/ auper teilttcm: Hi’. 60 Dir Gßrße««» eckchttrrt täglich Sonntags. - Benagen: stchen« mittenbMter; M rSvcrs^'l^! ?Lr Srn Kreis Gießen. VezKgspreis: rnoaatl. 9V Bicrtel- jWrl M7. 2.05; kind) Mholo- u. ZVeigstekeu mortoC 4Ä 'Ui.; tnr»d| dicPsft Mk. 2.45 oteciel- lär)ii. auSfchl. Beslellg. 'Tsemiprcd) - LlchchLiche: poftscheckkomo: ,ürd,-SchrM-ii>ietun>en u. juche 15Pf., «uS»««riM 25 Vf., k. Hlatzvosich^sL! SU Bf., Reklamen ?» «* jchrMSoW ndjSSn^elfn! Swillingrrund druck U. Verlag: vrühl'?che Nniv.-Vuch. u. LtrimdriMrr- N. Lauqr. Santo erkehr: Gewerbeban? Gretzen !, SüschMssttttr A.öruckerei: Schri'-ftr.?. rSssh. Vers Jux Politik u.fteiw Aug. Goetz, Dütze eiuymtiftciT. Bei diesen tnechselookien K.'-nrpfen verloren ste schioerm blntigen Äerlusten einer: Ofsßäer »md süvHiiö^McnM Mann an Gchaugenm. Tvr deirtsche Vorstoß im Qkdvdext^iaS^, der, wie genreldtt, sechs Osfizicoe und ytweilkxitert Marrr: m Gefangenen einürmhts, \mxrtx nach Sm'-zsc Artill^iee»rS^eötÄ«s rintwrMnwen. Ueöerrafchend brachen bk Sfe^/»a5^rükmgcvi m Mc französischen Gräber: ein. Do die Verteibi..nrr Mdersbiad k-tztelen, w?'.rde'.l sie niederzemacht. Die übrstrn: n*,:r^n die Geme-r^ von sich and ergriffen eiligst die Flucht, w daß bx Sttcrmtrupipr snt- gehin'oert die feindliche Stellung frerstörer: wtd die Unler'ßSnde svrcrrgen konnte. Wdtere, kleine Vorstöße tonrpen mit bfftern (ttgolg bei Flirey imd in der vvn Drunsp die insgesamt neumlndgwanzig Gasarrg-ene eintr^em F«irE«e EttwmürigsVorstöße schnterden rx der Gegend von ^»ce«vtf, ftidlny der Avre und in der tzlvg-end von Aoou^rtt^ Hier ütvlwoen die Eng fand erfand Franzoser r grusig Ge farrger-.e icrio zwei S< -«sA«pv- gerorhre. Bei dieser: sZorstößen erlitten Die Anyveiser empßindllche Verluste. An ern-er einziger Stelle südlich bot M-rc, m> die Engländer v:)rübergehend in ei:: deutsches GrubenfW.ck einsedrAn.gak waren, ließen sie dr-eißig Tote zurück. Schwere feindlicho- &Vtt$erfrivtnft. Berlin, 10. Mäoz. fMTB. NieÄdnEich.) Btt wcMttrchöc meist mäßiger Sicht war am FrrANH die semdkiche wieder in der Gegend M-er Arr«S Inders ledl^sL. Untt-r berv Einsatz stärkster Kraste versuche der MrEck in Bev- häcknisse hinter unserer Front zrr se&mmn. 3er Versuch 8-e- fern ihm übel. riiiern cxghtscknm Iugdgrschsvader, da» rn Stärke von sieben Vikkers-Einfi^n nördfich v»r A'rraS durch- brock,'v wurden von rmfercn KÄmpssii^ern i« -er G*wsvh sLdfich vvn Lens nicht wenig« als vier Me Insasstn von dreien, sämtlich englische Ossizieee. Nm^en »chsn^en. Tos vierte Flu^zeng V-nwte rsod* nicht, gestrnven werden. Am ganzer! verloren dir TrrgLän^er inr LustZar^ys hinter mrü^en Linier: fünf, hintm- den ihren vier Fliiareisge. Zwei »veitcre Fttmzenge wurde:: hinter bm sti7ä>kichen Linie:: zu vesnchimiqter Lantnmg M'zwnngen. ^ Unsere FkulArMxbrranonen yoÄen cscherdem faitec mfferen Sktven einen G«idwn-Dopvrk-ecSer stwimder: die Iusssien sind tot. Bufcntmen d-rS r,wSlf feindliche F'iMenge cm rinLn Tage. Lantncmt Albert schoß bei S4ripves, Mirnschott bei Belrnkpt je einen FesseDallo«: ab, die brennend «lMrzten. Leutnant Freiherr von Richthosen besiegte östlich Vvn Nvrs^nesnr; feinen 25., Leutnant Schäfer nördlich von LenO seinen 7. Gegner. Wir verloren durch dcrS.Feuer seitlicher t Xkmbrfmm r nm ein Fkag- zeug östlich van Galsing«r. f* Der Sflsrr-ichikch-ungarische Chef des GLnerslst-«ds im deutsche» HaupLäUcrrlier. Berlin, 11. März. (WTB. Anttlich.) Der k. und k. Chef des Generalstab es, (General der Infanterie Arz v. S krause nbura, ist zur Besprechung über die Operationen heucke im deutschen Großen quartier singztrsssen. n * bulgarische B^chL Sofia, 11 .MKrz. (M) AmtNeyer Besicht tom 10. MSrUt Mazedonische Front- Sch'vMckp Artillr^rEffkttt an der gesamten Front. In der Gegend t?on Bitolia und Moglsw: Gen^hr- Maschüiengewehr- und Minen-Feuer. Zu der Mene ksn Serrwk Ha-' trvuillengcsvchle. Eine engiifäv lyompagnic ir.it S)kastlünengev?ahrrn versuchte nach ArÄlerievorberatung in aus Tsc?>M Talvftk, stkdlich von Serres, vorMrücken, wurde e.tez hmfitfascv zwrüclgeschlagen. Im Nardarwle und Mi der K'Äfte von Orsanv Flieg crdrLi^kttl. NumLnische Front: An der gesamter: Fsonr Nvischen GaliG uch) Slllina Ä-.ü:ersEge FlirEerLchigkeit. Mix schossen dnr-ch Artillerreseuer cm fttudliches Fdr^vng ad, daL bicrnmmd ans daÄ linke Ufer des St. Georgs-5kcnmls, »«rdösttich von Tnlce, «^stürzte. Der türkische Bericht. Konftantinopel, 9. Mä»». rSMLLchö» y-ovesberich.' vom 9. Märr. Tjgrisfrovti Sine fck*-»ache seüchsiche .