Mt. 5( Der Sktzener »nzeiaer erscheint täglich, außer Sonntag?. - Beilagen: Gietzene rLaniiHenblätter; Lreirdlatt fftf den Kreis Stehen. Bezugspreis: rnonall. 00 Pf., Vierteljahr!. Mk. 2.65; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 30 Pf.; durch diePostMk. 2.45 viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: für die SchristleitungllL Verlag,Geschästsstelleöl Anschriit für Drahtnachrichten: Anzeiger Eiehen. Erstes Blatt V *67. Jahrgang postscheS'omo: Zransturta.M. 11686 tzener Anjeiger General-Mzeiger für Oderhesseu Donnerstag, r. Rarz 1917 Annahme von Anzeigen f. die Tagesnummer bis zumNachmillag vorher Zeilenoreis. f. Anzeigen: örtlich 20 Pf., Vermietungen u. Stellengesuche 15Pf., auswärts 25 Pf., b. Platzvorschröt 30 Pf., Reklamen 75 Pf.^ bei Platzvorjchrist 90 Pf.. Äauptschristleiter: Aug. Goetz. VerantwsrtÜch für Politik u.Feuilleton: vankoerkehr: Aug. Goetz. Stadt uudl «rwerbebank Stehen L-ind.Vknniichtezu.Se- richtsfaal: Fr. R. Zenz. Awillingsnmddriick u. Verlag: vrühl'sche Unio..v«ch° u. Steindruckerei R. Lange. Schristlettung, Seschästzstelle u. Druckerei: Schulftr. Z. fämuidf’in diesen.' Die Statberatung im Reichstag. (WTB.) Grohes Hauptquartier, 28. Februar. (Amtlich.) * Westlicher Kriegsschauplatz. Englische Erkundungsvorftötze gegen einige Stellen der Artois-Front wurden abgewicsen. Im Ancre-Gebiet verliefen Infanterie-Gefechte im Vor- ftw unserer Stellungen nach Absicht der Führung. Westlich von Vailly, au der Aisne, wurde eine unserer Nutzsicherungen von den Franzoftn überrumpelt. Durch Gegenstotz kam die Postenstellung und die bereits gefangene Besatzung wieder in unsere Hand. Auf dem linken Maasufer scheiterten französische Teilangriffe, die nach starkem Feuer nachts gegen unsere Gräben nordöstlich von Avocourt vorbrachen. Westlich von Markirch (Vogesen) schlugen Unternehmungen von vier französischen Aufklärungsabteilungen fehl. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Die Lage ist unverändert. Front des Generalober st en Erzherzog Josef. Beiderseits der Valeputnastratze, im Südteil der Waldkarpathen. brachte ein gut vorbereiteter, forsch durchgeführter Angriff unsere Truppen in Besitz mehrerer russischer Höhen- steklungen. Zwölf Offiziere, über 1300 Mann winden gefangen, elf Maschinengewelire und neun Mineuwerfer erbeu- ret. Die genommenen Linien wurden gegen mehrere nächtliche Gegenangriffe gehalten. Ein südlich der Stratze gelegener Stützpunkt ist nach Zerstörung seiner Anlagen wegen für uns ungünstiger Lage ohne feindliche Einwirkung wieder geräumt worden. Heeresgruppe des Geueralfeldmarschalls von Mackensen. Nichts Neues. Mazedonische Front. Im Eernabogen griffen die Italiener die von uns am 12. Februar gewonnenen neuen Stellungen östlich von Para- lovo nach ausgiebiger Feuervorbereitung mit starken Kräften an. Der Angriff brach verlustreich zusammen. Kein Futz breit Boden ging uns verloren. Der Erste Generalguartiermcister Ludendorff. * Der Abendbericht. Berlin, 28. Febr., abends. (WTB. Amtlich.) Auf dem dtordufer der Somme griffen die Engländer zwischen Le Transloy uild Sailly an. Sie sind abgewiesen woiDen, an zwei Stelten unftres vordersten Grabens wird noch gekämpft. Im Osten keine größeren Gefcchtshandlungen. Gm Anschluß all die Rede des ReiKMmrzlers haben auch -Vertreter der politischen Parteien im Reichstag das Wort zur Kriegslage getrommen. Gs' konnte daraus nicht viel Hervorragendes zutage kommen, denn der Stoff war erschöpft, und zu genauen Durchforschungen der deutschen Rogierungspolitik während des Krieges ist heute noch nicht die Zeit. Nach aufregenden Tagen des Bedenkens, der Meinungsverschiedenheiten und Zweifel steht heute das ganze deutsche Volk auf neuen Girundlagen, geeinigt im scharfen Weiterkampfe gegen die Feinde, im Ziele, auch den Widerstand des Hauptgegners zu brechen. Und so konnte der Abgeordnete Ledebour, der gestern für das Fähnlein gewappneter Knechte internationaler und auswärtiger Interessen sprach, mit dem Satze beginnen; „Die Verhandlungen zeigen, daß meine Fraktion (Soz. Azcheitsgernein- schaft) allein in Opposition steht." Nun war es ein kleines Verhängnis, daß gerade Ledebour in das Gleichmaß der Besprecliungen wieder einen gehobenen Don hrneinbrächte, der ikyn Aufmerksamkeit verschaffte, wenn es auch freilich ein Ton war, der dein Kontraste glich, der sich in einer großen Arena auf die Anschauung guter Bewegungsspiele durch die darauf folgenden Unterbrechungen eines Spaßmachers einzustellen pflegt, Herr Ledebour meinte es' Ernst urit feister „Opposition", allein sie war doch nur wirklich ern unfreiwilliges Satl-rspiel. Er ließ seine hüpfenden Irrlichter über alles und jedes dahingehen, was Kaiser und Regierung unternommen haben. Man konnte dieser,! Spiel eine Weile zuschauen, daun wurde mau seiner aber herzlich müde und satt, und es stiegen Empfindungen gegen den seichten Plauderer aus, die mit irgendwelcher Achtung und Wertschätzung sicher nichts gemein hatten. Ledebour würzte ferne rednerische Schmalkost rnit ein paar billigen Scherzen, die schon darnur übel wirkten, weil er stellenweise in einen höchst unsachlichen, beleidigenden Don fiel. So nahm er sich heraus, den Schöpfer der deutschen Kriegsflotte, Groß- Ji)me am beiten den Landes- ittrerc|)en menen fömte, ltjemt inan sie in j>em Zustand, wie sie fe? 1 War, belasse. (Lebhafte Zwischenrufe von links.) £mimaS_tur>£ fort: Tie staatlichen und privaten Unternehmun gen haben »eit Ausbrnll> des Krieges Wunder geleistet. Für '^^^^terrmgen der staatlichen Unternehmungen wurden 11 bis 12 Milliarden ansgegeben. 