m. 66 Smites Vlett |67. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. veilagen: „Sictzener Kamckienblittter" und „Ureisblatt für den Ureis Sichen". -astscheckkonw: Frankfurt am Main Nr. N686. - vsnkvettehr: Gewerbebank Gietzrn. General-Anzeiger für Montag, 19 . März \9\Z Zwillingsrundoruck und Vertag: Br ü husche Unwersttäts-Buch-u.Steindruckcrc ^ R. Lange, Gigtzen. Schriftleitung, Gefchaftsstelle und VruSerei: Schulstrade7. v eschäftsstelleu. Verlag Echriftlcirung: e=S§» 112. Anschrist für Dre.hl mchrichten'.AnzeigerGie :cu. Sechste Uriegsanleihe — Neichsschnldbuch. Mm zuständiger Seite ^mrd uns geschrieben: Die grurstioen Bedingungen., unter denen auch, di« sechste Kriegsanleihe «nffgelegt ist, geben erneut Vermckasswtg, auf die grossen Vorzüge und Vorteile des ReickMlIckdbuchS für alle diejenigen hmMveisen, die ihr Geld nicht mir hochverzinslich, sondern auch dauernd anlege;; Volten. Verluste, die dein Cffe!ktenüe- srtzer durch Diebstahl, Derbrerrnen nfw. dwhen, sind ausgeschlossen : Zinsen werde;; auf die bequemste, allen Wünsthen.der Gläubiger rechmrwftrageude Weise — bei Postfend-nng portofrei — schon vor dem Fälligkeitstermin gezahlt; der Gläubiger erspart sich jede Verwaltung des Kapitals, die die Reicks schildeu vermal tuug kostenfrei üüerninnnt. Daß die Erkenntnis hiervon in immer weitere Kreise dringt, beweist die ungeheure Vermehrung, ivelch die Reichsschickdbuch- korttm seit Kriegsbegäu; erfahren habeir. Ende Juli 1914 bestanden derw o0146, während sie jetzt auf 982 247 augewachsen sind. Tt^u hat das Reich auch noch die Porto kosten für die au die Schuldbuchinteressenteu gerichteten Schreiben, welche bisher als portopflichtige Dienstsachen veriandt werden mußten upd die deshalb von den Empfänger;; zu tragen tvaven, ans eigene Rechnung übornommen, so daß nunmehr alle Schreiben — besonders also auch die zahlreichen Benachrichtigungen über erfolgte Eintvagrmg in das Schnächuch, — Porto frei übersandt werden. Hierbei soll erneut darauf hiugeiviesen toerden, das; erlrebliche Verzögen rügen in der Zusendung der Benachrichtigungen bei der großen Zahl der Ldtträge unvernrerdlich sind, daß also beim nicht reattztttigen Eingang von Benachrichtigungen kein Grund zur Ve- irnruhigrmg vorttegt. Sobald die Vermittlungsstelle den Ein- tragungsantrag an die Reicl?sschmldenVerwaltung eingereicht l>at, wird er unbedingt und in der Reihenfolge ntit den sonstigen Anträgen erledigt. Dein Gläubiger eittstelxm mis einer Verzögerung keine Nackfteile, vor allen; findet die Zinseirzahlimg auf jeden Fall pünktlich statt. Nach alledem können tvir die Zeichnung der sechsten Kriegsanleihe überhaupt und besonders auch zwecks Eintragung in das Reichs schnldbuch nicht dringend genug empfehlen. ziächenzulsgen für den Anbau von Sommerolsaaten. Der Kriegsausschuß für Oele u;ck> Fette, Berlin, schließt zur Förderung des Anbaues von Sommerrübsen, Mohn und Leindotter mit den Landwirten Anbau vertrüge ab. Tiefe-ttgen Landwirte, welck-e' sich durch die Anbanverttäge zur Anpflanzung der gen mutten Sommerölsaaten verpslicksten, erhalten eine Flächen- H - h Mk. 25.