m. Der ****•« rtfoemt titflfuf), attSec Sonntags. - Beilagen: Eketzever K«mllttndIStter: rLeeirblatl f«r de» «reis Sletzen. Sezn^prejz: monatl. 9V Vf., viertel- jäbri. Mk. 2.65. durch Abhole- u. Zweigstellen rnonaü. m Pf.: durch die Post Mt. 2.45 vi ertel- jährl. ausschl. Bestell«». Fernsprech - Anschlüsse: sur die Schristleitung 112 Verlag,Geschäftsstelle51 Ak^chriit für Drahtnachrichten: Anzeiger Stehen. s67. Jahrgang Postscheckkonto: Krankfurt a.M. N-86 damzrag. 2\. zeoruar General-Anzeiger für Oberheffen Aankoerkehr: Sewerbebank Stehen ..Mi/ine vvit Anzeige» K die Laqesnummer bis zum Nachmittag vorher. Zeiienoreir. f. Anzeigen: örtlich 20 Pf.. Vermietungen u. Stellengesuche 15 Pf., auswärts! 25 Pf., b. Platzvoffchritt' 30 Pf., Reklamen 75 Pi.^ bei Platzvorschrift 90 Pf. Hauptschriftleiter: Aug., Goetz. Verantwortlich, für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz, Stadt nnbi Land, Vermischtes u.Be^ richtsfaal: Fr. R. Zenz. Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. Milliarden neuer ttriegskredil vom Reichrtaa bewilligt JEF* 0an»to°arti.r. 23. ^r°ar. sitze. tUiner.JL^ ^ WWUUIJI. (ÄntätöS** ® ro ^*^ Hanptcillartirr »vi Kriegsschauplatz. „J 8 P®* te L‘ n ® Regen verlief der Tag in den meisten Avschmtden ruhig; an einzelnen Stellen der Artois- und ® auch zwischen Maas und Mosel kam es m eE ^ eniim :.®*Wten von Erkundungsabteilungen Aeehrerc Gefangene sind eingctzracht worden. Oestlicher Kriegsschauplatz. Krönt des Genrralfcldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. « 4 ,„ Aaiorgon. westlich von Luck, sowie zwischen silota sin« Mhastlkals sonst!" mmri ^ Minenwerfer- trn«^/„Ä^dn.. Mich von Zlozow. drangen unsere Stosi- ÄÄ »f' Stellung und kehrten nach Sprengung Sfn itif SS 250 Gefangenen, dabei drei Ossi- zrereu. mu) zwei Maschinengewehren zurück. »nn^W^LW ^'* um>ns tin &ront des Generalober st en «x,,,-. Erzherzog Josef. Nichts WesentlrÄes. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls „ . von Mackensen, utpere Srcherungsposten niesen in der Seretb-Nie- derung bei Coroul den Angriff mehrerer russischer Kompag- Mazedonische Front. Nichts Neues. Der Erste Generalgnartiermeister ^ Ludendorff. Der Abendbericht. Z55 1 4“'23. Febr., abends. (WTB. Amtlich.» »ichtliÄrtÄ 14 Dft< " " nÖ ©reigniffe * * * 1 er zusammanballt auch m der McheMqLcnt dos deutschen Reichstags, der gestern die georderten neuen .Kriegs kr e di te im Betrage von 1.5 Millior- die Stimmen der sozialdemo- ^^^^bo^S^uetnschaft, ohne lange 'Reden, kurz und 2S*gJ£^«* Öebefcwr.Vr einzige Oppo- unmer höchst unsympathisch ba er als Aufwi^l^ ^^^^?^^^H?lufmerkfamkeit und einen großen An- verschaffen konnte. Seine Werkstatt ö-wer KnogAnchre haben da wie ein langes' ? a ber alte Groller und Donne- x 71 ' unbrauchbaren Instrumenten und rasselt ^Schlüsseln, bereit Bart zwar kraus ist, aber rricht mehr ^ ^^l^hebt. So schal und fade ist nie eine Oppositions- - Wlt ß?^ 11 b j e s^uige. Cr hatte eben auch Stube nicht geöffnet, und deren muffige, ^^rMe Lnst wird jetzt rm Znsanlmenströmen mit der kalten Atmosphäre der Zeit fortgewirbelt und l^^tn mL ^ e ' fd)Vt We ; bcn - Gewitterschwüle herrschte im LALL hSÜS* m . a v ^■ l i t md)t bem Kommenden, denntzchrm lrausschen! die Winde naher, großer Entscheidnnaen ^ Mt unser ganzes Vertrauet setzen. Der letzte,' schwere Kampf Mit allen unseren wirksamen Mitteln' — auch' der Sprecher der svzialdenwkratischen Mrter, der Wg. Ebert, sein Haupt, und es waren befreiende Warte, die auch a?rs seinem Munde flössen, indem er er- Narte. „Die Feinde wollen ihre Croberungsziele durch- b M b ^ ..Z^trummerung der Mittelmächte bedeuten bU]t u Suchlage hält es' die deutsche SHi-aldemdkratie stir nottveiidig, die Kriegskredite zu be- wnlrgen, mn zu einem das Leben des deutschen Volkes l^^den Ftreden zu komnien." Die Schlichtheit und Selbstverständlichkeit, mit der die Vertreter der übrigen Parteien ihre zustrrmnenden Erklärungen abgaben,. sollte weithin kundtmi, daß lmr aus dem richtigen Weg zum Siege sind, w f^ er ' Ä-« er kleinste und bescheidenste Volksgenosse, de«, sich um Pontik und Kriegsorganisationen nicht kümmern mag, muß letzt einmal aushorchen und der Trag {Jj?, Ue } n SV x Sparsiwrmen rnüssen dieses Wvrt be- yerzrgen, weil sie erfahrungsgemäß cht gedacht haben, auf wohl nicht recht ari. DieSparsummen kemeswe-gs geopfert werden, sie werden verzinst, Mmckgezahlt, und sie mehren in der ? .chg^vleihe den Worslstand des Einzelnen wie der Gesamt hert. Beides aber, der Wohlstand des' Einzelnen und der Ge- Vngt für sie vom Ausgange des Krieges Wo ^^ ^aben kürzlich in diesen Blättern einige treffende j^arbe der „Köln. Ztg. wiedergegeben, die einmal zu- '^Mnfassend auseinandersetzten, wie cs uns nach dem M Z] i unserer Feinde ergehen itnirbe! Wir müssen heute diese Ausfuhrungen noch etwas erweitern: was würden allein die Kriegskosten für uns bedeuten ^f.uns Nicht erstattet würden! Man schätzt daß fle ans 120 Milliarden kommen. Die „Dresdener Nach?/ lno der Frage mit sicherem Blick nachgegangen und lmben jre mit folgenden sehr beachtenswerten Sätzen beantwortet: miprtSfrf, !i>a l, fi L r / w r- c iv z einen bedeuten? Neben Ülr-I-Jöstlichem Steuerdruck du Einstellung der deutschen Kultur- die stvrkc Berrinfferunss von B-amten- und Lehrerltcllen die Herabsepmg scmrtlichev Mxtzälter, die Ber- bei steigendsi Lcbensmittelpreisen losiote/t^^i dre ,tavkc Bennehrung der Arbcits- E ^^,^,?^Etcher . ÜnnMrnnLing, wenn nicht völliger Einstellung sozialpolitischer . Fürsorge. Mit alw: eine bedenkliche Verelendung der Massen und die Proletarisierung des heutigen Mittelstandes. Wäre die Summe in der Tat so hoch'und wollte man sie zur Deckung allein den d e n t s ch e n Schultern auferlegen, so wi/rde das ohne ioeitgehende Expropriation der (Linzelwirtschasten gar nicht möglich sein. Letzteres .ch verständliches - .Deutsch i'ibersetzt. bedeuten: die w i r t - ! chastlrche S elbsterdro ss elung , das wirtschaftliche Es^^da^K^ bis zum letzten Heimarbeiter. Ech6ü>t .darum ternen nrrchchareren und blutigeren Hohn als den - datz dieser Nrts^etzensvolle Krieg aus gehen solle wie das Horn- Schießen, und daß „jeder seine Lasten selber trage" W'er so sagt rat seäiem Volke zum Selbstmord, drückt seinen Bolksge- Bettelstab in die Hand. Mtt jedem neuen Kriegstage fS 1 ™ rmmer dringendere Existenzfrage des Reichs sowohl urVchtfn wT Staatsbürger, daß did durch den Krieg ver- erleg^wer^r^^^^ m nmidmi Maße imseren Feinden aus- darn^ü über irnjcre Feinde erfochten, und s^Ll e9 i an { ei ^ e gezeichnet werden! Die ssk^tertz die wir heute für die Anleihen zeichnen, sie Und wahrlich em Geringes im Vergleich zu den Kriegskosten d^r die Äch-uld säumigen Besitzwächter im Falle der Niederlage zu tragen hätten! weite des gestrigen Reichstagsbeschlnsses nachspüren! Der itih»h!