Nr. 10 Erstes Blatt Jahrgang Der -fetzen«? Äszei^er erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: OiehenerHamIlienblätterr Xreirdlati fRr den Kreis Gießen. vrzngspreis: monatl. 90 Pf., oiertel- Mrl. Mk. 2.65; durch Abhole- u. Zweigstelle,^ monatl. 80 Pf.: durch die Post Mk. 2.45oiertel- jahrl. ausfchl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: sürdieSchristleitung112 Verlag,Gesch^sLsstetteöl ^ ^ richlkn: Anzeiger Elche». SwillingsninSvruck u. Verlag: vrühl'sche rinio.-vi'.ch- u. Stemvrucktrei R. Lange. Schriftlettung, SrschäftssteHe ».Druckerei: Postscheckkonto: Zranksurt a.M. U 686 Hmei Svciiag, 23. März (9tf Vankverfehr: Gewerbebank Sietzen Zchulstr. 7. Linnayme von Anzeigen 1 die Lagesnuinmer bis -uinNachmiuaq vorher. Zeilenoreis,^luzeigen: örtlich 20 Pf.. Vermietungen u. Stellengesuche 15Pi., auswärts 25 Pf., b P ntzvoffcyrttt 30 Pi., Iieklaiuen 75 Pi.^ bei Platzvorschrill 90 Pf. Hauptichri'lleiler: Auq.. G o eg. Vercuuwortlich für Politik u. Feuilleton: Oioei;. Stadt > d Vermischtes u.Ge-« richtsiaal: Ir. R. Zenu« Anzeigenteil: H. Beck» sämllrch in Gießen. ehr kx 11002: /«r MTB.) Großes Hauptquartier, 22. Marz. (Amtlich.) W e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Zwischen Lens und Arras kam es nach lebhaftem Artil- lrnefener zu Gefechten von Erkundungstrupps. . Im Landstrich beiderseits von Somme und Oise ver- tresen Zusammenstöße vorgeschobener Abteilungen für uns günstig. .. . Chivres und Missy, auf dem Nordufer der Aisne, NW rranzosrsche Bataillone zurückgeworfen worden. - ^ em .! infen Maasufer wurde durch Feuer auf die feindlichen Gräben ein sich vorbereitender Angriff nieder- gehalten. Von Vorstößen in die französischen Linien am Aisne- Marne-Kanal, nordöstlich von Verdun, bei St. Mihiel und am Westhange der Vogesen im Plaine-Tal brachten unsere Sturmtrupps vierzig Gefangene zurück. * Drei feindliche Flugzeuge sind abgeschossen worden. Das von Prinz Friedrich Karl von Preußen geführte Flugzeug ist von einem Flug über die feindlichen Linien zwischen Arras und Peronne nicht zurückgelchrt. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des G e n e r a l f e l d rn a r s ch a l l S Prinzen Leopold v o n B a y e r n. Bei Saberesina, östlich von Lida, drangen unsere Sturmtrupps in vier Kilometer Breite über die vorderen russischen Gräben bis zur zweiten russischen Stellung durch, zerstörten nachts die Verteidigungsanlagen und kehrten mit 25 Gefangenen, zwei Nevolverkanonen, sechs Maschinengewehren und 14 Mincnwerfern zurück. An der Front des Generalobersten Erzherzog Josef und bei der Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen lebte die Gesechtstatigkeit auf. Mazedonische Front. Die von unseren Truppen am 20. März gewonnenen Hölfen nördlich von Monastir waren gestern das Ziel starker französischer Angriffe, die sämtlich fchlschlugen. Gleichen Mißerfolg hatte ein schwächerer Vorstoß in der Seenenge. Der Erste Generalauartiermeister L u d e n d o r f f. weitere gesellte. In etwas mehr als zwei Monaten! Einige zwanzig Dampfer und Segler der feindlichen Handelsflotte weniger schwimmen durch sie auf den Wogen; fast 600 Ge- fangene hatte sie an Bord, als sie in den heimatlichen Hafen ? l M- d?icht nur int atlantischen Ozean, nein, auch in den mbt^en Mffern hat das /tapfere Schiff sich seine Opfer japanische, französische, australische Kreuzer und Mstorer wurden dutzendweise auf die Jagd nach dem gefährlichen „Pirateii", wie sie den deutschen Hilfskreuzer nannten, ausgesandt. Allen Nachstellungen zum Trotz hat ™ nC r UC „Möve" den heimatlichen Hafen wieder gewonnen. Bmn Ruhme der „Möve" sagten uns die f e i n d l i ch e n Berichte nicht viel, sie schwiegen sich verlegen darüber aus. Die brasilianischen und amerikanischen Blätter dagegen wußten ;ie desto öfter zu nennen. Nur einmal brach die englische Presse ihr Schweigen: als sie einen phantastischen Bericht über die Vernichtung dieses deutschen Hilfskreuzers durch englische Seersteitkräfte gab. Der Bericht war erschwin- delt! Die „Möve" hatte dem Kriegsgeschick nur einmal ihren Zoll zu zahlen gehaot: in jenem Gefecht mit dem bewaffneten Engländer, bei dem auf deutscher Seite ein Unteroffizier und 4 Mann den Seemannstod starben. Der Kaiser hat den Kommandanten Grafen Dohna zu seinem Flügeladjntanlen gemacht, das ist auch etwas Schottes, der selterteii Leistung Angemessenes, weil es ans dem Rahmen des Gewohnten heranssvr^ ; die persön- l ich e Freude des Monarchen wird uns dadurch bekitndet. Die Möve hat im Kreuzerkrieg mehr als irgend ein U-Boot geleistet: von ihrer Beute kommen annähernd 30 000 Tonnen auf einen Monat! Warutn wird da dieser Hilfskreuzer- dienst nicht zum allgemeinen System gemacht? So wird mancher Vermessene und Ungeduldige fragen. Warum kann es nur e t ne „Möve" geben? Wir aber wissen, daß diese Frage ein Unsinn ist. Denn im Großen muß das Planmäßige und Geordnete vorherrschen. Unsere Heeresleitung hat uns längst auch einmal das Bravourstück einiger deutschen Unterossiztere mitgereill, die pwtzlich auf die feindlichen Gräben losstürmtcn und eine lächerliche Zahl von Gefangenen einbrachten. Sollten darum alle Unteroffiziere an allen Kampflinien einen Generalsturm unternehmen? Dre Leistung" der „Möve" ist uns in erster Linie ein Glanz- stück, ein Dekorationsstück, das den deutschen Mannesgeist ziert und ehrt. Das ganze Volk hat seine Freude daran. Der Aben-bericht. Berlin, 22. März, abends. (WTB. Amtlich.) Außer kleinen Gefechten zwischen Somme mrd AiSne sind keine besonderen Ereignisse gemeldet. * * * In unseren U-Booten glauben wir die Waffe zu besitzen, ven „Meerbeherrscher" England einem denffchen Frieden gefügig zu machen. Diese vielumstrittene Art des Seekrieges hat uns so schnelle und gewaltige Erfolge gebracht, daß jetzt der Kaiser hocherfreut dem Admiralstab und dessen Chef öffentlich seine Ehrung dargebracht hat. Der U-Bootkrieg ist kein Experiment mehr; heute wieder liegt eine amtliche Erklärung im englischen Unterhause vor, die es von neuem bestätrgt, wie ernst für England die ravide zunehmenden Schiffsversenkungen werden. Nun ist neben dert siegender! U-Booten ein deutscher Kaperkreuzer aufgefahren, der außerhalb des Rahmens eines großen Marineblaues, ganz auf sich selbstgestellt, die glänzendsten Kriegstaten zu Wasser vollbracht hat: dw „zweite Möve" unter dem Grafen von Dohna- Sckstodien rst uns wiedergekehrt! Da tritt nicht tu den Vordergrund die Ueberlegenheit deutscher Technik, sondern da ist wahres Heldentunt vom sonnigsten Strahle des Ruhms beleuchtet. Wenn die Gesamtleistungen der denffchen Wehrmacht in gebietender Größe und Wucht vor uns stehen, vorzüglich hervorgebracht durch treffliche Organisation, Tapferkeit und Pflichterfüllung — so erscheinen uns solche Episoden, wie die „Kreuzzüge" der „Möve" wie eilte goldene, herrsch flmkelnde Dekoration unseres siegreichen Staatsschiffes. Es ist etwas Großes utrd zugleich Schönes, dabei Mzusehen. Wir erinnern uns dabei au jenen wundervollen Vorgang, wo ein österreichisches Kampfflugzeug Wunder der ^pferkeit verrichtete und mehrere von italienischen Geschossen gefällte Karneraden unter den Schüssen des Feindes vom Wasser aufzulesen wußte. Das war in der Wirkung nichts Epochemachendes bei der Entwicklung des großen Völkerringeris, aber es lebt dennoch in dert amtlichen Be- rtchten fort als etwas Herrliches und ewig Bleibendes. r° ^ auch mit den Heldenfahrten J ***■& hier zugleich auch epochemachende Wirkungen vorliegen! Die „Möve" _draußen tüchtig aufgeräumt, lieber 55 000 Raunitoiinen, dre die „Move" diesmal erledigt hÄ:, war schon rn Anschluß an die Einbringung der ^Darro^ale als Pr sie und an die einzige Verlautbarung der britischen Admiralität beruhtet worden. Heute erfabreu w-r. dcch die ,jm*' diesen 55 000 Tonnmi noch 68 00^ Der öskerreichisch-urigarlfche Tagesbericht. Wien, 22. März. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 22. März 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz. An der Vieriezina stießen unsere Abteilungen bis rn die zweite Linie der Russen vor und kehrten mit einem gefangenen Offizier, 226 Mann, zwei Revolverkanonen, sechs Maschinengewehren und 14 Minenwerfern zurück. Vorsti-hc feindlicher Jagdkommandos scheiterten überall wo sie versucht wurden. Jtal re nischerund südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichts zu melden. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f c r, Feldmarfchalleutnant. Die „Möve" zmückgeke^rt. B e r l i n, 22. März. (WTB. Amtlich.) Seine Majestät Hilfskreuzer „Möve", Kommandant Burggraf und Graf Dohna-Schlobitten, ist von seiner zweiten, mehrmonatlichen Kreuzfahrt im Atlantischen Ozean nach einem heimischen Kriegshafen zurückgekehrt. . ohat 22 Dampfer und 5 Segler mit 12 3 19 0 B r u t t o - R e g i st e r - T o n n e n, darunter 21 feindliche Dampfer, von denen 8 bewaffnet waren und fi'mf im Dienste der englischen Admiralität fuhren, und 4 feind- ttche Segler aufgebracht. S. M. Hilfskreuzer „Möve" hat '0 9 3 Gefangene mitgebracht. Tie versenkten Schlfse sind: . 1- .„Voltaire", englischer Dampfer mit einem Zwölfzenti- m-eter-Ge:chütz, 8617 Brnttoregiitertonnen, in Ballast. ^ 2. „Halbjorg", norwegischer Tatnipfer, 2587 Brntw-Register- Tcmnen, Stückgut. , 3 „Mount Tenrple", englischer Danlpfer mit einem Sreben- emhalbzentimeter-Geschütz, 9792 Br.-Reg.-T., Lebetrsnrittcl, Stückgüter und Pferde. 4. „Tuches; of Cornwall", englischer Segler, 152 Br.-Reg.-T., Fache. ^ ^Kmg George", englischer Dainpser, 3852 Br.-Reg.-T., Explopviwsfe, Lebeirsmittel und Stückgut. ~ ^ /,Cambriml Range", englischer Dampfer, 4235 Br.-Reg.- T., .W erzen utrd Stückgut. . 1: „Georgic" englischer Tatnpfer mit einem Zwölfzentmteter- Geschutz, 10 077 Br.-Reg.-T., Weizen, Fleisch und Pferde. , , 8. „Parrotodale", errglischer Dampfer, 4652 Br.-Reg.-T., Mu- tntlon und Lebensmittel, Kriegsbedarf. 9. „St. Theodore", englischer Dampfer, 4992 Br.-Rea.-T., Kohlen. . , 10. „Tramatist", englischer Dampfer, 5400 Br.-Reg.-T., Mu- nrtion, Früchte. 11. „Natltes", französischer Segler, 2600 Br.'-Reg.-T., Salpeter. 12. „Asnieres", französischer Segler, .3100 Pr.-Reg.-T., "weizen. 13. „Hudson Maru", japanischer Dampfer, 3800 Br.-Reg.-T., Stückgut. 14. „Radnorshire", englischer Dampfer mit einem Zwölfzentimeter-Geschütz, 4300 Br)-Reg.-T., Kaffee und Kakao. 15. „Minich", englischer Dampfer, 3800 Br.-Reg.-T., Kohlen. 16. „Netl^rbv Hall", englischer Dampfer, 4400 Br.-Reg.-T., Reis und Stückgut. 17. „Jean", kanadischer Segler, 215 Br.-Reg.-T., Zucker. 18. „Staut", norwegischer Segler, 1200 Br.-Neg.-T., Wal-Oel. 19. „Brecktiockslffre", englischer Dampfer mit einem Zwökf- z-entimeter-Geschütz, 8400 Br.-Reg.-T., Kohlen. 20. „French Prince", englischer Datnpfer, 4800 Br.-Reg.-T., Hafer, Mais, Cornetbeef. 21. „Eddi", emglischer Datnpfer: 2650 Br.-Reg.-T., Kohlen. 22. „Kätherine", englischer Dampfer, 2900 Br.-Reg.-T., Weizen. 23. „Rhodantc", englischer Dampfer, 3000 Br.-Reg.-T., Ballast. 24. „Esmeraldas", englischer Dampfer, 4680 Br.-Reg.-T., Ballast. 25. „Otaki", englische^ Danrpfer, 7400 Br.-Reg.-T., mit einem Zwölfzentimeter-Geschütz in Ballast. . 26. „Temeicrion", englischer Dampfer mit ein-eim Sieben- ernhalbzentimeter-Geschütz, 6000 Br.-Reg.-T., Holz. 27. „Gavertwr", englischer Danrpfer mit einem Zwölfzentimeter-Geschütz, 5500 Br.-Reg.-T., in Ballast. Von diesin Prisen erreichte der englische Dampfer Ja = rowdale" am 31.Dezember 1916 mit 469 Gefangenen etnnt deutschen Hafen, der japanische Damvfer „Hudson Ma rn" am 16. Januar 1917 mit drn Besatzungen von „Dramatist", „Radnostzire", „Minich", „Netherdy Hall", „Nantes" und „Asnieres" den Hasen von P e r n a m b u c o. Die übrigen Schiffe wurden versenkt. S. M. Hilfskreuzer Möwe" brachte 593 Gefangene ein. Berlin, 22. März. (WTB. Nichtamtlich.) Wie wir hören, ist der Kommandant der „Möve" Graf DohnaSchlodreu zum Flügeladjutanten des Kaisers ernannt worven. * * * Tie Lage im Westen. -fr? ^ 22. MälH. (WTB. Mchtamtl.) Die cnglisch-fran-, zoffschen Truppen fühlen in dem geräumten Gebiet gegenüber den ch leierartig anfge st eilten deutschen Sicherun-i g e n wir langsam vor. An verschiedenen Stellen gingen die Alliierten dazu über, sich einzugraben. Ihre Verluste bleiben an- danErnd hoch. Nordöstlich von Peronne und auf dem Nordufer der Aisne, wo die Franzosen gestern zweimal verlustreich getvorfen wurden, kam es zu den schwersten Zusammenstößen mit dem Gegtier. Entgegen der Meldung des Eifclturms vom 21 März vollzog sich die Räumung vonNotzon ebenso wie der übrigen ^Ortschaften mit großer Ruhe und olm i&cn Gewaltakt. Südöstlich öon Berry au Bac drang eitre Patrouille in die feindlicheti Gräben em und kehrte mit fünf Gegangenen und einem Maschinengewehr zurück. Bon der für den März geplanten einheüliä)en Früh- lahrsoffenisive bier Entente blieb vorlänffg nur der Balkan übrig, wo die Franzosen fortsalwen, sich in vergeb- lichen blutigen Angriffen zu opserir. Mle Angriffe nördlich von Monasttr wurdet^ abgetviesen. Eine neu auffahrende Batterie wurde durch deutsches Zerstörungsfeuer zusammengesa-ossen. Bei den Gegenpößen am 20. März wiirden außer einer Anzahl Gefangener 20 Maschinengelvchre eingcbracht. London, 22. März. (WTB. Nichtamtl.) Die „Times" wartet in einem Leitartikel wr übereilter Ekstase über den Vorniaffch der Alliierten an der W e st fro n t. Es sei zwar ersreir- lich, daß so viel sianzösisches Gebiet zurilckgewonnen wordeti sei aber ntan müßte auch zugeben, daß der deutsche Rückzug bisher ziemlich gut gelungen sei und daß die Denffchen nur sehr ioenia Matmsck-aften und keine Kanonen verloren hätten. I Revolution in Rutzland. . Amsterdam 22. März. (WTB.) Ter Petersburger Kvrre- tpondent der „Times" telegrapAerte am Montag aus Petersburg : Der Münster des Aeußern M i l j u k o w hat die Botschafter und Gesatwten der alliierten Lärrder Ennite offfzäll von der Abdankung des Zaren und der Uebernahme der Leitung der Staatsaeschäche diirch die provisorische Recherung in Kenntnis gesetzt. Er sprach die Hofffmng aus, daß die Vertreter der alliiertst Länder ihn unterstützen würden, um die Bande zwischen Rußland und seinen Bundesgenossen zu stärken. George Buchanan atrt- tvortete. er freue sick>, peffötüiche Beziehuttgen zu Müjukow an- rnüpsen zu kötmen. Diese gegenseiffgen Versicherungen können als Anerkennung der Regierung de tacto, aber nicht de jure betrachtet werden. Der Ausschuß der Arbeiter u n b Soldatenab-, geordneten hat einen Ausruf veröffentlicht, die Arbeit in Petersburg morgen wieder aufzunehmen. Die Fabriken in Moskau arbeiten wieder. Hunderte von Abgeordneten der Truppen in den Provinzen befinden sich auf dem Wege nach Petersburg Sie wollen alle an den Verhandlungen des Llnsschusses der Arbeiten und SoldatenabgWrd'neten teilnelMen. Am Dienstag meldete der „Times"-Kvrrespondent aus Petersburg, er lM.be eüren Zug von Menschen aus den unteren Klaffen. gesehen. Sie trugen rote Banner mit der In