— für 100 Kilo ab-gelieferttn Braunsenf gewähtt, ebenso vnrd ihnen ans jeden Hektar, toekfjer mit Genf angebcutt wird, 100 Kilo schweselsaures Ammoniak zugewiesen. Alle Anfragen und Anträge sind an den Kommissionär des Kricgsausschusses, die Ze;ltral g en ossenscha ft der Hess, landw. Kdnsumvereine c. G. m. b. H. Darmstadt zu richten. Aus dem Reiche. Beschlagnahme von verdorbener! Fleifchrvaren. Der Kriegs-ausschliß fiir iDete und Fette macht darauf aufmerksam, daß auf Grund der Bundesratsvierordiruirg vorn 25. Februar 1917, Reichsgesetz bl alt Nr. 29, alle verdorbenen oder sonst für die nrerischliche Ernährurrg nicht aeeigireten, g-crnz oder zum Teil aus tterischen Stoffen her gestellte u. Kvnferveu, Würste, sowie sonsttgei; Fleisch- und'Fettwaren, die in gewerblichen oder Handelsbetrieben ansallen, der Beschlagnahme unterliegen und an den KriegSausfchuß ftir Oele und Fette abgelief-ert werden niüssen. Der Kriegsmtsfchuß hat dch Wahrnehnnrng gemacht, daß recht erhebliche Mengen von verdorbenen fischen, z. B. Bratheringen, Salzheringen, verdorb>enen Rüucherwaren iffw. im .Handel sind. Auf Grund der vben angezvgeneil Bun- desratsverordmrng nrüfserr alle diese verdorbenen Nahru.ngs- ruittel unverzüglich denl Kriesansschuß fiir Oele und Fette, Sekttvn „Lohnentfettung", Berlin NW. 7, Unter den Linder; 68 a, angemeldet werden. . Lieferungsverträge über Gemüse und Obst. G§ wird uns mitgeteilt, daß nrrr solche Verträge irr ihrem rechtlichen Bestände gesichert sind, die nach den von der Reichsstelle für (Rmüse. und Obst heraus^gegebenen Mustern abgeschlossen werden. Denn es wird voraussichtlich schon irr kürzester Zeit eine Bekairnümachmrg mit Gesetzeskraft erscheine;;, wonach alle LiesermigKvr.:rttäge für Gemüse und Obst der Schriftsorru und, soweit sie nicht von der ü'eichsstelle selbst abgeschlossen sind, ihrer Gerrehmignng bedürfe;;. Dies soll auch für bereits abgeschloffene Verträge gelten. Die Reichsstelle wird aber nur solche Berttäge ge- ;lehmigen, die den von ihr herausgegebecken Miisbern genau entsprechen. Anfragen im Reichstag. Abg. Dr. Werner-Gießen hat im Reichstag folgende Anft.agen eingebracht: l. Die Zeitverhältnisse haben es ;nit sich gebracht, daß für die .Volksernährun^ immer mehr Ersatz gebniffe der von ihnen vorgenommenen Untersuchungen mit- zuteilei; sind, und die auf Anftage über die ihr zugegangenen Untersuchungsergebntffe und sonstige für die Beurteilung der Ersa.tzmtttei weseittliche Fragen Auskunft erteilt. Aus Stadt nnd Land. Gieren, 19. März 1917. ** Papiergeld au Zein ander falte n! Vor einen; neuen Kniff, der jetzt wiederholt mit Papiergeld in der Weise versucht rvvrden ist, daß Sckxäne in der Mitte durchschnitten u;ld dcnm die Hälfte für sich wieder ziusanttniengefaltet in darr Ladsnge- schäften Kur Acchlung hinge legt wurden, seien insbesondere Geschäft sleme gewarnt. Rinrutt der Verkäufer dem SckMN^an sich, ohne ihn auseinandcrMfalten, so ist er geprellt. Es empfiehlt sich daher, jeden zur Zahlung