f llt. 53 Der Aipffet erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: Sichsver Kamllienblätler; Lreisblett für -e« Kreis Sietzen. vezngspreks: monoti. 90 Pi., Vierteljahrs Mk. 2.65: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.: durch die Post Mk. 2.45 Vierteljahr!. ausschl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: sürdieSchristleitungllZ' Verlag,Geschästsstelleöl Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Sietzen. Erstes Blatt Donnerstag. 15. März 1917 PofffcheSkontv: Sranlsurt a.M.lMü SwiNingrrnKddnick u. Verlag: Vrühl'sche Univ.-Such- u. Steindruckerel R. Lange. Schriftlrttung. Geschäftsstelle rr. Druckerei: Schulstr. 7. Bankverkehr: Gewerbedank Siehen Annahme von Anzeige» die TagesnunRner bis zum Nachmittag vorher» Zeilenvreis, f. Anzeigen: örtlich 20 Pi., Ver- mietungen u. Stellengesuche 15 Pf., auswärts 25 Pf., b. Platzvorschrist 30 Pf., Reklamen 75 Pf.^ bei Platzvorfchrift 90 Pst Hauptschristleiter: Äug. Goeh. Verantwortlich' für Politik «.Feuilleton: Aug. Goetz, Stadt und Land, Vermischtetz u.Ge» richtssaal: Fr. R. Zenz. Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. UevoluMy in priers Petersburg, 18. Mär;. (Drahtnachricht WTB. Nichtamtlich). Meldung der Petersburger Telegraphen- LL g e n r u r : Ju Petersburg ist die Revolution a » s g e b r o ch e «. Ein aus 12 Dumamitgliedern bestehender Exekutiv- ausschutz ist im Besitz der Macht. Alle Minister find ins Gefängnis gefetzt. Die G a r n i f o n der Hauptstadt 30 000 Manu hat sich mit den Redolntionäreu vereinigt. Am Donnerstag (Mittwoch?) dem dritten Tage der Revolution, war die Ordnung in der Hauptstadt wiederhergestellt. Der Deputierte Engelhard ist vom Ausschuß znm Kommandanten von Petersburg ernannt worden. (WTB.) Grosz es Hauptquartier, 14. März. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Nördlich von Arme nt i 6 res wurden englische Abteilungen durch Feuer irerjagt. Im An c re-Gebiet griffen die Engländer nachmittags ahne ArtilLerievorbereitmrg zwischen Achiet le Petit und Gvevillers. nachts nach starkem Feuer beiderseits von Buc- quoy an. Sie wurden verlustreich ubgrtvicsell und ließen fünfzig Gcftrngene in unserer Hand. Än der Champagne dauerten die Kämpfe südlich von Ripont mit wecliselndenl Erfolge an. Auf dem Ostuser der Maas scheiterten. Vorstöße der Franzosen bei St. Mihiel. Einer unserer Flußposten wurde zurückgedrüctt. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls PrinzenTeopold von Bayern. Lebhafte Vorfeldtätigkeit an nrehreren Stellen zwischen Ostsee und dem Dnjestr. An der Narajawta stürmten unsere Stoßtrupps Teile der russischen Stellung, zerstörten ausgedehnte Minenanlagen und kehrten mit zwei Offizieren und zweihundertsechs- undfünfzig Mann an Gefangenen und nrehreren Maschinengewehren und Minenwerftrn als Beute zurück. Bahnhof Nadziw-illow, östlich von Brody, lvurde ausgiebig mit Bomben beworfen. Von der Front des Generalobersten Erzherzog Josef und der Heeresgruppe des Generalfeldmarfchalls vonMackensen ist nichts Besonderes zu melden. Mazedonische Front. Mehrere französische Vorstöße zwischen Ochrida- und Prespa-See blieben ergebnislos. Auch starke feindliche Angrifft nordöstlich und nördlich von Monastir schlugen fehl. An bewen Stellen erlitt der Gegner erhebliche Verluste. Der Erste Generalquartiermeister Luöendorfk 9 Der Abendbericht. Berlin, 14. Mürz, abends. (WTB. Amtlich.)' Im Westen bei regnerischem Wetter ruhiger Tag. , Im Osten lebhafte Artillerretätigkeit bei Brzezany. Neue Enlenteangriffe beiderseits des Prespa-Sees scheiterten. * * * Großes und noch Unübersehbares ist in dem Riese n- nachbarreich des Ostens geschehen. Plötzlich ist der Schleier der Zensur zerrissen, und die Petersburger Telegrupheu- Agentnr, deren Betrieb heute nicht mehr in der amtlichen Gewalt ist, berichtet kurz und bündig, daß in Petersburg die Revolution crusgebrochen sei und daß die Minister bereits im Gefängnis säßen! Die Garnison der Hauptstadt hat mit den Revolutionären gemeinfmNe Sache gemacht, rrnd es verwirklichen sich wieder die Bilder, die uns heute noch als Haupt stücke der französischen Geschichte immer von neuem erschüttern. Die Duma, die durch Beschluß des Zaren gewaltsam vertagt worden war, hat ihre Fesseln gesprengt; ein Ausschuß der Parlamentarier hat die Regie- ruuvg übernommen. Nach drei Tagen, so heißt es, war „die Ordnung" wieder hergestellt. Aber wie? „Heilige Ordnung, segensreiche .wimmelstachter" — wird sie der Wirren wirk- lw) Herr werden können? Ganz gewiß nicht inr Sinne der Ententepolitiker. Denn den Anlaß zur Unzufriedenheit und Empörung des Volkes haben der as war dqs Zeichen zum Aufruhr. In einem neuen Züchte erscheinen jetzt auch die kurzen Meldun- •f?* 1 ' Ewigen Tagen durch die Blätter gingen, über EEE Reift des Zaren ins Hauptquartier. Wahrscheinlicl) hat '^rahnung gewKsamer Erschütterungen die Hauptstadt Ö ^ \I a J] Cn ‘ ? ie Mutige Meldung sagt über seinen Aufetityart uuhts, auch nur wenig über die neue Verfassung, dre ftrtMi ms Recht treten soll. Ob der Zar, dem das Heft ^errsftu worden ist, seine eigenen Rechte wiederherstellen kann, das ist die große Frage der nahen Zukunft. Hochmut kommt vor dem Fall. Wo sind nun die großen Worte dieses Herrschers iind seiner Minister, die bei einer unzulänglichen Beschafftilheit der russischen Verhältnisse ins Plaw und Endlose phantasierten? Wir wollen nicht zu frühe verkünden, daß die Petersburger Ereignisse uns einen Sonderfrieden in rnrmittelbcrre Nähe rücken. Aber selbst rvenn es denr Zaren gelingen sollte, mit Anwendung von Gewalt die Zügel wieder zu ergreifen, so würde doch wohl der Geist nicht mehr bei ihn: vorherrschen, der den deutschen Friedensvorschlag abgelehnt hat. Der „Selbstherrscher" wird heute einsehen, wie verderblich es war, daß er den Bogen überspannt hat. Ueber die Vorgänge der letzten Tage sind noch folgende spärliche Nachrichten eingegangen: Nach Meldungen des „Svcnska Dagblaöet" aus Haparanba berichten Reisende uns Petersburg, daß die Hauptstadt seit fünf Tagen in vollem Aufruhr ist. Maschinengewehre sind auf vielen Straßen aufgestellt. Die Soldaten wekgerten sich wiederholt, auf die Bevölkerung zu schießen. Eine tausendkvpfige Menge sammelte sich vor dem sogenannten Speicher der Lady Buchanan, wo englische Spenden gesammelt werde::, utn an die Fronten zu gehen. Das Berwal- tungspersonal flüchtete. Ter Speicher wurde zcrtrüm- m ert, große Atengen von Verbandszeug auf die Straße geworfen und verbrannt. Auch aus den übrigen Teilen des Laiches treffen aufregende Nachrichten ein. Im Wolga-Gouvernement ivurden zahlreiche Mühlen von den revolutionären Etenveilten angeznildet, besonders solche, die große Kornvorräte hatten. Im Busul'usker Bezirk sind staatliche Mühlen abgebrannt. Der Schaden wird ans hundert von Millionen Pud berechnet. Tie Arbeitergruppc t-es ZttutralkriegsindnstriekomiteeS wendet sich an die Arbeiter nrit der Aufforderung, das Geschehene zu. vergessen imd imverzügli-ch an die Drehbänke zurück; utehren. Es wstre ein Äerbrecliie'n ge,reu die Arbeiterschaft, inr gegeiuoartigen Moment die Kräfte zu zersplittern. * * * Wie ruhig nnb g «^ordnet erscheinen uns heute die Verhältnisse in Deutschland, einschließlich der Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Reichskanzler und einem Teile des Volkes. Für die Gegenwart, die Fortsetzung des Ents scheidungskampfes ist alles aufs beste gesorgt; da gibt es keinerlei