Ur. 75 Zweites Blatt Erichetnl täglich mit Ausnahme deS Sonntags. 167. Jahrgang Verlagen: „Siehener ZamUienblätter" und „ttteisblatt für den Ureis Sichen". Postscheckkonto: Zrankfurt am Main Nr. 11686. Bankverkehr: Gewerbebant Stehen. iehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Donnerstag, 21 März 1917 Zwillingsrunddruck und Verlag: Brühl'jcheUrüversiläts-Buch-u.Sttindrnckerel. R. Lang e, Gießen. Zchristleitung. Geschäftsstelle und Druckerei: Schulst ratze 7. Geschäftsstelle u. Verlag: e^&61, Schriftleuung: 112. AnschriftfürDrahtnachrlchtenrAnzeigerGießen. Mb. Deutscher Reichstag. 04. Sitzung, Mittwoch, den 28. März. 8m Tische des Bundesrats: Graf v. Rödern. Präsident Dr. Kaempf eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 15 Min Zweite Lesung der Steuervoclagen. Die Aussprache wird fortgesetzt bei der Berkehrsfteuer. Abg. Schiele (kons.): Meine politischen Freunde stimmen angesichts des Bedarfs des Reiches einer weiteren Belastung des Personen- und Güterverkehrs grundsätzlich zu. Die Sozialdemokraten lehnen jede indirekte Steuer ab. Das wird allmählich bedenklich. ^Wir werden jährlich etwa sechs Milliarden Mark brauchen. Sollen sie nur durch direkte Steuern ausgebracht werden? Dann nehmen wir dem Unternehmertum die gesamten, Einnahmen. (Sehr richtig! rechts.) Das ist eine to-nsiskatorische Maßnahme, die dahin führt, daß das ganze Unternehmertum lediglich im Interesse des Staates arbeiten mutz. In einem gesunden Unternehmertum sind aber nicht nur die Interessen der Allgemeinheit verankert, sondern auch die der Arbeiter. (Sehr wahr! rechts.) Anderswo sind die Verkehrs steuern viel höher, so in Oesterreich, Italien, England und Rußland. Die Verkehrssteuer wird in ruhigeren Zeiten u m - g e st a l t e t werden müssen. Zu Bedenken ist auch, daß die norddeutschen langgestreckten Provinzen stärker unter der Steuer leiden als die süddeutschen. Die Kleinbahnen sind besonders schwer betroffen. Auch wir haben große Bedenken, den Personenverkehr noch mehr zu belasten Aber die neue Last muß getragen werden. Es.ist gerecht, auch die vierte Klasse heranzuziehen, gerade weil viele Leute von höheren Klaffen nach der vierten abgewandert sind. Wir sind sehr weit entgegebgekommen und haben die Arbeiter-, Militär- und Schülerkarten freigelaffen. Aber den schwer leidenden Mittelstand hat man vergeffen. (Sehr wahr!) Wir gönnen den Städtern die Erholung in der ländlichen Umgebung und haben darauf Rücksicht genommen. (Widerspruch links.) Dem Siedlungsgedanken stehen wir durchaus loohlwollend gegenüber. Er muß auch bei der Verkehrssteuer berücksichtigt werden. Wir sind für eine vernünftige Wohnungsund Siedlungspolitik. Abg. Müller-Fulda (Zentr.): Nehmen Sie die Vorlagen so an, wie sie im Ausschüsse gestaltet worden sind. Es sind alle Rücksichten genommen worden. Abg. List-Eßlingen (natl.): Direkte Steuern allein könnten dem gegenwärtigen Bedarf des Reichs nicht abhelfen, wir stimmen daher der Verkehrsbesteuerung zu, die doch nicht zu umgehen ist und später nur noch schlimmer ausfallen würde. Es ist freilich eicht, eine Erbitterung der Betroffenen über diese unpopuläre Steuer hervorzurusen, man muß ihnen aber die Notwendigkeit vorführen. Das Reisen ist jedermann zu gönnen, aber ?ann kann man -auch diesen kleinen Betrag aufbringen. Es wird nicht gleich fühlbar werden, denn die Tariferhöhung braucht noch einige Zeit. Aber bei dieser Verkehrssteuer sollte es sein Bewenden haben. (Hört, hörtl bei den Soz.) Der WobnungS- politik müssen wir nach dem Krieg alle Aufmerksamkeit wid- inen. Die große Mehrzahl meiner Freunde stimmt dem Kompromiß über den Nahverkehr zu. Die Freilassung der Stadtschnellbahnen ist vom Bundesrat zugesagt, ebenso die Schonung des stadtbahnverkehrs, dessen Tarife heute sehr