64 000 Verträge wurden abgeschlossen, ^er Staat mußte hohe Preise gewähren als Sicherheitsmittel für nne schnelle H-erstellung. Dafür hat sich der Staat bemüht, die ßnene zu wntwllieren litib Preisermäßigungen herbeizuführen. ^Dqmaö führt ans. daß der Arbeiter im Innern des Landes mit ° bi» 10 Fvanken nicht viel mehr verdiene, wie der Soldat an der deren jeder mit Verpflegung ungefähr 5 Franken 10 Centimes täglich koste, uneingerechuet die staatlichen Unterstützungen an Kranen nttb Kinder. Thomas sagte ferner, Der vorliegende Ge wtzesantvag führe die Stoatskontrolle über die mobilisierten Ar beiter ein. welche der militärischen Disziplin nnterworfen bleiben nützten. Ter Abgeordnete Didion erklärte, das Gesetz nicht gutheißen zu können, worauf der Sozialist L e d o u c e erwiderte, Tidron the gut, in der Kammer nicht als Kriegslieferant zu lprechen. Ri bot jorberts die Kammer auf, das Gesetz anziu- uehmen, worauf das ganze Gesetz angenommen wurde und die Besprechung der einzelnen Artikel begann. Tie Kammer wurde bis Donnerstag vertagt. (Anmerkung: Es ist interessant, daß der Munitionsurinister letzt eine These ausstellt, die den sozialistischen Prinzipien auf eine Beritaatlichung vollkommen widerspricht. Tie hierauf bezüglichen Ausführungen von Thomas wurden nach Lyoner Blättern von der äußersten Linken mit lebhaftem Erstaunen und Widerspruch ausgenommen.) Der französische Ankenhandel. Bern, 27 . Febr. (WTB.) Nach der amllichen Statistik über den französischen Außenhandel beträgt vorläufigen Satzungen zufolge die Unterbilanz für 1916 über zehn Milliarden Fran Tt il Dieser Bettag bleibt jedoch nach den noeremstimmenden Kommentaren des „Temps" und des „Petit Pa- rrsien" bedeutend hinter der wirklichen Höhe der Unterbilanz zurück, da den Berechnungen die für den Markt von 1915 geltenden Durchschnittswerte zugrunde liegen Die für 1915 nunmehr veröffent- uöoültigen Abrechnungen ergeben eine Unterbilanz von neben Milliarden. Nach der Liste, in der die eigentlichen Kriegs- Ireterungen nicht aufgeführt sind, zeigt die Einfuhr folgender Aiv- ttkel die höchste Steigerung gegenüber dem letzten Normaljahr 1913: Getreide öon 200 Millionen auf eine Milliarde, Zucker von 32 aus 210 Millionen, frisches und Büchsenfleisch von 33 auf 401, Pserdr von 10 auf $33, Baumwollgarne von 29 aus 348 Mülionen. Umgebllirt nt die Einfuhr künstlicher Düngemittel von 18 auf 0,5 Millionen grsrmken. Petersburg im Kriegszustände. Frankfurt a. M., 1. März Wie der „Franks. Ztg." aus ^toccholm gemeldet wird, habe der Befehlshaber dos Peterburger Militärbezirks General Habalow Petersburg als im Kriegszustände befiicklich erklärt und eine besonders an die Arbeiter gerichtete Warnung vor Kundgebungen erlassen. Bei der Eröffnung der Duma sei der Oberbefehlshaber des Bezirks ermächtigt, jeden Aufruhr oder Protest gegen die Staatsgewalt zu unterdrücken. ^ ^ Berlin, 28. Februar Der obligatorische Lr ifvmm r«t4 Ki j ;a,j-, i _I v ^*-ciyciL_ Ost: See-Versicherungen und . , . „ __ ___befriedigt ___ Nach der Rede des Ministers fdtfug der fortschrittliche Block einen rlnttag vor, der die Regierung aufsordett, sich z>u organisieren, uw wie keiner die durch den Krieg geschaffenen Schwierigkeiten zu bekanipfen. Vertreter der verschiedenen Parlamentsfraktionen sprachen sodann über die innere Lage des Landes. Am gleichen Tage nahm auch der Reichsrat seine Sitzungen wieder auf und besprach mehrere weniger wichtige Vorlagen. * * * Die Lage in Portugal. m,. Madrid, 27 Febr (WTB.) Funkspruch vom Vertteter des Wtener K. und K. Korrespondenzbureaus. Nach Meldungen portugiesischer und spanischer Blätter hat sich feit Abgang der ersten l mnvn w ™ , . .. ^nu- povtuffiehfäen Truppen nach Frankreich und der Verkiwdigung der ^r^m^ingttanftn ^ hdm m} ' den gehaltenes Glückwunschtele- vericknrften U--Bootsperre dre innere Lage Portugals Lu- Xrf?S T^ Jf sehends verschlimmert. Um gegen die Gewaltherrschaft der ^ d^ryonalliberale Partei be- gegenwärtigen Regierung anzukämpfen, hat sich aus uuzufricHenen bcr ^ des Reick>stags den G e d e n k- Elementen verschiedener^^ Pmtteien^^ ein pari amen ttfri T %Aus Mickftcht auf die ernsten Block gebildet, der in scharfer Gegnerschaft der Regierungsmehrheit wottum S LSp ^ ^ c n ^ eier gewählt fleoenfflfwrfteTit. q ^ I Horden, bei nur die ehemaligen und tetzrgen Mitglieder der national Aus dem Reiche. Das 50jühriZe Bestehen drr Notional!ib,ralen Partei. X Zur Feier des 5 0jährigen Beste- ^^atr 0 nalliberaleu Partei trafen Telegramme ein vom Rei^kanzler vom Staatssekretär des Innern Dr^Helffe- rrch, vom Krregsmmister v. Stein und dem Kultusminister von Rei^ta§sfraktionen sandten Glückwtinsck^ l)os Zentrum, die Fortschrittliche Volkspartei ,5V. unv sc. ^orreivvnoenzoureaus. vcactf lutelöimgen portu-1 an der ^ ^c^patteü Au ch vou dem durch Kraukhett spanischer Blütter W 'seit fclSL n«r A« »rdmm g des. Mherni geMyL'UMmgÄ "an I ttbc^akm P«tei^Bi4marck'nnd ^’***“ ^?tion-l Beförderungsmitteln mußte die ganze vorjährige Weinernte, bic J r . blc ^ unter Führung beretts^teilweise nach Frankreich vettauft war, im Lande veMeü- gelttsttt ^hat ^ ^ Reichskanzler bei seinem Einigungswer^ ben. Die hierdurch geschaffene Kchse werde noch verschärft durch die angeordnete Einschränkung des Alkoholgenusses in England, das em bedeutendes Absatzgebitt für pottugiesische Weine war. Die Regierung stehe all diesen Ereignissen ohnmächtig gegenüber. Eine Mimsterkrrse stehe bevor. 1 " » * Der holländische Handel. Amsterdam, 28. Febr. Da der Königlich Westindische Poftdtenst seine Dampferfahrten zwischen dem Mutterland und Holl an disch-We st Indien einstellen mußte und auch die englische Linie zwischen Surinam und New Bork Surinam nicht mehr anläuft, hat die Regierung den Königlich Westindischen Postdienst ersucht, einen neuen direkten Dienst für Frachten und Fahrgäste von Surinam nach New Aork einzurichten. Schwedische Schiffsverlusie. Einer Meldung der „Bossischen Zeitung" gus Kopenhagen zufolge, scheint Schweden das Land zu sein, das nach Norwegen die größten Schi f ss ver l u ste ®r. Friedb'erg über die Ge- Ln-lw-L^P-ttek'her»-^^" **** MC ^^ung der ihm sprach 4lbgeordneter Dr. Stresemann über d,> ^kltnfttgen Aufgaben der Nationalliberalen Partei. Er brachte zum Schluß ein Hoch auf die Zukunft der Natioualliberalen Partei aus taufen“ ^ Glückwunschtelegramme dnqt * , J t r t 2 d e n , 28. Februar. Um dem Mangel au i a*^.