Nr. 43 Zweites Erscheint tö-)lch mit Vurnahme des Ssnntag,. veilagen: „Siehener ZamilienblStte^ und „Kreisblatt für den Kreis Sietzen". -»stfche«ont»: Frankfurt am Main Nr. u686. Vanfverfehr: Sewerbebank «ietzen. vlatt Zahrgang r" ' General-Anzeiger für Gberheffen dtesstas. 29 . Kedru« t 9|7 ZwtllmgSrund druck und Verlag: B r ü hl'sche Universltäts-Bllch-u.Steindruckerei R. Lange, Gießen. 5chr1f1leitung. Geschäftsstelle und vrnckerel: Schulstrave?. Geschäf.sslelle u. Verlag: Schriftlettung: 112. Anschrist fiir Drahtnachrichten: Anzeiger Bi« tzerl. was die Reichstagstagung bringt. Aw Doimcrstag tritt der Reichst»« zur Fvrtsehung semer Tagung zusammen, die mm schon f-eit dem 4. 2Duguft 1914 dauert Auf der Tagesordnung der um bret Uhr beginnenden Sitzung stehen dre Beratung der Aulelhedenksckilrist für das Reich 1916 und die erste Lffung des dem Reichstage bereits zugegangenen Entwurfs eures Gesetzes über Einberufung von .Hilfsrichtern pm Reichs- mUttärgericht: doch hat sich der Präsident Tr. Kannps Vorbehalten, weitere Gegenstände auf die Tagesordnung zu setzen. In bem diesmaligen Tagungsabschnitt hat die Volks Vertretung eine» verhältnismäßig umfangreicher Arbcitsstpft zrr bewältigen, in dessen Mittelpunkt der bereits in einem halbamtliäpen Auszüge verAff-eutlichte Haushaltsplan vyb die neuen Kriegssteuern stehen. Wie aus der erwähnten Veröffentlichung zu ersehen ist, ist in den Voranschlag der Betrag für Verzinsung und Tilgung der Reichs schulden in Höhe von 3566 Millionen Mark erngestellt, wovon 1250 Millionen Mark ungedeckt sind und durch nsre Steirern aufgebracht werden sollen. Diese Steuern selbst, welche in der halbamtlichen Veröffentlichung rmtgeteät werden, haben keine sonderliche Ueberrasckmng mehr gebracht. Taß eine neue Verkehrssteuer in Form einer Besteuerung des Personen- und Güterverkehrs auf Eisenbahnen, Kleiirvahnen und Wasserstraßen kommen sollte, wußte man schon aus der Ankündigung, die der preußische Eisenbahnminister am 8. Februar im Mgeordnetenhause gemacht hatte. So viel man weiß, soll dieser Steuerbetrag in du Weise eingebvacht werden, daß ein gewisser Prozentsatz von dem Gesamtüberschuß der einzelnen EisenbahnVerwaltungen,bezw. der andeven in Frage kommenden Verkehrsunternehmungeb an das Reich abgeflihrt wird, während es Sache der einzelnen Verwaltungen bleibt, jene Abgabe in Form von Tariferhöhungen herausMholen. Wenn wir in Friedenszeiten grulldsatzlich Vcrkehrs- steuern als verkehrte Steuern bezeichnen konnten, so liegen die Tinge jetzt, wv wir uns ernsten Kriegsnotwendigkeitcn gegenübersehen, überhaupt anders, und bei der Erörterung von Steuer- fvagen ist leider noch wichtiger als der SaV wie Steuern aufzu- bcingen sind, der, daß sie aufzubtringeu "nd. Trotzdem dürften; im Reichstage mancherlei ernste Bedenre.l gegen die weiter in Aussicht genommene Kohlenabgabe geltend gemacht werden, die wie verlautet, so gedacht ist, daß jede Grube für jede Tonne, die sie fördert, noch bevor diese in den Hmldel gebracht ist, eine Abgabe an das Reich zu entrichten hat. Tas würde natürlich eure entsprechende Verteuerung des Preises für Stein- und Braunkohle, (es wird von etwa 10 Prozent gesprochen^ bedeuten, die für die ärmeren Volksschichten jedenfalls