Nr. qy Der Oietzeaee Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: Lietzencr§amt11enbli>11er. Kreisblatt für den Ureis Kietzen, vezogspreis: nwnatl. 90 Pf., mertel- .jährl. Mk. 2 . 65 : durch Abhole- u. Ziveigstelien nwnatl. 80 Pf.: durch diePost Dtt. 2.45 viertel- fährt. ausschl. Bestetlq. A°">!p«ch - Anschlüsse: Poftf^eöfomo: iuri»e®(f)rtftleiluiiqll2 «tonfftid o DT m« B-rI°a.Ge,chä!tsft.ll-°I * " # m - 11686 Erstes Blatt Jahrgang richien: Anzeiger sittzrn. 3wi!lingsrunddruck u. Verlag: vrnhl'schr Unir» Dienstag, 2 \ Februar \9\Z eiaer =Buä}= u. Stefnörutferet R. Lange. Zchnftlettrmg» Geschäftsstelle rr. Druckerei: Zchulftr. 7 Vankverkehr: Srwerbebank Gießen Annahme von Anzeigen f . die Tagesnummer bis -umNachmittag vorher Zeilenvreir, f. Anzeigenr örtlich 20 Ps., Ver-, inietungen u. Stellenge- suche 15Pf., answärtO 25 Pf., b. Platzvorschrifd 30 Pi., Reklamen 75 Ps.» bei Platzvorschrist 90 Pft Hauptschristleiter: 'Aug«i Goetz. Verantwortlich für Politik u.Feuilleton: Aug. Goeh, Stadt und, Land, Vermischtesn.Ge-> richtssaal: Fr. R. Zenz., Anzeigenteil: H. Beck, sänitlich in Gießen. 26. Februar. (WTB.) Großes Hauptquartier (Amtlich.) W e stl i ch e r K r i e g s s ch a up l a tz. In mrhrcrm Abschnitten zwischen A r m e n t i s r c s »iw Avre scheiterten englische Erkundungsvorstöke Sic rcil^ nach ^euervorbereitlmg, teils überraschend erfolgten Endlich von Ce rn an, in der Lhamvagne, ariiien die Franzosen vergeblich a». Zwischen Ni aas nnd Mosel gelangen Unternehmungen einzelner Aufklcirmigsabteilnngeii. * In zahlreichen Lu ft kämpfe n verloren die Gegner gestern acht Flugzeuge, davon zwei aus einem Fliegergeschwader, das erfolglos im Saargebiet Bomben abwarf. festlicher K r i e g s s ch a u p l a tz. Front des Generalfeldmarfchalls Prinzen Leopold von Bayern. Weftlichcher Aa wurden russische Jagdtrupps aügewiesen. ^ An der Bahn K o w e l - L u ck glückte unfern Erkundern das Aufheben einer feirchlichen Feldwache. öon Brzezany schlug ein Teilangriff der muffen fehl. Front des G e n e r a l o b e rste n • Erzherzog Josef. .... .Wie am Vortage mißlang ein mit starken Kräften geführter russischer Angriff nördlich des Tartarenpaffes. Von der Heeresgruppe des Generalfeldmarfchalls von Mackensen und der .. ^ . M azedonifchen Front nnd keine wesentlichen Ereignisse zu melden. Der Erste Generalauartiermeifter Llldcndorff. Der -lbendbericht. Berlin. 26. Febr. 19J7, abends. (WTB. Amtlich.) festlich von Arras scheiterte nlittaqs ein englischer Vorstoß. im Sailly-Abschnitt hat sich alieulw' die 6;esechtstütjg- keit gesteigert. Im Osten nichts Besonderes. * Ein kühner Borstoß deutscher Torpedoboote gegen England. Berlin, 26. Febr. (WTB. Amtlich.) In der Nacht vom 25. zum 26. Februar stießen Teile unserer Torpedobootsstreitkräfte unter Führung der Korvettenkapitäne Tillessen und Albrecht (Konrad) in den englischen Kanal bis Wer die Linie Dover—Calais nnd in die Themsemündung vor. Die im' Kanal gestellten englischen Zerstörer wurden nach heftigem Artilleriegeftcht zersprengt. Mehrere von ihnen ururden durch Treffer beschädigt und gingen weiteren Kämpfen durch schleunigen Rückzug aus dem Wege. Unsere Boote erlitten keine Verluste oder Beschädigungen. Im übrigen wurde in diesem Gebiete vom Gegner nichts gesichtet. Ein anderer Teil unserer Torpedoboote drang, ohne irgendwelche Bewachung anzutreffen, bis nach Nord-Foreland und in die Downs vor. Die militärischen Küstenanlagen bei Nord-Foreland, die dahinter liegende Stadt Margate, sowie einige dicht unter Land zu Anker liegende Fahrzeuge wurden mit beobachtetem gutem. Erfolg unter Feuer genommen; Handelsverkehr wurde nicht angetroffen. Auch diese Boote find vollzählig und unbeschädigt znrückgekehrt. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Der englische Bericht. Lindau, 25. Febr. Carson teilte im Unterhause mit, daß feindliche Zerstörer heute in aller Frühe H r r a d st et an oer eigenen Mission aufstiegen, die sie in glücklicherer «stunde lodann wieder restlos überwinden konnten. So ging es auch dein in über zwei Jahren siegreichen, kampferprob- a(s ob das Friedensangebot in einem Eeftlyt von schwäche gemacht worden sei! Allein cs hatte, noch dem schmählichen Widerhall in der Welt, in vielen Her- Mi doch einige Verstimmungen hinterlassen. Plötzlich fand Uch aber die alte Kraft wieder erprob:; wir holten das beste Schwert ftir die Marine heraus und der alte Siegeskurs wird innegehalten. Erfolge zur See allerorten. Dem Mutigen gehört die Welt. Die „neue" Welt, Amerika, wird sich vielleicht auch noch gewinnen oder friedlich besiegen lassen. Unsere Torpedoboote sind kühn durch den Kanal gestoßen nnd haben von der angeblich die Meere beherrschenden feindlichen Motte wenig angetrofsen! Auch vom Handelsverkehr haben fte wre es in der fröhlich gestimmten amtlichen Meldung heißt, nichts vorgefunden! Wir wollen nicht fürchten, daß auch diese Tage der Ge- nugtuung und Hoffnung nur wandelbare Stimmungen seien. Mit Stolz blicken wir ans den bisherigen Lauf des Krieges zurück, nick) mit vertrauensvollem Herzen dürfen !vir der oft wiederholten Worte hochgestellter Personen gedenken: „Gott wird weiter helfen!" Immer wieder aber muß der Ernst der Zeit uns auf die Tat hinlenken. Nichts darf versäumt werden. Da heißt es neuerdings, daß in der Ablieferung des Goldes für die Reichszwecke ein gewisses Nachlassen sich be- merkbar geniacht habe. In einem Aufruf des Präsidenten der Reichsbank, Havenftein, heißt es: LchM der Gold und Iuwelrnabgabe, zu ivelcher die Jteiajsbartr auffovbert, zählt — und das sei hier den mancherlei herum,chlercheiwen Anzweifelungen gegenüber ausdrücklich festgc- stellt zu den notwendigen Rüstungsarbeiten, denen wir gewillt sind, Miseren Feinden entgegenzutreten und unseren Fahnen den Endsieg zu wahren. .Dias Gefühl der Notwendigkeit dieses Opfers erfüllt noch nicht alte Kreise unseres Volkes. Wie jeder deutsche Mann und Kr ÄEhe Frau sich heute, wo es den Kampf uni des Deut-« scheu Vones Ta?ein gilt, draußen wie drinnen selbstlos und selbstverständlich in die Reche der Kämpfer stellt und längst von dem Wahn geheilt ist, ans den Einzelnen komine es nicht an, so rft es auch hier not, daß jedes Goldstück, jedes Schmuckstück und Gerat, von dem sich weitherzigste Opferwillig keil zu trennet vermag, den Kampf für das Vaterland mitkänipft. Wir brauchen herbe Herzen und offene Hände." Wir wollen hoffen, daß in die lohende Flamme unserer neuen, >g ut begründeten Hoffnungen gern nnd willig auch die Goldschmnckgegenstände drangegeben werden, die jetzt ja all ihren Wert verloren haben.' Alle bisher Säumigen seien daran erinnert! * * * Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 26. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 26. Februar 1917. Heeresgruppe des Generalfeldmarfchalls von Mackensen. Nichts von besonderer Bedeutung. Heeresfront des Generalobersten Erzherzog Josef. Nordwestlich des Tartaren-Paffes schlugen un- fere Truppen einen neuerlichen russischen Angriff im Handgranatenkampf ab. Heeresfront des Generalfeldmarfchalls Prinzen Leopold von Bayern. Südlich von B r z e c z a n y wurde ein neuer russischer Vorstoß abgeschlagen. Westlich von Luck überfielen unsere Stoßtrupps mehrere feindliche Feldwachen. I t a l i e n i s ch e r K r i e g s s ch a u p l a tz. Nachmittags fetzte wieder an der k ü st c il l ä n d i s ch e n Front und in einzelnen Tiroler Abschnitten stärkeres Ar- tillericfeuer ein. Bei Vertoiba drangen unsere Truppen nachts in eine stark befestigte feindliche Sappe ein, zerstörten diese und vernichteten die Besatzung bis auf einige Leute, die als Gefangene eingebracht wurden. S ü d ö st l i ch e r K r i e g s s ch a n p l a tz. Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalftabs v. H ö f e r, Feldmarfchallentnant. * * * Der bulgarische Bericht. Sofia, 25. Febr. (WTB.) Generalstabsbeincht. Maze Der türkische Bericht. K o n st a n t i n o p e l, 26. Febr. sWTB. ' Amtlicher Heeresbericht vom 25. Februar: Tigris front: Plangemäß und um .ihre Verbindung mii den eingetrosfenen Verstärkungen herzustellen, nmrden unsere tapferen heldenhaften Truppen, die seit einem Jahr die oorgeschobe- neu Stellungen bei K u t - e l - A in a r a , östlich und westlich davon lackten, jetzt westlich davon zurückgenommen. Der Feind merkte die Bewegung garnichr. , K a il r a s u s f r o n t: Im Abschnitt des linken Flügels mäßiges Artillerie- und Jnfanteriefeuer beiderseits. Die Tätig- ldkt der Erkilndungsabteilungen war beiderseits rege. An^ drei verschiedenen Stellen schilugen wir drei russische Abteilungen, deren rede etwa 100 Manu stark war, ab. An den anderen Fronten fein Ereignis von Bedeutung. * ^ v * Feindliche Funkspruchlügeu. Berlin, 26. Febr. Ter französischen Heeresleitung find die deutschen Erfolge in der Champagne und die Abwertung aller bisherigen französischen Gegenangriffe anscheinend außerordentlich unbequem. So leugnet der Lyoner Funkendienst ott deutscherseits gemeldeten französischen Gegenangriffe auf dve Höhe 185 am 23. Februar, die abends uni r,7 und um 10 Uhr blutig abgewiesen wurden. Tie gleiche Politik verfolgt der Funk- fvruch Poldhu vom 24. Februar, der den aögewiesenen englischen; x.orjtop bei Armentieres als einen Erfolg darzustellen versucht. Es gelang den Engländern zwar, bei dem elastischen Zurückbiegender deutschen Linie einige tvenige Gefangen«' zu niachen, dagegen ispme Behauptung von einer großen Anzahl deutscher Toter fteij Kunden. Der angebliche Erfolg kostete die Engländer außer einer Anzahl Gefangener 200 gezählte Tote, während die angegriffene' Stellung reftlvs in deutschem Besitz blieb. Die englische Heeres-- leitung beabsichtigte offenbar, den bei diesem Unternehmen eingesetzten riel mißbrauchten Neuseeländern einen kleinen Erfolg zuzufchreibcn. ... * * * Stürmische Szenen im amerikanischen Senat. Haag, 27. Febr. (B. T.) Wie aus Washington über London gemeldet wird, hätten sich ism Senat stürmisch«! Äzeneir abgespielt. Tie Republikaner träten vor aUem dafür e:n, daß mem die Schiffe fahren lasse, um festzustellen, ob Deutschs land^es wieder zu einer Rechtsverletzung kommen lassen würde. Haag 27. Febr. (L. A.) Wie die „Times" aus Washingtoii berichten, hätteu Tausende von Männern und Frauen am ^omnag in der vornehmen fünften Avemre in New Porck de-, i'l v u fl r i e r t. xas bekannte Hotel Waldorf-Astovia wurde be- mürmt. Bier Personen sind verhaftet ivorden, darunter auch! deutsche. Man belchuldigt sie, den Aufruhr angestiftet zu haben. * * 9 Englands Einschränkungen. Kristiania, 26. Febr. (WTB. Nichtamtlich!.) Ein Tcke- gramm cm „Verdensgcmg" aus London hebt hervor, daß die drasti- ,chen Eiuschränknugen in der Ausfuhr, die Lloyd George angekün-. digt tat, das englische Volt völlig unvorbereitet getroffen haben. Tie eigenen Vorräte Englands seien in Wirtlichkeit bcunruhigend gering, so ba-j Maßregeln, um die Hcimerzeugung zu steigern, in hohein Grade nötig seien. Die englische Kriegsanleihe. London, 26. Febr. Bonar Law teilte im Unterhanse mit, daß die gesamten Zsichnnngen auf die Kriegs», anleih e sich aus 1 312095 000 Pfirnd Sterling beliefen, wovon nur etwa 22 Millionen in steuerfreier Anleihe angelegt seien, der Rest in 5prvzentiaer Anleihe. * * * Die französische Presse und die Rede Lloyd Georges. Bern, 26. Febr. (WTB.) Die frrrn zö si sch e Presse bespricht die Rede Lloyd Georges. Der anßerordenb liche Ernst der Rede scheint sie überrascht zu haben. Die gesamte Presse ist der Ansicht, daß noch niemals ein Staatsmann der Entente so ernste W orte gesprochen hat und so eriiste Maßnahmen hat ergreifen müssen. Sie gibt zu, daß der Ernst und die schweren Folgen des TauchbootkriegeÄ nicht mehr verkannt iverden dürfen. Die Einschränkungen, die Lloyd George fordere, seien so groß, wie kein Land'der Entente sie bisher habe über sich ergehen lassen müssen. Aber in einer so ernsten Zeit werde wohl die Oeffentlichkeit einstimmig hinter Lloyd Gevrge stehen. Ein Teil der französtsck>en Presse erklärt, die Worte Lloyd Georges seren nicht nur an England, sondern an alle Staaten! der Entente gerichtet, die ein Gleiches tun sollten. Einige Blätter! schreiben, Lloyd George habe im Gegensatz zu der in Frankreich bestehenden Methode der Wahrheit ins