M.68 Smliu Blatt tör. IshrgMg Erscheint «Zllch mtrLuSnahme des TonntagS. Beilagen-. „Sletzener Zamikienblättett' und „ttreirblatt für den Ureis Gießen". PofischeKsnLs: Hrsnffntt am Main Nr. \\bSb. Vanlverlehr: Gewerheban? Tietzen. MlttVoch. 21 Mörz W ZwillingSrunddruck und Vertag: B r ü ht'jcye UniversitütS-Buch-u.SteiNdruckerei. R. Lange, Gießen. General-Anzeiger für Gbecheß« Zchrfftleitung, Geschäftrstelle und vrnSerei: Schulstraße7. Uchüfwslellen.Verlag: M, Schriftleiumg: 112. Anschrift für Drahtnachrichten: AnzeigerGteßem Arrs Stcrdt und Land. Eietzen, 21. März 1917. Warum man Kriegsanleihe zeichnet. Die «Gründe sind verschiedeni. Man zeichnet: ^ks dem rtütür(id)cn Gefühl heraus, daß es einfache Bürgerpflicht rft, die Wittel für den Schutz der Grenzen in geldwirtschaft- lrch richtigster Form aufzu bringen; n*?il die Krieger^ Anspruch daraus haben, daß die Zurückgeblie Herren wenigstens wirtschaftliche Leistungen vollbringen, :nenn sie mit ihrer Person nicht an der Verteidigung des Vater landes teilnehmen können; toeil die Nichtkämpfer ihre eigene Person, ihr eigenes Vermöge::, ihr Haus, ihre Felder, ihre Hypotheken. Effektenanlagen. ihr Geschäft, kurz, ihre wirtschaftliche Existenz und das eigene wie das Leben ihrer Angehörigen verschaffen heli-en: weil im Ausland die trügerische Hoffnung restlos zerstört werden must, daß das Wollen und Können in Deutschland irgendwann erlahmen werde; weil es innere Befriedigung gewährt, für die Leistungen imserer . herrlichen Armee und Flotte Dank und Gruß zu senden; weil rnan sich vorahnend über den Jubel freut, den Kraft und Einsicht der Zurückgebliebenen in den Reihen der kämpfenden Brüder wieder auslösen Werder:; tveil eine bess^ nnd höher verzinsliche Alllage bei gleicher unbedingter Sicherheit nicht zu finden ist; n^il es sich um eine Anlage von Spargeldern handelt, die man jederzeit wieder flüssig machen kann; weil es mit den :mrtscl>aftlick>en Kräften der Gegner zu Ende cheidung zu geht Und die Entscheidung zu unseren Gunsten also nicht mehr lange auf sich warten lassen kann; Amt andern, rveil, ivenn dein Einsatz aller Waffen (U-Bvote) der Einsatz aller Geldmittel >entspricht, die Entscheidung erzwungen wird; itnt gern und ftinckig dem einfachsten vaterländisihen Gefühle zu folge::; um nicht beschämt zu sein, wenn das Gespräch aus Beteiligung und Nichtbeteiligung kommt; der La ndwirt, tveil Besitz und Arbeit unter einem siegreichen Dentschland am meinen gesegnet sind: der Arbeiter, weil auch seine Lebensbedingungen aufs engste sich mit dem Wohlergehen des Vaterlandes verknüpfen: der Industrielle, der des Schlitzes der Heimat und zufriedener Arbeiter bedarf; der R e n t n e r, der seine Einkommenspnellen vom siegreichen Vaterland beschirmt haben will; das Alter, das am Eiche seiner Tage sein LebenSwerk nicht bedroht sehen mag; die Jugend, aus dem vvrwärtsstrebenden Drange zu allem, was groß, mrd Ä>el ist; ^ sie Alle, nun, weil sie eben Herz und Verstand zugleich haben. ** Au>szeichnunA. Karl Steitz, Student der Mathematik, Kriegsfreiwilliger bei einen: Artillerie-Meß-- trupp im Osten, wurde zum Unteroffizier befördert und gleichzeitig zum Offiziers aspircmten ernannt. . Vo st sch eckverkehr :md Bargeldüberweisung. In dieser Zeit, Uv der veredelte Zahlungsverkehr der bargeldlosen Ueberweisung durch rührige Werbearbeit in der Geschäftswelt schon zahlreich Anhänger besitzt, die sich ein eigenes Postscheck-- konto eingerichtet haben, muß es recht eigenttim lick berühren, ttfcmr rms mitgeteilt wird, daß ein hiesiges öffentliches Kasseninstitut von diesem Wege der Geldüberweisung keinen Gebrauch zu machen scheint. Wie uns ein auswärtiger 'Herr nütteilt, hatte er von Dem betreffenden Institut am 1. ds. Mts. eine größere Heberweisung auf Ponschckkonto erbeten, erhielt die