eine sehr erheMche Belastung darstellen würde. Es sei jedoch gleich bemerkt, daß eine Verschärfung der Kohlennot dadurch nicht zu befürchten lväre, denn diese beruht ja nicht auf beny xu hohen Preis der Kohle, sondern lediglich auf den mangelhaften Beförderungs- (nicht Förderungs-) Möglichkeiten. Keinerlei Widerspruch dürfte sich dagegen gegen die dritte der von der Regierung vorgeschlagenen Steuern, gegen die Erhebung eines Zuschlags z-ur außerordentlichen Kriegsabgabe geltend machen, der, soviel man hört, in der Höhe von 20 v. H. erhoben werden soll. Es entspricht durchaus dem sozialen E mp f i n d en, daß vor allem derjenige, der in diesem Kriege, welcher der großen Mehrheit so gewaltige Opfer auferlegt, sein Geld und Gut vermehren konnte oder gar durch den Krieg selbst gewann, in weitgehendem Maße zu den Kriögsausgaben herangezogen wird. Inwieweit diese Steuervorschläge die Zustimmung des Reichstags finden werden, laßt sich natürlich nicht Voraussagen. Auch das A rtegSstsrerbündel, welches vom Parlament im Juli 1916 bewilligt und dessen Gesamtertrag aus 2,7 Milliarden geschäht wurde, war vorher einer gründliches Umarbeitung unterzogen worden. Bekanntlich wird dem Reichstage auch eine neue Kriegs- kreditvorlage angeblich in der Höhe von 15 Milliarden Mark zu gehen. Bisher Hat die Volksvertretung im ganzen 64 Milliarden Mark bewilligt, so daß also die Kriegskredite damit die Höhe von 79 Milliarde erreichen würden, von denen bisher durch fünf Kriegsanleihen nahezu 47 Milliarden flüssig gemacht worden sind. Tie Zeichnung «prf die sechste Kriegsanleihe soll im wachsten Monat ftcttfuiben, und es ist nicht daran zu zweifeln, daß sie einen ebenso glänzenden Erfolg haben wird, wie es selbstverständlich ist, daß die Volksvertretung den neuen Kriegskvedit mit der gleichen Einmütigkeit bewilligen wird wie die früheren. Bon kleineren Gesetzentwürfen sind dem Reichstage bereits ongekündigt eine Vorlage betreffend Vereinfachung der Rechtspflege, eine weitere zur Bekämpflmq der Seuchen und ansteckenden Krankheiten, ein Gesetzentwurf 'betreffend -den Wiederaufbau unserer Handelsflotte und endlich eine Vorlage behufs Erweiterung der Freifahrt der Abgeordneten. Weiter werden vor allem m Verbindung mit dem Haushaltsetat naturgemäß mancherlei brennende Fragen zur Erörterung gelangen, To vor ckilem die der Volkser- wrhrung, auf welchem Gebiet es ja noch immer stark hapert, der Vevolkeruuqspolrttk, der Übergangswirtschaft und derglercheu mehr, ^vie ja Überhaupt aiß dein Hause heraus mannigfache Anregungen zu erwarten und zum Teil, wie die von Nation all iberaler Seite befürwortete Schaffung von Parlameuts-Unterstaatssekvetären und me von fortschrittlicher Seite in Aussicht gestellte Anschneidung der 5'weirommißfrage, schon angekünüigt worden sind. Uriegsör.Lje aus dem Westen. Von unserem Kriegsberichterstatter. (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.! An den flandrischen U-Bootftützpunkten. Großes Hauptquartier West, den 15. Februar. Ein großes 2lufatmen ist durch unsere blauen Jungen an der flandrischen Küste gegangen, als der langersehnte Befehl eintraf, der ihnen bk Hände endlich frei gab zur Tat. An den Stützpunkten, wo^ die U-Boote halten, trenn sie von Fahrt