Nr. 59 S'cr Siehe««? Anzeiger erjcheisU täglich. außer Sonntags. — Beilagen: SiehenerKamilienbiätter. Nreisdlatt für den Kreis Siehen. vezugrpreis: monatl. 90 M.. mertel- jährl. Dck. 2.6b: durch 2lbhole» u. Zweigstellen monatl. 80 Pi.: durch dieBost Mk.2.45 viertel- jährl. ausjchl. Bestellq. .xernsprech - Anschlüsse: für die Schrittleitung 112 Verlag,Geschästsstelleöl Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Erster D Slatt Donnerstag, (5. Zebruar X9^Z Postscheckkonto: Frankfurt a.M. N686 General-Anzeiger für Oderhessen vankoerkehr: Gewerbebank Gießen 3wi!Inigsr»nddnick u. Verlag: Srühl'sche Unlv.-Vuch- u. Steindrückerei R. Lange. Schriftleitung. Geschäftsstelle ».Druckerei- Schulstr. 7. »...udme von Anzeigen -. die Tagesnummer bis unnNachmmag vorher. Zeilenpreis, f. 'Anzeigen: örtlich 20 Bi.. Vermietungen u. Stellengesuche 15 Pf., auswärts 25 Pi, b. Platzvorschrist 30 Pi., Reklamen 75 Pi.», bei Platzvorschrift 90 Ps., Hauptschristleiter: Aug.. Goetz. Verantwortlich: für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz. Stadt unbi Land, Vermischtes u.<$e-i richtssaal: Fr. R. Zenz.j Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. Eine neue deutsche Warnung an die Neutralen. (WTB.) Großes Hauptquartier, 14. Februar. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Kronprinz Rupprecht von Bayern. Auf dem Nordufcr der Ancre führte der Feind' nach sehr heftiger Artillerievorbereitung und unter Einsatz starker Jnfanttrrekräfte seine Angriffe fort. Vormittags griff er zweimal südlich von Ser re an. Beide Angriffe wurden im Nahkampf abgewiefen, vor der Front sich festsetzende Teile durch Vorstoß mit der blanken Waffe vertrieben. Erkannte Bereitstellungen weiterer Verstärkungen yördlich und am Nachmittag auch südlich der Ancre wurden voll unserer Artillerie unter wirkungsvolles Vernichtungsfeuer genommen. Bis zur Somme war in anderen Abschnitten und während der Nacht der Feuerkampf stark. ( Front des Deutschen Kronprinzen. Eigene Erkundungsvorstöße im Bogen von St. Mihiel und am Westhanqe der Franzosen waren erfolgreich. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Keine besonderen Ereignisse. Front des Generalobersten Erzherzog Josef. Im Mesticanesci-Abschnitt errangen unsere Truppen gestern neue Erfolge. Mehrere Stellungen der Nusstn wurden gestürmt und gegen heftige Gegenstöße gehalten. Die Gefangerrcnzaist hat sich auf 23 Offiziere und iÄer 1200 Mann, die Beute auf drei Geschütze. 12 Maschinengewehre und 6 Milbenwerfer erhöht. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen. Längs Sereth und Donau Artitleriefeuer und Postenscharmützel. Mazedonische Front. Im Cernabogen blieben Angriffe der Italiener zur Wie- dernahme der Höhen östlich von Paralovo trotz lebhafter Feuerwirkung ohne jeden Erfolg. Der Erste Generalguartiermeister Ludeudorff. * Wirtschaft cm der richtigen und korrekten Erledigung dieser Aufgabe das größte Interesse. Wie Prof. Eltzbacher sich die neue Preispolitik denkt, sagt er in folgenden Sätzen: müssen so gestaltet Erben, daß 'die Dersütterwng menichlrcher Nalwungsntittel nicht mehr mit einer Prämie von mehr als 100 Prozent belohnt wird und daß der Anbau von Zuckerrüben die allerlohnendste Verwertrmg des Ackers ist. Tann wird ^es in den Städten und Industriegebieten weder an Brot und Teigwaron, noch an Kartoffeln, noch an Milch, noch an Zucker fehlen. Alles dies wird Tag für Tag so reichlich vorhanden lern, daß man cs willig ertragen wird, wenn etwa infolge der verminderten Versütternng menschlicher Nahrungsmittel die Fleisch- ratwn noch herabgesetzt werden müßte, die in ihrer Geringfügigkeit heute schon nicht mehr ein wirklicheii Beitrag zur Ernährung, sondern nur noch ein Vergnügen für einzelne Tage ist. Die Preise für Getreide, Kartoffeln, Milch. Zuckerrüben sind zu erhöhen und zugleich die Preise für Vieh und Fleisch yerabzusetzen. Tabei ist zweierlei festzuhalten. Erstens sind die treffe so zu gestalten, daß der stärkste Anreiz zur Berfütterung menschlichtw Nahrungsmittel anfhört und infolgedessen die Verfüttern ngsVerbote den größten Teil ihrer Bedeutung verlieren. Zweitens sind die Preise so zu gestalten. daß, ganz allgemein betrachtet, der Mindergewinn der Landwirl- schaff infolge der Herabsetzung der Vieh- und Fleischpreise durch ^hren Mehrgewinn aus der Erhöhung der Getreide-, Kartoffel- und Mrlchpreise ausgeglichen wird. Der einzelne Landlvirt, je nach der Rolle, die in seinem Betriebe die Viehhalttmg spielt, wird ja von der neuen Preisregelung bald Vorteil, bald Schaden haben: aber dies ist eine Unvermeidliche Folge, die wir ebenso in den Kauf nehmen müssen wie die anderen Einkommcnsverändernngen, die durch den Krieg eingetreten sind. Für die Verbraucher aber wird Mit der Erhöhung der Preise für Brot. Kartoffeln und Milch eine Preisermäßigung beim Fleisch Hand in Hand geben und so ein gewisser Ausgleich Eintreten. Me neue Preisregelung soll eben weder eure einseitige Maßregel zugunsten der Landwirte iroch der Verbraucher sein, sondern sie soll im Interesse beider die mächtige Triebfeder des menschlichen Egoismus richtig beeinflussen." Wir wissen freilich nicht, ob diese Preispolitik im Jntcr- e,se unserer Viehhaltung ganz richtig ist. Der Eltzbachcrschc - scheint jedoch einleuchtend zu sein: eine kluge Preispolitik und weniger Zwangsmaßregeln! Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 14. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 14. Februar 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe d e s G e n e r a l f e l d m a rsch a l l 6 von Mackensen. Keine besonderen Ereignisse. Heeresfront des Generalobersten Erzherzog Josef Feinden liegt doch von Anfang an der Schatten des Verbrechens! Auf unserer Seite ist das Recht uiid die Sittlichkeit, und ihnen zum Triumph zu verhelfen, muß jede blanke Waffe uns willkommen sein." -Zum Schlüsse sührte der Kaiser aus: „Sehen Sie doch die europäischen Neutralen. Lesen Sie die s ch w e d i s che A n t - wort, dieses wie ffir die Einigkeit geschriebene Dokument! Nun wissen wohl die Neutralen schon insgesamt, wie sie unsere Kraft, aber auch, wie sie unseren Willen zum Frieden einztffchätzcn haben! Zum ersten Male steht in gewissem Sinne der erklärte Wille der kleinen Staaten gegen die angelsächsische Welt. Napoleons Kontinentalsperre wird aus einem Phantom zur Wirklichkeit, zu einer, die England härter trifft, als alles Bisherige." BergeltungSmaßregcln Oesterreich-Ungarns an Rumänien. Wi en, 14. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Die Blätter meldend Verläßliche Nachrichten, die unserer Regierung über die völkerrechtswidrige u n m e n s ch l i ch e Behandlung unserer Staatsbürger in R n m ä n i e n zugekommen sind, hatten die Mitteilung au die rumänische Regierung zur Folge, daß int Falle der "Fortdauer dieser Zustände auch bei uns Vergeltungsmaßregeln ergriffen würden. Da bis 5. Februar Nachrichten über eilte Besserung des Loses unserer Zivilgesangenen in Rumänien nicht erlangt werden könnt n, wurden alle rumänischen Staatsangehörigen! innerhalb unserer Monarchie im Alter rojt 17 bis 55 Jahren in dem Internierungslager K'otzenaus l>ei Linz untergebracht. Tic amerikanische Marinevorlage. Washington, 14. Febr. > WTB Nichtamtlich. Aceldung des Reuterscheu Bureaus: Das Repräsentantenhaus hat die Marinevorlage angenommen, in der .Kredite im Gesamtbeträge von 369 Millionen Dollars gefordert werden. Die Vorlage enthält Not-Amendements für die Requirierung von Werften und'Munitionsfabriken und für die Erwartung von Patenten für Luftfahrzeuge. Augenblicklich sind in den Bereinigten Staaten 632 Schiffe im Ban mit einem Gesamtinhalt von 1098 761 Tonnen Ein deutsch feindlicher Antrag im amerikanischen Senat. Washington. 14. Febr. (WTB. Nichtcmrtkvch? Meldung des Reuterschen Bureaus. Der amtierende Präsident des Sermts! Salisbury hat eine Vorlage eingebracht, auf Grund welcher, falls sie in Ktuft tritt, die Häfen der Bereinigten Staa t e n dei: Kriegsschiffen der Alliierten geöffnet werden würden, die' Kruffabrteischisse zum Schutze gegen deutsche Unterseeboote begleiten, und solche Kriegsschiffe die Möglichkeit erhalten würden, die Gewässer der Vereinigten Staaten nwch deutscl-en Streiffck isieu zu durchsuchen. Man glaubt, daß die Vorlage der Regierung annehmbar ersch.'iueu ntag. als eine Maßtrahme. die die deutsche Unteri'eekrieginbruug einsä ränken könnte. Silisbnrv erklärte, diese Maßnahme könne -sich auch in der jetzigen Krise als wirksam zeigen, ohne daß die Vereinigten Staaten gegenwärtig den Krieg zu erklären brauchten. Der Abendbericht. Berlin. 14. Febr. (Amtlich.) Von keinerFront sind größere Gefechtsbandlungen gemeldet. Wie an anderer Stelle ausführlich mitgeteilt wird, hat der Reichskanzler an die Bundesregierungen ein Schreiben gerichtet, in dem für die bevorstehenden Bestandsaufnahmen von Getreide. Vieh und Kartoffeln zur äußersten Sdrgsa.lt itnd Gewissenhaftigkeit aller Beteiligten eindringlich gemahnt wird. Die genaue Kenntnis unserer Vorräte und der Gesamtleistungsfähigkeit unserer Landwirtschaft ist jetzt von der allergrößten Bedeutung. Niemand, am allerwenigsten der Landwirt, hat ein Interesse daran, dem Aufruf des Reichskanzlers sein Ohr zu verschließen und anders zu handeln, als er es fordert und fordern muß. Von den vielen amb- liehen Forderungen, die bisher an die deutscheit Landwirte gerichtet worden sind, ist diejenige einer genauen Angabe der Vorräte und der Größe der eigenen Wirtschaft die dringlichste, auf der alle anderen Mastregekit fitsten müssen und die daher auch ohne Einwendung von allen als billig und berechtigt anerkannt werden" muß. Danach bemessen sich die Organisationen der Verteilung urtb die Preisbildung. Wer falsche oder lässige Angaben macht, der nützt sich selber gar nichts, aber er schädigt die Allgemeinheit auf das Empfindlichste, weit aus Grund unrichtiger Erhebungen auch in der Ernährungspolitik unzweckmäßige und falsche Schritte getan würden. Zn einer ersprießlichen .Tätigkeit des Kriegserncihrmtgsamtes siitd vor allen Dingen richtige und zuverlässige statistische Ausnahmen erforderlich. In der Mittwochnummer des „Tag" fährt Prof. Dr. Eltzbacher in seiner Kritik der Ernährungspolitik fort und Ert nr leinen: 2. Aussatz das au, was seiner Meinung nach •Tn-rrUebels" sei. Daß die Versorgung der 10 MtUtonert Menschen, die in den großen Städten und Jn- dustrtegebreten leben, nicht glatt von statten gehe, rühre, so meru t^ er, daher, daß das Kriegsernährungsamt der Landwirtschaft gegenüber statt der unmerklichen Beeinflussung durch eine richtige Preispolitik immer wieder das grobe Mittel des Zwanges angewender habe. Vielleicht ist dieser ^atz richtig, und vielleicht wird jetzt in neue Bahnen ein- gelenkt. Dann lind die bevorstehenden Bestandserhebungen von um so größerer Wichtigkeit, und dann hat die Land- Südlich von Betas wiesen wir mehrere russische Vorstöße zurück. An der Valepntnastraße erstürmten unsere Truppen eine russische Stellung, zu deren Wiedergewinnung der Feind nachher vergeblich starke Gegedstvßc führte. Es wurden 23 Offiziere und 1200 Mann gefangen. 12 Maschinengewehre. 6 Minenwerfer und drei Geschütze erbeutet. Heeresfront des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Nichts zu melden I t a l i e n i s ch e r u lt d f ü düstlicher Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f c r. Feldmarschalleutnant. Ein Gespräch des Kaisers. Berlin, 14. Febr. (WTB. Wie Berliner Zeitungen aus Wien gemeldet wird, ließ.Kaiser Wilhelm am Dienstag mittag den Dichter der „K ö tta g c", Hans M ü l l e r, zu sich in die Hofburg bitten, wobei er ihm seinen Dank für die schöne Dichtung aussprach, die er im Kriege den Deutschen geschenkt. Er betrachte, so führte der Kaiser im Laufe des Gesprächs aus, seine Freude an der Kunst als die einzige Erholung. Den Sinn für die Bühne habe er von der Mutter geerbt. Dann sprach der Kaiser die Hoffnung' aus, Müller werde wieder bei seinen Arbeiten aus Deutschlands Vergangenheit schöpfen. Der Kaiser schilderte, wie ihm seit frühester Jugend ein paar Gestalten nachgingen, so der König der Ostgotcn. Theodorich, der römisch-deuffche Kaiser Friedrich II. und vor allem Karl V. Als Müller den Brief des Kaisers an den Reichskanzler erwähnte, durch den dieser das Friedensangebot der Mittelmächte begründete, sagte der Kaiser: „Der Brief mußte geschrieben werden, der Schritt mußte getan werden. Jetzt weiß doch die ganze Welt, wer diejenigen sind, welche der Menschheit weitere Qualen auferlegen." Weiter sagte der Kaiser itn Laufe des' Gespräches: „Vergißt man schon, daß die Entente die Mörder des Erzherzogs Franz Ferdinand schlitzt. Wie kurz ist das Gedächtnis der Welt! Ms ich heute den Obersthofmeister meines verewigten Freundes, Baron Rum- merskirch sah, seit jenen konopischtischen Frühlungstagen zum ersten Mal, kam es mir wieder ganz stark zum Bewußtsein : lieber unseren Friedenskundgebungen in Amerika. Bern, 14. Febr. (WTB. Nichtamtliche „Matin" meldet auA N e w B ork: Hier haben F riedenskundgeb u tt g e it