Nr. 57 Xfx vietzener Tlinelfff erstheml tätlich, außer Sonntags. - Beilagen: Stetzener.7amilienb!ä1ter; rrreisdlatt f«r den Kreis Kletzen. Vezugrpreis: mcmatl. 9o Pi.. viertel- jäh rl. Vit. 2.65: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. SV M.: diirch diePost Mt. 2.45 viertel- jährl. auSschl. Bestellg. öernspreey - Anschlüsse: iür dre Schriitlenung 113 Verlag,Geichästsstelleöl Anschrill für Drahtnachrichten: Anzeiger Kietzen. Erstes Blatt *67. Jahrgang Donnerstag, 8. März *9*7 Postscheckkonto: Zranksurt a.M. **686 Vonkverkehr: Gewerbebank Stehen 3wH!fag$ninöOnien mit solchem Gepvahle, mit solchen gemeinen Gedanken und Freuden in der Seele, wegfegen von seinen Regierungssitzen und Ehrenplätzen, ja, nicht im letzten Blättchen in der deutschen Presse ertrüge das deutsche Volk solche Menschen vor seinen Augen. Für die Kultur der Welt zogen sie aus?! In Berlin, Dresden und Hamburg ist, auf das Ganze des Volkes gesehen, viel vornehmere Kultur als in Paris, London und Liverpool, und in katholischen Schwarzwalddörfern und in protestantischen Niedersachsendörfern eine edlere als in den Dörfern von Frankreich und England."" Und mm, unser Durch halten. Das vorliegende Büchlein wußte noch nichts vom deutschen Friedensangebot, von der Ablehnung durch unsere Feinde, von dem Hohn der Engländer und Franzosen, oaß wir ängstlich und mit unserer Kwaft am Ende seien. Und es hat doch folgende erfrischende Worte dafür: „Das deutsche Volk mutlos?! Es ist ein Ding der Unmöglichkeit. Warum ist es ein Ding^der Unmöglichkeit? Weil wir mit allem Ewigen in der Wjelt, mit allen Gottesdingen: mit Treue mtb .Glauben, mit Wahrhaftigkeit und vornehmer Gesinnung im Bunde sind. Das mackst einen Menschen sicher; das macht ein Volk stark. Und so ist denn auch kein Mensch im deutschen Volk mutlos. Wie Kinder an Mutterliebe glauben, so fest, so selbstverständlich glauben wir an die Durchhaltung unserer Verteidigung, an den Bestand unsres Volkes als eines großen machtvollen Staates. An einen Tag des Friedens, er mag kommen, wann er will, früh oder spät, da das ganze deutsche Volk, von unserm frommen Kaiser bis zunr letzten Mütterchen im letzten Dorf, voll von Tank gegen Gott sein wird, weil er uns. den mtgerecht lieber fallenen, denen die entehrt, in ihrem Fortschritt gehemmt, in ihrem irdischen und ewigen Gute und Erbe unterdrückt werden sollten, ihr Recht und ihren Raum gegeben hat. Das deutsche Volk mutlos? Die Feinde verstehn die Deutschen nicht. Sie kämpsen den alten deutschen! Märchen kämpf: den Kampf des Tapfren und Behenden, des Kleineren und Klügeren gegen den rasenden Niesen, den Aufgeschwollenen, den Großen. Sie kämpfen den ewigen alten Gottes- läurpf." Das sind wahrlich Worte für imsere Tage! Sie geleiten uns in den Entscheidungskampf, sie stärken Herz und Hand zur Hingabe von Geld und Blut. m * * Der österreichisch.rirrgarischen Tagesbericht. Wien, 7. März. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 7. März 1917. Orstlicher und südöstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Italienischer Kriegsschauplatz. An der Tiroler Ostfront fanden in mehreren Abschnitten Gefechte mit günstigem Ausgang für unsere Waffen statt. Eine feindliche Abteilung, die gegen unsere Stellungen an der Mündung des Maso-BacheS vorging, wurde vertrieben. Zwei Nachtangriffe der Italiener auf unsere Costabclla- Stellungen scheiterten am zähen Widerstand unserer Truppen. Ein feindlicher Angriffsversuch gegen den Mont Sief brach schon in unserem Sperrfeuer zusammen. Die dortige Sprengimg. die unseren Sdellun^en galt, hat nur die italienische beschädigt. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r. Feldmarschalleutnant. * * * Die Kämpfe im Weften. Berlin, 7. März. (WTB. Nichtamtlich.) Außerücht in die Welt gesetzt, daß der Bau vim Zeppelin- Luftschiffen wegen Materialnumgels beschränkt oder ganz eingestellt sei. Tiesm Meldungen liegt lediglich der fromme Wuusch, daß es so sein möchte, zu Grund. Der Bau von Zeppelin- Luftschiffen w i r d n a ch wi e vor m i't allen Mitteln betrieben. Weder ist die Baillätigkeit mif irgend einer Werft eingeschränkt, noch ist die Entlassmrg von Arbeitern erfolgt oder beabstchtigt. Rohstoffe sind in genügender Menge vorhanden. * * Amerika und Bulgarien. Basel, 7. März, (zf.) Der „Matin" vernimmt aus Washington, daß La n sing der Presse mitg-eteilt hat, daß die bulgarische Antwort auf die amerifamsche Note über den Tmichbootkrieg eingetrossen (sei und den Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Bulgarien zur Folge habe. (Frkf. Ztg.) * * * Die irische Frage. L o n d o n, 6. März. (WTB. Nichtamtlich.) „Daily Chro- nicle" meldet: Gerüchtweise verlautet, daß die Regierung beabsichtige, einen Ausschuß zn ernenrren, imt, über die Zwecks Mäßigkeit der soforttgen Regelung der irischen Frage Bericht zu erstatten. * Italien und der U-Bootkrieg. Bern, 7. März. (WTB.) Wie „Corriera della Sera" aus Rom meldet, beschloß das Marineministerium, in Zukunft von den täglichen Veröffentlichnngen über Versenkungen durch U-Boote abzusehen. Die Zahl der versenkten Schisse werde zukünftig zu Beginn einer jeden Woche bekanntgegeben. * * * Aus Griechenland. Athen, 6. März. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der „Agence Havas". Der Minister des Aeußern teilte dem französischen Gesandten mit, daß die Untersuchung wegen Beleidigungen der Presse gegen die Entente fortgesetzt wird und daß, sobald die Urteile gegen die Schuldigen verkündet werden, diese dem ftanzösischen Gesandten zur Kenntnis gebracht werden sollen. Die griechische Regierung hat ein Gesetz erlassen, das für Beleidigungen und Angriffe der Presse gegen die kriegführenden Staaten, sowie für das Inumlcnifsetzen falscher Nachrichten durch die Presse, welche die Beziehungen Griechenlands zum Anslande trüben können, Strafen sestsetzt. Aus Schweden. Stockholm, 7. März. (WTB.) Die Presse bespricht noch immer eifrig die Min i st er kri s e. Die Blätter sprechen von dem möglichen Mgang des Ministers des Aeußern Wallenberg, andere sagen einen neuen Landwirt- schaftsminister voraus. In Stockholm wird eine Sym- path ieadresse für den Staatsminister HammarS- kjoeld vorbereitet, die bereits von 350 Vertretern der Kunst und Wissenschaft unterzeichnet ist, unter denen sich die ersten Namen des Landes beftndem Auch die Studentenschaft von Lunds beabstchtigt eine Kundgebung. Aussehen erregt die weitverbreitete Broschüre, die unter dem Titel: „Warum leiden wir Not?" nachweist, daß die Schuld an den Lebensmittelschwierigkeitetl des Landes allein England trifft. Im ganzen ist die Lage unverändert. * * * Der Schacher um Lhina. Die Londoner „Miorning Post"" lMt einen fixen Vertreter kn Schanghai. Sein Pech ist nur, daß das, was er über China meldet, entweder nicht mehr richtig oder itoch nicht ivahr ist, wobei also nur der Wunsch der Vater des Gedankens ist. Schon am 13. Februar wußte ^dieser Hetzagent zu berichtet, der deutsche Gesandte in Peking babe seine Pässe erhalten und werde am 17. Februar China: verlassen. Mer der deutsche Gesandte, der ein vor-tresslicher Diplomat und deshalb der Gegenstand außerordeittlick)en Hasses aller Engländer in China ist, weilt immer noch in Peking. Es war also noch nicht wahr und ist es heute noch nicht. Tenn bis jetzt liegt nur ein Kabinettsbeschluß vor, die Beziehungen Chinas mit Deutschland abzubrechen, wobei der Außenminister Wnting- fang unter Protest ans d?m Amte schied, der Präsident Lijüanhung empört ist und das