Opposition. Nur um das Programm der Zukunft werden noch Reden und Gegenreden gewechselt. Der Reichskanzler H^rr v. Be t h man n Holl w e g hat gestern im preußischen Mgeordnetenhause auf die von unks kurz besprochenen Reden im Herrenhause, das die Vorlage über Anwesenheitsgelder und Freifahrtkarten für die Mitglieder des Abgeordnetenhauses abgelehnt hatte, mit einer längeren Rede erwidert, aus der im Anschluß an unsere früheren Ausführungen die folgende Stelle wiederzugeben ist. Der Kanzler führte u. a. aus: Wir werden nach dem Kriege vor die gewaltigsten Aufgaben gestellt >werden, die wohl ft einen: Bolle beschieden sind, die so go- :valtig sind, daß das ganze Voll in allen seinen Schichten, jeder- niann im Volle mit Hand anlegen muß, wem: wir uns überhaupt heransarbeiten wollen (Sehr richtig"! und pine starke aus- w^ärtige Politik wird uns nach dem Frieden iwllvendig sein. (Sehr richtig.) Wir werden von Feinden umgeben sein, dienen wir nickst gegenübertreten ^voller: mit großen Worten, nrit Nenommislereien mit Sichirrdiebrustwerfen (Sehr richtig), sondern mit der inneren Stärke des Volles (Lebhafte Zustimmung). Eine solche Politik können wir mcr treiben, wenn das staatliche, das vaterländische Bewußftein, das in diesen: Kriege doch in ganz neuer: und uns bisher unbekannten Formen zur niunderbaren Wirklichkeit geworden ist, frei erhaltei: und gestärkt lvird. (Lebhafte Zustimmung.) Eine solche Politik der Stärke, eine solche innere und eine solche äußere Politik können luir nur führen, wenn die politischen Rechte der Gesamtheit des Volles in allen seinen Schichten auch in seinen breiten Massen voll berechtigte und freudige Mitwirkung an der staatlichen ?lrbert ermöglick-en. (Lebhafte Zustimmung). Das erfordert unsere Zukunft, nicht um theoretisckxr Probleme willen, sondern damit wir leben können (Lebhafte Zu- stinnrrung). In diesen: Kriege gibt jeder- Sohn des Volkes in todes- mutigem Wettstreit fein Bestes imb sein Letztes her, niemand känn beanspruchen, daß er etwas niehr täte als der andere, aber wenn in: Krieg manches versagt, türmen wir dann den Krieg gewinnen? . (Zurufe nctn, nein), und können jrör imd) diesem Krieg leben, nram im Frieden die Kraft des Volkskörpers versagt? Auch da sage ich nein. Bor dem Kriege sind die Interessen der Arbeiterschaft heftig in einen angeblich unversöhnlichen Gegensatz zu den staallichen Interessen und zu den Interessen der Arbeftgeber gestellt worden. Ich hoffe, dieser Krieg befreit uns endgültig von diesem Irrtum (lebhafte Zustimmung), denn täte er's nicht, so wären wir nicht entschlossen, all' die Folgerungen, die sich ans diesem Kriege ergeben, rückhaltlos zu ziehen, in aller: Fragen unseres politischen Lebens, in der Regelung des Arbeiterrecksts, in der Regelung des preußischen Wahlrechts, bei der Ordnung des Larchtags im ganzen. Die Herrei: sprechen ja vom Herrenhaus. Ich will auf einzellres nicht ein- gel>en. (Sehr gut.) Wem: tvir nicht entschwssen sind, dftse Fal- gernngen zu ziehen, rückhaltlos zu ziehen, und ich sage für meine Person mit dem Vertrauen, das mit.in diesem Kriege eingeivachsen ist, zu allen Söhnen des Volkes (lebhafter Beifall lircks und im Zentrum), werrn wir das nicht tun, dann gehen wir Erschüttermr- gen entgegen, deren Tragweite kein Mensch übersehen kann. (Sehr richtig.) Ich werde diese Schuld nicht auf mich laden. (Beistill links.) Vor einiger Zeit ist hier von der rechten Seite dieses Hauses ein „Wehe"' dem Staatsmann xugerufen worden, der nicht auS diesem Kriege einen starken Frieden für Deutschland herausholt. Nun, meine Herren, gibt es denn jemand, der nicht sein ganzes Herzblatt daransetzte, um nach diesen gewaltigen Opfern des Krieges dein: Friedensschluß einen Frieden für unsere Kinder und Enkel heraus zii holen, einen deutsck-en, einen starken, einen sicheren Frieder:? (Lebhafter Beifall.) Das ist einfach selbstverständlich. (Wiederholter lebhafter Beifall.) Meine Herren, da möckste ich dmrn doch auch sagen, wehe dem Staatsmann, der die Zeichen nickst erkennt. (Lebhafter Beifall links.) 2BeIje dem Staatsmann, der glaubt, daß wir rrach einer Katastrophe, wie sie die Zeit überhaupt noch nicht- gesehen hat, deren Umfang wir Mit- leberchen :md Mithandelrcher: überhaupt nicht verstehen können, (leb- hsftes Sehr richtig!), der nach einer solchen Katastrophe gbcuckt, er könne einfach wieder anknüpsen an das, was vorher war. (Leb- qafter Beifall.) Daß er neuen und jungen Wein in die alten ^ 2 chlä::che silllen könnte, ohne daß sie zersprengten. Wehe dem Staatsmann! (Lebhafter Beifall links.) Abg. Pachnicke meinte, er hätte Sorge, ob ich die Gedanken denen ich jetzt in flüchtiger Form) Ausdrirck gegeben hätte, arrch durchführeu könnte. Meine Herren! Ich will und lverde diese Ge- darften durchführen. (Beifall.) Und ich tverde mein Letztes daran gebe::. (Wiederholter lebhafter Beifall.) Ich tvlll doch diese Ge- dankcn: um mrseres Lcn:des willen und um unser Volk stark zu machen uud jeder, den: die Stärke unseres Volkes ccm Herzen liegt, ^welcher Politischen Parteirichtung er angehören möge, der muß doch Mitarbeiter:, daß nack) diesen Opfern ein starkes und junges Volk aus dem Verderben und Ur:hell hervonvachsen möge. (Beifall.; * * * 2er österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 14. März. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wirb verlautbart: 14. Mürz 1917. Qestlicher Kriegsschauplatz. Die gestern gemeldeten Stoßtrnppsrrnternehmen im Raum von Brzezany zeitigten vollen Erfolg. Es lvurden «Ah gründlicher Zerstörung der feindlichen Kampfanlagnr zwe: russische Offiziere, 256 Alaun und mesft-ere Maschinenlehre und Minemoerfcr eingebracht. Unsere Flieger beleg ten, Angriffe dcr feindlichen Kampfflugzeuge abweisend, den Bahnhof von Radzivillow mit Bomben. I t a l i e n i s ch e r K r i e g s s ch a u p l a tz. Die GefechtStütigkeit war gestern im allgemeinen gering. Im Gorzischen warfen unsere Flieger auf feindliche Lager bei Eucinico Bomben ab. S ü d ö st l i ch e r Kriegsschauplatz. Im ostalbanischen Seengebiet wird weiter gekämpft. Di» Franzosm griffen unsere Stellungen zwischen dem Ochrida und Prespa-See wiederholt erfolglos an. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r, Feldmarschalleutnant * *, * Der bulgarische Bericht Sofia 13. März. (WTB.) Amtlicher Bericht vom 13. M8^' Mazedonische Front: Am Westuser des Prespa-Sees dranqen mehrere fellwliche .Kvmpaqnien vor, sie wurden aber unter großen Verlusten für sie zurückgeschlageu. In der Nach: wurden in der glecch-vr Gegend noch zwei feindliche Angriffe blutig abgennestn. liniere Stellungen westlich und nördlich von Bitvlia standen unter sehr heftigem Artilleriefeuer. Im Cernabogen lebhafte Artillerietätigkett. Auf der übrigen Front spärliches Geschützfeuer zwischen vorgeschobenen Abteilungen. Ai: der gesamten Front beiderseits lebhafte Tätigkeit in der Luft. Bei Mi- letkewo wurde ein englisches Flugzeug im Luftkampf herunter- geholt. Rumänische Front: Oestlich von Tulcea spärliches Ar- tillerrefeuer auf beiden Seiten. In der Nähe des Sereth schlugen unsere Truppen eine starke feindliche Erkundungsabtcilung zurück Schwarzmeerfront: Zwei rmssisck)e Schiffe beschosieu ergebnislos die bulgarische Küste um Durankulak. Der türkische Bericht. Konstantinopel, 13.März.H(WTB.) Türkischer Heeresbericht vom 13. Marz. An der Tigris front zog«:: sich imsere Truppen nach mnem Kanrpfe sMich Bagdad zurück nnb nahmen zwischen