|6Z. Jahrgang ÜX. 52 Ter tiicfttittc Ihrplftt erscheint täglich, auftet EonntagS. - Beilagen: KietzenerFamÜienblätlrr; rrreisdlatl für den Ureis Gietzen. vezugsprett: «nomrtl 90 Pf., viertel- iährl. 91ik. 2.65-, durch Skbhole- u. Zwei stellen monatl. 80 Pf.: durch die Post Mt. 2.45 v iertel- jährl. «nrsschl. Bestellt,. Fernsprech - Ansclstüsse: iürdieSchristleiiuuql13 Verlag, GosäMsftotteöl Allschriit für Dralwrach- richten: Anzeiger Sieben. Erstes Blatt Postscheckkonto: Frankfurt a.rn. N586 General-Anzeiger für Oberheßen 3 «Httng-nmödruck ».Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u.8tein-m«kerei «.Lange. Freitag, 2. Mörz W Annahme wn Anzeige» die XoQctmmimet bis znmNachmittaa vorher, Settenoreir, f. Anzeigen: örtlich 20 Li., Ber- ,Nietungen u. Steklenge-' sliche IbPf., au«rv ä rt» 25 Ps., b. Plntzvoftchcift' 30 Ps., Reklamen 7b Pj.» bei Plaüvslschritt 90 Ps- Vauptsrhr-istlester: Ang. Ä o e i], Berantwortliä? für Politik ».Fenickoton: Vankverkehr: Aug. (^oetz. Stadt und, Geweibebm! Kietzen Land Ber„n!>i>e<-;u>»e^ richt-ssaal: Fr. N. Zen?> Schnftlettung, Seschäftrstelle ».Druckerei: Schulftr.7. Um1?!ch°u, duf'*! Zweckdienliche Verkürzung der Ancre-Front. Große U-Vootersolge im Mittelmeer. MTB.? MroFeS Vauptgnurtier, 1. Mürz. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Auf brDrtt Ancre-Ufcrn ist vor einer Reihe von Tagen aus besonderen Gründen ein Teil unserer vorderen Stcttun^- ge« frermittig mrd planyennttz gerümnt und die Verteidigung i« eine andere mtfoveiktc Linie gelegt »vorden. ' Dein Gegner blieb rmsere Bewegung verborgenUmsicht ttg handelnde SdaMpl^sten verlünderten seine mrr zögernd vorWhlenden Drnppen an kampfloser Besitznahine des von nns mrfgegebeneir, zerfttrosienen Geländestrnfens. Bei überlegenem Bngrrff befemögemast ausweichend, fügten diese scheocchen AMemmgen dein Feinde erhebliche blutige Verluste zu. nahmen ihrn! bis jetzt 11 Offiziere 174 Mann als Gefangene und 4 Maschine,igeirrchrr ab uui> beherrschen noch heute das Vorfeld unserer Stellungen. Roch starknn Feuer grrffen in den gestrigen Mor^n- ftnndrn die C'Nglündei' bei $c Tmnslon und Saillt) an. Der Angriff scheiterte bei Le Transloy vor dem Hindernis, bei Soillv, wo er auch nachts wiederholt wurde, im Nahkampf. Eiltgevrrmgener Feind nurrdc »mter Einbutze von 20 Gegangenen im Gegenstotz geworfen, an zwei räumlich engbc- grenztcn Stellen sind englische SckKtzennester entstanden. Ans dem Wvftnfer der Maas bereitete sich morgens ein französischer Stotz vor; unser Vernichtungsfeuer vereitelte jeine Durchfühnmg. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Nichts Wesentliches. Front des Generalobersten Erzherzog Josef. Bei starkem Schnee fall war in den Waldknrpathen nur aus den Höhen östlich der Biftrih das Geschirtzfeuer lebhaft. Nördlich der Baleputna-St-vatze griff der Russe am Morgen rwchvwls die von nns gerwmmenen Stellrmgen vergeblich an. Am Slanic- rmd Oitoz-Tal wurden kleinere Vorstötze. ans den Höhen zwischen Srrsita- und Putna-Tal Angriffe stärkerer Kräfte angewiesen. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen. Nuftffche Streifkommandos sind bei Fanrei (nördlich von Focstmi) und bei Corbul am Sereth vertrieben worden. Mazedonische Front. Keine besonderen Ereignisse. Bei Mweisung der italienischen Angriffe östlich von Paralovo im Eerna-Bogen sind 5 Offiziere und 31 Mann gefangen in unserer Hand geblieben. Der Erste Geueralauartiermeister ^ Ludendorsf. Der Abendbericht. Berlin, 1. März, abends. (WTB. Amtlich.) Oestlich von Souchez ist ein starker englischer Angriff gescheitert. Von der Westfront und aus dem Osten ist nichts wesentliches zu melden. ■ Jü den gestrigen Reichs tagsverhemdlungen waren die Mitteilungen des Kriegsminisbers v. Stein über die frevelhafte 23efyowMintg der deutschen Gefangenen durch die Aeinde von größter Wichtigkeit. Die Bloßstellung Frankreichs als des gransainstrn urrd barbarischsten Bedriickers .wehrloser Gefangenen wird den Rest von dem früheren, jetzt 'schon halb erloschenen Glorienschein über der ,/gründe Nation" hiuwegblasen. Selbst die Engländer und Russen benehmen sich etwas gesitteter. Der Reichstag stimmte zu, Etz. dre deutschen Gegermvatzregeln uneingeschränkt von Mlttmentalen Bedenken ohne Zaudern eingesetzt werden. R»rr auf die Erwiderung von Gemeinheiten lassen wir Uns nicht ein, ss erklärte der Kriegsminister. Ob die Scham icker Wut und Hatz bei unseren westlichen Mrclcharn noch M fxeoeu vermag? Wie stcht es mit den Aussichten bei den bevorstehenden FriihstchiSMmpfen, auf die irnsere Gegner im Westeir ihre Hoffmmgeri setzen mögen? Der neueste deutsche Tagesbericht steM fest, daß Hin- Denburg in aller Stille, unbemerkt vmn Gegner, schon Nor mehreren Tagen auf beiden Anere-Ufern einen Teil unserer vordersten Linie hat räumen laj'sen. Die deutschen Gruppen konnten uul^hekligt unter Mitnahme ihrer Mks- .rüftnngen, die vorbereitete neue Linie beziehen. Es handelt isich um ein Frontstück, das westlich von Bapaume über unsere Frorttlrnie vop prang. ,Die dort gegen uns fckmp. senden Engländer fink von der ihnen imveVannt gebliebenen Bewegun, üba^chcht worden, unfc das kommt auch in der Londoner Presse zum Zlusdruck. Die „Times" meint, diese Umwandlung „könne an einigen Stellen die englischen Plane für den FrHpah^-skeldzng in Verwirrung bringen", und jre vermutet, die dänische Heeresleitung, deren Beschluß Mw Rnckzug sicherlich lchist gestern ’imten sei, habe biefe Dmge vorher go»au be-rech«t't. Las Nöugt schmeichob. hast für Hrndenburg und hat auch de»! Vorzvg, vitfytia zu setn Denn der Presse )ver das deirtsche Bochaben ichon vor längerer Zeit ücttiartm mitgetSu worden. Daß die deutsche FrontvE-Liu^ du- «WWch« Wäw vom *eü mn, Wersen könnte, menrl aurh d« B»o«er der in scrn«n KriegsbetrachtilUMw Lkx-.r d«e Sage an der Westfront sod- gende BetrnckMngsn mrsteM: Druck WMforeoeBat und Um toben Mt Slmcceftol te Pys «sfamt. Diese Sffimmtmft iß in woch-Äangsr. wM meist näckstiicher Arbeit vorbereitet und von! Gegner lmfratttes fl i Ezogen worden. ES ist das erstemal, d-atz