Parlament mit seiner Zustimmung stark zu zögern scheint. Und n»eim der Schanghaier Lügenpeter weiter die Lage so darzustellen weiß, als sei Clstna drauf und dran, in die heilige Allianz der Entente einzutreten, so vergißt er offenbar, daß aus diesein schönen „Geschäft" schon einmal nichts geworden ist. Schon in: November 1915t gaben die englisckien China Korrespondenten viel Geld für Kabeltelegramme aus, in denen berichtet wurde, die Verbündeten hüllen China den Vorschlag gemacht, sich der Entente anzuschließen. Die Sachte hatte aber den einen großen Fehler, daß man Japan nicht um seine Meinung befragt hatte. Japan fühlte sich daher selw verletzt und hintangesetzt. Denn für seincu Änfluß und seine Mack>terweitermtg in China stand alles auf dem Spiele. Als Teil der Entente wäre China der gemeinsamen Politik der Verbündeten unterworfen und für ein gesondertes Eingreifen Japans kein Platz geblieben. Japan ruhte also nicht eher, bis der britische Botschafter in Tokio, Sir Contingham Greene, dem japanischen Vizeminister des Aeußern, Herrn Schidc-hara. das feierliche Versprechen Sir Edumrd Goei)S überbrachte, (droschri- tanien werde nie wieder nrit ClMa verhandeln, ohne sich nijüj Japan verständigt zu haben. Ter Wortlaut der englischen Erklärung war freilich etwas unklar. Mit Absicht. Immer ist ein Hinterpförtchen bei solckLN Versprechen vorlmuden. Und wozu Ixtt die Entente heute „ihren"" Wilson? Er wird durch das Hinterpförtchen geschickt. Er soll China zum Kricgstanz gegen Deutschland einladeit. Amerika ist zurzeit das einzige Land, das große Kapitalien geben kann. China aber braucht große Kapitalien. Wer Geld empfängt, muß sich verpflichten. China soll sich verpflichten, einen „heldenhaften Kampf"" gegen den deutsck)cn U-Bootkrieg aufzunehmen und woniöglich sogar Kanonenfutter für den europäischen Kriegssck>auplatz zu liefern. Anterika erl-ält einen Schuldner, die Entente einen neuen Verbündeten und England die deutsck>en Werte in China als Beute. Chiim aber kann die tm, Jahre M01 nach dem Boxerausstande vereinbarten EntsMdignngszablungen an Deutschland einstellen. Das ist die Rechnung. ?lber sie ist eben wieder ohne Japan gemacht. Japan sicht die amerikanische Einmischung in China sicherlich mit scheelen Augen an. Die japanische Politik ist zurzeit auf die Berdränguirg jedes anderen Einflusses in China und auf den Ausbau seiner eigenen ungeschnüilerten Vor- lwrrschast gerichtet. Die Ansprück)c, die Japan durch den Ueln-rsall auf Kiautsckian erworben zu haben glaubt, siiid in 8üage gestellt, fvenn Clnnia sich der Entente nähert oder vielmehr die Entente über China bestimmt. Der japauisck-e Minßter des Aeußern font in Beantwortung der oben erwähnten Grchsckibn Zusicherung allen, Botschaftern der westlichen Welt ausdrücklich erklärt, daß Japan infolge seiner besonderen Stellung in China niemals dem Vorschläge beizntteten vermöchte, daß das Reich der Mitte sich der Ejntentv anschlicße. Will sich nun England eine neue diplomatische Nieder {jjf ^^oir bie Javaner mißtrauisch machen und sie fcynurlttacks dem — Zimmermannschen Gedanken, der Verbrüde rung mri Mexiko in die Arme treiben? Nun. wenn sich die Herr schatten, dre Deutschland auf dem ganzen Erdball vernichten möchten, im fernen Osten in die Haare geraten, uns kann es ja nur recht sein. Für uns handelt es sich, tttöui China sich »oirklich zunächst einmal raufen Iaht, nur darum, die chinesischen Schisse auch außerhalb de- Sperrgebiets zu versenken. Mit den angedrohten chinesischen Krie «rscharcn auf dem Kanipfplatz lin Europa hat es seine guten Wege Sre kamen doch zu spät für die Eittschettung. Was aber die deutscher ^serte rn China anbelangt, so schein: auch darüber eine allzugroß? Beunruhigung nicht ain Platze %u sein. Diese Werte sind viclleich um destvillen ganz -besonders gut ausgehoben, weil keiner der Räuber, die sic stehlen möchten, sie dem andern gönnt. Und ist der Krreg m Europa entschieden, dann ichrd sich auch in China alles ttnden. Der ll-voo -krieg. Reiche N-Boot-Beute im Mittclmeer. Berlin, 7. März. (WTB. Amtlich.) Im Mittelmeer wurden versenkt acht Dampfer und sieben Segler mit zusammen über 40 000 Tonnen, darunter am 10. Februar dcr schwer bela.'ene Transportdampfer vsn etwa 8000 Tonnen bei Porto d'Anzio. am 20. Februar der nor w-egische Dampfer „Doravore" (2760 Tonnen) mit Stückgut von Genua nach London, am 22. Februar vi^r italienische Segler mir Kohlen und Lebensmitteln nach Italien, am 24. Februar südlich von Kreta ein mir 15-?entm-Ge'chütz be^ wafsneter, von Fischdamps'rn gesickerter Transprrtdamvser von etwa 6000 Tonnen und der griechische Damp'er .,Miou- lis" (2918 Tonnen) mit Baumwolisaat nach England, am 26. Februar der bewaffnete englische Dampfer ,(5lan Fargu- har" (5858 Tonnen) mit Baumwolle, Tee u: d Inte nach England, an: 27. Februar der bkiLaffnete englische Dampfer „Brodmorc" (4071 Tonnen) mit Gefrierf eijch nach; England. Ein Kapitän und zwei Maschinisten wurden gefangen genommen. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Berlin, 7. März. (WTB.) Wie sehr der uneingeschränkte Tcruchbootkrieg auch eine Verringerung der n t u t t nnem der Vorjahre auch nur annähernd ins Auge gefaßt werden Ente. Um 6M000 Mark mehr gegenüber dem Vorjahre wird allerdinas diele (^TtTtTftTimr' ^Rn-r-rpTnirri'? ttrm rtlfivM «inK Aus dem Reiche. Die Kriegsunterstützungen. Berlin, 7. März. (WTB.) Der Hauptausschuß des Reichstages nahm bei der Weiterberatung des Etats des Reichsamts des Innern folgende Entschließungen an: in ™ 1li - e n h e {1 f c t>on 20 m - sür die Ehefrau und 10 Mk. für jedes Kind auch während der Sommermonate werter zu zahlen; die Wochenhilfe während des Krieges auszudehnen auf die Ehefrauen der in: vaterländischen Hilfsdienst tätigen Versorgen, soweit Bedürftigkeit vorliegt; den Kriegstvächnerimrer: künftig 1.50 Mk. (statt bisher 1 Mk.) pro Tag Unterstützung zu gewähren. Hessischer Landtag. Zweite Kammer. ar « - - Darmstadt, den 7. Mürz. Am knegrerungstische: ^taatsmmister Dr. v. Ewald, Mi- Ser des Innern v. Hombergk, Finanzminister Tr. Becker, Mmrftermlrat Schlrephake und Tr. Kratz, Qberreaie- rungsrat Dr. Wagner, Staatsrat Hölz inger. Vizepräsident Dr. Schmitt eröffnet die Sitzung am 9 1 /, Uhr. Haus tritt sofort in die Tagesordnung ein: Beratung des Staatsvoranschlags für 1917 ^ Der Vertreter ber nat.-lib. Fraktion, Mg. Dr. Osann, leitete die Generaldebatte mit folgenden allgemeinen Darlegungen cm: Wie einfach sind in diesem Jwhre die Verhandlungen über den Haupt vornnfckstag iw rttnanzaussckmß gewesen: so zummmen- ge^aM wie das neue Budget, so kurz ist auch der Bericht des Aus- wMi,es. Dennoch bietet die Entwicklung ünserer finanziellen Ver- ^ltnive rm .Kriege ungemein Interessantes. Das erste volle Dnegsiahr (1915) liegt rn feinen Rechmmgsergebnissen vor unseren Augen; wrr können die Wirkungen des Jahres 1914, das zu ackst Rtonaten Kriegsjahr toar, ermessen mrd könneii uns ein annäherndes Blld von dem dritten ^iegsjahr 1916 machen. Tie Au^en rnhtm sich aber auch auf die Zeit nach den: Kriege: auf Meie wohl fchfverste Uebergangszert müssen wir uns »vappneu raffen Sie mich zunächst eine:: Blick aus die allgemeine Ent Wicklung unserer staatlichen Einnahmequellen richten- Ju d^n Elsenbahneinnahmen ist die Tendenz seit dem Gemein- fchaftsoerttag ein Steigen, Rückschläge der Jahre 1901/02, 1907/08 werden i chon m den nächsten Jahren beinahe ausgeglichen. Äuch ine Steuern zeigen noch mehr als dre Eisenbahtn- ernmrhmen stetes Steigen