D. -9 Zweiter Blatt Erscheint S-Üch »rr««hn« bd Sonntag». OeiUfem: „tfcteat? KmnMendlSttrr- n»d ^KrtUWim fflt tz« Kftu #U&eii". yo«che«ontv: Suxltiut am Kain Sc. UM. VLtt»erktzr: •tmefMaiif Eietze». 161. Iahrglmg ichener Anzeiger General-Anzeiger für Sberhchen §erher! und Wrrp« schoftlichkeit im Eisenbahnbrtrreb beitragen, Hai die preußischchrfe fische Eiscnbahnverwalmng im letzten Rechnungsjahr an 70 Eisen- bahnlxmmte und Arbeiter Belohnung«! in Höhe von 22000 Mark ausgezahlt. Landkreis Gießen. ** Birklar, 28. April. Musketier Gustav Müller, Sohlt des Walter Miller, in einem Infanterie-Regiment, erhielt Wege« Tapferkeit vor dein Feind das Eiserne Kreuz II. Klaffe. ** Nordeck, 26. April. Für die sechste Kriegsanleihe wurden gezeichnet bei der hiesigen Spar und Vo-rschaßkasfe: l2l000 Mk„ bei der hiesigen Postag«!tuL 6000 Mk. Insgesamt 130 000 Mk., durch Vermittlung des Lehrers Koch, allein 80500 Mark. Kreis Alsfeld. ie. Nieder-Ohmen, 27. April. Dem Musketier Karl Carle, der im Feblimr d. Js. a-elcgenllich der Teilneshme an Aurgt «nd WUsenschakt. — Wie Oskar Blunrenlhal über Theaterregie dachte. Ohne Ueberttcibung kann gesagt werden, daß mit Oskar Blu ment hal ein lebendiges Stück deutscher Thoaterqescknchte dalftn- gegangen ist. Seit einen! kalben Menschen alter war Bin menthal, der zn Begi'm seiner an Erfolgen und Anfeindungen reichen Laufbahn als Verfasser geistreicher Epigramme die Llufmierksamleit auf sich lenkte, eine Persönlichkeit, die mit dem deittscheu Theaterleben im allgemeinen und mit dein d«: mcühshanptstadt im besonderen miss engste verknüpft war. Ws Krittker wie als Autor hat er sein Lebenswerk zum größten Tell der Bühne geweiht und neben manchem unterhaltenden Stück, das sich auf dem Spielplan dauerndes Heimutsrecht eriporben hat, werden auch seine gesarmnelten kritt- scki«! Schriften noch in spättrm Zeiten als interessante Dokumente über die nwsentlichsten Tl?eaterftagen und als ein an geschichtlichen Rückblicken reichhaltiges Material Beachtung verdienen. Heute, da namentlich die Regiekrmst sich auf neuen Bahnen ein eigenes, früher nicht gekanntes Mackftgäbict geschaffen hat, erscheint es von allgemeinsten! Interesse, den Standpunkt Blninenthals in dieser Hinsicht zu betvachttn. Zu einer Zeit, als durch die Meininger die Bcffis für die Entwicklung der nrodernen Regie gesck)aff«! war, hielt Blumenthal ftn Rahmen seiner „Theatralischen Eindrücke", die 1880 gesammelt erschienen, Aboeckmung mit dem, was er das „Virtuosentum in der Regi^^ normte. Ohne den Wert der ursprünglichen Bestrcbmrgen der Meininger und das künstlerische Element derselben zu verkenn«!, erblickte Bknm-entl-al in dem Ileberlxrndnehmen der Bedeuttmg, die man der Reche als einer sozusagen selbständigen Kunst xwerLmnte, eine Gefahr sowohl für den Dichter »nie für den Schauspieler. Sein grundsätzliches .Urteil hierüber erscheint gerade heute, da Rechekünste oft das einzige Wefen deS Thsaters,überwuckrern, aktuell. ,>Jn Wahrheit," so schrieb Blunmnttchl. „scheint es mir mit der Reche zu stellen, wie mit der Gesundheit: es ist am best«! mit ihr bestell, wenn Man ihr Vorhandensein mir wenigsten bemerkt." Das Wirken der Regrc müsse unbenmßt empfunden werden: ,^Jhr ist die bescheidenste Dienenwlle angewiesen. Warn sie sich zudringlich neb«l oder gar vor den Poeten stellt, so hat sie an ihrem besseren arttstischen Be- ntf Verrat geübt." Als eine besondere Gefahr bettachtete Blumrn- tdal es stets, daß man dem Publikmn immer meln Einblick in die Geheimnisse der Dilissenwell gestattete. „Infolge dieser vonvitzigen Lpäherblicke ist das Publikum für