einem Bor- Hoofden wurden Mai, 5.40 Uhr vormittags östlich vorn ststwrdhinder hiss feindliche Streitkräfte gesichtet, die beim Mherum 10. _,,_... _ r Feuerschiff feindliche Streitkräfte gesichtet koinmen als drei moderne englische kleine Kreuzer und vier Zerstörer erkannt wurden. Es entwickelte sich zunächst ein F e r n g e s e ch t in der Richtung auf die flandrisch Küste, das sich bis zur Thornton-Bank hrnzog. Dort hielter sich die feindlichen Kreuzer zurück, und unsere Strritkrästc ermäßigten daher ihre Fahrt, um den Feind aus näherc Schußweite herankommen zu lassen. Im weiteren Verlaust des Gefechts entstand ans einem Zerstörer der feindlichen Linie infolge unserer Artilleriewirkung anscheinend eine Kesselexplosion. Der beschädigte Zerstörer schor rnit starker Steuerbord-Schlagseite und sank kurz daraus, wie einwandsfvei beobachtet werden konnte. Unsere Streitkräfte stießen rrunmehr ans die feindlichen, die abdrehend mit höck)ster Fahrt Anschluß an ihre entfernt stehenden Kreuzer suchten, und stellten schließlich das Feuer ein, als der Gegner im Nordetl ans der Sicht kam. Auf unserer Seite sind tneder Beschädigungen, luoch Verluste ein ge treten. Am 10. Mai fanden mehrere feindliche Fliegerangriffe ans Zeebrügge und Brügge statt; im ganzen wurden 60 Boinben gezählt. Militärischer Schaden ist nirgends entstanden. Ein feindliches Flugzeug wurde von unseren Abwehrgeschützen abgeschossen. Neue N-Boot-Erfolge. Acht Dampfer, vier Segler und sechs Fischersahrzeuge mit 23 000 Bruttoregistertonnen, !)avon wurden drei Dampfer und drei Segler im englischen Kan a l v e r s e n k t. Unter den versenkten Schissen befinden sich n. a. folgende: Die englischen belvaffneten Dampfer „Feltria" (Ex-Ura- nium, 5254 Br.-R.-T.) nnt Stückgut von New Dorr nach Avonnwuth, „Kimroß" (41.20 Br.-R-T.) mit einer Ladung von 7205 Donnen Weizen, die englischen Dmnpfer „Lady Mood" (2314 Br.-R.-T.)- mit 3500 Tonnen Kupfer nach Swansea und Greta, die englischen Segler „Jessie" mit Kohlen nach Frankreich und „Joseph" nnt Kohlen nach Le Havre, der englische Fischkutter „United", der französische Fischkutter „Canraret"" und ein unbekannter beladener Kich- lendampfer. Mit den übrigen versenkten Schiffen sind u. a. folgende Erdungen verloren gegangen: 3500 Tonnen Mais von Sai- tzon uod) Dünkirchen, 3500 Tonnen Eisenerz von Bent-Saf nnch Boulogne, 220 Tvimen kondensierte Mich nach Le Hovrr und eine Ladung Stückgut nach London. Der Chef des AdmiralstabeH der Marine. 29 500 Tonnen versenkt. Berlin, 12. Mai. (WTB. Amtlich.) Russische Motorboote, die am Wvsteingang des Rigaer Meerbusens sich zeigten, wurden von unseren Batterien unter nnrksameö Feuer genommen. Die seitliche Beobachtung ergab, daß ein Boot zum Sinken tzekwucht und ein Boot schwer beschädigt wurde. 2. Einige feindliche Monitore beschossen am 12. Mai morgens bei unsichtigem Wetter auf große Eutfe-rmmqeu Beevrügge. Sie entfernten sich, als unsere Batterien das Feuer eröffiwtcn. Der Stichsä-aden ist gering. Keine wcenschenverlnste. Zu^ei feindliche Flugzeuge wurden abgeschossen. 