kommen oder wieder in See stechen, ist es jetzt leer geworden, denn die meisten srird draußen an der Arbeit. Tie wenigen aber, die nran sieht, die von^einem Streifzug zurückgekehrt kurze Rast halten, ehe sie wieder m s>ee gehen, machen nicht viel Worte. Doch in ihren Augen ist ein Oeuchttn, sie_ wissen, daß das ganze deutsche Volk in diesen» Tagen auf sie blickt, und sind sich in heiligem Ernste der Größe ihrer Ausgabe bewußt. Was an uns liegt, da soll es nicht fehlen, so sagen sie alle, Offiziere wie Mannstl)asteiu Die in nervöser Hast vermehrten Abwehrmaßregeln der Cnglcnrder schrecken keinen, denn man lveiß, daß England schon bisher alles getan hat, was in seiner Ddacht stand, um sich der U-Boote zu erwehren. Ueber das hölzerne amerikanische Schwert lachen die deutschen Blaujacken, und manchen: hört man es an, daß es-ihm gar nicht unlieb wäre, wenn er den Amerikanern einmal zeigen könnte, daß es ein ander Trng ist,^mit der dentsck^en Marine anzubinden, als seinerzeit einen billigen Seesieg über die unglücklichen alten spanischen Kästen, zu er ringeir. Mail rechnet mit der Möglichkeit, daß die Zahl der Versenkungen sich zunächst nicht so steigern wird, wie es alle wünschen, denn das Meer ist mit einem Schlag wie ausgefegt. Kein Engländer zeigt sich, so melden Flieger urrd Patrouillen-Boote übereinstimmend. Auf die Tauer können natürlich die Engländer nicht alle ihre Schiffe verstecken, sondern werdeA es kummervoll über sich gewinnen müssen, sie den lauernden U-Booteil aus zusetzen. Ein erster Ueberblick über den Auftakt des ernsthaften U-Boot-Krieges wird sich erst in zwei bis drei Wochen erzielen lassen, wenn die Mehrzahl der Meldungen der auf Fernfahrten befindlichen U-Bvote Vvrliegen wird. Inzwischen hat die Nachricht große Heiterkeit erregt, daß die englische Regierung die Beröffentlichmg der Schiffs Verluste verboten hat. Ter Chef der flandrischen U-Bootsflottille sagte mir: Uns verheimlicht man damit natürlich nichts. Wir haben diese Reuter-Veröffentlichungen immer als Belletristik betrachtet und uns nur an unsere eigenen Meldlmgen gehalten. Wir wissen auch, daß die Zahl der versenkten Schiffe größer ist, als der Feind angibt. Ter Flottillenchef betonte, daß es nicht deutsche Seemannsart ist, zukünftige Erfolge zu versprechen, aber auf den glänzenden Geist der U-Boots mann schäften, ihre Hingabe in Gefahr und den jetzt durch das Treibeis besonders schweren Strapazen und ans die Umsicht und den Wagemut der jugendlichen Führer dürfe das derrtsche Vaterland vertrauen. Eines Tags werde man noch von einem anderen Heldentum erfahren, dem Heldentum der Entsagung und 'Selbstbeherrschung, welch? die jungen Stürmer geleistet haben, als ihre Hände noch nicht fvei waren, und wo ein U-Boots-Kommandant oft an die vierzig Schiffe entrinlren lassen mußte, die er sicher vor seinem Zielrohr hatte. W. Scheuer mann, Kriegsberichterstatter. * Ein Minenleger-U-Boot bei der Arbeit. Telegramm n ' Krieasv , t^rsta.ters. Großes Hauptquartier West, 14. Februar. Weit entfernt von der deutschen und von unserer flandrischen Küste hatte ein feindliches Lotsenschiff eine verhängnisvolle Begegnung mit einem deutschen Minenleger-U—Boote. Dieses hatte, seinem Befehle gemäß, schon die Ausfahrten