^v^Spric- (^»teilung, die sich unser»: linken Flü<^l nähern verßMe, wunde mit schweren Berlufteir jür sie -urückgewors«:, Wir erbeuteten dsrbtt ein Mafchir^naewehc. An Bord eines foindlichen llÄUoneidbvvtco wrusbe tewf) uwfw schwer AttiKerj e ein BranÄ lMvov-omrs«:. $*m bemerVmsweVles Ereignis auf den übrig«: Fronten. Der stttlvortrete:ü)e OHorhoj'sMhkkder. ^Konstanki«opek, 11. Ä^ärz. (W4B.) Amtlicher Sjbms&* bcÜ&t vmn 10. m** : TigriSfront: Qcfteru ist die kttunMöti-Äv» auf beDen Ufern des Tior^' l-eHiger yÄvoi'den. Mn »*« ftrrsi lükM» B-ochs Nonen «rf mrsere SLsL^m^cr: am Südufos Mu«-.che»n Angriff w,«t< imtoz scht-oeosn BerLchan für bat \>\’r4t imftr Fouer abOcfchtzaek-n. Der Feäod Hink eflsw Xmt Mif inu**tlm achttnmdert Meter vor iinsiwvn SteGnWyr, Wf,.i Ztü tmvhc er sich rurücha^ztohon- Kauka sus frvn^ Die beÄecs«ri«c Pa«««K«:- rmd Erv l»nd«ig^äkrq-e:t war itzarl. Kem Gottgnts von i-it anöesfflt Der c«uLische Vericht au- Mesopotamie i London, 10. März. (WTB.) Amtlicher Bericht aus Mesv- yotnmren :^ Un,ere Karumonboote und mrseve Kavallerie entdeckten, nm März den Feind, i/rc in verhältnismäßig großer Zahl eure am Dal; a - Fluß besetzt hielt. Am folgenden Tag« ver niMten wir den Feind in ein QkiuijL Tie Räumung der sorgsältig auSgebcritte^r 5rtc siphon - Stellung durch den Feind ist inrferTr? schnellen Vorrüchm von Azizie her zuzuschveiben 2luv Persien. Kvnstantinopct.O März. (WTB.) Meldmrg der Agentur Milli. Ham eben ist nichl. :i>ie die Russen belMupten, durch Angriff genommen tvorven. Ti: ^tobt wurde kampflos ge- räumt infolge gelvisser militärischer Maßnaynren, die wir im Innern Persiens «TcrnjffciT haben, ohne daß es der Fünd bemerkte. Dies geschah sogar einige Tage fcnvc der russische Bericht die ^c^unfl meidett. Unter biefan Umständen wurden unsere Truppen keüleswegs verfolgt. Die BE"uüf"ung ftxz Petersburger Tele-) 'V.aptemtxvtnT, muf> der die Russen die Türken verfolgt und in die Flincht FeschLagen hatten, entbehrt daher jeder Begründung. Die düstere Rede des englischen warineministcrS. Berlin, 11. März. (Privattel.) Der „Berl. Lokalanz." veröffentlicht ein Telegramm des Mailänder „Corriere della Sera" aus London, wonach die Rede Earsons im Unterhaus über den U- Boot krieg wesentlich düsterer geklungen hat, als in den ersten Berichten darüber 51t lesen gewesen war. Der Marineministrr sagte u. a.: Er sei weder Pessimist och Optimist, man müsse aber die Lage so schauen, wie rre sei. Der Ü-Bootkrieg sci-ädige die englische Schiffahrt schwer. Dazu komme, daß es beu Deutschen gelungen |et, überttfl, sowohl mn Kap der Galten Hoffninrg, wie im Golf von dksten und an der indischen .Küste, Minen zu legen. Die Aufgabe der englischen Marine, die ihre Aufmerksamkeit allen Meeren zuw-c'nden müsse, sei schwer und bleibe ernst. Mittel zur Belümpsung der barbarischen Kampfmcthode des Feindes seien bis jetzt noch nicht gefunden, und es sei daher die Mitwirkung des ga izrn Landes i'otwen^ig, um die Schwierigkeiten des Augenblicks zu überwinden. Der Korrespondent des Mailänder Blattes fügt hinzu, daß die 9icde als Ankündigung weiterer Beschränkungen. der Einfuhr angesehen werde Der dänisch-englische Telegraphenverkch . Kopenhagen, 11. März. (WTB. Nichtamtlich.) Wie hiesige Blatter melden, ist abermals ein Tele-grapHenkabel zwischen Dänemark und England unterbrochen, so daß der dänisch englische Telegraphenverkehr nur noch durch ben Küste inrccrhalb der Gefahr- zo-no, so daß von einer Ausbesserung des Kabels abgesehen rverden muß. Die Kinderernährnng in England. Kopenhagen, 10. Dkärz. (WTB. Nichtanrtlich.). Ern staatlicher Ausschuß von Frauen trat jetzt irr Wirksamkeit, mn die Kinderernährung in Englarrd zu organisieren, Kinder von Frauen, die in Staats sab rikerr arbeiten, werden von dem Ausschuß in Pflege genommen. * * * Kug!oi:ö vor der riatajttoptzc. N o p e n h a g o 7l. 11. Marz. I WTB. N ichtanrtlich.) I m russischen Reichs rot brachte irach den letzten Meldungen truS Petersburg d>er Präsident, des Kriegsindustciekoiniieeö^ Gutsch - kv w, uanrekks 36 Mitgliedern des RcichSrats eine Interpellation tider die L e b e u S m i t t elve rso rg u n g cku. Er richtete dabei einen }cift ftefot Angriff gegen die RegierungSpolitik. Der Redner führte aus: 'Diebereits feit langem bekannte Desorganisation deS russischen Bc/r kehrswese ns hat mm solche Formen augv- rrovrmen, daß sie %u einem Stciatsunglück zu werden drohe. Sowie gegenwärtig die Versorgung des Landes und des HeereS mit LebensMitteln erfolge, müsse der Krieg mi t einer Katastro phe für Rußland ende n^ Das auf den Bahnstationen anfgelagerte Getreide iverde nicht weiterbefördert. In Sibinien seien so ungeheure Getreidevorväjte, daß sis letzt von Mulmö dedvoht feien. Seit Mitte Februar feien die Bahrten ro* mit der Beförderung ton Brennmaterial für den