Nr. 105 Blatt 167. Jahrgang Der fettfcarcr »«zehr, erscheint tätlich, außer Sonntag-. - Beilagen: Gietzevrr Famil ievdlLtter; Nrcirblatt -Sr den Kreis Kietzen. vrzngrpreir: murtatl. 9o M.. viertel» iabil Dck. 2.65; durch Abhole- tu Zweigstelle!» monatl. 80 Pf.: durch dieVost Mt. 2.45 viertel» jähri. ausschl. Bestellg. Ferrffprech * Anschlüsse: siirdieSchrist!eitung1!2 Derlag.Gefchältsfteaebl richten: »nzeigerSietzen. Aw-illingsrnnd-nick ll. Verlag. VrühlZche llniv.'Vuch. u. Steinörad^rci R. Lange. Zchrisllettvng, KeschastrsteHe ü. Druckerei: §chrllftr. 7. Samstag, 5. Mai 1917 pystlchecklonls: Zranlsvtt a.M. N 6 S 6 Rantverfe^r: Sriser^edant Sietzcn .nual^mr von Anzettel» b die Lageenurnmer dis UtmNachmittag vorher Zrilcnpreir, f. Anzeigen: örtlich 20 Pi.. Per»- mietunpen u. Ctetlenge^ suche 15Pi., auSwartS! -25 Pf., b Plagvorfchrtst 30 Pf., Reklamen 75 Pi, bei Platzvorlchrck: SO Psl Haupljchriitleiler: Äug.. Goeq. Verantwortlich^ für Politrk u. Feuilleton: A"n. Goetz. L-tadt lind- L^^.Verniischucsu.Äe^ richtssaal: Fr. N. Zenzu Anzelgenteck: H. Beck, sämtlich in (Liehen. Hgltikr Auler rotzeS Hauptquartier, Mai. (WTB.) (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. An der Arrasfrvnt zwischen Ache v i l l e und Q ue a n t äu{ 30 Kilometer Breite ist ein neuer englischer Durchbruchsversuch von 16 bis 17 Divisionen nrttfj stärkster artilleristischer Kraf entfaltung gescheitert. Von Tagesgranen bis spät in die Nacht brachen die wiederholt geführten Angriffe der Engländer vor unseren Linien und in unseren Gegerrstäben zusammen. Nur in Fresnop ist der Feind eingedrungen. Bei Dullccourt sind ihm kleinere Teile unseres vordersten Grabens verblieben. Der Kampf acht heute früh weiter. Die Haltung unserer Truppen war miede r n n ü b c r t r e f f b a r Außer schweren blutigen Verlusten büßte der Feind über 1000 Gefangene ein. Die Bereitste lnng von Kavallerie südöstlich von Arras zeigt, welche Hoffnungen die Engländer auf diesen Angriff gefetzt hätten. Hee resg r r p pe De u tsch e r K ro n p r i n z. Nördlich der Linie So i sso ns-Reims ist die Artil- leneschlacht in vollem Gange. Zu besonderer Heftigkeit steigerte sie sich zwischen der Aisne und Brimont. Durch unsere Batterien wurden dir h'er augefüllten feindlichen Gräben unter Vernichtungsfeue genommen. Laon wurde crnmt durch die Franzosen beschossen. Bei und westlich Braye, südwestlich von Winterberg (westlich von Craonne) brachen mehrere französische Angriffe im Feuer unserer Infanterie und Artillerie verlustreich zusammen. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Keine besonderen Ereignisse. * Bei Dünstiger Witterung Umfö;« auf dem westlichen LriegStchamilatz rege Flie«rrtüt!gknt. Battcnestrllungen. Bckhinrnlagtn. Lager und Dttnritions-Devots bei Arrn^ und Mlütz der »isu« wurden durch unsere Flieger erfolgreich mit Bainben belegt. Der Feind Verlar zehn Flugzeuge. Oestlicher Kriegsschalivlatz. In den Karsachcn griffen drei russische Bataillone ohne l»rn Erfolg unser? Strllmigrn'nSrdlich des Lpsita-IaleS a«. M a z c d o n i s ch c F r o n t. Zwischen PreSpa-T« und der Cerna. beiderseits de« Wa:»ar und an der Struma lebte die ArtülerietätinlZt zeit- wetlig aus. Der Erste Gencralglwrtiermeistcr i L u d e n ü o r f f. * Der Abcndbericht. Berlin 4.Mai. abends. (WTB. Amtlich.) An der Arrasfront find beiderseits Bullecourt, an der A j § n-e- F ro n t zwischen Berry au Bac und Brimont ft u r t e f r a n - zosische Angriffe abgeschlagen. Zur Osten keine besonderen Ereignisse. * * * ^ Der Reichskanzler 6at im Reichstag durch Staatssekretär Helfferrch ;rch bereit erklärt, die gestern hier besprochenen Anfragen über die Kriegsziele zu beantworten. Wir werden also nt den nächsten Tagen neue Aufklärung der Lage durch unsere Regierung zu erwarten haben. Den Berichten über allgemeine Kundgebungen zu den Kriegszielen ist noch nach- zittragen, daß auch vier in weitesten Kreisen der Oeffentlrch- kett ztemnch unbekannte pazisiftische Organisationen in An- .5^6^ oen Reichstag ihre Stimme erhoben haben, um ihre Bestrebungen durchzusetzen, deren Einzelheiten wir in unserem Blatte nicht viel Raum zu schenken brauchen, weil te V}’e2 v ^tzrgen Zeit der kriegerischen Abrechnung noch un- vrartischer und weltfremder erscheinen als in den Friedens- layren. ^er Kriegsminister v. Stein hat gestern ftit Reichstag geistvollen Rede, die wirklich von Militärdünkel au sich hatte, ebenfalls dargetan, daß wir n^) Abschluß dieses Krieges den: ewigen Frieden noch nicht naher gekommen sein würden. Das verbürgten schon die Bor verettungen ermger unserer neuen Feinde, die sich anschicken, Heere und Krregchchifse anzuschasfen. Ms ent besonderer Anwalt für Friedens stinnnimg cr- 111 ^u:er „Zukunft", in der ein i'Wörternnsch .acht von Beschwörungen, Besorgnissen F . . Berrinnftwredigten. vor den Gegnern. Bon allen ^^ttchlogeii und Friedensangeboten. erscheinen uns *kufd^n als die nnnützlichsden, schädlichsten. Denn Tat ängstlich um das Geschick N^roFroi 1 ! 1 1 ^vos bisher noch von keinen: Sozial- ~ m l £ u ' auch von Scheidenianil nicht, zu saaen war. Nt lÄirer Zeitschrift stehn, u. a. diese 2ähe : ( 5 *5efliflt± ^ Sj 1 ? Balfour. die vornebruste de"! -ri 11 ^ err Vrvmni, der. als Vizepräsident 5™, ..A'-uusteriums, öat milden Siebcnziger Ribot '^bürdet, daß Maben um in Atlantischen Ozean nur gewagt s D-S.7US-K •kj? is tet! ^chrung Nicht tru^ wurden die besten entbehrlichen Anver^as mit Ostasien geht. Die Voreitrigten Staaten haben aclit Schock wichtiger Eisenbachktechniker nach Rußland gesctncki, damit besten Dampfverkehr, endlich, in Ordnung konune. Welcher zuerst? Der sibirisch-mandschurrsche. Hofft die wider uns verbün» bnsaienmilliarde, der China und Brasilien fast schon innig gelellt smd, dem vom Zarentum erlösten Rnßlaiw werde Japan als Drillmeister und Mitkämpfer, nicht nur als Waffenlreferant, bei- stk )en? Horchet: ans Washington hallt morgen vielleicht beträcht- - 5Kunde. Noch hat der feindliche Machtaustvand nicht den höchsten Gipfel errerckst: noch keins der Reiche, die blinde Einfalt schon in Dodesznckung wähnt, w'^tvollen Besch von sich geworfen, um ^sen Gipfel erkkimmen fu können. Nicht ein einziges bat hohen Weroesold gezahlt. Jsts nicht am Ende doch klüger, nicht alles Neue. noch^Mögliche mit der Veracht:mg überlegene:: Hochmutes abzulehiren? Nickt weiser (und dennoch nicht 'seiger), ernstlich, „schon feilte", jede Gelegenheit