Ü,yh? n m a i € !l übereinstimmend bewilligt, nnb.Oingte Notwendigkeit der Kriegsausgaben ist klar und eindrucksvoll erwiesen worden. Der Reichsschatzsekre- tär hat albe Grunde und Folgerungen aus der jetzigen Kriegs-! Jetzt dürfen wir uns den Ernst te. Sache nicht verschleiern, sondern wir müssen ihn uns Men Tag, ja, rede Stünde, ins Gedächtnis rufen. Der Kredit M vewilltgt, retzt darf cs an gebefreudigen Händen nicht feh- Zur nenenKriegsanleihe beisteuern. Sie wird nn nächsten Monat ausgegeben werden. Der bewilligte Kre- tw eT^ Jprm, die Anleihe aber und die Beteiligung daran der >Lache. Das jetzt überall tätige, auf keinen s^ude, seinem Schicksal entgegen gehen de wrrd zur Vollendung des Geplanten und fZ ™■ jnifecrufen. Welches Schicksal wartet unser, niL K ?Evvge säumige Hände und Herzen daß unjere gut begründeten Pläne schei- .^J^uv^dre .KriegsMle der Feinde siegen! Wir dürfen ist^ib mrt, 111 ' daß unsere Lage ernst Fuckluh entwickelt werden kann, wenn kein uub. kerne deutsche Frau versagt. „Wer ^UE bePsieren", dieses wehnrntsvotle Schiver- ^ dw Trauernden um gefallene Lieben, für dre Arnren, dre die Kriegs ha uo in den „Operationsgebieten" ^ rt M nick? für die der Kriegsanleihe, sondern da muß es^ heißen- W« bescht, der lerne geivinncn! Besonders «ch die Be^ Der öfterreichisch-uttgarische Tagesbericht. verlllutbart:'23^ Februar sisisi Nichtamtlich.) Amtlich wird Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresfront des Generalobersten er, rx,. r vo n M a ck e n s e n. , Westlich der Bnzeu-Alündung scheiterten Annäheruna^ versuche rnffischkr Kompagnien. ^nnuyerungs Heeresfront des Generalobersten .. s Erzherzog Josef. Frost geringe Gefechtstätrgkeit. Heeresfront oes Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. t 5^W xt1 i Frontabschnitten erhöhte Geschütz- und Mlnenwerftrkampfe. Die Tätigkeit unserer Jagdkommandos frohere Unternehmungen dieser Wurden per Brzeczany und nordrvestlich von Zaloeze aus se.uhrt. An berdm Punkten verrichteten die Stoßtrupps Ürundliche Zerstorrmgsarbeit. Bei ZaLeoze wurden überdies Maim und 2 Maschinengewehre aus den felndlichen Graden geholt. Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz. Nichts zu melden. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v- vofcr, Feldmarschalteutnant. Der bulgarische Bericht. vom^22 ^Februar ^DB.) Bulgarischer Gcneralstabsbericht m ?l e ionische Front: Ziemlich schwackje ArLillerietättg- 1 ^ L^wten Front. Eine englische Abteilung von etlvq 100 Mmm, der es gelang, sich in der vergangenen Nackft unserm Trahtver^uien bei M atche ko wo zu nähern, wurde zerstreut. Fn dem Bombengefecht wurde der die Abteilimg füllende Offtzier verunmdet und gefangen. . „ m a män MÄ c Front: Bei Jsacova Feuerwechsel zwischen den Posten auf beiden Tonauufern. ' ^ Der türkische Bericht. i^-^oustantinovel, 23. Febr.. (WTB.. Amtlicher Heeresoer ubt vmn 22. Februar. feuer ^ r i s f r o n t: Austausch von Artillerie- und Jnftrnterie- Kaukasus front: An der ganzen Front schwaches Ar- tllleriejener. Em Angrijssverfuch emer feindliche!c Erkuudungs- abterlung gegen einen einzctrren Punkt sä^tette. Efm feind-, L1 w^ Torpedoboot, das gegen imsere Truppen das Feuer zurück^' m ™ infolge eines Volltreffers unserer Arttlleriqs Bon der türkischen Kammer. Konstantinopel, 23. Febr (WTB. Nichtamtlich.) Ter Vizepräsident der .Kanrrner, Hassern Tjahrd, wurde mr Stelle des zum Fmanzmmister ernmmten Tjavid Bey zum Präsidenten der OtLomanischen diattonal- und Kreditbank gewählt. Die Karmner hat das Budgetprovisorium für Acärz int Re- tmgc von 4 492 7,78 Pfund bewilligt. Die Rede Lloyd Georges. ^ ^ ■ (WTB. Nichtamtlich.) Rentermel» Lloyd George betonte in seiner Erklärung die große Wichtigkeit der Schiffsraumfrage und sagte, daß eine Mrllüm Tvimen brrttichen Schiffsraumes Frankreich zu gewiesen worden sei und außerdeni em bettächtlicher Teil der brllischen Tonnage Ruß- -.;talren. Gegen die ll-Bootg^ahr könne man mit d^ahregeln Vorgehen, aber es seien auch sofortige und rüchichtbot-e Maßregeln notwendig, um das Problem der Dannage zu ichen das dem Lande große Opfer anferlegen würde. ^ ^.r s^lleUiche Erfolg der Sache der orc 01 -' *** -Coswig der Schiffsraumsäfnü-erigkecheu Jia % aUm -Abzügen fei nur ungefähr die Hälfte der eng- lychen Tonnage sür die gewöhnlichen Ersordwnisse verfügbar. Wahrend vor dem Kriege jedes Jahr Schiffe mit einem Gesamt Mi.nraße von oO Millionen Tonnen! in britischen Häfen an- gekomnien seren, sei diese Zahl jetzt aui 30 Millionen Tonnen herab ge tunken, und^ zwar ausschließlich infolge der Ueberweisuna von E>chMen für die kommerziellen und militärischen Erforder- nÄ^b^r^/^rtchn Die Regierung hoffe Mittel zu finden, um den Unterseebooten nurfium entgegentreten zu können. Sie wi'irde sich Ürafficheri .Torheit schuldig machen, wenn sie ihre Folckrk ohne werteres auf der Annahme ausbaue, daß sie diese Hoffnung werde erfüllen kmrneii. Ern guter Teil der Tonnage 1 worden, und es fei zu erwarten, daß noch wett mehr l^erien't werden würden, ehe die Gefahr überwimden werde. Die Einfuhr von Baubol z müsse dadurch vermindert werden, daß man französisches Bauholz für die Armee und brittsches für tvruvenstutze verwende. Eine ausgiebigere Gewinnung brittscher Erze, die allerdings geringeren Gehalt hätten, werde die britische Erzeugung mckerordentlich steigern. Lloyd George befaßte sich sodann mit der Frage der Lebens Mittelerzeugung rm eigenen Lande und wies auf die Notwendigkett mn, die Farmer dazu zu veranlassen, Getreide anznbauen. Die Regierung würde desl>alü die Weizenpreise bis zum Jahre 1920 garauttoren, für die Arbeiter Mindestlöhye festsetzen und die Er- ' dachtgeLes verbieten Durch alle diese Mittel könue Schiffsraum gespart werden. Aber diese fl ?5 pr Inzwischen werde der W Deshalb müsse die Papiereinffchr ^erden Dre Eichuhr aller wesentlichen uneingeschränkt bleiben, aber die von entl l wr oder stark eingeschränkt