von Jahr zu Jahr. Nur 1915 zeigte ein Nachurssen der Strigeruna gegenüber dem Borjalpe von 258 000 Bermögenssteu et, bei einer Einnahme von 16 192000 Mark Einkommen- und 4 882000 Ma^ck Vermögenssteuer. Auch die Einnahmen aus den Forstdoniänen, in welchen die Einnahmen aus Holz emhalten find, zeigen einen ummter-« bwchenen st^g wach,eichen Ertrag bis auf das Jahr 1915, in wachem W Ergebnisse der Fallrmg von 1914 zutage traten. Hier wurde:: aber Ruc^ange m der Menge in einzelnen Jahren durch erhol,tc Preise ausgeglichen. ^ ' Öaben sich diese allgemeinen Verhältnisse durch den Krieg verändert? ^ Bänglich der Eifenbahnen länglich für das Jahr 1914; hier ist ein Rückschlag gegenüber dem T flft 18 i° IWiE, akAnt nain Jahre 1915 trat bereits wieder ein Äuffchwung ein aui 15 391000 Mark und damit ergibt ,'ich für dieses Jahr eine Reineinna'bme UW Hessen von 2800 000 Mart. Dieser letztere Betrag A mcht etwa eine veranschlagte Summe, sondern das tatsächliche Ergebnis der Eisenbahneinnahmen 1915. Auch für di solgendm KriegÄabre 1916 mrd 1917 sind weder in dem vreuspschen Hauptvoranschlaa noch in dem hessischen, der ja dem preußischen folgen muß keineswegs Fehlbeträge vorgesehen, ,'oiidern Steigerung der Einnahmen so für 1917 um 1 138000 Mark. ^nnaymenb . Tie Steuern c. oes.Kneges haben sich gus einer überaus erfreulichen Hü sie i^.toensiaiTie 191t und 1915, deren wirkliche Lrgeb- ^kL ^Q, B P rltC9 ^V baden geginiuber den BoranschlLginr ntlÄr cr> 82^'«60 860 Mark, an Bermögenz. ^ZS^Emen 990 021 Mark^ 1915 an Sinfont moliteuct 602 329 Matt, an Vermögenssteuer 82 353 Mark, zu-- allerdings diese Einnahme durch die Vorsehung von Nachlässen und unerrwringlick^en Posten geschmälert. ^ie Holzgekd-r zeigen eberfalls während des Krieges nickst etwa ein Nachgeben, sic halten sich> Es dein früheren Stand nicht allein, fmibcra erbringen für 1917 eine Mjehreinnahme vo ' 254 800 Mark. Wie haben sich sodarrn . ^ Ä die vorhandenen Fonds m dem Kriege gestaltet? Ter Restesonds 1, unsere Sparbüchse, in den die Ueberschüssc rvandern, mußte in seinem stolzen Besta:che von Begi7:n des Krieges von 9 774 657 Mark m:gegriffen werden, um 1 827 237 Mark :md ank somit am 31. März 1915 auf 7 947 419 Mark und dann 1915 Mark, er stand sonach am 31. März 1916 auf ^ 612 170 Mark. Aber das Sinken auf diesen Bestand ist nur ein vorlonstgi-s, es ist gesetzlich bereits festgelegt, daß die eben mit- xetcilten Bestände aus Anleihemitteln um die Summen zu erhöhen und, me als Krregsausgaben in den Jahren 1914 und 1915 anzu- ehen find. Wie ckel dies ist, holt tmß die Großh. Regierung noch nicht mitgeteilt. Der Nestefonds 2, bekanntlich gebildet aus den Ueberschüssen des Ausgleich- und Tilgungsionds über dessen gesetzlichen Höchst- ocftand von 8 Millionen, ist durch die Verwendgua seiner Mittel cm ^ lx ' f t cn ' insbesondere der Beamtendesoldrmg, mit dem 3> . i ärz 1916 aufge^ehtt; er wird wieder erscheinen, wenn die Enncoabueinnahmen steigen und de»r ?ll:sgleicki- und Tilgungsfonds^ bis aus 8 Millionen gebracht haben. r .. Ausgleich- und Tilgungsfonds mußte sich ja an seinem Homftbestand von 6 Millionen verrnindern, pa der Rückschlag in .914 bei den Eiserrbahneinnshmen eintrat; er muß sich aber auch wn. der ergänzen, da die Eisenbahnen 1915 nach den Voranschlägen mcht allein, sondern nach den vorliegenden wirklichen Ergebnissen Erträge au:Wersen, wie in normalen Jahren. Wstr sein Stand am ■)l. März 1915 3 385122 Mark, so wird von Großh. Regierung tut Ende 1916 bereits ein Steigen angerrommen auf 5'.345 942 Mark. Jedenfalls gibt die Eukwickelnng der Fonds in den Kriegs- ISy™.. * ex,Te!t .-lnlaß zu besonderen Befürchtungen allzu größer Schmälerung, die unsere Finanzen in Unordnung bringen formten. 'keßircki^nnd doch die T'onds auch dazu da, einen Ausgleich un günstiger Ltaatsnürtschastsfabre zu bilden, rricht etwa, um ins Un- gemcnene angchäuft zu werden. „ unsere Finanz Verhältnisse ein i'chervascherrdes und Bild iBeiwll): letzteres labe ich dargeiegt. Tust aber Las Büd^Derrarctzend ist, mif, wohl jeder sagen. üienMw kmmrc voroarsahnerc oder sagen, daß sich im Krieg dre naatl:chen Fruanzen mb einem Stand halten, fast wie im lyrredem Viele nnmhaste Wittschastspvlitiker meinten, der Krieg tonne ichvu aus finmrzielleir Gerüchen nickst länger dauern als sechs l-tonatr, mrd nun find bald drei Krreasf-a^re ins §.ggch gegangen und von nnanzrelter Ersrhöpfrmg des SfactcS kann feine lstede sein. .rcer — wie wrrd sich die Zukunft gestalten? werden nachDeendigungdes Krieges nicht außerordentlickfe Aufgaben, die nur mit großen Mitteln zu loren frnd^an den^Sdaat herantreten und nruß uns das nickst mit ffrogter oorge erßrllen? Ich beharrdele zunächst unsere staatlichen Finanzverhältnisse, anf die des Reichs und der Gemeinden komme ich später. . Welche Aufgaben werden spater >cm den Staat heran treten, die stine Mittel beanspruchen? Bis jetzt ist dccs staatliche Budget durch Ausgaben, die direkt aus den Krieg zurückzuführpn sind, nicht aXU öUsthr belastet. Unterstützungen des Skaates- an Gemeinden süch nicht gewährt worden, in Preußen 400 Millionen. Uns liegt jetzt ein Gesetzentwurf vor, :rach welcher den Besten eine Teuerungszulage für 1917 gegeben werden soll, die 000 bis 500 000 Mark erfordert, von welchen muh 200000 Mlarr dem Provinzialschulfonds eutmommen werdeii sollen: der Staat wendet also hier aus eigenen Mitteln 200 000-250 000 Miatt aus. Ter Staat hat den Gem-einden seinen Kredit zur Ver- sügung gestellt: ans diesen gestützt, haben die Gemeinden. Kommn- nalverbände nsw., nicht etiva der Staat. Schjuldeii in Höbe von etwa 59 Millionen (Stand im Januar 1917) ausnebmen könne::, schließlich hat der Staat um einen Kredit von 3 Millionen bei den Kammern versnckst, um Kriegsteilnehmern zur Wiederberstel- rnng ihrer Betriebe und Stellmrg Darlehen zu geMm. Auch dos si:rd also keine wirklichen AustvenLungen des Staates, da die Tar- lehei: ja zurückbezahlt werden sollen, und zudem Hie Gemeinden Sicherheit für dm Eingang der Darlehen zur Hälfte leisten sollen. Allerdings sind in den niedrigen Zinssätzen wirkliche Auflven- dmcgen des Staates zu sel»m. jAlso das, ivas der Staat in dem Kriege und für den Krieg an Ausgaben hatte, ist nicht allzuviel. Der Staat macht Aer auch erhebliche Ersparnisse, da viele in dem Etat ausgeworsenc Ausgabe:: gar nicht gemacht werden körrner:, so für Bauten, lveiter Ewparung an Gehalten der zum Heeresdimst eingezogerien Be- mnten rmd andere mehr. Zudem hat das staatliche B:Dget einen erheblichen Vorteil durch die Steuererhöhstng des vorüzen J-abres gelebt, die aus der Einkommenfteluer mit 1680 000 Adark aus der Vermögenssteuer 258000 Mark, zusammen mit 1938 0M'Mk. ; also mit beinal)e 2 Millionen bewilligt wurde. Der Staat wird, bleibt er bei seiner bisherigen Stellung der: Kriegsausgaben gegenüber, durch den Krieg nicht loe'entlich in Mstleideiiichaft gezogen. Ganz anders werden die finanziellen Verhältnisse der Gemeinden nach dem Kriege sein. Auf ihnen lastet die Hauvtanfgabe des Krieges. In dre Millionen gehen die durch den Krieg oeranlaßten ?lus- gaben, rnsbesondere der Städte, für die Familien der .Kriegsteilnehmer Nur zu einem Teile lverden sie vom Reich übernommen: der größte Teil bleibt endgültig auf den Gemeindnr ruhen: dabei ist es \a einerlei, ob diese Sckncldenlast Len Gnrceinden selbst oder den Kommunal verbänden obliegt, denn die Kommunalverbändä brmgen ja keine eigene Stellern aus, sondern entnehüten sie einfach auf die Gemeinde::. Düan