gegebne;; Geldschein vor der Zunahme zu entfalten ;md so auf seine Unversehrtheit zn prüfen. ** Tie hessische Lazarett zei t;;ng Nr. 40 brnigh in deren allgenrenren Teile „Der iscstsälische L>osschufte" von Karl Jnrmeima;m, „Olme Arme durck)s Leben" von C. H. Nuthcm, Elek- trotechniscken Unterricht für Benvundtte, „Schießpulver und Sprengstoff" von Dr. Robett Hahn, Vom deittschen Geiste, Kleine Mitteilungen, Lazarett-Beratung, Rätsel-Ecke. Die Gieß euer Beilage enthalt: „Stark bleiben" von Reinhold Braun, „Üebens- kunst" von Tr. Harttvig, Vom Kvarrkenbett zur Kriegsarbeit, Sttlleu für Kriegsbeschävrgtt und VerwnndÄcn-lU verricht. ** Postscheckvc r keh r. Eine vaterländisck>e Psticht ist es, mtt alle;; Mitteln Mtfn zu streben, daß der Umlauf v-o;; Bmk- ;rottn imö Mrdeceur baren Geld aus das äußerste Maß beschränkt und der bargeldlose Acchlungsausgleich gessördett wird. DiesLnli Ziele dient auch der Postscheckverkehr, der zugleich den Zahlungsverkehr vereinfacht, verlnlligt imb kieschleunigt. Die Beteiligung m dieser, zum Nutz-ejn her Mgemeinheit geschaffnen, Einrichttmg wird daher eindringlich empfohlen. Die Vorteile des Postscheckverkchrs für derl Einzellien bestehen darin, daß der PvUcheckkulnde keim größeren Geldbestände in der Wohnung oder in; Geschäfte bereit M halten oder zu vertvahren hat; also keine Verlustt Ml Bargeld durch UirttrschlaMMg, Diebstahl oder Feuer erleidet. Der Postscheckkunde weist vom Sckxreib-ttsch aus seine Zahlungen durrh Ausfüllen von Vordrucken (Uebertveisungeu oder Schecke) an. Die Wege zur Post, um Postann^ffungen oder Wertbriefe aufzrckieseru, stuvie andere lästige Gänge, die riotweiwig sind, um das für die Fertigung emes Wertbriefs erforderliche Paviergeld zusammenzubeöomnle;;, falle;; iveg. Der Postscheckkunde weiß auch, daß bei den Vorzügen, die die bekanutt blaue Zahlkatte bietet, die Rcck)mm^cn von bei; Schuldnern sä-neller bezahlt werden. Die Beträge, die der Postfcheckkimde erhält, iverden arif Anttag seinem Pvftsck>eckkonto gutgeschrttben. Auch hier fällt dann das zeitraubende und hastige Geldzählen {nxq, das Bestellgeld imrb gespart. Da auch die Gebühren im Postscheckverkchre nredrig smd, enipffehlt es sich für jeden, der einen irgend w;e ncnnenslvertttt ZalKmgsverkehr hat, sich ein Postsck-eckkouto eröffnen zu lassen, Hier in Gießen befind«!; sich bis jetzt 258 Postschsckkunden. wer keine Uriegsayleihe zeichnet, hilft unfern finden. Landkreis Girhrn. n. A l l e n d o x f a. b. Lda., 18. März. Mit dem Eisernen Kreuz wirrden mrsgezeichnet: Eberhard Lotz und Ludwig ^foos. l>clm Re in ha rdt, Sohn des .Heinrich Reinhardt III., erhrelt d;e Hessische Tapserkeitsrnedaille. ^ ** Londorf in der Rabenau, 15. Marz. Tre von der hies;- gen Gemeinde erfolgte Sammftmg zur GroßherzogS Geburtstags spende belief sieb ailf 224 Vttrrk. .Hierzu kommt noch d;e Suurnn vor; 67 Mk., gesammelt unter den; Persosi-al das lnesigen Kaiserliche;; Posta mi&. _ . ** Nonnenroth, 18. ?ALrz. Dem UrtterOfftzrer Georg Metz, er II., Fuß-Arttllerie-Regiment Nr. S1, welcher schon fett Anfang deS