werden. nttnscher Tee würden nicht ins ^^bffcher Tee wlirde auf eme bestimmte Menge herab- ^rräte von Kaffei' und Kakao seren inr ^so vorläufig ansgehoben werden, hemnschem Fleisch und anders /«rhrimgsmitteln leben. Die Regierung hoffe, mit allen diesen Be- >^?a^agen r^r 900 000 Tonnen Einfuhr jährlich zn ersparen, dtt Einfuhr sehr vieles • b€r Viererzeugung allein würden Dounen^jährlich frei werden. Eine entsvreck>ende Ber- ?fl^^wig der Erzeugung von Spirituosen sei geplant. Wenn dmchgefühtt werde, so könne er ehrlich g^g/ngehen ^könn^^^ ^ schlimmsten Eventtralitäten ent- Englische Maßnahmen. iw* V X Nichtamtlich.) Reutermel- Unterhaus. Lloyd George sagte in seiner Erklärung, daß die Einfuhr von Kaffee und Kakao vorläufig eingestellt wurde. London 23. Febr. (WTB.) Meldung des Renterscksen Bureaus. Die Regierungsverordnung setzt als Datum für ^ b e r n ahme aller Kohlenbergwerke und ae- wisser Kanäle den 1. März fest. w ^^lllerdam, 23. Febr. (WTB. Nichtaintllch.) Der „Nienwe Rotterdams che Courant" meldet aus London: Die Parlaments- ^rS 10 !? einen Gesetzentwurf zur Einführung der Sommer- ' hat einstimmig die Emftihrung der Sommerzeit empfohlen ...^T.o^lhuket, das-., die Regieriurg den Landwirten Mindest- L Ur /P^ l '’’- n ' n^ b ,(^rlte für eine Periode von nichts ml w ^ Ewer, und mcht mehr als fünf Jahren garantiert hat, und daß em Mindestpreis für Kartoffeln ettrgeführt werden soll Erfolgreicher U-Voottrieg. Die deutsche tt-Bootsperre. G e n f23. Febr. (WTB.) Die Genfer Vertreter der großen Versicherungsgesellschaften, die mit den europäischen Staaten und auch mit den russischen und englischen Versicherungsgesellschaften in einein engen Zusammenhang stehen, berichten, daß im Laufe der letzten Woche neutrale Schiffe die Häfen nicht verließen, da die wergerten, an Bord zu gehen. Im Laufe der wurden außerdem von den Seeversicherilngs- nur in Genf, soicherii mich im Auslau de. Vertretern eingelaufenen Berichten keinerlei Seeversicherungen abgeschlosseii. ^ Febr. (WTB.) Der „Nieuwe Courant" chreibt ni einem Artikel, man müsse darauf dringen, daß Schiffen ausnahmsweise zugestaiidene ^>^bnis, Halifax anznlaufen, zur Regel für die ganze atlantische Schiffahrt gemacht werde. w7^Gro^bttt^N IT mt -£* 'Er. eine kolonial- >// ^ ipsfvniaiimen, davon zu uberfeuaen daN !v,ir ‘iw, LBL-L Z u V ta,lb ^ ^ ÄS ntöffen der ^.michbootsgesabr englische Hären anl.mfen LLBWK».mr»«s Schiffe zur Fahrt in das gefährliche Nordseeo^i^lwllan- damtt bnttsche Schiffe dieses Nffsiko nichff ^ Zwingm, Tiesos sei ein schlimmer Mi^rauch^ «ä'aaTSsr 1 ^. Si, 35 5 C'a„ M „ ÄStaBWÄ die Schifferhrt nach dem Auslände ein zu. stellen und die ganze Handelsflotte in Barcelona und Valencia zu- sanrmenzuziehen. Der Dumpfer „Antonie Ferrer", der nach Cette abreiseu sollte, sei angewiesen worden, in Valencia zu bleiben. » Ein dänischer SecmannSsireik. Kopenhagen, 23. Febr. (WsLB.) Die dänischen Matros e n aus den Schiffen fttt Jnlandsfahtten haben heute dre Einstellung der Arbeit für den kommenden Donnerstag ango- kündigt. Wenn bis dahin keine Einigung gefunden ist, so würde der Beschluß der Matrosen der Einstellung der gesamten dänischen Schiffahrt gleichkommen. Das Verhalten der Matrosen steht zweifellos mit dem gestrigen Scheitern der Verhandlungen zwischen den Reedern und Seeleuten auf Schiffen für Inlandsfahrten in engem Zusammenhang. Uebec den Grund des Abbruches der Verhandlungen verlautet, daß Llie Reeder sich bereit erklärt haben, die Besatzungen von Schiffen, die Ausfuhr nach England besorgen, außer der höheren Lebensversicherung -eine Erhöhung der bisherigen Krregszulagen um 50 Prozent zu bewilligen. Da aber die Vertreter der Seeleute cm der Forderung auf Erhöhung der Kriegslagen' auch für Jnlandsbrhtten sesthielten und es im übrigen abgclehnt haben, für in Auslandsfährt beschäftigte Danrpfer ein besonderes LMommen zu schließen, wurden die Verhandlungen nach zweistündiger Dauer abgebrochen. Die schwickrige Lage der dänischen Schifffahrt kam a über heutigen Aktienbörse in einem bedeutenden K u r s- fall, namentlich für Schiffspapiere zum Ausdruck. London, 23. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus'. Bier Verwundete und zwei Tote von der Besatzung des Dampfers ,^o hn Miln a" (637 Bruttorsgrsdertonnen) aus London wurden gelandet. Der Dampfer ist von einem U-Boot versenkt morden. Die übrigen 14 Mann der Besatzung werden vermißt. Bon der Besatzung des versenkten Dampfers „Rosalia aus Cardiff sind 21 Mann, darunter sämtliche Offiziere, ertrunken. Der Kapitän, der erste Maschinist und zlvei Mann der Besatzung des Dampfers „Corso" aus Cardiff wurden von einein -deutschen U-Boot gefangen genommen, das den Dampfer darauf versenkte. London, 23. Febr. (WTB.) Lloyds meldet: Der englische Dampfer „Perseus" (6728 Tonnen) wurde versenkt. Das Fäscherfahrzeug „K L. M." wurde versenkt. London, 23. Febr. (WTB.) Lloyds meldet: Der schwedische Kämpfer ,^S kog la n d"^ und die Goelette „Dee w y n" sind versenkt morden. London, 23. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Reutermeldung. Das Fischerfahrzeug „Ziroon" aus Lowestvft ist am 13. Februar von einem U-Boot versenkt worden. London, 23. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Lloydmeldung. Die Fischerbcncken „M o n a r ch" und „E m e r a n" sind versenkt worden. Bern, 23. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Laut Lyoner Blättern hat Unterstaatssekretär Neill einen Gesetzesantrag eirrgebracht, der die Versicherungspflicht gegen Kriegsgefahr für alle französischen Schiffe über 500 Tonnen Gehalt obligatorisch macht. Ferner wurde ein Gesetzesantrag betreffend Anmeldepflicht von .Kupfergegenständen aller Art von der Regierung eiugebracht. Bern, 23. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) „Temps" Meldet aus Boulogne: Die Fischdampfer „Nr. 989" uud „Nr. 2970" wurden ccm 19. Februar von einem Unterseeboot' versenkt. Bern, 23. Febr. (MDB.) Aus einem Tagesbefehl des MarineMnifteriums geht hervor, daß das französische Schiff „Algerie" versenkt morden ist. (Es gibt drei französische Schiffe dieses Namens von 4065, 3386 und 2491 Donnen.) _ Stockholm, 33. Febr. (WTB.) „Stockholms Didnin- gnt" meldet: Infolge der deutschen Tauchboot-Sperre bleiben alle aus Rußland konrmen-den für England bestimmten Pakete, Briefe und Drucksachen in Gvteuburg liegen, so daß sich dort bereits große Massen von Post ansammelt. 