statt- gefnnben, wobei deutsche Lieder gesungen wurden. Am 12. Februar wurden in Washington verschiedene Frieden Stunde gebnngen von Deutsch-Amerikanern abgebalten. Der sozialistische Bürgermeister von Minneapolis tadelt Wilson wegen des Abbruchs^ der Beziehungert, uud forderte die Arbeiter aus, sich int Kriegsfälle zu weigern, die Waffen zu -ergreifen. Earranza fordert di Ejirstellung der amerikanischer Munitionslieserungen. London/ 14. ^ebr. (WTB. Nichtamtlich.) „Dail^ Telegraph" meldet aus New York: Lansing bat von Ca- r a n z a eine Note erbalten, in welcher dieser die Vereinigten Staaten und die anderen Neutralen auffordert, den europäischen Krieg dadurch zu beenden, daß sie jeden Handel mit den Kriegführenden ein- sie l len. Aufstand aus Kuba. New York. 13. Febr^ (WTB. Nichtamtlich. Meldung des Reuterschen Bureaus. Das Staatsdepartement in Washington hat lnntgeteut, daß ans Kuba ein Aus st and aus gebrochen sei. Heute mürbe aus Havanna telegraphiert, daß die Rebellen in der Provmz wgcuttanses von den Regierungstruppen geschlagen wur- oett. Es verlautet, daß die Vereinigten Staaten der kubanischen' Regierung o000 Gervehre mit Munition alt geboten habett. Die Sorgen der Schweiz. Brrlin. 14. Febr. (Priv.-Tebi Tie „B..A am Mittag" Meldet mts Gens: Nach Meldimgen Westschweizer Blätter sind seit der Verkündung der deutscher: See sperre keine übe ) ee>sichie:: Wj-aren für die Schweiz angekommenll Ernestetls tst ni ^rtisierung der Staatsschuld, die vor dem Kriege bestand ab. Mich derienrgen Staatsschulden, die im Laufe des Krieges Innzukamen Es genügt aber nicht, daß uns Deutschland Geld qLrvi? 22*7 ^ S u ‘ al J e llench-erte sinauzielle und loirt- schastliche Politik befolgen, ^vres ist meine lleberzeugung Dn Minister verbreitete sich sodann über die Einzelheiten der ausgenommenen Vorschüsse tmd sagte: . ^,^22? r * >eT Vorschüsse ist diirch irgendsvelche Einkünfte geeckt. Erst wenn sie nt eine konsolidierte Anleihe konvertiert werden, smrd daran zu denken sein, pb es nötig ist, Sicherheiten zu geben oder nicht. - • " "vister iegte dar, die ausgegebenen Geldnoten seien k^u -^plergeld, sotiteru Noten, die von Deutschland, das feine Vervslichtungen erfüllen werde, in (teld würden eingelöst werden Aus diesem Grunde sei es erstaunlich, daß der Wert dieser Noten Unke und die Bevölkerung drei Pavierpsunde für ein Goldpsund hergebe. Die Stimmen, die die Türkei von Deutschland als Vor- Äl , en babe, würden eine nicht früher verzinsliche Schuld Helle n als erst von dem Augenblick au. wo Deutschland jene Geldnoetil in Gold erngelöst habe. Sobald Deutschland die aus- gegebenen Geldnöten m Gold eingelöst baoe, lverde es der Türkei tteiste!>en, die gesamte Summe in bar, sei es dirrch Konversion in einer langfristigen Anleihe, zurückzuerstatten. * Der türkische Bericht. >» 111 * 13 ”14^ 13 Febr. (WM.- Generals,absberichl ä n ,ff T ^bgend von Fellahic Artillerie- ^mvl und.ssegcniertt!,es Feuer. ^udllch vom Tigris rückte der 5“ b ^ 12. Fünmar gegen unsere Flügel vor, aber seine beiden An grrtfe wurden nick Verlusten für ihn zuruckge- ^ ^ nachmittag desselben TageS griffen :zwei seind- Artillerievorbereitung unseren linken, Jlugel an Dieser Ängnfs scheiterte gleichfalls in unserem Feuer . b'inellesnfront. Offmersäspirant Meinike griff ^2 an, brachte einen durch sein Feuer jum Ab- -^ e Jmassen des Flugzeugs, zwei englische Offiziere, wurden gesungen getrommen, das MasckiinengSwehr des zerstörten Flugzeugs, sowre drei Bomben erbeutet. 9 Auf den anderen Fronten kein wichtiges Ereignis. Keine Einschränkung des U-BootkriegeS. Berlin, 14. Febr. (WTB. Amtlich.) Aus dem Aus- kcmde kommeti neuerdings Nachrichten, denen zufolge mau dort glaubt, die S e e f p e r r e gegen England mit U-Booten und Minen wäre mit Rücksicht aus Amerika oder aus irgendwelchen auderen Gründen abgefchwcicht worden oder sollte abgeschwächt werden. Die Rücksicht auf die Neutralen gibt daher Beranlussung, nochmals mit aller Deutlich^it zu erklären, daß der uneingeschränkte Krieg gegen den gesamten Seeverkehr in den erklärten Sperrgebieten jetzt in vollem Gan g e ist und unter kei neu Um ständen eingeschränkt wird. Ein U-Boot im Golf von Biscaya. Paris, 14. Febr. (WTB. 9öiäftamtlich.) Das Marine- mimftmimt gab gestern bekannt: Am 12. Februar um 5 Uhr nachmittags tauchte in der Nähe der Adonr- mündung ein feindliches Unterseeboot auf und gab sechs Kanonenschüsse ans die Küste ab. Die Küstengeschütze er- ösfneten sofort das Feuer auf das feindliche Fahrzeug, das, von unseren Artilleristen mit deur ersten Schuß getroffen, schnell tanchte. Fünf Personen tvurderr verwundet, eine davon schwer. Der Sachschaden ist unbedeutend. (Die Adonr ist ein Fluß in der äußersten Südwestecke Frankreichs und inündet bei Boucau-Neuf, nur 20 Kilometer von der spani- I scheu Grenze entfernt, in den Bis ratschen Meerbusen.) Der erste Lord der britischen Admiralität über die „große Gefahr des N-Bootkrieges." ■ ßefcr. en Seemann, noch in der Aomiralität, noch etit einziges Mitglied des Admiralsstabes, das nicht Tag und , Nacht arbeitete mit der Hoffnung, es zu lösen. Unsere Sorge dient nur dazu, uns zu neuer Anstrengung aufzustacheln. Prämiert für N-Booi-Vernichtuttgctt. Paris, 14. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Hav-as: Andre L e s e v r e brachte in der K a m m e r einen Gesetzentwurf ein, in dem die Regierung ansgefordertj wird, die notwendigen Maßnachnen zu treffen, um der Be- eines jeden französischen, alkiierteu oder neutralen Schiffes, das, wenn es von einem Uttterseeboot angegriffen wird, dieses vernichtet,' eine Prämie von 50l>000 Franks | auszuwersen. Die feiridticheu Kricgsfchrstsverluste. . ^^ach der neuesten Zitsammenstellung beläuft sich die Gejamtzahl der durch die Kampfmittel der Mittelmächte vernichteten feindlichen Kriegsschisse seit Beginn des Krieges auf 822 531 Tonnen — das find rund hiuiderttauseud sonnen mehr als die franzöfisrhe Marine vor dem Kriege uberchauot an Kriegsschiffen besaß. Die deutsche Flotte, die natürlich den Löwetiauteil an dieser Bernichtungsarbeit für sich beanforuchen kann, darf wirklich stolz sein aus eine Leistung solchen Unlfauges. Dampfer „Fore laud" und der ^flschdampfer „B r i s s o n s" find versenkt wvrden. Aus dem Reiche. Der Reichskanzler über die bevorstehenden Bestandsaufnahmen. Berlin, 14. Febr. (WTB. Nichtamtlichü Ter Reichs- anz ler ha>t an alle B ti n desregieru n gen trachstehendes chre tben gerichtet: ^'ckaß der am 15. Februar stattfindentien Erhebung der Stande von