eieren Bedarf befchafttgt, während das Land unter dem Mangel an Brennmaterial lAde Biele MMen, die Odetreide genug zu mahlen ltätten, .nüßten den Betrieb tocacn Mangel an Brennnraterral erstellen. Wegen des Mmrgels an Beleuchtung seien nach dem Sonnenuntergang die Städte mw Dörfer in gan- Rußlarrd in tiefstes Dunkel gehüllt, loomrrch die kostbare Arbeitsort verkürzt tverde. Trotz aller ''Zersrcherungen der Regierung sei eine Besserung in dekl Zuständen noch nicht eingetreten. Der tiefe Abg-rund zwischen Regienmg und Volksvertretung sei der niahre Grund des jetzigen ZMaudes der Auflösung, der die Lebensirtteresstn des Landes be- brohe imd daS Bejtiel»°n des Reiches untergrab«. Grüsclrkew forderte schlietzüch ?lntwort auf folgende Anfrage: Welche Maß- mrhmen gÄu'nkt die Rcgiermcg zu ergraifen, unr den vollständigen t^erMl bo -1 Verkehrswesens vorzuüeugen und die Versorgung des deS Landes mit Lebensmitteln, Brennmaterial nrrd Rovstoffeik zu scchcrv. Der Beschluß ans Zrilassuna der JntcrpeNa- tron zur Beratung im^ Reichsrat wnrd? einstinvmg gefaßt. - ^^^sfffchi' Presse begleitet die Destwechnng dieser Sitzung E Angriffen gegen die Regieririrg. „Rußkoja Volja" la gt, d ie Regierung kömre mcf diese Anfrage nicht mit Worten airt- roortnl. foran nt nur mit einer einzigen Tat. nämlich ihrem Rück- trrtt.. Wenn auch nicht, zu envart«: sei, daß dieses geschoben werde, 10 sec es doä» me Pflicht eines jeben Bolrgers, ihn immer lvieder laut rll ve-rwngeir. .^OcnVdfT! 10. März. (WTB.) Nach Berichten der rmftA-en Zerttmgen -l^t die erste Sitzung der neuen Session ctrt)5bum <1 eilten gairz anberen Verlauf genonrmen, als dre Petersburger Talograbl^u-Agcr.tur meldete. Die Redoir der Abgeordneten warrn von tiefster Erregung durchüttert. Me Redner jtEtrn mc trostlose Lage auf dem OMriete der Lebens- ^lEtelversvrguna und die Unsäbigseit der Regiening fest, das Land aus drestr Lage herauSzttbringM, doch) hielt sich bis ans ermge AnSt^hmm Vst .Kritik an der Rogieritng in müsstgen Gvenzen Da» offiziöse Blatt ...Kolokol" wisst wohl das Richlige ^rom eS sclweiüt, öotj der Witte, eine Auflösung der Duma zu verchisten, der ersten Sitzung das Gepräge ruwlieh. einer farblosen patrivtischc'n Anspracl-e des Tumapräsi- denten A»dvj«nSo ergriff der Laudw ir t scha f t S m i n i st er Ritt ich Er schilderte eingel-end die traurige Lage deS Le Ge*> qe.tti-! rnu> tzstts- ihre Vorräte zurück. Daran sei das vppo sckwHtÄe Hertzch-en gewisser (zZesellsttwstSschichten gegenüber der TätiWf»t detz LanvIoirtAiastkmiinfteriumö schuld. Statt in der «^«»»lkeruno für die d)en Volkes. Die Lage des Landes sei katastrophal, ttnter der Bevölkerung greife immer mchr die HofscrungSlosigkeit Platz. Tie ßaltf. benentgen, die an der Duma vorbei dce Bcseitigmrg des Svstems luchten, wachse täglich. Vom Aaren. Petersburg, 10. Msttz. (WTB. Nichtarntlich.) Der Kaiser traf im kaiserlichen Hauptquartier ein, wo er u. a. burch General Alexiejs, de-.n Ehcs des Großen Geareral- stabes, b-sgrüßt wurde, dem der Kaiser seine Frecwe aus- Ipr-ach, ihn nach schroerer Krankheit wiederher^estellt und seiner Tätigkeit wiedergegeben zu seheit. * * * Eine drahtlose Berbindung Deutschlands mit Mexiko? Washington, 9. MchZ. (WTV.^ MeLsting dos Reutcr- Bureaus. Die Neper,mg wurpc yaManrtlich verständigt, daß die Stadt Mer iw irr direkter dralckloser Vmldet anS Was hing) ton: Hier wird amtlich begann lg cg.üE:!. daß die Antwort Oesterreich-Ungarns auf AmvrisrN' Verlangen, imch einer klareren ^.eststettrMg feiiucc Haltmrg bezüglich des Unterseekrieges die Lage, stir weitere Verhandlungen offelt laue. Ti: schiebe zeitweilig den Brr.ch' hinaus!, der seil dem) Abbnrch der Beziehungen zu Deutschland als imvermeidlick; angesehen werde. Obwohl im großen und ganzen die lauge Mitteilung die unbeschränkte Kriegfübrimg, ,oie sie von ^ S'...rr.s'^),',e von Zusammen 4 2 17 7 Brullv-Ne- gistertonnen versenkt. Eine Prise von 1100 Brutto- Registertonnen mit Salpeter wurde eingebracht. Der Chef des Admiralsrabs der Marine. Deutsche Tauchboote au der sranzös.schen Norvküste. Paris, 10. März. (WTB.) 9Lach einer Meldung des „Petit Journal" aus Cherbourg ist kürzlich verschiedentlich die Anwesenheit deutscher Ta u chb 0 0 t e a. n d c r französische n^K a n a l k ü st e, namentlich auf der Hohe der Reede von St. Baach de la Hougue genretber worden. Man bedauert es in den dortigen Küstengebieten, daß die Küsten- verteidigungSarllagen vor einigen Jahren geschleift und die Geschütze fortgeschaffl wurden, da hierdurch die Möglichveit eines deutschen Angriffs gegen die ^tordküste von ,'na Arcich bedeutend erhöht wird. Seit einigen Tagen ist dest/alb dir