zu würdigem Friedensschluß zu bedenken?" An einer wideren Stelle sprudelt dieser Fwiedenspoli- ttker phrasenreich weiter: „Ms Männer wollen wir, als Gentlemen reden. Ich will nicht überlisten, sondern auS- jprechen was ist." ,?Fi"lr unmöglich (mindestens: in: höchsten Grad unwahrschein- uch) l)alte :ch. daß der Krieg enden iverde, werm England dieses Ende nicht, will oder wollen muß. Das British Empire Wnute weiteickämpsen, auch wenn die Russen oder wenn die latennsckien West möchte sich, in Sonderfrieden enckchlöfsen. Ohne Englands Lee-, Finanz- und Jirdustrv-mackst, ohne den Menschen», znzug, den es . ait5 feinen Dominions und Kolonien zu sichern und mit bewundernswerter Schnelle und Zuver- läf>:gfeit für das Bedürfnis moderne:: Kampfes zu erziehen vermag, würde der Versuch, den Krieg sortzusühren, stir die '/,vei anderen Partner der Triple-Entente hosmungskos. Nur die Zaw) Britanieus kann heute den Tempel des Fauns schließen. Wird sie es trm, »oem: das Hirn Dritmriens erkaniit hat, daß auch die Ge» schoßvrkane. die in diesem verschüchterten Frühjahr arge:: einander tobe:: sollen, nichts de:: rmcrträumten Äuswand Lohnendes ein- bringen, die Vernichtung des Feindes nickt nrit einer dem Men» ichenaugc einleuchtenden Gewißheit bewirten können? Denn nur, iwirn et 5Bernxd>ümg erwirkt, war der Aufwand nicht vertan." ^zm Anschluß an diese Feststellungen sucht .Harden, er:t- gegen seinen eigenen Worte::, die EnalLrrder mit vielen Voryaltunoen zu überreden, einen billigen Ausgleich mit Deutschland zu schaffen. Wir halten diese'Art von Aufdrün-- gnng für durchaus schädlich und den Krieg verlängernd. Wem: lvir mich zur Abwechslung eine solche „deutsche" Stimme tviedergebeii — sie steht, tr-ie gesagt, vereinzelt oZ , so brauchen uckr uns dabei nicht lange aufzuhalten. Ate neuesten Sch l a ch te über! chte aus dem Westen verheißen uns etwas anderes als einen Frieden von der Gnade Englands. Die mel-vdramatischen Schreibkünste eines .Harden sollen m:s nicht irreführen. " . * Ter österrcichisch-ttttgarische Tagesbericht. Wien. 4.Mar. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlauwart.' ^ O r st l i ch e r Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generaloberst Erzh rrzo g Jo sef. Gestern abend brach der Angriff eines russischen Regiments vor unseren Stellungen nördlich des Susita-Tales zusammen. An der ickrigen Front ist die Lage unverändert Italienischer Kriegsschauplatz. An der ganzen Front die üblichen Artillerie- und Mmenwerferkanwfe. Bei Görz versuchte der Feind einen Gasangnff. Dank der Wachsamkeit unserer Truppen und der Güte unserer Schutzmittel mißlang der Angriff, der llns keine Verluste brachte. s. . ^sere braven Flieger schossen gestern im Lustkampf drn feindliche Apparate Wer der Karsthochstäche und einen bei Flitsch ab. u d ö stl i ch c r Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Hofer, Feldmarfchalleutnant. Dorniittags. Mit Tonst: ck^n von Geschützem schsvvren rnck fojUrtnrften Knlibers und entern Hegel von Mimen versuchten die Er:glander die '.weder und wieder vergeblich berannte deutsche Stellung sdtrmreif zu trvnrntelu. Uur 5VZ Uhr vormittags brachen die ersten massierten soindlick-en Sttrrmlxnrfen geführt von Tankwagen, crns eurer Breite von rmid 30 Kilometer von Acheville bis Queant beiderseits,der Scarpe gegen Misere Stellungen vor. Di« ersten Angrisfsmasstn erlitt«:: in dem rasenden deutsches Feuerwirbel ganz unerhör te Verluste, die die Engländer durch rasch heraugesühcte Divisionen wieder aufzuställen versuchte::. , In: erste:: tvütenden Anprall gÄang es dem Gegner, sich ui Fresrwy mtb Roa^ festNisehen, währe:ck er an anderen Stellen, wo er vorübergehend in Miseren vordersten Gruben estchran«, im Gegenstoß sofort wieder geworfen wrrrde. An ernzet::en Fvorw- abscknrtten wurden die dlngreifer mit .Handgranaten zürrückgetrieben. Um die Stelltmg«:: dicht nördlich der Chaussee Arras—Cambrcri bis westlich Clierisn tobte au: Vormittag ein erbitterter Kauers. Auch weiter südlich wäre:: am Borrwittag die Kämpfe um du; erste Linre noch im Gange. Wildes und wieder zvoen die <Ärg>- ländrr abgeckrmpste imd AMMiMeschossene Divisionen zurück und toarfen neue in die AMD, .Ml-rend die deutsche Infanterie in den «K-Merten ArrstimMdm aus eigenv.'r Kraft ohne heran geführte ' U n ter stu jungen und Reserven trotzte. Schon am Bor: nittag blieben mehrere Hundert Ge-» fangene in unsetm: Ha:ck. Mittags^ Die Schlackt tobt nock» auf der gcmzen Front mit größter Heftigkeit. Abends. Der neue große Durchbruchs- versuch der Engländer ist abermals vollkommen gescheitert. Die englischen Verluste übersteigen I e o e s s ch « tz b a r e Maß. In Fvesnvy -:vnrde noch bis spät in die Nacht hinein gerungQ:. Wo aus eiiczeln«:: schiinalsten Stellen rn der vorderste:: Linie sich:uxh Engländernwster befand«:, wurden erfolgreiche ^ Eiegenongrisft .mttcriwnrm«::. Bor Einbruch der Nacht setzte der Gegner MM fünftz«« großen Angriff auf das Dorf Oppy an und erlitt dort äbernmls eine neue blutige Niederlage. Um Mitten :mcht berannten bk Engländer iMchnmls das Duck Chrwish. Ztnrr Teil eingedrmrgen, wicrden sie im nück-tlickrei: HandgranatenLrütt^ unter schweren blutigen Verlusten wieder hinausgeworstn. Tie Hertz unckäntpften Dörfer Opptz, Roeux mW Cherisy sind in unserer Hand. Auch weiter südlich blieben nächtliche Teü- angrisst erfolglos. Um 4 Uhr 30 Mck nw den cickbra7n:te bei der L-ckiberung ttnes Engländernestes in de:- Gegend von Bnllramrrr nach heftigen: Trom:nelse:rer dort cklwrnvals aufs n«re der Kampf, der noch nicht abgeschlossen ist. Der neue gsvaltige SMachtbag :it ein voller Sieg der deutschen Waffen, rnsbesond«re der Infanterie. * Der türkische Bericht. Ko nstantinopel, 4. Mai. (WTB.) Amts. Tagesbericht vom 3. Däa:: Ir ak -Front: Am Eittchrot wurde eine englische Wache :n Stärke von einem Offizier mtb vierzehn Mann überfallen ^md reitlvs medergeniacht. Nach unserer Beobacktunq und den Aussagen .ear englischen Gefangenen muffen die feindlichen Verluste ::: dem Gefecht am Etstam am 30. Ltpril sicher 2000 Maust betragen l aba:. Die Gesamtzahl unserer Tote:: mtd Verrvundetm bettägt nicht ein Viertel der obige:: Summe. Am linken Flügel- -avchmtt wurde eine 30 Manu starke feindlich- Patrouille, die t^rjuchte, in: Nebel an unsere Stellungen heronzukommm, durch p«uer vertriebe::. Sie mußte 10 Tote zurücklassen. Außer schwachem feindlichem Arttlleriefeuer sonst an der