kann wohl voraussehen, daß die Gemeinden diese durch den Krieg hervorgerrrfenen Lasten gar nicht tragen können, daß sie ven^ Ltaat um Hilfe anrufen werden und daß der Staat sich der Hilfe gar nickt entziehen kamr. (ZmAmmung , Sckwir jetzt ist die Gemeindesteuer fveit höher als die Staatssteuer: iiwlckre Gemeinden habe:: denn den gleichen Ausschlag wie dre Staatsfstsner. Und wenn nock: die neue:: .Kriegslasten, die eben aus Kredit ge:rommen werden, oft einschließlich dos Zinsendienstes, in wirkliche Schulden der Gemeinden irmgewandelt sind, so wird die Belastung durch Zinsen und Tilgirng sich enorm steigern. Wie viel andere Ansprüche werden nach dem Kriege an die Gemeinden herantreten. Tie hein:- kehrenden Krieger werden Wohimng, Arbeit verlangen Unterstützungen in Not und Krankheitsfällen. Sllle diese Aufgaben kosten die Gemeinde Geld und wieder Geld. Tann aber auch d a s R e i ch. Ich hoffe fest auf eine holw Kriegsentschädigung, die Deutschland-den beiiegten Gegnern auierlegt- Wir haben ja höchst rvertvolle Faiistt Pfänder der OkQirrc in den Händen. (Beifall.) Wer ist die Entschädigung -anck) noch fb groß, dem Reiche liegt'eine lmwncdKch fchn^eve srnanzielle Verpflichtm:g ob. Der Bedarf des Reiches wird ein ungeheurer sein. Nienland wird sich dem entziehen, daß hier die größten Opfer gebracht iver- den müssen. Vom Standpunkt des Vertreters eines Bundesstaates mnß hier aber betont worden. :vie dies bereits im vergangenen Jahre geschehen, daß imsece Regierung im BnndeSrat Stellung ontümmm gegen jede weitere Inanspruchnahme der Einkomme::- und Vermögenssteuer für das Reich, da bie^e eine schwere SckMi- gnng der ^ finanziellen Verhältnisse der Einzelstaaten :md bnen nnrllchaftlicher und politischer Selbständigkeit bedeutet. (Lebhafter Beifall.) Ein Wort $u den Reichssinanzen der ZuLorst: ich halte es nicht allein für völlig unveranlatzt, aber auch für völlig unbe- grüildek, wenn Politicer die Mecinmg anssprachen: Ter Bedarf des Reiches nach den: Kriege sei so gewvltig, daß die Wegnahme von r/ 2 —V?, des Vermögens ins Auge gefaßt werden müsse. Eine solche Konfiskation würde einmal ganj, undurchführbar sein . . . wie denkt sich der ^Betreffende diese Wegnahme bc: Grundstücken, Fabriken nftv. — Sie würde aber auch die Vernickstung des wirtschaftlichen Lebens bedeuten. (Beifall.) Tie ftnanzielle Lage des Reiches und der Qtaneinb-cn legen auch dem Haupt voran schlag des Einzelstaates die - dNicht sparsamster Wirtschaft ^-Vetzsalt.) Leine Exzellenz der Herr Finanz minister hat diese Pflicht :n dem Hauptvoranschlage erfüllt, und lvir danken ihm leahaft hierfür. Er hat noch andere Beispiele festen Willeiis ge- geben, ..cai;:rahmen mit Endziel der Ersparmigen durchzuführen. ^venveise -auf die in Aussicht genommene Verletzung des zwei -- ten Direktors der Haupt staatslasse, die auf den Inhaber bewilligt - - die. Oberrechnungskammer, ich veriveise darauf, d-aß er :n ,einem Mwuisterium die Sperre der vieleii Miniüerialratsftcllen gntgeherßen hat. W:e wir beim Herrn Finanzminister volles -Zutrauen in wmeii Ersparnisabsichten haben, so möchi en wir bei den anderen Herren .Knistern das dringende Ersuchen ausgespi'ochm buben, :n ihren Bereichen nachzusehen, ob nicht noch Ivesentliche Erspu rungen ttntreten können. Gerade in d-em Krieg ist durch die miti- tarn che Einziehung von Beanrten, durch den Mangel an Betriebs iNMln, so besonders von Kohlen zutage getreten, wie man sich emnefrien imb demwch den sbratlick-en Betrieb aufrecht erhalten kann. verkeime dabei die Schwierigkeit des Vergleichs von Kriegs :mo ^ rredenszerten kein^vegs, -aber es müssen ja doch Erfahrungen <21 f ^ T,t S er r IT . nac ^ r / CT in Pie Wirklichkeit zu übersetzen sein. w-e.cre Arbeit nt von den Verrpaktungsbeamten währcmd des Krie- ges de: erheblich verringettem Material geleistet worden, welche ^lidert müssen die FmMi^ämter jetzt leisten und bewältigeii sie ane., nachdem ihnen jne Ansfühimngen der neuen Reichsanflag-en i -! ertragen sind: ich könnte noch, andere Beamteiigrnppen nennen, ae eine ^ttlickmerböhte Arbeitslast überiwmmen habe::, so z. B. v:e Oberlehrer, DoMckEehrer. Es geht also bei n-heblich geringem Beamtenstand tvährend des .Krieges, nxnmm soll t- nicht möglich sein, sich Beschrankungin aufMerleg«:. (Lebhafter Bel call.) Tie wirnchaftlichen Verhältnisse in unserem Lande sind, wa^ d:e ^ Ernährung der Bevölkerung ange-'t. noch schwieriger geworden. Ich kann nickt anders sagen.- rrj e Haltung unserer Bevölkernrig ist bewunderns:vett. Sie hat daran gewöhnt, &»t entbehren, viel zu entbehren. Was in unsrem Lande die Landwirtschaft leistet und geleistet hat, kann nicht genug anerkannt rverden: wer gerecht urteilt, wer dk-e vielen last Unüberwindlich sckwinenden Achwierigl'eiten in der Güter-« erzeugung überschaut, den Mangel an Männern, an ArbeitSk: äfften, an Materialien,^ Betriebsmitteln, der muß sich an dem Er- wlge freuen. Mir ist es zuwider, weim Kräfte, die bereits vor i’Crn Kriege den Kamps -gegen die LaerdWirtschaft, die Zwietracht znnscken Stakst und Land, den Zwiespalt zwäsch-en Kon summten :md Produzenten in das deutsche Land getragen haben, wieder an der Arbeit sind, diele Gegensätze wieder aufleben zu lassen. Ich bin überzeugt, daß die Landwirtschaft ivie oisher so auch rveiter ihre Pflicht den: Vaterland gegeilüber erkennt: sie weiß, daß sic em wichtiger Faktor ist. nm den endlichm Sieg für uns zu er- mngen, und wird mit Hilfe von Frauen, ältere:: Männern imM Kindern in höchst dmftenswerter Weise ihre Arbeit leisten. Daß. in der Vetteitung der Lebensmittel viele Klagen laut werden, ist begreiflich: wir sind nicht allM zurückhaltend in unserem Urteil, wenn und Entbebrmigen ankerkegt werden. Wit sollten ümn cl _bai‘ait denken, :welchem Entbehrungen die kbrseren im rft:. ausgesetzt sind, rvie sie nock) ganz andere Unannehmlichkeiten "u vestehen haben, als die Sorge um das tägliche Brot zu über- vtznden. Durch die Vetteilung der Nahrungsmittel, dirrch die Regelung der Wirtschaft, durch die .Kenntnisnahme von der Not der- Volkes sind die VerNTaltungsbehördeik, Ministerium wie Kreisämter. weiter aber auch^ die Gemeindeverwaltung«: sowohl der Städte als der Landgenieinden so recht mit dem Volke in Filhlung getreten. In unermüdlicher, jetzt bald drei Jahre langer Arbeit halEn gerade diese Behörden — ich denke dabei insbesmldere auch an die Landbürgermeister — Vortreffliches gesä-affen in der Verde gung der Bevölkerrrng mit Lebensmitteln. Das darf heute auch von dem Laiche anerkannt werde::. Ich will zum Schlüsse kommen: Wir nahen uns dem Jubi- länmslage unseres Landesherrn und »vir sehen auf eine 25-jährigä En'wlcklimg unseres Lwrrdes unter seiner Mihrung zurück. Unter tem Schutze eines starken, festgeftigten Reick>es konnten wir in Hessen uns wirtsLas-lich auf den verschiedensten Gebieten des Lebens entfalten. Ju: Frieden und dann im Kriege hat es sich gezeigt, wie die Einheit z »v i s ch e n F ü r st u n d Volk zimschen Ragieruiig und Volksvertr^tmig Kraft und Stärke erznigt, die die schwersten Gefallen übernstiiden läßt. Vereint »md in gegenseitigem Verstehen und Vertrauen »verden wir auch diesen schwersten Krieg überwinden ruck dann den Friedensarbeiren mit volleck Kraft uns »vidmen, damit wir im Reiche und in cmserem Lm:de vereint mit irnserem Fürsten zeigen, daß deutsche Arbeit, deutsches Ausbarren alle Hemmnisse die ihm die seindlickie Welt bereitet^ siegreich überwindet. (Lebhafter, anchaltender Beifall). Als z-tveiter Redner