1200 große Säcke und zahllose Einzelstücke sind bisher ausgestapelt. Amsterdam, 23. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Nach einer Londoner Meldung eines hiesigen Blattes wurde der holländische Dampfer „Ambo s" (3590 Tonnen) am 21. Februar von einem deutschen U-Boot angehalten und versenkt. Arrs Stabt unb Canb . Gießen. 23. Februar 1917. Lebensmittelmarken. Für die Zeit vom 26. Febr. bis 4. März 1917 haben nachfolgende Lebensmittelmarken Gültigkeit: Brotmarken der 9. Woche, gültig vom 26. Febr.—4. März 1917 Buttermarken „ 9. „ „ 26. „ -4. Zleifchmarken , 9. . „ 26. .. —4. , Kartoffelmarken. 9. „ „ „ 26. „ — 4 . „ Zuckermarken Nr. 6 und 7. gültig bis 28. Februar, Nr. 8 und 9 vom 1. März ab. Seifenmarken für den Monat Februar und März. Ein Umtausch verfallener Marken.findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewährt. Geschästsstnudeu des Stadt. LcbenSmtttelamteS von 9-12 Uhr vorm., 2—4 Uhr nachm. Sonntags 10—12 Uhr vorm. Markenausgabe für Urlauber. ** Amtliche Persvnalnachrichten. Der Groß- herzog Hut am 17. Februar dem Direktor Karl Selz er zu Berlin-Johannisthal die Erlaubnis zur Annahme und zum Dvagen des ihm vom Deutschen Kaiser und König von Preußen verliehenen Eisernen Kreuzes II. Klasse am weiß- Ichwarzen Bande, vom König von Bayern verliehenen Kö- nig-Ludwig-Kreuzes und der ihm vom Sultan verliehenen Kaiserlich QÄnanischen Silbernen Roten-Halbmond-Medaille erteilt. '* Bon r> er FeuerIvehr. Der Brandmeister der Gießener Fre,w. Feuerwehr, Aug. DickorL, wurde zum Kreis-Feuerwehr- inspektor des Kreises Gießen ernannt. Jungwehr: Samstag, 24. Februar. Antreten: 8 1 / l Uhr. Komp. 620 und 621: Oberrealschule. ** Warnung vor M ietfchwindlern. In den letzten Tagen ist in hiesiger Stadt ein Mietsschwindler in zwei Fällen ausgetreten, der sich Lokomotivführer Willy F ü h r t h aus Schafstädt und Lokomotivführer Robert Haas aus Remscheid nannte und der sich außer, daß er die Wohnungsgeber um Kost, Wohnung und bares Geld betrog, auch faf) noch eine Lokomotivführers-Uniform mit Mantel er- schwindelte, in der er offenbar seine Betrügereien fortsetzen wird, weshalb hich vor ihm gewarnt wird. Da derartige Wob- nmrgsbetrüger in letzter Zeit sehr häufig aufgetreten sind V-J™ herbei auch das Publikum noch unter irgend einer sal- JJum Geldbeträge schädigten, so sei nach- dructtiMt hiervor gewarnt. ** Aufwandsentschädigung für sold«teure iche Familien. (Amtlich.) Nach dem Bundesrats- beschlusse vom 26. 3. 14 können Familien, deren Söhne durch Ableistung ihrer gesetzlichen zwei- oder dreijährigen Dienstzeit als Unteroffizier oder Gemeiner eine Gesamtdienstzeit von 6 Jahren zurückgelegt haben, für jedes weitere Dienst- jahr eines jeden seiner gesetzlichen zwei- oder dreijährigen Dienstpflicht in denselben Dienstgraden genügenden Sohnes Aufwandsentschädigungen von 240 Wik. jährlich gezahlt werden. Der Anspruch ist bei der Gemeindebehörde des Ortes anzumelden, in dem der Berechtigte seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Einsprüche gegen die Bescheide der Gemeinderl sind an den Regierungspräsidentei! zu richten. Die Einreichung von Gesuchen an andere Dienststellen (Kriegsministerium, Ministerium des Innern usw.) führt nur zu einer Verzögerung der Entscheidung. ** Orts gewerbeverein. Mil Rücksicht darauf, daß eine geordnete Buchführung sowohl für die Unterlagen zur Umsatzsteuer, wie auch zur Berechimng des steuerpflichtigen Einkommens für jeden Gewerbetreibenden unerläßlich ist, will der Ortsgewerbeverein seine Mitgliederbezjv. deren Angehörigen bei der Einrichtung einer geordneten Buchführung nach Möglichkeit unterstützen, insbesondere dahin wirken, daß auch für kleine Betriebe wenigstens die notwendigsten Bücher zur Feststellung des Umsatzes sowie des steuerpflichtigen Einkommens geführt werden. Die Anleitung hierzu erfolgt durch die Handwerker-Beratungsstelle, wo auch die nötigen Unterlagen, die besonders für die Steuerverhältnisse (Umsatz, Einkommen usw.) eingerichtet sind, zum Selbstkostenpreis zu hüben sind. Da außerdem sehr viele Gewerbetreibende freiwillig Beiträge ^ur Invalidenversicherung leisten, ganz kleine Versehen oft nach Jahren schwere Nachteile für die Versicherten nach sich ziehen, svird die Handwerker-Beratungsstelle die Jnvalidenrarten auf Wunsch nachprüfen und, soweit noch möglich, Berichtigung in die Wege leiten. Auch diejenigen Gewerbetreibenden, die in früheren Jahren einmal Beiträge zur Invalidenversicherung geleistet, in der letzten Zeit aber nicht mehr geAebt haben, können mit ver- lMtnismäßig geringen Beiträgen die Leistungen der Invalidenversicherung ertverben, wobei die Hand- iuerker-Beratungsstelle (Sprechstunden Mittwochs und Sonntags von 1—2 Uhr im Gewervehaus) gern behilflich ist. ** Stenograp hi ekursusfür Verwundete. In der chirurgischen Minik dahier findet zurzeit mit Genehmigung des Chefarztes und der Leitung der chirurgischen Minik ein unentgeltlicher Stenographiekursus für Verwundete statt. Es beteiligen sich hieran namentlich solche Verwundete, die infolge ihrer Verletzungen verhindert find, an den von der Verwundeten-Fürsovge außerhalb eingerichteten Kursen teilznnehmen, und die selbst die Anregung zu dem Unterricht in der Minik gaben. Die erforderlichen Lehrbücher wurden für jeden einzelnen Teilnehmer von den beiden Buchhandlungen Frees (Inhaber F. Schlesier & O. Schneider) und Rick er (Inhaber E. Legler) in dankenswerter Weise kostenlos zur Verfügung gestellt. ** Vaterländischer Hilfsdienst. Bei der Königlichen Eisenbahndirektion Frankfurt (Main) wird eine größere Anzahl Hilfsdienstpflichtiger benötigt. Näheres siehe Bekanntmachung. ** Lichtspielhaus Bahnhosstraße 34. Tie küremato- wnphischen Vorführungen der „Deutschen Jagdfilmgesell schuft" Berlin, welche im Lichtspieltheater B-ahnhofstr. 