^ uhelfeu, beschloß die Stadt gestern, zwei Millionen 50-Psennig - G ut scheine auszugebeu. lt0nen Aus Stadt ttttö Land. Dießen, 1. März 1917. März. ^ Cr bci L Lenzmonat, so bezeichnet, weil er nach °stt°n°mrsch«r B-r-chnung d-n Frühling briugi.^uch FrühlingÄiu»^" benannt, ist nun ins Land gezogen. Dichiermorte: ..Der Frühling naht mit Brausen, er rüstet sich?nr l4fln(l I Tat, nnd unter Sturm und Sausen wächst still die junge ©L?' (Wbm. Bortrefd^ ta. Dharakter dieses Monats. Er qilt als falscher, ttenloser und veränderlicher Gesell, nnd nicht mit Unrecht wendet man seine wenig empfehlenswerten Eigenschaften auch oft ans emen unzuverlässigen Menschen an, inLem man sagt: iwl ftanbia wre der März" Die Bewohner des sonnigen Landes ^ Orangen und Zrttonen blühen, die Italiener, klagen Über n°t "Ui vlgenden schwermütigen Worten: „Ec kennt keine Träne ^^'°emt er, bald lacht er." Rauhe Lüfte, dorhe^ bctt. 1918 sind hundett Schiffe von insgesamt 64 000 Tonnen verunglückt. Außerdem hat die schwedische Handelsflotte 28 Dampfer von 39 000 Tonnen, 2 Motorschiffe und 24 Segelschiffe von insgesamt 2240 Tonnen an das Ausland verkauft. Insgesamt ^mgebüßt hat die schwedische Hicmdelsflotte im Jahre 1916 «7 000 Bruttoregistettonnen. Tahckkmouopol ln der Schweiz. Berliner Tagebkatt" meldet aus Zürich: Der schwei- L^.T^rrdu^esrat hat bt-e Einführung eines Tabakmonopols ^ Prinzip angenommene Gesetz soll in den Taae^rwt sich tellwer,e zum Sturm steigern. s^nTag^n m innen Einzelheiten bekannt gegeben werden. De^ Regen- und Schneeschauern wechseln ab ^heverdes Praitttes ist der fttlhere Bundesprasideut und jt&Qt I %} ?nd sonnig schönen und ins Freie locken Letter des schwrrzettjchen Finartzwesens, Buudesvltt Motte. ^Alten"^ !%£ Aefuudhait, besonders bei den ,mten . aber auch in der Kinderstube, zumal der Körper eben in cec ttttegszett durch aie Dermmoerte Ernährung nicht che ^viider- stanoslrair answeiß, wie im Frieden. Vs bleibe kein Husten, kein leichtes Fiedern unoeachtet, denn es ist eine bekannte Tatsache, daß der Sem'enmanu besonders gerne im Mätrz die unerbittliche Hand ausstteckt nach alten Leuten, Schwachen und Kranken, heißt es doch: „Der März ist der Alten Sterz (Tod)." — Andererseits ist bei ge- srmden kväftigen Leuten nichts unsinniger, als eine allzugroße Verzärtelung. Am besten hält man die Winterkleidung noch bei, wenn sie auch au wärmeren Tagen lästig erscheint: sie schützt bei Tem- peraturwechiel und am kühlen Abend vor Erkältung. Gesunde Kin- bu^gmvfme man jetzt nach und nach an kalte Wäschungen und be- amiichtige besonders die Kleinen beim Spiel im Freien, da Er- Atzung durch Laufspiele usw. und zu rasche Abkühlung oft unhell- volle Folgeerscheinungen zeitigen. Der Landmann wünscht sich den März trocken und sonnig, denn mit Sonnenschein und Staub, bringt viel Korn, Gras und Laub", dagegen ist ein „feuchter März des Bauern Schmerz". Die sorgsame Hausfrau wird bald mit Arbeit überladen sein: das große Frühjahrsreinemachen vor Ostern beginnt in Kürze zum Schrecken mancher Ehemänner und die Gattin nebst den dienstbaren Geistern, ,oweit solche vorhanden sind, fegen, klopfen, bürsten, lüften und bringen Tod und Verderben aller Winterbrut, die sich in Teppichen und Möbeln festgesetzt haben sollte. Freilich wird die Hausfrau rn diesem Jahre nicht allzu verschwenderisch mit der so teueren Seife umgehen, sondern etwas mehr von einem anderen Wasch- mtttel nehmen, das den schönen Namen „Trückdrauf" führen sollte, das heißt, die Hand wird dieses Jahr noch mehr scheuern müffen, als es früher der Fall wart In der Küche ist jetzt die magerste Zeit, da alle Vorräte zu Ende gehen und die Mutter Natur nichts Neues bietet. Für die Hühner- bentzer steht ein fteudiges Ereignis bevor, denn die Hennen be- ginneii zu legen. Wer wird heute im dtttten Kriegsjahr uichi mit rtteude den erfien Eiern entgegensehen, die ja leider auch so teuer! und für die Städter ein recht seltener Genuß geworden sind. Ferner gibt es fttt den Feinschmecker und die St. Hubettusjünger im März noch erii wichtiges Ereignis: Ende des Monats beginnt der „Schnepfensttich", gilt doch das würzige Fleisch dieses Vogels „mil dem lamgen Gesicht" als Delikatesse ersten Ranges, und die Jagd, die oft von der Witterung stark beeinflußt wird, ist eine der schwierigsten und interessantesten, we?ll die Schnepfe ganz unberechenbar m ihren Gewohnheiten ist. > Alles in allem, der März kann uns noch nicht allzuviel bitten, aber er bringt uns einen Gast, der im deutschen Vaterlande immer gerne gesehen wurde und stets begeistett begrüßt wird. Es ist dev holde Frühling. Hoffen wir, daß er in diesem Jahre nicht lange auf sich wattim läßt und bald seinen siegreichen Einzug in die deutschen ^.ande halt. Er iit zu jeder Zeit willkommen, denn die lvenig angenehme Herrschaft des Winters kam uns dieses Jahr durch den Mangel an Brermmatettal so recht zum Bewußtsein. * ** Unser Stadttheater ist wegen Kohleiimangels seit 5. Februar geschlossen. In dieser Zeit konnten in einem von der Stadt zur Verfügung gestellten Raum nur vorbereitende Proben abgehalteu werden, da zu den abschließenden Hauptproben für fast alle Stucke die Bühne notwendig ist. Das gesamte Personal mußte weiterbezahlt werden: Einnahmen fehlten gänzlich. Der dadurch ent- stmrdeue finanzielle Schaden, der zwischen 5—6000 Mark beträgt, geht zu Lasten der Stadtkasse. Der (Naube, das Mnstlerpersonal tonne mit diesem Zustand der Bezahlung ohne volle Leistung ganz trag. Im Gegenteil, sie wünschen alle dringend die Wiederaufnahme des Bettiebs. Dassels wünschen auch unsere Verwundeten und Soldaten, die zum Dell umsonst, zum Teil «i halben Preisen das Theater besuchen konnten und barin ihnen nod- Ujenbtge Erholung und geistige Erfrischung fanden. Aus allen diesen Gründen hat der Theaterbau verein in gemeinsamer Sitzung mit dem zuständigen städtischen Ausschuß beschlossen, für Heizung des Thea- ttrs zu wrgen, und es sollen zunächst am Sonntag, den 4. und Montag, den 5. März Vorstellungen stattfinden. Näheres