schrick- „Freiheit und Land! Tod den Verhafteten! Tod den Tyrannen!" Es war das E^erücht verbrecket, daß die Zarin und ihre Familie sich im Taurischen Palast desändcn. Tie auf- gereche Menge verlangte die Häupter der Zarin und der früheren Minister, ^ustizminister Kerenski hielt eine Ansprache, in der er auf die • Notwendigkeck hmwies, gegen die Deutschen zu kämpfen, da die Bevölkerung smift in die Gefahr geraten würde, selbst die Köpfe eitiznbüßen. Berlin , 22. März. (WTB.) Der „Berliner Lokalmtzeiger" meldet aus Stockholm: Nachrichten ans Petersburg zufolae wurde am vorigert Sonnabeird das Dumagcbäude von sv;ia- lfftMen Volksnmsseu belagert. Die Menge demvnstrieNe acaai die Bnbelull tung der Monarckche, sotvie die Uebernolyne der Armec- lellung durch Nikolai N iko laj e witsch. Die provisorische Regierung der Tumamckglieder war außefftmrde, sickt aus ben Strayen zu zeigen. Sic bediente sich ausscl/lreßlich der urrter eng- lffchem Konunando stehend Aibteckung von Pmizerautomobücn SitT ^eriitjigwrg ser VolksNWssen ertie& darauf die provisorische Regierung ein erneutes Manifest. Die Sozialisten fordenl jedoch die sofortige Vornahme der allgemeinen Abstimmung und per- langen die «Ausweisung des Zaren, was die Regierung ftUr Vermeidung der Aufbringung der Bauernschaft zu verhindern rucht. Haag, 23 März. Wie ein Amsterdamer Blatt ans Petersburg meldet, habe der Bund der revolutionären Arbei- rerabtg eo rdlu eten und Soldaten mit 1170 gegen 30 Stimmen beschlossen, das; die Arbeiter ihre Tätigkeit in früherer geregelter Weise sofort in den Fabriken wieder aufnehmen sollen Petersburg, 21. März. Rach Meldung der Petersburger Telegraphen-Agentur hat der M in i ste r r a t beschlossen, den durch die Amnestie befreiten politischen Gefangenen freie Eisenjba hn fa hrt zu gewähren, und den Minister des Aeustern ermächtigt, den Auswanderern, die ans der Fremde nach Rußland zurüclkehren wollen, Geldluihilsen zu bewilligen. Gleichzeitig hat! der Ministerrat die Grenzbehörden angewiesen, wegen der Ausweis- Papiere keine Schwierigkeiten zu machen» 1 Die letzten Stunden der Negierung des Zaren. Haag, 22. März. Der „Dailp Telegraph" meldet aus Petersburg: Ueber die letzten Stunden der Regierung des Zaren berichtet ein Korrespondent der ,siltrv Rossii", der den Hofzug bei Stcrraja Russa, einer Station zwischen Nowgorod und Pskow, sah: Im ersten Zug säst die Leibwache, im -zweiten der Zar mit dem Baron Froderns. dein Mmiral Ni low und dem Generail Woieikow, dem Kommandanten der Leibwache. Ter Zug des Zaren hielt bei Malaja Wische'ra auf der Linie Moskau—Petersburg. 155 Kilometer vvn Petersburg. Nilow und Wöjeilbw halten verhindert, dast der Zar über die Geschehnisse informiert wurde. Der Befehlshaber des vordersten Zuges, Tsabel, be- ftWld jedoch darauf, dast der Zar in Wischern aufgeklärt werde, da der Kommandant des Nikolei-Bahnhoses in Petersburg telegraphiert hatte, der kaiserliche Zug müsse aufgehatteu und nach der Hauptstadt^ geleitet werden. Tsabel teilte ihn: Einzelheiten über den Aufstand und das Vorgehen des Komitees der Duma mit. Nach einigen Augenblicken der Sttlle sagte der Zar: „Gott seit Tank, tan das Volk dies wünscht, uwrde ich abdanken und auf mein Lmidgut nach Lioadia gehen." Auf Befehl Wojeilows lehrte der kaiserliche Zug nach dem KreuzungsPunkt Bologojc zurück, um dann auf einer anderen Linie nach Zarskoje Selo zu fahren. Eisenbahnschienen wurden mitgenommen, um im Falle einer Unterbrechung der Linie benützt zu werden. Bei Bologoje fuhr der Zug hin und her, ohne das richtige Geleise zu finden. Inzwischen trafen nähere Berichte über die lverterc Ausdehnung der Revolution und den Mfäll der Garnison von Zarskoje Selo ein, so dast die Lage hoffnungslos und die Abdankung notwendig wurde. Ter russische Korrespondent erinnert daran, dast der Zar schon vor einem Monat Protopopow erklärte, er sei schon lange trank und alles ermüde ihn. Briand und Ribot. Bern, 22. März. (WTB. Nichtamtlich.) Französischen Blättern zufolge erklärte Briand einem linksliberalen Abgeordneten gegeirüber, er werde iin gegebenen Augenblick versuchen, das Ansehen Ribots zn untergraben. Er werde hierin von der ihm nahestehenden Presse „Figaro", „Matin", „Petit Parisicn", „Liberto" und „Jntransigeant" unterstützt werden, und alles tun, um wieder zur Macht zu gelangen. Paris, 21. März. (WTB. Nichtanrtlich.) Agence Havas. Rach der Anssvrackfe über die Interpellationen betreffend die allgemeine Politik der Regierung nahm die Kammer bei Anwesenheit von 440 Abgeordneten die Tagesordnung, die der Regierung das Vertrauen ausdrückt^ einstimmig an * . * Eine Offensive gegen Italien? Bern, 22. März. (WTB. Nichtmutlich.) In einem Leitartikel betitelt: „Möglicher Plan gegen Italien und das deutsche Zurückgehen in Frankreich" kommt der „Corriere dekla Sera" zu folgenden Schluß- folgerunaen: Wir wissen nicht, ob die Vorbereitungen zu einer solchen Offensive schon sichtbar sind. Da jedoch die Möglichkeit eines solchen Vorgehens besteht, urüsseu wir uns daraus vorbereiten, als ob es unvermeidlich wäre. Unser Oberkommando traf Maßnahmen, die immer verbessert werden. Wenn aber alle feindlichen Reserven sich nicht nach Italien ergießen sollen, so ist es nur gerecht, daß auch die Entente mithilft nicht nur durch den Widerstand aus einem ihrer Frontabschnitte, sondern rftit der Gesamtheit der verfügbaren Reserven. Dies liegt im allgemeinen Interesse und könnte einen entscheidenden Sieg herbeiführen. Ter bulgarische Bericht. Sofia, 22. März. (WTB. Nichtamtlich) Amtlicher Bericht vom 21. März. Mazedonische Front: Zwiscken Ochrida- und Prespa- See Ruhe. Auf der Tschervena Stena östlich des Prespa-Sees und in der Gegend von Tarnova, Uststlich von Bitolm, wurden zwei feindliche Angriffe, die nach heftiger Artillerievorbereitung unternommen wurden, mit blutigen Verlusten für den Feind abgewiesen. Nördlich von Bitolia versuchte der Feind nach langer Vorbereitung' durch Trommelfeuer zum Angriff überzugästu. Er wurde gleich anfangs durch unser Vernichtungsfeuer au glatten. In diesem Mfchnitt^ gelang es mn Nachmittag den bulgarischen und deutschen Truppen durch einen durch heftiges Artilleriefeuer unterstützten Gegenangriff, die Frmrzosen aus früher verlorenen Gräben zu verjagen. Alle (8egenangrisfe der Franzosen wurden abgeschlagen. Zwei frcmzösiiche Maschinengewehre, zehn Schnellladegewehre und 28 französische Gefangene wurden cingebracht. Im Ccrnabogen unterlwelt der Feilst) mehrmals heftiges Trom>- nulseuer. Oesllich der Cerna in der Umgegend von Budinirtzi versuchten zwei feindliche Kompagnien vorzugehen, wurden aber durch unier Feuer verjagt. Aus der übrigen Front nur von Zeit zu> Zeit das gewöhnliche Artilleriefeuer. Längs des Bahnhofes und der Bahnlinie Tolni—Perej—Budkevo für uns günsttge Patroilil- lensckjvrmühcl. Wir rieben eine englische Patrouille von acht kväann -und eurem Offizier auf. Auf der ganzen Front lebhafte Flicgertärigkeit. Rumänische Front: Ruhe. Der türkische Berich,. K o n st a n t i n o p c l, 21. März. lWTB. Nichtamtlich.) Ger aalstabsbericht. Russisch: Kavallerie, die auf persischem G bi et angrifs, wurde mit beträckstlichen Verlusten zurüchfedrän Eii, russischer Karallerieangriff m der Gegend von Bane wui gleichfalls in derselbe Weise zurückgeivorsen. Ein Offizier ai 11 Mann wurden gefangen c.euommen. Tigris front: Bisher näherte sich nur Kavallerie d neuen Stellungen, die nur seit dem 11. März besetzt halten. Kaukasusfront: Auf dem linken Flügel winden , verschiedenen Stellen russische Patrouillen und Aufklärung abteilnngen verjagt. Bei dieser Operation erbeuteten wir Waff und einiges Ausrüstungsgerät. Sinai front: In der Gegend von Haname schassen n ein feindliches Flugzeug ab, das verbrannte. In der Nacht ;vc ein-s unserer Luftschiffe Bomben im Geivicht von 3 400 Kil ginmm auf den Hafen M u d r o S auf der Insel L e m n o s son au, nnndliche, jn dem genannten Hafen ankernde Sckstsse. Tr T" gerichtetem Feuer, ist unser Lnftschifs unbeschädj griffe der ?bnfständigen südwestlich von Mcoi muroen abgcichlagen. T halten, daß die englische Handelsflotte kleiner geworden ist und immer kleiner wird und daß uran deshalb jede Tomre Schiffsraum, die erspart werden kann, ersparen muß. Die ftrr die Sckstsfsraum- frage verantwortlichen Pmsonen werden für die Zukunft Vorkehrungen treffen, um jedem, auch denn ernstesten Verlust von, Schiffen, der ihrer Ansickst nach iroch Vorkommen kann, zu begegnen. Sie lassen soviel Schisse als mögliä? bauen und suchen soviel als wo gl ich anzukaufen. Auf diese Weise toerden sie in der Zukunft in der Lage sein, Monat für Mvn-at abzuschützen, was ei,rgeführt werden kam,. Daö versenkte französische Großkampsfchiff. Berlin, 22. März. (WTB. Amtlich.) Au der Untergangs stelle des am 19. März in, Mittelmeer versenkten französischen Großkampfschiffes ist von einem Unterseeboot eine Kiste auf-gefischt worden, die einen Brief enthielt, woraus festgestellt werden konnte, daß das versenkte Schiff das französische Linienschiff „Danton" war. Ein amerikanischer Dampfer torpediert. Terschelling, 22. März. Ter amerikanische Dampfer „H e a l d t o n" wurde gestern um 8 Uhr 20 Minuten abends auf der Doggerbank torpediert. Es wurden drek Boote zu Wasser gelassen, von denen eines mit acht Mann, darunter ein Schwerverwundeter, von einem Tor podoboot eingebracht wurde. Ein Mitglied der Besatzung ist unterwegs gestorben. Bon den anderen Booten weiß man nichts. Es sind vermutliche 14 Mann kleiner Explosion des Kessels gestorben. Bmuiden, 22. März. (Niederländ. Telegr.-Ag.) Der Dampftrawler „Java" aus Blaarüingen hat 13 Schiffbrüchige von dem amerikanischen Dampfer„.He- aldton" gelandet, der von Philadelphia nach Rotterdam mit 6000 Tonnen Petroleum unterwegs war. Der Dampfer wurde durch ein deutsches Unterseeboot in Grund geschossen. lBon der 31 Mann starken Besatzung sind 21 Mann wahrscheinlich ertrunken, 19, weil das Boot, in dem sie das Schiff verließen, konterte, zwei, weil sie über Bord sprangen. Aus dem Reiche. But'deSratsbeschlüsse. Berlin, 22. März. (WTB. Amtlich.) In der heutigen Sitzung des Bundesrats gelangten zur Annahme: Der Entwurf einer Bekanntnrachnng betr. die Prägung von Zeh »Pfennig stück-en aus Zink, der Entwurf einer Bekanntmachung über die Befugnisse der Reichsbekleidungs stelle, der Entwurf einer Be- lannttnachnng betreffend' den Handel mit O p i u n, und anderen Betäubungsnntteln, der Entwurf einer Bekmrnt- machung über den Handel mit Arzneimitteln, eine Vorlage betreffend Beschlüsse und Entwürfe von Vorschriften zur Ausführung des Jnrpfgesetzes, der Entwurf einer Verordnung über ausländische Wertpapiere, der DuLlvurs einer! Bekanntmachung betreffend, einige Kriegs- Verordnungen ergänzende Vorschriften über die Einziehung und über die Veräußerung beschlagnahmter Gegenstände, der Entwurf einer Bekanntmachung über die Pfändung des Ruhegeldes der in Privntdienst' augestellten Personen und der Entwurf einer Bekanntmachung über Aenderung des Gesetzes betreffend die Höchstpreise. Das Kohlensteuergesetz. B e r l i n , 22. März. (WTB. Nichtamtl.) Der Haupt- ausschußdes Reichstags setzte als Zeitpunkt für das Jnkvafttreten des K o h l e n st e u e r g e s e tz e s den 1. August 1917 fest und für das Außerkrafttreten den 31. Juli 1920 und beendigte damit die erste Lesung des Gesetzentwurfes. Hessischer Landtag. Zweite Kammer. Tarmstadt, 22. März. Die allgemeine Aussprache über bas M in i steri u m des Inn e rn wird fortgesetzt. Ter Präsident ersucht die Redner dringend, sich kurz zu fassen, damit eine Na-chmittagssitzung vermieden werden! kann. Mg. Lang (natl.) führt ans, die Armeeleitung verlange imch seinen Informationen für das Heer die Lieferung von ein eg Million Donnen Heu, davon habe der Kreis Erbach 17 000 Zentner zu liefern. Es seien aber auch die Futterrüben fast ziü Ende gegangen und Kleie sür Fntterzwecke sei infolge der' stärkeren AnsmaUung auch nicht mehr zn erhalten. Auf der mrderen Seite werde man infolge des strengen Winters noch längere Zeit ans die Gewinnung von Grünfutter warten müssen und das von Rumänien erwartete Kraftfutter sei ausgebliebem Alle diese Umstände, wirkten zusammen, um die Viehhaltung zurzeit recht schwierig zu machen, die vielfach! geradezu unmöglich werde. Diese -Schwierigkeiten wirkten natürlich auch recht ungünstig auf die Milchproduktion ein, und deshalb bitte er die Negierung, dahin zu wirken, daß die Heuabgabe im Kreise Erbach verringert und daÄ Heu nur dort genommen werde, wo es lvirklich entbehrlich, soft ,Abg. Hauck (Bbd.) betont die Notwendigkeit, den Frieden zwischen Stadt und Land zu erhalten. Namentlich sollten sich die Mitglieder der Kammer jeder Herausforderung enthalten uird deshalb verzichte er Mich darauf, dem Abg. Eißnert auf seine gestri- geir Heraussorderungen die gebührende Antwort zu geben. Der Redner bringt dann eine Anzahl Wünsche und Beschwerden aus dem Kreise Dieburg vor, die sich besonders gegen den Kommunalverband Darmstadt richten. Mg. Mer.gell (natl.) verteidigt seine früheren Ausführungen über das Stadtleben dem Mg. Korell-Jngelheim gegenüber. Seine Krittk habe sich nur auf eine Minderl)ei1 in den Städten bezogen. Mg. Herdt (frs. Vpt.) führt Klage darüber, in tvelch schwieriger Lage sich der Haridel befinde hinsichtlich der 9iahrungsmittel- oersorgung der Bevölkerung. Abg. v. H e l m v l t (Bbd.) wendet sich -zunächst gegen die Behauptung des Abg. Korell-Jngelheim, in der er sagte, die Dcttglioder des Bundes der Landlvirte würden besondere Zu- weildungen von Amnwniakdünger erhalten. Die neue Preis- vrdmrng für Schlachtvieh sei unbefriedigend, besonders wegen der herab gern inbetten Preise für Rindvieh und Schweine. Dadurch würden die Lmrdtvirte nicht zur stärkeren Schweiriemast veranlaßt werden. Der Redner glaubt, daß sich auch der Rindviehs bestand lxrld vermindern werde. Ein Fehler sei es gclutfen, daß man sich hinsichtlich der Beschaffung von Futtermitteln nicht rechtzerttg vom Aus lande fteigemacht habe; der mangelhafte Zvll- tari.s räche sich heule sehr. Für die Folgen der Preishcrabsetzuns lehne die Landwirtschaft jede Verantwortung ab. Aba. Raab (Soz.) führt aus, seiner Partei aebühre das Ver- drenst schon früher eindringlich eine bessere Regelung von Konsum uiw Produktion gefordert zu haben. So gut man die Produktion nr der Industrie regele, um allen Anforderungen des Krieges gereckst zn werden, so könne man doch auch die Produktion in der Landwirtlchast regeln. Ter jetzige Mangel in der Produktion habe :-azu gefül)rt ,daß.