Summe aber erst am 13. ds. Mts. ausgezahlt und zwar in Bar. Wir machen auf diesen Fall besonders aufmerksam, da es uns wichtig genug schint, daraus M dringen, daß der Weg der bargeldlosen Uekerwersung überall da. wo die Möglich^t dctzu geboten ist, zu allererst von öffentlichen Kasiernn stillsten beschritten wird. ** Höchstpreis für Gerbstoffrinde. Am 20 März 1917 ist eine Bekanntmachung in Kraft getreten, durch die die bisherige Bekanntniachung betreffend Höchstpreise für Eichenrinde, Fichtenrinde imb zur Gerbstoff gewin nung geeignetes Kastanien-- holz vom 15. Februar 1916 aufsigehobeu worden ist, und glelchzeitia andere Höchstpreise für die genannten Gegenstände angeordne- Werdell. Die neue Bekcnmtnmchung uTtterscheidet sich in wesentlicher Punkten von den bisherigen Bestimmungen. Die Höchstpreise für Eichenrinde sind nach dem Atter^und diejenigen für das Holz der zahmen Kastanie nach der Stär? ab gestuft. Alle Preise sind frei Eisen bahnwaggon oder Schiff der Verladestation oder, falls dir Anlieferung durch Fuhrwerk erfolgt, frei Lager des Käufers berech net. Für den Fall, daß, der Verkauf frei Ädfuhrplatz am Gewin- mrngsvrt eiffolgt, sind bestimmte Abschläge von den Höckstpreiser festgesetzt, lieber die Feitsetzung der Menge der verkauften Ware sowie über sonstige Vertrags- und Zahlungsbedingungen sind ein; größere Anzahl EinzelbestiutmjuNgen getroffen worden. Außerdem wird jeder Muser «zur Führung eines Lagerbuches verpflichtet Der Wortlaut der Bekanntinachamg ist am Bürgermeistereigebäude an geheftet. Landkreis Gieften. ' ** Da u bringen, 20. März. Dem Musketier Wilhelm Braun, Sohn von Schuhmachermstr. Gg. Bram:, wurde mit dem Eisernen .Kreuz m:d der Hessischer Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Er steht 'bei treuer PftichterWung seit dem 15 Novem- «der 1915 ohne Urlaub oder jeglicher llltterbrechung bei seinem Regiment in Galizien. .,!* A ro hrn ^JSun'e ct, 20. ,SSor ein« »ahlreichen Zuhörerschaft hielt Pros. Ko ob aus Gießen einen Vortrag über „-Deutschlands Finanzlkraft". Er nsies, unterstützt durch wohlgelungene Lichtbilder, nach, daß unsere finanziellen Kräfte ebenso wie unsere wirtschaftlichen Kräfte stark genug sind, um den Llus- spmch Hindenburgs z« vertoirklichen: „Das deutsche Volk wird seine Feinde nicht:imr mit dem' Schwerte, sondern auch mit dem Gelde schlagen." Der Redner betonte, daß jeder Deutsche, welcher die KriegsanleiWe nicht zeichnet, obwohl er es könnte, in Wir5l i ch-- kert mit den Engländern gegen sein Vaterland kam pst. Die Zuhörer folgten gespannt den ^busführungen des Ertragenden imd drückten ihm ihren Beifall aus. Bürgermeister sch wal b dankte im Namen der Versammlung. ' 20. März. Dieser Tage konnte De. Rcr,s . prattlscher hier ans seine 35jährige Wirkung in 17 VTT ft a 1 > . u .'. . i 1 . ,'T*' M . ' dß * r, * • m Lang-Göns und Umgebung zurückblicken. Dr. Reiff ist bei der und in der Umgegend sehr beliebt. — Dem Molkerelgehllfen Obergeft. Adolf Schlack, welcher bei der Firma ^ch 1 lvar, mld jetzt bei einer Fuß- . r tiller.e-Batterie ^diente cmd seit Anbeginn des Sieges im Felde förderü'^^^ Eiserne Kreuz und wurde zum Unteroffizier bv- ^-?*.??bornhofe„ 17. März., Am Sonntag, den 11. d. c-., Pro.. L I>ringHansen aus Bochunt in dem Bomnttvg^AotteÄxnm Er brachte in ergrcif^ü», Worten die L».ge der dorkgen Fadnkarbeiter und Bergt«,de m Svrnche und wendete sich mit den Schriftworten: „Einer trage des andern Lajt" an die hiesigen Einwohner, einige Kinder über Sommer in ihren Familien auszurrehmen. 