wird tn den Zeitungen bekanntgegeben. ** Der Thea terbau verein bittet uns um Ergänzung miseres Berichtes über die vott uns mrtgttellten Beschlüsse des Buhnen Vereins m ferner Generalversammlung in Berlin. In dev ausgedehnten Debatte wurde demnach, ivas auch für Gießen wichtig von versckuedenen Rednern betont, daß die Schließung der Theater unbedingt vermieden werden müsse. Rechtsanwalt Arttrri Wolfs machte darauf aufmerksam, daß auch der Kronprinz in einer Unterredung mit dem Cl^efredakteur der „Berliner BvlkK- Zeitung , Otto Nuschke, nach dem Bericht im „Berliner Tageblatt" vom Sonntag früh, geäußert habe, für die Soldaten, wenn sie auf Urlaub in der Heimat wellen, sei der Theaterbesuch als geistige Er- ttllchung notwendig. Das „Berliner Tageblatt" bemerkt hierzu' Von ernem großen Tell des feindlichen Auslandes hatte das von allen eeiten schgoer umdrängte Deutschland es iwraus, daß es der Bevölkerung, und vor allem den Soldaten, die als Rekonvaleszenten, als garnisondienstfLhig oder als Urlauber in der Heimat tmllren, die Erguickung unb Zerstreuung des Theaters uneinge- s chvanrt zu fuhren konnte Einwendungen, die hier und da gegen; den Spielplan gemacht werden mußten, änderten nichts an dev Gesamttaffache, daß hier em Quell erschlossen war, aus dem m febotfen tn fo strenger Jett eine noch größere Notwendigkeit ist als in Friedens tagen. Wer .insbesondere unsere Verw-undtten beobachtete, die nach den düsteren Erlebnissen des Schützengrabens nun für einige Stunden in die Traumwelt der Kunst entrückt waren, der empsano das Tlieater als ein Instrument der Wiederherstellung, wie es glücklicher nicht gedacht werden kann. Wenn nun die deutschen Buhnenleiter dafür eintreten, daß alle Theater weiterspielen sollen^ 0 sch chr Wlmffch auch den enffcheidenden Behörden dringlich ans Herz gelegt. Dre Werte, die hier zu pflegen sind, bilden einen Tttl der ge)amten Organisation des Durchhaltens, und sie dürfen zw- gleich im Interesse der überaus zahlreichen Existenzen, die mit dem Theater verbunden find, nicht vernachlässigt werden. Die Berwir- rung, auch rechllicher Natur, die entstehen könnte, wenn die Bühnen- letter nicht mehr ihre Schauspieler beschäftigen, wäre groß. Wir gebeii diese Zeilen gern wieder, da sie sicher dazu betragen lverdett, Getuen zu zerstreuen, die in der kohlenarmen Zeit gegen! die Wiedereröffnung unseres Stadttheaters erhoben werden könntem M Eine Nachmusterung der D i e n st u n b r a u ch. ist an geordnet. Zum diesem Zweck sind alle am 8. Sep- tember 1870 und spater geborenen Wehrpflichtigen, di- als dauernd untauglich (T. 11.) oder „dauernd kriegsunbrairchbarE (d. kn.) oder „dauernd garmson- und arbeitsverwendungsunfälngE (d. g. u. a. v. u) anSgemustert worden sind, einerlei, ob sie diese Entscheidung im Frieden oder während des Krieges erhalten haben, verpflichtet, sich umgehend, spätestens bis zum 3. März 1917, zur Mutigen ^Blatte Nähere- siehe Bekanntmachung in unserem ** Ein Butterpaket enttnettbet. Am 16. d. M. 5 A ^ ?on Niederohmen nach Gießen gesandtes Paket mit ar ' u n d Butter entwendet worden. Wer hierüber Auskunft All geben vennag, wird gebeten, dies der hiesigen Krrnnnalpolrzet zu melden. Jt* von Bronzeglocken. Am 37iarz 1917 ist eine Neue Bekanntmachung in Kraft getreten, die neben einer fteiwilligen Mlieferung von Bronzeglocken auch eine Beschlagnahme, Enteignung und Einziehung von BronAeglocken vorsieht. Me Einzelheiten ergeben sich mts deni Wortlaut der Bekailntmachung und aus den Ausfuhrungsbestimmungen, welche die mit der Durch- ührung beauftragten Kommunalbehörden erlassen Die Ver- offentlichung erfolgt in der üblichen Weise durch Anschlag und Abdruck tn den Tageszeitungen; außerdem ist der Wort- aut der Bekannttnachung auf unserer Geschäftsstelle einzusehen. Um den Bedürfnissen des Gottesdienstes gerecht zu werden, steht die Bekanntmachung vor, daß hierfür vorerst ie eine Glocke rm Geläut erhalten bleiben soll. Auf kunst> gewerblichen vder kunstaeschichtlichen Wert, dev durch behörd-- licherseito für diese Bekanntmachung besonders namhaft gemachteSachverstandrge sestzustellen ist, oder unmittelbar durch die Aufsichtsbehörde anertannt wird, wird die erforderliche Rücfflcht gencvrunen werden G evr a uchsg eg en st a nd e aus Aluminium Din 1. März 1917 ist eine neue Bekanntmachung in Kraft getreten, die Neben einer Meldepflicht eine Beschlagnahme, Enteignung und Einziehung von aus Aluminium bestehen den Gebrauchsgegenstäuden und im Gärgewerbe üblichen Kellereigerätetl. vvrsieht. Alle Einzelheiten ergeben sich aus dem Wortlaut der Bekanntmachung und den Attsführuugs bestimmungen, welche die mit der Durchführung beauf tragteil Behörden erlassen. Die Veröffentlichung erfolgt in der üblichen Weise durch Anschlag und Abdruck in den Tageszeitungen; außerdem ist der Wortlaut der Bekannt macbung ans unserer Geschäftsstelle einzusehen. Soweit durch die Beschlagnahme Haushaltungsgeräte betroffen werden, handelt es sich durchweg um Gegenstände, deren Erfass in emailliertem Eisen, feuerfestem Porzellan und Ton ohne weiteres möglich ist. ** Baumwollspinn stoffe u u b Baumwoll gespinste. Mt dem 1. März 1917 tritt eine kurze Nach rragsbekauntmachung zu der Bekamltrnachnng W. II. 1800/2 16. K. R. A. betreffend .Höchstpreise für Baumwollspinnstofse und Baumwollgespinste in Kraft Durch sie werden die Höchstpreise für rohe und einfache Baumwollgarne aus Kops die nach dem System der Dreizylinder-Spinnerei bergestellt find, erhöht, sofern sie auf Gruud von nach dem 24. Januar 1917 ausgestellten Spinnerlanbnisscheinen gesponnen sind Der Wortlaut der Nachtragsbekanntmachung ist angeschlagen und auf unserem Geschäftszimmer eiirzusehen. ** Spinnstoffe. Zu der Bekanntmachung 9fr. W. M 57/4. 