Nr. m Erstes Blatt 1(67. Jahrgang Dienstag. 8. las Iw Der Sretzene: XfStlgei^ erscheint täglich, nuöev' Sonntags. - Beilagen: Sietzener^amttienllatler Kreist latt für den Kreis Giehen Bezugspreis: inonatl. 9u Pi.. mevtet- jälirl. Blk. 2.55. durch Abhold u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.: durch diePost Akk. 2.45 viertel- jährl. ausschl. Beste llg. Fernsprecb - Anschlüsse: ^ürdieSchriitleitungUL B e r l a g, G e s ch ä i L6 st e l l e 51 Anschriit si'.r Dre.I.noch- rtchlen: Anzeiger Sieben. Annahme von ünpt^it -r postscheSkonts: Frankfurt a.M. ff686 Vankveckehr: Sewerdebank Sietzen Zwillingrrunddruck u. Verlag. Vriihl'sche Unio.-Such- u. Steindruckerei R. Lange. Schristleitung, Geschäftsstelle n. Druckerei: Schulstr. 7. UlknNachmiüag vorher Aeiienpreis, . A»zeigen: örtlich ? Ber- mietimcien u. Stellengesuche 15Ps., auSic ärtS 25 Ps., b P'aßvorscbrift 30 P'., Rekia'nen 7.5 Pi.,, bei Platzvorschrnt 90 Pf. Hauptschristleiter: Aug.. (Soetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: A"n. tzwetz. Stadt lntz L m ^, V e nti i f er, t e§ u. fö fr- richtsiaal: Fr. R. Zenz.» Auzeigenteü: H. Beck, sümlllch in Gießen. (WTB.) Großes Hauptquartier, 7. Mai. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Ru pp recht. Bei Lens und Ar ras erreichte 5er Artilleriekampf opeuds wieder größere Heftigkeit. Er dehnt sich über Guille- evurt nach Olten aus. Der Feind seht die Beschießung von St.Quentin fort, die in der Stadt Brände und an der Kathedrale ernste Beschädigungen hcrvorrief. H e e r c s g r u p p c D e u t s ch c r K r o n p r i n z. Nach den schweren Verlusten, die der 5. Mai den Franzosen gebracht hat. liehen sie gestern zunächst von der Fort- fäln'ung ihres Angriffes atu Erst nachmittags stieben starke graste zwischen Fort de Malmaison und Braye vor. sie wurden restlos abgemiesen. Am Astend und in der Nacht setzten heftige Angriffe nördlich von Laffaux und zwischen der Straße Soissons-Laon und Aitles ein. Nach harten Kämpfen, bei denen wir örtliche Erfolge erzielten und dem Fei liste schwere Verluste zu fügten, wurden alle Stellungen von unseren Trupp'n gehalten. Zwischen Ailles und Eraonne scheiterten heftige Teilangrifft der Franzosen. Ain W i n 1 e r b c r g wogten die Kämpfe den ganzen Tag über hin und her. In flottem Anlauf haben wir den Nnrdyang zurückerostert und gegen mehrfache feindliche Anstürme gehalten, ^er Franzose muhte auf den Südhang zurückweichen. Die Hochfläche blieb von beiden Seiten unbesetzt. Chevreur ist wieder in unserem Besitz. Auch dieser Großkampftag der Aisneschlacht war erfolgreich für uns. - Seit dem 5. Mai sind zwischen Soissons und Reims an Gefangene;! neun Offiziere. 726 Mann, an Beute 41 Maschinengewehre und Schnelladegew ehre «ingedracht. * 14 feindliche Flugzeuge wurden gestern ab- geschossen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Abgesehen von vereinzcttcrn Feuer herrscht an der Front Ruhe. Mazedonische Front. FmCernabogen wuchs das Artilleriefeuer zeitweise zu erheblicher Heftigkeit an. Schwächere feindliche Jnfan- terie-Astteilnngen. die gegen unsere Stellungen vorfühlten, wursten leicht abgewie'en. Westlich des Wardar scheiterten Vorstöße des Gegners gegen bulgarische Jeldmackren. Der Erste Oäeneralguattiermeister Ludendorsf. Der Abendbericht. Berlin, 7.Mai, atmHs. (WTB. Amtlich.) An der Arrasfront hielt das^ starte Artillerie'euer in einzelnen Abschnitten an. Bei Roeur, sowie zwischen Fontaine und Nienscourt wurden englische Angriffe blutig abgewicscn. Bei BrrLleeourt wird noch gekämpft. . An der Aisn-e scheiterten beiderseits von Cronelle starke französische Angriffe. Verschiedene Stinunen dringen cruf den Reichskanzler ein, um ihm den Weg vorzuz-eichnen, den er bezüglich der Kriegsziele nächstens vor der Oeffentlichkcrt einschler Hand bctzält, eines Tages uns toird um Friedcm bitten müssen. Aber stabil wir ein Fnteresse darwr, den Krieg mit Rußland dadurch zu verlängern, daß Ivir ims in mystisches Schtvoigcn lstlllen, während die rückhaltlose Aufklärung Klarheit zwischen uns und Rußland und damit womöglich die Verkürzung des gesamten Krieges bringen kann?" Bernhard erklärt dazu noch, er lege auf formellen Sonderfrieden nicht das entscheid ende Gewicht: „Wenn ihn die Russen schließen wollen, so wird es gut sein. Mer wenn sie in Gemeinschaft mit ihren Alliierten über die Gestaltung Europas beraten wollen, so ist das für uns auch kein Schade. Dagegen ist es unter allen Umständen notwendig, daß vor der allgenreinen Beratung Rußland weiß, woran es mit Deutschlarld ist, und Deutschland weiß, was es von Rußland zu erwarten hat." Der „Vorwärts" behaftet immer wieder, die alldeutschen Politiker drängten auf einen Sonderfrieden mit Rußland. Das ist nicht richtig. Die „Post", die alldeutschen Bestrebungen nahe steht, rückt von dem Standpunkte der „Voss. Ztg." ziemlich entschieden ab. Das Blatt schreibtu. a.: „Gerade von den russischen Kreiselt, die scheinbar so. viel Entgegenkommen zeigen, ist am allettoenigsten ein vernirnftiaer deutsch-russischer Ausgleich unter vier 2lugen zu ertvm'ten. Deutsch- lan-ds oberste Interessen streiten unlredingt gegen jede V-erhan.dlung, die sich auf die Basis einer allgemeimnr BcrständigMigSformet griindel. Wir können uns hier oder da versländigwr,^aber niemals hier und da. Auf einer Seite zunrindest muß^ der Kampf d ic r ch g e? ämpf t werden und klare Ergebnisse zeitigen: dann erst ist Deutschlands Einkreisung dirrchbrochen. Daß die dentsche Regierung, gewisse ferne Möglichkeiten kurzerhand beiseite setzend, das russische Volk mmmech grob vor den .Kopf stoßen soll, hat kein vernünftiger Mensch jemals ver.angt. Dentlich^ leit läßt sich aber mit Verbindlichkeit ;ehr wohl vereinerr, besonders' wenn man Meister ist in der Knust, verschiedene ElemnUe verschieden zu behandeln. In einem Augenblick, da die östliche Gefahr int militärischen Sinne nahezu ausgeschaltet ist, da im Westen aller Verzweiflungsmut der F-einde zwecklos rrertaner Aufwand bleibt, da Englands Schiffsverlnste über alles je erdachte Maß 'hinaufschnellen, fomt selbstbewußtes Auftreten nur von Nutzen sein." Me diese Meinungen und Strömungen erfordern, daß der Reichskanzler denn doch seine neue Erklärung etwas anders fassen muß, als es die „Köln. Ztg." dieser Tage angedeutet hat. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 7. Dftri. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Oestlicher Kriegsschauplatz. Bei günstiger Witterimg rvar gestern die beiderseitige Fliegertäligkeit sehr rege. In Ostgalizien wurden zwei feindliche Flugzeuge abgeschof^n. Italienischer und s ü d ö st l i ch e r Kriegsschauplatz. Keine besonderen Ereignisse. Der Stellvertreter des Chefs des Gcneralstabs v. Hofer, Feldmarschalleutnant. Dir französische Niederlage. Berlin, 7. Mai. (WTB.> Die französische Niederlage am 5. Mai stellt sich nach ergänzenden Meldungen als weitaus schwerer heraus, als sich mifangs übersehezr ließ. Die Fr-a?r- zostn haben nach einer Feuervorbereitung, die alles bisher Erlebw lveit überragt, gegen den Höhepunkt des Chemin des Dam es in der ersten Linie über 15 Divisionen eingesetzt uird waren infolge 'der unerhört blutigen Verluste gezwungen, immxr mehr Reserven in den Kampf zu werfen, die sic von allen übrigen Teilen ihrer Front eiligst heranzogen. Ein Niesenheer von 200 000 Maltn follte den entscheidenden Schlag führen. Schüverste Verluste und minimale örtliche Ersollfe waren das Restiltat der ungeheuersten Anstrengung, zu der Frankreich alle verfügbareir Kräfte zusammengerafft hatte. Auf dein Ostflügel der .Kampfsrvltt wurde um den Winterberg vom ^rmittag bis spät in die Nacht mit äußerster Erbitterung gerungen. Nachmittags 6 Uhr nahmen die deutschen Truppen im Sturm einen verloren gegangenen Graben wieder zurück und behaupteten ihn gegen sechsmalige feindliche wütende Anstürme. Die Franzosen 'hatten hier ganz außerordentlich schwere Verluste und niußten sich auf den Südhang zurückziehen. Das Plateau selbst ist neutrales Gebiet. In den Kämpfen um den Winterberg wurde eine größere Anzahl Gefangener eingebracht. N'eite Meldnngm bestätigen die außerordentlich schlveren Verluste der Franzosen, die nanientlich vor der Mitte der Südfroitt, wo neben Regimentern der Wasserkante Thüringer, Magdeburger, (Hallenser und Gardettuppetr mit großer Tapferkeit kcnnpften, ungeheuer sind. Eine siidlich von Landricotirt vffen aicffahrende ferndlick-e Batterie wurde durch unsere schvere ^trtiUerie mit fünf Schuß in Trümmer gesckwfsen. Gegen Abend raffte der Franzose nochmals alle verfügbaren .Kräfte und 'Reserven zusammen, uni rtochurüls in einem gewaltigen A n st u r m mif 18 Kilometer Breite in der Lime Lancy— Aitles vorzustoßen, aber mich diese gewaltige Anstrengung aller Kräfte bvach unter deü schn^rsteir Lerlusteir in unserem Sperr- '.md MaschinengOvehrfeuec und im Nalikanwie zusmnmen. Ebenso erfolglos blieb' ein heftiger Angriff zwisüMn Vanxaillon uich Laffaux. Die Kämpfe des 5. und 6. Mai gehören zu den schwersten und für den Feind blutigsten aller bisherigen französischen Offensiven. Sie -verdeir fiir alle Zectcm zu den stolzesten Ehrentagen der krouprinzlicken Arnteeir an der Aisne mtb in der Clnnrpngue rechcen. Am Vorabend des 6. Mai trat eine Kampfpause ein. Das französische sseuer blieb, abgesehen von dein Mschnitt Braye bis Hurtebrse Ferme, matt. Erst, im Lmife das Tages wurde es 'wieder kräftiger, itrU> es setzt«! Kampshairdlungal von inechselnder Stücke ein. Nach schverster Artillerjevorbr.a«ituug erfolgte östlich Me.urejau eil feindlicher Angriff, der in rmstAk'mr Feuer bluttg zusammen brach. Im Geg ensatz dazu hatte ein -lem NhcknlLndern und We^faleu uncernommeu.er Vorswß nordrysü^h von Mennejan Erfolge und brachte uns lwieder in den Besitz verlorst gegangearer Grabenstücke. Uin 3 Uhr nack-unttags griffen die Fvarrzosen zwischm Malmaison und Froidmont Fernre erbittert an. Sie wurdell unter schwerj'ien Verlusten abZewieseat. Das französisch Feuer lag mi mrdauernber großer Hestigkeit auf diesem Frontabschnitt. Beiderseits der Royere Ferine fanden wilde Nahkä..pfe von Mamt gegen Viamt unt den vordersten Graben statt. Französischer Bericht vom 6. Mai, nachmittags. Nordöstlich von Soissons machten die Deutschen in der Nacht zahlreich Angriffe mit starken Truppenbest Ml den auf vie gestern von uns eroberten Stellungen. Der Kampf um besonders in der Gegend von Laffaux, nördlich vom Gehöft Froidemvnt mW bei Brahe-en-Laonnais sowie nordöstlich von Cermy cubittect. Ueberall wurden die ?lnstteitgu.ngen der Deutschen gebrochen, ihre Sturm- wetten durch p^eucr oder intt dem Baionett zurückgettieben. Wir behaupteten unseren Gewinn restlos. Unsere Truppen _ eicht et eu sich auf dem eroberten Gelände ein. Es bestätigt sich, daß die Deutschen sowohl in dem gestrigen Kampfe, lode bei ihrOt Gegenangriffen in der Nacht blutige Verluste erlitten. Kurz gesagt, machten unS alle Operationen am 4. und 5. Mai im Zusaunnen- hange nrit der Operation der Engländer zu Herren des größten! Teiles des Kammes um Chemin des Deines auf 30 Kilouieter Frontbreite. Die Zahl der jetzt aus.-iezählten Gefangenen beträgt 5800, davon sind 150 Offiziere, wlter ihnen befinden! sich mehrere Bataillons kommMlde ure. Wir erbeuteten sieben Geschütze, darunter mehrere schwere. Heftige Geschütz kämpfe nordwestlich von Reims und in der Champagne. Wir nahmen ei,?en Stützpunkt westlich vom Cornillet-Äecg und wiesen nach lebhaftem Karnpfe tziwei Veckuche gegen unsere Gräben in der^ Gegend der hohen Berge ab. Ein deutscher Handstreich arch Maisolts de Champagne scheiterte gleichfalls. Von der^ übrigen Front ist kein wichtiges Vorkommnis zu meldm. Luftkrieg: Jtt der 4?.acht zunt 4 . Nlai timb in der darauffolgenden warfen franzöffsche Bomben- geschwader 8500 Kilogramm Sprengstoffe a.tr die deutschen militärischen Anlagen, Bahnhöfe und Lager, besonders auf die Fabriken von Hagendingen. Mehre« Bvände an den beworfenen Punkten wurden fesdgestellt. Anr 4. Mai schossen französische Flieger drei deutsche FlugJeuge ab, ein Flugabwehrgeschütz ent viertes feinte liches Flugzeug. donr 6. NLai abends. Nordöstlich von Soissons vervollständrgten wir unsere gestrigen Erfolge und erweiterten durch Einzeliauwf- harrdlungen das eroberte Gelände. Wir eroberten rrrehoere^nichtige Stützprlnkte nördlich der Mühle von Lattaux und nördlich von Braye-en-Laomnais. Der Artilleriekamps war heftig in der ganzen Gegend des Chemins de Dantes, wo die Deutschen von neuem während des Tages starke Gegenangriffe aus unsere Stellungen bei der Fernre von Froidmont, auf der Hochebene von Bauclerc und im Abschnitt von Craonne^richteten. Wir hielten überall unsere Gewinne und schlugen den Feind mit starken Verlusten zurück. Iön Lvuse eines dieser Angriffe ftutete ern imttr unser Feiler gekommenes dmtsck>es Bataillortz in Unordrnmg zlrrück und ließ aus dem Gelände einen großwn Teil seines Bestatsdes. Die Zahl der bisher gemachten Gefangenen beträgt augenblicklich 6100. Ein einziges unserer Armeekorps machte bei Braye--en- Laonnais 1800 Gefangene mrd nahm ans