25 Familien ließen die Bitte nicht auf steinigen Boden fallen. — Tie gestern für die Hindenburg- spendc dicvch ans der Schjnle entt^ssine Mädchen gefamm-elten Gäben, beliefen sich auf 410 Stück Eier, 21 Pfurch Dörrobst, 16 Pfund Gerste, 6 1 /» Pfund Grieß, 19 Pftmd .Hülsenftüchte, 29 Pfutld MeU, 11 Pfund Speck und Wurst, 4Vs Pfund Butter und 2 Laib Brot. — Pfarrer En gel und Lehrer Ru pp vou hier veranstalteteil diese Woche einen Lichtbilder-Vortrag über „Teuffchlands wirtschaftliche Lage", l)auptsächlich über die sechste deutsche Kriegsanleihe. Zuin Sckff.uffe rvurde der schöne deutsche Rk-ginstrom mit seiiren Städten und Bungen vorgeführt. — TaS Eiserne Kreuz erhielt der Gardist Rudolf L i n ger in einem Garde- Regt. Tie Hessische TapferkcitÄnedaille erhielt Karl Kammer Zum jScrgeanten befördert wurde der Dr«grmer-Uuterosfizie. Otto Merz. ä Obbvrnho fen, 20. März. Mit dem Eisenren Kreuz ausgezeichnet wurde der Wehrmiann (befreiter H. Roth von hier. Er steht feit Krieg sbcgiun im Felde. : : Ober- B e s 1 i p g e n , 21. März. Anr 19. März abends versammelte sich) eine ansehnliche Zahl von Männern und Frauen irn hiesigen Schilfaale, um dem Lichtbildervortrag über die Wirtschaftslage .unseres Volkes beizuwvimen. In eingehender Weise schilderte Lehrer Jakob an Hand zahlreicher Lichtbilder die wirffchaft- lichen Verhältnisse des Deutsch«! Reiches. Die Erschsienenen konnten die beruhigende Ueberzengung mit nach Haiche nehmen, daß trotz der Höhe der bereits gezeichneten Kriegsanleihen das Vermögen des de^tschLn Volkes so groß ist, daß es die abermalige Belastung mit 15 n-eÄeren Milliarden vertragen kanrl rurd vom Reiche die feste Garantie geboten Pt, daß diese Kriegsanleihe bis zum Jahre 1924 mit 5 Prozent verzinst wird und dann mit 100 Mk. Nennwort nach und nach zur Abtragimg gelaugt. Eine rege Beteiligung an der Zsichuimg dcr l«uen. Kriegsanleihe ist daher mit Bestimmtheit zu erwarten. Kreis Büdingen. ---- Büdingen, 20. März.' Einer Anordnung des Kommunalverbandes zufolge ist tm Kreise die H eüst c l l un g von Butter durch Privste Verb 0t en. Nur die für den Kopf der HauShaltungsangehöttgen der Selbstversorger zugestalidene Menge von rvöchentlich 125 Gramm darf erzeugt werden. Saisonarbeiter und Kriegsgefangene erhalten diese Menge nicht, sie sind tost die Luderen Fettversorgungsberechtigten zu behandeln. — Die Gemeinden sind verpflichtet, für jede im Gemeinde bezirk befindliche Kdlh wenigstens 2 Liter Milch dem Kömmunalverband zur Verfügung zu stellen. # Altenstädt, 20. März. Die Hessische Tapserkeitsme^- daille erhi-ett der Kanonier Karl Borst Spieß bei einer Munitionskolomre erhielt die Hessische Tapfer- keitsmedaille. Kreis Wehlar. = Dillenburg, 20. März. Beim leichtfertigen Umgehen mit eiueln Revolver erschoß sich hier die 21jährige Tochter des eheinaligen Bürgermeisters F. Jln Scherze legte das junge Mädchen die Waffe an die Schläfe und sagte zu einer Freundin: „So schießt man sich tot!", drückte ab, imd im gleiä)eu Augenblick sank es tot zu Bode::. Hessen-Nassau. Verschärfte Ueberw«ckiuu6 des Lcbensmittelverlchrs. Frankfurt a. M., 19. März. Die bahnpolizeiliche Untersuchung des Hmrdgepäcks der' Reisenden wird nunmel-r in ver- ichäifttr Weise vorgenomunn. Alle uü Gepäckschein anfgegebenen Rvisegepäcke könnoic entweder vor t>er Aufgabe oder nach der Auslieferung nach Leb-cnsmitLeln durchsucht werde::. Handgepück- stücke und Traglasten kÄm-en auf dem gefoulten Bahngebiet, also innerhalb und außerhalb der Sperren, wif den Bahnsreigen und in den Zügen einer Durchsuchung uuterzogen werden. Vor den Fahrkarten- und Gepäckscl-altern soll eine Untersuchung des Gepäcks nach Möglichkeit vermieden lverden: ebenso darf der Eisenbahnbetrieb durch die Uutersuchnngen nicht l^ceinträchtigt '.verden. ^Frankfurt«. M., l20. März. Die Stadtverwalftnrg trachtete die Hofgütec Henrietteuthaler Hof bei WrSdorf für 11 500 Mark Pachtzins, Gassenbach bei Idstein für 5000 Mk. Pachtzins, Lcrngenwieseu im Westerwald für 9386 Mk. und Blumenrode bei Limburg für 8500 Mk. Pachtzins. Sie lvill auf diesen Gütern von rund 2000 Morgen Größe 450 5kühe in Eigenwirtschaft z,:r Milcherzeugung einstellen. Die gewonnene Milch soll ausnahmslos für G Glauberg, 20. März. Das Eiserne Kreuz erhielt der Musketier Friedrich Ger lach im Inf.