16. K. R. A. vom 31. Mai 1916, betreffend Bestands erhebung von tierischen und pflanzlichen Spinnstoffen (Wolle, Baumwolle, Fluchs, Ramie, Han Jute, Seide) und daraus hergeshellten Garnen und Seil Wen, ist am 1. Mürz 1917 eine kurze Nachtrags Bekanntmachung erschienen. Durch diese werden' die einzelnen Bestimmungen der Bekanntmachung von: 31. Mai 1916 mit den Anordnuirgen verschiedener, in der Zwischen zeit erschienener neuerer Bekanntmachungen über Spinn stoffe in Einklang gebracht. Der Wortlaut des Nachtrages ist angeschlagen und Ln mrserer Geschäftsstelle einzuseheu ** Kor khv lz und Korkfabrikate. Mt dem 1. Marz 1917 ist eine Bekanntmachung (Nr. 3300/1. 17. Z. K lila) in Kraft getreten, durch die eine Bestandserhebung und Beschlagnahme von Korkbolz, Korkabfällen und den daraus hergestelllen Halb- und Fertigfabritaten angeordnet wird Die Bekanntmachung um,asss Korkholz, Zierkorkholz, 'Korkbrocken, Korkabfälle, Korkschrot. Korkmehl sowie alle sonsti gen bei der Korkverwertung sich ergebenden Korkrückstände neue und gebrauchte Korkringe und Korkfender sowie alle übrigen Fabrikate aus Kork, soweit in ihnen der Kork in unverändertem Zustande enthalten und nicht mit anderen Stoffen fest verbunden ist (also z. B. nicht Korksteine, Lino leum, Jsoliermittel usw.). Bestimmte, in der Bekannt machung näher bezeichnete Mindestmengen sind jedoch von den Anordmubgen ausgenommen. Ebenso ist die Verarbei tung, Verwendung und Veräußerung der beschlagnahmten Gegenstände in bestimmtem Umfange erlaubt geblieben. Die Meldung über bie einer Meldepflicht unterliegenden Be stände hat in der in der Bekanntmachung näher angeordneten Weise bis zum 10. Mürz 1917 zu erfolgen. Der Word- laut der Bekanntmachung ist angeschlagen. «i JP. c ft c nkäau fna frm c von Schuhwa ren. Nre Renhsbelleidnngsstelle erläßt heute eine Bekanntmachung über erne Bestandsaufnahme von Schuhwaren, um einen Ueberblick über die in Deutschlmrd befindlichen Bestände zu erhalten. Zur Meldung verpflichtet sind im wesentlichen alle natürlichen und inrsttrschen Personen, alle wirft chaftlichen Betriebe, alle öffentlich ^Hütchen) Körperschaften und Verbände, die meldepflichtige Gegen stände tu ihrem Eigentum oder Gewahrsam haben. Nicht zu melden stnd hauptsächlich Schnhwaren, die sich in Gebrauch befinden oder öte in den Hanshaltungen liegen und deren gewerbsmäßige Ver werUlng nicht in Aussicht genommen ist. Dagegen haben die zur Meldung verpflichteten Personen alle Bestände an ArbeitSschnhen Lt rasten schuhen, -—^ ~ dalen, Spediteure ^ - , RerMefeln, Tanz- und Gesellschaftsschuhen, ^an- Dansschuhcn und Pantoffeln sowie Sportschuhen anzugeben, eure und Lagerhaller, welche wissen oder den Umständen nach annehmen müssen, daß sie meldepflichtige Gegenstände in Gewahrsam haben sind verpflichtet, die zur Vornahme der Er HÄiung erforderliche:: Auskünfte bei den Msendern oder Empfän ZZw D^ser Gegenstände oder bei ihren Auftraggebern einzuholen Als Stichtag für die Erhebung ist der 12. März 1917 angesetzt spätestens am 17. März 1917 müssen die Meldungen bei den mit der Einsammlung beauftragten Stellen, also den Magistraten, Landräten usw. eingercicht sein. Die amtlichen Vertretungen des Handels und des Handwerks, sowie die Fachvereine und die Fachpresse haben die Aufgabe übenwmmen, in Zweifelsfällen Melde- pflichtigen Auskünfte zu erteilen. Etwaige Anfvagen sind daher an erne dieser Stellen, nicht an die Reichsbckleidungsstelle unmittel bar zu richten. Landkreis Gießen. *»-• BerSrod, 28. Febr. Hellte mittag 12 Uhr ging hier im fteien Felde ein morgens in Bremen aufgestiegener Versuchsballon nieder. Die daran befestigte Karte wurde sofort mit den daraus geforderten Angaben an die Wetterwarte in Bremen gefaubt. Tie Ballonhülle wurde dem Schulmuseum überwiesen. — Nachdem der Schnee in den Wäldern ziemlich gewichen, schleppen die Leute an den Holzlesetagen eine Menge Dürrholz heim als willkommene Ergänzung der durch den strengen Winter arg mitgenommenen Holzvorrate. - T h März. Dem Gefreiten EliaS Stein (Lohn des Bürgermeisters Stein) in einem Ulanen-Regiment, In- Haber des Erfernen Kreuzes und des bulgarischen Ordens, wurde den schweren Kämpfen in Rumänien jetzt auch noch die nach Hessische Tapfcrkertsmedaille verliehen. Stein steht seit Ausbruch des Krieges im Felde und wurde 1914 in Frankreich und 1915 in den Karpathen verwundet. . ^'^^"'^eNingen, 1. März. Zum erstenmal wurde durch Mädchen d,e Hrndenburg-Spende erhoben. Sie ergab ein sehr erfreuliches Ergebnis. Drei hochgesüllte Waschkörbe >n,t Speck. Wurst, etwa 10 Pfund Butter, einer großen Menge Eier, Grieß, Graupen und Dörrobst wurden zur Ablieferung gebracht! — Die Sammlung zum Regierungsjubiläum unseres Großherzogs brachte 132,05 Mk. ein. □ Watzenborn-Steinberg, 88. Febr. Die Haus- s a m m l u n g für die Ernst-Ludwig-Jubiläumsspende betrug in unfern- Gemeinde 251 Mk. 10 Pfg. - Die vorhergehende Haus- jammlung für Ostpreußen ergab 100 Mk. Kreis Alsfeld. up. Ruppertenrod, I. März. Die Sammlung zum 25jät)rigenNegierunqsjubiläurn des Großherzogs ergab in unserer Gemeinde 151 Mark. Dazu kommt der Beitrag der Schulklassen mit 39,90 Mk., so daß zusammen 190,90 Mk. gezeichnet wurden. Kreis Schotten. a. Betzenrod, 1. März. Hier wurde der im 20. Lebensjahre dahingeschiedene Karl Funk, Art.-Munitionskolonne 253, unter sehr zahlreicher Beteiligimg zu Grabe getragen. ** U l r i ch st e i n, 28. Febr. Heute wurde liier der Rauchspeck für die Schwerstarbeiter bei der Bürgermeisterei abgeliesert. Die Erzeuger geben den Speck gerne ab, nur hört man allenthalben die Befürchtung, der Speck möchte zu lange in den Lagerhäusern liegen bleiben und verderben. Kreis Friedberg. ' Fr i e d b erq , 28. Febr. Die neu errichtete Fe u erbe statt nngsan läge aus dem hiesigen Friedhose ist nunmehr kertiggestellt und siebt aurb auswärts wohnenden Personen ohne Unterschied dcs religiösen Bekenntnisses offen. 