Nr. 50 Ter »letzene' Anzeige, erschein! täglich, außer Sonntag?. - Beilagen- -ietzenerZamIlienblätler; UreirdlaU für den Ureis Gießen Vezvgspretr: monatl. 90 Pf.. viertel- K . Mt. 2.65: durch >le- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.: durch diePost Mk. 2.45 viettel- jährl. ausschl. Besteüq. bernsprech - Einschlüsse: sür dieSchrl'tleitunqllZ Verlag,Geschäftsstelleöl Anschrist für Drahtnach. richten: Anzeiger Giehen. Mittwoch. 2 . ßebnrar jyft Annahme von Anzeige» dkeTc Erster vlatt W * “ ^ '. dke Lagesnummer biS' zum Nachmittag vorher oeilenpreir, s. Anzeigen:' örtlich 20 Vf., Vermietungen u. Stellengesuche löPf.. auSwärt- 25 Ps., b. Platzvorschrisd 30 Pi., Reklamen 75 Pi.^ bei Platzvorschrist 9V Pf. Hm.vtschristleiter: Aua. Goetz. Verantwortkim für Politik u. Feuilleton: vankverlehr: Aug. Goetz. Stadt und Gewerbebank Gießen Land. Vermischt g u.®e» . . rrchtsfaal: Fr. R. Zenz». Swillmgrrunddruck u. Verlag: SrÄhl'sche llniv.-Such- u. Steindruckerei R. Lange. Schnstleitung, Geschäftsstelle lr. Druckerei- Schulftr. - Anzeigenteil: y. B«a, Erstes Vlatt (67. Jahrgang Mittwoch, 2 - pestlcheckkonro: Krankftirt a.M. N686 General-Anzeiger für Oberhessen amtlich in Gießen. Grotzrs Hauptquartier, 27 (Amtlich.» Westlichrr Kriegsschauplatz. Bon zahlreichen Vorstätzen der Engländer gegen unsere Fsront zwischen Bvern urch Somme gelangte nur einer in unsere Gräben. Lestlich von Arras eingednmgener Feind wurde durch Gegenstoß geworfen. .Das Arlitleriefeuer erhöhte sich nur in wenigen Ab- Schnitten über das gewöhnliche Maß. Oestlicher Kriegsschauplatz. , Bei abnehmender Kälte die Gefechtstütigkeit mehrfach lebhafter als,n letzter Zeit. Mazedonische Front. Nichts Neues. Der Erste Gcneralguartiermeister Ludendorff. Eine Nanzlerrede im Reichstag. f, 27. Februar, werden, die Inkonseauenzen. deren rieft Wilion aeatnitbe.r. See au frftüken: n Der Abendbericht. Berlin. 27. Febr.. abends. (WTB. Amtlich.) An einzelnen Stellen der Westfront zeitweilig hafte Gefechtstütigkeit. Fm Osten keine wesentlichen Ereignisse. leb- Die gestrige Reichstagssitzung nrit der großen Rede des Hietchskanzlers hat uns keine Enthüllung gebracht. Keine mene Wisfenslneigung der Regierung hat sich vor uns cruf- «zetLn: was gesagt wurde, das haben wir dem Inhalt nach gewußt. Aber der leitende Mann an der Spitze, gegen den -sich in den letzten Wochen und Monaten manche Vorwürfe gehäuft haben, hat dem Volke sein Antlitz gezeigt, und das Molk hatte auch ein Recht darauf, ihm wieder ins Auge zu ffehen. Herr v. Bethmann Hoklweg erschien noch viel weniger denn sonst als ein Trinmphator. Er hat persönlich, wenn nicht Enttäuschungen, so doch eine Unrwendung seiner eigentlichen Plane erleben müssen, und wenn diese Umwendung fmö) in den schwer berecherrbaren Entschlüssen unserer Gegner chearündet ist, so bleibt doch eben die Tatsache vor uns liegen, M ein gewisses System, das uns dem Frieden näher bringen sollte, gebrochen und erneuert worden ist. Wo die Erneuerung liegt, sagte der Kanzler im zweiten Teil seiner Rede. Im Anfang seiner Ausführungen liegt ein ge- wiftes Entsagen in den drei Worten fornurliert: Kämpfer! ruch siegen! Es liegt darin der Wille, auf andere Weise zu Erreichen, was auf dem bisherigen Wege der Politik nicht zu anachen war. Es ist danach psychologisch recht begreiflich, daß Herr v. Bethmann Hollweg, der schon vor geraumer Zeit die Erörterung der Kriegs ziele in der Oeffenttichkeit frei- -gvg^den hat, für sich selbst in dieser Frage eine größere 'Zurrükhaltung an den Tag gelegt hat als jemals zuvor. sEr zeichnete sein Ziel nur in ganz allgemeinen Umrissen, reichte es uns mit jener Temperatur, dve jeder Deutsche, od er nun im Rate der Mdeutscben oder in der Stehhalle der Lebens,nrttelanwartschaft sich befinden mag, auch durch ibrte dickste Tuchjvppe spüren muß. Den besseren Tagen, da die Leitung der deutschen Politik dem kämpfenden Volke ^etwas deutlicher die sich immer weiter aufbauende Neu- gestaltuag der Reichsbelange zu zeigen vermag, sind wir anscheinend noch nicht nahergerückt. Wir stehen vor einem sin manchen Streitfragen der Vergangenheit noch etwas fest- ^enefielten Reichskarchker, der naturgemäß Zurückhaltung ä'ckt, sogar hin und wirrer verschlossen erscheinen muß. Auch in der inneren Politik beschränkte er sich, wie er es selbst ausdrückte, nur auf allgemeine Bemerkungen. Da offenbarte er ein Volks freundliches Herz, ein Dankgefüht, wie er es wiederholt deu schassenden und -blutenden Deutschen ausgedrückt hat. Er trug hier eine Schüssel auf, die zwar noch leer, aber immerhin viel größer und geräumiger ist, als der Teller, auf dem er sein gedämpftes Kriegs- oder Friedensziel auf- krug. Schöne Worte, denen man zustimmen muß, bei denen en und gegen die ungewöhnlichen Formen, die Präsident Wilson uns gegenüber augewendet hat. Die starken, gut gefaßten Vorhaltun gen, du der amerikanischen KriegSlieferungspolitik gemacht vernünftiger bei konnte", erhält werden, die Inkonsequenzen, deren sich Wilson gegenüber Deutschland schuldig gemacht hat, werden hoffentlich jenseits des großen Wassers nicht ganz ohnck Eindruck bl.'.b Die rechtliche und sittliche Begründung unseres U-Bootkrieges wirkte durchaus befreiend und durchschlagend. Noch mehr aber erwärmen uns das Herz die freudigen Tatsachen, vrE uns der neue Seekrieg bereits gebracht hat! „Wir können mit den erzielten Ergebnissen mehr als zufrieden sein."' „Mehr als zufriedsü" — olfül stolz gehoben Und befreit von aller Ungewißheit, wie auch die militärische Lage zu Lande uns über alte Frühjahrsstürme, soweit es denkbar ist, beruhigt. Wie packt rms das Wort des Kanzlers über den Erfolg der U-Boote gegenüber der neuen feindseligen Haltung gegen Deutschland, mit der Präsident Wilson durch seine Botschaft an den Kongreß wiederum in die Räder des Weltkrieges zlu greifen versucht hctt! In dieser von moralischer Putzsucht strotzenden Kundgebung steckt der hämische Satz, daß der Verkehr deö neutralen Staaten „vielleicht nicht wesentlich schwerer leide als vor dem 1. Februar, als die neue Anordnung der deutschen Negierung in Wirksamkeit trat." Wollte Wilson die lÄngeständuisse Lloyd Georges vielleicht wieder herabmindern, um die ttusgebliebene Mitwirkung der übrigen Neutralen bei seiner englandfreundlichen Politik ans andere Weise wenigstens zu einem Teil cu verwirklichen? Das erste war Einladung zur Mitwirkung, das zweite ist Verleitung der Neutralen zur Unvorsichtigkeit und zu Torheiten. Es soll' ihm nicht gelingen! Die Wilsonsche Botschaft muß trotz allem, weil sie an anderer Stelle die Gefahren doch auch wieder nicht leugnet, als ein'Dokument unentschlossenen Zögerns und Schwankens bezeichnet werden? Es fehlt Wilson die Sicherheit und das gute politische Gewissen! * » ' Der österreichisch.ungarische Tagesbericht. Wien. 27. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wirb veriautbart: 27. Februar 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz. Stellenweise etwas lebhaftere Gefechlstätigkeit. Südwestlicher und südöstlicher Kriegsschauplatz. Die Lage ist unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalitabs v. Hö fer, Feldmarschalleutnant. * * * Erfolg eilte« deutschen Seeflugzeuges. Berlin, 27. Febr. (WTB.) Ein deutsches See- flugzeug hat im Nordägäischen Meer einen feindlichen Dransportdampfer erfolgreich mit Bomben beworfen. Trotz starken Geschützseuers und Verfolgung durch zwei feindliche Flugzeuge kehrte es wohlbehalten zurück. * * * Wilsons Botschaft an den ftongreh. W a s h i n g t o n, 26. Febr. l'WTB.) Vieldunq des Reuterschen Bureaus. In seiner Botschaft an den Kongreß sagt Wrlson: » Wir nrachen kritische Zeiten durch, in denen ich verpflichtet bin, in enger Fühlung mit den beiden Kongreß Häusern zu bleiben. Tie am 1. Februar angckündigte deutsche Taktik ist jetzt fast vier Wochen angewendet, ihre praktischen Folgen sind noch nicht gan« übersehbar. Der Handel der anderen neutralen Länder ist ernstlich geschädigt, obwohl vielleicht nicht mehr als vor dem 1. Februar, da die neue Kriegführung mlfrng. Wir haben die übrigen neutralen Regierungen anigefordett, mitzua rbeiten * diese Zerstörung zu beendigen. Aber ich fürchte, keine von ihnen erachtete eine gemeinsame Aktion mit den; Vereinigten Staaten für ratsam. Unser eigener Handel leidet ebenfalls mehr durch das Abwarten als durch die eigentlichen Ereignisse, mehr durch das ängstliche Liegenbleiben so vieler unserer Schiffe in den amerikamsck>en .Häsen als dadurch, daß so viele Schiffe in den Grund gebohrt werden. lieber die Störung des Schiffsverkehrs in den amerikanischen Häfeii und infolge der Abneigung der Reeder, ihre Schiffe der Versicherung bloß und ohne gew'lgenden Schutz auszusetzen und über die sehr ernste Störung des amerikanisck>en .Handels infolgedessen sagte Wilson: Dies allein würde schon Folgen haben können, die mit den neuen deutschen «U-Boots-Verordmmgen, was mcs anlangr, beabsichtigt werden. Wr köimen deshalb nur sagen, daß eine offene Tat, deren Vermeidung durch die deutschen U-Bool Kommandanten ich erhoffte, noch mcht eingetteten ist. Aber obwohl cs sich glücklicherweise so verhält, so liegen dock Andeutungen und Aussprüche von einem Teile der deutschen Presse und der deutschen Behörden vor, die den Eindruck eher verstärken als abschlvächen, daß die Verschonung unserer Schiffe und unserer Bürger eher einem glücklichen Zusammentreffen oder der Tatsache zuzuschreiben ist, daß die Kommandanten der deutschen Unterseeboote, denen sie begehen, einen unerwarteten Takt imd Selbstbeherrschung an den Tag legen, als die Instruktionen, die diesen Kommandanten gegeben sind. Es wäre töricht, zu leugnen, daß die Lage allerlei, ernstliche Möglichkeiten und Gefahren in sich birgt; es wäre sehr unvorsichtig, darauf nicht vorbereitet zu sein: ich halte mich deshalb für verpflrchtet. Sie aufzufordern, mir sofort alle Machtbefugnisse zuzusichern,die ich jedenAugeu- blick benötigen kanrr. Wir müssen unseren Handel und das Leben imserer Bürger urrter den gegcuwättigen schwierigen Um ständen mit Ueberlegung und Entschlossenheit schützen. Ich hoffe von ganzen! Herzen, daß es nicht notwendig sein lvird, eine bewaff nete Macht in Tätigkeü tteten zu lassen. Das amerikanische Volk wünscht das nicht. Kein von mir gewählter Weg wird zum Kriege führen. Der Krieg kann nur verursacht werden durch mutwillige offensive Handlungen. Ich ersuche Sie, mich zu ermächtigeu, unsere Handelsschiffe. wenn sich das als iwttoendig Herausstellen sollte, mit Waffen zur Selbstverteidigung, mit Mitteln, um sich ihrer zu bedienen und mtt allen anderen Mitteln auszurüsten, um die Methoden anzuwenden, die notwendig, aber geeignet sind, unsere Schiffe und Bürger bei ihrer geschäftlichen friedlichen Arbeit auf See zu schützen: wir denken nicht nur an die materiellen Interessen, sondern mehr noch an die funda- menitalen Menschenrechte. Ich denke an die großen Grundsätze von Mitgefühl und Schutz, die die Menschheit über Menschenleben wachen lassen, über das Leben von Menschen, die auf friedliche Weise an der Instandhaltung der Industrie der Welt arbeiten, über das Leben von Frauen und Kindern. Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Mann mit amerikanischen Grundsätzen zögern könnte, diese Tinge zu verteidigen. Bern, 27. Febr. 'WTB. Nichtamtlich.) Ter Washington« Korrespondent des „Petit Parjsien" kabelt, daß die Debatte in im Senat einen bisher im gekannten Grad von Erhitzung erreichte. Tie Demokraten hätten am Samstag die Aufrichtigkeit der Beweggründe angegriffen, die die Obstruktion der Republiüruer ver- anlaßte. Man ersehe hieraus, bis zu welchem Grade von lieber- reizung die Gefühle und Leidenschaften augenblicklich in beiden .Kmnmern gestiegen seien. Als Senator L o d g e erklärte, wenn der Präsident handele, habe er den Kongreß'hinter sich, handele er nicht, würde er das Vertrauen verlieren, habe Ädge damit die Haltung der republikanischen Pattei klar gekennzeichnet, zugleich aber einen Sturz entfesselt. Ter Tumult sei bis zum Paroxismus gesttcgen, als nach den.scharren 2Cngriffen Lodges gegen die Untätigkeit Wilsons seit seiner Botschaft der republikanische ^Senator ,vall den Wottlaut eines Beschlußantrages vorschtug, der dem Präsidenten die Ermächtigung erteilt, die Streikrafte der Union zum LxhutE des amerikanischen Lebens und Handels zu verwenden. Washington, 27. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Im Re- pvajententenhaufc wurde eine Bill eingebracht, durch welche der Präsident ermächtigt wird, die Handelsschiffe zu betvaffnen und andere Maßregeln zu treffen, um sie aus l)vher See zu schützen. Außerdem sieht die Bill die besondere Ausgabe von Obligation«: cm Betrage von 100 Millionen Dollars vor. m^ n9tl)n , 27. Febr. WTB. Nichtamtlich.) Taft. Cheile, Parker und Dutzende anderer Persönlichkeiten haben einen Ausruf an das Land veröffentlicht, in welchem es lieißt: Tie Mehrzahl der Bürger, die ein tatkräftiges Vorgehen be- rürworten, schwiegen bisher aus Furcht, dem Prcffidenften eure Unbequemlichkeit zu verursachen. Bisher hat die Stimme einer kleinen Zahl von Jttedensfreunden einen falschen Eindruck erweckt. Ta- Gebot der Stunde ist, lieber wirksame Maßregeln zu ergreifen, um Scbifwhrt und Bürger zu schützen, anstatt die Ermordlmg weiterer amerikanischer Bürger abzuwatten, bevor man den Krieg erklätt Der Llufruf fordett die Arnerikaner dringend auf, sich der Bewegung ftir ein sofortiges Handeln anzuschließen. * * * Kut el Amara besetzt. Amsterdam, 27. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Die menge Presse-Agentur meldet: Die englischen Truppen haben Kut el Amara besetzt. Der türkische Bericht. Konstantinopel, 27. Febr. (WTB.) Amtlicher H«res- bericht vom 26. Februar. Unsere Operationen an der Tigrisfront vollziehen sich planmäßig. — An der Singifront griff feindliche zwvallerie in Verbindung mtt einer Batterie und sttbs Maschinengewehren eine unserer vorgeschobenen Kompagnien an. Nacv dreistündigem Kampf wurde der Gegner zum Rückzua ge- znnmgen. — Auf den anderen Fronten kein wichttg«S Ereignis Englischer Bericht aus Mesopotamien. Samstag früh eroberten wir den Höhenzug, der sich über die Landenge der Halbinsel Schumran erstreckt. Ter Feind ist in vollem Rückzuge in der Richtung nach B a gn a i l a h, westlich von Kut-el-Amara. Eine starke Abteilung Kavallerie imd Infanterve war den ganzen Tag über in hettige Gefechte verwickelt rmd fügte dem Feinde schwere Verluste zu. Inzwischen setzten wir die Erfolge bei Sa.nnaivat sott. Tie ganze feindliche Stellung von Sanuaiyat bis Kut-el-Amara wurde genommen. Die Ittbergänge von K u r 'Lut Passing sielen automasisch in unsere H dem anderer! Gesichtspunkte, der, wenn auch nicht in dem. Maße wm den 2lb - geordneten, so doch bis zu einem gewissen Grade auch von der Regierung, sowohl in der Vergangenheit beachtet wurde, als auch ii% Zukunft beachtet werden soll, das; nämlich, wenn möglich, nicht das gegenwärtige, sondern das nach dem Kriege zu wählende neue Par- lament in dieser Frage entscheiden möge. Auch ich selbst wünsche es. daß die definittve Regelung der ganzen Frage auf einen späteren Zeitpunkt hinausgeschoben werde, es sei denn, daß unvorhergesehene Umstände ein anderes Vorgehen erheischen sollten. Aus diesen Gründen kann ich in dieser Frage zu meinem gwMn Bedauern, iocder heute rwch in der nächsten Zukunft iveitere 2lufllärungen erteilen._ Die Antwort des Ministerpräsidenten wurde zur Kenntnis ar* nommen. Unsere U-Voote bei -er Arbeit. Berlin, 27. Febr. (WTB.) Am 13. Februar bat ba* französische Marincministcrium bekauntaegeb. daß ein feindliches Unterseeboot am 12. Februar 5 TOrr nachmittags nahe der Adour-Mündung auf- getcruchr fei undi sechH Kano»«nschüffe -auf die Küste abgegeben h«be. Die Küstengeschütze hatten sofort das Feuer auf das feindliche Fahrzeug eröffnet, das, von den französischen Artilleristen mit dem ersten Schuß getroffen, schnell tauchte. DaS betreffende Unterseeboot tstwohlbehaltenzurück- jgekehrt. Es hat am 12. Februar die großen Anlagen der Forges de l'Adour bei Bachomre ausgiebig beschossen. Der Erfolg wurde durch mehrere große Brände bestätigt. Erft nach geraumer Zeit wurde das Boot von einer Küften- batterie erfolglos unter Feuer genommen. Das betreffende Unterseeboot und noch ein anderes! haben versenkt: elf Dampfer, drei Segler und zwei Fischerfahrzeuge von insgesamt 37 500 Brutto-Re- gistertonnen. Der Dampfer „Orleans" in Frankreich. Bas.el, 27. Febr. (zf.