Küstenbervachung sehr verschärft worden. Verlorene englische Kü tenbewachungssahrzeuge. Rotterdam, 10. Mürz. (WTB. Nichtamtlich. Im r ebruar gingen nach den amtlichen Aufzählmrgen über 0 englische Kü st enbe wach ung s sa hr zeuge verloren. * Berlin, 10. Mürz. (WTB.) %r italienische Dampfer „Porto di ©mime" (2576 Ttzmceu), die ital,eNischen Segler „Venero" (290 Tonnen), „Teresidat" '212 Torv- nen), „Vinzenz^ (lo0 Tonnen) und „Emacipita" (50 Tonnen), sowie der griechische Dampfer „Mkolaos" (1216 Tonnen) sind von unseren Unterseelwoten versenkt worden. London, 9. März. Da..?. Reutersche Bureau meldet aus Kapstadt: General Botha gab nachmittags im südafrikanischen Parlament beka.mt, daß der Transport- d a m p f e r „H e n d i", der die letzte Ärrippe südafrikanischer Arbeiter nach Frankreich bringen sollte, auf der iZahrt von England nach Le Havre am 21. Februar im Nebel m i t einem anderen Schiffe zusammen ge stoßen und nach 25 Minuten gesunken sei. 10 Europäer und 615 Eingeborene siird umgerommen, 12 Europäer und 191 Eingeborene gerettet. — ■■■■■ -iü _ü bin läff, bir Sroietm# W- der Tum-». Nack) Rittich verlas der Oktobrist S ch i d l 0 w ö k i j eine Erklärung des Pvogressiven. Blocks, die die jetzige Regierung für zu erweckbon. Hierauf Dalltsckland begonnen worden ist. aufreckst erhalt imi> verteidigt, ist sie in den freund-' lichsterc Ausdrücken gelallen. Tie Note wird demitwvrtet, wenn nicht eine offenkundige Tat (overt act) den Druck) plötzlich l)erüei- führt. den beide Seiteil offenbar ernstlich zu vermeiden track^eu werden. Tie Bereinigte Staaten v-erden wahrscheinlich nicht geneigt sein, ange-chlicttich eine Elltscheidung zu erzwingen Die vottständige amtliche SlettiMssnahme zu dcu östecreich-ffch-- nngarischeu Mitteilmra wird nickt eher begannt gegeben, bis der Präsident und Lau sing den arnilidjai Text sorgfältig studiert haben. Wilson und die Bewaffnung der Handelöschiffc. Bern, 9. März. (WTB.) Die Meldung, daß Wilson die Bewaffnung der amerikanischen Handels- sch i f f e bereits verfügt habe> soll nach einer Radio-Depesche aus New Jork amtlich sein. Die amerikanische Negierung lierfügte, daß bewaffnete Schiffe Reisen nack) allen Häfen der Welt unternehmen sollen, ohne sich um das deutsche Sperrgebiet oder andere Hindernisse zu kümmern, weiche gegen die Handelsfreiheit der Vereinigten Staaten verstießen. Der Präsident erklärte dem Genccatanwalt ausdrücklich, daß er berechtigt sei, ohire die Einwilligung des Kongresses zur Bewaffnmig der Handelsflotte zu schreiten. Der Beschluß wurde den amerikanischen Zeitungen bereits am 7. März abends mitgeteilt. W a s h i n g t 0 n , 9. März. (WTB.) Meldung des Reu- terschen Bureaus. Es wurde beschlossen, für eine außerordentliche Session den 0 n g r e ß e i n z u b e r u f e n. Die Narnen der zu beivaffneuden Scl)isfe werden nicht veröffentlicht. Der Befehl, die Anordnungen des Präsidenten unvev- züligch auszuführen, tvirü sofort nach dem Marinedeparte- nient gesmrdt werden. Geschütze zur Vewafsitung der Schiffe sind in den Marinewerften an der Atlantischen Küste angesammelt. Es ist alles bereit. W a s h i n g t 0 n, 9. März. (WTB.) Meldung des Ren- terschen Bureaus. Wilson hat beschlossen, eine S e s s i 0 n d e s Kongresses für A p r i l e i n z u b e r u fe n. Er ist also zu dem Schlüsse ^kommen, daß er das Recht hat, amerika- nilche Handelsschiffe gegen die deutschen Tauchboote zu be- waffnen. Dies wird sogleich erwartet. Gin englisches Handelsbündnis mit Amerika. Amsterdam. 10. Marz. (WTB.) Für den Fall, daß Amerika sich den Verdandsncächben arisch ließt, was hier als eine feststehende Tatsache angesehen tvird, will nach einer Aeußerung Lord E e c i l s die cuolifd* Regierung ein für Amerika mrs^rst günstiges Handelsbündnis mit den Bereinigten Staaten abschließen. Nack) den Aenßenmgen EeeilS will Englwrd damit versuchen, den deutschen Handel mit Amerika unmöglich und die Badn für England frei zu machen. Tie Aussichten sollen nur dann glänzend sein, wenn der Frieden bald herbeigeführt werde, denn biq Priorität deS Mutterlandes gegenüber den englischen Dominions mißte «Ährt das Vertrauen deS LorrdeS schwinde infolge der bedeutenden Kriegsopfer täglich wehr. Das Iirleresse für daS Mutterland werde daher geringer, je länger der Krieg dauere. • . * Die Fleischtarte in Oesterreich. Wien, 10. März. (WTB.) In einer Unterredung mit den: Mitarbeiter der „Neuen Freien Presst' erklärte der Minister für Volksernährung Hofer, daß er die Fleis'ch- karte einzuführen beabsichtigt. Doch solle der Fleisch- genuß in jenem Maße gesichert werden, wie er für die ge- junde und kräftige Ernäymrng der Bevölkerung von Wichtigkeit ist. Der Minister betonte sodann, daß nach den: ErgebnrS der neuen Ernte auch die Frage der Einführung der Kartoffelkarte erwogen wird. Der Kaiser ernannte Dr. Johann Grafen Larisch zum Präsidenten des EmiährnngSrares. Leettie«. Ein erfolgreiches deutsches U-Boot. Berlin, 10. März. (WTB. Amtlich.) Bon einem zurücd' gekehrten U-Boot wurden neuerdings wieder Dcunpfer und Aus dem Neichs. Aus vorn NeichstagsauSschrrß für Ernährnngsfragen. Berlin, 10. März. (WTB. Nichduntlich.) Im Ausschuß des Reichstages für E rnährungsiragen erklärte B a t 0 c 1 1 bie von ihm genamiiten MrmiÜHe Mr das .