3. Neue U - B oots e r f o lge im Atlantischen S2zean und im englischen Kanal: 6 Dampfer 7 Segler, 12 Fischersahrze-rlge mit 29 5 00 Brutto- registertonnen. Unter den versenkten befanden sich n a. folgerrde: der englische bewaffnete Dcnnpfer „Karibu" (3679 Donneii) mit 5000 Tonnen Zucker nach England- die englischen Segler „Hope" und „Thomas" letzterer mit Salz nach Neufundland: die französischen Segler „Jvonne". ,,La Bictoire , „Ladrussie^h die mit einem vierten Segler, delseil Namen nicht lrekannt ist, zusannnen in demselben Gelettzug fuhren und Grubenholz an Bord hatten, nad> bem vorher der geleitende bewaffnete französische Fisch- dampfer „Hekyade" Vernichter war; die französischen Fäscher- fahrzcuge 115" und 1283"; der bewaffnete italienische Dampfer „Franceseo^^ (3438 Donnen); der italienische ^E^r „Stromboli" (5466 Tonnen) mit einer Ladung von 6239 Tonnen Stuckgut, darunter 1200 Tonnen Stncheldraht, von Amerika nach Italien: der russische Segler „Ernst Sophies, mit 500 Donnen Salz, ferner ein großer bewaffnter Dumpfer mit zwei Schoriisteinen und Promenadendecks, dessen Name mcht festgestellt werden konnte. Mit den übrigen versenkten schissen sind folgende Ladungen vernichtet worden: 3000 Tonnen Stückgut von Amerika nach ^raiikreich und 39M Tonnen Kohlen von England nach Orcrn. Der Chef des Adiniralstklbes der Marine. Neue U-Boot-Erfolge im atlantischen Ozean. Berlin, 14. Mai. (Amtlich.) 5 Dampfer, 1 Segler, L Fl;ck)danchfer mit 22 000 Br.-6t -T. Unter den versenkten Schiffen befinden sich u. a. folgende: englischer Damvser „Thrstleard" (4135 Tonnen), Ladung Salpeter, imd „Pathn- goiner" (3832 Tonnen-, die englischen Fischdampser „Har- derth", „Eastle^' und „Nestor", der italienische Damuser „Gniseppe Acecmia" (3224 Tonnen), Ladiing 3600 Tonnen Mars von Rosario nach Genua. Der versenkte Segler führte #500 Domren Mais für England. Der Cheft>es Adinivalstabes der Marine. Berlin, 12. Mai. (Privattel.) Die „B. Z. am Mittag" Mieldet aus Zürich: Der „Neuen Zürcher Zeitung" wird aus jßirt unterrichteter Quelle aus dem Haag mitgteilt, daß im M o r d t a n a l, forschen Irland und Schottland, dieser Tage 'bcx leiste englische Kreuzer „Cordelia", ein Schiff fcwn 3800 Tonnen, auf eine Mine gelaufen und schwer beschädigt worden sei. Dos Schifs sei noch Bartow ab- geschleppt worden. , " d e l a P l a n a, 13. Mm. (Ag. Hav.) Nach gchurbwurdigen Meldw-e<,ei, ist der Fäh^kchr Misck^n Oran und Marseille iorpediEt Irwrdcn. Lin« An^alit Per- smrew soll ertruirken svin. Aus dem Reiche. Der Arbeitsplan des Reichstags Berlin, 12. Mai. (WTB. dttchlanttlich.) Der Ael- testenaus schuß des Reichstages trat während der Verhandlungen der VoMersannnlung nochmals zusammen unb anoertc den mit Vormittag ausgestellten Arbeitsplan für dre kommende halbe Woche dahin ab: Die Besprechung der JrtterpelLttbon betreffend die Verhältnisse in Elsa ß- L o t h r i tt g e n wird vom Montag auf den Mittwoch versck)o- den. Am Montag beginnt n-ach der Erledigtmg der kleineren Vorlagen die dritte Lesung des Etats. Die Besprechung der Krregsztelinterpellation bleibt für Dienstag bestehen. Dazu ergreift der Reichskanzler das Wort. Die Knappheit an Zcitungspapier. B e r l i n , 12. Mai. (WTB.) Der Verein deutscher Zertungs Verleger richtete gestern an den Reichskanzler nachstellendes Telegramm: Äeu Herongen, die aus Kreisen unserer Mitglieder an uns ge-- langten, drucken aus Grund des Telegramms, das einige Berliner Fettungen, die zum Verein gr 0 ßstädti s che r Z ei tnngs- verleger sich zusamniengeschlossen haben, am 8. Mai an Eure Exzellenz richteten, ihre lebhafte Besorgnis aus, daß eine bevorzugte Belieferung dieser Zeitungen mit Druckpapier erfolgen konnte. Wir wlten es für unsere Pflicht, zum Ausdruck zu ln in gen, daß nicht mir die Groß-Berliner Zeitungen unter dem Mangel an Druckpapier leiden, sondern auch große, mittlere und kleinere Verleger ut allen Teilen des Deutschni Reick>es. Sie erheben div Forderung einer gleichmäßigen Verteilimg des vorl?andenen und zu