von zlvei Häsen mit Minen gesperrt und fuhr nun in eine große Flußmülldung ein, um hier den Rest seiner Minen auszulegen. Bor der Einfahrt in den Hafen begegnete dem bei Nacht ganz keck über Wasser fallenden: Boote ein seiildliches Lotsenschiff, dessen Besatzung natürlich nicht entfernt daran dachte, daß sich hierher ein deutsches Kriegsschiff wagen könne, und daher ganz harmlos seine Dienste anbot. Mit der Antwort, daß man schon einen Lotsen an Bord habe, gab es sich zufrieden. Das U-Bdot setzte seine Fahrt fort und legte ferm Minen aus, wie sich später herausstellte, mit glänzendem Erfolg. Tann kehrte es um und- traf wieder auf das Lotsen schiff, das es unmittelbar vor dem Hasenausgang versenkte. Als der erfolgreiche U-Boot-Führer in den Heimathafen zurückkehrte, wv inzwischcm schon die Kunde von den Erfolgen seiner „Kuckuckseier" ein getroffen war, fragte man ihn. warum er denn nicht die feindlichen Lotsen als Gefangene mitgebracht habe. Darauf gab er zur Antwort: „Nee, lieber nickt. Die Kerls haben einen so hervorragend dämlicheli Eindruck gemacht, daß ich sie ihrer Regierung zu weiteren Diensten überlassen wollte." W. Scheu er mann, Kriegsberichterstatter. Ans Stadt und Land. Gießen, 20. Februar 1917. ** Vorsicht! Schwindler! Ein aus dem Felde desertierter Soldat erschien hier und in benachbartem Orte bei Angehörigen im Felde stehender Soldaten, gab an, mit diesen draußen znsanrmen zu sein und erbot sich, für diese Pakete mit ins Feld zu nehmen. Die betr. Angehörigen hatten jedoch Mißtrauen gegen den Mann und teilten die Sache der Polizei mit, welche den Soldaten festnahm. Hierbei stellte sich heraus, daß man es mit einem Deserteur zu tun hatte, uird man übergab ihn der Militärbehörde. Da ähnliche Schwindeleien schon mehrfach zur Anzeige gebracht wurden, sei die Bevölkerung vorsichtig im Anvertrauen van Paketen an Unbekannte. ** Die verschiedene Behandlung des Hafers und der Gerste hinsichtlich des Preises und der Ablieferungspflicht hat schon im vorigen Jahre dazu geführt, daß Gerste ans mehr zu Haferbau. geeigneten Böden gesät und daß der Ertrag des Landes dadurch zum Schaden der Volkswirtschaft herabgesetzt wurde. Um einem ähnlichen Mißstand bei der diesjährigen F r ü h j a h r s b e st e 11 u n g vvr- zubeugen, werden die Landwirte schon jetzt darauf hingewiesen, daß in den demnächst bekanntzugebenden Bestimmungen die bisherige Bevorzugung der Gerste vor den: Hafer nicht beibehalten werden wird. Nach zahlreichen Nachrichten besteht auf dem Lcnrde die Neigung, an Stelle der Kart off ein in permehntem SNxrhe Futterrübeno der Kohlrüben anzubauen, weil letztere Früchte bei den dies- jährigen Preisen und der diesjährigen schlechten Kartoffelernte erheblich höhere Einnahmen gebracht haben. Auch vor dieser Maßregel ist eindringlich zu warnen. Die in ncückster Zeit bekanntzugebenden Preise der Kartoffeln und der als Ersatz in Frage kommenden Feldfrüchte werden so bemessen sein, daß ein Mißverhältnis zwischen den Preisen der Kartoffeln nird denen bet Ersatzfrüchte nicht wieder ein- twitt. Den Kartoffelanbau soweit wie möglich, mindestens in bisherigem Umfange, aufrechtzuerhcUten, muß jeder Landwirt als seine vaterländische Pflicht betrachten. ** Landwirtschaftlicher