einer Front von viel Kilornetern die ganze Siegsriedlinie. Auf der übrigeit Front zett- weilig aussetzende Artillertetätigteit. Der bulgarische Bericht. Sofia, 7. Mai. (WTB.) Generalstabsbericht vom 6. Mai. Mazedonische Front: Im Cernaboaen während des ganzer! Tages und der Nacht deftiges feindliches Feuer mit kurzen Unterbrechungen. Auf Höhe 1050 lebhaftes Miu.enfeuer. Auf dem rechten Wardarufer südlich von G e w g h e l i näherten sich nach heftiger Artlllerievorbereitung feindliche Einhetten unseren Vorposten. Westlich des Doiran-Sees lebhaftes Artillerie-, Minen- und Maschinengewehrfeuer auf unsere vorgeschobenen Stellungen. In der Eberre von Serres war die Artillerietütigkeit auf beiden Seiten lebhafter. Leutnant Burckhardt schoß östlich Cerna einen feindlichen Fesselballon ab. R u mä n i s ch e Fro n t: Ruhe. Die Revolution in Rußland. Ein Beschluß des Arbeiter- und Soldatenrates. Petersburg, 7. Mai. (WTB. Nichtamtl.) Meldung der Petersburger Telegrapl-en-Agentur: Mitteilung des Arbeiter- und Soldatenrates: Die Note des Ministers des Aeußern vom 1. Vtai, die am 3. Mai veröfseittlicht wnrde nnd der Er- klänmg der einstweiligen Regierung zur Uebermittelung an die alliierten Mächte beigegeben wurde, fand bei dem Vollziehung sau s schu ß des Arbeiter- und Soldatenrates Mißbilligung und bei der Deinokratie lebhaften Widerspruch, der sich in Versammlungen nnd Massenkundgebungen geäußert Imt Ihrerseits erregten sich auch bittgerliche Kreise und erlwben gegen die erwähnten Kimdgelmngen der Llrbeiter und Soldaten Einspruch. Am folgenden Tage gewann die Bewegtmg in Moskau Boden. In der Nacht zum 4. Mai wurde eine gemeinsame Sitzung des Vottziehlmgsmissckmsses der Arbeiter nnd Soldaten und der Regierung des vKläufignt Dnmaansschusses ab- göhalten. Ain 4. Mai teilte die einstweilige Regierung dein Vollziehungsausschuß eine Ergänzungsnote an die alliierten Mächte mit, die am 5. Mai veröffentlicht wurde mrd in der erklärt wird, daß für die Mgierung in einem „eittsck>eidrnden Siege" der Verzicht Rußlands auf Lau d gewinn und aus B c schlag- nahrne der Güter von Staatsangehörigen anderer Völker und ebenso der Verzicht aus jede Au.sdehnung der Äöacht Rußlands auf Kosten anderer Staaten inbegriffen sei. Angesichts dieser ergänzenden 9tt>te nahni der Arbeiter- und Soldatenrat folgende vom Vvllziehungsaussckmß vorgeschlagen-e Entschließung an: Der Rat der Arbeiter- und Soldatenabgeordneten begkück- wünscht warn: die revoluttoitä« Demoklxttie Petersburgs, deren Versammlungen, Entschließungen und Kundgebmrgeu ihre lebhwfle Aufmerksamkeit gegenüber deir Fragen der mtsrvärtigen Politik bewuchen nnd ihre Besorgnis, daß diese Politik in ilnrvriattsttsche Bahnen des allrn Regimes abgleiten könnte. Tatsächlich gab die Note des Ministers des Aeußeren vom 18. April begründeten Anlaß zu der erivähnteu Besorgnis. Die einstweilige Regierung tat, was der VottzielmngSausschntz schon lange forderte wrd übermittelts de,i alliierten Regierungen den Wortlaut ilner Erttäruiig vom 27. März über den Verzicht auf eine ErobernngSPolftik. Dadurch ersetzte die Negierung die alliierten Staaten in die Notwendigkeit, sich vor ilnen Denrokvcttieu und vor denen der ganzen Welt über die Politik der Eroberungen und die Kbiegsziele int all ge- tnrntn MAusprechem Indessen begleitet i>te Note des Ministers Erklärung vom 27. März, die cm die Regierun- ‘ r lle L ten . sichtet ivar. nrit solchen ErlMttenmgen, daß der Lll'schwachung der wirklichen Bedeutung w «unassen formte. Die Ausdrücke intb Wendungen der Jtove, die der Sprache der Dip.pmMen des alten Regimes ent* no T| rincii und dein Volke unverständlich waren, sparen derart, frifi 1 K . - - .vechti^te poTQe er,reckten, die einstweilige Maierun» le-be ^tiächlrch dre Absicht, sich aus dem a^biete der mternatwn.ilV.l dnre Wex de§ Berichtes mtf eine Eroberw'gS^ yolrdk, den Ite öm 27 . wüti ausgesprochen hatte, zu enriernen. crmnüttge Wider,pruch der Arbeiter und Soldaten in ? l $ te emsvueiligen Regierung und alten Völkern J** das- rlrre Anstrengung em unerbittlicher Kanrps uni den ±n!2r2Li? l,n ^ ,V ^ 1 r ? lLD v. treuen Erläuterungeir der cmib- .ne>.nerung, du durch diesen Widerspruch veranlaßt, zur oirentlrchen stennttus gebracht und vom Minister des Avnßeren, be' f-Uucnm Mächte mitgeteilt worden sind, ^^n ieder MSlegung,^ er in filtern dem Interesse unb den rm tn Mc Sötöi genomuren. um nur Platz m fchaftem Mkhvmd *Ü mn ’ Wache in Tätigkeit, die ganze übrige btefteir Zeit aussew restlich zum Schlafen. Glerwc Kpst gentetzen Offiziere und Viatrosen. Jede Unterhaltung EUlen Leuten gleichmäßig vernommen. Ge- yerm.nff. gibt tß nicht. £»o bringt das Zu rammen leberr in entern VJSl 1 v5 UTn ¥}?} teilte m die Rekord führten von 45 Tagen. nrifmtfJ*}»/ Ö J^ a f 1 ^ e Vertrauensverhältnis Sr Urf' , iLfe DoiMissttzung für unsere Erfolge ist. Während 3^e rT blc Mannstk-aft fast aus ich ich! ich unter 'i? -cmoe, die wahrend der ganzen Fahrt nicht einnml XrnSf ( J o . der Kommandobrücke dunen ‘M } mrt die - m o"^?'-ch^dcS Bootes nnenraums an^n^n 'vr b Sauerstoff i-e NMh^tzalst^dm^^ fel eX ** tn c b3t 5?« 11 . öwafcnJDft freilich muß die skl,.enoe .Fenge durch mrdcre Ehenrckalten ersetzt werden. Es ist E^^^^/u-men, daß die Mcannsckraft in hoher Rot die in den Torpedo., enthaltene bmtt'rimierte Luft eingesvgert hat, bis das Boot wieder an Me Oberfläche gelangen konnte. n*Ä, | ttnjT iftZl .^lWs ^1 einer . «rvtzn. Aemofram' angriebcn -oeid-n. Der Arbeit^. >mb SskdakM-at > >' /*..rJ..i e . r i! öl U' l e -, »ml der pcinlrcha, 2“%*" unerschütterlichen Entschluß, künftig och 2? ®Ams.tcS für den Frieden «u blerben btc rewluttMtäre 'Xcmn'ratic NusrlwtdS auf. fta) noai enger an den Rat zu scharen. Tie Arbeiter- und Soldaten- u werden fccu Widerstand der Regierung 5L? kr ^ 1 € v jtü Q { n !I V M ' Friedens besprechu naen ^u^der Grundlage les Verzichtes aut Annr-rwrten und Em'chaoi gunsM emMleiten. m MWch "Cticüiui e. vat CT)Ot>ue von der peinlichen rm,J* l r£fx ■ ICT !m brr Fern de über das erste Auftmtchen des TcmckchEs tm M r lt elmee re ^ dem es gelrmgen wodurch CCU von Gldraltar zu schlüpfen, dem Er- i*;' Mauchen Kapitäns darüber, dag auf unseren Tauch- nr^rt r C MkolDlge-nuß verboten ist, wld der Mlch nicht be- s inte, wre deutsche Seeleute sich an den Zeichnungen der Krteasaulet.