gedroschenem und migedrvschenem Getreide und vor mr den 1. März anseordneteu Ausnalmre der Viehbestände rmd der Ka r t o ffel v o r r ät e Matte ich nur, aus die große Bedeutmu, hmzuweisen, die eine Aufklärung aller landwirtschaftl- m. ü über die Tragweite dieser Vljcchnahmen besitzt. Diese IManosausnahmen stellen erneute Anforderungen an die Zeit und Arbeitskraft der Landwirte und der zum größten Teile mit Amts- geichasten wie mit eigenen landwirtschaftlichen Arbeiten überlaste- ten ländlichen Ottsbehärdeu. Aenßerftie Sjorg-falt und. G^miosseln Hastigkeit alter Beteiligten bei ihrer Turck)- lukrung i)t aber vaterNkiwische Pflicht. Es gilt die Versorgung! mW der zum größten Teil mit.' Arbeiten ftir die Rttztung des Heeres beschäftigten städtischer Bevölkerung zu sichern, ^hre Arbeitskraft umß dirrch richtige Einteilung und geregelte Zuftihrung der notwendigen Lebensmittel weiter erhalten werden, damit unsere tapferen Truppen mit allem versehen werden, was zum Swge nötig ist. Vorbedingmig für das Gelingen des Werkes der Sichening unserer Volksernährung ist eine möglichst getraue und zutreffende Uebersrcht über alle jetzt vorhandeneu Vorräte. .Nulronen von lmrdlvirtschaftlich-en Betrieben müssen cm der Ab- lrefernng des Notwendigen mi-twirken. Auf jedeti einzelnen Bettieb, mag er noch so klein sein, kommt es an. Die deutschen Landwirts und randwrrteftauen werden auch in diesem Falle ihre Pflicht gegen das Vaterland erfüllen. Sie werden sorgen, daß ihre Bestand so ge narr als möglich ausgenommen werden, daß sodann di-e o-blregendeu Ablieftrungeti voll rmd recktEg geschehen und daß auch die Bestellung zur neuen Ernte ttotz aller Schwie- rtgkerten so gut mW sorgsam wie irgend möglich et folgt. Ken, Loldat, tem Rüstuugsarbeiter, keine Knegerfamilre darf Vcangel terden drirch das Versäumnis des Landmannes. Er hat die hohe und heilige Pflicht, dem deutschen Volke sein tägliches Brot ztr wfern uno es dadurch unüberwiEch zu machen gegem'iber tem AushtmgenmgspLau unserer Feinde, der sich jetzt an ihnen fetter rächt. * Der bulgarische Bericht. L^o sia , 13. »Febr. (WTB.) Genecalstabsbericht vom 13 Febr ^ T0nt: ^ Cerna-Bogen griffen de uts ch e Ab t et {tt n g e n mit großem Mut an, erstürmten tä Einer "derlmer Tageblattes" zufolge berichtet der ,,T e mp s" ans Rabat, daß eine französische B ei proviantrerungskolonne in Marokko zwischen Site- Lamina und Att-Afsi von Aufständischen angegriffen Eäntpsen: bi, MtZ Jl bm Die Erfolge des A-Vootkrieges. 1-7 U - P**- MTB. Nickftamtllch.) Bon den am ' ye&r - ex f en f t gemeldeten sieben D a m v- fern und drei Segelschiffen mit einem ltesamt- raum geholt von 22 000 Bruttoregistertonnen hatten fünf Schifte von 1.; IM Tonnen Getreide, zwei von 1700 Tonnen ^rrt, emes von uw Tmmen Grubenholz und zwei von ln 7 u n ?™ ?ohte7i geladen Außerdem ivurde auf der- neit mUUfi r d11 ?^wpfer von 3000 Ton- Xottnen t oh len für Italien versenkt. 4 ^obr. (Privattel.) Bis zum 6 Februar ab^rds fmd bei Ltoyos seit dem l. Februar Met- Ä»Ä ^versenkte Schiff/ 7 ^, 2, überschritt btr ;{af)l bereit-? I2Ö. Tie nia. bmmui)iQt' ^ ,lnb übn bk Verluste sehr « ovenhagen. 14. ftr6r. (WTB.) „Naiion>il-Tidende" zufolge hat die Skandinavien — Amerika-Linie fcon ihrem New Porker Vertreter die drahtliche Mitteilung erhalten, daß nach vielen Verhandlungen die Abreise des Dampfers „Freder ik 8" nunmehr beschlossen sei. Der Dampfer erhält die Erlaubnis, die schon früher angemel-- deten Reisenden und die Ladung mitzunehnleru Im ganzen werden mit dem Botschafter Graf Bern sto r f f und seinem Gefolge gegen 1000 Reisende an Bord sein. Das Schiff wird New Pork vermutlich am 14. Februar verlassen. Es fahrt zunächst nach. Halifax, wo- !die ertglische Untersuchung vorgenommen wird rmd nimmt dann Kurs nach der norwegischen Küste, wo Kristiansnnd an gelaufen wird. Ueber die Abreise der Dampfer „Heilig Olaw" von New Dort und „United States" von Kopenhagen ist noch keine Abstimmung getroffen. Die Vereinigte Dampffchisiahrts- aesellschaft stößt bei der Anmusterung der Besatzung für den Dampfer „United States" aus SchwierigVeiten,' da die Seeleute angesichts der mit den Fahrten verbundenen Gefahr sich weigern, zu den alten Bedillgung-en Heuer anzu nehmen. Sie fordern nanrentlich höhere Löhne , Die Berhandlnng-en, die zwischen der Vereinigten D atn v s s chsi sa hrt sg efe l lscha ft und Exp orte urkrei.sen wegen' der Wiederausnahlne der Le b ensm i k telaus f u hr geführt werden, haben nach der „Rational-Tidende" zu dem Ergeb nrs geführt, daß vorläufig der Versuch gemacht werden soll die Ausfuhr in der Weise wieder aufzunehmen, daß die Waren von .Kopenhagen nach Bergen gebracht werden wo sie von englischen Dampfern abgeholt werden sollen. Dre in Kopenhagen und Aarhus aufgelagerten, für England bestimmten Waren stellen bereits einen Wert von 10 Millionen Kronen dar: sie bestehen aus Schiveinefleisch, Butter und Eiern. Borlänfig werden drei Damvfer mit Ladung nach Bergen abgehen. Gelingt es den englischen Dampfern, die Nordsee glücklicl) ans beiden Fahrten zu vassteren, so sollen weitere dänische Dampfer mit Lebens inrtteln nach Bergen ab gehet:. !. Kopenhagen, 14. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Mel des Ritzauschen Bureaus. Der norwegische Dampfer „Bellax", von Frederikstadt nach Frankreich mit Bauholz unterwegs, ist am 9. Februar in der Nordsee von einem ^ ^ rs e e b o o t versenkt worden. Ein Boot mit acht Mann landete gestern in Agger an der Westküste Jütlands Etn zweites Boot mit dem Kapitän und sieben 9Nann wird verntißt. Stockholm, 14. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Infolge des ungehemmten U-Bootkrieges sind seit dem 2. Februar hier keine englischen Zeitungen eingekrosfert. ^^"erdam, 14 Febr. (WTB.) Der italienische ^ dauIa (Bl 71 Bruttoregistertonnen) und die englischen Dampfer „Shakespeare" utrd ^rerand" wurdeti versenkt. .. Luganv, 14. Febr. (WTB.) Im Januar ivurden die italienischen Dampfer „Avanti" (1723 Bruttoregister- tonnen - und „L u i g i E h i a m p a" (3988 Bruttvreaister- tonnen- versenkt, außerdetn der italienische Segler 'Do- ride" (mo iötuitoTOfjiftcTtotmen). ß " Cagliari 14. Febr. (WTB. Nichiamilich.) Nach einer amerikanische Segelschiff „Lyman 8'. ^ 1800 Bruttoregistertonnen) versenkt worden Dre Besatzung wurde in Eagliari gelandet. < ^oudo^i, 14. Febr. MTB. Mchtamtlich. Meldung de-.- Reikterschen Bureaus. Der britische Dampfer „F. D u?