«r. rr Erscheint »ritte« Blatt mit AuSntchme bei Sonntag«. X6Z. Jahrgang Beilagen: „Giehener Zamilienblatter" und ..Ureisblatt für den Kreis Sietzen". -ostschecktanto . Zrantfvrt am Main Nr. N68-. Vankvertehr: «ewerdebanr Sietzen. iehener Anzeiger General-Anzeiger für Sberhefsen Samstag, 3h Marz \%t ZwillingSrundoruck und Verlag: Br u hl'jche Unlversttäts-Lucki-li.Ctt'morackrrei, R. Lange, Gießen. Zchriftleitung, Seschüstrflelle und vrnüerei: Schulst! aße 7. Geschäf^stelleu. Vertag: Schriftlettungr €*&*> 112. Anschrist für Tro htnachrlchte.n AnzeigerGieven. UriegsMichtige Betriebe und Meldepflicht. - . .Ersilfsdienst vorzubereiten. Sie braucht daher Personen tricht zu erfassen, die bereits im .Hilfsdienst tätig sind. Im Interesse der Verminderung des Schreibwerks und der den Ortsbelchrden zusallenden Arbeitslast war es daher zweckmäßig, gewisse Kategorien von Personen von der Meldepflicht aus zunehmen, deren Beschäftigung im vaterländischen Hilfsdienst ganz unabhängig von örtlichen Verhältnissen — außer allem -Meifel steht. Tie betreffender! Tätigkeiten sind im 8 5 Ziffer 1 bis 10 anfgezählt. In Ziffer 11 ist außerdem den Kriegsamtstcllen die Befugnis übertragen, darüber hinaus einzelne, in ihren Bezirken befindliche kriegswichtige Betriebe (also nicht ganze Berufe oder Betriebs gruppen) als solche zu bezeichnen' und .damit von der Meldepflicht auszunehrneir. Ob und inwieweit die Kriegsamt- süelbcn von dieser ihrer Befugnis Gebrauch machen wollen, haben jie^ vorbel)altlich etwa ergehender Anweisungen von seiten des Kriegsaurtes nach pftichtmäßigcm Ermessen zu entscheiden. Ein rechtlicher Anspruch der einzelnen Betriebe auf eine Erklärung im Sinne des § 5 Ziffer 11 besteht nicht. Alle Hilfsdienstpflicktigen, bk in den rm! 8 5 Ziffer 1 bis 10 anfgezählten oder genräß Ziffer 11 durch Verfügung der Kriegs- aintftellen bezeiget«: Betrieben beschäftigt sind, sind demnach in die Listen nicht aufzunehmen und von der Meldepflicht befreit. Aber auch nur sie. Alle anderere naÄ dem 30. Juni 1857 und vordem 1. Januar 1870 geborenen, nickst mehr landsturn!pflichtigen rnännlichen Teutschen sind meldepflichtig. Daraus aber, daß eine Tätigkeit nicht allgemein oder besonders von der Meldepflicht ausgenommen ist, folgt keineswegs, .daß sie nickst kriegsrmchtig sei, oder — anders ausgedrückt — daß die in ihr .Beschäftigten nicht als rnt vaterländischen Hilfsdienst stehend zu gelten hätten. Es gibt zweifellos Betriebe verschiedenster Art, die kriegswichtig srud und doch in diese Lluszählur.g nickst ausgenommen sind [% B. Presse, Speditionsbetriebe, B-arrum- Nechtsa-nwaltfckiaft u. a.) Die Entscheidung, ob eine Hilfsdienst islichrige^ Person ^bereits im .Hilfsdienst tätig 'ist, steht nach Lme vor allein dem Fest stellnngsaus schuß zu. Sie hängt auch nickst allein davon ab, ob der Betrieb an und für sich kriegswichtig im. Sinne des § 2 ist. sondern auch von der weiteren Feststellung, ob die Zahl der in rhrn beschäftigten Personen nicht das Bedürfnis übersteigt. Werden .Hilssdienstpflichtige durch den Einberuffmgs-.n i Z sckm ß hecangezogeil. .die nackt ihrer Auffassung bereits im vaterländische!! .Hilfsdienst tätig sind/ so haben sie die Möglichkeit, den Jeststellungs- ausschuß mrzurufen. Und es ltvaucht nicht einmal die Heranziehung abgewartet zu werden. Denn nach den Verfahrungs Vorschriften, können die Festfellungsausschüsse von jedem, der ein unin'ttel- bares berechtigtes Inifer esse hat, angerufen werden. Erst diese Ent- scheTnmg des Anssckmsscs, gegen die Besckstoerde an die Zentralstelle zulässig ist, stellt fest, ob die Tätigkeit, die jemand bisher ans* geübt hat, als vat-rl(indischer Hilfsdienst zu bewachten ist oder nicht. Aus Stadt «nd Land. Dittzen. 31. März 1917. PalmsonntagSzwcige. Zum Palmsonntag, 1. April. Ms buntbewegtes, farbenfrohes Bild unter südlich klarem Himmel zeigt uns die Phantasie der ÄLaler beit Einzug des'Heilands in Jerusalem, wie er ernst und mild von seinem Grantier herabblickt auf die wankelmütige Menge, die ihm heute zujubelt, um fünf Tage später mit dein vernichtenden ,.Kreuzige, kreuzige!" den Stab über ihn zn brechen. Den Cl-arakter verleihen diesem Bilde die wehenden, schwingenden Palmüocdel in den Händen der Großen und Kleinen; und in diesem Zeichen ist denn auch der Festtag in die christljck)e Kirche aufgenontmen worden. Schon ini 4. Jahrhundert, als kannr die Ehristenverfolgungen ihren Abschluß gefunden hatten und die Gemeinden Mur Ruhe und zur Ausgestaltung ihrer Gottesdienste kmnen, war der „Palmsonntag" zum Feste geworden, und das Konzil bon Agde 506 empfiehlt bereits die Annahme der Palmzweige für die Gottesdienste. Iw 11. Jahrhundert erklärte Gregor VII. die Bertoendung der PalMzweige au diesew Tage, als fronrme Pflicht. Die Palmenweihe bildet seitdem einen Hauptteil des Palmsvnntaggottesdienstes. Aper nur in wenigen Ländern