tk. 8l Drittes ^scheint 1äm mit HkEnaHine deS SormragS. Verlage«: „Sletze»er KinsUleuhlStter" und ..Xretsdlatt fLr de» Ureis »fcfceit". p-ßfche«»A»: Krarttsirrt «m Main Nr. U68t» V«kkverfehr: Severdebant Sietzen. ^laÜ 167. Zahrgsng GeeßeWs MZetzer Seneral-Anzeiger für Gberheßen Donnerstag. 5. April 1-17 Zwilling-rundoruck und Berlagr D r ü ht'sche Ünwersuäts-Buch-u.Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Schriftleitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Schulstrane7. Geschäftsstelleu.Verlag: Schriftleikung: 112. Anschrist für TrühtuachrtchtenrAnzeigerGleßen. Aus Stadt rrnd Land. Dießen, 5. April 1917. Für unsere Schulrekruten! So ist das Leben! » Tie alten gehen, die anderen kommen! Tausende erwartungsfroher Zßmderherzen sagen zur Ofterz eit der L-chule und baimt -öcr schönten Zeit ihres Lebens Ade laib Tausende ntuntcrer Plappermäulchen betreten, geführt von liebere der Mutterliand, zum erstenmal das Schrlhaus, nrrt dem sie eine rahrelange treue Freundschaft schft.ßen sollen. ^ ^ .Manch deutscher Pater wird in diesen Tagen ferne Blicke vom Schützengraben nach der Heimat richten und im Geiste seinen Lieb- ttng aus dem ersten Gang zur 2 im Neuen Palais zu Darmstadt die Gründungssitzung des Hessischen Landes-aus schnsse s für Frauenarbeit im Kriege statt. Ter Ausschuß, der von der Grvß- herzogin von Hessen und bei Rhein znsammenberusen wurde, will, indem er sich der Kriegsamtsstelle des 18. Armeekorps zur Verfügung stellt, ein Zusammen fassen der Frauenarbeit, ilue Organisation und der zu leistenden Fürsorge bewirken. Ta er als Bindeglied zwischen Stadt und Land gedacht ist, ohne jedoch die Solbftändig- keit der einzelnen Vereine beeinträchtigen zu wollen, wurden auf seine Anregung hin in Tarmstadt, Mainz, Offenb-äch, Worms und Gießen Ortsausschüsse gebildet, die wiederum ihre Delegierten in den Landesausschuß ervtscndeu. Alle Anfragen und Wünsche, Ortsangelegenheiten betreffend, sind deshalb an die einzelnen Ortsausschüsse, diejenigen, die ganz .Hessen angehen, an die Geschäftsstelle des Hessischen Landesausschusses im treuen Palais zu richten. ** Lebensversicherung und Kriegsanleihe. Cs scheint noch nicht allgemein bekannt zu sein, daß die Lebensversicherungs-Gesellschaften gerne bereit sind, gegen 5°/o Zinsen den auf ihr Leben versicherten Personen Darlehen für die Kriegsanleihe zu gÄvähren und durch Zeichnung auf dieselbe dem Vaterlande nach Kräften zu dienen. ** Betreffend Höchstpreise und Beschlagnahme von Leder ist am 1. April 1917 eine Nachtragsbekanntmachung erlassen worden. Der Wortlaut der Betau ntntächung ist in den Amtsblättern und durch AnsstKrg veröffentlicht worden. ** Betreffend Be schl a gnahme und Bestands- erhebung von Kunftwolle und Kunstbaum wolle aller Art und Höchstpreise für Kunstwolle aller Art lind am 1. April 1917 zwei Bekanntmachungen erlassen worden. Ter Wortlaut der Bekanntmachungen ist in den Amtsblättern und durch Anschlag veröffentlicht worden. r. Weitershailn, 3. April. Hier sprach am Montag abend Lecher Wolf aus Bersrod vor enier gut besuchten Versammlung Über Lebensmittelversorgung und Landwirtschaft. In seinen klaren geistreichen Ausfüllungen verstand es der Redner, die aufmerksam lauschenden Zuhörer von den Schwierigkeiten ru überzeugen, die der Versorgung der städtischen Bevölkerung und die der Industrie, besonders der Kriegsindustrie, entgegenstehen. Gleichzeitig gab der Vortragende praktische Winke, wie nocr. vieles aus dem Lande entbehrt und den Städten zugefücht werden könne. Mit der ersten Strophe des Lutherliedes: „Ein' feste Burg ist unser Gott" begann die mrregende Versammlung^ mit der dritten Strophe fand sie würdigen Abschluß. — Tie hiesige Schule zeichnete bis) jetzt zur 6. Kriegsanleihe 3811 Mark. Mit den beiden voraus- gegangenen Zeichnungen ist die stattliche Summe von 8311 Mk. erreicht. Uivchlrehe Nachrichten Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag,den7.su. Sonntag, den8. April1917: Passah-Fest. 1. Tag. Vorabd. 