«Menschen sich vielfach mit .Viehfutter be- .rügen .Müssen. .Nach seiner Meinung hätte der Vorstand einer . den Gewerklft-aft die Produkttonsfta-w besser erledigt, als es jetzt geschahen sei. Dorsch (Bbd.) polemisiert gegen den Mg. Raab und erklärt den Vorschlag, die Landwirtschaft besser zu überwachen, für undurchführbar. Er hoffe, daß durch möglichst reiche Aussaat ein gutes Allgemernerttügnis erreicht wird. De Hauptsache sei aber, datz das zu bebauende Land auch wirklich dazu geeignet sei, sonst ,er es schade um die Aussaat. Der großen Zahl bdi uns befindlicher Kriegsgefangener gegenüber, )ei keinerlei Sentimentalität am Pla!4?. Dre ftogenannte Profitgier bei vielen Landwirteir sei etwas ganz Aaturluyes, es lei eben alles bei uns ettvas amerikanisiert worden ßev ganze Staatssozialismus habe sich als unfähig erwiesen Es leren so viel Kartoffeln in den Städten verdorben, w'ul sie falsch! aufbewahrt wrrrden. (Mg. Ulrich rrrft: Die Bauern haben uns b«. mogelt., - k • r ■ .... wtUiMVU , uk wu/iutuiv iu/uj mu>c ut Die Eichenwälder getrieben wurden. Daran seien zum Teil die Gemeinden mit Waldbesitz schuld. Das gewonnene Wallnuf^- und Bucheckernol sollte in erster Linie denen überlassen werden^ welche die Früchte abgeliefert hätten. Weiter trägt der Redner eine Anzahl Einzelwürrsche aus Oberl)chsen vor. Die Hirzenhainev Eisenbahliarbeiter fvllten die Zusatzlebcnsmittel mrs den benachbarten Orten geliefert bekommen imb nicht von weit entferntecen, Zentralen von denen tzju höheren Preisen geliestrt iverde Der Redner bespricht dann nock) den vor Jahren ausgearbeiteten G c n e- ral kulturplan für den oberen Vogelsberg und wünscht die baldige weitere Durchführung. Das vorgesehene Ge- metjirmf-afie ein Zehntel der land- und forstwirtschaftlich benutztest Mackst des Landes und sei daher gewiß der vollen Beachtung wert. Staatsrat Hölzinger Mitwvrtet auf eine Anfrage des Abg. Dorsch bezüglich der Schutzimpfungen gegen Rotlauf, daß seine Wünsche möglichst berücksichtigt werden würden. Abg. Fenchel (Bbd.) erörtert ebenfalls die Frage der Feld- Vereinigung im oberen Vogelsberg und spricht die Envartungs aus, daß die Gemeinden die Kosten dafür übernehmen werden qu der Landwirtschaft lasse sich ein Produktionszwaug nicht durchs führen. Auch er sei der Meirrnn-g. daß die Herabsetzung der Viehprcise Nstite Kreise der LmidwEtschaft in Hessen schädigen werde, bc- londers da, wo der Getreidebau nicht rentabel sei. Bei der Zu- teitung von .Scküveinen durch die Reichsfleiisckchelle i-ei Hessest benachteiligt worden, indem Mefe Stelle die den preußischen Provinzen gemachten Auftagen nicht erzwingen konnte. Die vom Abg ue.-ei erhobenen Vorwürse gegen die Landwirtschaft^kannner und die Negierung seien nicht durchweg berechttgt. Im nächsten Jahre müßten auf jeden Fall Höchstpreise für Saatlärtosfelu festgesetzt werden. Mg. Bähr (Bbd.) wendet sich in langen Ausführungen gegen die der Landwirtschaftskammer gemachten Vorwürfe. Man habe die Vorwürfe wohl zumeist nur auf Grund vom Hörensagen erhoben. Tie Behauptung, die Landwirtsckstftskammer lstbe an jedem Zentner 70 Pfg. verdient, sei unwahr und auch die übrigen Vorwürfe entspräästn nicht den Tatsachen. Weder die Landwirlschafts- Cammer uch die Regierung trügen an der Preissteigerung irgend eine Schuld. ' .Geh. Obermedizinalrat Dr. Lorenz erklärt noch, daß eine größere Anzahl der von der ReichsfteisckLtelle in Aussicht gestellten Schweine von dieser nicht geliefert worden seien. Darnach wird die Verhandlung um 1 Uhr abgebrochen. Nächste Sitzung heute nachmittag 3 Uhr. 10. Sitzung der neunten ordentlichen evangelrschet Landessynode. Darmstadt, den 22. März 1917. Ter Vorsitzende, Kirchenrat Dingeldeh, eröfftiet t Sitzung 9,30 Ilfyt. Am Tische des Kirckstnregiments: Oberkonnstornalpräside Wir kl. Geh. Rat v. Nebel, Exz., Geheimrat v. Dr. Flöriu Gcheimcr Oberkonsisiorialrat v. Petersen. Oberkonsiftorialr Merck. Dr. B e r n b e ck. Das einleitende Oledet sprach Syuod. Göbel. Die Versammlung fährt in der gestern abgebrochenen B ratung des Berichts über die Verhältnisse und Zustän! der evangelijchen Landeskirche in der Svnoda Periode 1910 bis 1914 fort. Spnod Kaßlick sprickst kurz über den Religionsunterricht höheren, Mittel- und Volksschulen. Synod März warnt vor einer Verringerung der Religion stunden in den Bvlkssck-ulen und verlangt mehr Memvriersloff a Grund der Kriegserfahrungen. Shnod. Wagner vertveist auf die vier wöcheittlichen Rel tm f^mebuer rud>t ganz Miftinnnnt. Das in heu Iwsst'ivn Schulen. Eine innerlich nicht netxvrivitde Wjaifle iwu Wrentin'vrfMI könne zum .Hemmschuh sitr innen' religiöse Qnttnncfliuifl tverden. Svnvd. fiooö Ml übtet dem Vorredner bei. Inr $re Iviuevtt Synvd. B ritt, twüi die Verleumd ans den Winter siel» bewälvrl ImI*. Smwd. v u t fl er teilt ans einetter ErstrliNiNg mit, M\ die Kinder eine Verle,rung nicht wünschen. Svnotz. Jandl bleibt ans der Tribüne unverständlich. Gel^'imrat I). Dr. Flöring gibt zu bedenken, dost lxi einer Verle,rnng auf den. Winter der ^IchchinittagSgotteSdienst leiden wilrbc. ____ Hera»; mit dem Goltz, ob gem-inzt otzer ungemünzt vir EolbairkanMe in dsnRanmen der vezirksspattaffe Giessen ist morgen von ltt bis \ 2 % Uhr geöffnet! Jans Stadt rrird Land. Dieken, 38. März toi 7. Giefjeuer FrtttzjalnS-Pfe demarkt. Ätz. ch i e ff e n , 22. *01 Im. Der gestrige Pserdemarkt wur leider durch das nab falle Maler N'Nltzbeilig beeinslnstt. Vielfach wunm die Löscher van Pferden, die sie zur Pramiiernng angemesdel batten, aber auch Pserdedlindlt-r iiiiii ihren Tieren der Veranftalinng ferngMiel-eil. Trotzbem war die 3ahl der Tiere, burä) die dl'r Markt beschickt war. bbchft au sehnlich und betrug 170. Trotz des ranlA'n Wetters, welckieS iväbrenb der Marktzeil herrschte, lvareu die ftcidtisclpen Marklanlagen stark von Interessen ten, von Pferdes rriniben und von Neugierigen besucht, deren, .vauptau gen merk sich aus die Vorgauge iuu erleid des VorsilbrungS riugeS richtete, in deu die frermt Preis ricl^er nnentioegt ilive > sdovierigeu Amtes loafoettn. Weben den attbdoiibrtnt PreiSrich - tern unserer Pstwbeiiiärl'le l^leiligte sich auch der neuern an uke LairdslallMeister Oberstleutuaitt S cho e r k e - Darmstadt mit fielst lichem Interesse an der bei der Prämiierung de» vorgeführttn PferdematerialS üblichen Kritik. Der- Landstallmeister kargte ebenso wie dr-r Vvrsilieiide den PrdSjnrv iticb.t mit dem 'Häufig verdienten Lob an die meistens persönlich anim'senden oberl'essiscln'n Pferde züchte,- Dos gesamte Urteil den PreisrichliT ging dgl.iii, das, trotz der Zeiten Nöte auch für die Pferdezucht, das vorgeführte Material vorzüglich sei, baf; erfreulicherweise die Echten jomobl wie die» Fohlen gut im Futter gelitten sind und d-ast der Stand unserer Pseidezuchch während des Krieges nicht zurückgegangen sei und damit in der kommenden FriedeirSzeit eine crspriestliche Weiler' euttvicklung m'svädrleistet ist. Der Daudet lvar nach Lage der- Verhältnisse ans dem Markt selber nicht glänenmd. Für gilde ArbeitePferd,' wurden enorme Preise verlangt. DaS teuerste Paar, belgische Füchse, Ivurdeu für 12 000 Mk verkauft. Aeltere Tiere er'reichteu Preise von 1800 bis 25)00 Mk pro Stttck. Interessant >rmr zweifellos, das, bei bar PorsülTrung zur Prämiieruug neben einzelnen Landwirten in Feldgrau auch einige fran^üsisch' KriegSgef.aii.gene in Uniform', und das erstemal, solange Pserdemärkte in unserer Stadt apge - Ixtttni werden, eine Frau tätig waren. Letztere machlte das r^r- gnügteste (Besicht, als der Leiter des Preisgerichts wünschte, sie möchte ihr Pferd nun auch einmal traben lassen, und setzte sich sofort mit dem Tier in triefe Orirugart. Für die Eeschicklich.keit, rvelche dieser weiblicl>e Vorsül/rer dabei betätigte, wurde ihm nidtf nur ein allgemdneS Bravo der Preisrichter und der ^»schauenden Menge ani4eril)alb dcS NingeS zuteil, eü