Verein. Wn Freitag nachmittag fand eine gut besuchte Versammlung des landwirtschaftlichen Vereins für den Kreis Gie^n. im Hotel Schütz statt. Auf der Tagesordnung stand als tvichttgster Punkt die Beschaffung von Saatgut, insbesondere von Setzkartoffeln und Kleesamen und die Dünger frage, sowie die Beschaffung voll Kunstdünger, wie Thonvasmehl llsw. Wegen der überaus wichtigen Frage der Versorgung der L>tadt nahmen auch einige Vertreter von Gießen an der Sitzung teil. ** Fahrradbereif un a en. An dieser Stelle sei nochmals darauf auftuerksam gemacht, daß die bisher nock> lttcht ab- gelieferten Fahrradschläuche und Decken am 21. und 22. lf. Mts an der Sammelstelle in Gießen. Liebigstt. Nr. 3 abgeliesert werden müssen. Wer diese letzte Frist versäumt, hat neben Kosten, für die er aufzukommen lyat, unter Umständen noch Strafe zu ge- lvärtigen. Unter Hinweis auf die Bekauutmachung vom 14. lf. Mts. Watan-Larapen Tyjpe ßj - 25 -100 Watt ©z€ novexi V\Jcx£&ji -Lampan Type nen /ich. aus du^nch ihre hoho Licbdausboute, ihre vop teihhafi e hichdiAsrheiJiioff und ihr fehoojos vwi/Sea Licht» ££ojC Ttoixfaam wijnd hJiwrfxQ tne^ cfep kleinen c^ere^öhnhchea. JJjr&htL&jnipen %^ourtoiUt&ft eiye^cxi - Wcxhoii^Q-LsLmpen haben bei geringßein sStrorzzvxuhrauch für die /Ce/jjo die gegen&siL hg iechni/ch boebß erreichbare Lebensdauer. Die Schnhynanke auf der (Jlasglocdot iß die QualihahsmÄrke. " 4, Troisdorf an 4U», „ «30 Gießen * 12.48, Cöln * 5.51, „ 1661 Sinn „ 6.08, Herborn „ 6.16, „ 1675 Eitorf „ 7.50, Troisdorf „ 8.25, .. 1712 „ „ 11.19, Siegburg » 11.40, „ 634 Cöln * 9.40, Gießen » 2.58, „ 1622 Troisdorf „ 12.14, Siegburg „ 12.20, „ 1709 „ „ 4.10, „ „ 4.16, „ 1711 Siegburg „ 10.42, Eitorf * ILIO. Köuigliche Gisenbabndirektion Frankfurt (Main). Bekanntmachung. Die Rechnung der Landjudenschaft der Provinz Oberheffen für 1915 und der Boranschlag für 1917 liegt acht Tage lang zur Einsicht der Beteiligten in der Wohnung des Unterzeichneten offen. Gießen, den 19. Februar 1917. Der Vorsteher der Landjudenschaft Oberheffen. S. Heichelheim. 1418 D BieberthaSbahn. Am 5. März ds. IS. tritt der Nachtrag 3, enthaltend Aushebung des Svezialtarifs II und des Ausnahmetattfs I, f»wie Erhöhung der Umladegebühren, in Kraft. Nähere Auskunft erteilen die Dienststellen. Berlin, den 17. Februar 1917. Die Direktion. 1409V AWlnß »m 31. Septe 1916. Pasfiva Betrag A Per Mitgliederguthaben 1155.— PerReservefondS 2035.— Per BetriebSrück- lage 3250.57 Per Reingewinn 1471.62 Aktiva Betrag A An Kassenvorrat 2141.50 An Waren lt.Inventur 3830.36 An Ausstände 1902.33 An Mobilien nach Abschreiben v. 10o/y 38.— Summa 7912.1Ö Summa 7912.19 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1915 113 Abgegaugen in 1916.2 Bleiben 111 Zugegangen in 1916 4 Daher Stand Ende 1916.115 Staufenberg, am 15. Februar 1917. LdndnmtsWWr Konsum-Verein Staufenberg e. G. m. ü. H. 1401 Der Direktor: Der Rechner: Der Lagerhalter: Stephan Meyer Heib ertshaus en. Holzversieigernng in der Fürstlichen Oberfürfterei Lich. Moutaa. den 26. Februar, werden im Distrikt !ftic;jnjalb «erfteiaect: Scheiter, Nm.: :^6 Buchen, 12 Eichen, Knüppel, Nm.-. 202 Buchen, 38 Eicken, 1 Elzbeer. 92 Kiefern Stucke Mm: 152 Bucken. 