ist man in der glücklichen Lage, echte Palmen beim Gottesdienste weihen zu lassen. Schon jxrch mußte man daher in den nördlicheren Klimaten darauf bedacht sein, oie PalNten durch andere \rü(y sprossende Zweige zu ersetzen, wie sie im Vorfrühling in reick>er Fülle wachsen. Wenn irgend möglich, brachte man auchi die Pflanzen, die man als „Palmen" wählte, in besotldere Beziehung zuin Leben des Heilands und übertrug den Namen der „Palmen" auf sie. Wie zart und lieblich sind die wolligen Kätzchen oder Lämmchen unserer Salrveide — und doch berichtet von ihr die Legende, sie habe die Ruten geliefert, mit denen der Herr bei der .Krönung mit der Dornenkrone gegeißelt wurde! Auch von der Stechpalme tveiß die Palmsonntagslcgende etwas zu berichten. Darnach spar sie von jeher Und auch '-rock) anr Palmsonntage ohne Stacheln; erst seit dein Verrat des Judas uMgab sie sich mit ihrer Stachel- wehr. Die gottesdienstliche Weihe der Zweige leistete auch dem in heidnischen Borstell'umgen wurzeltlden Abarglauben Vorschub; die geweihten Zweige hielten das ganze Jahr hindurch den Blitz und andere Gefahren, auch Krankheit von bem Hause fern, an dem man sie befestigte. Trug man geweihte Eick-enzioeige, so wurde inan stark, imb das Pappelgrün der hochstrebenden Pappel galt »viedernni als ein Symbol der Sehnsucht nach dem Himmel. Die Oelbaumzweige, deren sich die Italiener — soweit fee nicht ihre Palmen von dev Riviera beziehen können — bedienen, sind als Symbol des Friedens auch sonst bekannt Der Papst bekommt alljährlich seine Palmen für den Palmsonntag von San Nemo. Felix Mcirdelssohn beschreibt ul seinen Familieubriefen die Palmsonn tags ferer, der er 1830 in der Peterskircl-e beüoohnte. Der Papst verteilte an die Großwürden- trager verzierte Stäbe ans gotdgläuzenden, trockenen Palmen, mit reixfjen Verzierungen und an die niedere Geistlichkeit Oelzweige mit Paltublättern. Fast jedes Lmid, ja jede Gegend hat eine eigene Lieblingspftanze für den Palmsonntag. In Rußland ist es der knorrige, würzig duftende Buchsbaum. in Griecheuland der Lorbeer, in Oesterveichisch-Schlesien der DaxuS. Spanien hat die langrispigen Wedel der müunlichen Dattelpalnte, die sich mit der Stechpalme unc die Ehre streitet, die ursprüngliche Palmsonntags- palme gewefeit m sein. Tie Frühlingssehnsucht und das Frühlmgs- Iwssen kommen an diesern Feste des ersten Grüns besonders stark zum Ausdruck. Bei den böhmischen Tschechen im LuxembNrqischcn und in ! einigen anderen Gegenden pennt man den Palmsorrntag auch! »oohl „blunngen Sonntag", wenn auch meist die NatuX noch keine Blumen, mir fttsches Grün darbiedel. -» Der Speck ans Hansschlachtunge Sowohl in der Presse als auch gelegenllich der landstincdrftben Verhandlungen sind Beschwerden darüber erhoben worden, daß der Speck, der aus 5)ausschlachtnngen auf Grund der Verordnungen vom 11. Dezember 1916 äbzuliefcni ist, den verbrauchenden Arbeitern zu ungewöhnlich hoben Preisen verkauft wi'rrde und dieser Speck vielfach nicht in die Hände komme, für die er beftmmit sei. Beide Behauptungen sind unrickstig. Weiur tatsächlich Speck in einzelnen Städten und industriellen Bitrieben zu außerordentlich hoben Preisen verkauft worden sein sollten, so kamt es sich entweder nur um solchen Speck bandeln, der auf unzulässigen! Wege, durch Schiuuggel oder Schleichhandel erworben und zu den hierdurch bedingte!! hoben Preisen den Industriearbeitern verckauit nmrde, oder uin solchen Speck, der ans Hausschlachtungen auf Grmrd der Verordnung vom raten direkt verläuft Nairde. Für den Speck, der lauf Grund der genannten Verordnnng in! Großberzogtum angesamwelt wird, werden die Abgabepreise durch die zuständigen Stellen festgesetzt und wird scharf kontrolliert, daß sie nicht überschritten werden. Naturgemäß» sind die festgesetzten Abgabepreise ctioas höher als die Preise, die den Ablieferungspslichtigen gezahlt werden, da die durch die Ab- nahine, den Transport, den Schwund usw. entstehenden Unkosten hinzugerechnet werden müssen. Es handelt sich hierbei aber stets nur nm geringe Preiserhöhungen. Ein Gewinn sott pnd wird bei der ?tbgabe des Specks nicht gemacht werden. Der Speck ist für die Arbeiter in der Käiegsindusttie und für Massenspeisungen bestimmt. Die Stellen, denen die Vercellung obliegt, sind angewiesen, darüber zu wachen, daß keinerlei Unregelmäßigkeiten Vorkommen und die Verteilung in gleichmäßiger, sachgeinäßer und einwandfreier Weise erfolgt. ! Wenn weiter in der Bevölkerung die Auffassung verbreitet wird, ein dringendes Bedürfnis für die Ablieferung des Specks scheine nicht zu bestehen, weit er vielfach noch in den Gemeinden ooer bei den Liefcrnngspflichtiaen lagere imb ven Verbrauchern noch nicht zngeführt sei, so ist dies auch dm Irrtum. Mler Speck, der noch bei den einzelnen Lieserungspftichtigen und in oen Gemeinden la gert, wird erfaßt werden und wird