niedrig sind. Die Schaffung der 2^-Pfennig-Münze wird eine übermäßige Verteuerung der Straßenbahnsahrten verhindern; kommt diese Münze? Von einer Erdrosselung oder auch nur einer wesentlichen Sr» ' ch w erung durch diese Steuer ist keine Rede. Der Abg. Müller- Reichenbach hat stark übertrieben, wenn er von einer besonderen Belastung der großstädtischen Bevölkerung sprach. Diese hat doch vor der kleinstädtischen eine Menge Annehmlichkeiten voraus. Die Arbeiterkarten sind doch frei, ähnliche Karten sollten für die An - g e st eilten eingeführt werden. Wir. glauben, dieser Steuer zustimmen zu können. Die Postautolinien freizulaffen, wäre erwägenswert. Die Güterbesteuerung hätten wir lieber gestaffelt gesehen, werden aber auch hier den Ausschußbeschlüffen zustimmen. Sollte man aber die Industrie nicht lieber dezentralisieren? Wenn irgend möglich, sollte eine Verkehrsbesteuerung über diese Sätze hinaus unterbleiben. (Beifall bei den Natl.) Abg. Mumm (D. Fr.) begründet einen Antrag, Fahrkarten bis zum einem Preise von 35 Pf. fteuerfrei z u lasse n. Gerade diejenigen, die nicht die abendliche Geselligkeit in den Städten suchen, sondern von der Arbeit zu ihrer Familie in den Umkreis tahren, werden durch die Steuer getroffen. Wir sind das städtereichste Land und müffen damit rechnen, müssen das Kleinbus fordern und nicht die Mietskaserne. Diese Steuer sollte auch auf die .Kriegszeit begrenzt werden. Es ist doch gewiß etwas Ungewöhnliches, daß der Wohnungsausschuß einstimmig gegen diese Steuer Stellung genommen hat, ebenso der bayrische Städteverband und viele andere Körperschaften und bekannte Persönlichkeiten. Gerade jetzt müssen wir in die Steuer- iwlitik die Grundsätze der sozialen Reform hineinbringen, handeln Sie im Geiste Adolf Wagners! Reichs sch atz sekretär Graf Rödern bittet, es bei dom Kommist stonsbefchluß über den Nahverkehr zu lassen. Die Straßenbahnen sollen ja nur mit 6 statt 12 Prozent berangezogen werden, was einen Ausfall von 17 Millionen bedeutet; auch soll diese Besteuerung erst bei einer Tariferhöhung eintreten. Ich bin überzeugt, daß der Minister der öffentlichen Arbeiten, der stets soziale Wohnungspolitik getrieben hat, dies auch bei der ihm überlaffenen Unterverteilung deS Steuerbetrugs tun wird. Das 2)4 - P f g.- Stück muß^kommen, schon wegen der Postgebühren; und sobald die Münzen dazu in der Lage sind, wird dieses Geldstück kommen. Schon wegen der großen technischen Schwierigkeiten werden wir '.n absehbarer Zeit an eine Revision dieser Steuer nicht heran- ireten. Für meine Person kann ich das bestimmt zusagen. Ministerialdirektor Franke antwortet auf die gestrige Frage d-s Abg. Liesching, daß die preußische Derkehrsverwaltung nicht beabsichtigt, eine grundlegende Aenderung der Gütertarife vor Friedensschluß vorzunehmen. Den wohnu ngspol i tischen Rücksichten wird Rechnung getragen werden. Abg. Stolle (Soz. A.-G.) erklärt, diese die Arbeiter und kleinen Leute belastende, Handel und Verkehr belastende Steuer abzulehnen. Die Herren vom Lande müßten doch wenigstens gegen die Verteuerung des Kleinbahnverkehrs auftreten. Der Verkehr wird wieder auf Schubkarren. Handwagen und Hundegeschirr übergehen. Einst hieß es: „Wir stehen im Zeichen des Verkehrs", heute müßte man sagen: des Rückwärts, Rückwärts! (Zustimmung b. d. Soz. A.G.) Abg. Keil erwidert verschiedenen Rednern, daß der sozialdemokratische Erbschaftssteuerantrag 250—300 Millionen einbringen würde und noch ausbaufähig wäre. Warum sollten lmr nicht soviel Erbschaftssteuer herausholen können wie England? Der Redner begründet einen Antrag auf Freilassung der ländlichen Autolinien, die solche Gegenden erschließen, in denen sich Eisenbahnen nicht lohnen. Es handelt sich da gerade lim landwirtschaftliche Gegenden und um einen