nimmt Abg. Brauer iBbd.) das Wvtt, der aus der Tribüne fast unverständlich bleibt. Bei der Beurteilung der: jetzigen finanziellen und »virtschastlichen Lage müsse man, immer berückiichtigen. daß wir nicht in normalen Verhältnissen leben. Die Holzw'eise sind ja infolge des starken Bedarfs ,etzt sehr in die Höhe gegangen, sie »vürden sich aber »volst kaum mrs dieseü Höhe halten. Redner behandelt ausführlich die Knappheit der Er- nähimngsmittel und bedauett die Unmenge von Bwrordnungen nnd^ Kommissionen. Wenn mir soviel Nahrungsmittel hätten, ;vie Ge- setzesvorschristen, so wären nur längst a»:s aller Kalamität heraus (Heiterkeit). Das Verhalten der Kciegsgesellschasten habe nicht dazu beigetragen, die Zufriedenheit in der Bevölkerung zu erhöhen^ man müsse sich ftagen, wo denn nur das vcele Geld hinkommt, das! wn diesen Gesellschaften an den nolweridigsten Nahrungsmittelw verdient wird. Das Verhältnis ztvjschen den Preisen, die an die Produzenten für ihre landrvirtschastlichen Erzeugnisse gezahlt »verden, und dcm Preisen, die die Konsumenten dafür zahlen müssen, ser ein arges Mißverhältnis. - < Als Beispiel für die unglaubliche Preissteigerimg ßlbtt der Rediier mi.^daß im Versorgungsbezitt Alsfeld den Lm-dwitten für das Pfuird Speck 2 Mk. bezahlt wurden:, während den Konsumenten für dasselbe Pfund Speck 4.80 Mk. abgeirommei: »wurden (Hött Zuftrmmung.. An dem guten Willen unserer Regier»mg, eine gerechtere Verteillrng der Lebensmittel duvchv.uftchvM, habe er nickst geztveifelt, aber die Wider»!aride, die sich dagegen zeigten, seien riesengroß. Unser Groß Herzogtum sei einer der reichstreuesten Bundesstaaten, der auch am pünktlichsten alle BimdesratsVerordnungen zur Durchführung bringe. Das könne er allerdirrgs mir als ein bedingtes Lob bezeichnen. (Heit-erkeil). .Hessen hat an Württemberg und Preußen Kattofftln abgegebe::. an Baden und Preußen Attlch geliefert ur:d zwar in einem Maß, daß »vir in unseren eigenen Städten notlmden mußten. Das dafür uns ver- sprockrene Fett. LxlMviue und Futter:nittel seien aber vielfach ansgeblieben. Redner meint, er freue sich, daß ?lbg. Dr Osann zugegeben habe, daß die Juristen schließlich dock nicht alles verständen. Tie Landlmttschaft werde auch von der Presse mit guten Ratschlägen übersch?»vemmt. Redner kritisiert dies und das 'Verhalten der Presse lMg. Lldelung ruft: Me Blättert Nein dock nickt alle! Auch gegen die Kathedersozialisten und die Bolks- witttchiNtler wendet srck der Redner und sagt, es fehle der Landwirtschaft nickt an gitten Ratschlägen, sonder:: an künstlichen Dungemittetti: es ft: aber immerhin mfreulich, daß in letzter Zeit reichlicher für Kunstdungeritofte gesorgt werde. Ein .Krebs- :ck>aden rur die Versorgung mft Lebensmitteln sei die Hamsterei Leider gebe es mich eme Mzahl Landwirte, die diese Unsitte unterstützten. Ter Landimtt, der das tue, begehe em Verbrechen ont Baterland^Wemi er Lebensmittel übrig habe, so solle er sie der Al^emeinheit zur Versügmig stellen. Es sei auch besonders zi: verutterlen, wenn Landwirte für ihre Erzeugnisft Wucherpreift ttffrmm. Andernfalls lasse aber auch die ganze Behandlung und Deivahrnug der Lel^nS mittel in den Städten sehr zu »vün scheu übrtg Redner betont zum Sckiluß senrer ändert lxtlbstündigeu Ausführungen, das; dre Hatlptforderung für unsere Zukunft fern müsse: die Rückkehr zur Schelle (Rufe: Es ist zu wenig Sclivlle da!,!), einer gesunden, imtüklirhen LebenÄv^is-e. Ter Landlvitt sehnt sich ,rach Familtenleben und Familienalück. Eine Gesundung »mscres Volkes an Geist und Körper müsse für alle Parteien die vor- nelmrsic Aufgabe sein, von deren Losung sich niemand aussMießau dürfe. (Beifall). Es tritt eine Panse ein. Letzter Redner ist beute VITkx. Tr. Schm i tt (Ztr.). Er fillirt ans: Es war für mich und für alle anderen eine freudige lieber- raschnng, das; wir auch im Jahre 1t) 17 ohne Stenererhöliung aus kommen können. Nicht nur unsere Feinde, wir ftLbst butten gar kerne Ahnung, was für sittlickie und wirtschaftliche Kräfte in un serem Volke schlummern Sehr richtig.) Sie n-erstürgen uns für den endgültigen Sieg! (Ltiuter Beifall.) Vor 1911 galt 1870 71 als der große Krieg. Ab Ordensgesetz kurz vor Ausstnrch bc3 Krieges 1914 (Sehr rickstig von verschiedenen Seiten h>3 Hauses). Und wie bahnt »ich die Orden im Kriege lunväbrt. Ter Redner gibt zahlenmäßige Belege für die Teilnahme der Oblatni und der Sckklcwstern der göttlickren Vorsehkiug in Mpiuz. Tie vvn den Oblaten geleitet derrtsche Seelsorge in Brüssel 'werde vom GenrralgviUwrnetlr Frei Herrn v. Mssrng wiederholt leblxtft anerkannt. Nicht dis 4 Jahre, sondern 30 bis 40 I-ahre scheinen uns heute diese Kampfe um das Ordensgesetz zurückziuliegen. Auch der Herr- Minister des Iirnern, der damals lebhafte Bedenken gegen die Betätigung der Oblaten im Gro scher zog tum geäußert bat, dürfte umgelcrut 1>abeu. Bon allen Seiten lwl mau die Aufhebung der Ausnahmegesetze gefordert. Ter erste lvar der Abg. Naumann Ter Redner führt eine Reih«' weiterer Stimmen, ans dein Lager der Linken an. Tie Sozialdemokratie war immer gegen Ausnahme gesetzt, abgesehen von dem bedaicerlirbe»» Seiterrsprung-e in dnchnn Hause bei der Mstin'uulng über das Ordensgesetz. (Zuruf des ?lbg. Adelung: Wir niachen nie. Seitens tackln ge), zu Ihrer Ehre, Herr- Llstg. 'Adelung, mul ich sagen, daß Sie bei jener Abstimmung nicht «mlveseuÖ wäre»». Auch wir lxrben in vielen Dingen umlernen müssen, lind ich sage, das wäre ein trauriger Mensch, der nicht -aus den Erfahrneren dieses Weltkrieges gelernt ltzitte. (Lebhafte Zustimmung.) Gleich zu Anfang des Krieges hat die Regierung erklärt, daß sie infolge der patriotisck>en Haltung dev Sozialdemokratie ilrren bisherigen Widerspruch gegen die Be- stätigmtg so zialdemvkrattsckter Beigeordneter aufgegeben lmt. Es hat in ZenttitmSkreiseu lebhaftes Befremden hervorgerusen. daß yiusichtlick) des Ordensgesetzes eine ähnlich? Erklärung der Regierung ausblieb. Tie alten Vorurteile bestellen noch. Die alte Ungerechtigkeit besieht weiter. Ein Drittel der Bevölkerung wird zu Staatsbür; 7 errr zweiter .Nasse lierabgedrückt. Sollen alle Opfer, die das krtdolische Volk freudig fürs Vaterland gebracht hat, uni sonst gcbrackst »vvrden sein? Wir lvüpschm nicht die Aushebung des ganzen Ordensgefetzes, obwohl sie uns nErlich am angenehmsten wäre. Wir erkennen an. daß Bestimmungen enlhält, die «rch nur nickst als Ausnahmegesetz betrachten. Wir wünschen nur die Aus lx'bung der in dem Ersetz eu'.aalteueu Ausnahmebestimmungen. Wir wissen ferner, daß in ne Delxrrre über das Ordensgesetz zu Aatse utamders-etzmtger» führte. Dir wollen keine Störung des Burgfriedens. Darum wünschen nur nickst wie die Sozialdemokraten eine sofortige Ausladung des Gesetzes. «Zuruf des 7lbg. sldclung: LZarum nickst?), sondern wünsclxm nur, daß der Herr Mnister des Jimerrt milch sin Laufe der Etatsverhandlungen eine bestimmte Erklärung abgibt, daß sofort nach Friedensschluß eine Abänderung des Ordensgesetzes und 2Lbschttffuug der Ausnahmebestimmungen erfolgen tverde >Zusti"unung im Zentrum.) Der Redner- cubt sodam» die Znstimlnnng des Zentrums zur Bestätigung soziald«'mokralischcr Bürgermeister und Beigeordneter. Freilich werde ein Unterschied gemacht werden müssen. Ein Liebknecht und Henke könnten natürlich nie Bestästtgtutg finden. Der tfteöuct erwartet nach dem Krieiw einen starken Zug nach links bei den näckstten Wahlen. Freilich würdet» die nächsten Wahlen, bei der sich mmtcherlei Mißstiimunng Luft inachen