notwendig sein, nm dem Mangel an Fett, der gerade in den Kreisen der ArbeiterschstU. die in der Rüstungsindnstrie tätig ist und an deren körperliche Leistungsfähigkeit besondere Anforderungen gestellt^werden, besonders hart cmpt- frmden wird, einigcrniaßen abzuhelfen. Die schwerste Zeit steht noch bevor. Für sie eine Reserve an Speck anznsammeln. war die Absicht der Verordnung, die die Zn anasablicferuua von Speck vor schirieb. In dieser Zeit lvird der Speck auch für Aciassenspeisungeu! dnngendst benötigt u-erden. Es konynt deshalb zunächst nur der Speck 'zur Verteilung, der sich weniger gut hält, während der haltbare Speck zunächst aufgespeichert und namentlich in den Monaten Mai und Juni seiner Bestimmung zngefübrt wird. Die Kreisämter und Bürgeruunstereien sind angewiesen, unter Zuziehung twn Sachverständigen für eine sachgemäße Autbewahrnng des Specks, die unter allen Umständen das Verderben dieser kostbaren Ware verhütet, Sorge zu tragen. Die Mgabc von Speck wird nur ün GroßherHvglum erfolget!. Cs ist also auch die Beft'lrchtuna.,der im Gwßlterzogtum ge sammelte Speck wt-rde ^lugehöi-igen anderer Bundesstaaten, die einen Llbliefernngszwana nickt eingeführt haben, zugrtte kommen, hinfällig.^ Was von dem zwangsweise abgelieferten Speck gilt, gilt in gleicher Weise auch von bem Speck, der zur Hindenbnrgsp!mde gegeben wird, und von den anderen Waren, die ihm zuftießen. Von dem patriotischen Sinn der Bevölkerung, welche die großen Vorteile der Selbstversorgung mit Fleisch genießt, wird erwartet daß sie gerne und willig ihr Schorflein beittägt zum Dnrchbaltcn in läeser Zeit der 9ivt, der größten, die je rmserem Vaterlande be- schiedcn war. m ** Der Großharzog an den Alice-Frauen- verein. Dein Haupworstand des Mce-Frauenvereins ist folgendes Werhöchste Handschreiben zugegangen: Dem Alice-Frauenverein danke Ich herzlichst für die zit Meinem Regierungs-Jubiläum dargebrachten tvarmen Glückwiinsche. Es ist Mir eine Freude, bei diesem Anlaß anzuerkennetr, daß die Einrichtungen und die Pflegerinnen des Vereins die schwere Probe, aitf die sie in dieser Kriegs Mt gestellt worden sind, in jeder .Hinsicht gut bestanden haben. Wie in der Vergangenheit, so wird auch künftighin der Schutz und die Förderung des Aliee-Frauenvereins Mir ein besonderes Anliegen sein. Dcrrmstadt, den 15. März 1917. gez. Ernst Litdtvig. ** In dem Wohltätigkeitskonzert, das am zweiten Osterfeiertagc im „Fürstenhof" stattftndet, kommt weiterhin zum Vortrag durch Felicitas P v 1 y: „John M a y n a r d" von Theodor Fontane; „Aus der.Kindheitt^ von Friedrich Hebbel; „Der Tauge- nicksts" von Gottfried Keller; „Wann?" von R. W. Wallach. ** W a r n u n g v o r s chl e ch t e n B a ck p u l v e r n. Seit einiger Zeit kommen Backpulver in den Handel, denen statt des früher zugesetzten Kartoffelmehls kohlensaurer Kalk (gemahlene Kreide) in großer Mänge beigemischt ist. Die Kreide geht zum großen Teile unverändert in das mit dem Backpulver hergestellta Gebäck Mer; sie bildet beim Genuß der Wäre nicht mrr einen unnützen Ballast für den Magen, sondern kann auch durch Abstuncp- fnng der Magensäurc die Verdainmg stören und damit zugleich die bentzntage ganz besonders wichtige Ausnutzung der eingenommenen Nahrung beeinträckstigen. Backpulver von derartiger Beschaffenheit sind ebenso verwerflich »me solche, denen doppelkohlensanres Natrium in großer Mlenge oder Alaun zugesetzt ist. Das gleick-e gilt von Vauillevnlven!, GetMrzni, Konservierungspnlvern und ähnlichen Wären, die durch .Meide, Gips oder andere Mineralstosfe gestreckt" sind. Vor der Herstellung, dem Vertrieb »md der mißbräuchlichen Berlvenduirg von Zubereitungen mrd verfälschten Erzeugnissen der genannten Art wird, zumal sie auch miit Geld- und Freiheitsstrafen bedroht find, gewannt. (Nachdruck ertvünscht.)» Söhne, zücket das Schwert! Eltern, gebt Liier Geld! Schlagt beide gemeinsam den Zelttd Landkreis Gießen. 14 L ang-Göris, 31. März. Die Feldbereinigung hat hier jetzt ihr Ende erveicht. Die Bürger sind durchsckmittlich mit der Ansammenlegung Unfrieden. Die dhusführimg wurde von ß^emneter I. Klasse Hanauer, Gießen, und Regiernngsrat Schnittspahn, FricÄberg, gemacht. Die Bersteigerirng tmd Verpachtung der Mas- sengnnndstücke fand statt. Versteigertes Land kamen 3300 Quadratmeter 3600 Mark ^und 4970 Mark; verpachtetes Land 3300 nadratnieter 200 Mark. Der Kosten preis der gmrzen Bereinigung wird über 300 000 Mark kommen. Der Erlös der ersten Versteigerung war über 150 000 Mark, dtach Beendigung des Krieges werden die andern Massengrundstücke, welche aus 2 Jahre verpacktet sind, versteigert. Es soll noch erstklassiges Land sein. Die Genmrftrug umfaßt 7500 Morgen Land, davon 1800 Nornial- morgen Wald. Die <9emeinde-, Psärr- tmd Privatgrtmdstücke hatten bei der Verpachtung und Versteigertmg auch eine»! hohen Kreis Vüdinacn. 