6,45 Uhr. Dchrgms 8,30 Uhr. Predigt. Nachm. 7,15 Uhr. — 2. Tag. Vorabd. 7,50 Uhr. Morg. 8,30 Uhr. Predigt Wds. 7,15 und 7.55 Uhr. ^jpblJfftCtlt gegen Schrmpfe? Eine Vergrösserung vollständig iS 12 Postkarten von JC 1.90 an 12 Visit (matt) Jt 4.— Bei mehr*i. Personen kleine Preiserhöhung. 30 cm breit 36 cm hoch (einschliesslich Karton) erhält jeder von seiner eigenen Aufnahme, der sich noch in der Zeit von heute bis einschliesslich Dienstag, den 1. Mai, einerlei in welcher Preislage, bei uns photographieren lässt. Günstige Gelegenheit für Konfirmanden und Kommunikanten zu einem grossen Gratisbild. Gleiche Geschäfte in vielen Städten Süd- und Mitteldeutschland». Verffrößerianacn nach jedem Bilde. Sonntags von 10 Uhr vorm, an geöffnet. [einschliesslich Karton) 12 visit (Glanz) für Kinder ^2.59 12 CaHinet, ßäll ^ 8 .— Andere Formate entsprechend billig Damenfrisieren Shampoonieren — Kopfwäschen — mit neuestem Warmluftstrom-Trockenapparat Frau Bernh. Dosch Neuen Baue 12, Ecke Weidengasse Damen-Frisiersaion separat Ankauf von Win-haar. Inoxidierter Stahlblechkessel a utogen geschweißt Bester Ersatz für Kupfer- kease L Einzige r für die L andwirtsc haft brauchbarer KespeL Eignet siph für alles . —Zu beziehen durch alle g rttliereu Eisen war en -Ha nd lu ngen. — Lieferung in einigen Tagen ,3i *D Heinrich Amend G. m. d. H. Hanau a. M. üiic©sciui!e. Für die zu Ostern die Schulen verlassenden jungen Mädchen beginnen Kurse im Ziocken, Weißzcuanälien, Handarbeiten, Schneidern und Bügeln am 16. April. Anmeldungen Skeiustraße 16. 2454 Kinderwagen Klapp- und Sportwagen in größter Auswahl billigst 2613 ÄugustKilbinger, Seltersweg79. Schulbücher. ES ist dringend geboten, den Schulbücherbedarf der äußerst schwierigen Ergänzungsmöglichkeit wegen so srübreitig wie möglich zu decken. 12645 Ernst Baiser. Schttlbuchbandlung. Mäusburg, Aue. Frees’sche Untv.-Buchhaudlg., Am Selterstor, J. llicker’Kclie Uuiv.-Buchhcmdlung, Süd-Anlage. empfiehlt 12646 Flf hsUsoM iehlt leio- br ia bester Qualität 8. H. Sondheim Nord-Anlage 11. Gaskocher Sparbrenner und Gas* lampen empfiehlt in großer Auswahl biliigst 2481 Gg. Dahmer Jnstallationsgeschäft Neuenweg 40. flandelsrealschule (Abfeiliing 1 ! des Gie 3 ener Paedagogiums. prifate Mia LeimstJH) Schon lange hat sich das Bedürfnis gezeigt, daß die jungen Leute, die ihre Schulzeit nach bestandener Einjührigenprüfung beenden, besser als bisher fUr di© neu an sie heran tretenden geschäftlichen Anforderungen des täglichen Lebens gerüstet sind. Dabei ist es gleichgültig, ob-sie in irgend eine kaufmännische oder sonstige Lehre ein treten oder die mittlere .Beamtenlaufbahn ein schlagen. Ueberall wird der am besten und raschesten weiterkommen, der über die grundlegenden Fragen des geschäftlichen und wirtschaftlichen Lebens hinreichend vorgebildet ist. Unsere Handelsrealschnle vereinigt in sich, das sagt der Name, eine Handels- und eine Realschule, d. h. die Schüler werden neben den eigentlichen Handeisfächern in den Fächern der Realschule unterrichtet, damit sie ihre Studienzeit mit der Einjährigenprtifung (Reife für Obersekunda) abschließen können. Die Absolventen unserer Handelsrealschule, die genügend Begabung und guten Willen gezeigt haben, können sich im Paedagogium oder auf einer ötientlichen Oberrealschule ohne weitere Schwierigkeit auf das Maturum vorbereiten. 