/"^brN".und die britischen Fischdcrmpfer „Bombeh" ll^kTonnen) und „Dale" (198 Tonnen) wurden ver- London, 14. Febr. (WTB.) Meldung des Reuterschen Berlin, 14. Febr WTB. Nichtamtlich.) Ter Kaiser ist heute morgen m Berlin eingetrossen. e J;' ? l ' ^br. (WTB. Nichtanitlich.) Der Reichs- ^^r hat eine am hx Februar in Kraft tretende Bekannt- wachung erlassen, wonach die Einfuhr von Schal- mtb -U t uftentier e n sowie von Zubereitungen von diesen Ä-t en Q] l bn Grenzstation ober dem Eingangshafen befindlichen Bevollmächtigten der Zentralei'n- e?naellÄ^ ^meldet werden muß und aus dem Ausland gknannteu Art nur durch die Zen- Sfgg b£ren in den Ans peffen. , Darm stabt, 14. Februar, .ttliianzausschilß ter Zweiten Kantmer setzte heute vor- ten^in^ ter Regierung über die noch utierleteg- , *** Houptvoranichlags mt Tie Regierung war ver- rretrm durch cne Herren Staatsminiiter Dr. von Ewald Fi- nanzmmnckr Tr. Brckcr. Minist« des Innen: von lim* z et ß f ' ?le. Slaatsrütr Wilbrandt, Süssert und Lor- X \ - v^ iui r fit« Dp K ratz urw H e l 1 w ig uno mehrere ^ erugetente Beiprechung fandet: die Kapitel 40 mit frigenbe rru sat tes Mimftermms des Jtinertr Bei solgenteni ^at” sroWiI 1 .?/ 1 1 ^ratl ;j mit her Regierung genommen werden: dps l eg e) wird über die Verteilung der emgewtzten 30^)0 Mk. -u.i dre einzelnen Vereine 'Aufschluß ge- wmrstht. Bex 8apttel 43 (Ljan de swaise: nun stakt) wnrte Ab.Hsgc^ auwkworflm, ob die Pflegegelder nicht zu erhöhen seiet:. f’rl Anstel 74 (Boden m e l ro rat io n trnd Wasserversorgungl fü e ^ U Z mC r ö -°v ^0 000 ML, die ftir die Unterstützung» Feldbereinigung eingesetzt ist, zu ge- »3, Käpttel 75 (Landwirtschaft) sollest die We^ zur vebung der Schafzucht erwogen >verteil, deren Novoendigkeit ter Krieg erwreseti tebe. — Hieraus trat der Ausschuß in die Ver Handlungen unt der Regierung ein. Erörtert wurde die Schaffung Holzreserve und dre Errichtung eines Kraftwerkes in Ober Hessen Bchnnntte Beschlu,,e wurden nicht gefaßt. — Donnerstag vornnttag 10 Uhr Fort»etznng der Beratungen. Aus 5t(i5t und Lauv. Dießen, 15 . Februar 1917 . q. Auszelchnu n g. Dem Landülirnnnann Christian Amendt wurde am 12 ^ebruar das Eiserne Kreuz 2. Klafft verliehen. - Dem prakl. Arzt Tr. Ploch, der einer Sanitäts^ Komp, zugeteilt und bis letzt in Rumänien ivar, ist Ende Dezember das Eiserne Kreuz 2 Klasse und im Januar das Hess. Sanität^ kreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille verliehen worden. - -Diät v. Js. wurde dem Kriegs-Einjahrig-Freiwilligen Finanz- Asotrank Ludwig H o h n das Ciserue Kreuz 2. Klasse verliehen. Nunmehr wurde auch seinem Vater, dem Vizeseldwebel und steldw.- Leutn.-Afpir. Ludw. H o h n, dieselbe Auszeichnung zuteil. Vater !j" b ®fj> n k»aben sich das Eiserne Kreuz in Rußland erworben. Außerdem wurde Ludwig Hohn senior im Oktober v. IS. vom Grottherzog das KnegS-Ehrenzeichen verliehen. - Flieger Gefreiter sasa issr** « — ■" *• *—*» ** ^bn der Landesntriversität Gießen wuv oen für das Jahr 1917/18 folgende Preisaikfgaben gestellt: Bon der th eo l o g i s chen F-akrcttät: Für den akade mischen Preis: Die Anwendung des Begriffs Dar rellendes .'Handeln" ans den evangellscheu Gottesdienst in der Llturgik seit Schleiermacher. Bon der juristischen Fakultät: Die Beeinflussung des Gewerberechts durch die Kchiegsgesetzgebung. Bon der medizinischen Fakultät L ^ur den «kadem:scheu Preis: Nach der Literatur ttiid dem Material der (tzießerrer Augenklinik soll ermittelt werden, ob rmd itUmeferu die Elliotsche Operation geeignet ist, bte Jndectonne bei der Behandlung des Glaukoms m ch-bo" ; * en i«: -Sie hist^scheS.L Dicfluttfl der Opewttoit am Smus figurmbeus und an der Sem jiiflitlatiä. Bo-n der philosophischen slokultat I. Darsteslmm unt kritische WÄrdlguckp der ivrcil eilslehrc von S. Bergchni nu chr.md seiner Schrift „Essai «,[ i« Donn^es immMiates de la Conscience“, Paris 1880. (Deutsch unter dein Titel: „Z«nt uno Freiheit". Jena ISN. , 2 Welche Bed,„gnnqe„ muffen ersiillt sei,,, dmnit die Tifferential «lelchu,,,, dntter Ordnung: y”’ = w ( x , y , „• r) £ & rdhrungstnansformativn die lineare homogene Form,: ty y erhallen kan» ? 3. Wisien- schastiiche >Gru,ndlagen sur bie Zuchtlmchführung bei der Mmr-eryüch^y. 4 Das ®tx1*fftnt0 der G4ehener Mund- art zu den Wmtibwwmbortm. 5. Dre ftonKösische Sprackie rn DeittschLand rn der napoleonischeu Zeit. Die stnatlicheir Prnse detvwgen ;e 180 Mk.; der Preis der Bulserftiftuna besteht rn den «MeMr 500 m. betrübenden aaWfeMen dl^trsttmgsknpibals. Es kann auch die Hälfte der Preise zireriannt lverden. Wer sich um einen Preis bewirbt, muH mtiucjtcitv ut einem der beiden auf die Sfceffinta der Ausgabe folgenden S^nester an der Universität Gießen imma wkulrert gewesen fern. , . v> ^/ t k n V o r t r a en Kimbern an Kri!immerten geschusselt bat. mit sich die ^eele der Balten in den Schöpfungeu ihrer modernsten Vmifrv spiegelt, wie die Mitischen Aujlchauungen des Balterttums in eugent Zusammenhang stehen mit ihrer Rolle als deutsche Kulturträger. darüber soll in Wort und Bilid der morgen, Freitag, inj der Universität stattsindeude Bortrag des baltischen Dichters Bruno Goetz. Riga, über „die deutsche >Vultrrr in den baltischen Provinzen" Ausschuß gel,en, die deutk mehr denn je unsere Beachtung m-r- dienen. ** Bortragsvereinigung. Ter Lichtbildervortrag über „Japan" beginnt heute abend schon N/t Uhr - Lernt stenographieren! Infolge des Vtterländi ichm Vilssdnmstgesebes sind zurzeit nicht nur bei staatlichen und kommnivalen Behörden, sondern auch in fauünäimifdieit Betrieben Ui tele Stalen zu besetzen. Besonders für Damen erschießen sich lnerdirvch neue Erwerbsquellen und lohnende Beschäftignag: meist üt äber Dorbedtngiima, daß bäe Bewerber stenographische Kennt ntsse beithen müssen. Der Gabelsberger Stenographen Verein von 1861 und Damenvereitt Gaüelsbemer tragen diesem Zeibnsorder nrs wieder stteckmung. indem dieselben am Mvntag, deit 19. Fe- brnar, im Postkeller" einen Ansämgerlursns firr Damen und Verven m der altbewährten Gabelderger'fchen Stenographie er - ömmt. — Näheres ist aus der Anzeige zu ersehen. ** Gaskoks tvird vom 19. ds. Mts. nur nachmittag- von 1-4 Uhr abgegeben und zwar in der bestimmten Reihenfolge der 9!nmensmtfänge und gegen Vorzeigen der Brotansiveiskarten. Näheres siehe Bekanntmachung. " Warnung vor neuen K a r t o f f e l p f l a n z. Methoden. Zu dem gestern unter dieser Ueberschrift ln unserent Blatte veröffentlichten Artikel ist nachzntraqen, daß er der Zeit- schrift der Landwirtschaflskainmer für die Provinz Schlesien, Heft 6. entuoinmen war. ^ * 11. An 4 ga b^e von Süßstoff (Saccharins In der ^eit vom 16.