die Würdig!mg der gel^eimeN Regioarbeit sorchältig prävarlert worden. Nun ist es eine artistisch Belustigung fltt den Zuschauer geworden, dem szenisch, Tausend- künstler ans die sftnger zu sehen und von jedem behenden Griff, den er zustande bringt, nril dem schmunzelnden Behagen des Ein- geweife«! Notiz zu nehmen." Diese Erschn,mg«i wurden, nach Blmnenthrts Ansicht, durch die Meininger allzusehr gepflegt. Auch die geschichtliche G«lauigkoit der Ausstattung nmrde übertrieben, io hvcß es aus dem Tijpat-ex&M eines Berliner Gasffpiels der Meininger mit „Maria Sttmrtt': „Die Holztteppe, welch wir im fünft«! Akt sehen, bat tatsächlich auf dem letzten O^ang der Königin unter ilnen Füßen geknarrt." Auch die historisch Treue der Kostüme dürfe nicht übertrieben loerd«!, da sonst leicht auf unbeabsichtigte Weise die Lachlust des Publikums graveckt werde. Andererseits lasse die moderne Regie sich leich zu Widersprach, zwischen Dichtertept und Ausstattung hmreiß«!, w«m ihr lfferdurch prunkvolle Wirkungen ernwglicht werden. Daß die dekorative Ausstattung der Szene uralerisch gehoben tvürde, fei von unverk«m- barem Wert, aber auch hier stifte das kleinste Zuviel empsindlichr Schaden an. Die größte Gefahr des Virtuos«!ttrms in der Regie bestehe aber darin, daß es die Schauspielkunst mit Verkümmerung bedrohe. Darum — und dies mag auch h«rtc und für die Zukunft gelten — müsse der gute Regisseur sich an d«l Satz Heinrich Laubes halten: „Das Endziel eines grtten Theaters ist es, die Wirkung der Kunst hervorzubringen, ohne daß die Hilfsmittel der Kunst bemerkt tverden." W«m auch Blunrentlxcl selbst ganz natürlicherweise manche seiner kritischen Ansichten irn Laufe der Fortentwicklung des mobeni«! Bühuenivesens korrigierte, so werden doch seine Grnmdsätze über die Aufgaben des Regisseurs nach wie vor bei jed«,i echten Theaterfteund unbedingt ernste Beachttmg beanspruchen können. — DieUraufführungeinerParnell-Tragödie. Aus Mün che n wird rms geschrieben: Im Münchener Schauspie l h a u s e erlebte das Schauspiel „Die triumphierende B e st i e" von Waldemar Kanter seine UrauMhrung. Der Autor, der mit diesen: Stticke, auß«: sicherem Blicke fttt dramatische Wirkung gutes Gefühl für die rhythmische Gestaltung des Dialoges beweist, zeigt das politische Probl«n des bekannten Jrenführers Parnell und das ttagische Schicksal seiner Persönlichkeit in drei geschickt entwickelten Akten. Der Kamps gegen England und das durch dies«: Staat verttetene Cant-Prinzip der Scheinheiligkeit bildet den Inhalt dieses Stückes, das in diesem Sinne für ,msere Tage von bremvendster Aktualität ist. Kanter hat sich ziemlich^ eng an die Geschichte gehalten. Er zeich Parnells Glanz, der nach einem großen politischen Siege im hellst«: Lichte strafe, und sein jähes Erblassen, als ein von seinen Gegnern provozierter El-ebruchs- skandal ihm die Sy,npathien der scheinheilig«: Gesellschaft geraubt hat. Kanter versteht sich aus die Scknlderung der Charaktere, die freilich der feineren Nuancen entraten. Die Jugend seiner drama- tisckien Arbeit zeigt sich xn der sehr flächen Haft angelegten Exposition. Der Erfolg war groß und unbesttitten. Gespielt wurde zum Teil sehr gut. Zumal von Herrn Schwarwenka, der die Aphorismen des Helden in edlem Pathos vortrug, und von Frav Reiter als spätere Gattin des am Efe! über den Triumph der Bestie zugrunde gebenden Helden. Der Auwr durfte sich häusig zeigen. — Lovis Co rinths araphi sch es Werk. Aus Berlin wird uns geschrieben: Der Maler Lovis Corinth hat die Betrachter der deutschen Krmst im Laufe der Jahve, die er immer schaffenssvardia, nmwer