Gesicht gesehen und sie laut verkündet, damit aus der Erkemttnis des Eriistes der Lage herauf die Bevölkerung seine Maßnahmen gutheiße Der^„Temps" schreibt: Deutschland stelle sein ganzes .Heil auf den ^auchbootkrieg. Em Mißerfolg ivürde einen schweren Schlag für Deutschlarid bedeuten, und um diesen in Ruhe abwarteu zu l e tt n -^loyd George mtb mit ihm alle Ententeregieruimeni gewillt, alle Entbehrungen zu ertragen. „Petit Parij-ien^ i-ffovTh: • Wmt rm'H’fo ^ j.. .. .r. . .j iche Erkundwigsabteilung. Zwischen dern Wardar und )ojran-See ziemlich l-eftiges feindliches Artilleriefeuer. In er Sereß-Eben e Patro willenscharnrützel und die übliche Artillerie- D der tätigkeit R il m ä n i s ch e Front: In der Umgegend von Mchumdie Feueraustausck »wischen Posten. Bei Tuleea vereinzeltes Artillene- feuer beiderseits des St. Georgs-Arms. Ickwerbt: Man müsse die Größe der englischen Opfer unbedingt rnt- erfermcit. „Journal des Tsebats" lwfft. daß die engttschs Bevölkerung die fNot!v>endigkeit der Lage verstehen werde. Die „Liberte" erklärt, daß die Zivilbevölkerung die Notivendigkeit der Lage verstehen und jetzt wirklichen Anteil am Klriege nehmen und fedes ernste Opfer bringen werde. Der Krieg werde jetzt allen uo.ch )o fern von der Froirt Stehenden fühlbar werden. Der französische Handel werde durch die Eiirschränkung der englischen Ein- fuhr schwer betroffen. „Echo de Paris" hofft, daß dem fran-. zostschen Handel bezüglich der Einfuhr nach England eine Ausnahmestellung zugesichert würde. „Reveil" schrKbt, das Schicksal dieses Krieges hänge von dem Erfolg oder Nicksterfolg des Tauch- bootrrleges ab^ Mau werde die Gefahr nicht nur durch Gcgemnaß-. nahmen zur -Lee bekämpfen müssen. Lloyd George habe dies erkannt und wolle dem außerorüenllich^r Ernst der Lage Rechnung -Fi garo" erklärt, alle Staaten der Entente nurßten euer- Msche Maßnahmen ergreifen oder untergehen, sie müßten Nwblen. ob sie letzt un wirklichen.Kriegszustand leben oder sich künftig mit ^ begnügm wollten. Keine M'gierung dürfe die Wahr- hnt mehr verbergen: die Volker inüßlten bereit seist, sie zu hören „L^Jnform a t:on" sckireibt, man hätte es wahrscheinlich voe- geigen, von Lloyd George scböiw Erklärungen über versenkte tknun- seeboote zu Horen nnd m Ruhe das Ende alstuwarten auch Hunger „G a u l o i S", „L a F ra n c e" und La nt er n d)c« sich :it ähnlichen: Sinne aus H e r v ö m:d C l 6 m c u c cT* Ct&ärot, olpic otTfüt die Rede iu fommemteren, die Blockade genügt Nicht, um ben Sieg m erringen. Nur militärische Operationen form« 3 ten zum Ziele führen. Beide betonen die Notwendigkeit eurer a l l - gemeinen großen Offensive der Entente. ^/Bataille" erklärt, man sei jetzt in die letzte Viertelstunde bes Krieges eingetreten. Ilcberall leide man, aber Fraukrerch habe seit Kttegsbegiun immer die größten Opfer gebracht. Man könne verlangen, das; die anderen Alliierten heute.ebensoviel Opfer bringen* Ans Rußland. Bern, 26. Febr. (WTB Nichtamtlich.) Wie der Peters- (Lurger Berichterstatter des „Terups" meldet, ließ der Adel e s Gouver n em e n ts Moskau dem Zaren wiederum eineu Beschlußantrag zugehen, in dem auf die Gefahr aufmerksam gemacht wird, daß den von der Duma und dem Reichsrat ausgesprochenen Wünschen rmch Reformen in Rußland keine Folge gegeben werde. Die innere Lage Rußlands sei in eine äußerst zugespitzte Phase eingetretert. Die Verzögerung in der Lösung könne dazu führen, den Verlauf des Kneges zu beeinflussen. Die Wohlfahrt des Landes und des Thrones hingen von der sofortigen Einführung der Grundsätze ab, die oon den gesetzgebenden Körperschaften der Semstwvs aufgestellt wurden K o v e u b a g c n, 25. Febr. (WTB.) Nach russischen Blättermeldungen reichten Mitglieder des Reichsrates und der Reichs- duma bei der Regierung ein Gesuch ein, einen Kongreß oller derjenigen Komitees ablialten zu dürfen, die für die Be r- teidigung d ffs Landes arbeiten. Unter den Antragstellern befinden sich der Dumapräsident Rodzianko, ferner Gurko, Utschkow, Konovolow und Maelokow. Die Petersburger Konferenz. Kopenhagen. 26. Febr. vollauf bewußt ist. Nur die ersten wenigen Abgabepflichttgen versuchten Schwierigkeiten zu machen, haben sich aber inzwischen auch eines Besseren besonnen. ** Ulfa, 25. Febr. Mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet wittde der Gefreite Heinrich Jäger in einem Garde-G>enadie^ Regiment. Am 14. November v. Is. in den .Kämpfen an der Somme schwer verwundet, befindet er sich zurzeit im VLreinlavrrett Buch bei Berlin. Kreis Bübingen. 4ß Alt wiedermus. 26. Febr. Die Hessische Tapserkeits- medaille erhielt der Schütze Friedrich Gerth in einer Maschinen- Gewehr-Kompagnie. * Bobenliauseu I, 26. Febr. Das Eiserne Kreuz erhielt der Reservist Robert Earl. , n # H?"üestheim, 27. Febr. Die hiesige Gemeindekasse leistete zur I u b i l a n m « st i s t un g den Betrag von 100 Mk. 8 oken , 26. Febr. Die Sammlung hiesiger Schule inr die Jubiläumsstistnng ergab den ansehnlichen Betrag von 18,26 Mk. Auch die Haussammlung für denselben Zweck war außerordentlich befriedigend. # Lin b fy« I m , 2V. FEbr. Suf eine ganz eigenartige Weise tarn ein hrefiger Sandwrrt um§ Leben, indem er beim Fütter,- »>e< VteheS van emem Schwitidelanialle ergriffen ivnrde und mit bem ^opi in einen mit Wasser gefüllten .Tränkstein" fiel und er- trturt. Die Frau des Verunglückten fand den entseelten Körper. * # N*, b ' f 7 * ?«br. Für die JubiläumSfUftung »«tflen hier 4050 Mk. cm. Hierzu gaben die Stadt 100 Mk., der Vorschuß, und Kredttverern 200 m. f der Turnverein 25 Mk.. die .Frecw. k^euerivrhr 25 Mk., der Gewerbeverein 50 Mk., der Krieqer- 50 l-i: ^r Krankenpflegeverein 25 Mk., das Hospital ZO Mk. d»e tftrma I. Himmelsbach 400 Mk.. die Bezirkssparkasse stiftete Kommerzienrat H. W. Cloos 20 000 All. — Das Eiserne Kreuz erhielt der Unteroffizier d. Nes. 