Fron: Iffrbe. ,S:.no:-Front: Stärkere feindliche zckrmlftrie, die vom recksten semduchen Flügel her in östlicher Richtung vorgehe:: wollte, gerret:n unser Feiier. machte sofort PcT>rt und ging 20 Kilometer roeit zurück. Stärkeres feindliches Artiller:cfener gegen Gaza:md stme Umgebung. Der Gegner machte zeitweilig F^uer- uverfatle, d:c uns aber keine Berttisve zuftlgten. Eine unsere« ,anterlepatrouillen wachste eirve stindUcke Infanteriepatrouill« bis.aus einen Mann nieder, der gcfange.: qenomnnm wurde. Die 0 'l:egerLat:gke:t nahm auf beiden Seit-.m an Lebbaftiq- imt zu. Schneidigen Offizierstpatroirillen unserer Kavallerie gelang eS, tont h:nter bcz Front eine vom Feind gebaute Eisenbahn «x unterbrechen. Ereignisse zur See. Am Abend des 3. Mni belegten unsere Sceflugzcuge das Pmnpwerk von Eodigoro, im Gebiet der Po-Münduna mit Bomben und kehrten ohne Bcrlnstc zurück Am selben Abend wteLerholten arckere Seeftugzeua- geichwaver die Angriffe auf militärische Anlagen von Villa Vrentma und von Valona mit beobachtetem Erfolg. In Valona entstand hierdurch ein r i t f i g e r Brand, der von heftigen Explosionen begleitet und auf mehr als 50 See- nrnlen zu sehen war. Trotz heftigen Abwehrfeuers sind alle Flugzeuge unversehrt zurüätzekehrt. . Bombenabwürfe feindlicher Flieger in: Raume von Triest verursachten nur unbedeutenden Schaden. Flottenkommando. tMten' tnt .^Ü«n Ansehen stehenden, aufge- , n s um eure rm größten Stil geplante Verständigung D;e siegreiche Lchlacht der Arra§. Berlin, 4. Mai. (WTB.) Mit dein Auswaude eines ge- walttgen Heeres von 300000 Ma:m versucksten die'Engländer abermals vergeblich in verziveifelter Rlesenschlackst de:: Durch- b nt ch zu erzwingen. Ein Geschtvader von Panzenvag«: starke englische Kavalleriemassen und Reserven an Infanterie waren beveitgestellt, um in den: Augenblick ivackWustotzeu, da die dnchche BevteidigungSmauer du'ichbrockM: tvar. Mit nngeheuer blutigen Verlusten, über 1000 Mauere:: imd einer grofze:: Anzahl zersck-ofsener Panz-evwage:: :n:d vernichteter Batterien bezahlte dm Feind den völlig ergebnistoserr Angriff Die üesamte deutsche Front WmH behauptet. "Vaiv aus dein Novdflügel vermochten die Engländer östlich von Arleirz einige l-undert Meter mtt Fvesnoh vorzudringen. Die Heeoluüon in Kufj!cn&. Eine neue Note Miljukows an die Entente. Peters burg, 4. Mai. (WTB.) Meldung der Peters- bUDger Telegraphem-Agentur. Miljn kow deaustragte die russrschen Vertreter bei den verbündeter: Mächte::, eine Note zu überreichen, in der es heißt: Die vorläufige Regierung Rußlarcks erließ am 27. Marz eine Kundgebung anbte Bürger, m der die Wünsche der Negierung des treten Rußlands Wer d:e Ziele des gegenwärtigen Krieges au sein» andergesetzt Mr^en. Unsere Feinde bennchten sich in letzter Zeit, D°s Brigcffigte Sckriftswck wird derartige"Ersi^,mga, am wstcn Witnlcnfm Im Ätgtn rst « sEvnftLndlich und das deüiegenk- ^v.cistchlck fagt faes» ausdruelltch, daß die vro:üsorisck>e Regiermrq E:n sie bve ettvorbemm Rechte des V-aterlmckrs schützt, strikte dar gcgcmcker den^Berlunweten Rußlands übttnommencu Verpflichtun- von dem siegreiche:: Ausgange des tt'ivMugt, ist die , provisorisch- Regierung ' die durch üresa: Kn eg auf geworfener: Probleme tut Sinne ^riedens gelöft werden, ferner, oaß die von den glichen Bestrebungen erfüllten alliierten Demokratien die Mittel sOvendigen Bürgschaften zu erhalten, um in Zukunft der Wiederkehr bluttger Zusammenstöße vorzistbeugen. Zrr Knropatkin» Berbaftung. e r v £' lernet Blätter melden aus Peürslmrxr. General Knrop a tkrn l)abe dem Arbeiter- und Svldateickomitte du Gruicke ferner Verhaii:n:g ausenrmchergesetzt. Danach :var ges,en de:: Gvwml die Anschuldigung erhoben worden, an die Bevölkerung Gewehre verteilt zu haben, um den Bürge'-krieg lx'r- W?ck^^^^rtkm rechtfertigt sich bannt, die Verttiilmg fei ru schützen ^ wovd«^ jent tue Ruße:: gegen die KirgLse» Ei« «emeittsames Parlament o^r Gegner in Paris. Varis, 4. Mai. Die Eröffnungssitzung des gemein- s am enParlamentsderAlliierten fand heute vormittag statt. Den Vorsitz führte Clemenceau. Stellvertretender Vorsitzender war Lord Stuet of Wortley. Der König von England als Landwirtschaftsarbeiter. Bern, 4. Mai. „Daily Mail" zrffr-lge arbeitet der König *xm England allmÄhmttich zwei oder drei Doge bei gutem Weiter auf d:m KattoffÄfelde iin Schiloßgatten zu Windsor, ebenso die Prinzessin Mary und Prinz Henry. Ein Flngpostdienst in Italien. Lugano, 5. Mai. Auf Veranlassung der italienischen Negierung wird infolge der durch den U-Boots krieg bervorgerüfenen Unsicherheit auf dem Meere ein Flug-- Postdienst zwischen dem italienischen Festlande und der Insel Sardinien eingerichtet. Und mngeLommen. Im M4rz sind 66 Schisse v e rse nk t worden. Wenn der deutsche Unterseebootkrieg in der gleichen Weise wie bisher fortgesetzt wird, ist die norwegische Handelsflotte für Auslandsfährten im Laufe von anderthalb Jahren vernichtet. Madrid, 4. Mai. (WTB.) Funkspruch vom Vertreter des Wiener Korvespondenzbuwearcs. Wie das Blatt ,Zrn- partial" meldet, ist bei der Einfahrt in den St. Georg- Kanal der Dampfer „Tempus" mit 4800 Donlven Mineral- ladung von einem Unterseeboot versenkt worden. Das Blatt „ME" gibt die Donnenzahl der kürzlich beim Kap Spartet versenkter englischen Dgmpfer folgendermaßen an: „Newtmoor" (3535 Tonnen), „Lowdele" (2600 Tonnen), „SoeweU" (3780 Donnen), „Fermvott' (3098 Tonnen). Aus dem verfaffungsausschutz des Reichstags. Chinas Kriegserklärung an Deutschland. Peking, 4. Mai. (Privattel.) Meldung des Reuter- schen Burcaris. Das Kabinett faßte einstimmig den Beschluß zugunsten eitrer sofortigen Kriegserklärung an Deutschland. Aus Griechenland. Athen, 3. Mai. (WTB. Mchtamtlich.) Meldung der „Agence Havas". Zaimis übernimmt das Mirristerium des Aeußern. Er leistet am Freitag den Eid. George Rhallys übernimmt wieder das Finanzministerium. Die übrigen Minister werden heute abend ernannt. Das Ministerium: Zaimis ist, wie wir eurer Zwamsmmsasffmg der „F. Z." entnelnnen, das dritte, das dieser Staatsmann inr Lärche des Krieges bildet. Zirm erstenmoi seit dem Ausbruch des Krieges erschien Zaimis an der Spitze der Mgrerung, als Beni- stlos im Oktober 19l 5 zurückgetreten war. Doch machte das von Benrselos zußrmmengebrachtc Md noch durchaus mrter seinem Einfluß stehende Parlament der neuen Regierung das £cfrnt so schwer, daß sie sich, obwohl aus den namhaftesten Politikern