erkannte auch dre Jur») dem geführten Pferd den erflni Preis zu, inib strahlend vor Freude klopsbe die jugeubliche LaudwirtSlochter ichem Fuchs den Halü. Die Preiovriteilttnst hatte das folgende Ergebnis, 'wobei die mit * versehenen Preise von dem Landwirtscl»aslS7ammei>AuSschus, für Oberliesseu gestiftet sind: Reitpferde ujntcr dem Reiter gezeigt: Hcinrich Fi scher, Beltershausen sO jülir. Fuchsstute) Anerkennung. Schwere A rbe it S s ch lä g e , paarweise: August g renSdorf, Giesten lAjühr. Fuü>sstute und Wallach» l.Pr. imon K a u s m a n n , Nieder -Weisel <4- und 5, jähr. brgnne Stuten) 2. Pr. August Frensdorf, (Ziesten (4- und 6 jähr. braune Stute und Wallach) 8. Pr. Leichte A r b e i t S s ch l L g e, paarweise: Simon K ans- mann, Nieder Weisel (8Mir. FnchSstuten) I. Pr. August F re n-ldorf, Giestjen (8- und 4.jähr. braune Stuten) 2. Pr. — Derselbe (3 jähr. Fucl>Sstuteu) 4. Pr. Schwere A rbeits schl ä ge, einzeln: Aug. Frensdorf--O'iesten fßjäljr. Fmcl>sh»aslE I. Pr. Derselbe khiähr brauner Wallache 3. Pr. Simon Ka n f m a n n-Nieder-Weisel ißjähr. bvaune Stute- 4. Pr. — Derselbe (4jähr. braune Stute) Anerl. ^^^^bt^^lF^sbSschsägv^einzesinSimoi^K^^- m a n n - Nied« r-Wetsel (.'ljüvnge ö4u1>s»tmt e1 1 . Pr. — v a r t - m fl in» f m» - Braiidol>erudors (I jiiln ^hrilclrimmelfhilf) 2. Pr. Aug. Frensdorf-tzriesten (-ljäln. Not,drimmelsi-ute' 3. Pr Dersellx' <3,äbr. Rappstirte) 4. Pr. Dcwjelbe (4jähr. braune Stute (5>. Pr. S. Kan f m ann - Nieder-Weisel tzstähr. FnM- flute) Auerk. H a r t m annfen-Wrindoberudors (Ijäbrige bmmte Stute) Anerk. S ch u» e r o A r b e 1 1Ö f ri» läg e, einzeln (die Pserd<' müssen mindestens l» Monate im Msitz von Laudivirteu sein, die dem LsndeS-Pferix n.in- oh« emeu, landivirtschaglichen Bezirk verein des Oirofch'rzogtumS mMhörnr): Job A.ug. H e i n z - Nieder Weisel (4jähr. Fuch^stute» > Pr Kour. Haus e r XlX.. ffi ' ^ ''S is '> ' il > /- uch fbirt 1 ' ! > ©Hifi W q gnei [1 SNttfM&öna (4|afii FiÄlöMte) 8 ffitcw Math Pfirlippß> . ■ n! u-i i'o. h »jäln braune »tute) > Pi Aug Wenn» er, schaden Vach Onäbr. FitchSstirte) 3. Pr. Ludwig Ta sch, Atzbach ,3iähr. FuäiSstlttc) 0 Pr ftrnirr erhielten Anerkennungen in dieser Klasse für ihre Pferde: Freiherr v D iemar, Ederstadt Aug. P e t r D , Hattenrod Hch. Scho t I», Mnnenwd Lndw. Veste, ?ltzs»icl>. Ant. Volk Ul, Pohld^önS - Johann Philippi XIII., Fauerbach v. d. H. L t i ch te A rb e i t S s ch l ä g e, einzeln ^Bedingung wie vorder): Hch Keller, Ediizell >Ojähr. braune Stute» I. Pr. Otto Äg. Walther. Langd (lljälir. Navpstnte» 2. Pr. Fol, Gg. K r a u ü g r i l l I V.. Nieknu- Wei el bljäbr. ln-aime Stute) 4 Pr wft. K. Müller LAv., Orig edel (Istjähr. braune Stute) 5». Pr. (5iS wurden noch folgende Anerkeinnmgirii vergeben: Aua. Pet rv. Hattenrod H. Kour. S t r a st I»e i m Gdedei Hch. F i seine r, BeltersiZausen Fritz Fenchel, CMricbet und Foh. Volk II., (b wsten-Lin den. A r beit S sel» l a g e, pa a r 1 i> eise «Bedni^ung wie vorher): Hch. Drent II., Öri'ietn'l (4jähr. Fmbssiinie» I Pr. Aug. Vo i f III., Pali»! -triöns (3* und 7iäbr. Füchse, Wallach und Stute) 2. Pr. Aug. Petri». Hatt-eurod (i- und 3jähr Firch-Sstuten) 8 Pr. Karl Heil, Butzbach (2-und 8jähr. brauur Stuten) 4. Preis. D reijähri g e. F o h l e n , g e b o r e n 10 14, W a g e n - fchl ä g e: Hch. Heller. Edizell (braune Stute) *1 Pr, Otto Oieorg Walther, Langd l)ffat'pstute) 2. Pr, Heinrich Fischer, Beltershausen (Nappstute^ 8 Pr. 0)g. K. M tt l 1 e r Mw.. Griedel (brauner Wallach) 4. Pr. D r o i j'ä b r i g e F o l» l e n , g <' b" r en, 1 0 l 4 , ?l, rlieitS- schläge- 0)g ^0 i N I.. Nieber-Wei>l (F-nchZstnte) 1. Pr. .Karl Heil, Butzbach (braune Stute) 2. Pr. Ant. Volk lll., Poh! 0)öuS (F,«tiöwaNg'ch> Pr. F iit c i j ä b rige F v l» l e n . ge bo r en >015, ,^M a g e u - s ch ( a g e: Peter 0) r a n l i d'i, Neiul-ardShain (braune Stute>8 Pr ZW e i i ä b r i g e F- ohI e u. geba ' e u 1 0 l. 5», A r b e i 1 S - s cl> l ä g e: Ad. Veit h, Heuch'lli>eim i W. lbrauue Stute) * 1. Pr Kour. M, Ebel, Laug-OririiS (Fl»chssti»t.e) 2. Pr. Karl Heil, Butzliach ibraune Stute) 3. Pr Kasp. Ü'vnrad l!., Oden hausen (F-uchssttu te) 4. Pr. Zuchtstnten mit Saug fohlen oder mehreren N a cl> k o m m e n . W>a g e n s cb l ä g e: .Hch. Heller I., Echzell sl'ranne Stute, 0 jährig, mit 4 jähe. Wallach und 3 jähr. Stute * 2. Pr. Heran. .Kone. S l r a st h ei!in , Oriiedel (0 jähr. braune Stute mit Sangsoblen) 3. Pe. Z il rt> t fl u t e it mit Sa » gsohle i» o d e v m e h r e r e n Nachkom m e n , A r be i l s s ch l ü g e: Nnd. Beith. Heuchel- brinr i. W. (6 jähr. braune Stute mit 2 F-oblen, 2- und I iäbr.,) * l.Pr. Kail Heil, Butzbach (3 jähe, braune Stute mit 2- und 3 jähr. braunen Stuten) 2. Pr Buir, El, Ebel, Lang - Göns (lO jabr. braune Stute mit 1 • und 2 jähr. FnchSsvhlru) 8. Pr Z u sl> t stn t e n , na ch w e i S b a r in 10 10 gedeckt u n d erkentnba r tragend, Wagen schlüge: Otto (%. Wal- t Ti f r, Langd (0 iäbr. Rappst nie) * 1 Pr Fritz F e n ch e l, tririe'- del (H jülir, Rat'pst ute) * 2, Pr. —- Heinrich .Hällerl., Eibzell (0 jähr. braune Stute) 8. Pr. Hern», Buir Stria st he hm, Oriil'del (9 jä>ir braune Stutei 4. Pr. Pete, 01 rn n I i rf>, Won* bardshaiu (10 j.äbr. braune Sttite) 5,. Pr, ' Gg. K. Müller Wwe., Griedel (18 jähr. brimme Stute) 0 Pr. - Ioh Volk II., Olrosten-Linden (!0 jähr. dunkelbraune Stute) Anerkennung. Z n ch t st u t e n, nachweisbar in 1010 gedeckt nnd erkennbar 1 ragend, A r b e i t s s chl ä g e: Ioh. Anglist He in Nieder-Mosel (4 jähr. Fnchsstnte) *1 Pr. Mill^'lm Wa g n e r II., .Kirch Olöns k6 jähr. Rvtschimmel) * 2. Pr, Lndw. Ta sch, Atzbarli (10 jähr. braune Stute) 8 Pr Aug. Petri», Hattenrod (3 jähr. Fuchzstnte) 4. Pr. Matthäus Philipps», Fauerlwch v. d. H. (3jähr. )»raune Stute) *5» Pr. In dieser, von allen Klassen am stärksten besetzten Konkurrenz, erhielten für ihre Tiere norl» Anerkemiungen: Heiirrich Häuser lll., Nieder- Weisel, Ludwig Walb I., Steinl»ach, Lndnrig Veite. Atzhach, Wilhelm Wagner II., Kirch OririiS Anton Volk III., Pohl GünS, Hch. Langsdorf, Albach nnd Ioh. Philipps XIII., Fauerbach v. d. H. Die Preiüvertölnng fand erst nach 1 Uhr mittags ihr Ende. Wie wir erfahren, sind annähernd 2(X)0 Mk. als Prämien zur Verteilung gelangt. \ * ** Eine Anfforderun g z u r H c t a n & i c I» u n n um vaterländischen Hilfsdienst, aus die lvir be anders Hinweisen, befindet sich im Anzeigenteile unseres Heu Ligen Blattes. ** Al S Beilage liegt unserer lwntigen Nummer die 01 ed e bei, die K a m m e rp r ä st d e n t Kübler aus Anlas; des 25jüln'igen N e g i e r u n g s j u b i l ä u m s d e " (M i o i; I) e r z o g s E r n st L u d w i g gehalten bat Einen kurzen Aus zng ans dieser Rede haben wie in den Tagen de» Fubilänme- seier in unjen-m Blatte bereits verüfsentlicht, vielten > »bei ür angebracht, nachträglich noch unseren Lesern die Ans sührungeu des Kammerpräjideuten im Wortlaut z», vermtt leiu, da diese ge,c«»i>l,tliche Betrachtung eiu klares 2Uld davai. gibt, was m n ' Jahren in Mist l u ,in unser taat » [cn geschehen ist und >>"->.i>^ se» ^eit damit über Hessen daliiugiua. Im 0Ue ste u er F r öbel -Sem i na r »verdi » Soim-Mn. 25., Mchni'toa. 20 und Dienstag, 27. März, ledesmnl von II b, 0 1l.hr, die Arbeilou der al»gebeu.deu Schilleriimen in den ffiänmoc des Seminars, tziartenstroste 30, nuSgestellt. Landkreis Ziesten. Queclboru, 28 ,März. Hier haben sich 20 Fa milien bereit erklärt, für die Osterferien Kinder ans (Kiesten anfzunehmen. Die Ankunft ist auf den 2. April festgesetzt. Hofsentlicli fallen die Erfahrungen so gnl ans, dast die ^n> zeit betriebene Nebersührling van Kindern aus dein rlhinisch- nwstsälischen Industriegebiet für längere Ieil günstig b\xiu flnstl wird. Hessen Nnssau. mr. Frankiert a.M., 22. März. In deu nächsten Tagen tritt eine Ermävigung deS BvotPreiseS ein und zn»a» kosiel dann' der gvosi.e Laib S-tluvuozbrot 5»i) Pfennig und der kleine 23 Psnmig Ferner ist in Aussicht gekommen. bei» Bäckern jeglict»>e'> 'bereiten von Kmhen ober seincr-em 0ri>äck ans Brotmebl zu unle» jagen Auch di« Kvnvlwren dürstln nsch Lorten -> > Nehlen, di eschlagrmhtne »>>-0 rli » in Em sch» bitPhm mr Franksurt a.M., 22. März 'De, MnSletter H üsle» vom 33. Instuilerie Onxiiimnt, der seiner Braut die Kehle nii, einem Tastlk'imvesser in der Viktoria Mlae t>urdjffrlwittt, unrrtyi sestgelloiilmen. Er ist m'stäudtg. Idstein i.T., 22 März. Die Stadtreckmung )üi I0l,. schliesn hei 810 600 Mk. Einnahmen mit einem lieber schuh von 20 082 Mk. ab Auch das Rechnungsjahr l0!0 wird voran.z |i(!