4. Orteiibetjr, 31. März. Eine schöne Osteri- uide wurde dem hiesigen Briefträger Bauer Miteil. Durch Vermittlung) des hiesigen und'dänisck)cn Roten Kreuzes erhielt er die '.caantckt, daß sein Solw Otto, der seit Juni 1916 nach ertvem sül.restlich Luü vennißt wurde, sich im (^»angenenlager (-At. Alniasnaja, Jelaterin, b?find''t. — Ter (Rrrette, Dcubi>ecker Hen!- rich M e u e r, der seit Beginn des Krieges bei einem vessckchen Landlvehrregiinent tm Westen steht, erhielt da» Erlerne Kreui II. Klasse. Kreis La»tterbach. rr. Nied er-Stoll, 31. März. Am Mittwoch b^ginge^ Landlvirt Nikolaus Scheuk und Ehefrau das Fest der Goldenen Hochzeit. Der Ortsgeistliche überreichte mit einer Llnsprache das vom Großherzog gewidmete Bild des Landesherrn, während cm Kircbcnvorstehcr ein Erbaunngsbnch üb er brachte. Auck sonst lvurdc das Jubelpaar mit Blumen und and.eren Gaben reich bedacht. Hessen Nassau. X. H a n a u, 31. März. Tie Stadiverordnettm haben beschlossen, den in! Ruhestand besindlichen bedürftigen städtischen Bemnten, Lehrern, Arbeitern und deren Hinterbliebenen nach den staatlichen Grundsätzen eine einmalige Teuerungsztllage bis zur Höhe von 100 Mark zu gewähren. Spielplan der vereinigten frankfurter Sladttheater. Opernhaus. Sonntag, den 1. April, nachmittags 3 Uhr: „Das Drcimäderl- Hans". Abends ß 1 /» Uhr: „Figaros Hochzeit". Montag, den 2. April, abends 7 Uhr: „Salome". Hierauf: „Tänze von Brahms". Dienstag, den 3. April, abends 7 Uhr: „Undine". Mittwoch, den 4. Avril: Geschlossen. Donnerstag, den 5. April, abends 7 Uhr: „Mignon". Sckwuspielhaus. Sonntag, den 1. April, nachmittags 3 J /> Uhr : „Viel Lärm um nichts". Abends 7J> Uhr: „Die verlorene Tochter". Montag, den 2. April, abends 7y* Uhr: „Don Inan" oder: „Das Gastmahl des Ton Pedro". Dienstag, den 3. Avril, abends 7 Uhr: „Wallensteins Tod". Mittwoch, den 4. April, abends 7 Uhr: „Maria Stuart". 2£ltä}Ufyc XlacbvldjUzu Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 1. April. Palmarum. L a n d c s -- B u ß - u n d B e t t a g. KoNettc über k-ilssbedürftige evangelische Gemeinden in Hessen mit überwiegend katholischer Berölkerm!g. — Gottesdienst. 3n der Stadtkiirche. Vorm. 9V 2 Ubr: Pfarrer & d:\vab c. Vorm. 11 Uhr: Militärgottesdienst. Beichte und Feier des heil. Abent>- mahls. Pfarrer Schwabe. NackM. 2 Uhr: Zkindert'irche für hie Martusgemcindc. Pfarrer Schwabe. Wds. 6 Uhr: Pstrrrcr Mahr. — Gründonnerstag, 5. ^Ipril, vorin. 9Vs Uhr: Prüftmq und Vorstellung der Konftrmcrnden aus der Markus- und NdilttLr-^ gemeinde. Pfarrer Schwabe. Ltbds. 6 Uhr, Pfarrer Mahr. Veickne und Feier des I;eil. Abendmahls für die MatthSuS- und Markusgemeinde. A'.rnnildtrn-gen werden vorher bei den! Pfarrer jeder Gemeinde erbckben. — Karfreitag, 6. April. Kollekte für die evvngel. Anstalten im heiligen Land. Vorm. 9% Uhr: Pfarrer 2 chwabe. Beichte und Feier des heiligen Abendmahls für bte Matthäus- und Morkusgemebtde. Anmeldungen tt-erden vorhor bei dem Pfarrer ieder Gemeinde erbeten. Vorm. 11 1 / 4 Uhr: Kntdk".^uck«: für die Matthäus- und MarKisgemeinde gemeinsam Abds. 6 Uhr: Geistliche Musikausführnng. — In der Iohannesbirche. Vormittags 9h2 Uhr: Pfarrer Ans feld. Vvrni. 11 Uhr: Kirwerkirck-e für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Abds. 6 Uhr: Pfarrer B e ch 1 o l s h e i m e r. Beiickxte und Feier des heil, ^lbendmahls für die Lnkas- und Jol-annesgenreinde. Anmeldtmgen ,oerden vorher bei dein Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. — Gründonnerstag, 5. Llpril, abds. VU Uhr: Pfarrer B echtol s he i mer. Beichte und Feier des heil. Mendmahls für die Lukas- und Jvhannesge^ mein de. Anmeldungen werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. — Karfreitag, 6. April, vorm. 9y 2 Uhr: Pfarrer Ansfel d. Beichte und Feier des heil. Llbendmahls ft'rr die Lukas- und Jolzamresgemeinde. dlnmeldnngcn tverden vorder bei denr Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Vorm. 111/ 4 Uhr: Kinder-- Urcbe für Joltann es gemeinde. Llbds. 6 Uhr: Pfarrer B echtol s- heimer. — Wartburg, evangel. Jünglings- und Männer-Verein, Kirchstr. 9. Sonntag, l. April, abends 8 Uhr: Vartrag. Gäste stets willkommen. — Bibelkränzchen f ür Schul er höherer Lehranstalten. Jeden Mittwoch von 6—7 Uhr für die jüngere Llbteilung. Jeden Samstag von 6—7 Uhr für die ältere Mteilnng. — Bibelk'ränzchen für Mädchen ausder Johann es gemein de. Jcchen Dienstag von 6—7 Uhr. — Sonntagsverein für Mädchen. Jeden Sonntag-Nachm. Zusanrmenkimft, Tiezstraße 15 p. Palmarum (Buß-und Bettag.) 1. April Kirchberg, vorm. 10 Uhr (Kolekte) nachm. IV? Uhr (Kolekte.) Dan b ri n g en. Mittwoch, 4. April, abds. 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Tekm: Gußmann. Uathollsche Gemeinde. Gottesdien ft. Samstag,den 31. März. Nachm. 5 Uhr mrd abds. 