des Landes zusammengesetzt, schon im folgenden Monat zum Rücktritt gezwungen sah, irm einem Ministerium Skuludis Platz zu masten, in dem jene führenden Staatsmänner, wie Rhallis, Gunarts. Doagrnnis und der inzwischen verstorbene Thevtokis verblieben imo das alsbald zur Auflösung der Kammer schritt. Den beständigen Anfeindungen von Seiten der Entente aufgesetzt, die endlich in die Berbängung der Blockade über die griechische Küste mündeten, entschloß sich das Kabinett Miludis im Jimi 1916 zum Rücktritt und Zaimis trat von neuem an die Spitze der Negierimg, die dann nach den hauptsächlich auf die Auflösung der Reservisten- verbandc lautenden Fordormrgen der Entente im September des gleichen Jahves zurücktrat. * Die deutsch-schweizerischen Verhandlungen. Bern, 4. Mai. (WTB.) Amtlich wird mitaeteilt: Die Verhandlungen zwischen den deutschen und schweizerischen Un terhän d lern sind zum Abschluß gelangt. Die getroffene Vereinbarung, welche der Ratifikation beider Regierrmgen unterbreitet wird, sieht die Verlängerung des am 2. September 1916 ab geschlosserten und «m 30. April 1917 abgelaufenen Abkvrnmens bis znnt 31. Juli 1917 vor. Damit ist u. a. die Belieferung der Schweiz mit Kohle und Eisen für die nächsten drei Monate im bisherigen Umfang und auf der bisherigen Grundlage .AN erwarten. Außerdem ist für die durch das deutsche Einfuhrverbot besonders betroffenen schweizerischen Haupt- rudustrien die Möglichkeit befriedigender Ausfuhr nach Deutschland geschaffen. Serkrkeg. Die neuesten U-Booterfolge. Berlin, 4. Vkn. Nach einer amtlichen Veröffentlichung sind an neuen U-B-ootserfo lgen 18 versenkte Handelsschiffe mit insgesamt 56 000 Bruttoregistertonrven zu melden. Davon ivurden acht Schiffe mit 24 500 Bruttoregistertonnen im englischen Kanal versenkt. Gin weiterer TrupventranSportdampfer versenkt. Haag, 4. Mar (zf.) Reuter meldet aus London offiziell: Die Admiralität teilt mit: Das britische Transportschiff „Arcadiaw^ (8939 Tonnen), das Truppen transportierte, wurde am 15. April im ösÜichem Teil des Mittelnreervs versenkt. Das Schiff sank innerhalb fünf Minuten. W werden 2 9 Mann verm7itzt, die, wie man entnimmt, ertrunken sind. Amerikanische Märchen. Berlin, 5. Mai. Laut ,^L. A." arbeiten Edison und 75 andere der gelehrtesten Techniker der Vereinigten Staaten ununterbrochen Tag und Nacht, uni Mittel gegen die U-Boote zu finden. Sie wollen an Bord der angegriffenen schiffe derartige elektrische Wellen erzeugen können, daß entweder die Torpedos aus ihrer Richtung gebracht oder ihre Explosion bewirkt wird, bevor sie das Ziel erreichen. Der ,^>kalanz " sagt hierzu: Die Furcht Vrfindet Märchen, die Hoffnung schmückt sie noch aus. Der neue Edisonavparat gehört in ein Museum für krankhafte Kriegsphantasie. * London, 4. Wal (TO». Nichtamtlich.) Rrutermel- cimg. Zwei U-Boote griffen den Dampfer „Rockingnam" an. Nach geschicktem Manövrieren vermochte der Kapitän einige Zeit au^uweichen, schließlich aber wurde der Dampfer von einem der beiden U-Boote eingeholt. Das Torpedo traf ihn an Steuerbord in der Nähe des Rtaschinenrcnuns. Ein Hilfsmaschrnist wurde getötet, ein Heizer verwundet, ein Rettungsboot zertrümmeret. Die Besatzung verließ das Schiff rn drei anderen Booten. Der Dampfer san kbinnen 25 Minuten. Kopenhagen, 4. Mai. (MTB.) Der dänische Dre Mastschoner „D ian a", vvn Amerika nach England mit eine Holzladung unterwegs, ist in der Nords« in Brand g< ftait worden. Die dänische Bark „Areola", von Englau nach Dänemark mit einer Kohlenladung unterwegs, ist i der Nordsee aus eine Mine gestoßen und ges'.mkeir 12 Man der Besatzung werden vermißt. Kopenhagen 3. Mai. (MDB. Nickstarntlich.) Da Mntt,terium des Acußern teilt mit: Das dänische Segelschi „Hawt Hora bank", auf der Reise von Buenos Aire ^«^Emark über Enrgland, mit Maisladung, ist ar 24. Aprrl nordlrch Schottland versenkt worden.'Ein Bor rnit dem Kapitän und acht Mann wird vermißt Der dänische Dampfer „Carbo 2", auf der Rer von Norwegen nach England, wurde in der Nordsee versenk Die „dtattonal Tidende" meldet aus Kristiania- Di Zazl.der im April versenkten norwegische Sch-is je betragt über 70. Gegen 100 norwegische Seeleui Berlin, 4. Mai. (WTB.) Der Berfa ssungsaus- scbnß des Reichstages ttat heute zu seiner ersten ersten Sitzung zusammen. Emgvganmm war ein Antrag des Zentrums, der Fortschrittlichen BvlWpattei und der Nationallibevalen aruf Aenderung der Reichsverfassiung. In dem Anttäge wird verlangt: Die Verarrttvvttlühkeit des Reichskanzlers oder seiner Stellvertreter gegenüber dem Reichstage, die Erneu rumg von Offizieren :nrd Beamten der Marine unter Gegenzeichmmg des Staatssekretärs ^ des Reicksrnarrnemnts, die Beranttoottlcchikeit desselben für die Bevwalttmg der Kriegsmarine dem Reichstag gegenüber, die Ernemnmg von Offizieren und Militärboamten eines KoMingents unter Gegenzeichnung des Kriegsministers des Kontingents, welcher mit Ausnahme des bayerischen Kriegs- Ministers, dem Reichstzag-e für die Verwalttmg des Kontingents verantwortlich ist. Ferner wird verlangt, daß die Bewilligung der Besoldung und Gebühruisst für das .oeer und die Marine im Krieg »rw Frieden aus Gnmd der veichsgesetzlichell Vorschriften erwlgt. Des ^weiteren wird die Vorlegung eines Gesetzmtwurss gesordett. 'welchsrr die Berantwottlichkttt des Reichskanzlers ivegeri der Verletzung ^ seiner Amtspflichten durch den Staatsgerichtshof regelt, ^ie Sozialdemvlraten brachten außerdein Anttäge betreffend das Wahlrecht, die Aufhebung des Paragraphen des Bereins- gesetzes betreffend die JugendlulstM usw. ein. — Tie Ausspraä>e drehte ftch zunächst danim, ob der Ausschuß zuständig ist, diese Anträge zu verhandeln, oder ob er nur die vvn dem Plernün über- wcejenen dluträge zu behandeln habe. Der Ausschuß erklärte sich rur zuständig und trat in die Berckttmg der Anträge ein. Zunächst wird über die Frage der Verantwortlichkeit des Reichskanzlers verhandelt. Berlin, 4. Mai. (MTV. Nickstamtlich.) Im Verfassungsausschuß des Reichstags führte Staatssekretär Dr. Helfserich aus, er könne nur an den Sitzurrgen teilnchmeu, um sich zu unterrichten oder Ausklärnngerl zu geben. Dagegen möge man eine sack- liche^Stellungnahme vvn ihm nicht erwarten. Sie sei überhaupt erst möglich nach vorauf gegangener Stellungnahme dos Bundesrats, umsomehr hier, wo cs sich lim die Prüfung und Revision der Fundamente der Verfassung handele. Der Artikel 16 der Befassung von heute