Krieges im Felde steht, wurde 'ok Hessisch Tachettnts- medaille verliehen. GleüvLtttig wirrde er zum Sergeanten befordett. g Röthges, 18. März. Donnerstag abend 8 Uhr fand em LichälldervsrtMq über daS BollSvarmL-en des deutschen Reiches statt. Dabei wurde in ernster Weise z-trr regen Bettilisung der Land- Nttrftchast an der neuen Kriegsauleil^ ermahnt. Bürge-cmeister Meckel sprach dem Redner des Abends. Lehrer Ja k o bi, den Dank der Bersammlimg aus. KreiS Büdingen. # Nidda, 17.MÄrz. In diesem Winter war die hiesige Gewerbeschule vor; 26 jungen Leuten besucht, im Barnchre waren es 20, in; erstu Kriegs,vüiter 27. Jü dev; Unterrichtsgebiete maren TLefbau bildungsschicke 35 Schüler; der cingesülrtt Vtädchen-Fottbildung unttrrlcht fvurde von 23 Personen befuckst. Untcrr;chtsgecwuüande waren: pvaktisckfc Unttrive;s;n;g im Flicke;;, ^lop,en, W><;bzeug nähen und Sticken. In Älubelracht der Zeittimstände kam; dreser Besuch als eut günstiger bezeichnet werden. Kreis Schotten. O E i ch e l f a ch f en , 18. März. Bor zahlreicher Zuh-Zrerschaft hielt am 15. März Pfarrer Rü hl aus Wingershausen einen Bortrag über D e u t s ch La n ds wirtschaftliche Kraft. Das gesprochene Wort wurde durch Lichtbilder veranschaulicht: beides wurde sehr beifällig ausgenommen. Vaterländische Lieder wurden begeistert von Alt und Jung gesungen. # Ober-Lais, 17. März. Das Eiser;;e K;ruz erstttt hex Wehrmam; Karl Die hl mann bei einer Srnitärskompagnie. O Steinberg, 17März. Gestern abend sprach im lKesi- gen dichtbesetztci; Schulsaalk Hofprediger Widmann aus Gedern über Deutschlands Kraft und Größe. Der Redner behandelte das Thema nach der w-ittscbaftlichen Seite. Die oorge- ft'ckittcu L i chtb!i l d e r, die einen deutlichen Eindruck von der überragenden Kiast unserer Volkswirtschaft gäbe;;, erweckten großes Iw- teresse. Der Oiesang von „Deutschland, H>entfchl«nd LSer alles" beschloß den Abend. Kreis Wetzlar. ra. Wetzlar, 16. März Die Stadt Wetzlar legt vor der Neustadt, an der Nanbott;erstraße »md in Niedergirmes insgesamt 64 Kleingärten in der Größe von 30 bis 35 Quadratruten au, ivelche öffeittlick) verpacyttt werden sollen. — Etwa 150 Jnteressenteck waren zum Verkauf der auSgebotenen städtischen Grundstücke erschienen und dafür wurden angemessene Preise erzielt. ra. K r o f d o r f, Itz. März. Der erste Brennholzverkaus innerhalb der Obersörsttre; Krofdorf, und zwar Montag aus dem Gen;e;ude- und Mittvwch aus dem: Staatswald, ergab ganz ungeahnt hohe Preise. Trotz Ausschluß aus wattiger Käufer be; der Gemeinde, ecftchren die Preise einen sochei; Wechsel nach oben, ,vie er hier niemand angesichts des Waldreichttrms in den Kopf will. Bnchensck)eit kostete *im Königlick-ei; Forst durchschnitttich 23 Mk., Bucheuknüppel 18 Ml., Eichcuknüppel 15 Mk. und Bilchei;- reisig 2—2,25 Mk. pro Raummeter. Selbst aus den Gemeinden jenseits der Lahn u;tt» aus dem Biebertal warm viele Käufer erschienen. Harter Frost, dazu der seit Wochen liegende tiefe Schnee machen alle Mstreugungen der Forstbehörde, diesmal mehr^Holz zu schlage;;, zunichte. d. M