Bagdad und Samara eine neue Stellung ein. An der Kan ka sus fr o u t winden starke russische Erkuw dungsabteilungeu überall abgeiviesen. An den anderen Fronten kein Ereigicis von Bedeutung. Englischer Heeresbericht aus Mesopotamien von: 13. März: kftebeit in enaer Fühlrn:g. mit den: Feinde südlich von Bagdad. In der dLackst vom 13. Mä^ räumte der Feind die ganze Grabenlinie, ivobei ivir ihm ans den Fersen' blieben. Wir folgt«: dem allgenieiueu Vorgehen auf beiden Usern des Tigris Nikd besetzten bei Tagesanbriich dre Bahnstation. Daraus nahm die Kavallerie die Verfolgung aus und wir besetzten nach geringem Widerstmw Kokdimaiu. Wir machten hundert Go- sangeue. Auch Kanonenboote beteiligten focf> an der Verfolgung«. Seit dem 23. Februar hatten die Türken alles, was von Wert war, in Bagdad zerstört und entfernt. ^Trotzdem war unsere Beute erheblich. Der Feiiw ließ 500 ^Verwundete zurück. Wir zähltert zwei bis dreihundert Tote rmd nahmen m:s dem linken Tigrisusev 300 Maui: gefangen. Me Bewahner Bagdads nahuien uns herzlich Grs. Besuch ses Reichskanzlers in Wien. Wien, 14. März. (WTB., Meldung des k. u. k. Korre- rpvnden-burecms. Der Reichskanzler trifft Ende dieser Woche zn ernern zweitägigen Aufenthalte hier ein, um dem •i a ij er seine Aufwartung zu machen und den Antritts- wi^^n ^ Ministers des AeuHern Grafen Czerrnn zu er- * * * Englische Beruhigung über die Luftbeherrschung. Rotterdam, 14. März. (WTB. Nichtamtlich.) In der Sitzung des Unterhauses vom 7. März fragte der liberale Abgeordnete Sir H. Dal ziel, ob die Negierung dein Unterhause die Versicherung geben könne, daß die Engländer an der Westfront noch die Luft beherrschten. Der Parlamentssekretär des Krtögsamts Mac Chaisen antwortete: Ich glaube, daß ich diese Zusicherung geben kann. * * * Französische KabinetSkrisi». Genf, 15. März. Der „Goulois" gibt einige in den Kammergängen gehörte Vermutung über eine Umbildung des .Kabinetts Mieder, an dessen Spitze vielleicht Ribot treten werde. Auch Barthou und Painleve merden als neue Minister genannt. Französische Maßregeln gegen die U-Boote. Basel, 14. März, (zf.) Baseler Blätter veröffentlichen den ihnen aus Paris gemeldeten Text der von der Marine- ugd Krrogskommission der Kammer angenommenen Ent- ichließung G o u b e , betreffend den Kampf gegen die Tauchboote. Diese Entschließung fordert die Regierung auf: 1. mit Beschleunigung eine Generaldirektion zu schaffen, welche beauftrag wird, den offensiven und defensiven Tauche Zollkrieg zu organisieren und zu verschärfen, 2 bie Marinearsen ale für die Konstruktion von Patrouillenbooten und Dauchboo-tjägern, von Tauchbooten mit Tör- vedos, Tauchbooten mit Geschützen und solchen mit Minen, sowie für den Bau von Handelsschiffen zu spezialisieren, ^ 3. die Schiffe zu entwaffnen, die durch die Entwicklung des L-eekr7wges militärisch entwertet sind, und ihr Material an ynmtert und zur See zu verwenden, und zwar auf den Handels- chiffen, den Patrouillenboote:! und den Tauchbootjägern. - .. P; d» der Bc s chlagnah:n e von G e r st t , Hafer und Su 11 c n f r umte n sind dem Erzeuger neben ausreichendem Daatgiit gewtffe Mengen für die menschliche Ernährung nach dem A „wltnis der Kopfzahl des Hauslialts, ferner, soweit es die und der Heeresbedars zulassen, zur Fütterung nach der Größe des Viehstandes, einschließlich dm Schafe und des Geflügels, ein entsprechender Teil zu belassen. Dem Erzeuger können auch größere Mengen der genannten Früchte belassen werden, falls Qjyb verpflichtet, eine diesen Vorräten entsprechende Anzahl von ^chlachttteren zu mästen und diese der Reichsfleischstelle zu einem 'iu* ^sstzusetzenden angemessenen Preise zur Verfügung zu stellen. Bayern soll außerdem unter derselben Voraussetzuug wie oben zur Herstellung des herkömmlichen Haustrunks für die landwirtschaftliche Bevölkerung ein entsprechender Teil der abgeliefer- , ten Gerste belaßen werden. . < Kraftfutterniittel sind nach der Größe .des Vrehstandes unter Berücksichtigung der nach Ziffer 5 dem Erzeuger zur Verbutterung belassenen Gerste, Hafer und Hülsen fruchte zuzuteilen Die Preise von Kraftfutter Mitteln sind zum Mindesten Nicht höher zu bemessen, als dem Nährwert nack Verhältnis des Roggenpreises entspricht. 7. Ten Besitzern lond4virtsch2fllickier Betriebe, denen durch Unordnung der Kommmvalverbände Saatkactoffeln zur menichlichen Ernährung abgeiwmmeu sind, ist der erforderliche Matz von Saatkartofseln zu den Preisen zu liefern, die sie selbst >ur dre abgenommenen Kartoffeln erhalten haben. . Zu den einzelnen Gemeinden oder Bezirken ist ein A u s - Ichu ß v o n V ertra ue nspe r sonen zu bestellen, der unter Mitwirkung der Gemeindeverwaltung die rechtzeitige Ablieferung der beschlagnahmten Nahrungsmittel: Getreide, Hülsenfrüchte, Kar- tosseln,^ Gemüse ^ Eiern usw. zu organisieren und zu überwackMi £5*- ■ r ^ ie dlbfuhr und den Versand sind in der Regel genossen- Ichafttiche Organisationen oder der Handel heranzuziehen. darauf wird die Besprechung der Denkschrift fortgesetzt. Der Ausschuß tritt erst am 21. März wieder zusammen, um Maßnahmen zur Erhaltung der vorhandenen Nahrungsmittel zu beraten. Die Ncichstagsersatzrvahl in Potsdam-Osthavellünd. B er Hu, 14. März. Bei der heutigen Reichstagsersatzwahl rm Wahlkreise Potsdam-O st Havelland wurden bis- uög^geben für Stahl (sozial demo kr. Mehrheilspartei) 12 686, für Mehring (sozio ldemokr. Minderheitspartei > 3930 Stimmen. Einige Kreise stehen noch aus. Die Wahl Stahls ist gesichert. Die Unruhen in Petersburg. Berlin, 14. März. (Prrvwttel.) Nach Meldungen des Dcrobladet" ans Hcrpcrranda berichten Reisende aus Petersburg, daß die .Hauptstadt seit fünf Tagen in vollem Aufruhr ist. Maschinengewehre fiitb ans vielen crufgestellt. Die Soldaten weigerten si.ch wiederholt, auf die Bevölkerung zu schießen. Dein „Lokalanzeiger" zufolge kehreii sich die Petersburger Unruhen auch scharf gegen England. Vor der englffchen Boffchaft fanden laute .Krawalle statt: zahlreiche Scheiben-wurden eingeschlagen. * * * Dre amerikanischen Bersuchsschiffe. t r - TJ 1 '• ^Rärz. Am 10. März meldete ein New Dorker -matt, bau bret weitere Bersuchsschiffe nach Häfen der Verbands- 'iggf leirU' darunter der Dampfer A l g a n k i n, ein ?82 Tonnen habe und nach London bestimmt sei. Alle —chtb ewaffne t- Wie verschiedenen Blättern ^«rüytet wird, lei der Dampfer Algankin von einem deutschen U-Boot versenkt worden. * Zehn norwegische Dampfer an Italien verkauft. Kopenhagen L5. Mäi^. Me „Nativnaltidende" aus bergen meldet, ievcnttirzlich zehn Dampfer vonNvrwegen a^n Italien verkauft worden, unter diesen auch> der 11000 D?^er Lorvli. für tat dm Kaufpreis van 11 Millionen Kronen bezahlt worden sei. Seekrieg. Die Siegeszüge unserer U-Boote. . ... derlin, 14. März. (WTB. Amtlich.) Neuerdings sind ^^"-?