kraftvoll und mit irrpvlftv«: Enevgie zur Vollbringung einer Anzafe sehr verschitHenarti-!er Werke aus- nutzte, oft in Atem gehalten. Handelte es sich doch u,n das Schulbeispiel «nes von Betätigimgslust übergnellvnden Talents, das sein Köunen^ — oft unbesorgt, oft mit ungehemmtem Stteb«! nach einem plötzlich gesteckten Ziel — gleichermaßen wie ein edles, aber unbändiges Pferd dahinttaben, vorwärts galotwieren ließ. Daher die Wucht iu Objekt und Vinfeffülpung, daher die llagl cickcheit, das Nebeneinander von Stärkstem und Fehlgeschlagenem, die für das malerische Wert von Lovis Evrinth so überaus charakteristisch sind. Eine Ausstellung im Berliner Kunstsalon G u r l i t t ermöglicfe jetzt zum ersten Male d« großen Anhängerscherr Corinths auch sein Werk als Graphiker, als Zeichner von Grund aus zu betrachten. Eine außerordentlich reiche Menge vielstrebiger Blätter gibt hierzu interessant Gelegenheit. Tiefe 9lusstellung, die als sehr lehrreich zu wert«, ist, dient dazu, das Urteil ül>er Corinth zu festig«!, das Lob zu erhärten, aber auch die Grenzen der Anerkennung nrft einigermaßen besrimmten Linien zu ziehen. Da gibt .es skizzenhafte Zeichnungen mit rücksichtslos und dabei den Kern Wesens treffenden, hing«oolf«ien Umrissen; Zeickprungen mit koloristischem Gepräge, breitem Sttich und ftilliger Akte in der spezifisch Corinth' scheu, mächtig anslwl«ü>«-. Manier. Man imrndert mm Blatt zu Blatt, und trotz des viel sackten, oft abrupten Wechsels der Eindrücke festigt sich von selbst die Empftndung: hier waltete mit Faust und jäh ausschießender Hast eine ganz starke Vv-zabung, die sich keine Zeit nehmen wollte, zu plmnm und zu prüfen, zu wägen nnd zu 1 «l«r. Tiefe Blätter, die der wichtigsten Mittel des Corinthsch'N Wirkens, des koloristischen Elements, beraubt sind, lass«: Gut und Böse sozusagen nackt in Erscheiiunrg tteten. Sie gestatten, die Meinung über Corinth in feineren Einzelheiten zn korrigieren. Sie lassen beurerken, daß die Enttvickllmg sich bei diesem VLcmne nickt in einer Kurve, sondern gewissermaßen in Sprüngen erlü>igte, felß sein Auge und fein Wollen nicht vor den Richterstuhl des vielfach geschulten und geschmeidig gemachten, empfindsam«: Aestheten zitiert wurden, daß vielmehr die Hand mit festem Cftiff zupackte und nicht mehr losließ, was sie fast physisch durchzuckte, sondern es in einem durchgeh«!den Tempo zu Ende formte — mocfeen nachher Kritik und Selbstkritik entscheiden, so oder so. Wir seben hinter die Kulissen und wir stellen dabei fest, daß Corinth ein Talent von wirklich persönliche .ibraft. der zienrlich seltene Tupus des ungebärdigen Könners ist. Wir stellen dies fest rmd beschließen doch, wieder mit größerer Freude zu ein«! Bildern nirückzu- kehr«:. Nicht die Feinheiten der Linien, der nerrwseu Umschreibung, die mit Messersckmrfe ausged«!taten Charaktere sind fein Reick, sondern die warmen Töne der Luft auf prallenr Fleisch, die großen Flächen :md Gegensätze, die Gebfete, die breit strömend« Arbeiten gestatten oder mch besser erferderu. Das sagt im* das an Schönheiten .und Unausgeglichenem reiche graphische Werk van Lovis Korinth. einer schneidig durchgeführkn ErüurLungsunterNehmung die Hess. -£at>rn-ftriti>inft>ldam Carle III. dahier. — Mit der Hess. TapferkeitS- Medaille wurde vor kurzem ausgezeichnet der Kanonier Markus moth. Der Vater Rotl)s, der Händler Jonas Roth, hat ins- qemmt vier Söhne inr Felde stehen. Kreis Laittcrbach. st. Gnnz enau, 28. April. Ter Landwirt Schmal buch ermelt aus Frankreich die traurige Nachricht, daß sein Sohn, der (befreiter Heinrich Schmalback?, welcher in einem Infanterie' Regiment diente, seit der letzten Kämpfe vermißt wird. Ter Vermiete stmrd seit KriegZbcginn im Felde, war bereits verwundet und !war Inhaber des Eisernen Kreuzes mrd der Hessischen Tapferü it-s- Medaille. — Auch hier sairden 4 Kinder aus dem Industriegebiet Aufnahme zur Erholung während der Sommermonate. ü. Ober-Moos, 28. April. Turch Verkauf von Kriegssparkarten kanten in den emklassigeil Schulen Ober-Moos und Gunzemm durch Lclner Müller für die seck>ste Kriegsanleihe 1435 Mark zusammen.