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beiäite. Sonntag, 1. April. Palmsonntag. Vorm. 6y 2 UIrr: Geleg eich. z. hl. Beichte. Vorm. 7 Uhr: Hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Ansteil. d. hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hockimnt. Vor dein Hockiantt sindet die Palmweihe statt. Dorm. 11 Uhr: Hl. Messe Nachm. 4V2 Ulir: Jtmgfrauen-K>ongregn1ion. Nachm. 6 UIw: Ehristenlchrc: darauf Andacht. — Dienstag, abds. 8 Uhr, ist Fasten- midacktt. — Dichoora-(^ottesdienst am 1. Avril. In Laubach 71/2 Uhr. In Lich 9Vr Uhr. — Mittwoch, den 4. Apritt dTachin. 5 Uhr u. abds. 8 Uhr: Gelegenh. z. hl. Beicl>:e. Donners-, tag, den 5. April. GründonnerZtag. Voinn. 6y, Uhr: (^legenh. z, hl. Beickite. Vorm. 7, 7y 2 , 8 Uhr: Austeil. 6. hl. Konitmmion. Vvrm. 9 Uhr: Hockamt, daraus stille Aubetnngs- chm den bis zur Llbendandacht. Naclnn. 6 Ul/r: Passionsandackst. 4— Freitag, ben 6. April. Karsrei tAg. Borm. 7Uhr: Anssetztmg der Merlteilichten, daran! stille Anbettuigssttmden. L>or- nn'ttags 9 Uhr: Verstörte Messe. Nachm. 5y* Uhr: Predigt, daram- Passionsandacht. — Samstag, den 7. April. Kar- samstag. Vorm. 7 Uhr: Tie hl. Weihen. Vorn!. 8 V 2 Uhr: Hochmut. Universität FraakfnrtM. Das TorlesnncBTerzelchnlii für das am 16. April beprinnend© Sommer-Semem (er ist erschienen und wird vom Sekretariat (Jordanstraßo 17) ge^en Voreinsendung von 45 Pfff. (Nachn. 60 Pfg.) zugesandt. [1744ss ftifM ASS «w» .«.»1 a.W,l, Knaben* Penilonat Goethe [dmle dach a. M. 12 Ät (Glanz) Eine Vergrösserung vollständig; 30 cm breit 36 cm hoch (einschliesslich Karton) 30 cm breit 36 cm hoch (einschliesslich Karton) erhält jeder von seiner eigenen Aufnahme, der sich in der Zeit von heute bis einschliesslich Montag, den 2. April, einerlei in welcher Preislage, bei uns photographieren lässt. Günstige Gelegenheit für Konfirmanden und Kommunikanten zu einem grossen Oratisbild. 12 Postkarten von Ji 1.90 an 12 Visit (matt) Jt 4.— 12 visit (Gianz) für Kinder JC 2.50 12 Cabinet, Kalt Gleiche Geschäfte ln vielen Studien Sthl- und Mitteldeutschlands YorgrUßcrnngen nach jedem Bilde. Bei mchrer. Personen kleine Preiserhöhung:. Andere Formale entsprechend biOie. Sonntags von 10 Uhr vorm, an geöffnet. iiiiiiiiiiiimiii ! 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Anmeldungen neuer Schüler und Schülerinnen werden DienStag, den 3. April, abends von 8 bis 10 Uhr im Schulhause — West-Anlage 43 — entgegengenommen. Die Anstalt gliedert sich in eine Unter-, Mittel- und Oberstufe, von denen jede drei Parallelklassen umfaßt. Neueintretende Schüler und Schülerinnen werden in der Regel der 3. Klasse überwiesen. Können sie aber durch eine Prüfung den Nachweis erbringen, daß sie befähigt sind, in einer höheren Klasse mitkommen zu können, so werden sie in eine 2. oder gar 1. Klasse eingereiht. Die Pflichtfächer der Anstalt sind: Einfache, doppelte und amerikanische Buchführung, Wechsellehre, Handelslehre, Rechnen, Deutsch, Korrespondenz, Schönschreiben, Handelsgeographie und Warenkunde. Die Wahlfächer sind: Französisch, Englisch, Kurzschrift und Maschinenschreiben. Der Unterricht findet an zwei Abenden in der Woche von 7V2 bis 10 Uhr statt. Der Besuch der Anstalt befreit die schulpflichtigen Schüler vom Besuch der allgemeinen Fortbildungsschule; schulpflichtig sind alle aus der Volksschule entlassenen Knaben, sowie die Schüler höherer Lehranstalten, die nach vollendetem 14. Lebensjahre austreten, ohne ein Jahr der Obertertia angehört zu haben. Das Schulgeld beträgt für die Pflichtfächer pro Jahr 36 Mark und für die Wahlfächer Französiich und Englisch je 20 Mark — für Kurzschrift und Maschinenschreiben je 3 Mark. Gießen, den 24. März 1917. Die Schulkommission. 2461D Handelsrealschule (Abteilung II des GieSener Paedagogiums. private höhere Lehranstall.) Schon lange hat sich das Bedürfnis gezeigt, daß die jungen Leute, die ihre Schulzeit nach bestandener Einjährigenprüfung beenden, besser als bisher für die neu an sie herantretenden geschäftlichen Anforderungen des täglichen Lebens gerüstet sind. Dabei ist es gleichgültig, ob sie in irgend eine kaufmännische oder sonstige Lehre eintreten oder die mittlere Beamtenlaufbahn einschlagen. Ueberall wird der am besten und raschesten weiterkommen, der über die grundlegenden Fragen des geschäftlichen und wirtschaftlichen Lebens hinreichend vorgebildet ist Unsere lflandelsrealschule vereinigt in sich, das sagt der Name, eine Handels- und eine Realschule, d. h. die Schüler werden neben den eigentlichen Handelsfächern in den Fächern der Realschule unterrichtet, damit sie ihre Studienzeit mit der Einjährigenprüfung (Reife für Obersekunda) abschließen können. Die Absolventen unserer Handelsrealschulc, die genügend Begabung und guten Willen gezeigt haben, können sich im Paedagogium oder auf einer öffentlichen Oberreal* schule ohne weitere Schwierigkeit auf das Maturum vorbereiten. 