-e ..eiligen konnten. Zur Schilderung der Lebens- ^tifluot in England gab Fprstner d " Die französischen Sozia listen. eratunß ab. Es iocrren 45 Verbände yor- tceten. Man beschloß, auf der am 27. Mai ftattsindenden de^ Landesrates der französischen (ttefamtparlvt oie £ettili(j:ni$ Frankreichs an der Stockhot mer Sozra t i stenkpusersnz durchznsetzen. (;ru ?f:i vuf des Königs vorr England. rmr ^^.,6. Mai. (&W.) J&t König von England hat tSL?: Aufruf erlassen, in Ivrlchen! er er- der Ne^nrs»ng daß die Enthaltung von allem o. f et dev e x brau ch das sicherste und ivirkfamftc Vl ^ 1 ' dre An s chlaga der Feinde Englands zu- JL- 1 ? n-a ui e u und dadtrräs den Krieg zu einem bald t gen. erfotzretcheu Ende zu bringen, und in dem Entschluß, uillsts un- Lanen. wL» m diesem Emde sowie mi Bohle deS eng- vertag ^E^trr dre,en^ Zetten schwerer Bedrängnis l-eimtragen anderer r^ieJc.’’’ W ’ b '«w*-«-»u ywj o’^tuicc den Bericht eures Kap.täns wunder, der m England nnr für einen Tag U ' rb [ltr m - n€ nHrltn ' c rZvchrl erst in F-rankreül) wenMnuM em nehmen mußte. ...r Rechter^schstderbe u. a. noch die Bevbachttrng eines her- Schr^.' Sobald nnr dre Mastspitze von Sf bey /rauchlnwtes gesrckstet imrl>, taucht das Boot unter a?fcJ r Ä n ^r f^ n X ] d^rch das Periskop zu finden. Oft ver- gel?en StuNden^großter Spannung, ehe das Vorlmben gelingt. Groß A fr l r vUl ^ 1 ' öas feirEck-e Schiff durch glücklickie , Zttfjct adgetmi Nt. Denn auch air bangen Stunden fehlt es den Dauwboockeulen nrcht, aber schnell bricht sich in'-urer wieder der Hmnor^duach ^ ^carrne. sondern im gMrzen Heere herrschende * H^ag, 7 Mri. Das Korrespondenzbursan erfährt, daß bemr Leuchtschiff Doygerbank Nord die Besatzung des F t s ch e r s u h e z eu <; e s V. L. 9 8 in zwei Booten anao- oommerr ?et. Das Fischerfahrzeug ist in der Nordsee versenkt worden. * crn ' 7 ' Mm. „NouveMste de Lyon" meldet aus Bordeaux, der Dampfer Njemen, vom Senegal kom- ^ud, ser infolge Kampfes mit einem U-Boot am .). April schwer beschädigt dort eingetroffen. in Posen vertriebenen f emi unbrauchbar, wie es auch hier in der Fall war. Der Leiter der anaemps^^!^ ^ W ungemein, schwierig, die faßen äu beschaffen: ast den uerfüriJn^Jrh'J 01 *™ £ltr■ ^vmurnalvcrbände schu/d. Man der eln€ erhebliche Verbesserung der Versorgung Berantr^m^: wenn dre VwÄ^ibie Trägers wurden, statt der landwirffchafllichen Vcwausleifo, tv ,^ r ^ l ^ n 9 der Anordtrung über die W &„^ bie Rettt-slarloffelstalle ein Rundtelv- U". ?a,:r*i srucht zu iib::i. ^fnr^-o te '^M rr iv : I,f ■ ^. i r ni ' di-' HEha.strmgKvorstände anf- .>r Fonnlin um n^ngstens ein d. wMi.mvi VerrraucküS an Bxot :n ?c v xingern l&LHx Der-veridu-rn von M t hi für andere Zwecke ch tut >t£j Q ^rrzustelien oder nchalichst zu uemngevu. Endlich E>f^de )nlt&t, ermahnt, die Fütterung w b andcven Kornerwucht«! aufzugehen, außer im Ewer 5.]-nr.rm (Svhiulm^ des Nahrungsrnitwlkmttrv!l airä Tut Zuchtpferör im Lmrdesrrtteresse. »it&feftr.rcmt doß der Aufruf von Meu Kanzel» dcL e>>eremrgten KmngSreichS an vier aufeinander folgenden Soml- Lsgcn verlalen werde. Die. Berkündipmtg erfoläle anr Z. Mai mit- La^Mon den ^Uisen des Rm>al Exchange. Sie wird außerdem lüSKvcdl an den öffentlichen Gebäuden angeschlagen. Die sechste ungarische Krieg-an lei he. Budapest, 8. Mai. Die sechste ungarische Mdekommen C1 ^ C mirÖ ^ er ^ en ^aiHälfte zur Aus- Seekrieg. ! Reue N-Dooterfolge im Karras, in der Biscaya und Nordsee. Berlin, 7. Mai. 11 Dampfer. 1 Segler, 1 Fisch dampser mrt 31000 Br.-R.-T ^ ^ ttnter den versenkten Schiffen befanden sich n. a. italie- nycher Dampfer „Savio^ (1922 Tonnen), Lrdung Kohlen England nach Frankreich, russischer Dampfer „Condor" Zov- Totttren) Laduita Kohlen und Stückgut (darunter Granaten und ^prengsto-ffe) nach GiLralttrr für englische Regteru.ng, sranzoffscher Dreimasffchuner „La Provrdence^, ^Dmrg .stöhlen von England nach Frankreich, englischer Mschdamvfer „Upton Castle", ein unbekannter beladener Dmnpser und em unbekannster leerer englischer Damvfer, die oetde aus demselben Geleitzug herausgeschossen wur- e , u ! abgeblettdeter oeladener und ein abgeblendeter halb beradeiier Dampfer, beide mit Kurs nach England errr bewaffneter unbekannter Dampfer ^ ? cre l t§ ftüher veröffentlichten ll-Bootserfolgen Ttnb noch folgende Etnzesherten nachzutragen: die bewafs- ?Eten englttchen Dampfer „Scalpa" (1010 Tonnen), La- ^^last Apfelsinen unb Zwiebeln, „ScUlp- ^ nne ^' Getreide, „Tempus" (2981 Ton- neti^. mlt Erz, „Pontrack" (1698 Tonnen) mit Stückgut ?A^^nni.n), „Eptapyrgimt" l4306 Tonnen mrt bajn \mb Buchtensler^ch, „Anglesea" (4534 Donnen , mit J UL ^ „?Ferndene" (3770 Tonnen), mit Getreide ruscher eegter „Sura", mit Holzladung. Der Chef d^s Admiralstabos der Marine. Zur Tätigkeit der deutschen Tauchboote. *rofuJ lin '-l ma h lV'-T.> lieber das Leben unb ilVz b f n * u l ben heutigen Tauchbooten machte ^r£!- eHl1 -Sorftncr Vertretern der Presse gegennb.r KEungen, denen wir folgendes entnehmen: 'ir7? zu einer wirksamen Waffe um- werden, nachdem es gelungen roar. emen Motor m I^TMmwBÄg sÄKESKS.«M« ‘ l *2 l - ■} m ^lang es uns, einen solchen U 1"'tt, ^ furtJ damit das erste Tauchboot rr ^ tattllwcj -r auchooot m menst zu stellen dessen Tvn KS.ÄWä **fiS BÄ Ä'S ÄÄStettÄiÄ hättt.wi.icißm utvmn drei Mmm. Nicht zu vergessen i" >ab &£ {tX \ K U » c £l ' I^tigsdellung des ersten braWrm TauÄ vrss'L ’&a wsr, i*® -? ^doa»Äwm.* ( |?s*{ Ä j S Rr »es esusas s.sä”s EJ^SÄWiffiS Granaten ausge-ullt. letztere würden sogar mm den Mannschaft^ Au; dem verfassingsausschuß de; Reichstags. B e r l i n . 7. Mai.. Ter VerfassungKausschuß des Reichs tage--- nahm drn aogcänder'ten Artikel 27 gegen 4 konsen- varivL stimmen an. Ter Artikel besagt in der neuen Fassung -fns ^ a ' prüft das Mitgliedsschaftsrerht seiner Mrtgtteder und entscheidet darüber. Er ist befnat, zu diesem Zsvecke von den Staatsbehörden unrmttelbar Auskunft m verengen und die /Amtsgericht um Zeugenvernehmungen, arn) eielichc, zu ersuchen. Präsidenten untersteht auch die ReickMagsverwalturrg. Er vertritt den Reichssiskus in Rechtsgeschrst.en und Rechtsstreitigketten, welche die Verwaltung des Reichstages betreffen. Der Berfas sungsansschuß beschloß nach kurzer Erörte- rung gegen die vier konservativen Stimmen, den Artikel 71 Reichsverfassung dahin zu ändern: Die Bewilligung der Besoldungen nnd notrgen Gebührnisse für das .tz>oer und die KrtegsmMne erfolgt im Frieden und Kriege auf Grund der retchsgesetzlrchen Vorschriften. - Der Ausschuß wandte sich sodann dem von dem Unterausschuß inzwischen über- prusten weiteren Antrag auf Aeuderu:cg der Artikel 9 und 1° &*r Die Aenderungen gewährleisten loefterhin deni Michs- kanzler und seinem Stellvertreter das Rocht, auch außerhalb der DageHordnung das Wort zu ergreifen, während dagegen die übrigen Mitglieder des^ Bundesrats, soweit es sich nicht um groge politische Kundgebungen handelt, sich m JJJK c l nc ^bschräntung des beliebigen Eingreifens qe ^ n ' ^uch längerer Erörterung wurde der strti.el > L-atz 1 nt vorstehender Fassung gegen 6 Stinn Artikel^!5 nommtn ' Mgen 5 Stimmen der erwähnte Berlin 7. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Abg. Dr. stelll' ^ CX ^ im folgende kurze ?lnfrage ge ^^rhause bat ein Mitglied des Kabi- f> ! 1 d/e Nachricht, bic deutsche Regierung ziehe Fett aus Lo datenlerchen als nicht unglaubwürdig hingestellt. Was gchenkt der &ux Reichskanzler zu tun, um dieser er- burmluchsten aller englischen Verleumdungen wirksam ent gegen zu treten? ' n cs ?„ r *5 ^ n ' ^Nai. (WTB.) Generalseldmarschall 2? den Präsidenten der Sächsischen Zweiten Kammer Dr. Vogel auf ein Vegrüßungstele- gramm folgende Antwort gesandt: ^ vungstere ^w. Hochivohlgeboren spreche ich für die freundlichen degrußung anläßlich des Zusammentrittes der Zne lenÄammer meinen Dank aus. Der von unserm aller- Sochstert Kriegsherrn stets, gepflegte Soldatengeist hat w^ derum seine Starke, bewiesen. Wenn auch das Heer in der Heimat durchhalr, sind wir des Sieges gewiß Aus Stadt und tan-. Gießen. 8. Mai 1917. Zur Versorgung mit Saattartofseln. l ^ er in Gießen, so scheint im ganzen Reiche eine Mißstimmung über die Aiilieferung der Saarkartoffeln owte iloer die viel zu hohen Proisc zu Herrscheis Mai! Iw,t eine ajefidtnV.'roic ti voch die Sanbhnrtf^afK-famment ftnt>, die Besteilu»- Saatkartoffeln entgegemiimmt. so würden diese EH rechtzeitig und sickM in nur guter, radel- t 3 /Ä su ctnem "tcht au hohen Preise an-nesührr w-sd'n, D-ß dted. wie hier Ni ließen, ,» auch ,o^t1!Ll! inelfmt) nuht oer Fvll ist, bciveisen die Berhandlunnen im DrnahriingSansschu h d-o Nenhotngeo, der i eiE ätzten Sikuna das c... 1 1 ND ll ö lin Äcue List unserer Feinde. auffallende Briefe aeiEch deutscher ZhJ?Z iW*]*** Ali-ÜLNd ,mch De^Mid d h sie niäl- Ä Nachi°c,chung ergai, dotz fie g e f älschr. Idwft behridli^DEickm ??? lcb . m >n>wlicher Kri^sgcfimgco - des Abiende'-s frei wurer^ oder datz der Nawr a *5 tS f ? mmen -"Altenteil- Staaten der Entente m ^^S^sangenenlagern ni anderen SpiMiastfst^d°8 sie vom frindlicheir 4 £ ÄStH*Är7 to uns«- 5«nßc mili- ®b S.s Waf*!nn„abnrm^ toftttaSn.™ &SÄS 'S ÄVS53PS LL'L7.KÄ-Ä -V-K »«-kSsZLL SlÄ5Ää?»Ä®‘Ä StSl u? ersucht narben, deren Ausfuhr im Kriege finSSn wlfc 1 ^ mib S. n w-iÄttge Fingerzeige geben anstm^n unF ^f^che gemacht wordmt, durch Wohl^ahrc-' durch Zn.tungs-Redakti.onen ^nen undISS! „rE* * W'fo'M'Wbhdyen deutschen Kriegsgefaugenrn. lici- um Madck>en anzubtthnen, wahrschein- mch Mttteillmgeii ade^ mili^schc Berhaltmsse aus Deuffchtand zu erhalten Z^lche un Inland) haben von ihnen gänzlich mtbekamtten dcuw \$Z .^negsgefangenett Bitten um Zuserwung von LichL^n "r - hauptsächlich solche Nahrungs- oder Genußmitte' ^Ewurdcrn von benen Brtaimt .ft, btf % ..unfittasS • larib irfjiuer zu haben sind: die Briese haben sich giinchfalls sofort als Fialschungen crgcben, sie solltcri osfendar 5-taocn über dj^' Noavndeü ÄS'VÄ' um tt’Sffi .mIL ‘ST 0 *,.^ eT offeTitricf>e!t und damit beü finf-Tibi-n Mut her Michm Devolkming tweber einnuü etwa l> leben u, tönst, SS#« ft unsere Foindc versucht durch E»- aeML Drr fe deutscher k-rres-gesanaener deutsche au b cTn m tS uT- t i ben ,u etlamen, die sie dam, ftjr k'YttrsAi,*? Stil l- ae,^?uL:«.w-lltm, oder Ans,chtSi»Mrtm und ‘Urten bU’©e ri'Tl A ' c i I, * a! ? >s ' Dtc baS 3W feindlicher Tildaera I Affe di'du- fo T ^ r °SJL 3, k2 n ' ri ‘‘ eM '^llen. in benni Briese deutscher Kriegsgefangener sich u!- eckst enviestn haben, muß leider angenommen wc'rdi^l daß die 9Kv ur^cr indem feindlichen Gefangenenlager durch List o de-r^n am solck^i Britten nach^r Heimat veranlaßt Ä ff ** lim diese feindlichen Ränke ans Licht zu ziehen und Schaden ab- znwenden, muß gegenüber solche:: verdächtigen'Bitten •^Sf'aÄ- ° r s l <$ t b^bächtet werden. Es ist deshalb notwendig und Vereine ZeitungSredaktionen. Gcsck'äft..G^rnä>erzog hat mn 14. April d. Is. den Weichenstellern m hrr Öe)^^P/eusn'chen Eisenbahn gemcins ckaft Peter Ma per' m Darm,ladt und Adam Mülle r zu Mainz aus Anlnü ifrrrr wJ? [rfvS?f Ö Ru1>estand das Allgemeine Ebrenzeickunt mit der In° wMft „Für trxmo Dienste" verliehen, . ** Beförd e rung^ Ter Illtterofsizier Fritz Dunkel LkSZ.MS'E - b- M« dTL! M *l^ cr l rü Here Stadtv erordnete Earl Brück tft nach langten Leiden am Samstag im 72. Lebensjahre gestorben Der Perurn-ene gehörte von 1893^1910 in zwei Perioden dem SiMparlaniientc an und ioar in der Markt lOmmissian der Ei,, - gnartterungskomwisswn Mid der Armendeputation tätig. Außer- wLr*^ flr ^rück em rühriges unb geschätztes Mitglied des Manmi'-L.mnverLMs, des Schützenvereins und andrer'Vereine s Ästiger Gewitterregen hat bente seit dem ftuhen Morgen eingesetzt nnd bringt den durch Mnd nnd ENe bereits stark ans-getrockneten Feldem, die erwünschte ^nchtmkeit. Nun wird ein neues' liästiaes Mk, timt zn erwarten sein. Die gesamte Vegetation ist in dem acht Sonnentagen der vergangetiem Wockje so loeit gedielten wre man es sonst in einer doppelt so Irrwjt -jeit mch-t bosvachlet hat. 7 .** Aus Anlaß der Festnahme von entwichenen t rtegsgesangenen ist dett nachstehenden Kreisangehörtg'm wegen der daher von ihnen bermerenen Unrstcht mch Energie rrnd der durch die Mcherergreismur dem verlande geleisteten Dienste cme Ehrcnurrnnde vmn re. l vertretenden Gene- ralkommando zuerkamtt worden: Von llmerassistem in DUH-lm l Richard Geors. Schüler, in »rngm: Leiu- rtch KeilV Bmgenmnster, ln Ettinghausen: Ludwig Ior Landwirt, in Ettmghcuöen: Heinrich Balser Lmldwirl in Göb-lnrod d, Grünb^^ Ott° »«nL«,. ÄLr7 ÄkL, - dorn L Born »rann Lehrrr, m t»Ä,-lm»d b, Grtdiberg, eaq I" Verschluß B Gide 6,6 9 Cptti Detektiv Aplanat, mit der Kamera-Nr. m 3t 7 gestohlen. 7 * v ß a u b sturmroll e Tic im Avril 1900 aedai-ene« sturmpflichtigen der Stadt Gießen müssen sich am 15. Mai ds"Is" vormittags von 8-°VJ und nachmittags von 2—6 Uhr irn alten Rathaus mn Marttplatz zur Landsturmwlle mÄdeu. f* ’Äte ÄNg-m^lNk (fee Besmteu-Sterbe- ka s s« zu Darmft-adt hielt am Sonntag, dem 6. SOtai o. Is.. rni Hotel 3d;iiö zu Gienen ihre 15. Mitgliederversammlung ab. Zirm 1. Vorsitzenden wurde Geh. Justizrat Dr. Lahr und zum 2. Vorsibenden Geh. Obernnanzrat Braun gewählt. Dre bischerigen Belsitzcr: Rechmulgsrat Bergauer -Tarmjtadt, Kreis- ünatzemneister Braun- Alsfeld, Alttiar G ö b e l - Osfenbach, Förster K l i p st c i n Darinuadt, Kreikamtsbureauvorllcher Schneider - .Heppen heim und Stadtrecliarer Vogel- Mainz nnrären U'iedergewählt. Ter Jahresbericht. die Jahresrecl>nung irtLb die Bilanz wurden genehmigt. 