würde, kein rechtes Bild der Volksstimmung geben, sonder»» erst die zweiten Wahlen. Das allerwichtigste in der inneren Politik sei die Haltung der Sozialdemokratie iin Friede»», Er hoffe, daß die hessisck>e Sozialdemokratie auch dann auf Setten der jetzigen Majorität bleiben werde Der Redner fordert die Verhältniswahl für den Landtag. Er pslickstct dem A'bg. Osmkn bei in der sckmrfen Verurteilung der Ausführungen de<> Reichstagsabgeordneten Sttesemann von der Konfiskation eines Teils des Vermögens. Dort lvo die Zensur «cknmal am Platze gelvesen würr, habe sie versagt. Dann ergreift der Redner die Gelegenheit, it: GegeMvart^der drei, Minister die Unzulänglichkeit unserer Rechtsmittel im Steuers nahreu sestzu - stellen. Tie Land^^kommission sei eine gaip; unhaltbare Instanz, weil bei ihr der Besteuerte nickst mehr zu Wort kommen könne. Und doch seien ihre Festsetzungeil maßgebend für den Verwallnngsge- richtslwf. Auch wünscht der Redner lAegsalt der Vermögensgrenze im Steuerstreitverfahret». Mir alle haben nickst gcmrrftt was tu dem Filialsteuergesetz darinnen steht (!). Manck>erlei Verärgerung rverde ungünstigen Eiuslnß auf die neue Kriegsanleihe haben. Wir ''Abgeordnete hckben als gewählte Berttauensleute die Pstickst, auft klärend im Laude zu 'mrleu. Ein Mißerfolg der Anleihe käme einer Niederlage an der Front gleich chn Eriolg wälre einem Sieg gleich zu erachteir. Der Weg zum Siegc' führt über- die Kriegsanleihe. Ich halte es nickst ftcr angebracht, scholr jetzt von .Kriegszielen zu sprechet. Da-n ist die Zeit, wenn wir den Sieg errungen haben. Jetzt gibt es nur ein KnetZsKiel, einen niöglichst lmlbigen und Einstigen Frieden herbrizusührert. (Lebhafter Beifall.) Di? Sitzung lvird darauf nach l Uhr abgebrochen. Nächste Sitzung: Donnerstag'friih 9 Uhr. bauamt, Llsderweg 9, zu erstatten. (Näheres siehe Bekanntmachung.) , _ . . " An der Groß Herzog Ernst Ludwig-Inbt- UumSIpenbe zur Errichtung eine« ErboluugShe'.ines für verwundete nnd kranke hessische Krieger hat sich da« Arinierungs- Bataillon 9tr. 158 mit dem Beilage von Mk. 1072,75 beteiligt ** Bienenzüchter seien darauf aufmerksam gemacht, daß sie die BieueuvölkerAnnteldtmg bei ihrer Bürgermeisterei vor zunehmeit habeit. Landkreis Gietzen. •* Dau bringen. 8 Dtü-z K, ankenträger Heinricb Walther, welcher seit Anfang des Krieges im Felde steht, wurde zum Gefreiten befördert und mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und der Hess. Tapferleitsmedaille ausgezeichnet :: H a r b a cb, 7. Atärz. Heute hielt Herr Lehrer I a k o b von Ober»Bessingen einen L t ch t b t l d e r - B o r t r a g zur Aufklärung über die neue Kriegsanleihe. Ter Redner erläuterte an Hand zahlreicher, sehr scharfer Lichtbilder die Wirtschaflskraft des deutschen Volke«. Es wurde jedem Zuhörer vollständig klar, daß für die bereits gezeichnete und die zur Neuanflegnng konnnende Kriegsanleihe in jeder Hinsicht dnrch da« deutsche Volksverinögen Deckung vorhanden ist, so daß diese Kapitalanlage eine vollständig sichere sei. H a t t e n r o d , 8. März. Landsturminann Fink, der in den Kämpfen bei Verdun schwer verivundel wurde, ist gestern mit dein Eisernen Kreuz 2. Klasse anSgezeichnel worden. :: Lich, 7. März. In verflossener Naht wurde hier ein größere Was che die bst a hl verübt. Nach dem Umfange der fortgeschassten Bienge müssen einige Diebe bei der Aroeit gelveseu sein. Zu ihrer Entdeckimg sind Vol'zeilu>nde beüellt. :: Oneckborii. 7. Biärz. Bei dein am b. dS. MtS. abgehaltenen dickstbilder-Vortrag fvracb- am Anfänge in ausführlicher Weife Herr Pfarrer S eh i ck zur neuen Kriegsanleihe, was noch nachträglich erivähnt sei. ** Wieseck, 8. März, dlm 4. Dlärz erhielt da« Eiserne Kreuz S. Klasse der seit 29 'August 1914 bei der Feldbäckerei Kolonne 2 stehende Fahrer Otto S h i c m a n n. KreiS Alsfeld. f. Berns selb. 6. März. Die hiesige Schulstelle, die seit der Eutberiisilug unseres früheren Le'vrers Bernhardt am 9. März v. IS. durch die Lehrer S ch ä f e r - Nieder Ohmen und S ch w a r z - Atzenhain niitverseben wurde, ist seit dem 5. d. M ts. durch SchulVerwalter Wilhelm aus Friedberg wieder besetzt. Lehrer Bernhardt ist — wohl infolge eines Schlages mit einer Handgranate auf den Hintcrkopf — am 1. Dezember v. Is. \n einem Feldlazarett verstorben nnd auf dem Soldateufnedhof tu Moutmedh beerdigt worden. Kreis Lauterbach. ü. G un z en au (Ltrbck'. , 8. März. Uujcr Bürgermeister Philipp Tictz. der als Landsturunucuul an der nmsurischcm Wintersckstack? trilnahut nnd gegenwärtig Wachmann eines Ge- fangttnn: Arbeitskommaudos im na den Metzlvs ist, wurde znm Gefreiten befördert. - Bei der am 27. Februar hier abgehaltenen V.eunhel'.Verweigerung aus den' Ried. (Aschen Distrikt Gunzeuan wnrdeu übertriebene Prck,e ettüell. Buchenstl^iter 1. und 2. Kl. wurden mit 2.V-28 Mark für den Rm., vereinzelt sogar mebr, erworben. Für Bnckxnrei'er wurde !>'r doppelte und dreifache Betrag früherer Jahre geboten. a. Nt o o s o r iü r und, ». März. In der Nackst von Sonntag ans Nlontag erreichte die Kälte iviederum ll Grad Am'lAoutag Aaebmittag setzte sauite« Eckweelreiben ein und schon am Abend ivar der hier und da durch blickende Boden mit c^ier neuen Schneedecke belegt. Die Erwartung einer irochmaligen Kälteperiode war also gerechtfertigt. Kreis Schotten. O Glashütten, 6. März. Alk ein sehr erfreuliches Zeichen der Opferivilligkeit darf das Ergebnis der hier für die G r o ß h e r ^o g - E r n ft - L n d io i g - I u b i l ä u m S ] p e n b e veranstalteten Sammlung anaesehen werden. Fast ansnahmSlos beteiligten sich alle Haushaltungen. Dank der rührigen Tätigkeit de« Herrn Lehrers Weber, der die Sammlung selbst vornahm, kam die schöne Summe von 186,30 Mk. zusammen, eine hervorragende Leistung für eine Gemeinde von nicht ganz 4>K) Seelen, deren Bevölkerung zumeist aus Kleinbauern und Fabrikarbeitern besteht. ---- F r a n Tj u r t a. M , 7. März. Zu nickst oftentlickier Sitzung bewilligte die Stad t verordnet nt f t tzuug einen Kredit von iveileren 0 M i! l i o n e n Pf a v \ f iir den Kriegsfonds, ferner 30 000 Mk. für die Verstärkung der städtischen Htlfskass-e, 70 000 Mors als Bei In l st für gemeinnützige Vwanstaltnugen und 5000 Mk. für Liebesgabert mt die im Felde stehettden Frankfurter Truppet. ul. Limburg, 8. März. ros>er Art und einsthl. Briketts) oder 15 Zentner Koks übersteigt. Die Meldungen sind schrrftlicki oder mündlich bis spätestens 14. ds. Mts., abends 6 Uhr, an das städtische TiefSchwurgericht. G testen, deu 5. und tt. März. Bor dem am 5. März d. Is. tagenden Scl>wufgericht liatte sich die am 24. Iisti 1896 dt Daisbach, Utrtertaunuskreis, geborenck Kontoristin Rosa W. wegen schwerer Urkundensöls cki u n g n n d Betrugs zu mwanttvorten. Tie Angeklagte, die in Gießen ioolmt, ist als Fabrikarbeiterin in der Leitzücbeu Fabrik zn Wetzlar' 1>esck'äftigt. ntr die Hin und Rückreise Wetzlar—Gießen hatte sie sich im Oktober v. Is. in Wetzlar eine Monatssahrkgrte 3. Klasse für 8,40 Mk. gelöst. Die Angeklagte ist geftättdig. die Ende Oktober ungültig geivordene Fahrkarte dadurch verfälscht zu haben, daß sie die mittels Gutnmistempel ubett ausgedxuckteu Ziffern ,,10. IO." ausradierte und dafür das cküort „ddovember" hinschrieb. Mil dieser gefälschten Karte ist sie im ganzen -lioveinber von Wetzlar ttach Gießen hiir und her>,ef«hren, ohne augelxtlten zu iverden Erst am 2. Dezentber 19l6, als sie die Sperre im hiesigen Bahtthof passieren wollte, nrurde sie von der diensttuenden 'Salmsteigschaffnerin, der