Nt. 3f> Der Gtetze««r Xs^ff «ßheint täglich, aufeer KOemtagS. - Beilagen: Gletzenrr Zamilienblätttr; llreirdlall fXr den Ureis Ließen. VezugLpreir: nronatl. 90 Pi., viertel- jähri. Mk. 2.6b-. durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 89 Pf..- durch diePost Mk. 2.45 viertel- jährl. ausschl. Bestellg. ' Fernsprech - Anschlüsse: sürdreSchrü'tleitungllZ Verlag,Gejchästsstellebl dlnschriit für Drahtnachrichten. Anzeiger Sietzen. Postscheckkonto: Frankfurt a.M. 1X686 euer«!-Anzeiger Zwilllngrrunbdruck u. Verlag: Srühl'sche Unio.-Vuch- u. Steinbruckerri R. Lange. Schristlektnng, Sefchäjtzstrlle ».Druckerei: Schulstr. ?. Montag. \ 2 . ßebrmr ,,,ui)me vo.t Anzeigen die Tagesnumrner bi-- ^nnNachmittag vorher. Seilcnpreir, f. Anzeigen: örtlich 20 Pf., Ber- mietungen u. Stellengesuche 1bPf., auswärts 25 Pf., b. Platzoorschrist 30 Pf., Reklamen 75 Pf., bei Platzvorschrift 90 Pf. Hauptschrfftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik u.Feuilleton; Alig. Goetz, Stadt und Land, Vermischtes u.Ge« richtssaal: Fr. R. Zenz. Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen. vankverkehr: Sewerbebank Gießen vergebliche Angr (DTB.) Großes Hauptquartier, 10. Februar. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Bei der Armee des Generalfeld marsch alls Herzog Alürecht von Württemberg an der Ypern- und Wytschaete-Front, bei der Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht im Artois sonne zwischen Ancre und Somme mehrfach gesteigerte TütWeit der artilleristischen Kräfte. Unter Feuerschutz stieben an vielen Stellen englische Er- kurwungstrupps, südlich von Sailly stärckere Mteilungen gegen unsere Stellungen vor. Sie wurden überall abgewiesen. Heeresgruppe Kronprinz. Ans dem Weftuferder Maas setzte von Mittag an heftiges französisches Feuer ein. Durch unser Wirkungs- schretzen ist ein sich vorbereitender Angriff gegen Höhe 304 unterdrückt worden. Auf dem östlichen Flutzufer, am Pfefferrücken, scheiterte der Vorstoß einer feindlichen Kompagnie. Bei Vaux (nördlich von St.Mihiel) drang einer unserer Stoßtrupps in die französischen Linien und vernichtete Unterstände mit ihrer Besatzung. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Nordwestlich von S t a n i s l a u brachte ein plangemäß durchgeführtes Unternehmen 17 Gefangme und drei Maschi- nengemehrc ein. An der Front des Generalobersten Erzherzog Josef aitfc bei der Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen ist die Lage bei anhaltcrKem Frostwctter unverändert. Mazedonische Front. Zwischen Vardar und Do j ran-See zeitweilig lebhaftes Geschütz- und Minenwerferfeuer. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorfs. (WTB.) Großes Hauptquartier. 11. Februar. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Westlich von Lille, beiderseits des Kanals von La BaWe und der Serre, sonne im nördlichen Teil de.s Somme-Gebiets lebhafter Artilleriekampf. Ans dem Nordufer der Ancre griffen die Engländer mft starken Kräften nordöstlich von Beaumont, auf dem Süduftr östlich von Grandcourt uird nördlich von Courcelette mit schwächeren Mteilungen an. Am Wege von Pufieux nach Beaucourt drangen sie in Kompagnia- drerte ein. an allen übrigen Teilen sind sie zum Teil im Nahkampf zurückgewiesen worden. Heeresgruppe Kronprinz. Auf dem linken Maasufer nahm wie am Vortage das Feuer von Mittag an zu, ohne daß sich ein Angriff entwickelte. Im Walde von A i l l y (südöstlich von St. Mihiel)) und beiderseits der Mosel erfolgten französische Vorstöße, die durch rmfer Abwehrfeuer und im Handgemenge abgeschlagen wurden. Erkundungs- und Angriffsaufgaben führten unsere Fliegergeschwader weit hinter die feindliche Front. Für die Gegner wichtige militärisäu und Verkchrsanlagen wurden bei Tag und bei Nacht wirkungsvoll mit Bomben beworfen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Front de's Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern. Mit nachlassender Külte nahnr die Gefechtstätigkeit in vielen Abschnitten zu. Bei Postawy (nördlich des Narocz-Sees) und süd- östttch von Zloczow wurden russische JaMommandos ab- gewiesen. Am Unterlauf des S t o ch o d hotten unsere Stoßtrupps ohne eigenen Verlust eine Anzahl Gefangener aus den feindlichen Gräben. An der Front des Generalobersten Erzherzog Josef und bei der Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls vonMackensen außer Vorftldgefechten und nur vereinzelt lebhafterem Ge- fchützfeuer keine besonderen Ereignisse. .Mazedonischen Front ' Nordwestlich von Mona st i r blieb ein französischer Vorstoß, südwestlich des Dojran-Secs ein nach starkem Vor- bereltungsfeuer einsetzendcr Angriff der Engländer ohne jeden Erfolg. Der Erste Generalquartiermeister - * Ludendorff. Die Abcndberichte. . Berlin,10. Febr.. abends. (WTB. Amtlich.) % dem dtordufer der Somme, dem Westufer der Maas, mchreren Mschnitten der O st f r o n t und zwischen Ward und Do i rau fee lebhafte ArtUlerietätigkeit. iffe kt Ln B erlin, 10.Febr. (WTB. Amtlich.) Deutsche Mari nieflugzeuge griffen in der Nacht vom 8. zum 9. Februar die Flugplätze St. Pol bei Dünkirchen und Coxide erfolgreich mit 66 Bomben an. Mehrere Treffer auf den Flugplätzen wurden beobachtet. Sämtliche Flugzeuge sind unbeschädigt zurückgekehrt. Berlin, 10. Febr. (WTB. Amtlich.) In der Nacht vom 9. zum 10. Februar griffen mehrere unserer flandrischen Marineflugzeuge die Hafcnanlagen von Dünkirchen und in der Nähe gelegene feindliche Flugplätze mit Bomben an. Gute Wirkung wurde beobachtet. Berlin, 11. Febr. 1917, abends. (WTB. Amtlich.) Beiderseits der Ancre lebhafte Artillerie- und Gra- benkampftütigkeit. Sonst im Westen und Osten nichts Wesentliches. * * * Der U-Bootkrieg geht, wie aus dem Nachrichtenteil zu ersehen