Ertrag von noch nicht zwei Millionen, während der Schaden viel größer sein würde. Damit schließt die Besprechung. Die sozialdemokratischen Abänderungsanträge werden abgelehnt. lieber den Antrag Mumm muß im Hammelsprung abgestimmt werden. Das „Nein" des zuletzt abstimmenden Vizepräsidenten Dove wird von der Linken mit großem Hallo ausgenommen. Die Abstimmung ergibt die Annahme des Antrages Mumm mit 119 gegen 118 Stimmen. (Große Heiterkeit.) Im übrigen werden die Beschlüße des Ausschusses gebilligt. .Die Entschließung zugunsten der Kleinsiedlungen wird angenommen. Die Kohlensteuer. Darauf wendet sich die Aussprache der letzten Vorlage zu, der Kohlensteuer. Der Ausschuß hat u. a. die Hausbrand- kohlen steuerfrei gemacht. Für aus Braunkohle hergestellte Preßkohle beträgt die Steuer nicht 20, sondern nur 15 Prozent des Wertes. Der Bundesrat wird ermächtigt, bezüglich der Einfuhr von Kohle aus den Staaten, die selber eine Steuer erheben, Vereinbarungen zu treffen, durch die eine Doppelbesteuerung der Kohle vermieden wird. Das Gesetz soll am 1. August 1917 in Kraft treten und hat Gültigkeit bis zum 31. Juli 1920. In einer Entschließung fordert der Ausschuß die Regierung auf, darauf hinzuwirken, daß erstens die Kohlenpreise aus Anlaß der Steuer nicht über den Betrag der Steuer erhöht werden und zweitens, daß die Gemeinden von der Berechtigung zur Festsetzung von Höchstpreisen für Kohle und sonstige Brennstoffe im weitesten Umfange Gebrauch machen. Bei den bevorstehenden Tarifänderungen sollen die Außenansiedlungen der städtischen und gewerblichen Bevölkerung im Nahverkehr besonders begünstigt werden. - Die Sozialdemokraten beantragen, daß die Werke die Kohlenpreise über den Stand vom 15. Februar 1917 zuzüglich der Steuer für die Dauer des Krieges nicht erhöhen dürfen. Spätere Erhöhungen bedürfen der Zustimmung des Reichskanzlers. Die Werke sind verpflichtet, an Gemeinden Kohle direkt zu ersten Verkaufspreisen zu liefern. Abg. Buck (Soz.): Noch vor kurzer Zeit hätte man ein solches Gesetz nicht für möglich gehalten. Aber das Reichsschatzamt hat daran mit einer Wärme gearbeitet, die anderen, gerechteren Steuerprojekten hätte dienlich sein sollen. Mit dieser Verlegenheitsgesetzgebung muß ein Ende gemacht, es mutz von unten auf eine großzügige Steuerpolitik gemacht werden. Eine Reichseintommens- » und Vermögenssteuer müßte die Grundlage aller Besteuerung, auch in Staat und Gemeinde kein. Die Parteien des Reichstages haben in der ersten Lesung immer eine Menge Bedenken, laffen sie aber später fallen und ermutigen die Regierung dadurch immer wieder zu solchen Verkehrs- und Verbrauchssteuern. Belastet wird jeder Haushalt, die Gemeinden, die infolgedessen Gas- und Elektrizität verteuern und die Steu-ern erhöhen müffen, die Eisenbahnen, die zur Tariferhöhung geradezu aufgefordert werden und das Reich für Marine-, Heeres-, Reichsei serrbahn- und Bureaubedarf. In Wahrheit dürfte die Rechnung null auf null aufgehen und das Reich gar keine wirkliche Einnahme aus der Kohlenfteuer haben. Industrie, Gewerbe, Handel, das ganze Erwerbs- und Privatleben wird aber getroffen. Immense Gewinne werden nicht nur von den Werken, sondern ganz besonders von den Zwischengesellschaften gemacht. Die Beseitigung dieses Zwischen-, ja Kettenhandels würde die Kohle erheblich verbilligen. Die Kohlenschäste sollte der Staat ausbeuten Aum Wohl der beteiligten Arbeiter und der Gesamtheit. ^Zustimmung b. d. S^.) Abg. Stöve (natl.): Wir stimmen der Vorlage in der Fassung deS Ausschusses zu. Wir müffen die Mittels beschaffen, um die Anleihen zu verzinsen. Zweifellos wird in die Verhältnisse der Industrie stark eingegriffen. Aber es gibt augenblicklich keinen anderen Weg. Wir haben uns bemüht, die Verbraucher soweit wie möglich-frei zu