>iini> einen Uefi30000 Mk bi>>n>l^ khnnl des Krieges wurden 87 051 Mk. städtisckie Stlpilde» getilgt. Lriu Vermügeu der 'Stadt eribidt einen Zuwaä>s von 0l)4l»l Mk An bei 0. KriegSanlei'lie beteiligt sich die Stadt mit einer Zeichnnng von 20 000 Ml'. In Friedenszeiten wü-rde, so teilte der Ittiirger meister den Stadtverordneten mit, eine Heralstetmng der Steuersätze eintv'teu. 2lugesichlS der günstig,-n städtischen Finanzlage l"l»illigte die 5t>adlix'rvrdnett'nsitznng N»000 Mk. lttr die Kriem filrsorge, 8000 »5s. TemwnngS.zinlage an die städtischen ^ amten itub allen im Felde stel,indcn Id steil t-eiu mit Nnmige, alS 8000 Mk. Einkommen Stemwsreilnrii Letzte rrnelHrkchten Dir Opfer der russischen Revolution im Gefängnis. Petersburg, 22. März Reuter uielbel. die neuen 0^-- fon,lenen der Peter und Poulö-FePüinzr lvertx'i» gainru nach deic Urschriften beo alten R-ogimeS wbaubi v l l l. -ie erhilte» 00 K" peken täglich zum Ankauf von NahningSmitleln nnd diirst-u keim- Besuche empsangeitz Ihn' KorresMU!tz>'iiz wi.rid iilx'Ni'.uht. Tie sriil'-eren Minister dlirstn il/»',' eigenen »leider tragen. (''S sind Vor- fdjrinmen getroffen, um Sel1>stinoiidversuck>e numägli..h zn nmcl-en. Zweimal täglich wiii> den 0>e)angenen ein« körperlulw 2stii-egnng - zeit. von 20 Minuten gestattet. Die Kriegshetzen in Amerikn. London, 28. März. Die „Times" erfährt ans ^Waf hington vom 21. März. Äcxtn büre von verschiedenen Seilen, dast Präsident Wilson noci» immer hoffe, den Krieg mit Deutschland ans die eine odc'r andere Weise zu vermeiden, oder wc'nn müglich Berlin zur Kru'gserklärnng zu zivingen Der Präsident wird jetzt in dc'r Presse heftiger als je an gegriffen. Demokratische nnd republikanische Blätter fragen, wie lange sich die Bereinigten Staaten nach mit der Vogel stranstpolilik von Hahlen Phrasen erniedrigen würden A m H erdam, 22. März mruter meldet ans Maflringto». Wilsmi wird vvr dem Äongrest, der am 2. April znsitmineu treten! i wird, Einzelheiten bekannt gevdtz durch die beiviesen wird, dast' Teutsclilano bereits tatsächlich Krieg gegen die Veiemigten Staaten. führt, indem es sich rihfficht '5y über alle internationalen Gesetze und die C’K'hotP der Men schl hi irw'g setzt. Man erwartet, dast der K'angrest dann eine stkesolulimc annehnuu wlird, jg b**r erklärt ivird, das» tirr tatsächliche Kri> gsznswnd zwischen Deutschland und Amerika säwn sei» einiger Zeit bestehe. Das wtird keine terimisch-- Kriegserklärung fein, aber die »tegierung wird dann mdtne Sri»ritte unternehmen, um ihre Interessen ans lioher See und auch and, i ;»m, zu schützen'. Ob ein Krieg im vollsten Sinne de-. Wortes ersolgi, nrird von der Haltung Deutschlands abliäugeu Bern, 22. März. Laut einem Kat>,'tt«'l,'g'miinn des Mali,«," aus Neiv Bork soll die Hnb'l der Mat ros,n, in der auwrilauiscl»eu Kriegsmarine von 00 ans 00 000 erhöht »veiden Elegante 175 7 - 3 im»l..wshnnng 1. 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Der grösste Kulturfilm aller Zeiten! ^ Ein geniales Filmwerk von gigantischer Grösse in &0 ^ ^ fan# Akten «|jv* ^---^ 'O* u#j^Lic WWWW Todes-Anzeige. Heute morgen l 1 /* Uhr entschlief sanft nach sehr schwerem Leiden unsere liebe, gute Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Fräulein Helene Schmidt im Alter von 23 Jahren. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Carl Schmidt. Werkmeister. Krofdorf, Rodheim a. B., Oeslringen, den 22. März 1917. Die Beerdigung findet Sonntag, 25. März, nachmittags S a J 4 Uhr statt. 2360 CI i essen er* FnöbeS-Seminar . Sonntag. 25.. Montag. 2v. und Dienstag. 27. März redeSmal von l 1—6 Hör werden die Arbeiten der ab gehenden Schülerinnen in den Räumen des Seminars. Garrenstraffc SO ausgestellt. Der Zutritt ist jedermann gestattet und laden wir zu regem Besuche ein. 23611) Der neue Kursus beginnt am so. April Prospekt und Auskunft durch V. Moeier, Gar crinraffe SO. : : A. ' Allen Verwandten und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass gestern morgen J / 2 11 Uhr unser lieber Sohn, Bruder, Enkel, Pate und Neffe §fl©inpi©li im kaum vollendeten 14. Lei ensjahre an einem schweren langen Herzleiden in der Medizinischen Klinik zu Giessen sanft entschlafen ist. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Familoe Heinrich Weller XVI. nebst alle« Angehörigen. Wieseck, den 23. März 1917. Bau- und Nutzholz-Bcrkau dem Bellersheimer Mark- und den Distrikten Oberholz und auf Submission in Gemeindewald in Nuchwald 1 Buche III. Kl. ----- 1.13 Fstm^ Hainbuche V. = 4,91 9 VI. n — 15,76 u Kiefer III. „ = 1,91 i/ IV. n — 1,40 „ n VI. n — 6,56 Fichte III. n — 7,59 l n IV. 19,63 i/ Va. „ ----- 21,25 if Vb. „ — 35,38 // Derbstangen = 43,00 Die Gebote sind nach Sortiment und Klassen ! getrennt zu halten. Der Kaufpreis ist pro Fstm anzugeben und ist schriftlich und verschlossen mit passender Aufschrift zu versehen bis zum Mittwoch den 26. März 1917 mittags 1 Uhr auf Groß j herzoglicher Bürgermeisterei Bellersheim abzugeben I Die Eröffnung erfolgt an demselben Tage , nachmittags 1 / a 2 Uhr, auf genannter Bürger meisteret, wozu die Interessenten eingeladen sind Bellersheim, den 21. März 1917. Großherzogliche Bürgermeisterei Bellersheim: B o p p. 2354 2368 Die Beerdigung findet Sonntag, den 25. März 1917, nachmittags 2 Uhr, von Kornblumenstrasse 16, aus statt. üt bepgeüdsn Photo-Saison sind frisch eingetroffen Photoyr. Trockenplatteo der bekanntesten Filmen c:i ( der Firmen Packfilm! Asfa A R *y er ui allen Grössen Hermes Privai- afittir-Miil Holzversteigeruug n Spezial-Photo-Kaus Krenzplaiz 9 . 2342a Kreuzplatz 9 . Montag, den 26. März Lsd. Js sollen ans dem Gemeindewald Treis a. Lda., Distrikt Hain- ,strauch 1 und 2 versteigert werden: Scheiter: 27 Buche, 48 Eiche; Knüppel: 99 Buche, 86 Hainbuche, 84 Eiche. 3 Kiefern, 11 Fichte; Neisig: 319 Buche, 83 Eiche; Stock: 51 Buche, 24 Eiche. Zusammenkunft vormittags 11 Uhr unter dam Hägerhänschen bei Nr. 458. Nähere Auskunft erteilt Großh. Forstwart Nanber, Treis a. Lda. Großh. Bürgermeisterei Treis a. Lda. Benner. 2362 Oiessen Baboisofstra^se 6V. Einzige und Spezialausbildung in allen Handelst, durch geprüfte Lehrkräfte. Neue Viertel-u. Halbjahreskurse beginnen am 16. April u. 2. Mai. Anmeld, rechtz. erb. Einz, Lehrf. k. tägl. begonnen werden in Schönschreiben. Stenographie, Maschinenschreiben. Kaufm. Rechnen, Kontocorrent-Rechn. Buchführung einf. u. dopp. Methode. Prospekte frei. W. üfertons-Wecck, Wies ba ’ejs, Gr. Burgstr. 