34 stattfiuden werden, enthalten u.a. folgende Ausnahmen: Jagd auf Elenantilopen. Fang junger Gnus. Flußpferdjagd. Jagd ans Kongoniantilopen. Jagd auf Riesenschlangen. Ein afrikanisches Liebesidyll. Dieser Film ist Non den Eingeborenen der Jagdexpedition selbst ausgedacht und gespielt worden und zeigt, wie sich diese weit ab von aller! Kultur entfernten Neger als Fümschauspieler zu benehuren wissen. Es folgen Ausncchmerl vom Fang junger Nashörner. Eine interessante Abwechselung bietet dann die Jagd auf Pelikane. Jagd auf Elefanten und Orhxantilvvenjagd, eine der gefährlichsten Jagden Afrikas. — Es ist somit eine einzigartige Gelegenheit geboten, einen tiefen Ernflick in das Leben der Eingeborenen Afrikas, der afrikanischen Tierwelt und die Jagd ans die hauptsächlichsten Tierarten zu gewinnen. Den erläuternden Vortrag hält einer der Herren Direktoren der „Deutschen Jagdfilm-Gesell schuft". ** Das heutige Kreisblatt Nr. 34 enthält Bekanntmachungen über Ausstellung der Urlitze zur Berufung der .Schöffen und Geschworenen, Verkehr mit HÄseusrüchben, Abgabe von Speck uud Schmalz aus Hausschlachticngen, .Versorgung der Industrie und Landwirtschaft mit Treibriemen und Errichtung ständiger Arbeiterausschüsse und besonderer Ausschüsse für die Angestellten nach § 11 des Hilfsdienstgesetzes. Landkreis Gießen. 2. Geilshausen, 23. Febr. Am 15. Februar fiel bei Abwehr eines feindlichen Angriffs unser langjähriger Polizeidiener Landsturmmann Peter S ch o m b e r II. Er war 42 Jahre alt und erfreute sich der Wertschätzung der ganzen Gemeinde. Er htnterläßt eine Frau mit vier unversorgten Kindern, von denen das älteste zu Ostern konfirmiert wird. ** Großen-Buseck, 23. Febr. Dem Unteroffizier Heinrich R o h r b a ch bei der Maschinengewehr-Kompagnie A. O. K. HI wurde an Kaisers Geburtstag das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. -e- G r o ß e n - L i n d e n, 23. Febr. Karl R e p p, vor dem Kriege Obermüller in der hiesigen UniversitätSnüihle von Fr. Amend, wurde an Kaisers Geburtstag in einem preuß. Jnf.-Rgt. zum Unteroffizier befördert. Repp wurde schon in den ersten Kriegslagen zur Fahne gerufen, erhielt im Juni v. I. bei Erstürmung der bekannten Höhe 304 die Hessische Tapferkeitsmedaille und wurde im Januar d.J. mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. ii. Grünberg, 24. Febr. Der ehemals hier bedienstete Gerichtsvollzieher Emil H o f m a n n ist zurzeit als Feldwebelleutnant Kompagniesührer der Hessischen Sanitätskompagnie 201. Er ist bereits mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem Hessischen Sanitätskreuz ausgezeichnet. -w. H u n g e n , 23. Febr. Willy Ullrich, ein Sohn des hiesigen Steinhauermeisters Ullrich, der ebenfalls im Felde steht, hat heute seinen Angehörigen zu ihrer großen Freude ein Lebenszeichen aus russischer Gefangenschaft gegeben. Er hat schwere Kämpfe in Rußland mitgemacht und galt seit mehreren Monaten als vermißt. '* ß i cf), 23. Febr. Oberamtsrichter Rausch wurde die Rote- Kreuz-Medaille 3. Klasse verliehen. *" Steinbach, 24. Febr. Der Wehrmann Karl Krämer III. erhielt am 1. Februar wegen tapferen Verhaltens an der Somme vom Großherzog die Hessische Tapserkeitsmedaille verliehen. Kreis Büdingen. n. Himbach, 24. Febr. Der Schreinermeister Fritz Rühl° mann, Krankenträger in der Hessischen Sanitäts-Kompagnie 201 erhielt das Hessische Verdienstkreuz für Pflege Verwundeter. Durch Vermittlung RühlmannS wurden der Kompagnie schon öfters reiche Liebesgaben an Obst- und Gemüsekonserven von dem Öbstbauverein Büdingen übermittelt. = Nidda, 23. Febr. In fchüverer Weise verunglückte heute früh Justizrat Dr. Ernst M ei tz von Ker ans dem Frmrffutter Hauptbahühof. Beji der Einsahtt des Kassel—Eichener V-Zuges wollte Herr Metz, der in Frankfntt an einein Termin teilznnehmen hatte, aus dem noch in Bewiegung befindlichen Wagen steigen. Hierbei rutschte er anis und fiel unter den WjacMr. DaM erlitt er schwere Quetschungen, eine,! Schädelbrnch und einige Knochenbrüche Es dauerte geraume Zeit, ehe der Unglückliche ans seiner schreck lia-en Lage befteit werden konnte, da die schweren O-Zngwaqenj einzeln abgeschoben werden mußten. Dr. Metz wurde dem städtischen Krankenhause Angeführt, wo er schwer darniederliegt. — Me !°^ r Sturcke erfahren, besteht Hoffnung ans Erhaltung jemes Lebens, falls nicht besondere Zwischenfälle eintreten. Kreis Lauterbach. X Hanaiu, 23. Febr. Rach einem Berichte des ?)!agistrats wird für das laufende Rechnungsjahr mit einein Mehreinkominen von Steuern gegenüber dem Voranschläge von 291 900 Mk. gv-i rechnet. Die Eurkommensteuer ist mit 934 400 Mk. in den Haushaltsplan eingestellt, sie wird jedoch in üjrcm Ertrage aus» 1 146 000 Mk., also 211600 Mk. mehr, geschätzt. Die Gewerbesteuer wird ans .75 500 Mk. mehr geschätzt als wie der Boo-i Mischlag ausweist. Soweit sich jetzt übersehen läßt, ist anch für 1917 mit keinem geringeren Ergebnis der Steuern zu rechnen^ Ter in den Vorjahren ein getretene erhebliche Rückgang der m,r- lagesähigen Steuern infolge der Einwirkung des Krieges au- die Ausübung der Gewerbebettiebe ist größtenteils zum Stillstand gekommen. Sehr viele Geschäfte haben sich allmählich den vev-, chldetten Verhältnissen anpassen können und die zunächst still- gelegten Bettiebe, wenn auch nicht in dem Umfange wie vor dem Kriege, so doch gewinnbringend zu gestalten geivußt. Insbesondere hat die SchmUckindustr.ie sich wieder gehoben^ ,Wenn auch die Gesamtleistung ,infolge Mangels an Arbeitskräften iintb Material nicht den Friedenssta,ü> erreicht hat, so hat doch die erheblict-e Preissteigerung einen Ausgleich h.rrvorgL7rus«u Dazu treten erhebliche Geivinne einer Anzahl von Firmen durch Kriegslieserungen, die wieder vnf den Friedensstand gestiegene Steuerkraft der Eisenbahn, die erhöhten Löhne der Arbeiter und der Verdienst der m geivinnbringender Beschäftigung über gegangenen weiblichen Bevölkerung. Trotz des gegen das Vorjahr ge-, ftiegcnen Bedarfs nur 92 870 Mk. kann, rvie der Magistrat weiter mitteilt, von einer Erhölpmg der Steuer im! Jahre 1917 abgesehen werden, aber auch eine Ennäßiigung kann nicht einttetM^ rr. Schlitz, 24. Febr. Llus Arrregung der Gräfin Elisabeth von Schlitz W Stadtpsarrer Boeckner die Gemeinden Bernshcrnstn, Nieder-Stoll, Uehhmrsen und Willofs zu einer Liebesgaben- sendung von Gemüse zugunsten der Kriegsfürsorge der Stadt Ossenbach veranlaßt. Tie Sammlung war schon für Janiiar vorgesehen, konnte aber infolge der strengen Kälte erst jetzt zur Ausführung kommen. So wurden, obwohl info-kge des? starken Frostes viel Gemüse erfroren ist, gestern dennoch vier beträchtliche Fuhren mit allerhand Gemüse für Offenbach verladen. Tie betteffenden Gemeinden haben hiermit ein Beispiel vaterländischer Opserivilligkeit gegeben, das alte Anerkennung verdient. X Hanau, 22. Febr. Nach einer Mitteilung des Magistrats in der heutigen Stadtverordneten-Sitzung haben! die eigentticheni Kriegsausgaben, d. h. die N>schn der Krliegsfürsorge, der Stadt Hanau bis Mitte Januar ds. Js. rund 13 500 000 Mk. b^- ttagen, während die gegenüberftehenden Einnahmen mit rund 9 500000 Mk. abschließen. An den Ausgaben hat die Lebensmittelversorgung einen starken Anteil. Die Fleischversorgung hat einen Zuschuß der Stadt von 653 000 Mk., die Katto fiel Versorgung! einen solchen von 273 967 Mk. erfordert. Die Mehl- und Brot- Versorgung hat dagegen nur einen Zuschuß von 53i000 wendig gemacht. Kreis Schotten. a. Breungeshain, 24. Febr. Unter außerordentlich zahlreicher Beteiligung wurde gestern hier der Großh. Bürgermeister Otto Fuchs zu Grabe getragen, der lange Jahre an der Spitze unserer Gemeinde gestanden hatte. 