- Aus Bordeaux meldet Havas: Der Dampfer Orleans" ist am 26. Febr., nachmittags! 5.30 Uhr im Hafen von Pauillac eingetrosfen, wo er untersucht wird. Basel, 28. Febr. Die „Orleans" ist am Quai d'Quey- rien in Bordeaux vor Anker gegangen. An den Schiffswänden steht in Riesenlettern, von amerikanischen Fahnen umrahmt, „Bordeaux-Boulogne". Der Kommandant des Schiffes erklärte, die Reise sei ohne Zwischenfall verlaufen. Die Orleans sei am 7. Februar in New Work abgefahren und habe die Sperrzone am 23. Februar 10 Uhr früh erreicht. * London, 26. Febr. (WDB.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Der englische Dampfer „Algiers" (2961 Tonnen) und der maltesische Segler „Nostra Signora d e.l Porto Saldo" (136 Donnen), sowie 2 Kutter „Agnes" rrnd ,Me org e B e h s o n" sind Verse nkt worden. L o n d o n', 27. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Lloyds meldet : Die britischen Dampfer „S e e g u l l" und „Heedle y" wurden versenkt. London, 27. Febr. Lloyds melden, der englische Segler Hannah Croasdell (151 B.-R.-T.) sei versenkt morden. ^ 27. Febr. Der Berichterstatter des „Matin", der mit Fischern des Kanals eine Unterredung hatte, teilt mit, vor einigen Tagen sei eine g a n z e F i sch e r f lo t ti sl e von einem deutschen Unterseeboot versenkt worden. «.> r Das „Journal" meldet aus Barcelona: Der Marineminister hat befohlen, daß alle Handelsschiffe über 500 Tonnen mit einer Funken- statron von 5 Meilen Minimalreichweite und Motorret- rungsbooten ausgerüstet lverden müßten. d^rn, 27. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) ,.»Temps" zu- rwKe ist der Minensucher „Noella" bei einer Patrouillen- fayri auf eine Mine gestoßen und gesunken. Rotterdam, 27. Febr. Ter englische Dampfer .To sca, der am 26. Februar in See gehen sollte, konnte nicht auslaufen, roeil die eigenen Mannschaften die Maschine rum Derl zerstört hatten. Am dem Reiche. Zimmcrmann zum U-Bootkrreg. Ueber den Unters eeb ootkrieg gab Dr. Zimmer- !maun gegenüber einen: spanischen Journalisten folgende Errlärung ab: „Wir möchten, daß man sich über unsere jLozge Rechnung ablegt. Bei niemandem kann der geringste Merfel über das Ziel urrserer Feinde bestehen: unsere völlige .'Zerschmetterung nnd Vernichtung. O^egenüber einer )s schrecklichen Bedrohung im Besitze des Mittels, mit dem wir die Pläne unserer Feinde zum Scheitern bringen können, ÄMten wir da unser Volk dadurch opfern, daß wir dieses Mittel nicht «üvenden? Wir haben nicht den Kopf verloren, $££*& ?**! Gegenteil! Unser Ent)chluß ist nach und nach gereist. ,'Wrr faßten ihn in der H^ewißheit, daß man ihn nicht als eine ,HMausfordernng an die Neutralen auslegen wird. Wir be- idErrr den den Neutralen zugefügten Schaden aufrichtig )«rw srnb bereit, alles, was in unserer Macht steht, zu tan, , ija rhn zu verringern." Ueber die Aussichten des verschärf- -len Unterseebootskrreges erklärte Staatssekretär Dr. Zim- 'mermann dem spanischen Pressevertreter: „Wenn die Ber- ernvgten Staaten die Dauer des Krieges ernstlich abzukürzen Wunsches dürfen sie der Verwendung dieser Waffe keine Hindernisse rn den Weg legen. Möge Amerika uns ‘jr ei es Feld für den Kampf gegen unsere Feinde lassen, und es wird sehen, daß der Krieg viel früher Ende ist, als es denkt. ÄErersetts sind die meisten neutraleil Staaten als See- machte schwach und haben ein Interesse daran, daß das Unt^seebvot triumphiert, weil sie dann über eine sichere Waffe verfugen, mit der sie sich gegen den mächtigsten Feind verteidigen können, dessen Joch sie bisher nicht abschütteln Konnten, ^rnrch Widerstand gegen die Perwendung des Unter- .le^ootes weiten sie das Mittel zurück, das ihnen die rasche ^Befreiung von der Tyrannei an die Hand gibt." Dr. Zim- dann eine Begründung dafür, warum ?bl^^Eid sin letzten März alles zur Vermeidung eines E'wnenstoß^ mrt Amerika getan habe. „Heute sei die -tage völlig anders. Dann kam die Ententenote an Wilson SÄft unbegreifliche und unerklärliche Note. Zweifel: was die zehn Verbündeten Iermchtung und die unserer Verbün a ^° chchts anderes übrig, als zu bcv.i äußersten Mittel zu greifen. Andererseits hat sich das Unter- ^e«^ot m unserer Hand derart entwickelt, daß, was viel- lercht früher nicht möglich war, heute möglich ist. Darüber Auf die Frage des .Bercchterftatters, ob man denn keinerlei Unterschied ^bQder Versenkung neut^ler Schiffe machen werde, antwortete Staatssekretär Dr. Zimmermann: „Absolut fernen Unser Entschluß ist unerschütterlich, denn nur dadurch kann der Krieg in die' beendigt werden, und das ist Wunsch!" Neuorganisation im Eisenbahnbetrieb ' ,27^ Febr. (WTB.) Mit Rücksicht auf das &tmne der Eisenbahnabteilungen uahm der Minister der öffentlichen Arbeiten eine Treu- mung der Geschäfte der bisherigen Verkehrs- und ^-r^bbsabterlung vor. Es ist eine neue Abteiluna ausschließlich für den Eisenbahnbetrieb gebildet war- ^en, deren Leitung einstweilen deni betriebstechnischen Prösi- worden ist, der bisher die Generalbetrieh^ ^iluna"? 7 -^^ hat Gleichzeitig mit der neuen Ab- berlung trat eme Kriegs-Betriebsabteilung" in Wirksamwaltungen ordneten der Mehrzahl liach bereits Vertreter in die Kriegs-Betriebsabteilung ab. Die Ergänzung des Etats wurde vom verstärkten Staats-Haushaltsausschuß des Abgeordnetenhauses ohne Widerspruch einstimmig bewilligt. Vaterländischer Hilfsdienst. Berlin, 27. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Ter 15er Aus- Mich des Reichstages zur Mitwirkung bei der Ausführung des Hilfsdienstgesetzes hat den Entwurf einer Verordmmg zur Ausführung des § 7 (Heranziehung der Hilfsdienstpflichtigen) beraten. Ter vorgeschlagene § 1 verpflichtet die Ortsbehörden zur Nachweisung aller nach dem 20. Juni 1857 und vor dem 1. Januar 1870 Geborenen, nicht inehr landsturmpflichtigen männlichen Deutschen. Tie hier be,zeichneten Personen haben sich bei den Ortsbehörden dnrch Ausfüllnng der Meldekarte zn melden. Von der Aufnahme tn die Nachweisung und von der Meldepflicht sind befreit, Personen, die nrindestens seit dem 1. März 1917selbständig oder unselbständig im Hauptberuf tätig sind: 1. im Reichs-, Staats-. Gemeinde- oder Kirchendienst: 2. in der öffentlichen Arbeiter- und Angestelltenversicherung: 3. alle Aerzte, Zahnärzte. Tierärzte oder Apotheker; 4. in der Land- und Forstwirtschaft: 5. in der See- und Bimrcnschiffahrt; 6. in der See- und Binnenfischerei,: 7. im Eisenbahnbsisieb; 8. auf den Wersten; 9. in der Pulver-, Sprengstoff-, Munitions- oder Waffenfabrikation; 10. in einzelnen kriegswichtigen Betrieben, die von den .Kriegsamts stellen für ihre Bezirke bezeichnet werden. * Berlin, 25. Febr. (Amtl.) Durch eine Verordnung des Bundesrats vom 24. FKrr. 