lassen. Den rechtmäßigen Zwischenhandel wollen wir nicht ausschalten. Die Gemeinden können die Kohlen billiger bekommen. Es bleibt ihnen überlassen, ob sie direkt beziehen oder sich des Zwischenhandels 'bedienen wollen. Erfreulich ist die Steuer nicht. Sie soll daher nur für drei Jahre gelten- Hoffentlich gelingt es dann, sie wieder, zu beseitigen. Im übrigen ist die Steuer sehr leicht durchführbar, weil sie nur geringe Evhebungskosten erfordert. Die Industrie ivivd sich weiter bemühen, die Kohle besser aus- z u n u tz e n. ^ Abg. Dr. Pfleger (Ztr.): Auch wir hatten Bedenken, aber wir mutzten sie zurückstellen. An den verschiedensten Steuervorschlägen hat es ja nicht gefehlt, aber sie waren undurchführbar. Ohne die .Kohle ging es eben nicht. Den sozialdemokratischen Antrag lehnen wir ab. Den Kohlenkleinhandel wollen wir schonen. Die Angehörigen vermißter und kriegsgefangcner Oberhessen seien deshalb ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht 9 ** Ein Wohltätigkeits-Konzert fürs Rote Kreuz findet am 2. Ostrrstiertag im Fürsten Hof-Saal mit folgender Bortragsfolge statt: 1. Friede auf Erden (zweistimmiger Klcchcn- gesang). E. Kruse. 2. Osterglocken, Niel W. Ga de. 3. Großmütter- dien, Langer. 4. Schlesische Lieder, Bilse. 5. Mandolinen-Bor- trag. 6. Großherzog Ernst Kudwig-Kriegsmarsch, ^gewidmet von C. Kruse. 7. Blumenlied, Langer. 3. Ter kleine Tambour, XA? vid, vorgetragen von &b. Stark. 0. Vorspiel und Lolas -ied aus Caixllleria rusticaua, Mascagni. 10. Deutscher Bundes-Marm» als Armee-Marsch, geimdmet von C. Kruse. Eintritt 50 Pfennig, Militär 30 Pfennig. ** Die neuen Felda d rc ssc n Seit Einführung her neuen Feldadrcssen kommt es, wenn die Unbestellbarkeit oder iveing- stens Verzögerungen in der Ueberkunft vermieden werden sollen, besonders daraus an, daß die Aufschriften aus den Feldvostseitdungen. vorschriftsmäßig vollständig und genau nach den aus dem Felde mitgeteilten Mustern abgefaßt werden. Leider lassen die Adressen in dieser Beziehung noch viel zu wünschen übrig. So wird namentlich gegen die Bestimmung verstoßen, daß ber Truppenteilen, die keinem Regimentsvcrband angehöreN (selbständigen Bataillonen, höheren Stäben außer solchen von Armeekorps, Divisionen und Brigaden — Kolonnen. Fliegern, Funkern usw.' die Nummer der zuständigen Feldpostan- stalt ,.Deutsche Feldpost Nr.") hinzugeseyt, dagegen 6 bcr Formationen in R e gi m e nts verbä nben und bei Stäben von Armeekorps, Divisionen und Brigaden priese Nummer we g ge;-) lassen werden muß. Auch werden vielfach den Formationsbezcich- nungen gehörige notwendige Zusätze, wie „Reserve"-, „Landwehr"-, „Landsturm"-, „Ersatz"- „bayerisch"-, „österreichisch"- usw. weggelassen, so daß Verwechselungen unausbleiblich sind. Den Absendern wird daher dringend empfohlen, auf die ordnungsmäßig^ Adressierung bei Feldpoftsendungen besondere Sorgfalt zu verwenden. Man zeichnet Kriegsanleihe bei jeder Bank, Kreditgenossenschaft, Sparkasse, Lebensve-sichernugsgesellschast, Post ustalt. Landkreis Gießen. h. Geilshausen, 27. März. Unser hiesiger Frauenverein, welcher seit 1913 eine KrMkenpflegeftation unterhalt, hielt am 25. ds. Mts. seine diesjährige Mitgliederversammlung im gut- besuchten Schulsaale ab. Datei hielt Kreisassistensarzt Dr. S ch e n ' aus Gießen einen Vertrag über: „Die Bedeutung öfsenr'ieben Gesundheitspflege für den Einzelnen unt dessen M>tn::ii." Die klaren und leicht faßlichen Ausführungen des Vortrigendrn. die einen Ueberblick über das ganze Gebiet der öffentlickcn Gesund«- heitspflege geben wollten, riefen bei den Zuhörern den Niinsch !