sie nur ihr Portemoinmie hinlnelt. angel>altett und, als sie zum Barzetgeu der Fahrkarte misgestirdert wurde, sprang sie dnrck> die Sperre nnd rief im Fortlaufen: „Ich bin schoir länger wie heute gesabreu." Sie wurde aber durch das Dazwischcntreten eines Unteroffrziers zum Borzeigeu der Falnkarte veranlaßt und hierbei wurde die Fälschung entdeckt. Die Angeklagte wlll zu der Fälschung gekommen sein, »veil ihr bclaimt gelvesen sei, daß auch andere ihre Monatskarten gefalsckvt hätten. Sie hat auf diese Weise beit Eisen bahn fiskus um beit Betrag von 8,40 Mk. gesehädigt. Tie Ge^ sch»vorene»t bejahten sottwhl die an sie »vegen Fälschmtg eitter ösfcnt- lick>en Urkunde nnd wegen Betrugs gestellte Schtckdfrage als auch die Nebensrage noch mildernden Umstaitden. Tos Gerickp verurteilte die AngeDache, bem ?drtraM- der Grvßherzvgl. Sl-mtsan- nmltschaft e»i tspreckend, zn der Atrndeststtafe vvn 3 Mvnatcm Gefängnis. . Wegen M ernetds batte sich am tt. lf. Mts. der 41 Jahre alte Schulmtaeher ur»d Maller Heinrich B. von Trais-Rrünzenberg zn verantivorten. Ter Angeklagte hatte von Adam W. Hl. in Münzenl^rg 5>ttl Pfund Frül-lardoffeln gekauft und ztvar Wie der ^lltgeNagte di'haitpdck. zu dem damals festgesetzten Hdcßstpretse von 9,00 Mk. per Malter, während W. behauptet, nickst ftir 9,60 Mk., sondern für 15>,50 Mk. pro Malter ver lattft z>» haben. Es kam Mi schm den Beiden zu eiitem Prozeß, in üessen Berlauf B. ein Eid zugeschobcm wurde und den er auch geleistet Iwt Es lvird dem Aitgeklagteu »Mnntehr zirr Last gelegt, zu Butzbach am tt. Oktober 1915 vor dem ttttoßh Amtsgericht einen ihm von dem Kläger zugeschobcmen Eid wissettt lick, falsch geschworen lwbeti. Der Angellagte beftrritel uncb ustc vor, einen Meineid geleistet zu haben, und behauptet, nms rc beschworen lmbe. das sei au-ch »oal)r. Die cksttoeisailfnahme war umfangreich, da 10 Zeugen vernommen tzvurden. Ta die Geschtwremm die an sie wegen Menteüw gesttllte Schnldftage verneinten, wurde der Angeflagtt freigesprochen. Dkr Mordprozest Ebcndcr. X F u l d a , 7. März. Unter Bewaching »mir fünf Artilleristen urtd drei Gendarmen wurden heute morgen hie vcrlvegeit dreiit- schauenden Ztgcuuer Sritst, vermaim und Mktenn ^venoer. otr bekanntlich unter der dlnllage des Mordes nnd Mordversuchs fu mm gefesselt in den Verhandlungssaal geftihrt. Sie sollen, ime lxueitc> eingehend berichtet, den Förster RomanuS tm KainmerzeUer erschossen, soivie dcn Bauer Wklmer lu-i einer dem Forstenuoroe vorangegangenen Schießerei verletzt balxut. Alle dret Angeuagterr ivcisen ein erhebliches Borstraseurcgister auf, besonder: Ern,t tlt bereits mit 13 Jahren Zuchthaus »vegen Totschlagsversuch von den Schlvnrgerichten Hanau, Mainz und Marburg vorbestraft, zuerst »vurden in eingehender Wvise die Vorgänge in Kämmerzell durch gegangen. Alle einzeln vernommenen Angeklagten vertetdtgen sich außerordentlich geschickt, sprechen ein auffallend gutes Deutsch uno behaupten übereinstimmend, daß sie lediglich Schreckschüste in Dir Lust abgegebctt hätten, um ihre n.it Mtstgabetit und Dretchslegeln beivafsneten Bersolger von sich abzulialteit. 7lnf die ste versolgendem Leute sorbic den Gendar»»tcit von Btztrk hätten ste ntchl ge>4u»nen. Daß trotzdem eüte Kugel getroffen habe, sei einem Zufall zuzu- schreiben. Durck, über»>»äßigen Brannttveingennß ,eteu sie itar. betrunken gewesen. Uebin: das Zusammentressen mit dem Förster Roma n u s im Kämmerzeller Forst gab E r n st E b e »t d e r u. a. an: Nach der Schießerei bei Kämmerzell siitd »vir gememsgkn tn den Wald eingetreten, wo »vir ge»vahrten, daß der uns enlkommena Förster sein Ge.»vehr lud. In unsere Nähe gekommen, forderte uns der Förster aus —• das Gavehr im Abschlag — die Wallen, hcrauszugeben. Mein Bruder Hermann sckwß hieraus ans den Förster und streckte ihn durch ,zwei Schüffe nieder. Auch der lvetter vernom»nene Willfelm Ebender 1>ezeichnete als den Mörder des Försters seinen Bruder Hermann. Er lxcku»»dete u. a., sie hatten ihre Waffen nicht in der Haitd gel>alten, »uie sie ans den Förster gestoßen seiet», sonder»» ihre Wafftm n»tter ihrem mit'geführten Bettzeug versteckt gehalten, als diese mit dem Be»ne»:ken von» »huen gefordert worden seien: „Wenn Ihr die 01e»r>ebre »»icht bergcbt, fckneße ich Euch zusammen". Darüber sei es da»»n zlvischeu sei»»en» Bruder Henna»»»» n»ch de»n Förster zu einem lebiliaften Handgnnenge mtr dem »utheilvolleu Ausgang geko»nmen. Unter großer Spannmtg! »rvrde nun der jüngste der Angellagten, Her»»» a n n E b ander, hervorgerusen. Der Förster habe fckwn von »veitem snn Gewehr geladei». Als er zu uns ka»n. so erzählte Hennann, satze»» wir auf unseren» Bettzntg. Nachdc»n uvir aus seine Anssordenmg, die Waffen herzugebe»», erklärt ba- dign»»g der feindlichen U-Zoote auszusetzen, drtttens Vorschläge für die 2lbnlachungen mit den neittralen Staaten über die de»» italienischen Handelsschiffen rn den betresfe»»- bcu Terri t orck alge» väs s er»» zusteheuder Beha»»dlung zu machen. vierte»rs' alle Maßregeln für die Regillierung der Handelssckffffahrl zu treffen, die er zu ihrem Säirche für »ldtia hält. MunitionSnttingel Sarrails. Budapest. 8. März. (L A.) Wie der Sofioter Berlcht- ettdatter des „Az Est" uteLbet, sei die Wirkung des U-Bootttieges an der »nazedomscki.e,t Frortt »lark fühlbar. Ter offenbare Wnuy tiol»su»a,»gel scheine eine große Rolle in der neuerdmgs bemerk- cxn-en Aenderiurg von Smatl* Taktik m sptelen. Wahrend früher die Alliierten jeder» Angriff mit Trommelfeuer etnleiteten und beendeten. gehöre heute auch das frül-ere luftige Arttllertefener zu den Seltenheiten. ___—. Bor- Mntttr «. d.Ontiee f. riasch.-Efeki;.- lQg.,3aalDQei(ilocr«v. n. Ärohit^k: Spss.-Karse S.SJsob- ^ tielenba.\, L-tUtswoe biava " Aalocnobll-B.2iHliÄOh1K-15I«t. 'SK- 7« G ist wieder in Hllen Bretton u. PreisluKi-n am Lafjer i^wi Cffibdehuüt Qafo moiy %r / lyirj-irn C/ .Un/lsIrvÄ» lllül (Höhere Privat schale Sexta — Oberpriina) Aufnahme neuer Schüler jederzeit Oute F.rfolfre. FJiijührigen-, Primareifo-, AbHnr!©nten- priifmic:* Durch den Besuch der Unterstufe ftenüffon Kinder unt. 14 Jahren derfresetz'lchen Schulpflicht. (Minist. Ver- tÜKUnir vom 13. V. 141 NAhores durch Direktor Brackomann, Ludwlg8lr.70,Fernr (Ö3 EseürsnaniTs te teopii-lote-lüBi einzig beliebt we^on seiaer Gediegenheit und Iteichhal- ti*rkeit, ffesch/llzt wepen seines i^euiepr. GeschmncU». bevorzugt wonen seiner Prelswürdlfrkeit (80 Pf^.l ist soeben erschienen. Favorit dar beste Sebilttl Zu hüben im [1853a fchallplatten- o» Abonnement! UrObt. 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(1833 Emil Pistor Nachfolger. ■3um 15. 3. ein ordentliches Haus und ™ Zimmermädchen gesucht. Näh. Franks. Str.36 Dienstmädchen gesucht. (1860 Mild, Hayor, Kaiser-Alle 27. 11*78] Durchaus zuverl. Kinder* ! mldeh. n. am'tänd. Hause u.ni. mit- Empfehlungen j. einem J a iähr. Kinde nach Slsiv- gesucht. Guter Lohn. Köchin u. Hausmädchen vorhanden. Borzusteüen v.6—8UhrabdS. b. Frau Schön, BiSmarckftr. 43. Danksagung. Ffir die überaus vielen wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagen wir innigen Dank. 01366 Im Namen der Hinterbliebenen: if Frau Marie Rüdersdorf. Giessen, den 8. März 1917 Zuverlässiges Mädchen für alle Hausarbeit für l. Avril gesucht, dasselbe muh auch Liebe zu Kindern haben. Borzustellen von 10—12Uhr vorm, u. 7—9 Uhr abends. Näh. zu erfr.in derGeschst. d. G. A. 18w ‘ Bessere* Mädchen z.'