/ Nr. 48 M. Zahrgüiig D« GbttzE? Snzetz« «scheint täglich. außer SonatagS. - Beilagen: Aetzeser Kamllienblatteri Kreisblatt ff* de» Ureis Hießen. Vezugspreis: rnonall. 90 Pf., viertel- jährl. Mt. 2.65. durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf.: durch diePost Mk.2.45viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: für die Schriitleitung112 Verlag, GeschäftsstelleSI Anschrift für Drahtnach. - .. . . . ^ - - richten: »nz-itz-r «iehen. Swjl,mgrr»»i>dr„ck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Vuch- u. SteindruSerei R. Lange. Schrift,ettung. Geschäftsstelle h. Druckerei Schulftr. r. Montag, 26. Kevruar \%1 Postscheckkonto: Frankfurt a.M. Nb 86 General-Anzeiger für Oberhest: Sankverkehr: GewerbebcmkGietzen Annahme von Anzeigen die Tagesnummer bis zumNachmittag vorher» Zeilenvreis,Anzeigen: örtlich 20 Bi., Vermietungen u. Stellengesuche 15Pf., auswärts 25 Pf., b. Platzvorschrist 30 Pf., Reklamen 75 Pf., bei Platzvorschrift 90 Pf., Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz. Stadt und Land, Vermischtes u. Gerichtssaal: Fr. R. Zenz. Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. Umgzbegmn 4 357 5 vv Tonnen feindlichen fdfiffstatimes verloren gegangen. Handels- .... /H 238 -* Trotzes Hauptquartier. 24. Februar. (Vlnttltaj.) Westlicher Kriegsschauplatz. !tri #- einen doppelten Bodeii gebe: oben die großen J&oue, unten das pekimiäre Interesse und die mangelnden Tate«. Der Präsident istz noch unsicher und Zögert Kongreß Nützlich- Wilson. mit einer nur geringen Mehrheit im den Krieg zu beginnen. Die große keitsfrage hängt jetzt sehr bedrückend über Was könnte der Krieg nützen? Freilich, die Nachteile des verlängerten Krieges, das Einsetzen der U-Bootwaffe, spürt mich Amerika höchst empfindlich Dernburg schreibt: „Das ruhige Liestruiigsgeschäft au die Entente mit gew>alti- gen Prozenten hat anfgehort. Die H'ästn der Bereinigten Staaten sind nicht durch rursere Drohung, aber durch Furcht und Besorgnis blockiert. Die Dampfer Ml den Westmiächten sind seit Wochen kaum abgefertigt. Die Piers und lAips sind von ihnen, belegt: ungeheure Gütermassen stapeln sich in ihnen, in den Lager Häusern, in Tausenden von Waggons auf, die Sackgasse wird immer gedrängter voll, es ist nichts mehr Mt finden, die Wagen kehren nicht mehr zurück, das rollende ssttäterml fehlt, auch im Jnnenl kontnrt die Werstopfung, Lieferungen können nicht ab genommen werden, Geld wird infolgedessen nicht dafür bezahlt; ivie weit die ,Fabriken 'weiter arbeiten können, ist nicht zu erkennen." Das ist, so fährt Dernburg fort, alles sehr unbehaglich und erbitternd, aber Krieg kann man deshalb nicht erklären, und wenn nran es täte, würde es gar nichts nützen. „Mit oder ohne .Krieg muß diese Blockade entweder nach vorn durch die Absendung von Schiffeir oder nach hinten durch die Wiederheimführnug der Waren aufgelöst werden." Es ist bemerkenswert, daß mit Dernburg auch die ihm politisch nahestehende fortschrittliche Volkspartei von der U-Bootwaffe den Enderfolg erhofft und keinerlei sittliche Bedenken gegen sie geltend macht. Das trat auf einer Tagung des Zentralausschusses der Partei zutage, die am Samstag in Berlin ftattfand. Pachnickes einleitende Rede über „Neu Orientierung" brachte nicht viel Sensationelles oder irgendwie Packendes. Zu unterstützen sind seine Vorschläge über das Verkehrswesen, die Anregung zur Errichtung eines Reichswasserstraßenaurtes. Viel interessanter äußerte sich da gegeir der Abg. Müller-Meiningen über die politische Lage. Wir greifen hier ein paar bezeichnende Sätze aus seiner Rede: „Wir Fortschrittler waren niemals prinzipielle Gegner eines unbeschränkten U-Boot-Krieges. Es war für uns stets eine Zweck- mäßigkeitssrage. Auch das amerikanis.che Volk muß einsehen, daß unser Kaurvs ein Kauws der NoNvehr gegen einen. Äushungerungs krieg ist, Idiesen. völkerrechtswidrigen Frevel ohnegleichen. Ter U-Bootkrieg ist völkerrechtlich und nwralisch unanfechtbar. Seine Form, sein Wesen, feilte Anwendung in der Form des Kreuzer- kricges können mir eine modistzierbe sein. Das bedingt die Gestaltung der Waffe. Es ist aber eine Ironie des Schichals, ldaß wir im wesentlichen die Praxis des amerikanischen Sezessionskrieges nachmachen. Während des amerikanischen Bürger^ krieges zerstörten die Notdstaaten rüchichtslos alle Handelsschiffe, die die Blockade nach Charleston zu brechen suchten. Selbst der Erste Lord der Englischen Admiralität hat im Inli 1914 in einem Schreiben all das als völlig in Ordnung verteidigt, was wir jetzt tun. Eine Durchbrechung der Sperre zu gunsten einer neutralen Mackß ist geradezu undenkbar. .Für uns ist heute die Situation klar. Nachdem die Sperre erklärt ist, gibt es nur eins: Lo yal und treu hinter derRegieruu g unddep politischen Leitung zu stehem Ein Zurück würde uns tödlich bloßstellen. VondemErsolgdernächsttenMonatehängt der Ausganig des fürchterlichen Ringens ab. Die^ Feinde verlangen Sühne, Wiedergntmachen und Bürg schäften, das verlangen auch wir. Sühne für das verletzte Völkerrecht. Wjied er csut machen des geschehenen Unrechtes, der schweren Schädigung deutschen Lebens, deutscher Ehre, >deutschen Eigentums, reale Bürgschaften gegen eine Wiederholung solcher Einkreisungen und 4lügrifse, die uns in den fürchterlichen Krieg versetzt haben. Wie diese realen Bürgschaften aussehen, vor allem in territorialer Richtung, hängt von dem Ausgang der kriegerischAi Operationen in der nächsten Zeit ab. Politische, militärische Und wirtschaftliche Mvmente werden entscheiden, bei deren Prüfung das Parlament nicht ausgeschaltet werden darf. Unsere Lage ist nrilitärisch durchweg gut." Müller-Meviringen bezeichnete die neuen Verkehrssteuern als recht bedenklich, und e§' müsse gründlich überlegt werden, ob nicht eine Vereinheitlichung unseres Verkehrswesens uns' tvefter bringe als diese böse Belastung der Industrie. Uns dünkt, daß die Untersuchung solcher Fragen gewiß von höchster Wichtigkeit ist. Vereinheitlichung unseres Verkehrswesens, das ist jedoch ein Mort, unter dem vielleicht zu viel zu verstehen ist. So ganz unter der Hand^ während wir noch im Entschcidungskampf mit dem Feinde stehen, wird sich diese Frage nicht lösen lassen. Wir wollen gerne die neuen vorgischlageuen Steuern tragen, wenn wir sicher sind, in diesem Jahve die Gegner auf die Knie zu zwingen. Danri kommen die großen wichtigen Friedensaufgaben, an die mit aller Gründlichkeit herangegangen werden muß. * * * Die österreichisch-ungarischen Tagesberichte. Wien. 24. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlaulbart: 24. Februar 1917. Von allen drei Kriegsschauplätzen keine besoicheren Ereignisse. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v.Höfcr, Feldmorschalleutnant. Wien, 25. Febr. (WTB. Nichtamllich.) Amllich wird verlaullmrt: 25. Februar 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz. ® Mrdwestlich des Tartaren-Passrs griff der Feind nach siebenftinwiger Artilkcrrevorbereitung an. Gr drang vorüber- geherw in um'ere Gräben ein. wurde aber durch einen Gegenangriff völlig zurückgcworfen. Sonst nichts von Belang. Italienischer Kriegsschauplatz. An der küstenländischen Front ist die Artillerietätigkeit nunmehr bei guter Sicht wieder alltäglich recht lebhaft. Im Görzischen hatte sich vorgestern, im Abschnitt von Dertoiba ein besonders heftiger Geschütz- und Minenwerferkamps entwickelt, der auch nachts fortdauerte und morgens zu höchster Kraft anwnchs. Unter dem Schutze eines starken Sperrfeuers griffen sodann einige italienische Kompagnien unsere Stellungen an. Dem Feind gelang es, in die vorderste Linie ein- znÄriilgen. Abteilungen des bewährten k. k. Landsturm-Fn- fanterie-Regiments Nr. 2 warfen ihn jedoch vollständig heraus, fügten ihm schwere Verluste zu und verfolgten ihn bis in seine Sappen. S ü d 5 st l i ch r r K r i e g s s ch a n p l a tz. Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Hofer, Feldmarschallentnant. ^ * Die wachsenden Erfolge zur See. Berlin, 25. Febr. (WTB. Amtlich.) Im Monat Januar sind 170 feindliche Handelsfahrzenge von insgesamt 330.000 Bruttovegistertoimen durch kriegerische Maßnahmen der Mittelmächte verloren gegangen, davon sind 91 Fahrzeuge mkr 245 000 Bruttoregistertonncn englisch. Außerdem sind 58 neutrale Handelsfahrzeuge mit 103 500 Bruttoregistertonnen wegen Beförderung von Bamtware zum Feinde versenkt worden Der Monatsvcrlust beträgt also insgesamt 228 Fahrzeuge mit 43 9 500'Bruttoregistertonnen. Seü Kriegsbeginn sind somit 4 357 500 Brutto re gistertcmnen feindlichen .Handetsschiffsraumes verloren gegangen. Davon sind 3 314 500 Bruttoregistertonnen englisch. Ferner sind von den Seestreitkrästen der Mittelmächte 459 neutrale Schiffe nrrt 641000 Bruitoregister- tonnen wegen Bannwarenbeförderung versenkt oder als Prisen Verurteilt worden. j Der Chef des Adniiralstabes der Marine. * Berlin, 25. Febr. (Amtlich.) In der Nacht vom 23. zum 24. Februar wurde durch unser Abwehrfeuer ein französisches Lenkflugschiff abgeschossen. Es stürzte in Flammen gehüllt bei Wölferdingen, westlich Saargemünd, zur Erde, uieder. Beim Ausstößen auf den Erdboden exlodierte die mit geführte Abwurfmunition. Die gesamte, 14 Mann betragende Besatzung ist tot. Die im übrigen gut erhaltenen lleberrejü: des Schiffes lassen die Konstruktionseinzelheiten gut erkennen. . * * Die Hilfsdienftvorlage im englischen Unterhaus. Rotterdam, 23. Febr. (WTB.) Ter „Nieuive Rotterdaui'» sch? ivnnmt" bringt folgende ausführliche Meldung über die ige)lr w Debatte im Unter hause über die Hilfsdienstvortage: Der Staatssekretär des Innern, Sir George Cave, der die Annahme der Vorlage empfahl, gab eine Ueberficfyt über dis Malchinerie, deren Neville Chaniberlain sich zu bedienen gedenke. Es sei nicht Wunsch der Regierung, alle nicht wesentlichen Industrien zu gleicher Zeit ganz stillzulegen. Tie Regierung beab- Nchpge, durchzusetzen, daß nach einem geuüssen Datum Person^! zwischen 17 imd 61 Jahren in nicht wesentlichen Betrieben nicht mehr ohne besondere Genehmigung des Generaldirektors für den Hilfsdienst beschäftigt werden. Tic Aufforderung zur freiwilligen Trenstnahnie umfasse alles. Kein Betrieb oder Beruf sei davon ausgeschlossen. Bis zum 21. Februar abends hätten sich 6 000 0 Freiwillige gemeldet. Cave sagte sodann, die Regierung werde vielleicht das Parlament um neue Befugnisse ersuckfen - wenn man die Erfahrung niackMi würde, daß die Freiivilligm den Pflichten, die sie auf sich nehme;,, nicht nachkämen oder' die Arbeitgeber ohne Grund iljre Arbeiter straften oder entließen Der Generaldirektor tverde das Recht hab^i, die Arbeicheber zur Bekanntgabe aller Arbeiter zwischen 18 und 60 Ialpen, die in ihren Betrieben seren, aufzufordern. Falls die Regierung zu dem Schluß tmmuen sollte, daß Reserven von Arbeitskräften' vorhandeii sind die sie durch fteiwrllige Werbung nicht gewinnen könne, iverde sie andere Mittel versuchen müssen. Cave fuhr fort, die Einführung» der induftrleNen Dienstpflicht sei nack, dm- jetzigen Vorlage nicht gut ntöglich; um aber allen Mißverltändnissen vorznbengen, habe die Regierung ihn ermächtigt, auf das bestimmteste zu versichern, daß sie die ihr gewahrten Rechte nicht dazu benutzen werde, die Arbeiter von einem Arbeitsplatz nach, dem anderen aus eine Weise zu verpflanzen, die nach den begehenden Gesetzen nicht gestattet sei. Tre Gesetzesvorlage wurde nicht sehr freundlich ausgenommen Trotz der Versicherung Caves glaubten einige Abgeordnete, daß das Gesetz bet Regierung das Recht gebe, den industriellen ^ienstzwang einzuführen. Andere ivaren dagegen, da es ihrer Meinung nach den Weg zu solchen Ztoangsmaßrcgcln vorbereitet. axx Regierung wurde auch vorgeivorfen, daß sie den kompliziercken Charakter der englischen Industrie nicht richtig verstehe. Elretzkich iah sich Cave veranlaßt, in die Vorlage eine Bestimmung mlfznnehmen, aus der deutlich hervorgeht, daß sic kernen industrEen Zwang Mit sicki bringt. Die Vorlage wurde dn,auf in zweiter