erzeugenden Drnckpapines, und bringen in ihren Acuße- rungen zum Ausdruck, daß das Erscheinert der Provinzzeitungen zur ErlxüLmig der Stimmung iw Volke und aus aflgniu'incn polittsckien Gründen mindestens ebenso wichtig ist, wie das eilüg er Berliner Zeitungen. Wir bitten Euere Exzellenz, geneigtest Mitteilung veranlassen zu wollen, daß ern Grund zu Befürchtungen der gehegten Art nicht besteht, sonderrr daß die Verteilung des vorhandenen und 511 erzeugeirden Druckpapiers gleichmäßig an alle deutschen Zeitungen unter Zugrundelegung des ihnen gesetzlich znstehenden Bezugs- rechtes ol)-ne Bevorzugung der einen zum Nachteil der übrigen erfolgt. Befremdlich ist es überdies, daß trotz dieser Klagen liber Papicrmangel es einige Berliner Blatter fertig bringen, eine ausgedehnte Propaganda mit Werbefreiblättern zu. betreiben. Sie handeln damit gegen ein ausdrückliches Verbot, das die Versendung solcher Freiexemplare bei den heutigen Verhältnissen untersagt. Ans Stndt rinh Cand. Gießen. 14. Mai 1917. ** Auszeichnung. Dem Leutnant d. R. Karl Wiener wurde das Eiserne Lbreuz 1. Kl. verlichen. Ausgabe der Saa t k a r t 0 f f e l n. Die Bezugssckiaine für die bei der Stadt bestelltcu Spät-Saatkattosseln werden au§- g eg eben von Dienstag, den 15. Mai 1617 bis Samstag, den 19. Mai 1917 m den Brotmarken-Ausgabestellen während der Geschäfts- stunden von 6—10 Uhr. Die Ausgabe der Kärtosselu erfolgt hei dem Kärtoffelbmtdler Lübsack vom 15. -24. Mai. Das Pfund kostet 10 Psetrnig. Näheres siehe Vclanutmachung. ** Urlauber-Schnellzüge. Vom 15. Mai ds. Is ab werden me ieyt zwischen Koivel und Halle über Warschau—Skal- mierschlitz verkehreitdcn Atüitärurlattbcr-Schnellzügc 4024 und 4025 bis und von Frankfttrt a. M., Hauptbalmhof, gefahren. Näheres siehe Airzeigenteü. *,* Annahme von Stückgut, Vom 12. Mai an werden: die bislxr twch von der Annahnie als Stückgut ausgeschlossenen Güter wieder übernommen. Bei Auslieferung in größeren Mengen ist vorlierige Verständigung mit der Güterabfertigung enoroerlich. Wir verweisen auf die Bekanntmachung in unserem Anzeigenteile. Landkreis Gießen. —m— Großen-Lin den, 14. Btai. Ein Sol>n des Güter- bodenarbeiters Mstlipp Menges VI., der Musketter Julius Menges, wurde in den schiveren Kämpfen an der^ Aisne mit denc Eisernen Kreuz ausgezeichnet, nachdeni er ini September v. Is. in bw SommeschlacÄ sckwn die Hessische Tapserkeitsmedaille erhalten l>atte. Ueber z,vei Zahre steht er Ixü der Tmpb'. — Schütze Lndivig Weiß, Eisenbahner mrd Svlm des Sckwldieners Ludwig Weiß III., kämpfte an der Westfront bei einem Maschrneugervehr' zug und wird nach Mitteilurtg seittes Feldivebels seit Ende April txnmiißt. — Leicht ommtttbet, so daß er im Felde bleiben kann, wurde in denselben Kämpfen der Greimdier Heinrich F a b e r, Sohn des Landwitts Heinrich Faber III. Er ftvfa seit September v. Js. bei einem 5>arde-Regimcnt. — Unsere Schule sammelte über 20 Körbe Ldioenzahn und Spinat und fand ein Ladrett als dankbaren Abnehmer. Ebenso wurden schon einige Korbe Teekräuter eiugebracht. — Aus Barmen und Hagen i. W. sind über 30 Kinder von hiesigen Familien aufgenoinnren worden. —nt. Sangb, 13. Mai Dieser Tage ttaf die Nachricht ein. daß der 19jährige Grenadier Rudolf Römer von hier am 5. Mai aus dem Felde der Ehre gefallen isü Er stand bei einem JnfMt- terie-Regiment im Westen imd war erfi am 1. Mai zur Front auslierückt. Diese Kuirde traf die Familie tim so schwerer, als int Jahve 1915 der Vater des GefaUenen in eütem Feldlazarett einer Krankheit erlegen ist. Tie Teiltrahme mit der