ist, höchst erfokrrei'ch weiter. Unbedingt zuverlässig ist das, was das Wolfs-Bureau aus Berlin zur Veröffentlichung erhält. Der Erfolg läßt sich'aber nicht nur an der Zahl der versenkten Schifft ermessen, sondern vor allem au der Abnahme oder am Unterbleiben des Handelsverkehrs im Gebiete der deutschen Seesperre. Wenn die „Neue Zürcher Zeitung" meldet, daß am 8. Februar eine Höchstleistung des U-Bootkrieges mit 35 versenkten Schiffen aufgestellt worden sei, so muß diese Nachricht so lange mit Vorbehalt aufgerwm- meit werden, als es nicht festfteht, woher das genannte Blatt diese wichtigen Dinge erfahren hat. Ebenso ungewiß, und man darf beinahe sagen, wertlos ist die von der „Vossischen Zeitung" wiedergcgebene Meldung „mehrerer norwegischer Blätter" vom 10. dieses Monxrts, wonach „der Gesamtverlust an Schiffen in den letzten 24 Stunden 39 000 Tonnen betragen habe". Immerhin, Norwegen liegt etwas näher am Schauplatz der Ereignisse, Lind wenn die norwegische Presse wirklich dergleichen veröffentlicht hat, so kann uns dies nur freuen. Denn es ist kennzeichnend für die Stimmung der Neutralen und wirkt im deutschen Interesse abschreckend. Das Reuter-Bnronu, dessen Verdrehungen unb Verfälschungen der amerikanischen Lage jetzt mehr und mehr ans Tageslicht kommen und von der amtlichen „Nordd. Allgem. Zkg" wirksam festgenagelt werden, erweist sich weiterhin als ein sehr skrupelloser Kriegsteilnehmer. Nur merkwürdig, daß Präsident Wilson, der die Menschlichkeit und Sittlichkeit so oft im Munde führt, sich bisher mrr begnügt hat, einige voreilige Meldungen über die angebliche Kriegslust Amerikas widerrufen zu. lassen, im übrigen aber der so aufdringlich amerikanischer Dinge sich annehmenden Hetze des Lügenbureaus arischeinend nrit einem gewissen Wohlwollen znschaut. Reuter berichtet heute aus New York, daß von dort zwei Schifft ohne die von Deutschland gewünschten Abzeichen und ohne die deutsche Erklärung zu berücksichtigen, ins Sperrgebiet abgefahren seien, um Bordeaux anzulaufen. Das wären also Trutzschiffe, denen das' Schicksal der „Lusi- tania" blühen könnte. Wir Linnen die Nachricht nicht recht glauben. Am Ernste der deutschen Absichten darf weder Wilson noch irgend ein anderer zweifeln, und es wäre ein frivoles Spiel mit Menschenleben, wenn das amtliche Amerika auf diese Weise einen sich äußerlich besser ausnehmenden Grund zum endgültigen Bruche mit Deutschland ertrotzen wollte. Deutschland hat rechtzeitig gewarnt; es kann jede Verantwortung für das Schicksal der beiden Schiffe, wenn sie wirklich die gefährliche Reise angetreten haben sollten, ablehnen. „Ungewarnt torpediert", mit diesem Schlagwort kann nicht mehr gegen uns gearbeitet rverden. Als die englische Regierung am 3. November 1914 die ganze Nordsee als Kriegsschareplatz bezeichnet^, warnte sie ebenfalls alle neutralen Schiffe ausdrücklich davor, in die be- zeichneten Gewässer einznfahren, da sie dort den schwersten Gefahren von ansgelegten englischen Adrnen imd von englischen Kriegsschiffen ansgesetzt seien. Das Recht Deutschlands, für seine Seesperre eine gleiche Warimng zu verkünden, kann nicht bestritten werde::. Die einmalige, allgemeine Warnung muß genügen. Alle Vorhaltungen über „Deutsche Barbarei im Naturzustände" und loie die schönen englischen Ministerschlagworte alle heißen, werden hinfällig, wenn man sich erinnert, was der hervorragende englische Marinesachverständige Adnriral Sir Percy Scott am 16. Juli 1915 bei einer Auseinandersetzung mit einen: seiner Kritiker, dem Lord Syden- ham, in der „Dimes" geschrieben hat. Syden- ham bezeichnete einen etwaigen U-Bootkrieg im deutschen Sinne als Seeräuberei. Sir Percy Scott widersprach, wie die „Köln. Zig." neuerdings feftstellt, mit folgenden Sätzen: Ich betrachte diese Auffassung als eine gefährliche und höchst verwirrende Austastung, weil sie das britische Publikum zu dem Glauben verleitet, daß seine Nahrungsmittel Versorgung int Kriege sicher sein würde. Um diese Täuschung klarzumachen, gebe ich in Nachstehendem Auszug aus einem Brief wieder, den ein ausländischer Seeoffizier schrieb: Wenn imr mit einem Jnselland in Krieg gerieten, das mit seiner NahrnngSmittelversorgung von Uebersee abhängig ist, würde es unsere Aufgabe sein, diese Versorgung abzuschneiden. Bei der Kriegserklärung würden wir den Feind ersuchet:, seine Kauffahrteischiffe, die auf der Heimfahrt sind, deshalb ztl warnen, sich der Insel zu nähern, da wir eine Blockade von Minen und Unterseebooten errichten würden. Ebenso würden wir an aste Neutralen mitteilen, daß eine solche Blockade errichtet ist, und daß, wenn eines ihrer Schiffe sich der Insel nähere, es sich der Gefahr der Vernichtung durch Minen oder Unterseeboote ausfttzen würde, und dies auf eigenes Risiko täte. Ibnld nun fährt Sir Percy Scott fort mit einer Erklärung, die der besmüwren Beachtung aller Neutralen empfohlen sei, der man sich aber in England nur ungern erinnern wird, da die hohe seemännische Autorität Percy Scotts allgemein anerkannt ist. Er schreibt: „Eine solche Ankündigung wäre rmch m-einer Vdeinung v o l l - ständig in btx Ordnung, und wen», sobald sie erfolgt ist, i? Somme-Gebiet. britische Schiffe oder neutrale Schifft sie mißachten und die Blockade zu brechen versuchest, so könnte nicht angenominen werden, daß sie ftiedlichen Zwecke:: dienen würdet:, wie cs Lord Sydenham voraus- fttzt. Wenn sie bei ihren: Unternehme:: versenkt würden, so könnte das nicht als ein Rückfall in Wildheit und Seeräuberei m ihrer schlimmsten Form bezeichnet werde::." Das ist ganz der deutsche Standpunkt. Wenn Lloyd George oder ein anderer den Admiral ebenfalls als einen „Barbaren im Naturzustände" bezeichnen wollen, so haben wir nichts dagegen. Barbarei entsteht höchstens dann, wenn die Amerikaner mit der ihnen bekannten Gefahr spielen und darin umkommen, aber dann ists eine amerikanische, aber keine deutsche Barbarei. * * * Die österreichisch-ungarischen Tagesberichte. Wien, 10. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 10. Februar 1917. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Nordwestlich von S t a n i s l a u hatte eine von unserer Truppen durchgeführte Unternehmung vollen Erfolg. Die in die russischen Gräben eingedrungenen Abteilungen brachten 17 Gefangene und drei Maschinengewehre als Beute zurück. Italienischer Kriegsschauplatz. Im Görzischen gewannen unsere Truppen durch nächtliche Unternehmungen mehrere feindliche Grabenstücke, fügten den Italienern schwere blutige Verluste zu, brachten 15 Offiziere und 650 Mann als Gefangene ein und erbeuteten 10 Maschinengewehre, zwei Minenwerfer und viel sonstiges Material. Abteilungen der Infanterie-Regimenter Nr. 85 und 87 und Landsturm-Infanterie aus Niederöstcr- reich und der Bukowina hatten an diesem Erfolg hervorragenden Anteil. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Keine Ereigniift. Der Stellvertreter des Chefs des Gerieralstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Wien, 11. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 11. Februar 1917. Oestlicher Kriegsschauplatz. Südwestlich von Ocna, bei B e k a s und südöstlich von Zloczow wurden feindliche Jagdkommandos abgewiesen. Am unteren S t o ch o d holte ein Stoßtrupp eine Anzahl Gefangener aus den russischen Stellungen; Italienisch ^Kriegsschauplatz. Im G ö r z i s ch e n wurde au mehreren Stellen mit die von unseren Truppen eroberten Gräben gekämpft. Die feindlichen Gegenstöße scheiterten. Weitere 370 Gefangene blieben in unseren Händen. Abteilungen des k. k. Landwehr-Jnf.- Neginients 9kr. 37 zeichneten sich im Angriff aus. Italienische Flieger warfen auf Triest, Muggia, di( Werften von San Rocco und das Feldspital in Opcina Bomben ab. Nördlich von Tolmein brachte eine gelungene Unternehmung 42 Italiener ein. Ein feindlicher Angriff auf uw sere Stellungen am Htilfftr Joch wurde blutig abgewieftn. S ü d ö st l i ch e r Kriegsschauplatz. Unverändert. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r, Feldmarschalleutnant. * * * Deutsche Mgeeerfotge. Berlin. 10. Febr. (WTB. Amtlich.) Rach Ausweis der im deutschen Heeresbericht aufgeführten Luftbeute-Ziffern haben die deutschen Flieger uno Abwehrsormationen seit Beginn des Krieges über tausend feindliche Flugzeuge, genau gerechnet bis Ende Faimar 1002, erledigt. Dabei sind nur die an der West- und Osffront heruntergeholten englischen, sranzösischen und russischen Flugzeuge gezählt. Der Balkan und die Türkei mit ihren nicht unerheblichen Erfolgen werden hier nicht mitgerechnet. Die Bedeutung dieser gewaltigen Zahl wird noch eindringlicher, wenn man sich klar macht, daß diese 1002 Flugzeuge 167 feindlichen Geschwadern (zu sechs Apparaten gerechnet) entsprechen! Ferner sind dcrbei etwa 1700 feind- liche Flieger außer Gefecht gesetzt und etwa 50 Millionen Wert an Maschinen vernichtet worden. Im einzelnen fetzt sich die Siegeszahl folgendermaßen zusammen: 1914/15: 163 Flugzmge: 1916: 784 Fluazeug-c: Januar 1917: 55 Flugzeuge: zusammen 1002 Flugzeuge. B erlin, 10. Febr. (WTB. Amtlich.) Die Zahl der von deutschen Fliegern im Monat Dezember abgeschossenen feindlichen Flugzeuge hat sich von 66 auf 68 erhöht, nachdenr sich der zuerst ftMlichc Abschuß zweier feindlicher Flugzmgt bestätigt hat. Falsche französische Fliegermeldungen. Berlin. 10. Fchr. (WTB. Amtlich.) Ter Pariser Fllük- spruch vom 7. Febru Meldung des Reuterschen Bureaus. Zwe. unbewaffnete amerikanische Frachtdampfer gehen voraussichtlich heute nach dem Seesperrge- b i e t ab. Es sind voraussichtlich die ersten Schiffe unter amert- lanischer Flagge, die von hier seit der deutschen Note über den uneingeschränkten Unterseebootkrieg in das gefährdete Gebiet fahren. Keines der beiden Schiffe hat die von Deutschland v o r geschriebenen Streifen auf de?: Seiten, sondern beide tragen nur d:e großen Buchstaben U. S. A. Die Schiffe treten die Ausfahrt an, da sich die Eigentümer auf das Recht amerikanischer schiffe, das offene Adeer zu befahren, verlassen. Die Schiffe führen keim Geschütze, um gegen ungesetzliche Angriffe Widerstand zu leisten. Das eine namens „Orleans" hat den amerikanischen Kapitän Tucker nnd eine Besatzung von 35 Mann, darunter 32 amerikanische Bürger an Bord. Das andere Schiff nennt sich „Roche st er". Es nnrd erklärt, daß keines Bannware führt. Beide gehen nach Bordeaux. Nach einer späteren Meldung sind beide Frachtdampstr nachmittags in das Krisgsgebiet abgefahren. New Port, 10. Febr. (WTB.i Meldung des Reuterschen Bureaus. Wie die Zollbehörden mitteilen, unterbleibt auf Anweisungen a^us Washington gegenwärtig jede Veröffentlichung über die Abfahrt von 'Schiffen. * * * Die Schweiz und der U-Bootkrieg. Der schweizerische Bundesrcrt hat am 9. d. M. an die Berliner Regierung eine Note gerichtet, deren Hauptstelle lautet: , „Der Bundesoat sieht sich g^wmgen, gegen die von der Kaiserlichen Regierung angekündigte Blockade rmd deren Durchführung, soweit dadurch nach den gemeingültigen Grundsätzen des Völkerrechts Rechte der Neutralen verletzt werden, nachdrücklich Protest nnd Rechtsverwahrung einzulcgen und vorab für den Fall, daß die tatsächliche Durchführung der Sperre sich als vollständig erweisen sollte, alle Rechte Vorbehalten, wenn durch die Lwn Deutschland und seinen Verbündete?: angewandten Mittel schweizerische Staatsangehörige und schweizerische Ladung der Vernichtung preisgegeben ivcrden sollte. Ter Bundesrcrt zweifelt im übrigen nicht daran, daß die deutsche