>r- vor, Herr Dr. Schenk nwchte nun noch in künftigen Vortrögen^die einzelnen Zweige de» Gesundheitspflege besonders behandeln, c&* mit wurde von unserem Frauenverein erkannt, das; es nicht genügt, eine Krankenschwester anzustellen, sondern daß es Pflicht der Frauen ist, sich durch Fachleute über die rechte Pflege der Gesundheit belehren zu lassen urfc dadurch an der Gesunderhaltung unseres Volkes mitzuwirken. Es eröffnet sich hier gerade für die ländlichen Frauenvereine unseres .Kreises eine Aufgabe, die zu übernehmen nur warm empfohlen werden kann. ** Utphe, 29. März. Am vorigen Sonntag abend fand eine gut besuchte Versammlung des hiesigen Flotten Vereins bei Gastwirt Heinrich Rühl statt. Ter Vorsitzende Wilhelm F i l - singer I. begrüßte die Versammlung mit einer längeren Ansprache und ^ab dabei bekannt, daß wir für Deutschlands Größe und Sicherheit ein? unbedingt starke Fkotte nötig hätten. Hierauf hielt Pfarrer Kullmann von Berstadt einen Vortrag über den jetzigen Weltkrieg zu Wasser und zu Lande. Lehrer Biedenkopf dankte für den lehrreichen Vortrag. Daraufhin schlossen sich wieder einige der Anwesenden als Mitglieder dem Flottenverein icm. Der Vorsitzende schloß dann die Versammlung mit dem Wunsche ans ein ferneres Wachsen und Blühen unseres Vereins und ans einen baldigen Sieg und Frieden. ^kirchliche ttatfmcbtcft Gottesdienst der israelitischen Neligionsgefellschast. Sabbats eier, den 31. März 1917. Freitag, abd. 6.25 Uhr. Samstag, vorm. 8.30. Predigt nachm. 3.30 Uhr. Sabbatausgang Z40 Uhr. Wochcngottcsdicnst: morg. 7.00 Uhr, abds. 6.00 Uhr. (Die Sitzung dauert fort.) Aus Stadt und Land. Gießen, 29. März 1917. Vermißten-Ermittlung uud Fürsorge für Oberhessische Kriegsgefangene im Feindesland. Seit nunmehr über \ l / 2 Jahren besteht auch in der Stadt Gießen beim Roten Kreuz eine Stelle, die sich mit der Ermittlung Vermißter und der Fürsorge für unsere Kriegsgefangenen in Feindesland MrS den vier oberhefsischien Kreisen Gießen, Alsfeld, Schotten und Lanierbach, sowie dem Kreis Wetzlar besaßt Schon in beinahe ,2000 Fällen konnte dieser „Bezirksausschuß Gießen für vermißte und kriegsgefangene Deutsche" Rat und Hilfe suchenden Angehörigen von Vermißten oder Kriegsgefangenen aus der engeren ober hessischen Heimat mit Nachforschungen Und Unterstützungen erfolgreich zur Seite stehen. Am Ende des Jahres 1916 wies die Kartothek des genannten Ausschusses von 1822 eingelausenen und bearbeiteten. Meldungen 996 Gefangene, 714 Vermißte und 112 als .gefallen oder verstorben Festgestellte auf. lieber 10 000 Postkarten und 1840 Paketadresse.i sind bis dahin ausgegeben und adressiert worden, sowie fast 2000 von Angehörigen Kur Weiterverseirdung übergebene Pakete Kriegsgefangenen in Rußland, Frankreich und England zugeführt worden. Bis zu demselben Zeitpunkt haben 8292 Leute die Sprechstunden persönlich ausgesucht, um mündlich Rat und Auskunft zu holen, während 11648 Eingänge und 20178 Ausgänge den schriftlichen Verkehr erledigten. In vielen hundert Fällen würde Geld, das Angehörige übergeben hatten, als Unterstützung von privater Seite an die Gefangenein weiter geleitet, und dabei zugleich von dem! Bezirksausschuß, aus dessen eigenen Mitteln 16 303 Mark an Unter- stütz'ungsgeldern ausbezahlt. Heber alle diese Einzelheiten, sowie vieles Grimdsätzlichc zur Organisation.und den Zielen der Kriegsgefangenen-Fürsorge gibt der soeben erschienene erste Bericht des Bezirksausschusses Gießen eingehende Darstellung. Da ferner für die Angehörigen von Vermißten und Kriegsgefangenen wertvolle Winke über ihre eigene Mitwirkung zu einer erfolgreichen Ermittelung und den Verkehr mit Kriegsgefangenen in diesem Bericht enthalten sind, wird sein Erscheinen allen, die mit Nachforschungen nach Vermißten oder mit Kriegsgefangenen^Angelegenheiten beschäftigt sind, besonders wichtiq sein. Um ihn jedermann zugänglich zu machen, hat ihn das Rote .Kreuz in einer größeren ''Auflage drucken lassen, so daß er von der Geschäfts stelle der Kriegs qefan qe nen hfl s e in der alten Klinik jederzeft gegen Erstattung dei^ Unkosten bezogen lverden kann. Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag, 31. März 1917. Vorabd.: 6.30 Uhr. Morgens' 9 Uhr. Abds.: 7.05 und 7.40 Uhr. Lrngesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerle» Verantwortung.) Zur sechsten Kriegsanleihe. Ter Auffassung des Herrn G. L. III. schließe ick muh ans vollem Herzen an. Es ist strohdumm zu glauben, wer nichts zeichne, verkürze den Krieg. Bei einem Mißerfolg der Zeichnung würden lediglich die Steuern erhöht werden und die Feinde würden ermuntert werden, den Kampf sortzusetzen. Das kann k?in?r von uns wollen imd desha-lb - aber auch, weil es eine bessere und sichere Verzinsung nicht gibt — muß jeder aus die neue Anleihe zeichnen Ergebenst: Ein Friedensfreund. Briefkasten Ser ReSaktton. iAnouyme Anfragen bleiben nuberücksichtist.- An r..R. 290. : Wenn Ihre Aktien aus dem angegebenen Kurs angelangt sind, würden tvir Ihnen raten, sie zu oerr-rufen. Teu Gewinn können Sie nutzbringend in der neuen Kriegsanleihe anlegen. Sie bietet Ihnen die größte Sicherheit und außerdem no gute Geivinnchancen. Zrau 3.: Zum Oeffnen der Sparbuchwn^Jhrer >lind?r nedmeu Sie am besten einen Hammer und ein scharfes Stenuneuen. Auch der kleinste Geldbetrag kann in Kriegsanleih? angelegt werden. Zrau v. H?.: Ter beschriebene Goldschinuck würd - :u!i nicht zum Tragen eignen, da er ja ganz unmodern ist. Sie bringen ihn am besten zur Goldsammel stelle und legen den Erlös in Kriegsanleihe an. Auf diese Werse erftlllen Sie eine doppelte patriotische Pflich gegen 17)oseöOJj Bilanz der Mitteldeutschen Creditbank per 21. Dezember 1916. 2486a AKTIVA Nicht eingezahltes Aktienkapital . Kasse, fremde Geldsorten, Coupons u. Guthaben bei Noten- und Abrechnung^ (Clearing-!Banken . . . . Wechsel und unverzinsliche SchatzanWeisungen . . . Xostrogufchaben bei Banken und Bankfirmen . . . . Reports und Lombards geg. börsengäng. Wertpapiere . Vorschüsse auf Waren und Waren Verschiffungen Eigene Wertpapiere ... Konsortial-Beteiligu eni . Dauernde Beteiligung bei and. Banken u. Bankfirmen Debitoren in laufender Rechnung a) gedeckte Ji 117 118148.73 davon durch börsengängige Wertpapiere gedeckt 72 331 642.44 bl ungedeckte 36025 448.03 19328706 53 76891506.191 3955226917 43 177651 63 1146816 30 14788675 15 6931054 5t 2868745 70 PASSIVA Aktienkapital .... Reserven Kreditoren. Akzepte und Schecks. ausserdem Aval- und Bürgschaftsverpflichtungen _ Mx 17 775 180.43 Uebergangsposten aus Niederlassungen untereinander . Unerhobene Dividenden Reingewinn des Jahres 1916 __ 4 518 264.78 Vortrag aus dem Jahre 1915 M 100854.96 Ji | * 60000000 - 92500001- 269490590 52 22362845,13 HandelsrealschulelüBsspi (Abteilung II des GieOener Paedagoglnms. private Mbere LehranstaJL) Schon lange hat sich das Bedürfnis gezeigt, daß die außerdem Aval- und Bürg- schaftsdebitoten <# 17 775180.43 Bankgebäude .K, 8 620 000.— abz. Hypot. _12 0 000.— Sonstige Immobilien abz. Hypot. Mobiliar . JL 1084 144.56 509 000. ~ 153143596 76 8500000 - 575144 50 366904169 50 1151966 61 29647)50 4619119(74 306904169 50 Gewinn- imd Verlust-Reell rning per 31. Dezember 1916 Unkosten a) Gehälter und Geschäftsspesen . bl Tantiemen der Filial- direktoren. der Proku- risten und der Vorsteher der Deposit.enkassen, sowie Gratifikationen und Teuerungszulagen an die Beamten. c) Für die zu den Fahnen ein berufenen Beamten u. deren Familien, sowie für and. Zwecke der Kriegs- fürs arge. dl Steuern. Beim g - zumBee .i.tcnversieherungs- verein de - Deutschen Bank- uml ’aukiergewerbes und zur Tciiaiui:- asse der Bank Absclireibu ngen auf Bankgobäudc .... auf Mobiliar. Reingewinn Verteilung: 6V2% Dividende a.