8 H e r ch e n h a i u . 24. Febr. Ein jäher Tod überfiel heute mittag unseren langjährigen OrtSdieiier Johannes Strauch. Gerade saß er noch bei seinem Mittagsniahl, als er plötzlich vom Stuhle fiel und sofort der T o d eintrat. Stra»lch war Kriegsveteran von 1870/71. Bei der langen Tätigkeit als Ortsdiener hatte er sich überall liebevolle Freunde erworben, die nun ties- betrübt ihm das letzte Geleit zum Grabe geben werden. , n. Laubach, 24. Febr. Hauptmann Reinhard ©olbmonn, Jns.-Rgt. 158, erhielt das Eiserne Kreuz erster Klasse. b. Schotten, 24. Febr. Im Kreise Schotten findet zurzeit eine Bestandsaufnahme von Milchkannen statt, deren Zahl und Größe nach Inhalt angegeben werden muß. Kreis Friedberg. ** Butzbach, 23. Febr. Das Geschäftsjahr 1916 des hiesigen Vorschußvereins e. g. m. b. H., über das der soeben vorliegende gedruckte Beruht Erläuterung gibt, darf in fernem 3Serlmtf als günstig bctzeichnet werden. Der Jahresumsatz erreichte die .Höhe von Mark 20581558.30. Tie Bilauzhifiern betragen Mark 1 808 221.96. Der Remgewmn beziffert sich auf Mark 23 962.46. Die Reserven belaufen sich aus Mark 145820.45, die gesamte» eigenen Mittel auf RLark 272 174.26. Diesten stehen Mark 1 552 388.40 fremde Gelder gegenüber. Tie Reserve repräsentiert 115,40 Prozent der Stümmcutterle und 9,578 Prozent der fremden Gelder. An Mitgliedern zählt der Verein 351, deren Haftsumme die Höhe von Mark 1053 000.— erreicht. Das Berichtsjahr zeichnete sich durch eure große GeldflüssigÄeft aus. An den bisher zur Zeichmmg aufgelegten Kriegsmrleihen brachte das Institut im ganzen Mark 1132 000.— auf. Ohne Kündigung zalLte es zu diesem Ztveck Mark 545 000. ; — auf Spareinlagen-Konto ans. Trotz-, dem überttifit der Stand dieses Kontos noch denjenigen des Vorjahres. Für eigene Rechnung übernahm der Verein Nominal Mark 230 000 KriegsMileihew Tie am letzten Sonntag abgehaltene Generalversanrmlung genehmigte den Vorschlag des Vorstandes und Aussichtsrates zur Betteilung des Rerngewürnes. Neben 6 Prozent Dividende und Betvilligmrgen cm gernernnützige Vereine inr Betrage von Mark 600.— können dir Reserven mit rund Mark 11000.— gestärkt weiden. In den Aüfsichtsrat wurden die Herren Louis Braubach, Louis Kreh jr. und Rechtsanwalt Ohnacker gewählt. Ter Verein ttitt in sein 54. Verwaltturgsjahr ein. Starkenburg und Nheinhessen. — Darmstadt, 24. Febr. Zur Versorgung der Stadt Darmstadt und der Gemeinde Rüffelsheim mit Milch hat der Kommunalverband für eine Anzahl Gemeinden des Kreises Groß-Gerau die Zwangslieferung von mindestens 2 Liter Voll m i l ch von jeder Kuh, die in den Ortschaften vorhanden ist, angeordnet. Zugleich wurde die Mindestmenge der aus jeder Gemeinde zu liefernden Milch festgesetzt. ** Bingen, 25. Febr. Wie acls dem heutigen Inserat ersichtlich, muß Umstände halber die Avenariussche Weinverstetge- rung, welche am 14. März in Bingen stattfinden sollte, jetzt in Mainz im Saale des ^Heiligen Geist" abgehalten werden. Kreis Wetzlar. ra. W e tz l a r, 23. Febr. Der für Dormevstug nachmittag an- gekündete Lichtbildervottrag Wer „Deutschlarrds Wirtschaftskrieg" im „Gasthof Lahnhofi' war vou her Lehrerschaft, den Bürgermeistern und Geistlichen dos Kreises über Erwarten stark besucht. Nach einer kurzen Begrüßung durch Generaldirekwr Grvebler erhielt Bankier Kellner das Wott zu seinem Vortrag, unterstützt durch wvhlgelun^ geue Lichtbilder. — Dem Fabrikanten Dr. Ernst Leitz fett, ift die Rote Kreuz-Medaille dritter Klasse verliehen worden. Hessen-Nassau. ** R o d h e i m a. B., 22. Febr. Offiziers-Aspirant Vizeseld- webel Lehrer Georg K r a u s k o p s von hier, im Jniant.-Regt. Nr. 83, wurde, nachdem ihm im Sommer 1916 das Eiserne Kreuz 2 . Klasse verliehen, am 10. d. Mts. zum Leutnant der Reserve hesördett. rkitechSiche Naehxreh-en. Evangelische Gemeinde. Sonntag Jnvokavit, den 25. Febr. Gottesdienst nur in der Stadtkirche. Vorm. 9 1 /, Uhr: Pfarrer Schwabe. Vorm. 11 Uhr: Kinderktrche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Nachm. 2 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer M a h r. Abds. 6 Uhr (Kriegsbetftunde): Pfarrer Mahr. — Sonntag, den 4. März, finden Gottesdienste nur in der Johanneskirche statt. Am 4. März findet im Abendgottesdienst Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Jobannes- gemeinde genceinsam statt. Anmeldungen werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. — Mittwoch, 28. F e b r. d.J., abds. 8 Uhr, findet in dem Gemeindehaus Kirchslr. 9, der erste der von dem Gesamtkirchenvorstand in Verbindung mit dem Oberheff. Verein für Innere Mission veranstalteten religiösen Besprechungsabende für Männer statt. Prof. v. S ch i a n wird über das Thema „Gott und Krieg* reden. £ -"«ainz?a? "Ta ° *•*«• 8 Uhr: KriegSbetftunde. Dekan Guß ru a n n. ^' 28 ‘ ^ X ’’ ° bÖ ®‘ L^WsLKZLW rKNV.EMTVS tetzte Nachrichten. Einzelheiten von der Ostfront. t P u h*rr m beit letzten lagert die Gestcht-stättg- M Größere Operationen waren allerdirrasintolae des ‘® on besonderer Bettung Maldeoamesid, der allen russischen s^d^deutrchen QuxrVerbl.nd.mrg im Tale der Goldenen Blstntz zn bern^gen, emen neuen Riegel vorgeschoben fct M rcTT^ JSF?