2386 Die Handelsrealschulc gliedert sich in die Heul-Klassen (Untertertia-Obertertia-Untersekunda) und, als Ergänzung, die Oberklasse. A) Realklassen: Untertertia — Untersekunda. Lehrplan der Realschule, dazu Handclsfächer: Einfache, doppelte und amerikanische Buchführung; Hände s- Ivorrespondenz; Kaufmännisches Rechnen; Konto* Korrent-Lehre; Kaufmännische Formular-Lehre; Handelsrecht und die betreffenden Abschnitte des bürgerlichen Rechts; W'echselrecht; Volkswirtschaftslehre; Ibank- und Börsenwesen; Geschäftsaufsfttze und privates Kl „gewesen; Versicherungswesen; Handelsgeographie; Schönschreiben; Französische und englische Korrespondenz und Konversation; Stenographie und Maschinenschreiben (wahlfrei). Das Ziel der Renlklassen Ist also: Kin- .iährigcnprtifnng und kaufmännische Ausbildung. B) Oberklasse: Der Eintritt in diese Ergänzungs- klasse kann nur auf Grund des Einjährigenscheines (Reife für Obersekunda» oder einer entsprechenden besonderen Aufnahmeprüfung erfolgen. Der Besuch dieser Klasse soll im übrigen für Herren joden Alters und Standes offen sein, denen daran liegt, eine umfassende kaufmännische Bildung zu erlangen und ihre fremdsprachlichen Kenntnisse zu erweitern. Besonder« Eiriegsbeschädigte, die ihren Beruf wechseln wollen, seien auf den Besuch dieser Klasse hingew'lesen. Unterrichtsfächer: Nationalökonomie, Rechtswissenschaften. Handelstechnik, Wirtschafte und Verkehrsgeographie, Warenkunde und (wahlfrei!) Fremdsprachen. Näheres über die Fächer im Prospekt Dauer: 1 Jahr. - In der Handelsrealschule (nicht in der Oberklasse! werden täglich beaufsichtigte Arbeitsstunden abgehalten, wie überhaupt der Unterricht auf denselben Grundlagen wie der des Paedagogiums aufgebaut is . Schulgeld: 1. Realklasscn: 240 Mk. jährlich. II. Oberklasse: 480 Mk. „ Alles Nähere durch den Prospekt, der auf Wunsch unberechnet zugeschickt wird. Anmeldungen für das neue Schuljahr werden schon jetzt angenommen. _ Direktor Brackemann, Ludwigstraße 70- Hoizversteigerung. Montag, den 2. April ds. Is. sollen im Staufenberger Gemeindewald versteigert werden 600 Fichten-Derbstangen 2. Kl., 20 Rm. Eichennutz- und 2 Rm. Erlennutzscheit, 232 Rm. Buchen , 65 Rm. Eichen-, 4 Rm. Erlenscheit, 54 Rm. Buchen-, Eichen-, Erlen- und Fichten-Knüppel, 784 Rm. Buchen-, Eichen- und Fichten-Reiser, 88 Rm. Buchen-, Eichen- und Fichten-Stöcke. Zusammenkunft, vormittags 10 Uhr, im Mühlwald bei der Haltestelle Friedelhausen. Staufenberg, den 26. März 1917. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Stephan. 2469 Nutz- u. Brennholz-Verkauf. Königliche Obersöriterei: Krofdorf. Mittwoch, den 4. April 1917, vorm. 9 Ubr, kommt in Fronbausen in der Pfesier'schen Gastwirtschaft nachstehendes Holz zum Derkauf: A. Rutrbolz. ü omm* m k i 2 Eich.-Stämme mit 1,98 Jstm. ÄV“ J 1 ®atnb..2tomm . 0,59 U tm. Hainb.-Nutzrollen,2rn l. Rm. Eich.-Nutzscheit 1,W m lang, n Buch -Nutzrollen 2,6v „ „ „ Buch.-Nutzscheit 1,00 „ „ Eich.-Stamm mit 0,88 tzstm. „ Eich.- und Buch.-Nutzrollen. 2) Distr. 13, 14, 15/4 Kreuzschläge X 9 3) Distr. 39 u. 41/2 Schottenholz X 1 41 Distrikt 64, 12 Salzböden. B. Breunbolz. 1) Distr. 64 /540Rm.Eich.-u. Buch.-Brennscheitu. Knüppel Salzböden U000 2580 Bl Eich.-u. Buch. Reiser. Der Oberförster. Holzversteigerung DienStag, den 3. April 19 1 7 nach Zusammenkuuf vormittags 9 1 /* Uhr im Grofchäuserberg am Heu weg, iw den Diitrikien Grob- und Kleinchauserberg. Grokbäui'erberg: Scheiter Rm.: Buchen 30, Kniivvel Rm.: Buchen 20, Stöcke Rm.: Buchen 12, Reisig Wellen: Buchen 700. Kleinhäuserberg: Scheiter Rm.: Buchen 90, Knüppel Rm.: Budien 120, Eichen 30, Stöcke Rm.: Buchen 08, Reisig Wellen: Buchen 2300. DaS Holz tm Kleinhäuserberg kommt gegen 12 Uhr mittags zur Versteigerung. Lich, den 26. März 1917. Grotzh. Bürgermeisterei Lich. Dörmer. 2492B HchmßchttW ücr Stabt Giksjtk. Montag, den 2. Avril 1917, vormittags 9/, Ubr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Giehen im Bezirk deö ForstivartS Arft versteigert: 224,6 Rm. Buchenscheit 7 Rm. Eichenscheit 154.8 Rm Buchenknüppel 11,3 Rm. Eichenknllppel 2230 Buchenwellen 50 Eichenivellen 17 Rm. Buchenstockholz. Die Zusammenkunft ist auf der Ltcher Strahe an der 10. Schneise. Holzhändler sind vom Mitbieten ausgeschlossen. Jeder Steigerer darf nur seinen Eigen-Bedarf steigern. Bietzen, den 28. März 1917. 2523B Der Oberbürgermeister. I. V. Grünewald. §chtilranzen für Knaben und Mädchen in gröhter Auswahl billigst Beste Sattlerarbeit. 