—28. Februar 1917 wird gegen den Liefernngs- abschnktt 5 der Süßstoffkarten (blau) und ,.6" (gelb) von den Süßstoff-Abgabestetleu Süßstoff abgegeben. Siehe Bekanntmachnng. " Die Ausgabe der Brot-, Fleisch uud Butter- ! arten findet diesmal Freitaq. den 16.. und Samsag, ben 17. Fe. brnar 1917, statt und zwar für die Bezugsberechtigten mit dein Jnnamen A-K am Freitag mit dem Zuuauten L—Z aut Samstag. Landkreis Gießen. •* Bersrod, 15. Febr. Gefreiter der Landwehr Wilhelut ' e r z b e r g e r, in einem Feld-Artillerie-Regt. tut Osten stehend, wurde für hervorragende Tapferkeit mit der Hessischen Tapferkeits- utedaille ausgezeichnet. 8 Hausen M-eis Gießen), 14. Febi-. Heute abend um utt* m ahr 7 Uhr war- hier eine Li ch t e r s ch e t n u n g von besonderer Urt beobachten. Am Horizonte des nördlichen Himmels sah man d>c fast halbtrcisförmigen Abschnitte von zwei übereinandc-rsteheudeu. zxtral I elfauf enbc'it Kretsiütgeit in rötlichgelbem Lichte erglänzen. Zwischen den beiden leuchtenden Bogen flimmerte auf kurze Zeit mu zitternde Lichtwelle herüber und hinüber. Ebenso waretc itt den leuchtend,'» Kreisringen wellenförmige, flimmernde .Lichtstreifen r achz-mehmen. Wie lange die Erscheinung zu sel-en war, kamt der Schreiber dieser Zeilen nicht feststellen: er selbst erblickte sie uner- artet mrd beobachtete sie in eineni Zeitratim von ungefähr 3 Se- kundea zlreimal vor ihrem Verschwinden. Ihr plübliches Auftreten Man befrage den Hausarzt nr^orftc 1^01 unwilMrkch den AuSnis „Ach. ein Nordlicht!" E- warr interessant »u erfahren, ob dre Beobachtmw dieser Lichtrrsckei- tmug auch vott anderer Seite gelnacirt wvrdett. tst. Krkis Büdingen. 11 ^ Nach Festste!ümqm des Kreis- am^hamn die Rtttbsmehger das vertrugstitäßig der Casseler Fett- schmelze zuznsührerche Rohfett in letzter Zeit nicht inehr al^elteferl, sondern mttmdüngen und dadurcli i>.r Allgemetuliest Zitzogen. Berwitang weiterrr Utittrschlaanttgen der Rohsette wurden ^racrmelftet-rteil und die zuständigen Fleischbesdm.tn mit der fchlirsstm Kontrolle der Metzgernbettnebe benitstragt mtd äuge- mltclt, scde llebertrettmg rücksichtslos zur Anzeige zu bringen. Metzger, die fortmt den Borschriftett zu wider Han dr-ln werden'für die Datier des Krieges von Sd)lad>>lzilweisungeil misges'dstossen. # Langenberghetm, 16. Febr. Das Eiserne Kreuz erhielt der Unleroffizter Jean Kraft. Kreis Alsfeld. np. A n s d e m O h m t a l, 15. Febr. Eine cigeuttiinliche Er' lchenrung bot die Ohm bei der mm hinter uns l'iegendett Frost- Periode. Sie .fror nicht zu. Wohl zeigte sich bei ihr eine leichte Ersdecke, allein dtese lvar nickst so stark, daß auf ihr Schlittschulw gelaufen werden konnte. Und das war di.uk> in srühereu Jahren M„Ost der Fall bei geringerem Frost. Vielleicht spricht hier die Wasscrlettuug von Ober-Olnuen mit. Tie Not, in der die Hasen und von deit Vögeln die Raben durch den wockunlang liegenden Schnee geraten waren, ist tom behoben. An den Bergen sind Ratue und Stiften schneefrei geworden, so daß ein Nahrungsmangel nickst mehr besteht. Die Holzfällerarbeiten im Walde die durch das Wknternwtter stockten, sind wieder in vollem Maße ausgenommen lvordeu. up. Aus dem Tal der Jls und Seen, 14. Febr. Tie Zarte und lauge Frostzeit hat den Wasserstand in ben Bächen und Mämlgraben sehr stark zrm'tckgehen lassen. Damit mußten die Schlag- und Oekluühlm ihre. Tätigkeit einstellen, die ihnen vorder der hohe Waflerstand so lange crmöglöckst. Die geinalLigen Schnee Massen, dm jetzt zu tauen beginnen, versprechen aber wieder eine Hebung des Wasser stand es. Kreis Schotten. 4s: Bobenhaufen II, 15. Febr. SamStag, 17. Febr., findet die V e r p a ch t u n g de r G emeinde-Feldjagd statt. G B o l k a r t s h a i n , 15. Febr. Montag, 19 d. Mts., findet d,e V e r v a ch t u u g der hiesigen Feld- u u d W a I d j a g d au weitere sechs Jahre statt. DaS Jagdaebiet ist nur 5 Aijnuten von der Station „Tllteburg" (Stockheim—Lauterbach) entfernt. Kreis Frirdberg. .. ^ der Wetterau, 15. Febr. Sehr zahlreich tritt m diesem Winter das Raubzeug aus. Mit Pulver, Gift und Falle sind die Jäger dem Fuchs schon eifrig auf den Leib gerückt, zumal baS Fell gegen früher um 100 Prozent besser bezahlt wird An offenen Flußläustit, Teichen zeigen sich Scharen von Wildenten und -(tzäitsett, die in die Städte sehr begehrte Braten liefern. Kreis Wetzlar. d. Hörnsheim, 15. Febr. Auf bis jetzt ungeklärte Weife brach ant vergangenen SamStag vormittag in den Gehöften von Aug. Wedel, Wiegand M ü l l e r und Jakob H i n k l e r hierfolbll Feuer aus. Es brannten drei Stallgebäude nieder; sonstiger Schaden wurde nicht augevtchtet Hessen-Nassau. jj Marburg, 15. Febr. Wie auf dem Lande, so ist auch jetzt in der Stadt Marburg der V i e r p f ü n d e r - B r o t auf 60 Pfg. herabgesetzt worden. = Frankfurt n. M., 14. Febr. Am Eisernen Steg hat sich ein kleines ,K l o n d y k e" aufgetan. Schon am Sonntag fand mau am Main 70 Mark in Gold. Weitere Nachforschungen förderten am Dienstag abermals 40 Mark aus dem, Ufersande. Heute holte man eine goldene Uhr aus dem Wasser. Wahrscheinlich hat man e§ mit einer DiebeSbeute zu tun, die ein Einbrecher hier im Uferfaude versteckte. Die Uferstelle wird natürlich augenblicklich von zahlreichen goldlüsterneu Leuten »ach allen Richtungen hin durchivühlt. lagen des Kalüm-rtes sind sämtlich in Ordnung geblieben und der Bettied kann voll aufrecht artmlrnt werden ^kirchliche Nachrichten Israelitische ReligionSgemeinde. -lotte-dicuft in der Synagoge (Gitd-Aulage). Samstag, den 17. Febr. .1917: Vorabend: 5.30 Uhr. — M o rg.: 9.00 Uhr. Predigt. - A b dS: 5.55 und 6.80 Uhr Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft. Sabbatfeier den 17. Febr. 19 i 7 Freitag abd. 6.20 Uhr. — SamStag vorm. 8.30 Uhr. — Rachn,. 