-Regt. 168. # Kohden, 20. März. Das Eiserne .Kreuz erhielten der Wehrnurnn Heinrich Momberger und Musketier Wilhelm Merz „. ; # Nied er-Mock stabt, 20. Mürz. Das Mserne Kreuz erhielt der Gefterte Karl Krieger im Jrlf.-Regt. 57. 4t Vonhausen, 20. März. Das Eiserlve Kreitz erhielt der Unteroffizier Heinrich Kempf. .Kreis Alsfeld. e. Alsfeld, 20. März. Z^wnsten her Ln bem hessischen Lehrerheim untergebrachter: heimatwsen Urlauber hat Finanzrat Korfmaun hier den Betrag von 340 Mk. aufgebracht Fabrikant Oft» Die gel fliftete 100 Mk. p: den: gleichen Zwecke. Zurzeit verbringen ^wieder ft'mf Leute im Lehoerhem: ihrcn Urlaub, darunter auch ein Artillerieunterofffzier, dessen Heimatvrt in dem von den Franzosen besetzten Gebiete liegt. Kreis Lautcrbach. rr. Schlitz, 20. März. Der Oberlehrer und Rektor unserer Bürgerschule, Professor Roden hausen, ist an die Augnstilwr Ichule (Gymnasium mid Oberrealfcftcke) zu Friedberg versetzt worden. Er n-ar 10 Jahre Leiter der hiesigen Anstalt. rr. N i e d e r - S t 0 l l, 19. März. Am 28. Marz feiern die Eheleute Nikolaus Schenk 'und Frau Barbara geb. Fischer in voller geistiger und körperlicher Rüstigkeit das Fest der Goldenen Hochzeit. Leider hat der Krieg auch den: Jubelpaare schweres Leid gebracht, da ein Sohn seit August 1914 vermißt wird. — Am Smm- tag-Nachmrttag hielt S-eödtpfarrer Boeckne^-SWtz in imserer Kirche einen gut besuchten Vortvag über: „Deutschlands Wirt- sihaftSkräfte, eine Hmcptg«vähr für im seren Sieg". Eindringlich Mittre betont, daß die Zeichnung auf die :reue Kriegsanleihe eine sittliche vaterländische Berpflickstung sei. Lehrer Sommer unterstrich diese Ausführirngen und hob hervor, daß auch der Geringste sich an der Anleihe beteiligen könne, indem nran kleine Altteilscheine zeichne — schcn von 5 Mk, an —, die durch Vermittelung der Lehrer zu erhalLen seien. nie Pflicht der Stunde für alle in der Heinmt schloß er. Ter Gesang cit einem Hiwveis auf den Erlist und beendete die Veran- des alten Trutzliedes: „Eine feste Wcrg staltung. Kreis Schotten. e. Schvkten, 20. März. An der Hand von hervorragend statistischem Material, das zum Teil in bildlicher Darstellung vor Augen geführt wird, werden zurzeit in alle:: Orten des Kreises Bvrttäge gehalten zur Vorbereitung für die sechste Kriegsanleihe; überall mit sichttichem Erfolg. O Gedern,20. März. Unter Vorführung zahlreicher Lichtbilder hielt Lehrer Ludwig aus Burkhards am Samstag abend eine:: lehrreichen Vortrag über die Wirtschaftskräfte TeutsHlarcks. Hofprediger Widmann sprach darauf über die Hindenburg- Speilde und ermastlte die Wrwesenden zu reger Beteiligung an diesen, wütigen^vattrläichisckMi Werk. O Ober-Seemen, 19. März. Auch hier fand gestern in der dichtbesetzten Kirche ein vaterländischer Bvlksabend statt. Hvf- rnediger Widmann aus Gedern sprach nach einer Eröffnungsansprache des OrtsgeisllichMl Pfarrer Nepp über Deutschlands Kraft und Größe. Tie vorgcführten Lichtbilder bereiteter: lebhaftes Interesse. — Der Redner hielt hierauf noch einen zweiten Vortrag über das Rote Kreuz. Es besteht Aussicht, daß sich ksier ein Zweig- verAn des Roten Kreuzes bildet. Kreis Fricdberg. d a d - N a u h e i m, 19. März. Auf Veranlassung der Bür- germersterei fand gestern im Singsaal der Stadtschule eine Werbe- versammlung für die 6'. Kriegsanleihe statt. Redner waren me Herren Reichstagsabgeordneter Strack, Prof. Dr. S t r e cke r, Vorstandsmitglied Hartmann S t 0 l l vom Spar- und Vorschuß- Verein und der Synoikus der Handelskammer Friedberg, Rechtsanwalt und Notar Stah-l. In eindringliche:: Worten legten