^ickrafttreten dev S e n ? u u a der Viehpreise, am 1. ^Rai für SchSveine und am 1. Juni für Rindvieh, seien rwch nicht als cndgültta M bo- trachten, vielmehr sec eine Verschiebung mit Rücksickü auf die Masd- Verhältnisse nicht ausgeschlossen. Es bestehe ferner der Plan, die Bettvaltung des gesamtcnc Getreides und der Hülsenfrüchte der Recch.sgetrecdestelle zu übertragen, also die Gerstenstelle acl.ftuheb« und verschiedene Vevordnuirgen in eine einzige Verordnung zu- lammenzustrssen. Die Kontrolle der Ernteergebnisse im einzekn«^ sollte^ weiter verschärft werden. Das bisherige Hsfer-Bv- wrrtschaftungssvstem solle mit den notwendigen Abänderungen auf die Gerste übertragen werden. Einzelheiten der Nercregelung »ründen noch nicht fest. Vierzig Prozent des Gersteertrages würden bert Gerstebaccern nach wie vor rierbleiben: bei einer guten Gersten-« ernte würde ein kleiner Teil als Futter für Schwenre und Feder- rieb verwendet werden können. Die Hülsenfrüchte würden snm großen Teil 'loieder beschtagnal/ntt tverden, aber amch davon müsse ein Teil für Futterzweckc verbleib«:. Angesichts des Fehlens von Kraftfnttecnritteln müsse der Landwcrt das unbedingt Nottve ndlßM für seine Haustiere behalten. Hier sei eine Gvenv zu ziehen: daiüber hinairs müsse alles Ecctl^'brliche der noenschlicben Ev- nährung zngeiührt ivenden. Die einschlägigen Bervrdmmgen würden später bekannt gegebecc. Die ganze dietreidebewirtschafrung gehe ab l. Juni an die Reichsgetveidestelle über. Die Beisetzung Zeppelins. Stuttgart, 11. März. (WTB.) In der Kapelle des Pra«- fttedhoss ist die Leiche des Grafen Zeppelin in einem schwer« Eichen sarg auf ei vorn schwarzen Sockel Die Kapelle ist ganz in Trauerschmuck gehüllt. Auf dem Sarg liegen Degen und .Helm, davor drei Ordenskissen mit beu zalilreichen Orden des schlafenen. Unter den zahllosen Krunzspeirden sielen besonders der Fl iederkranz Kaiser Will)üms und die beiden Lorboerkränse deS Württemberg ischen Königspaares auf. Kranz spende; \ gingen fern« von Mitgliedern des Kaiserhauses, des württ>e,n1»ecqisch.'n Königs- Hanfes. von fast allen Bnrcdesfürsten, vom Reichskanzler «nd vo« Reick^-tag ein. Der Bevölkerung war Eselegenhüt zu einem letzten Gruß an dem geschlossenen Sarge geboten. Ter Andrang war außerordentlich groß. Tie Beerdigung deS Grastnc Zeppelin erfolg Montag mittag 12 Uhr auf dem Pragfriei>hof. ES ist eine fchlichü Trauerfeier in der FriedbofsVapelle vorgesehen, an die sich nach« mittags im königlichen Knnstgebäude eine v»u der Stadt öeraj> staltete größere Trauerstcer anschließen wird. Das Thronfotgegesctz in Koburg-Gotha. Gotha. 10. März. (WTB.) Der gcmeinsck) dein 20. Ddärr auä dem Auslande eint reffenden Aalsenduwrep, die nicht Ml eine öet Verteilungsstellen der Aaleinftchr G. m. b. H. adi'esffert sind, werden von der Zenlrgl^Einkaufsgestllsckxlft w. b. H. u:': lagilahmt werden. Nähere Auskunft erteilt die Zentral-Eitlfaiffsg?se!lschast m. b. H., Abteilung 15 (Frische Fische) Berlin W 8, Behrenstr«v 64/65._ Ans Stadt rrnd Land. Gießen. 12. März 7917. ** Das G r 0 ß h. S t a a t S m t n i st e r i u m hat für die bürgerlichen Behörden ungeordnet, daß zur Feier des 25jädrigen Regierungsj ubiläuins Seiner Köm g lichet! Hoheit des Großherzogs am 14. März in den Schulen eine Gedenk feier zu veranstalten ist und der Unterricht auszufallen hat, die Anttsrämne der Behörden wie an sonstigen Festtagen geschlossen bleiben und die öffentliche!: Gehäude zru doslag gen sind. ** Da-5 Fe st der Goldenen Hochzeit feiert morgen Dienstag der Obervostschaffner Wilhelm Kern bei dem Postamte in Gießen, gleichzeitig mit seinem 25jährigen Dienstjubilämn. ** An alle Grundbesitzer und Pächter ergeht die Aufforderung und die Mahnung: Helft die Volks- e r n ä h r u n n sichern! PslmrzL Kartoffeln und 6>emüse! Das ist vaterländische Pfticht! Kern ertragfähiges Grundstock darf in dieser Zeit nnbebartt bleiben. Ser sein Lai»d nicht selbst bestellen kann, überweise eö der Stadt, sie sorgt für die Bestellung. Die dtachftage nach Gartenland ist groß. Die Stadt und die Gärtner sorgen für Manamaterral aller Art. / Jeder Zier- und Hau.garten soll. zum Mrtoffei- und Ge- müseg-arten werden Au: ttut ft: SebenSmittelamt, Zimru«r 15, Reallehrer Grimin. Die Kanalisierung der Lahn. Unter der Lei- fung der eg Samts stelle Frankfurt a. M. sand gesbern inr Vlatyans zu Limburg eine Konferenz statt, die sich mit der sofortigen Durchführung der Lcch'nkanaliiicrnmg beschaff tigte. 