- ft 60000000 Tantiemen an Aufsichtsrat und Vorstand ...... Vortrag auf neue Rechnung Jt *!m 05153) 745417 95 578336 83! 588731 29 108819 21 57851107 11837432, I 39000001- 61515864 103WF1O Gewinn-Vortrag aus 1915. Gewinn aus Zinsen sowie aus deutschen u. fremden Wechseln. Gewinn aus Provisionen Gewinn aus Wertpapieren und Konsortialbeteiiig. . Gewinn aus dauernden Beteiligungen bei Banken und Bankfirmen . . . . Kleine Gewinne und Mieteinnahmen . 973670194 100854$ 6019652 07 3115314)10 2580571«« 242822|35 9736701194 . , ,. I? ,f ' r teilte abgehaltenen 62. ordentlichen Generalversammlung unserer Aktionäre wurde die Dividende für das Geschäftsjahr 1916 auf 6Vt°/o festgesetzt. D r Dividendenschein für 1916 kommt mit Mk. 19.50 für jede Aktie zu Mk. 300 „ 78.— „ , 1200 zur Auszahlung. Die_Einlösung^der Dividendenscheine erfolgt von heute ab: Gießen, Hinan, Hannover, Wiesbaden bei un seren m Frankfurt a. Berlin, Baiien-Ba^a, Sssen, Förth ffildsLbaiui, Karisrohs, Slainz, Mttaoban, Nürnberg ui -' 'cd -ri Äsungen, sowie bei unseren Denositenkass und . . . -Engen, sowie bei unseren Depositenkassen nnd Wechselstuben in r::l ; r. H., Friedberg >. H., Höchst a. M., Marburg a. d. L., Olienbach a. ” er) und Wetzlar und unseren Agenturen in Büdingen und Kassen vormittags zwischen 9 und 11 TThr. in Cnhion« ' olzt-L (Prov. Hannove " -j 5 ■‘ich an unsren Kassen vormittags zwischen 9 und 11 Uhr, in ~Cablsaz ■Mid Gdn b.*' der Firma Leopold Sriigmam, in Hambzrrj b. d, Firma EI. HL ■?.■.-:ry •: iiü., in Leipzig bei der All jojueiuen Dentsehaa Credit-Anslalt (Abtei- f * 60.). in Meiningen und Gotha Gei der Bank für Thüringen vor- . s rnpp Akiiengesftllsclsait, in München bei den Firmen H. Äafhänser . . or! ä sinaiaana, m Slaitgarl bei der Firma Doerteabacb & Cie. G. m. b. H., ' .ei'..;" t : id Fjühingea bei der Bankeammandite SiegLnaad Wjü. Dividendenscheine sind auf der Rückseite mit dem Firmenstempel oder dem Namen dos Einr ichemlen zu versehen. Pranlsfnrt a. EL, den 26. März 1917. der Vorstand der Mitteldeutschen Creditbank. £ie.*erL Br. Katzecslleubsgen. ^ommzen. Reinhart. Wclfeneparger. B lanz am3l. Dezember 19 l6. jungen Leute, die ihre Schulzeit nach bestandener Einjährigenprüfung beenden, besser als bisher für me neu an sie herantretenden geschäftlichen Anforderungen des täglichen Lehens gerüstet sind. Dabei ist es gleichgültig, ob sie in irgend eine kaufmännische oder sonstige Lehre eintreten oder die mittlere Beamtenlaufbahn ein schlagen. Ueberall wird der am besten und raschesten weiterkommen, der über die grundlegenden Fragen des geschäftlichen und wirtschaftlichen Lebens hinreichend vorgebildet ist Unsere Handelsrealachule vereinigt in sich, das sagt der Name, eine Handels- und eine Realschule, d. h. die Schüler werden neben den eigentlichen Handelsfächern in den Fächern der Realschule unterrichtet, damit sie ihre Studienzeit mit der Einjährigenprüfung (Reife für Obersekunda) abschließen können. Die Absolventen unserer Handelsrealschule, die genügend Begabung und guten Willen gezeigt haben, können sich iin Paedagogium oder auf einer öffentlichen Oberreal- schule ohne weitere Schwierigkeit auf das Maturum rorbereiten. 2386 Die EI andelarealschale gliedert sich in die Real-Klassen (Untertertia-Obertertia-Untersekunda) und, als Ergänzung, die Ober k lasse. A) Reulklassen; Untertertia — Untersekunda. Lehrplan der Realschule, dazu Handelsfächer: Einfache, doppelte und amerikanische Buchführung; Hände s- Korrespondenz; Kaufmännisches Rechnen; Konto- Korrent-Lehre; Kaufmännische Formular-Lehre; Handelsrecht und die betreffenden Abschnitte des bürgerlichen Rechts; Wechselrecht; Volkswirtschaftslehre; Bank- und Börsenwesen; Geschäftsaufsätze und privates Klagewesen; Versicherungswesen; Handelsgeographie Schönschreiben; Französische