sie dm Erschienenen ans Herz, in ihren Kreisen dafür zu sorgen, daß der Erfolg der neuen KriegsanleilL groß werde. Nur durch den Be- wns, daß unsere wirtschaftliche ^Kraft ebenso ungebrochen sei wie toc nnlttäristhe, könnten unsere Feinde begehrt werden, den Kampf zur Vernichtung unseres Vaterlandes als aussichtslos aufzugeben. :: Pohl-Göns, 20. März. Wieder hat der Krieg ein Opfer auS unserer Geineircke gefordert. Der bei einem Arnrierungs- wataifkm stehende Landsturmmann Wilhelm Müller, Schnnede- meister von hier, der erst kurze Zeit an dw: Front steht, hat nach Säuglings- und Muttermilch Verwendilng finden. Die Gesamtaus- gabei: zur Einrichtung der vier städtischen Milchgüter belaufen sich aus etwa 1100 000 Mk. ff Marburg, 21. März. In der letzten Stadtvecvrdnett'n- Sitzung teilte^ der Stadivervrdneten--Vorsteher JUstizrat Roh de mit, daß Prof. Dr. Roser in Frankfurt a. M. zun: A:ndenken tm seinen Vater, den im Jahre 1888 verstorbenen berühmteir Chirurgen und Ehrenbürger^ Marburgs, Geh. Rat Prof. Dr. Wilhelm Rvfer, dessen Hundertsähriger Geburtstag mn 26. März ist, der Stadt Marburg eir,e^ Stiftung in Höhe von 10 000 Mark gemacht hat. Die Zinsen dieses Kapidrls falben d«KU benutzt werden, be- dü.fftigen Kriegsbeschädigten zur Anschaffung künstlicher Miede: Beihilfen zu gewähren. ' - Gictzener Strsftammer. Gießen, den 16. März 1917. Der 17jährige Hutumcher Ferdinand H. und der 18jährige Huttn-acher Fritz L., beide zu Lantenbach, sind angeklagt und ge- ständig, am 28. Januar d. J§. zu Lant-rbach gemeinsck-aftllch das Gartznlhäuschen der ^Fvau Mndant W. Witwe erbrochen und darmls eine Rosenschere, einen Schraubenschlüssel, eine Drahtschere, drei 'Gläschen, eine Dose mit Sam«: imd vier Bo5)-rer entwendet zu haben. Das Gericht verurteilte die keibät Angeklagten, indem es ihnen mildernde Umstände znbilligte, zu je 3 Monaten Gefängnis. Tie mn 3. Februar 1690 zu Oberndorf geborene, wegen Dieb- stcchls vorbestrafte Fabrikarbetterin Elifabethe Margarete M. ist beschuldigt, am 13. Februar 1917 zn Gießen den Gheleuten Heinrich K. einen Geldbetrag von 5 Mk. und 1 Paar Frauen- halb schuhe iin Werte von 6 Mark «ttwcndet zu haben. Die Angeklagte war am 10. Februar d. Js. zu Mainz nach 3W büßung einer wegen Diebstahls ihr znerLmnben Gefängnisstrafe 3 Monaten und 2 Wochen entlassen worden und traf am 12. brimr in Gießen ein, rvv sie bei der: genannten Eheleuten Ai^- nahme wild. Liach ihrem Weggänge am nächsten' Llbend ver- mitztcm die Eheleute K. 5Mk. in Papiergeld und die Haibschuhe. Tre Angeklagte leugnete nach nsie vor, den Diebstahl begangen M Hecken. Ans ^Grund der B«reisausilahme konnte fich^has Gericht von der, Schuld der Angeklagten rttcht eirrwandfrei überzeugen, zumal d:e Ehesrau K. zn einer andere:: Zeugin geäußert hat, es könne, möglchenveise auch eines ihrer Kinder den Papierschettr zcrrlsien ^haben. Tie Angeklagte lvurde fteigesprochen und der gegen sie erlassene Haftbefehl aufgehoben. Ter 69 Jahre alte Auszügler und Wagner Karl R. in DkauL- bach wird beschuldigt, innerhalb nicht rechtsverjährter Zeit, ins- belorckere m den Jahr«: 1913 bis einschl. 1916 in den Forst- wartnen Maulbach und Homberg, cm Orten, an benen zu jagen er nicht berechtigt war, die Jagd ansgeübt, dabei dem Wild m:t Schl::: gen nach gestellt und dieses urrberechtigN Jagen gewerbsmäßig betrieben zu hoben. Ter Angeklagte leugnete nach Nne vor, jemals gewildert zu haben, aber auf Grund der umfangreichen BeweisaufnalMe erachtete das Gericht ihn der Begcwmg der ihm zur Last gelegte:: gewerbsmäßigen Wildere: siär über- ftrhrt und verurteilte ihn zu einerMesängniSstrafe vm: 6 Armiaten Spsvt» ,16. März. Das zweite Treffe» zwischen den ersten Mvmftchaften des Verems für Rasenspiele von 1900 i-nd des Sportvereins „Merkur" fand gestern auf dem Sportplatz an der Darbt statt urck kormte vom Verein für Rasenspiele wieder 4-1 (Halbzert 3:0) für sich cnttschicden werde::. Das Spiel, das durch dm hefttger: W:nd,schr beeinträchtigt wurde, spielte sich größten- teils auf Merkurs Hälfte ab und nur durch die sichere Hinttrmann- schaft wurde der Verein vor einer größeren Niederlage bttrmhrt. heute bei dem Pfarvantte eingettoffenec Nachricht ben Heldentod» Lebensiabre. gefunden Er stand im 45. Rejsrvist Wilhelin üsrczsfüttt L5un6 60 Nur d&s auf dem Ghs» caUon einüeätzte WprtOSRÄlki . - .