'An der Versammlung nahmen auf Einladung des Kriegsamtes teil Vertreter der Heeresverwaltung, der preuß. Staacsverwaltung, Industrielle, Schiffer. Gewerbetreibende und Abgeordnete von S boten aus dem Flußbereich der Lahn. In der Besprechn-, wurde die Durchführung von regelmäßigen Wasserwansporten auf de-r Lahn auf Grund der mit einem Motorboot gemachten Erfahruimen einhellig besaht und die Instandsetzung des ganzen Wasserweges von Lahn stein bis Gießen befürwortet. Von Lahnstein bis Eins ist der Muß bereits sür Boote bis zn 1,50 Meter Tief- gatrg betriebsfertig. Die Strecke von Ems bis Fachingen soll sofort durch Baggerung und Wehrerhöhungen dem Schiffahrtsverkehr erschlossen werden. Die für die Schifahrt erforderlichen Kähne, Motorbote, Pferde und fachkundigen Mannschaften stellt die Militärverwaltung zur Verfügung. Die Leitung des Tvansportbetriebes übernimmt mit weit- ehender Unterstützung der in Frage &>ntyteuben Behörden er LahnschiffahrtSvercin zu Limburg. ** Eine Marnreladc-Verteilung findet demnächst statt. Wer Marmelade beziehen will, hat sich vom 15. bis 17. März in einem Kleinhandelsgeschäft zur Eintragung in die amtliche Bestell-Liste anzumelden. Verspätete Anmeldungen finden keine Berücksichtigung. Die Menge an Marmelade. die auf jeden Abschnitt entfällt, sowie oer Beginn der Ausgabe wird noch bekanntgegeben. Näheres siehe Beianntmachnng. •* marinaben. ?ln den Wochenmarkttage,» gelangen m den Aiarktlauben »vieder Fischmarinaden z»un Verkauf. ** W a r n u na vor unangemessenen Seifepreisen. Während die nach den Weisungen des Kttegsans- schusses für pflcnrzliche und tierisch? Dell und Fette h-ergestclltc Seife sw ge nannte K.-A.-Seill) sene-i .Höchstpreisen unterliegt — 50 Gramm K.-A.-Seife 20 Psg.. 250 Gramm K. Dl.-Seifenpulver 30 Pfg. — werden für andere noch im Harwcl befindliche Seifen zum Teil ganz außerordentlich 1-obe Preise gefordert. Diese Preise sind durchs die Erzeugungskosten der Ware, die fast all gernein vor dem Juli 1916 her gestellt wurde, in reiner Weise gerechtfertigt. Ter Handel muß aufs dringendste davor gewarnt werd.cn, weiterhin für höchstpreisfteie Seifen unangemessene Preise zu' verlange:!. Abgesehen davon, das; er sich der Gefahr einer Bestrafung wegen Krieg-Wucher' aussctzt, wird er, wenn die Warnung fruchtlos bleibt, damit zu rechnen haben, daß das Interesses der Verbraucher zwangsweise durch Festsetzung von mäßigen Höchstpreisen für alle Seifen gewahrt wird. ** ZurBesta. ndöaufnahme von S ch u h w a r e n. Alle Gewerbetreibenden in den Gemarkungen Gießen und Schiffenberg haben die Vorräte an Schuhwaren zu melden. Für die Meldung sind vorgedruckte Karten zu benutzen. (Näheres siehe Bekanntmachung.) ** Volksschule zu Gießen. Die Anmeldung der Kinder, die bis Ostern d. I. das 6. Lebensjahr zurüügclegt traben, findet in dem Schulhause an der' West-Anlage 43 statt Donnerstag, den 15. März, und Freitag, den 16. März. Siehe Bekanntmachung. •* I n der Gewerblichen Fortbildungsschule nmß der Unterricht bis auf weiteres ansfallen. •• & a n ö tv e r f 8 m e i ft c v , welche dos An- und U,ulerneu der von der Militärverwaltung überwiesenen 9lict)tfQdnorbci*er übernehmen wollen, werden gebeten, die Iaht der Lehrlinge, welche sie emstellen können, dem Garnisonkommando Gießen anzugeben. Die Lehrlinge sollen während der Ausbildungszeit in Unterbringung und Beköstigung bei ihrem Truppenteil verbleiben. ** Der Schweineversicherungsvereitl Gießen hält am Sonntag, den 25. März, nachmittags 4 Uhr, eine Generalversammlung bei Mitglied Sauer, Neustadt, ab. (Siche Anzeige.) ** Das heutige Kreisblatt Nr. 48 enthält Bekanntmachungen über Verkehr mit Lastkraillahrzeugen, Verkehr mit Zündwaren, Einrichtung von Wirtschaftsausschüssen, Geniüseverso-.gung, Verkauf von Kohlen au die Verbraucher, Äilleleislung Jugendlicher «nt die Landwirtschaft, daL Landesgeslüt, Beschaffung von Schmiede- 'kohlen. Landkreis Gietzen. z. KirchgönS, 12. März. Aftern wurde beim Füttern des Viehes d»e Ehefrau des Landwirts Kvnrad Müller II. von einer Kuh so unglücklich in das eine Auge gestoßen, daß sie in die Klinik nach Gießen verbracht werden mußte. Wie inan hört, ist das Auge verloren. Das Schicksal der sehr fleißigen Frau erregt allgemeine Teilnahme. — Am 10. d. Mts. wurde das hiesige, etwa 130 Morgen umfassend-? Pfarrgut zum ziveiteumal Verpachter, nacktem der ersten Berpackstmtg von seiten des Großh. Oberkvnsii'ioriuins die Ge- nehnrigung versagt worden »var. Der Morgen (2000 Quadratmeter) kam durchschnittlich ans etwa 30 Mk., ein Preis, deer bei einer anderen, kürzlich vorgcnommenen Verpachtung weit überschritten wurde. ** Staufenberg, 12. März. Dem Musketier Ludwig Bier wurde am 18. Febr. das Eherne Kreuz 2. Klasse verliehen. * S t e i n b a ch . 