es im modernen SrellnngSkrieg gelang .größere Frontstücke daß ds im modernen StellmlgÄkcieg gelang, größere Frontstiicke planmäßig Nnüchnndliimen, das gMrze artilleristische System abzu bauen und den Gegner iöer ^lbsicht imb Ansführimg dieses Unter- nohmens zu täuschen. Die engnschen MeLnngeu lassen erkennen, das; mau sich der Pünimäßigkeit des deiktschen. Berfvhrens zu spcit bewußt qclvvrden ist, <ü»er sofort bereit war, die Konsequenzen! zu ziehen, als mau sich darüver klar geworden war, daß die dent schmr Stellungen vor Mivaumont und Serre verlassen waren. Die Konsaynenzen bestehen im raschen drachdeiicken, das aber nicht mehr zur Berst?ricku7sg deutscher Nachhuten gestthrt l)at. Die Engländer st«1>en jetzt vor Bapamr«, erst östtrtt> von Bapanme zieht sich offenbar die abgeschrägte neue Huuptsteltrmg hm, mlf die die Deutschen znrückfallen. Dieser Vorgang ist von großer Wichtigkeit — er beweist, daß ans deutscher Seite plannräßiges Handeln zum Bezrig der Stellun gen für das große Endspiel in Vollzug gewachsen ist und daß der mit eigenen Plänen beschäftigte Gegner vor eine neue Situation gestellt werden soll." m Die schwer übersehbaren Kämpfe in M e s o p o t a m i e n, wo unsere Freunde, dn' Türken, eine zuversichtliche Haltung an den Tag legen, brauchen uns nülst in große Sorge zu setzen, obnwhl die Engländer Kut el Amara wieder besetzt haben. Der Krieg wird, wie die Dinge auch kommen mögen, nicht im fernen Osten entschieden. Die deutsche Auskehr auf Iden Mleerckn uin däs eitgkische Jirsettand wird heute den Londoner Stratkgen und Politikern sicherlich mehr zu denken geben als die Aussicl)ten am Tigris, die der Berner „Bund" mit solgeicken Sätzen darstellt: „Um so energistt>er fördern die Engländer ihre JrakcSpedition die aus dem Wege zu großen Zielen schrittweise Raum erkämpft und nach mamügsaä^n Wechsolsäklen nun in den Besitz von Kut el Amava gelangt hl. Die mit sehr großen Beständen! operierendeir Brit»t, die jetzt ihr indisches Trnppenmaterial fast ganz zu diesem exotischen Feldzüge konzentriert lxrbcn, sind der Position Kut el Amaro dnrä» fortschreitende Ueberslügelung) auf dem Südnfer und verMrÄen Druck ans die SaTMyafteÜung am Norduser Herr geworden. Imnrerhiu ist den Türken gelungen, unter glimpflicl-en BL^rtustKi ans der U,nzingelnng zu entkommen und ihr Geschittz bis aus eint paar Feldkononen in Sick-erheit zu bringen. Das war usrter derr gegebenen VerMtnissen nicht leich und gestattet ihrum, «m geeigneter Stelle eine neue, gut beMälc Zwischenchllnug zu beziehen, um dem englistben Vormarsch in der Richtung Bagdad Aufentl)alt zu bereiten. Die Engländer haben den Erfolg ihrer Zähigkeit und der Be- l>errschung der Berbmdmrgölünen zu verdanken und werden nun Kut cl Amara wieder Wm Stapelplatz mW zur Operationsbasis weiteren Vordringens machen. Es ist hekamitlich eiic weiter Weg nach Bagdad, daS über hmidert LufMometer von Kut entfernt ist, und in den Strom-schleifen des Tigris finden sich günstige Sbelluw- gen genug zu lchchaltendem t^afecht, wenn die Türken über ausreichende Kräfte verfügen. Bei A s i s i j t und Djesire-h können sie zudem auf feste Pimkle rechnen und schließlich dicht vor Bagdad, aus dem alten ^rchlachpÄd von K t e s i p h o n , noch einmal schlagen. Alles komnrt daraus an, ob die Engländer ihrer rückwärtigen Verbindungen sicher find und sich so verMckt haben, daß sie vor Bagdad eure EntschstdurrgSschlacht annehmen können." Je mehr die Eziglärrder ihre Kräfte zersplittern und ihre Sorgen vermehren, desto zuversichtlichLr wollen wir sie an ihrem Lebens««rv packen. *, Wien, 1. März. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlnutbart: I.MLrz 1917. Oeftlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Ge neralfeldmarfchalls von Mackensen. Westlich der Bryan Ninndrmg und an der Bahn nördlich von F> schäftssühronden Ausschuß bildeten Mnächst Tat Kämpf als Dor- jitzendcr, Dr. Paul von Schwabach, Inhaber des Hauses Bleichrödel- als Schatzmeister und Geheimer Regierunasrat Jung heim, ferner wurde beschlossen, an die ^Offentlüliikeit einen Aufruf zu richten, mit dvm gleichzertrg diejen.igen Stellen bekannt gegeben werden sollen, die Beiträge Mr U-Boot-Spende entgegennehmen. ^ » * Die bewaffnete NeritraNtät Wilsons. New yor k, 26. Febr. (Fnnkspruch tvm Vertreter des WTB.) Ein Fnnkspruch dos Vertreters des Wolsfbnreans in Newyork vom 26. Februar ergänzt die Rentermeldung über die Rede WLsonS im Kongreß am 26. Februar nachmittags. Bei der Erwähnung der Wirnrna des deutschen Unterseelwotkrieges auf die aurcrika nische Schifsalirl berührte WUson die Berfimkung des amerika- nischen Dampfers Hviffatanic", der mit Lebensmitteln nach London bestimmt getvrsen ist. Dieser Fall gleiche also dem des anwriÄ ^ nischen Segelschiffes „Mlliam U Frye", bei dMr die deichichc Regierung die Vevairtwortlichkeit für deic Sachschaden und die Rettung der Besatzung anerkamü hat. Er erwähnte rveiter, die Versenkung des amerikanischen Schoners „Liman H. Lew/". Im Anschluß an das Erfiichr-n um Vollmacht« sprach WiHou ans, da,, er mit der Gesamtheit seiner verfassungsmäßigen Pflichten und Reckzte diese BeßcgTkis ztveifellos sckion besitze, das; er aber unter den gegewErtzigen Umständen nicht aus Ganrd einer allgo- meinen Vollmacht handeln, sonderrr sichlen möckstie, daß daS Ansehen und dir Macht des Koicgresses bei allem, was er etwa würde tun müssen, hinter ihm stünden. „Wir sind," sagte er, „zusamnrrn Diener des Volkes und müssen gemeinsam m feinew Sinne handeln, soweit lvir ihn erraten und ausdeuten können." Wilson bezog dies mif die Pflicht, den Haridel und das Leben der Ameri- kann zi, schützen^ Er erkläirlr, seit eS sich unglücklicherweise als unmöglich erwiesen l)abe, Amerikas neutrale Rechte gegenüber den unvevmrttvortlichen Beeinträchtigungen durch die Deutschen mit diplomatischen Mitteln z-u niahren, dürste dle einzige Art, auf einen ettwt eintretenden Notfall gertistet xn sein, in einer bewaffneten Neutralität l>esteben, für die es reichlich Präzedenzfälle in Amerika gebe. ES sei zu lufffen, daß es