2386 Die flandelsrealschule gliedert sich in die Real-Klassen (Unterterria-Obertertia-Untersekunda) und, als Ergänzung, die Oberklasse* A) Realklassen: Untertertia — Untersekunda. Lehrplan der Realschule, dazu Handelsfächer: Einfache, doppelte und amerikanische Buchführung; Handeis- Korrespondenz; Kaufmännisches Rechnen; Konto- Korrent-Lehre; Kaufmännische Formular-Lehre; Handelsrecht und die betreffenden Abschnitte des bürgerlichen Rechts; Wechselrecht; Volkswirtschaftslehre; l’ank- und Börsen wesen; Geschäftsaufsätze und privates KL gewesen; Versicherungswesen; Handelsgeographie; Schönschreiben; Französische und englische Korrespondenz und Konversation; Stenographie und Maschinenschreiben (wahlfrei). Das Ziel der Realklassen Ist also: Ein- .iiilirigcnprüfnng and kanfniHnnische Ausbildung. B) Oberklasse: Der Eintritt in diese Ergänzungsklasse kann nur auf Grund des EinAhrigenscheines (Reife für Obersekunda' oder einer entsprechenden besonderen Aufnahmeprüfung erfolgen. Der Besuch dieser Klasse soll im übrigen für Herren jeden Alters und Standes offen sein, denen daran liegt, eine umfassende kaufmännische Bildung zu erlangen und ihre fremdsprachlichen Kenntnisse zu erweitern. Besonders Kriegsbeschädigte, die Ihren Beruf wechseln wollen, seien auf den Besuch dieser Klasse hin gewiesen. Unterrichtsfächer: Nationalökonomie, Rechtswissenschaften, Handelstechnik, Wirtschafts- und Verkehrsgeographie, Warenkunde und (wahlfrei!) Fremdsprachen. Näheres über die Fächer im Prospekt Dauer: 1 Jahr. In der Handelsrealschule (nicht in der Oberklasae) werden täglich beaufsichtigte Arbeitsstunden abgehalten, wie überhaupt der Unterricht auf denselben Grundlagen wie der des Paedagogiums aufgebaut ist. Schulgeld: 1. Realklassen: 240 Mk. jährlich. II. Oberklasse: 480 Mk. Alles Nähere durch den Prospekt der auf Wunsch unberechnet zugeschickt wird. Anmeldungen für das neue Schuljahr werden schon jetzt angenommen. _Direktor Brackemann, Ludwigstraße 70. Schulranzen für Knaben und Mädchen in größter Auswahl billigst Beste Sattlerarbeit. 2501 August Kilbinger, Seltersweg 79. tBirom i«y noch solche bis zum 16. April (siehe Anzeige) melden. Die Aufnahme, bei der die nötigen Papiere mitzubringen Und, findet Dienstag, den 17. April, von 11—1 Uhr, im Seminar, Gartenstr. 30, statt. Hier wird auch denjenigen, die dre vorgeschricbcne Schulbildung, welche zur Aufnahme in das Seminar für Kindergärtnerinnen berechtigt, nicht besitzen, Auskunft über die abzulegende Prüfung und Weiterausbildung erteilt. ** Gemeinde- und Einzelbesitz. Viele hessische Ge- nrenwen gehören zurzeit einem Verein an, der das stark ge- ichmalerte Recht an dem Wald und seinem Ertrag wieder Herstellen will. Es ist noch nicht gelungen, volles Licht in die ver- wrrrten ie nach dein Ort verschiedenen, Gerechtsamen zu bringen. Jedenfalls steht das fest, das; der Gemeinde- und Einzelbesitz am Wald und seiner Gerechtsame früher größer war. Bei einzelnen Gemeinden lässt sich Nachweisen, daß Mel Waldboden vom Fiskus vor hundert Jahren envorben Ivorden ist. Was war der Anlaß,? Gemeinden waren zu arm, um einen Beitrag zum Förstergehalt bezw. zur Wiedcnmsfvrstung ihres eigenen Waldgeländes aufzubrmgen. Zahlreiche Einzelbesitzer von Acker- und Waldboden verkauften ihre ferngelegeneu und geringwertigen Stücke an den Fiskus „für die Steuer". Die Armut und die Steuer waren also damals nach den napolconischen Kriegen sv groß, daß Grundbesitzer ihren Besitz für nichts hergeben, nur um die darauf ruhende Steuer los zu werden. Wenn diese Zeiten nicht Unederkehren sollen, müssen ft-ir so siegen, daß den Feinden die Lasten znfollen. Um so zu siegen, müssen wir unser Heer und Flotte mit den besten Waffen urtb Gesckiossen reichlichst aus statten. Dazu braucht das Reich die Kriegsanleihe. Landkreis Gießen. —l— Großen-Lin den, 5. April. Metzger Heinrich. Krauskopf, ein Sohn des Eisenarbeiters Placidus Krauskopf, ist mit der Hessischen Tapferkeitsinedaille ausgezeichnet wvr- den. Vor zwei Jahren rückte er als Rekrut bei der Fußartillerie- ein, ckämpfte in Frankreich und machte zuletzt den rumänischen