ü n ch h olzhause ü, 15. März. Ein freck>cr, wohl selten vorgekommener Diebstahl wurde bei dem Landwirt Friedrich Förster von hier verübt. ES wurde;; ihm nachts zwei Schweine gestohlen, im Stalle abgcschlachtet und daun mitgrmommcn. Der Polizei ist es bisher nicht gellu;gen, die Täter zu ermttteln. — Zun; * Unteroffizier befördert iourbe der Gefreite Fritz Amend von hier; er ltrat zu Beginn des Krieges freiwillig ein imb wurde inzwischen mit dem Eisen«:;; Kreip; ausgezeichnet. Mit den; Eisernen Shcn* wurden ausgezeichnet: Musretter (KricgsbeschÄigter) Friedrich D renth, zurzeit bei einem Ersatzbataillon in Gießen, und Unteroffizier WiHelm Viand bet einem Fuß-Att.-Batl. int Westen. d. Au § dem Kreise Wetzlar, 15. März. Die für deutsche Soldaten- imb Marinebeime veranstaltete Stxmde hatte in den La;tt>bürgermeistereien deS Kreises folgendes Ergebnis: Büracr- meistcre; Aßlar 894,83 M., Atzbach—Launsbach 1107,11 M., Draunfels 1457,45 M., Greifenstein 344,55 M., Hohensolms 349,30 M.. Rechtenbach 1213:55 M. und Schwallach 866,55 M. — An Speisefetten 'standen in der vergangenen Woche znr Verteilung an die versorgungsbeirchtigte;; Personen des Kreises zur Vcrsüg;u;g: 2540 Pfund Landbulter aus dem Kreise, 1000 Pfund Molkerei- butter imb 78,2 Pfund Schweineschmalz. Es entfiel auf den Kopf der Bevöllerung eine Fettmcnge von 50 Gramm. fumfccl. Gießen, den 16. März 1917. Dem soeben erschienenen Geschäftsbettcht der Hessischen L a;; d e § - H p p o t h e k e n bank ; ar; TilgungSbarschen, die seitens der Bank unkündbar sind und im Zinsfuß nicht gesteigert werden können, hat sich, da die planmäßigen u;ü> außerplanmäßigen Tilgungen im Berichtsjahr größer als die Auszahlungen waren, um rimd 1h- Millionen Mark auf krund 175 Millionen Mark vennindett. Von dem letztgenannten Betrag sind 64 Millionen Mark zu 33/4 Prozent und 111 Millionen Mark mit etwa 41/4 Prozent -u verzinsen. Tie Ausgabe von Pfandbriefen und Kommunal-Obligatiouen, von denen am Jahresende insgesamt rund 172,8 Millionen Mark in Umlauf waren, beschränkte sich auf Ausnahmen, da die Bank mit der Abgabe ihrer schuld- t^rschreibung^n zurückgehalten hat: sie ging dabei von der Erwägung aus, daß alle Mittel tunlichst dem Reiche für seine Ktedit- bedürftrisse zr;geführt werden nmssen. Seit Kriegsausbruch betrachtet es das Jnstttut bei der Darlehensgttpährung als seine Aufgabe, in erster Linie kleinere La:ck>wirte und Gewerbetreibende sowie Arbeiter usw. zu berückfichttgen, die sich nur schwer an anderer Stelle die erforderlichen Mittel beschgffen konnten. vZr licht äasgefüilt 25 tmd 60 Watt Nar das dem Glas- bell cm einöe ätzte wort CüRfirlbiMtfl fJrd&s/jbrikai der AucrQcfcMch&fl.Btrlm > liebermü crhMdtf Fiiifoiraphien Eine Vergrösserung vollständig breit 36 cm hoch (einschliesslich Karton) - , ;st 30 om breit 36 cm hoch (einschliesslich Karton) erhalt jeder von seiner eigenen Aufnahme, der sich in der Zeit von heute bis einschliesslich „ M ont ag, d e n 2. A p ri 1, einerlei in welcher Preislage, bei uns photographieren lässt. Günstige I ‘■elegenheit für Konfirmanden und Kommunikanten zu einem grossen Gratisbild Strarass Gleiche Geschäfte in vielen Strickten Süd nn in der Nähe der Universität, Fernruf 633 und 953. 