2801 August Kilbinger, Seltersweg 79. Kriegssparkarten Um jedermann die Zeichnung der Kriegsanleihe zu ermöglichen, werden auch diesmal Kriegssparkarten in Abschnitten von 1, 2, 5, 10 und 20 Mark, verzinslich zu ausgegeben. Dieselben eignen sich besonders für Zeichnungen von Schulen, Vereinen, Fabriken etc., sowie auch für Geschenkzwecke. Zu beziehen durch 2413D GewerbebankzuGiessen €iu C&b BVliü 8)a üla Giessener Paedagogium (Private Höhere Lehranstalten) A Paortannninm" Sexta-Oberprima, kleine Klassen, individ. Be- • ■ dougyuyiuni. handlutig. Arbeitsstund, unt. streng. Aufsicht. Einjährigen-, Primareife-, Abiturientenprufung. R HTnHpkrpaknhsilp- L Realklassen Untertertia - Unter- o. nanOGiorcdlbunuiü . Sekunda: Kaufmännische Ausbildung. Einjährigenprüfung. II. Oberklasse: Jahreskursus zur kaufmännischen Durchbildung für solche, die Einjährigenzeugnis besitzen. III. Musterkontor. r fiir Zöglinge beider Abtlg. Charakterbildung G dCfUiißri &»o3lYI IUI dm-eh ernste Arbeit und Pflichterfüllung. mt Beste Verpflegung. Häuser im Park - Musik - Sport. Drucksachen und jede Auskunft durch Direktor Brackemann, Ludwigstrasse 70, in der Nähe der Universität, Fernruf 633 und 953. Bekanntmachung. Die bei uns zur Sechsten Kriegsanleihe gegen Bar erhältlichen, zu 5°/o verzinslichen Umgrsparlarten zu 1 Mk., 2 Mk., 5 Mk., 10 Mk. und 20 Mk. können außer bei unserer Kasse - Iohannesstraße 5 - auch bei den nachbenannten Sainmelftelkn der psennigspattasse erhoben werden: Emil Singel, Papierwarenhandlung, Lindenplatz 5, Ehr. Vieler, Kolonialwarenhandlung, Neustadt 55, Julius hovS. Schreibmaterialienhandlung, Bahnhofftr. 41, Heinrich Kalbfleisch, Kolonialwarenhandlung, Liebigstr. 71, Wilhelm Klee, Schreibmaterialienhandlung, Marktstr- 2, Jakob Maternus, Delikatessenhandlung, Klinikstr. 22, Wilhelm Möser, Zigarrenhandlung, Seltersweg 63. Gießen, im März 1917. “ Vezirtsspattasse Siehe». Sechste deutsche Kriegsanleihe Zeichnungen auf die 4 l / 2 °/ 0 Kcichsschatzanweisungen, 5% Reichsanlelhen nehme ich zu den amtlichen Bedingungen bis 16. April d. Js. mittags 1 Uhr entgegen. Gleichzeitig empfehle ich zur Aufbewahrung von Kriegsanleihen die in meinem feuer- und diebessicheren Tresor eingebauten eisernen Schrankfächer gegen massige Vergütung. 22181 ) PhSLiläckel Bankgeschäft Ot* II ises*gi«H. Zeichnungen auf die H.Rviegs-Anleihe 5°/ 0 Deutsche Reichsanleihe 4 '/r 1 » auslösbare Deutsche Reichsschatzanweisungen zum Preise von Mark Y 8 .— für 100 Mark Nennwert, nehme bis Montag, den Az-vil \<)\7 mittags ^ Uhr entgegen. - Sparkassenbücher werden in Zahlung genommen. IsfephHerz- Bankgeschäft 2409 a& oesL ^mbpuchdiebsfehl Glasbruch* izn6 WisserleihiTigsschädcn Är < tTflo6eme Bedingungen -Ü 'Billige Prämien. empfiehlt t SMgoptBcrimepVepsMiepnngS' cAK^enCiesellsdiöff. Bezirksdireklfon: Fra nkfarta. M., KaiMCi-Htraüe Oft II. 17831 Vertreter In GleOen: A. Conrad, Oberwacht nistr. i. P„ Kaiser-Allee 60. GraffChcillier Rudolph's Nackt. Liehen • üeuenweg 9 • Tel. 671 ülusikalien- u. ITlusiklnstrumentenBaus Grammophone Offizielle Verkaufsstelle der Deutftien Grammophon- Elbtlen*0efeUfth«tt Berlin ^0^6^ Den Eingang sämtlicher 1 zeigt ergebenst an 2679 M. Reitz Witwe Wohne ab 1. April 1917 Bleichstr. 6. Wissenschaftliche Privatzirkel für schulent! jg. Mädchen. Weiterbildung in Literatur , Englisch, Französisch, Welt- und Kunstgeschichte; Einführung in Bürgerkunde, Gesundheitslehre u. allgem^prakt. Wissen. Ronversationsstd. bei einer Deutsch- Französin. 3 laufende Zirkel. Beginn eines neuen a m 15. April oder auf Wunsch Sprechstunde tägl. 12 — 2, U ilhehnsU . 39. \ Frau Ulrike PfiUteer-Müller, 01802 Staat! gepr. Lehrerin. Fuhren verschiedener Art werden angenommen. Hlmmrlcii, Brandplatz 5. Telefon 204. 2421 Die Sammlung für U-Boote betrachtet es als chre Aufgabe, für Mt Besatzung der deutschen U-Boote Liebergaben ;u beschaffen. Es ist außer Zweifel, daß gerade für die nächste Zelt der Sammlung besonders große Aufwendungen auf diesem Gebiete bevorstehen. Geleitet wird die Sammlung durch die Herren Generalleutnant z. D. Krause, Oberst z. D. Parrisius, Dr. Seidel, Geheimer Regierungsrat, Generalsekretär Stein. Die Geschäftsstelle befindet sich in Berlin-Friedenau, Rheinstraße 10. Die Sammlung ermöglichte er, dir zum Abschluß der Jahre; 1916 den Betrag von 45« «00 Mari, außerdem 500 Aisten Naturaisendunaen für die U-Boote usw. zur Verfügung zu steNen. Im einzelnen ergibt sich folgende Leistung: Zahlungen an die Zentralstelle für Angelegenheiten freiwilliger Gaben an die Kaiserliche Marine in Kiel (geleitet von Herrn Großadmiral von Koester, Exzellent Mk. 220000.—. Zahlungen für die Errichtung von Marinebüchereien Mk. 50000.—. Zahlungen für das Marinealtersheim in Eckernsörde Mk. 25 000.—. Zahlungen für die Marine durch Vermittlung des österreich-ungarischen Roten Kreuzes Mk. 25000.—, an Naturalspenden 125 000 Mk. Zahlungen an die Llebesgabenstelle im Reichsmarineamt 3 000 Mk. Zahlungen zur Beschaffung von Liebesgaben der in der Türkei stationierten U-Boote 2000.