1917 ist der Geltungsbereich der die Bewirtschaftung von Mineralölen, Mineralöl- erZeugnissen, Erdwachs und Kerzen regelnden Verordnung vom 18. Januar 1917 auch auf Paraffin, das nicht aus mineralischem Rohöl, sondern aus anderen Rohstoffen (insbesondere auä' Braunkohle und Schiefer) geivon- nen ist, erstreckt. Solches Paraffin wird in erheblichem Umfange bei der Herstellung von Kerzen verwendet. Ferner r)t klargestellt worden, das; sich die genannte Verordnung nicht nur auf Erdwachs (Ozokerit), sondern auch auf das bei der Verarbeitung von Braunkohlen anfallende Montanwachs bezieht. Berlin, 25. Febr. Zahlreiche Mitglieder der Reichsdeutschen Waffenbrüderlichen Vereinigung ver sammelten sich heute abend unter den: Vorsitz des Staats Ministers Kühn im Hotel Esplanade zu Ehren ihrer öfter reichischen Gäste Exzellenz Dr. Klein und Professor Dop sä aus Wien. Es waren erschienen die Staatsminister unk Staatssekretäre Helfferich, Sydow, Schorlemer, Roedern -Simmermann, Lisco, Generalleutnant Grüner, die Unter staatssekretäre Baron v. Stumm und Baron v. Bussche- Haddenhausen, der türkische Botschafter Hakki Pascha, der österreichische Botschaftsrat Graf Larisch, zahlreiche Mid glceder des Reichstags uno des Landtags usw. Staats- Minister Kühn forderte in eindrucksvoller Rede mit Hinweu aus das Hiuscheiden des auch im Deutschen Reiche allgemeir Verehrten Kaisers Franz Josef die Versammlung zu einen dreifachen Hoch auf die verbündeten Monarchen auf. Mini- sterraldirektor Just sprach auf die österreichischen Gäste Exzellenz Dr. Klein dankte mit einem Hoch aus den Geiß und auf die Blüte der Wassenbrüderlichen Vereinigung Eeheimrat Professor Troeltsch erörterte in geistvoller Redc die kulturellen und gemütlichen Beziehungen zwischen den Deuts cyen Reich und Oesterreich. Den Schluß machte der Abgeordnete Naumann mit einer häufig von Beifall unterbrochenen Rede, deren Ankläuge an sein „Mitteleuropcv^ er zu einem Hoch auf den wunderbaren alten und immer wieder sich verjüngenden österreichischen Staat zusammen- faßte. em Sommer unser aller - !Nb. Deutscher Reichstag. (Fortsetzung aus dem 2. Blatt.) ™ , „Ab^. Scheide mann (Soz.): ^ Wsim. auch alles am Boden liegt, was sich uns im Tezembe ^-ounete, so sind dre damals erlebten StMiden doch die größte: und stolzesten m«ncs Lebens- Wir ^>zialdemokmt-n sind allczci -vrager des Friedensgedankens gewesen. Wir wollen die Revo tutton der Bernunst gegen das Völkermordeii. Damals waren wi gegen eine Debatte, weil wir die Befürchtung hatten, daß dure unkluge Aeuverungen von emer bestimmten Stelle in diesen vm, nur den Zng sollte mai lercithalten. der uns sobald !vie möglich den vreußischeii Land, imrtschastsMinister^ entführt. lSehr gut!) Die Einbringung eine, i'.eucn Fideikomm>is;gesetzes ist ein Schlag ins Gesicht in einer 2eit wo man vor, derartig wichtigeil Dmgen steht. Tfl-e ijlÄne abeb mächtige Partei will noch retten, waS zu retten ist. Sie hat meh Angst als Vaterlandsliebe- .Was ivir und das deutsche Volk ge. eistet haben geschah, weil alle die Pflicht für das Vaterland er kannten. Gleiche Pflichten, gleiche Rechte! Es heißt auch ,licht Preußen erster Klasse in den Schützengraben, die zweiter Klasse i> retten mrd die dritter Klastd in die bomben,'ickMren Unterstände! (Sehr gut!) Unsere feldgrauen Helden ivären Feiglinge wenn ste m Bezug aus das Wahlrecht auch nur einen Firiger brei ihre Rechte preis geben wurden. ,'Sehr richtig.) Durch den Be lagerungszustand werden Spitzel- imd Denunziantentum groß gezogen, schassen ^Si,e ihn ab! Er ist unerträglich! Was re,'" neuen ^oetrieosameuung und 81£S trö v r -' Vi Emsrcht unseres Volkes m die bitteren Notweni -mem Kommissar des Cbefs des Feldeisenbahnwesens besteht ' f ”* m ^ ’ w ^ ^ ' ' ' LLt« «origeu dentschen Staatseiseubahnver-iLd Lü, di-aus hm ÄkSTsSoSeffiL .... * lnem ^ ' ' - - - tum, die ihnr d« Nat der Zeit auferl^t. Ich gvruÄe erbeiznführen. Mißgriffe im Belagerungszustand und in der Schutzhast verurteilt wir entschieden. Wir verwerfen diese Art des Militarismus. T« Gegner benutzen der: Hinweis auf den preußischen Militarismus, um Zwietracht zu säen zwischen Nord und Süd. Tie Bayern empfinden dies als eirce Beleidigung ihrer Bundestreu«. Für uns gibt es nur ein Kämpfen und Siegeil. Der U-Bootkrieg soll die Freiheit der Meere bringen. Mensckien- leben müssen nach Möglichkeit geschont werden. In Amerika stimmen weitere Volkskveise der Politik Wilsons nicht zu. Ebenso sind sie Gegner der Munitivnslieferung gewesen. Ein Z n r ü ck gibt es für uns nilcht, nur ein Vorwärts. Die KricgskrcditS haben wir bewilligt, da müssen wir auch für die Deckung sorgen. Der Milliardensegcn aus der neuen Kriegsgewinnsteuer muß bald in die Erscheinung treten. Verkehrssteuern halten wir aber für höchst bedeilklich. Die EiMringung des Fideikomlnißgesetzes bedeutet einen! Bruch des Burgfticdens, an dem der Kanzler unschuldig ist. AuS dem Kriege wird ein Volk erstehen mit gesteigertem Staatsbewußt» seil: urrd Staatswillen. Wir dehen der neuen Zeit mit unbeirr» barer Zuversicht entgegen. Aber gegenwärtig heißt es alles ein» setzen, draußen, in der Heimat mit eisernem Willen, bis der Sieg errungen ist. Wir hoffen, daß uns bei der nächsten Etatsberatung die Sonne des Friedens beschieden sein möge zum Segen für das deutsck>e Volk und die Menschheit. (Beifall.) Abg. Gras Westarp (kons.s: Inniger Tank gebührt unserem Volke draußen nnd in der Heimat, auch dem stillen Heldentum, mit dem unser Volk alle Schwierigkeiten ertragt. Wir alle sind mit Stolz und Befriedigung erfüllt für die Bereitschaft, mit der auch die breiten Massen) für das Vaterland miOoirkerl. Das gilt für alle ohne Unterschied, ob arm, ob reick). Treu sind alle Söhne unseres Bolkes. Wie unser Heer vom Kanal bis zum Schwarzen Meer, so häuft unser Unterseeboot Erfolg auf Erfolg. Dabei vergessen Sie nicht die Schonung von Menschenleben. Kein Wort des Dankes kann innig und tief genug empfunden werden. (Bravo.) Ter Etat entfernt sich immer mehr von der Wirklichkeft. Zu begrüßen ist die Vermehrung des Fonds für die Ansiedlung der Kriegsbeschädigten. Mit der ein- fack)e7l Redewendung von der Abschlachttmg des Viehes zur Erleichterung der Bolksernährung ist es nicht getan. Wo soll die Milch dann Herkommen?^ Unter Neuorientierung w-ird vielfach anderes verstanden, als die Demokratisierung unserer Verwaltung und dafür sind wir nicht zu haben, wenn auch weftgehende Neuerungen notwendig fmb. Was sich im Kriege bewährt hat, nmfe erhalten bleiben, lieber das preußische Wahlrecht sprechen wir im Preußischen Abgeordnetenhaus und nicht hier. Sie (nach links) erblicken in dem Fideckomnrißgesetze einen Bruch des Burgfriedars, nichlt aber in der Erörterung des Wahlrechtes. Der Reichstag muß seine Rechte voll wahrer, aber auch die Rechte anderer anerkennen^ Die Kränkung unseres 56aisers und des deutschen Volkes, die darin liegt, daß die Feinde unser Fri.chensangeb-ot als ohne Ausrichtig- ksit und ohne Bedeutung bezmchnen, braucht sich unser Voll nmnals bieten zu lassen. Wir müssen an die Zukunft denken rmd wir wollen dies halb die Daseins bedingungen unseres Volkes für die Zukunft sichern. Die Voraussetzungen für die Friedens- bedingungen haben sich geändert. Wir werden abermals andere Bedingungen Zellen müZen. Pach dem Kriege müssen bei Uns Industrie. Handel und Verkebr konkurrein-säbia hleiben und nicht unter eiialrich-amerikanischen Einfluß kömmen. LSir dürfen daher unser Wirtschaftsleben nicht mit den ungeheuren Summen belasten die der Krieg ^verursacht hat. Unser Volk und unsere .Kroger verlangen nach Siedelimgsland und dies muß in den mft unserem Blute evobesisii Gebieten geschaffen tverden, in Kurland und Polen. Zinn Zsiiegfuhren