'Richard S e u m. Ortenberg 25. Febr. Die Bezirkssparkasse zeichnete m ihrer gestrigen Aufsichtsratssitzung für die Grob- 5 e » C 2 , r Ludwig-Jubiläumssliftung bezm. für das Erholungsheim der hessischen Soldaten 10 00 Mark. - Wegen Kohlenmangel muhte unsere Kleinkinderschule ™ « a ^ e geschlossen werderr. — Auls neue zeigten die beiden Klassen unserer Volksschule ihren vaterländischen opferwilligeii Sinn. Zum Besten der Kriegskiudersürsorge der Grobherzogin nagelten sie se ein Brett mit je 254 Nägeln, das mit der Uiiterschrifl der Großherzogin versehen ivird und dann im Schulsaal ausgehängt werden soll. Es komiten durch die Nagelung 40 Mark dem guten Zwecke zugesührt werden. — Eines plötzlichen Todes starb heute nachmittag infolge Herzschlags im Hotel zur Post ein Reisender. Er war gerade 'angekommen und hatte sich ein Zimmer bestellt, als er tot zu Boden sank. Die Visitenkarte, die er dem Gastwirt gerade übergeben hatte, lautete auf den Namen I. M. Wolfs aus P s u n g st a d t. Die Bürgermeisterei seines Wohnortes wurde sofort benachrichtigt. H: R a N st a d t, 26. Febr. Zum Leutnant befördert wurde 'der frühere Lehrer Georg Lahr. GVonhausen.26. Febr. Die Hessische Tapserkeitsmedaille -erhielt der Reservist Heinrich L o t t im Res.-Jns.-Rgt. 116. Kreis Alsfeld. n. Alsfeld, 27. Februar. Der 18jährige Ludwig Deru, Abiturient der hiesigen Oberwalschulc, Sohn des Gerichtsvollziehers B. Dern, wurde zum Bizeftldwebel befördert. Kreis Schotten. -s- Bersrod, 27. Febr. Für die Großherzig-Ernst-Ludwig- JnLnlänms-Stiftung gingen 145,35 Mk. ein, zu welcher Summe die Schüler 30 Mk. unter sich sammelttm. — Der Bruder unseres iOrtsdumers Hofmann ist nach Li/sM-stger Gefangenschaft in England, tt» er auf der Insel Man als Zilntgefangcner iuterniert war, als Ausgewechselter uach Deutschland u,rd in seine Heimat Zurückgekehrt. D Kölzenhain, 26. Febr. Infolge einer schweren Verwundung (Bauchschuß) starb der Lehrer Adam Vetter, Vizeseldwebel und Inhaber des Eisernen Kreuzes. # Ober-LaiS, 27. Febr. Die Hessische Tapferkeitsmedaille , .erhielt Pionier Wilh. Hirtz im Pionier-Bataillon 16. Kreis Friedbcrg. — Friedberg, 27. Febr. Die evangelische Gemeinde vlant den Bau eines Gern ein de- und Schwesternhauses. Sammlungen zur Aufbringung der Mittel sind eingeleitet. — Die Stadtverordneten-Dersammlung bewilligte für die Grobherzogs- Iubilä umsspende 1000 Mk. Q. Bad-Nauheim, 26. Febr. Einen überraschenden Um fang haben die Geschäfte des hiesigen Schar- Un d Vorschuß- Vereins im letzten Geschäftsjahre angenoni-num Der Gesamt- Inffntz stieg von rund 27 Millionen in 1015 auf 41 Millionen in iT916, der bargeldlos,e Verkehr von 16 auf 26 Millionen, der ^Kcrsftnnffatz von 18 ans 26 Millionen.: der Reingewinn beträgt 41000 Mk. gegen 37 000 Mk. in 1915. Um die Förderung des* Larg-eK>lofen Verkehrs und die Unterstützung der beiden vorjährigen .Kriegsanleihen hat sich der Verein sehr bemüht. Die Hauchtver-c sanrmlung des Vereins findet Mitte nächsten Aäouats statt. 4Zirüge hundert Familien, die mehr Kartoffeln stngstellertt 'hatten, als ihnen nach der letzten Rationierung ( 3 /* Pfund auf den Köpft Erstanden, erhielten die Aufforderung, ihren Ueberschuß an die Stadt abzuliefern. Tie Stadt Zahlt 5,50 Mk. für den Zentner- Kartoffeln. — Um der Ko hlen knnppheit Zu steuern, gibt die Verwaltung des Gaswerks seit einigen Tagen Kohlen an die Bevölkerung aus ihren Vorräten ab. — Das am Samstag durch die Mitglieder des Gicßeuer Sstadttheaters Zur Aufführung gebrachte Sckitanspiel „Königs errang dank vorzüglicher Dar stellung vor arcsverkauftem .Haus einen durchschlagenderi Erfolg. - Von heute ab findet der Unterricht für die Volksschule und der! Erust-Ludwiq-Schule im Gebäude der Volksschule statt und zwar sind für vormittags (6 — 1 Uhrl und nachmittags (1V2—6 Uhr je fünf Unterrichtsstunden vorgesehen, an denen die Schüler ab^ wechselnd beteiligt sind. Tie Maßregel bezweckt eine Ersparnis an Heynüaterial. Starkenburg und Nheinhessen. — Darmstadt, 27. Febr. Im Alter von 89 Jahren ver -starb hier am Sonntag Geheimer Banrat Professor Eduard 6 onti e. Seit 1872 wirkte er an der hiesigen Technischen Hoch schule als Professor der Jngenieurwiffenschaften. Neben seiner -vielseitigen beruflichen Wirksamkeit war der Verstorbene auch schriftstellerisch außerordentlich tätig. Sein „Handbuch der Ingenieur Wissenschaft" gilt als eins der besten Werke aus diesem Gebiet. Weiten Kreisen ist Geheimrat Sonne durch seine Tätigkeit im Hessischen Landesgewerbeverein und als Förderer der Hand werkerschulen bekannt geworden. Kreis Wetzlar. — Wetzlar, 27. Febr. Für die Raiffeisenveretne des Kreises Wetzlar und seiner Nachbarschaft wurde am Bahichoi Ehringshausen ein Lagerhaus erbaut und dieser Tage dem Verkehr übergeben. Mit der Verwaltung des Hauses wurde W. Krauß aitS Ehrings Hausen betraut. Hrssen-Nassau. eo. Frankfurt a. M., 27. Febr. Die Direktion des Zoolo 'gischen Gartens der Stadt Frankfurt a. Main giht bekannt, daß das für Mittwoch, den 28. Februar, abends 8 Uhr, angekündigte V. Sinfonie-Konzert infolge des Heizverbotes nochmals verschoben werden muß. ity Frankfurt a. M., 27. Februar. Auch bk außerhalb ber engeren Heimat wohnenden Hessen gedenken ihres Landes Herrn am dessen 25jähvigem Regie rungsjnbilänm. So hat der hiesige Zwstgverstn vom Vogelsberger Höhenklub, dessim Schirmherr Gvoßherzog .Ernst Ludwig ist, unter Führung des Professors Gg. Bender, für die .Jubiläumssammlimg bereits .den Betrag von 9 00 Mk. durch seine Mitglieder aufgebracht. -- Franksurt a. M., 26..Febr. Der Verband der Klein gartenbau-Vereine von Frankfurt und Umgebung veranstaltet im Herckst eine größere Gartenbau-^Ausstellung, auf der in erster Linie die Leistungen der Meingärtner während des Kriege gezeigt werden sollen. . _ ri ra. Hatzfeld, 27. Febr. Folgende alte Fastnachtsatlfzelch- nung enthält das hiesige Salbuch: Jeder Bürger und Einwohner zu Hatzfeld gibt jährlich von seiner feuerstädte aufs Ascher Mitt woch 2 Meslen Hasser, welches ein paw 3s!s.rii auui prL6eeäevti8 Vota. ES sind gar Viele arme Leuth alhier, von welchen man nichts bekommen kann und waß die übrigen geben, ist lauter leichte und sehr schlechte Haffer. Erträgt also nach Cammer-lLsea aljährlich 30 fl. Nota. Wo Vatter und Sohn oder zmep paar zusammen in einem Haus und äivsrsvu Tisch führen, muß jeder We Haffer leisten und geben. sf M a r b u r g , 23. Febr. Der traurige