2lls Ort der nachten Mit- g!iederi'ersanimlung jvnrde Mainz bestimmt. Dem Jahresberichte entnehmen »vir felgendes: Im Geschäftsjahre 1916 trmrden aufgerwmmen 51 Per surren. gestorben sind 31 Personen, deren Hinterbliebenen das Sterbegeld mit zusammen 17 103,16 Mk. anöbezahlt worden ist. Die Siä?eri>eitsreserve betrügt 24 000 Mk.; die Prämienreserve 238 645,87 Mk. Der Mitgliederbestand zu Gilde des Geschäftsjahres 1916 betrug 2229 Personen mit einem Gesamtversicliernngskapital von 1 504 396,14 Mk. Um die Sterbegelder fahr die auf dem Felde der Ehre gefallenen Mitglieder bis zur Höchstleistung geloähreu zu können, wurden in der diesjährigen Bilanz als erste und ziveite Rate 5500 Mk. eingestellt. Nach Rückstellung aller 'Reserven ergab die Bilanz einen Ucberschuß von 14 229,27 Mk., so daß die Gewinnrefervc Ende 1916 beträgt: 52 354,04 Mk. Die st'ir das Gesästiftsjahr 1916 zur Verteilung konunendc Dividende wurde auf 31 P r o z e n t der Jckhres- prämie festgesetzt. ^ ^ ** Verteuerungen rm Telegrammvcrkehr. Mit Beginn des diesjährigen Sommerfahrplailes (1. Juni) warden aus den deutschen Eisenbahnen ül^er den Telegramm verkehr im Reise-- verSehr neue bezw. veränderte Bestimmungen in Kraft treten». Der Reisende kann verlangen, da st ihm das Äntworttelegramm an sine andere Station als die Bestellstation nachgesandt wiw. Er kamt also über das Ergebrris der Bestellung Mitteilung erhalten, ivenn er indessen weiter gereist ist. Wichtig ist die Gebühren^ erhöhmig für devattige Telegramme. So wird z. B. die Gebühr für Borausbestellmig wm Fahrkarten und Gepäckscheinen von 25 Pfg. auf 50 Pfg. erhöht. Bei Vorausbestellung von Abteilen werden 70 Pfg. statt bisher 50 Pfg. erhoben. Für die telegraphische Bestellung von bestimmten Plätzen in D.-Zügen werdeii fortan ebenfalls 50 Pfg. statt lnsher 25 Pfg. erhoben, auch wenn gleichzeitig Fahrkarten, Gepärkschnne und Plätze zusammen bestellt werden. Für die Vorausüestellung von Bettkarten oder Schlafwagenplätzen »mb für das Antworttelegramm zusammen ohne Rücksicht auf die An-ahl der lvstinnmen Plätze 1 Mk. gegen 50 Pfg. bisher zu entrichten sein. ^ . ** Sämtliche Hausfrauen von Gießen mackst ein Aufruf in dem Anzeigenteile unseres heuti-ren Blattes auf ,-en am Fveitag, dem 11. Mai, im Saale des Hobel Fürsterchof switfindenden Bortrag der Schriftstellerin Frau .Kathinka Kauth- :>?!,bcrtson ans Stuttgart über „Das Reinigen der Wäsche im Weltkrieg" aufmerksam. ** Eine H-otzver steigerung der Stadt Gießen fhtbefc Montag, 14. Mai, in dem Waldungen der Stadt Gießen statt. Siehe Bekanntmachung. ** Eine Gras Versteigerung der Ltadt Gießen wird Dienstag, den 15. mrb Mittwoch, den 16. Mai ds. Is. ab- gelialten. Näheres Siehe Anzeigenteil. Landkreis Gießen. -m. Hungen, 8. Mai. Ans der Strecke Mücke—Hungen entgleiste gestern uvisckEN Wetterfeld und Villingen der gegen abend von Mücke »rack» Hungen abgehende Zug. Tie Lotvmvti'o-e und ein .Viehwagen stützten um und die Gleise imtrben etwa 40 Meder iccit aufgervsen. Mster dem Lokomotivführer, der leicht verletzt 'ivurde, kam mm Glück niemand zu. Schaden. Da auch die Schüler von Lcrubach diesen Zug zur Rückfahrt benutzten, hätte ba& Unglück schttlmne Folgen nach sich ziehen können. Tie ganze Nacht über wurde an der Unfallst-elle goarbeittr und hmie früh ging Ovieder jnxut größere Rotte von liier aus dorthin ab. Ter Berlehr wüd dnLnwck? aufrochterhalten, daß man die Züge von borden Seiten bis zur Unfall spüle gehen laßt, mo dann die P«sfagieve uMflx-g-n müssen, lieber die Entstehümg des Unglücks evgÄt man sich in Muttnaßiungen. ** Londvrf, 8. Mai. Dem Gefreiten Wilhelm Stange, der ine vorigen Jahr üngen tapferen Verhaltens vor deni Feinde die Hessische Tapfei^eitsmedaille erhielt, wurde nun auch das Eiserne Krerr; 2. Klasse verliehen. Kreis Büdingen. 3= Nidda, 8. Mai. Tie Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Niaschinengeivehr-Schütze Georg Fuchs. — Seit 1. Mai ist das hiesige Vereinslazarett wieder eröffnet »md zurzeit mit 52 Vevimmdeten belegt. Tie ärztliche Lcrttmg hat der Kreisassistenzarzt Tr. W i l l m a n n - Bad-Scüzl-ausen. Bad-Salz Hausen, 8. Mai. Das Eiserne Kreuz erhiell der Feld,Giebel-Leutnant Schulz. Kreis Schütten. e. Schotten, 8. Mai. Der kürzlich aus dem Lehrer heim Vogelsberg zur Erholung beurlaubt gewesene U-Boot-Oberma- »chinijt H. Helmedach von S. M. U. 38 erlstelt als wertere Ausrechnung die österreichische Silberne TapferkeitAmedLille 1. Kl. Er ist bereits im Besitze des Eisernen Kreuzes 1. und 2. Kl., der Türkst chen Liakatitiedaille mit Sckiwetter»», persönlich von Enver Pascha überreicht, und des Türkischen Halbnwnds. # Ober-Lais, 8. Mai. Fürs Vaterland starb der Gardist Altöls R a ck. * BSs-Gesäß, 8. Mai. Die Hessische TapfitteMmiedaLle erhielt der hiesige Lehrer, UnteroffMer Friedrich Herr mann, bereits früher Kriegsehrenzeichen. Kreis Lauterbach. rr. Schlitz, 8. Mai. Die hiesige Gemeinde von 2700 Seelen war bis heute noch nicht im Besitz eines Leichenwagens. Da nun der Friedhof einer von dem wenigen noch in Hessen befindlichen kon- sesjiorrcll'en Friedhöfe u ist, so k>at die Eigentümerin, die evangelisck>e Kirck^en gemeinde, im Einverständnis mit dem Stadtvorstand den Ankauf eines Leichenwagens beschlossen. Dadurch »ocrden sich die Beerdigungskosten in Zukunst wesentlich billiger gestalten als bisher. Auch aus diesem Grunde lvird die Neueinrichtung nrit Freuden begrüßt. rr. Bernshausen, 8. Mai. Die Sammlung für die Hindenburgspende hatte in unfern» 232 Seelen zählenden Dörfck)en folgendes anerkennenswertes Ergebnis: 250 Eier, 10 Pfd. Dauerware, 10 Pfd. gesü-älte Gerste, 8 Pfd. Dörrobst, 5 Pfd. Erbsen, 1 Pfd. Grieß. Kreis Friedberg. 