-?lErs-rbooten17Dampfer.2Seg- irr und 3 Fisch dumpfer von insgesamt 4 8 15 0 S 3 r = 1 ft * r f ? n " e " ö e r f < n f t worden. Eines der Nnter^e- doote tmt außerdem einen feindlichen kleinen Kren- .ft^ rä P cn Schornsteinen und ein als Untersee- blwts-Falle eingerichtetes Spezialjchiff „Q 27" vernichtet. Don letzterem wurde ein Leutnant, ein Deckoffizier und vier Atann gefangen genommen, darunter 1 Schwerverwundeter Der Chef des Admiralstabs der Marine. * ? ""erd am, 14. März. Folgende Sch i ffe, die zwi- )chen dem -.1. Oktober und dem 18. Januar ausgefahren sind, lis^302ißt bezeichnet: Ädriatic leng- lisch, 6028 Tw), mit Steinkohlen, Giant (englisch), Pacifique rranzosische Bark, 2241 To.) und Planudus (englisch, 542 Tonnen) mit Kohlen, das Schiff Michael ist stark überfällig. Rotterdam, 14. März. Der Fischdampfer B laardingen (100 Tonnen) ist gestern abend auf eine lmi^t ^ au ^ en U7T ^ gesunkn. Die Marmschaft wurde ge- rdam, 14. März. In der Woche vom 4. bis ^0. März sind keme Schiffe mit einem Tiefgang von sieben im s ^ < J r “^ cr dem Nieuwe Waterweg ein- oder aus ihm ausgefahren. Aur dem Reiche. ^ . J^ r Ernährmigsansschuß des Reichstags hattam Mittwoch mittag nach Ablehnung zweier konservativer Anträge mit 16 gegen IG Stimmen folgenden Kompromitz- antrag einstimmig, die Ziffer 5 gegen eine Stimme angenommen: mtte bcfd?Iiefecn ' ^lgende Entschließungen an- 1. Bei einer Steigerung des Preises für Roaaen des Brotpveises zu vermeiden vurch Verminderung der Spannung zwischen Getreide- und Mehl- vreis ,owie in zahlreichen Gemeinden durch Verminderung der Spannung zwilchen Mchl- und Brotpreis. Zu diesem Zweck sind w entsprechende' Vorschriften zu erlassen. Soweit m< ^ Weichend fern lollten, sind Zuschüsse aus Reichsmrtteln zu gewähren. 1 c ? der ^)er beabsichtigten Senkung der Viehpreise ist auf dw Erhaltung ernes leistungsfähigen Viehstandes Rücksicht zu nehmen und Vorsorge zu treffen, daß die Ermäßigung in vollem Umfange m ^ ermebngten Fleischweisen den Verbrauchern zugute 3. Bei den Schweinen sind die Gewichtsstufen unter 75 smogramm einheitlich zu bewerten und für die höl)eren Gcwichts- stztten tntb entsprechend höhere Preise sestzusetzen. . ^ if* Pf Spannung zwischen Vie^ und Fleischp rei sen ^^ ^^aus notwendige Maß herabzusetzen durch Ver- mM>ermng der Provisionssätze der Viehhandelsverbände und der Hmidelsaufschläge für Zwischen- und lbeme^verwaltungen müssen zu entsprechenden AcatzuahmM aLgehallen tverden. Ans Stadt nnd Land. Gießen. 15. März 1917. 25 jähriges Keglerungsjubilä im des Grotzherzogs. Gnadenerlaß vom 13. März 1917. Ans Anlaß des 25jährigen Regiernngsjnbiläums hat der Großherzog folgendes bestimmt: Die Strafe ist allen Personen erlassen, die im Groß- Herzogtum durch ein beiden bürgerlichen Gerichten ergangenes Urteil oder durch Strafbefehl zu G-efängnis, Festungshaft, Hast oder Geldstrafe verurteilt worden sind: 1. wegen Majestätsbeleidigung usw. nach^ den §§ 95, 97, 99 oder 101 be§ Strafgesetzbuchs: 2. wegen Beleidigung einer Behörde, eines Beamten, eines Religionsdieners oder eines Mitglieds der bewaffneten Macht in der Ausübung ihres Berufs >oder rn Beziehung auf ihren Beruf nach den §§ 185 oder 186, verbunden mit § 196 des Strafgesetzbuchs oder wegen einer sonstigen Beleidigung, mit Ausnahme der verleumderischen Beleidigung nach § 187 des Strafgesetzbuchs, oder wegen einer leichten Körperverletzung nach K 22? oder wegen einfacher faf)rräf)iper Körperversetzung nach § 230 Absatz 1 des Strafgesetzbuchs, 3. wegen Zuwiderha d'ung gegen die Bestimmungen des Forst- und Feldstrajrechts, soweit nicht wegen Rückfalls, gewerbs- oder gewohnheitsmäßiger Begehung auf Gefängnisstrafe erkannt ist. Insoweit diese Strafen bereits vollstreckt worden sind, behält es hierbei sein Bewenden. Im übrigen wird dazu noch folgendes ver fugt: a) Der Gnadenerlaß findet nur auf Strafen Anwen düng, die spätestens mit Ablauf des 13. MLvz 191*7 rechts kräftig geworden sind, b) Nebenstrafen und Kosten, sowie Schadenersatzgelder sind im Gnadenc-rsasse nicht einbegriffen. c) Verurteilte der im Abs. 1 bezeichueten Art, die in der Verbußung einer Freiheitsstrafe bereits begriffen sind, sollen alsbald nach dem Erscheinen des gegenwärtigen Erlasses im Regierungsblatt entlassen werden: von der Begna- drgung sollen jedoch ausgeschlossen sein diejenigen, welche wahrend der Strafverbüßung oder während einer vorauf gegangenen Untersuchungshaft sich schlecht geführt haben. d) den unter Ziffer 2 bezeichueten Falten der Beleidi gung einer Behörde usw. begründet es keinen Unterschied, ob der unmittelbar Beteiligte oder sein amtlicher Vorgesetz- ter den Strafantrag gestellt hat. e) Eine Gesamtstrafe, zu der eine Person wegen mehrerer strafbaren Handlungen ver- urteilt worden ist, gilt nur dann als erlassen, wenn alle in der Gesamtstrafe enthaltenen Einzelstrafen unter den Gna denerlaß fallen. Fallt darunter nur ein Teil der in der Gesamtstrafe enthaltenen Einzelstrafen, so ist das Ministerium der Justiz ermächtigt, bte Strafe ganz oder zu einem angemessenen Teile zu erlassen, t) Das Ministerium der Justiz ist ferner ermächtigt, bezüglich solcher rechtskräftig bestrafter Personen, die nicht unter den Gnadenerlaß fallen, aber aus besonderen Gründen der Gnade würdig sind, die Strafe ganz oder teilweise zu erlassen. Spenden des Großherzogs. Der G r o ß h e r z o g hat ans Privatmitteln auS Anlaß I seines Regierungs-Jnbiläilms folgende Summen gespendet: 1. 100 000 Mark in Deutscher Kriegsanleihe. Hiervon fällt je die Hälfte dem Hessischen Ln- desausschuß der Nationalstiftung für die Hinterbliebenen der im Kwiege Gefallenen, sowie dem Lcrndesausschuß für Kriegsbeschädigtenfürsorge im Großherzogtum .Hessen zur Verwendung für Lcrndeskinder zu. 2. 50 000 Mark in bar (bei der Bank für Harrdel und Industrie hinterlegt), um hessischen Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen im Kriege Gefallener die Erwerbung von K r i e g e r h e i m st ä t t e n zu erleichtern. 3. 50 0 00 Mark in bar zur Förderung und Unterstützung unter dem Druck der Zeit leidenderKünstler. Von diesem Betrag erhalten je drei Zehntel die Allgemeine Deutsche Kunstaenossenschaft, der Deutsche Künstlerbund und der Verband der Kunstfreunde in den Ländern am > Rhein, sowie ein Zehntel die Freie Vereinigung Darmstädter Künstler. * ** Tie Großberzogliche Gesandtschaft in Berlin hatte auf vielseitigem Wunsch die in Berlin und Umgegend nenden Hessen zu einem F e st a be n d am S-nustag, den 10. März im Htoel „Mlvn" ein geladen. Der Einladung lvar eine stattlick)« Zahl Herren aller Stände (120) gefolgt. Für die Feier mar der grosse Zahl des Adlonschen Hotels geivähtt nrnrden. Nachdem einige Musikstücke zum Vortrag gebracht und die gegenfeitigen Vorstellungen beendet waren, ergriff Exzellenz Freiherr von Bieae- l e b e n zu einer längeren Rede das Wort, in der er der Verdienste des. Großherzogs aus kulturellem, ivirtschrrtlicheni, sozialem und polnischem Gebiete schilderte und seiner (Ägenschafven als Fürst und Mensch gedachte. Tie Rede endete mit einem Hoch auf Kaiser !und Gwßherzog. Daß auch die Hessen in Berlin treu und fest zu uneu:..Für renl.au e stehen, diLjeni Geöanlen gab der siühtere Swats- s«kretcrr Exzelleicz Ternburg Ausdruck. Seine Rede gipfelte in einem Hoch auf die hessische Heimat. Den Tanc der Anwesenden brartyte der General der Artillerie z. D. Exzellenz Rothe zum AusdruL e r s o na l nachr i ch t e n. Der Großherzog hat zum 13. d. Mts. ernannt: den Generalmajor Freiherrn v. H ey l, unter Belaffung rn dem Verhältnis a la suite, zum Generalleulnant, den derst z. D. Freiherrn Rüder von Diersburg, unter Be» laifung in dem Verhältnis als Flügeladjutant a la suite, zum Ge- neralmawr a la suite. — Der Großherzog hat mittels Entschließung vom 14. März d. Js. ernannt: zur Oberhofmeiste» u Großherzogin unter Verleihung des Prädikats Exzellenz : o^au Erneite v. Kraemer-El st erlern: zum Kammerjunker: den Hofjunker Ludwig Freiherrn von Heyl l U c$ e JL X r l ^ e l v m ‘ ^ Groß Herzog hat zum 14. März o. Js. t^rlrehen: das Prädikat „Exzellenz": dem Oberjäger-- merper Walter FT-erherrn van der Hoop: das Komman- de ur kreuz 2. Klasse des Ludewigsordens: dem Ob er iw s me i ster xx . £ugo Frccherrn von Leo nhardt; das Ritterkreuz e r st e r K laise des Sterns von Brabant: dem voffammerrat Heirrrrch Meinhardt; das Ritterkreuz zweiter Klasse desselben Ordens mit der 5k r o n e: dem Schloßinspektor Georg S ch ü n, dem Hof- lagdzeugin,pettor Daniel Ger mann, deni Hafgatteninspektor Friedrick) W e r^g o l d und dem Obergarteirinspekoor Ludivig D i t t - ^ alberne Kreuz 1. Klasse desselben Ordens mtt der Krone: dem .Hoffvurier Johannes H aber körn; das ^ e Kreuz des Verdienstordens Philipps des Orotzmuttgeii mit der Krone: dem Silber verwalt er Friedrich Reiter, dem Leibkammerdiener Jakob Dern, dem Kammerdiener Iwdwig^Lang, dem Hausverwalter Karl Haack zu See- heim und den EoßVerwaltern Heinrich G ü n t h e r zu Jagdschloß Wolstgarten und Adam Schäfer zu Jngdscküoß Krauichstein; a e . u ö. des.elben Ordens: ben Kammerdienern warl 5t u st e r und Heinrich. L u d o l v h und dem SchloßoerwalLr Georg Leschhorn zu Romrod; die Silberne Verdienstmedaille des Ludewigsordens den: Oberhoflakai Jvhs. § Q ,!l l Pj 11 3 e.r; das All gemeine Ehrenzeichen mü der Anschrift „Für tteue Dienste": dein Kanzleidiener beim Hof- marsckrallamt Lorenz Pfeifer, dem Ä^lephonwätter Adam Hambach, den .Hauswärtern Joseph Geiger und Heinrich Volz und dem Obergartengehilfen Valentin Ganßmann. Ferner wurde verliehen: der Titel „Haushofmeister": dem Hofkuchenmeifter Robert Edion. a.er Großherzog hat mn 5. d. Mts. den Regisseur Hans Baumeister zum Oder re gissen r", den Regisseur Heinrich vacker zum „Ehrenmitglied", den Kammermusiker Albert L^rrch.zum „Muükdirektor", den Hofmusiker Gustav „ 5? r V ."Ka m m e rm u siker" eriiannt, sotvie ferner nachsterrnnde Auszeichnungen verliehen: das Ritterkreuz des Ludewigsordens dem Hofrat Paick Ottenheim er; das hnl l et 5m CU i ' Philippsordens dem Trama- 2Sj?üer, dem Regisseur Bruno Harprecht; das II. )/ r t reu 5 2. Kl. des Philippsordens mit der Krone dem Kol^ellmeister Erich Kleiber, dem Hofchordirettor Robert I/Euß; das Ritterkreuz 2. Kl. des Philippsordens dem Kammermupker Rudolf Müller, dnn Kammermusiker Ulrich Rohde; das Silberne Kreuz des Philipp^ordens mit der rone dem Hausiwpektor ?Will)elm Müller, dem Obkr- gavderobier Viktor ^>to r ck, dein Hoffriseur Willl) Hermes, idem Hausverwalter Karl Eidenmüller; das Silberns re u z des Philippsordens dem Lwfmusikdrener Wilhelm T rüm'- p e k mann, dem Hofchorsänger Ludwig Hinkel, dem Hvfchor- lang^: ^oan L-autier, idem Theater Meister Joseph Otto; da.» K o m t u r k r eit z 2. K l. des Sterns von Bratzant dem Geheimen .Hofntt Willem de Haan: das Ehrenkreuz 2. Kl. Ms Stern von Brabant dem Hofkapellmeister Hermann Kutzsch- v a ch - ^esoen: die Dame des Silbernen Kreuzes Stern von B'.albntt der Garderobe-Ver)oalterin Frau Margarete Heß: das Sitoerne Kreuz 2. Kl. des Sterns von Brabant mit der .ü rone dm Hvsthoatcrdienlenr Will-elm Eisen Hauer, 5)emrich Zinn kann, Karl Meyer; das Allgeureine Krieas- ehren zercheu dem 2. Konzertmeister Paul Sch nur rbu sch, dem Kammersänger Friedrich Brückmann, dem Kammermusiker Karl Mechler. Der Großherzog hat zum 14. März 1917 erteilt: den Charak- wr als Geheimer Ho fratt': dem Direktor des Zoologischen Gartens rn Berlin, Promsor Dr. Ludwig Heck; den Charakter als Kanzlei-xzn^pektor": dem Kabinettskanzlisten Friedrich ..issel zu Dannstodt: den Charakter als ,Labinetts ka n-- Kanzleigehilfen Friedrich Steiger zu Darmstadt. Ter Groß Herzog hat zum 14. März 1917 verliehen: das Ko mturkreuz 2. Klchsse des V er'dien stord ens Phi- lrpp des Grotzmtttigen: dem Oberhofprediger Ludwig Ehrhardt zu ^armstadt, dem^.Leibarzt Geh. Medizinalrat Dr. Friedrich «vl* ^ Darpistadt und dem Aemterkommiffar Forstmeister Dr. Richard von E.schweae zu Friedrichshöhe bei Detmold; das ru 1 c* c .. r J r c a sse des Verdienstordens Philipps de- Großmuttgen: dem Tivettor der Kabinettsbibliothekar Viktor Zo- ~, e * ^u Aarinstadt, dem Dotninialkommiffar Forstmeister Eduard Neuscha s fer zu Fffchbach und dem Kabinettskassier Rechnungs- - Enedrwh Scharmann zu Tarmstadt; das Ritter- kreuz 2. Masse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: Kabmettskasse-Buchhalter Wilhelm Scharmann zu Darm- stadt; das Rrtterkreixz 1 Klasse des Ordens Stern von Brabant, dem Hofbankier Hofrat Paul Sander zu Darmstadt: das Silberne Krckuz 2. Klasse mit der Krone des Or- ^ms Stern tmi Brabant: dem Kabmettskasse-Diener Andreas das Allgemeine Ehrenzei chest Dienste": dein Hausverwalter im K?Ä 9 T^ Heinrich Zimmermann zu Darmstadt, dem §^Äi^anzleidlmer Jakob Liebig zu Tarmstadt und dem Hauswarter Heinrich Winter zu Tarmstadt großherzog hat zum 14. d. Mts. verliehen: das r?-? • e Sterns von B rabant t dein Hofkammerrat Friedrich Engel: das Silberne Kreuz PI* e des Verdienstordens von Bra- ^rnt. deni Lewkrcffcher Karl Schneider: das Silberne» st.reur mit der Krone des Verdienstordens Phi- K ^ges Gro ßmu tigen: dem Saltlermeister Robert Müller; das Silberne Kreuz des Ver- ns Philipps des Grvßmüttgen: dem Hof- wagenmerfter ChrrsttMi Müller und Leibfabrer G^rg Oaun; das Silberne Kreuz 2. Klasse des Sterns von Prabant: den Hofklttschern i?vdam Ame- lung, Andreas Effler Philipp Reichert, sowie dem! Hofftallvfortner Chrrsttan Döring: das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: ,^Für treue Dienste": dem Einfahrer Heinrich Zrmmer, den Hoftutschern Adam Kunkel- -Schreiber, Daniel Christ, August Er- vlel^PhilipP Pr-atorius und Heinrich Heinz. Der Großherzog hat anläßlich des Regierungsjubiläirms verliehen: das Grotzkreuz des Lu d ew i g s-O r h c n e • dem gaeüeu Präsidenten der (Sritön Kammer der Stände. E m i ch Fü r sten zu L e in in g en, Durchlaucht; das Gro ß kr e u z des Verdienstordens Philipps des Großmütigen- dem dritten Präsidenten der Ersten Kammer der Stände Wirb- lichen Geheimerat Dr. Wilhelm Cornelius Freiherrn Heyl zu Herrnsheim in Worms; dem cwßerordentlichen Gesandten und be- vollmachtigten Minister am Königlich Prenßischen .Hofe. Wirklichen Geheimerat Dr.-Jng. Maximilian Freiherrn von Bie- geleben m Berlm; l^s Großkomturkreuz mit Türkisen des Stern von Brabant: dem Prinzen Viktor von v; sen bu r g - B i r st e in, Durchlaucht, in Berlin; Zom tu r kreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps ^ „dem ersten Präsidenten der Zweiten Kammer wfe^ lfrer H^urich Kühler in Worms, dem ^Etngsger-ichtshofs Dr. Dr.-Jng. August m Da^v/badt, dem außerordentlichen Gesandten und l°c n Duri in Berlin, dem Mitglied ^^bllichen Rechnungshofes, Wirklichen Geheimen Oberregie» rnngs^t von Ga gern in Potsdam, dem Vorträgen- den RaL mn Auswärtigen Ami, Wirklichen Geheimen Lega^ twnsrat Dr. von Löhr m Berlin; die Krone zum Kom- turfreuä 2. Ätalje desEven xjxbens: dem ^enetülEonful Von 5)erff in Mvcll-olm; die Goldene Medaille für K u n st u u d W i s sen j chg f t: dem Senator der Königlichen Akademie der ifönilc, Geheimen Baurat Dr.