^ Davon zeichneten die Sckchler in Gnnzenau 805 Mark. — Hier farrden 8 Kinder aus dem Jrrdnstriegebiet Aufnahme bei Bcmecslenten ^ Kreis Schotten. P Schotten, 28. April. Am kommenden Sonntag, dem 29. Aprck, nachmittags Vs4 Uhr, findet hier die Beisetzung des auf dern Feld der Ebr egefallcncn Leutnauts Augtlst Weber statt, nack-dcm die sterblickre .Hülle inzwischen aus dem Osten überführt worden ist. Leutnant Weber ist der zweite urrd letzte Sohn von ?yOTtfm€iucr und Lairdtagsabgeordtieten Dr. Weber, der den Heldentod fürs Vaterland starb. X Kreis Friedberg. ■Q. B ad » Nan h e im . 28. April. Am 1. Mai feiert der Vor- stehei- des ...Geschäfts zum. Kurhaus" Carl H uth sein 25jähngeS Dienstpubiläum. Ter im besten Mannesalttr stehende Jubilar trat am I.Mai 1892 sein Amt an und tat Dienst unter vier Kurdireb- raren. Ter tüchtige viel verwendbare Beamte erfreut sich der besonderen Wertschätzimg seiner Vorgesetzten Behörde und hat sich durch seine LiebensliTÜrdchkeit mrd entgegenkommendes Wesen im Verkehr mit dem Pudliknm viel Frennde erworben. — Der dem Gedenken deS Schöpfers nnscres Kurparkes Heinrich Sinsmaver gewidmete, im Park ausgestellte mächtige Basaltblock war gestern anlässlich der Wiederkehr des hundertsten (hebirrtstages des berühmten Gartenlumkünstlers aus Veranlassung der Grosch. Bade- uick> Kurvertvaltimg nrit Blumen- und Pflarrzenschmnck versehen tvorden. Hessen-Nassau. ul. Limburg , 27. April. Diebe schlagen heute nacht ein Schaufenster des Manufakturwarengeschäfts Simon in der Bahn- hofstraste ein und stahlen einen seidenen Mantel samt Kleiderfigur. Durch das Geklirre der Scheiben wurde die ganze Nachbarsckxrft aus dem Schlafe geschreckt. ^Bon den Tätern fehlt jede Spur. Ein Beamter des Wach- und Schließinstituts fand in der Brückeng.isst die Klciderftgirr. KnegÄverte augenblicklich etwas vernachlässigt bleiben. Dabei macht die Börse aber gewrsse Untersckseidungen. Eigentlich sind ja wohl auch die großen Montamvertc allmählich zu reinen Kriegspapieren geworden, beim sie liätten ihre hohe Rentabilität im Frieden niemals erreicht. Nur die großen Hecresbestellmtgen und die guten Preise haben diese Industrie zu so hoher Blüte gebracht. Die Spcku- latwn geht nur von der Ansicht aus, daß diese Werke sofort nach dem Frieden ohne besondere Umstellung, ihrer Betriebe an dem LLiederausbau der Friedensnürtschaft werden Mitarbeiten können und daß es ihnen auch an Arbeit nicht fehlen wird, während die reinen Waffen- und Rüstungswerke erst diese Umstellung noch vollziehen müssen, da e? fiir ihre im Kriege so sehr erweiterten Betriebe an der vollen Beschäftigung natürlich in den ersten Frieden sj alpen mangeln wird. Es nmrden infolgedessen in letzter Zeit vielfach Tauschopnaticmen von R ü st u n g swer t e n gegen Monlanpariere vorgenommen, wodurch die ersteren einem andauernden Kursdruck unterlagen, während M o n t a n pa Pier e sich weiter befestigten. Eine starke Aufwärtsdcwegung vollzog sich in den Aktien der Georgs-Marien Hütte, Ins die Vcrwalt'.mg eine Erklärung erließ, die vor dem spekulativen Treiben warnte. Ter Kurs schwächte