Lesung angenommen. Englische Ein- und Ausfuhr verboten. London, 23. Febr. (WTB. Dnrch Königliche Verordnung ist die Ausfuhr von Kukao, Kaffee und Obst (ausgenommen nach Holland), sowie von Honig, Fett und Mar- gamne, aller Fleischsorten, Kartoffeln, Mehl, Geflügel, Wild und Tee rmch dem Auslande verboten worden? . London, 23. Febr. (WDB.) Eine Verordnung teilt eine lange Li ste von Ware n mit, deren Einfuhr verölen wird. Darunter (ausgenonrnlen in einzelnen Exem- PlEn), roher uni, Mbererteter Kakao. GalanterieiEen frische und künstliche Blumen. Glas. .Handschuhe "cd. ' Lernen, Garne, «erde Pelzwaren, Holz und Banholz"aller Art. 2ao Gm, uhrverbot erstreckt sich nicht ans War^n .T mü Erlaubms big Handelsamts eriMfÜhrt w«d«i. ' iToon, 23. yjft&x. MTD-- werteren Verlaufe der Unterhaussitzang kündigte Lvng im Namen von Lloyd George die Riogierung nur aut die Interessen Schwedens und der schwedischen Seeleute Rücksicht nähme. Adelswaerd ev- klärte ferner, di-e Versicheriungspvlitic hätte auf die Aüsienpolitik Schwedens einen Men Ernstuß gehabt und die Verständigung! nrit Gwoßbrrbcrmrien erschwert. LindMann (kous.) hob her^ vor, daß die dNttiche ll-Bootsblockade von der schwedischen Regierung rächt anerkannt worden sei. Wer man Müsse sich den Tab« sacken unterwerfen rvrd die Menschenleben sck-onen. Der Führer der Sozialisten, Branting, sagte daß die Regierung gegen den rücksichtslosen U-Bvotkrieg protestiert, gleichzeitig aber dafür gesorgt habe, daß das StaatsorgMi tatsächlich die Blockade an- erfeunte, und daß die lschvedistbe Schiffahrt im Gebiet dveserj Blockade Schwierigkeiten hatte, sich aufreckt M erhalteri. Niemand wolle die Soelaute m diese GefahrMnre hürauszwingcnr, man habe aber das Mchjt., tz!u > :dern, daß die Regierung nicht direkt hindenrde Maßregeln ergreife Md die Blockade unterstütze. Die Tätigkeit der Kommissimi könne zur Folge haben, daß Schweden weder LuxusarttSel raxft Lebensmittel ephcche. Dies Benehmen gefährde die ganze Volkswirtschaft und Industrie und stehe in einem schreienden Adderspruch mit der Gesetzgebung, die der Reichstag anfangs des Monats Kur Mrsdehnung der Versicherungen geschaffen habe. Sowohl Schweden als auch Dänemark und Nor- wegen müßten Aeignr, daß der Wille in ihiren herrscht, die Bev-> bttckvngen nach dem Westen aufrecht zu erhalten. Der Staais- minister betzant, es fei ungebührlich, wenn die .Kommission andere Rücksichten nehme, als die des KriegsrffWs. Der Staatsminister beantwortete die Kritik der Tlußen- polittk der ^Regierung und erllärtze, daß^ Schwedens Absick>ttn und Nerrttalitzät vielmehr im eigenen Lande als im Ährslande- an griffen würden. Der Finanz-minister meinte, die Kommission habe in Uebereinstimmung mit dem Beschluß des Reichstags Md der ,Ermächtigung der Regierrmg gehandelt. L i n d - mann führte aus, den wahren JNtevessen der schwedischen Industrie wäre eine kurze Pause in der Schiffahrt Nieniger schädlich, als der Verlust des festbaren, schwer zu ersetzenden Schiffsraums. Hildebrand (konservativ) erklärte, daß °die Kommission die Sache ausschießlich vom versicherungstechnischen Gesichtspunkte aus betrachte Md alles getan habe, um die Berbintmugen zu entwickeln. Die Schwierigkeit';» der Kohterrzufuhr nach Norwegen. Kristiania, 24. Febr. (WTB.) Tie Hoffnung, Schiffsraum für die K o h l e n z u f u h r a u s England zu beschaffen, ist, dem „Morgenblad" zufolge, zMichte geworden, da auf die Aufforderung der staatlichen Frachtzentralc an die Reeder nur 7 bis 8 Scküffe angemeldet wurden, von deirerc einige überhaupt erst nach der Beendigung ihrer Psiichtreisen verfügbar sind. Das Blatt ,.,Socialdemokvaten" bezeichnet die mögliche Einfuhr genügend, großer Koylenmengen aus Amerika wegen der hohen Frachten als unrentabel, eine solche aus England wegen der gefahrvollen Transporte infolge der Tättgkeit der Tauchboote als unsicher. Ter militärische Mitarbeiter des „Morgenblad" bespricht einen Artikel Beriletts in der „Times" Md Frasers im „Daily Mail" über den Ernst der Lage auf dem Kriegsschauplatz sowie zur See infolge des Dauch^bootkrieges. Er kommt zu dem Ergebnis, daß man also nicht nur in neutralen Ländern Schwierigkeiten habe, die Kriegslage so optimistisch anzusehen wie General H aig sondern daß auch in England selbst Zerfahrene Fachleute sie mit beträchtlickiem Mißtrauen ansäherl.. „ Erfolgreiche U-Vootkrieg. Mehrere holländische Dampfer versenkt. Berlin, 24. Febr. (WTB. Amtlich.) Nach TelearÄM- men, die aus Hottzand hier erngegang-on sind, sind mn [vetmi-ai- Ui)i' nachmittazs mehrereholl a_ii u i f Schiffe, die mit deutschem Einverständnis ans Falmvury und Darttnouth in westlicher Richtung daS Sperrgebiet ver^ lassen wollten, vernichtet worden. ,, Bon amtlicher Stelle erfährt das Wolfssche dureau hierzu, daß nach der Sperrgebietserklärung holländischS Reedereien darum gebeten haben, 33 in Falmvuth und Tartmouth liegende Dampfer, von denen 20 mit betreibe und Futtermittel für die holländische Regierung beladen waren, noch nach Ablauf der auf den 15. Februar festgesetzten Auslanffrrst aus dem Sperrgebiet berausbringnr zu dürfen. Deutscherfetts wurde, um der holländischen Regierung die 20 Ladungen von Getreide zukonrmen zu lassen, ausnahnisweise das Einverständnis gegeben, aber die Be» dirrgung daran gekrrnpft, daß das AuÄaufen nicht später als Mitternacht vom 10. zum 11. Februar geschehen dürfe. Auf diese Weise konnten die Schiffe in der allen U-Booten bekannten Schonfrist, die in der Nacht vom 12. zum 13. Februar ablief, das Sperrgebiet in voller Sicherheit verlassen. Die holländischen Reedereien nahmen dieses Angebot mit Dank an, waren aber aus unbekannten Gründen außerstande, ihre Schiffe rechtzeitig aus England herauszu^ bringen, dne erneuerten ihre Bütten um Gewährung einer Ausfahrtmöglichkeit zu einem späteren Dermin. Darauf ist ihnen mitgeteilt worden, ihre Schiffe könnten entweder in voller Sicherheit am 17. März oder in nur relativer Sicherheit am 2 2. Februar auf