Unglnckssall, be welchem durch Absturz von einem Baugerüst der 31 Jahre alle Kriegsinvalide Georg Nikolaus Appel auS Lingelbach im Kreise Aiegenhain im UniversitätsverwaltnngSgebäude seinen Tod fand, beschäftigte heute die Strafkammer. Unter der Anklage der fahr- Lässigen Tötung stand ein Vorarbeiter der Betonbaugesellschaft, bei der Appel beschäftigt gewesen. Er wurde für schuldig eracbtet, be bgt;i Gerüstbau die Sicherheitsvorrichtungen nicht genügend beob achtet zu haben, und deshalb 311 sechs Wochen Gefängnis verurteilt. s) Marburg, 25. Febr. In emer gestern im Gasthaus Pfeiffer abgehaltenen Landwirte-Verfammlung wurde in eindringlichster Weise gewünscht, daß in diesem Sommer alle verfügbaren Arbeitskräfte den an Arbeitermangel leidenden Landwirten zur Verfügung gestellt würden, z. B. die Schüler und zweiten Dienstboten in den Städten. Ferner wurde eine den Erzeugerkosten entsprechende Regelung der Butter- und Milchpreise beschlossen und zugleich angeregt, daß die Landwirte mit der Stadl sog. LieferlmgSverträge bezüglich des Herbstgemüfes abschließen mochten. Zum Schluß hielt Landwirtschaftslehrer Müller erneu Vortrag über „Die Anpassung der Fruchtfolgen an die jetzigen Zeitverhältnisse". Handel. Frankfurt a. M., 26. Febr. In der heutigen Bilanz- itzung des AuisichtsratS der Mitteldeutschen Creditbank wurde beschlossen, in der auf den 26. März d. Js. einzuberusenden Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 6V, Proz. gegen 5'/, Proz. im Vorjahre) zu beantragen. vermischte». ^Koblenz, 26. Febr. Wie der „Köln. Volksztg." berichtet lvird, ist gestern mittag in N i e d e r b e r g bei Ehrenbreitstein ein Wagen der elektrischen Straßenbahn entgleist lind eine mehrere Meter hohe Mauer herabgestürzt. Dabei sind 2 0 Fahrgäste mehr oder weniger schwer verletzt ivorden. Zlvei von ihnen dürften kalim mit dem Leben davonkommen. Das Unglück lvird auf Versagen der Bremse zurück- geführt. * Berlin, 26. Febr. (Priv.-Tel.) Das „Berl. Tagbl." meldet aus Tempelhof bei Berlin: Auf dem RangierbQhnhof fuhren, anscheinend durch snlsckies Signal, die Lokomotiven eines Rangier- und Güterzuges zusammen. Der Führer uicd der Heizer des Rangierzuges ivurden schwer verletzt. * * Wi e m an Orangenschalen verwertet. Dos aus der Schale der süßen veredelten Orange, sondern ans der wilden Pomeranze hcrgestellt, die, zu diesem ZwlÄ in Fässer eingestonrpff, in Massen von Sizilien in große englische Konserven- sadriken wandert. Da aber die her uns käufliche Orange in ihrer Schale ein aromattsches Oel von nicht geringerem Wohlgeschmack und der gleichen heilkräftigen Wirkung enthält, so muß der Ausschluß dieses noch immer häufigen Obstaüfalles von der' Kandierung als unberechtigt, jetzt sogar als unrationell and uitklng be z.äch-net werden. Ter geringeren Ansehnlichkeit der selbst herge stellten Orangeate sielst ein nicht geringerer Wohl<7efchmack, größere Billigkeit und 2lppetitlich)keit in der Herstellung entgegen. Das Verfahren ist, wie ans der „Deutschen Landwirtschaftlichen Presst' zu ersehen ist, höchst einfach. Die voin innere, 1 Weißen befreiten und sonst gereinigten Schalen werden 5 -6 Tage in frischem Wasser gelangt, ^hernach in .stuckerwasser weich gekocht, die Flüssigkeit ein gedampft, so daß endlich die kandierterr Schalen ganz trocken in der Pfanne übrig bleiben. Für die Aufbewahrung in dem frischen und saftigen Zustand, durch den die Sckwlen sich nach der Kandierung aüszeickMen, eignet sich anr besten die Sterilisatton in den Einmachgläsern durch Kochen bei 80—85 Grad C. Offen auf bewahrte Orangoctte werden trocken und spröde und bedürfen vor ihrer Verwendung des Mörsers. Ter zum Kandieren benötigte Zucker — ein starker Eßlöffel pro Orange —, kommt den Speisen wieder zugute, so daß er dort abgezogen werden darf. Bei dem durchgängigen Mangel an ausländischem Gewürz ist das selbst I>ergestellte Orangeat, bas bei Mehlspeisen, süßen Kartoffel-, Grieß-, Haserflocken- und a,Deren Gerichten sehr an, Platze ist zweifellos ein empsehlungsll.mrdigas Hilfsmittel der Küche. B VLchertisch. — Ludwig Re e g, Von der tiefen Wirklichkeit. Verlag C. H. Beck, München: 2. lnirchgesehene Auflage. Preis 1,20 Mk. Ter Krieg zerbrickst nickt nur, er baut auch auf: unb m feinem! Zerbroct^en wie in seinem 2lufbvua,r ist er ein Lehrmeister, streng und helfend zugleich. Im Opfern und Entsagen entsinkt tmfereir Händen manch undeachbetes Glück, manch emgebildetes Unglück: !die Not des Tages zwingt uns, ilMns-chvu und Dinge aus ihren Wert zu prüfen: mrd so kommen wir dem näher-, was echt unfr iwas notwendig ist. Am schrversten verlernen wir ,vvhl das Grübeln und Berechnen um Fortgang und ^lusgang des Krieg s schicksals: wir können -nichts wissen irnb wenden, — so wollen ,mr harren intb tragen, in schweigender Zuversicht. Dazu gehört große Kraft. Wo nehlnen wir sie her. Tag um Tag? —> Sie ist immer da!, ei^ verborgener Quell, aus dem die starken und tiefen Seelen schöpfen, die in dieser Welttvirrnis unerschüttert geblieben itrtb' von den schwankenden Wogen des Hoffe,cs itnii} Verzagens. Mit solcheck Geiste grüßt uns das Buch L. Reegs, das jetzt, mitten im Krieg, seine zweite Auflage ettebt, m,d denr der Verfasser dies Wort zum Geleit mitgibt: „Tie Wirklichkeit ist im GriMde immer von gl-eicher Schwere, uird unsre innere Stellung zu ihr von gleicher- Bedeutung. Httiabziahende Abgründe. Tod und Vernickstung imrgeben uns immer; das Gescheherr, das im Kriege zur Reife kontmt. vollzieht sick. immer. Und immer ist auch in der Tiefe Ider Wirklichkeit die- sellw klare Ruhe, kommt in ihrem Werden dieselbe Leben sein heit zur Erscheinung. Wird im Druck der Zeiten unser Leben innerlich ,atb wahr, wirb unsre Seele größer in der Größe der Tage, so lvird uns das Schwere leichter werde,:, als rcns zuvor das Lachte war." — Bis in die Schützengräben und die Gesan^nknlager hin ein hat dies Buch Ergrnckmg gebracht, nicht durch die „Ueberredung der Worte", sorrdern dadurch, daß ein Dichter uns schauen lehrt, die verborgene Schönheit jeder Erscheinung, uns lauschen lehrt auf den Rl-pthnrus der Lebensgesetze: und so leiten die