sa>wer gelwilsten Fxintilie ist däl>cr in unserm Orte allgemein. — Der als vermißt gemeldete Landstnrinmann Otto Fritz ist, wie ver- mutet in französische l^esangenschaft geraten und hat bereüs ein Lebenszeichlm von sich gegeben. ** Utphe, 14. Mai Gefreiter Heinrich H i r z i n g e r , welcher seit Ausbruch des Kriegs auf dein westlichen Kriegsschauplatz kämpft, lvurde jetzt in den letzten schweren Mmpsen wegen tapferen Verhaltens zum Unteroffizier befördert und erhielt das Eiserne Kreuz zweiter Klasse. Kreis Wetzlar. va. Wetzlar, 14. Mai. Ueber die Stunde des Ferienbeginns lwt der Oberpräsident unserer Pwvinz eine Anordnung von allgemeinem Interesse erlassen. Sie lwstimmt. daß der Unterricht am Schultage vor den Ferien nach der letzten stnndenplanmäßigen '-Sor- Mittagsstunde zu schließen ist, spätestens soll dies um 12 Uhr mittags geschehen. Durch diese Bestimmung wird bezweckt, eine unterschieoliche Behandlung der verschiedenen Schulgattungen eines uud desselben Schulortes zu vermeiden. ra. A ns de m K r ei s e W e tz la r, 14. Mai. Unsere ausgedehnten und meist vorzüglich gepslauztett Obsthaüte stehen in vollem Blütenschmuck. Was der Monat April mit seinem kalten Wetter versäumte, haben die Paar Tage des Mai in nnmderbarcr Weise rasch nachgeholt. Fast über Nacht verwandelte sich die ganze Natur: überall grünt imb blüht eö. Die Blüte wird bei der seuckstwarmen Witterung rasch und gilt verlausen so daß die erften Vorbedin- gungen zu einer guten Obsternte reichlich vorhanden sind. Für die mlte Bcsruchtunchder Blüten werden vor allein die fleitziaen Bienen sorgen. Ihnen ist der Tisch tum überreichlich gedeckt. Leider sind viele Völker infolge der Strenge des Winters und aus Mangel ait Nahrung zit Grumde gegangen. Starkenburg und Nheintzessen. Fe. Von der Bergstraße, 13. Mai. In den Waldungen beginnen nunmehr die Heidelbeersträucher auch zu blühen. Fe. A u s R he i n h e s s ert, 13. Mai. Der Latldtvitt Trug« in Dexheim hat in den letzten Tagen 14 Füchse tetls geschosfer teils lebend gefangen. Fritz owack Grösst© Auswahl in EfüStOII-Slores y. Kalbstores I im Preise von 91k. 20. — bis Mk. 50.— Grosses Lager in 3823 Hftnes Lüaa 2 ist eine L-Zimmcr-Woduuug usit Vorplatz zu vermieten, ibercs Gese>lschastsveretn, lmrcnstraße 1 0._ ,JUöne 3-Z.t..imer'Wob»luug, rnnifte freie Lage, preiswert vermieten. Lndmigsplatz8. täh. Kaiser Allee 1. StijbM möblittttS Biminer mögt m. Pens, gesucht. Schr. AngAu. 02909 n. d. Gieß. Anz. \ r ersch iedene | Hl er ne I Ztmmer-Wob' «unac» Miitztgasse zu ver- ieten. Nä'.i. bei I. Happel, ühlstraße 18. 3628 M Möbl. Wohn- und Schlaf- -immer zn verinieten. 13761 Babttliosstraße 45. Kleine Wohnung sofort zu verinieten. Brand- Laste 7. 18782 Unionbraiicrcl. Kleine Wohnung sofort zu vermieten. Wall- lorstraße <» lDarmstädrer ^Hauö>, U uionbrauerei. [ r;7M ^.91. Wohnung an einzelne Derson zu vernt 02953 Astr rwea Itz, Neubau. I Mö bl. Zixnm ejrj Vsnsioa Brnnd'i WoHanBäu* 22 iBellevuetZini. inu-ohneBer- Lstleg s. jede Zeitdauer. Mittag u. Abendtisch. Elektrisch Sicht. Bad. Tel. 1085. 11687 Akadeinlkcr sucht elegant nittK>IieE’ie& Zimmer pov sofort zu mieten. Schr. Av^b. unter 02V84 an den Metz. Sv», erbeten. Schlosser ges. Friede. Krocinnnn, 3 95 Geldschranlsabrik. Gin tüchtiger Schioffer sofort gesucht. 3314V Hell- und Pstegeanstalt Gießen. Fm Schneider. Wir suchen einen (02967 tiidjtiflfn .HssMiiliött für dauernde Beschastigung. A. 8chu«ter & Co. _ Tüchtiger MWÜ Pris©mr- grehilfa ges. Eltaker, Seltersweg 16. Schreiner oder Wagnergeselle für dauernde ArbeitlHceres- lieserung) gesucht. 