und englische Korrespondenz und Konversation; Stenographie und Maschinenschreiben (wahlfrei). Das Ziel der Realklassen ist also: Die- jüli eigen prüfung und kaufmännische Ausbildung. Et) Oberklasse: Der Eintritt in diese Ergänzungsklasse kann nur auf Grund des Einjährigenscheines (Reife für Obersekunda' oder einer entsprechenden besonderen Aufnahmeprüfung erfolgen. Der Besuch dieser Klasse soll im übrigen für Herren jeden Alters und Standes offen sein, denen daran liegt, eine umfassende kaufmännische Bildung zu erlangen und ihre fremdsprachlichen Kenntnisse zu erweitern. Besonders Kriegsbeschädigte, die ihren Beruf wechseln wollen, seien auf den Besuch dieser Klasse hingewiesen* Unterrichtsfächer: Nationalökonomie, Rechtswissenschaften, Handelstechnik, Wirtschafts- und Vcr kehrsgeographie, Warenkunde und (wahlfrei!) Fremdsprachen. Näheres über die Fächer im Prospekt Dauer: 1 Jahr. In der Handelsrealschule (nicht in der Oberklasse) werden täglich beaufsichtigte Arbeitsstunden abgehalten, wie überhaupt der Unterricht auf denselben Grundlagen wie der des Paedagogiurns aufgebaut ist. Schulgeld: I. Realklassen: 240 Mk. jährlich. II. Oberklasse: 480 Mk. Alles Nähere durch den Prospekt der auf Wunsch unberechnet zugeschickt wird. Anmeldungen für das neue Schuljahr werden schon jetzt angenommen. Direktor Brackemann, Ludwigstraße 70 r der seine Lehrzeit beendet hat, zu baldigem Ein tritt gesucht. Verlag des Giessener Anzeigers. Arbeiter gesucht. [2542 Ferd. Burk, SUtnftmüble. Ein tüchtiger Gartenarbeiten für dauernde Beschäftigung gesucht. ,2457 Gärtnerei Louiö Becker, _Kaiser-Allee 13. Hausbursche fÜT sofort gesucht. 2509B Chirurgische Klinik. Kaiser-Allee 20. Kinderwagen k spp- u. Sportwagen in größter Auswahl, billigst'"' August llilbmger, Zeltersweq 79. Aktiva: Jt Kassenvorrat . 4 799,61 Warenvorräte 17 344,68 Immobilien . 13074,78 Mobilien . . 300,— Forderungen . 6 823,02 Kapitalien . 13 005,— Passiva: Jt Geschäftsguthaben der Genossen . . 4 985,— Reservefonds. 18246,11 Betriebsrücktag. 13 238,60 Hypotheken . 7000,— Schuld an Lieferanten . . 214.64 Reingewinn . 11 662,74 09 347,00 55 347.09 stand der Mitglieder Ende 1915 330 Zugang in 1916 . 12 Abgang 6 Stand Ende 1916.336 Die Rechnung liegt von, 28. März bis 5. April in der Wohnung des Direktors zur Einsicht der Genossen offen. 2522 Wieseck, den 28. März 1917. Lauümirtichsstlicher Konsiliumm Wichd, eingetr. Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Hildebrand, Direktor. Erb I., Rechner. Werlholzverkmif. >s der Bau- und Möbelschreinerei Vetter Ä«v Sommer in Gießen stehen größere Vorräte m Eichen-, Buchen- und Kiefern-Bohlen zum freihändigen Verkauf. Nähere Auskunft erteilt Her ir. H. Müller in Gießen. Schillerstraße 86. tagtui) von 10—12 Uhr vormittags. 23780 , De- Berwalter in, Konkurse über den Nach- rar ves Karl Sommer in Gießen. Leun, Rechtsanwalt. Bekanntmachung. Ueber den Nachlaß des Willy Docker von ließen wird Nachlaßverwaltung angeordnet und Kaufmann Louis Althoff daselbst zum Nachlaß- Verwalter bestellt. Gießen, den 26. März 1917. 25168 _Großherzivgliches Amtsgericht. j Versohiedene | Fnskm-Lchrlinq | flef. Ferd. AK, Licher Str. 29. ..^raver Grunge für mein Bllder - Einrahmungs - Geschäft in die Lehre gesucht. «.°F"nl»bandln,M I. Hirz. 01874 Seltersweg 22. Lehrling oder Lehrmädchen für Bureau stellt ein ' 01893 Verlagsdrnckerei Al bin Klein Südanlage 21. Wanehfra« g esuch t _ D-Bodjenl. Damms tr.M.n.*—» Eine altere Frau von 10-2 Uhr zu leichter Arbeit sofort gesucht. Nähere» zu erfragen in der Geschäftsstelle desGietz^An». 101886 Ordentliche, ehrl. Stundenfrau gesucht. [2541 Süd*Anlage 19, IL re können eintreten. Wasch anstatt Schwan, Liebigstr.63. Zum 1. 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