sich daraufhin nieder etwas ab. Von anderen Industriepapteren Maren einzelne Maschiirenfabrikcrktten stark begünstigt, so Augsburg-Nürnberger. Deutsche Maschinen und Etzlingen. Autowerlc konnten ebenfaUs meist wieder etwas anziehen, mich Elektrowerte, namentlich Schuckert, tvaren gefragt und höher. Recht feste Haltung zeigten auch chemische Werde, ferner Hcldburg Kali und Deutsche Erdöl-Aktien. Wie immer bei zunehmender Friedenshosftnmg traten auch Banken und Schiffahrtsaktien wieder mehr hervor. Angeregt wurde die Kauflust für letztere durch Gerüchte, wonach die Regierung mit der Ausarbeitung einer Snbventionsvorlage beschäftigt sei, um die Gesellsckmften zu einer möglichst schnellen Wiederaufnahme ihres Dienstes und zur Mitwirkung an der nach dem Kriege zu erwartenden Ausdehnung unseres Außenhandels in den Stand zu setzen. Bei der KurSbewcrttrng sollte allerdings die Rentabililätsfrage nicht ganz außer acht gelassen werden, oenn es wird sicher noch lange Zeit vergelten, bis die Gesellschaften in die Lage kommen iverden, ihre frühere Dividendenböhe wieder zu erreichen. Von Bahnen waren noch Orientbahnen lebhafter gefragt. Anlagewerte sircd ivenig verändert. Privat-Diskont ettva 4 A / 8 °/o. Spielplan der vereinigten Zrankfutter Stadttheater. Gpernhaur. Sonntag, den 29. April, nachmittags 3V. Uhr: „Der Zigeunerbaron". Lkbends 7 Ukw: „Aebelö". Montag, den 30. April, abends ( Uhr: „Das Dreimäderlhaus". Dienstag, den I.Mai, abends 6 Vs Uhr: „Aida". Mittwoch den 2. Mai. abends 7 Uhr: „Der Widerspenstigen Zähmung". Oper von Götz. Donnerstag, den 3. Mai, abends 7 Uhr: „Martha". Zchauspielhaur. Sonntag, den 29. April, nachmittags 3 Uhr: „Die Stützen der der Gesellschaft". Llbmds 6 '- Uhr: „Peer Gynt". Montag den 30. April, abends 7Vr Uhr: „Adam, Eva und die Schlange". Dienstag, den 1. Mai, abends ?Vr Uhr, neu einstudiert: „Erde". Mittwoch, den 2. Mai, abends ly* Uhr: „Lakaien". 2{8rcJ>c und Schure. Hessen-Nassau. g. Melsungen a. d. Fulda, 26. April. Gestern nachmittag hatten Schulkinder aus dem benachbarten Dorfe Dennhausen auf dem Felde ein Feuer angezündet, um Unkraut zu verbrennen. Hierbei kam das fünfjährige Tochterchen des Gutsbesitzers Peter dem Feuer zu nahe. Die Flammen ergriffen die Kleider und das Mud erlitt schwere Brandwunden, die nach kurzer Zeit bete Tod herbei- rühroen. Börsen-WocheuSericht. — Frankfurt«. M., den 27. April 1917. Im freien Verkehr der Börse herrschte auch in der ab^ gelaufenen Woche recht zuversichtliche Stimmung, wenn auch das Gefck-äst mir zeitweise etwas lebhafteren Charakter trug. Eine wesentliche Stütze der festen Tendenz- bilden neben der günstigen militärischen Lage die Friedenserörterungen, die immer weitere Kreise ziehen, wenngleich sich für eine baldige Beendigung des Vötkerringens durchaus rwch keine greifbaren Anhaltspunkte ergeben. Mit besonderem Nachdruck werden in letzter Zeit Friedenswerte von der Spc-kulativn begünstigt, während die reinen D T a r m sta dt. 27. ?lpril. Am 4. Mai findet dahier ein Dorttag von Geheimen Kirchnirat Prof. D. Eck- Gießen statt, der das Thema „Im Ringen um die Entscheidung" zum Gegenstand haben wird. ^ Fro n kfurt o. M., 26. April. Am Dienstag, dem 24. d.Mts., fand tm Basler Hof die Niederwöl lstädter Kon- s e r e n z statt. Sie wurde von dem Vorsitzenden Pfarrer W i s n i g- Bad-Nauheim eröffnet, an Stelle des erkrankten und im Schwarzwald tvcllenden, Pfarrers W al de ck-Wohnbach verlas Pfarrer F i s ch e r - Grvß-Bieberau dessen übersandte Bttvartzung über 1 . Iah. 1 . 