*7. Aoenmvgriffe rtgaitS. Ecrven erfolgreichen Einbruch in die ^'^Ä^^?Errng bei Rüdulvsa an der Putna--Front folgten am 22. Februar Vorstoße östlich von Zloozow und südöstlich von Brzezeny von denen erfterer, wie gemeldet wurde, 260 Gefangene, Maschinengewehren einbrachte. Diese ^orstotze habe sich durch gründliche Vorbereitung, das Zusammenarbeiten von Stoßtrilpyen, Artillerie. Minenwerfern imd Fliegern, m-^wcrt durch die rasche ®u|m*feSfX bna^f^r wur, Aachen bk Swßtrupvs in ^^mdlr^e^llung Zone war mftrrTrü-^ mern und Loten der Rest der Besatzung moralisch erschüttert und ohne ©*ram 8 taten und Berlnste gesbmgreß Bollmat^en verlange, so sei zu befürchten daß ? c^ar? 10 DprwsitiON einer Minderheit entschlossener Pazifisten stoße. Wenn auch schließlich die Erteilung der Vollmachten durch ernc Zlveidrrllelmehrheit des Kongresses keinem Zweifel unter- liege, so könnten doch uubegrenrte Debatten der Paz innen gruppe xranlastt werden, andererseits autorisierte geschichtliche P. äzedenz- älle der; Präsidenten ermächtigen, in dringendm Fällen uch über d« Vollmachten des Kongresses hinwegzusetzen. Der Genürsmanii fugt dazil -ae Besetzung von Veracruz an. UnzweifelhaN -ne der PräsDent bet ^rcyer VcmdnirngNveffe rmcy oer «rraguiig ves heutigen Mmgresses die nacArägliche Zustimmmig des nächste» Kongresses nachholen. > „Rochrfter uich „Orlean" Genf, 24. Febr. Der in Paris weilende Direktor der Steam Sttam Ship Eompanh erllärte, dem „Lyoner Progres" zufolge, daß der aineriLalnsche Dampfer „Rvchesder^' (4360 Tonnen), unter de m B efehl des Kapitäns Kokritz, am 10. Februar die Europareise unternahm, innerhalb der rEchsten Stunden in der gefährdeten Zmte Qntreffe. Der weit langsamer fahrende Dampfer „Orleans" (1664 Tonnen), der Baltimore gleichfalls am 10. Februar verließ, dürste die verbotene Zone erst viel später erreichen. Der Papst ustd der U-Bootkricg. ._ Köln, 23 Febr. Wie der „Mailänder Secolo" nwkdet. hat 7^ österveichischen Regrernng durch den Wiener Nmrtchs seine An »uchüen über den U-Boot-Krieg übermitteln lassen. , ^ c L* - 23 Febr. Gegenüber den in Rom umlaufenden Ge- rruhtcn über eni Eingreifen des Papstes berichtet „Givrnale d'Jta- tra, m vattanischen Kreisen halte man es für angebracht, daß der Mpst Zarrzert Nicht das Wort ergreife. Ter Augenblick sei nicht g^ignet. .ln,cheinend stehe kein Äeg für wirkliche Verhandlungen V atikan wolle nickü Frredensricküer für den Frieden sein, wirrde aber gerne an der Seite einer der neutraleir Mächte, wip etwa Spanien, für den Frieden arbeiten. Spanien. ^^^.Eldrid, 23. J-ebr (WTB. Nichtamtlich) Fnnkspruch des ^ 2S«mcr K. Delebraplien-Korrcspondei^ - Bureaus. D^ Matt „Accwn" meldet: Jnstlqe der Berfenffmg de. norwe- cherc Tantpfers „Nordkap", der mit einer Ladung Eisen von . übac nach Frankreich unterwegs war, durch ein U-Boot haben midere ^ ^xmipfer mit der g leicheit Ladung und Bestimmung die Ausrepe eingestellt. aus Valencia, daß zwei schwedische Fvachtdampser die Ausfahrt verweigern. ,.Tie Vorbereitungen betreffend die Einrichtung eines regelmäßigen Sansssverrehrs zwischen Valencia und Cette nehmen einen guten Verlauf. KuDerts mit Zirm« ® vrühllche UniverKtSis Druckerei. R. Lange. SicM« tteute nactit entschlief sanft meine unvergeßliche, treusorgende Gattin, unsere edle, herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante , Frau Regina Löwenberg geb. Stern im 71. Lebensjahre. . • Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: D ... . , ,. _ . Samuel Löwenberg und Kinder. Reiskirchen, den 24. Februar 1917. Die Beerdigung findet Dienstag, den 27. Februar nachmittags %2 Uhr statt 1G68D Donnerstag: abend 9*/ 4 Uhr entschlief nach langem, mit Geduld ertragenem Krankenlager sanft unsere liebe Schwester, Tante und Großtante Wilheliftine ioEküiann im vollendeten 65. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Yolkcnann II. Ferdinand Yolknaan I and Familie Ferdinand Volkmatin II and Familie Ferdinand Volkmann IV. Ww. and Familie Friedrich Wilhelm Krftck and Familie. Heuchelheim, den 24. Februar 1917. 1546 Die Beerdigung findet Sonntag, mittag 12ty* Uhr, vom Sterbehause Marktstraße 21 aus statt Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter und Schwester FranSopMel&otliWw. geb. lienschling sagen herzlichen Dank Die trauernden Hinterbliebenen. Steinbach, den 22. Februar 1917. Danksagung r • JSärbh! überaus viele herzlicke Teilnahme der dem Hinschetden unseres liebewunvergehlichen 'Fritzchens sagen allen besten Dank. Die liefbetrübten Eltern: Christian Rau und Frau. Wieseck, den 24. Februar 1917. 1559 1535 v T> Wer zerrissenes SAnh« |werk, Gesdiirrr, Leder, Seitstoffe, Fahrradmäntd, Filz usw. selbst aus bessern I will, verwendet vorzüglich die Nähahlc Stepperin D. R. G. M. Solide, beste Konstruktion. Näht Steppstich wie Maschine. Leicht zu handhaben. Garantie für Brauchbarkeit. Viele Anerkennungen. — Preis Mk. 2.50 mit Nadelsortierung und Leinenzwirn, , verpackt und postfrei, ln Lenorhandlungen käuflich oder direkt durch Joh. Zucker Stuttgart-Botnang. Am 22. d. Mts. verstarb nach kurzenr Krankenlager meine Frau, unsere liebe Mutter und Schwiegermutter Msrili Kos geb. Paper im Alter von 66 Jahren, was wir hiermit Verwandten und Bekannten mitteilen. Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Hof I. Christoph Heinrich Hof und Frau. Großen-Buseck, den 22. Februar 1917. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 4 Uhr statt. Ot £>74 Verwandten und Bekannten die schmerz- licheNachricht,daß unser liebes, unvergeßliches Walterchen nach schwerem Leiden im Alter von 2 1 / 4 Jahren sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebentn. I. d. N.: Ernst Merlau und Frau. Gießen (Crednerstr. 16), 24. Februar 1917. Die Beerdigung findet Montag, den 26. Februar, nachmittags 3 Uhr vom Neuen Friedhof aus statt. 0109 t . STATT KARTEN. Die Geburt eines Tochterchens zeigen hocherfreut an Dr. A. Wirth, z. Zt im Felde u. Frau Minna geb.Grode. Gießen (Frankfurter Str. 57), 28. Februar 1917. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme, sowie für die zahlreichen Kranzspenden, bei dem uns fo schwer betroffenen Verluste meines lieben unvergeßlichen Mannes, unseres lieben Vaters, ebenso den beiden Feuerwehren sagen wir allen unseren innigsten Dank. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Frau Henriette Möhl u. Kinder. 1555 Vaterländischer Hilfsdienst Aufforderung des Kriegsamts zur freiwilligen Meldung gemätz 8 7 des Gesetzes für den vaterländischen Hilfsdienst. Be, der Könlglichen Ets-nbihndir-klion Franksurt benöttgt eine nähere Anzahl Hilssüienstvslichtiger *> und 2 Srmikfurt Main,, Ltm- Betzdorf suchen Schlosser, Schmlede, ^r^Ä^rÄlselschmtede. Kupstrfchmtede u ‘ Handarbeiter 2) ^ 3,?af *l n ^ ön t l ter Frankfurt «Main), Fulda, Gießen, Hanau und Limburg suchen Schlosser, Schmiede, Ma- 'chlnenvutzer. Äohlenlader und nicht handwerk^mcinia m Personen zur Berwenduna im Hei verdienst. 3) Die Güterabfertigungen Frankfurt