sei aus der früheren Bundesverfassung bervorgegangeu und zum Eckstein der Reichsversäffung geworden. Jede genauere Auslegung schränke ihn ein. Das möge der Reichstag ebenso erwägen, wie es der BnndeSrat tun werde. Abgelehnt tvurdc der vorerwährrte, im Reichstag bereits ein- gebrachte Antrag Bernstein. Abgelehnt wurde ferner ein Zusatz- arrttag der Konservativen, die Verantwortlichkeit des Reichstags auch gegenüber denr Knisor und dem Burrdesrat festznlegen. Ange- nonunien wurde gegen vier konservative Stimmen die Aenderung des Artikels 17 nach denr Antrag Gröber und Genossen, ebenso deren Entschließungen, durch einen Gesetzentwurf die Verantwvrtj- lichkeit des Reichskanzlers wegen der Verletzung seiner Amtspflicht und deren.Feststellung durch den Staatsgerichtshof zu regeln. Berlin, 4. Mai. (WTB.) In dem denr Verfassungsau s s ch u ß des R ei chs t a g e s vorliegenden Arttrage wird u. a. die Neueinfügung eines Artikäs 26A in die Reichsverfassung verlangt, welcher lautet: Während der Dauer eines Krieges gilt der Reichstag als ununterbrochen versammelt. Der sozialdenrokratische Antrag betreffend daS Wahlrecht verlangt, der. ReickMag solle aus allgemeinen, gleichen, direkten und nach dem Verhältniswahlsystem vorzunehmenden Wählen mit geheimer Llbstimmung her Vorgehen, an der alle über 20 Jahre alten Reichsangehörigen ohne Unterschied dos Geschlechts teilnehmen. Die gleiche Bestimmung soll auch ff'tr die in jedem Bundesstaat und in Elsaß-Lothringen zu wählende Volksverttetung gelten. In der Aussprache über die Behandlung der Anttäge sprachen sich zwei konservative Redner dahin aus, daß der ?lusschuß nur diejenigen Materien bcratert dürfe, die ihm vom Plenum des Reichstages überwies«: seien. Ein Redner des Zentrums äußerte sich dahin, daß die in dem Antrag auf Aenderung der Reick)sVerfassung enthaltenen Materi«: ausdrücklich dein Ausschuß überwiesen seien. Den gleichen Standpunkt, ja noch weitergehend, vertrat der Fortschrittler. Ter nationalliberale Redner ersuchte, den Rahmen der Zuständigkeit nicht zu enge zu ziehen. Der sozüffdemokratische Redner sprach sich für die Bercttnng des Anttagr-s aus. Der Ausschuß beschloß, dm ersten Antrag in Verbindung mit dem seinerzeit im Reichstag eingebrochten Antrag Bernstein die Einholung der Zustimmung des Reichstages bei der Einleitung und dem Abschluß von Bündnissen, bei Kriegserklärungen und Friedens Verträge sicherzustellen und die verfassungsmäßige Verantwortlichkeit des Reichskanzlers durch die Bestimmung zu präzisieren, daß der Reichskanzler zu entlassen ist. wenn der ReichZtag es wollte, zu beraten. Der Versassungsausschuß des Reichstages beschloß gegen die Mer Stimmen der Konservativen nach einem gemeinschaftlichen Anträge des Zentrums, der Ilattonalliberalen und der Fottschritt- ler. den Artikel 17 der Reichs Verfassung, Satz 2, wie folgt zu chrdern: Die Anordnungen irnd Berffigungetl des Kaisers werden im Namen des Reiches erlassen U7td bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Gegeitzeichnung des Reichskanzlers oder seines Stellvertreters, lvelche daditrch die Veranttvottlichkeit gegenüber dem Reichstage übernahmen. Außerdem hat der Versassungsausschuß eine Entschließung derselben Anttagsteller angenommen, wonach ein Gesetzentwurf trngele'tt werden soll, durch welchen die Verantwortlichkeit des Reichskanzlers wegen Verletzung seiner Amtspflicht und deren Feststellimg durch den Staatsgerichtshof geregelt wird.. * Dir: Anfragen NN Reichstag über die Kriegsziele. B c r l i n, 5. Mai. Wie das „V. T." berichtet, sei gestern abend in Kreisen der Parteiführer im Reichstage allgemein angenommen worden, daß die Beantwortung der Anfragen, die von den Konservativen und beit Sozialdemokraten eingcbracht sind, durch den Reichskanzler Ende der kommenden oder Anfang der übernächsten Woche erfolgen werde. Die Versorgung mit Kartoffeln. Be rlin, 4. Mai. (WTB. Nichtamtl.) Im Reichstagsmis- sch-tch für Ernährungsfragen crKfirte der Präsident des KÄegs- ernä'yrungsamts zur Saatkartoffelwage: Jedem Kommunalver- Ulde leien acht ^Zentner Saatgut für den Morgen seiner Anümv- llach' belassen worden. Eine größere Zuteilung sei nicht möglich gewcicni. Jcdeni Landwitt bleibe es überlassen, die Fläche zu bc- stmlmen, me er mit Kartoffeln bestelle:: wolle. Der Kommnnal- verband wack-e darüber, daß Saatgut nicht zu anderen Zwecken als zur Aussaat venvendet ii^erde. Die Versorgung mit Eßiärwffclns ist LUttledenstellend. Gewisse Stockungen seien durch das Drängen nach Saatkattvffeln s-ervorgorusen nwrdeu, aber b^ild überroundeu worden. Täglich N-erden etwa 2500 Eisendahnwagen befördett Fttt me Ernährung nötig seien 1500 Eisvnbalmw«k»en. Sa* unt> €anb. Gießen, 5. Mai 1-17. Lebensmittelmarke«. Für die Zeit vom 7. bis 13. Mai 1917 habe» nachstehende Lebensmittelmarken Gültigkeit: Brotmarken der IS. Woche, gültig vom 7. bi« 18. Mat 1S17 Buttermarken ,19. „ , , 7. „ 13. , . Fleischmarken , 19. „ 0 7. _ 18. M „ Kartosfelmarken, 19. 0 , 7. , 13. w , Seisenmarken für den Monat Mai Zuckermarken Nr. 12 bis 23, gültig bis 31. Mai 1917. Ein Umtausch verfalleuer Marke» findet «icht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewahrt. GeschäftSstuudeu de» Städt. LedenSmittelamle» von 9—12 Uhr vorm., 2—4 Uhr nachm. Markena»»Sgabe iür Urlauber: _ Sonntags von 19—12 Uhr vormittag». Ueber die Regelung de» Verkehr» mit Gemüse hat das Hessische Ministerium des Innern unter dem 28. April 1917 ecne neue Vero-rdmm.g erlassen, durch wttche die bisherigen Ar Hessen geltende,: Bestimmungen der Verordnung von, dN ärz 1917 eine Aenderung erfahren. Das Wesentliche Neuregelung besteht darin, daß von nun cm der gewerbs- maßrge Ern Es non Gemüse im Grvßherzogtum Hessen nur t : üld)«n Personen gestattet ist, die durch eine Ausweiskatte der DeIsuchen Landesqemüsestelle in Mainz zugelassen sind. Diese Ausweis^tte tmrd für die im Grvßherzogtum Hessen wohnende,? Gewerbettetüenden durch das Kreisamt ihres Wohnottes ausge stellt In anderen Fällen stellt die Landesgemüsestellc die Answers katte aus. Da man prinzipiell den Handel frei sich betätigen taffen wul, wrw auch jeder aus feilten Anttag hm eine solche Auswerskatte erhalten, sofern er bereits vor dem 1. August 19 14 Handel mit Gemüse bettieben hat und sofern besortdere Bedenken gegen seme Zuverlässigkeit, insbesondere hinsichtlich der Etnhaltting der vvrgelchriebenen Preise, nicht vorliegcn. , Dre weitere wesentliche