Reichsregierung alles tun wird, um den für die Sicherheit der schweizerischen Staatsangehörigen und für das wirtschaftliche Leben der Schweiz aus dev Blockade sich ergebenden schwierigen Folgen nach Möglichkeit vor- Mbeugen." Bern, 10. Febr. (WTB.) Die Schweiz hat auf Ansuchen Dent^schlands außer an Frankreich und in den Vereinigten Staaten auch noch die Vertretung der deutschen Interessen irr Eirgland, Japan und dem nicht besetzten Teil Rumäniens übsmommen. Am 9. d. Müs. hat der Bundesvat der amerikanischen Regierung eine defimtive Stellungnahme gegenüber der deutschen Blockadeankündigung in einer Note zur Kenntnis gebracht, in welcher er folgendes aus führt: „Tie Ereignisse wühvend des gegenwärtigen Krieges Hecken den Bundesrat in feiner UebeHeugung von der Notwendigkeit der Einhaltung der strikten und loyalen Neutralität bestärkt und dm Beweis geleistet, daß heute wie im Jahve 1815 die Unverletzlichkeit rmd Unabhängigkeit der Schweiz im wahv«m Interesse der Politik Europas liegen. Die -Schweiz wirb an bie .[er ydeutralität sesthalten, solange nicht die Unabhärrgigkeit, die Integrität des Landes, die Lebensintereffeir oder die Ehre des Staates verletzt werden.Der BvNdesvcrt darf auch die Aufmerksamkeit von Präsident Wilson auf die einzigartige geographische Lage der Schweiz lenken, die von allen Seiten von kriegfühvenden Staaten eimgeschilossern ist und mit Süherheit zum allgemeinen Kriegsschauplätze werden müßte, sobald sie aus ihrer Neutralität heraus treten würde. So drückend sich daher auch die wirtschafttichen Verhältnffse der Schveiz zufolge der angekündigten Blockade gestalten und so sehr je nach ihrer Durchführung völkerrechtliche Prinzipien verletzt werden, so kann sich der Bundesrat doch nicht entschließen, Präsident Wilson in den drang abermals vor, aber es gelang uns, ?msere zweite Linie bis auf einen lleinen Bruchteil durch eine?: luftigen Gegena?:griff wieder zu nehmen. Weitere Angriffe am dälchnnttag d-ssselbe?: Tages w?rrven abge- rviesen. Wetter östlich wurde cme Kavalleriebvigade nebst Är- ttllerie, welche gegen den Tigris vorzrtdrmgen versuchte, durch das Feuer u?:serer Kanonenboote gezwungei:, de?: Rüc^ug anzutreteir. : 5. o'Cbriiar mW an i>en folgenden Xaga: Infanterie- und Artillerie, euer ftwlich von Tigris, in der Stellung von Fellahie. Kaukasusfront: Im Abschnitt des rechten Flügels si?U> unsere Stirrmtruppen in die erste Lime des Feindes ein gedrungen, brachten ihm viele Verluste bei rmd erbeuteten eine Mange Ausrüstungsstücke nnd Kriegsgerät. An den arideren Frorrter: kein Vorgang vo?r Bedeutung. Konstantinopel, 11. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Heeresbericht vom 10. Februar. Tigrisfront: Am 9. Februar griff der Feirw nach Artillerievorbereitung. die bereit* morgens begann, um 10 Uhr voa> mittags unsere Stellungen südlich vorn Tigris an. Der Angriff rvurde unter großen Verlusten für den Feind abgeschlagen. Bei einem zweiten Angriff des Gegners gelang es einem einzigen seiner Bataillone, anfangs in mrsere Linie ei.itz- dringen. Er ?vnrde jedoch infolge Handgranate?:- und Bajonett- kanwies wieder aus urrserer Stellung vertrieben. So lvaren um 3 Uhr nachmittags unsere Stellungen völlig wieder genommen. Ein feindlicher Flieger wurde durch rmser Jn- fanteriefeuer zur Larwung gezrvungen. Kaukasusfront: Im Abschrrttt des linken Flügels wurde ein Ueberraschungs?)ersuch starker feindlicher Aufkläimngsabteilungen gegen unsere Stellungen twllkommen abgeschlagen. Ban den übrigen Fronten ist kein fchchtiges Ereig?ns zu melden. * * * Neue Unruhen in Mexiko? London, 9. Febr. (WTB.) „Centtal News" melden a?:s New Dork: Es verlaittet, daß der dem General Pershing gegebene Befehl, mit seinen Truppen 9Reriko zu räumen, zurückgezogen wurde, da in M e'r i ko neue U str u he n ausgebrochcn feie?:. Im Golf von Mexiko sollen Unterseebootstationen angelegt worden sein. „Centtal Nervs" melden ferner, daß die Mobilisierimg vo?: Techmkern mtb deren Verwendung in Fabriken, die vom Staate übernommen worden rmd für Kriegszrvecke geeignet [mb, beschlossen worden sei. Der erfolgreiche A-Sootfrieg. Berlin, 11. Febr. (WDB. Nichtamtlich.) Unter den am 9. Februar als versenkt gemeldeten sieben Dampfern und drei Segelschiffen befanden sich zwei Dampfer, die Eisenerz geladen hatten, je eirrer mit einer Ladung Weizen beziehungsweise Nüssen und einer, der Grubenholz für England e spÄer aufgefischt. Das Verhalten der Mannschaft und der Passagiere ?var durchweg bewu?vderungÄvürdig. Nach dem Bericht des Kapttäns nabmen die Frauen ihre Plätze :?: den Booten ruhig ein, als wenn sie zu ihren Mahlzeiten ginge?:. Als sie in den Booten waren, began?:en sie zu singen. Drei Stunden später wurden die Boote von einem Hospitalschiss ausgenommen. Dort stellte sich bei der 8öachzähl?Mg der Passagiere und Mannschaften hermns, daß der Schiffsarzt und drei Leute von der Mannschaft sich nicht?r?tter den Ueberlebenden bestmden Nnd wohr- scheinlich ertrunken sind. (Notiz: Am 27. Nvvenrber 1916 wurde nack) den eingegangenei: Meldungen ein größerer, graubemalter, ??:tt Geschütz l^wafftreter Regierimgstransporter vernichtet. Dieser bewaffnete Regierungs- tvanspotter tvar der englische Dampfer „City of Birmingham", Wäre die „City of Brrnängham" kern Regierungsttonspvrtcr. so?:der?: ein Passagierdampfer gewesen, wie die englische Admiralität aus leicht erken?tt>aren Grüirden jetzt plötzlich der Welt glauben machen will, so hätte die englische M>miralttät nicht mehr als zwei rwlle Monate geschwiegen.) * Berlin, 11. Febr. (WTB.) Die englische Zeittmg „Daily Telegraph" vom 31. Januar schreibt: Ncrch in Wass)i?rgton vorliegenden beschworenen Zeugeiums- sagen haben deutsche Unterseeboote die in Rettungsbooten