nicht nötig sein werde, eure beivaschete Macht irgendwo in Tätigkeit §n setzen: das amerikanisck>e Volk würrsche dos nicht, und, sagte der Präsident, unser Wunsch ist kein mrderer, als der seinige. Wilson meinte, das Volk iverdk den Geist, in dem cr hcmdle, sicher verstehe u. Er sei aber auch äirgstlich besorgt, daß die Völker der krieg- firhrenden Länder Amerika verstellen und ihm nicht ntitancai würden. lix wies auf seine fast, drei Jahve lgndiwch bewiesene und auch jetzt noch bestehende Friedensliebe hin und erklärte, ec verlange nur die Mittel und die Ermächtigrmg, das Recht deS großen Volkes auf ein friedlickDes Lebcvl und Handeln in Wirtlichkeit zn sichern. Kein Scliritt des Präsidenten oder des Volkes führe zaun Ztwiege, der nur durch willkürliche Handlungen und Angriffe vm> anderer Seite hätte entstehen können. Ta er noch keine Einzel- Maßnahme Vorschlägen kömre, bitte er die von ihm gewünschte Er mächtigimg in möglichst allgemeineic Ausdrücken z», ert-Klen, er werde jedenfalls mit Aurückhallimg und vorsichtig in ftermd- scl>aftlick?em und mcftichtigem Geiste handeln. In diesem Sinne bitte er um die Ermächtigung zur Bnvasfinmg der Handel- schiffe, um einen Kredit hierfür und für ihre Versicherung gegen .Kriegsgefahren. Der Präsident schloß mit dem' gemckdeten Hinweise aus die allgemeinen Mairschmrreäste. Sobald Wilson das Kapitol verlassen hatte, wurden die ArtsschüLse für außlvärtige Wr- , 7 elegenherten auf denselben Nachmittag einberufcn. Vlne Proteftversammlung gegen den Krieg in CHieago. New pv r k, 1. März. (WTB. 9tichtmn!Ll.) Ftkullpruch! vvvr Dcr- 'treter des WTB. Verspätet eingetrofsen: 12 000Bilrgeraus CHieago versammelten sich im .Koloffen.m und nahtznm durch Auruf eine Entschkeßnng an, die sich gegen den Eintritt in der, Krieg lvendet. Wilson umrde formell gckcOrn, Amerikaiwr tm ber Benutzung von Sästffen, die rmck, der .wriegszmn- bestimmt sind, zu warnen und nickst .Krieg zu erklären, ohire die IrNge «wfoev an den Kongreß vmviesen. zu haben. Tieß-k und outete Eveigniffe mit Einschluß der letzten FriedeuLreden in, K«rg»eß zeigen zwar bestimmt wichtige Strömungen der öffeicklich«, Meinung an, diirfen aber nicht als entsäreidend angesehen iverden. Jnz-offchen halt die Mehrheit des Publikums, besonders Mtßerhalb des Ostvnr', die Augen loffar und wird rächt mckes«m« v»«getz«i. Dü- öffentliche Meinung würde aber zweifellos die Regieru», im tzaNe eiiwß Krieges auch olstie ssteferantmm an veic 5tzo«g«p unssiftWlen. Die amerikanischen Verfuchavamp^er. Bordeaux, l. Mävz. (MVA. Mcl>t«nMä).> Meldrmg der Agence HavaL. .Der amerikanische Dcrmp^er „Roch e st e x" ist in der Girondenrülrdun^ eir»Ge1ahr«r * » * Die obligatorische Rationier«»- in EnglaftG. Rotterdam, I.-Mttz. fAikB. Nichtarnttlchö Dmi Rotterdaulsrhen Courant" zufolge eekttrte im Ln Ser hau je Bathurst, daß der Ausschuß Lord Devonports die U»ters»ch»«W mkc eine obliga torLschc Rationierung Sevndet habe Diese kann daher aingeffchrt w«bsn, sobald cS not.vnrdig ovßDMt. . Zm Ober banse vuirde die Larirda^ckeitvi^ra-^e erürtrr' Lord SeKvurm; sagte, die Landwiistte seien durch bm Mangel ai Arbertskrösten Mr Berpvaiflung gzeani^ (4217 Donnen) mit Weizen von Amerika noch Italien, der versteckt bewaffnete englische Dampfer „C orso" (3264 Ton- nen) mit 5000 Donnen Manganerzen, Leinsamen und Baum- ^ ~ ^ ___ d»kle von Bombay nach Hüll, der bewaffnete italienische I Ei s e nb ah n erver^and für die ständigen ArHiter'der lchuß darüber Auskunft zu geben, wie bei der jetzigen wictschLst- lrchen Lage die Versorgung des imrerr^r Marktes durch die Zcn- tral-Einklaufs-Genossenschaft gefördert tvird. Der Antrag steht auf der morgigen Tagesordmmg. Beschlaguahme von Fischen. Berlin, 2. März^ Zum Zweck der Verbilligung und gleichrnäßigen Versorgung des Reiches mit Frschen wurden an der Ostsee große Margen beschlagnahmt. * Berlin, 1. März. (WTB.) Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat den Ministerialerlaß vom 24. Oktober vorigen Jahres aufgehoben, durch den der deutsche Dampfer „Prüdenza" (3307 Donnen) mit Mais von Argentinien nach Italien, der schwedische Dampfer „Skog- land" (2906 Tonnen) mit Kohle von Norfolk nach Neapel, der griechische Dampfer „Priconisos (3537 Tonnen) aus dem Woge von Saloniki nach Algier. 9 Neutrale Schiffe in England. Rotterdam, 1. März. (WTB. Nichtamtlich.) Neu- lrale Schiffe erhalten in England jetzt nur mit schriftlicher Cinzelerlaitbnis des Handelsminisders Schiffsprv- viant. Nur dem Reiche. Der ErnährungSau-schuß de» Reich»tage» verhandelte am Donnerstag itbcr die Versorgung Ver/Be Völkerung mtt Gemüse. Der Leiter der Rciä)sgemüs/stelle Oberregierungsrat Tilly, führte dazu au^ es trabe sich htzraus- gestellt, daß einer Rationierung uud öffeMlicheu Bewirt des Ckm0r& uirüVerwüidliche Schwierigkeiten entgegensteheft Ge rade beim Genrüse seien Lieftrungsoerträge besonders am Platze Der Anbau von Gemüse und Gemüsesamen erfordere imgemein viel Aül»eEäfte. AuS der Türkei baben wir etheblick>e Zufuhren an Feigen, Rosinerr und frischen Maiskolben erhalten. Man müsse ober immer bedenkem daß der Mdarf an 6^emüse jetzt im Vergleich zu« FriedenMvrlmmch ganz erheblich gestiegen sei, weshalb eine vc-rpEe Fsrdermrg des Genrüfebaues unbedingt nötig sei Da Staatscisenbahnverwaltung verboten worden war. Dies ist geschehen, nachdem der Vorstand des Verbandes int Eiü vernehmen mit der Generalkomntission der 0Zewerffck)aftews luten und gegen lu-ekf*.- ote Aerzce machttvs leuji i m iu oieieui Bezirk auch liuc Reihe von Gießener Söhnen als Kriegsgefangene befinden, hat piese Nachricht Gießener Eltcrnherzen schwer bedrückt. Wir können heute aus bester neutraler Quelle (Rotes Kreuz in Kopenhagen) mitteilen, daß diese Nachricht sehr stark übertrieben gewesen ist. Genauere Mitteilungen rvcrden wir in einiger Zeit an dieser Stelle bringen. Einstweilen scheint zur Beunruhigung kein Anlaß zu sein. G. ** Die allgemeine Annahmesperre bei der Eisenbahn für Güter aller Art mit Ausnahme von Lebensrnitteln, Kohlen und einiger anderer Güter, die vom 22.