-Jng. Hoff mann in Derlrn: ins Gdrcn kreuz des Berdiensto rdens Philipps dee. Grotzmüttgcu: dem zweiten Präsidenten der Zweiten Kammer der Sr-tnoe, ^etonomierat Gustav Korell in Angenrod, dem dritten 'Prä:identen der Zweiten Kammer- der Stände, Geheimen Justrzrak Dr. Adam Joseph Schmitt in Mainz, dem Geh. OberrechmmgSvat Dr. Wilhelm Warner in Tarmstadt; das R t 11 c r t r c n ä 1. Klasse desselben Ordens; dem vcvtragenden Rat im Staatsministerium, Geheimen Legalionsrat Dr. Wilhelm Nardhart in Darinftadt, dem Kanzleidirektor der Zweiten Kammer der stünde, Negierungsrat Ernst Schenck in Darmstadt, dem P-ostdrrelwr Lorenz Grämling in Worms, dem Postüirektor Ludwig Geher in Tarmstadt, dem Direktor der Albatros-, werke Karl Sel z t r in Berlin; die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse desselben Ordens: dem Mitglied der Schifss- untersnchinigskommission in Mainz, Wertfreister i. R. Albert p errmann in Mainz-Kostheim; das Ritterkreuz 2. Kl. desselben Ordens: dem Oberrevisor bei der 2. Justifikatur-Ab- teilung der OberreckiirungsLmrmer, Rechmmgsrat Georg Malsy in Darnistadt, dem Oberrechrrungsrevisor bei der 2. JustifiKatur- Abteilnng der Obe iwechnungs kämm er, Rechnungsrat August R e t t- berg in Darmstadt, dem Archivar der Zweiten Kammer der Stände, Rechmmgsrat Joseph Kühler in Darmstadt, dem Postsekretär Wilhelm Walter in Tarmstadt, dem Postsekr. H. Altvater in Tarmstadt, dem Postsekretär Joh. W e i ß in Altenstadt; das Silbern e Kreuz mit der Krone desselben Ordens: dem Mnzleisekretär der Zweiten Kammer der Stände Hans Brunn er in Tarmstadt; das Silbern e Kreuz desselben Ordens: dem Ministcriallanzlisten beim Staats min isterium Karl Kling in Tarmstadt, dem Kanzlisten bei der Oberrechnungskammer Heinrich Rohr mann in Tarmstadt: das A l l g e m. Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treuem Dienste" am Bande des Verdienstordens Philipps des Groß- mutigen: dem Ober-Postschaffner Ludwig H a n st e i n in Tarmstadt, dem Ober-Postlchaffner Heinrich Zahn in Offenbach; das Allgemeine E'hrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treue Dienste": den: Ober-Postschafsner Heinrich Gütz m Tarmstadt, dem Ober-Postschaffner Bernhard Hübner in Darm- stadt, dem Ober-Briefträger Johannes Schmidt in Schlitz, dem Ober-Briefträger Georg Schäfer in Mainz; dm Charakter als „Geheimer Ban rat": dem Banrat Hermann Görz in Berlin: den Charakter als „Geheimer expedierender Sekretär": dem expedierenden Sekretär Adolf Schäfer in Berlin. Ter Großherzvg hat anläßlich des 25jährigen Regierungs- jubiläums vcxllehen: das Kom man den r kreuz 1. Klasse des Ln dew i g s o r de ns: dem Bischof Tr. Georg Heinrich K i r st e i n zu Mainz; das Kommandeurkreuz 2. Klasse des Ludewigordens: dem derzeitigen Üieffcor der Landesuniversität, vrdentl. 'Professor in der theologischen Fakultät, Tr. Martin Schian zu Gießen; das Komtur kreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Provin- Lialdirektor der Provinz Rhcinhesseir und Kreisdirektor des Kreises Mainz, Geheimerat Wilhelm Best zu Mainz; die Krone zum Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Pvovinzialdftektor der Provinz Oberhessen und KreiLdirettor des Kreises Gießen, Geheimerat Tr. Karl U s i n g e r zu Gießen; das Kvmtu rkr eu z 2. Klasse mit der Krone des Sterns von Brabant; dem derzeitigen Rektor der Technischen Hochschule, vrdentl. Professor Geheimen .Hofrat Dr. Rernholb Müller zu Tarmstadt: das Komtur kreuz 2. Klasse des Berdienstorde^rs Philipps des Großmütigen: dem Vorsitzenden der Handelskammer Mainz und des Hessischen Handelskanrmertags sowie des AuffichtsratS der Hessischen Landes- hypvthckkenbank, Geheimen Kommerzienrat Tr. Franz Bamberg er zu Mainz, dem vrdentl. Professor an der Technischen Hochschule, Geheimen Hvfrat Tr. Dr.-Jng. Lebrecht Henneberg zu Tarmstadt, den: Ministerialrat in dein Ministerium des Innern Tr. Ernst Weber zu Darinstadt; das Ehrenkreuz desselben Ordens: dem Oberbürgevuteister der Haupt- utch Residenzstadt Tarmstadt 'Tr. Wilhelm Glässing, dem Mitglied des Provinzialausschusses der Provinz Rheinhessen, Geheimen Justizrat Friedrich Gvrz zu Mainz, dem Vortragender Rat in der Abteilung für Landwirtschaft, Handel, und Gewerbe des Ministeriums des Jnnerrr, Geheimen Landesokonomierat Wilhelm Müller, dem vrdentl. Professor in der medizinischen Fakultät der Landes- unrversität. Geheimen Mchizinalrat Dr. Adolf Vvssius zu Gießen, dem KreisdireklDr des Kreises Groß-Gerau, Geheimen Regierungsvat J:x. EdnmL Wallau; die Krone zum Ritterkreuz 1. Klasse desselben Ordens: dem Direktor des Ernst Ludwigs-Seminars zu Bensheim Gel>eimen Schulrat Wilhelm Geiger, dem Direktor der Realschule zu Michelstadt Geheimen Schulrat Dr. Heinrich Gerhard, dem Direktor des QMdgraf-Ludwiss-Ghmnasrums zu Gießen Geheimen Schulrat Tr. Wilhelm Hensell, dem Direktor der Oberrealschule am Frndrich^platz zu Offenbach Geheimen Schulrat Hermann Jäger, dem Direktor des Realgymnasiums zu Mainz Geheimen Schulrat Tr. Karl Kammer, dem Direktor der höheren Mädchenschule und des Lehrerinnenseminars zu Mainz Geheimer Schulrat Tr. Friedrich. Roemheld; die Silberne Verdienstmedaille für Kunst und Wissenschaft dem Lehrer u Worms Gustav L a u t e s ch l ä g e r, dem Generalsekretär der Landwirtschaftskammer für das Großh. Hessen, Oekonomierat Ernst Ludwig Leithiger zu Tarmstadt, dem Ltthvl. Pfarrer Dekan Christian Löw zu Kempten, dem Bürgermeister und Standesbeamten Oeko- nomievat Wilhelm Mahler zu Herrnsheim, dem evangel. Pfarrer Johannes Me der t zu Wallerstädten, dem Syndikus der Harcheckskammer Mainz Paul Me es mann, dem evangel. Pfarrer Reinhard Müller zu Wachenheim, dem Kreisarzt Medizinal- rat Dr. .Emil Nebel tziu /Friedberg, dem evangel. Pfarrer Tl-oodor Nebel M Laubach, dem Oberlehrer an dein' Ludw-ig- Gsorgs-Gymnafium zu Darmstadt Professor Dr. Konrad Nestling, dem prakt. Arzt Sanitätsrat Dr. Heinrich Pult mann zu Undenheim, dem Oberlehver an dem Gymnasium zu Worms Professor Dr. Friedrich Roth, dem Kreisarzt Medizinalrat Dr. Einil Schäffer zu Mainz, dem Oberlehver an dem Ludwig- Geor^-Gymnasium zu Tarmstadt Pros. Tr. Friedr. Schmidt, dem Turninspektor Schulrat Emanuel S ch m u ck zu Tarmstadt, deni Direktor der Oberrealschule zu Gießen Dr. Heinrich Schnell, dem tathol. Pfarrer Johannes Schröder zu Freimersheim, dem Apotheker Julius Scriba zu Reinheim, dem Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Tarmstadt Professor Ernst S e e g e r, dem Rat b ei deni Oberkonsistorinm Hermann. Sonne zu Darinstadt, dem Direktor der Obstbauschule und lairdwirtschafttichen Würterschule zu Friedberg Oekonomierat Karl Spieß, dein Vortr. Rat in dem Ministerium des Innern, Oberregierungsrat Tr. Heriiianii Stammler, dem vrdentl. Professor in der medizinischen Fakultät der Landesuniversität Tr. Fritz V o i t zu Gießen, dem evangelischen Pfarrer Wilhelm Bol p zu Laubach denr Kreisarzt Medizinalrat Dr. Emil Wilhelm Ernst Walger zu Gießen, dem evangel. Pfarrer Dekan Johannes Weiß zu Selzen, dem Krers- schulinspektor bei der Kreisschulkommission Mainz Schulrat Dr. Michael Z a n g, dem Kreisoeterinärarzt Veterinärrat August Zinßer zu Frivdberg, dem Direktor der Realschule und des Pr.