einem- bestimmten Weg Dartmouth und F a l m o u t h verlassen. Von diesem Angebot wollten achtzehn Schiffe am 22. Februar Gebrauch machen und den Weg in besttmmter Fahrt zusammen zurücklegen. Diese Nachricht ttas am 16. Februar in Berlin ein. Den Reedern dieser achtzehn Schiffe wurde daraus nochmals ausdrücklich mitgeteilt, daß für den 22. Februar keine unbedingte Sicherheit gewährleistet iverden könne, da es ungewiß sei, ob alle in dem zu passierenden Gebiet arbeitenden Unterseeboote deir funkentelegraphischen Befehl erhalten würden. Dabei wurde auch betont, daß ^gen Minengesahr außerhalb der angegebenen Kurslinre Überhaupt keine Gewähr übernommen werden könne. Anscheinend haben schließlich acht Schiffe das Risiko der Fahrt auf sich genommen. Wenn die holländische Nachricht zutrifst, daß diese acht Schiffe untergegangerv sind — eines davon soll an der englischen Küste auf Mine gelaufen, die anderen sieben am 9Lachmittage des 22. Februar auf der verabredeten Kurslinie versenkt worden sein — so wird dies tief bedauert, aber die Berantwortting dafür trifft die Reeder, die es vorgezogen l^abeg, chre Schiffe nur bei relativer Sicherheit am 22. Februar hinauszuschicken, anstatt bis zum 17. März zu warten, zu welchem Zeitpunkt eine volle Sicherheit zugesagt war. Eine Meldung unserer U-Boote liegt noch nicht vor. Rotterdam, 24. Febr. (WTB.) Nach einem bei der Direktion des Rotterdcunschen Lloyd eiirgetroffenen Telegramm scheint auch der Dampfer „Menado" (5874 Tonnen) torpediert worden zu sein. Besatzung und Passagiere wurden gerettet und auf den Scilly-Jnseln gelandet. Der jDampfer tteibt noch und wird nach Falmouth geschleppt. Haag, 24. Febr. (zf.) Es steht nunmehr fest, daß sämtliche Besatzungen der versenkten Schiffe gerettet worden sind. Haag, 24. Fsiör. (WTB. Nichtamtlick.) Der Minister des Innern htt Nachricht von dem niederländischer (öesandtzen in London erhalten, daß nach einem Telegramm von den Scilly- Jnseln die niederländischen Schiffe „Noorderlij f", „Z oun lij k", „Jacattro", „Rouland", .^onland" und „Gamfterland", die am 22. Feckruar gemeinsam von Falnwutb abgefahren sind, um 5 Uhr nachmittags desselben Tages von einem deutschen Unterseeboot torpediert wurden. Der Minister habe sichi sofort telegraphisch nach dem Schichak der Besatzungen erkundigt. Bei der Direktion der Hvllcrnd-Amerika- Linie traf die Nachricht ein, daß die Besatzungen der Dampfer „Noorderlijk^' und „Zjounlsik" gerettet ivurden und in St. Maid auf den Scüly-Jnseln gelandet sind. Die Dampfer „Rorckmd^' und „Boudlong" treiben noch. Bon den Besatzungen wurden 200 Mann in Pensanca gelandet. Auch der Rest der Besatzungen dürfte in Sicherhett sein. Holländische Pressesiimmen. Haag, 24. Febr. (Zf.) Sämtliche holländischen Blatter fee» sprechen die Torpedierung der sechs niederländischen Schisse in Leitartikeln, die zwar sämtlich die Bestürmung und Erregung betonen, die der Verlust von sechs Schiffen hervorgerufen hat, aber im allgemeinen gemäßigt und besoimen gehalten sind. Es niird einheid' lich betont, daß gerade für den 22. Februar, an dem die Schiffe von Falmouth abgegangen sind, eine relative Sicherheit z-w* gesagt worden war. Der „Niewve Rotterdams che Courant" weist darauf hin, daß man in englischen KreUen getvolytt sei, mit einem verächtlichen Achselzucken über den Ernst des U-Bootkrieges zu sprechen, daß aber trotzdem der Verlust von sechs Schiffen an der englischen Küste toiederum gezeigt hübe, daßdiedeutschenU-Bootesreie- Spiel hätten Für die NahrungsmittelversorgnnK Lollands, sagt dos Blatt mtt Reckt, ist der Verlust dieser sechs Schiffe ein schwerer Schlag, denn fünf dieser Schiffe besorgten die Getteideanfuhr und drei trugen kostbare Frachten von Getreide und Mehl. Sämllicke Schiffe sind verloren gegangen. Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant" fordert eine weiten: Einschränkung der Brotrationen, da die Not in Holland stets zu steigen drohe. Zwischen zwei kriegführenden Ländern gelegen, so führt das Blatt «uS* die sich gegenseitig auszuhungern ttachten, wird unser Land immqp mehr das Opfer. Man versichett uns mit Motten, daß dies nickt die Absicht sei. England hätte das bttveisen können, indem es unsere Getreideschiffe früh genug und zwar vor dem 5. Februar hätte abfahren lassen. Dann hätten wir den Verlust dieser sechs Schiffe nicht zu bettauern gehabt, aber Deutschland kann nun durch eine einwandfreie Tat zeigen, daß es die klaffende Wunde zu lindern gewillt ist. Das Blatt sieht diese Linderung darin, daß für die verlorenen Schiffe gleickwettige Schiffe von Deutschland zur Versiiguug gestellt iverden. Das „Haager Vaderland" sagt: Der Schütze, der blind seine Schüsse abgibt, ist Deuffchland.^ Derjenige, der sich nicht in das Gebiet begeben darf, in dem diese Schiffe fallen, ist England. Das „Amsterdamer Handelsblad" zieht eine Parallele zwischen der Beßandluna, die Deutschland den amerikanischen Schiffen und den niederländischen angedeilM lässe, und kommt zu dem Ergebnis, daß Deutschland sich eine besondere Gettngschätzung der Rechte und Interessen des niederländischen Volkes gestatte, ivährend es Amerika gegenüber vorsichttg sei. Neue U-Boot-Meldungen. Berlin, 24. Febr. (WTB.) Bon zurück-gekehrten U> Booten sind neuerdings elf Dampfer, zwei Segler und acht Fischerfahrzeuge versenkt worden. Unter den elf Dampfern befindet sich der englische Transporter „A. 19" und der Dampfer „Asrick' der White Star Line, der am 12. Februar aus dem Wege von Liverpool nach Plymouth versenkt wurde. Mit den übrigen versenkten Schiffen gingen unter anderem verloren 8600 Bruttoregistertonnen Kohlen, 1800 Donnen Stückgut und 3000 Tonnen Salpeter. Da nach obiger Meldung der Dampfer „Afric" am 12. Februar und nicht am 16. Februar versenkt worden ist, haben die Engländer die am 16. Februar als Erfolge eine® U-Bootes in 24 Stunden bekanntgegebenen vier Hilfskreuzer bezw. Dxmsporter sämtlich verschwiegen^. äciicufung oes iiaireuische» TrauSportdampsers „MinaS". Rom, 2-l ,vebr. (WTB.) Der ,,Agvnzin Stvfani" zufolge wurde der am 13. Febrnnr nach SÄonrk abaegLNgene ^E»por1dampser „Minas" am 15. Februar durch ein fnnbl^ Unlerloeboot ungefähr 160 Seiten westlich von versenkt. Herbeigeeilte Fahrzeuge Hütten er neu ndon, 23. Febr. (WTB.) Der englische Darnpfer „Belgien, 4588 Domren, ist versenkt »vordem Der englische Danrpfer „Wa t ch fi e l d" und die englische Bark n- verauld", 1416 Tonnen, sind versenkt worden. London, 24. Febr. (WTB.) Llohds meldet, daß der englische Dampfer „Grenadjer" (1004 Tonnen) versenkt wurde. Der Kapitän und sechs Mann der Besatzung wurden getötet, der Rest der Besatzung ist gerettet. Der englische Danipfer „Tro jan P riiice" (3196Tonnen) ist versenkt worden. Amsterdam, 24. Febr. (WTB.) Nach englischen Müttern werden die folgenden Schiffe von Lloyds als vermißt angegeben: Der Dampfer „Bayreanlx" (3000 sonnen) aus London und die britischen Segler „Baltic", ^,Bro ckles b y" und „C p l o m b i t schnell geimg erfolgen karrrr. Zu diesem Zrvecke »vird die vorn Reichskanzler zu errichtende Stelle, soweit erforderlich, gewisse Mengen der -Mwnnten Br-ermstvffe beschlagnahmen und sie bestimmten Empfänger»» zuteillm. Tie Teil- beschlagnähnre kann die völlige oder teilweise Ausheburlg oder AeVdcrung bestchender LicherMrM«LpflichLmlgerL nötig nrachen. Darüber ^owre rm ^treMU.über die Uebernochnwpreffe entscheDer w - ,^ch'«dsüericht, dessen Sußvmrreiisetzuug mrd Versalien vom Rer^Sm^ler geregelt wrrd. Die unter der- allgemvineu Tienstauf- Reichskanzlers stehende, im übrrgeu aber selbständige 3«ntvalstEe, die die Bervldmurg durchzusührerr hat, wird derrrj f^asanrl angeglredert, um in steter Fühlung mit derr militäri- -i 1 ? 1 sollen zu bleiben. In derr rvick»tigsten Erzaugmigsgebieten , ollen Nebenstellen erdichtet Werdern Berlin, 24. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) In der heutigen Sitzung des Bundesrats gelangten zur Annahme: Der Entwurf einer Bekanntmachung betreffend die Bestimmungen zur Ausführung von § 7 des Gesetzes über ben vatcrländischenHilfsdienst, der Entwurf einer Bekanntmachung über die Regelung des Verkehrs mit Kohle und der Entwurf einer Bekanntmachung betreffend die Aen- derung der Verordnung über M i n e r a ö I e, Mineralerzeugnisse, Erdwachs und Kerzen vom 18. Januar 1917. Be r l in, 25. Febr. (WTB.) Ter Kaiser nalM heute Vormittag den Vortrag des Reichskanzlers eiitgegen. Ter Kaiser hörte gestern den Vortrag des Chefs des Zivilkabinetts und gestern und heute den regelmäßigen Vortrag des Generalstabes. Zeder Gramm Gold ist willkommen! viele wenig machen ein viel! Die GoldakkaWeüe in den Räumen der Bezirksparkasse Gießen ist morgen von 2 bis 4 Uhr geöffnet. Ans Stabt unb Land. Gieszen. 26. Februar 1917. ** Auszeichnung. Der ©efreite der Landw. Friedrich Sand wurde, nachdem er in Serbien die Hessische Tapkerkeits- nredaille erhallen, jetzt nn Westen mit dem Eifer,len Kreuz 2. Klasse a»lsgezeich,let. Er ist geboreller 6ffesiener und sieht seit Anfang des Krieges uilunterbrochen im Felde. ** Bub e nstr eich e. Wer gestern einen Ausflug in den Wäldern um Gießen machte, konnte wiederum feststellen, daß von Bubenhänden allenthalbeir Bänke umgeworsen ^nb zerstört worden sind. Es ist dies ein tveiteres Beispiel für die zunehmende Verivahrlosung der Jugend, über die an dieser Stelle schon öfter berechtigte Klage geführt wurde. In der Stadt selbst ist es nicht anders. Das Benehmen der Halbwüchsigen ist oftmals s-o, daß man ihnen mit einer gehörigen Manlschelle hinter die Löffel fahreir möchte. Das böswillige nächtliche Herausklingctn von Aerzten usw., die in ihrer Bern.fsansübnng durch die Kriegsverhältnisse überbürdet find, hat auch noch nicht nachgefasscu. und es wäre dringend zu wünschen, dalß endlich einer der Missetäter gefaßt und zur Anzeige gebracht würde. Wie uns vom Lande geklagt lvird, ist es auch dort nicht besser lme in der Stadt. Seit einiger Zeit wird dort, wie man uns schreibt, von halbwüchsigen Burschen allerlei Unfug und Ruhestörung verübt: Abends, luanchmal rrach der Polizeistunde, lvird von ihnen an die Fenster und Fensterläden geklopft und es werden Namen voir Personen mit verstellter Stimme ge- rirfen. Auch werfen diese frechen Buben mit Steinckjen, Schnee und Eisstilckchen an die Wände des Hauses. Wenn es kein anderes Mittel gibt, so sollte man diesen Burschen den Ernst der Zeit handgreiflich karmachen. ** Wegen einer Marke den Anspruch auf Invalidenrente verloren. Die Witwe R. von P. hat lange Jahre hindurch Beiträge zur Invalidenversicherung geleistet nub wollte nun, nachdem sie alt geworden, Antrag auf Reute stellen. Hierbei stellte sich heraus, daß sie ihren Anspruck) auf Reute verloren hatte, weil in den Jahren 1903—1905 eine Marke zu wenig geklebt war. Die Witlve R. hatte wohl die zur Erfüllung der Wartezeit notwendige Airzahl Marken früher geklebt und dadurch einen Anspruch auf Rente erworben, 'sie ncußte aber, um diesen Ansprirch ju behalten, imrerhalb 2 Jahren mindestens 20 (bei der freiwilligen Versicherung 40) Wocklen- rnarken kleben. Da sie aber in der Zeit von 1903 bis 1905 jnur 19 Marken geklebt hatte, ist der Anspruch auf Rente erloschen; er lebt erst wieder auf, wenn erneut 200 Wvchen- marken verwendet sind. Leider sind die Fälle, in benen Versicherte oft wegen gairz geringer Versehen ihre Ansprüche verlieren, außerordentlich zahlreich. l§s kann deshalb den freiwillig Versicherten iricht drilrgend genug ans Herz gelegt werden, ihre Jnvalidenkarte und sonstigen llnterlagen (Bescheinigung über die ausgerechneten Quit- tungskartei-l usw.) von Zeit zu Zeit von sachkundiger Stelle prüfen zu lassen. Die Gemeinn ü tz i g e Re ch t s be ra- tungsstelle des Evang. Arbeitervereins (Schiffelibevger Weg 16III) steht allen Versicherterr in den Dienstags und Freitags abends von 8—9 und Sonntags von 2—3 Uhr stattfindenden Sprechsticnden zur kostenlosen Vornahrne dieser Prüfung zur Verfügung. ** Höhere A u smahlung des B r o t q'e l r e i d e s