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März 1917 selbständig oder unselbständig un Hauptberuf tätig sind, und zwar: 1. im Reichs-, Staats-, Gemeinde- oder Kirchew- drenst, 2. in der öffentlichen Arbeiter- und Angestellten-, veriicheruug, 3. als Aerzte, Zahnärzte, Tierärzte oder Apotheker, 4. in der Land- oder Forstwirtschaft, 5. rn der See- oder Binnensisckierei, 6. rn der See- oder Binnenschiffahrt. 7. im Eisenbahnbetrieb, ernschl. des Betriebes der Klein- und Straßenbahnen. 8. auf den Werften, 9. in Berg- oder Hüttenbetrieben, 10. in der Pulver-, Sprengstoff-, Munitions- oder Wanen sabrikation. , Gibt ein bisher von der Meldepflicht Befreites '.bme Tätrg^ü auf oder wechselt er seine Beschäftigungs- stelle. so hcck er sich spätestens am dritten darauf folgenden Werktage ber dem obengenannten Arbeitsnachweis zu rnelden und die für die Ausfüllung der Meldekarte erforderlichen Angaben zu machen. ^it Gefängnis bis zu drei Monaten oder mit! Geldltraw bis zu 600 Mark wird bestraft, wer bei der Meldung Imsientlrch unwahre Angaben macht. Mit Geldstrafe bis eiichundertundftmfzig Mark oder mit Haft wird bestraft, tver die vorgeschriebenen Mel- ^ungetr oder Mitteilungen schuldhaft unterläßt. Gtetzen, 16. März 1917. 2207L _ Ter Oberbürge rmeister: Keller. AüWe m Lehensmlttclkiirteil. itt meine Bckanntmachnug vom V. MtS. (Gicncncr Anzeiger Nr. V2 vom 14. März lä??} wrdcre ich dicienigen Vcrivucn, die ihrer Ber- Vflichrun - zur Ansuilluug der vorgeschriebenen Vordrucke der Vcrtoncnttandeiausnai'me noch nicht nach- gekommen und, aus, die ausgefiillten Vordrucke um» gehend oer zuitandrgcn KartenauOgabettellc abzn- l iv i CI? IL . wird wiederholt bemerkt, daß nur noch die- lenlgen Versonen Karten zum LebcnSmittelbezug Mlteu. die in dem Vordruck namentlich aufgeiüvrt Gießen, den 17. März 15)17. 2206B Der Oberbürgermeister: Keller. Mbiruin - Carbklimni. Gust. Walter, Diäusburg. 8snk!iLU8 Joseph Herz Neuen Baue 23 Giessen Neuen Baue 23 Ausführung aller bankmässigen Geschäfte Errichtung provisionsfreier Scheck-Konti Umwechslung von Kupons und Sorten Aufbewahrung und Verwaltung von Wertpapieren, Dokumenten, Hypotheken etc. etc. Entgegennahme von Bareinlagen, täglich abhebbar oder auf Kündigungsfrist gegen Verzinsung Vermietung von Schrankfächern (Safes) gegen mässige Gebühr. S28JD Licht-Spiel-Haus • Bahnhofstraße 34 Heute und morgen zum letzten Male HENNY PORTEN der Liebling aller Kino-Besucher, in ihrem neu esten Gesellschaftsschauspiel in 3 Akten GRETCHEM WENDTLAND Außerdem gastiert auch noch das beliebte Künstlerpaar WÄNDA TREUMANM UND VIGGO LARSEN ^ in ihrem entzückenden Lustspiel in 3 Akten 22^0a Scheven contra Fesfenberc Erstklassige Kiinstlerkapelle :: Von Mittwoch an neues Programm. 