befindlichen Mannschaften versenkter Schiffe mit Artillerie beschossen. Es handelt sich offenbar um den Fall des englischst Dampfers „E vastone", von dem bereits kürzlich beruhtet wurde. Sobald die Meldung des betreffenden U-Bootes vorliegt, wird die Angelegenheit im einzelnen klar gelebt werden. Es kann aber jetzt bereits mit aller Bestimmtheit versichert werden, daß das deutsche U-Boot niemals absichtlich in Rettungsbooten befindliche Ueberlebende beschossen hat oder beschießen wird. Die vorliegende englische Meldung charakterisiert sich als tendenziöse Stimmungsmache und als ein erneuter aber vergeblicher Versuch, die Erinnerung an die traurigen Fälle englischer Barbarei zu ersticke?:. Es wird Englarrd nie gelingen, das Gedächtnis an den Fall „Baralong", „King Stephan" und „Crompton" in der zivilisierten Welt zu unterdrücken. London, 10. Febr. (WTB.) An Bord eines hier eingetroffenen Dampfers befanden sich der zweite Offizier und ein Matrose der ?:orwegische?i Bark „Storskog^' (2191 Tonnen), die von einem deutschen Unterseeboot versenkt worde?: ist. London, 11. Febr. (WTB.) 9ärchei?rer Lloydsmeldung soll der englische Dampfer „Beechtree'" (1277 Xotttmi) versenkt worden sein. London, 10. Febr. (WTB.) Llotchs meldet: Der e?rg- lische Dcnnpfer „Japanese Prinee" und die norwegischen Dampfer „Ellavore" und „Havgard" wurden versenkt. Der Kapitän der „Ellavore" ist gelandet; der Maat und elf Man?: lverde?: verinißt. London, 10. Febr. (WTB.) Lloyds meldet, daß die englischen Danrpfer „Lull ing torr" und „Matola" versenkt lvurden. Die Besatzung des „Lullington" wurde gela?:det. Der ??orwegische Dampfer „Soldbakke^' soll versenkt worden sein; 2 Mann sttrd umgekonrmen. Der norwegische Segler „S t o r s k o w" wurde von einemU-Boot versenkt. Nach einer Madrider Depesche lauteten in Gijon 19 Mann des norwegischen Schiffes „Solbakken" (2613 Donnen), das auf der Höl)e von Kap Finisterre versenkt worden ist. Es kcm: von Buenos Aires mit einer Getteide- ladung für Cherbourg. Ein Mann tvar erfroren, ein mwerer rrrrunken. ciin Boot mit dem Kkptüur imb 14 Mann der Besatzung wird vermißt. h . r u) . «>!**• WTB.) Amtlich wird mitgeteilt, daß der Kolonralminister telvgraphrsch die Nachricht erhalten hat daß 22 niederländische Dampfer in ena- W.n Hafen rm Osten festgehalten würden. Er habe die Erlaubnis zur Ausktari^rnng verlangt. K , ^ l st lania, 10. Febr. (WTB.) An das Ministerium de^ Aeußeru gelangte ent Telegramm aus Grimsby, demzufolge ein T auchb o o t am 8. Februar 7 Uhn 45 Min. ^oruiittag? einen Angriff ohne Warnung auf den Langesuiider Dampfer „Jda", der mit Ballast vvn Leith nach ^.ondon untertvegs war, gemacht habe. Ehe das Tauchboot gesichtet wurde, feuerte, es vier Schüsse ab, danach im ganzen über 20 Avanuten. Zwei Mann wurden getötet, fünf verwundet. Als der Rest der Besatzung in die Boote gegangen war, wurde das Schießen eingestellt und die Manistchaft des Tauchbootes versenkte das Schiff mittels Bomben. Ern britischer Torpedojäger nahm die Darnpserinaiiiischaft auf. «r ^O-F^r. (W.T.B.) „Matin" meldet aus Newhork: Linenka tmrd tvahrichemlich im Falle der „California/" " s uniern ehm en, da keine Amerikaner dabei zum Opfer gefallen such. Die Reeder weigern sich, ihre Schiffe fahren M lchjen, tveü die Regierung keine Bürgsckiaft übernimnrt. Tie American Line lnacht alle Fahrkarten ungültig. „Petit Parisieu" meldet aus Wafliingtou: Ter amerikanische ÄMkdel rst durch tnc deutsche Regierung tatsächlich blockiert mnerikamschen Dampfer werden von ihren Besitzern in den Häfen zuruckgchalten. ' Aus Stadt und Lund. Gießen, 12. Februar 1917. Deutsch-Siebenbürgen, Land und Leute. Dachchtum im Ausland ist ein interessantes Kapitel, über ba* der Reichsdeutsche oft nur zu wenig weiß, und cs ist sicherlich der angebracht«: Seiten des Krieges, hierin belehrend zu wrrlen. Ueber unsere Stammesgenossen in Siebenbürgen sprach ^end in der Neuen Aula in recht unterlfalteuder rveffc tzrofessvr Tr. Schlesinger. Seine Abführungen wurden untMtupt durch erne Menge recht guter Lichtbilder. ^en es Zoll, das durch den Einfall der Rumänen und durch den sregrerchen Zug Falkenhapns in den Vordergrund des Jnter- r-t l ’k UT ^ > ^ man all gernein unter dem Namen der Diwenbürger kennt, kennzeichnet sich seinem Ursprrmg nach als mrtllere Fnankn, die ihren Wohnsitz au der Mosel m der Eifel lxrtteu. Bor rund tausend fahren sind sie ausge- wimvert, setzt«: sich in Ostungarn, im jetzigen Siebenbürgen, fest mrd brloen heute erne:: deutschsvrechenden Volksstamm von 300 000 Kopsen, der m etwa 3000 Ortsck-afterr unter Wahrung seiner deutschen Eigenart weiterlebt. Es ist erstaunlich, wie zähe diese Leute an ihrer heimatlichen .Kultur, die sich nicht mir in der Sprache äußert, festhalteii konnten, wie sie überliaupt sich als Sonderkomplex gegen inigarische, rninänische, türkische und tartarische Einflüsse und Gewalttaten belfaupteten. Zu der lutherischen Lehre hÄtei, sre sich einmütig bekannt, strenge Religiosität hielt sie fest zusammen, ihre geistige därhrung erhielten sie stets voni Mutter- la^»e, in dem ihre Lehrer :md Pfarrer herangebildet werden, ta&) alle diese Faktoren haben dazu beigetragen, sie in ihrer Eigenart zu bestärken :md sich frei zu halteii «von gewaltsam sich ansdrängenden Einflüsse:: religiöser und politischer Natur. Kunst- hrftorffch ist Siebenbürgen ein Eldorado für den Laien wie für den Forscher, und es ist interessant, zu verfolgen, wie deutsches Weseu, deutscher Baustil, deutsches Kunsthaudwerk sich hier Geltung verschafften und wie sich ihre Weiterentwicklung durch die Jahrhunderte hindurch vollzog. Tie Städte und Dörfer muten ganz deutsch an — Hermrannstadt ist ein zweites Nürnwrrg. Tie Art der Stadtebefestigungen