14, sucht Briefe von Ar. Earl v'/eask (1839—44 stud. med. Gieffeu« (1848-54 Arzt Gieffenl. 2lbrei?e v. noch leb. Bek. erbeten, l* 355 »mil DaincnabfcHnng;. Samstag, den 24. März: !2359v Zwecks Bergrönernng mein. Bienenzucht gebe ich Anteile von je 50.— Mk. ans. Als Zinsen jährlich im IuliüPsd. Hcnng. 236788 Kayn, Werder (Havel) 49, Unter den Linden 9. Verloren ein Pelz-Muff. Abzngeben gegen Belohnung West-Anlage 20, K. Koch Witwe, 2 sio mit gr. Garten, eventl. zu- gebär, weiteren Grund- besitz, sa i,acb?;n oder zn konfen gesucht. 65cfl. Offerten unter L. C. 1743 an Haaseu- steia L Vogler, Ä.- G., Cdla. _ 1236 lhv Die Frühjahrsmode wird in reizvollen Vorbildern. jeden Bedarf berücksichtigend, vor Augen geführt im neuen Fnvorit- HBodlen-AIbran!, 80 Pf. Favorit der beste Scbnttt f Zu haben im ! 1853a Dir.: Hermann Steingoetter. Samstag, 24. März 1917, abends 7 1 /» Ubr: 10. Freitags - Abonnements- Vorstellung. Gewöhn!. Preise lermäffigt). Stdnnuter8tfinen Schauspiel in 4 Akten von H. Sudermann. Sonntag, 25». März 1917, nachm. 3'/- Uhr: Volkere so! Valk3 reise l Zum letzten Male: Mnt ll. ÄttllM Posse init Gesang und Tanz von G. Näder. Abends 7Va Uhr: Preise! M. Preise! Die Aützeu öerGeftWast £j7 7bdeh(ius Qalomoru " öicssen uchuJUfcui» Schauspiel in 4 Akten von Henrik Ibsen. 234(>c Inoxidierter Stahlblechkessel , an_to g en geschweißt Be ster Ersat z für Kupfer- kessel. Einziger f är die Lanrl wirtsch aft bra uchbare r Kessel. Eignet sich für alles.—Zu beziehen durch alle größeren Eisen waren-Handlungen. — Lieferung iu einigen Tagen 1S *D Heinrich Amend G. m. b. H. Hanau a. M. Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gieffen. Aufforderung zwecks Heranziehung zum vaterländischer? Hilssdien st. Atlf Griinh der vom Bundcsrat erlassenen Der- ordmtng betreffend Bestimmntlgen zur Ausführung des ß 7 des Gesetzes über den vaterländischen HilfÄiienst werden alle in der Stadt Gießen wohnenden männ- lid)en Personen, die in der Zeit nach d e m 30. Juni 18 5 7 und vordem 1. Januar 1870 geboren und nicht mehr land sturm pfli chti g sind, a u s g e s o r d e r t, sich bis zum 28. d. Mts. werktags von 8 bis 1. tmd 3 bis 6 Uhr aus dem städtiMew Arbcitsnackffveis, Asterweg 9, zur Ausfüllung der dort, echältlickien Meldekarten persönlich ztl 'melden. Tre Meldung- kann mrch schriftlich erfolgen. Die Meldekarten mit Umschlägen dazu sind aus dem städtischen Arbeitsnachweis Asterweg 9 erhältlich und können diesent durch den Arbeitgeber, die Leiter der Anstalten oder auch von denl einzelnen .Hilssdicnstpslichtiqen nach sorgfältigster Ausfüllung zugesandt werden. Bei der k Zusendung durch die Post werden die Meldekarten Porto frei befördert, tvenn der Briefumschlag den Vermerk „.Heeressache, .Hilssdienstpslichtigen-Meldung" tragt und offen zur Abgabe am Sck-aller gelangt. Hilssdienstpflidstige, die keinen fefteu Wohnsitz lsaben oder sich vorübergehend hier aushall-n, müssen sicl, am 2 7. März d. Js. bei oben genanntem Arbests- nachweis meldett. ; Genügeil die Angaben in der schriftlichen Meldung nicht oder bestehen, Bedenkett gegen ihre Richtigkeit so hat der Meldepslichtige sie zn ergänzet! oder auszu klären. Er hat auf Vorladung twchmals zu erscheinen. Nicht meldevslichtig sind die Personen, die mindestens seit 1. März d. Js. selbständig oder unselbständig im Hauptberuf tätig find: 1. im Reichs-, Staats-, Gemeinde- oder Kirchen dienste, 2. in der öft'entliclien Arbeiter- und Angestellten- versicherung, f 3. als Aerzte, Zahnärzte, Tierärzte oder Abotheker. 4. in der L-mrd- nttd Forstwirtschaft, 5. in der See- oder Binnenfischerei. 6. in der See- oder Bürnenschinahrt, 7. im Eisenbahnbetrieb, eiuschl. des Betriebs der Klein-' und Straffenbahnen. 8. auf Wersten, 9. in Berg- und Hütteirbetrieben. 10. in der Pulver-, Sprengstoff-, Mnuitions- oder Waffenfabrikation. ^ Gibt ein bischer von der Meldepflicht Befreiter die Tätigkeit ans oder wechselt er feine Beschästignnasstelle. o bot er sich spätestens am dritten daranssolgendeu', Werktage bei denk städtischen Arbeitsnachiveis persönlich zu^ melden urrd die für die Ansfullimg der Meldekarte erfvrderlid-en Angaben zu machen. Wechselt der Meldepflichtige den Wohnort, so hat er die Meldung am neuen Wohnort zn ntachen. Außerdem hat der Arbeitgeber, weim ein bisher Von der Meldepflicht Befreiter die Tätigkeit bei ihm anfgibt, dies spätestens ain dritten darauffolgenden Werktage dem hier zuständigen Einberufungsaus- ch u f f e am Grostlierzoglichen Bezirkskommando, Land- gt'astnstraffe 97r. 6, mitznteileN. Bei Befchästignngen im Reichs-, Staats-, Gemeinde- oder Kirdsendiensle hat der unmittelbare Vorgesetzte die Mitteilung zu inüd>cu. Diese Vorschrift bezieht sich nicht auf den Fall, daff ein bei den vorgenannten Behörden an gestellter oder beschäftigter Beamter an eine andere Dienststelle derselben oder einer anderen Behörde versetzt oder vorübergehend abgeordnet wird. 6)ibt eine gemeldete Persott ihre bisherige Tätigkeit mif oder wechselt sie die Beschästigtmgsstelle oder ihre Wohnttng, so hat sie dies spätestens am dritten daranffolgettden Werktag dem vorgenannten Einbe- n fnn gsan s schuß mitznteilen. Dabei ist die neue ätigkeit, Beschästigrmgsstelle oder der Wohnort mt- zugeben. ^ Mst Olesängnis bis zu drei Monaten oder mit Geldstrafe bis zu sechshundert Mark wird bestrast, wer bei der Meldung wissentlich unwahre Angaben macht. Mit Geldstrafe bis zu 150 Mark oder mit Hast wird bestraft, wer die vorgescktriebenen Meldtingen oder Mitteilungen schuldhaft unterläßt. Gießen, den 22. Marz 1917. 2349B Der Oberbürgermeister: Keller. Dienstag, den 27. März l. Js. nachmittags 2 Ubr werden im städtischen Hospital. Selterömeg 11 die im Jahre 1915 gesi ndenen Gegenstände, sowie verschiedenes Mobilar, sonstige Haushaltungsgegenstände und verschiedene Kleidungsstücke versteigert. 2348B Gießen, den 22. März 1917. Der Oberbürgermeister (Armenverwaltungs Keller. Ab nächsten Samstag, 24. März 1917 bis auf weiteres im Lichtspielhaus Vom 1. April 1917 bis dahin 1918 hat die Kamin- reinigung auSzufuhren: 51aminseger Zwcscd in. dem südöstlich der Straffe von Frankfurt nach Marburg belegenen Stadtteil. .Kaminfeger Keil in dem nordwestlich .dieser Straffe belegenen Stadtteil. 2347B SchmsteiMU der AM Girtzr«. Bahnhof8lr. 34. Grosses Orchester. Grosses Orchester. Jugendliche unter 17Jahren haben auch mit Erwachsene WOF" keinen Zutritt. -WsZ ffll8a Preise der Plätze: Mk. 0.50, 0.65, 0.90, 1.40. Das titl. Publikum wird höfl. gebeten, nach Möglichkeit die Naclim.-Yorstcllnnfteii zu besuchen. Montag, den 2 i». März 1917. vormittags 9'/- Ubr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gteffeu in dem Bezirk des ForstwarlS Geisel versteigert: 58.74 Festmeter Fichten-Derbstangen 3.99 Fcstmeter Fichlen-Reisstangen 16,5 Raummeter Kieferu-Knuppel 114,3 Raummeter Fichten-Knüppel 2050 Wellen Kiefern-Reisig 330 Wellen Fichten-Retsig Die Zusammenkunft ist auf dem alten Anneröde-t Weg au der 4. Schnelse. 22896 Holzhändler sind vom Mitbieten ausgeschlossen. Jeder Steigerer darf nur seinen Eigenbedarf steigern. Gießen, den 20. Dtärz 1917. Der Oberbürgermeister: I. V.: Grunewald. Bekanntmachung. Zwecks Vornahme von Revtsionsarbeiten ist die Strom- llewrung nn Ueberlandgebiet am Sonntag, den 2ü. d. Mts. von vormittags 10 Uhr bis nachmittags 4 Ubr unterbrochen. 2358B Elektrizitätswerk nnd Straffenbabn der Stadt Gieffcn. S t o l t e.