(Hauotgüter. bahnhofj, Hanau-Ost. Fulda, Öffenbach. Gießen, Wetzlar und Stegburg suchen Personen zur Beladung und Gut- den Güterböden^^^^ba "nd zur Beschäftigung aus cr>i-.Ä-5.?^ldungen sind an die Aemter (zu 1 und 2) oder Dtenstttellen (zu 3) zu richten, bei denen der Hilfsdienst pflichtige in Arbeit zu treten wünscht. _ Die KriegsamtSttelle i« Frankfurt (Main!. Hotel Schütz Sonntag abend Künstler-Konzert Anfang 7 Uhr. [1570 Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünsebree AossUtoingpreiswert die Brühl’gcbe Üniversittts-Dnickerei, Sdwlstr. 7 Salxnliofstrasse 34. Heute und folgende Tage Gastspiel der Deutschen jagdfilm -Gesellschaft, Berlin. Ans der KinematographischeJagd- u. Völkerstudien aus Deutsch-Ostafrika Persönlicher Vortrag: Herr Direktor HANS NEUMANN von der Deutschen .Tagdfllm-tiesellschaft. Spieiplan. Teilweise unter größter Lebensgefahr von der Expedition der Jagd- fllm-GesellschaftBerlin in Deutsch-Ostafrika aufgenommene Jagden auf: Elen, Gnu, Nashorn, Oryx, Riesenschlancen, Pelikan, Flußpferd und Elefanten. Aufnahmen der Hagenbeck-Expedition vom Fang afrikanischen Grosswildes. Völkerstudien aus dem Masailand. — Vom grossen Natronsee. — Aus dem Leben der Eingeborenen usw. 11556a Täglich 4 und 8 Uhr WA Sonntags 3. 4 8 / 4 , 6 1 /* und 8 1 /* Uhr. Täglich, von 11—1 Uhr —I vormittags ■. ■ im Lichtspielhaus. Preise der Plätze: Von 60 Pfg. bis Mk.2.— Kindern ist der Zntrltt auch ohne Beeleifand Erwachsener erlsnbt. gp Beginn Vorverkauf: Derjenige Herr welcher sich elegant und schick kleiden will, findet bei mir die größt« Auswahl von besseren Herrschaften wenig im Gebrauch gewesene, teilweise sogar auf Seide gearbeitete Anzüge von 18.—, 22.—, 25.— Mark und höher Anzüge für korpulente Herren in grosser Answahl Paletots von 16.—, 20.—, 24.— Mark und höher Einzelne Hosen, Sakkos und Kinder-Anzüge OP «ehr preiswert. IW Frack-,Gehrock- n. Smokinganzüge auch leihweise B*' Außerdem "W Nene moderne Garderoben für Herren n. Damen BT in allen Preislagen. Kapes in grosser Auswahl. Kaufhaus für Monats Garderoben Seltersweg 58, Giessen, Eingang Ecke Volksbad IWT L. Rosenzweig» Wegen Ersparung hoher Ladenmiete 1 Treppe. — Auswärtiger Kvnisehaft wird geges Vorzeigen dieser Annonce Fahrt vergütet. Bitte Bezugscheine mltznbrlngen. 0110 Ein Versuch, dauernde Kundschaft Aufruf. Am 13. März d. I. blickt Se. Königliche Hoheit der Großherzog auf eine SS-jährige Regierungszeit zurück. Zum Jubiläumstag will das hessische Volk dem Landesherrn ein äußeres Zeichen der Dankbarkeit und Verehrung darbringen. Es soll eine Jubilänmsstistnug entstehen zur Schaffung von Einrichtungen, die der Erholung und Kräftigung unserer hessischen Krieger in einem Erholungsheim dienen. Mitbürger! Spendet reichlich, damit dieser schöne Plan verwirklicht werde, der uns allen am Herzen liegt! Jede, auch die kleinste Spende ist willkommen. Es sindet eine Haussammlung statt. Gaben nehmen entgegen: die Banken, die Bezirkssparkasse und die Stadtkaffe. Der Stadtansschus; für die Stadt Gieße«. Sonntag, den 25. Februar 19 17, nachmittags 3 Ubr, im groben Saale des Hotel-Restaurants Hopfeld, D>ctz- larer Weg. Ecke Friedrichstrahe (am Bahnhof) öffentl. Versammlung Tagesordnung: 1) Vortrag deS Herrn K. Behrendt Marburg über MfemrtjWlidic KaniMtuzM 2) Beantwortungen non Fragen aus der Praxis. Zu regem Besuche ladet freundlichst ein Kaninchenzucht- und Pflege-Verein I. A.: HanS Horst. s""D n U67D Landes-Bangewerkschnle MaL Beginn Bes Snmmefsemesiers m II. Ipril. Propan Mi die BMIinn. bkarslral l Cafe Amend Samstag und Sonntag Künstler - Konzert Der Unterricht wird am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in den Sälen der Ge-, werbeschule von 7 1 / 2 —-9 1 /, Uhr abgehalten. Auswärtige Schüler brauchen nicht zu erscheinen. 1521 D Die Schulleitung. wein-versteigerung der Avenarius'fchen Gutsverwaltung. Weingut in Gau-AlgeSbeim. Ingelheim und Ockenheim (Rheinhesien) Mittwoch, den 14. März lvl7, vormittags 10V. Ubt, im Saale des Heilig-Geist -Restaurant zu Mainz. Zum Ausgebot kommen: ^ w 8/1, 5/2 Stück 1913er, 5/1, 2/2 Stuck 1914er und 6/1 und 24/2 Stück 1915er tnaturr.) Wetßwerue. 17/2, 2/4 Stück 1914er. 7/2 Stück 1911er tnarurr.) und 29/2 und 4/4 Stück 1915er tnaturr.) Rotweine. Allgemeine Probetage: In der Kelleret des Versteigerers, gegenüber der Station Gau-Algeshetm, am 7., 8., 9., 10. und 12. März, in Mainz im Bersteigerungß- tokate am 14. März von morgens 9 Uhr ab._ 13o2nz Versteigerungs-Verlegung. Eingetretener Umstände halber findet meine an- qekündrgte Weinversteigerung nicht in Bingen, * Dnbern zu Mainz im Saale des Heilig-Geist-Reftaurant am 14. Marz 1917, Beginn 10V 2 Uhr vormittags, statt. Avenarius'fche Gutsverwaltung. Gau-AlgeSheim (Kr. Bingen). 1549^ Schwarz-Wei^TheQlerseifercwe9~8i j» Programm von Samstag, 24. Febr. bis inkl. Montag, 26. Febr. Alleiniges Erstanfftihrungsrecht. Nur 3 Tage. Nur 3 Tage. Die DerhängnisDoIleTaf von Kiew! _ oder Der kellk-vroieh H Diese wahre dramatische kriminalistische Orn7P(l zum Vorwurf, der sich erst Diebin FT ff Geschichte hat jenen denkwürdigen 1 vor wenigen Jahren in u äj 111 El u zutrug und damals laut Zeitungsberichten die ganze zivilisierte Welt im Atem hielt. Der Film ist ein getreues Spiegelbild jenes Kiewer Schauspiels, das auf die sozialen und sitttlichen Verhältnisse des heutigen Rußlands bezeichnende Schlaglichter wirft. So bringt nun der Film in der Vorgeschichte a.bgepasst und am Stück in allen Breiten a. Lager zu mässigen Preisen empfiehlt 1466 , 6 ff/ndehowi Qa/cmon, #// Zöpfe Daarunterla Locken,Dreher sow. alle sonst Haararbeiten werden schön und dauerhaft angefertigt in dem Kpez.-Damen -Frlnler- tand Haar-UcschÄlt Hermann Plant Ww. Selters weg 8. 1230 Aufnahmen jener Tat Cnf7f*m*crhp 7lPnpfpi den in der Verhandlung in und um Kiew, die •JUiX.wlV jUIC i#lwyvlvi der Bj;antweinschenke usw. Im übrigen ' :hte Nur Wahrheit! den in der Verhandlung oft genannten Zaun der Brantweinschenke usw. Im ül entrollt der Film das Bild des Prozesses, wie durch die Zeitungsberichte festgelegt ist. Keine Fantasie! ln 4 Hkfen. N. B. Für die israelitischen Kreise besonders von großem Interesse. 1534a Ausserdem das glänzende Beiprogramm.