ist ebenfalls germanisch, nur das Kirchen- kaftell ist etwas ganz eigeimrtiges, ein Wahrzeichen dieses einzigen Volkes. Tie Dörfer sind so gebaut, daß die Giebel nach der Straße zeigen, und ähnlich, wie bei Miseren Dörfern im Hessen- land ein breites, oft kunstvoll gearbeitetes Tor die Häuser von- emmchec trennt. Das Interieur dagegen erinnert jedoch schon an ungarische und rumänische Art. Ost liegt bei den Dörfern noch ein kleines befestigtes. Kastell, wohin in unruhigen, kriegerischen Zeiten sich die Bewohner znrückzrehen komrten, wie z. B. die Rosenauer Burg. Und in den sauberen Dörfern und Städten trägt man noch Trachten, und zwar gibt es neben der Sonntags- und Arbeitstrackst noch eine besondere Kirchentracht, ein Beweis, wie sehr das ganze Leben im Zeichen einer starken Kirche steht. Eine Anzahl von Städten und Dörfern ist leider in diesem Kriege durch, die Rumänen in barbarischer Weise zerstört worden, besonders Kirchen, Pfarr- n. Schulhäuser wurden in vandcllischer Art dem Erdboden glerchgeinacht. Schon sind rüstige Hände dabei, wieder auszubauen und cs ist erne Ehrenpflicht jedes Deutschen, jenen: ^en Stamm, der sich weitab von der Heimat treu zum feS iaru> e hielt, tatkräftig zu unterstützen. * kao ^^^^^ülerwehrinspertor Loos ist am Sonn- m r Eter von 72 Jahren verstorben. Der Verstorbene !Ä® W Ul Ölungen Jahren schon der Feuerwehrsache. Er 1866 m ine Freiwillige Gall'sche Feuerwehr, der £JB£ ^ll^und Sachkenntnis feine Dienste als Spritzeinann, vorni,t. Schriftführer, Hauptmann-Stellvertreter und schließlich 1. Hauptmann widmete. Im Jahre 1895, aw 1. April, wurde »um Feuerwehr-Jnspekwr für den Kreis ernannt, welches £■ J u .I^EN Tode begleitete, obioohl in den letzten Jahren '^^urchheitAustand nicht znlicß. d:e frühere rege Tätigkeit zu Elallm. T« Grotzherzog verlieh ihm nach 25jähriger Mitglied-« VW Elwenzeichxn für Mitglieder sreiw. Feuerwehren, im! Jahre 1905 bei Gelegenheit des 50jährigen Stisinngsfestes der Gretzener Feuerwehren das VerdienUveuz Philipps des Grotz- nuitiEN und anläßlich seines 50jährigen Dienstjubilänms an: 16. Februar 1915 die Krone zu diesem Ehrenzeichen. " Die Bildung einer Fürs or g e ste lle für ^^gshinterbliebene bei der Stadtverwaltung hat kürzlich durch die Berufung eines Beirates ihren Mschluß gestinden. Unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters fand am Donnerstag, den 8. d. M., im Stadthaus eine Versammlung von Damen und Herren statt, die ihre Mitwirkung zugesagt hatten. Stadtverordneter Dr. Ebel verbreitete sich über Organisation, Zweck und Ausgaben der Fürsorgestelle, Herr Landgerichtsdirektor Bücking sprach über die Versorgnngsansprüche der Kriegshinterblrebeiien und d:e Mittel und Wege zu ihrer Erfüllung. Die Für- sorgestelle gliedert sich in einen Arbeitsausschuß von nur geringer Kopfzahl und einen größeren Beirat, dem die . . . dementsprechend Bezeichnurrg: „Der Oberbürgermeister. Fürsorgestelle für Kriegshinterbliebeiw". Sie erteilt unmittelbar' den Militärbehörden Gutachten und Auskünfte; ihr Beitritt zum Verband der Fürsorgestellen im Bereiche des 18. Armeekorps ist vollzogen. Als Hilfsbehörde der Militärverwaltung hat sie einerseits durch Vornahme von Ermittelungen die Grundlagen zur ErlediguLg von Anträgen auf Gewährung der gesetzlichen Renten, einmaliger Zuwendungen und sonstiger Unterstützungen zu beschaffen, andererseits die Hinterbliebenen bei Stellung dieser Anträge zu beraten. Weiter will sie den Kriegerwitwen und -Waisen bei der Neugestaltung ihrer Lebens Verhältnisse mit Rat und Tat zur Seite stehen, z. B. bei Auflösung oder Wertersührnng des von: gefallenen Ehenrann früher betriebenen Geschäftes, bei der Wahl eines Berufs für die Witwe oder die Kinder, bei Erziehungsfragen usw. Im Stadthaus, Z i miiter Nr. 9 (Wartezimmer Nr. 2) wird jeden Montag mach mittag von 4 Uhr ab von einer erfahrenen und geschäftsgewandten Dame Sprechstunde abgehalten, von der bisher schon eifrig Gebrauch gemacht ivorden ist. Man hofft, daß alle Kriegshinterbliebenen, die Rat und Hilfe nötig haben, sich> vertrauensvoll dorthin lvenden werden. Die Mitglieder der Fürsorgestelle, die sämtlich mit einem: Ausweis ihrer amtlichen Eigenschaft Versehei: sind, werden es sich angelegen sein lassen, die vorgebrachten Wünsche und Anträge aufs beste zu fördern. Lluch für sie muß das weitestgehe:che Vertrauen und das größte Entgegenkommen sowohl von seiten der Hilfesuchenden als auch anderer Privater ::nd besonders der Behörden erwartet werden, damit der Fürsorgestelle die Erfüllung ihrer hohen vaterländischen Aufgabe überhaupt ermöglicht wird. ** Diebstahl. In letzter Zeit wurden aus einem Laden in den Neuen-Bäuen dahier 9—10 PerlmrUt- und Schildpatt-Taschenmesser — Handarbeit — mit großen und kleinen Klingen, Nagelfeile und Scheere, Zahnstocher und dergl. versehen, die mit „A. Betz" gezeichnet sind, entwendet. Sachdienliche Mitteilungen erbittet die hiesige Kriminalpolizei. ** Sperre für PrivaIpakete. Infolge Verstopfung der großen westlrckien Pakewmschlagsbellen wird die Ammhme von P r i v a t Paketen mit und ohne Wertangabe für den 12., 13. und 14. Februar gesperrt. Diese Maßnahiue gilt für Gießen, Darmstadt, Worms, Mainz und Offenbach. In Gießen soll jedoch der Paketverkehr für Orte in Oberhessen und, am der Brebectalvayn sowie nach Weptar und tvLacburg zugetallen iveroen. Außerdem werde:: dringende sowie Zeitungs- und Matrizenpatete angenommen werden. Für amtliche und Behörden Pakete sowie für Feldpost- und Kriegssesangmenpasete wird keine Beschränkung eru- treten. *• Alice-Frauenverein. Dienstag, den 13. Febr»mr, nachm. 