Feldzug mit. — Tie gleiche Auszeichnung erhielt der Fuhrmann Georg Gelchshei mer beim Stabe eines Fuß-Artillerie-Rcgi- ments. Auch er steht schon nahezu zwei Jahre bei seinen! Truppenteil und nahm an den Kämpfen bei Verdun und an der Somme teil. 8. Londorf, 5. April. Im Saale der Gasttvirtschaft Bögcr f and am 3. d. Mts. eine besonders von Frauen gut besuchte Versammlung sticht. Pfarrer Hof mann begrüßte die Erschienenen und wies ans die große Wichtigkeit An, die die nächsten Monate für die Votksernährung haben werden. Darnach ergriff Lehrer Jakob das Wort zu seinem Bortrage über unsere Volksernälnnng. In eindrucksvollen Worten legte er dar, wie Stadt und Land Hand in Hand gehen müsse. Daß unsere Soldaten an der Front dnrchhalten. wissen wir: daß ivir auch in der Heimat durchhalten können, darauf konnnt es in der nächsten Zeit an. Ter deutsch Bauer hat es in der Hand, dies zu ermöglichen, wenn er treu seine Pflicht tut. der Städter und Munitionsarbeiter gedenkt. In berechtigten, wenn auch 'harten Worben geißelte der Redner das rücksichtslose Treiben einzelner Besitzender in Stadt und Land, die zu ^höchsten Wucherpreisen die Lebensmittel verkaufen und aufkaufen und sich kern Gewissen daraus machen, wenn dadurch crndeve 'hungern müssen. Der Krämer schloß mit einer cindring- lichen 'DLcchrrung an die Landleute, überall ihre Pflicht treu zu erfüllen, und rief in begeisterten und zu Herzen gehenden Worten zur Zeichnung der 6. Kriegsanleihe auf. Nach kurzer Aussprache schloß Pfarrer Hofmann die eindrucksvolle Versammlung mit nochmaliger Mcch-nnng, Haß auch der Landmann in schwerer Kriegszeit sich einschränken müsse. ** Queckborn, 5. April. Dem Landstzrrinmann Heinrich Schäfer dalster wurde die Hessische Tapftrkeitsmedaille verliehen. (k) Lumda, 5. April. Am verflossenen Sonntag abend hielt Lehrer Wolf, Bersrod, in der Wirtschaft von Heinrich Schultheiß einen Vortrags über .Lebensmittelversorgung und Landnnrtschaft", Nach der Eröffnung der Bersammckung durch Bürgermeister Schult- deiß wurde zunächst das Luther!ied „Ern' feste Burg ist unser Gott" gesungen; alsdann ergriff Lehrer Wolf das Wort m einer von vaterländischern Geiste durchdrungencn beinahe l 1 /-, ftimöigvn Ansprache. Zum Schluffe wies der Redner nochrnals auf'den (vrnst der Zeit hin und ermahnte die Zuhörer, jcder einzelne müsse nach Kräften dazu beitragen, die derzeitige knegs Wirtschaft!iche Lage zu behüben, zum Segen unseres Volkes und Vaterlandes. Der ausgezeichnete Vertrag wurde nftt tiefer Berveguing und Zu- stftnmm!g ausgenommen und den! Redner der Dank der Versammlung durch Bürgermeister S-amltheiß ausgesprochen. Kreis Büdingen. 4t Büdingen, 4'. April. Das Eiserne Kreuz 1. KVasse erlieft Professor Dr. Krämer, Hauptmann d. L. —- Im Dekanate habep sich bis jetzt 507 Fanrilren gemeldet/ die Kinder aus dem westfälischen Industriegebiet anfnchmen wollen. Besonders erfreulich ist, daß Gutshöfe einer Anzahl Kinder Sommeranfent- lialt gewähren wollen. — Ein früherer Schüler unseres Gymnasiums, Leutnant zur See Fritz Fleischer, der auf S. MS. „Dresden" die Soeschlackften im Stillen Ozean und bei den Falklandsinseln mitmachte und dann nach Versenkung seines Schiffes durch die Engländer in Gefangenschaft geriet, ist glücklich ent- kormnen und beftndet sich, wie ein TelegraulNt von chm meldet, auf der Heimreise. . # Ge iß - Nidda, 5. April. Tie Hessische Tapserkeits- Nkedcnlle, früher Eis. Kreuz, erhielt der 11nteroffizi«n Schmidt. 4t Michelnau, 5. April. Tie Hessische Tapferkertsmedaille erhielt der Untcrofftzier Brack. 