25 Eichen, 131 Kiefer«. Zeisholz-Wellen: 6500 Buchen, 650 Gehen, 10A) Werchholz, 3650 Kiefern. Die Zusammenkunft ist vormittags 10 Uhr auf dem Fußweg von Hattenrod nach Ettingshausen beim Eintritt t» Len Rtedwald tPfasseoschrresie». 1364B Bilanz fir das WWahr 1915|16. (1. Oktober 1915 bis 30. September 1916.) Vermögen Ji Schulden Ji Kassenvorrat 2702.53 Geschnftsguthaben 17992.91 Bankguthaben 16338.09 Reservefonds I Inventar 1800.- (gefehl.) 3340.- Warenvorratswett 8791.35 Reservefonds II 532.42 Ausstände 7906.74 Ausstände 3988.12 Rabattschuld an die Mitglieder 6300.- Reingewinn 5385.26 Zusammen 37538.71 Zusammen 37538.71 Zahl der Mitglieder am 1. Oktober 1915 . . . 636 Zugang im Laufe des Geschäftsjahres .... 58 Zusammen 694 Ausgeschieden im Laufe des Geschäftsjahres durch Aufkündigung.19 Ausgeschlossen.2 21 lln das Geschäftsjahr 1916/17 überriovmen .... 673 Milgliederguthaben am Ende des Geschäftsjahres 1915 16. Jf, 17992.91 Milgliederhaftsumme am Ende des Geschäftsjahres 1915/16./* 20190.- DieMitgliederguthaben haben sich vermehrt um M 912.25 Die Mitglieöerhaftsumme hat sich vermehtt um ./£ 1110.- Gieße«, den 16. Februar 1917. (1400 Eisenbahn - Konsumverein Gießen Eingetragene Genossenschaft mit beschrankter Haftpflicht. Rullmann _ Wagner Mulch Ehrist. Holzverfteigerung. Derftetgert werden: Montag, den 26. lf. Mts. aus dem Domantalwald- distrtkt Niederseilbach 7a und d, 8b und 9: Rutzreifig Rm.: 52 Fichte (Schichlhfn.): Scheiter Rm.: 72 Buche; Knüvvel Rm.: 79 Buche, 2 Hainbuche, 12,6 Eiche (teils zu Pfosten geeignet), 8 Fichte (zum Teil 3 Mtr. lang); Knüvvelreista Rm.: 113 Fichte (Schichlhfn.),- Reisig Rm.: 264 Buche, 30 Eiche, 146 Fichte, 43 desgl. (Schlchthsn.): Stöcke Rm«: 45 Buche, 4 Eiche, 19 Fidite. Beginn der Verstelgerung gegen 10 Uhr bei Brenn- Holz Nr. 196 am Domantal-Pflanzgarten Ntederseilbach. Großh. Forstwart Räuber zu Treis/Lda. erteilt weiiere Auskunft 11437 B Treis/Lda., den 19. Februar 1917. _Großh. Obersärsterei Treis: I. B.: Trautwein. HolzversteLgerung. Versteigert werden: Dienstag, den 27. lfd. Mts., vormittags 9 Ubr, aus den Domanialwalddistrikren Töpferkaute 15, Reb- becke 19 und Schinderskopf 23 der Forstwarteien Baum- garten und Leihgesterns Stämme, Kiefer: 3. Kl. 11 St. 10,28 Fm., 4. Kl. 10 St. = 6,91 Fm., 5. Kl 3 St. -- IM Fm.) Fichte 3. Kl. 8 St. = 9^37 Fm., Derbstangen, Fichte: 1. Kl 22 St. - 2,29 Fm.; Nutrfchciter, Rm.: 3 Fichte (3 Mtr. lang»; Nutzknüvvel. Rm.: 1 Fichte «3 Mtr. l.),- Scheiter, Rm.: 2 Buche 2. Klasse, 11 Eiche 2. Klasse, 1 Kiefer, 12,8 Fichte; Knüvvel. Rm.: 44 Eiche 2. Kl., 1,9 Fichte: Reisig- Wellen: 770 Buche, 2790 Eiche, 460 Kiefer, 3240 Fichte; Stöcke, Rm.: 2,8 Buche, 86,6 Eiche, 21 Kiefer, 113,3 Fichte. Beginn der Versteigerung im Distr. Töpferkaure 15 an der Bahn Gießen—Gelnhausen. Das Holz im Distr. Rehhecke 19 wird nicht vorgezeigt. Großh. Forttwart MengeS, Forsthaus Baumgarten, erteilt weitere Auskunft. Gießen, den 19. Februar 1917. 