lebenleuch-tendien Bilder ,rnd die. rhythurische Bewegung seiner Dichtung hin zum Sinn alles Geschehens. Letzte Nachrichten. Drr Torpedotwotsvorstoß in den Kanal. Berlin, 27. Fdbr. Die Morgenblätter rveisen daraus hin daß Englands Flotte sticht die Meere beherrscht. Der „Berliner Lokal-Anzeiger" schreibt: Die Tatsache, daß Teile unserer Torpedo- bootsstreitkräfte bis über die Linie Dover—Ealais in den englischen Kanal und in die Themsemündung einzudringen vermochten, zeigt auf das Deittlichfte, wie lächerlich die englische Behaupttrng von der Beherrschung der S^e durch Englands Flotte ist. Die Stelle Dover—Calais ist, wie allgemein bekannt, die engste des Kanals: 33,5 Mometer. Und an dieser Stelle ist heute England n« allein für die Sicherheit der Sttaße ver- antworttick, beim es ist nicht nur im Besitze der starken aus hohrn, Kreidefelsen liegenden Befestigungen von- Dover die den Krieashaseu Dover nberblickerr, sondern es liat ftch auch auf der französischen Sette znm Htwrn von Calais gemacht, dessen weittragende GesckZütze von Ost-Südost her die enge Fahrstraße bestteichen. Die Tliemsemittünmg gleicht eurem Meerbusen und ist ebenfalls, selbst im ttefsten Frieden, durch Kriegsschiffe und starke Befestigm,gswerke — wir erinnerir an die Besesttgungen von Sheerneß südlich und die Batterien von Sheeünrynes umdlich der erwetterten Themsemündung — geschützt und sicherlich! im Kriege im erhöhten Maße. Nord-Foreland und Margate sind früher von deittschen Luftschiffen besucht worden. Das erste ist ein Borgebirga auf der Nordftntze der südlühsten Halbinsel England. Tistes Vor gebttge trägt eine große Üküstenstation mtt angrenzenden Batterien die das Meer durch ihre günstige Laae wettlstn beherrschen. Aus bn Nordsette der wett vostpringeiiden Felsenmasse liegt der Badeort Margate mtt seinem Hafen und sstnen Batterien, die ihr Ist,er uack> Norden und Osteii richten, das heißt auch die Küste von Essex bestrstchen und gegen Angriffe schützen können Dover, Margate und das Margate benachbarte Ramsgate, ganz m schweigen von den Wetter nördlich an der Ostküste Englands gelegeneii Häsen l-aben regen Handelsverkehr, der natürlich an der Themsemündwig gewalttgen Umfang erreicht. Im der Nacht vom 25. Mid 26. Fr drnar wiirde .Handelsverkehr nicht angetroffen. Das sagt uns genug Acht ftindliche Flugzeuge abgeschosscu. Berlin, 26. Febr. (WTB. Amtlich.) Wie an den Vortagen so bstckMänkte auch am Vormittage des 25. Februar aus allen Fron ttn dickster Dmlst jede Sickst. Die Aiffklavungstati^nt der eigenen Berlin. 27. Febr. In der Reichstaassitziinq crm Dions- und feindlich«, Flieger wurde dadurch stark boentträchttgL. Gegen Mittag über dlrrchbrach die Sonne dir Wolünrmlaissen und mtt einem Schlage starteten aus beiden Seiten Flieger .zu ihren Kamps- Mid Erkund ungsauf gaben. Regster Flieaerbettteb herrschte in den Mtt tags- und Nachmtttagsstmid«i zwischen Lens und Ancre und lita der langen Sonrmo-Front. Bstonders lebhaft war die Fli eger- tätigfeit in der Champagne. Aus beiden Sstten der Front kam es zu zahlreichen Lnftkämpfen, in deren Verlaus es den deutschen Fliegern gelang, nicht wOriger als acht fstnd- liche Flugzeuge herunterzuhol«i. Davon wurden drei Flugzeuge nördlich der Somnre zur Erde niedergezwungen: ein viertes liegt östlich von St. Mihiel zerschossen dicht vor rmseren Lini«i, das fünfte, ein Nierchort, liegt zertrümmert im Elsaß zwischen Psastatt Mid Littterbact,, während das sechste, ebenfalls ein Nieirport, an der mazedonischen Front zum Msturz gebrackst wurde. Das siebeirte mrd achte Flugzeug wurde aus einem eirglischen Geschoaber herausgeholt, das rrachmittags Saargemünd anzugrstfen versucht hatte. Ten Engländern gelang es mcht, an das beabsickstigtr Ziel lieranzukominen. Unser ^lbwehrfeuer irötigte sie zum vor- zsttigen Abdrehen: die abg^vorfenen Bomben zerplatzten wirLoigs- los im (velände. Unsere Kampfflieger zwangeii im Luftkamps zwei von den Arigrstsern Mr Erde nieder. Ein zestchmettertes Flugzeug liegt dicht bei Saargemünd, dem anderen gelang es, mit knapper Not bis bintcr seine Linien znrückzukommen, wo es M Bruch ging. Im Verelll mtt dem in der vorher bst Saavalben abgv^ sclvossenen französischen Lenkluftschiff dürften diese Verluste unseren Gegnern doch zstgen, daß unser Hstmatluftschiff auf sstnem Posten ist mW so fein ungestraftes Besinnen blstbt, deutsche Industrie st ädtt anzugrstfen. Die Rode des ^Reichskanzlers. ichstags tag, in der die mit der Rede des Schatzsekretärs Graf von Röderir eingeleitete erste Lesung des Etats itnd der neuen Krieassbenervorlage fort ge führt werden soll, wird an erster Steltt der Reichskanzler zu einer laut „Berl. Tagebl." kurzen Rede das Wort nehmen. Eine Rede .Heydedrands. Hamburg, 27. Febr. Im Saale des KonventgartenS veranstaltete die Hamburger konservative Vereinigung einen Vortragsabend, bei dem Reichstagsabgeordneter von Hetzde- brand und der Lasa über das Tl)ema: DentschlaNds gegeilt w-ärtige volitisck)e Lage, sprach. Er erklärte unter anderem: Nach Ablehnmig unseres Friedensangebotes durch unsere Feinde habe jetzt der Torpedo und das Schloert das Wort. Dem ungehemmten U-Bootkrieg stimmen nicht nur die Konservativen und Liberalen, sondern alle Parteien, auch die Sozialdemokraten, zu. Das deutsche Volk wisse, daß jetzt das Ende des Krieges vor ihm stehe. Ein Zurück im U- Bootkrieg gebe es nicht- Auch Amerika könne man nicht ertt- gegenkonnnen. England sei unser Hauptfeind, und vor: seiner rücksichtslosen Politik müßten lvir sehr viel lernen. Die Der- sammlnng beschloß die Absertdung von Telegrmnmen an Hindenburg, Admiral Scheer und Großadmiral v. Tirpitz. Aus dem amerikanischen Senate. i Köln, 27. Febr. (Dvahtmelbung.) Laut „Köln. Volks- Zsttung" berichtet das Allgemeine Lmndelsblatt, daß die Reutermeldung, wonach Wilson dnrckn den Senat ermächtigt worden sst, die amerikanisch«, Stvsttkräfte zum Sbtu.tzeZ>es Lebens und Eigentums der UnUTnanen der Bereinigten Staaten^ zu verwenden, nicht zntrift. Ein späterer Berickst meldet, daß der Senat einstimmig besffflossei, habe. ^>en Antrags des Senators Fall dem Ausschuß für auswärtige Angelegenherten