4t S e l t e r s, 5. April. Tie Hessische Dapserkeitsmedaille erhielt der Landsturmmann Wilhelm Lenz, das Eiserne Kreuz der Gardefüsilier August S ch n i e r l e. Kreis Alsfeld. Up. Aus deMi Ohm t al, 5. April. Die Schneeschmelze im Verein mit den Niederschlägen ließen die Ohm wieder über ihre Ufer treten. Eines ^Ueberschwcmmung um die Zeit, da sonst die Wiesen begannen tzru grünen und ihre Räumung berverkstelligt wurde, gehört zu den fllusnahmen. Jetzt sind allerdings die Wiesen noch im mausgrauen Winterrlerde. Im vorigen Jahre blühten um diese Zeit schon die Stack-elbeeren :imb Arabischen Kirschen. Gegenwärtig ist noch nickst die geringste Strauch- oder Banmknospe angetrieben, sie ruhen noch in der schützeirden SckmppenUmhüllung. Nach der landwirtscl-aftlichen Regel ist die Blütezeit um so erfolg- reick/er, je später sie sich cinslellt. Dann fällt sie in den Mai und macht diesen 9Nonat zum wahren Vlütenmonat, wie ihn die Dichter besungen. Kreis Fricdberg. Q. Bad Nauheim, 5. April. In der Hauptversammlung des O r 1 s geIrerbevereins wurde für den veicktoebenen langjährigen ersten Vorsitzenden Schlosserin erster K. Knipp, Zimmermeister I. B. Hof mann gewählt. Ter Verein zählt 111 Mitglieder, von denen 36,zum Kriegsdienst einberusen sind. Tie .Einnahmen betrugen 471 Mark, die Ausgaben 438 Mark. Ter Baufonds für eine Gewerbeschule beträgt 2781 Mark, von denen 2500 Mark in Kriegsanleihe angelegt sind. Tie Sonntagszeichcw- schule war von 31 Schülern, die gewerbliche Llbendschnle von 22 Sckstilern besucht, die Einnahmen der Schulen, die von der Stadt und verschiedenen anderen Stellen unterstützt werden, beliefen sich ans 1446 Mark, die Ausgaben auf 1442 Mark. Außer dem ständigen Zuschuß, den die Schulen vom Verein erhalten, mußte im abgelaufenen Jahr eine besondere Zrmxmdung in Höhe von 130 Mk. aus der Vereinskasse erfolgen^ In den Bezirksausschuß Wurde der erste Vorsitzende und Herr Schreinermeister Bingel gewählt. — Tie Großh. E r n st -Ludwig-Schule war im abgelaufenen Schulfach' von 115 Sckstilern und 77 Schülerimren besucht. 19 Schüler konnten mit der wissenschaftlickM! Befähigung zum einjährig-freiwilligen Dienst entlassen.werden. — Die Konzerte der Kur kapelle finden ab Samstag, dem 7. d. Mts., nicht mehr im Kurhaus, sondern im Großh. Konzerthaus statt. (Bcridj^faol, Wien, 4. April. (WTB.) Im Kranzprozeß meldete nach der Verlesung der Urteilsbegründung der Verteidiger die Nichllgkcitsbeschlverde und Berufung an, worauf der Staatsanwalt den Haftbefehl gegen Kranz Ivegen Fluchtverdachts beantragte. Nack>dem sich der Verteidiger gegen den .Haftbefehl ausgesprochen und eine halbe Million Kronen als Kaution anaeboten hatte, beschloß der Gerichtshof, dem Anträge auf Erlassung eines Haftbefehls stattzu geben, doch von dessen Ausführung abzustehen, wenn Kran? eine Million Kronen als Kaution stelle. ^ In der Urteilsbegründung des Prozesses Kranz heißt cs unter mrderem: Der Gerichtshof ist der Ueberzeugung, daß KraHz die Biereinkaufsstelle des Kriegsmiuistcriums zunr Vorwände genommen hat, um unzulässige preistreiberische Biergeschäfte zu machen. Ter Tatbestand der nutzlosen Verteuerung der Ware in der Absicht der Spekulation liegt klar zu Tage. Mit allen Geschäften wurde in kurzer Zeit ein Gnnnn von über einer Million erzielt. Als erschwerend wird bei Kranz der Umstand angenommen, daß die Brauer in dem Glauben erhalten worden waren, die Bierliefierungan seien für Heereszweckc bestiurmt. Kranz hat eine Bürgschaft von einer Million hinterlegt. Wien, 4. April. (WTBst Im Prozeß Krantz und Genossen wurde heute vornrittag das Urteil gefällt. Krantz wurde zu neun Monaten strengen Arrestes und 20 000 .Kronen Geldstrafe im Nichteinbringungsfalle zu weiteren vier Monaten verurteilt. Freund wurde zu 9 Monaten und 15 000 Kronen eventuell zu weiteren 4 Monaten Rubel zu 3 Monaten icnd 10 000 Kronen, eventuell weiteren 3 Monaten, und Seelig zu 6 Monaten und 20 000 Kronen, eventuell weiteren vier Monaten verurteilt. Gegen die Angeklagten Perlberger und Schwarzwald wurde das Verfahren ans geschieden. ‘ Nsrlversi