1 Starkeuburg und Rheinhessen. Mainz, 28. Festr Für den Bereich des Großherzog- tmns Lessen wird mit dem Sitz MainA die schon seit läir- gerer Zeit in Angriff aenommene Hessische Lande s-gemüse- stelle errichtet. Durch dre Gemüsestelle wird in erster Reihe der Bedarf der hessischen Bevölkerung gewährleistet unb sichergestellt. Der dann verbleibende Ueberschuß wird durch Vermittlung der Gemüsestelle deutschen Bedarfsgebieten zm- gesührt. Auswärtigen Händlern ist nach Eröffnung der Stelle der Aufkauf von tz^müfe in Hessen nicht mehr erlaubt. u. Ofsenvach, 1. März. Tie am Samstag und Sonntag zugunsten der Jub:lä umSspende abgehaltene Haus- s a m m l u n g ergab den Betrag von 8000 Mark. Kreis Wetzlar. Vetzberg, 1. März. Der Ersatzreservist Heinr. Reit, der zum zweitenmale im vorigen Jahre wieder in Feindesland rückte und zurzeit bei einer Hilskomvagnie im Dienste stand, wurde am 15. Februar aus seinem Rückmarsch von einer feindlichen Granate tödlich getroffen, so daß der Tod so'ort eingetreten war. Hessen-Nassau. X Bad Orb, 1. März. Die Stadtverordneten haben den Haushaltsplan für das Rechnirngsjahr 1917 beraten und genehmigt. An Gemeindesteuern kommt der gleiche Satz wie seither, 100 Prozent für alle Steuerarten, zur Erhebiing. Th. Battenberg, 1. März. Im Auus-Saal-Buch von Battenberg de 1711 —1712 findet sich folgende Auszeichnung: Jed- ivedes Hans allliier, worinnen Rauch gehalten wird, muß jährlich ein Rauchbuhn und einen Rauchhahn in die Fürstl. Renterei liefern. Tie zwei Schöffen imd der Heimbürge bekommt jediveder ein Huhn zilr Besoldung, »n,d siiid diejenigen, ivelche im letzten Quartal Lttiidbetierin haben, von Rauchhuhn frei, wie bei der General Tescrlpttoii gemeldet worden. ra. Biedenkopf, 1. März. Am 24. Februar verschied in Hommertshausen im 85. Lebensjahre Bürgermeister a. D Joh Jakob Lenz. Jahrzehntelang Mitglied des Kreistages und von 1808 ab auch des Kreisausschusses, hat der Verstorbene an der Entwickelung miseres Kreises regen Anteil genommen und bis an sein Lebensende in treuer Pflichtersüttung für das Wohl des Kreises gewirkt. ra. Biedenkopf, 28. Febr. Ein wichtiger Markstein in der Gefauchte des Hinterlandes ist das Jahr 1464. Bei der Teilung! nach dem Tode Ludwigs des Friedfertigen unter seine Söhne Liwwig und Heinrich war Oberhessen letzterem zugefallen. Zu genannter Zeit war ein heftiger Streft zwischen Adolf von Nassau urw Diether von Asenburg um den Mainzer Bischofsstuhl entbrannt. Landgraf Heinrich III. verband sich mit Adolf, während Ludwig im gegnerischen Lager kämpfte. Das gab zunächst Ver anlassuna zu dem unseligen Brirderzwist, unter dem die hessischen Lande schwer zu leiden hatten. Als Adolf von Nassau in der Folge über Tiether siegte, ließ er sich bereit finden., sämtliche Mainzer Besatzungen rn der Grafschaft Stift um 30 000 Goldgulden an seinen treuen Helfer zu verpfäirden, ein weiterer Schritt im An schluß unsers Kreises an Hessen. Frankfurt a. M., 28. Febr. (WTB.) Das Stellvertretende Generalkommando des 18. Armeekorps teilt mit: Der „Nassauer Bote" in Limburg hat am 26. Februar die Nachricht verbreitet, daß in Brcitenau, D essen und in anderen Orteil des Unter- westerwaldkreises Erkrankungen an Pocken vorgekommen seien. Gegenüber dieser^Mitteilnng wird auf Grund von Erkun digungen^an zustchrdiger Stelle festgestellt, daß lediglich in Dessen zwei Poöenfälle infolge Einschleppens von außerhalb sich ereignet haben, und dan außer diesen beiden Fällen keine weitereil Erkrankungen erfolgt sllld. — versseld, 28. Febr. Aus Allordnllilg des stellvertretenden Generalkommandos sind bis zum 15. März sämtliche Fuhrwerk s- besitzer des Kreises verpflichtet, die ihnen von den Ortsvolizei» behörden zugeteilten Holz m engen aus beu Wäldern abzusabren, gcmz gleich, ob es sich dabei um anltliche oder private Abfuhren handelt. Weigerungen der Fllhrwerksbesitzer unterliegen erheblichen trafen. Sitzung Ser StaStverorSneten. . Gießen, den 28. Februar 1917. Tre zweite Stadtverordnetenversammlung dieses Jahres, die aut heute nachmittag 5 Uhr anberanmt war. war in ihrem osfentlickten Teile bereits um 2/46 Uhr beendet. Die Tagesordnung wies als wichtigste Punkte die Einführung des wiedergewählten Beigeordneten Emmelius auf und den Plan eines Ausbaues des ftädt. Arbeitsnachweises, dessen Einrichtungen bei der lwffentlich Xxtlb eintretenden Temobilisation, des Teutscheil Reiches sich den dann entstehenden Anforderungen nicht mehr gewachsen zeigen werden. ^ Anwesend waren: Beigeordneter Emmelius, sowie die Stadtverordneten Ebel, Eichenauer, Faber, Helfrrch, Heichelheim, Huhn. Jann, Krumm, Leib. Löber. Plant, Simon, Sommer, Urstadt, Vetters, Winn und Wimmenauer. Zu Urkuudspersonen wurden erwählt die Stadtverordneten Jann und P l a n k. Oberbürgermeister Keller eröffnete die Sitzung mit der Mitteilung, daß die Wiederivahl des Herrn Kommerzienrat Emme lins zum Beigeordneten der Stadt Gießen vom Großherzog bestätigt sei. Er habe den einstimmig Wicdcrgewählten für seine neue Amtszeit einzuftihren. Er begrüße, daß Herr Em- mellus trotz seines Alters und trotz der Arbeitslast, die ihm bte Leitung einer Fabrik bruuye, das Opfer gebracht und dre Wiederwahl angenominen habe. Es sei dies um so daitkenswerter, da der Wiedergelvahlte durch 24jührigc ununterbrochene Tätigkeit zum Wohle der Stadt reick>c Erfahimn- gen gesaminelt habe, und mit dem gleichen Eifer und der gleichen Gewissenhafttgkeit sich auch fernerhin dem Wähle der Stadt Gießen widmen werde. Beigeordneter E m ni e l i n s erneuerte durch Handschlag seinen Drensteid !und dankte für das Vertrauen, das durch die Wiederwahl m ihn gesetzt worden sei. Er bat um Rüchichi, wenn er nsclft im Hinblick aus die vermehrte Tätigkeit des Arbellsnachiveffes bei der kommenden Temobilisation unbedingt erforderlich. Nach langem Suchen haben sich die Räume des Hauses der WesEillage, in dem früher das Bezirkskommando untergebracht war, als besonders geeignet erwiesen. Für den Ausbau des Arbeitsnachweises haben die Provinz und der Mitteldeutsche Arbettsnachiweis zu Frmlkfurt a. M. einen Zuschuß bewilligt. Ter Oberbürgermeister boantragt daher, die Räume für jährlich 900 Mk. zu mieten. Stadtv. Löber elnpsahl, die Räuirre des LebensnlittelairrteL zu benutzen, die beim Eintritt der Temobilisation doch frei würden, oder in dein jetzigen Gebäude die Räume des Hoch- und Tiefbanamtes Kusammerrzulegen. Oberbürgermeister Keller hielt beide Vorschläge für un- zweckmäßia, da Hoch- und Tiefbäuamt ebenfalls in ihven Räumlichkeiten beschränkt seien und die Lage des jetzigen Lebensmittelamtes für die Zwecke des Arbellsrurchweises wenig geeignet sei. Demnach wurde der ursprüngliche Vorschlag angenommen. Außer der Tagesordnung wurde noch für eine am 25. März m Gießen statt findende Ausstellung des Geflügel- und Vogelzuchtvereins ein voni Finanzausschuß beantuagtep Ehrenpreis von 25 Mk. bewilligt. Damit wu rd e die öffentliche Sitzung geflossen. kirchliche Nachrichten Israelitische Neligionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag, den 3. 