7. Im Mittelpuntt der Konferenz stand ein Referat des Vorsitzenden über „Vom heiligen A ben d m a h l. vo m deutschen Abendmahl", in dem ganz besonders der Charakter des Abendmahls als Bnndesmahl, wie er ja auch dem deutschen Volksempsinden am Meisten entspricht und m seinen größten alten imd neuen Dichterwerken klassischen Ansdruck gefunden hat, I-erauSgestellt wurde. Die Besprechung verlief sehr anregend. Der zweite Vortrag von Pfarrer Dr. Lic. B e r t - Weisenml mußte auSfallen, doch beschäftigte sich die Konferenz sehr eingehend mit dem schon lange ins Auge gefaßten Plm: der Errichtung eines Stu dien hei ms für Theologen in Gießen und der Anstellung eines Seelsorgers für die akademisch« fugend unserer Landesuniversität, ohne indes' zu einem bindeTv- den Entschluß zu kommen. Zum Schluß gab Pfarrer und Missions- Prediger Gsell iwch sehr interessante Einblicke in den gegenwärtigen Stand der Heidenmission. — Gleichzeitig tagte im „Kölner Hof" die Versammlung der Geschäftsführer der hessischen Erzielmngsve reine. , £ Frankfurt a. M., 26. April. Am Dienstag nachmittag fand im Basler Hof eine Zusammenkimft des Vorstandes und der Dekanats Helfer^ der „hessischen M i s s i v n s k o n f e r e n z" ltatt, die an Ltelle des verhinderten Vorsitzenden Pft. Lic Tr Bert-Weisenau von Pfarrer Fi scher - Groß-Bieberml eröffn^ um> geleitet wurde. Tie einleitende Ansprache hielt Kirck-cnrrat Schlosser- Frankfurt. Den Hauptvortrag hatte Pfarrer Ködding -Ebcrstadt, übernommen, er brachte eine sehr eingehend gehaltene Untersuchung über die Frage „ist die deutsch-evangelische Mission reformbedürftig" und setzte sich vor allen Dingen mit den Bciahern dieser Frage auseinander und kam zu dem Ergebnis, daß tu deutschevang. Mission reformbedürftig ist. Aus den BeclMld- lungen yt noch besonders hervvrMheben, daß für den Herbst die Abhaltung der hessischen Missionskonstrenz in Gießen beschlossen wurde und zwar wurde sowohl eine akademische Feier, als auch eine mehr volkstümliche Tagung vorgesehen, die den Zusammen- hang der Mrsswn und Reformation zeigen soll. Evangelische Gemeinde. Svnntaq, 29. April. Jubilate. Gottesdienst. In der ^Ltadtkrrche. Dorm 8 Uhr, zugleich Christenlehre ]vx o! C 'A?^ÄirtN. aus der Matthäusgem. Pfr. Mahr. Borm. 9 l :2 Uhr: Pft. Lchwabe. Vorm. 11 Uhr: .Kinderck. für d. Markus- gemeindc. Pfr. Lchwabe. — In der Johanneskirche. Vor- mrttags 8 Uhr, zugleich Christenlehre für die Neukonfirm. aus der Lukasgem. Pft. Bcchtols'hcinrer. Vorm. 9Vs Uhr: Pft. T Schian. Bonn. 11 Uhr: Kirrderk. für die Iohcmnesgem. Pft. Ausfeld — Mittwoch, den 2. Mai, abends 8 Uhr: Krie<)sbetsttmde, Pft. Ausftld. — Wartburg, evangelischer Jüng- !^^^?^^^«'!^br-Berein, Tiezstr. 15. Sonntag, den ~9. April, abds. 8 Uhr: Vortrag. Gäste stets willkommen — Brbelkränzchen für Schül er höh. Lehranstalten Jeden Mttttvoch von 6—7 Uhr für die jung. Wteil. Jeden Lamstag von 6—7 Uhr für die ält. Abteil, im Jvhannessaal — Bibelkränzchen f. Mädchen aus der Johannes- gemernde. Jeden Timstag von 6—7 Uhr im Johannessaal _ Krvchbcrg. ^vmttag, 29. April, vorm. 10. Heil. AbendmaU für Staufenberg. Pfarrassistent Lic. Reuning-Gießcn. Taubringew Mittwoch, 2. Mai, abds. 9 Kriegsbetsttmde Tckkan Gußmonn Uatholische Gemeinde. Samstag, 28. April. Nachm. 5 Uhr u. abds. 8 Uhr- Gelegenheit zur l-eiligen Beicht. Sonntag, 29 April 3. Sonntag nach Ostern. Vorm. 6 V 2 Uhr: Gelegenheit zur hecligen Beickst. Vormittags 7 Uhr, Hl. Messe. Vormittags 8 Uhr: Austeil. d. hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt Vorm. 11 Ulrr: 5)l. Messt mit Predigt. Nackmr. 