äts-Nackrichten. Marburg, 4. April. (WM.) Heute vormittag hat in der Aula der Universität die Tranerfeier für den verstorbenen Gcheim- rch Prof. Dr. Behring stattgefundcn. Die Trauerrede hielt Kon- sistörialrat Prof. Bornhäuser. Oberpräsident o. Hcngstenberg legte einen Kranz des Kaisers am Sarge nieder. Unter den vielen sonstigen Kränzen befand sich auch ein solcher des Kultusministers. Nach der Feier, an der die Spitzen der Behörden tellnahmen, wurde der Sarg in feierlichem Zuge unter Vormrtritt der Jagcrkapelle nach der Gruft gebracht und dort beigesetzt. Die Gruft beftndet sich auf der Behringschen Besitzung am Rande des Waldes. Gottesdienst der israelitischen Neligionsgcscllschast. Freitag morg. 6,00 Uhr. — Samstag, d. 7. April und' Sonntag, den 8. April 1917. P a s s a h f e st. 1. Vor-- abend 6,40 Uhr. Morgens 8,00 Uhr P redigt. Nachm. 4.00 Uhr 2. Vorabend 7,55 UHr. Morgens 8.00 Uhr. Nachm. 4,00 Uhr. Festesausgang 7,55 Uhr. — Wochengvttesdimst - morg. 6,30 Uhr> abdS. 7,55 Uhr. Vermisste». Essen a. Ruhr, 4. April. (WTB.) Seit Mittag fällt uit/ unterbrochen Schnee. Letzte r^ck-r-rchten. Amerikas Kriegszustand. Bern, 4. April. (WTB. Nichtamtlich.) Gegenüber den begeisterten Äußerungen der Pariser Presse zu der Botschaft Wilsons warnt „Gaubois" die Entente, sich allzu hochgespannten Erwartungen hinzugeben, und mahnt, nicht ungeduldig zu werden, wenn Amerika noch nicht zu den letzten Maßnahmen greifen sollte. Ne w D o r f, 30. März. (FunkspruchdeS Vertreters des WTB. Verspätet eingetroffen.) Tie anrtlichen Kreise sind der dNcinunr, daß durch die Rede deS Reichskanzlers die allgemeine Lage nicht verändert worden sei. Tie öffentliche Meinung des ganzen Lmrd«S^ wie fte sich in den Leitartikeln der Blätter ausdrückt, ist zweifellos wr. ein entschiedenes Vorgehen. Besonderer Nachdruck wird ach die Besürchtnng gelegt, daß ein deutsckser Sieg zu einem direktes Angriff auf Amerika Mhren werde. Depeschen aus Washington' über die Rede des Reichskmrzlers besagen, daß diese keine Grundlage für eine ftiMiche Beilegung des Streites böten. Beschlüsse der provisorischen Negierung. London, 4. April. (WM. Nichtamtlich.) „Daily Delo-. gnaph" meldet aus Petersburg: Die provisorische Regie- rung^erließ am Freitag ein Dekret, das die Uebernayms der Doinänen, die bisher Eigentum der kaiserlichen Fa- nftlie tvaren, durch den Staat verfügt. Außerdem beschloß die Regierung, alle religiösen und nationalen Beschränkungen aufzuhebeU. Russische Ncvolutionsopftr. Stockholm, 4. April. Ueber weitere Opfer auS den Reihen der internierten l-ohen russisclMN Staatsmänner wird berichtete Hofrmnister Frederik ist irrsinnig geworden, er mußte am jüngsten Freitag nach dein evangelischen Hospital' verbracht werden. Ter greise Admiral Kantzow verübte einen Serbstmordversuch indem er sich in die Bajonette der wacht'oabendcn Sv5>aten warf und als ihm dies nnßglnckte, der Wachmannschaft ein G«vchc cntrcß und sich damit in die Birust schoß. Tie verhrfbe-ten Go-»- verneure von Twer Und Sautara zeigen nach einem amtlichen/ Bericht „Spuren von gestörter Geistestätigkeit". Ter Gerick^S- Präsident der Dtarine hat in der Gefangenschaft Selbstmord verübt. Das russischc Chaos. Genf, 4. April. Der Ansprache des Vorsitzenden des rnssi- scheu Arbeirerausschussos Dscheidze an die neuen vor dem Taurischen Palast^erschienenen Regimenter entnimmt der „Petit Parisien" folgenden Schlußsatz: Vertrauet immerhin der pvovisorischm Regierung, aber vertrauet ihr nicht blindlings, sondern Überwachet ihr« Hcrirdlungen. L u ga no , 4. April. Die „Stampa" veröffentlicht einen neuen, pessrnnstischen Artikel über Rußland, )vo alles drüber und drunter gel>e. Alle Mahnungen zur Mäßigung seien vergebens, sogar bei den gebildeten Massen, die doch aus der Geschichte wissen sollten, daß auf revolutionäre