„uitft furdas J^brih a/ der Äucrge/tifch&ft, 5 cdm 'JebcnJJ erhütheh/ Amtlicher Teil. MMmMU Nr. L 1/3. 17. St. R. A., betreff. Hö»chffpreise für Eichenrinde, Fichtenrrnde und zur Gerbstoffgewinnung geeignete Kastanienholz. Vom 20. März 1917. Nachstehende BÄamrtnrachimrg wird auf Grund des Gesetzes über den Bctagerimgszusmnd vom 4. Juni 4851 in Verbindung mit dem Gesetz vom 11. Dezember 1915' (Reichs-Gesetzbl. B. 813) — in Bayern auf Grund der Allerhöchsten Verordnung vom 31. Juli 1914 —, des Gesetzes, betreffend Höchstpreise, vom 4. August, 1914 fReickis-Gesetzbl. B. 339) in der Fassung vom 17. Dezember 1914 lReichs-4Äesetzblatt &. 516), der Bekanntmachungen über die Aendermrgen dieses Gesetzes vom 21. Januar 1915 (Re>ickS-6>setzbI. B. 25), vom 23. September 1915 (Reichs- Gesetzbs. tB. 603) iotb voint 23. März 4916 (Rcick>s--Gcsetzbl. S.. 183), ferner der Befanntniachung über Vorratserl-cbimgen vom 2. F-ebr. 1915 in Verbindung mit den Evgänzmrgsbekmtntmachmrgeu vom 3. September 1915 und vom 21. Oktober 1915 (Reichs-Gesetzbl. Seite 54, 549 und 684) mit dem Bemerken zur allgemeinen Kenntnis Febr»cht, daß Zuwiderhandlungen nach den in der Anmerkung *) abgedrnckten Bestimtnamgen bestraft werden, sofern -nicht noch den all genreinen Strafgesetzen höhere Strafen verwirkt sind. Auch form der Betrieb des Handelsgewerbes gemäß der Be- Krnntmncyu'pg zur Fern Haltung unzuverlässiger Personen vom Handel vom SK September 1915 (Reickiö-Gesetzbl. S. 603) untersagt ivctbm § 1 . Von der Bekanntmachung betroffene Gegenstände. Bon dieser Bekanntmachimg betroffen werden: 1. Eichenrinde, 2. Fickiten rinde. 3. Holz der zahmen Kastanie (soweit es zur Gerbstoffgewinnung dient), ganz oder Mklsincrt. *) Mit Gefängnis bis zu einem Jahre und mit Geldstrafe bis zu z-e-ntmisend Mark oder mit einer dieser Strafen wird bestraft: 1. wer die festgesetzten Höchstpreise üfccrfdyreitct; 2. wer »inen anderen -mm Abschluß eines Vertrags auffordert. durch deB die Höchstpreise üderschritten werden, oder sich zu einem solchen Vertrage erbietet; 3. wer einni Gegenstand, der von einer Aufforderung (8 2, I des Gesetzes, betreffend Höchstpreise) betroffen ist, beiseite- scheifft, beschädigt oder zerstört; 4 wer der Aufforderung der zuständigen Behörde zum Verkant von Gegenständen, für die Höchstpreise festgesetzt sind, nicht nachkowmt: 5. wer Vorräte an Gegenständen, für die Höchstpreise festgesetzt sind, den zuständigen Beamten gegenüber verheimlicht; 6. wer den nach 8 5 des Gesetzes, betreffend Höchstpreise, erlassenen AnsführungsbcstimMungen zuwiderhandelt. Bei vorsätzlichen Zuwiderhandbrngcn gegen Nr. 1 oder 2 ist die Geldstrafe mindestens auf das Doppelte des Betrages zu bemessen, um den der Höchstpreis überschritten worden ift oder in den Fällen der Nr. 2 überschritten tverden sollte; übersteigt der Mindestbetrag zehntausend Mark, so ist auf ihn zu erkennen. Im Falle mildernder Umstände kann die Geldstrafe bis auf die Hälfte des Mindestbe- betvages ermäßigt werden. In den Fällen der Nummern 1 und 2 kann neben der Strafe ungeordnet weichen, daß die Verurteilung eivrcht am Orte der Mieferung durch Wiegen des Wagens vor und imch dem Entladen auf eurer geeichten Wage sestznstellen. c) Erfolgt die Versendung auf dem Wasserwege, so ist das Gewicht am Orte der Verladung in das Schiff durch Verwiegen aus einer gecickichen Wage festzu stellen. 