— Mk. Die Sammlung ist von dem Herrn Staatskommissar für die Regelung der Kriegswohlfahrtspflege in Preußen genehmigt. Neben dieser Sammlung besteht der Deutsche U-Boot-Verein, der die nach dem Kriege zu erledigenden großen Aufgaben für die U-Boote übernommen hat: Versorgung der Hinterbliebenen, Kricgspatenschasten für die Kinder, Zusatzrenten usw. 2238» Beiträge für die Sammlung nehmen die Geschäftsstelle der Gletzenrk Anzeigers und die Herren Kaufmann h. Emrich, Roonstraße 16, Justiz, rat Mlh. Grünewald, Liebigstraße 21, Bierverleger A. ksebftrett, Klinik- straße 21, Oberbibliothekar vr. E. Heuser. Ost-Aulage 12, Umversttätspro- fessor Dr. K. Helm, Stephanstraße 17, Lehrer Valentin Müller. Gntenberg- straße 25, Schneidermeister Will,. Stumps, Sounenstraße 9, Amtsgerichts- rat Fritz Wachtel, Ost-Anlage 9 entgegen. Mitgliedsanmeldungen erbittet der Deutsche U-Boot-Nerein nach verlm-zriedenau, Rheinstraße 10. Der Jahresbeitrag beträgt mindestens 6.- Mk. Dafür wird die Zeitschrift „Das U-Boot", die jährlich 12mal erscheint, ohne besondere Berechnung geliefert. Gymnasium Fridericianum zu Laubach. Anmeldungen neuer Schüler werden schriftlich jederzeit, mündlich an den Wochentagen von 12 bis 1 Uhr entgegengenommen. Vorzulegen sind Geburtsschein, Impfschein und Abgangszeugnis der zuletzt besuchten Schule. Aufnahmeprüfung: Montag, 16. April, vormittags 8 Uhr. Laubach, 7. Februar 1917. [1169hv Johannis- und Stachelbeeren Himbeeren, Mirabellen, Reineclauden, Blocdcbctt-. Aevicl- und Birn Hochstämme und Zwergobst euumeOlt Chr. PfeilXer, Schiffen berger Weg 30. Siahlwareil- Schleiferei mit elektrischem Betrieb. B. Ri&hi, Bönstadt 15. 1168 Sanatorium Lindenfeis i. Od. zw. Danaatadi Heidelberg 423 m.h. in ideal. Waldg.gel. iürNervöse, cliron. Kranke ündErtiolangsbedörltigg MAi. Preise—Prospekt kostenlos. S. E. Dr. SohMltt. Gaskocher Sparbrenner und Gaslampen empfiehlt in grober Auswahl billigst 2481 Og. Dahmcr InstallationSgeschu t Renenweg 40 Eedurtstagsspende für das Rote Kreuz Auch in diesem Jahre spende jeder Giehener an . seinem Geburtstage eine Gabe für das Rote Kreuz! Das neue Erinnerungsblatt, aus Maier Boehle's Nachlaß erworben, die Arbeit der Heimat darstellend, das jedem zum Dank und zur Erinnerung an den Geburtstag in Deutschlands größter Zeit gegeben wird, möge jedem Hause zur Urkunde werden, daß auch Gießens treues Bürgertum einig und geschlossen mitgeholfen hat: Durchzuhalten bis zum Sieg! Darum: Kommt und gebt, jeder nach seinem Können und Vermögen, als Dankopfer am Wiegenfest und zum Zeichen treuen Einstehens für unsere Söhne und Helden draußen. 2596v Vre Geburtstagsspende (ML. der Men Ureuzes, Alle Mm?). GeburtsLagsspenden werden täglich an unserer Kasse in der Allen Klinik entgegengenommen, woselbst auch, nachdem der Spender seinen Namen eigenhändig in das Goldene Buch eingezeichnet hat, die Aushändigung des künstlerischenDankerinnerungsblattes mit der zugehörigen Urkunde erfolgt. Am Donnerstag mittag verschied nach schwerem Leiden unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater Kirchendiener i. R. Christoph Wagenbach In tiefer Trauer: Professor Wilhelm Wagenbach und Frau Anna, ged. Dietz Drcckercibesitzer Justus Christ n. Frau Nettchen geb. Wagen bach Marie Wagenbach. Gießeu, Breslau, den 31. März 1917. Die Beerdigung findet Sonntag nachm. 4 Uhr auf dem Neuen Friedhofe statt. [2612 liefert sofort in jeder Grös;e und Menge in Gun u. Stahl« blech,emailliertu. inorudiert, änderst billig. Einige hundert Kessel am i?ager. GrökteS Lvezialgeschäit am Platze. Grobes Vager in 2570 LnüSLscihpcrlitchKchl- DTCü llllli KchliMOii. «ilh. Dürbeck Nacht. Biez«traH»e ft. Telf. 283. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei uns so schwer betroffenem Verluste, für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Köhler und für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden sagen wir hiermit unseren tiefgefühlten Dank. Bürgermeister Krämer und Kinder. Favorit •.Tugend-Album, Favorit - Haitdarb. - Album, je 80 Pfg., sfnd die. ausgesprochenen Lieblinge der 1 rauen weit. Fürs Schneidern ganz unentbebrich! Favorit der beste Schnitt! Zu haben im 1853a tyf fadehaus Qa>orr Theater« Hclters- wesr 81. Im Sciiatten der Schuld! Spannendes Detektiv-Drama in 3 Akten. Verfasst u. inszeniert ' von Del Zopp. Wanda Treumann — Vigo Larsen. Das beliebte Künstlerpaar in dem 3aktigen Sittendrama DieschwarzeKatze Außerdem das glänzende Beiprogramm. 2589a n W NB. Dem geehrten Publikum zur gefl. Beachtung: Ab heute i künstlerische Musikbegleitungen durch eine langjährig geschulet Pianistin. I T r-um' wm mZU T ~w# Lichtspielhaus • Bahnhofstr. Telephon 2077 [ Nllf 3 TügC Telephon 2077 vom 31. März bis 2. April: Homunkulus 6.Teil mit Olaf Fön SS in der Hauptrolle in 4 gewaltigen Akten Ausserdem ein auserlesenes vornehmes Gesellschaftsdraxna in 4 spannenden Akten " io iiiii mit Egede Nissen in der Hauptrolle. Anerkannt vorzügliche Künstler-Kapelle Das titl. Publikum wird höflichst gebeten, wegen des großen Andranges am Abend nach Möglichkeit die Nachmittags-Vorstellungen zu besuchen. 2590a :: Abonnements haben Sonntags keine OftUlfkelt ::