.April in Küchen. HauSarb. erfahren, m. gut. Zeugnissen, zu einzelner Dame gesucht. Borzustellen 2—4 u. 7—8 Uhr. 013601 Ludwigsvlatz » I. Zuverlässiges Mädchen für kleineren Haushalt sofort gesucht. [1884 Trau Fendt, Ludwigstr. 401 . llsli-MUe Zuwet D. R. E. M.-»- Darrnt- ' f. f. vstrrr. n. k. ungar. Paterrt. 3ebft Idnrig.Rep« 1 rotriir i Sie näijt Stepplttche wie eine Nühmafch. Erödtr Erfiavung. vw Leder, Felle Leinwand uiw. mii der Hand zn nähen. ZumRepariereuvon Schuhen. Geschirr., Sätteln, Seaeln, flelten, Treibriemen. Fahrrad- Mänteln usw. Drei« per Siück mit 8 verschiedenen -tadrln und Faden MK. 3.50 unter Nach». Porto Drrpack. frei. Ständig viele Anerlenntuigen Mao veachle: 1 'st un66trfrrffli(t>e< 1 • Grioinalsadritot! O «lllltrel" ist aas Metall (lein ttiffii), daher solid I Q „Otnoef* hat die handlichste und kürzeste Form und können deshalb Schuhe wirklich damit repariert werden! 4 . -llotoei" hat im Heft gelagerte Mctallspule. deshalb kein Verwickeln u. Abreisen de-'F«den»k Z ^suwel" bat i. Hefteinen Nadeln ' dehälterl^Iuwel" kann de-halb niemals mit billigen hölzernen oder metallenen Nachahmungen verglichen werden, die alle kaum einen obiger Vorzüge besitze»! Generock-Vertrieb I. Höpfk. München 70 LaiibwedestraSe 3 Y. (14(>9sr) Wer berertet Herrn m.Prima- reife z. Ncifevriifung (Ma- tnrnm) ein. Qberrealjchule Realgnmnafium für Herbst d. Jö. vor. Schriftl. Angebote unter 01365 an den Grehener Anze'ger erbeten. r Statt Karten. Ella Brunow Hans Rahlenbeck 2 . Zt. im Felde VERLOBTE 1890 Gießen, den 6. März 1917 Wald, Rheinland Alice-SchuleGiessen *,*Elir Lehrerinnen der weiblichen Hand ardelten und der Hauswirtschaft. Die staatliche Abschluss vtümng berechtigt zur Anstellung in Hessen u in Breuken Begmn..dec. neuen Schuljabres am M Aprib Auwabme ^'ucbe und bis 16 . März beim Schnlvorstand einzureiÄew J 1 * Hanshaltuugsichule. Beginn des balbiädriaen Lommerkurles am 1L März. Anmeldungen his L März und riSÄK°'N K L Pensionat für auswärtige Schü lerinnen Prospe kte gratis. An öie Akrhcssislhkil VlMilzWtt. amtlicher Bekanntmachung in Nr. 54 des An- rillen alle, auch die dem Verein angebörtaen ^tenenzuchter. ihren Bedarf an Zucker für 1917 out angemM'habemEE <&re * Wohnortes bis zum 10. d.Mts. Leihgestern, den 7. März 1917. Holzsubmission. Aus den Waldungen der Gemeinde Etttuas- hauseu soll nachverzeichnetcs Holz auf dem Sub unsfionSwege vergeben werden r . £ UX ö,e ü * cIen Beweise herzlicher Teilnahme r!r!n«s m lI ” 0 betroffenen schweren Verlust, rns- rÄ"dere Herrn Pfarrer Hartmann für die trost- relchen.Z>ortc am Grabe und Schwester Mar- ten' Dane licbeoollc "Mw sagen tiefgesühl. Srnu Elisabeths Becker geh. Freitag Familie Lorenz Krämer Familie Kaspar Krämer. Alten-Birseck, den 8. März 1917. Brennholz-Verkauf . öcc Dberförsterei Krofdorf am Mittwoch, den 14. März 1917 n ... t« der PvrcLimVtdiei! ^rochor^au-^ orf und Wald 39, 4, Schüffenh°k ÄrC “ 4 * WÄ#e rund so 9hn. E,»en-Schei. un!> Knüop-, 1190 „ Buchen- „ ^ „ Nadelholz-, „ n „ cv 9 r -ÄOO „ Reiserholz." " i». den Holzverkauf sollen einige Wiesen m. Ähnbachml und Krofdorf zur' L-rpachmng geÄll! 1S008 Alteingeführte, große und außerordentlich leistungsfähige Automobil-Fabrik , sucht kür den dortigen Bezirk einen rührigen, kapitalkräftigen und fachkundigen General-Vertreter der den Verkauf ihrer erstklassigen Marke Personenwagen, Lieferungs- u. Lastwagen, Lastzüge, Omnibusse, Krankenwagen usw. hlfüftr Starken . u . n fj. A T usführu ngen, deren Absatz nach dem Kriege größer seiTwird Geraus starken Nachfrage ein besonders grober sein wird, gegen angemessene Provision übernimmt ubn S en aber das Geschäft auf eigene Rechnung betreibt Nur ernstliche Bewerber beliehen ihre Adresse unter I. A. 8479 an die Annocen Exped.hon Rudolf IHosse, Berlin SW. 19 zu senden Fichten Eiche Buche 2. Kl. 3. 4. 5. 6 . 2 . 4. Hainbuche 5. 6. „ Esche 6. „ Eiche Derbstangen Fichten 40—49 Ztm. 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Wetzlar, Schleusenstr. 12. i 19 "-» mtt guter Schulbildung für mellt Eisenmarengeschäsk gesucht Edgar Borrmann, t«icüen. (1821 . —. harten "MO »tut vielen Obstbänmen. beste Lage, am alten Wismarer Weg ea. 2300 Onadratrneter zu verkausell. 11904 .'äheres Mfta«hnrjg l|. Sehr g. erh. RIspu-L-orlr/Tg. zu verk. RdeiLl r. »8, II. ' 8l!8 Mckr Garteiiliiilöz sowie 1299 ,n lttartc» zu verkaufen. Näh. in der Geschäftsstelle d. Giehener Anz. „ —- a üli au kaufen gesucht. Näheres «frankfurter Str. 31 . i' 9 ’» heu auch Grummet zu kallfen ge- Uicht ?lardn SchmaJI. Marburger erraffe 60. 101350 Eilen Sie und bringen Sie Ihre Säcke Sacklnmven und Packtuch Au mir, die ich zu Höch'i- vreisen kaufe. (01252 M. Sackgrotzhdlg., Giesjen, Walltorstrahc 32, Lager gegenüber. _ peluftw ‘’b’Ä' Schrjlnlce,Möbcl,g:anKe Vncliläflse und Hoh- ncmrigAoinrichtniigen zu kousen. Zahle höchste Preise. 8. Oppsghkimk!- Blcichntraflc 32 [ 01r!S « Garte« mit Baum und Stranch- obft zu kaufen gesucht. Näh. A encnwet 9. II. _[ 1903 YerHchledenew. Die Angebote sind getrennt nach Klassen verschlossen mit der Aufschrift Holzsubmission bis spätestens, Samstag, den 10. März, mittags 1 Uhr bei Der Unterzeichneten Bürgermeisterei em zureichen, wo alsdann um 2 Uhr die Erö'ffnuuu erfolgt. Das Holz ist gefällt und wird auf Verlangen von Förster Keil voraezeigt. Nähere Be. dingungen liegen auf der Bürgermeisterei offen werden auch bei der Eröffnung bekannt gegeben' Ettingshausen, den 4. März 1917. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen. Keil. Nnh- Mil BrenchlM-eigerMg. Im Gemeindewald ii.V eiv8ts Kaufhaus I atz SomaiersDromcii 1 kanniedcr inlOTagcn gänzl. beseitige»,. Auskunft foftenl. "»l!» Erna Brandenbnrq Leaagin, Berlin M. St. 1 14 Bahnhofstr. 14 de»^ M'v-indewald SberSgSn« werden am Montan. vr?j,/jgrrn' bg ' vormittag« 10 Ubr ad. (Sictien: T^Stämme 5. SM. ^ 1,10 Fstm.. 4 Stangen 2 Kl « * 12 Am. Knllvvelbolz und 104 Rm. Reifer ' Rm^ Knüopelholz und Seiäl6 ; ? 1 Ij Sm 2 2 Rm. Knüppelholz und Kiefern^ L^ieilholz, 16'Rm. Knüppelholz und Fichten: 3 Stämme 4. Kl. = 0,52 Fstm., 13 Stanaen 1 Retter 3 ' 540 *" m »' «0 «. Kl und U Rm^ Die Stanaen 4., 5. und 6. Kl. sind zu Baumvfäblen Zailnlatten und Bohnenstangen geeignet. Dtttrikt, ^id Rückertsberg". ” ... ^ " " Ur " Der Bürgermeister. Bekanntmachung. Nächsten Sonntag, den 11. März, nachmittags um o Uhr findet im Saale der Wirtschaft des Heinrich Hörr zu Allendorf a. d. Lahn durch Herrn Präses,or Korb ein Vortrag über Deutschland« Wirtschaft«- und Finanzkräste mit Verwendung von Lichtbildern, zwecks der sechsten Kriegsanleihe stall. Jedermann ist zu diesem Vortrag cinqcladen. Eintrittsgeld wird nicht erhoben. Allendorf a. d. Lahn, am 6. März 1917. Namen« de« Ortsau«schuffc« Volk, A ltbürgermeister. 1Ä>7D Setrihl: Aufnahme der Bestände an Brennmaterialien^ Bekanntmachung. Cs bat sich als notwendig erwiesen, den Bpsmnri hm- '»der Stahl Stehen oorönnbenen 5Kenn?n an Stein. f b vL^ C , , 5 c “t ,,,,b ftof8 fHtsufteaen ’ ' m * nC v ^!rbe Vvrratserhebung ordne ich biermtt r»»,f E>rund der SunbeSroläDerorbnunn uom 2. ftebruör inm neier Gruppen der Bevölkerung befinden ^ """'""zeich- 1. Koblendniidlungen und Kohlenbezua-Vereine 2. Induitrie- und Gewerbebetriebe 3. Handelsunternehnien jeder Art 4. Defiemliche Anstalten. 5. Privatversonen. Anzugeben ist der in der Nacht vom ,9 dS. 34. vorhandene Bestand, soweit ders'elb- «i^ALLSllK SW kSS« bis !... Tiefbaimmt, Slsterweä's. zü^rstaiie?^^' "" städtische ln %nBrum^Z a ' CinC 3Jnt6Dr " fl,1 ’ n SiaraiSSs ®JS6en, ben 7. SDIär« t»17. ®ev Oberbürgermeisteri I. Grüne,vald. 1