3835 Frnii tt. Müller, Gießen. Eine tüchtige Prrhäufrrin sofort gesucht. 02974 Kniserlnagazin Scltersweg 2. UnadhängigeMau oder Mätzchen fiir einige Stunden deSTageö sofort gesucht. 3847 Fron ttr. LLot«, - Lie Olgßraß e 17 II. Zar LasdM« nach auSmürtS gediegenes, älteres Mädchen oder Fran gcsllcht, in .Üstche erfahren, tiichtlg und selbständig. Schr. Ang. u. 3822 an den G^An z. ^üuifruji oii. MW g für einige Stunden vormittags per Ende wtai gesucht. 9?loltkcstrasie 22, l.Slvck. Mädchen nicht unter 17 Jnhren. mit guten Schul kenutni&iUMi, namentlich in der deutschen Sprache, zur Ausbildung als IHN 'iMrtfirrht für leichte Haud- und Maschinenarbeit gesucht. 02975 «ir^ZLr. Walltorstr. L H. L gesucht. Brühl’sche Universitäts- Buch- und Steindruckerei HchnUtraue 7. Männliche oder weibliche Hilfskräfte für Packerei. Haarwascherci, Lager und Bureau gesucht. Krafft Bufiis, G. m. b. H. Wetzlar 376, D Dame mit längerer Geschäftstätigkeit für unseren kaufmännischen Berlagsbetrieb für bald ober zum 1. Juli gesucht. Gewandtheit in Hand-, Kurz- und Maschinenschrift Bedingung. Schriftliche Bewerbung erbittet Verlag des Gietzener Anzeigers. MchmeVadtzen für die Kontrolle in unserem Munitionsbetriebe gesucht. Es werden nur Mädchen angenommen, die bereits als Kontrollarbeiterinnen anderweitig tätig waren. 3834 Oskar Julius Gutmaun, Frautsurter Straße l 14. AnNchnliclaen Fr&nlein als Frise nie gesucht. Oebv. Henkel, Wcty.Iar Silhöscr Straße 14. Zuverlässiges Fräulein ob. Mäd 1 cu aus bess. Familie für zweijähr. Kiud f. d. Zeit v. 9-12 vorm. u. 3—7 nachm, gesucht. ?»-ran Scknindt, 02982 Sellersmeg 18. Drcnstniädchcn oder Lauf« Mädchen lagsüber gesucht. 3840 IMttufeb'iB';; 11. Braves, fleißiges IleOilii^j.ßcsnA 3815 Wilb. 7;-kammc, Deutscher Hof. lstcdicgcncö ältcrcö ev. Mädchen, int Kochen. Ein- rnndjen tüchlig u. selvständig, in hmisl. dlrbeilcu ersabr. u. mitiätig, n. auswärts gesucht. Schr. Angeb. mit Zeuguissen unter 3838 an den Gieß. 2lnz. iiiiönrnS Siciiitmiituficit für sofort gesucht. !3821 Vt&u Kechaumsra» Potrl, Wetzlar, Frtedcnstraße 12. TiiAigkS MiiWeil^iE 8vhMv^sr,«rV»,4S»L Fi>'N»Ieiii, 20 I., seit 1 Fahr aus staall. Bureau, stenogravhieknndlg, verfekk ans Sdireibm., gute Handschrift, sucht anderweit Stellung. Schr. Ang. unter 02892 n. d. Gieß. An?.. Ein stärker Läufer lEinlege schwein) steht z. verk. 02iXV (starbcntcich, Bahnhoistr. 10. 2 ?rim» Lvdsl-Loeklsmnivr zu verkanten bei 3809 Heinrich PSj>a?ner, Grllnberg iHe ssen). Eiüi'sus^iiü'IfcnItZii'tt, Schweizer, gut in der Milch, zu verkaufen bei Heekei. V onborf, O berbesse u [38 29 1 frischm. Ziege zu verkaufen 02978 ynOniirohc 5. 9 ^diidner (rebbt.hnfarbige Italiener! zu verkaufen. 02983 Au den Babnhöleu 38. 4FIora-Blu«i§nka*tenta. eisen armiertem Zttmststeim 70X14 z. Mit BahuhoMr. 4^ttl.««" 1 Dozitualwa^a, leere Flasch, mit Strohhiilseu n. dergl. zu verk. Ba hnhaSstr. 50, II. l"^ Brcnnabor Kinderwagen gut erlmlteit, zu verkanfeu. °* >7 * YZrabcnstraßc 11, II. ^ W _ Bcicsiim'kci! - Sammler Kapitalist sucht auf seiner Reisc i tiv 150.000 Ib.'ark gvvßc Sammlltngen. Rnritäien sveztell Hitlterlafjenfchasten, zu guten Preisen bar culzu- kaufen. Ber milller hohe Provision. I. Bank-Referenzen. Gest. Offerten nebst Preis »Mer „Philatelist Eot^l Holländisch erHo!, staz.'^°ss Kehr. K!eider8:hraBk, Tisch und Stühle zu kaufekc gesucht. Sdirisillche Angebote unter 02973 an den Gteßcner Anz. Gnte Zither zu kaufen ges. Medizinische Klinik Zilnmcr 47. [3841 6k!dr.L!a7.grvagv« z. kaufen ar" sucht. Klein, Riegelvf. 