2. Erfüllungsort ist bei Verkäufen gemäß 8 2 Ziffer 1 der Ort der Ablieferung (Eisenbcrhmvagen oder Schiff; bei Anfuhr durch Fuhrwerk das Lager des Käufers oder der Gerberei oder Lohmühle>; bei Verkäufen gemäß § 2 Ziffer 2 der Abfuhrstlatz an! Gewinnungsvrt. Bei Verkäufen von Rinde lganz oder zerkleinert) gemäß § 2 Ziffer 2 hat der Verkäufer bis zur Tlbfuhr, längstens bis zum Wlauf des 60. Tages nach der Uebernahme, für pflegliche Behandlung und sachgemäße Aufbewahrung zu sorgen lund die Gefahr für Verschleuderung durch nickst pflegliche Behandlung und unsackgemäße Aufbewahrung zu tragen, es sei denn, daß er dem Käufer eine schuldhafte Verzögerung der Abfuhr mrchsoeist. 3. Neben den Höchstpreisen dürfen ungerechnet werden; a) die reinen Frackstkosten!wkwendigdr Versendung mit der Bal/n oder auf dem Wasser sowie die notwendigen Kosten des in diesen Paragraphen vorgescki-riebenen Wiegens: b) Zinsen bei Strmdung des Kaufpreises. Ist der Kaufpreis gestundet worden, so dürfen bis zu zlvei vom Hundert Jahreszinsen über Reichsbankdiskont hinzue geschlagen werden. 4. Jeder Verkäufer ist verpflichtet, dem Käufer per von dieser Bekanntmachung betroffenen Gegenstände mit dessen Verlangen bei Mlieferung xine schriftliche Aufstellung über die von ihm gen!äß § 2 und 8 3 Ziffer 1 und 4 berechneten Preise und Unkosten auszuhändigen. Diese Bestin!mnng gilt nicht für Verkäufe der Vei> teilungsstelle (Kriegsleder Miengesellschaft). Anmerkung: Andere als die unter Ziffer 3 aufgefübrten Kosten dürfen also nur insoweit angerechnet werden, als der Verkaufspreis bei ihrer Hinzurechnung den Höchstpreis nickt überschreitet. Ter Umsatzstempel ist im Höchstpreis einbegriffen. 8 4. Verpflichtung zur Führung von Lagerbüchern. Jeder Käufer der vou dieser Bekanntmachung betroffenen Gegenstände die zur Führung eines Lagerb-uches verpflichtet, ans welchem der Dag des Einkaufs, Name und Wolmsitz des Lieferers, Art. Menge und Einkaufspreis, der Tag des Verkaufs, Name und Wohnsitz des Käufers, Art, Menge und Verkaufspreis ersichtlich sein muß. Personen oder Firmen, von denen die von dieser Bekanntmachung betroffenen Gegenstände für fremde Rechnung eingelagert oder verarbeitet werden, z. B- auch im Lohn arbeitende Lohmühlen oder Ertrafabrikcn, sind ebenfalls zur 'Führung eines Lagerbuches verpflichtet. Aus dem Oagerbuch muß Name und Wohnsitz des Eigentümers der Ware, sowie deren Menge und Art Md der Tag ihres Eingangs exsichtlich sein. 8 6. Zurückhalten von Vorräten. Bei Zurückhaltung von Vorräten ist sofortige Enteignung zu gewärtigen, vorbehaltlich der dafür angedrohten Strafen. 8 6 . Meldepflicht. Tie Kriegs-Rohstoff-Mteilung (Meldestelle für Leder uitb Lederrohstvffe, Berlin W 9, Budabester Straße 11/12) des Kr reg s- amls des Kgl. Preuß. Kriegsministeriums kann Bestandsmeldungen über die von der Bekanntmachung betroffenen Gegenstände verlangen. 8 7. Ausnahmen. Tie .Kriegsleder Mtiengesellschaft darf beim Verkauf der von dieser Bekanntmachung betroffenen Gegenstände die durch 8 2 und 3 festgesetzten Preise ickerschreiten. 8 8 . Anfragen, Anträge, Ausnahmen. Alle Anfragen und Anträge, die diese Bekanntmachung betreffen, sind an die Meldestelle für Leder und Lederrohstoffe der Kriegs-Rohstoff--Abt'ilimg, Berlin W 9, Dudapester Straße 11/12, zu richten. Die Entscheidung behält sich der Unterzeichnete zuständige Militärbesehlshaber vor. § 9. Inkrafttreten. Diese Bekanntmachung tritt mit dem 20. März 1917 in Kraft. Gleicki^eitig wird die Bekauntmachung Nr. Oh. II. 1/1. 