Exzesse stets wieder die Reaktion folgte. Die furchtbaren Ereignisse in Rußland müßten mit tiefer BesorgniL erftlllen. Der Aufruhr der Oftstrumtrofen. Stockholm, 4. April. Von zuverlässiger Seite wird berichtet, daß bei den Unruhen der Ostsceflvtte das LrnienschI „Paul I." so schwer beschädigt uwrden fft, daß über ein Jahr zu seiner Reparatur nöt!g ist. Die Matrosen patten versucht es in den Grund zu bohren. Bei den Kämpfen an Bord wurden sämtliche Offiziere getötet. Von deir bei Helsinafors llegenden Sck-ifftn wurde dre „Plotawa" ernstlich beschädigt. Tie Soldaten versuckcken hier das Panzerdeck zu sprengen. Auf dem Linienschiff „Slawa", Ivurde der Kessel von den Mannschaften gründlich zerstört. Hier ist ebenfalls eine lange Reparatur nottvcndia. Tie Besatzung des Liiiieiisckftffs „Slawa" schloß jetzt der Regierung sänitliche Orden zurückzustellen. , Berlin, 4. April. Ans- Washington wird berichtet: Eham- berlam, der P M S Angelegenheiten, führung allgeme_ _ 18 und 26 Jahren anordnet. Zu Gunsten des Deutschen U-Bootsvereins findet am 2. Osterfetoilftg 2778 von nachmittags 4 Uhr an im Caf6 Astorla statt, veranst altet von Mitgliedern der Kapelle des Ersatz-Bataillon». — Eintritt frei. 54a Stirnbinde PüNpnln?“ diese verhütet und „rOJlGiilUd beseitigt lüstige Runzeln und Falum der Stirn und verleiht jugendliches Aussehen. Preis M. 2.75 54b Kinnbinde M jphu hebt die gesenkten ll»ll Gesichtsmassen und beseitigt das unschöne Doppelkinn. Preis M. 2.75 54c WangenHinde OpnjUa beseitigt die starken, „U5IUIQ teilweise sehr häßlichen Fleischmassen der Wangen und gibt dem Gesicht weichere Linien. Preis M. 2.75 Diskreter Versand Frau TH. FISCHER BERLIN-WILMERSDORF 49. 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Doch viel zu früh verließest du die Deinen, Die in der fernen Heimat um dich weinen, Sollst nie von uns vergessen sein. Jung und einfach war sein Leben, Treu und fleißig seine Hand, Und so wollt’ er weiter streben, Muß nun ruhn in Feindesland. Drum ruhe sanft, du gutes Herz, Du hast den Frieden, wir den Schmerz. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Tieferschüttert, traf uns die schmerzliche Nachricht, daß unser inniggeliebter, herzensguter Sohn, Bruder, Schwager und Pate' Fahrer Adam Anton Marsteller am 27. März an einer schweren Lungenentzündung nach 2jährigcr, treuer Pflichterfüllung im blühenden Alter von 33 Jahren im Feldlazarett den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Heinrich Gottfr. Marstcller und Frau Otto Marsteller, z. Zt. in Gefangenschaft Familie Grieb Familie Feidich nebst allen Verwandten. 02029 Grüningen, Holzheim, im April 1917. Todes-Anzeige. Heute nacht 4 Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden mein lieber Vater Martin Scherf Univ.-Kanzleidiener im 70. Lebensjahr. Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Katharine Spiess. Gießen (Bismarckstr. 22), den 5. April 1917. 27T7 Die Beerdigung findet am 1. Osterfeiertag, nachm. 2 1 / 7 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. m Statt jeder besonderen Nachricht. Sonntag abend 3 / 4 lG Uhr entschlief plötzlich und unerwartet mein herzensguter, innigstgeliebter Gatte, unser treubesorgter Vater Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Pate Rentner Heinrich Wenzel im 61. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Lina Wenzel geb. Ganß. Rudolf Wenzel, Finanzassessor Heinrich Wenzel, stud. forest, et agr., Unteroffz., z. Zt. im Felde Schotten (Oberh.), den 2. April 1917. -2746 Für die Beweise liebevoller Teilnahme bei dem Heimgänge unserer lieben Frau Minna Schmal! Wwe. sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau E. Graeber Giessen, den 4. April 1917. 