zu überrvstsen. Die Entschließrmg rvurde nach auherDrdentlich crr-epter Sitzung, in der die Repnbl, - laner dem Präsidenten wegen sstner zögernden Haltung Borwürft nrachten, angenommen. Die amerikanischen Wettschifft. Genf, 27. Febr. In Bordeaux herrschte, wie „Petit Journal" berichtet, gestern große Be,vegung, wstl die widestprecheudsten Gerüchte über das Eintvefferr der beiden amerikanisckien Schifft vorliegen. Vom sogemnurttn Kordicaner Signätturm konnte keine Bsttätignng darüber erlangt werden, daß die Dampfer „Rochester" und „Orleans" gesichtet seien. Die Hasenbehördcn ordneten an, daß das Picklikunr erst nach der EinsalM -der Schiffe in die Gttcmde verstmchigt Vierden solle. Am sogenannten Qnais de Benrrgogne sind für die erivarteten Schiffe Anstalten getroffen worden. Der Gemeinderat von Bordeaur besckstoß, den amerikanischen Offizieren ,md Mannschaften stnen festlichen Empfang zn bwstten. Aus Paris wird der Boffchafter der Verstnigten Staaten stntreffen imd an der Begrüßung im Stadthanse, wie an der Galavorstellung zu Ehren der amerikanischen Gäste teilustMen. An Wird der „Rvchester" befiichen sich mehrere amerikanisciie Journalisten, sowie sensations- lustige Sportsleute, die den drstfachen Pirsts für die Ueberfahrt zahlten. c Kn Änaf Goßfherdiulö ja* ReallUallen, verbunden mit Oorlchule, erteilt £ln]flhrigenzeugnls. 7 , 0 M. I neu ober gebraucht, 3—7 PS, 440 Volt, sucht zu kaufen Firma Spö'rhase vorm.Staudinger^Co. Gießen. 1597 National kaufe sofort. Angebote unter J. II. 6699 an dcnGtekcuerAnzeiger.x 88 Gut erhaltene Möbel Wohnzimmer, Schlafzimmer u. Küche werden zu kaufen gesucht. Schr. Angeb. u. 01664 an den Gießener Anzeiger. Kaufe alle Sort. Näcke wie auch Laeklumven und Packtuch. Zahle s. Getreide- fftrfe 1.51-1.66, Rleies.0.85-1.01. Zucker-U-Mehlsäck. a.Jutel.81 Paoier 1.00, Baumwolle 1.31. ». rroatk, dtordanlage 3/13. Einen gut erhaltenen ge- brauchten ztiichenschrank, so wie einen Leiterwagen zu kaufen gesucht. Schnftliche Angebote unter 1609 an den Gietzener Anzeiger erbeten. Klane Pavpsil>erk, kleine Lchntidcniaslhine mit Handbetrieb, Hestla-e ?u Bnchbinderzwecken zu aufcn gesucht. Näheres in der GeschäftSst. deS Giest. Anzeigers. Einige gut erhaltene Weinfässer zu kaufen gesucht. lou.-« BahnhoTstraße 66. zu kaufen gesucht. Näheres zu erfragen im Gieß. Anz. Gebrauchter, gut erhaltener ä« kaufen gesucht. Schriftl. Ängeb. unter 16031) an den Gteßener Anzeiger erbeten. Kaufe gut erhaltenen Mllchwngen Off. mit Beschreibung an A. W. Paal, Selters, bet Weil bürg. Verschiedenes Schlacken hat kostenlos abzugeben Chirurgische Klinik. Fuhren* verschiedener Art werden übernommen. Himmrich, Brandplatz 5.Tel.204. Heute früh 4% Uhr verschied sanft nach langem schweren Leiden unser lieber guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Adolf Möhl senior im 63. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Adolf Möhl junior Familie Karl Möhl. Gießen (Bahnhofstr. 5), den 27. Februar 1917. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 1. März nachmittags 3 Uhr von der Kapelle des Alten Friedhofes aus statt. 1G44D Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dass meine liebe Gattin Henriette heute mittag nach langem Kranksein sanft verschieden ist. Um stille Teilnahine bittet: Im Namen der Familie: E. Zimmermann Eisenbahndirektor. Giessen, den 26. Februar 1917. Alicestr. 14 Die Bestattung findet in Darmstadt statt. 1613 Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß mein einziger, hoffnungsvoller, braver und unvergeßlicher Sohn, der gute Bruder seiner einzigen Schwester, Enkel und Neffe CreiasSier Iran Treppinger im 19. Lebensjahre am 17.d. Mts. nach dreimonatiger, treuer Pflichterfüllung,durch Verschüttungim Stellungskampfe an der Somme den Heldentod fand. Er war mein Stolz und meine Hoffnung. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. I. d. N,: Helene Treppinger Ww. und Tochter. Gießen (Blockstraße 4), den 27. Februar 1917. 01146 Für die so liebevoll uns erwiesene Teilnahme beim Heimgange unserer guten, unvergeßlichen Mutter Fm Margarethe Christian Bült Witwe sprechen wir hiermit unseren innigsten Dank aus. Die trauernden Hinterbliebenen: I. d. N.: Schwester Philippine Bück. Annerod, den 24. Februar 1917. ( 01120 ( Statt Kar ten. Meine VERLOBUNG mit Fräulein ZILLY v. BLUMENSTEIN, Tochter des verstorbenen Obersten und Regimentskommandeurs Herrn Ernst v. Blumenstein und'seiner Gemahlin Emma, geb. Becker, beehre ich mich anzuzeigen. Bad Orb 1917. WALTER MYL1US Assistenzarzt d. R. 1620 Darrastädter Päriagspm 'Privatschule mit, den Klassen Sexta bis Oberprima. \ orberettunff zur Ffinjahrügen-. Primaner-. Fähnrichs-und Abiturienten Prüfung, (auch für Damen). Seit Ostern 1916 bestandeu 63 Schüler, seit Krierrs- beginn 122 Schüler ihre P rüfungen. 1100D W. Wohnnng an vnfjine Walltor str . 8. Stube, Kabinett u. Küche nur od. ohne Möbel, sofort zu vermieten. Anzufehen von 2-3 und nach 6 Uhr. Kaiser Allee 34 I. 6 Zimmer f Wroüe 6 - /ilm. • V, olin. (II. Stock» mit ©ab u. allem Zubehör auf l. Avril zu oerm. Siopiianstr. 42, I. p f 4 Zimmer | Kleine Wobnnug zu verm ieten. L ö we,rgas se 2.3. [1637 (2 Schlaf- u. 1 Wohnzimmer) schön möbliert, möglichst mit separatem Eingang, per sofort gesucht. Schr. Angebote mit Preisangabe u. 01128 an den Gietzener Anzeiger. Dame sucht gut möbl. Zimmer. Schristl. Angeb. mit Preisangabe unt. 01141 a. b. ftjiefcener Anzeiger erb. Modern möbl. Zimmer «evt. Wohn- u.Schlasz.), i. d.Nähe d. Kliniken, i.ruh.Hausebiszum 1. März gesucht. Sev. Etng u. elektr. Licht erw. Schristl. Angebote unter F. K. 1629 an den Gietzener Anzeiger. Zum sofortigen Eintritt suchen wir welche sich auch als Vorarbeiter eignen für die Bearbeitung von 15 cm Granaten und anderen Heeresbedarf. Hnmbert, Rose «L Ko., G. m. b. .H., _E 8 etzlar. [1586D s. ver 1. März möbl. Zimmer mit Pension in gutem Hause. Schriftliche Angebote unter 1607 an den Gietz. Anzeiger Wohnung v. 4 Zimmern, Bad, Veranda, 2—3 Mansarden- Zimmern z. 1. April au vermieten. Näh. Berg kratze 11 p. oder Schlitz ganc 16 im Laden, Heimstätten banges. m. b. H. 11033 1 Verschieden^l 2-b. 4-Z.