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A w^rde heute bezüglich der Firma Carl Schlüter, Gießen eingetragen: Der seitherige Teilhaber Fritz Schlüter in Gießen ist mit Wirkung vom 1. Januar 1917'aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden. Die beiden verbleibende» Teilhaber führen dieselbe unter Uebernahme aller Aktiven und Passiven unverändert weiter. Gießen, den 16. März 1917. G-roßherzogliches Amtsgericht. Holzverfteigevung. Nachgenanmes Holz wird, wie folgt, versteigert: Donurstag, den 22. März 1917. aus den Frei- herrlich v. Nabenau'schen Walddisirtkien Mönchwald, Buch. und Elchwald: Stämme: 1 Eiche HI. Kl. = 1,54Fstm.. 4 (Stehe I \. Kl. - 1,82 Fttm.,- 5 Fichte IV. Kl. -- 2,15 Fstru Leiter: Rm.: 1/9 Buche, 16 Eiche. Knüppel: Rm. 100 Buche, 12 -vainbuche,- 72 Elche; 3 Fichte. Reiser: Rm.: 1U6 Buche, 72 Eiche. Stöcke: 64 Buche, 15 Eiche. Zusammenkunft und Beginn im Mönchwald um9'/,Ubr vorm ttags. lm Buchwald um 10*/, Uhr, im Eichwald an der KrelSstraoe Allertshausen-Beuern an der Abfahrt nach dem Elchwald nach 12 Uhr. Auskunft erteilt Freiherrlicher Furftwart rreyerer, lLllmvach. Freitag, den 23. März 1917 werden nach Zusammen* V'"? Ubr vormiriags im Distrikt Holzavseldrusch aus den Freiherrl. v. Rabenamschen Walddistrikten Hainstruth, Kahlenberg, Rlnnwege 1, 2, 3, 6 und 15, Kirchgeheeg 1 u 4: Stamme: 11 Eichen V. Kl. --- 4,20 Fstm., 4 Eichen VI. Kl. IV ^b^te lll. Kl. -- 0,99 8-ftm., 4 Hainbuch, ^ = 0,97 Fstm., 3 Hainbuche V. Kl. = 0,38 F-stln. Derbstangen: 127 Fichte ^ 13,08 Fstm. Nutzknöppel; l4F.chte i1,50Mtr. lang). Scheiter: Rm.: 83 Buche. 1 Kiefer, 2 Fichte. Knüppel: Rm.: 176 Buche, 27 Eiche 86 Krefe^ 6 Erle, 4 Birke. 2 Aspe, 26 Fichte^ Knüppel- rcrftg: .Rm.: 63 Klefer. Reisig: Rm.: 264 Buche, 46 Eiche. Stöcke: Rm.: 4o Buche, 88 KtZer, 50 Fichte. WiUr^Londo!f^^ erteilt Freiherrlicher Forstwart Londorf, den'16. März 1917. ‘ 2205B cv^stberrliche Qberförfterei Rabenau. I. B.: Trautwetn, Großh. Forstmeister. Bau- und Nutzholz-Verkauf auf Submission in dem Hattenröder Gemeindewald in den Distrikten Ettingshausergrenze, Stück» weide und Alte Kühunter Fichten: KP 40—49 cm Durchm. — 28,56 Fstm. „ 30—39 u „ ----- 45,68 „ „ 25—29 „ . =20.31 10 Fichte II. 25 „ III. 21 „ IV. 30 „ V. unter 25 17,04 SrnffChaHier Rudolph’s riadif. Sieben • rieuenweg 9 • Tel. 671 BlusikaHen- u. HlurUrlnztrumentenkguz ßrammophone Offizielle Perkaufsltellc der touttten erannnoolion- llktiemSeiMchM ftcriii Kiefern: 5 Kiefern IV. Kl. 25—29 om Durchm. =2,94 Fstm, 16 „ V. „unter 25 „ =12,40 „ Eiche: 12 (£id^e IV. Klaffe 30—39 om Durchm. = 8,39 Fstm. 23 „ V. „ 25—29 „ =11,32 , 16 „ VI „ unter 25 „ „ = 4,85 „ 58 Fichten Derbstangen 4,35 Die Gebote sind nach Sortiment und Klaffen getrennt zu halten. Der Kaufpreis ist pro Fstm. anzugcben und ist schriftlich und verschlossen mit passender Aufschrift zu versehen bis zum Dienstag, den 20. März 1917 mittags V/ 2 Uhr auf Groß- herzogliche Bürgermeisterei Hattenrod ab^ugeben. Die Eröffnung erfolgt an demselben Tage, nachmittags 2 Uhr, im hiesigen Nathause, wozu die Interessenten eingeladen sind. Hattenrod, den 10. März 1917. Großherzogliche Bürgermeisterei Hattenrod. Rock. 3978