16. K. N A., betreffend Höchstpreise für Eichenrinde, Fichtenrinde und zur Gerbstofsgewinuung geeignetes Kastanienholz vom 15. Februar 1916 aufgehoben. Frankfurt a. M., den 20. März 1917. Stellv. Generalkommando des 18. Armeekorps. Betr.: Höchstpreise für Eichenrinde, Fichten rinde und zur Gerb- stoffgewinnung geeignetes Kastanienholz. An die Grotzh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Indem Ivir auf die Bekanntmachung des stellvertretenden Generalkommandos des 18. Armeekorps von heute verweisen, beauftragen wir Sie, von dem Inhalt derselben den Interessenten alsbald Kenntnis zu geben und dieselbe in Ihrem Amtszimmer zur Einsicht offen zu legen. Gießen, den 20. März 1917. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Usinger. Eewerbeblml zu Gießen eingettagene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Die verehrlichen Mitglieder unserer Bank werden zu der am Donnerstag, den 22 . März 19t?. 8 % Uhr abends tm Hotel Grotzherzog von Hessen stattfindenden 58. ordentlichen General-Versammlung ergebenst eingeladen. MmMM Zisr beginnenden Photo-Saison empfehle besonders preiswert sämtlich© In Postkarton können grössere Quanten sofort ab Lager geliefert werden. HtUeiR „Iw IrspMf Spezial-Piioto-Haus Kreuzplatz 9 . 2285a Kreuzplatz 9 « Tagesordnung: 1. Erstattung des Geschäftsberichtes für 1916. 2. Beschlußfassung über die Genehmigung der Jahresrechnung und Bilanz und die dem Vorstande und Aussichtsrate zu erteilende Entlastung. 3. Verteilung des Reingewinnes. 4. Ersatzwahl ausscheidender Mitglieder des Aufsichtsrates. 5. Bericht über die Revision der Bank durch den Verbandsrevisor. [2076JD Gießen, den 2. März 1917. Gewerbebauk zu Gießen eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftflicht. Gießener Haußfrauen-Bercin Der »ächste LebrkursuS für ^lnfertiaung vo» Schub- Werk ftudet mdp Ostern statt. Anmeldungen liierm werden in der GeschnitSstelle MauSbura 5, Donnerstag von 5» bis 7 Nbr nachmtltagS, entgcqenaenoinmen. Di ?r! l u()fii(fieljritubcMt jeden Mittwoch von 7—IstUhr abendc, . berreatfchule, Zimmer Nr. 12, geöffnet. 2302 Die Vorsitzende. Der Vorsitzende des -lufsichtsrates: L Petri JT freibr^men (aus Papier — frei für Verbraucher, prompt lieferbar». Normale Breiten. 2169 ©ollbrocht Ä €o., Dhilsimix. Ban- mtb Nntzholz-Vcrkanf. Aus dem Distrikt NSvenstrauch 19, Geuieindewald Treis a. Lda. sollen auf dem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden: Stämme: Fichten: 1 Stück III. Kl. 80-M Durchm. ---- 1,18 Fstm. 18 Stück 5n .Kl. 20-24 Durchm. 7,70 Fstm. 130 Stück 5b Kl. unter 20 Durchm. ----- 27,W Fstm. Derbttangen: Fichten: 61 Stück l. Kl. 1,-14 Durchm. --- 7,73 Fstm. 101 Stück II. Kl. 8—10 Durchm. ---- 6.54 Fstm. Die Gebote sind nach Klassen getrennt zu balten. Der Kaufpreis ist pro Fstni, schriftlich und verschlossen mit passender Auischritt versehen, anzvgeben und bis zum Samötag, den 31. März 1917, mittags ‘ a 3 Uhr auf Groich. Bürgermeisterei Treis a. Lda emzuretchen, woselbst auch die Etöftnung gegen Uhr im Beisein etwa erschienener Interessenten statt findet. 2271 Grohh. Bürgermeisterei Treis a. Lda. Benner. Die Holzverfteiaerung vom IS. lfd. MtS. ist genehmigt. Ausgabe der Absubrscheine bei der zuständigen Zahlstelle. Holzüberweisung und erster Fahrrag: Montag, den 26. lfd. MtS. Gießen, den 1V. März 1917. Großh. Obersörsterei TreiS a. d. Lda. I. V.: Trautwetn. 599 Pf«l. Strickgarne schw. und grau, ü Mk. 8.50. 10. und 11; 20!) Pfd. Strick- wolle, lu-Qual., schm., cklla- rine, grau un^ lcderiarbig, ä m. 28, empfiehlt u. neben Probevacke ü8Pfd. od. Probe- pftmde u. Nachn. z. Diensten. .1. Siern, Lö.-SohwalbÄCli, Telefon 68. _2 263 Im Kopfwäschen mit Trockcn-Apparat, Frisiercnit.Ondulieren ein» vsieblt sich Frau Sandory, Asierweg NNl Neub. I" 1 » Die Frühjahrsmoüe wird in reizvollen Verbilden!, jeden Bedarf berücksichtigend, vor Au^rn pro- führt im neuen I' vorit- 5Io«len-Albu»«». 80 Pf. Favorit der beste Scbultt I Zu haben im !lSf)3a 2281B