Bestimmung der neuen hessischen Be- kairntmachmtg lregt darin, daß zur Ueberwachung des Handels mit Gemüse intö Lur Herbeiführung einer gleichnläßigOt Verteilung die Beförderung von Gemüse von ciriem Ott zum anderen gestattet i>t, Wenn für die betteffende Beförderung vorher em Versand,chern durch die 5)essische Landesgemüsestelle in Mainz ausgestellt ist. Da auf diese Weise verhindert werden soll, daß an emzelnen Orten eine Ucberdeckung mit E>eniüse ernttttt, währerw an anderen Orten vielleicht ein Mangel vr.rhanden ist, ist die Landes-Gemü se stelle zur Steuerung von Ern äh rungsschwierig" .erten berechtigt, .in solchen bewnders gelagerten Fällen, also ergentltch nur ausnahmsweise, Anordtmngen zu treffen, um örl ltchen Ernährungsschwiettgkeiten durch Zuweisung vvn Gemüse zu begegnen. Die Formulare für die Versandscheine sind auf den Bürgermeistereien erhältlich, und für jede Sendung gettennt auszufülle,: und an die Landesgeinüsestelle zur Genehmigung einzuschicken, die dann ihrerseits dem Antragsteller umgehend den genehmigten Versaitdschcin wieder zuschickt. . . Da» Verfahren wird' sich in der Pvrttio dadurch vereinfachen, ovp die Lanchmrte sich znsamlnentun und die Berscrdnngeii zweckmäßig möglichst in größeren Quantitäten und direkt an die Kommunen vornehmen. .Dabei ist das Bedenken, das hie mib da aus- getaucht, zu sein scheint. Nicht berechtigt, als ob die Landwirte SckNvlerigkeit hätten, das durch Lief-erungsvettr^e nicht gebundene Gemüse späterhin abzusetzen. Bei dem großen Bedarf aUlstern von Kleingeld ist noch verwerflicl-er wie das Hamstern von Lebensnrit'telrr. Es ist daher zu begrüßen, daß daL Reich s schätz amt, wie aus der Reichstaqssitzung vom 2. Mai . hervorgeht, sich ernstlich mit der Äbsicht trägt, das vorhandene Silber- und Nickelgeld außerKurszu setze 7i. Wir betonen, datz ies' sich Wer nichjü um-einen.Schreck- schuß handelt. Me Maßregelt wird Mcksichtsl-vs^ dnrchgeführt, locnn die Hamsterer sich nicht bald eirkes besseren besinnen. Me außer Kurs gesetzten Midien werde:! niemals wieder in Verkehr Joaitmeit und nur mchr den erheblich geringeren Metallwert bescher:. Wer von den Müuz-hamstern dadurch zu Schaden kommt, hat es sich selbst zuzufch^ben. Er ist genugeno gewarnt. ^ Oberhessischer Kunstvvrein. Der gegenwärtigen Ausstellung, die nur noch 14 Tage verbleibt, wurden noch Gemälde: „Am See" und „Svwieraana nu Wald" von Prvfeffor Reiff er scheid neu eingereiht, welche nrcht bis zur Eröffnung der AuAstÄürrrg „Freie Gamppe hier verblLlben können. Im übrigen verweisen wir auf tue Besprechung der Ausstellung im Feuilleton rurseres beutrgen Blattes. ^Die GebUrts-kasss-eudevont Roten KwuA ist duoch das Entgegenkvnimen zweier Firmen nunmehr in die Lage versetzt das künstlerische Gedenkblatt des Vtolrrs Boehle für das Achr Id 17 öffentlich Kur Aussteldmg zu bringen. In den nächsten Tasen rmrd das Blatt in den Schaufenstern der Kunsthandlung SKr* und der Buchhandlung August Frees am Sel- itLEoeg beflchtigt werden können und sicherlich :oer- bca alle, die für eine feine Zeichensimst Sinn haben, sich danach erst recht veranlaßt sehen, drrrck) eine Geburtstzagsspende das Gedenk- bfatt M irnoerben. Jeder, depan seinem Geburtstage im Jahre 1917 em Scherslein bei der Geburtstagssperrde beim Roten Zbreuz. in der, ^ten Klrnck IstMerl-egi. .erhält es als Dank für die durch fernÄ Gabe gÄeytew Kriegshilfe. Der von heute an in reg-eLmäUgen Abltan^m erschemen.de Aufruf im Anzc-igenteü. auf den wilder besonders hmweistn wollen, sei darum allen Geburtstags Ludern des Jahves 1917 zur ständigen Beachtung freund!ichst empfohlen. ** Aihf dem heutigen Wochenmurkte war dir Zufuhr etwas reichlicher wie an den vorhergehenden Mcirk- ten. Me Prerse für Spinat betrugen 70 bis SO Mg. für das Pfund, für Sellerie 40 bis 50 Pfg., Lcmch! 5 bis' 10 Pfa. für das Stück. ' Fachschule Gießen. Nach Be- Muß der Scl)nllommfffton soll an der Anstalt von Mittwoch, den 16. Mai ab ein mehrwöchiger Kursus in Kaufmännischer Buchführung für Frauen und Tocl> ter aus dem Handels stände abgehalten werden. Näheres sdehe Anzeigenteil. ** Verein Freundinnen junger Mädchen halt fern- ZuiummMöunft nicht am 6. Mai, sondern am 13 Mai m der Herberye Mr Heftniat ab. (Siche Anyevse.) n m &?ttl Fürstenhof. GieTen ist Samstag von 7 Uhr an jotb Somnttag von 4 Uhr an Kvazert. (Siche Anzeige.) Landkreis Gießen. i Ettingshausen, 5. Mai. Die vom hiesigen Pfarramt erhabene Hrndenburglpende ertrug: 300 Eier- 5V? Pfd 6 Ä Specknnd Wurst, 43 Pfd. Mehl. 30 Pfd. Graupen^ ^ o ?O Vfd. Dörrobst, 30 Pfd. ^WetschenHonig und Gelee, Pfd. rohe Gerste und 2,30 Mk. in bar. '' Langsdorf 3. Mai. Die erste Sammlung zur Hin - denburgspende in innerer Gern ein de -hatte stlgendes Er- ■*«£ «• Dörrobst, 8 Pfd, RäucLaren, 27^ Pfd. Butter, 10V2 Pfd. Graupen und Grieß. 4 l / 2 Pfd. Hülseirfrück>te -/-Pfd. Gerste, 2Pfd. Fett. 630 Stück Eier ^'eilsruestte. Kreis Büdingen. 4- Ortenbery, 4. Mai. Für die Hinden bü rg spende Wurst. 6 Md. Hafergrütze, 3 Pst». Hafermehl. _ _ • m> DLrrfl«ich 0,75 Pft> Speck, 4L $ VErsteflocken. 0,76 Psb Butter, 15L Md. Bohnen, 5,6 Pfd Sr^er^ 1,3 Psd. Linsen. 2,1 Vst» Sago, 4L Pfd. Mais: 0,6 Pfd. MarSgrich. 5,3 Pst. Zucker, 2.7 Pfh Grieß, 0.5 1,5 P Törrgencklst. 1 Pst». Mallster, 0,5 Pst. Kafstefstn-, 2.6 Pfd. tu, be$ü. Sau ccn- ladenpnlver bezw. Kakao, 8 Suppen- __ Würfel, 26,5 Liter eingenmchtes Obst und Gnnüse, 22 Pfd. Gelee, 40 Pstr. L-atwerg, 1 Topf Apfelmus, 30,5 Pfd. Meerettig, Lauch Lsllerie und Rote Rüben, 5 Pfd. Aepfel, 50 Pfd. Sauerkraut und 20 Pfd. Dohnen rm Faß, 1 / a Schoppen Del und 5,10 Mark in bar. Sämtliche Sachen ivurden unentgeltlich gegeben, gewiß ein schönes Ergebnis für uursove nur anS wenigen Landwirten, meist aus Geiver betreibendcm, Beamten Mv. bestehende Geineinde. Me sammelnden 20 Frauen und Mätxlien versicherten, daß noch bei keiner Samml^ung so freudig gegeben worden sei. Kreis Alsfeld. 