3.20 Uhr. — SabbatauSgang 6.35 Uhr. — MochenaotteSdtenft: «torg. 7.00 Uhr, abds. 5.00 Uhr. VerrnischLes. Ein schweres Grubenunglück. * E h m e n bei Fallersleben, 14. Febr. (MTB.) Ein schweres Grubenunglück trug sich gestern nachmittag auf der Gckwerk- s ck a f t „E i ni g kei t" zn. In dem Kalischacht ltatten sich Spreng- stosfe mtzündet, die ohne Explosion langsam abbrannten. Durch die sich dabei entwickelnden Gasschwaden sind 3 1 M a n n u m s Lebe u g e k o nt m e n. Einige weitere Leute waren zunächst bc wußtlos, erholten sich aber wieder zum Teil im herzoglichen Krankenhaus in Braunschweig und Xjefiubeii sich jetzt außer Lel>ensgesahr. F.urZeit des Unglücks befanden sich 130 Mann im Schacht. Die Au letzte Nachrichten. Amerikas bewaffnete Handelsschiffe. New Port, 15. Febr. Die „United Preß" meldet: Ans Philadelphia nnrd doabtlos bcnckstet, daß die Regierung der Vereint gten Staaten in nächster Zeit einen Besckünß über die Bewaffnung und das Auslaiußir der mnerikcmiscben Handels schisse fassen NNidc'. Man gbrnbt, daß die Regierung alles der privaten Initiative überlassen und weder Kanonen, nocch Kmwniere liefern wird^ Ebenso wenig nnrd sie direkt mtd formell dcm Ritt geben, toe. Schiffe zu bewaffnou. Andererseits nvri>e die Regierung gegen die Bewvsftnmg der Sck)ifsr nichts uttternehmcn und den )liredrrn OiclegenlietL versckiafsen, sich mit Geschützan und Mannschaften z>n versorgen. Graf Bernsivrfs von Wastnngton adgereist. Haag, 15. Febr. Ein hiesiges Bureau erfährt aus Washington: Graf Bernstorff hat gestern abend mit seiner aus 30 Personen bestehenden Begleitung Washington ver lassen und schifft sich heute in d,ew Port ein. Italiens Lebensmitdellwt. Bern , 15. Febr. Dem „Eorricre dekla Sera" zufolge stetst die Vervffentlickmng zweier Dekrete über die Einschränkung des Verbrauches gewisser Lebenönlittel bevor. So wird ab 1. März mir roch aus 90prozentigem aus gemahlenem Getreide hergestelll^ Brvt -wn vorgeschrieberver Große liergeftellt werden. Sonnino Ministerpräsident? Lugano, 15. Febr. Ter römische Kotrespondettt der Mailänder „Perseveranz-a" bereitet ans ein Enrporrücken Sonninn^ an den Platz des Ministerpräside.nten vor. Dieser Hinweis ist nmso bEchtenswerter, als der römische Bert rate r der „Perse- veranza" nletdi'scitia der Cheftedaktenr von Sonninos Leibblttt „Oliornale d'Italia" ist. Der Prahlhans Haig. Berlin, 15. Febr. Wie mehrere Morgenbiötter aus Rotterdam melden, enipsing Sir Tonglas Haig, der britische Oberbefehlshaber, eine Anzahl französischr KLiegM-richterstatter. Ans die Frage nach der Offensive erklärte Haig, es komme weniger daraus an, ob die Franzosen oder die Deutschen oder nur Engländer denl Anfang machen werden. Wenn der Feind anfängt, entweder im Norden oder im Süden oder an den hervorspringendsteil Bogen, die ihm günstig erschinen, oder auf den sricheren Schlachtfeldern, so sind wir bereit, ihn zu empfangen, und er rvird seine Torhckit b,- - zahlell müssen. Sie fragen mich, ob wir die deutsche Front lverden dnrchbreckien können. Ia,^genstß, wir werden da^> tun, und heftig und grimdlich. An vielen stellen hatnm sie zur Verteidigung hinter der Front ein großes Eisenbahnnetz gebaitt. Die ersten Angriffe der großen Offensive dürften sich auf einzelne Stellen beschränken und ein unfi che res Tasten sein. Aber wir werden weitere Schläge führen> bis die dentsckw Armee gänzlich vernichtet sein wird. Dieses Iabr wird entsckteideitd sein in dcui Sinne, daß wisr auf dcln Sclilachr- felde die Entscheidung des Krieges snckien werden, das heißt, es wird das Ereignis bringen, durch das sich lwransstellen tvird, daß Deutschland milidärisch geschlagen ist. Es kann sein, daß dieses Jahr der Entscheidung mich das Friedensjapr sein lvird. Wir lviutsck>en alle den Frieden, und werden alles tun, was in unserer Macht stjdht- um das gewünschte Ergebnis I;eLbeiznführen. Der Friede kann aber nur durch einen absoluten Sieg kommen, der durch die Olewalt der Waffen erreicht wird. Die Alliierten dürfen sich nicht durch dentsck>e Vorschläge oder Drohungen irrcsühren fassen. Die Heere der Entente würden an der M'stsront durchbrechen lmd vom Grabtzmkrieg zum Bewegungskrieg ültergehen. Nur bedarf cs hierzu der Geduld und Ausdauer. Der kommende Kamps mirb schwer sein. Haig hofft, daß die Entente noch im Lause dieses Jahres siegen Coerde. Dik Portugiestn. Lugano, 15. Febr. Nach italienischen Meldungen ist die erste Staffel portugiesischer Truppe?! tu Frankreich cingetrofsen. emaner Wasser aus dem Königl. Wimerafibrunnen zu Bad Bruckersau In Worin« a. Rk., ieiiüteLage, I Stock, herrschaftliche 6-3immer-Wohnnnst Älalkon, reichliches Zubehör, (Zartenbenntzg., lange Jahre von Augenarzt tietzt ver- stör ben) bewohllt, z. 1. Avril 1Ä17 zu vermieten. Näheres Hotel Online, Gicßckl. f 00 ® 81 | 6 Zimmer j Süd Anlage 22 Varterre 5* $itfttuer Wob nuno mit Zubehör, elektr. Lwn t3as. Garlenanleit. Bleichplatz per 1 . Avril zn uenniKnrl ftrrttlina. (688 I 4: Zimmer Wovuutra v. 1 ötmiiiccn, Bad, Veranda, 2 :! Mansarden-Kimmern z. 1. April zu vermieten. Nah. 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Kav.-IMv., Kav, SchiStzen-Reg:iincnt 87, 3 Esk. Inhaber des Eisernen Kreuzes. nach 19 monatiger treuer Pflichterfüllung im Alter von nahezu 30 Jahren sein hoffnungsvolles Leben dom Vaterland opferte. In tiefem Schmerz: Elise Planz nebst Kind und allen Angehörigen Steinberg bei Gießen, den 15. Februar 1917. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. "*** Am 9. Februar 1917 verschied plötzlich und unerwartet unsere liebe, treubesorgte Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter Frau Minna Hof ieb. Wenzel Gestern nachmittag 3 Uhr entschlief nach langem schweren Leiden unsere herzensgute, treusorgende, unvergessliche Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter Frau Förster Jacob Witwe geb. Bernhardt im Alter von 61 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen. Nonnenroth, den 14. Februar 1917. 1310 Die Beerdigung findet Freitag nachm. 4 Uhr statt. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Kinscheiden unseres lieben Sohnes, insbesondere Herrn Pfarrer Schulte für die trostreichen Worte am Grabe und der Krankenschwester für ihre liebevolle Pflege, sowie für die Kranzspenden, sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Jobs. Volk I. und Frau. Grossen-Linden, den 14. Februar 1917. Danksagung. Für die wohltuenden Beweise der Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer unvergesslichen Mutter und Grossmutter danken herzlichste Im Namen der Hinterbliebenen: Carl Krailing Una Jnst geb. Krailing. Giessen, den 15. Februar 1917. 1305 Lodes-Anzeige. Dtensiag mittag 1 Uhr entschlief sanft nach langem, mit großer Geduld ertragenem beiden mein lteber Mann, unser guter Barer. Bruder. Schwager. Schwiegersohn und Onkel LudwigGröherIV. irn 46. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Katharine Gröber geb. Klingelhöferu. Kinder. Großen-Linden. den 15. Februar 1917. Die Beerdigung findet Freitag, den 16. Februar, nachmittags 2 Uhr, vom Trauerhause, Funker- flöffc 6, aus statt. Es WeeHiuleOiessen l. Seminare für Lehrerinnen der weiblichen Handarbeiten und der Hauswirtschaft. Die staatliche Abschlub- >; uiuno berechtigt zur Anstellung in Hessen n. in Preußen B.