-24. Februar bestand, ist vom 26. Februar ab wieder aufgehoben.- Auch Bettfedern, Felle, Häute, Fourniere, Glas- und Glaswaren, Matratzen, Porzellanwarcn, Sprungfedern, Steirrgut, Tapeten und! Töpferwaren, die längere Zeit von der Annahme ausgeschlossen! waren, werden nunucehr lvieder zur Beftt^erung lingenommeitz. Ern übermäßiger Andrang von Gütern muß redoch nach rme vor zur Verhütung betrieblicher Schwierigkeiten vermiedet bleiben Im eigenen wie im allgenreinen Interesse muß deshalb den Verkehrtreibenden dringend geraten werden, ihre bis jetzt zurück- achaltenen Versandgüter nicht aus einmal anzuliesern, sondern die Anlieferung auf eine Anzahl Tage verteilen. Bei einer drohenden Ueberfüllung der Güterböderr sind die Eilgut- und Gütev- abfertigungen angewiesen, die Gutannahme ftüher zu schließen. Von der Annahme zur Beförderung als Sti'ickgut müssen bis auf n^iteres nock) ausgesckillossen bleiben: Spielwaren, Pianinos. Flligel, Svfagestelle, neue Möbel, unzerlegbare Holzverschläge. Laitengestelle wrd Haraffe, Badewannen, Bilder, Bilderrahmeir. Billards, Galanteriewareii, Gemälde, G-rabc'infasslmgen, Grab- denkmäser, Grabgitter, Grabsteine, Grammophone, Harmoniums. Hüte, Krliderstühle, Kbrderstwrtwagen. neue Kinderwagen, 5tirrder- nxigengeslelle, Korbmöbel, .Korbnmgcn, Mrnstgegenstände, Zkutsch-' wagen, Läufer, .Leitern. Luruswaren,. Möbclaestelle. Modewaren. Musikenrtomaten, Parkettstäbe, leere Pianokisten, Phonographen, Polst-ertvaren cmd Füllmaterial dazu, Putzwaren, Rohr uns Rohrgewebe, Schlitten, Spiegel, leere Spiegelglaskisten, Spiegelrahmen, Strohflaschen Hülsen, Stühle, Teppiche, Terrakotta waren, Theäter> reglirsllen, Thlirmgisck^e, Böhmische und Nürnberger Waren, käfige, Waschbretter, Waschmaschinen, mannorn'' Wasckitischauffätze. Drese Gegenstänoe werden jedoch zur Beförderung angenommen, wenn sie nachweislich in das AuÄmrd über ge führ! werden sollen. Ans dem S t a d t t h e a t e r b u r e a u. Wie schon gestern bekannt gegeben worden ist, finden am kommenden Sonntag und Montag die ersten Vorstellungen nach den notgedrungenen Kälte- serten statt. Am Sonntag nachmittag wird eine Wiederholung von Hans Müllers vielbesprochenem Schauspiel „Könige" gegeben, am Sonntag abend findet die legte Aufführung de« beliebten Singspiels /Wie einst im Mai" statt/ Da da«Theater vortällfig — um ltoblen zu sparen - nur noch Montag gehetzt wird, müsien Vorstellungen zllsammengetegt werden und es wird am Montag, 5. März, als 10. Dienstag- Abonnements- Vorstellung das liebenswürdige Lustspiel „(Ä o l d s i s ch e" gegeben werden. Die Abonnenten- werden gewiß in Anbetracht der Notlage die zeitweilig erforderliche Verlegung der ^lbonnementstage in Kauf nehmen, da dann bei entsprechender Verlängerung der Spielzeit mit voller Sicherheit die volle Zahl derAbonne- mentsvorstelluuqen gebracht werden kann. — Für die nächste« Abonnementsvorsiellungen sind vorgesehen: Sudermann« Sckianspiel ^Sleiu und Steinen", Anzengrubers Zlomödie »Die K r e u z e l s ch r e i b e r" und Ludwig Fuloas neuestes Lust- spiel ,„D i e verlorene Tochter". Die Theaterkasse für die Vorstellungen am Sonntag und Montag wird erst am Samstag öfmet. >/** Kaninchenzüjch terversammlung. Die im Hotck- urant Hvpfcld am vergangenen So;mtag aftgehaltene üfferrd- ^äninchenzüchtevversammlung mar stank besucht. Lange vor ftrg der Versammlung war der Saal dicht besetzt. Der Rednrr Kärl Behrendt -Marbiwg, sprach über dm Volks- sllftchen Wert der Kaninchenzucht. In einstünüig« ede erledigte er sich seiner Aufgabe. Außerdem sprachen noch die Herren Lanstagsabgeordneter Prof. U r ft a d t, Franz Bock, Martin Schm all, Wiedimeyer und Effenbahnbeamter SimvL Es wurde eine Kommistion, bestehend aus den Herren Wiedmeyer, Bock, Horst, Schmall, Tapp, Simon und Habicht, gewählt, welche ber dem Herrn OÜerbnrgernreister Keller wegen wirksamer Unterstützung der Kaninchenzucht durch die Stadt vorstellig werven soll und tvelck^e die Vorarbeiten zur Gnindung eines ^tadtver- bandes Gießener Kanürchenzüchter in die W!ege leiten soll. Die Kommission hielt anschließcnrd an die Versammlung ihre erste Sitzung ab und wählte die .Herren Medmeher zum Vorsitzenden und Fr. Bock zum Sckwiftftlhrer. Da die Versammlung sehr stark besucht gerochen ist, beabsichtigt der Kaninckienzucht- und Pflege-Verein in eirrern größeren Saale weitere Versammlungen mit belehrerrden Boi> trägen abzuhalten. Der Eintritt in den Verein kauft daher jedem Liebhaber der Kairinchenzncht nur angeratcn toerden. Meldungen nehmen entgegen die Herren: H. Wahl, Brcddestraße: H. Horst, SelterSweg (Zigarrengeschäft). Fr. Bock, Milsonstraße4: Wied- m e y c r, Frankfurter Straße 63. , ** Der Verein für Sterbeunterstützun g W Gieße« Mt am Sonntag, den 11. März 1917, nachmittags 3 Uhr, im (fc* werksckxfftslxiuse (Schanzenstraße) eine Versammlung ab. Auf der Tagesordnung steht: 1. Geschäfts- und .Kassenbericht. 2. Festsetzung der Sterbennterstützung. 3. Neuwahl des Vorstandes und Gm>J Aufsichtsrates. 4. Verschiedenes. ntA,** anzuwendsn. Er kmm zur Ilirterstützwrg des Streiks weder- jede unseres heutige» Blattes, von anderer Sette l-evangezogen werben-, noch ftTnerseits " ' Mittel mtwendcn. Aus Stadt uud Land, Dießen. 