3*/, Uhr, findet im Sitzungssaals des Kreisamtes eine Sitzung des Kreisverbandes des Alice-Frauenvereins statt. ** Lichtspielhaus, Bahuhoistraße 34. Henny Porte:: tritt heute zum letzte«: Male in „Der Ruf der Liebe" aus. Der Film gibt, wie von allen Besuchern einstimmig behauptet wird, da? beste Bild Henny Porteus seit langer Zeit. Hessen-Nassau. ][ Marburg, 11. Febr. Die städtischen Schulen, die schon 14 Tage Kälteserien halten müssen, bleiben wegen Ko hlen- mangels vorläuffg noch 8 Tage geschlossen. Letzte Nachrichten. 'Fliegertätigkeit vom 9. zum 10. Februar. Berlin, 11. Febr. (WTB. Amtlich.) In der Nacht vom 9. zum 10. Febrirar war an der Westfront die Tätigkeit unserer und der feindlichen Flieger besonders rege. Teirts-che Geschwader belegten mit ansgezeicheceten: Erfolge den Bahnhof Aveluy bei Mbert mit 1500 und den Ostbahnhof von A m iere mit 3300 Kilogramm Bomben. Infolge des Angriffs brach ans dem letzteren ein Brand anS, der an de«: dort arffgestapelte«: gros-e«: Vorräte.: in:mer erneute Nahrung fand. Ter gewaltige Feuerscheu: «var noch um 7 Ulp morgens «veithin zu sehen. Andere Geschwader verursacl, ten durch Bourbenabwurf Brände in den Barackenlagern vo«: P r e y o r t und B e l u s i e r. Die Industrie-Anlagen von N e n v e^ Mais o n wurden erneut mit über 2000 Kilogramm Sprengstoff beworfen, die von Pompet) mit 300. Gin «orirterer «mchtlicher Flugzeugangriff richtete sich gegen den Fürghafm und die Lnsv schiffhalle von Epinal, die mit 600 Kilogranrm Bomkben erngedeckt wnÄe. Demgegenüber unternahknen die Gegner mehrere Nacht- flüge in das lothringische Becken n:w Saargebiet. Ter durch diese Besuche angerichtete Schaden ist jedoch ganz :merlöblich. Unser Abwehrfeuer zwang bei Tifferdmgen >eineu nächtliche:: Angreifer, einen französischen Formau-Doppeldecker zur Erde. Das Flugzeug wurde zertrümmert, die Insassen, Unterleutnant Lautiron und Korporal Fourgeret, sind beide tot. Eine neue Schmach haben die Fra«:zose«: durch der: in der gleichen Nacht aüf die offene Stadk Karlsruhe unternommenen Angriff auf sich geladen. Tie Tat unternahm ein Flugzeug, das ciillge Bomben auf die friedlich« Stadt abwarf. Drei Bürgin ivurden dadurch verletzt. Der angerich,- tote Sachschaden ist bedeutm:gslos. lAm Tage darauf (10. Februar) schossen unsere Flieger drei feindliche Flugzeuge in Brand. Das eine stürzte irt der Gegend von La Bassee brennend nieder, die anderen zerschellten an der Sommefront. Keine Wegnahme deutscher Schiffe in Amerika. New Bork, 8. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Funksprnch des Vertreters des Wolffschen Bureaus. Die „Associated Preß" «neldet aus Washington, daß amtlich mitgeteilt wird, es bestehe keine ^)lb- sicht, deutsche Schisse wegzunehmei:. Durch Vermittelung der span:- schen Botsckwit seien Depesche:: nach Deutschland gegangen, bctres- feud die Rücksichten, die den früheren deuffchen Vertretern in Amc- rika verbürgt würden. Man hoffe, daß sie irgendwelche Mißverständnisse in Deutschland betreffend Amerikas Haltung vollständig beseitigen würden. Kriegssekretär Becker brachte folgendes vor: In dem Hafen vo«: Manila und anderen Orten auf den Phüippinen, von Colon und Pauesse ist bemerkt worden, daß von den deutschen Schiffe:: Teile ihrer Maschinen enffernt wurden u:ü) anscheinend Vorberei- lllngen zur Versackung getroffen würden. Nur zu dem Ztveck, die Häfen und anderes Schifsahrtsbehör in ihnen zu schützen, wurden Schritte getan, um Schaden zu verhüten. Aber keines von diesen Schissen ist durch die Regierung der Vereinigten Staaten beschlagnahmt worden, u:ü>:«: allen Fällen si:ü) Kapitäne und Mannschaften verständigt, daß die Regierung der Vereinigten Staaten keine Beschlagnahme ausspreche, keine Rechte über die Schiffe in Anspruch nehme und das Recht des Kapitäns und der Maurrschaft nicht bestreite, das Schiff gebrauchsunfähig zu machen, falls sie dies für richtig halten, und solange die Zerstörung auf Kreise gerichtet bleibt, daß die Schiffsbasen und Gewässer des Hafens mcht behindert werden oder daß kein Schaden oder Gefahr für den anderen iSchiffahrts- besitz entsteht. Der Llbbruch der diplomatischen Beziehrrnger: zwischen den Vereinigten Staaten und Deuffchland hat das Verhältnis dieser Schiffbesatzungen zur Regierimg der Bereinigten Staaten nicht geändert oder ihr Recht auf unsere Gastfreimdschaft aufgehoben. Die getanen Schritte beschränken sich auf die nötigen Polizeibestimmungen, um Schaden an dem Besitz nuderer oder die Verstopfung der Hafengewässer zn verhindern. Oberreaischule. ?1nmeldungen für das neue Schuljahr werden Dienstag, den 13. Februar, vorm, von S bis 1 Uhr und nachm, von 4 bis 6 Uhr auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten entgcgengenommen. Vorzulegen sind: Gebnrts- und Impfschein und Schulzeugnis. Gießen, den 20. Januar 1917. Großh. Direktion der Oberrealschule. Or. Schnell. 1210 v VsrsAle des 3!eillWl!lislllms md der LbemMsle. Anmeldungen für das neue Schuljahr werden Mittwoch, den 14. Februar, vorm, von 9 bis 1 Uhr und nachm, von 4 bis 6 Uhr auf dem Amtszimmer des Unterzeichnctrn entgegengenommen. Vorzulegen sind: Gebnrts-und Impfschein und Schulzeugnis. Die in die unterste Vorklaffe aufzunehmenden Schüler sind persönlich vorzustellen. Die Vorschulen des Realgymnasiums und der Oberrealschule sind vereinigt und unterstehen der Direktion der Oberrealschul^, weshalb nur bei dieser die Anmeldungen zu erfolgen haben. Gießen, den 20. Januar 1917. Grogh. Direktion der Oberrealschule. Dr. Schnell. 1212D Dienstag, den 13. Februar, nachm. 