Durch Verfügung des Direktoriums der Reichsoetreidestelle ist im Einvernehmeir mit dem Präsidenten des Kriegsernätzrnngsaintes festgesetzt worden, daß sofort, spätestens aber vom 1. März 1917 ab. Roggen und Weizen nnndestens bis zu 94 v. H. ausznmalilen sind. Diese Festsetzung gilt für alles Brotgetreide, auch für dasjenige, welches landwirtschaftliche Selbstversorger ausmahlen lassen. Siehe Bekanntmachung. ** De r Theater-Berei n hlätt am Dienstag, bem 27. Februar, 6 Uhr, in der alten Bibliothek. Brandplatz 4, seine General- versaivinlung ab. ^Näheres siehe Anzeige. ** LichtsPiel h aus, Gießen. Das Gastspiel der Deutschen Iagdsilm-Gescllschast, das mit großem/ Beifall ausgenonrmen 'mürbe, findet nur uod) heute und morgen statt. Die Vorstellungen beginnen täglich nachmittags 4 und abends 8 Uhr. ** Schwarz-Weiß-'Theater. Sellersweg 81. Die Direktion hat wegen großer Nachfrage die Vorilihrung des Film- werkeS „Der Beilis-Prozeß" bis einschließlich Dienstag, 27. Febr., verlängert. Es ist also noch jedermann ttzelegenheit geboten, diese geschichtliche Tatsache int Filin lviedergegebeit zu sehen. ** DaS heutige Kreisblatt Nr. A5 enthält Bekannt- machungcn über Einsührnng von Schal- und Krustentieren, soivie Zubereitung von diesen Tieren; Verwendung von Rüben bei der Bereitutlg von Roggenbrot und Verkauf voit Ferngläsern und Objektiveir für Photographie unb Projektive Landkreis Gießen. S. Hausen, 24. Febr. Daß auch anderlvärts nordlichtartige Erscheinungen, wie sic von nns beobachtet wurden, rnalngerwmmen tvovden sind, belveist folgender von dem „Franks. 6^eneralcuneiger" (Nr. 41, 17. Febr.) dem „Heid. Tagebl." eirtirommener ^lerickü- Es heißt dort: „Gleich nach Tunkelwerdm lagerte sich über den nördlichen Horizont ein hellen Schein, aus dem besonders um 9 Uhr alleuthalben sck>eiuwerferartige Strahlen her'vor sahen. Sic verstärkten sich wl einzelnen Stellen, um nach kurzem wieder zil erblassen. Gegen 10 Uhr war irichts mehr von der Erscheimmg tvahr- zunehmen. Das Nordlicht dürfte im Zusammenhang stehen mit denk am 9. ds. Mts. erfolgten Vorübergang einer riesigen Sonnen- sleckengrnppe vor der Sonnen scheibe., Es wäre interessant zu er» fayven, ob auch Störungen ui den Telegraphen!urien beobachtet lvnrden, wie das öfters geschah." ** Ltch, 26. Febr. Gefreiter Heinrich F u h v, welche»» vor einem Jahre schon das Eiserne Kre»»z 2. Klasse verliehen »v»»rde, erhielt nunmehr auch die Hessische TapserkeitSmedaille und wurde zum Geschützführer ernannt. ** Steinbach, 26. Febr. Kriegsauszeichnungen. Der Wehrmann Karl Kräiner, Sohn des FrnchthändlerS Heinrich Krä,ner I., soivie der Wehrrnann Karl K r ä »n e r III.. Soh»r des Landivirts Hans Heinrich Krämer, beide von hier, habe»» die Hessische Tapkerkeits»nedaille erhalten. Beide Wehrinänner befinden sich seil Kriegsausbruch iin Felde. Sie haben die Kämpfe um Lille, sowie die Schlachte»» in der Champagne mitge»nacht, a»»tzer- de,n lange Zeit an der Son»n»e mitgekäinpft. Bis jetzt sind beide in alle»» Treffen nnverwundet gebliebei». ' Utphe, 26. Febr. Auch »lnsere Ge»neinde hat sich bei der Samn»l»»,»g zur Ernst-L»»dwig - I üb i l ä u »n s - S t i f t u n g recht ovierivillig gezeigt: 322 Mk. konnte»» au die Krelskasse Gießen ab- geliefert »verden. Kreis Friedbcrg. — Friedberg, 26. Febr. Tie 23jährige Lina Mater von hter versuchte i»n Frankfurter Hauptbahnhos auf einen scho»» fahreildei» Zug zu springen. Sie kam dabei zu Fall und geriet unter den Wagen, deffen Räder ihr das linke Brin abwhren. — B a d - N a u h e i m, 26. Febr. Der Schriftsteller und Kult»lrhistoriker Paul W i l l i c e n u s ist hier im Alter von 70 Jahre,» gestorben. Ter Verstorbene ist in weitesten Kreisen durch seine Forschungen über die Echtheit der in Darrnstadt aufgefrmdenen Totenmaske Shakespeares bekannt geivorden. Auf de»n Gebiete der Volksbildungsbestrebunge»» »var Willicen»»s neben seiner sonstigen schriftstellerische!» Tätigkeit besonders rührig. Hessen-Nassau. — F rankf ur t a. M., 25. Febr. FrankfurtSLebenL- Mittelversorgung. Die Austvenöungen der Stadt für Lebensmittelversorgung erreichten bis Ende 1916 die Höhe vont 63 400 000 Mk. Dieser Summe stehen für den gleichen Zeitraum: 53 300 000 Mk. Einnahmen gege»nchLr. Zur Deckimg des Ausfalls hatte die Stadtvewrdnetenversauunluug bereits 6 Millionen Mvrs bewilligt; »mnmehr ersucht der Magistrat um weitere Bermlliguug eines weiteren Kredits von 6 Millionen Ncark zu Lasten des KriegS- fanb£ Weiter beantragt- der Magistrat Kreditbewilligimgen von 105 000 Mk. für Liebesgabe»» rtn Soldaten intb gemeinnützige Veranstaltungen und 150 000 Mk. für Gründung eines Betriebsfonds der Belleidungsstelle. — Von Kriegsbeginn bis Emde März 1916 verausgabte die Stadt ffir Kriegszwecke 24 500 000 Mk. ; für Fa- milienunterstützungeu wendete sie von April bis September 1916 etwa 22 000 000 Mk. auf, ferner für Teuerungszulagen, Lohn- fortzahlmigen u»»b Kriegsunterstützungen au städtische Angestellte 1 770 800 Mk. Letzte Nüchrichten. Die Versenkung der lwlländischen Schiffe. A m st e r d a m, 26. F-ebruar. „Handelsblad" berichtet avs London: Bis jetzt sind 400 Mann der versenkten l-olländischar Schiffe in London angekvnrnren, wo sie mrf Gelegenheit warten, zurückzukehren. Haag, 26. Febr. Das Pvessebureau Vas-Dias erfährt aus Reederkreisen, daß nach den Konferenzen »nit der Regier»ma ge- plant gewesen lvar, ii». der folgenden Woche etwa 20 Schisst her gnof?en lieberfahrtsgesellschaffen ans Rotterdam und Amsterdam nach A»nerika ausreisen zu lassen. Rotterdam, 26. Febr. Reuter meldet, man sei in Eng- 1a»rd der Ansicht, daß die holländischen Schisse, indem fie Zusammen und mit angcFwrdede»» Lichtern fuhren, den Angrfff geradezu heoarrsforderten. Wären sie gefahren, nne die englischen Schiffe, so würden sie ebenso sicher duvchgekommen sein, wie die meisten von diesen. Diese höhnische Prahlerei dürste, so schreibt der „Berliner Lokal-Anzeiger" in Holland auch nicht gerade freundlich ausgenommen werden. Die