^g mnasrums zu M ej Tr K. r Zulauf; da: Ritterkreuz 1. Klasse des Sterrrs von Brabant: dem Kunstmaler Rudolf Schäfer zu Rotenburg (Hannover): die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Groß- inütigen; dem Hauptlehver Heinrich Knauß zu Gießen, dem Oberlehrer (Hauptlehrer) Adam Kr edel zu BatEauheim, dem Oberlehrer (Hauptlehrer) Adam Roos zu Bensheim, dem ehem. Mitglied des ProrTinzialausschusses der Provinz Oberhessen Oeko- nonrierat Fritz Schade zu Alsfeld, dem Sekretär der Landeskreditkasse Rechnungsrat Wilhelm Sieger zu Tarmstadt, dein Hauptlehrer August Storch zu Butzbach, dem Direktor des städtischen Frnanzsekr-etariats, Rechnnngsrat Friedrich Wilhelm W a l t h e r zu Mainz, denr Prokuristen Johann Dietrich Werner zu Biebrich; das Ritterkreuz 2. Klasse desselben Ordens mit der Krone: dem Prokuristen Konrad Hang zu Offenbach. (Fortsetzung folgt.) ** Die Ausgabe der Brot-, Fleisch-, Seifekarten mrd der Zusatzmarken am .Kinder von 1—12 Jahren ftndet Freitag, den 17. ds. Mts., vormittags von 8—12 Uhr und nachmittags von 2—6 Uhr statt, und zkvar für die Bezugsberechtigten mit dem Zunamen A —G am Freitag ltitb H—Z am Samstag. ttrew FrleoverA. — Butzbach, 15. März. Das Eiserne Kreuz 2. Kl. erhielt Forstwart Lammersdorf von hier für anerkannte Leistungen bei Patrouillengängen.' — Sonntag, den 18. März, nachmittags 37.2 Uhr, findet im hiesigen Rathaussaale der 1. Bezirkstag des Krieger-Bezirksverbandes Butzbach-Bad-Nauheim statt. Starkenburg und Nheinhessen. Tarmstadt, 14. Marz. (WTB. Nichtamtlich.) Prinz, und Prinzessin Heinrich von Preußen sind zum Jubiläuur des Großherzogs hier ein getroffen. Sie wohnten abends mit dem Groß herzoglichen Paare der Festvorstellung im Hostheater bei. Zur Aufführung gelangte Verdis Oper „Aida". Hessen-Nassau. mr. Frankfurt a. M., 15. März. Gestern vormittag fand in den Räumen des Palmengartens in Gegenwart einer großen Zahl von Ehrengästen, daruMer Vertreter der Schweizer Bundesregierung, vieler Schweizer und deutscher Offiziere die Eröffnung der Ausstellung der Arbeiten deutscher Internierter der Schweiz jtatt. Als Vertreter des Kriegsministerrums, des Heeres und der Marine war General Friedrich erschienen. Unter den Ehrengästen befanden sich auch die Schirmherren der Ausstellung Prinzessin Friedrich Karl von Hessen, ferner die Spitzen der Staats-, Militär- und Kominnnalbehörden. Kurz nach 12 Uhr stattete mit Automobile'u von Bad Homburg kommend die deutsche Kaiserin der reichhalligen Sch>au einen Besuch ab imd kaufte verschiedene nützliche Tinge. Der Vertreter der Schiveizer Birndes- regierung, Professor Roettlisberger, dankte für den freundlichen Empfang. An die Eröffnung der Ausstellung schloß sich em RmÄaang^^_ täeri dftwaal. Das Urteil im Ebender-Prozeß. Fulda, 14. März. (WTB. Nichtamtl.) Das Schwurgericht in Fulda verurteüte heute abeiid nach siebentägiger Berl-andlungs-' dauer die Zigeuner Ernst, .Hermann und Willielm Ebender wegen Ermordung des königlichen Försters R o m a n n s ani 15. Februar 1912 im Kemmerzeller Wald zum Tob e, außerdem die Zcheuner Wilhelm und Hermann wegen Mordversuchs, begangen bei einer dem Fürstermord vorangegangenen Schießerei bei Kemmerzell aus den Gendarmen Burk und den Bauer Wchrwr zu acht bezw. sechs Ja hren Zuch thaus. vermischte». Spandau, 15. März. (Privattelegr.) Im Hause, Mollke- straße 4, er s chl u g gestern früh der Arbeiter Otto Sck^nlz den auf gleicheni Flur mit ihm wohnenden 77jährigen Arbeiter Karl Runge, mit deui^Beil, den er, als dieser an seiner Wohnungstür: vorüü«:- ging, hereinzerrte. Tie Tat ist in einem Anfall von Geistesstörung verübt. Schulz zerfetzte den Leichnam dann bis zur Unkenntlichkeit. Schließlich erlitt Schulz einen Schlaganfall, dem er bald darauf erlag. Letzte Nachrichten Die Herzogin von Conn,'.nght f. London, 15. Mürz. (WTB. Nichtamtlich.) Die Herzogin von Connviught ist gestorben. Brianb. Bern, 15. März. Die „Action Liberale" vernchtet auf chre angekündigte Interpellation in der französische?! Kammer. Alle ^ weiteren Interpellationen ivurden bis zur Beratung des Budgets- . zwölstels vertagt. Sie werden nicht vor dem 20. März zur Verhandlung kommen. Der „Gaulois" bringt in den Kammergängen gehörte Vermutungen über eine Umbildung des Kabinetts wieder, an dessen Spitze vielleicht Ribot treten würde mit Barthou und Vainleve als neuen Ministern; „Gaulois" erwähnt, daß auch der Name des einzigen Gegenkandidaten Poineare bei der Präiidcntenwahl, des Senators Pams als der des möglichen Ministerpräsidenwu genannt werde. Eine wichtige Newabrücke gesprengt. Stockholm, 15. März. Laut „Stockholms Tagens Nyether^^ haben Revolutionäre die Newa-Brücke, die die finnischen und russischen Bahnen vereinigt, durch eine Sprengung zerstört. Senator Stone. Genf, 15. März. Wie ^Information" aus Washington meldet, ist Senawr Stone wieder zum Vorsitzenden Senatsausschusses für auswärtige Angelegenheiten gewählt worden. Uorman Bm n Schnupf«» Wobrnrna v. 4 Zimmern, Bad, Veranda, 2—3 Mansarden-Zimmern z. 1. Avril zu vermieten. Näh. Bera- strafte 11 v. oder Schloft- gaffe 16 im Laden, Heimstättenbanges. m. b. H. [1053 •Glaubrechts*ruße K zwei 4-Zimmer Wobnung. 1. Stock und Mansarde aum t Avril, bezw. sofort zu vermieten. Näheres bei H. Herrmann. Ederstr. 3. 13040 2 Zimmer mit Küche zu vermiete», F.flv« ,'?. f). ^Verschiedene 0 ] siFswirs sch. 5-8-ZiMtt-Wslin. per sofort oder später zu vermieten. NähreS im Haufe I. Sto ck._[ 1305 Eine kleinere it. gröbere Woh- nung vreisw. alob. zu veobn- nifb Slolaszitttii er, möbl. üb. unniöbl., m. Küche, in gutem Hause s. d. Zkrieas- dauer zu mieten gesucht. Mädchenzimtner erivilnscht. Schristl. Arlgebote in. Preisangabe unier 01523 an den Eteßeuer Anzeiger. Braver ordsnll. Jnnpe evtl, vom Lande als Lehrling für meine Eisenhandlung oeiucht. , |204t Emil Plstor STnchf. Auto-Schiosser Mechaniker, Schlosser auch Kriegsbeschädigte! für unsere Abteilung Auto- Reparatur sofort gesucht 2112 _ CÄiibel ä Appel. ifräft. Fraueu und iSäddiers für Granaten-Drehcrei sofort gesucht. Melduugcn an Humber«, Hose 4 Co., G. in. b. Bf., Wet/Jar, BSaiEi i ftofs 1 raß <* 65. 12093 D Junger HMursche sofort gesucht. £1899 _Jakob llaternus. 01519 Lehrling oil. LehrraSächan kann uni er günstigen Bedingungen eintreten. flhr» ma3her S q. Koc h, Mühlstr. 2. Luuliere Lungau oSer ' -Määchtu i für vormi tag . gesucht. A. Welz, Setters weg 6. » gesucht. 2107 Driesch, SelterSweg 7V. L> m , al wöchentlich verlangt. >01532 Schiffeuberacr W eg Lölll. Junge ul auch Fra» z. Hilfe für Garten gesucht. Wilhelmstraye 21 l. 2122 Sauöcre Putzfrau fof. aes. Fr. Hcimcr «L Co. 014981 Bleichstrane 2. Sauberes Ifiädclien oder Fran für Stunden oder den ganzen Tag gesucht. Rlelden sofort Heuielttrafte 4 p. 101535 Einfache, kräftige Stfttze, cp., nicht unter 30 Jahren, mit bescheidenem, freiindltch.Wesen, die in all. Zweigen d. Haus- Haltes durchaus erfahren ist, die Bewirtschaftung eines Gartens griindlich versteht und selbst dabet mikhilft, zuin l. April 17 od. svät., neben Dieninnädchengesucht. Suvas Sctiueidern ermünschr, jedoch nicht Beding. Näh. Angaben m. GehaltSansvr.z richten an Frau Forstmeister Scheel, BraunsZs, Lahn. [2057 Ein jung, braves Ittädohen für leichte Hausarbeit aus 1. Avril gesucht, ^täheres Diezstrahe 7 l. 01543 Tücht. Dienstmädchen sos. ges. Ludwigstr. 55, Wirtschaft z. Stadt Wetzlar. 01525 8k 1- Frau oderrylädclien ^S! 1 - arb.ges. West-Anlage 10. [ 01M0 Stellengesuche Kaufmaun mit langjähr. Praxis sucht zum 15. 4.17 passenden Wirkungskreis. Schriftl. Angeb. unter Nr. 01483 a. d. Gietz. Anz. erbeten. Zunge Danie, sucht Stellung als Verkäuferin oder auf Bureau. Ueberntmmt auch Filiale. Kaution vorhanden. Schrifltt Angeb. unter 01507 an den Gienener Anzeiger. Möbel Küwenschrank, Büfett, Tru- meau, Salonschrnnk, Badewannen, Bertikow, Kleider- schranke, Zlusziehtisch, Tische, Sviegelschrank, Piano und Schreibtisch,- groyeLluswahl Bilder und Bilderrahmen preiswert zu verkaufen bei ^ratz, Brauhgaffl' 8 . Kebr. Möbel z. verk. Näh^ W olsstraye 151. _01534 515qm Gartenland a.d.Sand z. verk. 9käh. Asterweg 15. KinalHies-ter Bferd zu verk. Schloygasse 9II. [01537 Eine gute Fuhrkuh hat zu verkaufen 2123 Johannes Rttmer Rciubardsbain. lesucht. Gcissncr, Plock» trabe 9. 