2. März 1917. . **Die Feier des fünfundzwanzigjährigen ftunglRegterunas-Fubiläums Sr. Königl. Hoheit stndet laut „Dannst. Ztg." nach Allerhöchster Anordnung am Mittwoch, dem 14. März l. I. statt. Mit Rücksicht aus den Ernst der Zeit werden Fesft lichkeiten aus diesem Anlaß rricht stattfinden. Den Vertretern der Regierung und des Landes, berren hierüber noch besondere Mitteilung zugeht, wird an diesen: Tage Ge- .I |. ö . __ ivt (eg ent) eit gegeben t vor den, ihre Glücktvünsche persönlich dar. dasSÄh»«Be leicht dem Verderben arrsgesctzt sei, während daö Mbnngerl. Im übrigen hat der G-rvßherz.og, im voraus Dauerware ist, macht sich eine verschiedenartige Be hairdinng befar Grmüsesvrten notwendig. Daher konnten ftir VtrtQmutiit einheitlich feste Preise festgesetzt werden, wäh- zc *£ für Fr,1hge7nü.se die Preise den örtttchen Verhältnissen eatftMechenv. «nc-epaßt «vrden mußten. Nebeic dem Erzeuger- P reis Muff en «uch die Groß- und Kleinhandelspreise für Gemüse flrrNrk merbert. Unr eine ^Schädigung der Vertrags pcn^eftn bn LieferungSvcrträgen «rszuschließen, seien in den Ver- herzlich dankend, den Wunsch zu erkennen gegeben, es ^ möchte von weiteren ihm etwa KUgc^rchte,: derartigen persönlichen Beglückwünschungen abgeseheii werden. ** Das Helle klare Wetter ber letzten Tage hat sich schon wieder verändert. Heute morgen waren die Straften und Plätze fein überschnell. Stärkerer Schneeflockenfall hielt noch bis gegen 10 Uhr morgens an. Der Winter, scheiiit es, lvill uns immer noch nicht verlassen, obwohl es doch sonst von ihm heißt: gestrenge Herren regieren nicht lange. ^ m Dom Roten Kreuz. Im Monat Februar wurden aus der Verband- und Kranken-ErsrischnngSstelle des Roten Kreuzes am Bahnhof Gießen 1714 dlcichreis-nde Soldaten crfrifctjt; die Sanitäts- wache führte in dieser Zeit 395 Krankentransporte ans und hat in 145 sonstigen Fällen Hilie getorftet. ^^^uement Jekaterinoslaw Durch tne deutschen Zertungeii Nes vor kurzem die Nachnckst. daß im c^'h ti X ^ ^ uo s ta w ^il^ schnüre, g e - —"-."..."..o»- nun uuri um uem vti|«uicn jueug istzrl ichc beuche ausacbrqchtUi s^, der Tausende zum Opfer 3 , Maße ausgezeichnet. — Unteroffizier Otto Hof mann, der sich artoffelerzeuger sind keine Schwar- Deutschlands den Eisenbahnverwaltungen die nachstehende eiter. Ihnen und ihren Wirtschaftsan-gehärisen Erklärung abgegeben und gewährleistet hat, daß diese Er- daher, wie die Landeskarllffselstelle Darmstadt be> klärung den Satzungen des Verbandes beigefügt wird: Der deutsche Eiseubahnerverbaird gehört nicht zu den Organisationen, welche die Arbeitseinstellung zur Durchführung ihrer Fordcrrrnaeu in Anwendung bringen. Er hat, wie die vorstehende Satzung ergibt, kerne Einrichtung, die es ihm ermöglichen würde, bei Lohn- oder anderen Arbertsstreitigkeiten ein Karnpftnittel zur Arbeitseinstellung lärrntgibt, für die Zeit vmn 1. Merz bis 20. Juli 1917 ran je 140 Pfund Kartoffeln zu, was insbesondere auch bei der bevorstehenden Bestandsaufitahme der Kartoffeln zu be» rücksichtigen ist. Schlüsselwaren-Dertetlung. Wer Schlltsiel- waren für den Monat März beziehen will, hat sich vom 6. bi« 8. März in einem KleinhandelSgeschäst zur Eintragung in die qmtliche Bestellliste anzumelden. Alles Nähere siehe im Anzeigen- X * Düngemittel. Die im Dezember 1916 bestellten Düngemittel sind eingetrosfen. Die EmpiangS-Anweisungen können von den Bestellern aus dem Städtischen Lebenßmirtelamt gegen Vorzeigen der Ausweißkarte und sofortige Bezahlung an den Tagen, die im Anzeigenteil unseres Blattes bekannt gegeben sind, abgeholt werden. ** Das heutige Kreisblatt Nr. 37 enthäll Bekanntmachungen über eine Bestattds-ausnahme von Schuhevaren, Versorgung mit Gemüse, H>ülftnfrüchten, Preise ftir Schlack>tschwem«, Abgabe von Süßstoff, Nachmusterung dcr Dienstmrbrnuchbaren Msatz von Zubereitungen von Fischen, (Änladmrg zur Pvovinzial- atlsschntzsitznng Gilt 3. März, Vfbgabc arbeitSvern>eiMingsfähiger Pftrde, Schlnftpriistmg der Aspiranten stund Asprocrntinnen deS Schulamts im Frühjahr 1917, Treibriemen in stillgetegten Betrieben, Zucftrverbrauchsi-egelnng, Maul- und Klauönseiiche und Regelung des ZivisckMwerdietcsteS beim Znchtvrehlhandel. Landkreis Gießen. ** Hansen, 2. März. WMWm Schön wurde am 16. Dezember mlt der Hessischen TapftrVeftSMedaille ausgezeichnet. Schön steift schott seit Kriegsbegiim im Felde und dient jetzt bei dem Pionier-Regimeift Nr. 25. Kreis Büdm»en. B ü dingen, 1. Atarz. In allen größeren und vielen kleineren Gemeinden des Kreises finden in den nächsten drei Wochen Vorträge mit L i ch t b t l d e r v o r Ui h r u n g e n und Wandtafeln statt, die zn vaterländischen 5ktindgsbungen gestaltet werden sollen. — Der Landsturmniann Theodor O b e r h e i m erhielt da« Sanitätskreuz, die Hessische Tapseckeitsmsdoille der Telephontst Karl K n a s * Nidda, 1. März. Der Fahnenjunker UrUerosfizler Karl R o e m h e l d ist zum Fähnrich bokvrdert worden. o tu zum \%c 1l n t e r - W i do e r s h e i in, 1. März. Schon seit KrieqS- beginn stehen drei Söhne deS Philip S ch ä s e r 1. irn Felde. Zwei von ihnen ivurden, nachdem sie schon längere Zeit die Hessische TapserkeitSdenknuinze besaßeil. nun auch nnt dein Eisernen Kreuz ve» Hnec aUitmtiotiftCoioune ueiuutei, »uuiüe zum Vtzeioachlmetiler beordert. Auch er besitzt da§ Eiserne Kreuz und die Hessische TapferkeitSdenkmsinze. Kreis Schotten. O Geber n . 2. März. Ter Grotzh. Bürgermeister Rispe l hat aus Gesundheitsrücksichten vom Grotzh. Kreisamt Schotten einen tnehrivöchigen Urlaub erbeten und erhalten. Die Ttenstgeschäite besorgt an seiner Stelle der Größt). Beigeordnete V o n a l t. — Die hiesige Volksschule ist wegen des Kohlenmangels bereits vier Wochen geschlossen. Wie verlautet, soll der Unterricht in der nächsten Woche wieder seinen Ansang nehmen. ** Ulfa, 1. März. Wie schon öfters in diesem Jahre, so unternahm aitct) am Sonntag wieder unsere Jugendwehr einen. Reisemarsch. Und zwar wurde bei diesem bis jetzt die größte Leistungsfähigkeit erzielt: 46 Kilometer wurden trotz der ausgetautcn Wege zurückgelsat. Unermüdet, mit Sang und Mang, so wie morgens ausrückte . kehrte der Verein bei einbrechender Dunkelheit zurück Keine Entbehrung achtend, lest aus das Wort gestützt : „Es sind die alten Schwerter noch, eS ist das deutsche Herz, es zwingt sich immer mehr ins Joch, sie halten durch wie Erz. strebt der Verein unter Lettung von Förster Zimmer eifrig seinem Ziele nach. Kreis Frieöberg. Q. Bad-Nauheim, 28. Febr. In der gestrigen Stadtverordnetenversammlung kam folgendes zur Derhand-- lung: Die Versammlung genehmigt, durch die teiwen Kohlcnpreise und Verteuerung des Betriebes gezimrngen, die Er hü Hurra des Gaspreises von 16 Pfennig auf 23 Pfennig für den Kubikmeter. — Ter Voranschlag des Gaswerkes schließt mit 208000 Mark ab. Ein Urberschuß, der in früheren Jahren immer vorhanden war, konnte nicht vorgesehen werden. Das Elektrizitätswerk erbringt einen Ueberschuß von 10 000 Mark; Ernnahmen und Ausgaben 923O0 Mark. — Wasserwer k hat 9800 Mark Ueberschuß, (Annahmen und ^lusaabrn 78 000 Mark. — Ter Hauptvoranscblag schließt ab, mit 848 000 Mark. Er bleibt gegen die ?,rnedensjahre um 200 000 Mark zurück. Als Steuerertrag ist eine Summe von 480000 Mark eingesetzt. — Für die Ernst- Ludwig- Jubiläumsstiftung werden 1000 Mark betvilligt. Ter DerkehrsVommisswn, die schon 4000 Mark empfangen hat, wird ein weiterer Zuschuß von 500 Mark gewährt. — ßm einen Teil der Bevölkerung mit Heizmaterial versehen zu können, hat die Stadtverwaltung größere Mengen sogenannte Rohkohle von Wölfersheim bezogen unb läßt dien. — den Zentner zu einer Mark — in den Marktlauben verkaufen. Allerdings ist die „Kohle" nur ein Notbehelf, da sich viel Grus und wenig Stücke in. ihr finden. chh Aus der Wetterau. 