2764 Giessener Paedagogium (Private Höhere Lehranstalten) A PppHannniiam* Sexta-Oberprima, kleine Klassen, individ. Be- n. r qcuayuymm. llandlun „ Arbeitsstund, unt. streng. Aufsicht. Einjährigen-, Primareife-, Abiturientenprüfung. R HanHplQrpalcrhiilp * I- Realklassen Untertertia - Unter- o nanc,eisreaiscnuie. sekunda; Kaufmännische Ausbildung. Einjährigenprüfung. II. Oberklasse: Jahreskursus zur kaufmännischen Durchbildung für solche, die Einjährigenzeugnis besitzen. JII. Musterkontor. C. Schülerheim für * ,T Beste Verpflegung. Häuser im Park - Musik - Sport. Drucksachen und jede Auskunft durch Direktor Brackemann, Ludwigstrasse 70, in der Nähe der Universität, Fernruf 633 und 953. — > Krienssparkarten Um jedermann die Zeichnung der Kriegsanleihe zu ermöglichen, werden auch diesmal Kriegssparkarten in Abschnitten von 1, 2, 5, 10 und 20 Mark, verzinslich zu ausgegeben. Dieselben eignen sich besonders für Zeichnungen von Schulen, Vereinen, Fabriken etc., sowie auch für Geschenkzwecke. Zu beziehen durch 2413D Geisv&rHbehaiiiczu Qiessen e. G. m. Ls. a-i, Bekanntmachung. Die bei uns zur Sechsten Kriegsanleihe gegen Bar erhältlichen, zu 5% verzinslichen ttriegssparkarien zu 1 Mk., 2 Mk., 5 Mk., 10 Mk. und 30 Mk. können nutzer bei unserer Kasse - Iohannesstratze 5 - auch bei den nachbenannten ZammelstÄen der Pfennigsparkasse erhoben werden: Emil ViNgel, Papierwarenhandlung, Lindenplatz 5, Ehr. Sieker, Kolonialwarenhandlung, Neustadt 55, Julius hoos, Schreibmaterialienhandlung, Bahnhofstr. 41, Heinrich Kalbfleisch, Kolonialwarenhandlung, Liebigstr. 71, Wilhelm Klee, Schreibmaterialienhandlung, Marktstr. 2, Jakob Maternus, Delikatessenhandlung, Klinikstr. 22, Wilhelm Möser, Iigarrenhandlung, Seltersweg 63. Gießen, im März 1917. 26980 Sezirkssparkafle Sichen. Seciisfe deutsche Kriepntte Zeichnungen auf die 4 1 / 2 °/ 0 KeichKNchtUzanwe&Hiingen, .V/o Reichsanleihen nehme ich zu den amtlichen Bedingungen bis 16. April d. Ja. mittags 1 Uhr entgegen. Gleichzeitig empfehle ich zuv Aufbewahrung von Kriegsanleihen die in meinem feuer- und diebessicheren Tresor eingebauten eisernen Schrankfächer gegen 2774D massige Vergütung. Phil. Jockel ßankgesehäftGeiinbergi.H, - I von Anliguitiiten, Möbeln, ganzen Einriditungen, Alteisen, sowie allen von mir geführten Artikeln. 2241 Lcuis Rothenberger. Metnlibetten Holzrahmemnatr., Kinderbett b.a. Priv.Kat.frei.^hv Elsesmöbellabrlk, Saht 1. Th. Kriegs-Sparkarten lautend auf 1, 2, 5, 10 und 20 Mark sind bet allen hessischen öffentlichen Sparkassen, Vorschuhvereinen und sonstigen genossenschafklichen Kassen erhältlich. Diese sind verpflichtet, mit dem Erlös aus den verkauften Karten .Kriegsanleihe zu zeichnen. Den Erwerbern von Kriegsspar- karten werden die gezahlten Beträge vom 1. Mai ab bis 2 Jahre nach Friedensschluh zu 5% verzinst Alle diejenigen, die nicht in der Lage sind, volle 100 Mk. zu zeichnen, werden ans die Kriegssvarkarten aufmerksam gemacht, die auch ihnen eine Beteiligung an der Kriegs- anleihe ermöglichen. 2768D Eieonann’s Sacfcpufver von höchster Triebkraft 1000 lach be- stens bewährt/^* 58 Geistliche Musik- Aufführung am Karfreitag, 6. April 1917, abends 6 Uhr, , in der Stadtkirche zu Gießen AUSEÜHRENDE: Der akademische Gesangverein, Der evangelische Kirchen - Gesangverein, Die Knaben- chorschnle, sowie andere geschätzte hiesige Kräfte 3 Choralkantaten von Max Reger (Zum Gedächtnis des Komponisten, geb. 19. 3. 1873, gest. 11. 5. 1916 1. O wie selig seid ihr doch, ihr Frommen 2. O Haupt voll Blut und Wunden 3. Meinen Jesum laß ich nicht 2G08D >-: Eintritt frei! > : vir.: Hermann Stelngoetter. Sonntag, 8. April 1917, abends 7'/z Uhr: Volks-Vorstellung Maria Stuart Trauerspiel in 5 Aufzügen von F. von Schiller. Ende 10Vo Uhr. Montag. 9. April 1917. nachm. 3 l /a Uhr: Kl. Preise! Kl. Preise! Mül. Schwank in 4 Akten von Schönlhan. Abends 7'/-. Uhr: Neuheit. Gewöhnt. Preise. Operette in 3 Akten von Leo Asch«t I276fc