12120 Eine trächiige erstklassige Fahrkuh rer- Heinrich Seipp I., Landwirt in Ober-Bessingen. Rebhf. Zta!. Hugu 1916 z. verkaufen. Stefanstr.7. l 015 ' 1 2 junge Hähne zu verkaufen Seltersweg 40. 015 30 Eine juüge. hochkrächkige angekörte Ziege abzugeben. Steinstrafte 69. 01542 Eine neue wasserdichte gute Wagendecke. 1 gebrauchter lederner Zügel mitGebift n. Sattels 1 Schcergut und 2 Peitschen preUwürdie: z. verkaufen. Näheres Marktplatz 17. [2124 Kleinas VsrgsSeos Dlit ” ' sofort zu kaufen gesucht. J. Hern & Co.. 20821 West-Anlage 3L Gebr. Sovba, Tevvich «. Schreibtisch zu kaufen gesucht. Schr. Altg. unter 01531 an den Gießener Anzeiger. Y.C.-V.E.C. Sonntag, den 18. März: Wieseck-Hangelskein- Badenburg-Gienen. Abmarsch 1 Uhr vom Walllor. Garten 1000 qm. mit viel Obst, in guter Baulage, preiswert zu verkaufen. Schriftl. Ausr. unter 2000 a. d. Gieft. Anz. Gut erh. ttlavvsporttvaaen z. verk. Weserstr. 7p. 0lM8 Ost. unter J. F. 6697 an RnJolf UTosse, Berlin SW. 19. Einige ncUi., gut erhaltene Stühle zu kaufen gesucht. 2119 J. I>ern & C«. West-Anlage 31. Gut erhalt. Svort-Klavv- wagen und Bücherregal zu Läufen gesucht. Dr. Kabln. o»*t West-Anlage 56 M. Sterrsjrto»- GssQÜscbaft ßabGlsberoer* Glessen und Damenabteilung E. V. Wir eröffnen Dienstag. 20. März 1917, abends 8 Uhr, in unserem Vereinslokal „Zun; Gambrinus^. Kirchstraße 11, einen Ansiillljer-Lchrpilg i.GabclsbergerschcrLte«o- gravbie für Damen und Herren. NnlerrichtsgeldLM. Anmeldungen an Herrn A. Karubaro. Landgrafen- strafte 5, oder zu Beginn de» Unterrichts erbeten. Beginn des Fortbildung-' Unterrichts Freitag, den 23. März, abends 9 Uhr. 2038 c] Der Dortzaad. Statt jeder besonderen Anzeige. Mein lieber Mann, unser guter Vater Herr Justizrat Ernst Metz Rechtsanwalt und Notar ist heute seinem schweren, durch einen Unglücksfall erfolgten Leiden in Frankfurt a. M. erlegen. Im Namen, der trauernd Hinterbliebenen: Anna Metz geb. Meyer. Nidda (Oberhessen), den 14. März 1917. Die Feuerbestattung findet Dienstag, den 20. März, nachmittags 3 Uhr, in Offenbach a. M. statt. W M Infolge eines schweren Eisenbahnunfalles verschied am 14. Mürz 1917 zu Frankfurt a. M. unser lieber a. H. Justizrat Ernst Metz Rechtsanwalt und Notar zu Nidda. Die Feuerbestattung findet am 20. März 1917, nachmittags 3 Uhr, in Offenbach a. M. statt. 2129 Der C. C. der Starkenburgia. 212088 Nach kurzem, schwerem Leiden starb im Kurhaus zu Neckargemünd mein heissgeliebter Mann, der treusorgende Vater seines Kindes, unser lieber Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe Oberingenieur Heinrich Müller im Alter von 45 Jahren. In tiefer Trauer: Käthe Müller geb. Kiesendahl Hans Müller. Giessen (Goethestrasse 19), den 15. März 1917. Die Beerdigung findet am Freitag, nachmittag 3 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. 2114 Von Beileidsbesuchen bittet man gütigst absehen zu wollen. ■gt.'« Danksagung. Für die überaus vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie zahlreichen Kranzspenden bei dem so plötzlichen Hinscheiden meines lieben, unvergeßlichen Mannes, unseres guten Bruders, Schwagers und Onkels Peter Hönscheid insbesondere für die große Beteiligung der Eisenbahnbeamten Gießen sagen auf diesem Wege innigsten Dank. Frau Elise Hönscheid geb. Günther sowie Angehörige. Am 13. März verschied nach kurzem, schwerem Leiden unser verehrter Chef, der Leiter des Provinzialwasserwerks Inheiden Herr Mpi toi Müller zu Giessest. Wir betrauern in dem Dahingeschiedenen einen allzeit gerechten Vorgesetzten, dessen vorbildlichem Pflichtgefühl und lauterem Charakter wir über das Grab hinaus ein treues Gedächtnis bewahren werden. 2127D Ose Beamten und Arbeite!* des Provinzäaiwfasserwerks Snhesden. Gießen (Eichweg 7), den 13. März 1917. 2063 TWM Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß mein lieber Mann unser treusorgender Großvater, Schwager und Onkel Justus Riehl Schaffner i. P. nach kurzem schweren Leiden im Alter von 78 JahTen heute Dienstag-früh 8V* Uhr sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Rosa Riehl JLoeie Riehl als Enkel. Gießen (Süd-Anlage 3), den 13. März 1917. Die Beerdigung findet Freitag, den 16. März, nachmittags 3'A Uhr, vom Neuen Friedhof aus statt. 2109 Gründl. Unterricht in 84 MMmcksüM Stenographie Buchführung u. allen Handelsfächern. Tages- u. Absudkurss Honorar nxonatl. Hk. 10.- Kursdauer nach besonderer Vereinbarung. Anme düng täglich. Kostenlose Stellen- v-rmittlung. Franz Vogts Go, Gieüea Goet.iestr. 32. Tel. 2064. Einf.,dopp.u.amerikan. Buch fiiteriins: schreiben, säe Mrisklior lehrt gründl. durch geprüfte Lehrkr. u. Garantie ein.sich.Erfolges Harnes Leär-Mitnt zum Himmel wollen wir blicken, Wo wir uns einst wiederseh’n. Auch wir Geschwister trauern sehr Um dich, geliebter Bruder, Wir sehen dich nun nimmermehr, Dich treuer Herzensguter, Auge, das mit Lieb' und Sehnen Oft die Seinen angeblich!, Segnend mit viel tausend Tränen Haben wir dich zugedeckt. In jedem Brief schriebst du Auf Wiederseh’n voll Freud, Jetzt hat di© Freude sich gekehrt, Bei uns in tiefstes Leid. Immer einfach war dein Leben, Treu und fleißig deine Hand, WolltestunsernHausstandheben Mußt nun ruh’n in Feindesland, Hand, die treulich uns geleitet, Die uns nichts als Liebe gab, Freud und Trost um uns bereitet, Ruhet nun im stillen Grab. Wie hast duwohl in letzterStunde Gesehnt dich nach dem Liebsten dein, Nun ruhe sanft,du Herzensguter, Sollst nie von uns vergessen sein. Können wir dein Grab nicht schmücken Trauernd an deiner Gruft nicht steh’n, Ganz plötzlich und unerwartet erhielten wir die traurige Mitteilung, daß mein lieber, herzensguter, treuer Mann, mein guter Sohn und Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel, Neffe und Pate Landsturtranann Wilhelm BerlacEi Infanterie-Regiment Nr. 22, 7. Kompagnie Inhaber des Eisernen Kreuzes im blühenden Alter von 27 Jahren am 2. März den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. In tiefer Trauer: Frau Karoline Gerladt geb. Schupp Frau Luise Schupp, Wwc. Lina Schupp, Anna Schupp Heinrich Körner und Familie Ludwig Becker, z. Zt. im Felde und Familie Lina Gerlach, Elisabeth« Steinmüller Ludwig Stoinmiillcr und Familie, nebst allen Angehörigen. Vetzberg, den 13. März 1917. [2106 Todes-Anzeige. Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, daß mein innigstgeliebter, unvergeßlicher Mann, der treusorgende Vater seiner 7 Kinder, Bruder, Schwager und Onkel Lhndstommann Kar! Thalacker im Alter von 46 Jahren infolge einer schweren Lungenentzündung in Gießen im katholischen Schwesternhaus gestorben ist. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Frau Lina Thalacker geb. Heinz nebst Kindern und allen Angehörigen. Lieh, Oher-Bessingen, Ober-Hörgen, Hohenstraßen und Amerika, den 15. März 1917. Die Beerdigung findet Freitag, den 16. März, nachmittags 3 1 /» Uhr, • in Lieh statt. 01533 Kriegerkameradschaft Giekeu. Von dem am 14. Mär?« 1917 erfolgten Hinscheiden unseres Mitgliedes und Kameraden Justus Rieht setzen wir die Kameraden geziemend in Kenntnis. Die Beerdigung sinder anr Freitag den 16 d. Mts. nachmittags 3V» Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus sratt. Zusammenkunft' l U Stunde vorher am Zriedhofsvortal. 21111) Der Vorstand. ist wieder in allen B reiten u. Pro islageu am Lager mo*