gehören in erster Linie Erz nnd Kohlen „md beides ftnden wir in den eroberten Gebieten. Den Antwerpener Dafen haben wir imbedingt nötig zur Verteidigung gegen England ^Ostpreußen inuß gegen einen neuen Emfall der Russen geschützt werden. Auch wir haben den Wunsch, daß die Beziehimgen m Amerika nicht verschärft werden, es darf aber nicht der Anschein wveckt werden, als ob imseve Seesperre eingeschränkt wird. Tie Verantwortungi für die Versenkrmg der holländischen Schiffe fällt auf England Bei dem.U-Bootkriege kommt es mrs nicht auf Me Xglgttm neutraler Schiffe an, sondern darauf, daß die neuttalen schiffe aufgelegt werden. Die Taten unseres Heeres und seiner genmleii Führer geben uns die Zuversicht, daß das deutsche Voll nicht untergehen kann, daß unsere tapferen Kämpfer den vollen und uneingeschränkten Sieg er-ringen. den unser Volk ersehnt und den nur nötig haben, um ^ dem Frieden zu kommen, der uns ^amn, Lncherhert imd EntwicklungsMöglichkeit für alle Zukunft verbürgt. Darauf vertagt sich das Haus aus Mittwoch 1 Uhr. Schluß 0 V 2 Uhr. Au» Stabt und Caitö. Dießen, 28. Februar 1917. •* Amtliche Verso nalnachrichten. In den Ruhe« stand versetzt wurde am 22. Febr. 1917 der Lehrer an der Volksschule zuOfienbach Philipp Die hl auf sein Nachsuchen, unter An- erkennnna seiner mehr als 50jährigen treuen Dienste, mit Wirkung noni 1. April 1917 an. ” Auszeichnung. Leutnant d. Res. im Res.-Jns.-Rgt. 224 Georg K r il g e r wurde das Eiserne Kreuz e r st e r K l a s e verliehen. ^ "Die Silberne Hochzeit begehen am Freitag, 2. März. Lchnh'nacherinemer Ludwig Bernhardt und Frau, Elisabeth ?eb. Kölle. Schulstraße 10. Gleichzeitig mit dem 25jährtaen G e s ch a s t s 1 u b , l ä u m. ** Ent - und Belade-Kommandos für Pri- vate Bon ,rtzt ab sind bei vorübergehenden Entladeschwic- riffkciten ,a,ntliche Anforderungen auf Gestellung von Entlad c-Kommandos an die betreffenden Güterabfertigung^- Itellen zu richten- Anträge auf B c l ad e-Kornmandos sind den Garmsotllommandos unmittelbar einzureichen. Nur im Bezirk der Ersenbahndirektion Mainz bleibt es bei den von unlerer Stelle getroffenen besonderen Anweisungen. ** Buch eckern-Ablieferung- Bon zuständiger Seite wn:d darauf aufmerksam gemacht, den Besitzern von Bucheckern am nächsten Samstag, den 3. März üou 11'— 12 Uhr, im Hos des SttrdthaujeA p»fte 2, itoCf euuitti Getegenyeu «ebowtt werben toU, ihre eefflmmelten Bucheckern znr ALlrefernng zu bringen. Zer also Bucheckern be,cht^ liefere sie zur «rnqegebEn »eit *■ «r orl,äli bafur 70 ®fa. für bal «CI *'bie Halste der gemntutelten Menge treten Erlaubnis zur Oel- Wrettuitg et teilt werden. Wer die Mieferung unterläßt, setzt ,,ch der Gefahr aus, bestraft zu werden. ** Drasch rdieb stahl. In letzter Zeit sind in hiesiger Stadt jiixi rotwcißgeblumte unb zwei rosafarbige Bett- h c zu g e , eur wechieinenes Frauenhemd, ein schwarzer Rock, 3V Paar grawchwarz« und braune Herren- und K rnde ritrümpfe, welche über Nacht zum Trocknen in aupgehangt waren, entwendet worden. SachdreMräie Mitteilungen nimmt die Kriminalpolizei ent- gegen Da suh derartige Diebstähle in verflossener Zdit sehr vermehrt ^ben so wird das Publikum nachdrücklichst hiermit geimtrnt, über Nacht Wäschestücke zum Trocknen außen hängen zu lassen. •* Jungwehr: Mittwoch, 28. Februar. Antreten: 620: Ober-Realschule. Komp. 621: S l / i Uhr. Komp. Gymnasium. M e h r e r e K e tte n 6 d&n ee gänse kamen von Norden her am Samstag nachmittag und Sonntag und Dienstag früh über umere Gegend geflogen. Daß sie von Norden kamen, bedeutet -eue Kalte. Hossenlllch haben sich die gefiederten Wetterpropheten in ihrer ^'lugrichtung geirrt, denn an Kälte hat es wahrlich nicht gefehlt Allerdings haben wir wieder zunehmenden Mond, wodurch meist die Wltterring sehr beeinträchtigt wird. , t M ?, u U ie ,3 l,cfetmar(en Nr. 8 und 9 können vom ^ 1917 ie 250 Gramm Zucker bezogen werden. Nach Ablauf des 31. März 1917 verlieren diese Marken ihre Gültigkeit. ' ** D i e dl us zahlung der Familien unter stütz ungen an die "Angehörigen der zum Heeresdienst Einberufenen für 1 bis IS. März bezw. für Februar findet statt vom 1. bis 8. März. Näheres siehe Bekannlinächunq. Da S Schwarz-Weiß-Theater, Sellersweg 81, bringt tm Programm vom Mittwoch. 28. Febr.. bis einschließlich Freitag, 2. März, das große dreiaktige Fliegerdrama „Vom Licht zur Finsternis. Weiter : Die Schlacht von Santa Fee. ein Wild- Weu-KriegSbilo mit Jndianerkarnvfen unb spannenden Reiterfzenen, tn 2 dlkten. sowie ein gutes Beiprogramm. _ , ** Lichtspielhaus Gießen. „Hornunculus", 5. Teil, spielt ab SamStag, den 3. März. Landkreis Gietzen. -e. Großen-Linden, 28. Febr. Der Schlosser Heinrich M ii l l e r. ein Sohn des Eisenbahners Konrad Müller, wurde bei dem Jnf.-Regt. Nr. 116 mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet Müller rückte bald nach Kriegsausbruch als Ersatzreservist ein und steht nun schon über zwei Jahre im Feld. Im Herbst 1915 er- hielt er die Hessische Tapferkeitsmedaille. , l_j G r ü n i n g e n . 29. Febr. Die hiesige F e l d j a g d pachtete em Fabrikbesitzer von Frankfurt a. M. zum Preise von 994 Mk. M Lang-GönS, 28. Febr. Einen Habicht sing der Molkereibesitzer Ph. Frey in seinem Jagdgebiet, der eine Flügel- weite von 1,50 Meter hatte. Der Habicht wird als Vogelscheuche in der Zwiebackbäckerei Kaiser benutzt. — Landwehrmann Peter R u t t ist den Heldentod gestorben. Er hinterläßt Frau und drei Kinder. ** Ober-Bessingen, 28. Febr. Der seit Kriegsbeginn ini Felde stehende Gefreite Heinrich Heinz wurde, nachdem ihm schon im Jahre 191b die Hessische Tapserkeitsmedaille verliehen wurde, mir dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Kreis Schotten. G Schotten, '28. Febr. An einer schweren Verwundung starb im Lazarett in Gießen der Musketier Karl Hof mann im Jns.-Regt. 99. — Das Eiserne Kreuz 1. Klasse erhielt der Leutnant der Res. Lehrer Heinrich Schaaf, früher Lehrer an der hiesigen Stadtschule, daun an der deutschen Schule in Paris. # Breungeshain, 28. Febr. Das Eiserne Kreuz und die Hessische Tapserkeitsmedaille erhielt der Gesreite Heinrich O e st re ich im Jnf.-Regt. 418. # Betzenrod, 28. Febr. FurS Vaterland starb der Fahrer Karl Funk in einer Art.-Munitionskolonne. 4ß Eichelsachsen, 28. Febr. Das Eiserne Kreuz erhielt der Gefreite Otto Weber im Jns.-Regt. 87. StrrkeLburtz und Rheinhessen. Mainz, 87. Febr. (W. B.) Auf dem Rhein ill gestern nachmittag beim Heranfahren an einen Schlepper das Polizei- b o o i 1 des Gouvernements Mainz oberhalb der Kaiserbrücke infolge Versagens deS Motor« von einem nachfolgenden Schlepper gerammt morden und untergegangen. Ein Gefreiter der FestungS-Gendarmerie und ein Pionier ertranken dabei, während der Führer des Bootes und ein anderer Pionier gerettet wurden. — Wochenheim, 26. Febr. Bei der diesjährigen Wein- verlleigeruna aus den Kellereien des Fr. Albert Bürklin wurden für 62 Stuck 1915er Weißwein 484 108 Mk. erzielt. Den „Rekord" schlugen 1000 Liter Gewürztraminer Auslese mit 40 000 Mark. Da« Liter kostet also im Einkauf 40 Mark. Was wird der Wein nun erst im Verkauf kosten? Die billigste Marke wurde um 3550 Mark für 1000 Liter abgesetzt. Hessen-Nassau. mr. Frankfurt a. Ai., 27. Febr. Um die Milch- Versorgung für die Bezugsberechtigten in weitestem Umfange sicherzustellen, beabsichtigt die Stadt Weiden anzulegen, um die Zahl der Milchkühe vermehren zu können. Vier Güter sollen gepachtet werden: der im TanntrS gelegene Henriettenthaler Hof, der Hof Gassenbach bei Idstein, der Hof Langeniviesen im Westerwald und das Gilt Blumenrode. ebenfalls tin Westerwald. = Frankfurt a. M., 26. Febr. Geheimrat Dr. Arthur von Weinberg überwies der Stadt zum Wiederaufbau der durch den