3 1 / 2 Uhr, findet in« Sitzungssaale des KreisamteS eine Sitzung des Kreisverbandes des Alice-Frauenvereins statt. Auf Anregung des letzteren benachrichtigen wir unsere Mitglieder und bitten dieselben um zahlreiches Erscheinen. lMv Aliee-Franenverein. Allgemeiuer Deutscher Fraueuverei». Februar erschienen! -------- Amtlicher Taschen-Fahrplan heratasgegeben von der Kgl. Ei»enbnhn< Direktion Frankimrt a. M. 112 Seiten textl. Inhalt rosa Umschlag, erschienen nnd in allen Bnchhandlungen, Zeitnn^skiosken und Schreibwaren-Qeschäften zo haben. Wo nicht erhältlich, erfolgt gegen 30 Pfg. Briefmarken franko Zuaenduug. 1225 Hrch. Brasch, Frankfurt a. M. Zeil 111, I. Telet. Hansa 2382 Möhl. 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Das Hölerholz sitzt unweit der Straße Lich—Garbenteich. Die Zusainmenkunft ist vorinittags 9V 8 Uhr int Distrikt Fuchsstrauch an der Bahnunterführung. Die Versteigerung überschreitet etwa IV 2 bis 2 Stunden später die Straße Lich—Garbenteich in der Nähe der Stelle, wo sie vom chaussierlen Weg Kolnhausen—Höler gekreuzt wird. ö Zimmor | 29J Nenen Baue 2 ist eine 8-Zimmcr Wohnung mit gr. Vorplatz zu verwieteu. Näheres Gesellschaftsverein, Sonnen straße 19. 3 Zimmer 3 Zimmer park, für Bureau geeignet, z. 1. Avril z. vermieten. Babnbofftr^4 6. [ 5as Schöne, geräumige 2-Ziinmer-Wohnung zu vermieten. Näh. Steiu- Üraße7tz«. jlLSI 3—4 - Zimmer - Wohnung, Seltersweg oder Nähe per 1. April zu mieten gesucht. Schr. Ar:geb. m. Preis uni. 00824 g. d. Gießener Anzeiger. Tüchtiger 1199 für meine Zweigfabrik in Wieseck gesucht. Meldungen in Wieseck oder Gießen. «oll. Balth. Noll Zigarrensabriken. Kutscher Wicht, ß Hoftohnkut schere« Hub». Wärter gesucht. 1219 B Medizinische Klinik. gesucht. 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Verwaltung der Gießener Braunsteinbergwerke Bergassessor Dr. Wemmer. Gießen, den 12. Februar 1917. ( 1335V Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe Mutter, Grostmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Katharina Martiny nach kurzem Leiden, im 82. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Ä Dies zeigt tiefbetrübt an Hans Martiny und Familie Notburga Weber Anton Martiny. Gießen (Krofdorfer Str. 22), Wien, Worms, den 12. Februar 1917. 1227 Die Beerdigung findet statt Mittwoch, den 14. Februar, nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus. Statt besonderer Anzeige. Ihre am 10. Februar vollzogene Kriegstrauung beehren sich anzuzeigen Carl "Vogel JVLilly "Vogel geb. Seidel. Darmstadt. 1216 Schotten. Herzlichen Dank für die wohltuende Anteilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Bruders und Onkels, des Landwirts Friedrich Klug 1!. Die trauernden Hinterbliebenen. Alten-Buseck. 10. Februar 1917. Schwarz - Weiss - Theater _ Sehersweg 81 . __ BÖ“ Nur noch heute! "MI Gastspiel der Aata Nielsen in dem mimischen Drama Die Sünden der Väter in 3 Akten. Die große Sensation Der Seiltanz übers Meer Das Theater bleibt ab Dienstag, den 13. Febr. bis lnkl. voraussichtlich Freitag, den 16. Febr., wegen Sohlenmangels geschlossen. [1220a r Für unsere Aieger und Luftsahrer! Herr StöbtocrotÖuctcr Knnim smdete für die U-ÄotiMnschiifteil 500 If. Für diese hochherzige We herzlichen Dank. Prof. Bölzing. V. Wer sich an der Förderung der Deutschen Luftfahrt als Mitarbeiter betätigen will wende sich an den Deutschen Luftflotten-Deretn (E. D., Berlin W 50. Marburger Str. 6. nw id T ödes-Anzeige. Gestern morgen 9 Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Lithograph Martin Loos Feuerwehrinspektor des Kreises Giessen im 72. Lebensjahre. lrn Namen der trauernden Hinterbliebenen: Helene Loos geb. Zimmer. Giessen, 12. Februar 1917. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 14. Februar nachmittag» 3 l / a Uhr auf dem Neuen Friedhofe statt. Am 10. Februar verschied nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 19 Jahren Herr Otto Volk. Ich verliere an demselben einen braven, begabten und äußerst gewissenhaften Mitarbeiter, der zu den schönsten Hoffnungen berechtigten Anlaß gab. Während seiner 5 jährigen Tätigkeit bei meiner Firma hat er durch sein bescheidenes, gerades Wesen sich der größten Beliebtheit bei seiner ganzen Umgebung erfreut Er wird nie vergessen werden. Fa. Gustav J. Kahn 1229 Lederhandlung. hichttpielhaus • Bahnhof itr. 34 Henny Porten In er Ruf der hiebe ist, wie von allen Befuchem einstimmig behauptet wird, = ihr beites Bild feit langer Zeit. - = Unwiderruflich heute letzter üag. Brennholz Versteigerung der Fürstl. Stolberg-Wernigerödischen Revier- verwaltung Gedern. Mittwoch, den 14. Februar 1917, vorm, Uhr. werden im Gasthaus Schmidt, Ober-Seemen, aus Dlstrikt Jungerwald 2a und 2b versteigert: , Buchen, Rm.: 276 L Kl., 292 II. Kl., 69 Knüppel, 78 Stöcke, 360 Astreiser. ip ^ „ . 1230 Auskunft erteilt Holzhauermetster H. Hof, Gedern. Brennholzverkauf Die Stadt Giesten lästt durch die Firma E. H. Müller in deren Hofreite, Schillerstrabe26, vomDienstaa, den 13. ds. Mts. ab B r e n n h o l z in Quantitäten von nicht über '/, Zentner zu mastigen Preisen gegen Barzahlung und Vorzeigung der Lebensmittelkarte verkaufen. Die Abgabe erfolgt nur an solche Familien und Personen, die augenblicklich Brennmaterial,nicht besitzen. Der wiederholte Erwerb von Holzmengen m einer Wocke rst nicht gestattet. , 1222B Giehen, den 12. Februar 1917. „ . Der Oberbürgermeister i. V.: G r u n e w a l d. 2 2. n. Küche n. 2 klans.-Z. z. v-, das. Bega! n. Theke z. v. Klein* Linden, Bernbardshänserhof. Für unsere Kriegsmarine sind mir noch übergeben worden: Von einem Be- amten die Vergütung für eine Schöffensitzung 5 Mark, Herrn Pfarrer Hainebach aus derGemeindeLeihgestern 70 Mark, Herrn Geh. Hofrat Di-. Hansen 5 Mark, Herrn Lehrer Lenz aus der Gemeinde Geis-Nidda 40 Mark, Herrn Prof. Urftadt 5 Mk., Volksschülerinnen der Klasse des Herrn Habicht, den Erlös für Kastanien 2 Mark, zusammen 127 Mk.. wofür herzlichst dankt 11228D Der Vorsitiende des Flotten* vereine: OberbibliothekarDr. Heuser. I