4. Selters-Konradsdorf, 6. Mai. Infolge der rührlgen Tätigkeit der hiesigen Schulkinder unter Leitung Lehrers und der großen Gebefreudigkeit der Gemeurdeglieder, konnten zur Hindenbur g spende, eine große . SRenge Lebensmittel gespendet werden, die auclr hier, wie in allen übrigen Gemernden des Ziveig Vereins Ortenberg, sämtlich unentgeltliü» gegeben tourfcm. Es gingen ein: 204 Eier, 45,5 Pfd. Mcht, 32 Pfd. Graupen, 7 Pfd. Wurst, 29,7 Md. Bohnen, 0,6 M>. Erbsen, 16,7 Pfd. Törrobst, 22,7 Pst». Zwiebeln, 5,75 Pfd. Aev^el, 0.5 Dst). Kolonialwaren. Men Gebern und Lassen herzlichen Dank. 4 Hirz« nha in, 5. Mai. Ohne baß unsere Gemeinde zwn Zwergverein Ortenberg gehörte, lieferte sie zu der untenrourm-Oien Sammlung von Lebensmitteln zur DinÄmbnrgspende folgendes ab: 106 Eier, 7 Pst». dRchh 8,24 Pft>. Graupen, 3 Würste, 8,6 Psd. Dörrobst, 1 Glas Gelee, 3 Psd. Latioerg, 2 Pfd. Kolonialwaren. Bedenkt man, daß die Gemeinde fast ganz ans lauter Nichtlandanrten besteht, so ist es doppelt anzil ernennen, daß die Sammlung, die unter Leitung des Ortsgeistlichen vor genommen wurde, ein solch erfreuliches Ergebnis hatte. Mancher rein ländlichen Gmnernde frnn das Beispiel nur raschestens Air Nachahnnrng empfohlen werben. Allen herzlichen Dank. Kreis Schotten. O Schotten. 3. Mai. In der gestern unter dem Vorsitz von Kirchenrat Münch tagenden Dekanatskonferenz kamen folgende Gegenstärrde zur Verhandlung: Resvrmations- Jirbelfeier, Führung der örtlichen Kricgschronik. Unterbringung von Stadtkindern. auf dem Land, Beschlagnahme der Orgelpfeifen und der Kirchenglocken. Am 2. fand eine Vorbesprechung über die Dekanatsspnode statt. Es wurden die übrigen Könferenz- tage siir 1917 festgesetzt. Kr^is Friedberg. >-m. AuS der Wetterau, 4. Mai. Trotz des außergeiEm lich strengen und andauernden Winters ist ein bedeutender W i l d - reichtu m in Feld und Wald zu bemerken. Die Felder wimmeln von Hasen, deren erstem Wurf die warme Witterung sehr zu statten kommt und am Waldrand kann man abends Rehe in Nudeln von 10—12 Stück äsend beisammen sehen. Auch sie haben den Irrten Winter gut überstandem Dadurch, daß viele Jäger im Felde stehen, ist dem Wild eine bedeutende Schonung zuteil geworden, was wohl die Hailptursache des Wildreichtums ist. Hessen-Nassau. = Cronberg, 3. Mai Bei der Holzversteigerun g im Freiherrlich von Bethmrrnnsck^en dRarienwalde erklärte der die Versteigerung leitende Förster nachdrücklich, die Käufer möchten sich mit ihren Angeboten -m-difc gegenseitig zu überbieten suchen, da seine Herrschaft irich! das mindeste Interesse an hohen Preisen habe und nntnsche, daß bas Holz recht preiswert abgegeben werde. Leider ivmbe das Gegenteil erreicht. Tie Käufer boten geradezu, unsinnige Preise, die das Acht- und Zehnfache der Friedenssatze erreichten. Hessen-Nassau. mr. Frankfurt a. M., 3. Mai. Der Mügistrat sieht sich durch den andauernden Milch ma n g el gezwungen, den Kindern von 6—13 Jahren die bisher gewährte Vollmilch zu eirtziehen. Sie erhalten jetzt abwechselnd Mager- oder Buttermilch, deren Rationierung beschlossen wurde. — Durch günstige Tinkäufe im Ausland ist die Stadt imstande, ihre Einwohner noch bis Mitte Inni mit SaverckrMlt zu beliefern, von dem sie noch 15 000 Zentner mrf Lager hat. 1 — Frankfurt a. M., 3. Mai. Zur Behebung des Klein- geld'mangels ersucht der Magistrat die Stadtverordnetenversammlung um Eröffnung eines Kredits von 20 000 Mk. zur Herstellung von 500000 Nickelersatzstücken zu zehn Pfennigen urrd 200 000 Gutscheinen über je 50 Pfennige. Die Herstellung des Ersatzgeldes soll so beschleurrigt werden, daß mit seiner Ausgabe in längstens drei Wochen fccgcmttert werden kann. 8. Marburg, 4. Mai. Wie anitlich mitgeteilt wird, ist es bei den vor ztoei Wochen hier ausgetretenen vier Pocken Dbumt mi- dem Sfttflte SVtSWb towtnW>, sind m die .Klinik cin- aelrefert worden. Die anderen beiden Fälle wurden in der Stadt festgestellt. Die vier Erkrankten befinden sich auf dem ^Dege der B^strring. Daß die Seuche nicht weiter um sich griff, ist jedärsallÄ den.fsfort vorgen»mmenen sanitären Sicherheitsmaßnahmen zu- zuschreiben. — Schüler der oberen Klassen der Volksseelen werden letzt abteilungsweise bei Landwirten beschäftigt. Ihren Leitungen wurde bei den behördlichen Erkundigungerc großes Lob gezollt. vermischte». Eisenbichnunglück. Berlin, 5. Mai. Nach einem Privnttelegramm des „B. T." entgleiste auf der Strecke Negensburg—Neu- marft infolge Dammrutsches ein sogenarrnter gemischter Zug. Ein Wagenführer wurde götetrt, sechs Reisende schwer verletzt, L0 Wagen beschädigt. . .. « » .. i n ■ .—n... ^ €cftfc 21acbricl>tcw- Fattenhayn Ehrenbürger von Hernumftrwt. Herma nn stadt, 4. Mai..WTB. Nichtamtlich.) Tie Stadt- Vertretung wählte den General Fallenhawc zum Ehrenbürger de« Stadt und berrannte amen Platz nach« ihm. Die -Gärung in Nußland. Berlin, 5. Mai. Die Gärimg unter den Petersburger Sok- daten, die sich schon in der teilweisen Weigerung, an die Front abzugehen. äu.ßerte, ist, '.vie die Blö-tter meinen, anscheinend dirrck) die neueste an die Entente gerichtete Note Mrljnkows zum Ans- dvilck gekommenc. Wie die Kreuzzeituna sagt, rvurde die stLste bar auf Bestellung von Srnfoo'tt und Oaric- verfaßt, wo msn tvtgni feer inrmer stärker werdenden Frieüensströ:nung ur Rußland ecn-- lich besorgt sei. Neues ioerde, in der Note nicht gesagt, und mm könne in Rlrhe abrvarten., wie die Dinge in Mrßranv sich weiter entwickelten und wie lange Milftckow sich noch galten werde. .Laut „B. T." toerdeir die neuen Beratlmgeu der ^wovisorisHen Regierimg mit Delegierten des Arbeiter- iciib Soldatenrates mit ^sckwidse an der Spitze über die Frage der Verpflichtungen gegenüber der Entente im neutraleri Atcsllrnde so anfgestcht, daß die Sozialisten schließlich doch ins Kabinett euctc e to i .mirdm. / Köln, 5. Mai. Der Kopenhageirer Korrespondent der,.Wl- nrschen Zeitung" bestätigt auf Grund Petersburger Privatmeldrm- arngknr m Mserer Gem-emde ein: 73,5 Pftcnd Grcurpmr, 42,1 Pfund lsinzugekommen Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, die Kameraden von dem erfolgten Ableben unseres lieben Kameraden und als Milbearünder des Vereins stetigen BorstandSmiiglieds des Herrn Ksiizleirlii Ugcr geziemend in Kenntnis zu sehen, mit der Bitte, "ch an der nächsten Sonntag, den 6. Mai nach- unttags 27s Uhr slattfindenden Beerdigung auf dem Neuen Friedhof recht zahlreich einzn- unden. lBereinsanzug.» Der Borstand. Gießen, der» 4. Mat 1917. e r I r a it f u n g e n geblieben; t»eitere Ersiansilngen sind nicht Frau aus dvm Kreise Ziegenhain und ein gen, daß die Lage in Petersburg außerordentsich ernst sei. Die Soldaten und Arbeiter veranstalteten nicht allein vor der Wobnung Miljukotos, sondern auch vor der englischen und amerikanischen Botschaft Kundgebungen, die einen sehr ernsten Charakter mrnah- men. Amtlichen Meldungen zufolge enttnickeln sich in Petersburg außerordentlich wichtige Ereignisse, die