2 Ulw: Christenlehre; darauf Andacht. Dienstag und Freitag abds. 8 Uhr ist Maiandacht. Jweitag 7 Uhr ist Segen.smesse. — Diaspora-Gottesdienst am 29. April. In Hungen Uhr, Lich 8 Uhr. . Briefkasten der rrevaktion. Muovyme Ausragen bleiben unberücksichtigt.- U. p. Das Zeichen! bedeutet Schwerhörigkeit, die die Taugliche Veit zum Landsturm nicht aus schließt. Eme Neumusoerung ist nach Ihrer letzten Entscheidung nickst mehr erforderlich „Zeittg^^--- ^urzeit bleutet, daß der KranTheitszuslrmd nur vorübergchmd rft und ein lhöherer tzftad von Tierrstfähigreit cintveten kann. h. Z. in w. Frage: Wird einem Kr-isgs-Rentenempfcücger während der Zugehörigkeit zum Heere die Kriegszulage weiter be- tvilligt? Wenn ja, lvo wird die ZaLstung bemttragt? Antwort: Nach A 33 des Mannschastsversor.p-mgsgesttzeS ruht das Recht auf den Bezug der Versorg imgsgebülmnisse ialw auch der Kriegszulage) mit dem Wiedereintritt in den aktiven Militärdienst. Fälle, in denen die Kriegszulage beim Wiedereintritt in den Militärdienst ivciter gezahlt tmrd. sind uns nicht bekannt. Wir haben dieserlxllb an maßgebender Stelle Erkiurdigimgen ein- gezogen icnd iverden Jlmen nach Eintrefferr der Airtwori durch den Briefkasten weitere Mitteilung zukomnwn lassen. Jur Vermeidung von Verwechselungen td HbbcrteUuna von Vermietung»« Anzeigen oder dyl. wird dringend um Angabe der-InLeisennuniiner gebet. Verlag des Gich.Anzeigers m. Zltbeh. u. Garten, 2 Etagen, in schöner freier Lage su vermieten. Freiiran v. Jnngenlelfl, 2756]_Wiesem't raye 2. _ Die seither von Herrn RecktS» nnmall und Notar BSwhelck innegehnble 176 Wohnung Settersweg 56, I. ist ab l. Avril 1817 oder später a nderr vet itg zu vermieten. Babnbosstr. 54 II. Stock, 8-Zimmer-Wohnunlt m. reich!. Zubehör, mehreren Kellern usw., Loggia, zu vermieten. Näh. Gr. Stein- weg 30 I. 115 } Q Zimmer > li RiiBtt»8"flTnMi mit Balkon, Bad, GaS, elektr. Licht u. sonst. Zubeb. z.1.Mat vü. später zu verm. [2791 _L udw igstra fte 30, L Sc'b. 8-Zlm.-Wohnung m.aüem Zubeh. u. 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Nähere Auskunft erteilen der gerichtlich bestellte Pfleger Kaufmann Wilhelm Hornberger in Gießen sowie Fräulein Erna Rebe in Gießen, Nodheimer Straße Nr. 6. 3348£> Norddeutsche Hagel-Vrrsichernngs- Gesellschnft 0. ®. zu Berlin. , ..LI-Gesellschaft bat während ihres 48Mr!aen RestebenS 4.533.464 Bersichcrungs-Scheme mit rand „28 ffliliiarflcn“ M Vernchernngssumule abgeschlossen und für Schäden 283 KlU Usaeo^Entschadigungver "" .- die weitaus größte aller ' mXc-nVi e* " wciicgenoen ^Ngei-Derncherunqs- Gesellschanen und biete wwohl durch dieZabl undBernche- rungs'ummethrerMltgliederalSdurchibreAuSdehnungüber ganz Deut,chland asdeüivgte Siederhett selbst in den hagel- reichsien tzabren, zugleich aber bet sparsamer Verwaltung B^chast für sachgemäße DurchschnittSbeitriige. Neaerve»: O-N»M°de VerN-Ige bat die Gesellschaft mit den Land- wirtschastskammern für die Provinz Sachsen usm. für den Reg.-Bez. Cassel, für Waldeck-Pvrnwnt und für Gotha abge- schlossen, durch welche den Bertragschllehenden das Recht emer uandigen Einsichtnahme in die Verwaltung der Gesellschaft emgeräumt ist. axs hv Zu jeder näheren Auskunft sind die unten verzekchnete General-Agentur und die Agenten des KrelseS gern bereit Keneralaflentur: „Hessen" zu Casiel, l». Nuodkult«, Spezialdircktor, Qnerallee 46. Holzsnbmisfion. Nachverzeichnetes Holz in den Waldungen der Gemeinde Mainzlar soll auf dem Submisfions- wege vergeben werden. A. 4- Cichenstämme 3. Kl., 40—49 Durchm. mit 2,06 Fstm., 14 Eichenstämme 4. Kl., 30—39 Durchm. mit 9,OO Fstm., 3 Eichenstämme 5. Kl., 25—29 Durchm. mit 1,48 Fstm. B. Kresernftümme, 3 Stück 2. Kl., 40—49 Durchm. mit 4,42 Fstm., Kiefernstämme, 3 Stück 3. Kl., 30—39 Durchm. mit 2,94 Fstm., Kiesern- stämme, 12 Stück 4. Kl., 25—29 Durchm. mit 7,86 Fstm., Kiefernstämme, 16 Stück 5. Kl., unter 25 Durchm. mit 7,33 Fstm. C. Frchtenstämme, 5 Stück 4. Kl., 25—29 Durchm. mit 5,35 Fstm., Fichtenstämme, 38 Stück .'