1438 B _Großh. ObersSr sterei Schiffen berg: Travtwein. Holzversteigerung. Montag, den 26 . Februar l. IS. werden in den Distrikten Burgwald und Junkerstrauch (ehemals Clemm'fcher Wald» versteigert: Rm.: Scheiter: 211 Buche: 5knüvpei: 80 Buche: 13 Eiche; 1 Kiefer,- Retsig: 384 Buche: 98 Eiche,- Stöcke: 45 Buche; 2 Kiefer. Zusammenkunft vormittags */,10 Ubr auf dem Weg Lindenstruth—Winnerod am Eingang in den Burgwald von Ltndenstrutb aus. 1435B Grünberg, nm 16. Februar 1917. _Großherzogliche Oberförsterei Grünberg. Großh. Realschule zu Schotten. Die Anmeldungen von Schülern für das kommende Schuljahr, das am 16. April 1917 beginnen wird, können mündlich vormittags von 11.15—12.00 Uhr in meinem Amtszimmer oder schriftlich erfolgen. Vorzulegen sind Geburts- und Impfschein, sowie nach Schluß des laufenden Schuljahres das Abgangszeugnis der zuletzt besuchten Anstalt. Der Großh. Direktor: _ ■ Herrsch. _ Der Voranschlag der Gemeinde Leihgestern für das Rj. 1917 liegt auf der Bürgermeisterei vom 22» ds. Mts. ab eine Woche zur Einsicht offen. Einwendungen sind wahrend dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll bei dem Unterzeichneten an- zubringen. Ausmärker werden zu den Umlagen herangezogen. Leihgestern, den 19. Februar 1917. Großh. Bürgermeisterei. Mh. III (Höhere Privatschule Sexta — Oberprima) Aufnahme neuer Schüler jederzeit. Gute Erfolge. Einjährigen-, Prlmareife-, Abitnrienten- prüfnng. Durch den Besuch der Unterstufe genügen Kinder und. 14 Jahren der gesetzlichen Schulpflicht. (Minist Verfügung vom 13. V. 14). Näheres durch Direktor Brackernann, Ludwigstr.70,Fernr633 MW BckailntniMngeil öcr Stobt Rieften. B etr.: Tie Kartoffel- und Gemüseversor- gung im Jahre 1917. Tie Stadt Gießen beabsichtigt, zwecks Sicherung der Kartoffel- und Gemüseversorgung ihrer Bewohner, mit Landwirten und Obst- und Gartenbauvereinen Anbauverträge für Früh- und Spätgenrüse aller Art, für Kartoffeln und Kohlraberr abzuschlicßen. und bittet Interessenten in dieser Angelegenheit, sich mit dem von der Stadt dazu beauftragten ReaUehrer Grimm (Lebens- mittelantt Zimmer Nr. 15; Wohnung Kaiser-Allee Nr. 9) in Verbindung zu setzen. 14278 Gießen, den 19. Februar 1917. Ter Oberbürgermeister: Keller. Nachhilfe erteilt tn Engl, und Franz bis Kl. lila etnschl. ftühere Schülerinder laZtl. Ucber- nimmt auch Ueberwachung sämtlicher Schula»rfgaben für Borfchulklaffen. Schriftliche Angebote u. 1345 an die Ge- schäftSü. des Gieß. Anz. erb. Kre«m bis 3000 Stark erb. jed. neuaufgen Mitglied d. die Fräaklscho Darlehenskasse in Nürnberg. Beding. kostenlos. [1042 hv Damewünfcht Prioat-Unter- richt i.(4)abelsbergerSteno- grapbie. Schrift!. Angebote unter 00990 an den Gießener Anzeiger erberen. 1 schwarzer Krimmer-Xinder» velza.Sonntagabend a.Bahn- hof verloren. Abzugeben geg. Belohn. Müblstr. 29 p.l00977 Wichtig tOr Mite Einige 100 Kessel tu Guß und Stahlblech jede Größe und Ausführung emailliert und tnoxudtert, führe nur erstklassige Ware und gebe von heute ab auf Listenpreis 10 Prozent Rabatt. Gleichzeitig empfehle ich mein .. großes Lagertn 505 Ofen, Herden «. Kesselrnmpfen W. MM Mf. Dtezstraße 6. Telephon 23 LZKrmKVks'zi von höcbttatr Trtcökrafi HJ&t&ch besten* bewlhn Alle Reparaturen schnell und preiswert Gebrüder Waag Schirm-Fabrik ?«-> Kisüoo, Seltersweg Nr. 58 Sämtliche Fuhrlei st ungen für die Zwecke des städtischen Tiefbauamtes sollen für die Zeit vom 1. April 1917 bis 31. März 1918 am Dienstag, den 2 7. Februar 1917, vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Tienstftunden auf dem Tiefbauamt, Asterweg 9, zur Einsicht offen und sind Angebote auf Vordruck, dm: däselbst erhältlicl), bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Ausschrift versehen, dorthin ein- znreichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. 