-W., neuhergerichtet. zu vermieten. 101136 Marktplatz 18, I. \Möbl. Zim.ni ejr] Pension Brand!Konen Bäne 22 (Bellevue) Zim.m.n.ohneBer- psleg. s. zede Zeitdauer. Mittag-n. Abend lisch. Elektrisch Llcht, Bad. Tel. 1083. (758 Zu gesucht. Am Bahnhofs. 01137 a. d. m. all mieten d. Paitcr- u. Lagerisien- Ttrlliing. Bei gutem Lohn suche zur alsbaldigen Besetzung für Dauerstellung eine in jeder Hinsicht zuverlässige, ehrliche, tüchtige Arbeitskraft, die befähigt ist, später den Lageristenvosten selbstän- mg auszufütten. Zeugnisse bei Meldung vorzulegen. Emil Roth, Gießen, Verlagsbuchhandlung und Lehrmittelanstafi. 1910 R Tüchtiger aus sofort gesucht. [1611 Br. Bic&orö, Geh. Saniläts- vat, Lollar. Militärfreie, rüstige Leute sofort als 11308B *9 gesucht. Freie Station,Dienstkleidung lt. 450 Mk., jährlich steigend um 50 Mk. bis 600. Kriegsbeschädigte bevorzugt. Direktion Ser Heil- o. PflegeaiiKalt iSießco. jüngere, kräftige Tagelöhner gesucht voll Y. ' Fieller, Zlgarren-Fabrik, Kaiser- Allee 23. 11615 ^ung. Sansdursobo od. Lnnl- rniidedso gef. Schnlstr. 6.1""" Verkäufepi Eine angehende und 1 Lehrmädchen gesucht. 101142 Selters weg 2. Arbeiter gesucht. 11628 Ferd. Bark, Kunstmühle. Arbeiter sucht sofort 1638 I. B. Häuser, Neustadt 56. Kräftiger Gartenbursche sofort gesucht. [1614B Chirargische Klinik. Kätscher gesucht. Hoflobukutfcherei Hubu. Pferdeknecht gesucht. Wilh. Seipp 111., Ludwigstratze 28. (1639 Lehrling mit höherer Schulbildung oder auch junges Mädchen zu Ostern gesucht. f01140 J. Kicke r’ sehe Univ.- Bnefahfll. Einen fichrlin/j* ju Ostern ges. Lefierhandlang. W. Plauh, Mühlstratze 3. [011*26 Zum 1. ober 15. April d§. I. suchen wir einen kaufmännischen Lehrling für unser Büro. 1.585D iiiinrl, Iss? s So. G. ns. 6. SB. W etzlar. Ktllnerlchrli!», ä - L-N' 01092J Fclsenkelleir. OP* Braver Jnnge "W aus guter Familie zu Ostern f. Kolonialw.- u. Delikatessengeschäft in Gietzen, i. d. Lehre gesucht, evtl. Kost u. Logis im Hause. Schristl. Angeb. unt. 01123 an die Geschäftsstelle des Gietzener Anzeigers. Lehrli m. gut. Schulbildg. -.Osterns. mein Tapetengeschäft gesucht. Beiverbungeu sind schriftlich erbeten. [1454 Heinrich Hochstiitter. Buchbinderlehrling Braven Jungen in die Lehre sucht H. Schneider, Kirchen- vlatzst._ [1175 Ansläufer oder [01139 iuslänferin zun» baldigen Antritt gesucht. J. Rlckerscht Univ.-Buchhdl. Aelt. kUkinslrhenbc Frau in kleinen, landwirtschaftl. Betrieb als Haushälterin gesucht. Schristl. Angebote u. 1621 an den Gietz. Anz Putzfroil ober 1 idtnt suchen 11643 L. Rogenhanni&Jaeob. Ziiv. 2 aussiMoh.Wlli. gesucht. 01143 _ Vra ubach. Roonstratze 6. Fran m. flotler Hand schrift a ls BkttiebsMleiitiii für sofort gesucht. 11573 Firma Spoerhase vorm. Stan din ger & Co. Ordentliche'GrmgvsIUSKedsri für leichte Hausarbeit zwei Stunden vormittags gesucht. Näheres Sch'ollzzsLS 16, H., Ecke Kanzle ibepp_ 101124 Mädchen Aiic Beaufsichtigung zweier .SHaJber für nachmittags cf. oj»rÖ5» erfr. Müh'sir. 3 I. St. Für unser Manufaktur- u Konfektions-Geschäft suchen wir per bald eine angkhen-c Mäuierin mit guter Schulbildung. Gebr. Jmbeuser, Marktplatz. <1616 Ein Dienstmädchen welches die Landwirtschaft versteht, sofort nach Lich, Llreis Gienen, gesucht. Vor- zustelleu Söäelbolstr. b. l 01,2S Suche zum 1. Avril tücht., in Hausarbeit erfahrenes Mädchen bei gutem Lohn. 11641 FranDr. Speck, Sreßeu-Linden Cin ordentliches ['"" Dienstmädchen gesucht. Philosopbenwald. Diellstmädchen gesucht. Wilhelm Nlayer, Kaiser Allee 27. [1600. Sip l!l für 1. April gesucht. Vorzu stellen nachmittags 3—4 Uhr. Frau Professor Otzwald, Schistenberger Weg 21. 11553 Suche ein ordentliches Hausmädchen Fran Eimny Xonack, Seltersweg 85 I. [1619 rsr!sg5deschüll.,26J.alt.s. St. als Kassenbote od.svnstig.Ver- trauenspost. Schr. Angeb. u. 01135 a. d. Gietzener Anzeiger. ,»unges Fräulein mit schöner Handschrift sucht Beschäftigung. Sckiriftl. Ang. u. 01133 an den Gietz. Anz. 2 FrrLnlcin«, die längere Zeit in einem Kurz-, Weitz- und Wvllwaren - Geschäft tätig waren, suchen per 1. April oder früher Stellung, evtl, auch ans Kontor. Schr. Ang. n. 1618 an den G. Anz. Ges. s. lang. ASdehsu, 19 I. alt, Stillung in gut. Hause z. wen. AnSbild. bei Jamilien- anichlutz u. Taschengeld. Selbiges hat 1 Jahr b. Hausbal- tnngSschule bei. Angebote zu richten unt. 1636 an die Ge° schn st sstelle des Glest. Anz. 011221 Ein >»' mittleres floties »ugsest, ein- n. ziveisvannig gefahren zu verkaufen. Näh. m d. Ge sch ä s t S st. d^G ie h. Anz. Gebr.2fl.vakKc,!-ü bill. zu ucrk. 0114.6 Franfetarter Str. 21 H. Einige Hühner zu verkaufen. Zu erfr. in der Geschäftsst. d. Gietz. Anz. Ein erstklassiger Simmentaler Zuchtbulle (Herdbuchlier) 17Monate alt, hat zu verkaufen 11622 Wilh. Wiesenbach in Münzenberg;. 1631 ) Eins v. 2Vogelsb. Ißimlern, beide in 14 Tagen kalbend, gute Milchanlage. 1 «Jang- schwetn,ca. HOPfd. schwer zur Mlast od. Zucht verkauftFnvL, StrshmÄdle-Lieher b. Gienen. üriincr PaMßki zu verkaufen bei Schmidt, Bismarckstratze 41III. [1632 Grnndstttiek, 5500 n: gron, halb gute Wiese, halb Ackerland, im südl.Stadtteil, u. günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näh. zu erfragen in der Geschäftsstelle d. Giest-Anz. ! ou, ° 3 Rasten-, 1 Erntewagen und Gras-Mähmaschine zu verkaufen. [01047 Herzbcrger, Löberstraste 3 v. Je 1 gut erhaltener 1- ii. 2-Spliiiner-Wügeil zu verkaufen. Zu erfragen in der Geschäftsstelle des Gietzener Anzeigers. 1°"^ Kaute Mist abzugeben. 01134) Bergstrastc 9 vt. Gut erh. Liege- n. Sitzwagen zu verk. Wetzsteinstr. 44, XII. Grtz. Post. dick. SchmierölLLtz, geeignet alsZusatz fürWagsn- schmlere, aus e. grotz.Oeltank abzugeben. Schristl. Angebot. unt.01121 an den Gietz.Anzeig. NchneEdetin nimmt Kunden an. [01131 Walltorstraße 67 part. Gartenland zu pachten gesucht. Schristl. Ang. m. Lage, Preis unter 01118 an den Gietz. Anzeiger. Wir liefern sofort billigst Asphalt- Juwelkitt für Verglasungen, Bestes K.-Earbolirreum für Nnttrich und Imvrägnierung. Verlangen Sie unsere Preise und Drucksachen. [ 1630 hv AreutztampLyundt Asphalt u. Teererzellgnisse, (Löln Rhein. Fernru^A.980.