2)1 ärz 1917: Vorabend: 6.00 Uhr. — Morg.: 9.00 Uhr. —AbdS: 6.20 und 6.55 Uhr. Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft. Sabbatseier den 3. Ätärz 19t 7 Freitag abd. 5.40 Uhr. — Samstag vorm. 8.30 Uhr. Predigt. — Nachm. 3.30 Uhr. — Sabbatausgang 6.55 Uhr. — Wochengottesdienst: morg. 7.00 Uhr abds. 5.30 Uhr. zu eine ganze Kraft in den Dienst der Stadt stellen könne, und er- rlärte such bereit, .jederzeit auch während seiner Amtsperiode zugunsten einer frischeren Kraft zurlickzntteten. Sodanri machte Obeibürgerm. Ke ll er Mitteilung von nner Eingabe des Verbandes der staatlichen und städttschen Arbeiter Frankfurt um _ eine neue Teuerungszulage an die statischen Ar besser. Die Eingabe wurde mr den sozialpolitischen Ausstoß wessergegeben. Stadtv. Jann fragte an, wie es möglich sei, daß bei der Teuerungszulage die rrnterste Kategorie der städt. Arbesser be onders schlecht wegkomme, und eine frühere Teuerungszulage in Abzug gebracht worden sei. Seiner Ansicht nach könne es sich doch Mer. wir um einen Irrtum handeln, da es sicher nicht in den Absrcht der Stadt gelegen habe, diese Kategorie zu berrachteiligen. Oberbürgermeister Keller erklärte, daß üjm die Angelegenheit nicht klar sei und mrch nicht glaubhaft scheine. Stadtv. E i ch e n a u e r bestättgte die Angaben des Stadtv. Jcnur und ftlgte hirrzu, daß es sich um die Kategorie der bis 1800 Mark Besoldeten handle. Oberbürgermeister Keller fand es befremdlich, daß die städt. Angestellten srch nicht mi ihn persönlich wendeten, mro versprach, die Angelegenheit tiachznprüseir. Vor Jahrzehnten schon ist Gelände an der Lichersttaße zu Versuchsfeldern an das landwirtschaftliche Institut verpachtet worden. Das-Jnstittlt wünscht nun einen Umtausch wgen Gelände am Wiesecker We^. Es muß datier eine Ueber- chreibung von Gelände vom Stadterweiterungsfonds auf die Stadt vorgenvmmen werden. Baudepissation und forstwittschaft- lrche Deputation befürworten die interne Verrechnung. Stadtv. Minn regte an, das Gelände zurückzuhalten, aufzuteilen !imd kleinen Leuten zum Anbau, von Frühkartoffeln abzugeben. Oberbürgermeister Keller versprach, aus diese Anregung bei anderer 6)elegenhess zurückzu kommen. Mit dem Fluchtlinieirplan.der Ederstraße erklärte sich die Versammlung ohne iveitere Erörterirng einverstanden. Der städtische Arbeitsnachlveis ist in fessren Räu-- 1 men am Asterweg alltzu befch,ränkt. Eine Erwossec»«- ist, zwual Letzte Nnc^ric^te«. An der Ostfront und im Ccrna-Bogen. Berlin 28. Febr. (WTB. Nichtamtl.) Tie Vorgänge an der Ostfront stehen bei nachlassender Kälte im Zeichen der Bor- beressung der großen Operationen für Frühjahr und Sommer. Die Versuche der Russen, durch blutige Massenstürme am Tarttrompaß am 23. und 24. Februar einen eventuellen spateren Einbruch nach Ungarn Vorzuberessen, blieben erfolglos imd wurden bisher rächt wieder ausgenommen. Dagegen brachten deutsche Vorstöße an der Valcputnastraße neuen Gewinn, welcher die bisl-er'igen Erfolge bei Mesttcancsti wesser planmäßig ausbwlt. Auf der Höhe südlich der Sttaße wurde die für die deutsche!: Linien imbeguemr feftchliche Anlage zerstört und die Unterstände gesprengt. Die Höhe nördlich der Straße wurde für dauernde Besetzung eingerichtet und an daß deutsche Grabenshstem angegliedert. Die Größe des Erfolges geht, abgesehen von, dem hohen militärische!: Wert der eroberten Höye, schon aus den im Heeresbericht gMachten erheblichen Beutezählen hervor. Um 27. ^ Februar versuchten die Italiener neuerdings, bfe Höhe 1050 im Cerna-Bogen zu nehmen, gegen die sie bereits verschiedene 2Nale vergeblich angerannt sind, ::nd deren c-ng«büch« Erobenmg die italienische Presse bereits mehäeremals unter bombastischen Rnhmgerede verkündete. Nach starkem, mittags^ ein- setzenden: Feuer gingen dichte Schwärnre in 2 Kilometer Breite gegeil die Bergknppe ::nd die anschließenden Höhen vor. Wo die Stürm eichten bis an die Gräben herankanren, wurÄen sie mit Harrdgrannten blutig abgewiesen. Nur in ein kleines Grabenstück vermochten sie einzndringew Ein sofortiger Gegenstoß !varf sss jedoch wieder hiiraus. Das Verfolgungsfeuer, in das die Fliehenden gerieten, verdoppelte die Verl::ste der Angreifer. Die gesamte Stellirng verblieb restlos in dQttschem Besitz. - Zum Vorstoß unserer Torpedoboote gegen England. Rotterdam, 28. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Dem „Nieuwe Rotterdamschen Courant" zufolge schreibt „Daily Chronicle": Die vermessenste und rüKichtsloseste Ueberrum- Pelung, die der Feind bisher ausbeführt hat, waren die Angriffe deutscher Torpedoboote aur Margate und Brecrstarra am letzten Sonntag. — Umso bemerkenswerter findet daf Bhatt, daß Carson bisher der Kritik entging, die gegen Ba^ fours Verwaltung der Admiralität so scharf gewesen sei. U-Boot-Beute. Genf, 1. März. Außer den Geretteten vvn der ^La»> conia" trafen, wie der „Lyoner Progres^ meldet, in Queenstown mehrere Passagiere eines anderen versenkten englischen Postdcunpfers ein, dessen Name nicht arrgeg^ben wird. Kristiania, 1. März. Nenn russische Dampfer, die von Südamerika angekanft waren, wurden ans der Fahr-' nach dem Hafen Rornnvw im Eismeer versenkt. D»k Schisse waren stark bewaffnet. Wilsons Politik. Bern, 1. März. Zur Reise des Präsidentm Mlson führt die „Zürcher Post" ans, daß die Hofftnmgen der EnteMe au: über^ stürzte Maßnahmen, die