>a Kl., 20—24 Durchm. mit 22.66 Fstm., Fichten- stamme, 259 Stück 56 Kl., 12—19 Durchm. mit 64,91 Fstm. D. Derbstangen, Fichte, 129 Stück 1. Kl., 9—10 und 11 Durchm. mit 12,95 Fstm. Die Angebote sind nach Sortimenten und Klassen getrennt zu hallen und bis znm Samötag, den 5. Mai lfd. Fs., nachm. 2 Uhr, mit der Aufschrift Holzsubmissron bei Unterzeichneter Bürgermeisterei cinzureichen, wo alsdann die Eröffnung stattfinddt. Mainzlar, den 28. April 1917. Großh. Bürgermeisterei Mainzlar. Vogel. Holzsubmissron. Für die Waldungen der Gemeinde Langsdorf soll folgendes Holz im Submissionswege vergeben we^en: 1 Eichenstamm 1. Klasse, 60 Ztm. Durchmesser, 7 Meter Länge —1,98 Fstm., 1 Eichenstamm 2. Klasse, 51 Ztm. Durchmesser, 8,4 Meter Länge —1,72 Fstm., 8 Eichenstämme 3. Klasse, 40—49 Ztm. Durchmesser — 6,14 Fstm., 76 Eichenstämme 4. Klasse,30—39Ztm. Durchm. --40,68 Fstm., 131 Eichenstämme 5. Klasse, 25—29 Ztm. Durch, meffer — 50,10 Fstm., 542 Eichenstämme 6. Klaffe, unter 25 Ztm. Durchmesser — 91,34 Fstm. 20 Kiesernstämme 3. Klasse, 30—39 Ztm. Durchmesser ----- 15,25 Fstm., 27 Kiesernstämme 4. Kl., 25 29 Ztm. Durchmesser = 18,85 Fstm., 189 Kiefernstämme 5. Kl., unter 25 Ztm. ----- 58,20 Fstm. 5 Fichtenstämme 4. Klasse, 25—29 Zlm. Durch- Messer ----- 4,43 Fstm., 15 Fichten stamme 5a Klasse, 20-24 Ztm. Durchmesser — 8,49 Fstm., 234 Fichtenstämme 5 6. Klasse, unter 20 Ztm. Durchmesser = 43,05 Fstm. 1 Hainbuchenstamm 3. Klasse, 44 Ztm. Durch- mcsser, 2,2 Meter lang----0,33 Fstm., 6 Hainbuchenstämme 5. Klasse, 25—29 Ztm. Durchmesser ----1,10 Fstm., 53 Hainbuchenstämme 6. Klasse, unter 25 Ztm. Durchmesser — 7,54 Fstm. 2 Buchenstämme 2. Klaffe, 50—59 Ztm. Durch, meffer ---1,53 Fstm, 2 Buchenstämme 3. Klasse, 40—49 Ztm. Durchmesser ---1,75 Fstm., 7 Buchen- stämme 4. Kl., 30—39Ztm. Durchmesser — 4,l6Fstm. 3 Lärchenstämme 3. Klasse, 30—39 Zrm. Durck). meffer ----- 2,74 Fstm., 4 Lärchenstamme 4. Klasse, 25—29 Ztm Durchmesser ----- 3,06 Fstm., 13 Lärchenstämme 5.Klasse, unter25Ztm. Durchm.---2,13 Fstm. 1 Lindenstamm 4. Klaffe, 31 Ztm. Durchmesser und 5 Meter lang — 0,38 Fstm. 1 Birkenstamm 4. Klasse, 31 Ztm. u. 4 Meter lang — 0,30 Fstm., 2 Birkenstämme 6. Klaffe, unter 25 Ztm. Durchmesser —0,32 Fstm. 2495 Fichten-Derbstangen —119,21 Fstm. 2 Kiefern-Derbftangen — 0,15 Fstm. Angebote hierauf sind nach Sortiment und Klaffen getrennt pro Festmeter bis zum 4. Mai, nachmittags 3 Uhr, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift bei Unterzeichneter Bürgermeisterei cinzureichen, woselbst auch die Eröffnung der An- geböte stattfindet. Etwaige Abweichungen des ausgegebenen Fest- gehaltes bleiben Vorbehalten. Langsdorf, den 26. April 1917. Großh. Bürgermeisterei Langsdorf: Schiel. 3391 Simlföäßta aller M SSssS *22 Holzsubrmssiim. Aus den Waldungen der Gemeinde Daubringe« soll folgendes Holz im SubmisfionSweg vergeben werden. 2 Kiefern-StSmme 3. Klaffe ---- 2,90 Fstm. 1 Fichten-Stamm 3. „ ----- 1,21 „ 7 „ Stämme 4. „ ---- 5,72 „ » " 5a. .. --7,47 „ 13 n . 56. „ —5,14 Angebote hieraus sind nach Sortiment und Klaffen pro Fstm. bis zum 3. Mai, abends 8 Uhr, bet Unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst dann die Eröffnung der Offerten stattfindet. Daubringen, am 26. April 1917. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. Walter.