4t= Rendel, 8. Mai. Zum Unteroffizier und Offiziers- aspiranten befördert wurde der hiesige Hehrer Frey. Wandern und Reisen. Söder. — Bad-Sooden a. d. Werra. Tie Kurzeit lmseres Solbades hat am 1. Mai begonnen. Hier ist herrliches Frühnngs- weltm. Am 15. ds. Mts. setzt die Kunnnsik ein. Tie Lel>ensmittel- vevvrgnng ist Tank behördlickac Malmahmen in erfreulicher Weise geregelt. T-er KleingolÄnapphmt im L^rdobelriebe wird durch die Ausgabe von 25- und 50-Pfennigsck)oinen vorgeb^lgt. Vermik-chtes. * Der Boxsport im englischen Heer. Der bei den Engländern besonders beliebte Boxsport, den sogar ein Dichter toie Rudyard Kipling als den „ehrendsten aller nattonalen Sporte" bezeichnet, wird nunniehr von der „Times" geradezu als Vorbedingung für den Sieg lx!trachtet. „Der Boxkampf", so schreibt das Blatt, ,,ist glücklick-qNveise mehr als je die beliebteste Zer- stvnmng unserer Sollen an der Front. In jedem Etappenlager gibt es Doxklubs. Die Osffziere und selbst der Prinz von Wales tun alles uur Mögliche, um diese Leidenschaft zu fördern. Denn erstens wird hierdurch die Laune der Soldaten aufgefrischt, und zweitens ihr Kampfesmut und ihre Muskelkraft zur nötigen Wild- liett gesteigert. Darum imrb der Ruhm des künftigen englischen Sieges zugleich das überschwenglicküte Ruhmeszeichen für den edlen britisck?en Box-Sport sein!" B. * Französische Shakespeare-Kenntnis. Mit welch benrutldernswertem Fleiß die sog. Osebibdeten in Frankreich sich xn das Studium der englischen Literatur versenkt haben, läßt sich aus der Besprechung entnehmen, die ein Pariser Kunstkritiker über eine Kunstausstellrmg schrieb. Ter gelehrte Miami schließt sein überschwenglick>es Lob der in dem betretenden Hause gesammelten französisckxu Kunstwerke mit der treffenden Bemerkmig: „So ist dies denn ein Gebäude von Ewigkeitswert, auf dessen Pvr- talgiebel man den berühntteu Satz von Rudyard Kipling einmeißeln sollte: „Es chbt mehr Dinge zwisÄieu Hinrmel und Erde, als eure Schulweisheit sich träumen läßt." Da der Krieg ohnedies Shakespeare-Feiern zu einer ständigen Einrichtung str Paris ge-, nmcht hat, iväre es zninindest praktischer, »renn der gelehrte frml- zösische Zkritikcr auch in diesem Falle Shakespeare sein Recht hätte werden lassen. * Interessengemeinschaft von Tieren und Pflanzen. Daß. auch t;t der Welt der Tiere und Pflarizen das Prstczip rvcchselseitiger Jntevessengenvenischaft nicht unbekannt ist, geht aus dem Zusanrmenleden von Tieren und Mgen hervor, über das der Prvmetheus neue Einzelheiteu mitzuteilen weiß. Das beste Beispiel lfterfür liefert der den nrefften Aiquarieuliebhaberrl bekannte Süßwafserpolyp Hydra viridis, dessen grüne Färbung durch eine stn Inner»: seines Körpers befindliche Mge hervorgerufen wird. Um festzustellen, ob die Alge dem Tier, abgesehen von der Färbung, Nutzen schafft, entzog der ForsckZer Priugsheim dem Tier alle Nahrung, so daß es narr aus die Mgen angerviesen war. Zum Versuch brachte man ein Infusionstierchen Daramaecium Bursariu, nackidern es irr abgeLochtern Wasser abgespült war, in eine Fluffig- keit, die a»cs reinstem Wasser mrd Meerfalzen bestand, daher für das Tier selbst keinerlei Nahrung bot, sondern nur für die Alge. Man stellte nun fest, daßi die Mge »wirklich das Tier ernährt, da letzteres nicht !Uur am Leiben blieb, sondern sogar zur Fortpflaw- zung gebracht werden tonnte. Die^ Frage, ob die Ernährung des tierischen Orgaansmus ^urch Verdamnrg der Ngen oder durch Wgabe von Nährittssen erfolgt, die durch die Algen erzeugt wurden, konnte jedoch bis jetzt noch nicht entschieden werden. *Die Puderfeindin. ,^Jn einer Wochenschrrftthso schreibt ein Mitarbeiter des Oeuvre, „ laß ich einen von einer Frau verfaßten Artikel, in wück-em dem Verbrauch von SchönbettstTuder in der Tamenv'elt liestige Fel-dc angesagt wurde. Tie Verfasserin schlug vor, in» Notfälle den V'.rkaus t>ou Puder auf gesetzlichem Wege zu imtersagen. Man ruüsse mit allem sparen, rmd auch die Kur .Herstellung von Puder verwendeten Materialien dürsten nicht unnöttg vergeudet 'werden. Denn die Pariserinnen hätten die Gewvl/uheit, sich m.indestens 18 m»al im Tage frisch zu pudern, und »venn man bedenüe, das»! Millionen von Frauen in Frankreich dies^ ttcn, fei über den Grad der BersMvmdung kein Matt zu verlieren. Außerdem sei das Pudern an sich ja völlig z-rveckloÄ Einer hübschen Frau könne es nicht nützen, rmd eine häßlich? Frau werde dadurch nie»nals schön tverdeu. 9lls ich diesen ^lrtikel gelesen hatte, war ich von Begeisterrmg für diese Danre erfüllt, die im eigenen Kreise Ertthattjainkeit p^digt, während sonst jeder vom anderen Sparsamkeit verlangt, indem die Nrckftraircher gegen, den Tabak »vettern, die Violinspieler eine Klaviersteuer Vorschlägen, die Klavierspieler eine .Violinsttuer usw. Schließlich, aber folgte ans die große Begeisterung die nock) größere Enttäuschung. Nach langen und genauen Forschungen stellte ich nänilich s-est, daß. dA Puderfeiudin — eine Millattrn ist. * Der gebildete Krie gslieferant. „Einer UL-inLr im Kriege plötzlich reich gewordenen Bekannten," so erzählt der „Figaro", „suchte in vreiner Begleitung ein vorirehmes Möbelgeschäft aiff, um die Eirrrichtung fftt sein soebeii gekauftes Schloß zu bestellen. Besonderes Interesse widinete er hierbei der Bibliothek, indem er gesonderte Abteilrmgen für Mfsserrschaft, Romane, Reise- beschreibungcn usw. eingerichtet haben »vvllte. Tann mierntc er^ übenrehmen dock» auch die Beschaffung der Glasscheiben?" „Selbstverständlich," ertviderte her iBettäuser. „Und der Transpott ist auch Ihre Sache, nicht tvahr!" „Gewiß." Befriedigt wandte sich mein Frermd ztür Türe, auf der Schwelle aber drehte er sich um und chreiute: ,£% ünd die Bücher. . . Tie besorgen Sie einfach aucb »nit, nicht tvahr?" Buchanan aus Petersburg abgereift? Kopenhagen, 7. Mai. Nach Meldungen aus Hapa- randa gingen in Petersburg Gerüchte um, nach denen der englische Botschafter Buchanan mährend der großen Kundgebungen, die gegen Miljukom und England gerichtet waren, heimlich geflüchtet sei. Als am Tage nach den Kundgebungen sich ein Regierungsvertreter bei Buchanan nrelden ließ, um ihm wegen der Vorfälle seine Entschuldigung auszusprechen, wurde ihm von Beamten der Botschaft mitgeteilt, daß Bltcha nan verreist sei. Montag früh karn aus Bergen die Nachricht, daß Buchanan dort eingetroffen sei. Er befindet sich auf der Flucht nach England. Der „Bert. Lokalanz." bemerkt hierzu: Man muß abwarten — vorausgesetzt, daß Die Meldung von der Ankunft Buchancms in Bergen richtig ist —, aus welchem Grund der englische Botschafter im gegen »värtigen Augenblick Petersburg verlassen hat. Die Möglichkeit, daß ihm infolge der dortigen Unruhen der Boden zu heiß geworden ist, liegt vor, wenn auch die Wahrscheinlich keit, daß die Dinge schon so weit gediehen sind, nicht groß ist. Die übliche Fkschung. Genf, 7. Mai. Die tüngste Note der provisorischen Regierung, die die Proklamation vom 9. April interpretiert, erscheint wiederum in den neutralen Ländern und in der Ententepresse in verschiedener Fassung. Im Text der französischen Presse ist der letzte dritte Absatz: Unter Sanktionen und Garantien