schon in den nächsten Tagen zur Entscheidung kommen könnem Es sei nicht ausFeschlossen, daß Kerenski mit den r^tdsialen Elementen dir Nachfolgerschaft der heuÄ- gen Regierung mitritt. In einer vorgestern nacht ab^halienen «Lätzung des Vollzugsausschusses des Arbeiter- und Soloatanrates wurde beschlossen, die Regierrmg auszufordern, über ihre Absichten Aufklärung zu geben. _ Unterdessen traf die Nachricht ein, och; die Note Miljukows auch im Heere große Dermruhigung hervorqe«lfeu habe. Rotterdam, 4. Mai. Die holländischen Bllitder veröffentlichen in ihren späten dlbendansgaben eine ettter- depesche von gestern nachmittag 4 Uhr. Sie hat folgende'^ Wortlaut: Abteilungen betoaffneter Soldaten verscunm^kn sich um den taurischen Palast, w-o die vowtänsige Regierung ihren Sitz hat. Sie führen rote Fahnen mit sich und fordern den Rücktritt Miljnkows. Lloyd Georges Reist rrach Frantresch. Amsterdam, 4. Mai. Ein Loudowr Gewäl-rsruaim meloet, die plötzliche Reist Lloyd Georges nach Frankreich wurde infolge dringender Forderungen des Generals Haig, die in England nicht drrrchführbar waren, nötig. Die von Haig verlangten Ersatztrupperc sind nicht vorhanden. Toansportverluste verursachten Mangel inc englischen Heere. Frankreich ist überfüllt mit BeNvundetm. weil der Abtransport nach England schwierig ist. Die ooabsichtitzgen Reformen in der ^nivalität flohen mit dem Oberkvmnmndv in Verbindung. Alle diese Fräsen wird Lloyd George i» Frankreich erörtern. Frankreich und die Unterf«bootgeff.Jacoi)Dörner,(3;lcrt.« Mecb, Gieil&u, Ludwigstr. 31. Reparataren an NMckM in nnd nllßer dem Hause. Jakob Konrad, Mechaniker, Nidda. Bestellungen nimmt entgegen L.radv.Schneidermstr. KioSsn, Rtegelpfad 35. Nach Beschluß der Schulkommisfion soll an unserer Anstalt von Mittwoch den 16. Mai ab ein mehrwöchiger riursm in kausmännischervlichführuirg für grauen undTöchter aus dem handekftmrdc deren Männer bezw. Däter zum Heeresdienst ein gezogen sind,' in den Räumen des^Kaufmannische-l BereinShauses, Nord-Anlage 15, von Lehrern «nscrer Schule abgehalten werden. Anmeldungen fcerj<»i werden in den nächsten fünf Tagen von 11 biö 12 Uhr im Schulhaus, West-Anlage 43, entgegengenomrnelt. Gießen, den 3. Mai 1917. 3626v Die Schulkoimmsiroii ■ Tieferschüttert erhielten wir die traurige Nachricht, daß unser heißgeliebter hoffnungsvoller unvergeßlicher Sohn, unser innigstgeliebter Bruder, Schwager, Onkel, Neffe und Kusin Kanonier Robert Günther Feld-Artillerie-Regiment 34 Inhaber der Hessischen TapferkeitsinedaiHe und vorgeschlagen zum Eisernen Kreuz am 22. April im Alter von 27 Jahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Emil Günther, Stationsschaffner Familie Martin Weintraut nebst allen Angehörigen. Gießen (Nahrungsberg 7), den 4. Mai 1917. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. Donnerstag nachmittag verschied sanft nach kurzer schwerer Krankheit unsere gute, unvergeßliche Mutter,Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Louise Rinn Ww. geb. Becker im 72. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Geschwister Rinn Familie K. List. Gießen (Schiffenberger Weg 60), den 5. Mai 1917. Die Beerdigung findet Sonntag, nach mitttag 3 Uhr vorn Neuen Friedhofe aus statt. 02765 Im Kampf fürs Vaterland starb am 14. April, nachts, an den Folgen seiner Verwundung durch Granatsplitter unser geliebter guter Sohn, Bruder, Enkel, Pate und Neffe Gefreiter Karl Wetz . \ t nach 22monatigertreuerPfiichterfülIungim23. Lebensjahr. In tiefem Schmerz: Familie Heinrich Wetz I. Holzheim, Ober-Hörgern, den 5. Mai 1917. .3637 Tieferschüttert erhielten wir am 1 . Mai die traurig© Nachricht, dass mein innigstgeliebter, unvergesslicher Sohn, unser lieber Bruder und Schwager Unteroffizier Wilhelm Kehr Inhaber des Eisernen Kreuzes II Kl. u. der Hessischen Tapferkeitsmedaille nach 26 monatiger treuer Pflichterfüllung im blühenden Alter von 22 Jahren am 18. April den Heldentod gestorben ist. In tiefer Trauer: Familie Job. Konrad Kehr VIII. Wtw. Familie Joh t Heinrich Hettche Familie »Joh. Heinrich Michel VI. Treis a. d. Lumda, 4. Mai 1917. w Statt jeder besonderen Anzeige. Nach erfolgter Ueberführung unseres heissgeliebten Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels Friedrich Fuchs, Lehrer in BUdingen Kriegsfreiwilliger findet die Beerdigung Sonntag nachmittag 4 Uhr in Lollar statt. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Gerh. Fachs Familie Karl Schwabe. Lollar, den 5. Mai 1917. 3619 ln der Nacht von Donnerstag auf Freitag verschied sanft, plötzlich und unerwartet unser lielfcr und treubesorgter Mann, Vater, Sohn, Schwiegervater, Großvater und Bruder Heinrich Tichy im Alter von 50 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Tichy. Oießen, den 4. Mai 1917. Die Beerdigung findet Montag, den 7. Mai, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. «, 77 , Von Beileidsbesuchen bittet man absehen zu wollen. Danksagung. Für die wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste, sowie für die tröstenden Worte de, Herrn Pfarrer Mahr sagen wir unseren tiefgefühltesten Dank. 3*1? Familie Emil H. Müller. Gießen, den 5. Mai 1917. Statt jeder besonderen .Anzeige. Mein lieber Bruder Friedrich Roth ist heute früh im 81. Lebensjahre sanft verschieden. Im Namen der Familie: Wilhelm Roth. Giessen (Kaiser-Allee 5), 4. Mai 1917. Die Beerdigung findet in der Stille statt. Von Beileidsbesuchen und Blumenspenden bitten wir gütigst abzusehen. 35 ^ Kopfwäsche» mit Lnn-Troekeaappcrat, Oh- dnllartna.Frisfsrsa empfiehlt sich l'ran Samlory, Aster- weo 16» II. [02570 ZWkleMsenW. Altes Bauernhaus, isoliert, an Wald und Wasser, 50 Mm. Balms, v. Gieszen, ist für den Sommer oder dauernd spori- l'illig zu verm. Auch könnte gut. Milchvieh u. Legehühner nebst ausreichendem Futter, groh. bestell:, srnchtb. Garten, viel Obstbaume n. Kartoffelacker m. übernommen werden Schrift!. Angebote unt. 3582 a d. Giekener Anzeiger erbet. .Kleines Einfamilienhaus itt der Umgebung GienenS zu kaufen oder zu mieten gesucht. Schritt!. Angeb. unter 02759 an den Gieh. An;. Am Donnerssag morgen entschlief sanft nach kurzer Krankheit unser lieber Bruder, Schwager und Onkel Emil Kohlermann Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilh. Kohlermann. Gießen, den 5. Mai 1917. Die Beerdigung findet Montag, vormittag 11 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Blumenspenden dankend abgelehnt. 36S2