-g.nn deo neuen Schuljahres atu 16. April. Ansnahme- gesuche nnd bis 1. März beim Schulvorstand einzureichen. J 1 ' Hauslialtungsichule. Beginn des Halbjährigen LotnmerkurseS am IS. März. Anmeldungen bis 5. März. Weißzeug-. Handarbeits-, Schneider und wnb nrn ^•^• egl Sr n von Blerteljahrskursen am 12. März uno «m^nm-ldun»-n wälestend am 10. M-irz « 0 Mar Stemst^ahe 10. , 9261) 4en lonotmr auswärtige Schülerinnen Prospekte gratis. ist wieder in allen Breiten n. Preislagen am Lager i 2 wa fj f/odchau, s Qo/omon Eierma sin’s Backpulver Giessen (Bahnhofstrasse 34), den 14. Februar 1917. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Karl Hof und Familie LudwiJ Hof Hans Hof Else Beil Die Beerdigung fand -in aller Stille statt. 1313 Freitag, 16. Februar 1917, 8 Uhr, im großen Hörsaal der Universität. Vortrag mit Lichtbildern. Sotz - Riga Die deutsche Kultur in den baltischen Provinzen Eintritt 50 Pfg. Mitglieder 20 Psg. Veranstaltet vom Verein fiir das Deutschtum im Auslände nnd vom Alldeutschen Verband. Ueberschuß für Kriegswohlfahrtsovecke. 1259 D Mein liebes mutiertem. ZeiigemäSea Ließ von Große. Text und Melodie ergreifend schön! Für Cosa^ag and Klavier I Mk.. Fantasie 1.50 Mk., Zither 80Pf.Era »! Ch amer,H a«lk.-BaiB.,giefloa, »enenwes9. Öarmstädter Pädagogium Privat schule mit deu Klassen Sexta bis Oberprima. \ d-bereitunff zur FilnJührigcH-, Primaner-, llkhn- rieh«* und Ahiinrientenprüfang, (auch für Damen). Seit Ostern 1916 bestanden 63 Schüler, seit Kriegs- beginn 122 Schüler ihre Prüfungen. / 1 100D Höhere Bürgerschule Nidda (mit Vorschulklasse). Die Aufnahme neu eintreteuder Schüler findet Montag, den 16. April 1917, von 9—12 Uhr aut dem Amtszimmer des Unterzeichneten statt. Dorzulegen sind dabei Geburtsschein, Impfschein und letztes Schulzeugnis. In die Vorschulklasse werden Knaben und Mädchen nach 2jährigem, in die Certa nach 3jährigem, in die Quinta nach 4jährigem Besuch einer Volksschule ausgenommen. Wir empfehlen aber den Eltern dringend, die Kinder lm Intere, e ihres Fortkommens in den höheren Klassen möglichst frühzeitig unserer Anstalt znzu'ühreu. Die Höhere Bürgerschule befolgt den amtlichen Lehrplan für die Realschulen. Der Unterricht beginnt erst um 9 Uhr (Schluß 1 Uhr), um auch den auswärtigen Schülern den Besuch der Anstalt zu ermöglichen. Anmeldungen werden bis zum 10. März an das Rektorat erbeten. Weitere Auskunft wird gerne erteilt. Nidda, 12. Februar 1917. Rektorat der Höheren Vürgerfchnlc. I. E.: Lanckhard. 12Ü9V Bon Mittwoch, den 14. de«. Mts., fallen die Buge 1) 79 Frankfurt ab 7.09 vorm, Hamburg an 5.10 nachm. D 74 Hamburg ab 12.18 nachm., Frankfurt an 11.00 nachts E 71 Frankfurt ab 8.53 vorm. Hamburg an 8.58 abends E 72 Hamburg ab 9.20 vorm. Frankfurt au 8.53 abends D 81 Gießen ab 8.30 vorm. Cöln an 12.05 mittags. Dut« bürg an 1.39 nachm. D 82 Duisburg ab 3.57 nachm., Cöln ab 6.09 abends, Gießen an 9.36 abends vorübergebend aus. t281i Kgl, biicnbabndirektiou Frankfurt a. M. Schäumend — ohne Thon—gut parfümiert frei verkäuflich — ohne Karten der Dh. Stücke a 100 Gramm Mk. 3.30 ab hier geg. Nachnahme Mm,malauantum1Postpaket-3Dußend Verpackung berechnet. Sterka G. in. b. H., Frankfurt a. M. Xiddastramae 45. ni9 hv Tel. Hauna 4990. Am Samstag, den 24. Februar, 11 Uhr, soll die Fagdbenutzung der Gemeinde Seelbach m der Wirtschaft von Gastwirt Wagner öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Jagdvorsteher. 1303D Schorge. Bekanntmachung. Die Ausgabe der Brot . Fici!» und Butterkarte» ttÜ S Ä den 17. 0 e bruar 1917, statt und,war für bic BelügSberecht^ten mtt öem Bunamen A K am Freitag, mit dem Zuname,, i-.—Z; am tzsamvtag. - Gießen, deu 15. Februar 1917. Der Oberbürgermeister. Keller. 1131GB Koksabgabe tut Gaswerk. Gaskoks wird vom 19. ds. Mts. nur nachmittaaS von 1—4 Uhr abgegeben und zwar ** Jed.Montag an Abholer, der. Namen mit A-G beglnnen » Dienstag „ „ „ „ H—L ' " T°un^Stuu.. „ „ M—K "und " <@rtBtotön „ „ „ „ 8 — z ., Die abzugebende Koksmenge für jeden HauSbott rtchtet sich nach dem zur Verfügung stehenden Äh Die BrotauSweiSkarten und vorzuzeigen. Gießen, den 11. Februar 1917. 0täbt. Gas- und Wasserwerk Gieüen Stediug. OewMn-AuszuL ' sei- 9. Preussisch-Süddeutschen <235. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterle 13 Februar 191T. 2. Klasse. 1. Ziebungstag. Aaf jade gezogene ltauim»r alnd zwei gleich hohe Ge* «Inas gefallen, nnd zwar je einer anf alft tMe gleicher Nnmmrr in den beiden ÄbtelinafCB I nnd II (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten,) In der V-ornsittagsziPhujig wurden Gewinne üb«c . ar« Mark gezogen. 4 Gewinne zu 5000 M 101924 155783 '4 Gewinne za 1000 M 52407 170654 4 Gewinne zu 500 M 95976 161358 5 Gewinne zu 4f/) M 94166 '95625 174543 1054öS 30 Gewinne zu 30C M 1323* 17752 46491 4867^ 97220 103S82 117912 134537. 138298 140019 143228 147350 147936 164249 166905 82 Gewinne zu 200 M 4680 6503 8342 9380 10194 17756 18812 241Q7 29095 31117 49745 72552 72643 76995 32617 93342 97292 103641 103839 106492 108252 103535 109855 '110504 111110 119021 138864 149611 149710 160585. >169537 185707 187926 200340 203280 206829 21147C 212493 213437.213532 218022 In dei Xachmiungszi'Ouing wurden Gewinne über ati Mark gezogen. 2 Gewinne zu 40300 M 193207 2 Gew inne zu, 3000 M 14,055 2 Gewinne, zu 500 ,M 18408 22 Gewinne zu 400 V 6122 '42734 50721 103008 143104 160543 ,132870 163913 172925 174261 186441 18 , G'ewiniie zu 300! Xi 5217.1 ' 56632 88021 83986 64728 84928 182531 201948 20’13l 32 Gcwjnue zu 200 VI 10569 13090 15321 28641 29704 32893 J2714 451t3 . 57325 60513 65972 66279 85962 74271 99630 98'39 111814 118.34 126345 128831 129328 133177 135813 151795 153224 157177 167872 179066 181834 183456 191403 196929 200523 201792 202526 206150 207286 207751 213109 214491 218518 Folgender Nachlaß des Konrad nnd Karl Häuser Witwe in Atzenhain wird wegen Sterbefall am 20. Februar 1917, vorm. 10 Ilhr gegen Barzahlung in Atzenhain öffentlich versteigert: 2 Stuten 4- und 12-jährig, 6 Stück Rindvieh, 1 Sähmaschine, 1 Mähmaschine, l Heuwender, 1 Häckselmaschine mit Göpelbetrieb, 1 Schrotmühle, 2 Wagen u. sonstigestandwirtschastliche Geräte Nähere Allskunst erteilt 1301 Wilhelm Hnberkori'. Allendors a. d. Lda. 100882 pol. Kleiderschrank. Wasch kommode nt. Marino rein salz, ovaler Ausziehtisch. Spetse- schrank. Fliegeiischrank. 2sib. Stuhlschlitten. Eisschranl, 2 p.cichenlische, Biicherbrett, Sofas, Tische. 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