12. März. Dem Gefreiten Phil. H aas, ältester Sohn der Jakob Haas IV. Ww hier, welcher seit achtzehn 'Dionaten m einein Ins -Regt, steht, wnrde die Hessische Tapserkrits- medaille verliehen. Kreis Büdingen. )( B l e i ch e b a ch, 12. März. Iir unserer Gemeinde sand das Beispiel von Echzell, Langd nnd anderen oberhessischen Ge- meinden Nachahmung, unter Leit»n»g unseres Lebrers sammelten Schttlmädeben eine ganze 'Menge von Lebensmitteln aller Art für die Hindcnburgspende der hessischen Landwirtschaft mit dein besten Erfolge ein. eine große Menge Kisten konnte nach Darmstadt, bezw. Mainz abgeiührt werden. A Ortend erg, 12. März. Die Versammlung Vertrauensmänner des Zweiavercins vom Noten Kreuz, die am vorige»» SamStag hier tagte, beschloß einstimmig, in allen * ihin angeichlossenen 12 Gemeinden demnächst die Hindenbnrg- f p c ix b e dtirchzuführen, es sollen teils gegen Bezahlung, teils ohne eine solche Lebensmittel aller Art wie Fett, Dauerwaren, Butter, Euer, Gemüse usw. etngesamn»elt werden. Auch soll in» ganzen Vereinsgebiet »viederunx eine San»n»lnng von Altpapier, Gummi »ind sonnigen alten Sachen zmn Besten des Noten Kreuzes ge- sanuuell iverdei». Nidda, 11. März. Zur kirchlichen Feier des 25fähcigcn Regiermtgsjubilü-ums des Großhcrzvgs fmtb heute votTmillag in unserer cv. Kirche ein Fe st go t te s d ien st statt, au dem sich der hiesige Kttegerverein geschlossen beteiligte. Pfarrer Hcrman u hielt die Festrede über den Spruch Salomos: „Der Herr regieret» die Fürsten." (Kap. 8,16.) Er entrvarf ein vortreffliches Bild von der rühm- und segensreiche»» Negierung unseres Lansesherrn und der Aufgabe unseres engeren Heimatlandes zum ganzen deutsck^en Vaterlande. y. U n t e r - S ch m i t t e n , 10. März. Heute abend hielt hier Gewerbelehrer Endr es aus Nidda einen Lichtbildervortrag über „Das Hetinalheer und seine Wafsc^. Redner erntete reichen Beüall. Kreis Lauterbach. o. Landen h a. u s e n (Kreis Qcntterbach), 11. März. Das Eiserne Kreuz erhielt das hiesige GelneiudercrtsmitgLied H. Z i u n , seit Kriegsausbnlch Sauitätsuntcrofsizier bei einem Feldlazarett, nachdem er 1915 bereits mit dem Hessischen Militärsanitätskreuz am Krregsbaude ausgezeichnet worden ist. Kreis Friecbeic;. — B a d - N a u h e i in , 11. März. Bei der Ein'alut in den hiesigen Bahnhoi ist Samstag vormittag der vor» Griedel kommende Personenzug entgleist. Einige Wagen fielen um und sperrten längere Zeit die (Geleise. Menstblmlebe.i kamen nicht zn Schaden. :: Pohl «Gons. 12. März. AB cd er erhielten zivei unserer Soldaten, die Kauemielr Friedrich L a n b c r und llnterosfizier Hugo Simon die Hessische Tav'erkeitsinedaitle. S»n»on ist bereits mit den» Eisernen Kreuz ausgezeich»»et. Aus unserer Gemernde habei» neun das Eiserne Kreuz und gebn die Tapserkeitsmedatlie erhalten. Hessen-Nassau. ra. Grave »»iv i e S b a cb, 11. Ntärz Bei der Fichten- st a n»»»» h o l z v e r st e i g e r n n g in» hiesige»» Gemeindcivalde wurde das ganze Airgebat (600 Festweter) von der Firma Schwarz ans Friedberg zun» Durchschnittspreis von 37,50 All kür den Fest- meter erstanden. Die Preisiielgernna gegen den Erlös der früheren Jahre beträgt mehr als das Doppelte. ----- Höchst a. N!., 11. März. Die Stadt erivarb sür 97000 Mark HerrschastShauS i»»xb Park des Granbnerschen Benht»n»»S in lluterliederbach. Nach der Einge'.nemduug von Unterliederbach im ib das ichöue 9tn ipcfcn zn einem össenllichen Pa rk uutgeivandelk. AmeritaS Moßnalimcn. Gens, 12. Marz. Dctrcffcud die Fettigstellung der Kriegsschiffe meldet Radio, im Juni könnten neun Unterseeboote eingestellt werden, Mitte des Jahres 1918 die Pr;stischcn Teil ist ein sehr pikantes Lustspiel in di S 'HNIJRZELS WETTE 2024a drei Akten vorgesehen. Erstklassige KünstierkapelSe Mittwoch neues Programm Dooococccr Ziiiiktc Hliiisbilrsche sofort gesucht. 11899 Jakob Nn^ernus. liföarbriter Laufbursche IScküler) gesilcht. 12033 m Heilb» onner, Marktstr. r H sofort gesucht. Anmeldungen an die Verwaltung der Psychiatrischen Klinik. Franks. Str. 09. nicht 97 101407 für Bureau u. Lager, sowie Buchbrucher-Lebrlirrg stellt noch ein Verlagsdruckerei Llbin Mst»L. Süd-Anlage 21. kl«. MW" gesucht. Stchl- nnö iUcsmcrfc Aßlar 8.vl.b.S. Aßlar. 