1. März. In diesem Nachwinter sieht und hört man bei Taqesqrauen und abends große Scharen Wildgänse und Enten, die die überschwemmten Teile der Wiesen und kleinere Wässerlauie nach Nahrung absuchen. - Durch die strenge Kälte hat die M ä u s e p l a g e in den Feldern bedeutend nachgelassen. Hessen-Nassau. = Fron kfurt a. M., 27. Febr. Für die Erneuerung und künstlerische Durchbildung des^ Ausstattungslvesens der Städtischen Theater genehmigte >die Stadtverordnetenversammlung die Anstellung eines besonderen Ausstattungsdirektors. Als solcher wurde der bisherige Oberregisseur Siebert vom Mannheimer Stvdttheater gewählt. Tie Vorlage des Magistrats aus Bewilligung von 50 000 Mk. als Beitrag zu den Entwurfskvsten eines Großschifsahrtsweges vom Main zur Donau zeitigte ein« längere Anseiiumdersetzung im Kollegium, bei der Stadtverordneter Klein sch mi dt (Nat.-Lib.) gewisse Bedenken gegen die Nützlichkeit des Kanals zum Ausdruck brachte. Dagegen betonten die Sprecher der Fortschrittler und Sozialdernvkvaten einstimmig die hervvrragwlde ''Bedeutung des neuen Wasserweges und beantragten sofortige Bewilligung der angeforderten Smmn-e. Ober- Mrgermeister Voigt gab die Erklärung ab, daß auch die Handelskammer Frankfurt den großen Plan in jeder Weise zu fördern bestrebt sein wird und schon jetzt in der Kanalfrage, von deren baldiger Lösung man sich für Frankfurts wirtschaftliche Zukunft außerordentlich viel ver>prechc, mtf der StadtverivaLtmrg m engster Gemeinschaft arbeitet. — Die Vorlagen über Neugtostcckkun-g der Kriegskommission. Bewilligung eines neuen Sechs-Milkvrnen - MiarllKredfts für den Kriegsfonds, sowie ein Berichts über die Lebensmittelversorgung Frankfurts wurden, da sie zu spät an das Kollegium gelangten, aus Antrag aller Fraktionen einer späteren Sitzung zur Beratung Überwiesen. Dem Antrag aus Erbauung einer großen Lagerhalle für städtische Lebensmittel und städtisches Gemüse im Ostyafengebiet gab man seine Zustimmung. = Frankfurt a. M., 28. Febr. Da die Stadt befürchtet, daß die ihr angewiesenen Kartosfelmengen nicht mehr in voller Höhe eingehen, fetzt sie vom 1. März ab bis auf weiteres die Tagesmenge für den Kopf von % Pfund auf 7» Pfund Kartoffeln und '/, Pfund Steckrüben herab. Die Haushaltungen, die ihren Winterbedarf bis zum I. April eingelagert haben, müssen jetzt mit ihren Vorräten bis zum 3t. Mai reichen. ----- Frankfurt a. M., 28. Februar. Bon Roll- Und Geschäfts ftchrw'erlen werden seit geraumer Zeit große Mengen von Stückgütern gestohlen, die in erster Linie Lebensmittel und andere jetzt schwer erhältliche Waren bergen. Bisher gelang es nickst, die anscheinend organisierten und mrt Hehlern in Verbindung stehenden Diebe zu ernM-el«. — Bei der Beraubung von Eilgütern wurden im Hauptbahnhof zwei arbeftsscheue junge BursclMt überrascht und verhaftet. [J Marburg, 1. März. Um Kohlen zu sparen, werden jetzt von den fünf städtischen Schulen rate noch die Bürgerschubs- Nord und die Oberrealschule geherzt. In diesen beiden Schulen wird abwechselnd Unterricht erteilt. 1 IJI I HJ!.. ,l ’ —J ! . m.iMK PP* - Ul, versiräts-Nachrichten. [] Marburg, 1. Aiärz. D»e hiesige Studentenverbindung Wingolf erklärte gestern, daß sie auf jedes Bi er trinken, sowie auf alle Getraute, die auS Nahrungsmitteln hergestellt werden, während der Kriegsdatier verzichte, um wichtige Nährmittel nicht zu Genußzwecken zu verfchwendsn. Sie fordert gleichzeitig alle akademischen Kreise auf, sich diesem Vorgehen anzuschließen. Marburg, 1. Mürh. Bor mrigen Wochen wurde eine Erklärung won 65 Professoren der Universität Leidig zugunsten des humanistische Gynmasiums veröffentlichst: von den drei heute gleichberechtigten höheren Schulgattungen gelte ihn«: das Gymnasium nach wie vor als die beste Vorbeveitungsstcstte für has Studium der Gsrsteswiss«rschasten, und in den neuerdings wieder her vor tretenden Bestrebungen, durch Abschaffung oder wesentliche Beschränkung des Unterrichts in einer der klassischen Sprachen die Eigenart des humanistischen, Gymnasiums zu zerstören, liege eine Gefahr für die ZrSunft unseres deutschen Geisteslebens. Zu dieser Leipziger Kikndgcbung haben jetzt mich 45 Marburg? r Dozenten der gefftcsmissenschaftlichm Fächer ihre ZtMmnrimg erklärt. Letzte Nachrichten. Die Aricre-Kämpfe. Rotterdam, 2. März. Die „Morning Post" meldet ans dem englischen Hauptquartier, daß nichts mehr von Gommecourt übrig geblieben sei, das einen Teil der ursprünglichen deutsches Linie bildete. Außer den Fundamenten des Schlosses, in dem sich unterirdische Säle befanden, groß genug, um ein halbes Bataillon- zu beherbergen. Weiter heißt es: Ter Schloßgarten ist ganz verschwunden in einem Netz von Schützengräben. Die Nachhutkämpse, um den allmählichen Mckzug der Deutschen zu decken, sind ziemlich heftig. Generaloberst v. Kluck über die Lage. Budapest, 2. M ärz. In einer Unterredung, die der Berichterstatter des „Pesti Naplo" rn.it dem Generalobersten v. .Kluck batte, sagte dieser: Die militärische Lage .ist die _ denkbar beste. Unsere Truppe gleichem emer Erzmmier, unerschütterlich int Westen und tut Osten. Es ist unwahrscheinlich, daß diese erkämpfte Lage sich zu unseren Ungunsterr ändern könnte. Amerikas