14286 Das an der Hardt-Allee lagernde Abfallholz von Bäumen, bestehend in 15 Hausen Reisig imd 1 Haufen Knüppel, wird Donnerstag, den) 2 2. Februar 1917, nachmittags 3 Uhr beginnend, an Ort imä> Stelft: metf&trtenb versteigert. Tie Zusammenkunft ist auf der Rodheimer Straße am Feldsckjlößchen. 14256 Gießen, den 19. Februar 1917. Ter Oberbürgernveister: I. B.: Grünewald. Submissionsverkauf von Fichteu- stangenholz bei der Stadt Gießen. Aus den Waldungen der Staot Gießen soll das nachstehend verzeichrrete Fichten-Derb- und Reis- stangen-Holz in den Abteilungen Wannacker, Sau- hüttendörner, Ziegenacker und Neuer Schlag im Sub- missionsweg verkauft werden: Los I 95 Derbstangen über 10 cm Durchmesser » 15.03 Fest« meter LoS II 83 Derbstangen über 10 cm Durchmesser — 14,75 Festmeter LoS III 378 Derbstangen von 8—10 cm Durchmesser = 24,74 Festmeter Los IV 312 Derbstangen von 8—10 cm Durchmesser - 27,39 Festmeter LoS V 795 Derbstangen von 6—7 cm Durchmesser = 30,75 Festmeter LoS VI 707 Derbstangen von 6—7 cm Durchmesser — 28,04 Festmeter Los VII 93 RetSstangen von 5 cm Durchmesser --- 1,78 Fest meter. Das Gebot geht auf den Festtneter und ist für jedes Los besonders anzugeben. Gegeir ausreichende Sicherheit wird Zahlungsfrist bis 15. November 1917 gewährt. Angebote sind verschlossen und mit der dlnsschrist „Submissionsholzverkmtf der Stadt Gießen" bis spätestens 2 4. Februar, vormittags 11 Uhran den Oberbürgermeister der Stadt Gießen einzureichen, woselbst um die angegebene Zeit die Eröffnung der Angebote in Anwesenheit etwa erschienener Bieter erfolgt. Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an die Fvrstwarte Geisel-Gießen und Brück-Rödgen (^e^ßen, den 12. Februar 1917. Ter Oberbürgermeister: I. B.: G r ü n e w a l d. Hdlzversieilierllilg der Stabt ßieften. Montag, den 26. Februar 1917 vormittags 9 1 /2 Ubr beginnend, werden in bat Waldungen der Stadt Gießen im Bezirk des Forstwarts Arft, Abt. 77—79, versteigert: 245.6 Rm. Buchenscheitholz 59,4 Eichenscheitholz 153.7 „ Buchen knüppelhotz 134 ,. Eichen knüppel Holz 4 „ Hainbuchen knüppel holtz 1 „ Kiefern knüppelholz 3900 Wellen Buchenveisig 1360 „ Ei-chenreisig 22,6 Rm. Buehenstocktiolz 27 ,. Eichenstockholz. Die Zusammenkunft ist an der Licher Straße, 8. Schnesse. .Holzhändler sind vom Mitbieten ausgeschlossen. Jeder Steigerer darf nur seinen Eigenbedarf steigern. Gießen, den 19. Februar 1917. 14246 Ter Oberbürgermeister: I. V.: Grünewald. Lesehülzniitzviili in den Wnlftnngen der Stnöt Gießen. Dis zum 1. Vüai ds. Js. ist das Sammeln von Leseholz im Stadrwald den Gemeindeangehörigen der Stadt Gießen wöcheittlich am Montag, Mittwoch und Freitag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang' gestattet. Das Einsam'mcln des Abfallholzes (Astbrocken, Späne mid dergleichen.) wird in jedem Schlag zugelassen, sobald das gefällte Holz ansgearbeitet und in Verkaufsmaße gebracht ist. 14266 Gießen, den 15. Februar 1917. Der Lcherbüxgermeister: &S&4 Grünew^l^