1981V Schreibgewandtes Fräulein UnteretUtsung der a}? odehaus C a lomon, Kassieren!! gesucht. *// Kräftiger, gesunder u. un»ib- bängiger 12030 Austräg-er olict Austrägerie* sofort gesucht. Aag.Frö«»’»oho IJislv.-Beohk., Selters wes»70. BMbiii-cr-Lthrliiis. Braven Jungen in die Lehre sucht H. Schneider. Äirchenplatz 6. 2005 Lauffrau gesucht 2000 Neustadt 8 l. Znvcrläss. Junge, d.Ostern aus d. Schule eutlasscu wird, sof. gesucht. Berdienst »oöch. lö Vi'ark. ?!s1iü8r'8vds Lasd- dsllkllnÄg , Walltorstr. 21. La»nn,ädchcn ob. Lauffrau alsbald ges. Ei?ch»tr. II. flia3a Zuverlässige Austrütrerin für daS Hess. ev. Sonnt.-Bl. gesucht. Die Leser werden »vegen der durch verschiedene schmerz!. Ursachen entstandenen Unregelruahigkeuen um Treue und noch einige tz)eduldgebc»en.Mttteilungen au Bfarrer Adolph, Franko surter S t raße 10 I!. >01457 Tücht. Damenickneiderin find. sof. dauernde Beschäftig. b.k. Lodr,Se ltersweg 83. Ordcntllchcd sauberes Laufinädchcn gesucht 014ö8 Schulstraßc 1, 2. Stock. Junges Kindermädchen gejucht. Dr. Qblmauu. 01459_ Babnbosstr. 45 II. Jüngeres Dienstmädchen gesucht. Vssl-Lala^eb!-. 1°>°« Mädchen, das auch etwas Hausarbeit versteht, zu zwei Kindern <2 u. 5 Jahr» gesucht. Fi an Photograph Uhl. Frankfurter Straße 5. 101447 Tüchtiges, sauberes lädclien oder kinde» l. Kriegerwitwe oder kiuderl. 5lriegerfrau als Köchin in besseren Haushalt gesucht. Katharine Schmidt, gerverbslnäüige Stellenvermittlerin. Nstcr^ weg l». 101456 Suche, »vegen Erkrankung meines Mädchens, 1 junges IST nüdohe» *“®!S zum sofortigen Eintritt. Frau Professor Völziug, Goethestraße 19. 12020 Gesucht zu baldigem Etntr»tt 1 Lehrmädchen geg. sofortige Vergütung. [ 014M Kunstgcwerbebaus Bach. Lehrmädchen aus guier Familie sür gleich oder Ostern gesucht. >01398 _3lori Tüdes-taoigs. Verwandten Freunden und Bekannten die schmerzlich« Mittoiluntr dass unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und ürgrossmutter Frau Georg Häuser IX. Witwe eES ' lahr6 DaCh kurzem Kranksein sanft in dem Herrn ent- Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Jobamies Philipp \T!T „ .Johannes Philipp Xlil, ttt . , » Förster Schlag Watzenborn-Stemberg (Nnssmfible), „ Karl Köttner Höringhausen, den 10. März 1917. Ludwig Schmidt. Die Beerdigung findet statt Dienstag, den 13. März, nachmittags 2*/, Uhr von der Nussmühle aus. Todes-Anzeige. freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, Schwiegervater nnd Grossvater Heinrich Heilmann nach kurzem schweren Kranksein Samstag mittag 2 1 /, Uhr sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau 3Earg. Heilmasm Ww©. Giessen, Wolfstrasse 17, den 12. März 1917. Wt Die Beerdigung findet Mittwoch, den 14. März, nachmittags 4 Uhr, vom Neuen Friedhof aus statt. msfstm hm Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem rUnscheiden meines ffeücbten Sohnes, und für die trostreichen Worte de# Herrn Pfarrer Bernbeck, sowie für die überaus zahlreichen Blnmenspenden sage ich auf diesem Wep-o meinen innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wieteck, den 13. März 1917. ^ ^ ^a?cl ni lct IieÖCr/ lrCUCr e ° Ön ' STuber und DlBsWiet hemnch WaAstt 5ÄÄK BÄ 18 Namen der trauernden Hinterbliebenen: Lrrdwig Wallbott und Familie. Beuern, den 10. März 1917. Die Beerdigung findet Dienstag. 13. März, nachmittags 2 11 hr, in Beuern statt. 15017 m Allen denen, welche uns während der Äh-anktzeu und bei dem Ableben unseres inniast- geliebten Kindes Heinrich so hilfreich zur Seile standen, sprechen wir hiermit unseren tiefgefühltesten Dank aus. Die trauernden Hinterbliebenen: I. d. N.: Ludwig Stroh. sieben, den 10. März 1917. 12001 Unsere liebe Mutter, Großmutter Schwiegermutter und Tante Fmu Elisabeth Zchadeck geb. 5eipp ist am 11. März im 72. Lebensiabr sanft entschlafen. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: H. Schadeck VII. und Familie L. Schadeck und Familie. Lollar, Schöneberg, 12. März 1917. Die Beerdigung findet Dienstag, den -3. Marz, n achmittags 3 Uhr statt. Lchweincverstlberuugslmeni Gießen. Generalversammlnttg Sonntag, den 28. März, nachmittags 4 Ubr der Mitglied Sauer, Neustadt. , r ^Tagesordnung: ^“bS?feriS?.* tewtew>te '* mü(bc A-U« Wahl des I. Borsitzenden. Für den Vorstand: Becker. Statt Karton Hocherfreut zeigen vvirdie glückliche Gekurt eines gesurrdenTöchterchens an 8 erg-ing. Heinz Währing Leuin. d. L., z. Zt. im Felde und Frau Gretel geb. Nowack Giessen, Moltkestr. 10, den 10. März 18i7 Eine. kleinere und gröber« Wohnung alsbald vreisw. Sn verm-Näb- Martins 17. 20M 2«U } j^Tö51. .^iST ne’rj PsuaScn Braaflir?ea!5n333tt®2B