2t.II. kehreriu ert. Stachli. u.Privat- stnndcll i. allen .lächern, auß. Lstath. Schr. Allg. unter 02910 an den Gieß. Anz. erbete n. Landaufenthalt nlit guter'' bürgerlidter Per- w'legung für einzelne Person gesucht. Sdiriftl. 2lng. unter 3831 an den Gieß , r'lnz. vrtUnat von Wilhelmstr. 6 bis Lebensmiltelamt. Gegen Bel. abzug. Wilheltust r . 6, II. Schlüstcl per loreu. Bitte abzugebeu gege,k gute Bel. West Anlage i n._ 0297 6 tBT - Branncs Säckchen "-® T7 verloren auf dem Weg Licher Stra ße-F-orsthntlsHuchivart. Abzu geben Kaiirr 'Allee <» 1. r fiir •s L . ^ } weisse Schuhe 26 P!r. 26 Pfg. Zu haben in allen einschl. Geschäften. Muster durch 3820js HL KShlei* L AltenefaMit. Frisch gestochener 8g42 Schwetzinger Spargel frisch ciugetroffen. J. fl. Schulhof, Marktstraße 4 Telephon IIS. Schreibmaschinen sachgemässe Rcinipng u. WiederhersteilüBg vor wie nach. 2985 Alleiniger Vertreter Papierhandlung Heinrich Moll. Kessel in Guß und Stahlblech. inoridtert und emaiNierl, kan.lt man billigst bei Wilhelm Höß, Neuen Baue 10. für Zentralbeizung, In- Itaflnnoit für Gas u. Waster. Svenglerei. Schlosserei, sowie Faßrradreparaturen. Knrl *n. IBünernmnd. 17 Wolkeng aste 17. Schinne ÄiSe Reparaturen schnell und preiswert Gebrüder Waag Schirm-Fabrik «m G ießen, Seltersweg Nr. 58 /Zy .. —-ch voll 1881 llllä Vmllollvoroti vadslahorger. lüliüiikHüIii'lGziiilki'üiiii Kinzenbach, Bubenrod, DobeniolmiS. Ablnarfch7' «Uhr^,,lmbrücke. Bet ungünstiger Witterung nachmittags 4>/* Uhr Zusammenkunft im ^Post- keller-. 38lSo DL« Tanitad«. VI Müü la Statt besonderer Anzeige. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben SeshmeiLerkülIt erhielten wir die erschütternde Kunde, daß unser heißgeliebter, braver Sohn, Bruder, Onkel und Schwager, der Gand, forest, Helmut Jesepti Vizefeidwehei in der 3. ftkscfrinen-Gewehr-Kompagnie eines Infanterie-Regiments Inhalier des Eis. Kreuzes u, d. Hess. Tapferkeitsmedaille Entschlafenen Otto Ninn besonders für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Dörr, die Bemühungen der Krankenschwester und die überaus zahlreichen Kranzspenden sagen allen herzlichen Dank. Ausgabe der 4, ab 8,00, Kowel an 12,18 nachm, (am lorg. -rage-. Lei beiden Zügen is: auf der Strecke Frankmrt (M.>—Hatte der Zivilverkehr in beschränktem Umsang zugelasseu. 38481 Kgl. Eisenvahndircktion Frankfurt (M.) ^.m Sarnstsg morgen entschlief nach kurzer schwerer Krankheit wein lieber Mann, der treusorgende Vater seiner Linder, unser 'lieber Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Neffe Herr Karl Will im Alter von 48 Jahren. "m der n Frau Frais« Will geb. Helfer . und Kinder. Heuchelheint,"Krofdorf, Gleiberg, Köln, Wieseck, den 12. Mai 1917. Die Beerdigung findet Dienstag, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause Wilhelmstraße 22 aus statt. 3839 Bekanntmachung. Der." vom Gemeinderat beratene Voranschlag der Gemeinde für das Rj. 1917 liegt vom 15. dS. Mts. an eine Woche zur Einsicht der Beteiligten aus. Einwendungen können während dieser Frist bei der Unterzeichneten Stelle vorgebracht werden. Trohe, den 13. Mai 1917. Gr. Bürgermeisterei Trohe. . . S ch m i d t. 3849 BekKnurmachung. Die Heberolle über die Verträge zur land und forstwirtschaftlichen Bernssgenossenschaft für das Jahr 1916 liegt von heute an während 2 Wochen auf der Unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Innerhalb einer weiteren Frist von 2 Wochen, nach Ablauf der Offenlegungsfrist, kann der in der Meute abend 6 Uhr verschied sanft nach längerem Leiden unsere liebe Kusine Mathilde Kissner im kaum vollendeten 80. Lebensjahr. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Carl Eckstorm, Major a. D. z. Zt. im Felde Louise Eckstorm geb. Mayer. Giessen (Löberstr. 6), den 13. Mai 1917. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 17. Mai nach- mittags V24 Uhr von der Kapelle des Alten Friedhofs aus statt. 3843 Heberolle als beitragspflichtig in Anspruch Ge nommene gegen die Beitragsberechnnng bei dem Lorstande der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft 'Einspruch erheben, (s. tz 11 der Bekanntmachung Gr. Ministeriums des Inner nvom 30. Mai 1913). Villingen, den 11. Mai 1917. Großh. Bürgermeisterei Villingcn. I.V. Leidner. sm 9- Freuss!sch-Süddeutsc!sen t235. Königlich Prewss.) Klasse n-Lotterla ö. KJoasc. L. ZlehojigjtUjg. 12. Mal 1917. | iaC jede fr^oyene find ztoJ gleich kohv ile- 5 wiana trt.'iüliMi, ■»n I cad II (Onne Gewlbr.) (Nachdruck verboten.) Nach Gottes Willen entschlief nach kurzer Krankheit unsere liebe, treue Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Luise Lenninger • # In tiefer Trauer: Familie Eduard Leraninger. Giessen (Kaiser-Allee 7), den 12. Mai 1917. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 16. Mai, nachmittags 3 Uhr, vom Portale des Neuen Friedhofes aus statt. 3840 Fahrräder fiki* Erwachsene und Miudcr Mantel, Schläuche, Reparatur- und Zubehörteile stets am Lager. hat wieder begonnen. Büdmisaufträge werden angenommen. Farbige Vergrößerungen nach Photographien Verstorbener a*i 9 Marie Felehner, Goethestr. 67. Midi. Meissiager II, Kesselbach. Telefon 13 3192 Amt Vvndorf. In de/ Vormittagszlehung wurden Gewinne über 240 Mark gezogen. 2 Gewinne zu 15000 M 176716 8 Gewinne zu 10000 M 141238 152890 157286 205643 6 Gewinne zu 5000 M 108406 213793 232182 SO Gewinno zu 3000 M 817 6107 9583. 18191 60860 22987 33139 41579 47698 63658 62151 66008 68139 77121 81785 112215 112461 112489 117843 121048 124928 125413 128367 127453 136963 136616 L48183 164002 165756 137267 169968 170928 178972 181508 186716 190924 191662 196800 197103 193411 199419 201723 211172 218050 232110 140 Gewinne zu 1000 M 497 4837 7758 11207 13648 14059 14625 16822 20037 31663 33166 33439 33704 34150 39303 40422 42637 40724 51880 52134 53472 56761 69227 69306 63948 65721 66339 69423 73046 81132 92-03 93479 94661 95719 100994 112119 114759 115978 116422 120108 123710 132070 140612 143903 150596 157399 157676 159947 162468 163895 164970 171396 172891 174403 182920 186479 193227 196444 196644 197918 208588 209227 210718 216253 210466 223758 223825 224342 229261 231018 196 Gewinne za 500 11 6950 10388 11240 12951 13347 21269 23138 26969 27572 30661 35321 35612 35518 36240 36580 39018 42630 45400 46362 48422 48623 49832 52893 54630 54815 65186 56768 59711 62665 68872 7OÄ13 70775 79615 83305 83396 83424 83454 83771 84007 86316 87667 89516 89675 90100 90587 02237 05737 97844 98169 10408Ö 107000 109408 112221' 117051 118200 125873 131794 136732 138586 133273 140202 140681 142676 144050 143971 160122 151336 152136 152627 155365 166720 156381 158351 153203 164143 176584 177956 182804 183978 191770 187591 193545 199631 202829 203686 203733 204988 205135 205777 203513 210172 210413 212104 213488 213161 224848 225027 231862 In der N&ehmiUaffsziehttng wurden Gewinne über v 246 Mark gezogen. 