Verhalten. Haag, 2. März. Aus Washington wird berichtet: Man erkennt allgemein, daß der gegenwärtige Zustand nicht länger fort- beiwyeu tarai, u>eiDi uimi ,cuue &vcUiui\iuuj}u*z ovu* ftändig ändert, was nach der Rede des Reichskanzlers als «usM- schlossen gilt. Wenn aber einmal gewisse ameritanische HanüeW- schiffe in Soe stecken, könne sehr viel g^sckMhen. Stockholm, 2. März. Nach einer Londoner Meldtmv deS „Aftonbladet"' scheint es, daß man in Amerika allgemein Wusons Regel im Kongreß als letzten Schritt zum Kri eg e aunaM- Man meint, daß der .Kongreß dem Präsidenten eine formelle Vormacht erteile und läßt durchblicken, daß, wenn auch der Ko«are8 aus politischen Gründen sich weigern würde, Wilson freie H«ck zu lassen, Wilson doch in jedem Falle handeln werde. Es heißt, daß die Dampfer der amerikanischen Eurvpalinien in der nächstar Woche bewaffnet werden. _ ^ Genf, 2. März. Die ,Law 7 na"-Angrlegenheit bildete aach einer Washingtoner sunkentelegraphischen Meldung den Gegenstand meiner längeren Unterredung zwischen Wilson und Lmrsmg. Beim Verlassen pes Weißen Hauses gab Lansing den Prestever- tretern eine Erklärung, die den Eindruck machte, als habe mav sich bereits über die endgültige Entscheidung geeinigt. Genf, 2. März. Nach einer Washingtoner Meldung s täh der Newyorker Jachtklub 10 000 freiwillige Küstenwächter und 750 Motorboote. Hundert amerikanische transatlantische Dampfer sollen je vier Geschütze von 127 Millimeter Bordbewaffnung erhalten. Reue amerikanische Sperrbrecher. Genf, 2. März. Nach Lyoner Blätterm solle« die Dampfer „New Aork", „Philadelphia", „St. Paul", „GaÄrv- larrd" und „Finnland" der International Meroantile Ma- rine Company in einer Woche in See stechen. Sie warten nur die Entscheidutrg der Regierung ab. Serbische Stabsoffiziere mitDampfer MinaS untergegaugen. Genf. 2. März. Wie „Petit Parisi-en" berichtet YStven sich drei serbische Stabsoffiziere: General Goikowitsch und die Obersten Tnlitsch und Milan Ristitsch unter den Offizieren befunden, die mit dem jüngst versenkten italienischen Dampfer Minas unter- gingen. Der englische Bureumord. Rotterdam, 2. März. „Nreuwe Rotterdarnsche Gumn«*'* stellt die Ziffern richtig, die der Reichskanzler von Bethmann Hollweg in seiner letzten Rede über das große Sterben in den afrikanischen Konzentrationslagern im Burankrieg gegeben hat Nicht 15 ^bis 16 000 Frauen und Kinder wären in jenen Lagern «o» starben, sondern wie aus der amtlichen Statistik Botchas btt&x* ■ geht, 26 170 Frauen imd Kinder, außerdem noch 1421 alte Minner, also über ein Viertel der Lagerbewohner kamen um. Einbruch im österreichischen Generalkonsulat in Zürich. Zürich, 2. März. Wie aus Schweizer BlättermrtterkmgM ersichtlich ist, wurden ails dem österreichischen Generalkonsulat in. Zürich von unbekannten Dieben 50 000 Goldkronen und außerdem alle in den Schränken des Konsulats befindlichen Papiere go- stohlen. Die Diebeswerkz-euge, die 2000 Francs wert smd, wurden! am Tatort vvrgeftmden. Ein bayerischer Ministerrat. München, 2. März. Gestern fand unter dem Vorsitz des Königs ein bayerischer Ministerrat statt, der bedeutsame Ent- jjchlüsse über wichtige Aend-erungen faßte. Nähere lZinzektzstzenl dürften in kurzem bekanrrt gegeben werden. I^leaanre 7-Zimmer-Wohnunq 1. Stock, mit allem Zubehör. Gasw elektr. Licht, ab l.Aprtl oder später zu vermieten' S. (Sank, Bleichstr. 26. sl75 I ö Zimmer"}, 5-Zim.-Wahn.lLSt. m. Badezimmer u. sonstigem Zubehör, West-Anlage 46, neu hergerichtet. ver sofort oder sväte r^zu verm. 1168 3 Zimmer iine schtzve 3-Zim. ÄZobn. zu vermieten. Näheres Ebelttraße 36 p. [ 0121G | 2 Zimmer Sch. 2-Zlai.-Waka. «Mansü m. Zubehör per 1. Avril zu vrrm. Krabeustratze 16._61200 Verschiedene 0.4-Z.-W., neuhergerichtet. vermieten. [01136 Marktplatz 18, 1. 1 Möbl. ZimmeTj PrailM Brasil Bene« Bäne22 sBellevuejZtm.ni. u.ohneBer- vfleg. f. jede Zeitdauer. Mittag- u. Abendlisch. Elektrisch Licht, Bad. Tel. 1085. 1758 Ein möbl. Zimmerzu verm. La»SgrN!-? k..?!-lR 1V. U. Möbl. Zimmer zu verm. 01207! 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März 1917. 17878 Ter Oberbürgermeister: Kelker. 1917, für Besteller mit 1917, für Besteller mit 1917, für BeHeller Schlüstelwaren-Verteilnug. (Teigwaren, G rieß, Gvaupen und Hafer flock«.) 1. Wer Scklüsselwaren für den Monat März 1917 beziehen will, l-at fiel), vom 6. bis 8. März 19 171 in einem Kleinftrndelsgeschäft zur Eintragung « die amtliche Bestell-Liste anzunrelden. Verspätete Ämreb- dnngen finden keine Berücksichtigung. Bei Eintragung in die Bestell-Liste sind die drei Marken für Schlüssellnaren, die die Nr. 4 tragen^ den Kleinhändlern gegen Aushändigung einer Bescheinigung über die Zahl der abgelleferten Marken, aus der die Nr. der BestelllListe anzirgeben ist, abzugcke». 2. Tie Kl ei nlxrndelsgeschäfte haben bvc Marken auf Bogen aufzukleben und zusamnren mit der T>eswlk-Liste bis znm 10. März 1917 dem Lebensmittelanrr unter Angabe der Gesamtzahl der vereinbarten Marken zur Prüfuzrg einzureichen, Tie eingereichten Marken dielten als Grundlage für die Zuteilung an die Kleinl-andelsgeschäfte. denen B-c» zngsscheine mrsgiestellt werden. 3. Tie,M«eng>e an Schlüsselwaren, dia auf jede Marke entfallen, sowie der ginn der Ausgabe wird noch bekannt ge^ geben. 