amerikanischen Wettfchiffe. Genf. 26. Febr. Wie dem „Matin" aus ^Sordttrux genreld«. nnvd, sehe »»»an in den nächsten Stmrden bereits der Ankunft des amerikanischen Dampfers „Orleans" mbgegm, der ebenso wie die ,,Rochester" ihre Reist »»ach Europa auf die persönliche Initiative der beiden Direktoren der Kerr Stcaniship-Compcmv unternvnr- n»>en habe»». Die Transportkrisis in Amerika. Berlin, ,26. Febr. In Nelv Bork setzte laut „B. T.". um neue ernste Tumulte als Folge der Tronsportkrisis zu vermeiden^ die Staidtverwalttlug 5 Millionen Franks zum Einkaust von Lebensmitteln aus, die zu den »"»blichen Preisen m» die Bevölkerung abgegeben werden sollen. Englands Sorge um das Alenfilienmaterial. Rotterdam, 26. Febr. „Westininfter Gazette" warnt davor, sich bezüglich der Mich vlockhandenm Arbeiterreserven zu gwßen Erwartungen hinzugeben. Bei einer Bevölkerung von 45 Millionen kü»rne man nicht 5 BMioiren in die ?lrmee eürreihen, 2 bis 3 dldilltonen zu der Arbeit in den Drniritivnsfabristn bv- ilitniinen oder die Inganghaltung von Industrie m»d Handel übertragen und darin noch eine große Reserve voi» Menschok rn eirrem Alter übrig behalten, in den» sie mit Oeichtigkett ans einem! Industriezweig in einen anderen versetzt »verde»» kömren. Englands Einftlhrersparnis. Berlin, 26. Febr. Zu Llohd Georges »reuesder Rkde heitzk es im Lokala»rzeiger. Ar»f uicht nrehr als auf eine ErnfulwersparniS von 900 000 Tonnen beziffert Llvtst George das, was England m einem Iahte der Einschränkung erreichen werde. 900000 Gv- »uichtstonnen solcher Gitter, »vie sie durch die rreuen Einftrhrverbvdv künftig nicht mehr die eirgllsche HWidelstonnage belasten werden, finden tatsächlich bequem Platz, einer Raunttormage, wie sst jn»fa* U-Boote in den letzten Monaten vor der Verschärfung des U-Bvot- krieges allmonatlich versenkt haben. Die französische Verkehrsnot. B c r n, 26. Feb-r. Die Gesellschaft Paris—Lyon—Mediteramie teilt mit, daß ab 15. März »vettere Schnellzüge arrssalle»» müssen^ Bern, 26. Fchr. Der „Mattn" meldet aus St. Paul de Lyon: Die Kälte der letzten Tage richtete ungeheure Verheerungen in den Anlagen für Frühgemüse an Der Schaden au erfrorenem Blumeukvhl beträgt allein 800 000 Frcurcsl. Auch von anderem Genr»»se ist fast »nchts mehr übrig. Die Arüschoken mußten gänzlich ausgerissen werden. Bern, 26. Febr. Nach ftanzösischen Blättermeldrmgen betrug die Bevölkerung von Reims bei der letzten Volkszählung 17 100s Köpfe, das heißt 100 000 Menschen »veniger als vor den» Kriege Berlin. 26. Febr. In der frairzösischen Kanrn»er erllärte der frühere La»»dwirtschaftsmimster David, das Land rverde der Regierung »ncht verzeihe»», »venn diese »richt alle Maßnahmen ttefst^ um die Hungersnot zu vermeiden. Genf, 26. Fckr. Wie „Pettt Jour»»al" berichtet, werde von jetzt an ein Teil der deutschen Kriegsgefaugenen in Ginlppen zu st fünf eingeteilt, zu Arbeiten in der Landwirtschaft und in den Back^ stuben venvendet »verden. Auch Zivilgefa»»genr sollen in der Back-^ stube arbeiten. Rußland abgrschnitten. Wien, 26. Febr. Wie polnisckje Blätter aus Lemberm berichte»», ist zwischen Rußlaird u»»d den Ententeländern durchj den Unterseebootkrieg der Personen-, Brief- und FrachtverM kehr gänzlich eingestellt. Foruran»«««» Schaupsei' Es hat Gott gefall* J am 24. d.Mts. unser liebes unvergeßliches Walterchen iin zarten Alter von 2 l U Jahr, und einige Stunden später auch seine Mama, meine liebe Gattin und treusorgende Mutter meiner Kinder, Tochter, Schwägerin. Tante und Nichte Frau Katharine Merlau geh. Müller im Alter von 25 Jahren zu sich zu rufen. Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Emst Mörlau und Kinder. Gießen (Crednerstraße 16), den 26. Februar 1917. Die Beerdigung beider findet Dienstag, den 27. Februar nachm. 3 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. 1594 EBank»sigun@. Für di© vielen Beweise inniger Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres lieben Sohnes, Bruders, Schwagers und Paten Musketier H. Krämer Inft.-Begt. 135, 7. Kompagnie sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Groth sagen wir auf diesem Wege innigen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Philipp Krämer II. Annerod, den 23. Februar 1917. 01096 Verwandten und Bekannte« die schmerzliche Nachricht, daß unser lieber, herzensguter Barer Zugführer am 24. Februar nach kurzem schweren Krankenlager, im nahezu vollendeten 66. Lebensiahr, sanft verschieden ist. Die tiefgebeugten Kinder: Johanna Schneider W»v., geb.Port Elisabethe Port Carl Port. Gießen lRiegelpfad 14), den 26. Februar 1917. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 28. Februar, nachmittags 7«3 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. 1596 Am 25. ds. Mts. verschied sanft nach kurzem Krankenlager unsere liebe, unvergeßliche Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Dorothea Schimpf Ww., geb. Benner im Alter von 70 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Dorothea Schimpf Familie Schmidt Familie Steinmüller. Rodheim a. d. Bieber, Heuchelheim, Rödgen, Gießen. 26. Februar 1917. 1591 Die Beerdigung findet Dienstag, den 27. Februar, nachmittags 3 Uhr, vorn Sterüehaus aus statt. LxpcNicnL m.Einj.-Berecht., aus derZi- garrenbranche, militärfrei, 20Jahre, in allen vorkommenden Bureauarbeiten insbes. mit der Sortiererei, Be- reiferei u. Versand eingehend vertraut, sucht Stellung. Schrift!. Angeb. unter 01095 an beit Gießener Anzeiger. Erl", Uanshäherin ges. Alters,spars. u. gewisseirh. i. i. Beziehrrng, s. z. 1. Avril Stell. Off. erb. an Eliic Römer, Alsfeld, Oberh. la01 Linlegeschweine hat abzugeben. A. Braun, Slardargsr-LtraSs 66. 11602 MEine trächtige 5£iege zu verkaufen bet Heinrich WießnerH., Annerod. [° 1097 Harten in schönster Lage der Eich- gärten zu verkausen. Näh. in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. 