Krieg geschädigten Frankfurter Handwerkerbetriebe 10 000 Mk. X. Gelnhausen, 27. Febr. In der Etsenerzgrube »Heinrich" bei Eichenberg im Kahlgrunde ist der Arbeiter Schroth aus deur Dorfe Sommerkahl von einem Etsenerzblock, der sich losgelöst hatte, erschlagen worden. X Hanau, 26. Febr. In der Plenarsitzung der .Hanauer Handelskammer wurde über die am 12. b. Mts. in Frankfurt a. M. auf Einladung des Oberbürgermeisters Bvigt abgehaltene Versammlung detr. das Projekt eines Rhein-Main-Donau- Großschiffahrtsweges, an der als Vertreter der Han-- delskammer die Herren Albert Deines und Dr. phil. G r a m - bow und seitens des Magistrats die Herren Oberbürgermeister Hild und Karl Glaser teilgeitommen haben, der Hantxcks- kammer ein ausführlicher Bericht im Anschluß an den vom König!. Bayrischen Staatsuiinisterium der Kammer der Abgeordneten am 30. Januar vorgelegten Gesetzentwurf und speziell an das in genannter Versammlung vvn dem bayrischen Abgeordneten Held erstattete Referat vorgetragen. Eine sich hieran schließende eingehende Besprechung führte zu dem Beschluß der Handelskammer, von. neuem nachdrücklich dafür einzutreten, daß im Interesse des wirtschaftlichen Gedeihens und der industriellen Zuttmftsenllvick- mng Hanaus und des übrigen Handelskammerbezirks der seit ^^vr^hnteu ettvogene Anschluß .Hanaus an die große, in ihrer Kurtschaftlmien Bedeutung unabsehbar wichtige Main wasser- stratze trotz aller Schwierigkeiten verwirklicht werde, und dem alsbald eine kurz begründete Vorlage zu unterbreiten. D«1er Beschluß wurde, da die Handelskammer von der nir- bevingten Notwendigkeit einer unmittelbaren Beteiligung Hanaus an dem Schtffahrtswege angesichts der neuen Erfahrungen und Entwicklungen heute mehr demi je überzeugt ist, einstimmig gefaßt mrd Mit deni Hinweis noch besonders begründet, daß gerade der gegenwärtigeKvhlemnangel die schweren Folgen früherer Versäum- Mise eindringlich zeigt. sj M a r b u r g, 26. Febr. In der Nacht von SamStag zum Sonntag wurden m einigen Straßen der Oberstadt sowohl wie tm Südviertel eine Menge großer Schaufensterscheiben, anscheinend mtUelit eines mit einer Elsenspitze versehenen oumc*, 5 i n ?eU )Irtflen * Der Schaden beträgt einige tausend Mark. Für die Ermittelung des Täters hat die hiesige Splegelscheiben- Bersicherungsgesellschaft eine Belohnung von l 00 Mk. ausgesetzt. ra Don der Dill, 27. Febr. Im 15. Jahrhundert wurde die Eisenindustrie im oberen Dietzhölztals seßhaft. 1420 wurde die Hütte zu Steiiibrücken erbat,t, die bis gegen Ende des vorigen Jahrhunderts bestand. Ilm 1440 folgte die Erbauulig der Neu- Hütte, die heute noch blüht. Nach dem 30jährigen Kriege wllrde am Hammerweiher über Steinbrücken an Stelle einer früheren Mühle der »Teichhammer" erbaut. 1700 folgte die Erbammg emes BlechhammerS bei Eibelshausen, aus dem sich die heutige ,Eibels- häuser Hütte" entwickelt hat. Darmstädter Cheaterbrief. „Biolanta" und „Der Ring des Polykrates" von Korngold. Der junge Wiener Klaviervirtuose Erich Wolfgang Korngivldcher sich schon als zwölfjähriger Wunderknabe in den großen Konzertsälen als Geniales Genie h ia Mozart zeigte uiid mit schwierigen Kamm-ermusikw-erken aufwartete, hat wenige Jahre darauf auch mit zwei Opernkompositionen aufgewartet, die inzwischen ihren Lauf über Hamburg, München, Wien, Frankfurt usw. ausgesuhrt haben und nun auch gestern abend im Tarmstädter Hoftheater ihre Erstaufführung erlebten. Die beiden einaktigen Opern des fetzt 19jährigen Komponisten, sind grundverschiedener Art und überraschen durch ihre technische Reife und die souveräne Beherrschung der Instrumente, mit welcher der Dichter eine Aiusik modernster Art geschaffen hat. „Biolanta", mit dem Text von Hans Müller, mutet echt italienisch an. Sie beginnt mit einem lustigen Kvrnevalstreiben. Die Titelheldin ist die schöne Gattin des Hauptmamis Tvovar, die den Tod ihrer Schivester an dem Verführer, dem Prinzen Alfonso von Neapel, rächen will. Bei einer Begegnung auf dem Karneval lockt sie ihn in ihr Haus und verabredet rnit ihrem Gatten, den Prinzen zu töten. Dann ist Diolartta allem intb sie rratR sich gestehen, daß dieser durch seine Schönheit und sein ritterliches Wesen einen tiefen Eindruck auf sie gemacht hat. Sie wehrt sich verzweifelt gegen den Gedanken, das; sich ihr Haß in Liebe zu verwandeln beginnt, aber sie ist ohnmächtig gegen das immer stärker werdende Gefühl der Liebe zu dem Prinzen. Ms er im Hause Violantas erscheint, entdeckt sie ihm. wer sie ist und was ihm bevorsteht. Alfonso will dre schuld, die er auf sich geladen hat, mit seinem Blut bezahlen; aber vorher muß er^Violanta gestehen, daß er sie vom ersten Mtgenblick an liebt, und daß er fühlt, auch sie liebt ihn. Sie gesteht ihm ebenfalls ihre sündige Liebe und will sie mit dem Tode bezahlen. In höchster Eckstase^ruft sie ihren Gatten durch das verabr^rete Lied: ,.Aus den Gräbern selbst die Toten tanzen heute Brust an Brust." Sie gesteht dem Gatten ihre Liebe zu Alfonso und fängt mit ihrer Brust den Dolchstoß aus, der diesem zugedacht . war. Die Schuld ist gesühnt. — Die öurze tragische Handlung hat der Tondichter mft einer hinreißenden modern-italienischen Musik versehen, mit heißvulsieren- dem Blut in den Adern der beiden Hauptfiguren, wobei aber trotzdem das Orchester mit dem schwierigen Durcheinander der Instrumente das Uebergewicht behält. Tie „Biolanta" fand durch Frau Kammersänger Schelper eine meisterhaft dramatisch hock)- gestimmte Verkörperung, und §>err M ann gestaltete als Alfonso die große Liebesszene mit ihr durch die Entfaltung seiner herrlichen Tonfülle zu gewaltiger Wirkung. Im völligen Gegensatz zu „Violauta" steht der heitere Einakter „Ter Ring des Polykrates", Tert nach dem gleich- nanrigen Lustspiel von H. Tewrles. Ta ist das mollige Heim des Hofkcchellmeisters Arndt, der mft seiner Gattin wunschlos glücklich ist. Sein Freund Peter Vogel warnt ihn vor der Götter Neide unter Hinweis auf Schillers Ballade und beredet ihn, der Gattin die Frage z-u stellen, ob sie nicht vor ihm schon einen anderen geliebt babe. Auch der bi<- Unterredung mit anhörende Notenkopist Florian beschließt, dieselbe schicksalsschwere Frage an seine Braut zu richten: das führt zu heiteren Szenen und endet damit, daß Freund Vogel schleimigst das Feld räumen muß, denn bie Frauen behalten den Sieg. Wie der Tert, so ist auch Korngolds Musik hierzu stvtt und launig: sie ersck)eint hier noch origineller. flüssiger, und die gcmze Instrumentation erinnert stark an Rich. Strauß. Tie flotte Darstellung^ der Oper durch die Damen Geyersbach, Meyer und di.' Herren G l o b e r g e r, Perkins und Thomson verhals auch diesem Werk zu einem vollen Erfolg. Besondere Anerkennung erwarb sich Hofkapellmcister Ottenheimer und die Hvfkapelle um die vollendete musikalische Wiedergabe beider Werke. Auch der Grvßl>erzog und die Grvßherzogin wohnten dm interessantm Erstaufführungen bei. h. * Stockholm, 26. Febr. Richard Strauß dirigierte heule abend hier ein großes Konzert. Die Darbietungen wurden von dem zahlreichen Ptlblikurn mit größtem Beifall begrüßt, stcach öem Konzert gab der detltsche Gesandte Baron Lucius in seiner Wohnung em tUbendessen, zu denl Strauß und andere hervorragende Persön- ltchkeiten eingeladen waren.