eines dauerhaften Friedens verstand die vorläufige Regierung die Abrüstung und die internationaler Gerichtshöfe usw., gestrickien. Neubildung einer russischen Arutee. Petersburg, 7. Mai. (WTB. Nichtarntlich.) Meldung der Petersburger Telegraphenagentur. General Kor- nilosf, der Oberbesehlshaber der Truppen des Bezirks Petersburg, veröffentlicht einen Tagesbefehl, in dem es heißt: Um eine neue mächtige Arnree zu bilden, die unsere Hauptstadt gegen de;» äußeren Feind verteidigen und die durch Rußland errungene Freiheit befestigen kann, ordne ich die Wiedercrufstellung der Reserveverbcmde des Bezirks in Uebereinstimmung mit de»r Weisungen, die ich gegeben habe, an. Jfch igebe den Auftrag, ohrre einen Augenblrck zu verlieren, mit der eindringlicben Kriegsausbildung der Verbände zu begitmen. Diese wieoeraufgestellten Verbäride werden in Petersburg bleiben müssen in Uebereinstimmung mit der Erklärung der vorläufigen Regierung, und bereit sein, die bürgerliche Freibeit zu verteidigen, und im Falle einer Bewegung der Feinde gegen Petersburg sich ihm entgegen zu stellen und ihn von der Hauptstadt fernzuhalten. Die amerikanische Erpressung gegen die Neutralen. Die „Daily Mail" meldet aus New Jork, die Regierung sei so gut wie entschlossen, die Einfuhr nach Deutschland durch drastische Maßnahmen gegen die Neutralen zu verhindern. Man wird den Vertretern Skandinaviens miD Hollands wahrscheinlich mitteilen, daß die gesamte Einfuhr nach Deutschland auch über die neutralen Länder ge sperrt wird. Brasilien. Rio de Janeiro, 7. Mai. (Privattelegr.) Hava^- »neldung. Die Grundlage des Programmes des neuen Ministers des Auswärtigen Pecamba wird eine vollständige und tatkräftige Mitarbeit auf der Seite der Vereinigten Staate»» sein. Bei dem Mangel an militärischen Ntachrmitteln »vürde Brasilien den Vereinigten Staaten alle Ge§enstä»ide der nationalen Erzeugung zur Verfügung stellen. Sie dürfe auch auf andere Maßnahmen rechnen, die sich iin Laufe der Ereignisse im Interesse der ge»neinsamen Sache als notwendig ertveisen würden. Das Vorgehen Brasiliens würde selbst- verstäridlich den Widerruf des Neutralitätserlasses von» 28. Llpril mit sich bringen. Tüchtiger KaussNanu 39 Jahre, verh., militärsrei, sucht so»'ort Stellung. Groß- betrieb od. Kriegsindustrie bevorzugt. Schrift!. Angeb. unter 02848 an d. Eies;. Ans- 2 Ettsinsen, Riesen-Sch., billig abzug. Kaiser-Allee 33. t^ 8 " $ 11 } I ft zu verkaufen. Vrl I fi 02830 H inter der West-Anl, 9, II. 8t . Elappwaoea m. VerÄ. z. verk. 02832 Riegelpfad 21. Bekanntmachung. Der von dem Gemeinderat durchbcratcne Voranschlag der Gemeinde Beuern für das Rj. 1917 liegt von Mittwoch, den 9. lsd. Mts. ab eine Woche auf dem Amtszimmer der Unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht der Interessenten offen. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Beuern, den 7. Mai 1917. Großh. Bürgermeisterei Beuern. F. B.: Otto. am taiaaii’ilr! Skrfart In jöflor ge*A'Dn«ckter. Ausstattung stilrein u.proltwarft «üü BtrM&’sofco Uttiv.-Omekdrai Kriegsbeschädigter Metzger, der selbständig arbeiten kann, sucht Stellung. Schriftliche Angeb. unter 02829 an den Gieheuer Anzeiger. _ Fränleia m. gut. -Handelsschuld biidung. welches stenogr. u. »viaschinenschr. kann, auch Kcnntn. i. allen and. kanfm. Fächern be»., s. Stelle. Schr. Ang. u. 02827 a. d. Gieh. An^. Schaf nirt Lanrm zu verkaufen bei 3852 Bäckermeister A.C. Deuker, Rodbeim a. d. Bieber 2 Ziegenlämmer sind zu verkaufen in I02H33 Klein-L inden , Damm »ty. 16 . 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Sem« im Alter von 26 Jahren nach kurzem schweren Leiden im Krankenhause zu Hersfeld. Die trauernden Hinterbliebenen: Komm. Unterassistent Christian Schäfer und Kind, Giessen Familie Sommer,. Friedlos b Hersfeld Christian Schäfer, Sehwalbach, Kr. Wetzlar. Die Beerdigung findet Donnerstag mittag 2 1 /, Uhr, in Friedlos bei Hersfeld statt. 8,573 * i ieferschüttert und unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, daß unser innigstgeliebter, unvergeßlicher Sohn und Bruder Musketier Ludwig Wilhelm Schmidt im Infanterie-Regiment 81, 5. Kompagnie am 13. April infolge schwerer Verwundung, im blühenden Alter von 23 Jahren, den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. Wieseck, den 7. Mai 1917. In tiefer Trauer: Heinrich Schmidt IV. und Frau Otto Schmidt Lina Haas. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. Tieferschüttert erhielten wir gestern die schmerzliche Nach rieht, daß unser innigstgeliebter Sohn, Bruder, Neffe und Vetter Vizefeldwebel d. Res. und Offiziers-Aspirant Alex. Bock, stud. agr. am 3. Mai in einem Reserve-Feldlazarett gestorben ist. In tiefer Trauer: Familie Postsekretär Bock. ' Gießen, Gladenbach, Berlin, den 8. Mai 1917. ^ Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen. Mathäus Lieh DMuHWO liefern balö und preiswert «c. kllngW Gffenbach am Main MW Fernsprecher 66 u. LS8 Tlolzrahmennnn-, Kinder- bet d. b. .t. Pri v.Kat frel.^hv Fwxcsäitii’eüabrik. öakl j. ?k. Fjrueksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung preiswert die Kröirl'sclie Universitäts-Druckerei, Schulstr.7 S challplattea-T Abonnementll lUröbt. Vorteil f.Spreclimaschinpu-i besitzer! Unbegrenzte Abwcchslg. Fomräkr.Umtausch. Prosp.gTttis. iKari Bort», Berlin 53 !1>a-3 Kgnkistr. Z», Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Vaters für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Hofmann, sowie auch allen Blumenspendern, sagen wir auf diesem Wege unsem innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Eberhard Lieh. Hermann Carl gestern abend 0 Uhr nach kurzem schwerem Kranksein, noch nicht ganz 9 U Jahre alt, sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Hermann Rnllmann, zurzeit im Felde klarte Rullmann gab. Häuser Familie Kadi. RaEimann Ww., Nidda Familie budw. KfHuaer, Stcihberg. Starnberg, den 8. Mai 1917. Die Beerdigung findet Donnerstag, 10. Mai, nachmittags i Uhr, zu Steinberg vom Sterbehaus „Zur Wilhclmshöhe“ aus statt. [ o:,<7 02826 ljelerseliuttert und ganz unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, dass nun auch unser dritter lieber, herzensguter Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unser einziges, inniggeliobtes Söhnchen Ersatz-Reservist Ernst Leib im blühenden Alter von 24 Jahren an einer schweren Verwundung im Feldlazarett am 23. April ln tiefer Trauer: Familie Philipp Leib und Margarete, geb. Sohmidt F«milie Karl Leib Wwe a. 1 Kind Wilhelm Leib. gestorben ist. Frau Gleiberg, den 7. Mai 191 92812