01110 Berich. Möbel, vollständ. Bett. Sofa, Tisch «fl©., sowie 2 silbergraue, (i Monate alte Mntterbaic» zn verkaufen. [01113 Dammstraße 21 p. ZweiDgzintaiwape 1 bis 50 kg u. 1 bis 1000 kg zu verk. Carl Schonck. Gut erh. Sitz-Liegewagen bill. z. verk. «ro!üorlvr8tr.2111.°'«.» Kinderwägen z. verkauf. 01108 Walltorstr. 731. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem so schmerzlichen Verluste sowie für die liebevolle Pflege seitens der .Krankenschwester und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers sagen hiermit herzlichen Dank Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester und Schwägerin, insbesondere Herrn Pfarrer Hartmann für die trostreichen Worte am Grabe, sowie für die Kranzspenden sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Im Namen der Hinterbliebenen: Ludwig Vogel. Somilic h. Schwarz. Trohe, den 24. Februar 1917. [1572 Arthur Friedrich Wilhelm. % Alten-Buseck, den 23. Februar 1917. 1574 29] Hanen Säte 2 ist eine 5 Zimmer Wohnung mit gr. Vorplatz zu vermieten. Näheres Gesellfchaftsverein, Sonnenstraße 19. 3 Zimmer 3 Zimmer park, für Bareau geeignet, z. 1. April z. vermieten. Batrnbofftr. 46. 1 503 Aelterer Herr im Zivil- Dienst tätig sucht 1 oder 2 best', möbl. Zimmer, offne Sonnenseite bevorzugt. Bad n.sanitäre Einricht. muss. mod. sein.Off.u.0.14333Sasrsnstein LVogler, kravLknrt n.M. '^°hv 1 oder 2 schön möbl. Zimmer in besserem Hause sofort gesucht. Schrift!. Angebote m. Preisangabe unter 01098 an den Gießener Anzeiger. 2 Zimmer l inetnandergehende Zim. in fr., ruh. Lage, ohne Möbel zu oerm. Näh. zu erfr. i. d. Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. 1 010C1 | Verschiedene] Stube, Kabinett n. Küche mit od. ohne Möbel, sofort zu vermieten. Anzusehen von 2—3 und nach 6 Uhr. Kaiser-Allee 34 I. 1560] Kleine Wohnung zu verm. Wieieckerweg 16 . | MöbL Zimmer\ Pension Sraaril Menen Mae22 Dienstmädchen gesucht. Wilhelm Matzer, Kaiser Allee 27. l!600. gegen Vergütung 01078 M. Harth, Seltersweg 75 Mädchen [01112 für einfachen Haush. gesucht. Näh. b. Schmidt. fiöthestr. 23. Hausmädchen welches schon in bess. Hause gedient hat u. im Bügeln u. Zimmerarbeit erfahren ist. z. 15. Mai gesucht. Frau Land rat Sartorius, Wetzlar.!"" 1 für 1. April gesucht. Vorzustellen nachmittags 3—4 Ubr. Frau Professor Oßwald. Schifsenberger Weg 21. [1553 Mrlitärfreie, rüstige Leute sofort als 11308 b Wärter gesucht. Freie Station.Dienst- kleidung u. 450 Mk., jährlich steigend um 50 Mk. bis 600. Kriegsbeschädigte bevorzugt. Mektm der Heil- h. MMßglt Gietzeil. Kellnerlehrliilg 1. April gesucht. 01092) Felscnheller. LehHing mit guter Schulbildung sucht zum baldigen Eintritt >1528 . 1 . B. I!äu§er, Neustadt 56. Schpeinerlehrliog und -Bebilfen sucht Willi. Denan, Schreiner- meister, Neustadt 57. [01043 Lehrling m.gut.Schulbildg. -.Osternf. meinTapetengeschäft gesucht. Bewerbungen sind schriftlich erbeten. [1454 Heinrich Hochettttter. Wir suchen 1547 lllchme Wligk Dlkher und einen Werkzeugmacher für unsere Mrmitionsabteilung. Militärfreie Leute und Kriegsbeschädigte bevorzugt. Tüchtige Dreher, sowie Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen für Geschoßbearbeitung sofort gesucht. [1487 WWttkHa!MG.«.b.S. HsWttttilliiitte Biegen Zum sofortigen Eintritt suchen wir welche sich auch als Vorarbeiter eignen für die Bearbeitung von 15 cm Granaten und anderen Heeresbedarf. Humbert, Rose «LKo., G.m.b.H., Wetzlar. (1586D Eine angehende 1 Lehrmädchen gesucht. liftfeer-IlInKuzln, Scltereweg 2. Verkäuferin und 101105 Junger Mann, 18 Iah re alt, innllenKontorsächern gründlich ausgebildet, sucht Stellung per sofort oder später. Schrift!. Angeb. unter 1557 an den Gießener Anzeiger. Fräulein i.Schreibm.Steno- graphie und Buchführung gut bewandert s. Stellung p. sos. oder 1. April. Schrift!. Ang. u. 01103 a. d. Gieß. Anz. erb. Kauf gestielt 10-15Pferd, gebrauchte Lokomobile zu kaufen gesucht. 1568D Waschanstalt Heinr. Christ Dillenburg. neu oder gebraucht. 3—7 P8, 440 Volt, sucht zu kansen Firma Spörhase vorm.StaudingerLCo. Gießen. 1587 Gebrauchter hrahtzaun für Hühnerbausumzäunung, zu kaufen gesucht. Schrift!. Angeb. unt. 1230 an die Geschäftsstelle des Gieß. Anz. Kleine Pmsihllt, kleine LAeibemssl-ink mit Handbetrieb, Hestlabe zu Buchbiuderzweckeu zu kaufen gesucht. Näheres in der Geschäftsst. des Gieß. Anzeigers. Faekhea kaust Eugen Kaufmann, Schiffenberger Weg 50. [ 1529 Fe^ernritschenwagcn, 50 Ztr. Tragkr. z. kauf. ges. V. Dankel. Neuen Baue 7. Tel. 612. [ oim Gebr. Bügelofen, noch gut erhalten, zu kaufen gesucht. Schneidermeister Scharmann, Nieder- Obmen. [1592 Gut erhalt. Fahrrad mit und ohne Bereisung zu kaufen gesucht. Schr. Angeb. u. 01100 an den Gieß. Anz. Verschiedenss Das Vorlesungs-Verzeichnis der 1588i für das Sommer-Semester 1917 istkostenfrei durch das Sekretariat der Universität zu beziehen. WerliefertKisten 74/75 lg., 37/38 breit, 24/25 hoch? Offerten an Chemische Fabrik Dr. Käst, G. m. b. H., Frankfurt a. M., Gut- leutstr. 294. Es, Empfehlungen gaiif ist wieder in allen Breiten u. Preislagen am Lager »,«* CJ KbdehausQaJomon. Im Kopfwäschen mit Trocken-Apparat Frisierenu Ondulieren empfiehlt sich Frau SandorA Asterweg 1611 Neub Schirme Alle Reparaturen schnell und preiswert Gebrüder Waag Schirm-Fabrik Gießen, Seltersweg Nr. 58 Wer serH.ssenes Schah* werk, Geschirre, Leder, Zeltstoffe, Hahrradmäntel, Filz usw. selbst ausbessero will, verwendet vorzüglich die Nähahlc Stepperin D. R. G. M. Solide, beste Konstruktion. Näht Stepp» stich wie Maschine. Leicht za handhaben. Garantie für Brauchbarkeit Viele Anerkennungen. — Preis Mk. 2.50 mit Nadelsor» tienmg und Leinen zwirn, verpackt und postfrei. Io Lerferhandlungen käuflich oder direkt durch Joh. Zucker Stuttgart-Botnang. Sehwara - Waiss - Theater Sclters- weg 81. oder_ 1595a Oer Beilis Prozess! In 4 Akten, S i r '*®r„ ahro öramatische kriminalistische Geschichte, die jenen denkwürdigen Prozeß zum Vorwurf hat, der sich vor wenigen Jahren in Rußland v 11 tr!" und damals laut Zeitungsberichten die ganze zivilisierte Welt in Atem hie t Thgllch Weg© bis in kl. Dienstag, 27. F n,ben