2 Gewinno zu 6000 M 202282 72 Gewinne zu 3000 M 887 8074 6066 16211 Jfi318 24336 25051 26758 30849 35435 45124 45933 Sl43 53698 69878 67362 72192 78970 91529 95606 97567 111717 121957 126071 134359 1368Q0 145867 167400 157645 157720 160122 108511 183594 209538 219590 227937' 140 Gewinne zu 1000 M 7273 23354 24850 25391 26531 30765 38464 33627 33867 34262 38313 44298 45360 65663 69734 62666 66854 72261 74171 74786 76038 78116 78937 87335 87960 93048 94316 116628 118077 120938 122753 124220 129027 136428 143821 145324 146389 149239 152177 167081 168502 169630 166206 166703 167172 171424 173906 176298 179007 179537 184810 183231 194536 196091 199644 201057 201666 204583 206378 207314 207498 209642 216683 217002 218849 221514 227550 228864 229156 229410 232 Gewinne zu 600 M 1103 1564 2223 6302 6465 14420 20278 21300 22128 22838 29921 33181 S3642 33654 35230 35324 36789 39895 41697 42422 43031 44-389 46702 47842 48257 48973 60231 59672 60345 62333 62726 67516 68944 72442 73424 74105 76840 77202 79916 80611 82082 82791 84310 86799 83611 89519 90629 91163 91381 92883 94130 94167 95181 96737 97764 98021 98532 102800 110977 112324 IJ6737 110603 120895 124633 128120 128274 129761 L30G62 133264 133313 136G55 143188 143340 145663 146104 147030 147365 148800 150647 151803 152103 152669 166991 163652 165663 168304 174240 177563 103080 183448 187390 189256 189559 190116 190156 193320 1S6031 196060 198466 198818 199568 202643 202910 206168 210298 210809 211564 212120 216670 221446 222355 224548 22814ä *20373 227476 233466 Holzversieigerrmg. tffcitrtö, den 18 . Mai l. Js., vormittags 9V* Uhr beginnend, werden bei Gastwirt Härle zu Merlau aus den Distrikten Hosftrauch, Mühlberg 1 und 4, Haag, Unterer Haagkopf, Junger Zwilling 7, Alter Zwilling, Nit' ~ ^ ' Vorderster, Kopf, Mittelster Kops und Keiltzkovf der Forstwartei Nieder-Ohmen, sowie Rundwäldchen der Forst ward ei Lehnherm versteigert: Stämme: 3 Kiefern ugc III- und IV. Kl. = 4 mm ., 99 Fichten Va und Vb Kl. — 21 Fstm.,- -16 F-ichtenderdstnngen — •’ Fstm.,- Nutzscheiter: 12,5 Rm. Eiche (runb und 2,5 Mrr. lang), 6 Fichte (3 Mtr. lang»: Nutzknüpvcl. Rm.: 8 Eiche (hiervon 2 Rm. = 4 Mtr. lang, zu Deichseln geeignet), 3 Fichte (3 Mtr. langi: Scheiter, Rm.: 123 Buche, 15 Hainbuche (rund), 67 Eiche (leils zu Werkholz geeignet), 2 Kirsche, 2 Erle, 6 Kiefer, 3 Fichte,- ^ubvocl. Rm.: 75,Buche, 44 Hainouche, 118 Eiche, 1 Erle. 4 Kiefer, 1 Lärche, 11, Fickte,,2 Weintanne: 5 Nm. O.-eisttarrncn- Obergrubenbach, und Edelmann, Merlan (für Rund- Wäldchen). Grünberg, am 11. Mai 1917. 38306 Grotzh. Oberförsterei Rieder-Ohmen. Schneider. HolzverfteigerMN' Nachgenanntes Hc6k wird wie folU, nertteigert- Freitag, de» 18 . Mai l')17 aus den Ereiherrlich von Rabenau schen Walddistrikien Jörnes 5 (Srangen), Oden- fl berg 2b und Mühlberg 2a und b. Scheiter: Rm. 369 Buchen,- 2 Flchteni L Kiekern-Rund.- Rm. 86 Buchen 14 Kiefern: 8 Fichten. Zusammenkunst um 10 Uhr vorm, am Hof Amienborn. Das Holz im Distrikt Mühlberg, sowie das zerstreut sitzende Holz wird nicht vorgezeigt. Nähere Auskunft erteilt Fretherrltcher Focstwart Leyere.-, Odenhausen. Samstag, den 1i>. Mai 1917 nach Zusammenkunft um 10 Uhr vorm, am Schutchäuschen im Distrikt Eich- o-r» Scheiter: Nm. 218 Buchen: tiuüvtzel: Rm. wald 9 b. 68 Buchen: Reisig: Rm.306Buchen: Stöcke: :Em.88Buchen. Nähere Auskunft erteilt Freiherrlicher Forstwart Leyerer, Climbach. Londorf, den 12. Mai 1917. Freiherrliche Oberfürsterei Rabenau. I. B-: Trautwein. Grosih. Forstmeister. 38378 Zu kaufen gesucht ca. 2000 lfd. Meter Schienengeleise 600 mm Spur, 80—90 mm Schienenhöhe 15 Seiten-Kippwagen 600 mm Spur, Va—1 cbm. Inhalt. Scheidhauer&Qiessing A.-G. l>tsisbui*K. 3836 Bieiert In jößsr öswUii sciite* Isäsicli iiiißf M r—- Uah..@rti*iunl : l