4. Die amtlichen Bestell listen für Kleinhandelsge- schäfte können vom 3. bis 6. März 1917 auf dem Lebens-, mittelamt in Empfang genomimen i»erden Gießen, den 28. Februar 1917 1.725H Ter Oberbürgermeister: Keller. Mk. Zinisen aus Balthasar L < Zu vergeben sind: 425,10 Stiftung der Konrad Erben an zwei bedt'irftigc, Gießens, die mirrdesbens 60 Fahre alt sind. Meldungen ,nmmt das städtische Armeuanrl. Mer- weg 9, bis 10. März 1917 «ntgegeL. )72LR der" sar Lawgp evangelisch^ Bewohner km hartes Los hat uns getroffen, o? schwer es zu ertragen kaum, All unser Gluck, all unser Hoffen, Hs schwand dahin, als wie ein s-, . . „ Traum. Uem treues Hera hört auf zu t-v , , . schlagen, l^u kehrst nimmermehr zurück. Hor 3 t nicht mehr Deiner Lieben c . , . t, . Klagen, oienst Deiner Lieben Tränen ,,, . nicht. Wie hast Du wohl in letzter Stunde Gesehnt Dich nach den Lieben zu Haus. Doch viel zu früh verließest Du die Deinen, Die in der fernen Heimat bitter um Dich weinen. Sollst nie von uns vergessen sein. Jung und einfach war sein Leben, Treu und fleißig seine Hand. Und so wollt er weiter streben, Muß nun rahn in Feindesland. Drum ruhe sanft, du gutes Herz, Du hast den Frieden, wir den Schmerz. Was Gott tut, das ist wohlgetaif. Tieferschüttert traf uns die schmerzliche Nachricht, daß mein inniggeliebter herzensguter Gatte, der treusorgende Vater seiner zwei lieben Kinder, der einzige Solinseinerlieben Mutter, unser unvergeßlicher Schwager, Onkel, Pate und Neffe, der Ersatz-Reservist Heinrich Reeh Infanterie-Regiment KTr. 88 » 10. Kompagnie ain 15. Februar infolge eines Granatschusses nach 30monatiger treuer Pflichterfüllung im blühenden Alter von 32 Jahren den Heldentod kur» Vaterland gestorben ist Die tief trauernden Hinterbliebenen: Fron Lina Reeh nebst Kinder and Mutter. Vetzberg, den 1. März 1017. 1718 Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meinen innigstgeliebten, herzensguten Mann, unsern treubesorgten, lieben Vater, Bruder, Schwager und Onkel den Grossh. Hess. Beigeordneten Wilhelm Grösser III. W eissbindermeister nach längerem, mit Geduld getragenem Leiden zu sich zu rufen. In tiefem Schmerz Frau Elisabeth© Grösser geb. Dort Wilhelm Grösser Marie Grösser. Grossen-Buseck, Gieaeen, Darmstadt, den 28. Februar 1917. lf4 « Die Beerdigung findet statt Sonntag, den 4. März, nachmittags 4 Uhr. Statt besonderer Anzeige. Heute früh 1 2 1 j i Uhr verschied sanft nach langem Leiden, welches er sich in treuester Pflichterfüllung als Feldwebel-Leutnant im Felde zugezogen hatte, mein herzensguter Mann, unser lieber Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel, Neffe und Vetter der Königliche Förster Rudolf Schäfer im Alter von 35 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Emmy Schäfer geb. Deuster. Krofdorf, den 28. Februar 1917. Die Beerdigung findet Samstag, den 3. März, nachmittags 27 , Uhr in Wetzlar von der Friedhofskapelle aus statt. 1729 Für die liebenswürdige, herzliche Teil, nähme bei dem Heimgang meiner uuver- geblichen, guten, lieben Gattin, unserer treuen Mutter Henriette Zimmermam sagen aufrichtigen Dank Im Namen der Familie: Ernst Zimmermann, Gr. Eisenbahndirektor Georg Zimmermann, Gr. Oberlehrer. Gießen, den 3. März 1917. lm i Für die vielen Beweise liebevoller Teilnahrne bei dem uns bettossenen schweren Verluste sagen wir hierdurch unseren tief- gesühlten herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: . I. d. N.: Familie Ernst Merlau. Gießen, den 2. März 1917. 1738 \ erwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Nachricht, daß am Mittwoch nacht unsere liebe Mutter, Schwester, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwägerin und Tante Frau Magdalena Diehm Ww. im Alter von nahezu 81 Jahren sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Margarete Diehm Familie Ludwig Schenk. Gießen, Worms, Nidda, den 2. Mflns 1-17. Die Beerdigung findet Sonntag, 4. März, nachmittags 3 Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. 179 g Gietzener Zröbtl.Seminar. Aufnahme neuer Schülerinnen April «.Oktober. a) Ausbildung zur Fröbel'schen Ktnderpflegerin. b) Ausbildung mit staatlicher, in Preutzen und Hessen anerkannter Abschlutzvrüfung zur Kindergärtnerin damlUe, kleine Kindergärten, Spielkreise). Prosp.,Auskünfte,Anmeld.: Gartenstr. (für . Moeser. Anmeldungen für den Seminarkindergarten werden jederzeit entgegengenommen. 1013D Kmi» für StttbmterWiig sa kiche«. Danksagnog. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme an dem ubs betroffenen Schmerz herzlichen Dank. Johanna Schneider Ww., geb. Port Elisab. Port Carl Port. Giessen, den 2. März 1917. im Sonntag, den 11. März 1917, nachmittags 3 Uhr, im Gewerkschaftshause (Schanzenstraßc). Tagesordnung: 1. Geschäfts- und Kassenbericht. 2. Festsetzung der Sterbeunterstützung. 3. Neuwahl des Vorstandes und Auftichtsrates. 4. Verschiedenes. Um recht zahlreiches Erscheinen ersucht 1 718D _ Der Borstand. Grotzherzogliche Realschule Grünberg. Anmeldung«« »erbe« im Realschulgkbände am Freitag, de« 9. und 1«. März, mittags von 12 bis 1 llhr entgegengenommen. Dabei sind vorzulegen: Geburts- u. Impfschein, sowie Schulzeugnis. Schriftliche Anmeldungen können jederzeit erfolgen. Wahlfreie Lateinabtcilungen ermöglichen den späteren Uebertritt in ein Realgymnasium. Kür die herzliche Teilnahme bei dem Hinfcheiden unserer lieben Schwester Wilhelmine Bolkmann sowie für die aufopferungsvolle Pflege der Kraukerrschwester und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers sagen innigsten Dank Gebrüder volkmann u. Zamilien. Heuchelheim, am 28. Februar 1917. , 696 (j j iiiilii ist wieder in allen Breiten tu Preislagen am Lager moa Wer erteil) Ui u. 1099 an den Gieß. Anz. Großherzogliche Direktion. I. D.: Br. 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Dtaeaportemoimaie mit Inh. gefunden, wird geb., dieses geg. Bel. b. Polizeiamt abzug., andernf. Anzeige ers Verloren kleine Nickel Armbanduhr. Abzugeben gegen gute Be- lohnung. Kepleritr. 1 p. I 01204 Am 17. Febr. Brille verl. von Süd- nachOst-Anl. Geg. Bel abzug. Marhurger 81r. 22, 1 , K 1/17. ZNMMrßeigttiliij,. Freitag, den 11. Mai, vorm. «V, Ubr, soll auf hiesigem Amtsgericht Zim. 14, das dem Konrad Karl Loth zu V, und besten verst. Ehefrau Margarete geb. Kautz zu Vs -»geschriebene Grundstück der Gemarkung Gtehen Fl. I Nr. 380---112 qm Hofreite (Brandgaste 8 ) zwangsweise versteigert werden. Die amtSgerichtliche Verfügung ist im Ortsgerichts- ztmmer öffentlich ausgehängt Gtetzen, 22. Februar 1917. Grotzh. Ortsgericht. Simon. I1703B Empfehlungen Lrsrmsnn's Backpulver voo h&ctatar Trtc&krah tOOOSach tx «eos Ferkel v. bester Zucht.fchnellwüchfi ge Gdelr^ langgeitr., Schlappohr., d. best.z. Zucht u. Schnell- mast, prima Fresser, seuchenfrei. kerngesund. V. d. Vor- saaikr eistier ärxtl. 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