den Konflikt mit Deutschland unvermeidlich machten, enttäuscht worden seien. Es erwecke den Eindruck, dich die leitenden Persönlichkeiten der Vereinigten Staaten eigene Zieve verfolgen, die nicht diejenigen der Ettente zu sein brauchen. Rotterdam, 1. März. Der Optimismus in der Frage d« Erhaltung des Friedens ist in den letzten Tagen aus den Gefriev- Punkt gesunken. Es ist ziemlich sicher, daß der im Herbst «**- gewählt?: Kongreß demnächst zu einer Sondertagnng berufen wird, da Mbe Parteien den Kriegskonflikt hierftir z-um Anlaß hab^n möchten, allerdings aus ganz verschiedenen Gründen. Die Kvnsev- vativen (Rewiblikaner) wollen, daß der Kongreß Wilson daran hindere, der Entscheidung tvieder auszuweichn:. Die Fortschritllichen (Demokraten) wollen den Präsidenten davor zurückhalren, daß er zu weit geht. Das Verhältnis zu Oesterreich-Ungarn ist noch i:nmer an Rätsel. Die Änkmrd-igung des Bruches lvird jedoch stündlich ev- wurtet. Fahrt iwlMegischer Dampfer nach England. Kopenhagen, 28. Febr. (Privattelegramm.) Die „Nationaltidende" meldet: Die seit einiger Zeit über die Wiederaufnahme der Ausfuhr landwirtschaftlicher Produkte nach England geführten Verhandlungen wurden gestern mit dem Ergebnis abgeschlossen, daß die Ausfuhrschifst wieder abgehen. Gestern sind die ersten drei Dampfer von Norwegen abgefahren. Am Freitag gehen Dampfer von hier direkt nach Aberdeen ab. Mit der Ausmusterung der Schiffsbesatzungen wurde gestern nachmittag unmittelbar nach der Unterzeichnung des Abkommens zwischen den Reedern und Seeleuten begonnen. Der Streik oer Schiffsbesatzungen ist damit beendet. Die allgemeine Wehrpflicht firr das ganze englische Reich. Bern, 1. März. Wie aus amtlicher englischer Quelle verlauteit, wird in der irächsten Zusannnenkunft der Spitzen des britischen Imperiums der Plan der Bildung einer ein- ■ heitlichen allgemeinen Wasser- und Landarmee in Engtänd und samtlick)en Dominions mit Einschluß von Kanada und Australien nach dem Grundsatz der allgemeinen Wehrpflicht vorgelegt werden. Frankreichs Zivildicnstpflicht. Bern, 28. Febr. (WTB. 9ttchtamtl3 Nach Lvone:' Blättern hat der Arbeitsausschuß des frauzosischei: Senats den Regierung an trag betreffend die Zivildienstpflicht neu gefaßt. Er unterschei«t die Beschäftigung der Pflickssigen folgendermaßen: 1. Urrabkömm- liche, 2. Mtzlichc, 3. Umrütze und Müßiggänger Aus de» lefclmu: werde die Regierung ilwe Hilfskräfte nehmen müssen. An die Ausländer werde ivabrscheinlich gleichfalls ein Lkufruf zur freiwilligen Stellung erUtffcn. Nicht ans gehobene Untertanen der alliierten Mächte dürften nach den Pariser Blättern genau n»e di« Franzosen m Anspruch genommen werden. Unerwartet erhielten wir ans dem Felde die schmerzliche Mitteilung, dass unser lieber Sohn und Bruder, der Kriegsfreiwillige Otto Währum Einj.-Unteroffizier im Keser?e-Infanterie-Regiment Nr. 254 III. Bataillon, 10. Kompagnie am 19. Februar ds. Js. infolge eines Kopfschusses im jugendlichen Alter von 18 Jahren den Heldentod für das Vaterland gestorben ist. Die trauernden Hinterbliebenen: K. Währum und Familie. G-iessen (Ost-Anlage 35 II), den 1. März 1917. (1694 Nachruf. Am 17. ds. Mts. starb den Heldentod für das Vaterland der Grenadier Hermann Treppinger Angestellter unserer Agentur in Butzbach. Wir betrauern in dem allzufrüh Heimgegangenen einen braven, fleißigen und zu den besten Hoffnungen berechtigenden Beamten, dem wir immer ein gutes Andenken bewahren werden. 1679D Giessen, den 28. Februar 1917. Bank für Handel & Industrie, Niederlassung Giessen. Das neue Favorit Moden-Album für Frühjahr 1917 ist eingetroffen. 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März beim Schulvorstand einzureichen. U. Hanöbaltungsichule. Beginn des halbjährigen Sommerkurseö am 12. März. Anmeldungen bis 5. Marz. 111. Koch-, Weißzeug-, Handarbeits-, Schneider- und Bügelkurse. Beginn von Vierteljahrskursen am 12 . März und am 31 Mai. Anmeldungen spätestens am 10. März und am 29. Mai Steinstraße 10 . 926D Pensionat für auswärtige Schll lerinnen Prospekte gratis Darmstädter Pädagogium Privatschule mit den Klassen Sexta bis Oberprima Vorbereitung zur Einjährigen-, Primaner-, Fähnrichs* und Abitnrientenprüfnnjc, (auch für Damen). Seit Ostern 1916 bestanden 63 Schüler, seit Kriegs beginn 122 Schüler ihre Prüfungen. 1100D Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat durchberatenene Voran» schlag der Gemeinde Uthpe für das Rj. 1917 liegt vom 2. März lfd. Js. ab eine Woche lang für die Beteiligten auf dem Geschäftszimmer der Unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsichtnahme offen. Einwendungen gegen seinen Inhalt können schriftlich oder mündlich während der Offenlegungssrist vorgebracht werden. Es ist vom Gemeinderat die Erhebung einer Umlage beschloffen, zu der auch die Ausmärker beizubragen haben. Utphe, den 28. Februar 1917. Großh. Bürgermeisterei Utphe. __ Schneider. 1698 abgepasst und am Stück in allen Breiten a. Lager zu massigen Preisen empfiehlt 1456 a Cjffcdehaus \abmon. Suche für meinen 17jähr. JnngeB, Oberrealschüler von Ostern ab Unterkunft in gut. bürgert Hause m. Familien- anscht u.möglicherw.-Klavier- benutzung. Näb^ahohoiLh'.r. Im Weißzeug- u. Wäsche näben, sowie Flicken emp stehlt sich Weller, Linden gaste 14 I. [01178 Kleider- Schrftake, Betten, Hatratsen, Deckbetten, Sofas, Divans, Kftehen, Schlaf • Zimmer, grösste Auswahl Stenographie Buchführung u. allen Handelsfächern. Tages- a. Abendkurse Honorar monatl. Hk. 10.- Kursdauer nach besonderer Vereinbarung. Anme düng täglich. Kostenlose StelJen- rrrmittlung. 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[6id Für Frauen gelten besondere Tarife. Aktiva Ende 1915: 124 Millionen Mark. Tarife und nähere Auskunft durch: W. Barndt in Frankfurt a. M., Bleichstr. 52. Bekanntmachung. Ta die Nachmusterung der Dienstnndraujch^ baren ^geordnet ist, werden alle am 8. September 187O und später geborenen Wehrpflichtigen, die als dcnternd untauglich (D..U.) oder „dauernd^ kriegsun^^ brauchbar"