__ Universttäts>Nacbr«chten. [] Marburg, 26. Febr. Der vertretungsweise an der hiesigeil Universität wirkende Heidelberger Geograph und Dozent au der Handelshochschule in Mannheim, Privatdozent Professor Dr. Thorbecke, hat einen Ruf aus den Lehrstubl der Geographie an die Handelshochschule zu Köln als Nachfolger des nachDresden scheidenden Professors Dr. Hassert angenommen — Der Philologe Professor Dr. I a g e m a n n wird ebenfalls dem Vernehmen nach den an ibn eraanaenen Ruf nach Gott i nqen annehmen. _ Handel. — Abschluß de r M itt eldeu t f ffren Creditbank. Die wachsende Liquidät, welche die Abschlüsse der meisten deut- schm Bankeir ausz-eichnet, kommt auch in dem Rechnungswerk der Mitteldeutschen Creditbank zum Ausdruck. Sowohl die Ziffern des Gewinn- und Verllistkontvs als auch die der Bilanz weisen eine günstige Entwicklung aus. die weiter zu einer iirneren Konsolidierung des Instituts beigetragen hat. Ter Gesamtumsatz hat sich im Berichtsjahre von 11914 Milliarden Mk. auf 13 548 Milliarden Mark gehoben. Insbesondere hat sich das laufende Geschäft recht befriedigend gestaltet. Infolge der günstigen Umstände, uTtter denen das Jnstitttt im vorigen Geschäftsjahr gearbeitet hat. kann es mit seiner Dividende auf ten Satz der vier letztm Friedmsjahro zurückkehren. Die Verwaltung bringt bei der Gmwcckoersamnilüng vom 26. März die Ausschüttung einer Dividende von 6 V 2 % wie in den Jahren 1910—1913 in Vorschlag, während für die Jahre 1914 und 1915 je 5 V 2 °/o Dividende verteilt worden waren. Zu dein Erträgnis bat znm nicht geringen Teil cruch> das Geschäft der Fckialen bei getragen, deren Netz weiter arrsZudehnen die Bank andarrernd bemüht ist. Wie erinTverlich hat die Bmik am 1. Januar des abgelansenen Geschäftsjahres unter Uebernahme des Geschäftes der Firma Alfred Selig marm 6 c Co. eine Filiale in Karlsruhes errichtet. Im treuen Jahre hat es feinen Geschäftskreis weiter ausgedehnt, indem es die Bankftrma I. Benjamin in Hanau übernahm und außerdem seine geschäftlichen Verbindungen an seinern Stänrmsitz dadurch verstärkte, daß es das älteste Frankfurter Bankhaus, Johann Mertens, erwarb, nachdem es bereits mit Wirkung vom 1. Juli 1915 ab das Bankgeschäft Johcmtn Gvll & Shne in Frankfurt a. M. übernomnren hatte. Die Verwaltung der Mitteldeutschen Creditbank kam: in rhrem Geschäftsbericht sest- stetlcn, daß die Entwicklung ihrer sämtlichen Filialen stetig fortschreitend war. Bei der Aufmachamg der Gewinn- Niid Verlust- rechnung hat die Bank sick, selbstverständlich von der durch dre allgemeine Lage gebotenen Vorsicht leiten lassen und lviederum emen Getvinn auf Wertpapiere und Konsortialbeteiligungen nicht ausgewiesen. ___ vermischte». * Köln, 27. Febr. (W.B.) Die beiden Mörder des Kaufmanns Hafercamp, Fräser H a h n und Geschützrevisor K e s e r, wurden heute aus dem Schießplatz Wahn durch Erschießen hinge r i ch t e t. Meteorologische veobachtungen der Station Siegen. ü — -r- Febr. 1917 «0 5 03 f s c « 2 3 •Jsv ft ^ gjs sr L .2 ® st 5 e c ja .5 1 ’jQ 5 -U 2 ß c i »cc^- Wetter K w cs N czi * s & 27. 2”! 4,3 41 65 ___ 8 Bew. Himmel 27. 9»! — 2,5 4 3 78 — — 10 Bed. Himmel 28. 7" 0,4 41 88 5 Bew. Himmel Ilili i Höchste Temperatur am 26. bis 27. Februar 1917 — 4 - 4,5* C. Niedrigste „ „ 26. . 27. „ 1917 --- — 1,7*6. Niederschlag: 0,0 mm. VöchevLI. Übersicht der Todesfälle i. -.Stadt «letzen. 7. Woche. Vom 11. bis 17. Febriiar 1917. Einwohnerzahl: angenommen zu 33100 (iukl. 1600 Mann Militärs Sterblichkeitsziffer: 31,40 •/„. Nach Abzug von 10 Ortsfremden: 15,71 Zus. (Sr- Kinder Es starben an wachsene tm l. Lebensjahr vom 2 bt» 15. Jahr Angeborener Lebensschwäche 1(1) — 1(0 — Altersschwäche 3(2) 3(2) — — Lungentuberkulose 2 2 — — Lungenentzündung Krankheiten der Atmungs- 4 1 3 1 organe 1 — Krankheiten des Herzens 1 — 1 — Gehirnschlag anderen Krankheiten des 1 1 - Nervensystems 2 (2) 2(2) — — Krankheiten der VerdauunqS- organe 1 (1) 1(1) — — Blinddarmentzündung 1 (1) — — 10 ) Verunglückung anderen benannten Todes- 2(2- 2(2) Ursachen 1 (1) KD — — Summa: 20 (10) 16(8) 3(1) Id) Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Looesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts ttach Gießen gebrachte Kranke kommen. Veröffentlichung des Großh. Kreisgesundheitsamts Gießen. Dr. W a l g e r, Med.-Rat. Letzte Nachrlchten. Dir Versenkung der „Laconia". London, 27. Febr. lWTB. Mchtamtlich.) „Daily Chro- nicle" meldet aus Queenstow n: Die „Laconia" ist bk verhältnismäßig ruhigem Wetter torpediert tvorden rmo überholte stark. Die Boote konnten nur mit großen Schwierigkeiten herabgelassen werden. Es gab leine Panik. Nach den Schätzungen der Passagiere sino 10 bis 22 Personen erttunkelt, darunter 2 Amerikaner. Im ganzen waren etwa 300 Btenscheir an Bord, darrmtcr sechs Amerikaner. Die Torpedierung geschah am Sonntag abend V 2 IO Uhr. ! Notiz: Dem widerspricht die Met düng der Direktion der Cu- nard-Line, daß alle Personen, Die sich an Bord der „Laeonia" befanden, gerettet sind. Es läßt sich vorläufig nicht seststellen, welche Meldung die spätere ift„' Amsterdam, 27. Febr. iWTB. Nichtamtlich.) „Allgemeine Handelsblad" meldet aus London, daß aus den B-erichbert über die Torpedierung der „Laconia" l>ervorgeht, daß das Schiss ziveimal getrofstn wurde. Ter zweite Toroedo rras 20 Minuten, lwck)d:m die Boote, herabgelassen worden waren. Die acht Boote trieb eit lvn Sonntag 10 Uhr abends bis Montag früh unther. In einem Boot, das leck war, starben einige Passagiere an Erschöpfung. Man glaubt, daß 13 vermißt werden, darunter zwei Amenkbue- rinnen. Unter den Geretteten befindet sich der Kriegs i orrnportbent der Chikagoer „Tribuna", Gibben. London, 27. Febr. (WTB. Nichtamllich.t Meldung oes Reuterschen Bureaus. Die Eunard-Gesellschast teilt mit: Alle Personen an Bord der „Laconia" sind gerettet worden. , London, 27. Febr. 'WTB. Nichiamtl.) Es wird bestätiirt. daß bei der Torpedierung der ^,Laoonia" auch Amerika nc^ r i it n c n erftoreit sind. Amsterdam 27. Febr. (WTB. Nichtamtl.') Das Haager Korrespondenz-Bureau erfährt, daß vcnt den Dampfern „L e n - land", „Bendsong" und „Zeendijk". die nach der Torpedierung treibend bliebeit. keine neuen Nachrichten emgerroften sind. Man hat von den Schiffen keine Spur mehr entdeckt. Die britisckte Wmiralität vermutet, daß sie gesunken sind. Die Folgen der Seesperre. Bern, 27. Febr. Petit Jouriurl meldet ans Fecamp: Infolge ches Steigens der Seeversicherrtngen und der Gefahren des Unterseebootskrieges werden in diesem Jahre nur französische Sgelschiffe zum Fischfang nach' Nettfundland fahren. Kopenhagen, 28. Febr. Infolge der deutschen Sperre ist in Bergen eine bedeulendr Airzahl von Scknffen angesammelt, deren Gesamtschiffsranm sich auf 100000 Tonnen beläuft. In den allerletzten Tagen habeir einige Schiffe den Hasen von Bergen verlassen, mit Halifax als angeblichem Besttmmimgsvrt. EnHlischer Fliegrr interniert. Vlifsingen, 27. Febr. Ein englisches Flugzeug landete bei Ooftburg in Seeländijch-Flandern. Der Flieger wirrde interniert. Die Hedschasbahn. Konstantinopel, 27.Febr. Kammer und Senat genehmigten einen Kredit vvn 350 000 Pfund an die Verwalttmg b(*c Hedschasbahn zum Bau der nach Aegypten ftrhrendeir Zuwigbal^t, von der bereits 230 Kilometer fertig sind. 1 Wiedersehen war nmere Hoffnung. Verwandten und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unser innigstgeliebter Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Tieferschüttert teilen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten mit, daß mein lieber unvergeßlicher Mann, unser treubesorgter Vater, lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Landsturm mann Polizeidiener Peter Schomber II. Gefreiter der 3. Kompagnie Infanterie-Regiment Nr. 399 am 15. Februar den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. Die tiefgebeugten Hinterbliebenen: Katharine Schomber geb. Kaus und Kinder Heinrich, Friedrich, Otto und Wilhelm Schomber Heinrich Schomber II. und Frau. % Geilshausen, Beltershain, Londorf, Rüddingshausen, Reinhardshain und Kesselbach, den 23. Februar 1916. leeeD Verwandten. Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dast mein lieber. Herzens« guter Mann, der treusorgende Güter seiner drei lieben Kinder, unser guter Tohn. Bruder, Schwager. Onkel und Pate Karl Loch deute morgen 8V* Uhr, nach kurzem schweren Leiden dem Herrn sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen Uran Marie Loth und Kinder ftrau Margarete Loth Ww. nebst allen Angehörigen. Trohe, den 27. Februar 1917. 9117b Die Beerdigung findet Freitag, den 2. Mürz, nachmittag» 4 Nhr. in Trohe stau. 1854 1904 Unser lieber Freund und Altersgenosse Herr Adolf Möhl ist verschleden und bitten wir bet der Beerdigung Donnerstag, den 1. Marz nachm. .'1 Uhr auf dem Allen Friedhöfe um zahlreiche Beteiligung. 1877, Der Vorstand. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben, guten Mutter, Schwiegermutter undGrohmntter. besonder» für die trostreichen Worte des .Herrn Dekan Gufimann. sagen wir allen unfern innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: In deren Namen: Familie Vogel. Mainzlar, den 24. Februar 1917. 91151 Freunden einer winzigen. vollmundigen Zigarre von grobem Format sei cm Versuch mit meiner neu eingefübrten Vorstenlanden- Folge ..Hestenkrast", Voyelöberg zu 15. Feldberg zu 1 Meliere Untcrstüüuna (Mictzuschuh) All dieleninen, deren Namen beginnen mit: A— M Montag, den 5. März 1917 J —R DieuSlag, den 6. März 1917 8 — Z Mittwoch, den 7. März 1917 c) An Vermieter, die Mietbeträge abhole«: Donnerstag, den 8. März 1917. Die Auszahlungen finden von 8 1 Uhr vormittags tm Stadthaus, Zimmer Nr. 7 statt. jlic Unterstützungen dürfen nur an den borge nannten Tagen abgebolt lvcrden. Gievell, den 22. Februar 1917. [165SB Der Oberbürgermeister: Keller. 2 )r. ßd. SKeffinger 06/in . d. Dies., z. Sßt. D^/a/jßurg u. ßlfe SKeffinger ge6. "Vogt zeigen die glüd/lidje £eßurt eines gesunden ffungen an. DSielefeld, den 27. Seßr. 1917. (^Jötlenßedlevstr. 14.) Cafe Amend Heute Mittwoch, 8 Uhr: Familien : Konzert Das neue Favorito Moden-Album für Frühjahr 1917 ist eingetroffen. 1645a Inoxidierter Stahlblechkessel autogen g eschweißt Bester Eraata für Kupfer- Kin/ r fiir die Landwirtschaft brauchbarer Kessel- l h für alles e/.iehfn durch all größeren Kisenwaren* Handlungen- — Lieferung in einigen Ta gen “■D Heinrich Amend G. m. b. H. Hanau a.M. Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Beuern sollen im Wege schriftlichen Angebots verkauft werden ErlenEtämme: 1 Stamm IV. Kl. 30—39Ztm. Durchm.— 0,64Fftm. 3 Stamm V.Sl 25 — 29Ztm. Durchm.— 1,27Fstm. 67 Stamm VI. Kl. 14 — 24Ztm. Durchm.—19,94Fstm. DaS Holz lagert an der Kreisstraße Beuern — Allertshausen und wird aus Wunsch von Forstwart Koch vorgezeigt. Angebote sind mit entsprechender Ausschrist bis 5. März, nachmittag» 2 Uhr, bei Unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, wo auch die näheren Derkaussbedingungen eingesehen werden können. (1648 Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern, o Otto, Beigeordneter. Brtnslich-PtrKchki'Wfil. -Nontag. 5. März dS. F»., von 19 Uhr vormtnagS ab werden auS dem Domantalivalddistrikt Langeloh 3. 6 und 7 der Forstwartei Ulfa versteigert: Scheiter Rm.: 253 Buche 1. St, 79 Buche 2. Kt ttnüvvel Rm.: 7 Buche. 1 Fichte. Reina Rm.: 182 Buche. Stöcke Rm.: 24 Buche. Die Versteigerung findet tm Saale de» Gastwirt» Döll zu Ulfa statt. Mit grüner Oelfarbe unterstrichene Nummern werden nicht verkauft. Kaufliebhaber werden ersucht, das Holz vor der Versteigerung anzufehen. Nähere Auskunft erteilt der Grotzh. Förster Zimmer zn Ulla. Dienstag. dea 6. Mär» d» 2». werden au» den Donianialmaiddiftrikteu Dörrcnberg 4 und Lindes 2 der Forstwartei Stornfels versteigert: Scheiter Rm.: 173 Buche L Ät, 145 Buche 2. Kl. Knüvvcl 3fan.: 149 Buche. 8 Eiche, 2 Aive. 3 Lärche f3 Mlr. la>g). Knitzwelreistg Rm. 6 Eiche. Aetna Rm.: 528 Buche. Stöcke Rm. . 192 Buche 1. Klaffe. 2 Buche 2 Klafie. Zusammenkunft vormittags V,ll Nhr auf der Hungen- Schotteneritrafie am Distrikt Dörreaberg 2. Dois Holz aus Distrikt Linde» wird nicht vorgezeigt. Nähere Auskunft erteilt der Grohh. Forst«art Jakob zu StornfetS. EichelSdorf. 25. Februar 1917. Grofih. OberfSrfterei EnbelSdorf. Walter. 18888 Willi itn Alter von 19 Jahren auf Grube Eleonore bei Bieber tu Tode verungttlekt ist In tiefer Trauer: Obersteiger Freitag neb*t Kran Familie Hüller. Königsberg. Wetalar, den 27. Februar 1917. Die Beei mittags um 3'/, 1851 Die Beerdigung findet statt Donnerstag, den 1 Sfftrz nach Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen sagen herzlichen Dank Hermine Güngerich und Kinder. Giessen, den 27. Februar 1917. 01147 Mitteldeutsche (Kreditbank. (f t n I fl b u n n zur 82. ordentlichen (Oeneralveriammlung. Die Aktionäre unsrer Bank werden hierdurch zu der am Montag, den 26. März 1917, vormittag» 11 Uhr in unsrem Bankgebäude Reue Mainzerftrafic 32 dabter stattfindenden zwetund» sechzigsten ordentlichen Generalversammlung eingeladen. (Gegenstände der Verhandlung und: 1. Vorlage deS Berichts des Vorstands für das Fahr 1916 mit den Bemerkungen deö AuffichtSratS: Befchlufifastung über die Genehmigung der Bilanz und (Gewinn- und Berlustrechnung ver 31. Dezember 1916, sowie über die Ber wendung des Reingewinns. 2. Entlastung de» Vorstands. 3. Entlastung des AuffichtSratS. 4. Wahl von Mitgliedern deS AuffichtSratS. Die Aktionäre, welche au der Beschlußfassung in der Generalversammlung teil nehmen wollen, haben ihre Aftien spätestens am 21 . März 1017 bei einer der nach stehend verzeichnelen stellen oder bei einem deutschen Notar zu hinterlegeu: in Frankfurt a. M. bei der Mitteldeutichen Ereditbank, in Berlin bei der Mitteldeutschen Kreditbank oder bei der Bank des Berliner Nasten Verein», in Baden Baden. Esten, Fürth, Giehen, Hanau, Haunover, HildcSbeim, UarlSrube, Mainz bei den Filialen der Mitteldeutichen Ereditbank, in München bei der Riederlastnna der 'Mitteldeutschen Ereditbank und der Firma H. Anfhänser, in Nürnberg und Wiesbaden bei den Filialen der Mitteldeutsche« Ereditbank, sowie bei den an andern Plätzen befindlichen Wechselstuben und Niederlassungen der Mitteldeutschen Credit bank, in Koblenz und Evlu bei der Firma Leovold Leligmanu. in Hamburg bet der Firma M. M. Warburg A Eo, in Leipzig bei bei Allgemclnen Deutschen Credit Anstalt (Abteilung Becker A 60 ), in Meiningen bei der Bank für Tdüringen vormal» B. M. Struvv 'Aktiengesellschaft, in Stuttgart bei der Firma Doertcubach A Eie. 61. m. b. H., in Tübingen und Hechingen bei der Bankcommanditr Siegmund Weil. Bei diesen Stellen stnd auch die Eintrittskarten in Empfang zn nehmen Fm übrigen wird auf die ^ 28 dis 30 des Statuts Bezug genommen Frankfurt a. M., den 26. Februar 1917. 1642a Ter AuisichtSrat der Mitteldeutsche« Ereditbank. Richard v. Bassavant-Gonlard. Fosei Baer. Lichtspielhaus - Giessen. Homuncu ilus spielt ab Samstag-, den 3. Mörz. 1607 & y. SchwawWeiss-Theater Programm vom ülttwocli, 28. Febr. bin inkl. Freitag, 2. Uhri: Wlld-WeSt BrstaufiiihrQflg Vom Licht zur Finsternis! DF Orofiea npannrndea Fllegerdrania. *»8 Verfolg ung eine* Fing- zenge* durch Wtld-Weat-Relter und dessen Absturz DM" in 3 Akten. Die Schlacht von Santa Fee! rragen c kftmpfe und spannende Reiterszenen W0t“ in 2 Akten nnd da« gute Beiprogramm. 1657a a Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Beltershain für 1917 Rj. liegt vom 2. Mürz lfd. Js. ab eine Woche lang auf der Amtsstube deS Bürgermeisters zur Einsicht der Beteiligten offen, woselbst innerhalb dieser Frist Einwendungen schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden können. Es werden Umlagen erhoben, zu denen auch die Ausmärker beizutragen haben. Beltershain, den 26. Februar 1917. Grobherzogliche Bürgermeisterei Beltershain Magel. 1668 ist wieder in allen Breiten u. Preislagen am Lager fmodebaus \alomort •'/ *s:~ r ~ l s C u